Coldreaction - saubere und billige Energie durch kalte Kernreaktion

LENR - die unendliche und saubere Energie kommt früher als gedacht


Was sich in den letzten Jahrzehnten in der Informationstechnologie getan hat, steht uns in der Energiewirtschaft unmittelbar bevor. Auch diese Entwicklung wird sich über Jahrzehnte erstrecken, stellt aber alles auf den Kopf, was wir bisher über Energie zu wissen glauben. Energie wird dezentral, wird unvorstellbar billig, schädigt nicht mehr die Umwelt und verbraucht praktisch keine Rohstoffe mehr.  - Die technische Seite von LENR ist für Laien leider schwer zu verstehen. Deshalb habe ich ein Extra-Kapitel "Was ist LENR" in das Hauptmenü eingefügt. - Man kann es nicht oft genug wiederholen: Bei der Kernspaltung entsteht Radioaktivität, bei  LENR nicht. Und außerdem: Die Gewinnung von Hitze mittels LENR ist vielfach repliziert, "peer-reviewed" (von anerkannten Wissenschaftlern und anerkannten wissenschaftlichen Institutionen bestätigt) vielfach patentiert, auch von der EU-Kommission in den Jahren 2012 und 2017 bestätigt. Sh. z. B. auch Update vom 25.3.17.docx  Am 7.3.18 ist Airbus ein europäisches LENR-Patent erteilt worden, sh. Update vom 14.3.18.

Die "Hauptschlagader" meines LENR-Blogs ist  dieser Abschnitt hier. Er enthält immer die neuesten Meldungen und geht zurück bis zum Jahre 2014.

Dazu noch ein ganz wichtiger Hinweis: Viele Leser meinen - und das ersehe ich aus Mails - dass mit dem täglichen Update in diesem Kapitel so etwas wie "der letzte Stand" vermittelt würde. Es ist aber so, dass es sich hier zwar immer um neue Meldungen auf dem Gebiet LENR handelt, aber ein Gesamtbild ergibt sich erst, wenn man zum einen zumindest die Einleitung http://coldreaction.net/einleitung-zu-den-neuen-energieformen.html komplett gelesen hat und auch möglichst viele der  vergangenen Updates in diesem Kapitel hier.

 

Update 16.10.18

Zunächst einmal: Gute Aussichten, jedenfalls für Alkoholiker wink:

Ein Leser schreibt: "Was mir gerade einfällt: Eine Industrie die die Hitze des Ecat sofort nutzen könnte ist die Alkohol-Industrie - sie benötigen eine Menge Hitze für ihre Prozesse."

Rossi antwortet: " Ja, Destillationsprozesse könnten mit dem Ecat durchgeführt werden."

Anderes Thema: Ich bekomme immer wieder Zuschriften, in denen die begrüßenswerten Fortschritte der Batterietechnologie mit denen des Ecat verglichen werden. Dabei wird immer wieder übersehen, dass Batterien Speicher sind, der Ecat ist Energie-Erzeuger. Keine Batterie läuft ohne Strom aus alternativen oder herkömmlichen Quellen und hoffentlich bald auch aus dem Ecat.

Das die bei der Herstellung von Lithium-Ionen Akkus entstehenden Umweltbelastungen schöngeredet werden ist seit Jahren bekannt: Hier ein Auszug aus https://www.golem.de/news/umwelt-elektroautos-kein-mittel-zur-co2-reduktion-1706-128385.html :

"Sind Elektroautos klimafreundlich oder nicht? Diese Frage wurde in einer Meta-Studie analysiert, deren Ergebnisse die Fachpublikation Ingeniøren veröffentlichte. Die Autoren fassten dabei Ergebnisse aus vorherigen Studien zusammen. Ergebnis: Für die Herstellung der Lithium-Ionen-Akkus werden pro Kilowattstunde (kWh) Kapazität rund 150 bis 200 kg Kohlendioxid emittiert. Untersucht wurden die Elektroautos Nissan Leaf und Tesla Model S mit 30 kWh und 100 kWh-Akkus. Beim kleinen Nissan sind es 5,3 Tonnen CO2, die bei der Produktion anfallen, beim Oberklassefahrzeug von Tesla gleich 17,5 Tonnen CO2.

Zum Vergleich: Der Verbrenner müsste für die gleiche Umweltbelastung des Nissan rund drei Jahre gefahren werden, beim Tesla sind es laut Studie acht Jahre. Der Trend zu immer größeren Akkus, dem Tesla und Nissan folgen, sei zwar gut für die Reichweite, aber schlecht für die Umwelt. Besonders umweltbelastend sind die Verarbeitung der Rohstoffe und die Produktion der Akkus. Sie machen 20 Prozent der Umweltbelastung aus, während nur 10 bis 20 Prozent beim Abbau der Rohstoffe entstehen, wie das Fachblatt berichtet."

Nun kommt eine interessante Meldung aus Schweden:

"Schwedische Forscher entwickeln ein Molekül welches Solar-Energie für 18 Jahre speichern kann." Quelle: http://e-catworld.com/2018/10/12/swedish-researchers-design-molecule-that-can-store-solar-energy-for-18-years/

Die ungleichmäßige Energieerzeung durch Solarenergie könnte damit kontinuierlich werden. Ich wage mir allerdings nicht vorzustellen, wie groß die Kollektorflächen sein müßten, wenn man einen entscheidenden Beitrag zur Stromerzeugung leisten wollte. Eine Lösung könnten die Lichtquellen des Ecat und der SunCell sein, welche beide außergewöhnlich helles Licht emittieren. Bei SunCell hat man bereits Erfahrungen mit Hochleistungssolarzellen. Sh. auch: https://coldreaction.net/brilliantlightpower-bringtbilligeelektrizitaetfuerdiewelt.html

 

Update 14.10.18

Gestern war, statistisch gesehen, ein schwacher Tag für meine Webseite, mit 'nur' 529 Besuchern. Aber die statistische Aufteilung sprach, wie immer, Bände: Deutschland ist LENR-Niemandsland, jedenfalls was das Städte-Ranking angeht. (Die meisten Besucher kommen natürlich immer aus Deutschland, schließlich ist der Blog ja auf deutsch geschrieben, gefolgt von den USA.)

Hier das Städteranking von gestern:

Falls es schlecht zu lesen ist: Redmond (USA) 44 Besucher, Mountain-View (USA) 32, Ashburn (USA) 26, Boydton (USA) 17, Berlin (BRD) 11, Auburn (USA) 10, Peking 9, St. Petersburg 8, Dresden 7.

Anderes Thema:

Ein Leser fragt Rossi in seinem Blog http://rossilivecat.com/ :

(Teilweise sinngem. übersetzt) "Ich denke, weil Sie eine Gasturbine testen, wäre es doch interessant zu wissen, ob man nicht den Ecat-SK in einen modifizierten Brennraum setzen könnte, anstatt der normalen Treibstoffzufuhr. Ein Motor dieser Art könnte kommerzielle Flugzeuge antreiben und viele Tonnen Treibstoff vermeiden".

Antwort Rossi: "Ich denke Installationen (des Ecat) in Flugzeugen sind noch in weiter Ferne, aber die Anwendung mit Turbinen, um damit Elektrizität zu erzeugen oder Hitze, ist nah."

Noch ein anderes Thema: Warum einfach und billig, wenn es auch teuer und kompliziert geht.

Im November vergangenen Jahres hatte ich über das Dampfauto geschrieben: 30.10.17.docx

Zur Erklärung des Themas und meiner Sichtweise darauf fangen wir einmal "von hinten" an: Das der Ecat Unmengen an Heissdampf produzieren kann, ist mittlerweile unbestritten. Holen wir uns also eine x-beliebige Dampflok aus irgendeinem Depot, setzen eine Unmenge Ecats hinein und füllen wir den Wassertank auf: Die Lok wird fahren, und zwar praktisch umsonst und ohne jeglichen schädlichen Umweltwelteinfluß. Den Kohlenanhänger könnte man sich sparen, denn für ein paar Gramm NIckel wird Platz sein.

Das die Dampftechnik auch für Automobile anwendbar ist, weiß man seit Jahrzehnten und die vorhandenen Konstruktionen sind ausgereift und aktuell. Bisher fokussiert man sich bei der Dampferzeugung auf alternative Brennstoffe jeder Art. Nur: Mit Blick auf den Ecat ist das alles Schnee von gestern. Dampfautos mit dem Ecat wären in Großserie preiswert herzustellen, Antriebe und Motortechnik wären Verbrennungsmotoren nicht unähnlich, so dass nicht die gesamte Motortechnik, wie bei der Umstellung auf Elektromotoren, über Bord geworfen werden müßte. Tausende und Abertausende von Arbeitsplätzen blieben so erhalten und die teure und schädliche Herstellung von Lithiumakkus würde überfllüssig.

Wo sind die "freien Köpfe" in Wirtschaft und Politik die sich Gedanken über diese Technologie machen?

 

Update 12.10.18

Im Update vom 8.10. hatte ich mich gefragt, ob ein Kunde, der Hitze von Rossi bezieht, damit kostengünstig auch Elektrizität herstellen kann. Ein Leser des Rossi-Blogs http://rossilivecat.com/ hat diese Frage nun auch gestellt:

"Wenn ein Kunde, der an der Nutzung der von Ihnen gelieferten Hitze interessiert ist, diese für die Generierung von Elektrizität nutzen will - denken Sie, er kann diese zu konkurrenzfähigen Preisen (etwa 10 bis 13 cents per kWh) herstellen?" Anwort Rossi: "Ja".

 

Update 11.10.18

Nun ist es  hoffentlich in einigen Monaten so weit, dass LENR den Markt erreicht. Aber selbst wenn es dann offensichtlich funktioniert wird es weiterhin Zweifler geben, die dieses Funktionieren nicht glauben, weil sie es wissenschaftlich nicht nachvollziehen können. Die katholische Kirche kann für sich in Anspruch nehmen, den längsten Erkenntnisprozeß dieser Art hinter sich zu haben: Nach rund 400 Jahren mußte man anerkennen, dass Galilei recht hatte, nämlich das sich die Erde um die Sonne dreht und nicht umgekehrt.

Über Jahrtausende hat man Dinge gefunden/erfunden nach dem Prinzip Versuch und Irrtum, mit überwältigendem Erfolg. Und so ist es schon ganz schön dreist den Eindruck zu erwecken, eine Erfindung verdiene diesen Namen nur, wenn sie das Ergebnis von Grundlagenforschung sei. Ich wiederhole gerne das Beispiel der Dampfmaschine: Wir verdanken sie nicht der Wissenschaft der Thermodynamik, sondern genau umgekehrt: Die Wissenchaft der Thermodynamik verdankt alles der Dampfmaschine. Sie war nämlich schon vorher da. Sh. auch: http://coldreaction.net/der-mythos-von-der-bedeutung-der-grundlagenforschung.html

Ich vermute, dass es mit dem Ecat und anderen LENR-Geräten ähnlich laufen wird: Die 'Wissenschaft der niedrigenergetischen Kernreaktion' (die es in dieser Form leider noch nicht gibt) wird alles  Geräten wie dem Ecat verdanken. Sie haben vielfach bewiesen, dass sie funktionieren, aber man weiß nicht warum.

Das könnte sich soeben geändert haben, und zwar mit diesem Aufsatz:

TommasoVasallo.pdf

Rossi hatte in seinem Blog  http://rossilivecat.com/ selbst auf diesen Aufsatz hingewiesen und hat auf Anfrage mitgeteilt, dass einer der beiden Verfasser, Giorgio Vassallo, an der Demonstration des Ecat in Stockholm als Zuschauer teilgenommen hat. Rossi sagt, die Ergebnisse der beiden Autoren Di Tommaso und Vassallo deckten sich mit seinen Erkenntnissen. Die Erklärung des Effektes durch die Autoren sei genial einfach.

Hier ein Auszug:

Hier die auszugsweise, sinngemäße Übersetzung: "Die Verbrennung eines Moles von Hydrogen (ungefähr 2 Gramm) erzeugt eine Energie von 286kJ. ( 1,48eV pro Atom). Die Energie eines zuvor geformten ultradichten Wasserstoffatoms erzeugt eine Energie von 3,7 keV pro Atom, einem Wert der um das 2500-fache höher ist. Die Umwandlung von zwei Gramm Hydrogen in ultra-dichtes Hydrogen generiert 715 MJ, was 198 kWh entspricht."

Wie ist der Energiegewinn nun zu erklären.  Das Verfahren selbst (die Herstellung ultradichten Wasserstoffs) ist schon in einer Patentanmeldung von Airbus beschrieben: EP16160302NWA1(1).pdf

Ich beschreibe das Verfahren mit meinen, kurzen Worten: Der ultradichte Wasserstoff entsteht, wenn Wasserstoff in enge Spalten gezwängt wird. Diese Spalten können z. B. in sog. Quasikristellen entstehen, also in der Phase zwischen der amorphen und kristallinen Struktur. Die kristalline Struktur zeichnet sich in kleinsten Spalten bereits ab, während die kristalline Gitterstuktur  aber lange nicht erreicht ist. (Eine Phase, die sich frühere Schwertschmiede zunutze gemacht haben, indem sie die Ausbildung der kristallinen Struktur durch plötzliches Abkühlen unterbrochen haben, die Schwerter wurden so geschmeidiger).

In diese kleinen Spalten wird also der Wasserstoff hineingedrängt und dabei mit verschiedenen Verfahren weiter angeregt: Je nach Erfinder nutzt man elektromagnetische Wellen, Laser, Hitze oder andere Verfahren. Aber woher kommt der Energiegewinn - denn von Kernspaltung kann man sowieso nicht und von Kernfusion ebenfalls nicht sprechen.

Und hier ist der neue Ansatz: Es geht um die sog. "Zitterbewegung" von Elementarteilchen. Wikipedia sagt dazu: 'Die Zitterbewegung ist eine theoretische, schnelle Bewegung von Elementarteilchen speziell von Elektronen.... ". Es gibt also eine ständige Eigenbewegung von Teilchen, denen bisher wenig Beachtung geschenkt wurde. Von Bedeutung ist diese Eigenbewegung für LENR deshalb, weil sich diese Zitterbewegung durch die Enge der Räume nicht mehr entfalten kann. Die Zitterbewegung ist aber ein Teil des Teilchens. Das bedeutet wiederum, die Energie der Zitterbewegung "über ist" wenn sie sich nicht mehr zeigen kann. Und hier ist die offensichtliche Parallele zum 'Massendefekt' (in meinem Update vom 8.10): Auch hier ist nicht benötigte Masse/Energie durch eine strukturelle Neuordnung der Atome 'über' und kann nutzbar gemacht werden.

Wenn das genauso wäre, wie ich es hier laienhaft beschrieben habe, dann gäbe es neben der Kernspaltung und Kernfusion nachgewiesenermaßen eine dritte Art der Kernreaktion zum Zwecke der Energiegewinnung: LENR.

 


Update 10.10.18

Die folgende Meldung aus dem Jahre 2014 war mit ein Grund, mich dem Thema LENR zu widmen. Damals berichtete (nicht nur) NTV: https://www.n-tv.de/wissen/US-Marine-macht-Treibstoff-aus-Meerwasser-article12627161.html

Hier zwei Ausschnitte:

Die NTV-Meldung kommt aus dem Bereich "Wissen", aber erstaunlicherweise will man anscheinend nicht 'wissen' woher die Energie für die Umwandlung von CO2 und Wasserstoff in Dieselöl kommt. In Ostdeutschland gibt es seit einigen Jahren eine Versuchsanlage für ein derartiges Verfahren, aber dort nutzt man die elektrische Energie aus Windkraftanlagen für den Prozeß. Alles in allem ist das Verfahren teuer, so soll ein Liter Diesel aus dieser Produktion mehrere Euro kosten - aber, - schon wieder Schnee von gestern,  den Diesel will man ja plötzlich nicht mehr.

Nun kommt, ganz aktuell, eine ähnliche Meldung, wiederum aus den USA:

"Joi" heißt die Firma. Und sie verspricht direkt aus Seewasser nutzbaren Wasserstoff zu gewinnen, direkt an Bord von Schiffen. Nun nehme ich nicht an, dass man an Bord Windräder aufstellt oder ein Kraftwerk errichtet um den Prozeß für die Gewinnung des Wasserstoffs zu betreiben. Über das Verfahren im Detail schweigt sich die Firma aus. Es fehlen also (wieder einmal) sämtliche Fakten. Wenn ich dennoch darüber berichte, dann, weil die amerikanische Marine (s. o.) Ähnliches vollbracht haben will und weil "Joi" eine Lizenz an ein nicht ganz kleines Unternehmen vergeben hat:

Ich übersetze, teilweise sinngemäß, etwas gekürzt: "Hydrogen 2.0 ist der weltweit erste Produktionsprozeß für Hydrogen, basierend auf einer sauberen und erschwinglichen Extraktion von Hydrogen aus unbehandeltem Seewasser - bedarfsgerecht, am Ort wo es gebraucht wird. Die Technologie wird MarineMax (Anm. der Lizenznehmer) erlauben damit Boote und Yachten zu betreiben, entweder durch direkte Verbrennung, durch elektrischen Hybridantrieb oder auch Brennstoffzellen, in welchen der Wasserstoff in nutzbare Energie umgewandelt wird. Diese Energie kann für viele Anwendungen genutzt werden, einschließlich der Hilfsantriebe  für Beleuchtung, Heizung, Kühlung und andere Services."  Weil Kernspaltung, die man für den Antrieb von Atom-U-booten oder -Flugzeugträgern nutzt, vonvornherein ausscheidet, spricht viel dafür, dass der Prozeß der Wasserstoffgewinnung (an Bord der Schiffe)  ein LENR-Prozeß ist.

Jetzt zum Lizenznehmer:

"MarineMax hat zu Zeit 63 Großhandelsniederlassungen in Alabama usw. usw. MarineMax ist an der New-Yorker Börse gelistet."

MarineMax ist also ein börsennotiertes Unternehmen und solche Firmen können sich irgendwelchen Unsinn nicht leisten, sie würden sonst von ihren Aktionären zur Verantwortung gezogen. An diesen Meldungen muß also "etwas dran" sein. Es wird spannend, die Angelegenheit weiter zu verfolgen. Hier ist die Webseite von "Joi": https://www.joiscientific.com/category/blog/

 

Update 8.10.18

Man muß sich erst daran gewöhnen, jeder COP (Coeffizient fo Performance) über 1 ist der Blick in eine neue Energiewelt. Entwickelt wurde diese Kennzahl für Wärmepumpen. Ein guter COP-Wert für Wärmepumpen liegt bei drei oder vier, sie produzieren also drei oder viermal soviel Wärmeenergie wie ihnen an elektrischer Energie zugeführt wird. Das heißt, sie produzieren sie garnicht, sondern "verschieben" nur ihr Vorkommen: Durch Abkühlen von Wasser, Luft oder gespeicherter Sonnenenergie im Erdreich. Die Energie wird 'eingesammelt' und am gewünschten Ort abgegeben.

Der COP des Reaktors von Alexander Parkhomov (gestriges Upate) liegt ziemlich exakt bei demjenigen einer guten Wärmepumpe. Im Gegensatz zu dieser produziert der Reaktor allerdings tatsächlich Energie, und zwar durche eine umweltfreundliche Nuklear-Reaktion.  Wahrscheinlich könnte der Reaktor schon mit seinen jetzigen Leistungsdaten gegenüber einer Wäremepumpe konkurrenzfähig sein, weil der technische Aufbau simpel ist.

Bei Rossi's Ecat reden wir von ganz anderen 'COP's. Um 2009 berichtete der Army-Sachverständige Tether über einen COP von über 20, im sog. Lugano-Gutachten spricht man von über 30, der COP des 1-Jahres-Tests der 1 MW-Anlage betrug lt. Gerichtsakten durchgehend 80.

Man muß sich klarmachen, dass ein COP über '1' geschenkte Energie ist. Während das Perpetuum-Mobile, das es ja nicht gibt, bei  1 liegen müßte, beschert uns der Massendefekt* bei Kernreaktionen (sei es Kernspaltung, Kernfusion oder die wissenschaftlich noch ungeklärte 'kalte' Kernreaktion) Energieerträge außerhalb unseres Vorstellungsvermögens, und zwar seit Jahrzehnten, in Form der Kernspaltung. Mit LENR gibt es nun allerdings ein Verfahren, dass uns alle Vorteile der Kernreaktion bringt, und zwar ohne schädliche Umwelteinflüsse und Gefahren wie bei den heutigen Kernkraftwerken, welche mit Kernspaltung arbeiten.

*Massendefekt: (mit meinen Worten; wenn mich jemand korrigieren möchte: Herzlich willkommen!) Die Bestandteile des Atomkerns, einzeln gewogen, bestehend aus Protonen und Neutronen, sind leichter als wenn mann den Atomkern als ganzes misst. Dies hängt damit zusammen, dass der gesamte Atomkern eine gewisse Energie aufwenden muß um seine Form zu behalten. Dies nennt man Bindungsenergie. Wenn man nun den Atomkern teilt oder zwei  Atomkerne fusioniert, entstehen unter bestimmten Bedingungen Atome die auf Grund ihrer inneren Struktur weniger Bindungsenergie benötigen. Diese Bindungsenergie ist dann "über" und nutzbar. Weil Energie und Masse zwei Seiten derselben Medaille sind, ist diese Bindungsenergie nach der berühmten Einstein'schen Formel E=MC2  mit der Lichtgeschwindigkeit im Quadrat zu multiplizieren. Durch diese Umrechnung wird eine Energieausbeute erreicht die jeder anderen Energieform weit, weit überlegen ist. Diese Energieausbeute verstößt übrigens nicht gegen den Energie-Erhaltungssatz, weil die gewonnene Energie in der zur Verfügung stehenden Masse bereits enthalten ist. 

Die vorgenannten Absätze sind eigentlich nur zum besseren Verständnis der folgenden Mails aus dem Rossi-Blog  http://rossilivecat.com/ gedacht:

Wie vielleicht bekannt, liefert Rossi 10kW-Raktoren mit der Gesamtleistung der Module von 40 MW (thermische Energie) an einen Kooperationspartner/Kunden. Der Kunde erhält auf Grund eines Liefervertrages mit Rossi Hitze, er bezahlt auch nur die gelieferte Hitze, was er damit macht ist seine Sache. Ein Leser fragt nun: "Sind Sie sicher das der E-cat SK, gekoppelt mit einem Generator gute Effizienz zeigen wird?"  Antwort Rossi: "Das sollte so sein, wegen des zu erwartenden COP."

Hier liegt dann auch das Mißverständnis und der angedeutete Zweifel in der Frage: Wenn der COP hoch (wahrscheinlich weit über 100) liegt, dann arbeitet selbst der schlechteste Generator erfolgreich.  Selbst wenn die Einbuße bei 90 % liegen würde, was wirklich extrem ist, dann bleiben 10 % geschenkter Energie. Am Ende wird für die Stromerzeugung mittels E-cat SK entscheidend sein, wieviel Rossi für die gelieferte Hitze in Rechnung stellt. Er sagt ja, er verlange immer 20 % weniger als die vor Ort vorhandene Energie kostet. Viel hängt jetzt davon ab, mit welcher Technologie die Firma die Hitze in Elektrizität umwandelt. Wie man hört, soll es sich dabei um modifizierte Dampfturbinen handeln.

 

Breaking-News.....

Update 7.10.18

Professor Alexander Parkhomov war der erste Wissenschaftler, der den Ecat nach Veröffentlichung des sog. Lugano-Gutachtens LuganoReportSubmit.pdf repliziert hat.

Seit dieser Zeit hat er weitere Replikationen durchgeführt und ganz aktuell gibt es beachtliche Ergebnisse: Die Webseite e-catworld berichtet: http://e-catworld.com/2018/10/02/first-look-at-alexander-parkhomov-presentation-nickel-hydrogen-reactor-continuously-worked-seven-months-excess-power-up-to-1-kw/

....ein erster Blick auf Alexander Parkhomovs Präsentation: "Nickel-Hydrogen Reaktor arbeitete kontinuierlich sieben Monate." (Die Überschuß-Energie betrug bis zu einem kW.)

Ein Teil der in russisch gehaltenen Präsentation enthält eine Folie in englischer Sprache. Sie lautet: (teilw. sinngemäß übersetzt) "Optimierung der Konstruktion, Applikation mehr hitzebeständiger Konstruktionsmaterialien und zuverlässige Versiegelung erlaubten eine siebenmonatige Dauer des Betriebes. Die Überschußenergie des Nickel-Hydrogen-Systems betrug bis zu 1 kW, der COP bis 3,6.  1g Nickel erzeugte eine Überschußenergie von ungefähr 4100 MJ. Derartige Energie erzielt man durch die Verbrennung von 100 Litern Ölprodukten.

Während des Betriebes wurden in dem Nickel-Hydrogen-System Veränderungen in der Komposition der Elemente gefunden. Speziell der Kalzium-Anteil zeigte einen Anstieg. Isotopenveränderungen im Nickel waren nicht signifikant.

Enorme Energieerzeugung mit einer kleinen Füllung bei gleichzeitiger Kompaktheit des Nickel-Hydrogen-Reaktors, kombiniert mit der Absenz gefährlichen chemischen und radioaktiven Abfalls und Strahlung eröffnet fundamental neue Aussichten für Anwendungen im Energiesektor, Industrie, Transport und andere nützliche Anwendungen."

Auf der oben beschriebenen Webseite ist auch das Vido anwählbar, das allerdings fast komplett in russisch gehalten ist.

Anläßlich der LENR-Konferenz in Padua vor 2 oder 3 Jahren hatte Parkhomov eine Skype-Unterhaltung mit Rossi und beide Herren verstehen sich bis heute glänzend. Eine Vermarktung des Parkhomov-Reaktors wird kaum möglich sein, weil er eine Ecat-Kopie darstellt und dieser bekanntermaßen geschützt ist.

 

Update 3.10.18

Am 16.6. hatte ich bereits über die ICCF (International Conference on Condensed Matter Nuclear Science) in Fort Collins berichtet. Nun gibt es eine weitere umfassende Ausarbeitung zu den Ergebnissen.

Man kann sagen, dass in Fort Collins "alles was Rang und Namen" in der LENR-Szene hat anwesend war. Nur nicht Andrea Rossi, er ist nicht bereit seine Ergebnisse im Detail darzulegen. Er spottete ja einmal, die Teilnehmer der ICCF's seien 'wie Frösche in einem Teich, die das Meer nicht sehen'.  Aber er ist derjenige, dessen Wirkungsgrade seiner Gerätschaften im Dauerbetrieb ausgetestet und als 'weit voraus' zu bezeichnen sind und er steht vor der Kommerzialisierung. Außerdem ist sein Ecat seit 2015 weltweit patentgeschützt. Es ist   anzumerken, dass Rossi teilweise enge Verbindungen zu einigen anwesenden Forschern unterhält. Dies gilt mit Sicherheit für Francesco Celani, Vladimir Visotzkyy und Norman Cook. - Überflüssig zu sagen, dass alle Ergebnisse und Voraussagen  als 'virtuell' zu bezeichnen sind, solange nicht LENR-Gerätschaften, von wem auch immer, in praktischen Anwendungen für jedermann sichtbar und erlebbar ihre Arbeit leisten.

Das in englischer Sprache verfasste Protokoll (30 Seiten) ist hier aufrufbar: ICCF21.pdf

Verfasser sind:

David Nagel ist Professor an der George Washington Universität und Vorstandsvorsitzender der NUCAT Energy LLC, eines LENR-Beratungsunternehmens. Er forscht an LENR seit der Bekanntmachung von Fleischmann und Pons im Jahre 1989.

Steven B. Katinsky ist Mitbegründer der Firma LENRIA, (ebenfalls LENR-Beratungsunternehmen). Er engagiert sich erst seit 2012 für LENR.

Anwesend und als Referent aufgetreten ist Tom Darden, Vorstandsvorsitzender von Industrial Heat. Seine Kooperation mit Rossi wurde nach Kündigung des Lizenzvertrages durch Rossi per Gerichtsvergleich beendet. Die Gerichtsakten besagen, dass während des rund einjährigen Tests der 1-MW-Anlage der COP (Coeffizent of Performance) durchgängig bei 80 lag. Es wurde also durchgängig 80 mal mehr Energie erzeugt als der Anlage zugeführt wurde.  Die heutigen Ergebnisse aller Forschergruppen liegen weit darunter. Dazu ist anzumerken, dass Militärs in den USA, Rußland und China wahrscheinlich weit bessere Ergebnisse erzielen, die sie aber nicht veröffentlichen. Am 25.9. habe ich darüber berichtet.

Die Laborergebnisse der auf der ICCF 21 anwesenden Forscher sehen so aus:

Die zuerst genannten Forscher  Letts-Cravens  werden von Tom Darden finanziert. Dass sie hier über Überschußenergie berichten konnten, könnte auch ein Grund für den enormen Kursanstieg der Aktie von Industrial Heat/Woodford sein, über die ich am 28.9. berichtet habe.

Zum Wirkungsgrad kann ich wenig sagen, vor allen Dingen deshalb nicht, weil nicht ersichtlich ist, ob hier thermische mit elektrischer Energie verglichen wurde. Ich gehe aber davon aus, dass hier nichts durcheinander geworfen wurde, denn auch die Präzisions-Kalorimetrie war ein wichtiges Thema der Konferenz. In jedem Fall wurde Übeschußenergie erzielt, und zwar über Zeiträume von wenigen Stunden bis zu 3,2 Jahren.

In dem Bericht wurden auch die Transmutationseigenschaften von LENR angesprochen, die zum einen dazu dienen können wertvolle und seltene Elemente zu erzeugen, aber auch  radioaktive Elemente in nicht radioaktive Elemente umwandeln können. Beides ist im Labormaßstab bereits gelungen.

Noch ein paar Details zu den Teilnehmern:

Es gab zwei 'Klassen' von Teilnehmern der ICCF21. Die erste war der normale Mix von Wissenschaftlern, Technologen, Ingenieuren und Geschäftsleuten. Von diesen Gruppen waren 147 Teilnehmer auf der Konferenz, plus ein Dutzend Begleitungen. Zusätzlich gab es eine Gruppe von Teilnehmern, die ein Stipendium zur Teilnahme an der Konferenz gewonnen hatten und keine weiteren Kosten bezahlen mußten als den Weg zum Flughafen Denver hin und zurück. Dies waren 21 Teilnehmer, zumeist Studenten aus den USA und sechs anderen Ländern, einschließlich drei Hochschullehrer.

Anmerkung: Ich verreise nun bis einschließlich Samstag und kann noch nicht sagen, ob ich dieser Zeit Updates anfertigen kann.

 

Update 1.10.18

Selten und ungern weiche ich in meinen Updates vom Thema LENR ab. Die derzeitige politische  Diskussion über Emssionen ist aber derart aus dem Ruder gelaufen, dass ich sie gerne um zwei Meldungen bereichern möchte:

Zum einen gibt es da die aktuelle Meldung der BBC  https://www.bbc.com/news/science-environment-45640706 die ich Ihnen nicht vorenthalten möchte:

..Chinas Boom bei dem Bau von Kohlekraftwerken löst Klimawarnungen aus...

...der Neubau hunderter neuer Kohlekraftwerke wurde fortgesetzt, dies melden Analysten von Satellitenbildern. Diese Analyse, die von der 'grünen' Kampagne 'CoalSwarm' vorgenommen wurde, vermutet, dass 259 neue Kohlekraftwerke im Entstehen sind. Die Autoren sagen, dies enspräche der elektrischen Kapazität aller Kohlekraftwerke in den USA.  (Teilw. sinngem. übersetzt)

Zu dieser Meldung paßt auch mein Update vom 6.2.18 - Hier können Sie es aufrufen: 6.2.18.docx

Die Überschrift dieses Updates lautet: Carl Page (Bruder von Google-Gründer Larry Page)  schreibt : "Die 16 größten Schiffe produzieren genauso viel Abgase wie alle Autos dieser Welt".

 

Update 30.9.18

Wie viele Leser wissen, ist Rossi vor einigen Monaten an Hautkrebs erkrankt und muß seit dieser Zeit eine lichtundurchlässige Perücke tragen. Nun gibt es Neuigkeiten:

"..wenn ich gewußt hätte, dass Sie im Juli in einem Hospital in Rom waren, wäre ich gekommen Sie zu sehen. Würde eine kalabresische Suppressata Ihnen ein Lächeln ins Gesicht bringen? Denken Sie daran, Ihre Gesundheit ist wichtiger als der Ecat."

Antwort Rossi: "Eine kalabresische Suppressata hätte die Operation überflüssig gemacht."

Ein anderer Leser schreibt: "Nun wissen wir, dass Sie, während Sie den Ecat SK gemacht haben, auch einen chirurgischen Eingriff hatten: Mann, Sie haben Schneid. Möge Gott Ihnen immer helfen."

 

Update 29.9.18

Von einem Leser wird Rossi gefragt, ob ihm bekannt sei, ob nach der Erteilung seines Patents in den USA weitere Patente dieser Art erteilt worden seien.

Ich übersetze Rossi's Antwort teilweise sinngemäß und gekürzt:

"wir beschäftigen uns mit erteilten Patenten auf diesem Gebiet, es ist uns aber nicht bekannt, dass nach 2015 ein Patent dieser Art in den USA erteilt wurde. Natürlich wurden viele Patente angemeldet. Jedermann kann ein Patent anmelden, sei es auch noch so unsinnig. Man schreibt seine Überlegungen nieder, man füllt ein Formular aus, man bezahlt seine Gebühr und man kann sagen das Patent sei "angemeldet." Offensichtlich hat es aber keinerlei Wert, solange es nicht erteilt wurde."

Rossi spricht von den USA und hat damit sicher recht. Allerdings wurde Airbus in diesem Jahr vom europäischen Patentamt  ein LENR-Patent erteilt und weil die Patentämter der großen Industrieländer den Vorentscheidungen anderer Industrieländer  zumeist folgen, ist für Airbus auch die Erteilung eines US-Patents zu erwarten. Das hochwichtige LENR-Patent für Airbus habe ich im Update vom 14.3.18 beschrieben.

Die US-Patentanmeldung durch Airbus ist bereits 2014 geschehen

...und die Veröffentlichung in den USA erfolgte 2016.

 

Update 28.9.18

Am 24.6. hatte ich über Industrial Heat und die Investment-Firma Woodford berichtet. IH hatte einen Vertrag mit Rossi geschlossen und Woodford hatte sich mit Kapital beteiligt, um die vertraglich zugesagten 100 Mio. $ an Rossi "stemmen" zu können. Rossi und IH haben sich im Streit per gerichtlichem Vergleich getrennt.

Anscheinend tragen sie die weiteren Beteiligungen von IH auf dem Gebiet der "Kalten Fusion"  jedoch Früchte. So berichtet das jetzt auch

in seinem Artikel https://citywire.co.uk/investment-trust-insider/news/woodford-patient-leaps-on-spike-from-industrial-heat/a1157456

Ich übersetze einige Auszüge, ggf. sinngemäß und gekürzt:

"Woodford Patient springt durch Industrial Heat an die Spitze" und das ist damit gemeint:

"Woodford Patient Capital Trust (WPCT) schoss heute an die Spitze des Aktienmarktes nachdem eine seine kontroversesten Beteiligungen, den Spezialisten für Kalte Fusion Industrial Heat 5,5% zu seinem angeschlagenen Aktienkurs beitrug. Aktien von WPCT sprangen um 4,4 Punkte auf 86 Punkte, ein Hoch für dieses Jahr, nachdem beauftragte Fondsmanager den Wert der Aktien von Industrial Heat neu bewertet hatten. Sie stiegen um 357 % auf 112 Mio. $."

"Offensichtlich wurden bei Industrial Heat signifikante Fortschritte erreicht und 357 % Steigerung demonstriert den asymetrischen Ertrag, der durch frühe Beteiligung an jungen Firmen erreicht werden kann, obwohl wir zur Kenntnis nehmen, dass Manager betonen sich noch am Beginn der Entwicklung und Kommerzialisierung dieser Technologie zu befinden."

 

Update 26.9.18

Rossi ist zweiffellos der "Meister der langen Bank".  So auch jetzt wieder:

...können Sie bestätigen, dass die Januar-Präsentation nur im Internet gestreamt wird? Antwort Rossi: Wahrscheinlich, aber eine endgültige Entscheidung ist noch nicht getroffen.

...wird die Präsentation aus der Fabrik Ihres Klienten erfolgen? Antwort: Nein

...wird Ihr Geschäftspartner während der Präsentation vorgestellt? Antwort: Nein

Diese Antworten hätte Rossi auch schon früher geben können, aber er zieht es vor, den Spannungsbogen zu seinen Brieffreunden aufrechtzuerhalten. -

Die Einführung des Ecat ist ein ganz außergewöhnliches Ereignis mit ebenso aussergewöhnlichen Begleiterscheinungen. Sei's drum. Es gibt Heerscharen 'hungriger Wölfe', die jedem Hinweis auf die Funktionsweise des Ecat nachgehen. Jede Partnerfirma, die die Anwendung des Ecat bestätigt, hat es  mit einem unglaublichen Informationsbedürfnis verschiedenster Interessengruppen zu tun. Umso erstaunlicher war es, dass einer der Gutachter bei der Präsentation in Stockholm aus aus der Öl-Industrie stammte und dies auch nicht verheimlichte: 1.12.17.docx

Berichte über die Demonstration in Stockholm finden Sie in den Updates ab Mitte November vorigen Jahres.

 

Update 25.9.18

Heute ein ganz wichtiges Update - diesmal abseits von Andrea Rossi's Voranschreiten bei der Industrialisierung des Ecat. Die Veröffentlichung stammt vom US NAVAL Institute. Verfasser ist Michael Ravnitzky, der mit diesem Artikel den zweiten Preis im "Emerging Technology Essay Contest" gewann.

Der Untertitel lautet: "Dies ist keine 'Kalte Fusion' und erklärte dann in aller Ausführlichkeit, dass LENR trotz fehlender Theorie funktioniert. Die Veröffentlichung stammt aus diesem Monat und weil sie mit einem Preis ausgezeichnet wurde, darf man davon ausgehen, dass sie mit höchsten Weihen versehen ist. Hier einige Auszüge:

"Laborexperimente weisen darauf hin, dass, entgegen der Bezeichnung "Low-Energy", diese Wissenschaft das Potential hat, zu extremer Energiedichte zu führen, und zwar (auch) in dünnen, flachen Geräten. Die Erträge von LENR können vier Megawatt pro Quadratmeter an thermischer Energie erzeugen, ausreichend für fast jede Anwendung. (Eine gut ausgerichtete überdurchschnittliche Solaranlage produziert ungefähr 0,1 bis 0,2  Kilowatt pro Quadratmeter.)" ........

"Obwohl LENR keine nukleare Kettenreaktion produziert, kann die erzeugte Energie in lokalen Anlagen Temperaturen von mehreren Tausend Grad erzeugen.".........

......."Gefährliche radioaktive Brennstoffe oder radioaktiver Abfall kommen nicht vor und nützliche Energie könnte in vielen verschiedenen Größenordnungen zur Verfügung stehen."

Dies sind einige Auszüge aus dieser aktuellen Veröffentlichung der amerikanischen Marine. Das gesamte Dokument ist hier einsehbar: This-Is-Not-Cold-Fusion.pdf

Die Auszüge habe ich teilweise sinngemäß übersetzt und auch gekürzt. Verbindlich ist nur der englische Text in der genannten PDF.

Warum erwähnt die Veröffentlichung Rossi nicht? Ganz einfach, dass US-Militär hat ganz früh versucht sein Geheimnis zu erlangen, aber man biss bei Rossi auf Granit: Sh. mein Update vom 17.9.18. - Was mich allerdings wundert, ist, dass man in der vorliegenden Ausarbeitung von Energiedichten spricht, die bisher nur von Rossi erreicht wurden. (So z. B. '4 MW pro Quadratmeter') Möglicherweise ist man beim Militär doch erheblich weiter als die 'üblichen" Konkurrenten von Rossi, wie z. B. Brillouin Energy, deren Energieausbeute/Wirkungsgrad weit unter den Geräten von Rossi liegt.

Was ich immer wieder frappierend finde, ist das LENR-Desinteresse der deutschen Wissenschaft,  Öffentlichkeit und jener Instiutionen, die grüne Politik als Banner vor sich hertragen, und, ich übertreibe mal, den Eindruck erwecken, als könnten sie genau vorhersagen wieviel Fahrradwege man noch bauen muß, damit die Temperatur in den nächsten Jahren weniger als zwei Grad ansteigt.

Die vorgesehenen weiteren Investitionen in fossile Energien aber auch in sog. erneuerbare Energie sind in ihren Ergebnissen gegenüber LENR absolut lächerlich. Man müßte LENR lediglich die Aufmerksamkeit schenken die dieser neuen Wissenschaft gebührt. Dazu sollte man allerdings zunächst ein bißchen lesen, den Unterschied zwischen einer nuklearen und einer chemischen Reaktion lernen und dabei zur Kenntnis nehmen, dass es nützliche nukleare Reaktionen ganz ohne Strahlung und Abfall gibt.

 

Update 24.9.18

Über die Verbindung Rossi/Industrial Heat habe ich häufig berichetet. Um damals die vereinbarten 100 Mill. $ an Rossi zahlen zu können, sicherte sich IH Kapital der Firma Woodford aus England. IH zahlte zwar vorab 11 Mill. $ an Rossi verwendete aber in der Folgezeit sehr viel Geld zum Ankauf weiterer LENR-Patente. Die sich daraus ergebenden Schlußfolgerungen erspare ich mir. Die Verbindung Rossi/IH wurde durch gerichtlichen Vergleich beendet.

Obwohl Industrial Heat durch den Weggang von Rossi das "Zugpferd" fehlt, scheinen sich die LENR-Investitionen dennoch auszuzahlen. Das heißt, die Anleger entwickeln beim Thema LENR "Phantasie".

Das Portal "Proactiveinvestors"  http://www.proactiveinvestors.co.uk/companies/news/205425/woodford-patient-capital-rallies-as-cold-fusion-play-heats-up-205425.html titelt:

"Woodford Patient Capital erholt sich weil das Spiel um die Kalte Fusion sich 'aufheizt'." Untertitel: "Industrial Heat ist nun 112,9 Mio. $ wert, das bedeutet einen Anstieg um 357 % im Vergleich zur vorigen Bewertung."

Man kann sich leicht vorstellen, welche "Phantasie" Anleger entwickeln, wenn sie auf irgendeine Weise an Anteile von Rossi's Leonardo-Corp. kommen können.

 

Update 23.9.18

Es geht weiter um Details der Turbine, mit denen der Geschäftspartner von Rossi offensichtlich Elektrizität erzeugen will. Rossi sagt von sich selbst, auf diesem Gebiet kein Experte zu sein. Dennoch sind Fragen und Antworten zu diesem Thema auf http://rossilivecat.com/ interessant: (Ich übersetze ggf. sinngemäß).

Der Leser aus Schweden hat zum Thema Turbinen verschiedene Anmerkungen: "Hallo Andrea, Du hast vor einiger Zeit geschrieben, dass Du Luft und Wasser (für den Betrieb der Turbinen) nutzen willst. Ich vermute, dass Dein Partner daran arbeitet, die damit verbundenen Verfahren zu optimieren. - Wenn sie existierende Pumpen für das Wasser verwenden wollen, werden sie wahrscheinlich früher oder später Schmierungs- und /oder Korrosionsprobleme bekommen. Dies muß man separat beobachten. - Denke immer daran, auch für den sekundären Prozeß die besten Materialien um den SK herum, wie den Hitzetransfer von Luft/Dampf, zu verwenden. - Als Daumenregel kann man sagen, dass die Lösung eines Problems am Zeichenbrett einen Dollar kostet, wenn man es während der Produktion lösen muß kostet es bereits 10 $, wenn es die Produktion schon verlassen hat kostet es 100 $. Wenn man es aber beim Kunden lösen muß kostet es  1000 $. Das Problem das ich meine, ist, keine Komponenten aus Edelstahl zu verwenden.

Wenn Dein Partner ein Unternehmen aus dem Bereich der Konsumenten-Produkte ist, dann ist die Einstellung der Ingenieure immer so, so billige Komponenten wie möglich zu verwenden. - Ich wünsche Dir das beste für Deine Gesundheit und die Entwicklung des Ecat."

Antwort Rossi: "Danke für Deine Ratschläge. - Die Injektion von Wasser in einen Verbrennungsraum um damit die Effizienz zu erhöhen ist eine wohlbekannte Technologie. Unser System basiert (allerdings) auf einer abweichenden Konfiguration. - Ich stimme mit Deinen Überlegungen bezüglich der "Daumenregel" überein."

 

Update 21.9.18

Mit dem Update vom 10.7.18 hatte ich noch einmal zusammengefaßt, wie die Zusammenarbeit mit der Firma Industrial Heat für Rossi begonnen und geendet hat. Rossi sagte nach Abschluß des Vergleichs, so naiv wie damals würde er nie wieder einen Vertrag abschließen.  Rossi wird in zwei Jahren 70 und er hatte sich wohl schon bei dem Vertrag mit IH ausgemalt sich langsam zurückzuziehen. Dieses verständliche Verlangen schein weiter zu bestehen und so fragt auch ein Leser gezielt danach:

Ich übersetze, ggf. teilw. sinngemäß: "Dr. Rossi, gibt es eine Möglichkeit für Sie in naher Zukunft Ihre Patentrechte aufzugeben? (Möglicherweise könnten Sie schnell eine Menge Geld einnehmen, so dass Sie und Ihre Familie finanziell unabhängig würden.) Oder möchten Sie lieber eine Kapital-Partnerschaft eingehen um nach und nach immer mehr Geld zu verdienen?

Es wäre eine gute Tat für die Menschheit um den Verbrauch an Erdöl, Kohle und Gas beschleunigt zu verringern, darüber hinaus würden sicher auch weitere Effekte rund um Ihre Technologie zum tragen kommen. Solch eine Entscheidung könnte die Technologie für Fahrzeuge, Flugzeuge und und Schiffe beschleunigt einführen und diese Lösungen würden den CO2-Ausstoss in die Atmosphäre verringern.

Ich wünsche Ihnen alles Gute und warte nun auf die Präsentation im Januar."

Antwort Rossi: "Es ist möglich".

Es ist also im Bereich des möglichen, dass Rossi sein Wissen ganz oder teilweise vermarktet. Das war ja schon bei Industrial Heat der Fall und man hatte ihm schon seinerzeit 100 Mill. $ geboben, wobei 11 Mio. $ sofort gezahlt wurden. Böse Zungen behaupteten hinterher über Industrial Heat: "Wer von vornherein nicht vorhat zu bezahlen unterschreibt jeden Vertrag."  Diese Angelegenheit ist per Gerichtsvergleich erledigt und Rossi ist frei für eine bessere Vereinbarung und auch die Technik ist ausgereifter.

Viel hängt davon ab, wer der neue Partner ist und wie und wann er seine Zusammenarbeit mit Rossi kommuniziert. Ich tippe nach wie vor auf ABB, aber es könnten auch große Namen wie General Electric, Lockheed Martin, Boeing oder andere sein. Der Durchbruch wäre mit einem Schlage da, wenn einer dieser großen Namen die Funktion des Ecat bestätigt. Das haben zwar schon andere Stellen getan, aber zugehört hat niemand.

 

 

Update 20.9.18

Wieder einige Präzisierungen aus dem Rossi-Blog http://rossilivecat.com/ zur Industrialisierung des Ecat. Hier zunächst nur die Fragen des Lesers (Frank Acland), die Antworten habe ich aus Rossi's Mail direkt hinzugefügt. (Ggf. teilweise sinngemäß übersetzt)

"Es war interessant Ihre letzten Kommentare bezüglich Ihrer Pläne zur Nutzung einer Gasturbine mit dem Ecat SK zu lesen. Ich denke, ich beginne die Situation etwas besser zu verstehen, aber ich möchte gerne wissen, ob ich das so richtig sehe. Sind meine folgenden Annahmen korrekt - bitte korrigieren Sie mich, wenn ich falsch liege."

"1. Sie haben den Ecat-SK entwickelt von dem Sie annehmen, dass er stabil genug ist als kommerzielles industrielles Produkt zu dienen." Antwort Rossi: "Ja".

"2.Ihr Geschäftspartner teilt diese Ansicht." Rossi: "Ja".

"3. Der Ecat SK muß mit einer Turbine kombiniert werden, um in einem stabilen effektiven Zustand opererieren zu können." Rossi: "Nicht unbedingt". (Diese Frage war eigentlich überflüssig, denn es war klar, dass ein Wärmetauscher für den SK auch mit Wasser arbeiten kann.)

"4. Sie sind selbst kein Experte für Turbinen, aber Ihr Partner ist es und hat die Ressourcen  eine Turbine zu entwickeln die mit dem SK arbeiten kann." Rossi:  "Ja".

"5. Leonardo (Rossi's Firma) und der Partner arbeiten zusammen um eine Anlage zu bauen, in welcher sie diese Turbinen nutzen werden." Rossi: "Ja".

"6. Diese Anlage wird in existierenden Einrichtungen Ihres Partners errichtet." Rossi: "Ja".

"7. Diese erste Anlage wird in den Einrichtungen Ihres Partners errichtet um Hitze und Elektrizität für dessen Bedürfnisse zur Verfügung zu stellen." Rossi: "Ja".

"8. Ihre Präsentation im Januar wird der Welt ankündigen, dass Sie über eine Technologie verfügen die zur Industrialisierung bereit ist und das Sie bereit sind mit zukünftigen Kunden zusammenzuarbeiten und  Verträge abzuschließen." Rossi: "Wahrscheinlich".

 

 

Update 19.9.18

Es gibt weitere Meldungen zum Betrieb von Turbinen mittels des Ecat, die aber nicht ausreichend substanziiert sind. So gibt Rossi z. B. an,  zum Betrieb der Turbinen heißes Wasser zu liefern, worauf ich mir keinen Reim machen kann. Aber es wird sicher in absehbarer Zeit weitere Meldungen geben.

Deshalb eine weitere Mail aus http://rossilivecat.com/ zur kommenden Demo in den USA:

Ich übersetze, ggf. sinngemäß: "Dr. Rossi, nach Ihrer sehr überzeugenden und einwandfreien Demonstration des Ecat QX in Stockholm am 24. November - welchen Sinn kann eine weitere Demonstration im Januar haben? Ist es nicht eine Verschwendung von Zeit und Geld, wo Sie doch schon Kunden haben die Hitze bei Ihnen kaufen? Ist es nicht besser irgendeine Art Werbung zu machen?" Antwort Rossi: "Danke für Ihre Meinung. Wir werden lediglich ein Ecat SK Modul in Betrieb zeigen, es erklären und Fragen während des Internet-Streamings beantworten. - Ich denke es ist keine Zeitverschwendung, im Gegenteil, es wird nützliche Kritik und Ratschläge generieren."

 

Update 18.9.18

Bei Rossi geht es in der Anfangsphase der Industrialisierung des Ecat ausschließlich um die Produktion von Hitze. Es gab verschiedene Versuche die Hitze in elektrische Energie umzuwandeln: Mit thermoelektrischen Elementen, mit Stirling-Motoren und zuletzt mit Gasturbinen. Thermoelekrische Elemente wurden wegen ihrer geringen Effizienz verworfen und Stirling-Motoren erwiesen sich nach Vesuchen zunächst auch nicht als geeignet. (Was eigentlich verwundert). Dann gab es erste Versuche mit Gasturbinen. Diese hätten den Vorteil, dass über den vorhandenen Luftstrom auch eine Kühlung der Reaktoren stattfinden könnte. Rossi faßt das Thema "Produktion von Elektrizität" nur mit 'spitzen Fingern' an, weil er zunächst die Produktion von Hitze kommerziell zum Erfolg führen will. Im Rossi-Blog gab es früher schon einen Hinweis, dass Rossi's Geschäftspartner das Thema Elektrizität allerdings parallel  vorantreiben will.

Nun gibt es im Rossi-Blog http://rossilivecat.com/ einen Mail-Austausch zwischen einem Leser und Rossi zum Thema Turbinen. Weil der Artikel lang ist, habe ich auf das Hineinkopieren des englischssprachigen Textes verzichtet. Ich übersetze direkt (ggf. sinngemäß und evtl. gekürzt):

"Dr. Rossi, bisher ist es so, dass Sie nur Hitze verkaufen wollen und wenn ein Kunde Elektrizität generieren möchte, kann er dies selbst  mit einer Turbine tun um damit einen Generator anzutreiben.

Meine Fragen:

1. Haben Sie Ihre Richtung geändert und involvieren Ihr Team in die Konstruktion und Fabrikation eines solchen Turbo-Generators?" Antwort Rossi: "Nein"

2. "Ist Ihr Geschäftspartner (dabei) eher involviert als Ihr Team?" Rossi: "Ja".

3. "Eine Gasturbine ist eine Turbine welche Luft komprimiert, Luft mit einer Füllung vermischt, dabei die Füllung kontinuierlich verbrennt um die Luft aufzuheizen und sodann  die aufgeheizte Luft expandiert um mittels der Turbine mechanische Energie zu erzeugen. Eine Gasturbine könnte anstatt  der Füllung den Ecat nutzen um die Luft aufzuheizen, wobei man allerdings nicht länger von einer Gasturbine sprechen könnte. Gasturbinen arbeiten in einem offenen Zyklus, weil sie die Verbrennungsprodukte in die Atmosphäre entlassen müssen. Eine  Turbine, die von einem Ecat angetrieben wird, muß nicht notwendigerweise einen offenen Zyklus haben. Der Schlüssel zu hoher Effizienz ist das Aufheizen des Gases (d. h. im Falle des Ecat wohl der Luft) zu einer hohen Temperatur vor der Expansion. Die Konstruktion dieses Wäremetausch-Mechanismus ist entscheidend für hohe Effizienz.

Dazu meine Fragen:

4. "Auf kurze Sicht - ist die Adaption einer existierenden Gasturbine mit Ecat-Hitze unter ernsthafter Erwägung?" Anwort Rossi: "Ja".

5. "Wenn das so ist,  würde das expandierende Gas weiterhin Luft sein?" Rossi: "Das könnte sein."

6. "Würde die Turbine weiterhin mit offenem Zyklus arbeiten?" Rossi: "Das kann sein".

7. "Nach Ihrer Meinung, auf kurze Sicht, wäre eine Effizienz von insgesamt mehr als 30 % erreichbar sein?" Rossi: "Ich nehme an Sie meinen die Effizienz der Turbine: Das wird von der Turbine abhängen. Ich bin kein Experte auf dem Gebiet."

 

Update 17.9.(Zwei Tage früher von meiner Reise zurück)

Es ist nun einiges an Themen aufzuarbeiten. Fangen wir mit einem interessanten Beitrag in dem Online-Magazin https://fabiusmaximus.com/2018/09/13/update-on-fusion-power/

an. Es fragt, ganz zu recht, warum der Erfolg der Kernfusion "immer 30 Jahre in der Zukunft liegt" (woher ja auch die Redewendung kommt 'die Kernfusion ist die Energie der Zukunft und sie wird es auch bleiben'.)

Unverdrossen lautet die Zwischenüberschrift des Artikels:

"Das helle Licht der Fusion könnte die  Befürchtungen der Klima-Schwarzseher 'hinwegbrennen".

Während der Artikel sich ausgiebig mit den Problemen der "heißen Fusion" beschäftigt, werden doch auch zahlreiche andere Projekte behandelt und eben auch - und das ist ja unser Thema: LENR.

Ich übersetze (teilweise sinngemäß): "Wissenschaftler haben weltweit in aller Stille die niedrig-energetische Nuklearreaktion weiter erforscht. Forscher dieses kontroversen Themas behaupten nun, dass sie bahnbrechende Ergebnisse erzielt haben, einschließlich großer Mengen an Überschußenergie, nuklearer Aktivität und der Transmutation von Elementen. Obwohl bisher keine Theorie existiert die das beobachtete Phänomen erklärt, glauben manche Wissenschaftler jetzt, dass die nuklearen Reaktionen auf Quantenebene geschehen könnten. Die DIA

urteilt mit großer Überzeugung, dass, wenn LENR Nuklearenergie bei Raumtemperatur produzieren kann, diese disruptive Technologie die Energieproduktion und -speicherung revolutionieren könnte. Dies hängt damit zusammen, dass nukleare Reaktionen millionenfach mehr Energie erzeugen können als dies bei chemischen Reaktionen der Fall ist."

Warum in dem Artikel wieder von "wenn und könnte" die Rede ist, ist mir schleierhaft. Es gibt mittlerweile Dutzende erteilter LENR-Patente und zahlreiche positive Gutachten, auch staatlicher Stellen. Man hätte aber auch die Aussage des Armee-Wissenschaftlers Toni Tether von 2009 nachlesen können, der kürzlich in einer Mail über den Besuch bei Andrea Rossi in Italien schrieb:

"Ich hatte wirklich in meinen Unterlagen zu suchen, um sicherzustellen, dass ich das richtige Jahr und den richtigen Monat finde. Das Experiment maß einen elektrischen Input von, ich glaube, 400 Watt..... Es gab eine Wasserstoff-Quelle in dem Gerät und die Masse des Wasserstoffs wurde gemessen um sicherzustellen, dass sie nicht Quelle der gemessenen Hitze war. Das Experiment zog sich über Stunden hin und wir wurden bei der Beobachtung langsam müde. Der Input der elektrischen Energie im Vergleich zum Output der Heizungsenergie war das 25-fache (vielleicht nicht ganz exakt, aber das ändert nichts am Ergebnis). (Anm. Der Output an Energie übertraf den Input um das 25-fache) Wenn man dabei berücksichtigt, dass dies über mehrere Stunden der Fall war, kann man ausschließen, dass ein chemischer Prozeß der Grund für diese Reaktion war.

Rossi weigerte sich, zu erklären, was da vor sich ging und gab nur Hinweise auf einen geheimen Katalysator.Ich glaube der Grund, dass wir keine weiteren Informationen über den Prozeß erhielten, war, dass Rossi selbst nicht wußte, warum es funktionierte, aber es funktionierte definitiv.

Eine andere Erklärung für seine Weigerung, uns Details zu geben war vielleicht, dass sie so simpel war, dass sie kopiert werden könnte."

Und damit sind wir wieder bei Rossi. Über die Fortschritte bei der Industrialisierung des Ecat werde ich jetzt wieder regelmäßig berichten.


 

Update 13.9.18

Noch unterwegs. Hier aber vorab einige ergänzende Informationen zur Industrialisierung des Ecat SK. 100 Module des SK ergeben eine thermische Leisung von 1 MW. Diese 100 Module können über eine Kontrolleinheit gesteuert werden. Die exakte Größe ist nicht bekannt, bekannt ist aber, dass sie "einige Kilogramm" wiegt. Der Stromverbrauch der Kontrollbox ist lt. Rossi "vernachlässigbar".

 

Update 11.9.18

Immer noch unterwegs und leider nur mit einem Notebook ausgestattet habe ich doch einige wichtige Dinge zu berichten. Der in Stockholm im vergangenen November vorgestellte Ecat QX hatte eine maximale Leistung von 1 kW. Diese war am Präsentationstag noch weiter reduziert worden um jegliche Störungen im Ablauf des Versuchs auszuschließen. Die Präsentation in Stockholm vor rund 70 Fachleuten (zumeist Firmenvertretern,) hatte den Sinn zu zeigen, dass die Technologie zweifelsfrei funktioniert, auch wenn weiterhin nicht klar ist 'warum'. Der Ecat-QX hatte einen erfolgreichen Dauertest von mehreren Monaten hinter sich.

Während dieser Testphase hat Rossi und sein Team eine Weiterentwicklung des Ecat QX vorangebracht mit einer Leistung von 10 kW. Der Ecat QX  hat die Größe (inkl. Wärmetauscher)  eines Zilynders von etwa 8 cm Länge und einem Durchmesser von ca. 3 cm. (Grob nach Foto- und Filmaufnahmen geschätzt). Der neu entwickelte Ecat SK von 10 kW hat bei zehnfacher Leistung nur etwa die doppelte Größe des Ecat QX. Der Ecat SK trägt diesen Namen in Erinnerung an den verstorbenen Prof. Sven Kullander von der Universität Göteborg, der Rossi ganz entscheidende Anerkennung seiner Technologie verschafft hat. Kullander bescheinigte Rossi "einen sauberen wissenschaftlichen Ansatz".

Weil nun im Januar mit der Serienfertigung des Ecat begonnen werden soll, galt es zu entscheiden, welches der beiden Modelle - QX  oder SK - in Serie gehen soll. Der Wunsch lag nah, dies mit dem SK zu tun, weil er die zehnfache Leistung bringt. Nach weiteren Tests ist diese Entscheidung nun gefallen: Es wird der SK. Die Serienfertigung beginnt im Januar 2019 und zeitnah wird es in den USA eine weitere Präsentation vor Firmenvertretern geben.

Rossi und seine Leonardo-Corporation wird diesen Firmen keine Ecat's verkaufen, sondern nur die gelieferte Hitze in Rechnung stellen. Damit ist die Transaktion für die auftraggebenden Firmen völlig risikofrei.  Die gelieferte Hitze wird dabei 20% billiger sein als diejenige Hitze, die bisher vor Ort mit anderen Energieträgern erzeugt wurde. Die Gewinnspanne ist für Rossi dabei enorm hoch. Er benötigt diese Einkünfte aber auch, um seine bisherigen Investitionen, die über Jahre gingen, wieder hereinzuholen und um seine Expansion zu finanzieren. Nicht zu unterschätzen sind auch die hohen Patentkosten, die für seine geschätzt an die 100 Patentanmeldungen weltweit fällig wurden.

Es sind also für LENR hoch-spannende Zeiten. Hochspannend deswegen, weil erst der Einsatz der Technologie unter realen, industriellen Bedingungen den endgültigen Durchbruch bringen kann. Der erste Auftrag ist eine Anlage, die einem Industriebetrieb 40 Megawatt thermischer Energie liefern soll. - Der Durchbruch für die breite Öffentlichkeit ist geschafft, wenn Rossi die Industrie störungsfrei und billig mit Hitze beliefern kann und wenn diese Firmen darüber glaubhaft berichten. Diese erfreuliche Situation ist jetzt zum greifen nah. Wobei zum "greifen" immer noch 'Monate' heißt, aber nicht mehr Jahre.

 

Update 9.9.18

Ich weiterhin (noch ca. 1 1/2 Wochen) unterwegs und melde mich mit einem weiteren Hinweis auf einen lesenswerten Artikel. Er handelt von Wikipedia https://www.nachdenkseiten.de/?p=45899 und zeigt wie Interessengruppen die Medien unterwandern.

Auch ein wichtiges Thema wie LENR könnte in der Öffentlichkeit wesentlich breiter diskutiert werden, wenn Wikipedia nicht mir wahrheitswidrigen Behauptungen dagegenhalten würde, und zwar international.  - Danke für diesen Leserhinweis.

 

Update 7.9.18

Ich möchte Ihnen gerne einen Link weitergeben, den ein Leser mir dankenswerterweise geschickt hat. Über Wikipedia und seine üblen Methoden hatte ich ja oft genug geschrieben. Der Link https://antipsiram.wordpress.com/ führt zu einem Artikel über Psiram. Psiram ist ähnlich aufgebaut wie Wikipedia, bietet allerdings kaum Sachinformationen sondern hat anscheinend ausschließlich Rufschädigung zum Ziel.

 

 

Update 3.9.18

Eine Anmerkung vorab: Ab morgen bin ich bis zum 19.9. unterwegs. Es hängt von den jeweiligen Internet- und W-Lan-Verbindungen ab, wie ich Updates erstellen kann. Es gibt auch eine kleine Einschränkung dadurch, dass ich nur mein Notebook bei mir habe. Dadurch ist insbesondere die Bildbearbeitung erschwert.

Nun einige neue Informationen zur Industrialisierung des E-Cat. Quelle: http://rossilivecat.com/

Hier meldet sich ein Interessent aus Kanada...

...der auf Interessenten hinweist. Rossi antwortet, dass sie wahrscheinlich im Januar starten werden und bittet um genaue Angaben an die Leonardo-Corp.

Dann eine weitere Frage:

Der Leser fragt: Wenn Sie Hitze verkaufen, messen Sie die Hitzemenge die durch Ihre Geräte erzeugt wurde? Wenn ja, wie? Die Temperaturdifferenz und den Massenstrom? Antwort Rossi: Ja. - Welcher Prozentanteil der Hitzeproduktion mittels Ihrer Gerätschaft wird vom Kunden genutzt werden? Antwort: 100%. - Wird der Kunde unabhängig von Ihnen die gelieferte Hitze messen können? Antwort: Natürlich kann der Kunde seine eigenen Messungen machen. - Wird es einen monatlichen Bericht über ihre Messungen geben? Antwort: Ja, mit der Rechnung.

Dann will ein Leser wissen, wie, im Vergleich zur Präsentation in Stockholm, die Januar-Präsentation in den USA ausgerichtet sein wird:

Seine Frage: Dr. Rossi, ich verfolgte die überzeugende und präzise Demonstration des Ecat QX in Stockholm am 24. November. Ganz offen gefragt: Wird die Präsentation im Januar wichtiger sein? Anwort Rossi: Die Demonstration des Ecat QX am 24. Nov. in Stockholm ist unter wissenschaftlichen Gesichtspunkten wichtiger. Im Januar machen wir eine kommerzielle Präsentation.

 

Update 31.8.18 

Ein neuer Stern am LENR-Himmel:

Deneum ist eine Firma aus Estland, die berichtet, dass sie mit einem Titan-Deuterium-System Überschußenergie produziert habe. Dieser Effekt sei insgesamt 63 mal erfolgreich durch geführt worden.

Hier ist die Webseite von Deneum: https://deneum.com/

Die Wissenschaftler die hinter dem Projekt stehen haben schon vor Jahren ein Patent dazu angemeldet:

Die Webseite ist futuristisch aufgemacht und es fehlt nicht an Ankündigungen...

...so wird die Produktion von Hitze und Elektrizität für die Industrie erwähnt, die Hitze (Wärme) und Elektrizität für Wohnhäuser sowie die Energieerzeugung für Verkehrsmittel. Hervorgehoben werden auch....

...die extrem niedrigen Kosten gegenüber anderen Energiequellen.

Das Gerät, von dem die Rede ist....

sieht so aus. - Ich traue mir nicht zu, hier irgendeinen Kommentar abzugeben, denn es fehlen praktisch alle Angaben für eine Verifizierung der Technologie, außer denen, die man selbst erhoben hat. Deshalb ist eine Bewertung, positiv oder negativ, seriös nicht möglich. - Ab Ende 2020 soll der Verkauf der Anlagen beginnen.

Ein Großteil der Geschäftsaktivitäten spielt sich offensichtlich auf dem Gebiet der Finanzierung durch Krypto-Währungen ab.

Bleibt nur, die künftige Entwicklung des Unternehmens abzuwarten. Ich setze jedenfalls ein "Lesezeichen" und werde immer wieder bei Deneum reinschauen und ggf. berichten.

 

 

Update 30.8.18

Weil die LENR-Welt gebannt auf die Fortschritte von Andrea Rossi schaut, sind Meldungen außerhalb von Rossi's Ecat im Moment Mangelware. Deshalb erlaube ich mir einen kleinen Blick zurück, und zwar nicht auf Rossi. LENR-Kritiker tun ja so, als sei diese Technologie die Idee eines "verrückten Professors", den man nicht ernst nehmen dürfe. Dass dies ganz und gar nicht so ist, zeigen Gutachten und Patente von  Boeing, der NASA, der US-Army (die sogar LENR-Lizenzen anbietet) usw. usw. usw.  Aber werfen wir einen Blick auf Airbus.

Wenn es in irgendeiner sündhaft teuren Versuchsanlage wie ITER oder Wendelstein zu einem Mini-Fortschritt gekommen ist, schreibt die folgsame Presse  das, was die Pressestellen dieser steuerfinanzierten Einrichtungen ihnen vorsetzt. Wenn zur gleichen Zeit Airbus ein Patent für ein LENR-Kraftwerk

anmeldet (Airbus_2016.pdf) und sogar ein LENR-Patent erteilt wird ist dies keine Zeile wert.

Den Grund für diese Zurückhaltung kann man nicht oft genug wiederholen: LENR ist dezentral anwendbar und wenn Energie dezentral erzeugt werden kann, verschwinden die Verteuerungsmöglichkeiten die sich auf dem Wege von der Energieerzeugung zum Kunden bieten. Das heißt, im Endeffekt verbliebe für die heutigen Energieversorger nur noch die Administration und Instandhaltung einer Art von "Notfallnetz". Die Politik wäre ebenfalls  "außen vor", denn eine komplett dezentrale LENR-Energieversorgung ist  genauso wenig zu administrieren wie das heimische Holzfeuer. (D. h. beim Holzfeuer gibt es ja administrierbare Abgase, bei LENR nichts, aber versuchen wird man es mit Sicherheit).

Noch einmal in aller Deutlichkeit: Energieversorger und Staat haben kein Interesse an LENR, weil man nichts daran verdienen kann. Das der Verbraucher und auch die Umwelt extrem davon profitieren können interessiert nicht.

Und es geht weiter: 2018 ist Airbus ein LENR-Patent erteilt worden:

Der Code 'B 1' bedeutet, dass das Patent erteilt wurde. Die gesamte Patentschrift (in deutscher Sprache) ist hier zu finden: EP3047488B1.pdf

 

 

Update 28.8.18

Zwei weitere kurze Briefwechsel aus dem Rossi-Blog http://rossilivecat.com/:

Ein Leser möchte gerne wissen, wie hoch der Prozentsatz der eingesetzten Energie zur erzielten Energie der 1-MW-Anlage ist.  Rossi sagt dazu nur: Sehr gering.

Aber der Leser läßt nicht locker:

"Ich habe mich vielleicht nicht klar genug ausgedrückt: Wenn die 1MW-Anlage 100 kWh konsumiert, wie groß ist dabei der Anteil der Steuerungseinheit?" Antwort: "Je größer die Anlage, desto geringer ist der Anteil der von der Steuerungseinheit konsumierten Energie. Es handelt sich um ein Integral, nicht um eine Zahl."

Das deckt sich mit früheren Aussagen: Die Steuerungseinheit kann eine große Zahl der Reaktor-Module versorgen. Der Stromverbrauch der Steuerungseinheit scheint dabei vernachlässigbar zu sein. Zudem scheinen die Zeiten, in denen der Reaktor im selbsterhaltenden Betrieb läuft, erheblich zu sein. Verläßliche Zahlen hierzu fehlen noch.

Wir wissen nur aus dem Gutachten zur 1-MW-Anlage welche für Industrial Heat getestet wurde, dass die Anlage rund 350 Tage mit einem COP 80 gelaufen ist. Das heißt, dass die Anlage rund 80 mal mehr Energie produziert hat, als ihr selbst zugeführt wurde. Hier vergleichen wir allerdings elektrische Energie (die zugeführt wurde) mit thermischer Energie (die produziert wurde). Würde die thermische Energie in elektrische Energie umgewandelt, wäre der COP, je nach Verfahren, sicherlich um die Hälfte oder mehr geringer. Allerdings immer noch hoch genug, um alle anderen Verfahren der Energiegewinnung locker "abzuhängen".  COP 80 wurde bei einer Anlage alter Bauart erzielt, der COP der neuen Reaktoren ist wesentlich höher.

 

Update 26.8.18

Zwei Informationen aus dem Rossi-Blog http://rossilivecat.com/:

Ein Leser wollte gerne wissen, in welchen Ländern Rossi das Patent für seinen Ecat erteilt wurde. Die Antwort: "Unser Patent wurde in den USA erteilt, in Kanada, Mexiko, Brasilien, Chile, in allen Ländern der europäischen Union die dem Patent-Abkommen angehören, Rußland, Japan, China, Australien, Südafrika.  In allen Ländern in denen wir unser Patent angemeldet hatten wurde es auch erteilt.

Ein anderer Leser wollte wissen, ob die Präsentation im Januar live im Internet verfolgt werden kann:

...dazu gibt es von Rossi ein klares "Ja".

 

Update 25.8.18

Das Spiel von Fragen und Antworten im Rossi-Blog http://rossilivecat.com/ geht weiter. Ein Thema ist auch immer wieder die Präsentation des Ecat-QX in Stockholm Ende November vergangenen Jahres. Beispielhaft der Kommentar eines Lesers:

"....Ich möchte der Armee derjenigen beitreten, die Ihnen zu der überzeugenden Demonstration in Stockholm gratulieren möchten:  Ich habe das Video "demonstration of the Ecat QX in Stockholm Nov 24 2017" gesehen." Antwort Rossi: "Danke für Ihr freundliches Interesse an unserer Arbeit."

Auch ein anderer Leser stellt Fragen zu der vergangenen und kommenden Demonstration:

"...Dr. Rossi, ich verfolge Ihre Arbeit seit 2011 und ich kann sagen, dass Sie bemerkenswerte Fortschritte gemacht haben. - Ihre Demonstration in Stockholm war gut gelungen und überzeugend.

Deshalb lassen Sie mich folgende Fragen formulieren: 1. Was ist der Grund für Ihre Präsentation im Januar 2019?" Antwort Rossi: "Wir geben präzise Informationen über unseren Service an den Markt."

2. "Oder wollen Sie einfach nur Ihre Kritiker ärgern?" Rossi: "Ha ha ha!, ich kümmere mich nicht um sie."

3. "Werden auch wichtige Firmen aus Schweden eingeladen?"  Rossi: "Ja".

"Rock and Trolls" hat sich als Spitzname für die zahlreichen Kritiker etabliert, die, teilweise mit unfairen Mitteln, die Glaubwürdigkeit von Rossi's Arbeitsergebnissen anzweifeln. Die Zahl der Kritiker ist aber wesentlich geschrumpft: Zunächst durch das sog. Lugano-Gutachten LuganoReportSubmit.pdf dann durch die Erteilung des US-Patents für den Ecat  Rossi-Patent.pdf und schließlich durch die erfolgreiche Demonstration in Stockholm.

Den größten Flurschaden richtet allerdings nach wie vor Wikipedia an, die Rossi wahrheitswidrig nach wie vor als Betrüger bezeichnen und berichten, dass sein Patent abgelehnt wurde - obwohl es für jedermann einsehbar 2015 erteilt wurde. Die zahlreichen hochrangigen Teilnehmer an der Demonstration in Stockholm zeigen allerdings, dass die "Rock an Trolls" den Ecat nicht aufhalten können.

 

Update 23.8.18

Noch ein paar Details zur Industrialisierung des Ecat aus dem Rossi-Blog http://rossilivecat.com/:

Einige Fragen eines Lesers (Frank Acland) und Rossi's Antworten:

1. Haben Sie eine Fabrik zur Verfügung in welcher die Produktion stattfindet? Antwort: In Vorbereitung. 2. Haben Sie die Maschinen (Hardware und Software) in Ihrem Besitz mit welchen Sie die E-cats produzieren können? Antwort: In Vorbereitung 3. Haben Sie schon Personal ausgesucht mit dem Sie die Produktion beginnen können? Antwort: In Vorbereitung.  4. Warten Sie (noch) auf die Ergebnisse der nächsten Testrunde des Ecat SK bevor Sie die Produktion starten? Antwort: Ja. 5. Beginnt die Fertigung in den USA? Antwort: Ja.

Anmerkungen: Wie ich mir den Beginn der Industrialisierung des Ecat vorstelle, hatte ich im Update vom 20.8. kurz beschrieben. Hier noch Ergänzungen: Es ist noch nicht entschieden, welcher Typ des Ecat zuerst in die Industrialisierung geht. Der Ecat QX, mit einer Leistung von 1 kW ist ausgetestet und serienreif. Der Ecat SK hat eine Leistung von 10 kW hat aber noch keine Dauertests hinter sich. Es steht die Entscheidung an, ob dennoch die Industrialisierung mit dem Ecat SK startet. Beide Modelle sind Module die sich zu praktisch jeder Leistung zusammenstellen lassen. Dabei ist es mit Sicherheit eine große Herausforderung, die Wäremetauscher bzw. den Abfluß der Hitze zum Kunden störungsfrei zu gestalten.

Die Fertigung der kleinen Reaktoren ist wahrscheinlich keine große Herausforderung. Es handelt sich um kleine zylinderförmige Hohlkörper, die mit dem Reaktionsmaterial befüllt werden. Dies ist wahrscheinlich auch der eigentliche automatisierte Fertigungsprozeß. Rossi hat ihn vor langer Zeit einmal mit der Produktion von Zigaretten verglichen. Wie die heute, inzwischen miniaturlsierte Regelelektronik aussieht ist nicht bekannt. Bekannt ist nur, dass sie über das Internet angesteuert wird, und zwar in einem sicheren, nach Rossi's Angaben "unknackbaren" Verfahren, an welchem auch eine pensionierter Sicherheitsxperte des Militärs beteiligt war.

 

Update 22.8.18

Und weiter geht's auf dem Weg zur Industrialisierung. Rossi's Leser wollen es immer ganz genau wissen und die Fülle der Fragen und Antworten in Rossi's Blog http://rossilivecat.com/ ergibt auch ein ziemlich genaues Bild der Entwicklungsfortschritte.

Hier nun wieder eine Leserfrage:

"...was müssen Sie noch erreichen/fertigstellen bevor Sie die öffentliche Präsentation des industrialisierten Ecat durchführen können?" Antwort: "Wir müssen die Industrialisierung abschließen. Wenn wir sagen "wir haben die industrielle Produktion gestartet" dann ist das damit auch gemeint - aber dies ist im Moment noch nicht geschehen."

 

Update 20.8.18

Ich bekam einige enttäuschte Reaktionen auf Rossi’s Ankündigung, die Heizenergie lediglich 20 % billiger zu liefern als die jeweilige Konkurrenz. Ich kann die Enttäuschung verstehen, bin selbst allerdings über diese Entwicklung keineswegs überrascht. Rossi bezahlt sein Team, sein Material und seine Räumlichkeiten seit Jahren aus  eigener Tasche. Wenn er jetzt, hoffentlich, bald an den Markt geht, braucht er eine ganze Weile, um seine eigenen Ausgaben wieder hereinzuholen und zusätzlich braucht er eine Menge Kapital um zu expandieren.

Offensichtlich hat er sich inzwischen Partner an Bord geholt, die wahrscheinlich auch Kapital zur Verfügung gestellt haben und diese möchten vielleicht ihr Geld zurück und sie möchten eine ansehnliche Verzinsung, entsprechend dem eingegangenen Wagnis.

Also: Es geht gar nicht anders, als bei den Erträgen zunächst einmal tüchtig zuzulangen, solange es irgendwie geht. Die Chancen gegenüber der Konkurrenz stehen nicht schlecht, weil Brilliant-Light-Power ein/zwei Jahre zurückgeworfen wurde. Brillouin-Energie bestätigt zwar zum zweiten Mal  eine Lizenzvergabe nach Fernost, der bisher erzielte Wirkungsgrad der Anlage liegt m. W. aber kaum über dem einer Wärmepumpe. Eine unbekannte Größe auf dem Wege zur Industrialisierung ist Prof.  Leif Holmlid mit der Universität Göteborg. Es kann dort jederzeit zu überraschenden Erfolgen kommen. Gleiches gilt übrigens für die Entwicklungen in Rußland und Japan. Bei Rußland kann man davon ausgehen, dass LENR-Neuerungen zuerst geheim beim Militär eingeführt werden.

Wie wird die kurzfristige Entwicklung bei Rossi sein: Zunächst haben wir zum Jahreswechsel eine Präsentation des serienreifen E-cat (1kW) in den USA. Es wird laufen wie in Stockholm: Der Zweck der Veranstaltung ist die Information interessierter Industrie- und Gewerbebetriebe. Dazu wird eine leicht verständliche Demonstration der Leistung des Ecat durchgeführt werden. Vermutlich werden auch externe Sachverständige dabei sein die den Ablauf erklären und ein Physiker wird den bisherigen Stand der Forschungen rund um die Theorie des Ecat erläutern. Soweit meine Vermutungen.

Erste Einladungen wurden bereits ausgesprochen. Eine Teilnahme ohne Einladung ist offensichtlich nicht möglich.

Die Industrialisierung stelle ich mir wie folgt vor: Im Labor in Miami wird der Prototyp eines Fertigungsroboters stehen, mit dessen Hilfe die kleinen Reaktoren hergestellt werden können. Ein Großteil der notwendigen Arbeiten wird aber wohl beim Kunden zu verrichten sein, nämlich die  Abstimmung der Wärmetauscher auf den Bedarf der Firma. Gleichzeitig wird wohl auch die Steuerung der Anlage über das Internet getestet. Ich denke, dass es sicherlich 1 bis 3 Monate dauern könnte, bis man von einer funktionierenden Anlage sprechen kann.

Ob es in dieser Zeit zu einer Information der Öffentlichkeit kommt, darf bezweifelt werden. Denn bei dem Kunden handelt es sich nach meinem Dafürhalten eher um einen Kooperationspartner als um eine neuen Kunden, der keinerlei Vorteile aus einer vorzeitigen Information der Öffentlichkeit hat. Eine Information der Öffentlichkeit verspreche ich mir eher von kleineren Auftragnehmern, die mit Stolz von diesem technischen Fortschritt berichten könnten.  Hier reden wir allerdings nicht mehr, wie in der Vergangenheit, von Jahren – sondern eher von Monaten.

 

Update 19.8.18

Rossi hat in seinem Blog http://rossilivecat.com/ etwas zu den Zertifizierungen seiner Reaktoren gesagt:

"...Wir haben für die industrielle Produktion die Zertifikate von SGS und vom Büro Veritas. Wir haben nicht die UL-Zertifikation, weil dies für industrielle Anlagen nicht nötig ist. Wir werden die UL-Zertifikation für Haushalts-Anlagen in den USA beantragen."

Hier die drei genannten Gesellschaften im Detail: (Quelle: Wikipedia)

  • SGS ist ein börsennotierter internationaler Warenprüfkonzern mit insges. 93000 Beschäftigten mit Sitz in der Schweiz
  • UL (Underwriters Laboratories) ist eine US Zertifizierungsgesellschaft mit 12000 Beschäftigten
  • Bureau Veritas ist eine französische Zertifizierungsgesellschaft mit 66000 Beschäftigten

Interessant ist bei Rossi's Statement, dass er anscheinend auch eine Zertifizierung für den Ecat in Haushalten anstrebt. (Jedenfalls in den USA)

 

Update 17.8.18

Ich bin gebeten worden, noch einmal etwas zu dem "Flinken Drachen" zu sagen, über den ich gestern berichtet hatte.

Meine Information geht zurück auf einen Artikel der Nachrichtenagentur Reuters vom 14. Juni 2017: https://www.reuters.com/article/us-china-nuclear-analysis-idUSKBN1950HT (Ich übersetze, wie immer, teilweise sinngemäß, ggf. gekürzt)

...China trägt sich mit dem Gedanken kleine Nuklear-Reaktoren zu bauen...

"...China 'wettet"' auf neue, kleine Nuklearreaktor-Konstruktionen, die in abgelegenen Regionen, auf Schiffen und sogar auf Flugzeugen eingesetzt werden können. Dies ist Teil eines Planes, die Kontrolle des globalen Nuklear-Marktes an sich zu 'reißen'."

"...ein bißchen größer als ein Bus können die neuen Kleinkraftwerke auf einem LKW transportiert werden und werden eventuell weniger als ein Zehntel eines konventionellen Raktors kosten...".

"...innverhalb von Wochen (Anm.:wir sprechen hier von 2017) will die staatseigene 'China National Nuclear Corp.' einen kleinen Reaktor mit Namen 'Flinker Drache'  als Pilotanlage auf einer Insel in der Provinz Hainan errichten, ließen Firmenvertreter verlauten.."

"...die Kleinanlagen haben eine Kapazität von weniger als 300 MW, genug um 20 000 Haushalte mit Strom zu versorgen, im Vergleich zu mindestens 1 GW bei Standardreaktoren. "

Dazu einige Anmerkungen: Die kleinen Reaktoren arbeiten mit der gefährlichen Kernspaltung. Anscheinend ist man der Ansicht, dass sich mehrere kleine "Fukushimas" leichter beherrschen lassen als ein großes Fukushima. Wenn diese kleinen Reaktoren tatsächlich wie am Fließband produziert werden sollen, potenzieren sich auch die Risiken "wie am Fließband".

Bisher war man klug genug (wenn man diesen Ausdruck überhaupt benutzen darf) kleine Reaktoren auf See zu verbannen, nämlich auf Flugzeugträger und Atom-Uboote oder wie kürzlich geschehen auf ein Ponton, um eine russische Polar-Forschungsstation mit Energie zu versorgen.

Es spricht schon für sich, dass der erste Reaktor auf einer Insel errichtet wird. Genauso war das übrigens mit einem der ersten Großreaktoren in den USA, nämlich Three-Miles-Island - und er ist dann ja auch 'hochgegangen'. Wie will man einen Reaktor, den man vorsichtshalber erst einmal auf eine Insel setzt, später in Flugzeuge einbauen? - Eine abenteuerliche Vorstellung.

 

Update 16.9.18

Vorgestern hatte ich ja noch vermutet, dass die Gewinnspanne  bei der über den Ecat gelieferten Hitze groß ist. Hier kommt die Bestätigung (Quelle:http://rossilivecat.com/ ) und auch die Konkurrenz hat Rossi im Blick:

Ich übersetze teilweise sinngemäß. Frage des Lesers: Sie sagen, Sie planen die Energie zu einem Preis zu liefern, der 80% anderer Energiequellen beträgt. Meinen Sie damit den Preis von Gas und ich nehme an, Sie meinen damit jeden Preis der an der jeweiligen Örtlichkeit zum tragen kommt? Und was ist mit anderen neuen Technologien die mit Ihnen direkt konkurrieren, wie zum Beispiel Brilliant Light Power wenn die dann etwas auf den Markt bringen? Der Grund weshalb ich frage ist, weil es so scheint, dass Sie bereit sind jedweder Konkurrenz entgegenzutreten, auch gegenüber jenen Technologien die neu auf den Markt kommen und wesentlich billiger sind als bisherige Energiequellen.

Antwort Rossi: Gegenüber jeder verfügbaren Energiequelle werden wir 20 % billiger sein. Unsere Gewinnspanne ist reichlich.

 

Zweites Thema: Auf Hinweis eines Lesers habe ich mir gestern ein Kurzinterview in der Tagesschau mit Prof. Dr. Claudia Kemfert vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung angesehen. Es ging um das Thema der Stromtrassen und sie merkte dazu an, dass die Zukunft der Energieversorgung dezentral sei. Man darf hoffen, dass sie dabei auch LENR im Blick hat, vielleicht kennt Sie ja z. B. die erteilten LENR-Patente von Airbus und anderen. - Es kann nur sein, dass Politik und Wirtschaft unter "dezentral" etwas anderes verstehen als der geplagte Steuerbürger. Dezentral muß nämlich nicht gleichbedeutend mit "haushaltsnah" sein. Ich denke, dass Politik und Energiewirtschaft eine Erzeugung von Energie im Haushalt (z. B. via E-Cat) so lange wie möglich verhindern wird. Zu sehr ist man an des Geldverdienen durch die Hoheit über die "letzte Meile" zum Verbraucher gewöhnt. -

In früheren Updates hatte ich darüber berichtet, dass an verschiedenen Orten der Welt an nuklearen Kleinkraftwerken gearbeitet wird, teils nach dem System der Kernspaltung, teils nach dem System der Kernfusion und sogar an Mischformen beider Systeme. Immer handelt es sich um Kraftwerke die wohnortnah aufgestellt werden können. In China soll die Serienproduktion solch kleiner Kraftwerke kurz bevorstehen oder sogar begonnen habe. Der beziehungsvolle Name: "Flinker Drache."

 

 

Update 14.8.18

Hier nun wieder ein Fortschrittsbericht über die Industrialisierung des E-Cat. Quelle: http://rossilivecat.com/

...die Präsentation des serienreifen Produktes wird also auf alle Fälle im Januar 2019 stattfinden.

 

 

Zwei Leserfragen lauten: "Erwarten Sie arbeitende Produktionslinien vor der Präsentation?" Antwort Rossi: "Ja". Zweite Frage: "Erwarten Sie mindestens eine installierte Anlage bei einem Kunden vor der Präsentation?" Antwort: "Vielleicht, ist aber schwierig."

Ein Leser will wissen, wie teuer eine 40 MW-Anlage ist. Antwort Rossi: "Der Kunde bezahlt nichts für die Anlage, weil diese unser Eigentum bleibt und der Kunde bezahlt für die Hitze. Würde die Anlage verkauft, würde der Preis 20 Mill. $ betragen, aber zur Zeit verkaufen wir nicht."

Das ist eine interessante Aussage, weil Rossi bisher einen Verkauf von Anlagen immer kategorisch ausgeschlossen hat.

Zum Vergleich: Eine Windkraftanlage kostet ungefähr 900.000 € pro Megawatt,  40 Megawatt aus Windkraft würde demnach  36 Mio. € kosten. Aber hier vergleichen wir Äpfel mit Birnen, weil die Windkraftanlage direkt elektrischen Strom produziert und der Ecat Hitze. Auch  nicht berücksichtigt ist, dass es sich bei der Windkraftanlage um die Nennleistung handelt - aber es weht ja nicht immer Wind. Für den Ecat spricht, dass es keinen Landschaftsverbrauch gibt. Aber eines ist klar: Der Ecat ist nicht als Konkurrenz für die saubere Windkraft gedacht, sondern als Konkurrenz für Kohle, Öl und Gas.

Ich denke, dass der Preis von 20 Mio. eine Summe ist, die möglichst dazu beitragen soll die Entwicklungskosten einzuspielen. Die tatsächlichen Kosten einer 40 MW-Anlage dürften wesentlich niedriger sein. Dieser Preis wird auch nicht zu halten sein, wenn Konkurrenz, wie z. B. Brilliant-Light-Power, auf dem Markt erscheint.

 

Update 12.8.18

Ich hatte mehrfach darauf hingewiesen, dass Rossi nicht der einzige LENR-Forscher ist, der in Richtung der Industrialisierung seiner Produkte geht, aber er scheint eindeutig am weitesten zu sein. - Jetzt gibt es eine weitere Erfolgsmeldung von Russ George, einem umtriebigen Geschäftsmann aus den USA, der auf eigenwillige Art versucht Umwelttechnologien zum Erfolg zu verhelfen.

In einem Labor in der Nähe von London hat er mit Hilfe einer Reiskorn-großen Reaktorfüllung Überschußenergie erzielt. Dazu sagt er in seinem Blog

..."hier gibt es einen kleinen Hinweis auf das Ende des Zeitalters der fossilen Brennstoffe."

..Außerdem merkt er an (teilw. sinngem. übersetzt, gekürzt): "Nichts bei der Herstellung und Applikation dieser kleinen Pellets für die Kalte Fusion kann nicht auch von den Ärmsten dieser Welt bewältigt werden und ihnen dabei helfen Energie-unabhängig zu werden....das kann sehr schnell geschehen und ist keine Frage von Jahren sondern kann schon innerhalb von Monaten beginnen.

Hier ist der Artikel von Russ George: http://atom-ecology.russgeorge.net/2018/08/08/glimpse-the-end-of-the-fossil-fuel-fool-age/

und hier ist ein ergänzender Artikel aus: http://e-catworld.com/2018/08/09/russ-george-reports-production-of-excess-heat-from-rice-size-fuel-grains/

 

Update 11.8.18

Im Rossi-Blog http://rossilivecat.com/ (mit mittlerweile über 43.000 Einträgen) gibt es eine ganze Reihe wichtiger Informationen, die ich wiederum teilweise sinngemäß und ggf. gekürzt übersetze.

Offensichtlich ist es so, dass Rossi mit seinem Angebot der Belieferung mit Hitze für die Industrie auf reges Interesse gestossen ist. Ausgangspunkt war die Präsentation in Stockholm im November vergangenen Jahres, an der vornehmlich Industrievertreter teilgenommen haben. Im Mittelpunkt des Interesses steht die Lieferung einer 40MW-Anlage. Hierzu gibt es eine ganze Reihe von Informationen, die naturgemäß von Rossi selbst stammen. Verifiziert werden können die Angaben erst, wenn einer, oder besser mehrere Kunden vom erfolgreichen Einsatz der der Anlage berichten. Hier nun einzelne Mails zu dem Thema:

Frage: Ist der Kunde für den Sie die 40MW-Anlage bauen in den USA angesiedelt? Antwort: Der Standort des Kunden ist im Moment vertraulich. Ich kann sagen, dass der Klient eines der größten Unternehmen auf diesem Gebiet ist, wenn nicht sogar der größte. Frage: Ist das die größte Anlage die sie im Moment zu bauen haben? A: Dies ist zur Zeit die größte Anlage. F: Ist der Kunde aus dem Bereich der Nahrungsmittelindustrie (sie haben so etwas einmal erwähnt)? A: Das kann ich im Moment nicht beantworten. F: Sind Sie (im Moment) auf der Anlage des Kunden, um die Arbeiten zu überwachen? A: Noch nicht, im Moment haben wir zu entscheiden welche Module wir verwenden wollen (SK oder QX-Serie), in der Hoffnung das es die SK werden. Wir starten mit einem zertifizierten Ingenieur aus dem Staat in dem der Kunde arbeitet um die erforderlichen Genehmigungen zu erhalten, in Zusammenarbeit mit dem Klienten. Ich werde ganz sicher im September im Betrieb des Kunden sein um die Details der Installation zu definieren. Eventuell wird die Produktion  der Module beginnen, im Moment würde ich sagen definitiv im Jahre 2018.

F: Dr. Rossi, können Sie uns die ungefähren Dimensionen der 40 MW-Anlage sagen? A: Die Reaktorsektion 2x2x2 Meter. Dazu kommt die Steuerungseinheit an der Anlage. - Offensichtlich reden wir dabei über thermische Energie.

F: Für den  SK10-Reaktor benötigen sie 4000 Stück um einen 40MW-Reaktor zu bauen. Das hört sich wie eine Herausforderung an, 4000 dieser Geräte mit den Wärmetauschern in einem Conainer von nur 8 Kubikmetern unterzubringen.  (Das ist ungefähr nur ein Fünftel der Größe eines Standard-Shipping-Containers) Meinten Sie vielleicht 80 Kubikmeter? A: Ich bestätige meine Zahlen.

F: Haben Sie noch andere Anlagen zu liefern, abgesehen von der 40 MW-Anlage über die sie gestern gesprochen haben? A: Ja

 

 

Update 9.8.18

Am 22./23.3.18 hatte ich über erfolgreiche LENR-Versuche japanischer Wissenschaftler berichet. Nun haben diese Berichte auch ein größeres Online-Journal erreicht, nämlich

...und eine Überschrift lautet:

..Überschußenergie ist real, wiederholbar und von anerkannten Fachleuten bestätigt.

Eine weitere Überschrift lautet:

"....ich habe nicht gedacht, dass ich lange genug leben würde um das noch zu sehen: Ein Experiment das Überschußenergie produziert hat, welches von anerkannten Fachleuten (peer reviewed)  ist und in verschiedenen Laboren wiederholt wurde."

Den gesamten Artikel finden Sie hier: http://revolution-green.com/overunity-real-repeatable-peer-reviewed/

Überflüssig zu sagen, dass sämtliche anderen, mit staatlichen Mitteln in multi-Milliarden- Höhe noch nie Überschußenergie produziert haben und das auch in absehbarer Zeit nicht tun werden. LENR dagegen wird, außer in Japan und Rußland, nicht staatlich gefördert, sondern eher behindert, belächelt, angezweifelt. LENR hat nämlich den großen "Nachteil", dass es Energie dezentral produzieren kann. Die Kartelle der Energieproduktion und -verteilung wären damit zum Teufel und es ließe sich damit kein Geld mehr verdienen.

Auch fast überflüssig zu sagen: Die Mainstreampresse berichtet natürlich auch nicht, sondern folgt der politischen Vorgabe: Kernfusion ist "heiße Fusion", in Europa sprich ITER und Wendelstein, seinen die Projekte auch noch so teuer und erfolglos. Dagegen ist "Kalte Fusion" (LENR) unmöglich, sei sie auch patentiert, peer-reviewed und nachgewiesenermaßen erpobt. Lobenswert sind die vorsichtig-positiven Berichte in der Berliner Zeitung 31.5.17.docx und in der Online-Ausgabe des "Spektrum der Wissenschaft", (Update 15.5. und 16.5.18) in die Printausgabe hat es LENR allerdings nicht geschafft. 

 

Update 7.8.18

heute bei http://coldreaction.net/brilliantlightpower-bringtbilligeelektrizitaetfuerdiewelt.html

 

Update 5.8.18

Weitere Informationen über den Fortschritt bei der Industrialisierung des E-Cat:

Übersetzung (teilw. sinngemäß, ggf. gekürzt): Bezüglich des Wortes 'nuklear' in LENR. Weil die meisten Leute nicht wissen was LENR bedeutet und nur wissen, dass Kernspaltung gefährlich ist - wie kann die Leonardo Coop. Kunden davon überzeugen, dass die E-cat-Technologie sicher ist? Antwort Rossi: Im Moment schlagen wir unsere Technologie Industriebetrieben vor und die wissen sehr wohl, dass unser E-Cat keine ionisierende  Strahlung erzeugt. - Dabei ist es eine Tatsache, dass unsere laufende Kampagne erfolgreich zu sein scheint.

....Sie sagten, dass die Kampagne erfolgreich ist. Heißt das, dass Sie aktiv an Kunden herantreten, um ihnen den Ecat zu verkaufen, oder beraten Sie Kunden wie sie den Ecat in ihre Prozesse integrieren können? Antwort Rossi: Wie ich schon sagte, wir wollen ausschließlich Ecats bei unseren Kunden installieren um ihnen Hitze zu verkaufen. Die Einrichtungen werden dabei von unserem Hauptsitz in Miami gesteuert, egal wo auf der Welt die E-Cats installiert sind. Wir behalten das Eigentum und die Steuerung an den Einrichtungen, während unsere Kunden Geld sparen werden, und zwar weil sie (für den Heißdampf) viel weniger zahlen als den normalen Marktpreis. Dies wird unsere Politik für lange Zeit sein um die volle Kontrolle über unser geistiges Eigentum zu behalten. Wir haben ein solches Kontrollsystem bereits aufgebaut und wir glauben, dass es unmöglich ist es zu 'knacken'.

 

Update 3.8.18

Am 28.1.18.docx hatte ich über Rydberg-Wasserstoffatome geschrieben. Nun taucht dieses Thema in einer umfangreichen Ausarbeitung von (erste Veröffentlichung März 2016)

wieder auf, und zwar unter dem Titel:

Quelle: https://www.researchgate.net/publication/299346794_Sarg-Ni-H-cold-fusion-cor

Die dataillierte und umfangreiche Ausarbeitung kommt zu dem Schluß, dass die Überwindung der Coulomb-Barriere mittels Rydberg-Wasserstoffatomen möglich ist. Sargoytchev bezieht sich übrigens u. a. auf Focardi und Rossi.

 

Update 1.8.18

Einige Einträge aus dem Rossi-Blog ergeben wieder einen ganz guten Überblick, wie die Industrialisierung des Ecat fortschreitet. Der folgende Eintrag bezieht sich auf den Ecat-SK, dessen Entwicklung noch nicht abgeschlossen ist. (Der Ecat QX ist ausgetestet, in Stockholm präsentiert und serienreif).

...im September machen wir eine Serie sehr wichtiger Experimente mit dem Ecat SK und dann werden wir wissen ob wir ein Produkt haben oder nur einen  Prototyp an dem wir noch arbeiten müssen.

Fragen des Lesers: 1. Wieviele verschiedene Kunden werden im ersten "Schwung"  mit Ihren Ecats beliefert? Antwort Rossi: Die Abmachungen sind im Entstehen, es ist zu früh zu antworten. 2. Frage: Die ersten gelieferten Produkte, werden das Ecat-QX's sein? Antwort: Bisher ist die Antwort "ja". 3. Sind alle Kunden in den USA? Antwort: Nein 4. Ist das Produktionssystem für die ersten Produkte bereits fertiggestellt? Antwort: Noch nicht ganz. 5. Heißt das, dass die Produktionslinien Ende November laufen werden? Antwort: Ja.

Ein Leser fragt: Wann werden Sie die ersten Ecats an Kunden ausliefern? Antwort Rossi: Ich denke Mitte Dezember.

Anmerkung: Die "Stunde der Wahrheit" rückt also immer näher. Die Funkton des Ecat kann letztendlich nicht zweifelsfrei durch Patente, Gutachten und Präsentationen  belegt werden. Er muß beim Kunden gewinnbringend funktionieren, und zwar nicht nur bei einem Kunden, sondern bei mehreren. Und diese Kunden müssen darüber glaubhaft berichten. Wenn Sie mich fragen: Ich rechne damit das das so kommen wird, wahrscheinlich irgendwann Mitte-Ende des nächsten Jahres.

 

Update 31.7.18

Diesen Film über das Projekt SAFIRE

 

habe ich durch meine Beschäftigung mit Rossi’s Projekt übersehen und  bin für einen entsprechenden Leserhinweis dankbar.  Der Film, mit deutschen Untertiteln,  zeigt, wie in einem Plasma Wolfram innerhalb von Nanosekunden verdampft, obwohl dies wegen der vorhergesagten Temperaturen nicht zu erwarten war. 

Ich kann das Video fachlich nicht weiter kommentieren, aber möglicherweise findet eine Kernfusion statt ohne dass dabei Neutronenstrahlung entsteht. Jedenfalls ist die Rede von einem neuen Fusionsprozeß.  Eine vollständige wissenschaftliche Erklärung hat das präsentierende Team nicht und befindet sich damit in guter Gesellschaft mit anderen LENR-Wissenschaftlern. Das Team verfügt über starke wissenschaftliche und finanzielle Ressourcen und man darf aus dieser Richtung wohl bald handfeste Ergebnisse erwarten.

 

 

Update 29.7.18

Ich hatte in vergangenen Updates verschiedentlich darüber geschrieben, wie man mit Rossi in Italien umgegangen ist. Hier nun noch ein interessantes Detail:

Ein Leser fragt: "Hinsichtlich der Tatsache, dass die ENI Ihr Patent nutzt organisches Material aus Abfall in Öl zu verwandeln: Ist es richtig das sie Dir  in den achtziger Jahren  eine Summe von umgerechnet 2 Mio. € gezahlt haben um Deine Technologie nutzen zu können?" Antwort Rossi: "Ja, das ist richtig. Tatsächlich hatten sie das Recht meine Technologie zu nutzen.".

 

Update 28.7.18

Obwohl ich trotz früher Morgenstunde im Büro immer noch vor Hitze zerfließe, hier eine interessante Meldung:

...können ultrakurze Elektronenbilitze dabei helfen nukleare Energie zu gewinnen?

Quelle: https://phys.org/news/2018-07-ultrashort-electron-harvest-nuclear-energy.html

Auf der Seite wird auch ein kurzer Film (hier ein Standbild)  gezeigt, wie die Experimente...

...im Bereich von Atto- und Zeptosekunden vor sich gingen. Dazu nutzte das Team der "Ecole Polytechnique Federale de Lausanne" "ultrafast transmission electron microscopy". Es geht dabei um das schwer erfassbare Phänomen der Erregung eines Atomkernes bei der Absorption eines Elektrons. Dieser Prozeß war bereits vor vierzig Jahren theoretisch vorhergesagt worden, konnte bisher aber nicht experimentell nachgewiesen werden.

Allerdings konnten im Februar dieses Jahres US-Physiker im Labor einen kurzen Blick auf diesen Vorgang werfen. Er wurde als neuer Weg zur Energiegewinnung begrüßt.

An diesen Beobachtungen arbeiten auch die Forscher der EPFL. Die Ankündigung: "Unser kohärentes Kontrollschema mit ultrakurzen Elektronenpulsen eröffnet eine neue Perspektive für die Manipulation nuklearter Reaktionen mit potentiell neuen Implikationen auf verschiedenen Feldern, von fundamentaler Physik bis hin zu Energie-bezogenen Anwendungen."

 

27.7.18......gönne mir "hitzefrei". Draußen  waren es gestern fast 40°, in meinem Büro (im Obergeschoß) ist es dauerhaft unerträglich....

 

Update 24.7.18/2

Das dreistündige Youtube-Video über die Präsentation des Ecat-QX in Stockholm ist bereits über 17000 mal aufgerufen worden:

 

Update 24.7.18

Interessanter Artikel im Rossi-Blog, http://rossilivecat.com/ nochmals mit Bezug nach Deutschland:

Ich übersetze sinngemäß und gekürzt: "Lieber Andrea: Was genau ist die Bremsstrahlung und hat sie irgendentwas mit Deinem Effekt zu tun?" Antwort Rossi: "Das deutsche Wort Bremsstrahlung hat mit dem Wort 'Bremsen' und 'Strahlung' zu tun. Es ist eine elektromagnetische Strahlung die entsteht, wenn Partikel durch einen Atomkern abgelenkt werden. Zum Beispiel, wenn ein Elektron von einem Atomkern abgelenkt wird verliert es kinetische Energie und das Delta der Energie verwandelt sich in Vibrationen in dem benachbarten elektromagnetischen Feld.... Sicher, in meinem Effekt spielt auch die 'Bremsstrahlung' eine Rolle."

 

Update 23.7.18

Im Journal für Nuklear-Physik von Andrea Rossi http://www.journal-of-nuclear-physics.com/?p=1121 ist ein Artikel von  Ulrich W. A. Kranz (Deutschland) erschienen, und zwar mit dem Titel: "Kostenersparnis für Dampfkosten in der Papierindustrie durch die Nutzung des E-cat." Der Artikel ist hier als PDF-Datei aufrufbar: Saving energy costs in paper producing companies with the Ecat.pdf

Ich übersetze hier sinngemäß einige Passagen: "Bei der Papierproduktion  spielen die Kosten für das Trocknen des Papiers mittels Dampf eine wichtige Rolle. - Eine Tonne Dampf kostet im Durchschnitt 18-23 €.  Bei 8200 Betriebsstunden pro Jahr müssen mindestens 14.760.000 €  für Dampf aufgewendet werden, wenn der Bedarf an Dampf 100 t pro Stunde ist. Mit dem Ecat QX 1 MW können die Kosten signifikant gesenkt werden.

Der Ecat nutzt den sog. Rossi-Effekt, der weltweit pateniert ist. Die Anlage besteht aus 1000 Ecat QX-Reaktoren basierend auf LENR (Low Energy Nuclear Reaction). Die Füllung des Reaktors besteht im wesentlichen aus Lithium-Aluminium-Hydrat und Nickel. Die Energiedichte entspricht der eines nuklearen Prozesses, was bedeutet, dass diese millionenfach stärker ist als diejenige eines chemischen Prozesses.  Es wird kein CO2 emittiert und keine Radioaktivität oder radioaktiver Abfall. Weil kein CO2 produziert wird sind auch keine CO2-Zertifikate erforderlich.

Die Anlage wird nach Wünschen der Kunden installiert. Der Reaktor ist für den Kunden sichtbar, das Betreten der Anlage ist ungefährlich, wobei das Betreten der Anlage für den Kunden nicht nötig ist. In dem Container mit dem E-Cat QX 1MW herrscht eine Temperatur von 30-35°C.

Das System wird in einem Container geliefert. Die Größe des Containers hängt von der gewünschten Leistung ab. Der Kunde muß einen geeigneten Platz zur Verfügung stellen, eine 220Volt-Verbindung und schnelles Internet. Für die anzuschließenden Dampfleitungen hat ebenfalls der Kunde zu sorgen.

Der Ecat QX 1 MW wird durch Elektrizität betrieben. Bei voller Leistung von einem MW benötigt er 2 kW. Rund 67% der Zeit läuft der E-Cat QX im selbserhaltenden Modus. Er benötigt in der Startphase keine höhere Energie als im normalen Betrieb. Im selbsterhaltenden Modus produziert der Reaktor weiterhin Hitze, benötigt aber keine elektrische Energie.

Das System produziert Hitze im Bereich 90-600° C.

Der Ecat kann bei Bedarf an- und abgeschaltet werden, ohne dass dabei die Effizienz oder die Lebensdauer des Reaktors leidet.

Die Betriebsdauer des Reaktors ohne Nachfüllung beträgt 6 Monate bis zu einem Jahr. Die Nachfüllung der kleinen Mengen ist billig und ist reichlich verfügbar.

Der Kunde bezahlt nur für die gelieferte Hitze. Die Vertragsdauer beträgt 60 Monate."

Nochmals: Die Übersetzung ist teilweise sinngemäß und auszugsweise. Gültig ist nur der o. g. Originaltext. Vorsorglich weise ich auch darauf hin, dass ich keinerlei geschäftliche Verbindung zur Leonardo Corporation von Andrea Rossi oder zum Autoren des Aufsatzes unterhalte.

Die Entwicklung nimmt also wirklich greifbare Formen an. Möglicherweise erwacht jetzt auch hier und da Interesse, wo man bisher geschlummert hat.


Update 22.7.18

Ein "dreifach Hoch" auf das Internet. Den Meinungsmachern in der Wissenschaft und in den Medien allgemein kommen ihre Monopole abhanden:

https://www.n-tv.de/wissen/Forscher-publizieren-in-Pseudo-Journalen-article20536890.html

Dazu  zwei Zitate von Max Planck:

 
 

 

Update 20.7.18

Ein Detail aus der Entwicklung des Ecat SK:

Verkürzte, sinngemäße Übersetzung. Ein Leser fragt welches die höchste Temperatur sei, die Rossi beim SK-Reaktor je erreicht habe. Antwort: Die maximale Temperatur war um 20 000° C. - Die Produktion von Elektrizität durch Hitze ist eine altbekannte Technologie. Die Umwandlung ist allerdings schwierig und einige Effizienz geht dabei verloren.

 

Update 18.7.18

Seit Jahrzehnten wird versucht, Rossi in ein zweifelhaftes Licht zu rücken, weil er angeblich in Italien eine Straftat begangen habe. Tatsächlich war es so, dass ein korrupter Finanzbeamter, der mit der Müllmafia zusammenarbeitete, es nicht hinnehmen wollte, das Rossi Müll mit einem patentierten Verfahren in Rohöl umwandelte. Mittlerweile ist das Patent abgelaufen und der staatliche Energieversorger ENI nutzt das Verfahren selbst. Und was geschah mit dem Finanzbeamten:

Hier die Google-Übersetzung des Inhalts ( http://it.euronews.com/2018/07/16/mose-ex-generale-spaziante-1-mln-a-gdf ): (ANSA) - MAILAND, 16. JULI - Der Rechnungshof der Lombardei hat den ehemaligen General des GDF Emilio Spaziante verurteilt, der Guardia di Finanza eine Million Euro für "Image-Schäden" in Zusammenhang mit seiner Beteiligung an der Untersuchung des Falles Mose zu zahlen Er sah ihn 4 Jahre lang für einen Wettbewerb um die Bestechung verhandeln. Die Richter (Präsident Silvano Di Salvo) haben den Antrag auf Verurteilung der Regionalstaatsanwaltschaft Salvatore Pilato akzeptiert und bestätigt die Beschlagnahme bereits arrangiert bis zu einer Million Euro, umgewandelt in "Zwangsversteigerung".

Hierzu gibt es auch einen Mail-Wechsel im Rossi-Blog:

(Ich übersetze sinngemäß und gekürzt) Ein Leser macht Rossi darauf aufmerksam, dass der frühere General der Finanzpolizei, Spaziante, verurteilt worden ist 1 Mill. $ Schadensersatz an die Finanzpolizei zu zahlen, und zwar wegen Image-Schadens. Er stand im Mittelpunkt eines großen Korruptionsskandals. Er war aber auch derjenige, der dafür sorgte, dass Rossi seine Aktivitäten einstellen mußte. Spaziante hatte das Ziel, gemeinsam mit der Mafia, dass Monopol über die Abfallentsorgung in Italien zu erlangen.

Rossi antwortet dem Leser: "Das ist für mich Vergangenheit. Es ist besser so, dass ich jetzt ein anderes Leben leben kann. Ich habe nicht mehr hinzuzufügen, als ich schon auf meiner Webseite http://ingandrearossi.com/ gesagt habe. Nur eines ist wichtig, was alle Leser wissen sollten: Die Finanzpolizei ist eine ehrenhafte Einrichtung und General Emilio Spaziante wurde von ihr selbst beobachtet und schließlich von der selben Behörde inhaftiert welcher er angehörte. Dies beweist die Integrität und Neutralität dieser Behörde." 

Anmerkung: Bei Wikipedia wird Rossi immer noch als "verurteilter Betrüger" bezeichnet und Wikipedia schreibt weiterhin, dass sein Patent nicht erteilt wurde, obwohl es bereits seit 2015 erteilt ist. Schade: Wikipedia ist eine tolle Einrichtung, aber in manchen Bereichen in schlimmster Art und Weise interessengesteuert und offensichtlich manipuliert.

 

Update 17.7.18

Rossi bestätigt nochmals, dass er eine Gasturbine mit den Ecat-SK betreibt:

"Haben Sie schon eine Gasturbine in Betrieb? Wenn ja, in welcher Größe und mit welcher Leistung?" Antwort Rossi:"Ja, die Energiedichte ist die höchste, die ich je erreicht habe. Für Zahlen ist es noch zu früh."

Hier nun einmal ein Video von General-Electric über die Funktion einer Gasturbine. Der Kommentar ist zwar Englisch, aber das Vido ist dennoch gut verständlich:

Dann noch ein Kommentar zum gestrigen Thema:

Ein Leser fragt, warum er den E-Cat nur an Industriebetriebe gibt um dort Hitze zu verkaufen und nicht an die Haushalte. Rossi antwortet: Weil wir für industrielle Anwendungen die Zertifizierungen haben, aber weiterhin nicht für die Haushalte. Ich bin überzeugt, dass wir die nötigen Zertifikate mit Leichtigkeit bekommen wenn wir einige Jahre in der Industrie erfolgreich damit gearbeitet haben - was wir nun beginnen.

 

Update 16.7.2018

Ich bin gebeten worden, noch einmal etwas dazu zu sagen, inwieweit der Ecat helfen kann, die Abhängigkeit von der zentralen Stromversorgung „loszuwerden“.

Zunächst einmal etwas Grundsätzliches zur Wichtigkeit einer zuverlässigen Stromversorgung, die mit der Hitzeversorgung eng verbunden ist.

Auch eine Zentralheizung funktioniert nicht mehr, wenn keine Stromversorgung da ist. Weder der Brenner springt an, noch die Umlaufpumpe. Richtig gefährlich ist es, wenn das Haus durchfriert, d. h. es in den Räumen unter Null Grad geht. Dann frieren die Heizkörper ein und ganz schlimm ist es, wenn die Fußbodenheizung einfriert. Das Wasser im  Geruchsverschluß  der Toiletten bringt übrigens auch diese zur „Sprengung“, wenn er durchfriert, gleiches gilt für alle Geruchsverschlüsse (die „Knie“) der Waschbecken. Um ein Durchfrieren zu verhindern, müssen vorbeugend alle Heizkörper und die Fussbodenheizung komplett entleert werden sowie auch alle Geruchsverschlüsse.

Ein Problem beim Durchfrieren, dass am Ende das „größte“ sein kann, wird leicht vergessen: Alle Wände, die kein Fundament bis unter die Frostgrenze (gewöhnlich 80 cm) haben, sind in Gefahr hochzufrieren, also vom Frost angehoben zu werden, was riesige Bauschäden zur Folge hat.

Ich selbst hatte bei der Renovierung meines über 300 Jahre alten Hauses die Gelegenheit, neben einer modernen Zentralheizung weitere drei Kaminzüge einzubauen, kann mein Haus also auch ganz ohne externe Versorgung mit Holz oder Braunkohle beheizen. Bei einem zeitlich ungünstigen Ausfall der Heizung war das übrigens schon einmal nötig.

Diese Vorrede zeigt vielleicht deutlich, warum wir zumeist ein Verlangen haben, Herr unserer eigenen Energieversorgung zu sein, damit wir alle damit verbundenen Risiken im Griff haben und nicht auf zentrale Institutionen angewiesen sind, die die Sicherheit der Versorgung auch gerne mit hohen Preisen verbinden.

Wie steht es um den Ecat. Dieser wäre ideal zur Versorgung von Häusern geeignet, so dass das externe Netz nur noch eine „Backup“-Funktion hätte, zum einen um den Ecat zu zünden und zum anderen die Stromversorgung zu liefern, wenn die Hausanlage einmal ausfällt.

Der serienreife Ecat-QX bietet heute eine Leistung von 1kW thermischer Energie an. Diese thermische Energie kann zunächst einmal als Heizung dienen, kann also in den Heizkreislauf eingespeist werden. Je nach Größe des Hauses sind dazu eine ganze Reihe von Modulen notwendig.

Bei der Stromversorgung ist das anders: Hier muss die Hitze in Bewegungsenergie umgewandelt werden um damit einen Generator antreiben zu können, der Elektrizität zur Verfügung stellt. Je nach Technologie (Stirling-Motor, Mikroturbine oder thermoelektrisches Element, geordnet nach der Reihenfolge ihrer Effizienz) geht rund die Hälfte der Energie verloren. Zusätzlich zu den Modulen für die Heizung wären also noch einmal Module für die Elektrizitätsversorgung erforderlich.

Das alles kann der Ecat-QX leisten, weil er zur Verwendung modular angelegt ist. Durch An- und Abschalten einzelner Module (alles über eine einzige Regelelektronik) kann sich der QX dem Bedarf sowohl an Heizenergie als auch dem Strombedarf anpassen. Soweit der Idealzustand, den wir uns alle wünschen.

Am ehesten die Chance, diesen Zustand erleben zu dürfen, haben abgelegene Wohnorte die heute über keinerlei Energie-Infrastruktur verfügen. Voraussetzung ist natürlich, dass sich ein Produzent dieser Art von Ecat‘s (oder ähnlichen Geräten) überhaupt annimmt.

Am einfachsten ist es große Anlagen zu bauen und zu verkaufen (bzw. nicht zu verkaufen, denn Rossi plant im ersten Schritt nur Hitze zu verkaufen, d. h. der Kunde zahlt nur für die Hitze, nicht für die Geräte). Große Anlagen stehen in Firmen, die professionell damit umgehen. Ärger mit privaten  Endverbrauchern gibt es nicht. Der Bedarf an Energie, die von dem Ecat erzeugt werden kann, ist im gewerblichen Bereich derart riesig, dass es Jahre, wenn nicht Jahrzehnte dauern wird, bis er flächendeckend durch den Ecat befriedigt werden kann.

Trotzdem könnten  theoretisch auch Anlagen für Endverbraucher entstehen, indem man schlichtweg die Heizungshersteller mit QX-Modulen beliefern würde. Ob und wann das geschehen wird ist offen. Rossi sagt immer wieder, dass er über Sicherheitszertifikate für den gewerblichen Bereich verfügt, nicht aber für den Privatbereich – diese seien aber beantragt.

Rossi geht es um’s Geldverdienen. Er selbst ist praktisch ohne Geldmittel in den USA angekommen, hat aber anscheinend vermögende Investoren. Alle wollen Geld sehen: Rossi und noch mehr die Investoren, die ja nur wegen des riesigen Wachstumspotentials an Bord gekommen sind.

Deswegen ist die Erwartung, dass man als Endverbraucher sein Haus mit einem Ecat beheizen und mit Strom versorgen kann und dabei auch noch eine Menge Geld spart höchst unsicher. Wer alles am Strom verdient, hatte ich am 13.7. beschrieben und diese Beteiligten werden nicht auf ihre Einnahmen verzichten wollen. Bei Stadtwerken wird das Bedürfnis entstehen, sich selbst Megawatt-Anlagen der Rossi-Technologie zu sichern und bei der Versorgung möglichst so weiterzumachen wie bisher und andere Kraftwerksbetreiber werden ihre bisher mit Kohle oder Gas betriebenen Anlagen durch Ecats ersetzen. Die Kraftwerke und das Stromnetz blieben im Wesentlichen unverändert.

Der Ersatz von Erdöl, Erdgas und Kohle als Heizenergie wird wohl anders laufen: Hier würde elektrisch erzeugter Wasserstoff zum Einsatz kommen, der über das bestehende Gas-Leitungsnetz verteilt werden könnte. Der Strom dazu könnte aus erneuerbaren Energien und künftig auch aus LENR stammen.  Gleiches gilt für den Antrieb aller Arten von Fahrzeugen, die z. B. mit Brennstoffzellen arbeiten könnten, die mit Wasserstoff betrieben werden. Bahnlokomotiven mit Wasserstoff-betriebenen Brennstoffzellen gibt es übrigens schon.

Alles in allem sind die Möglichkeiten also riesig, es bleibt abzuwarten, ob und wie die Profitgier es zulässt, dass Endverbraucher zeitnah davon profitieren. Die Natur profitiert in jedem Fall, denn LENR ist umweltfreundlich.

Meine Hoffnung ist zum Beispiel, dass, in gar nicht so langer Zeit, in Russland Gewächshäuser, in sonst unwirklichen Gegenden, autark mit Ecats oder Ecat-ähnlichen Geräten billig beheizt werden. Dann wird sich doch die Welt fragen: Warum geht das nicht mit Einfamilienhäusern? Eine solche Entwicklung könnte zu einer wirklichen Trendwende führen.

 

Update 14.7.18

Durch den regen Mail-Austausch zwischen Rossi uns seinen Lesern in seinem Blog http://rossilivecat.com/ kann man quasi "live" verfolgen, wie sich die Entwicklungsschritte der Ecat-Produkte bis zur nächsten öffentlichen Präsentation (zum Jahreswechsel 18/19) abspielen. Diese Präsentation markiert gleichzeitig den Beginn der industriellen Fertigung. Präsentiert wird mit Sicherheit  der Ecat-QX, der bereits in Stockholm gezeigt wurde, allerdings dort mit einer Leistung von 20 Watt, in der neuen Version dagegen mit einem kW. Andere Varianten von 10 kW  und 100 kW sind noch in der Entwicklung, werden möglicherweise aber auch präsentiert. Dies fragte gezielt auch ein Leser:

"Ist es erforderlich, dass beide, der SK und der QX reif für die Produktion sind, damit Sie Ihre Produktdemonstration machen können?"  Antwort Rossi: "Nein, wenn der SK nicht fertig ist, starten wird auf alle Fälle mit dem QX."

Zur Erläuterung: Der fertig ausgetestete und bereits präsentierte Ecat-QX hat jetzt eine Leistung von 1 kW. Die Kühlung des Reaktors erfolgt durch Wasser. Je nach Fließgeschwindigkeit wird damit Heißdampf oder heißes Wasser produziert.

Der Ecat-SK ist eine ganz andere "Nummer". Die Temperatur des Reaktors steigt bis auf rund 12000° Celsius und kann offensichtlich nicht einfach mit Wasser gekühlt werden, d. h. die Materielien würden schmelzen. Genau danach fragt auch ein Leser:

"Ich kann mir schwer vorstellen das ein Ecat SK mit einer Leistung vom 100 kW den Temperaturen widerstehen kann, ohne dass die Struktur schmilzt. Ist die Behälterstruktur transparent?" Antwort Rossi: "Die Konfiguration mit der Gasturbine löst dieses Problem. Wir arbeiten an dieser Angelegenheit für andere Konfigurationen."

Hier zeichnet sich ein neuer Trend bei der Entwicklung ab: Weniger Gewicht auf die Produktion von Hitze und hin zur Produktion von Elektrizität mit Hilfe von Gasturbinen. Hier tut sich nach meinem Dafürhalten ein Königsweg auf: Die Gasturbine (befeuert durch einen Ecat-SK) sorgt gleichzeitig durch den beschleunigten und komprimierten Luftstrom für eine Kühlung des Reaktors. Zum einen kann man weiterhin die Hitze nutzen, viel wichtiger ist nach meiner Einschätzung aber die Nutzung der Drehbewegung der Turbine zur Produkton von Elektrizität.

 

Update 16.7.2018

Ich bin gebeten worden, noch einmal etwas dazu zu sagen, inwieweit der Ecat helfen kann, die Abhängigkeit von der zentralen Stromversorgung „loszuwerden“.

Zunächst einmal etwas Grundsätzliches zur Wichtigkeit einer zuverlässigen Stromversorgung, die mit der Hitzeversorgung eng verbunden ist.

Auch eine Zentralheizung funktioniert nicht mehr, wenn keine Stromversorgung da ist. Weder der Brenner springt an, noch die Umlaufpumpe. Richtig gefährlich ist es, wenn das Haus durchfriert, d. h. es in den Räumen unter Null Grad geht. Dann frieren die Heizkörper ein und ganz schlimm ist es, wenn die Fußbodenheizung einfriert. Das Wasser im  Geruchsverschluß  der Toiletten bringt übrigens auch diese zur „Sprengung“, wenn er durchfriert, gleiches gilt für alle Geruchsverschlüsse (die „Knie“) der Waschbecken. Um ein Durchfrieren zu verhindern, müssen vorbeugend alle Heizkörper und die Fussbodenheizung komplett entleert werden sowie auch alle Geruchsverschlüsse.

Ein Problem beim Durchfrieren, dass am Ende das „größte“ sein kann, wird leicht vergessen: Alle Wände, die kein Fundament bis unter die Frostgrenze (gewöhnlich 80 cm) haben, sind in Gefahr hochzufrieren, also vom Frost angehoben zu werden, was riesige Bauschäden zur Folge hat.

Ich selbst hatte bei der Renovierung meines über 300 Jahre alten Hauses die Gelegenheit, neben einer modernen Zentralheizung weitere drei Kaminzüge einzubauen, kann mein Haus also auch ganz ohne externe Versorgung mit Holz oder Braunkohle beheizen. Bei einem zeitlich ungünstigen Ausfall der Heizung war das übrigens schon einmal nötig.

Diese Vorrede zeigt vielleicht deutlich, warum wir zumeist ein Verlangen haben, Herr unserer eigenen Energieversorgung zu sein, damit wir alle damit verbundenen Risiken im Griff haben und nicht auf zentrale Institutionen angewiesen sind, die die Sicherheit der Versorgung auch gerne mit hohen Preisen verbinden.

Wie steht es um den Ecat. Dieser wäre ideal zur Versorgung von Häusern geeignet, so dass das externe Netz nur noch eine „Backup“-Funktion hätte, zum einen um den Ecat zu zünden und zum anderen die Stromversorgung zu liefern, wenn die Hausanlage einmal ausfällt.

Der serienreife Ecat-QX bietet heute eine Leistung von 1kW thermischer Energie an. Diese thermische Energie kann zunächst einmal als Heizung dienen, kann also in den Heizkreislauf eingespeist werden. Je nach Größe des Hauses sind dazu eine ganze Reihe von Modulen notwendig.

Bei der Stromversorgung ist das anders: Hier muss die Hitze in Bewegungsenergie umgewandelt werden um damit einen Generator antreiben zu können, der Elektrizität zur Verfügung stellt. Je nach Technologie (Stirling-Motor, Mikroturbine oder thermoelektrisches Element, geordnet nach der Reihenfolge ihrer Effizienz) geht rund die Hälfte der Energie verloren. Zusätzlich zu den Modulen für die Heizung wären also noch einmal Module für die Elektrizitätsversorgung erforderlich.

Das alles kann der Ecat-QX leisten, weil er zur Verwendung modular angelegt ist. Durch An- und Abschalten einzelner Module (alles über eine einzige Regelelektronik) kann sich der QX dem Bedarf sowohl an Heizenergie als auch dem Strombedarf anpassen. Soweit der Idealzustand, den wir uns alle wünschen.

Am ehesten die Chance, diesen Zustand erleben zu dürfen, haben abgelegene Wohnorte die heute über keinerlei Energie-Infrastruktur verfügen. Voraussetzung ist natürlich, dass sich ein Produzent dieser Art von Ecat‘s (oder ähnlichen Geräten) überhaupt annimmt.

Am einfachsten ist es große Anlagen zu bauen und zu verkaufen (bzw. nicht zu verkaufen, denn Rossi plant im ersten Schritt nur Hitze zu verkaufen, d. h. der Kunde zahlt nur für die Hitze, nicht für die Geräte). Große Anlagen stehen in Firmen, die professionell damit umgehen. Ärger mit privaten  Endverbrauchern gibt es nicht. Der Bedarf an Energie, die von dem Ecat erzeugt werden kann, ist im gewerblichen Bereich derart riesig, dass es Jahre, wenn nicht Jahrzehnte dauern wird, bis er flächendeckend durch den Ecat befriedigt werden kann.

Trotzdem könnten  theoretisch auch Anlagen für Endverbraucher entstehen, indem man schlichtweg die Heizungshersteller mit QX-Modulen beliefern würde. Ob und wann das geschehen wird ist offen. Rossi sagt immer wieder, dass er über Sicherheitszertifikate für den gewerblichen Bereich verfügt, nicht aber für den Privatbereich – diese wären aber beantragt.

Rossi geht es um’s Geldverdienen. Er selbst ist praktisch ohne Geldmittel in den USA angekommen, hat aber anscheinend vermögende Investoren. Alle wollen Geld sehen: Rossi und noch mehr die Investoren, die ja nur wegen des riesigen Wachstumspotentials an Bord gekommen sind.

Deswegen ist die Erwartung, dass man als Endverbraucher sein Haus mit einem Ecat beheizen und mit Strom versorgen kann und dabei auch noch eine Menge Geld spart höchst unsicher. Wer alles am Strom verdient, hatte ich am 13.7. beschrieben und diese Beteiligten werden nicht auf ihre Einnahmen verzichten wollen. Bei Stadtwerken wird das Bedürfnis entstehen, sich selbst Megawatt-Anlagen der Rossi-Technologie zu sichern und bei der Versorgung möglichst so weiterzumachen wie bisher und andere Kraftwerksbetreiber werden ihre bisher mit Kohle oder Gas betriebenen Anlagen durch Ecats ersetzen. Die Kraftwerke und das Stromnetz blieben im Wesentlichen unverändert.

Der Ersatz von Erdöl, Erdgas und Kohle als Heizenergie wird wohl anders laufen: Hier würde elektrisch erzeugter Wasserstoff zum Einsatz kommen, der über das bestehende Gas-Leitungsnetz verteilt werden könnte. Der Strom dazu könnte erneuerbaren Energien und künftig auch aus LENR stammen.  Gleiches gilt für den Antrieb aller Arten von Fahrzeugen, die z. B. mit Brennstoffzellen arbeiten könnten, die mit Wasserstoff betrieben werden. Bahnlokomotiven mit Wasserstoff-betriebenen Brennstoffzellen gibt es übrigens schon.

Alles in allem sind die Möglichkeiten also riesig, es bleibt abzuwarten, ob und wie die Geldgier es zulässt, dass Endverbraucher zeitnah davon profitieren. Die Natur profitiert in jedem Fall, denn LENR ist umweltfreundlich.

Meine Hoffnung ist zum Beispiel, dass, in gar nicht so langer Zeit, in Russland Gewächshäuser, in sonst unwirklichen Gegenden, autark mit Ecats oder Ecat-ähnlichen Geräten billig beheizt werden. Dann wird sich doch die Welt fragen: Warum geht das nicht mit Einfamilienhäusern? Eine solche Entwicklung könnte zu einer wirklichen Trendwende führen.

 

 

Update 13.7.18

Eine schöne Grafik habe ich bei https://www.focus.de/immobilien/experten/zusammensetzung-des-strompreis-diese-faktoren-spielen-eine-rolle_id_9252009.html  gefunden. Sie zeigt überdeutlich, dass alle Beteiligten auf dem Energiesektor (außer natürlich die Verbraucher) kein Interesse an dezentraler, haushaltsnaher Stromversorgung haben können, denn alle verdienen prächtig:

 

Update 12.7.18

Ein Blick auf die Präsentation zur Jahreswende 2018/19:

Ich fasse sinngemäß zusammen: Ein Leser fragt, ob es bei der zunehmenden Größenordung der Geräte (anstatt 20 Watt in Stockholm nun bis 100 kW) nicht eventuell nötig sei, dafür spezielle Genehmigungen zu erlangen. Rossi meint dazu, "Ja es wird nötig sein derarige Genehmigungen zu haben. Falls dies zu einem Problem werden sollte, werden wir die Produkte nicht in Betrieb zeigen, sondern ein Video derselben in Betrieb."

Dies wird erneut Fragen aufwerfen, inwieweit die Rossi-Geräte wirklich das halten was sie versprechen. Tests die das beweisen gibt es genug, aber endgültige Sicherheit wird es erst geben, wenn die Geräte bei Kunden funktionieren und diese Kunden das auch öffentlich bestätigen. Ich vermute allerdings, dass Rossi die Genehmigung erhalten wird, denn für seinen Firmenstandort in Florida hat er sie ja auch.

 

Update 10.7.18

Bevor sich niemand mehr erinnern kann, fasse ich hier einmal aus dem Gedächtnis die Geschehnisse zusammen, die sich vor rund zwei Jahren abgespielt haben. Grundlage sind zahllose Einzelmeldungen und Gerichtsakten sowie zum Teil meine eigene Interpretation des Geschehens.

Es handelt sich um den am sorgfältigsten geplanten Versuch, Andrea Rossi sein geistiges Eigentum „abzujagen“ und erklärt vielleicht auch, warum Rossi so viel „Geheimnistuerei“ betreibt. - Wer mehr Details möchte, dem bleibt nichts anderes übrig, als sich durch meine Updates „durchzuwühlen“, viele Updates aus dem Themenkomplex „Industrial Heat“ habe ich allerdings gelöscht, weil sie im Grunde ja nur eine Randnotiz der LENR-Geschichte sind.

Im Mittelpunkt stehen zwei Personen: Andrea Rossi als Erfinder und Tom Darden, Chef der Firma Cherokee-Investment. Cherokee hat sich darauf spezialisiert, umwelttechnisch belastete Grundstücke günstig aufzukaufen und später wieder zu vermarkten. Dass es dabei nicht immer mit rechten Dingen zuging, füllt nicht nur eine Gerichtsakte. Aber wie auch immer: Tom Darden hat offensichtlich auch große Investments in alternative Energien  getätigt und hat sehr früh das Potential der Erfindung von Andrea Rossi erkannt. Er hat z. B. den sog. „Lugano-Test“ des Ecat von Andrea Rossi mitfinanziert.

Nach dem positiven Ausgang dieses Tests machte Darden Rossi das Angebot seine Technologie zur erwerben, bzw. sie sich mit ihm zu teilen. Man teilte sich die Welt des Ecat auf: Einen Teil der Welt als Absatzgebiet behielt Rossi mit seiner Leonardo-Corporation und den anderen Teil erhielt Cherokee-Investment.

Als Kernstück erhielt Cherokee Zugang zu dem Teil der Ecat-Technologie, den außer Rossi und seinem Team niemand auf der Welt kennt, nämlich die technischen Details, die eine signifikante Erhöhung des COP (Coeffizient of Performance) zur Folge haben. In der Patentschrift sind zwar die Prinzipien der Technologie offengelegt, nicht aber die Details, die diese Erhöhung des Wirkungsgrades zum Inhalt haben. Das eine ist das Patent, das andere ein Firmengeheimnis.

Als Gegenleistung sollte Rossi 100 Millionen US-Dollar erhalten. Bedingung des Vertrages war u. a., dass die von Rossi gebaute 1-MW-Anlage über ein Jahr durchgehend einen COP 6 erreichen sollte. (Also sechsmal mehr Energie produzieren sollte als ihr selbst zugeführt wurde.) Beurteilt werden sollte dieser Vorgang von einem Sachverständigen, der von beiden Seiten akzeptiert und bezahlt wurde. Der Container mit der 1-MW-Anlage wurde fest verschlossen und jede Partei erhielt ein Schloss und einen Schlüssel, so dass er nur gemeinsam von beiden Parteien geöffnet werden konnte.

Kurz vor Unterzeichnung des Lizenzvertrages wurde ein weiterer Test der Anlage durchgeführt, der positiv verlief. Sodann teilte Darden Rossi mit, dass man für die künftige Zusammenarbeit eigens eine Firma gegründet habe, die „Industrial Heat“ hieß. Diese Firma sollte auch Vertragspartner sein. Hiermit ergab sich natürlich das Risiko für Rossi, dass er plötzlich kein finanzstarkes Investment-Unternehmen mehr als Partner hatte, sondern eine „Firmen-Hülle“ ohne wesentliche eigene Finanzmittel. Rossi akzeptierte diese Veränderung trotzdem.

Entsprechend dem Vertrag erhielt Rossi sodann eine Vorabzahlung von 11 Mill. Dollar, der Rest von 89 Mill. Dollar sollte nach  erfolgreichem Abschluss des Tests gezahlt werden. Inzwischen hatte Darden einen weiteren Investor „an Bord“ geholt, nämlich Woodford-Investment aus England.

Der Test begann und zog sich über Monate hin. In dieser Zeit war Darden nicht untätig, sondern machte massive Werbung für die Technologie in aller Welt. Er trat z. B. auf einer großen Messe in China auf. Am Ort des Tests gaben sich Wirtschaftsvertreter „die Klinke in die Hand“.

Parallel kaufte Darden LENR-Patente auf, soviel er nur bekommen konnte, oder beteiligte sich an derartigen Unternehmen. Das Ziel war klar: Darden wollte „der“ LENR-Anbieter werden. So gab es auch eine Kooperation von Darden mit Brillouin-Energy und Rossi gewann den Eindruck, dass sein know-how in andere Firmen abwandern könnte, sich also Konkurrenz zu Industrial Heat aufbaute, die in Wirklichkeit mit seiner Ecat-Technologie arbeitete.

Als der 1-Jahres-Test  sich (offenbar erfolgreich)  dem Ende zuneigte, verkündete Industrial Heat unerwartet, dass die Anlage nicht funktioniert habe und man deshalb die noch ausstehenden 89 Mio. Dollar nicht zahlen werde. – Rossi kündigte daraufhin den Lizenzvertrag mit Industrial Heat und verklagte die Gegenseite wegen Betruges.

Industrial Heat engagierte eine der größten Anwaltskanzleien der USA und eines der größten PR-Unternehmen, spezialisiert auf interessengesteuerte Informationen. Es setzte eine beispiellose Kampagne gegen Rossi ein. - Auf juristischer Seite versuchte Industrial Heat mit allen Mitteln, die Annahme der Klage durch das Gericht zu verhindern, was aber misslang.

So geschah es, dass das Gericht in die Beweisaufnahme einstieg und eine der ersten Fragen des Gerichts war, ob denn Industrial Heat überhaupt jemals das Geld gehabt habe, die Zahlung von 89 Mio. $ an Rossi zu leisten, denn man hatte inzwischen ja viel Geld für andere Patente ausgegeben. Aber Woodford sprang Industrial Heat zur Seite und bestätigte, dass man ausreichend Geld gehabt habe.

Die Beweisaufnahme entwickelte sich für Industrial Heat zum Desaster, denn der Bericht des Sachverständigen ergab nicht den geforderten COP 6, sondern durchgängig einen COP 80. Ein „Sachverständiger“ von Industrial Heat legte dem Gericht dar, dass eine verwendete Pumpe in der 1 MW-Anlage von der technischen Beschreibung her gar nicht in der Lage gewesen sei, die anfallende Flüssigkeit zu bewältigen – nur: er hatte die Minimalleistung mit der Maximalleistung verwechselt.

Es kam dann die Zeit, dass es für Industrial Heat und Darden ernst wurde. Einer Zahlung der restlichen 89 Mio. $ hätte man sich durch einen Konkurs leicht entziehen können, nicht aber der Anklage wegen Betruges. Und als dann die Geschworenen bestimmt wurden, knickte man ein. Es wurde ein geheimer Vergleich geschlossen und Industrial Heat war seine Lizenz für den Ecat los.

 

 

Update 8.7.18

....das ist schon ein erstaunlicher Vorgang: Die Abteilung des Energieministeriums in den USA welche für die Sicherheit der Kernkraft zuständig ist (NNSA = (National Nuclear Security Administration; DOE = Department of Energy) hat hat die A&M (A&M = Agricultural & Mechanical) Universität in Texas

(Auszug aus Wikipedia)

ausgesucht als "COE" (Center of Excellence) in Sachen LENR in den USA zu fungieren. Quelle: https://www.executivegov.com/2018/07/doe-nnsa-selects-texas-am-university-to-lead-low-energy-nuclear-science-coe/ 

Man muß genau hinsehen: Hier wird die Abteilung für Nuklearsicherheit tätig, nicht das Energieministerium als zentrale Einrichtung. Das entspricht auch der Ausrichtung des Energieministeriums in Bezug auf LENR: Aktiv ignorieren und nachsehen, ob nicht doch irgendwo schädliche Strahlung festzustellen ist. Man konzentriert sich also auf die (nicht vorhandenen) Risiken der Technologie, anstatt auf deren bahnbrechende Möglichkeiten. Wen wundert's: Alle wichtigen Schaltstellen des DOE sind mit Vertretern der Carbonindustrie besetzt.

Damit befindet sich das DOE auf einer Linie mit der Gesundheitsbehörde...

...Schon während es 1-Jahres-Tests im Feb. 2016 erschienen unangemeldet Vertreter der Gesundheitsbehörde in Florida, um mit speziellen Geräten zu messen, ob außerhalb des Reaktors schädliche Strahlung auftrat. Nach Abschluß der Messungen, bei denen nichts festgestellt wurde, durfte Rossi seine Arbeit fortsetzen.

Merke: Man ist im Energieministerium und auch bei der Gesundheitsbehörde sehr wohl darüber informiert was sich bei Rossi tut. Nicht zuletzt könnten (und können) die Behörden ja auch einen Blick in die extrem umfangreichen Gerichtsunterlagen aus dem Lizenz-Rechtsstreit Rossi ./. Industrial Heat werfen. Dort steht nämlich alles drin was man über den Ecat wissen muß und das er schon damals einen thermischen Wirkungsgrad hatte, der durchgehend das 80-fache der zugeführten elektrischen Energie betrug. Heutzutage ist dieser Wirkungsgrad (COP=Coeffizient of Performance) wesentlich höher.

Man übt sich also im beständigen ignorieren und ist damit in schlechter Gesellschaft mit anderen Industrienationen der Welt, allen voran Deutschland. Auch hier werden Milliarden und Abermilliarden in die Erforschung der Kernfusion im Hochtemperaturbereich gesteckt, ohne das zu sagen ist, wann eine solche Einrichtung auch nur ein Kilowatt Strom wirtschaftlich produziert. -

Die Ergebnisse für LENR liegen auf dem Tisch und werden auch von der Europäischen Kommission zur Kenntnis genommen (sh. Einleitung: http://coldreaction.net/ ) Und es  beweist sich zum x-ten Male, dass staatliche Forschung wenig  bringt. Sicher nicht weil man unfähig ist, sondern weil man sich im Bereich von Politik, Budgets, langen Entscheidungswegen und dergl. verzettelt. (Sh. auch http://coldreaction.net/der-mythos-von-der-bedeutung-der-grundlagenforschung.html)

Als schlechtes Beispiel für staatliches Management kann hier der Hauptstadtflughafen dienen. Bei privatwirtschaftlicher Organisation, ohne Einmischung "demokratisch legitimierter" Institutionen, würden hier schon seit Jahren Flugzeuge starten und landen. Aber tatsächlich konstituiert sich soeben eine neuer Untersuchungsausschuß, weil hier in absehbarer Zeit noch gar nichts fliegt - außer das Geld der Steuerzahler zum Fenster hinaus.

 

Update 6.7.18

Ein Leser hat mich dankenswerterweise  auf  einen neuen "LENR-Player" aufmerksam gemacht:

Homepage: https://www.h2innovativelab.com/

Wie es schon der Name sagt, geht es um Innovation mit Wasserstoff. Um eines vorweg zu sagen: Es wurden schon oft Behauptungen aufgestellt, es sei gelungen mit Elektrolyse-Verfahren mehr Energie zu erzeugen, als zuvor für die Elektrolyse selbst eingesetzt wurde. Am bekanntesten wurden die Versuche von Fleischmann und Pons im Jahre 1989. Anfangs konnten die Versuche nicht erfolgreich repliziert werden und die Erfinder waren und sind Hohn und Spott ausgesetzt. In den Folgejahren gelang die Replikation allerdings hundertfach und Fleischmann und Pons wurden, auch von offizieller Seite, rehabilitiert. Aber das interessiert leider niemanden mehr und die verdienstvollen Wissenschaftler Fleischmann und Pons müssen einer falsch informierten Öffentlichkeit weiterhin als Beispiele für unseriöse Forschung dienen. 

Ob die o. g. Firma  seriös oder nicht seriös ist kann man nicht mit Gewissheit sagen. Die Versuchung für halbwegs gebildete Ingenieure oder Wissenschaftler ist groß, mit scheinbar plausiblen bahnbrechenden  Erfindungen an Investorengelder zu gelangen und sich damit aus dem Staube zu machen. Noch wahrscheinlicher ist die Möglichkeit, dass die Protagonisten mit unausgegorenen Versprechungen an die Öffentlichkeit gehen und  Investorengelder sinnlos 'verbrannt' werden.

Aber der Reihe nach:

Ich übersetze (teilweise sinngemäß und gekürzt) einen Auszug aus der Webseite des Unternehmens: "Ein sich selbst versorgendes System der Generierung von Wasserstoff welches über 1 Kg (11.000 Liter) Wasserstoffgas per Stunde liefert, und zwar mit Hilfe einer 1-Kubikmeter großen Zelle. Diese Zelle arbeitet komplett ohne Zuführung von Energie aus einer externen Quelle. Dazu kann jegliche Art von Wasser genutzt werden, wobei das System 30 x effektiver als konventionelle Elektrolyse ist. Die gewonnene Energie ist 22 x größer als die eingesetzte Energie."

Und später geht es dann zur Sache:

Verkürzt übersetzt: "Wer sind wir: Wir sind die Tochterfirma eines produzierenden exportorientierten Unternehmens in Neuseeland. Seit 1996 hat unsere Mutterfirma erfolgreich patentierte Spezialelektronik und Analysegeräte in 71 wichtige Länder exportiert.  - Um die vorgestellte disruptive Technologie zu schützen wird die Identität des Unternehmens vor der Öffentlichkeit nicht bekannt gemacht. Dennoch sind bei vertrauenswürdiger Nachfrage die entsprechenden Patentnummern erhältlich."

Weiter heißt es (verkürzt):

"Das System ist in allen wichtigen Ländern patentiert, in den letzten 12 Jahren getestet und entwickelt und reif für die Entwicklung von Prototypen. Wir möchten unser Wissen und unsere Patente mit einer großen Firma teilen, welche die finanzielle Kraft und die Fähigkeit hat, diese Technologie auf die nächste Ebene zu heben."

Die "Entscheider" spricht das Unternehmen dann direkt an: (sinngem. übersetzt, gekürzt)

"Wenn Sie ein Leiter, ein Direktor oder Vorstandsvorsitzender eines großen Unternehmens sind und sich für diese Technologie und Patente interessieren, dann senden Sie bitte Ihre Kontaktdaten und eine Anfrage nach einem 90-minütigen Demonstrationsvideo. Bitte nutzen Sie für die Anfrage Ihr offizielles Geschäftspapier mit dem offiziellen Firmenlogo."

Diese Vorgehensweise macht nun einen seriösen Eindruck. Wer betrügen will, wendet sich nicht ausdrücklich an große Unternehmen, denn diese würden mit ihren Fachleuten Betrugsabsichten schnell durchschauen.

Also, trotz aller fehlenden Informationen: "Daumen hoch" für dieses Unternehmen. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Angelegenheit weiter entwickelt.

 

Update 5.7.18

Ergänzung zum gestrigen Update: Nun hat auch

über die gestrige Pressemitteilung berichtet. Bemerkenswert ist, dass Business Wire zur Firmengruppe des Grossinvestors Warren Buffet gehört. Interessant ist eine Passage aus dem Artikel (Teilw. sinngemäß übersetzt, gekürzt): "Die Lizenzvereinbarung sieht eine Kombination von Vorab-Zahlungen und späteren  Lizenzgebühren vor. Diese Einnahmen sollen dazu genutzt werden, die Entwicklung der eigenen hocheffizienten grünen Technologie forzuführen."

 

Update 4.7.18

Neues von

Die Firma berichtet von einer weiteren Lizenzvergabe an eine "leitende Industriegruppe in der Asien-Pazifik-Region". Leider gibt es in der Pressemitteilung (die unter  http://brillouinenergy.com/about/news/ zu finden ist) keine weiteren Einzelheiten zum Lizenznehmer. Es wird nur gesagt, dass es sich um die CECR-Technologie handelt. CECR heißt bei Brillouin: "Brillouin Energy’s unique form of LENR, a Controlled Electron Capture Reaction, generates a reaction that produces excess thermal energy by using very small amounts of hydrogen, nickel and electricity for inputs."  Übersetzung: Brillouins einzigartige Form von LENR, eine kontrollierte Elektronen-Einfang-Reaktion (wörtlich übersetzt) erzeugt   eine Reaktion welche thermische Überschußenergie produziert, indem diese sehr kleine Mengen von Hydrogen nutzt, außerdem Nickel und elektrische Spannung."  Etwas holprig ist hier der inzwischen "normale" Nickel-Hydrogen Prozeß beschrieben, der von vielen LENR-Forschern genutzt wird: Nickel wird in einem speziellen Prozeß mit Deuterium angereichert und die thermische Reaktion wird durch elektromagnetische Impulse ausgelöst.

Mein Informationsstand ist nach wie vor, dass der COP bei der Brillouin-Technologie nur wenig über dem einer Wärmepumpe liegt, aber vielleicht ist man ja inzwischen weiter.

 

 

Update 29.6.18

Bevor ich (ohne Notebook) bis Dienstag zum Wandern nach Langeoog fahre, noch zwei interessante Meldungen aus dem Rossi-Blog http://rossilivecat.com/ :

Ein Leser fragt, was denn die Durchschnittsgröße der Firmen sei, mit denen er über die Lieferung von Hitze spreche. Rossi antwortet: Wir sprechen im Moment nur mit den Wichtigsten.

Ein Leser will daraufhin wissen, ob diese Firmen an der Börse notiert seien...und Rossi antwortet: "Ja." - Anmerkung: An der Präsentation in Stockholm haben überwiegend Firmenvertreter teilgenommen. Das positive Ergebnis scheint seine Wirkung nicht verfehlt zu haben.

 

Update 27.6.18

Die Situation erinnert an das Kaninchen und die Schlange: Die LENR-Welt starrt auf die Fortschritte von Rossi. Seit der Präsentation in Stockholm scheint er wirtschaftlich und entwicklungstechnisch durchzustarten. Der Durchschnittsphysiker sagt zur Präsentation in Stockholm, dass eine wissenschaftliche Erklärung des Rossi-Effekts dort nicht erbracht wurde. Recht haben die Leute, das war auch nicht Zweck der Veranstaltung. Rossi hat Fakten (Leistungsdaten) geliefert welche Kenner der Szene, Wissenschaftler wie Firmenvertreter, überzeugt haben. (Sh.https://ecat.com/news )

Die  Leistungsdaten des Ecat-QX und später diejenigen des Ecat-SK sind derart meilenweit vor der Konkurrenz, dass man von denen so gut wie nichts mehr hört. Ich denke der Grund ist ganz einfach: Nehmen wir z. B. Brillouin Energy  http://brillouinenergy.com/ - mit einem COP (Coeffizient of Performance) der nur wenig über dem einer Wärmepumpe liegt, sieht sich kein Investor veranlaßt weiteres Kapital zu geben. Ähnlich, wenn auch technisch ganz anders, wird es bei Brilliant-Light-Power http://coldreaction.net/brilliantlightpower-bringtbilligeelektrizitaetfuerdiewelt.html aussehen - die regelmäßgen Erfolgsmeldungen wie in den  vergangenen Jahren sind letztens ausgeblieben. Warum also weitere Investitionen tätigen, wenn man an die Rossi-Technik doch nicht herankommt? Vielleicht liege ich mit meiner Einschätzung ja falsch und um nicht falsch verstanden zu werden: Ich wünsche den Rossi-Konkurrenten Erfolg, weil es immer besser ist, mehr als einen Anbieter zu haben.

Als ernsthaftesten Konkurrenten zu Rossi sehe ich nach wie vor  Leif Holmlid,  (sh. http://coldreaction.net/die-lenr-protagonisten.html) der zwar mit der Industrialisierung nicht so weit ist wie Rossi, dessen Technik aber ähnliche Leistungsdaten wie Rossi bringt und der auf direktem Wege Strom produzieren kann. Eine Vermarktungsgesellschaft wurde schon vor rund einem Jahr gegründet, aber Holmlid ist nicht der große Kommunikator. Im Gegensatz zu Rossi ist er in der Physikwelt anerkannt. Aber was soll's: Der Erfolg zählt.

 

Update 24.6.18

Am 18.6. hatte ich berichtet, dass Rossi die Präsentation des serienreifen E-Cat Anfang 2019 plant. - Während "unsere Grünen" immer noch glauben, dass saubere Energie nur nicht-nuklear sein kann, macht ein ebenso "grüner" Artikel aus Italien Hoffnung:

 

Bei dem Bild handelt es sich um eine alte Aufnahme an einer 1-MW-Anlage. Wichtig ist der Inhalt: "Andrea Rossi kündigt eine Präsentation 2019 an."

Hier ist die Google-Übersetzung des gesamten Textes: "Die Chimäre der kalten Fusion und der E-Cat kehrt zurück, um das Internet zu entzünden. Andrea Rossi, der Philosoph Ingenieur, der jahrelang behauptet hat, ein Gerät gebaut zu haben, das die Niedrigenergie - Kernreaktionen (LENR) nutzt, hat einen wichtigen Schritt in seiner Marketingstrategie angekündigt: eine öffentliche Veranstaltung (auch wenn sie auf die Presse beschränkt ist) In diesem wird zum ersten Mal der industrielle E-Cat gezeigt, dh eine Version seines Produkts, die in der Lage ist, sehr große Wärmemengen zu erzeugen.

Die Veranstaltung sollte im Dezember oder spätestens Ende Januar 2019 an einem nicht näher bezeichneten Standort an der Ostküste der Vereinigten Staaten stattfinden. Die Präsentation kann nur nach Annahme durch Andrea Rossi nach dem Senden einer E-Mail an "info@leonardocorp1996.com" abgerufen werden. Sobald Sie Rossis Placet erhalten haben, können Sie die Präsentation kostenlos besuchen.

Aus dem, was die verschiedenen Botschaften und Kommentare von Rossi im Journal of Nuclear Physics verstanden haben, ist die Idee des E-Cat-Erfinders, sich mit einem Produkt zu präsentieren, das Wärme erzeugt, die an potenzielle Industriekunden weiterverkauft werden kann. Die E-Cat-Modelle, an denen Rossi gerade arbeitet, sind zwei, der so genannte 1kW E-Cat QX, der Ende des Jahres zum Leuchten kommen soll, und der noch in Entwicklung befindliche 100 kW E-Cat SK. aber das wird wahrscheinlich immer während der Präsentation von Januar 2019 gezeigt werden."

Hier ist der Link zu dem Artikel: http://www.greenstyle.it/e-cat-andrea-rossi-annuncia-una-presentazione-nei-primi-mesi-del-2019-249490.html

 

Update 23.5.18

Ergänzung zum Update von vorgestern: Inzwischen ist ein Ecat SK mit der  Gasturbine gekoppelt und in ersten Versuchen ist der COP größer als 1.

Es gibt noch ein weiteres Detail. Ein Leser fragt:

"Sie haben in Bezug auf den eCat SK geschrieben '..wir erhitzen Luft'. Nutzen Sie die natürliche Konvektion (Luftströmung) oder nutzen Sie beschleunigte Luft zur Kühlung des eCat SK?" Antwort Rossi: "Beschleunigte Luft."

Das Ergebnis "COP größer als 1" wird bei manchen Fachleuten "einschlagen wie eine Bombe". Zum Wahrheitsgehalt kann ich nur anmerken, dass Rossi zwar immer wieder zu optimistische Voraussagen bei der Erreichung bestimmter Ziele gemacht hat, aber er hat nie die Unwahrheit gesagt. Insofern gehe ich davon aus, dass die Aussage "COP größer als 1" stimmt. Das bemerkenswerte dabei ist: Hier wird elektrischer Input mit elektrischem Output verglichen. Bisher gab es immer nur den Vergeich elektrischer Input zu thermischem Output, mit allen Problemen bei der Bestimmung des COP.  (Coeffizient of Performance). Ich glaube wir können hier gerade eine sehr spannende Entwicklung verfolgen.

 

Update 22.6.18

Zum gestrigen Update schreibt Martin Klein*:

"...zum aktuellen Beitrag möchte ich unbedingt auf folgende Link: https://www.lesa-maschinen.de/de/systemvergleich/  aufmerksam machen.

Es gibt auch andere Teilgebiete der Physik mit erstaunlichen Erkenntnissen. Auch die werden nach Möglichkeit totgeschwiegen.

Bernhard Schaeffer hat ein Blockheizkraftwerk jenseits des Carnot-Wirkungsgrades entwickelt. Damit ist der 2. Hauptsatz der Thermodynamik hinfällig.

Sein Blockheizkraftwerk schafft mit 30KW elektrischer Leistung einen Wirkungskrad von 60% und das bei nur 90°C Mischdampftemperatur!

Nach Carnot wären 15% für diese Temperatur-Verhältnisse nicht erreichbar.

L.G.M.Klein"

*Sh. auch: http://coldreaction.net/hydrinos-sind-real.html

 

 

Update 21.6.18

Jetzt nimmt die Kombination des Ecat mit einer Gasturbine Gestalt an. Zur Erinnerung: Die Vorbereitung der Industrialisierung, von er immer wieder die Rede ist, betrifft den Ecat-QX. Dies ist ein sehr kleiner Reaktor, dessen Leistung mittlerweile auf  ein Kilowatt gesteigert ist. Die erzeugte Hitze wird über einen  Wärmetauscher abgeführt.  Dieser Reaktor hat einen Langzeittest hinter sich und ist serienreif.

Darüberhinaus wird an einem Ecat-SK gearbeitet, der wesentlich größer ist und mit sehr viel höheren Temperaturen (über 12000° C.) arbeitet. Für die Ableitung dieser Hitze eignet sich ein Luftstrom besser als ein Flüssigkeitswärmetauscher. Deshalb ist es erfreulich, dazu jetzt von konkreten Vorbereitungen zu hören:

Ein Leser fragt, wie die Tests mit dem Ecat SK laufen und Rossi antwortet: "Die Arbeiten am SK laufen gut. Wir haben schon eine Gasturbine aus gebrauchten Ersatzteilen gebaut. Weitere wichtige Tests stehen an."

Diese Anmerkung hat im Rossi-Blog http://rossilivecat.com/ rege Diskussionen ausgelöst. Hier ein Beispiel:

Ein Leser fragt: "Ich habe gelesen, dass Sie aktiv eine Kombination des Ecat SK mit einer Gasturbine testen. 1. Können Sie uns sagen, ob diese Kombination bereits in Operation ist?" Antwort Rossi: "Noch nicht." 2. "Sie sagten, es wird getestet werden Elektrizität zu erzeugen, wenn der SK mit einem Generator gekoppelt ist. Läuft diese Kombination bereits?" Rossi: "Noch nicht." 3.  "Hat dieses Vorhaben den Zweck zu beweisen, dass die gesamte Kombination mehr Elektrizität erzeugt als sie selbst verbraucht?" Antwort Rossi: "Es ist offensichtlich, dass die Messung des COP (Coeffizient of Productivity) das Hauptanliegen ist."

Hier zeichnet sich ein ganz wichtiger Schritt ab: Bisher wurden zur Feststellung des COP mittels Kalorimetrie oder anderen Methoden thermische Werte in Watt oder Kilowatt ermittelt. Bei der Umwandlung dieser thermischen Leistung in elektrische Leistung geht, je nach Methode, rund die Hälfte dieser Leistung verloren. Obwohl der thermische Energiegewinn bei LENR-Geräten offensichtlich und unbestritten ist, gab und gibt es doch immer wieder Diskussionen wie ein "echter COP" aussehen würde: Nämlich der Vergleich der eingesetzten elektrischen Energie mit der erzeugten elektrischen Energie. Dies zeichnet sich nun ab und die Ergebnisse könnten die leidige Kalorimetrie-Diskussion ein für allemal beenden.

 

Update 18.6.18

Ein Ereignis wirft seinen ersten Schatten voraus:

Ein Leser fragt: Wann und wo planen Sie die Präsentation des industrialisierbaren E-Cat  der dann für den Verkauf von Hitze bereit ist?  Antwort Rossi: Ich nehme an und hoffe, dass dies zwischen Ende Dezember und Anfang Januar sein wird. Es wird in den USA, Ostküste, stattfinden. Alle Leser die gerne daran teilnehmen möchten, können eine Anfrage für eine Einladung an info@leonardocorp1996.com schicken. Natürlich können nicht alle eingeladen werden, aber ich werde diejenigen aussuchen, die dies auf Grund Ihrer Unterstützung und ihrer Ratschläge am ehesten verdient haben. Die Teilnahme wird kostenfrei sein. Quelle: http://rossilivecat.com/

 

Update 17.6.18

Das „Rennen“ um die LENR-Markteinführung scheint Rossi zu gewinnen. Noch vor einem Jahr habe ich Randell Mills mit seiner SunCell mindestens gleichauf gesehen. Seine Webseite zeigt detaillierte Zeichnungen einer scheinbar serienreifen SunCell und es wurde darüber berichtet, dass umfassende Kooperationen mit Zulieferern vereinbart waren. Sh. Kapitel: http://coldreaction.net/brilliantlightpower-bringtbilligeelektrizitaetfuerdiewelt.html

Grundkonzept ist und war, das extrem helle Licht aus dem Plasma einer LENR-Quelle (flüssiges Silber oder auch Gallium) mit Hilfe von Hochleistungssolarzellen direkt in Strom umzuwandeln. Mills sprach davon, dass die Forschungsarbeit getan sei und es jetzt 'nur noch' um das Engineering gehen würde. Aber dann stockte die Arbeit und Mills Firma „Brilliant Light Power“ teilte mit, man werde zunächst die entstandene Hitze mittels Wärmetauscher in elektrischen Strom umwandeln und erst danach die Erzeugung von Strom durch Solarzellen verwirklichen. Die Gewinnung von Hitze sei einfacher zu handhaben.  Gleichzeitig beschäftigt man sich mit einer Neukonstruktion der Halbkugel, in welcher innen die Hochleistungssolarzellen angebracht sind.

Mein Eindruck ist nun, dass BLP die Schwierigkeiten der  Gewinnung von Hitze mittels eines Wärmetauschers unterschätzt hat. Dies hängt mit den sehr hohen Temperaturen des Plasmas zusammen. Die gleiche Erfahrung macht im Moment Andrea Rossi, der mit seinen Temperaturen immer höher geht (über 12000°C.), weil damit auch der Wirkungsgrad steigt. Rossi hat schon selbst eingeräumt, dass es eigentlich eine ideale Möglichkeit wäre, diesen Ecat mit einem Strahltriebwerk zu kombinieren, weil so die Hitze ohne Flüssigkeit schnell abgeführt werden könnte.

An dieser Stelle treffen sich nun die Technologien von Rossi und Mills. Beide verfügen über Plasmen mit sehr hohen Temperaturen und beide tüfteln an der Abführung der Hitze. Und jetzt gehen die Entwicklungen sogar über Kreuz: Mills hat von vornherein der Energiegewinnung über Hochleistungssolarzellen den Vorrang gegeben und wechselt jetzt, zumindest zeitweise, zu einem Wärmetauscher. Bei Rossi ist es umgekehrt: Der neue Ecat SK erzeugt  neben extremer Hitze auch extrem helles Licht, das theoretisch auch mit Hochleistungssolarzellen „eingefangen“ werden könnte. Aber von dieser Lösung hält Rossi nicht viel, diese Technologie hält er für noch zu „grün“.

So könnte es am Ende sein, dass Mills zu viel Zeit mit seinen theoretischen Studien verbracht hat, während Rossi mit „Versuch und Irrtum“ weiter gekommen ist.

Wünschen wir beiden bewundernswerten Persönlichkeiten Glück und Erfolg. Die Welt kann es brauchen.

 

 

Update 16.6.18

Hier sind nun die Zusammenfassungen aller Präsentationen der 21ten LENR-Konferenz in Fort Collins: ICCF21abstracts.pdf

Die Unterlage ist in englischer Sprache und (immerhin) 109 Seiten lang.

 

Update 15.6.18

Die Konferenz in Fort Collins ist kaum vorbei, da gibt es eine weitere LENR-Konferenz im Oktober

..nämlich den 13ten Workshop für Anomalien in Wasserstoff-geladenen Metallen.

Veranstalter sind

die ISCMS (International Society for Condensed Matter Nuclear Science, gegründet 2003) und HERA (Hydrogen Energy Research Agency).

Die Konferenz findet  in Zentral-Italien in Oasi die Greccio statt, rund 15 Gehminuten von der Ortschaft Greccio entfernt, und zwar in malerischer Umgebung:

Die Themen der Vorträge mußten bis zum 31. Mai eingereicht werden. Die Art der Präsentation ist streng reglementiert und der Inhalt wird von einem Komitee zuvor geprüft. Die Teilnahmegebühr pro Person ist 500 Euro, ab Juni 600 Euro, dieser Preis enthält allerdings alle Kosten für Unterbringung und Verpflegung.

Beginn ist am Freitag den 5. Oktober  (Anreise) und das Ende des Workshops ist am Dienstag, den 9. Oktober.

Alle Einzelheiten sind hier zu finden: http://iscmns.org/work13/index.htm

 

Update 14.6.18/1

Ich freue micht ganz besonders, dass sich zum ersten Male (ein sehr sachkundiger) Leser aus Rußland in meinem Gästebuch http://coldreaction.net/guestbook.html zu Wort gemeldet hat. Dr. Uzikov ist ein prominenter russischer Nuklearphysiker über den auch schon in Ecat-World https://e-catworld.com/2014/11/08/russian-nuclear-physicist-vitaly-uzikov-on-the-e-cat-the-train-has-left/ berichtet wurde. Dort schreibt ein gewisser D. Travchenko an Andrea Rossi: (gekürzt übersetzt) "Haben Sie den Artikel von Dr. Vitaly Uzikov in 'Proatom' gelesen? http://www.proatom.ru/modules.php?name=News&file=article&sid=5595 Dieses "peer reviewed" Magazin für Nuklearphysik und Dr. Uzikov sind prominente 'Player' in der russischen Welt der Nuklearphysik. Gratulation für die Professoren der ITP, dies ist eine wichtige Bestätigung  durch die russische Mainstreamphysik. Wenn Sie einmal nach Rußland kommen, werden Sie dort mehr hochwichtige Freunde finden als Sie sich jemals vorstellen können." Rossi antwortete: "Dieses Papier wird gerade 'viral' und ich fühle mich sehr geehrt mit dem was Sie sagen. Ja, ich stimme mit Ihnen überein, dass die Publikation sehr wichtig ist."

 

Update 14.6.18/2

Ein sehr interessantes Thema, das nur mittelbar mit LENR zu tun hat, aber der Elektromobilität einen gehörigen Schub verleihen kann. Über die Nano-Flowcell hatte ich schon vor langer Zeit berichtet, den Beitrag aber wieder gelöscht, weil es sich nicht um LENR handelt und weil es sich um einen Energiespeicher handelt und nicht um Energieerzeugung. Kurz und vereinfacht: Die Autos von Nano-Flowcell haben zwei Tanks. In den einen Tank wird eine Flüssigkeit getankt die positiv geladen ist, in den anderen eine Flüssigkeit die negativ geladen ist. Die Energie wird in einem speziellen Verfahren elektrisch nutzbar gemacht und treibt einen Elektromotor an, mit dem das Fahrzeug rund 1000 km weit fahren kann. Danach ist die elektrische Energie verbraucht und die Flüssigkeiten müssen elektrisch aufbereitet werden. (Die kann übrigens auch 'im Eigenheim' geschehen.) Gegenüber der Brennstoffzelle hat Flowcell den großen Vorteil, dass die Betankung drucklos geschehen kann und die Flüssikeit selbst ungefährlich ist.

Die Firma https://www.nanoflowcell.com/de/ gibt es schon seit einigen Jahren und sie taucht mit ihren Fahrzeugen auch immer wieder auf Automessen auf.

Nun gibt es allerdings eine neue Entwicklung, denn das Unternehmen berichtet über einen ersten Großauftrag für 25.500 Fahrzeuge, im Wert von 3,1 Mrd. Euro. Ich denke, dass der Artikel im Focus https://www.focus.de/auto/elektroauto/nanoflowcell-quantino-neues-zeitalter-investoren-bestellen-25-000-flusszellen-elektroautos-fuer-3-2-milliarden-euro_id_9090446.html der Wahrheit entspricht, denn die Firma Nanoflowcell in der Schweiz gibt es nun schon eine ganze Weile und ich habe von vielen Testfahrten der Fahrzeuge gehört.

Die Aufbereitung der Flusszellen mit Strom kann über alle nur möglichen Energiequellen geschehen: Erneuerbare Energien, Atomenergie, LENR - und natürlich über die böse alte Kohle. Sie ist immer noch die billigste Energiequelle - und Länder, die über viel Kohle aber wenig Erdöl verfügen, werden es sich nicht nehmen lassen, diese auch für die Flowcell zu nutzen. - Für die Erdöl-exportierenden Staaten ist die Flowcell eine der schlechtesten Nachrichen seit langem.

 

Update 13.6.18

Wieder einmal ein kleiner Blick auf Zwischenergebnisse von der Konferenz in Fort Collins. Zusammengefaßte Ergebnisse sind später zu erwarten:

Hier beschreibt Tadahiko Mizuno die Erzeugung von Überschußenergie mit einer simplen Methode aus einer Reaktion zwischen Metall und Wasserstoffgas.

Es folgt eine kurze Zusammenfassung der Ergebnisse:

Ich übersetze, wie immer, teilweise sinngemäß und ggf. gekürzt: Seit kurzer Zeit werden die Berichte über die Generierung von Hitze mit Hilfe von Reaktionen in Nickel-Hydrogen-Systemen immer häufiger. Hauptsächlich traten diese Reaktionen in Nickel, zusammen mit anderen Elementen mit Wasserstoffgas auf. Wir reinigten sorgfältig die Reaktanten und den Reaktor und beförderten diese vor Ort  in das Testsystem ohne sie dabei der Umgebungsluft auszusetzen.  In diesem Test überstieg die thermische Energie markant die zugeführte Energie und hielt für lange Zeit an. In dem besten Ergebnis überstieg die erzielte thermische Energie den Input an elektrischer Energie um das Doppelte* und kann dies über mehrere Monate beibehalten. Zum Beispiel: Wenn der Input an elektrischer Energie 500 Watt beträgt, kann die Überschußenergie mehrere hundert Watt (thermischer) Energie betragen. Es wurde beobachtet, dass höhere Temperaturen die erzielte Energie steigern können.** Wir haben kürzlich die Methoden bei der Vorbereitung der reaktiven Materialien verbessert und auch die Generierung der Hitze. Dies erleichtert uns die Erreichung von Überschußenergie. Im folgenden präsentieren wir diese neuen Methoden der Vorbereitung und die Ergebnisse. (Details liegen noch nicht vor)

* Es ist nicht gesagt mit welchen Methoden die Übeschußenergie gemessen wurde, denn hier wird ja elektrische Energie mit thermischer Energie verglichen. Unterstellen wir einmal, dass Kalorimetrie korrekt angewendet wurde.

** Das der Wirkungsgrad (der COP "Coeffizient von Performance) mit den Temperaturen steigt treibt ja auch Andrea Rossi zu immer höheren Reaktortemperaturen: Diese liegen in den neuesten Geräten bei mehr als einem Elektronenvolt. (Ca. 12000° C.) Die Ableitung der Hitze über einen Wärmetauscher wird dadurch nicht einfacher.

 

Upate 10.6.18

Nach wie vor gibt es zum vorigen Eintrag aus

nur russische Texte. Allerdings kann ich die Namen der Verfasser des Textes nennen und auch den Titel:

Von den Verfassern sind mir nur die beiden ersten Personen als namhafte LENR-Forscher bekannt, am ehesten noch V. I. Vysotskii von der Universität Kiev, der als ukrainischer Forscher offenbar in Rußland mitarbeitet. - In den Titel der Ausarbeitung hat sich wohl ein Fehler eingeschlichen, es muß wohl nicht "diterated" sondern "deuterated" heißen, nur so macht der Titel Sinn: "Das Problem und die Realisation kontinuierlicher Generierung von Alpha-Partikeln mit Hilfe Deuterium-angereicherten Titans in einem Feld thermischer Wellen".

Interessant ist auch eine englische Zusammenfassung des Berichtes:

Ich übersetze teilweise sinngemäß und gekürzt: "Das Papier präsentiert die Ergebnisse von Experimenten unter dem Einfluß ungedämpfter hochfrequenter Hitzewellen die in der Luft entstehen und dort auch weiterverbreitet werden, und zwar durch die Kavitation von Wasserstrahlen in einer geschlossenen Kammer. Dies führte zu nuklearen Prozessen in deuteriertem polykristallinem Titan, wobei die Korngrößen nicht mehr als 50 Mikrometer betrugen. - Zum ersten Male ist unter diesen Bedingungen die stabile und quasikontinuierliche (akkumulierte) Generierung von Alphapartikeln geschehen, und zwar im Zuge nuklearer Fusionsreaktionen an denen Deuteriumnuklide bei Raumtemperatur beteiligt waren."

 

Update 8.6.18

Weil ich bis kommenden Dienstag auf Reisen bin, eine wichtige Nachricht in Kurzform: Dier russische  Zeitschrift „Regnum“ meldet: „Wissenschaftlicher Durchbruch, Kalte Fusion bei Raumtemperatur kontrollierbar. –Ein lange erwarteter Durchbruch wurde von russischen und internationalen Physikern erzielt.  Das erste Mal wurde eine kontrollierte  nukleare Kernfusion bei Raumtemperatur realisiert.  In einem Labor war es möglich, die Kernfusion zu starten, zu regulieren und anzuhalten, und zwar in mit Deuterium angereicherten polykristallinen Titan. Dies wurde möglich durch die Entdeckung neuer physischer Wellen, deren Existenz von dem großen sowjetischen Physiker L. D. Landau vorhergesagt wurden. Einige Jahre später wurde dies experimentell durch Alla Kornilova bestätigt.  Die finale wissenschaftliche Publikation über die Ergebnisse der Versuchsserie erfolgt in der Mai-Ausgabe des Journals „Engineering Physics“.

Ich hoffe Mitte kommender Woche mehr berichten zu können.

 

 

Update 7.6.18

Heute möchte ich auf einen sehr gelungenen Beitrag im "Gästebuch"  http://coldreaction.net/guestbook.html verweisen: "Am Anfang war das Feuer".

 

Update 6.6.18

Es gibt einen ersten Bericht über die ICCF in Fort Collins, verfasst von Jean-Paul Biberian, und zwar über Montag, den 4. Juni. Ich übersetze teilweise sinngemäß, stark gekürzt. Nach Abschluss der Tagung werden ganz sicher umfassende Präsentationen zur Verfügung stehen.

Eröffnet wurde die Veranstaltung von David Nagel, der einen Rückblick auf die vorhergegangenen 20 Konferenzen gab. Die ICCF 21 hat 173 Teilnehmer.

Es folgte Tom Darden. Der Gründer von Industrial Heat erinnerte an seinen Auftritt auf der Konferenz in Padua vor drei Jahren. Er sagte, er unterstütze weiterhin LENR-Projekte, weil diese keine schädlichen Emissionen verursachen.

Michael McKubre, nun aus Altersgründen beim Stanford Institute  of Technology ausgeschieden, erinnerte an die frühen Versuche mit Martin Fleischmann in Southampton.

Dennis Letts und Dennis Gravens  referierten über den Bau und den Test eines „Seebeck Kalorimeters“. Bei ihren Versuchen beobachten sie regelmäßig eine Überschussenergie von 5 Watt.

Mizuno präsentierte seine Ergebnisse nicht selbst sondern ließ sich durch Jed Rothwell vertreten. Er berichtete von ersten Experimenten mit COP 2. Mit einer neueren Methode produzierte er Überschußenergie von 10 bis 30 Watt.

George Miley wird mit seiner Arbeit von Industrial Heat unterstützt. Alle durchgeführten Experimente zeigen Übeschussenergie. Er beobachte zudem das Auftreten von Neutronen.

Takahashi präsentierte Arbeitsergebnisse die sich aus der Zusammenarbeit von Nissan, Technova und vier Universitäten unter der Koordination der „NEDO“ gezeigt haben.

Iwamura berichtete über Überschussenergie von 8 Watt bei seinen Versuchen.

Hioki berichtete von  10 Watt Überschussenergie an 45 Tagen.

Der Originalbericht von Biberian ist hier zu finden:
https://www.lenr-forum.com/forum/thread/5621-iccf21-thread/?postID=86576#post86576

 

 

Update 5.6.18

Noch ein kleiner Nachtrag zum Update vom 31.5.18, wo es um Rossi's ehemalige Firma "Petroldragon" ging.

Ein Leser des Rossi-Blogs http://rossilivecat.com/ macht darauf aufmerksam, dass der italienische Energieriese ENI jetzt die Technologie anwendet, die Rossi seinerzeit erfunden hatte, nämlich die Umwandlung von Abfällen in Mineralöl.

Rossi antwortet darauf, dass sein Patent schon 1998 ausgelaufen sei und er sich geehrt fühle, dass ENI es nutzt.

 

Update 4.6.18

Die 21.te Konferenz für "Kalte Fusion" hat begonnen.  Ort ist diesmal die Universität von Colorado in Fort Collins:

Alle Informationen zur Veranstaltung finden sich hier: https://www.iccf21.com/

Das "wissenschaftliche Komitee" zeigt bekannte Wissenschaftler aus der ganzen Welt,

6 aus den USA, 3 aus Italien, 1 aus Frankreich, 3 aus Japan, 2 aus China, 1 aus Indien, 1 aus Neuseeland, 1 aus Korea.

Hier ist eine Übersicht der Referenten:

Was zunächst auffällt ist, dass Tom Darden anscheinend unter den Referenten ist. Eigentlich sollte ja diese ICCF bei seiner Firma Industrial Heat stattfinden, aber nach dem gerichtilichen Vergleich mit Andrea Rossi wurde  dort abgesagt. Ansonsten zeigt sich  hier alles was in der LENR-Szene Rang und Namen hat und hier tauchen auch die wichtigen Namen aus Osteuropa auf, unter ihnen Prof. Vysotskii aus der Ukraine, oder auch Olafsson (soweit ich weiß Universität Island) Forscherkollege von Leif Holmlid von der Uni Göteborg. Natürlich ist Prof. Hagelstein dabei, der ja auch kürzlich vom "Spektrum der Wissenschaft" befragt wurde. (Ich hatte darüber am 15. und 16.5. berichtet).

Auch http://e-catworld.com/2018/06/02/conference-on-exciting-new-science-and-potential-clean-energy-source-comes-to-fort-collins-colorado-lenria-org-press-release/  berichtet über die Konferenz und schreibt unter anderem dazu: (Sinngem. übersetzt, gekürzt.) "Rund 150 Wissenschaftler aus über einem Dutzend Ländern werden über 100 Papiere zu LENR zeigen. Zum ersten Male können 25 graduierte, ungraduierte Studenten und Dozenten teilnehmen, denen dies über ein neues Stipentiatsprogramm ermöglicht wurde. Hier soll die nächste Generation von LENR-Wissenschaftlern heranwachsen."

Dort heißt es weiter: "LENR-Experimente über die letzten  30 Jahre haben gezeigt, dass es möglich ist, große Mengen an nuklearer Energie mittels kleiner chemischer Reaktionen herzustellen. Die Produktion von Energie mit LENR ist bahnbrechend, weil hierbei keine gefährliche Strahlung entsteht und auch kein nuklearer Abfall. Während  die empirischen Daten über die Eigenschaften von LENR sauber dokumentiert sind, ist der dahinter stehende Mechanismus weiterhin unklar. Ein Ziel der jährlichen ICCF ist deshalb auch, der Lösung dieses "Puzzle" näherzukommen. - Über ein Dutzend Firmen in verschiedenen Ländern sind gegründet worden, in der Hoffnung LENR kommerzialisieren zu können."

Wie schon in den Vorjahren fehlt auch diesmal "jede deutsche Spur".

Rossi nimmt, wie schon früher, nicht teil. Im Grunde ist er aber "allgegenwärtig". Er weigert sich einfach, seine Erkenntnisse mit anderen zu teilen, weil er den wirtschaftlichen Erfolg seiner Leonardo-Corporation  alleine steuern und für sich verbuchen will. Eine einzige aber indirekte Teilnahme hat es auf der 19ten Konferenz in Padua gegeben, als er via Skype mit dem ersten "Replikator" des Ecat, Prof. Alexander Parkhomov Kontakt hatte. - Meine Prognose ist weiterhin, dass Rossi der erste ist, der noch in diesem oder Anfang nächsten Jahres eine kommerzielle LENR-Anwendung auf den Markt bringt.

 

Update 1.6.18

Frank Acland von http://e-catworld.com/2018/05/29/qa-with-andrea-rossi-about-the-e-cat-sk/ ist ein genauer Beobachter der Arbeit von Andrea Rossi. Er hat ihm kürzlich einige detaillierte Fragen gestellt, die ich hier, wie immer, teilweise sinngemäß übersetze und den Text ggf. kürze:

  1. Sie haben gesagt, dass der Test (Anm. der Ecat SK) nicht in Ihrem eigenen Labor stattgefunden hat. Warum haben Sie für diesen Test ein anderes Labor genutzt? Rossi: Ich benötigte spezielle Instrumente die ich nicht besitze und auch aus Gründen der Sicherheit, der Prototyp des SK hätte gefährlich sein können. Deshalb habe ich ein spezialisiertes Labor bezahlt.
  2. Sie sagten, der Test habe zwei Tage gedauert und Sie erreichten 100 kW – wie haben Sie es geschafft den Reaktor so zu kühlen, dass er in dieser Zeit nicht geschmolzen ist? Rossi: Mit einem Wärmetauscher.
  3. Was war die Durchschnittstemperatur in diesem Test? Rossi: Zwischen 1 und 2 eV. (Anm. also ungefähr zwischen 12 und 24000° C.)
  4. Was sind die Unterschiede zwischen dem E-Cat SK und dem E-Cat QX und welches sind die Vorteile des SK gegenüber dem QX? Rossi: Sorry, aber die Einzelheiten sind vertraulich. Ich kann sagen, dass ich elektronische Fragen studieren musste um alle Details zu verstehen und dies erlaubte uns spezielle Komponenten herzustellen, die auf dem freien Markt nicht verfügbar sind. Damit konnten  wir viele Probleme lösen.
  5. Es hörte sich für einige Monate so an als seien Sie nun bereit für die Produktion des E-Cat QX als erstes kommerzielles Produkt. Ändern Sie nun Ihre Pläne und bereiten Sie sich darauf vor den SK an Stelle des QX zu produzieren? Rossi: Nicht an Stelle sondern auch. Passen Sie auf: Der QX hat eine Erprobung unter Sigma-5-Bedingungen hinter sich. Er ist zuverlässig. Dagegen ist der SK nach wie vor gefährlich und wir müssen noch viel daran arbeiten ihn zuverlässig zu machen. Wir werden versuchen, dies bis zum Ende des Jahres zu schaffen. Es ist möglich das wir Kunden, die uns mit der Lieferung von Hitze beauftragt haben, dies mit dem SK anstatt mit dem QX tun. Kann sein. Nicht unmöglich. Wir arbeiten daran.
  6. Haben Sie irgendwelche Wünsche hinsichtlich Ihrer Forschung und Entwicklung des SK? Rossi: Ich habe immer Wünsche, das ist das was mich am Leben hält.
  7. Was ist der Unterschied in der höheren Energieausbeute des SK im Vergleich zum QX? Rossi: Die Dimension und die Schaltkreise zur Kontrolle. Der 1kW Reaktor QX hat ein Volumen von einigen Kubikzentimetern, der SK dagegen ein Volumen von einem halben Liter und einiges mehr an speziellen Erfindungen in sich.
  8. Wir sagen den E-Cat QX auf der Präsentation in Stockholm – können Sie einige Bilder des SK zur Verfügung stellen? Rossi: Von außen  können Sie eine Box sehen, die viermal größer ist als diejenige in Stockholm. Das Innenleben wird für immer verschlossen bleiben, auch für unsere Kunden. Wie Sie wissen, wird die gesamte Steuerung über sichere Kanäle aus unserer Hauptverwaltung in den USA durchgeführt, egal wo auf der Welt sich die Anlage befindet.
  9. Was können Sie uns über die zwei Personen sagen, die den Test des QX beobachtet haben? Rossi: Sie sind Spezialisten auf diesem Gebiet und sind Doktoren der Physik. Sie meinten, das Spielzeug (Toy) könnte nützlich sein.
  10. Manche Leute denken „Jetzt kommt der Rossi mit einer neuen Version des E-cat, nur um einen Grund zu haben, die Einführung des kommerziellen Produkts zu verzögern" (damit meinen Sie, dass dies nie geschieht). Was meinen Sie dazu? Rossi: Ich bin auch darüber informiert, dass manche Leute Geld darauf wetten, dass der Ecat nie auf den Markt kommt. Ich hoffe, sie haben da nicht zu viel getan, denn, gemäß meinem Gott, soll ich meine Feinde lieben und tatsächlich tue ich das. Ganz am Rande: Ich bin immer offen für seriöse Meinungen. Zu solchen Leuten, die sagen „sieh nur, Rossi bringt jetzt ein neues Modell auf den Markt nur um das vorige Modell nicht liefern zu müssen“ sage ich immer dasselbe: „Danke für Ihre Meinung.“

 

 

Update 31.5.18

Auf der Webseite http://ingandrearossi.net/  hat Andrea Rossi dargestellt, wie die Geschichte um seine Firma "Petroldragon" in Italien "gelaufen" ist. Sie wird immer wieder in Spiel gebracht, um Rossi persönlich in ein schlechtes Licht zu rücken, vor allem mit dem Ziel, auch seine Reputation als Erfinder des (seit Jahren weltweit patentierten) E-Cat zu beschädigen.  Ich übersetze, wie immer, teilweise sinngemäß und evtl. gekürzt:

Der Anfang
Andrea Rossi  gaduiert 1973 an der Universität von Mailand, mit einer Dissertation in Philosophie über Zusammenhänge zwischen der Relativitätstheorie von Albert Einstein und der Phänomenologie von Edmund Husserl.

Öl aus Abfall - die Geburt von Petroldragon
Verwandlung einer Idee in eine praktische Anwendung.

Der Boom künstlicher Treibstoffe (Refloupetrolio?) in den Medien
Fernsehen und Zeitschriften beginnen sich für Petroldragon zu interessieren

Der qualitative Sprung und die Akquisition der Omar Raffinerie
Die Omar Raffinerie, vormals ein Hersteller von Schmiermitteln, scheint der ideale Partner für die Verarbeitung von Petroldragon-Produkten zu sein

Petroldragon und verbundene Unternehmen
Um eine durchgehende Versorgung mit Rohmaterialien zu erreichen (z. B. Abfall)  errichtete Petroldragon ein komplexes Netzwerk mit bekannten idalienischen Unternehmen, die große Mengen von Rohmaterialien liefern konnten, die für den von Rossi entwickelten Prozess geeignet waren

Zukunftspläne
Andrea Rossi erkundete die Möglichkeit, Automobile und andere Transporteinrichtungen mit den transformierten Abfallprodukten zu betreiben

Eine ärgerliche Intervention
Petroldragons Aktivitäten, zuvor regulär von den Finanzbehörden geprüft, wurden plötzlich für illegal erklärt

Die Verfolgung
Eine unangekündigte rechtliche Vorschrift erklärte die von Petrodragon genutzten Produkte zur Herstellung von Öl als Abfall. (Anmerkung: Mit der Auflage zur Entsorgung)

Die Kapitulation - Ende eines Traums
Eine finanzielle Tragödie spielte sich in Rossi's Firmengruppe ab

Die Wiedergeburt
Im Dezember 1996 emigrierte ein mittelloser Andrea Rossi in die USA und wurde dort von einer Firma angestellt, die auf die Herstellung von Energie aus Biomasse spezialisiert war, der Bio Development Corporation, Beford, NH.


 

Update 29.5.18

Nochmals Wikipedia: Durch Zufall habe ich einen guten Artikel bei https://deutsch.rt.com/international/70550-phillip-cross-wikipedias-geheimwaffe-gegen/  gefunden, der detailliert beschreibt das Personen oder Personengruppen das Medium für eigene Interessen nutzen. Im beschriebenen Fall geht es um eine Person oder Personengruppe, (die sich selbst Phillip Cross nennt)  die bereits über 12 Jahre rund um die Uhr die öffentliche Meinung auf dem Wege von Wikipediaeinträgen beeinflußt. Autor ist der ehemalige britische Botschafter Craig Murrey, der selbst Ziel von Angriffen durch "Phillip Cross" wurde. Hier einige Ausschnitte:

Ich hatte ja bereits vor rund einer Woche auf die merkwürdige Rolle hingewiesen, die Wikipedia bei Stichworten zu LENR oder Andrea Rossi einnimmt. Änderungen oder Ergänzungen werden auch hier innerhalb von Sekunden oder Minuten gelöscht.

 

Update 28.5.18

Solche Meldungen  kann man nicht einfach so erfinden - die Stunde der Wahrheit rückt näher. Zum Jahresende wird man sehen was passiert - hoffentlich die Energierevolution auf die wir alle schon so lange warten: (Ich übersetze, wie immer, teilweise sinngemäß)

Ein Leser des Rossi-Blogs http://rossilivecat.com/ fragt: Gratulation zu den nahezu erfolgreichen Tests des Ecat SK.

1. Soweit ich weiß erwähnten Sie in der Vergangenheit  zwei Versionen des SK: 10 kW und 100 kW. Welche wurde getestet?  Antwort Rossi: 100 kW.

2. Haben Sie bereits entschieden diese Einheit zu produzieren? Antwort Rossi: Ja

3. Wenn der SK in die Produktion kommt, wird dann ihr Ziel sein den Output von 100 MW zu 1 GW zu steigern?  Rossi: Die Module können theoretisch ohne Grenzen zu jeder Größenordnung kombiniert werden.

Eine weitere Frage:

Herzliche Glückwünsche zum erfolgreichen Test des Ecat SK. Können Sie uns sagen, welche Energie Sie erreichten? Antwort Rossi: 100 kW und das Gerät (ohne Wärmetauscher) ist viermal so groß wie die 1 kW-Version. (Das war der Ecat QX der auf der Demonstration in Stockholm gezeigt wurde). Ich denke wir haben in den letzten Monaten gute Arbeit geleistet. Sehr brutal, aber fruchtbar. Ich zittere noch. Es war emotinal. - Nun müssen wir daran arbeiten, aber ich denke beide werden zugleich in den Markt gehen.

 

Update 27.5.18

Eine Mail aus dem Rossi-Blog, http://rossilivecat.com/ die kaum wichtiger sein könnte: Rossi muss mit dem Beginn seiner Industrialisierung Referenzen von Kunden präsentieren. Es kann auf Dauer nicht sein, dass ein virtueller E-Cat bei einem virtuellen Kunden virtuelle Energie produziert. Gutachten und Patente hin oder her: Die praktische Anwendung muss sobald wie möglich bewiesen werden. Deshalb bin ich froh, dass Rossi den folgenden Rat eines Lesers  nicht befolgen will: (Sinngemäße Übersetzung)

Ein Leser schreibt: "Ich rate Ihnen die Namen Ihrer Kunden im ersten Jahr der Industrialisierung nicht zu nennen, um Anfeindungen Ihrer starken Feinde zu vermeiden. Ich habe Ihre interessante Seite http://ingandrearossi.net/ gelesen, dass bei Kunden tausende von Tonnen Ihres Öls Petroldragon blockiert wurden und es formal verboten wurde, dieses Öl zu verkaufen. Sie waren gezwungen ihr Öl zu Sondermüll zu erklären, um es dann für den zehnfachen Preis entsorgen zu müssen. Seien Sie vorsichtig. Natürlich sind wir neugierig die Namen der Kunden zu erfahren, aber vielleicht ist es sicherer, die Namen vertraulich zu halten bis der Markt konsolidiert ist, um nicht in eine (unwillkommene) Diskussion zu geraten. – Sie schreiben  Geschichte, seien Sie vorsichtig."

Antwort Rossi: "Danke für Ihren Rat, Ihre Bedenken haben das Recht auf Berücksichtigung. Wir müssen vorsichtig sein, aber wir müssen ebenfalls Beweise unserer Aktivitäten liefern. Allerdings habe ich Ihre Hinweise verstanden."

Vielleicht war dieser Hinweis aber auch nicht ganz ohne Hintergedanken - denn es wäre ja nicht ausgeschlossen gewesen, dass Rossi darauf eingeht. Aber: Man muss ja nicht über jedes Stöckchen springen das einem hingehalten wird. (Diesen  Sprich gibt es auch im Englischen: "Don't jump through every hoop dangled in front of you")

 

 

Update 25.5.18

Ein paar Erläuterungen zum gestrigen Update. - Die vorgestellte Technologie wirft  einige Fragen auf.

  1. Das Deuterium-Gas wird direkt zugeführt. Diese Methode kennen wir noch aus frühen Versuchen von Focardi und Rossi – nur das seinerzeit (wie heute noch) Hitze entsteht, nicht Elektrizität. Mittlerweile wird der Wasserstoff auch nicht mehr von außen zugeführt, sondern ist Teil der Reaktor-Füllung, und zwar gebunden in Lithium-Hydrid. Damit wird anscheinend eine gleichmäßigere und länger andauernde Reaktion erreicht.
  2. Unverzichtbarer Teil der heute bekannten LENR-Technologien ist die Anregung der Reaktion durch elektromagnetische Schwingungen oder, wie bei Leif Holmlid, durch einen grünen Laser. Erst diese Schwingungen/Anregungen bringen die einzelnen Wasserstoffatome oder Teile der Atome in der engen Gitterstrukur des Palladiums dazu miteinander zu reagieren.
  3. Worüber auch nicht berichtet wurde, ist die zwingend notwendige Entgasung der Füllung, das heißt, die totale Entfernung jeglichen Sauerstoffs aus der Hülle bzw. der Palladiumfüllung, bevor der Wasserstoff zugeführt werden kann. Aber es kann sein, dass das vor der ersten Füllung mit Deuterium-Gas  über das beschriebene Ventil geschieht.
  4. Es kann leicht der Eindruck entstehen, Quelle der erzielten  Energie sei Ergebnis eines chemischen Prozesses durch den zugeführten Wasserstoff. Das ist auszuschließen. Der Energiegewinn ist Ergebnis einer nuklearen Reaktion, sonst könnte er nicht so lange Zeit anhalten.
  5. Die weiteren Forschungs- und Entwicklungsarbeiten werden andauern, und zwar eher Jahre als Monate.

Wenn es tatsächlich so sein sollte, das alle Angaben stimmen (und dafür spricht das Interesse von Carl Page) dann hätten wir es mit einer idealen Energiequelle zu tun. Sie hätte den entscheidenden Vorteil wirklich dezentral, also auch in einzelnen Haushalten und sogar in einzelnen strombetriebenen Geräten eingesetzt  werden zu können. Das gilt zwar auch für den Ecat von Andrea Rossi, aber der erzeugt Hitze und der Strom müsste erst über einen Sterling-Motor samt Generator erzeugt werden. Außerdem fehlt Rossi in der ersten Phase der kommenden Industrialisierung das Interesse an der Versorgung von Privathaushalten, weil die Zusammenarbeit mit Industriebetrieben einfacher ist.

Auf öffentliche Unterstützung kann der Erfinder kaum hoffen. Frankreich ist mit Atomkraftwerken förmlich zugepflastert und das Verdienen an dieser Technologie soll weitergehen, Umweltbedenken hin oder her. Von der Widerständen aus der Karbonindustrie ganz zu schweigen.  

Wie schon mehrfach erwähnt: Energiekonzerne und Regierungen haben überhaupt kein Interesse an dezentralen Technologien, weil sie damit die Hoheit über die Verteilernetze verlieren, denn diese wären ja schlicht nicht mehr nötig.   – Sie  sind aber der Schlüssel zu jedwedem Energiemonopol, wo man, praktisch nach Belieben, die Preise „gestalten“ kann.

Prof. Hagelstein, von dem im Artikel des "Spektrums der Wissenschaft" die Rede ist, weiss wovon er spricht, wenn er zu Beginn einer Vorlesung über LENR folgende Folie zeigt:

Warnung

  • Kalte Fusion, LENR, Überschußenergie und verwandte Themen sind und werden kontrovers diskutiert
  • Auf diesem Feld zu arbeiten bedeutet Gefahr für die Karriere - sh. auch: 3.6.17.docx
  • Es gibt eine sehr starke und energische Opposition - sh.auch kürzliche Updates über Wikipedia
  • Es gibt keine oder nur schwache Unterstützung durch staatliche Organisationen in den USA (Anmerkung: Staatliche LENR-Unterstützung gibt es praktisch nur in Japan, durch die NEDO)
  • Das Publizieren ist problematisch, auch heutzutage noch (Anmerkung: Ohne das Internet wäre es gelungen LENR komplett totzuschweigen)
  • Die Forschungsprobleme sind sehr hart
  • Das eigene professionelle und auch das persönliche Leben können gefährdet sein. Sh. auch: http://coldreaction.net/das-mit-und-der-tod-von-eugene-mallove.html

 

Update 24.5.18

Eine sehr interessante Meldung aus dem Blog http://www.drboblog.com/fusion-diodes-tech-spec/ :  Fusion Diode - der kleinste Fusionsreaktor der Welt.

Dr. Bob schreibt dazu: (Ich übersetze teilweise sinngehmäß, ggf. gekürzt) "Während des Sommers hatte ich die Gelegenheit ein Labor in Paris zu besuchen und eine Innovation zu testen, die 'Fusionsdiode' genannt wird. Dies ist ohne Zweifel - wenn sie weiter getestet und validiert wird - eine der vielversprechendsten Demonstrationsobjekte die in den letzten Jahren für  alternative neue Energietechnologien entwickelt wurde.

Technische Spezifikation

Name: Fusionsdiode
Angewandte Technologie: Palladium
Größe: Größe einer elektronischen Zigarette
Reaction: Unbekannt - möglicherweise LENR oder Fusion

Output: Geringe Voltzahl elektrischen Stromes
COP: Nicht meßbar, weil keine Energie zugeführt werden muß

Wiederholbarkeit (des Vorgangs): Nahe 100 % gemäß Angaben des Erfinders
Dauer des Effekts: Von einigen Stunden bis hin zu ein, zwei Tagen - das Gerät kann dann neu (mit Deuterium) beladen werden

Ladung: Deuterium Gas

Eigenschaften: Eine Fusionsdiode ist das simpelste Demonstrationsgerät. In der Spitze enthält es ein Ventil, um dort Deuterium-Gas zuzuführen. Der Druck beträgt 1 Bar und das Gerät produziert spontan elektrischen Strom. Normalerweise wird die Diode allerdings mit 2 Bar Druck befüllt um damit kontinuierlich Strom zu produzieren, und zwar so lange, bis das Gas die Aluminiumhülle durchdringt. Der erzeugte Strom kann mit einem simplen Voltmeter gemessen werden. -  Wenn die Diode ihre Füllung verloren hat, kann sie erneut beladen werden und setzt dann die Produktion von Elektrizität fort.

 

 

Das französische Labor ist nicht das einzige Team das von sich behauptet auf direktem Wege mit LENR Strom prodzieren zu können - ein anderes prominentes Team aus dem Norden (Ich vermute stark er meint damit Leif Holmlid und das Team der Uni Göteborg) hat im letzten August mit einer Palladium-basierten Technologie einen Durchbruch erzielt. Dort produzierte man in einem Reaktor  einen hohen Fluß energiereicher Teilchen die einen hohen Gewinn an Energie erbrachten. Im Moment versuchen sie ihre eigenen Ergebnisse (der direkten Produktion elektrischen Stromes) zu validieren.

Während ich eine Menge weiteren Materials und Informationen publizieren kann - haben sie so etwas  mal von anderer Stelle gehört? Wir möchten andere hochklassige Medien ermutigen ihre Arbeit zu tun und wir sind willens unsere Informationen zu teilen, damit sie auch an anderer Stelle zu sehen sind."

Der Artikel zeigt noch eine Interessante Meldung "am Rande":

Carl Page (Bruder von Google-Gründer Larry Page und "LENR-Aktivist") schreibt: "Wenn dieses Gerät verifiziert wird könnte es die Schleusen für seriöse Investments auf diesem Feld öffnen."

 

Update 23.5.18

Nochmals Wikipedia. Das Thema ist so wichtig, weil viele Leser oder auch Redakteure sich zunächst dort informieren. Aber es läuft dort seit Jahren eine Kampagne gegen Andrea Rossi, gegen die auch ich mich schon erfolglos gewährt habe, ebenso ein anderer Leser meines Blogs.

Wiederum schreibt ein Leser des Rossi-Blogs http://rossilivecat.com/ über dieses Thema, der Originaltext in Englisch ist dort nachzulesen.

Ich übersetze teilweise sinngemäß, ggf. etwas gekürzt: „ Ich habe auf Wikipedia den Artikel über Sie gesehen und bin entsetzt.

1. Sie (Wikipedia)  schreiben, Ihre Patentanmeldung in den USA sei zurückgewiesen worden, aber das ist absolut falsch. Ihr Patent wurde erteilt, unter der Nummer US 9,115,913, B1 in den USA, allen europäischen Ländern zusätzlich in Kanada, Mexico, Brasilien, Chile, Rußland, China, Japan, Australien, Südafrika. Ich versuchte viele Male diese Korrektur einzubringen, aber Wikipedia löschte meine Korrektur.

2. Sie schreiben, Sie wären verurteilt worden, aber sie schreiben nicht, dass Sie freigesprochen wurden und verschwiegen den Artikel des Corriere Della sera in welchem dies publiziert wurde. Ich versuchte wiederum diese Korrektur anzubringen, wieder ohne Erfolg. Meine Korrektur wurde innerhalb von Sekunden durch den „Editor“ gelöscht, obwohl die Quelle sicher und neutral war, so wie es eigentlich Wikipedia verlangt.

3. Sie schreiben, Sie wären mit Ms. Pacucci verheiratet, aber ich weiß, dass dies falsch ist! Dies ist nicht besonders wichtig, gibt aber den klaren Hinweis, dass Wikipedia falsche Informationen verbreitet.

4. Wikipedia berichtet über Themen Ihrer Wettbewerber, die gegen Sie gerichtet sind und bezeichnet diese als „neutrale Quellen“. Zum Beispiel löschten Sie meine Korrektur bezüglich des thermoelektrischen Seebeck Effekt Modules: Sie ignorierten komplett die Publikation in welcher erklärt wurde, dass der Prototyp, der von Ihnen hergestellt wurde, ausgezeichnet funktionierte, aber wenn eine massivere Direktfusion durchgeführt wurde, die Effizienz auf 10 % fiel. Das Verteidigungsministerium interessierte sich jedoch für das Experiment: Es liegt ein Dokument in den Prozeßunterlagen gegen Industrial Heat vor welches dies beweist, dabei handelt es sich um ein Dokument des Verteidigungsministeriums. Sie haben dabei auch verschwiegen, dass Sie keinerlei Geld vom Verteidigungsministerium für diese Forschung und Entwicklung  erhalten haben, insofern ist es falsch wenn sie behaupten, Sie hätten einen Vertrag gehabt.

Ich habe immer wieder versucht Dinge auf Wikipedia zu korrigieren, die absolut falsch waren.

Tatsächlich erhielt ich irgendwann eine Antwort von der Herren von Wikpedia: Sie haben mich verbannt und sind mit ihren falschen Informationen fortgefahren!  Ich wiederhole: Ich habe nur Korrekturen vorgenommen, indem ich versucht habe, offensichtlich falsche Informationen zu korrigieren, anhand von Beweisen, die jenseits allen Zweifels liegen.

Ich schreibe diesen Kommentar um Sie und Ihre Leser zu informieren, dass Wikipedia nicht das korrekte Medium ist, das sie vorgeben zu sein. Sie sind Lügner, unabhängig von den Gründen für dieses widerliche Verhalten.

Glücklicherweise wird ihr Produkt im Markt der Schaden, den man Ihnen zufügen will, kleinhalten und die Verfasser dieser Artikel in eine schwierige Situation bringen.“

Antwort Rossi: „ Ich kenn das Gefühl. Sie sind nicht er erste der das sagt. Wikipedia ist wie der Mond: Es gibt eine helle Seite und eine dunkle. Danke für Ihre Aufmerksamkeit für unsere Arbeit. P.S. Ihr Kommentar ist die Nummer 42 000 in diesem Blog.“

 

 

Update 20.5.18 (Auch Pfingsten nicht ohne Informationen über LENR!)

Die Detailinformationen aus dem Rossi-Blog  http://rossilivecat.com/ zur bevorstehenden Industrialisierung des Ecat-QX werden immer dichter und präziser. Sie alle wiederzugeben wäre zu viel, aber die wichtigsten greife ich auf.

Hier eine Leseranfrage:

"Es ist eindrucksvoll, was Sie seit der Demonstration in Stockholm vor fünf Monaten zustande gebracht haben. Und zwar Folgendes:

  • Die Lösung des Problems der Überheizung
  • Die Realisierung eines Prototyps für die Industrialisierung
  • Die Leistung des Moduls stieg von 20 W auf 1 kW bei gleichen Abmessungen
  • Forschung und Entwicklung an dem neuen Reaktor "SK".
  • Projekt der zentralisierten Steuerung ihrer bei den Kunden befindlichen Anlagen durch ihre Firmenzentrale

In einem normalen Unternehmen würde man Jahre zu einer derartigen Realisierung benötigen. Monströs. - Ein früherer Skeptiker wurde zu Ihrem Fan."

Antwort Rossi: All' das verdanke ich meinem großartigen Team.

Erläuterungen: Mit der "Überheizung" war eine Überhitzung des Kontrollsystems gemeint. Es mußte bei der Demonstration in Stockholm durch einen Ventilator gekühlt werden. Nach dem Demonstration meldete sich eine spezialisierte Firma, die sowohl das System erheblich verkleinern  als auch Hinweise zur Behebung der Kühlprobleme geben konnte.

Der in Stockholm vorgestelle Ecat QX ist der Prototyp für die Industrialisierung. Er war in Stockholm in der Leistung bewußt niedrig gehalten worden, um wirklich jedes Risiko bei der Demonstration auszuschließen.

Die Forschungs- und Entwicklungsarbeiten an dem Reaktortyp "SK" (SK steht für Sven Kullander, sh. Abschnitt http://coldreaction.net/die-lenr-protagonisten.html ) sind nicht abgeschlossen. Im Gegensatz zum EcatQX ist das erzeugte Plasma wesentlich heißer (rund 12000° C) und es gibt ungelöste Probleme, diese Hitze über einen Wärmetauscher nutzbar zu machen. Dieser Reaktortyp ist also nicht reif für die anstehende Industrialisierung.

Rossi will den wirtschaftlichen Erfolg und braucht diesen auch, um die Investitionen seiner Geldgeber irgendwann lohnend zu machen. Rings um das weltweit gültige Patent des Ecat gibt es zahlreiche ähnliche Anmeldungen und Patente. Wenn es diesen Konkurrenten gelingen würde, die Funktionsweise des Ecat zu ergründen könnte das geistige Eigentum Rossis in Gefahr geraten. Deshalb lag immer ein großes Augenmerk darauf den Ecat "unknackbar" zu machen, selbst wenn man ihn in der Hand hat. Die Lösung ist nun, das Kontrollsystem in einer Leonardo-eigenen Cloud zu betreiben. Zusammen mit anderen Sicherungsmaßnahmen soll dies das geistige Eigentum auf absehbare Zeit schützen.

Alle Informationen zur Demonstration in Stockholm sind hier zu finden:

https://ecat.com/news
 

 

Update 19.5.18

Am 15.5.18 hatte ich die parlamentarische Anfrage zu LENR an die EU-Kommission noch einmal erwähnt und übersetzt. Hier ist nochmals das Original-Dokument:

Das ist jetzt wiederum gut ein Jahr her. Haben Sie etwas (bis auf die Berliner Zeitung und kürzlich das "Spektrum der Wissenschaft" etwas über LENR in den wichtigen Medien gelesen? Stellen die Umweltverbände Fragen? Fragen etwa die immer um die saubere Umwelt bemühten Grünen? Fragen andere politische Parteien? Nein - ein Totalausfall.

Man hat sich mit den unbefriedigenden Zuständen arrangiert und streitet lieber plakativ über Nebensächlichkeiten, Hauptsache die Pensionen stimmen. Aber darüber hatte ich ja schon ausführlich geschrieben, nämlich hier: Die Demokratie.pdf

 

Update 18.5.18

Einige Neuigkeiten auf dem Wege zur Industrialisierung des Ecat von Andrea Rossi.

Aber vorweg noch einmal Grundsätzliches dazu: Eines ist völlig klar - solange man über solch ein Gerät nicht verfügen und es nutzen kann bleibt es weitgehend "virtuell". Es geht dabei nicht nur um den Ecat, sondern auch um ähnliche Technologien wie sie in den Patenten von Airbus, der NASA usw. beschrieben sind. Hier betätigen sich keine Träumer, sondern namhafte Firmen, Universitäten und andere Institutionen. Das LENR gelegentlich noch als "Kalte Fusion" bezeichnet wird, macht die Akzeptanz nicht einfacher - aber: LENR funktioniert.

Gelegentlich werde ich von Kritikern aufgefordert, die Zweifel an LENR oder sogar dessen Unmöglichkeit deutlicher zu beschreiben. Aber warum? Das tun andere: Oberflächlich oder falsch informierte Wissenschaftler, interessengesteuerte Medien usw. Das größte Hemmnis sind aber, wie fast immer, die Desinteressierten und diejenigen, die immer alles gerne so lassen möchten wie es ist, selbst dann, wenn Erde und Menschen darunter leiden - unter teurer Energie, unter Luftverschmutzung, unter den Risiken der Kernspaltung und unter grausamen Verteilungskämpfen rund um Öl und Gas.

Deshalb muß man die Alternative LENR, die so gerne verschwiegen wird, so laut wie möglich hinausposaunen.

Hier also Neuigkeiten von Rossi: (Quelle: http://rossilivecat.com/)

Ich übersetze, wie immer, teilweise sinngemäß, ggf. sind manche Texte gekürzt.

Ein Leser fragt: Dr. Rossi, was meinen Sie wie lange Zeit Sie noch brauchen um zertifizierte Ecats auch an Privathaushalte zu liefern? Antwort Rossi: Bevor das geschehen kann, wird eine weite Distribution industrieller Anwendungen nötig sein. Ich kann mir vorstellen, dass das eine Reihe von Jahren dauert.

Leser: Es scheint mir, dass, jedenfalls zu Anfang, der Ecat nur Hitze produzieren wird, wobei es dem Kunden überlassen bleibt, was er damit anfängt. Ist das richtig? Rossi: Das ist korrekt.

Leser: Lieber Andrea, Was verkaufen Sie - Hitze oder komplette Anlagen? Wir benötigen zum Anfang 14. Eignen sie sich für Treibhäuser? Rossi: Für Treibhäuser sind Ecats geeignet. Die Verträge hängen von der spezifischen Situation ab.

Leser: Lieber Dr. Rossi, ich bin Direktor einer Fabrik mit einem Bedarf an HItze von 3MWh/h zur Aufheizung von Luft auf 100° Celsius für einen Kochprozess. Ist das eine Aufgabe die der Ecat lösen kann? Rossi: Bitte senden Sie mir eine genaue Beschreibung und Daten und die Einzelheiten der Prozesse.- Wir werden Ihnen dann einen Vorschlag machen.

Leser: Lieber Dr. Rossi, Gratulation zur Erreichung Ihres Zwischenzieles früher Verkäufe. Dies zeigt Ihre Vertrauen und Ihr Engagement bei der Verwirklichung Ihrer industriellen Träume. - Ich habe eine Frage: Haben Sie schon Ecats an Kunden ausgeliefert? Rossi: Danke für Ihre Unterstützung. Antwort: Nein, ich denke die Lieferungen beginnen Ende 2018 und im ersten Quartal 2019.

Frage: Sind Sie bereit Aufträge für industrielle Anlagen engegenzunehmen? Wenn ja, wie kann man dies einleiten? Antwort: Ja, wir sind nun bereit, Anfragen für thermische 1MW-Anlagen zu prüfen, aber nur von Industrien, welche die Hitze direkt für den Produktionsprozeß in ihren Fabriken nutzen. Für diese Anwendung haben wir die nötigen Zertifizierungen. Der Beginn unserer  Industrialisierungsphase  ist für das Ende dieses Jahres geplant. Daher lautet meine Antwort: Ja, allerdings müssen sich die Kunden darüber im klaren sein, dass die Lieferbedingungen modifiziert werden können. Diese Tatsache wird in den Verträgen erwähnt.

Frage: Können Sie uns sagen, was eine 1 MW-Anlage kosten wird? Antwort: Wir verkaufen Hitze, keine Anlagen. Wir liefern und installieren Anlagen die in unserem Besitz bleiben, während wir die produzierte Hitze verkaufen.

Frage: Wenn die Industrialisierung  beginnt, werden Sie dann weiter Chef der Leonardo-Corporation bleiben? Rossi: Anfangs wird das nicht anders gehen, aber ich hoffe möglichst bald einem Nachfolger Platz machen zu können.

 

 

Update 16.5.18

Im gestrigen Update wollte ich grundsätzlich zur Problematik der wissenschaftlichen Beurteilung von LENR Stellung nehmen und bin deshalb nicht zu sehr auf Details des Artikels eingegangen. Das hole ich hier nach.

Die Aussagen einiger Wissenschaftler zu LENR und zu Rossi sind  in dem Artikel des "Spektrums..." eindeutig und deshalb wiederhole ich sie noch einmal:

Hier die Aussagen von Prof. Hagelstein:

Hier Prof. Nagel:

Man kann nicht davon sprechen, dass der Artikel Schwächen hat. Aber dennoch gibt es zahlreiche Details die zu ergänzen sind, weil sich sonst ein unzutreffendes Bild ergibt:

Der Autor spricht davon....

...die Versuche von Pons und Fleischmann seien nicht nachvollziehbar gewesen. Das stimmt für die allerersten Versuche. In der Folgzeit ist diese Replikation allerdings rund einhundert Mal gelungen. Das amerikanische Militär hat sogar eine ausführliche Rehabilitation von Pons und Fleischmann verfaßt.

Auch dieser Autor ist den falschen Informationen von Wikipedia aufgesessen und spricht bei Rossi von einer "zwielichtigen Gestalt" ohne dafür Belege zu liefern:

Tatsache ist, dass  Rossi für die Umwandlung von Müll in Mineralöl ein Patent hatte, das auch heute noch von anderen Firmen genutzt wird, weil es mittlerweile ausgelaufen ist. Er ist bei seinen Versuchen allerdings zwei mächtigen Akteuren in die Quere gekommen: Der italienischen Müllmafia und der staatlichen Ölgesellschaft. Die haben ihm auf zweierlei Weise ein Bein gestellt: Rossi's Produkte wurden nachträglich zu Sondermüll erklärt, was das Ende von Rossi's Firma bedeutete. Auch steuerlich machte man ihm Schwierigkeiten - der ermittelnde Beamte wurde allerdings anschließend wegen Korruption verurteilt und ins Gefängnis geschickt. - Ich kann für diese "Gegendarstellung" ebenfalls keine zuverlässigen Beweise liefern, ebenso wie der Verfasser des Artikels im "Spektrum". Also warum läßt man solche Verdächtigungen nicht  einfach weg? Selbst wenn sie wahr wären, hätten sie nicht das geringste mit LENR zu tun. 

Der ukrainische Professor Visottskii, selbst theoretischer Physiker und Mathematiker

schreibt über Rossi: "Ich möchte Rossi in seinem  Kampf gegen Industrial Heat unterstützen. Er hat einen "unüblichen" Charakter und eine komplexe Biographie. Aber in der jetzigen Situation spielt das keine Rolle. - Ich habe bereits darüber geschrieben und ich glaube auch daran, dass wir - die LENR-Gemeinschaft - Rossi sehr dankbar sein sollten. Er alleine hat einen bemerkenswerten Teil der Arbeit getan. Er alleine hat die Mauer der Schikane durchbrochen und den ganzen Schmutz ertragen, der in der schlimmen Tradition der Inquisition über ihn kam. Er gab LENR neuen Antrieb und nun ist diese Wissenschaft nicht mehr im Untergrund.

Man kann sich  lange über die verschiedenen Messmethoden unterhalten, mit denen der Wasserdurchfluß und die Temperatur analysiert wurden. Der Lugano-Report und zum Teil auch die Experimente von Parkhomov haben gezeigt - es funktioniert! Wir müssen die Arbeit fortsetzen - der Geist ist aus der Flasche und kann nicht wieder hineingesteckt werden!"

Und selbst Hanno Essen mußte in dem Artikel zugestehen:

Was sollen also die schrägen Anmerkungen zu Rossi, die nur einen Zweck haben: Über unbewiesene Behauptungen, die nichts mit seiner Arbeit an LENR zu tun haben, Zweifel an der gesamten Technologie zu wecken.

Nochmals zur Anmerkung von Hanno Essen zu Rossi's wirtschaftlichen Interessen: Wie, bitte schön, sollte denn Rossi seine Forschungen finanzieren - er mußte in Italien sogar sein Privathaus verkaufen. Rossi hat Investoren, die ihn mit vielen Millionen unterstützen und an ihn glauben. Und diese Investoren wollen dass sich ihr Investment lohnt. Nur so kann die Technologie zu den Menschen kommen.

Der Artikel nimmt auch Bezug auf Industrial Heat. Tom Darden, Chef von Cherokee Investment, war ein früher Förderer der Arbeit von Rossi und hat auch schon eine Rede auf der LENR-Konferenz vor einigen Jahren in Padua gehalten. Darden gründete extra die Firma Industrial Heat, um die Technologie von Rossi zu verwenden. Darden kofinanzierte auch die Arbeiten zum Gutachten von Lugano. Darden ließ auch vor dem vereinbarten 1-Jahres-Test der 1 MW-Anlage diese erneut testen. Als der Test erfolgreich war, zahlte er eine erste Rate von 11 Mill. $. In der Zwischenzeit bot er die Rossi-Technik mit großem Aufwand in China an, die Interessenten gaben sich bei der Anlage "die Klinke in die Hand".

Darden weigerte sich, nachdem von einem (von beiden Seiten bestätigten) unabhängigen Gutachter der  Erfolg des Tests bestätigt wurde, die restlichen 89 Mio. $ zu zahlen, möglicherweise, weil er sie gar nicht hatte. Rossi hat Darden /Industrial Heat sodann verklagt. Es hätte nun doch für Darden ein leichtes sein müssen, Rossi einen versuchten Betrug nachzuweisen, dies ist im aber trotz immenser juristischer und PR-Unterstützung nicht gelungen. Gefordert war in dem Test ein COP von mindestens 6, geliefert hat Rossi einen durchgänigen COP 80. Das Gutachten ist Teil der Gerichtsakten. Der anschließend geschlossene Vergleich ist vertraulich. Seit dieser Zeit haben Darden /Industrial Heat nie wieder behauptet, der Ecat habe nicht funktioniert. - Mittlerweile hat Rossi neue Partner und die Demonstration in Stockholm im vergangenen Jahr war ein voller Erfolg.

Ich habe alle Vorgänge um LENR und Rossi umfänglich dokumentiert, deshalb habe ich die Fundstellen nicht noch einmal einzeln aufgeführt, denn dieser Blog dreht sich ja um nichts anderes. Wer ihn aufmerksam liest, wird alle nötigen Informationen finden.

Eines muß ich allerdings zu dem an sich begrüssenswerten Artikel des "Spektrums" sagen: Die wichtigsten Protagonisten von LENR sind nicht mit einem Wort erwähnt: Das US-Militär, die NASA, Airbus (mit einem frisch erteilten LENR-Patent), die Forschungsergebnisse aus Russland und Japan und weitere mehr.

 

Update 15.5.18

Danke für die aufmunternden Zuschriften zu meinem letzten Update und die Hinweise auf das Thema, das ich heute aufgreife.

Anlass ist der erste ernstzunehmende Artikel in einem deutschen Wissenschaftsmagazin zur Kalten Fusion/LENR, nämlich im „Spektrum der Wissenschaft“. https://www.spektrum.de/news/jaeger-des-verlorenen-schatzes/1564692 Der Autor, promovierter Physiker, nimmt die Entwicklung zu LENR ungefähr so verwundert zur Kenntnis wie seinerzeit die EU-Kommission:

Antwort auf eine parlamentarische Anfrage: Quelle:http://www.europarl.europa.eu/sides/getAllAnswers.do?reference=E-2016-009616&language=EN

(Teilweise sinngemäß übersetzt) "Die Kommission ist sich der behaupteten Erfolge auf dem Gebiet der niedrig-energetischen Nuklear-Reaktion bewußt. Wie vom ehrenhaften Mitglied bemerkt, umfasst dieser Bereich einen weiten Bogen unzusammenhängender Phänomene, die die Annahme zulassen, dass nukleare Ereignisse bei relativ niedrigem Energieeinsatz geschehen. Dies wird allerdings in der wissenschaftlichen Szene debattiert und es gibt keine einheitliche Auffassung darüber, wie die Mechanismen hinter diesen experimentellen Ergebnissen aussehen.

Wie auch immer, offensichtlich wurden einige der Ergebnisse kürzlich repliziert, in einigen Fällen von angesehenen Wissenschaftlern und Laboratorien.

Derartige Forschung kann im Prinzip durch das Programm Horizon (EU-Programm für Forschung und Innovation 2014 - 2020) unterstützt werden, ebenso durch den Europäischen Forschungsrat und das Europäische Programm  für Zukunftstechnologien.

Die vorliegende Beweislage und das steigende Investment durch Firmen und Regierungsorganisationen außerhalb Europas erfordert in der Tat eine eingehende Betrachtung und Bewertung der bisherigen Ergebnisse. Im Lichte dieser Betrachtungen ist dann zu entscheiden, auf welche Weise diese Forschung zu fördern ist."

Ein Problem ist, dass zur Verifizierung der Ergebnisse und Mechanismen von LENR ausschließlich Physiker befragt werden: Nur, es gibt für LENR bisher keine physikalisch nachvollziehbare Erklärung. Wohl deshalb können viele Physiker einfach nicht glauben, dass es technische Dinge und Effekte gibt, die sich physikalisch nicht erklären lassen. Deshalb habe ich meiner Einleitung zu diesem Blog auch das Gedicht von Christian Morgenstern zur „unmöglichen Tatsache“ vorangestellt.

Ein bisschen fühle ich mich dabei an die US-Comic-Serie „Big Bang Theorie“ erinnert, dominiert von der Figur des theoretischen Physikers Dr. Dr. Sheldon Cooper. Andere Erklärungen als die der Physik lässt er von vornherein nicht zu. Ingenieure sieht er in etwa auf dem Niveau von Schimpansen und seinem Freund Lennard Hoffstädter, einem Experimental-Physiker, rät er, es doch mal mit etwas Sinnvollem zu versuchen: Zum Beispiel hätte er von einer Frau gehört, die über die Jahre ein riesiges Wollknäuel gewickelt hätte.

Wieso erzähle ich das: Unsere Zivilisation ist über Jahrtausende in der Technik Riesenschritte vorangekommen, nämlich durch die Entwicklung von Verfahren und Technologien im Wege von Versuch und Irrtum. Die Entwicklung der Dampfmaschine geschah zu Beispiel lange bevor es die Wissenschaft  der Thermodynamik gab.

Die heutige Physik im Zusammenspiel mit der Mathematik mit ihren schier unendlichen und segensreichen Errungenschaften bewahrt aber sich selbst leider nicht vor Arroganz und Ignoranz.

Das Wallstreet-Journal schrieb vor einiger Zeit (ich habe darüber berichtet:http://coldreaction.net/der-mythos-von-der-bedeutung-der-grundlagenforschung.html) "Im Jahre 2003 publizierte die OECD ein Papier mit dem Titel „Die Quellen für Wirtschaftswachstum in den OECD-Staaten“, bezogen auf die Zeit zwischen 1971 und 1998. Man fand zur eigenen Überraschung heraus, dass privat finanzierte Forschung das Wirtschaftswachstum angetrieben haben, öffentlich finanzierte Forschung dagegen blieb ohne sichtbares Ergebnis. – Der Ökonom Walter Park von der Universität Washington D.C. stellt fest, dass die Regierungen Forschung an falschen Projekten fördern und die Forscher eher davon abhalten, an den richtigen Projekten zu forschen.

Wirklich bahnbrechende Erfolge in der Wissenschaft fallen einfach von den Bäumen des technologischen Wandels."

Wenn der schwedische Professor Hanno Essen, von dem in dem  Artikel  des "Spektrums" ja auch berichtet wird, sagt, er forsche dann doch lieber weiter an der „Heißen Fusion“, weil er die „kalte Fusion“ nicht nachvollziehen kann, dann ist das ein Armutszeugnis. Essen gehörte zu den Gutachtern, die 2014 den Ecat von Andrea Rossi über 32 Tage beobachtet haben und in einem ausführlich Gutachten die Funktionalität bestätigten. Sh.: LuganoReportSubmit.pdf

Das heißt nicht anderer als: Die meisten Physiker können zwar die Funktion von LENR messen und positiv bestätigen, den Ablauf selbst aber nicht beurteilen. Ergo: Sie sind zumeist nicht die Richtigen! Gefragt sind Experimentalphysiker wie Sergio Focardi, Chemiker wie Andrea Rossi, Elektrochemiker wie Pons und Fleischmann und und und.

Der technische Alleinvertretungsanspruch der Physik ist eine Fiktion, die der Wirklichkeit nicht standhält. Leider hat sich diese Fiktion  bei großen Teilen der Politik und den Medien verfestigt, mit der Folge, dass seit Jahrzehnten auf Kosten der Steuerzahler ziemlich sinnfrei  und abstrus teuer an der Heißen Fusion geforscht wird, eben weil sie physikalisch erklärbar ist. Zur gleichen Zeit wird LENR so gut wie nicht zur Kenntnis genommen, geschweige denn gefördert, obwohl sie nachweislich funktioniert. Durch dieses Unterlassen entsteht den Staaten und seinen Menschen ein unendlicher Schaden.

Eine völlig wirklichkeitsfremde Anmerkung von Hanno Essen setzt dem noch die Krone auf. Er bemängelt, dass es Andrea Rossi anstatt um die Theorie eher um den wirtschaftlichen Erfolg geht. - So reden Konstrukteure von Elfenbeintürmen.

 

Update 12.5.18

Ich hatte eigentlich großes Vertrauen in Wikipedia und habe des Entstehen der Artikel nicht weiter hinterfragt. Richtig misstrauisch bin ich erst geworden, als in verschiedenen Medien, wie z. B. in der Welt, darauf hingewiesen wurde, dass es um die Faktenlage bei Wikipedia „schlimmer steht als gedacht“. https://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/article170320917/Um-die-Fakten-Lage-bei-Wikipedia-steht-es-schlimmer-als-gedacht.html  (Noch schlimmer steht es damit allerdings bei „Psiram“, einem ähnlichen aber weniger bedeutenden Blog.) Zurück zu Wikipedia: Die vielen Millionen Artikel werden zum Teil von Fachleuten verfasst, teilweise von Laien und andere Artikel sind tendenziös oder sogar frei erfunden. Sich dagegen zu wehren ist schwierig, denn Wikipedia arbeitet nicht mit Klarnamen und die Entscheidung über Streitfälle ist nicht transparent. Am Ende entscheiden dort Leute, die innerhalb der Organisation ein gewisses „Standing“ haben.

Unter den Themenbereichen „LENR“ oder „Kalte Fusion“ ist Wikipedia mit großem Aufwand von Gegnern dieser Technologie okkupiert worden.

 Ein Leser aus dem Rossi-Blog http://rossilivecat.com/ fasst das wie folgt zusammen: (Ich übersetze teilweise sinngemäß)

„Lieber Dr. Andrea Rossi, die Seite auf Wikipedia über Sie enthält falsche Informationen, fälscht Begebenheiten über Sie in der Vergangenheit, die auf Ihrer Internetseite beschrieben sind und vergisst zum Beispiel zu erwähnen, dass Sie von Anschuldigungen freigesprochen wurden. Ich habe versucht Korrekturen und Updates einzubringen, weil ja theoretisch jedermann dies tun kann, so wie Wikipedia es von sich behauptet. Aber schon nach wenigen Sekunden wurden meine Korrekturen gelöscht und die alte falsche Version erschien wieder. – Wir sind dem nachgegangen und entdeckten, dass die Sie betreffende Seite auf Wikipedia von einem Ihrer Konkurrenten betrieben wird, der anscheinend zu den Herausgebern von Wikipedia gehört. Es gibt somit keine Möglichkeiten von Korrekturen, weil diese Person die volle Kontrolle der Seite über Sie hat, und zwar seit Jahren und nun scheint er unantastbar. Anscheinend wird die Seite 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche kontrolliert. Es ist sinnlos Wikipedia zu kontaktieren, es scheint dort wie in einem „kafkian castle“  (Franz Kafka - Das Schloss) zuzugehen. – Ist Ihnen diese Situation bewusst?“

Antwort Rossi: „Was Sie sagen ist wahr, wir versuchten auch die Wahrheit in Wikipedia wieder herzustellen.  Es geht zu wie bei einer Erpressung: Um eine Korrektur zu erreichen, müssten wir Unsummen für spezialisierte Firmen ausgeben. Diese müssten dann 24 Stunden am Tag dafür sorgen, dass die falschen Informationen sofort korrigiert würden. Man könnte auch Wikipedia verklagen, was aber wohl Millionen kosten würde. – Wir haben uns für eine völlig andere Strategie entschieden: Wir warten darauf, dass das Produkt am Markt ist und werden dann Ironie nutzen, wenn wir die realen Fakten mit den falschen Informationen vergleichen und machen damit „the king naked“.  Ein großes Gelächter ist effektiver als eine gereizte Diskussion mit Leuten von schlechter Gesinnung. Darüber hinaus kostet es weniger Geld und Zeit.“

Lassen Sie mich noch einige Dinge zu Wikipedia ergänzen: Der Artikel zu Rossi beginnt damit, dass es sich bei ihm um einen „verurteilten Betrüger“ handele. Tatsächlich wurde Rossi aber von Anschuldigungen freigesprochen und der ermittelnde Finanzbeamte wurde wegen Korruption verurteilt. (Es ging bei diesen Anschuldigungen in Italien nie um LENR oder den Ecat, sondern um eine Technologie zu Umwandlung von Abfällen in Öl).  Wikipedia publiziert auch, die Patentanmeldung von Rossi in den USA sei abgewiesen worden, dabei wird verschwiegen, dass das US-Patent 2015 erteilt wurde. Ich habe das bei Wikipedia reklamiert, mir wurde mitgeteilt, die Ablehnung eines Patents sei viel schwerwiegender als eine Erteilung.

Einer meiner Leser hat übrigens auch versucht, einen ergänzenden Literaturhinweis zu LENR bei Wikipedia zu veröffentlichen - eigentlich ein ganz normaler Vorgang - er wurde jedoch sofort gelöscht.

Eine weitere Strategie LENR und Rossi zu diskreditieren nutzt Wikipedia ebenfalls. Es werden Fachleute zitiert, die sagen, was Rossi mache sein „Scharlatanerie“.  Diese Kritik kommt von einem bekannten Plasma-Physiker, für den die „Kalte Fusion“ eine physikalische Unmöglichkeit ist – und damit hat er ja Recht. Rossi hat immer darauf hingewiesen, dass es sich bei dem sog. „Rossi-Effekt“ nicht um Kalte Fusion handelt, sondern um ein Phänomen, das von vielen Wissenschaftlern auf der ganzen Welt als tatsächlich existierend erkannt wurde: Von den Patentämtern, der NASA, dem US-Militär, Boeing, Airbus, Nissan, Mitsubishi und mittlerweile Dutzenden von Universitäten überall auf der Welt.

Ich habe diesen Blog 2013/14 gegründet und habe mich unter dem Stichwort „LENR“ bei Google nach vorne gearbeitet. Als sich abzeichnete, dass meine Webseite unter dem Stichwort LENR als erste, also vor Wikipedia, bei Google erscheint, hat Wikipedia über lange Zeit über meinem Eintrag eine Anzeige zu seinem eigenen LENR-Beitrag bei Google geschaltet. Es war den Verfassern also richtig Geld wert, ihre falschen Informationen an erster Stelle verbreiteten zu können.

Es geht aber (außerhalb von Wikipedia) noch weiter: Die Webseite von Andrea Rossi, auf welcher er seinen Werdegang und die beruflichen und privaten Stationen seines Lebens im Detail erläutert, ist kürzlich mit immensem Aufwand gehackt worden. Es hat Tage  gedauert, sie wieder erreichbar zu machen. – Ebenso erging es dem Betreiber der Seite „Ecat-World“, Frank Acland. Seine vielbesuchte Seite wurde derart manipuliert, dass er sie unter anderer Webadresse neu aufsetzen musste. In diesem Falle war Google vorgegaukelt worden, der Betreiber nutze automatische Seitenaufrufe, um im Google-Ranking nach oben zu kommen, worauf sie von Google gesperrt wurde.

Ich spiele im Konzert der internationalen LENR-Blogs keine so große Rolle, in Deutschland allerdings schon. Ich hatte über Wochen mit der Erreichbarkeit meiner Webseite zu kämpfen, allerdings nur über  meinen  Rechner. Alle anderen Leser konnten meine Seite erreichen, nur ich nicht. Auch ich konnte mit meinem Rechner alle anderen Webseiten  nach Lust und Laune aufrufen und ggf. bearbeiten, nur nicht meine Webseite zu LENR. In meiner Not habe ich mir einen neuen Rechner gekauft - doch die Probleme blieben unverändert.

Nach vielem Hin- und Her und Stunden an Hotlines des Providers und Kaspersky kam ich auf die Idee, die Fritzbox auszutauschen und damit war der Spuk vorbei. Ein technischer Fehler ist aus meiner Sicht auszuschließen, denn es war nur die Erreichbarkeit meiner Webseite behindert, und zwar nur für meinen Rechner.

 

Update 9.5.18

Ein "Sachstandsbericht" auf dem Wege zur Industrialisierung des Ecat-QX, die Ende des Jahres beginnen soll: (Quelle: http://rossilivecat.com/)

  1. Ein Leser (Frank Acland) fragt Rossi: Sie arbeiten im Moment in den USA? Rossi: Ja.
  2. Sie haben begonnen ein Produktionssystem zu bauen? Rossi: Ja
  3. Das Produktionssystem ist dafür ausgelegt 1 kW Ecat-QX Module herzustellen? Rossi: Ja
  4. Sie haben noch nicht damit begonnen in diesem System die Module herzustellen? Rossi: Exakt.
  5. Das Produktionssystem welches Sie bauen wird die Kapazität haben 100.000 1 kW Module im Laufe eines Jahres herzustellen? Rossi: Ja
  6. Wenn das Produktionssystem gut läuft und wenn die Verkäufe stark genug sind können Sie die Produktion duplizieren? Rossi: Ja.

 

Update 8.5.18

Ein neues Gutachten (April 2018) aus Japan. Es stellt wiederum fest, dass mit einem LENR-Prozeß Überschuß-Energie erzielt wurde, also mehr Energie gewonnen wurde, als man zur Einleitung der Reaktion aufwenden mußte. Veröffentlicht ist das Gutachten bei

Hier ist eine Übersicht über das Thema des Gutachtens und seine Verfasser sowie der beteiligten Organisationen:

Genau wie im US-Gutachten (Update vom 2.5.18) geht es um den Vergleich verschiedener Methoden zur Erreichung der Überschußenergie, dabei wurden Proben aus Nickel- und Palladiumpuder (in unterschiedlicher Zusammensetzung) Wasserstoff-Isotopgasen ausgesetzt, also wahrscheinlich Deuterium und Tritium. Interessant ist die Aufstellung der beteiligten Personen, Universitäten und Firmen.

Ich springe gleich zur Zusammenfasssung der Ergebnisse der Versuche:

  • Es wurde Überschußenergie erzielt, die für mehrere Wochen anhielt.
  • Es ist unmöglich, dass diese Überschußenergie durch eine chemische Reaktion erzeugt wurde, sie ist wahrscheinlich auf einen strahlungsfreien nuklearen Prozeß zurückzuführen.

Das gesamte Gutachten ist hier verfügbar: ProcJCF18_kitamura.pdf

Das Gutachten selbst ist eine Fortschreibung älterer Berichte und enthält zahlreiche Statistiken und Grafiken. Es verweist bei den Quellenangaben u. a. auf Andrea Rossi und viele weitere LENR-Autoren.

 

Update 7.5.18

Ein Artikel aus E-catworld http://e-catworld.com/2018/05/06/initial-production-goal-for-e-cat-qx-100000-1kw-per-year/

Frank Acland schreibt: (Ich übersetze teilweise sinngemäss, ggf. gekürzt) Gerard McEk stellte heute im Journal of Nuclear Physics eine gute Frage (an Andrea Rossi). "Nur eine Frage über den Weg den Sie in der Industrialisierung gehen: Welchen industriellen Output planen Sie (gerechnet in Kilowatt) nach der Vorstellung Ihrer Fertigungsanlage?" Antwort Rossi: "Wir sind dann bereit  für 100.000 kW pro Jahr. Es wird einfach sein den Output zu steigern, wenn es der Markt erfordert."

Frank Acland schreibt weiter: Rossi sagte, er werde anfangs 1 kW E-Cat QX- Module produzieren, die dann je nach Bedarf zu Anlagen jeder Größe kombiniert werden können.  100.000 1kW-Module sind ein relativ moderates Ziel, es wäre ausreichend 100 1-MW Anlagen zu bauen. Es scheint so, als würden sie "klein" starten, was auch Sinn macht, weil man zunächst Erfahrungen in den Produktionsprozessen und der Kostenkontrolle sammeln muß.

Wenn die Anlagen zufriedenstellend laufen, wird es schnell zu einer Expansion der Fabrikation kommen.

 

Update 5.5.18

Hier noch zwei Informationen zum Fortschritt der Industrialisierung des Ecat-QX. Es handelt sich damit um das erste Produkt das in Serie hergestellt  und auch in den Vertrieb gelangen soll.  Ein Leser des Rossi-Blogs http://rossilivecat.com/ erkundigt sich nach der Zeitplanung:

...Am 26. März sagten Sie, Sie hätten 40 % des Weges (hin zur Industrialisierung) zurückgelegt, und zwar a.) bei der Perfektion der Module zur Industrialisierung und b.) beim System der Industrialisierung. Wie ist der Stand heute (4. Mai)?

Antwort Rossi: a.) 50 % und wir sind in einer sehr entscheidenden Phase der Tests der Version die wir zur Industrialisierung vorgesehen haben. Wir arbeiten hart daran.
b.) 50 %, wir haben viele Probleme gelöst.

Die Arbeit ist sehr hart, aber wir haben die Spitze des Berges erklommen. Ich hoffe weiterhin, den industrialisierten Ecat QX am Ende des Jahres vorstellen zu können.

Ein anderer Leser möchte gerne wissen, wie es mit der Zertifizierung des E-Cat QX für den privaten Gebrauch steht. (Bisher ist nur die gewerbliche Version zertifiziert, für private Anwendungen sind die Hürden höher).

Frage: Sie sagten Sie hätten im Moment einen Ecat für private Anwendungen in einem Zertifizierungsprozess. Ist dieses Gerät eine komplette Anwendung (z. B. ein Heisswasserboiler) oder ist es nur ein Teil davon?
Antwort Rossi: Es handelt sich nur um die Heiz-Einheit, für die übrigen Elemente nutzen wir Teile die bereits zertifiziert sind.


 

Update 2.5.18

Wieder einmal gibt es ein Gutachten über das Funktionieren der LENR-Technologie aus berufenem Munde:

Dieses Gutachten stammt aus 2017. In dem Versuchsaufbau....

.....wird Hydrogen oder Deuterium gasförmig in eine Kammer eingebracht, nachdem zuvor die in der Kammer befindliche "Probe", bestehend aus Palladium oder Nickelpuder mit Hilfe einer Vakuumpumpe  entgast worden ist. Danach sind die winzigen Hohlräume oder Spalten bereit mit Hydrogen oder Deuterium gefüllt zu werden. Diese Probe wird zusätzlich beheizt. Anmerkung zur Grafik: Bei der gezeigten Gasflasche handelt es sich um ein Symbol. Man könnte leicht auf die Idee kommen, das, bei der Größe dieser Flasche Gas verbrannt würde. Das ist nicht der Fall. Das Hydrogen- oder Deuteriumgas dient lediglich zum Auffüllen der Zwischenräume (der Gitterstruktur)  in einer Metallprobe von gerade einmal 20 Gramm)

Im Ergebnis ergibt sich ein beachtlicher Energiegewinn, den Miley wie folgt beschreibt:

Ich übersetze einige Passagen (zum Teil sinngemäß): ...Die vorläufigen Ergebnisse zeigen in allen Experimenten Überschussenergie, weit über dem, was man aus chemischen Reaktionen hätte erwarten können......Das Ergebnis ist extrem ermutigend...diese Zelle könnte eine bemerkenswerte Energiequelle werden....Zahlreiche bahnbrechende Anwendungen sind in Reichweite, sowohl im Weltraum als auch auf der Erde. Es gibt viele möglich Anwendungen die sich kommerziell nutzen lassen, z. B. in Form kleiner Energieeinheiten für Häuser, einschließlich der Versorgung mit Heisswasser oder auch größere Energieeinheiten für Stadtwerke....

Anmerkung: Bei "moderneren" Nickel-Hydrogen Systemen wird der Wasserstoff nicht von außen zugeführt, sondern in Form von  Lithiumhydrid welches dann Teil der Reaktorfüllung ist. Auch wird die eigentliche Kernreaktion nicht durch Hitze angeregt (wie hier durch die Heizspule) sondern durch elektromagnetische Schwingungen oder, wie bei Leif Holmlid, durch einen grünen Laser. Nachdem Miley ja schon gemeinsam mit Holmlid Veröffentlichungen verfaßt hat (das ist z.B. auch aus dem Quellenverzeichnis dieses Gutachtens zu ersehen) kann man davon ausgehen, dass es Miley mit diesem Gutachten um die prinzipielle Darstellung des Verfahrens und seiner Möglichkeiten ging, wie z. B:  um das Austesten verschiedener Reaktorfüllungen (Nickel, Palladium) wie auch des zugeführten Gases (Hydrogen, Deuterium).

Das gesamte Gutachten ist hier: LENR - George Miley.pdf

 

 

Update 1.5.18

Das Erstaunen über die im vor-vorigen Update festgestellte „Temperaturexplosion“ relativiert sich ein bisschen. Ganz offensichtlich gilt diese Steigerung nicht für den in Stockholm gezeigten Prototypen des Ecat QX. Die für das Jahresende geplante Industrialisierung bezieht sich wohl auf die bereits Langzeit-ausgetestete Version. Also jene kleinen Reaktoren mit einer Nickel/Lithiumhydrid-Füllung in einem winzigen Container, ummantelt von einem Wärmetauscher. Diese kleinen Geräte werden in größerer Zahl (100?) von einer Regelelektronik gesteuert.

Die technischen Daten des QX werden  nach wie vor https://ecat.com/news wie folgt angegeben:

Zylinder aus geeignetem Material
Dimensionen: Länge 30 mm, Durchmesser 1 mm
Produzierte Energie: 100 Wh/h
Konsumierte Energie 0,5 Wh/h
Lichtproduktion (% der produzierten Energie): 0-50%
Anteil der produzierten elektrischen Energie: 0-10 %
Hitzeproduktion: 0-100%

Oberflächentemperatur des QX: Mehr als 1500°C.

Die viel höheren  Temperaturen beziehen sich ziemlich sicher auf größere Ecats neuerer Technologie, die den Beinamen „SK“ tragen. Diese neue Technologie ist noch nicht fertig entwickelt und bereitet offensichtlich Probleme bei der Ableitung der Hitze mit einem Wärmetauscher. Das ergibt sich auch aus dem folgenden Briefwechsel:

 

"Ich verstehe, dass Sie eine hohe Strahlungsintensität (ich unterstelle Licht und Hitze)  auf sehr kleinen Oberflächen haben. Ist dies das Problem mit dem Sie zu tun haben, wenn es um die Wärmetauscher für die SK geht?" Rossi: Ja

Der zweite Briefwechsel bezieht sich auf die Konfiguration einer 1MW-Anlage

(Übersetzung teilw. sinngemäß und verkürzt)

  1. So wie ich es jetzt verstehe, haben sie nun ein gekapseltes Modul mit einem Output von 1 kW, welches sie so parallel schalten können, dass ein Output von 1 MW entsteht. Richtig? Antwort Rossi: Ja
  2. Ich verstehe außerdem, dass jede 1kW-Einheit sein eigenes Kontrollsystem hat. Können Sie den effektiven Wirkungsgrad (COP - Verhältnis der eingesetzten zur gewonnenen Energie) dieses Moduls schätzen?  Rossi: Größer als 6.
  3. Die nächste Frage bezieht sich auf die Anordnung der Module, Rossi antwortet darauf, dass diese unterschiedlich sein kann.
  4. Diese Frage bezieht sich darauf, wie die Temperaturbedingungen zwischen den einzelnen Modulen sind. Dies ist zum Beispiel wichtig bei Wartungsarbeiten. Antwort Rossi: Ungefähr zwischen 30 und 35 ° Celsius.

 

Update 29.4.18

Es gab vor ein paar Tagen einen Artikel in der Epoch-Times, https://www.epochtimes.de/wissen/neutrino-physik-die-positive-revolution-in-der-energieerzeugung-a2409467.html der euphorisch über die sog. „Neutrino-Technologie“ berichtete. Normalerweise würde ich auf den Artikel nicht eingehen, aber ich werde angeschrieben und angerufen meine Meinung zu sagen.

Auf der Webseite des Unternehmens http://www.neutrino-technologie-olymp.de/informationen.html gibt es eine Unmenge von Informationen in deutscher Sprache und es macht schon stutzig, wenn ausgerechnet der ehemalige Verkehrsminister Krause, der ja seit geraumer Zeit gegen die Zwangsräumung seiner Villa kämpft, die neue Technologie in höchsten Tönen lobt. Ein „Peer-Review“ ist das gewiss nicht. 

Um was geht es: Neutrinos sind Teilchen mit sehr geringer Masse und neutraler Ladung, deshalb nennt man sie „Neutrinos“, wie „kleines Neutron“. Neutrinos kommen nur zum Teil aus der Sonne, andere von „anderswo“ her. Neutrinos durchdringen praktisch alles, auch die Erde mit ihrem glühenden Kern. Jedenfalls ist das bei rund einem Drittel der Neutrinos der Fall, bei zwei Dritteln der Neutrinos kommt es irgendwann, irgendwo zu Wechselwirkungen.

Weil Neutrinos gut erforscht sind, gibt es reichlich Literatur, auch im deutschen Wikipedia gibt es eine umfassende Beschreibung.

Es liegt nahe, sich von diesen Wechselwirkungen eine gezielte Energieabgabe der Neutrinos zu wünschen. Denn im Gegensatz zum Sonnenlicht, das sich ja über Tag mit Solarzellen einfangen lässt, durchdringen Neutrinos alles, bei Tag und Nacht.

Ich will die angepriesene Technologie nicht einfach ablehnen, aber zur Zeit fehlt  ziemlich alles, an was man eine positive Beurteilung festmachen könnte: Eine gut dokumentierte Patentanmeldung, eine Beurteilung durch unabhängige Fachleute und vor allen Dingen fehlen Replikationen. Wenn dann gleichzeitig, in diesem praktisch noch faktenfreien Stadium auf die Möglichkeit des Erwerbs „früher Aktien“ hingewiesen wird, dann ist das mehr als befremdlich.

 

Update 29.4.18

Nicht nur ich habe mit gewundert, dass der Ecat QX immer kleiner wurde und die Operationstemperatur immer höher. Als der QX erstmals vorgestellt wurde, hatte er ungefähr die Größe und Form einer Injektionsnadel, mit einer Füllung aus Nickelpuder und Lithiumhydrid (ich unterstelle das einmal)  als Wasserstoff-Lieferant. Dies war die Größe des Reaktors, die endgültige Größe ergab sich durch die Art des Wärmetauschers.

Die Temperatur des Reaktors ergab sich aus der Hitzebeständigkeit des verwendeten Metalls und nach meiner Erinnerung lag sie ungefähr bei 2400° Celsius. Das entspricht ungefähr den im folgenden Text genannten 2700  Kelvin.

Nun ergibt sich plötzlich eine regelrechte „Temperaturexplosion“ von 2700 Kelvin auf 12700 Kelvin, was wiederum etwas mehr als einem Elektronenvolt (eV) entspricht. Diese Temperatursteigerung kommt dem Wirkungsgrad zugute.

Wenn man davon ausgeht, dass keine bekannte Metalllegierung eine Puderfüllung bei dieser Temperatur halten kann, muss sich die Technologie des QX erheblich geändert haben.

Dabei kommt mir in den Sinn, dass Randall Mills mit seiner SunCell ein Plasma verwendet, das aus flüssigem Silber oder auch Gallium besteht. Wie das Plasma gehalten wird und wie der  Wärmetauscher ansetzt, ist mir unklar. Gleiche Fragen ergeben sich auch bei dem neuen Ecat QX. -  Was aber aufhorchen lässt, ist die enorme Helligkeit des Plasmas.

Auch Randall Mills geht ja inzwischen zwei Wege, um sich seine SunCell nutzbar zu machen: Den ursprünglichen Weg, indem er die extreme Helligkeit mit Hochleistungssolarzellen direkt in Strom umwandelt und den zweiten Weg, indem er die entwickelte Hitze in Heißdampf umwandelt und so nutzbar macht. Genau diese extreme Helligkeit tritt jetzt auch im Reaktor von Rossi auf:

Auf die entsprechende Frage eines Lesers sagt Rossi, dass man seine Augen mit einem Schutzindex 14 schützen müsse, ansonsten gäbe es ernste Augenschäden, auch wenn man dem Licht nur für Sekunden ausgesetzt sei. (Der Nutzer ist diesem Licht nicht ausgesetzt, weil der Reaktor vom Wärmetauscher umschlossen ist).

Die Frage ist also, ob sich Rossi und Mills in ihren Technologien annähern.

Sowohl bei Rossi wie bei Mills ist nicht bekannt, wie der Wärmetauscher funktioniert, wenn es nur um die Erzeugung von Heissdampf und Heisswasser geht.

 

 

 

Update 28.4.18

Ein Leser des Rossi-Blogs http://rossilivecat.com/  fragt:

"Forschen und entwickeln Sie weiterhin an der direkten Produktion von Elektrizität oder konzentrieren Sie sich mit Ihrem Team auf die Entwicklung der Hitzeproduktion? – Es wäre schön, wenn der Reaktor in Zukunft ganz ohne eine externe Elektrizitätsquelle auskäme.  Ist ein autonomer Ecat für die Zukunft vorstellbar?"

Antwort Rossi: Danke für Ihre Ratschläge, Sie haben Recht, aber ich muss zugeben, dass wir uns stark auf die Industrialisierung des Ecat konzentrieren, und zwar auf die Produktion von Hitze. Dabei denken wir auch daran, dass man mit Hitze Elektrizität machen kann.

 

 

Update 27.4.18

Der Blog von Andrea Rossi gibt immer wieder interessante Hinweise auf die Fortschritte bei der Industrialisierung des Ecat QX. Bis zum Jahresende soll die Industrialisierung beginnen.

Ein Leser fragt:

  1. Wenn Sie den Ecat QX präsentieren, präsentieren Sie dann nur die „Box“ oder präsentieren Sie die „Box“ in Betrieb? Antwort Rossi: Den Ecat in Betrieb.
  2. Haben Sie schon begonnen die Fabrik für den Ecat QX auszurüsten? Antwort Rossi: Ja
  3. Sehen Sie nach wie vor eine Zukunft für den Niedrig-Temperatur Ecat? Rossi: Nein, weil der Hochtemperatur Ecat auch Niedrigtemperatur liefern kann, wenn man den Durchfluss erhöht.
  4. Eine vierte Frage blieb aus Gründen der Vertraulichkeit unbeantwortet.

Anmerkung: Wenn hier von Niedrigtemperatur die Rede ist, dann sind dies Temperaturen von einigen hundert Grad C. Die neue Ecat-Modelle erreichen rund 12000° C. Im Vergleich zu den Millionen von Grad die für eine  sog. „heiße Fusion“ erreicht werden müssen, sind die Temperaturen des Ecat immer noch kalt. Also eine LENR: Low Energy Nuclear Reaction.

 

 

Update 26.4.18

Hier liefere ich noch eine Meldung und ein Bild zum vorigen Update nach:

Ich übersetze  verkürzt und teilweise sinngemäß: Ravnitzky's Essay "Niedrigenergetische Nuklearreaktion, eine neue Energiequelle, die neue disruptive Technologien ermöglicht", wird demnächst veröffentlicht. Auf dem Bild empfängt Ravnitzky die Ehrenplakette für sein Essay. (Er ist die zweite Person von rechts.)

Dieses Foto fand ich übrigens bei Lewis G. Larsen: https://twitter.com/lewisglarsen/status/987351188801773570/photo/1?ref_src=t

Er ist Mitverfasser der sog. "Widom-Larsen-Theorie", welche versucht, die Funktion von LENR theoretisch zu erklären. Diese Theorie wird von vielen als plausibel angesehen, von vielen auch nicht. Auch diese Theorie unterstellt ein Überwinden der Coulomb-Barriere ohne die zu erwartende Neutronenstrahlung. Hier ein Link zum englischsprachigen Wikipedia: https://en.wikipedia.org/wiki/Widom-Larsen_theory

 

Update 23.4.18

Das U.S. Naval Institute hat drei Preise für Essays zu vergeben. Ich übersetze, teilweise sinngemäß,diesen Auszug aus einer Veröffentlichung: "Das Naval Institute unterstützt eine Serie von Wettbewerben für Essays mit Einzelpersonen, Stiftungen, Schulen und Firmen. .....

.....Der Essay-Wettbewerb für entstehende und disruptive Technologien war durch die Leidos-Corporation kofinanziert. Wir freuen uns, die Preisträger für 2018 ankündigen zu können: .......ich springe gleich zum zweiten Preis, er ging an Michael Ravnitzky, für ein Essay mit dem Titel: "Low Energy Nuclear Reactions: Eine potentielle neue Energiequelle, die neue disruptive Technologien ermöglicht." Das Essay des Preisträgers ist noch nicht veröffentlicht, wenn es vorliegt, komme ich darauf zurück.

Quelle: https://www.usni.org/magazines/proceedings/2018-04/ceo-notes-come-our-annual-meeting

 

Update 21.4.18

Weshalb tun sich viele Physiker mit LENR so schwer? - Weil es  keine Theorie gibt, die das Phänomen LENR erklärt. Wenn sich Physiker ganz dem Thema LENR verschrieben haben, dann sind es deshalb in der Regel auch nicht  theoretische Physiker sondern zumeist Experimantalphysiker, wie Prof. Sven Kullander oder Prof. Sergio Focardi. 

Einige der LENR-Forscher, wie z. B. Prof. Kullander, arbeiteten zeitweise am CERN (Europäische Organisation für Kernforschung). Auch dort hat man sich Gedanken gemacht, ob man nicht, wie andere Organisationen auch, zum Thema LENR forschen sollte. Dazu gab es auch eine Verlautbarung (die Fundstelle habe ich leider nicht mehr) etwa folgenden Inhalts: "Wenn wir zu LENR forschen wollen, dann müßten dafür erhebliche Mittel eingeplant werden, denn die Vorgehensweise kann nur empirisch sein."

Die ursprüngliche LENR-Methode, die man unglücklicherweise "Kalte Fusion" genannt hat, war die Beladung von Palladium mit Wasserstoffatomen in einem Elektrolyse-System. Schon dort wurde Überschuß-Energie erzielt. Viel effektiver ist die Beladung von Nickelpuder mit Wasserstoffatomen. Dabei wird der Wasserstoff in Lithiumhydrid gespeichert und gehört neben dem Nickel zur Reaktorfüllung. Was man jetzt noch braucht, sind elektromagnetische Schwingungen, die bei den genannten Zutaten die gewünschten Reaktionen auslösen.

Glücklich sind diejenigen, die, wie Prof. Sergio Focardi und Dr. Andrea Rossi,  mehr durch Zufall als durch systemetische Forschung, die richtigen MIxturen und Verfahren gefunden haben, mit deren Hilfe billige und saubere Energie hergestellt werden kann.

Es juckt natürlich in den Fingern, es diesen Leuten gleichzutun. Die Gerätschaften sind zwar nicht kompliziert aber doch speziell und die weiteren Zutaten sind schwer zu beschaffen.

Aber auch hier kann schon seit geraumer Zeit geholfen werden. Es gibt ein Unternehmen, dass speziell für LENR-Experimente mit Nickel-Hydrogen-Systemen alles erforderliche Zubehör liefert. Das Unternehmen heißt

http://www.lookingforheat.com/

Es gibt auch komplette Bausätze. Wenn man Glück hat, findet man damit schon nach wenigen Versuchen Überschußenergie, zumeist aber wohl erst nach dem tausendsten Versuch oder mehr. Die Variablen der Mixtur und der notwendigen Schwingungen sind einfach zu riesig. Es ist auch mehr als hilfreich über eine Ausbildung als Elektroingenieur oder dergl. zu verfügen.

Ein "Starterkit" sieht z. B. so aus:

Diese gut vorbereiteten Anlagen bewahren hoffentlich auch davor, dass aus Versehen einmal zu viel Hitze erzeugt wird. Es wird berichtet, das bei frühen Versuchen z. B. ein Loch in den Betonboden eines Labors gebrannt ist oder das, auch nicht erwünscht, die Fensterscheiben eines Labors geschmolzen sind. Wohlgemerkt: Bei diesen ungewünschten Effekten handelte es sich um Hitze, nie um Radioaktivität.

 

Update 20.4.18

Nicht nur Pons und Fleischmann haben schon 1989 Überschußenergie produziert. Die "Stanford Daily" berichtet:

....ein Stanford-Forschungsteam, geleitet von dem Materialwissenschaftler Professor Robert Huggins, hat erfolgreich Energie in einem Gefäß bei Raumtemeratur produziert und damit Unterstützung in der Angelegenheit der "Kalten Fusion" geliefert.

Quelle: http://tweetedtimes.com/v/12126

Was soll man sagen: Genützt hat es nichts. Die Kalte Fusion ist aus bekannten Gründen über Jahrzehnte unterdrückt und behindert worden und wenn es das Internet nicht gäbe, wäre das auch so geblieben.

 

Updade 19.4.18

Obwohl noch nie ein Projekt der sog. "heißen Fusion" auch nur ein Milliwatt an verwertbarer Energie geliefert hat und obwohl erste Anlagen schon wieder geschlossen wurden und obwohl auch bei keinem der Projekte gesagt werden kann, wann einmal mehr Energie aus diesen Anlagen entstehen könnte als sie selbst konsumieren, beteiligt sich jetzt auch Italien an dieser Technologie:

Es sollen rund 500 Mill. Euro in eine Versuchsanlage investiert werden, die nur rund ein Zehntel so groß ist wie die ITER-Anlage in Frankreich (welche ebenfalls noch nie Strom geliefert hat). http://www.enea.it/en/news-enea/news/energy-fusion-dtt-project-soon-to-be-implemented-in-italy

Wieso tut man so etwas? Ganz einfach. Die "heiße Fusion" könnte, wenn Sie denn jemals funktionierte, unendliche, saubere Energie liefern. Das ist zunächst einmal zu begrüßen und wenn es dazu käme wäre das ein großer Fortschritt, nur dieser zeichnet sich nicht ab.

Deswegen gibt es seit langem den  Spruch: "Die Kernfusion ist die Energie der Zukunft und sie wird es auch bleiben."  Sie wird dennoch von staatlichen  Energiekonzernen weltweit verbissen erforscht, weil sie Großtechnologie ist. Und Großtechnologie benötigt Verteilernetze. Mit  Großtechnologie hat man das Energiemonopol, an welchem man gutes Geld verdienen kann.

Die "Kalte Fusion" (LENR) funktioniert dagegen dezentral - und damit sind staatliche und private Energiekonzerne und auch die Netzbetreiber weitgehend aus dem Spiel. Nochmals: Genau deswegen verfolgen zentrale Energieversorger das Projekt der heißen Fusion: Es geht um ihr Überleben. Das ist natürlich keine Frage von Jahren, sondern eher von Jahrzehnten.

Auf dem Wege dahin werden weiter Milliarden und Abermilliarden staatlicher Gelder in Projekte der heißen Fusion gesteckt, während die Kalte Fusion (LENR) weitgehend leer ausgeht. Ein positiver Effekt der Fusionsforschung ist allerdings der Zuwachs an Wissen auf diesem Gebiet, der letztlich auch der Kalten Fusion LENR zugute kommen kann, denn auch LENR arbeitet mit Plasmen, die man allerdings Mikroplasmen nennen sollte. Sie sind auch derart klein, dass sie nicht mit Magneten gehalten werden müssen. Wenn gesagt wird, die heiße Fusion habe keine Emissionen, dann stimmt das nicht ganz, sie erzeugt nämlich Neutronenstrahlung. Diese läßt sich zwar sehr viel leichter beherrschen als die radioaktive Strahlung aus der Kernspaltung, ist aber dennoch nur mit großem Aufwand abzuschirmen.

Am 12.4. hatte ich über einen neuen Fusionsreaktor von Lockheed Martin berichtet, der nur Container-Größe hat. Dort ist das Plasma allerdings schon so groß, dass es mit Magneten (Spulen) stabilisiert werden muß. Dieser kleine Reaktor kann 80.000 Haushalte mit Strom versorgen - die Technologie ist also da. - Die LENR-Reaktoren, von denen hier im Blog normalerweise die Rede ist, sind nochmals sehr viel kleiner, und zwar so klein, dass jeder Haushalt, hoffentlich bald, seine eigene, unabhänige Energiequelle haben kann.

Nachtrag: Ein Leser aus dem Rossi-Blog http://www.rossilivecat.com/  der sich selbst "Italienischer Steuerzahler" nennt, beschreibt die Situation der ENEA weit drastischer:

"Die Investition von 500 Millionen Investment in die "heiße Fusion" ist der übliche Betrug am Steuerzahler: ENEA hat in 38 Jahren seiner Existenz Milliarden in total sinnlose Forschung und Entwicklung investiert. Sie haben nichts zustande gebracht, nicht ein einziges Patent welches zu realer Industrialisierung geführt hat. Es (die Forschung und Entwcklung) wurde 1980 geboren, um die Söhne von Eni-Managern zu parken, weil sie zu anderer Arbeit nicht taugten. - Nun gibt es diese 500 Millionen des italienischen Steuerzahlers, aus denen nichts entstehen wird, entsprechend der Tradition einer total nutzlosen Einrichtung namens ENEA. Wo das Geld schließlich bleibt ist ein Misterium."

 

Update 17.4.18

Ein kleiner Seitenblick auf die Probleme mit dem Schutz geistigen Eigentums:

Ein Leser schreibt (Quelle: http://www.rossilivecat.com/): In Israel behauptet eine Firma, sie wäre in der Lage auch dann einen Computer zu hacken, wenn er nicht mit dem Internet verbunden ist, und zwar über die Stromleitung. Allerdings muß er zuvor mit einem Virus infiziert worden sein. - Ich wünsche Ihnen einen schnellen Erfolg mit dem Ecat SK 10/100. - Rossi antwortet: Ich weiß, dass das möglich ist. Die Computer die ich nutze und die mein "geistiges Eigentum" bergen , haben  in ihrem Leben keinen Stecker gesehen.

 

Update 15.4.18

Wie bereits angekündigt, habe ich die Struktur dieses Abschnittes überarbeitet. Durch Probleme mit dem Provider mußte ich vor einiger Zeit diesen Abschnitt verkürzen und anschließend Teile in Archiv-Dateien verschieben. Damit wurde die Handhabung schwieriger und der Blog unübersichtlicher. 

Sowohl das "Inhaltsverzeichnis" als auch die Archivdateien habe ich nun gelöscht. Alle Einträge dieser Seite, bis zurück nach 2014 sind jetzt in diesem Abschnitt. Ab Jahresende 2017  bis zurück nach 2014 finden sich alle Einträge jetzt als Textdatei. Die Einträge selbst sind zuvor mit einer Kurzbeschreibung versehen. Besonders wichtige Einträge sind rot gekennzeichnet. Die Einträge erfüllen jetzt die Funktion eines Inhaltsverzeichnisses und eines Archivs gleichzeitig. So werden die alten Einträge vom Datenfriedhof zur Fundgrube. - Rund ein Drittel der Einträge habe ich gelöscht, weil sie nicht mehr relevant waren.

Die Neuordnung war eine Sisyphos-Arbeit, wenn mir im Eifer des Gefechtes Fehler unterlaufen sein sollten, bin ich für  Hinweise dankbar. Es kann sein, dass manche der angegebenenen Links und Bilder nicht mehr erreichbar sind, aber die Texte sind nach wie vor aussagekräftig.

 

Update 12.4.18

Am 15.12.2014 hatte ich darüber berichtet, dass Lockheed-Martin einen Fusionsreaktor auf den Markt bringen will, der nur etwa die Größe eines Containers hat. Das Gelächter darüber war groß in Wissenschaft und Presse, kennt man Fusionsprojekte doch nur in Fußballfeld-großen Arealen.

Aber nun liest man in https://geopolitics.co/2018/04/04/cold-fusion-is-here-but/

"Lockheed Martin entwickelt einen neuen Fusionsreaktor, wie es ihn bisher nicht gegeben hat. Der Vertragspartner aus der US-Verteidigungsadministration sagt, dass der Reaktor nicht größer sei als ein Schiffscontainer, könne jedoch 80 000 Haushalte mit Energie versorgen."

Eine Patentanmeldung gibt es auch schon, die kürzlich veröffentlicht wurde:

Die Kurzbeschreibung deutet darauf hin, dass das Plasma durch starke Magneten gehalten wird:

...dies zeigt sich auch in der in der Patentschrift enthaltenen Zeichnung..

...wobei "Coil" für Magnetspule steht. Das Plasma ist unter Punkt 310 zu sehen, die Hitzeinjektoren unter 170.

Als mögliche Anwendungen sieht Lockheed zu Beispiel..

Kampfflugzeuge und Flugzeugträger.

Die gesamte Patentschrift findet sich hier: https://patentimages.storage.googleapis.com/24/5a/0c/0b80839516d6f0/US20180047462A1.pdf

Viele Fragen bleiben offen, so ist z. B. nichts über Neutronenstrahlung zu lesen (oder ich habe es übersehen). Der anfangs genannte Artikel bezieht sich gleich zu Anfang auf Fleischmann und Pons, bei deren ersten Versuchen zur sog. "Kalten Fusion" ja ebenfalls keine Neutronenstrahlung festgestellt wurde, woraus man nur schließen konnte, dass es sich eben nicht um eine Kernfusion handelte. - Die Erfinder bei Lockheed Martin's "Skunk Works" treten aber mit diesem Projekt seit einigen Jahren sehr selbstbewußt auf.

Wenn früher oder später diese Anlagen zur dezentralen Stromerzeugung eingesetzt werden könnten, dann wäre das zwar noch nicht eine haushaltsnahe Energieerzeugung (wie bei dem E-Cat) aber immerhin näher am Verbraucher. Dies würde dem Trend der regionalen Stromversorgung entsprechen, den sog. "Micro-Grids", der in den USA viele Anhänger hat.

 

Update 11..4.18

In Ergänzug zum gestrigen Update ....

...bestätigt Rossi auf Anfrage eines Lesers, dass er mit einer US-amerikanischen, global agierenden Firma aus der Lebensmittelindustrie zusammenarbeitet.

Hier jetzt noch eine weitere Information:

Ein Leser schätzt, dass, ausgehend von der Größe eines 1 kW E-Cat, eine 1-MW-Anlage ungefähr die Größe 2,5 x 2,5 x 5 Meter haben müßte. Antwort Rossi: Es kommt noch der Raumbedarf für die Bedienung der Anlage hinzu. Am Ende braucht man, unter Einschluß des Wärmetauschers, einen 30-Fuß-Container.

 

Update 10.4.18

Wieder zwei interessante  Informationen aus dem Rossi-Blog http://www.rossilivecat.com/

Nach der Information die Sie uns gegeben haben verstehe ich, dass frühe Anwender (Ihrer E-Cats) in der Lage sein werden, Anlagen jeder Größe bauen können, in dem sie 1 kW-Module parallel kombinieren (nicht in Reihe). - Antwort Rossi: Ja.

Ein anderer Leser fragt:

...ich übersetze verkürzt: Mich würde interessieren, ob Sie eine Anwendung in der Lebensmittelindustrie sehen. Es gibt einen riesigen Markt der massiven Energiebedarf hat. Sie nutzen die Energie für's Backen, Kochen, Heizen, Dämpfen, Sterilisieren usw.

Rossi: Ich denke das wird eine wichtige Entwicklung in der Lebensmittelindustrie im Zusammenhang mit dem E-Cat geben. Der starke Bedarf an Hitze in diesem Sektor ist eine ideale Anwendung für den E-Cat.

 

Update 9.4.10/2

Ein interessanter Aspekt:

Ein Leser fragt Rossi (ich übersetze etwas verkürzt): Die Fertigung des 1 MW-Ecat wird Energie verbrauchen, die man in Frankreich "graue Energie" nennt. Haben Sie einmal untersucht wie lange es dauern wird, bis die E-cat-Einheit ihre negative Energiebilanz aufgeholt hat? Eine Fotovoltaik-Anlage muß zum Beispiel gut eine Dekade laufen, um eine positive Energiebilanz zu erzeugen. Ich fürchte für Windanlagen gilt dasselbe.

Rossi: Sie haben recht. Das gilt auf für Elektroautos, sie holen ihre Energie aus Steckdosen, die hauptsächlich durch Carbon-Produkte gespeist werden. Für die Umwelt bringt das nicht viel, weil die Emissionen nur von einem Platz an den anderen verschoben werden.  In unserem Fall ist die graue Energie, also jene die zu Produktion des E-Cat verwendet wird, vernachlässigbar.

 

Update 9.4.18

Ich bereite eine größere Umstellung und Bereinigung der Archiv-Dateien und des LENR-Inhaltsverzeichnisses vor. Auf Dauer sollen die Archiv-Dateien verschwinden, aber als PDF-Dokumente über das Inhaltsverzeichnis direkt aufrufbar sein. Dabei nehme ich auch eine Bereinigung der Archiv-Dateien vor, um so eine bessere Übersicht zu erhalten. Das alles ist arbeitsintensiv und wird sich eine Weile hinziehen.

 

Update 8.4.18 heute bei http://coldreaction.net/brilliantlightpower-bringtbilligeelektrizitaetfuerdiewelt.html

 

Update 6.4.18

Die amerikanische Armee versucht ganz offiziell ein LENR-Patent US8419919B1.pdf zu vermarkten, und zwar geht es konkret um die Dekontaminierung radioaktiv verseuchten Wassers. Die radioaktiven (instabilen) Elemente werden dabei in stabile Elemente umgewandelt.  Ganz ähnliche Forschungen gibt es zu diesem Thema in Japan, federführend ist MItsubishi, ich hatte darüber berichtet. (LENR-Update 14.7.16). Aber der Reihe nach:

Zunächst meldet sich mit einem Aufsatz  https://techlinkcenter.org/technologies/14832367/Frau Wu-Singel von SPAWAR Pacifik und sagt "let's talk". Was ist SPAWAR:

...es ist die Forschungseinrichtung der Pazifik-Streitkräfte. Der Aufsatz trägt den Titel

Partikel-Generator - Produziert Alpha- und Betapartikel sowie auch Protonen, Neutronen, Deuteronen, schwache Röntgenstrahlen, Gammastrahlen und Tritium.

Es ist nicht nötig den ganzen Aufsatz zu übersetzen, wichtig sind für mich die folgenden ausgewählten Sätze:

...eine bespielhafte Anwendung ist die Dekontaminierung radioaktiv verseuchten Grundwassers durch die Stabilisierung der radioaktiven Partikel. - Es gibt eine kontrollierte, reproduzierbare LENR-Reaktion. - Der Vorgang spielt sich bei normaler Umgebungstemperatur und normalen Druckverhältnissen ab. - Das entsprechende Patent steht für Lizenznahme zur Verfügung. - Es ergibt sich die Möglichkeit der Zusammenarbeit mit Navy-Wissenschaftlern.

Wer sind diese z. B.?. Da finden wir im Kopf der Patentschrift ein ausgesprochenes "Schwergewicht", nämlich Pamela Mosier-Boss:

..über sie hatte ich mehrfach (auch im Kapitel "LENR-Protagonisten") geschrieben. Sie ist die Verfasserin des 'berühmten" DTRA-Reports MosierBossinvestigat.pdf, welcher auf unwiederlegbare Weise die Funktion von LENR bestätigt:

sie fügte der Ausarbeitung eine allgemeine Bemerkung an, die sehr viel Aufsehen erregte und sie nur deswegen nicht den Kopf gekostet hat, weil sie für die NAVY unverzichtbar ist:

Ich übersetze einige Auszüge: "LENR hat das Potential zu einem Paradigmenwechsel und Spielregel-ändernden Technologie.....sie hat profunde wirtschaftliche und militärische Auswirkungen, angefangen von sehr kleinen Systemen, über mobile Systeme bis hin zu großen Kraftwerken. ....Solch eine Technologie würde sich auf profunde Weise auf die USA und die Finanzen des Verteidigungsministeriums auswirken...weil die Ausgaben für Carbonprodukte die höchsten Ausgaben verursachen. ....In der Tat, viele militärische Aktionen der neunziger Jahre - und dazu die teuersten - wurden durch geopolitische Interessen in Bezug auf Öl ausgelöst oder waren die Konsequenz davon."

Nach diesem Bericht gab es einen Auftrag an das Verteidigungsministerium, LENR-Aktivitäten zu untersuchen und zu bewerten. Das Ergebnis war: "Weitere Förderung ist nicht nötig." Wie auch: Öl ist die Machtbasis der USA, über den Petrodollar wird sie ausgeübt. Was ist also der Petro-Dollar ohne "Petro"?

 

Update 5.4.18/3

Ergänzung zum ersten Update von heute: Mit meiner Vermutung, dass in den Abmessungen der 1 kW-Anlage die Controlbox enthalten ist, lag ich wohl richtig:

Frank Acland fragt: 1: Ist das Kontrollsystem in der Box? Rossi: Ja . 2: Ist der Wärmetauscher in der Box? Rossi: Ja. 3. Ist die Box versiegelt? Wenn ja, wird sie beim Öffnen deaktiviert?  Rossi: Ja. 4. Wenn die Box am Ende ihres nützlichen Lebens ersetzt werden muß, wird sie dann recyicled oder entsorgt? Rossi: Recycled.

Anmerkung: Die Vereinigung aller Komponenten in einer geschlossenen Box ist wohl Teil der Strategie gegen das Reverse-Engineering. Es bleibt jetzt die Frage, ob die Kontrolleinheit in dieser Konstellation nach wie vor mehr als einen Reaktor steuern kann. Wenn das nicht so wäre, dann wären die Abmessungen 25x25x18 cm ein bißchen groß für ein 1kW-Gerät.

 

Update 5.4.18/2

Ergänzung/Korrektur zum Update vom 4.4.18: Ein Leser hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass die Meldung über einen Lizenzvertrag zwischen Brillouin und einem koreanischen Unternehmen schon älter ist:

und zwar vom Ende Dezember 2013. Wie diese Meldung jetzt mit Datum vom 31.3.18 auftauchen konnte ist mit ein Rätsel. Sorry. Aber wie auch immer: Das man bisher von diesem Lizenzvertrag nichts mehr gehört hat, hat sicher seine guten Gründe: Der COP der Brillouin-Geräte ist im Vergleich zum E-Cat einfach viel zu niedrig.

Vor rund zwei Jahren hatte Brillouin auch berichtet, die Energieversorgung eines Indianerstammes in Nordamerika mit seinen Geräten zu verbessern (ich hatte darüber berichtet) - auch davon hat man nichts mehr gehört.

Dennoch genießt Brillouin weiterhin  Unterstützung - und Carl Page, Bruder von Google-Gründer Larry Page, ist nach wie vor Mitglied des Aufsichtsrates. Es ist immer noch möglich, dass Brillouin neue Geräte mit erheblich höherem Wirkungsgrad herausbringt und das man sich dessen auch sicher ist, denn sonst hätte das Unternehmen keine Zukunftsperspektive.

 

Update 5.4.18

Noch einmal zu den Dimensionen des 1kW-Moduls. Ich hatte vorgestern geschrieben der Zylinder sei nach meiner Schätzung etwa 6 x 2 cm groß. Jetzt beantwortet Rossi die Frage nach den Dimensionen anders:

Der Leser fragt, welche Dimensionen das 1 kW-Modul haben könnte und Rossi anwortet "25 x 25 x 18 cm, alles zusammen." - Dieses "alles zusammen" ist die Erklärung für die Abweichung zu meiner Schätzung - "alles zusammen" bedeutet nach meiner Überzeugung nämlich Reaktorkern, Wäremetauscher und Regelelektronik. Die Regelelektronik war bei der Demonstration in Stockholm noch ein Schuhkarton-großer Holzkasten mit einer Ventilator-Kühlung. (Bei einem Reaktor von unter fünfzig thermischen Watt) Mittlerweile konnte sie erheblich verkleinert werden. Zur Erinnerung: Die Regelelektronik kann ein Modul mit Impulsen versorgen, aber auch eine Vielzahl von Modulen - die Rede war von 100)

 

Update 4.4.18

Ich gehe einmal freudig auf Gerüchte ein. Ich bin selbst nicht bei Twitter, aber manchmal findet man doch interessante Meldungen - so wie diese:

Eine Verfolgung dieser Information hat leider nicht geklappt. Aber die Information ist interessant: "Brillouin unterzeichnet ein Lizenzabkommen mit einer koreanischen Firma".  Bei Brillouin  http://brillouinenergy.com/about/news/ selbst war dies unter "News" nicht vermeldet....

...aber wenn man sich auf der Seite für Lizenzen umsieht, dann ist dort folgendes zu lesen: (Teilw. sinngemjäß übersetzt, gekürzt)  "Technologie Lizensierung. - Brillouin Energy bietet seinen Partnern, Lizenznehmern und verbundenen Herstellern die Möglichkeit, konventionelle Boiler-Systeme mit der Technologie von Brillouin zu entwickeln und zu vermarkten.  Brillouin bietet Anwendungen für heißes Wasser, Heißdampf und Prozeßhitze. Als Endverbraucher kommen in Frage: Wohnhäuser, Betriebe und Industrie. Die geringste Leistung beträgt bis 600 Watt, niedrige Leistung entsprich 600 Watt bis 1 kW, mittlere Leistung beträgt 1 kW bis 500 kW und hohe Leistung > 500 kW."

Anmerkung: Auch wenn sich die Lizenzvereinbarung mit der koreanischen Firma bisher nicht verifizieren läßt, geht die Geschäftspolitik von Brillouin genau in diese Richtung. Über den Wirkungsgrad der Technologie ist nichts gesagt, nach meiner Einschätzung dürfte er aber mindestens bei COP 3 liegen. Das heißt, die Energieausbeute wäre dreimal so hoch wie die zugeführte Energie. - Das ist gegenüber den Wirkungsgraden der Rossi-Reaktoren sehr wenig, aber auch mit diesen Geräten ist Brillouin anderen Energieerzeugern überlegen.

 

Update 3.4.18

Die erste Replikation des E-Cat von Andrea Rossi stammt von Prof. Alexander Parkhomov. Parkhomov hat sich kürzlich mit einer Email an http://e-catworld.com/2018/04/02/multeity-of-nuclides-arising-in-the-process-of-cold-nuclear-transmutations-new-a-g-parkhomov-paper/ gewandt und auf die o. g. Veröffentlichung hingewiesen. Sie lautet: "Die Vielzahl der Nuklide die sich aus dem Prozeß der kalten nuklearen Transmutationen ergeben".  Die englische Version der Ausarbeitung ist hier einsehbar: parkhomov2-en.pdf

 

Dann noch eine interessante Meldung zur Industrialisierung des E-Cat:

Ein Leser des Rossi-Blogs http://www.rossilivecat.com/ schreibt: Es ist großartig, Ihren Fortschritt in Richtung Industrialisierung des E-Cat zu verfolgen. Jetzt, wo sie näher dran sind, haben Sie schon die Dimensionen der verschiedenen Einheiten festgelegt? Was bedeuten die Einheiten von 1 kW, 10 kW, 20 kW, 1 MW in Länge, Breite und Höhe?

Rossi: Noch nicht, aber es ist realistisch anzunehmen, dass das Modul, welches wir in Stockholm gezeigt haben, von seiner Größe her dem 1kW-Modul entsprechen könnte. Anmerkung: In Stockholm war zwar das Modul zu sehen, aber sichtbar war nur der Wärmetauscher, in welchem sich der eigentliche Reaktor befindet, welcher von Wasser umströmt wird. Der zylinderförmige Wärmetauscher hatte ungefähr (mit allem Vorbehalt)  die Größe L: 6 cm, Durchmesser 2 cm.

 

Update 31.3.18

Kleine Nachlese zur Präsentation des E-Cat QX in Stockholm. (Sh. Update vom 25.11.17 und weitere). Zur Erinnerung: Diese Demonstration war keine, die den wissenschaftlichen Nachweis der Funktion  des E-Cat vermitteln sollte. Dies wäre auch müßig gewesen, denn eine allseits anerkannte wissenschaftliche Erklärung gibt es bisher nicht. Unbestritten ist allerdings die Existenz des sog. "Rossi-Effekts". Die geladenen Teilnehmer aus Wissenschaft und Technik waren bereits vor-informiert, weil sie z. B. den sog. Lugano-Report LuganoReportSubmit.pdf ausgewertet hatten oder vielleicht mit den mittlerweile zahlreichen Replikationen vertraut waren.

Ein Leser fragt Rossi: Wurde die Demonstration in Stockholm in Absprache mit irgendjemandem oder einer Institution durchgeführt?

Rossi: Nein. Es gabe keine Absprachen. Wir haben diese Präsentation veranstaltet und die Teilnehmer wurden von mir eingeladen. Ich habe Dutzende von Professoren eingeladen und Vetreter der Industrie, und zwar darunter auch die wichtigsten der Welt: Aus den USA, Brasilien, Deutschland, Frankreich, England, Schweden, Norwegen, Italien, Spanien, Russland, China, Australien und Äthiopien. Ich selbst habe die Demonstration durchgeführt, während die Messungen ein Senior-Ingenieur der zweitgrößten Erdölraffinerie der USA vorgenommen wurden, total unabhängig von uns, spezialisiert auf thermische Anlagen. Die Demonstration war das was sie war und jedermann kann sie sich auf http://www.ecat.com/ ansehen. Dort sind die Links zu der vollen dreistündigen Demonstration, wo diese in aller Klarheit gezeigt wird, ebenso zu einer Kurzfassung von 6 Minuten und auch zu der theoretischen Vorlesung von Carl Oscar Gullström, die wir zur Theorie des Effektes ausgearbeitet haben.

 

Update 30.3.18/2

Die Industrialisierung des E-catQX schreitet wohl etwas schneller voran als gedacht. Die QX Module haben eine Leistung von 80 Watt und werden mit einer einzelnen Regelelektronik zu größeren Einheiten, z. B.  100 Sück = 8 kW.  zusammengefasst. In Vorbereitung sind auch größere Ecat-Module von je 10 und 100 kW, die möglicherweise auch in diesem Jahr einsatzbereit sind. Geplant für die Industrialisierung sind allerdings zunächst Anwendungen des Ecat-QX.

Einige Leser des http://www.rossilivecat.com/ sind besonders geschickt im "Herauslocken" von immer mehr Einzelheiten:

...nach dem ersten Quartal des Jahres 2018 - was ist der Prozentsatz der Fertigstellung von: 1. Die Perfektion der Module für die Industrialisierung, 2. Das Industrialisierungssystem. Antwort Rossi: 1 - 40 %, 2 - 40 %.

Wenn Sie 40 % des Weges zur Industrialisierung zurückgelegt haben, dann ist das sehr ermutigend für Ihr Ziel einer Präsentation in 2018, wenn sie genauso wie bisher vorankommen. Ab jetzt: Wird die Arbeit einfacher oder schwieriger?

Rossi: Gerade in diesen Tagen haben wir einige Probleme gelöst, die es uns theoretisch einfacher machen könnten Erfolg zu haben, aber wir wissen, das wir uns einen Weg durch unerforschtes Gebiet bahnen.

Im der letzten Mail wird Rossi allerdings wesentlich zuversichtlicher:

...Ich weiß wohl, dass Sie mir keine Details geben können, aber können wir annehmen, dass Sie kürzlich Verbesserungen beim Ecat-QX erreicht haben?

Rossi: Enorme Verbesserungen. Exponentiell, was die Industrialisierbartkeit angeht und die Industrialisierung selbst. Nun ist unser Modul sehr dicht daran massiv reproduziert zu werden.

 

Update 30.3.18

In Ergänzung zum vorigen Update finden Sie hier eine Übersicht der Patentanmeldungen von NEW INFLOW in Rußland, den USA, Deutschland, Europa und Kanada:

https://depatisnet.dpma.de/DepatisNet/depatisnet?window=1&space=main&content=familie&action=treffer&docid=EP000003124891A2&firstdoc=1

 

 

Update 28.3.18 ....Breaking News.........Breaking News.........Breaking News.....

Heute geht es nach Rußland. Dass "die Russen" weit sind in Sachen LENR, war bekannt. Was jetzt allerdings hier präsentiert wird, (und wenn man unterstellt das es korrekt berichtet wird) dann  liegt das weit vor den Ergebnissen der Japaner und Chinesen und auch der Amerikaner. (Wenn man Rossi nicht als Amerikaner bezeichnet.)

Ich übersetze aus der Webseite http://newinflow.ru/eng.htm teilweise sinngemäß, ggf. gekürzt: "Die Firma 'New Inflow" wurde 2009 durch Grebenkin Oleg Anatolievich gegründet. - Die laufenden Experimente werden von angesehenen Wissenschaftlern durchgeführt, die in Abteilungen und Laboratorien russischer Universitäten und Instituten der russischen Adademie der Wissenschaften angestellt sind.

Die Fortschritte nach fünf Jahren Forschung stellen sich wie folgt dar:

  • Fundamente einer neuen mathematischen Theorie wurden gelegt. Diese Theorie erklärt die Struktur des Mikrokosmos fundamental anders, dennoch verständlich und beweisbar. Daduch wird es möglich, eine Reihe fundamentaler physikalischer Prozesse neu zu durchdenken. Dies erlaubt es, ein komplettes mathematisches Model des Phänomens LENR zu konstruieren. Infolgedessen wurde dieses Modell für mehrere Simulationen der Prozesse mit Laboreinrichtungen genutzt.
  • Anomal hohe Überschußenergie wurde  in plasmoiden Gasfluß-Formationen beobachtet.
  • Effektive Algorithmen und numerische Methoden der Gasdynamik, Plasmaphysik und Neutronen-kinetischer Simulationen wurden kreiert und getestet. 

Die derzeitigen Experimente des Firma basieren auf der Generierung von plasmoiden Formationen in wirbelndem Gasfluss, der durch verschiedene Impuls-modulierende Entladungen entsteht und letztlich nutzbare HItze generiert.

Bis heute wurden folgende Ergebnisse auf dem Gebiet LENR durch "New Inflow" erreicht:

  • LENR-Effekte wurden in verschiedenen Laborexperimenten bestätigt. Diese Tatsache wurde konsistent durch Messungen mit aktuellem diagnostischem Gerät bewiesen.
  • Der COP der mit den Geräten von "New Inflow" erzeugten Überschussenergie betrug 600 bis 800%.
  • Es wurden Transformationen von Elementen beobachtet.
  • Die von "New Inflow" entwickelten Geräte können mit mit verschiedensten Materialien betrieben werden, sind also nicht auf Palladium und Nickel angewiesen.

Die theoretische und mathematische Abteilung wird von Prof. N. Magnitskii geleitet, die mathematische und numerische Simulation von Dr. N. Evstigneev."

 

Update 27.3.18

Noch einmal Indien:

Die Zeitschrift "Der Pionier" schreibt: "Die "Kalte Fusion" wird Haushalte mit Energie versorgen."

Ich übersetze den Text des Artikels http://www.dailypioneer.com/nation/cold-fusion-to-power-households.html auszugsweise und teilweise sinngemäß: "Ein Gerät von der Größe eines Generators könnte schon bald den Energiebedarf eines durchschnittlichen Haushalts zu unglaublich niedrigen Kosten decken. Dies geht auf die Kalte Fusion zurück, die in den späten achtziger Jahren eine Sensation darstellte. Die Technologie ist mit einem großen 'Bang' zurück und japanische Forscher haben erfolgreich bewiesen, dass diese Technologie auf der Welt angekommen ist um zu bleiben - und  die Welt wird Zeuge einer großen Energierevolution sein.

Als zwei Wissenschaftler der Universität Utah 1989 behaupteten, es sei möglich Energie bei Rauptemperatur zu generieren, und zwar ohne Strahlung und Abgase, amüsierte sich die wissenschaftliche Communiy.

Konventionelle Wissenschaftler verachteten den Ansatz der Kalten Fusion, obwohl Martin Fleischmann und Stanley Pons sowie hunderte Wissenschaftler auf der ganzen Welt das Experiment replizierten. Sie berichteten, dass mit der Elektrolyse schweren Wassers Überschußenergie bei Raumtemperatur generiert werden konnte. Dieses Experiment konnte im selben Jahr am Bhabha Atomomic Research Center repliziert werden. Die Direktoren Iyengar und Srinivasan konnten bei Raumtemperatur Überschußenergie erzeugen.

Seitdem gab es eine große Opposition durch konventionelle Wissenschaftler und die genannten Wissenschaftler wurden so sehr behindert, dass die Kalte Fusion auf ein Abstellgleis geriet.

Aber es gab einige Physiker, wie Shrinivasan welche meinten, dass es ein Licht am Ende des Tunnels gebe. Die 'Millionen-Dollar-Frage' war, wie es zu einer Überschußenergie bei Raumtemperatur kommen konnte ohne die radioaktiven Beiprodukte.

Nach 30 Jahren  berichten jetzt  japanische Wissenschaftler von substantiellen Beobachtungen bei ihren Experimenten zur Kalten Fusion. Eine Forschergruppe einschließlich einiger Wissenschaftler von Toyota, Nissan und der Universitäten von Tohoku, Kobe, Kyushu und Nagoya berichten von Überschußenergie bei Raumtemperatur. 'Es könnte eine Mehrkörper-Fusion in extrem kleinen Zwischenräumen stattfinden.'

Der bedeutende Kardiologe Dr. B. M. Hedge hatte bereits hervorgehoben, dass eine Transmutation von Potassium zu Sodium, die im menschlichen Körper stattfindet, der Wärmegewinnung mittels Kalter Fusion ähnlich ist. -

Das BARC ist an vorderster Front, eine solche 'Traummaschine' Realität werden zu lassen. 'Ich kann kein exaktes Datum sagen wann der "Kalte-Fusion-Reaktor" Realität wird - aber er steht schon hinter der nächsten Ecke'  sagt Dr. Srinivasan."

Anmerkung: Über die japansichen Experimente hatte ich am 22./23.3.18 berichtet.

 

Update 26.3.18 ... heute bei: http://coldreaction.net/dietransmutationvonelementen.html

 

Update 25.3.18

Unter dem Link https://patents.google.com/patent/DE102015011836A1/de ist eine neue deutsche Patentanmeldung zur Kernfusion zu finden. Es handelt sich um ein neues Verfahren zur heißen Fusion. Sollte es irgendwann zur Anwendung kommen und sich bewähren, wäre das ein weiterer willkommener Schritt zur Befreiung dieser Welt von der Geisel der Carbonindustrie. Dieses neue Verfahren gehört in die Kategorie Grosstechnik.

Es ist zum einen interessant, was die Erfinder zu den bisherigen Bemühungen der heißen Fusion sagen, aber noch vielmehr was sie zu LENR sagen, hier zeigt sich nämlich, wie auch intelligente Menschen plötzlich den Pfad der Logik verlassen:

Warum, um Himmels willen (Anm. weil bald Ostern ist) soll man Großkraftwerke bauen, wenn es auch klein geht: Die Zentralisierung ist die Fehlentwicklung in der Energieversorgung! Jahrtausende ging es mit Erfolg "andersherum" und LENR wird uns hoffentlich schon bald wieder zu dem paradisischen Zustand führen, Herr über die eigene Energieversorgung zu sein. Und warum sollte es schwierig sein, mit dieser Technik Großkraftwerke zu bauen, man bräuchte nur die Module zu bündeln - aber es gibt dafür keinen vernünftigen Grund.

Update 24.3.18

 

Einige Einzelmeldungen:

Das von Mats Lewan anberaumte Symposium wird verschoben. Er hatte ja schon die Präsentation des Ecat-QX in Stockholm vor einigen Monaten (sh. Update 25.11.17) organisiert und wollte dann, ganz in Eigenregie, dieses Symposium "nachschieben". Nun stellt sich aber heraus, dass die Industrialisierung des Ecat-QX doch wohl schneller gehen wird als gedacht und es hat daher wenig Sinn im Juni 18  dieses Symposium zu veranstalten, wenn zum Jahresende hin mit der Präsentation der serienreifen Geräte zu rechnen ist.

Jetzt einige Einzelinformationen auf dem Weg zur Industrialisierung des Ecat-QX. Quelle: http://www.rossilivecat.com/
 

Ein Leser fragt: Wenn Sie den Ecat als ein industrielles Produkt vorstellen, wird dies im Rahmen einer Konferenz sein oder werden wir das Gerät, arbeitend, bei einem Kunden sehen? Antwort Rossi: Ich denke und hoffe im Betrieb eines Klienten.

Ein anderer Leser hakt hier noch einmal nach:

Haben Sie einen Klienten der willens ist, Gastgeber bei der Präsentation des industriellen Ecat zu sein? Antwort Rossi: Ich hoffe einer unserer Klienten wird das akzeptieren.

Dann weiter. Ein Leser  fragt:

Wie beurteilen Sie den Status des Fortschrittes der Industrialisierung,  jetzt, wo wir dicht am Ende des ersten Quartals dieses Jahres sind? Antwort Rossi: Ich bin sehr zufrieden. Wir machen enorme Fortschritte. Mit Gottes Hilfe gehen wir voran und arbeiten hart.

Ein anderer Leser fragt, was geschieht wenn eine der Sektionen einer Anlage ausfällt. Muß dann die ganze Anlage abgeschaltet werden? Rossi: Nur die eine Sektion.

Jetzt stellt ein Leser eine Frage, die ich mir auch schon gestellt habe. Bei bisherigen Anwendungen gab es Temperaturen im Reaktor, für die spezielle Materialien gefunden werden mußten, die also Temperaturen von 1000 und mehr Grad Celsius aushielten. Nun ist plötzlich von viel höheren Temperaturen die Rede, nämlich von einem Elektronenvolt, das entspricht ca. 11.000 Grad Celsius.

Wie können Sie diese Hitze beherrschen (1ev=11.000)? Neue Materialien oder eine total neue Methode der Ummantelung? Rossi: Diese Angelegenheit ist vertraulich.

Ansonsten merkt Rossi in mehreren Mails an, dass es keine neuen Langzeit-Tests oder ähnliches geben werde - es gehe jetzt darum, die Anlagen an die Kunden zu bringen. Die nächste Präsentation eines E-Cat ist also in dem Sinne keine Präsentation der Technik mehr, sondern der Blick auf eine laufende Anlage bei einem Kunden.  Wahrscheinlicher Termin: Ende dieses Jahres.

 

Update 22./23.3.18

Als Einleitung für diesen Artikel fehlte noch eine dekorative Überschrift, die ich hier gefunden haben:

Übersetzt lautet die Überschrift so:

Kalte Fusion: Nach 30 Jahren ist die Auffassung, dass die Kalte Fusion eine Fälschung war, überholt; Es gibt eine Serie von Bestätigungen.

Ich übersetze der Artikel auszugsweise und teilweise sinngemäß. - Bei der "Kalten nuklearen Fusion" generieren Wasserstoffatome eine nukleare Fusionsreaktion welche Energie produziert. Dieses Phänomen wurde erstmals 1989 beobachtet, viele Forscher studierten den Vorgang, konnten ihn aber nicht replizieren und so ließ das Interesse schnell nach. Seitdem sind rund 30 Jahre vergangen. Das Auftreten der Überschussenergie, welches durch eine nukleare Reaktion angestossen wird, ist wiederholt bestätigt worden. Gerade japanische Forschungsgruppen haben dies mit großer Hingabe verfolgt und sie finden auch Hinweise auf die Art der Raktion.

Beobachtungen von Überschußenergie, von der man meint das sie durch eine Fusionsreaktion mit Wasserstoff entsteht, haben Mitglieder einer Forschungsgruppe einschließlich Toyotas Technologie Think tank Technova, Nissan-Motor, der Tohuko Universität, Kobe Universität, Kyushi Universität und der Nagoyo-Universität durchgeführt. Sie erhielten dabei Unterstützung von der "New Energy and Industrial Technology Development Organsation" (NEDO). Die Experimente endeten nach zwei Jahren im Oktober 2017.

Es wurden vergleichende Experimente durchgeführt. In einem Fall wurde eine Überschußenegie von 10 bis 20 Watt erzielt, die einen Monat andauerte. In einem anderen Fall wurde beobachtet, dass die Temperatur innerhalb eines Gerätes auf 200 bis 400 Grad anstieg und so für mehrere Wochen anhielt.

Bei der Tohoku Universtität wurde derart hohe Temperaturen beobachtet, dass in manchen Fällen Keramik geschmolzen ist. "Es gibt keinen Zweifel, dass diese unbekannte Reaktion nicht durch einfache chemische Vorgänge zu erklären ist", sagte Prof. Iwamura.

Welche Art von Reaktion geht denn hier vor sich? "Mehrkörper Fusion", von der gesagt wird, dass sie in extrem kleinen Räumen stattfindet, vermutet Prof. Emeritus Takahashi. Vier Deuterium Atome verdichten sich bis zu einem Punkt bis eine Fusion stattfindet und Beryllium entsteht. Dieses zerbricht in zwei Heliumatome und Hitze wird generiert. In diesem Fall  entsteht im Unterschied zu einer normalen Fusion  keine Strahlung.

Takahashi sagt: "Ich möchte Ergebnisse vorweisen die jedermann überzeugen und die Welt noch einmal darum bitten, die Signifikanz dieser Forschung anzuerkennen."

Anmerkung: Diese Ergebnisse sind ein wichtiger Teil der LENR-Forschung. Sie  liegen aber weit hinter denen der USA, Rußland, Schweden, Italien und wahrscheinlich auch China.

Quelle: https://www.mail-archive.com/vortex-l@eskimo.com/msg116095.html

 

Update 21.3.18

In den Medien erscheinen immer mehr Berichte über elektrische Helikopter. Die Batterien reichen in ihrer Leistung aus, um innerhalb großer Städte von Hochhaus zu Hochhaus zu hüpfen und dabei den Verkehr unter sich zu lassen. Für Langstreckenflugzeuge reicht das natürlich nicht und so arbeiten die großen Hersteller an Hybrid-Flugzeugen, einer Kombination von Strahltriebwerken und elektrisch betriebenen Propellern. Die Propeller laufen so lange, wie die Batteriekapazität reicht, danach müssen die Strahltriebwerke wieder die Hauptlast tragen. Sh. z.B.: https://www.ingenieur.de/technik/fachbereiche/luftfahrt/grosse-elektroflugzeuge-airbus-hybridtechnik-fliegen/

Eine derartige Konstruktion wurde übrigens schon vor ein, zwei Jahren aus Rußland vorgestellt.

Für mich ist es eine ziemlich kindische Vorstellung, die Tragflächen großer Verkehrsflugzeuge mit Solarzellen zu bestücken, (wie im obigen Artikel vorgeschlagen) um die elektrische Reichweite zu vergrößern - die Wetterverhältnisse und Nachtflüge sprechen wohl nicht dafür.

Nein, der "Real-Deal" (sh. Update vom 14.3.) ist das frisch erteilte Patent von Airbus, hier einige Auszüge:
PDF der gesamten Patentschrift ist hier zu finden: EP3047488B1.pdf

 

da ist explizit gesagt:

und weiter wird das "Rossi-Effekt" beschrieben, den auch andere, allerdings nicht so erfolgreich, nutzen:

Hier ist ausdrücklich auf die Firma von Andrea Rossi, die Leonardo-Corporation, Bezug genommen, wie auch auf Brillouin-Energy:

Wie lange wird es noch dauern, bis Politik und Öffentlichkeit der Tragweite der genannten Erfindungen erkennen?

 

Update 20.3.18

Das finde ich ja nun nett:

Eine Lehrerin fragt, ob Rossi für eine Unterrichtsstunde in Miami zur Verfügung stehen würde - Rossi's Antwort: Ja, bitte senden Sie mir  Details an meine Mailadresse. Ich mache es umsonst. (Für ihn sicher eine nette Abwechslung, er wohnt und arbeitet ja in Miami-Beach.)

Dann noch ein anderer "typischer Rossi": Ein Leser sorgte sich darum, dass die Computer von Rossi "angezapft" sein könnten. Rossi's Antwort:

Sinngemäße Übersetzung: Danke für Ihre Aufmerksamkeit für unsere Arbeit und Ihre Sorge um die Verwundbarkeit über das Internet. Meine Meinung dazu ist einfach: Es wird immer irgendwelche Hintertüren geben. Amen. Meine Strategie dagegen ist einfach: Alle wichtigen Dingen habe ich auf einem Computer der nicht mit dem Internet verbunden werden kann und der auch nie mit dem Internet verbunden war. Der ganze Rest wird sicher irgendwo im Internet bekannt sein, aber das ist keine große Sache. Es gibt nicht einmal die Möglichkeit mich zu erpressen um an Informationen heranzukommen: Ich respektiere die Gesetze, habe keine Liebschaften - außer mit meiner Frau.

 

Update 19.3.18

...Indien erwärmt sich für die Kalte Fusion. In dem Artikel http://www.thehindu.com/news/national/india-warms-to-cold-fusion/article23282443.ece wird erneut über Fortschritte der indischen LENR-Forschung berichtet.

Ich gebe einige zusammengefaßte Aussagen des Artikels wieder: Es wird auf die bereits seit 25 Jahren andauernden Forschungen zu LENR am Bhabha Atomoc Research Center (BARC) hingewiesen. - Inzwischen widmen  sich drei verschiedene Teams dieser Forschung: Neben dem BARC ist es das IIT-Bombay (gefördert von National Thermal Power Corporation , NTPC) und das IIT-Kanpur, welches sich aber auf die Transmutation von Elementen mittels LENR konzentriert. - Alles in allem scheint LENR in Indien dennoch nicht ganz "angekommen" zu sein, denn über nennenswerte "COP's" (Energieüberschüsse) wird nichts berichtet, auch nicht über Replikationen, Patente und dergleichen. Die erzielte Überschußenergie scheint derart gering zu sein, dass die Messbarkeit mittels Kalorimetrie umstritten ist.

Es gab vor einigen Monaten schon einmal Erfolgsmeldungen einer privaten  Forschergruppe in Indien. Mitarbeiter vom Martin-Fleischmann-Memorial-Projekt (MFMP) sind hingefahren, aber die angeblichen Erfolge ließen sich nicht verifizieren.

Schon mehrfach hat die indische Presse enthusiastisch  über LENR geschrieben, aber die Forschungen dort sind weit entfernt von dem, was in anderen Ländern erreicht wurde. Der Bedarf an LENR wäre groß: Indien gehört zu den Energie-Habenichtsen und hat gleichzeitig einen riesigen Energiebedarf.

 

 

Update 18.3.18

Interessant, die Entwicklungen der E-Cats auf dem Weg zur Industrialisierung zu verfolgen:

 

Ein Leser fragt: Haben Sie sich bereits Fertigungsstätten in den USA und Schweden gesichert? Antwort Rossi: In den USA ja, noch nicht in Schweden. Rossi merkt auch an: Ja, wir haben uns entschieden die Hoch-Energie-ECats Sven Kullander zu widmen. Wir sind tief in seiner Schuld und ich werde nie vergessen, dass er, während er mit einer Krankheit zu kämpfen hatte, in den letzten Tagen seines Lebens, uns weiterhin mit unbezahlbaren Ratschlägen zur Seite gestanden hat. Über die Rolle von Sven Kullander habe ich  im Abschnitt   "Die LENR-Protagonisten" geschrieben.

 

Dann stellte ein Leser einige Fragen, wovon ich die folgenden herausgegriffen habe:

Haben Sie Ihre Fertigungspläne bereits auf die 10/100 kW E-Cat Linie angepaßt?
Antwort Rossi: Nein

Sind die existierenden Sigma-Test-Daten für den 80 W E-Cat QX geeignet, die Zeit für die Sigma-Tests der 10Kw und 100Kw E-Cats zu verkürzen? Antwort Rossi: Ja

Können die Sigma-Tests für die 10/100-Linie im Juli oder August d. J. abgeschlossen werden? Antwort: Das kann ich bisher nicht sagen.
 

Update 17.3.18

Eine  Veröffentlichung der Colorado State University die Hoffnung macht:

Im Labor der CSU produzierten Laser-beheizte Nanodrähte Mikro-Nuklearfusionen mit Rekord-Effizienz. Quelle: https://engr.source.colostate.edu/in-csu-lab-laser-heated-nanowires-produce-micro-scale-nuclear-fusion-with-record-efficiency/

Ich übersetze den Text, wie immer, teilweise sinngemäß, ggf. gekürzt:

Im Vordergrund ist die Reaktionskammer (Target Chamber) und im Hintergrund ist der Laser (Ultra-high density laser) zu sehen der bei den Mikro-Fusionsexperimenten der CSU genutzt wurde.

Nukleare Fusion, der Prozeß der die Sonne "antreibt", geschieht, wenn infolge nuklearer Reaktionen zwischen leichten Elementen schwerere Elemente produziert werden. Dies geschieht, in kleinerem Umfang - im Labor der Colorado State Universität.

Es wird ein kompakter aber Energie-reicher Laser genutzt, mit dessen Hilfe speziell angeordnete Nano-Drähte aufgeheizt werden. CSU Wissenschaftler und Mitarbeiter haben so Mikro-Fusionen im Labor demonstriert. Sie erreichten damit Rekordwerte bei der Generierung von Neutronen - ungeladene subatomeareTeilchen - die von einem Fusionsprozeß herrühren. Die Arbeit  ist detailliert in https://www.nature.com/articles/s41467-018-03445-z.epdf?author_access_token=LVoWL7kldr9OxPPfF6P0EtRgN0jAjWel9jnR3ZoTv0P6oylHfazOYmM_BFtBGXE3jag1mMxLXZhnwCUR8_LmkWWukNrnOy_mtIxR0MfAelogTkShkanSbDAo9rlU5LURdcVntWm-oWN6Bvnsf16wfQ%3D%3D  beschrieben,

und zwar unter der Leitung von Jorge Rocca, Professor für Elektro- und Computer Engineering und Physik. Der erste Autor ist Alden Curtis, ein graduierter Student der CSU.

Laser-angeregte kontrollierte Fusionsexperimente werden typischerweise mit multi-hundert-Milleonen $ Lasern durchgeführt die in Stadion-großen Anlagen installiert sind. Sie sind dafür gedacht, Fusionsenergie für saubere Energieanwendungen zu erreichen.

Im Gegensatz dazu arbeiten die Studenten, Mitarbeiter und Forschungswissenschaftler in Rossa's Team mit ultra-schnellen "Tabletop" - Lasern, die von Grund auf neu gebaut wurden. Sie nutzten ihren schnellen, gepulsten Laser um das Ziel unsichtbarer Drähte extrem zu erhitzen und so ein extrem heißes, dichtes Plasma zu erzeugen - und zwar unter Bedingungen, die den Verhältnissen auf der Sonne ähnlich sind. Dieses Plasma bewirkt Fusionsreaktionen, welche Helium abgeben und Blitze energiegeladener Neutronen.

In ihrem Experiment produzierte das Team eine Rekordzahl von Neutronen pro Einheit der Laserenergie - etwa 500 mal besser wie mit konventionellen Methoden bei gleichem Material. Im Ziel der Laser befand sich eine Anordnung von Nanodrähten, angefertigt aus einem Material welches "deuterated Polyethylene" genannt wird. Dieses Material ähnelt dem bekannten Polyethylen, aber ihre üblichen Hydrogen-Atome wurden durch Deuterium ersetzt.

Die Versuche wurde durch intensive Computer-Simulationen der Universität Düsseldorf (Deutschland) unterstützt und auch von der CSU.

Anmerkung: Jeder Fortschritt auf dem Gebiet der Fusion, ob heiß oder "kalt" ist besser als das, was wir seit Jahrzehnten in der großtechnischen Fusionsforschung erleben. Es ist schwierig, dass vorliegende Experiment zu bewerten, denn der Labormaßstab besagt noch nicht viel. Wie hoch ist der COP? Wie stabil ist die Energieausbeute, wie hoch sind die Investitionen im Vergleich zum erwarteten Ertrag, wie weit ist der Weg zu einer Industrialisierung usw. usw. Das alles sind Fragen - aber keine Zweifel: Diese neue Technologie ist hochwillkommen. Um die "alten" Formen der Energieversorgung, Carbonprodukte und Kernspaltung, abzulösen, wird alles gebraucht: Heiße Fusion, LENR und erneuerbare Energien, und zwar in riesigen Mengen, mehr als eine dieser Energieformen in absehbarer Zeit alleine leisten kann.

 

Update 16.3.18

Die einundzwanzigste internationale LENR-Konferenz rückt näher...

....ob es so schrecklich klug war, unten (in Klammern) zu sagen "auch bekannt als Konferenz für Kalte Fusion" sei dahingestellt, denn der Nachweis eines Fusionsvorganges konnte meines Wissens bis heute nicht geführt werden. Durch so eine etwas forsche Bemerkung wird nur wieder der alte Streit "Fusion oder Nicht-Fusion" angefacht, obwohl man sich lieber weiter der Tatsache widmen sollte, dass nachweislich Überschußenergie generiert wird und damit ein alter Menscheitstraum in Erfüllung zu gehen scheint.

Veranstaltungsort ist die Universität von Colorado. Auf der Webseite der ICCF-21 https://www.iccf21.com/ kann man sich nähere Informationen zur Anmeldung holen oder Unterlagen zu Vorträgen einreichen.

 

 

Update 15.3.18

Schön mal wieder etwas von http://brillouinenergy.com/ zu hören. Die Firma wurde von Robert Godes gegründet

der nach wie vor die technische Leitung des Unternehmens innehat. Die Führung hat er allerdings an Robert W. George II abgegeben. Wie die Beteiligungsverhältnisse bei Brillouin sind weiß ich nicht, klar scheint aber zu sein, dass Cherokee-Investment, mit ihrem Chef Tom Darden, Brillouin zum Ausgangspunkt für umfassende LENR-Aktivitäten machen wollte. Wie ernst diese Absicht war, ist auch daraus zu ersehen, dass der Bruder von Google-Gründer Larry Page, Carl Page, nach wie vor im Aufsichtsrat von Brillouin sitzt. Hier sollte die Keimzelle dafür sein, LENR zu einer amerikanischen Technologie zu machen.

Was soll man sagen: "Ihr habt's vergeigt!"  Man hat sich zunächst als treue Förderer von Andrea Rossi aufgespielt, um ihn dann, nachdem man Zugang zu seiner Erfindung hatte,  zu diskreditieren. Cherokee sicherte für diesen know-how Transfer Rossi 100 Mio. $ zu. Eine Anzahlung von 11 Mio. $ wurde geleistet, die restlichen 89 Mio. $ wurden nicht gezahlt, weil angeblich "nichts funktionierte".  In dem von Rossi angestrengten Prozeß mußte Darden in einem Vergleich kräftig zurückrudern und er verlor die Lizenz für Rossi's Erfindung. So ist  den Amerikanern ein Multi-Milliarden-Geschäft durch die Lappen gegangen, weil man es ganz billig haben wollte: Eine grandiose Fehlleistung!

Das alles ist mit Sicherheit nicht die Schuld des begabten Erfinders Robert Godes, sondern derjenigen, die ihre Gier nicht bändigen konnten. Godes leidet etwas darunter, das es ihm in 25 Jahren nicht gelungen ist, den COP (Coeffizient of Performance = Verhältnis der zugeführten elektrischen Leistung zur erzielten Hitzeproduktion) nennenswert zu steigern. So sagt auch die neueste Presseerklärung (die ich gleich kommentiere) nichts zu dem COP, außer das er "gesteigert" wurde. Der COP der Rossi-Geräte geht mittlerweile in die Tausende, dass hängt ganz einfach damit zusammen, dass die zur Anregung notwendigen elektromagnetischen Impulse so gut wie keinen Stromverbrauch haben und zudem nicht durchgehend erforderlich sind. 

Die Anregung bei den Brillouin-Geräten verbraucht offensichtlich viel mehr Energie, denn es kommen COP's zustande, die nach meinen Informationen irgendwo knapp über 1 bis 3 oder 4 liegen. Anscheinend ist auch die Generierung von Überschußenegie nicht überragend.  Um nicht falsch verstanden zu werden: Alle COP's über 1 sind hervorragend, aber um die gleiche Menge an Überschußenergie zu erzielen wie ein Gerät mit COP 1000 braucht man eben viel mehr Geräte. Deswegen sind die Geräte von Brillouin gegenüber Geräten von Rossi, Leif Holmlid oder Randall Mills bei weitem nicht konkurrenzfähig.

Brillouin schmückt sich, zu Recht, mit den zweifelsfrei seriösen Expertisen von SRI (Standford Research Institite Inernational) und hat damit so etwas wie eine "amtliche" Bestätigung seiner Technologie. Das die Rossi-Technologie diese Bestätigung ebenso hat, vornehmlich mit dem sog. Lugano-Gutachten LuganoReportSubmit.pdf wird dabei gerne heruntergespielt, obwohl dieses Gutachten seinerzeit von Tom Darden kofinanziert wurde.   Ein Kommentator in den USA nannte die Gutachter aus dem Lugano-Report "some european Scientists", also nicht einmal wert beim Namen genannt zu werden. Diese Arroganz rächt sich nun.

Die neueste Pressemitteilung http://brillouinenergy.com/wp-content/uploads/2018/03/Brillouin-SRI-Technical-Report-News-Release-Final-3-13-18.pdf von Brillouin bestätigt die erzielten Erfolge und Fortschritte, ohne allerdings Zahlen und Fakten zu nennen:

Ich übersetze die Pressemitteilung teilweise sinngemäß und gekürzt:

Berkeley, CA, 13. März 2018 – Forscher von SRI International haben in einer unabhängigen Validierung den Prototypen des „Hot Tube“ beurteilt, welcher kontrollierte niedrig-energetische Nuklearreaktionen (LENR) generieren kann.

In ihrem Report von 2017  haben die SRI-Forscher bestätigt, dass sie wiederholt erfolgreich die Gewinnung von Überschuss-Energie replizieren konnten. Dabei wurden bessere Werte erzielt als in dem Report von 2016.

SRI sagt: „Brillouin Energy hat wirkliche Fortschritte bei der Definition des Engineering für die Zukunft aufgezeigt. Sie demonstrierten steigendes Potential der Energieproduktion in den Reaktoren. Dies zeigt sich im Vergleich der Berichte von 2016 zu 2017.  Die wachsende Zahl technischer Errungenschaften zeigt Ergebnisse, die wir so vorher nicht gesehen haben: Gestiegene COP’s, gestiegene und wiederholbare Generierung von Überschussenergie, gestiegene LENR-Hitzeproduktion, bessere Kalorimetrie, bessere Transportierbarkeit verschiedener Reaktorsysteme die unabhängig voneinander arbeiten können – man ist auf dem Wege zu einem potentiellen Durchbruch“, sagt Dr. Tanzella, Leiter des LENR-Programms des Energie- und Umweltzentrums von SRI International.

„Die validierten Resultate des SRI-Reports von 2017 sind der stärkste Beweis dafür, dass Brillouin Energy auf dem Wege in die Kommerzialisierung ist“, sagt David Firshein, Finanzchef von Brillouin Energy. „Das Unternehmen hat mit steigender wissenschaftlicher Evidenz bewiesen (was SRI unabhängig bestätigt hat), dass das Reaktorsystem im Labormaßstab LENR-Hitze produzieren kann, und zwar kontrollierbar, nach Bedarf und wiederholbar.“

Auch "Business Wire" berichtet entsprechend, indem man die Pressemitteilung von Brillouin veröffentlich:

Wie man unschwer erkennen kann, gehört Business Wire zur Berkshire Hathaway, also zum Top-Investor Warren Buffett.

Auch im Rossi-Blog http://www.rossilivecat.com/ war die Pressemitteilung ein Thema:

Ein Leser schreibt: Brillouin hat eine Replikation Ihres Effekts mit einem Reaktor durchgeführt, der Ihrem Hot Cat aus dem Jahre 2012 entspricht. Dies wurde auf E-Cat-World publiziert. Sind Sie froh oder besorgt?

Antwort Rossi: Replikationen sind immer willkommen.

Das ist Rossi's Antwort auf alle Replikationen: Ihr dürft ruhig replizieren, denn das bestätigt ja meine Technologie, aber wenn ihr versucht die Geräte zu vermarkten, bekommt ihr es mit mir zu tun.

P. S. Zum gestrigen Update habe ich übrigens noch diverse Medien angeschrieben.

 

Update 14.3.18

Weil unsere Medien es ja nicht tun, mache ich es eben: Sondermeldung, Breaking-News! Der Grund: Airbus ist vom europäischen Patentamt ein LENR-Patent erteilt worden. Und zwar eines für ein Nickel-Hydrogen-System, so wie wir es von Andrea Rossi kennen. Es ähnelt allerdings dem System Rossi wohl nicht so sehr, denn sonst hätte Rossi ja wohl Einspruch erhoben. Das Patent von Rossi gilt neben den USA auch für Europa und alle wichtigen Industrie-Länder.

Hier zunächst die Erteilung:

EP heißt Europäisches Patent, B1 heißt, dass das Patent erteilt wurde und das Datum 7.3.18 ist das Veröffentlichungsdatum.

Noch einmal zu dem Kennzeichen "B1", es erklärt sich so:

Nun zum Inhalt der Patentschrift - hier eine Zusammenfassung:

Diese Beschreibung sagt eigentlich alles: Airbus erklärte schon vor längerer Zeit, man wolle bei der Energiegewinnung durch LENR "ganz vorne mitspielen". So versteht man unter anderem auch die vielfältigen Entwicklungen elektrischer Helikopter, die ja mit Batterien nicht sehr weit fliegen können. Die Technik soll fertig sein, wenn die Energiequelle LENR endgültig zur Verfügung steht.

Den Link zur Patentrecherche finden Sie hier:

https://depatisnet.dpma.de/DepatisNet/depatisnet?window=1&space=main&content=familie&action=treffer&fromResultList=1&docid=EP000003047488B1&so=asc&sf=vn&firstdoc=1&famSearchFromHitlist=1

 

Update 13.3.18

Ein ganz interessantes Detail: Das Ecat-QX-Modul ist in seiner Standardgröße nun auf 80 Watt ausgelegt. Mit dieser Leistung ist eine Heizungsdauer von einem Jahr verbunden, bevor die Reaktorfüllung ersetzt werden muß. Nun zeigt sich, dass bei niedrigerem Output die Reaktorfüllung länger "vorhält." Das ergibt sich aus Mails aus dem Rossi-Blog http://www.rossilivecat.com/

Der Leser schreibt: Mein momentanes Verständnis ist, dass Sie einzelne Module zwischen 20 W und 100 kW herstellen können. Ist das richtig? Können Sie auch Module herstellen, die so konstruiert sind, dass sie kontinuierlich länger als ein Jahr genutzt werden können? Haben die Module andere Formen als die zylindrische? Was ist die Größe des 80 Watt-Moduls?

Antwort Rossi: Ich kann alle Fragen mit 'Ja' beantworten. Die Dimension des 80 W Ecat QX  entsprechen dem auf der Demonstration bei der IVA in Stockholm.

 

Update 12.3.18

Die großen Energieversorger haben nur ein Ziel: Die Energieerzeugung muß zentral bleiben! Nur durch die Herrschaft über die Netze kann der Strom auf dem Wege zum Kunden verteuert werden, oft genug in enger Umarmung mit staatlichen Stellen, die gerne noch einmal die Gelegenheit nutzen, Bürger mit Umlagen zu belasten gegen diese   sich nicht wehren können.

Nehmen wir das Beispiel Eni:

Die Eni ist ein halbstaatliches Energieunternehmen mit etwa 85000 Beschäftigten. Absoluter Schwerpunkt ist die Energiegewinnung mittels Erdöl und Erdgas. Den Eni-Leuten ist Andrea Rossi wohlbekannt, ich hatte schon früher darüber berichtet, hier ein Eintrag aus 2015. Die dort erwähnte Saipem SA gehört zur Eni-Gruppe:

Update 21.10.15

Nach Information durch die Webseite e-catworld.com hat der "Deputy Director of Technology" des italienischen Öl- und Gasgiganten Saipem SA, Jacques Ruer, an der Tagung bei Airbus teilgenommen. Er hielt dort einen Vortrag mit dem Titel  "Analyse des potentiellen thermischen Verhaltens des Energie-Katalisators beschrieben im Patent US 9,115,913B1" Gemeint ist der E-Cat von Adrea Rossi. Ruer beschrieb ausführlich die Funktion des E-Cat und die Konsequenzen, die sich aus der Patenterteilung ergeben. In der Tagesordnung bei Airbus ist sein Vortrag so tituliert:

"Jacques Ruer, a fait une analyse pertinente du dernier brevet d’Andrea Rossi, en détaillant les différents points importants."

 

Und weiter berichtete ich 2017:

Update 12.8.17

Im August 1989 entdeckte der Physiker Prof. F. Piantelli an der Universität Siena Überschußenergie in Nickel-Hydrogen-Systemen.

1990 wiederholte er das Experiment viermal erfolgreich.

1993-1997 kooperierte er mit dem nationalen Energieversorger ENI. Im Ergebnis wurde der Prozeß als "Phänomen" bezeichnet.

Später hat Piantelli versucht sein System patentieren zu lassen. Im vergangenen Jahr wurde die Patentanmeldung jedoch auf Einspruch von Andrea Rossi abgewiesen, es war dem E-Cat wohl doch zu ähnlich.

Nun versucht sich die ENI an der sog. "heißen" Fusion und kooperiert dazu mit dem

Das ist jene angesehene Hochschule, die 1989 dafür gesorgt hat, dass die Erfindung von Pons und Fleischmann vom Energieministerium zugunsten der "heißen Fusion" abgelehnt wurde. Zu dieser Zeit wurde auch der Wissenschaftler und Pressechef   des MIT, Mallove, (der sich sehr für Pons und Fleischmann einsetzte), ermordet, ich hatte ausführlich darüber geschrieben: http://coldreaction.net/das-mit-und-der-tod-von-eugene-mallove.html

Das MIT ist seiner Linie, Fusionsforschung nur zu Gunsten der sog. "heißen Fusion" zu betreiben, treu geblieben und kommt damit den Wünschen der großen Energieversorger sehr entgegen. Weil die Kritik an den teuren Endlosprogrammen zur heißen Fusion vernehmbarer wird, hat man nun verlautbaren lassen, in 15 Jahren einen verbesserten Prototypen zur "heißen Fusion" vorzustellen:

Dieses "neu geformte" Unternehmen CFS ist im wesentlichen ein alter Bekannter: Die Eni. Und so kann man dann auch froh berichten: 

"CFS gab heute bekannt, dass man ein Investment von 50 Mio. $  als Unterstützung  seiner Aktivitäten durch den italienischen Energieversorger Eni erhalten hat." 

Den gesamten Text zur Kooperation zwischen MIT und Eni finden Sie hier: http://news.mit.edu/2018/mit-newly-formed-company-launch-novel-approach-fusion-power-0309

Wir haben es hier mit einer Allianz zu tun, die seit langem das gleiche Ziel verfolgt: Die Energieversorgung muß zentral bleiben! Und ich vermute auch, dass das ehrgeizige Ziel, einen Prototypen in 15 Jahren vorzustellen, flexibel gehandhabt werden dürfte: Jedes Jahr  Verzögerung läßt die Einnahmen aus Öl und Gas weiter sprudeln, Umwelt hin oder her. So handhabt man es mit der Fusionsforschung seit Jahrzehnten.

 

Update 11.3.18 - heute bei http://coldreaction.net/brilliantlightpower-bringtbilligeelektrizitaetfuerdiewelt.html

 

Update 9.3.18

Ich bin sehr froh, mal wieder etwas von Prof. Leif Holmlid zu hören. Neben dem LENR Klassen-Primus Dr. Andrea Rossi mit seinem E-Cat  und Dr. Randall Mills, der Rossi mit seiner SunCell direkt auf den Fersen ist, gibt es den eher im Stillen wirkenden Prof. Leif Holmlid, der LENR-Reaktionen mit einem Laser anregt. Bei dem Journal "Fusion Science and Technology" hat er im August 2017 einen Artikel zur Veröffentlichung eingereicht, der am 5. Nov. 2017 akzeptiert wurde und der am 7. März 2018 veröffentlicht wurde.

Ich versuche erst gar nicht, die Einleitung des Aufsatzes wörtlich zu übersetzen, sondern gebe nach bestem Wissen eine sehr kurze Zusammenfassung. Wer sich ganz genau informieren möchte, ist auf den englischen Originaltext angwiesen, den es hier gibt: https://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/15361055.2017.1421366

Es geht im Text um die spontane Generierung von Kaonen, Pionen und Muonen in ultradichtem Wasserstoff nach Anregung durch einen Laser. Die erzeugten negativen Muonen können in einem eingehend studierten Verfahren genutzt werden, um eine Muonen-katalysierte Nuklearfusion in einem D+D  (Deuterium + Deuterium) - Prozeß in Deuterium-Gas D2 herbeizuführen. - Sowohl  Laser-angeregte wie auch spontane Neutronen-Emissionen wurden mit kommerziellen Neutronendetektoren beobachtet.

Anmerkung: Wenn dies so ist wie es hier geschrieben wurde, ist das eine Sensation. Hier ist eindeutig von Kernfusion die Rede und zur Bestätigung des Fusionsvorganges wurden Neutronen gemessen.  Es wäre das erste Mal, dass eine Kernfusion bei niedrigen Temperaturen nachgewiesen wurde.

 

Update 8.3.18

Der Ecat-QX ist das Gerät des Erfinders Andrea Rossi, das bis zum Ende dieses Jahres auf den Markt kommen soll. Es ist ein sehr kleiner Reaktor, ungefähr in der Größe einer Injektionsnadel. Die endgültige Größe hängt von der Art des Wäremetauschers ab. Bisher hat Rossi diesen Reaktor mit einem thermischen Output von 20 bis 70 Watt betrieben. Die entgültige Version soll nun allerdings 80 Watt betragen. Diese kleinen Reaktoren liefern je nach Art des Wäremetauschers oder ihrer Anordnung warmes oder heisses Wasser oder Heissdampf. Diese kleinen Reaktoren sind nun  serienreif und werden in absehbarer Zeit mit ABB-Fertigungsrobotern gebaut werden. Die dazugehörige Regelelektronik kann gleichzeitig 100 dieser Module steuern. - Gleichzeitig entwickelt Rossi mit seinem Team zwei weitere Module, eines zu 10 kW und eines zu 100 kW.

Hierzu paßt die Antwort von Rossi an einen seiner Leser des Rossi-Blogs http://www.rossilivecat.com/:

"Wir haben nun 80 Watt-Module, die in Serie oder parallel betrieben werden können. Wir testen Prototypen von 10 kW und 100 kW. - Über das Kontrollsystem kann ich keine Informationen geben."

Das 10 kW-Modul ist ein heißer Kandidat für die Beheizung von Einfamilienhäusern. Je nach Größe des Hauses können ein oder mehrere Module für die Heizung verwendet werden - und ggf. gekoppelt mit einem Stirling-Motor -  die Stromversorgung übernehmen.

 

Update 7.3.18/2

Es gibt noch ein Update im Kapitel

http://coldreaction.net/dietransmutationvonelementen.html

 

Update 7.3.18

In Fortsetzung des gestrigen Updates geht es weiter mit vielen Einzelheiten zur bevorstehenden Markteinführung des E-Cat:

Frank Acland von  http://e-catworld.com/ stellt weiter gezielte Fragen an Rossi:

1. Wird das Anti-Kopiersystem ihre Produktionsplanung verändern? Rossi: Nein

2. Wird der E-Cat dadurch teuerer? Rossi: Nein

3. Wird der E-Cat gefährlicher? Rossi: Nein

4. Wird sich die  Verbreitung des E-Cat beschleunigen? Rossi: Möglicherweise ja.

5. Bedeutet das, dass die Anlagen-Eigner selbst die E-Cats austauschen können. (So wie man Druckerpatronen auswechselt)? Rossi: Ja.

Ein Leser fragt: Können Sie absehen in welcher Zeit sich der E-Cat für Ihre Kunden bezahlt machen wird? Rossi: Möglicherweise kürzer als erwartet. Sehr, sehr, sehr kurz.

Ein Leser hatte gefragt, wie denn in etwa das neue Gerät aussehen werde. Antwort Rossi: Es ist nur eine weisse Plastik-Box mit unserem Logo, mit einem Elektroanschluß und zwei Schlauchanschlüssen, einer um die Flüssigkeit zum Beheizen aufzunehmen und ein anderer als Auslass.

Ein anderer Leser fragt: Wird das System, welches Ihr intellektuelles Eigentum schützt, Ihre kommerzielle Strategie ändern? Rossi: Es hat unsere kommerzielle Stategie revolutioniert.

 

Update 6.3.18

Weiterhin spannende Zeiten im Blog http://www.rossilivecat.com/ von Andrea Rossi.  Rossi hält hier auf geschickte Weise Kontakt zu seinen Untertützern und gibt Stück für Stück preis, wie die Entwicklung rund um den E-Cat weiterläuft. Ein Hindernis bei öffentlichen Tests für den E-Cat war bisher, dass Rossi große Angst vor "Reverse-Engineering" hatte, also vor dem Kopieren seiner Geräte. Der E-Cat ist zwar weltweit patentgeschützt, aber Konkurrenten haben seit langem "rund um den E-Cat herum" ähnliche Patente angemeldet.  Das Patent wird im Zweifel vielleicht schützen, trotzdem werden kapitalstarke Konkurrenten versuchen, Rossi in lange und teure Patentstreitigkeiten zu verwickeln.

Zumindest das Thema "Reverse-Engineering" scheint seinen Schrecken verloren zu haben, das besagen jedenfalls die nachfolgenden Mails:

Ein Leser fragt: Befürchten Sie nicht, dass Ihre Wettbewerber vielleicht die ersten ausgelieferten Geräte nutzen werden um sie zu kopieren?

Rossi: Ganz und gar nicht: Wir haben einen Weg gefunden das reverse engineering unmöglich zu machen. Glauben Sie mir: Unmöglich.

Wir haben das mit Hilfe eines Top-Spezialisten auf diesem Gebiet herausgefunden.

Frank Acland fragt zu diesem Thema noch einmal ganz genau nach:  Sehr interessant, was Sie da zum Thema bezüglich der Unmöglichkeit von Reverse-Engineering der E-Cats sagen.

1. Denken Sie es wird beides unmöglich sein zu kopieren, sowohl den Controller als auch den Reaktor? - Rossi: Ja

2. Bedeutet das, dass Sie nun zuversichtlicher sind hinsichtlich der Verkäufe und Distribution? - Rossi: Ja

3. Denken Sie nicht, dass vielleicht ein anderer Spezialist auf diesem Gebiet die Geheimnisse herausfinden könnte, wenn er nur genug Zeit und Mittel hat?
Rossi: Ich denke es ist unmöglich.

4. Meinen Sie, Sie können sich jetzt ganz sicher fühlen, wenn Sie den E-Cat an Außenstehende senden, um ihn dort testen zu lassen?
Rossi: Wenn wir kommerzialisieren wollen, macht es anders keinen Sinn. Kunden möchten den E-Cat unabhängig testen.

5. Wenn Sie "unmöglich" sagen, haben Sie keine Sorge, dass es dann eine besondere Herausforderung für Reverse-Engineers sein könnte das Geheimnis zu "knacken"?
Rossi: Das Geheimnis zu "knacken"  wird ohnehin die bevorzugte Sportart unserer Konkurrenten sein.

Am Ende ist die wichtige Botschaft: Es gibt keinen Grund mehr, den E-Cat nicht an alle Interessenten zu liefern, ob Universitäten oder Firmen. Der E-Cat, der zwar vielfach getestet, patentiert und repliziert wurde aber doch ein geheimes Dasein führte,  wird endlich in der realen Welt auftauchen. Die nächsten Monate und Jahre werden ungemein spannend.
 

Update 5.3.18

Russische Veranstaltungen zu LENR heißen im Titel oft  'Condensed Matter and Ball-Lightning", also LENR und Kugelblitze. Nun sehe ich einen Artikel in http://e-catworld.com/2018/03/03/modeling-rare-ball-lightning-with-skyrmion-quasiparticle/  der darauf verweist, dass es auch in Finnland Versuche mit Kugelblitzen gibt. Hier wurden Sie sogar künstlich erzeugt und filmisch dokumentiert.

Kugelblitze spielen bei der Erforschung von LENR eine wichtige Rolle, weil man sich in ihnen eine Erklärung für den LENR-Effekt erhofft. Über Blitze in der Natur weiß man viel, über Kugelblitze wenig. Man beobachtet sie seit Jahrhunderten, aber erst in neuerer Zeit und durch die Verfügbarkeit moderner Fotografie werden sie  häufiger dokumentiert:

Der Versuch in Finnland geht nun einen Schritt weiter - hier wurde ein Kugelblitz künstlich erzeugt und dokumentiert:

Die theoretische Erklärung des Vorgangs ist wissenschaftlich anspruchsvoll. Vorgebildete Leser finden sie im o. g. Link und von dort aus in weiterführenden Links.

 

Update 3.3.18

Zwei sehr interessante Einträge aus dem "Rossi-Blog" http://www.rossilivecat.com/ die zeigen wohin technisch "die Reise geht".

Ein Leser fragt: Aus Ihrem gestrigen Kommentar ersehe ich, dass der neue große Reaktor eine Leistung von 100 kW haben wird. Habe ich das richtig verstanden?

Rossi: Das ist der Prototyp den wir testen.

Dann hat Frank Acland, Herausgeber von http://e-catworld.com/ sehr intelligente Fragen gestellt:

Er schreibt: Dies ist meine Interpretation dessen was im Moment vor sich geht. - Rossi wurde "klein" mit dem QX, weil dieser leichter zu beherrschen war und er  benötigte etwas "Stabiles" um damit kommerzielle Anwendungen erreichen zu können. Er testete das Gerät rund ein Jahr (Sigma 5) um seine Zuverlässigkeit zu beweisen und so konnte er einen neuen Partner gewinnen der ihm bei der Kommerzialisierung hilft. Sie haben einen Prototypen einer ersten Generation von Anlagen konzipiert und bereiten nun deren Fertigung vor.

In der Zwischenzeit, so wie es Rossi immer tut, versucht er Weiterentwicklungen/Verbesserungen zu erreichen. Offensichtlich ist es weniger komplex Anlagen mit größeren Reaktoren zu bauen (es sind weniger Teile zu bauen und die Anlagen sind einfacher wieder zu befüllen usw.), aber es hört sich so an, als seien diese großen Anlagen schwieriger stabil zu halten. Rossi will daher einen größeren Reaktor mit einem neuen Kontrollsystem für längere Zeit testen. Wird dies erfolgreich ablaufen, wird dieser neue Reaktor als eine zweite Generation kommerzieller Anlagen genutzt werden und möglicherweise die QX Controller und Reaktoren ersetzen, wenn diese erste Generation von Anlagen zur Wiederbefüllung der Reaktoren ansteht.

Wie korrekt ist meine Annahme?

Rossi: Ja, Ihre Interpretation ist richtig.

Anmerkung: Damit hat Acland sehr viel Klarheit in die Vorgehensweise von Rossi gebracht. Ich kann mich auch nicht erinnern, dass Rossi jemals auf eine so komplexe Frage eine so eindeutige Antwort gegeben hat. Man könnte auch sagen: Er hat sich nie so weit in die Karten schauen lassen. Das zeigt auch, dass er sich seiner Sache immer sicherer wird.

 

Update 2.3.18

Im Rossi-Blog http://www.rossilivecat.com/ taucht wieder einmal der Name Sven Kullander auf:

Ein Leser schlägt Bezeichnungen für einen E-Cat größerer Bauart vor und schreibt schließlich: "Ich kann es gar nicht erwarten im Markt ein neues Produkt zu sehen, mit einem Schild, gewidmet Sven Kullander, genau wie sie es schon bei der Anlage in Doral getan haben."

Rossi antwortet: "Ein hervorragender Vorschlag: Der Name könnte lauten "Ecat SK 100 kW", wobei 'SK' Sven Kullander bedeutet, so wie es dies auch bei jedem E-Cat erklärt werden wird." 

Ich habe schon in dem neuen Kapitel  http://coldreaction.net/die-lenr-protagonisten.html auf Sven Kullander hingewiesen.

Überspitzt könnte man sagen: Ohne Sven Kullander gäbe es Andrea Rossi nicht. (D. h. in seiner heutigen Rolle) In einem Artikel von 2015 http://www.ecat-thenewfire.com/blog/in-memory-of-sven-kullander/ habe ich einen ausführlichen Bericht über Kullander gefunden. Ich übersetze ihn auszugsweise, teilweise sinngemäß:

"Vor einem Jahr, am 26. Jan. 2014 verstarb Prof. Sven Kullander. Viele von Ihnen wissen, dass er sich seit 2011 für den E-Cat interessiert hat und davon überzeugt war, dass der sog. "Rossi-Effekt" ohne jeden vernünftigen Zweifel real ist. Sein Freund und Kollege Bo Höistad hat für uns einen schwedischen Artikel ins Englische übersetzt.  Hier der Text: Unser hochgeschätzter Freund und Kollege Sven Kullander, Professor Emeritus für Hochenergie-Physik ist im Alter von 77 Jahren von uns gegangen. Sven war in Karlstad, Schweden geboren und studierte in jungen Jahren am Royal Institute of Technology in Stockholm, wo er im Jahre 1961 sein Master-Degreee in Electrical Engineering erhielt. 1971 promovierte er an der Universität Uppsala mit einer Dissertation über die Streuung von Teilchen in Atomen bei hoher Energie. 

Anfang der sechziger Jahre begann Sven ein Doktorat als Forschungsassistent am "Enrico Fermi Institute for Nuclear Studies" an der Universität Chicago. Später wechselte er zum Gustav Werner Institut in Uppsala und zum CERN, wo er als Experimentalphysiker arbeitete. 1979 wurde Sven zum Professor für Hochenergie-Physik an der Universität Uppsala ernannt. Darüberhinaus hatte er verschiedene hochrangige Funktionen inne, national wie international. Sven setzte daneben seine Arbeit zur Teilchenforschung am CERN fort sowie auch am Svedberg Laboratory in Uppsala.

Sven hat ungefähr 200 wissenschaftliche Veröffentlichungen verfaßt und sich bei der Ausbildung von Physikern an der Universität Uppsala engagiert.

In den letzten Jahren hat er sich intensiv mit der Energieerzeugung durch Fusionsreaktionen bei niedrigen Energien beschäftigt, die durch den italienischen Erfinder Andrea Rossi bekannt wurden."

Ich habe mehrfach über Sven Kullander geschrieben, zuletzt im Kapitel http://coldreaction.net/die-lenr-protagonisten.html

Ein ehemaliger Student hatte Kullander auf einer Bahnfahrt zufällig getroffen und fragte ihn sinngemäß, weshalb er sich des E-Cat von Rossi angenommen habe, denn es war klar, dass die Mehrheit der Physiker diese Technologie noch immer für "Junk-Science" hielt. Kullander meinte dazu, er habe in seinem Leben als Wissenschaftler alles erreicht und brauche auf derartige Vorbehalte keine Rücksicht mehr zu nehmen.

Kullander hatte Rossi besucht (sh. rechts im  Bild, links Rossi )

und bescheinigte ihm einen "sauberen wissenschaftlichen Ansatz". Nach diesem Urteil waren die Weichen für den sog. Lugano-Report  LuganoReportSubmit.pdf gestellt. Das positive Ergebnis dieses Reports und die folgende Replikation des E-Cat durch den russischen Professor Alexander Parkhomov bildeten die Grundlage für die breite Anerkennung von Rossi's Erfindung, die dann durch die Erteilung des US-Patents im Jahre 2015 abgerundet wurde.

Seit dieser Zeit, unterbrochen durch einen unschönen Lizenzstreit, hat Rossi weitere entscheidende Fortschritte auf dem Weg zur Industrialisierung gemacht.


Update 1.3.18

Es ist eine Schande, wir schreiben heute den 1.3.18 und Wikipedia Deutschland schreibt in seinem Text über Andrea Rossi nach wie vor: "Der sogenannte Energie-Katalysator soll, wie Rossi in einem Interview behauptete, die Energie auf der Grundlage einer „schwachen Kernreaktion“ erzeugen. Allerdings wurde bei der internationalen Patentanmeldung das Gerät als nicht patentierbar abgelehnt, da die Funktionsweise den allgemein anerkannten Gesetzen der Physik widerspräche. Die Anwendung müsste entweder experimentell oder theoretisch bestätigt werden. Journalisten war es nicht erlaubt, den Kern des Reaktors zu untersuchen." Kein Wort davon, dass das Patent 2015 erteilt wurde und mittlerweile weltweit gilt.  Weiter schreibt Wikipedia: Rossi behauptet, dass in seinem „Reaktor“ Kerne von Nickel- und Wasserstoffatomen bei niedrigen Temperaturen (1400 °C) miteinander verschmelzen. Claude Petitjean vom Schweizer Paul Scherrer Institut bezweifelt dies aufgrund der Coulomb-Barriere, die eine Teilchenfusion verhindere: „Ich halte es für ausgeschlossen, dass der Reaktor von Herrn Rossi auf Basis einer Kernfusion Energie erzeugt.“ Tatsache ist, dass Rossi nie behauptet hat, die erzielte Überschussenergie sei das Ergebnis einer Kernfusion.

Auch der übrige Text des Eintrags versucht mit allen Mitteln den Eindruck zu erzeugen, dass Rossi selbst durch und durch unseriös sei und  seine Erfindungen demzufolge auch.

In früheren Einträgen bezog sich Wikipedia noch auf den Journalisten Stephen Krivit. Krivit hatte immer wieder behauptet Rossi sei ein Lügner. Als Zeuge für den Betrug sollte auchToni Tether, ein Armee-Wissenschaftler dienen. Krivit hatte ihn vor ein paar Jahren angeschrieben, aber die Antwort fiel anders aus als Krivit gedacht hatte. Der Besuch von Tether bei Rossi war im Jahre 2009. Er war allerdings fair genug, die Mail von Tether in seinem Blog zu veröffentlichen.

"Ich hatte wirklich in meinen Unterlagen zu suchen, um sicherzustellen, dass ich das richtige Jahr und den richtigen Monat finde. Das Experiment maß einen elektrischen Input von, ich glaube, 400 Watt..... Es gab eine Wasserstoff-Quelle in dem Gerät und die Masse des Wasserstoffs wurde gemessen um sicherzustellen, dass sie nicht Quelle der gemessenen Hitze war. Das Experiment zog sich über Stunden hin und wir wurden bei der Beobachtung langsam müde. Der Input der elektrischen Energie im Vergleich zum Output der Heizungsenergie war das 25-fache (vielleicht nicht ganz exakt, aber das ändert nichts am Ergebnis). (Anm. Der Output an Energie übertraf den Input um das 25-fache) Wenn man dabei berücksichtigt, dass dies über mehrere Stunden der Fall war, kann man ausschließen, dass ein chemischer Prozeß der Grund für diese Reaktion war.

Rossi weigerte sich, zu erklären, was da vor sich ging und gab nur Hinweise auf einen geheimen Katalysator.Ich glaube der Grund, dass wir keine weiteren Informationen über den Prozeß erhielten, war, dass Rossi selbst nicht wußte, warum es funktionierte, aber es funktionierte definitiv.

Eine andere Erklärung für seine Weigerung, uns Details zu geben war vielleicht, dass sie so simpel war, dass sie kopiert werden könnte."




Ab hier sind die Updates mit Kurzbeschreibungen versehen und als Dokumente aufrufbar. Besonders wichtige Meldungen sind rot gekennzeichnet. Es geht zurück bis 2014

 

 

Wir sind an einem (LENR) Wendepunkt: 28.2.18.docx

Fortschrittsberichte zur Industrialisierung des E-Cat QX: 25.2.18.docx

und  27.2.18.docx

Warum gibt es noch keinen E-Cat für Einfamilienhäuser? 20.2.18.docx

Ausführlicher italienischer Zeitungsartikel zum E-Cat. 19.2.18.docx

16.2.18.docx und 17.2.18.docx Fortschrittsberichte zur Industrialisierung des E-Cat QX.

Fortschrittsbericht zur Industrialisierung des E-Cat QX: 15.2.18.docx

Fortschrittsbericht zur Industrialisierung des E-Cat QX: 14.2.18.docx

Eine weitere E-Cat-Replikation aus Rußland: 11.2.18.docx

Schreiben an eine Wissenschaftsredaktion: 10.2.18.docx

Fortschrittsbericht zur Industrialisierung des E-Cat QX: 9.2.18.docx

Fortschrittsbericht zur Industrialisierung des E-Cat QX: 7.2.18.docx

Carl Page (Bruder von Google-Gründer Larry Page) schreibt: "Die 16 größten Schiffe produzieren genauso viel Abgase wie alle Autos dieser Welt": 6.2.18.docx

Ein Überblick über LENR-Patente von US-Behörden: 5.2.18.docx

Fortschrittsbericht zur Industrialisierung des E-Cat QX: 29.1.18.docx

Rydberg-Wasserstoffatome sind "Hydrinos": 28.1.18.docx

Fortschrittsbericht zur Industrialisierung des E-Cat QX: 26.1.18.docx

Fortschrittsbericht zur Industrialisierung des E-Cat QX: 25.1.18.docx

Forschungsergebnisse aus Japan: 24.2.18.docx

Fortschrittsbericht zur Industrialisierung des E-Cat QX: 22.1.18.docx

LENR und das Rydberg-Wasserstoffatom: 21.1.18.docx

Wichtige LENR-Veröffentlichung der Universität Melbourne: 20.1.18.docx

Fortschrittsbericht zur Industrialisierung des E-Cat QX: 19.1.18.docx

Deutsche Patentanmeldung für LENR-betriebenes U-Boot: 18.1.18.docx

Fortschrittsbericht zur Industrialisierung des E-Cat QX: 17.1.18.docx

Fortschrittsbericht zur Industrialisierung des E-Cat QX: 16.1.18.docx

Japanische Aktivitäten und Fortschritte bei der Industrialisierung: 15.1.18.docx

In Japan wird die LENR-Forschung staatlich koordiniert: 13.1.18.docx

Fortschrittsbericht zur Industrialisierung des E-Cat QX: 11.1.18.docx

Könnte der E-Cat alte Dampflokomotiven wieder in Fahrt bringen? 9.1.18.docx

Fortschrittsbericht zur Industrialisierung des Ecat-QX: 8.1.18.docx

Fortschrittsbericht zur Industrialisierung des Ecat-QX: 7.1.18.docx

Fortschrittsbericht zur Industrialisierung des Ecat-QX: 5.1.18.docx

Ein Spezialist kommentiert die E-Cat-Demo in Stockholm: 3.1.18.docx

Ausführlicher Pressebericht über die E-Cat-Demo in Stockholm: 2.1.18.docx

Chinesische Experimente mit dem E-Cat: 29.12.17.docx

Neues Verfahren: Die Laser-Boron-Fusion: 17.12.17.docx

Die "Aftenposten" schreibt über die Demonstration in Stockholm: 16.12.17.docx

Ein wichtiger Kommentator zu LENR: Tom Whipple: 13.12.17.docx

Neue, wichtige, LENR-Patentanmeldung der NASA: 11.12.17.docx

Langer, guter Artikel aus den USA über Rossi: 8.12.17.docx

Patent-Veröffentlichung Leif Holmlid: 4.12.17.docx

Der Gutachter in Stockholm kam aus der Öl-Industrie: 1.12.17.docx

Kommentar von Mats Lewan zu Demonstration in Stockholm: 25.11.17 -1.docx

Reaktion auf die Demonstration in Stockholm: 25.11.17 - 2.docx

Erste Eindrücke von der Demonstration in Stockholm: 25.11.17 -1.docx

Erste Gäste  der Rossi-Demonstration sind in Stockholm eingetroffen: 24.11.17.docx

"Nasdaq" berichtet über Rossi's Demonstration in Stockholm 19.11.17.docx

Details aus Airbus LENR-Patentanmeldung 15.11.17.docx

5-Sigma ist bei Rossi's Ecat-QX erreicht: 12.11.17.docx

Ein LENR-Patent von Francesco Piantelli ist auf Einspruch von Rossi wieder entzogen worden: 10.11.17.docx

Versuchsaufbau von Rossi's Ecat-QX: 9.11.17.docx

"Um die Faktenlage bei Wikipedia steht es schlimmer als gedacht: 7.11.17.docx

Wichtige Ausarbeitung der NASA zu LENR: 5.11.17.docx

Russische Forscher berichten über LENR:31.10.17.docx

Ergänzung zum Thema Dampfmotor: 30.10.17.docx

"Episches Comeback" für den Dampfmotor: 29.10.17.docx

Aufsatz aus Rußland: "Die Energierevolution ist nah": 27.10.17.docx

Chinesische LENR-Patentanmeldung 22.10.17.docx

Der Energiegewinn aus Kernreaktionen verstößt nicht gegen den Energie-Erhaltungssatz: 18.10.17.docx

Unabhängiger Sachverständiger bestätigt Funktion der 1-MW-Anlage von Rossi im 350-Tage Test: 17.10.17.docx

Zusammenfassung von LENR-Aktivitäten in Rußland: 6.10.17.docx

Bericht über die LENR-Konferenz inSotchi: 6.10.17 -2.docx

LENR-Ausarbeitung von "National Instruments" 1.10.17.docx

Neue LENR-Patentanmeldung aus Tschechien und Rußland: 29.9.17.docx

Sind die Spalten nur klein genug, verliert die Coulomb-Barriere ihre Wirkung: 26.9.17.docx

Energiegewinnung durch Kavitation: 25.9.17.docx

Neue LENR-Patentanmeldung der NASA: 24.9.17.docx

Bericht über mein erstes LENR-Seminar: 22.9.17.docx

Rossi bietet Hitze zum Verkauf an: 21.9.17.docx

dto: 20.9.17.docx

Kleiner Fusionsreaktor aus Chile: 18.9.17.docx

Russischer Artikel über den E-cat von Rossi: 14.9.17.docx

Sehr interessantes Video zur Geschichte der Kalten Fusion: 12.9.17.docx

Erinnerung an Three Mile Island: 9.9.17.docx

Japanische physikalische Gesellschaft berichtet über "riesige Fortschritte" bei LENR: 8.9.17.docx

NASA-Ausarbeitung zu LENR bei Luftfahrzeugen: 3.9.17.docx

Langes Interview von Mats Lewan mit Andrea Rossi: 26.8.17.docx

Produktion von Überschußenergie bei LENR-Experimenten in Japan: 24.8.17.docx

Neue US-Patentanmeldung für ein LENR-Gerät: 21.8.17.docx

Video des kleinsten Fusionsreaktors aus Chile: 18.8.17.docx

Edmund Storms Modell der Kalten Fusion: 17.8.17.docx

US-Artikel: Die Zukunft der nachhaltigen Energie ist LENR: 16.8.17.docx

Ex-Verteidigungsminister von Kanada: LENR ist real: 16.8.17 -2.docx

LENR und Quasikristalle: 14.8.17.docx

Prof. David Nagel und LENR: 28.7.17.docx

Langes interessantes Interview mit Andrea Rossi: 23.7.17.docx

Langzeitdokumentation von Rossi-Aktivitäten: 16.7.17.docx

"Aftenposten": Kalte Fusion ist real und fertig: 14.7.17.docx

Rossi's "Rechte Hand" - Fulvio Fabiani: 10.7.17.docx

"Greenfiretimes" schreibt über LENR: 8.7.17.docx

Veränderungen der nuklearen Komposition im Parkhomov-Reaktor: 21.6.17.docx

Weiterer Bericht zur LENR-Tagung in Asti: 15.6.17.docx

NASA Chef-Wissenschaftler: LENR ist real: 12.6.17.docx

Ergebnisse der LENR-Konferenz in Asti: 8.6.17.docx

NASA: Antrieb von Fluggeräten durch LENR: 6.6.17.docx

Demonstration von LENR-Überschußenergie an Universität in Moskau: 6.6.17 - 2.docx

LENR-Tagung unter Beteiligung von Airbus: 3.6.17.docx

Die "Berliner Zeitung" schreibt über LENR:31.5.17.docx

Indische Trade Science schreibt über LENR: 23.5.17.docx

"The Hindu" schreibt über LENR:16.7.15.docx

Unified Gravity: COP 3000 und mehr: 4.5.17.docx

Teilnehmer des  EU-Parlamentsausschusses für Energie 2013: 3.5.17.docx

Leif Holmlid: 450 mal mehr Energieertrag als Energieeinsatz: 28.4.17.docx

Elsevier-Institut berichtet über Rossi und Parkhomov: 26.4.17.docx

LENR-Seminar in Russland: 19.4.17.docx

Die Gebrüder Wright im Vergleich zu Andrea Rossi: 10.4.17.docx

Erneute E-Cat-Repliktion durch Prof. Parkhomov: 5.4.17.docx

"Edgy Labs": Kalte Fusion wird auf dem Markt sein, bevor wir wissen was dahintersteckt: 30.3.17.docx

Defense Ingelligence Agency: LENR ist eine disruptive Technologie: 28.3.17.docx

"The Scotsman" schreibt über LENR: 25.3.17.docx

Japan koordiniert die LENR-Forschung: 23.3.17.docx

Theoretische Erklärung des Rossi-Effekts durch Rossi/Gullström: 22.3.17.docx

Ob Wikipedia lernfähig ist?: 21.3.17.docx

Chinesisch-Amerikanische LENR-Kooperation 17.3.17 -1.docx

Nissan wird bei seiner LENR-Forschung staatlich unterstützt: 17.3.17 -2.docx

Nissan möchte den Ecat als Heizung für den LEAF nutzen: 16.3.17.docx

Antwort der Europ. Kommission zu LENR: 9.3.17.docx

Eine Erklärung für den Rossi-Effekt: 8.3.17.docx

"Wenn das ein Trick war, dann ein verdammt guter":24.2.17.docx

Erste neue Arbeitsplätze durch LENR: 22.2.17-1.docx

LENR-Reaktionen durch nicht-lineare Wellen: 22.2.17.docx

LENR-Pionier Prof. Sergio Focardi: 21.2.17.docx

"Nie wieder Schlangenöl" titelt die indiesche "Business Line" und blickt auf LENR:16.2.17.docx

Prof. Sergey Sall berichtet über die Behinderung neuer Technologien: 15.2.17.docx

Dokumentation über den Stand der LENR-Technologie: 11.2.17.docx

In Gerichtsdokument zum Rechtsstreit Rossi/Industrial-Heat wird Boeing erwähnt: 8.2.17.docx

Grafik über den COP (Coeffizient of Performance) des Rossi-Reaktors über ein Jahr: 4.2.17.docx

Ein LENR-Seminar in Rußland: 5.2.17.docx

LENR-Vorlesung an der "George Washington University": 31.1.17.docx

Bestätigung des "Rossi-Effekts" durch Universität Budapest: 27.1.17.docx

Airbus meldet Patent für Fusionsreaktor an: 27.1.17 (2).docx

Siemens hat schon 1989 ein Patent zur "Kalten Fusion" angemeldet: 26.1.17.docx

LENR-Flugzeugantriebe bei Airbus: 26.1.17 - 2.docx

Wichtige LENR-Veröffentlichungen aus Schweden: 22.1.17.docx

Zwei schwedische Spitzenforscher berichten über LENR: 20.1.17.docx

LENR-Patentanmeldung aus Japan: 18.1.17.docx

SunCell-ähnliches Gerät aus Rußland: 9.1.17.docx

Marokko interessiert sich für LENR: 8.1.17.docx

Das "CERN" interessiert sich für LENR: 5.1.17.docx

Japan bestätigt Überschussenergie und Reproduzierbarkeit von LENR: 3.12.16.docx

"Russia Today" in den USA berichtet über Brillouin-Energy: 29.12.16.docx

Auch die NASA "rehabilitiert Fleischmann und Pons: 22.12.16.docx

"Scientific American" schreibt über LENR: 18.12.16.docx

Neue Theorie für LENR: 9.12.16.docx

Interview Vessela Nikolova mit Andrea Rossi: 6.12.16.docx

Thermoelektrische Elemente für LENR-Reaktoren: 5.12.16.docx

Flow-Meter bei der Messung von LENR-Reaktoren: 3.12.16.docx

Isotopen-Verschiebungen im Parkhomov-Reaktor: 2.12.16.docx

Die "LENR-Heldin des Jahres": Pamela Mosier-Boss: 30.11.16.docx

LENR: Leif Holmlid und die Universität Göteborg: 25.11.16.docx

Firma "LENR-Cars":21.11.16.docx

LENR-Firma "Unified Gravity": 20.11.16.docx

LENR auf der "World Clean Conference" 18.11.16.docx

Das kanadische Militär berichtet über LENR: 17.11.16.docx

Chef-Forscher von ST-Microelectronics bestätigt bestätigt Funktion des E-Cat: 14.11.16.docx

Die LENR-Firma "Phonon Energy": 13.11.16.docx

Die LENR-Firma Jet Energy/Nonor Tech: 11.11.16.docx

"Chemical and Engineering News" schreibt über LENR: 8.11.16.docx

Das Cambridge-Network schreibt über LENR: 5.11.16.docx

Die LENR-Firma Nichenergy: 4.11.16.docx

Prof. Lesch bestreitet (Zu Recht) die Existenz der Kalten Fusion (aber alles andere ignoriert er): 2.11.16.docx

Weitere LENR-Patentanmeldung durch Airbus: 25.10.16.docx

Neue LENR-Patentanmeldung durch Airbus: 23.10.16.docx

Russische Wissenschaft beschäftigt sich mit Rossi und Parkhomov: 19.10.16.docx

Vattenfall beobachtet den E-Cat: 14.10.16.docx

LENR auf der Welt-Energie-Konferenz: 8.10.16.docx

Was LENR angeht verdient "Forbes" des Oskar für Fake-Jounalismus: 24.9.15.docx

LENR-Erfolge in Japan: 19.6.16.docx

Ein Blick in die Zukunft der Haustechnik: 18.9.16.docx

New Scientst schreibt nochmals über DTRA-Report: 16.9.16-1.docx

New Scientist schreibt über den DTRA-Report: 16.9.16.docx

Der "berühmte DTRA-Report" 3.9.16.docx

Brillouin-Energy will den Sioux Energie liefern: 27.8.16.docx

Mitsubishi schreibt über die erfolgreiche Transmutation von Elementen: 22.8.16.docx

Professor Visottskyii schreibt über Rossi: 15.8.15.docx

NTV-Fake-News über LENR: 13.8.16.docx

US-Patentanmeldung von Airbus: 11.8.16.docx

Die Bild-Zeitung verbreitet Fake-News über LENR: 7.8.16.docx

Es gibt jetzt eine Firma, die Material und Geräte für LENR-Versuche liefert: 4.8.16.docx

"The Hindu" berichtet über LENR: 4.7.16.docx

Einer der schärfsten Widersacher von Rossi streicht die Segel: 7.7.16.docx

Isotopenverschiebungen beim Betrie der 1 MW-Anlage von Rossi:  8.7.16.docx

Russische Professoren berichten über den E-Cat von A. Rossi: 12.7.16.docx

Mitsubishi arbeitet ebenfalls an der Transmutation von Elementen: 14.7.16.docx

Untersuchung der Isotopenveschiebung im Rossi-Reaktor wurde von der Universität Uppsala durchgeführt: 19.7.16.docx

"Foreign Policy" berichtet über die Ermordung des LENR-Forschers Mallove:18.7.16.docx

Japaner präsentieren Neutronen-Generator: 29.7.16.docx

Patentanmeldung für E-Cat-ähnliches Gerät in Japan: 2.6.16.docx

TU-Berlin behindert LENR-Forschung: 3.6.16.docx

Israel investiert massiv in LENR: 19.6.16 -1.docx

Dr. Rossi, wäre es nicht an der Zeit sich eine andere Unternehmensstruktur zuzulegen? 19.6.16.docx

Nochmal ein Brief an Rossi zum gleichen Thema: 16.6.15.docx

Russ. Patent für die Transmutation von Elementen mit Hilfe von Bakterien: 30.60.16.docx

Russisches Team meldet Transmutation von Elementen: 28.6.16.docx

Programm der 23ten LENR-Konferenz in Sotchi: 25.5.16.docx

E-cat Test von 2012 (zwei Jahre vor dem Lugano-Test) 24.5.16 -1.docx

Auch China übt den E-cat: 24.5.16.docx

Hydro-Fusion firmiert im Internet nun unter "LENR com" 22.5.16.docx

Die Technologie von Brilliant-Light-Power ist real und verifiziert: 21.5.16.docx

Prof. Visottskyii schreibt über A. Rossi: 17.5.16.docx

Übersicht weltweiter LENR-Aktivitäten durch die Navy: 14.5.16 -1.docx

Russen berichten über LENR-Pläne für die Raumfahrt:

Airbus kooperiert mit Prof. Leif Holmlid: 13.5.16 - 2.docx

Russen berichten über LENR-Pläne für die Raumfahrt: 13.5.16.docx

US-Verteidigungsausschuss bittet Ministerium um Stellungnahme zu LENR:11.5.16.docx

Isotopenveränderungen im Lugano-Test: 10.5.16.docx

Prof. Piantelli ist ein Patent zur Kalten Fusion erteilt worden: 19.4.16.docx

Universität Moskau repliziert E-Cat: 18.4.16.docx

Aufsatz: "LENR könnte merkwürdig sein":18.4.16 -1.docx

Indische "Business Line" schreibt über LENR: 13.4.16.docx

ENEA und Universität Catania replizieren erfolgreich die Versuche von Pons und Fleischmann: 8.4.16.docx

LENR-Strom ohne UmAuch die Rockefellers trennen sich vom Öl: 24.3.16 -2.docxwege aus Schweden: 4.4.16.docx

LENR-Patent für die US-Navy erteilt: 24.3.16.docx

Das Rennen um die KommerzialisierunKugelförmige Reifen von Goodyear - ein Fall für LENR: 10.3.16.docxg hat begonnen: 22.3.16.docx

Warum Rossi Italien verlassen hat: 7.3.16.docx

Sieben Tage Überschuß-Energie an LENR-Gerät in China: 29.2.16.docx

Holmlid und Olafsson bei der amerkanischen physikalischen Gesellschaft: 23.2.16.docx

Rossi's 1-Megawattanlage kommt aus der Halle: 23.2.16 -2.docx

"La Tribune" berichtet über LENR: 15.2.16.docx

Eine russische LENR-Firma ist gegründet: 12.2.16.docx

Deutschsprachige Zusammenfassung des Lugano-Reports: 12.2.16 -2.docx

"Richtopia" - LENR-die neue Fusionsenergie 1.2.16.docx

Die kanadische Regierung berichtet über LENR: 20.1.16.docx

Die Financial-Times berichtet vorsichtig über LENR: 18.1.16.docx

Ein Überblick über die LENR-Welt von David Nagel: 17.1.16.docx

Saudi-Arabien möchte vom Öl unabhängiger werden: 11.1.16.docx

Meerwasserentsalzung mittels LENR: 7.1.16.docx

Aufsatz über globalen Einfluß von LENR: 28.12.15.docx

Prof. Price zur den Risiken für junge Wissenschaftler, die sich für LENR interessieren: "Die Reputationsfalle" 22.12.15.docx

Max Planck und neue Erkenntnisse: 18.12.15.docx

LENR-Energie für Marsmissionen: 15.12.15.docx

LENR-Forscher erhalten mehr Patente: 14.12.15.docx

"Irish Times" schreibt über LENR: 12.12.15 - 1.docx

Nächste LENR-Konferenz in Japan: 11.12.14.docx

Artikel in US-Wochenblatt über LENR: 10.12.15.docx

Rußland: Unsere Antwort an Rossi: 5.12.15.docx

Francesco Celani spricht vor dem italiensichen Senat über LENR: 1.12.15.docx

Der japanische Staat fördert LENR: 27.11.15.docx

Der japanische Staat fördert LENR: 27.11.15.docx

Fulvio Fabiani zu Rossi "Er ist so etwas wie ein Wirbelwind":25.11.15.docx

Veröffentlichung der Navy zu LENR: 9.11.15.docx

Tom Darden beginnt Vermarktung des E-Cat in China: 6.11.15.docx

Beschreibung des Rossi-Effekts durch schwedischen Lizenznehmer: 4.11.15 -1.docx

Artikel des ukrainischen Professors Vysotzky zu LENR: 1.11.15.docx

Holmlid und Olafsson präsentieren ihre Erfindung beim Stanford-Research-Institute:27.10.15.docx

Physiker erläutert das neue Interesse für den "Äther": 23. 10.15.docx

Saipem (Eni) - Manager referiert bei Airbus über den E-Cat: 21.10.15.docx

Lautes Schweigen zur LENR-Theorie von Airbus: 20.10.15.docx

Die Weltbank macht sich Sorgen um die "Nach-Kohlenstoff-Ära": 12.10.15.docx

Toyota-Patent für die Herstellung von LENR-Wafern 10.10.15.docx

Langes Interview der Huffington-Post mit Rossi: 7.10.15.docx

Bestätigung der Funktion des Ecat durch Universität Moskau: 6.10.15.docx

Schwedischer LENR-Reaktor 5.10.15.docx

Langer LENR-Artikel in "Fortune":29.9.15.docx

Tom Darden, Cherokee-Investment gibt Interview zu LENR:27.9.15.docx

LENR-Patent der Universität Göteborg: 26.9.15.docx

Erfolgreicher LENR-Dauertest beim MIT: 27.9.15 - 1.docx

Pressemitteilung der Universität Göteborg zu LENR:24.9.15.docx

Carl Page (Bruder von Larry Page) und LENR: 18.9.15.doc

Forschungs-Durchbruch für LENR bei Airbus: 22.9.15.docx

LENR-Konferenz bei Airbus: 20.9.15.docx

US-Patent für Andrea Rossi: 12.9.15.docx

Weitere russische Replikation des E-Cat: 8.9.15.docx

Die "Huffington-Post" berichtet über LENR: 7.9.15.docx

Erläuterung zum Patent für A. Rossi: 25.8.15.docx

LENR-Bericht der Universität Illinois: 20.8.15.docx

Airbus kündigt wichtige LENR-Erfindung an: 16.8.15.docx

Chinesische LENR-Patentanmeldung: 9.8.15.docx

"American Chemical Society" berichtet über LENR: 3.7.15.docx

Erwähnung meiner Webseite bei "Ego-Out" 26.6.15.docx

"Aftenposten" berichtet über Rossi's 1MW-Anlage: 22.6.15.docx

"Lugano-Gutachter" planen eigene Replikation des E-Cat: 21.6.15.docx

"Slimlife" berichtet über meine Webseite: 19.6.15.docx

Universität Illinois eröffnet LENR-Labor: 16.6.15.docx

Spanischer LENR-Investor startet: 8.6.15.docx

LENR-Firma "Solar Hydrogen Trends": 6.6.15.docx

LENR-Stellenangebot aus Rußland: 29.5.15.docx

Mitsubishi-Patent nach 12-jähriger Prüfung: 28.5.15.docx

In Padua läuft die 19. LENR-Konferenz: 19.4.15.docx

Die Forschungsministerin tankt Diesel aus Wasser, Wind und CO2: 22.4.15.docx

"Les Echos" berichtet über LENR: 12.4.15.docx

Der "Chaos-Computer-Club" beschäftigt sich mit LENR: 10.4.15.docx

Japan gründet Forschungseinrichtung für LENR: 1.4.15.docx

LENR-Patentanmeldung für Airbus: 28.3.15.docx

LENR-Patentanmeldung durch Airbus: 23.3.15.docx

Seminar in Rußland: "Ecat für Fußgänger": 20.3.15.docx

Universität Illinois: LENR für die Raumfahrt: 19.3.15.docx

Warren Buffet trennt sich von Exxon und Conoco-Philips: 18.2.15.docx

Teilnehmer der Sitzung des Ausschusses für Energie des Europaparlaments zu LENR: 17.2.15.docx

Japanisches LENR-Patent: 15.2.15.docx

"New Energy" und "Oilprice" titeln: Wir sind am Wendepunkt: 14.2.15.docx

Vermögensverwalter Black-Rock beobachtet LENR: 11.2.15.docx

Nach Parkhomov wollen auch andere den E-Cat replizieren: 9.2.15.docx

Norwegische Technik-Magazin: Öl wird wertlos: 6.2.15.docx

Theoretische Erklärung für LENR: 5.2.15.docx

Die englische Zeitschrift "Wired" berichtet über Erfolge bei LENR: 30.1.15.docx

Kommentar zur E-Cat-Replikation durch Parkhomov:  29.1.15.docx

Indisches Wissenschaftsjournal berichtet über LENR: 24.1.15.docx

Britischer Parlamentarier fragt nach LENR: 21.1.15.docx

Airbus ist optimistisch hinsichtlich der LENR-Technologie: 20.1.15.docx

Big Oil trennt sich von Ölfeldern: 11.1.15.docx

Russischer Physiker repliziert den Rossi-Reaktor: 2.1.15.docx

Die amerikanische Marine will Diesel aus Wasser herstellen: 30.11.14.docx

Die NASA entwickelt Flugzeuge mit LENR-Antrieb: 18.12.14.docx

Lockheed Martin will Fusionsreaktor in Containergrößer entwickeln: 15.12.14.docx

BlackRock trennt sich von Öl-Futures: 14.12.14.docx

Kommentar über US Öl-Strategie: 11.12.14.docx

Spiegel: Wer zündet das Sonnenfeuer zuerst: 9.12.14.docx

Kieler Bürgerinitiative für LENR gegründet: 7.12.14.docx

CNBC prognostiziert den Untergang des Rohöls durch LENR: 4.12.14 - 2.docx

Artikel in der Zürcher Zeitung: LENR in der Schweiz: 4.12.14.docx

Der 30-Tage Test des E-Cat von Andrea Rossi war erfolgreich: 1.12.14.docx

 

 

 

 

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