Coldreaction - saubere und billige Energie durch kalte Kernreaktion

LENR - die unendliche und saubere Energie kommt früher als gedacht


Was sich in den letzten Jahrzehnten in der Informationstechnologie getan hat, steht uns in der Energiewirtschaft unmittelbar bevor. Auch diese Entwicklung wird sich über Jahrzehnte erstrecken, stellt aber alles auf den Kopf, was wir bisher über Energie zu wissen glauben. Energie wird dezentral, wird unvorstellbar billig, schädigt nicht mehr die Umwelt und verbraucht praktisch keine Rohstoffe mehr.  - Die technische Seite von LENR ist für Laien leider schwer zu verstehen. Deshalb habe ich ein Extra-Kapitel "Was ist LENR" in das Hauptmenü eingefügt. - Man kann es nicht oft genug wiederholen: Bei der Kernspaltung entsteht Radioaktivität, bei  LENR nicht. Und außerdem: Die Gewinnung von Wärme mittels LENR ist vielfach repliziert, "peer-reviewed" (von anerkannten Wissenschaftlern und anerkannten wissenschaftlichen Institutionen bestätigt) vielfach patentiert, auch von der EU-Kommission in den Jahren 2012 und 2017 bestätigt. Sh. z. B. auch Update vom 25.3.17.docx  Am 7.3.18 ist Airbus ein europäisches LENR-Patent erteilt worden, sh. Update vom 14.3.18.

Die "Hauptschlagader" meines LENR-Blogs ist  dieser Abschnitt hier. Er enthält immer die neuesten Meldungen und geht zurück bis zum Jahre 2014.

Dazu noch ein ganz wichtiger Hinweis: Viele Leser meinen - und das ersehe ich aus Mails - dass mit dem täglichen Update in diesem Kapitel so etwas wie "der letzte Stand" vermittelt würde. Es ist aber so, dass es sich hier zwar immer um neue Meldungen auf dem Gebiet LENR handelt, aber ein Gesamtbild ergibt sich erst, wenn man zum einen zumindest die Einleitung http://coldreaction.net/einleitung-zu-den-neuen-energieformen.html komplett gelesen hat und auch möglichst viele der  vergangenen Updates in diesem Kapitel hier.

 

Update 14.10.19

Ergänzung zum heutigen Update: Bei der im letzten Absatz genannten finnischen Firma handelt es sich um 'Etiam Oy'. Eine Patentanmeldung gab es schon 2012: http://www.freepatentsonline.com/y2015/0162104.html

Nachdem der Börsengang erfolglos war, hört man, dass das Unternehmen "nach Feierabend" fortgeführt wird.

 

Update 14.10.19

Die Antwort von Norront-Fusion ist schon da:

"Dear Willi, thank you for your mail. The reason we dont publish is because our company is planning to release the company public on the Norwegian stock market and landing 12 M euro funding. We are focusing all our time and energy on technology now and not on publicity. We have several news in the headlights. Cop is only important when dealing with chemical energy. We are focusing on annihilation processes, 100 times more efficient than Fusion. We are the first company that have direct electricity output now thats powering 33 lights.

Sincerely
Sindre Zeiner-Gundersen

PhD Candidate Applied Physics"

Hier die Übersetzung (Verbindlich ist nur der englische Originaltext)

"Lieber Willi, vielen Dank für Deine Mail. Der Grund, warum wir nicht publizieren, ist, dass unser Unternehmen plant,  an die norwegische Börse zu gehen und 12 Mio. Euro zu finanzieren. Wir konzentrieren unsere gesamte Zeit und Energie auf die Technologie und nicht auf die Öffentlichkeitsarbeit. Wir haben mehrere Neuigkeiten zu bieten . Der COP ist nur wichtig, wenn es um chemische Energie geht. Wir konzentrieren uns auf Annihilationsprozesse, die 100 Mal effizienter sind als die Fusion. Wir sind das erste Unternehmen, das jetzt, da es 33 Lampen  mit Strom versorgt, eine direkte Stromerzeugung beherrscht."

Zunächst einmal: Das der COP auf chemische Prozesse beschränkt sein soll, kann ich nicht so hinnehmen. Der Begriff ist seit Jahren bei LENR gebräuchlich, um die eingesetzte Energie mit der produzierten Energie zu vergleichen.

Zum Begriff Annihilation. Wikipedia sagt dazu: "In der Elementarteilchenphysik versteht man unter Annihilation (lat.: annihilatio „das Zunichtemachen“) den Prozess der Paarvernichtung (auch: Paarzerstrahlung), bei dem ein Elementarteilchen und sein Antiteilchen sich zusammen in andere Teilchen verwandeln."  So etwas kennt man eigentlich nur aus den Versuchen im CERN. Schon früher wurde über NORRONT berichtet, dass in den Versuchen von Holmlid Teilchen entstehen, die man sonst nur aus den Prozessen des CERN kennt. Weil Holmlid nicht über einen Teilchenbeschleuniger verfügt, entstehen sie auf eine andere Art. Wie, das werden wir irgendwann erfahren.

Interessant ist, dass Zeiner-Gundersen von einem Annihilations-Prozeß spricht, der 100 mal effizienter ist als Kernfusion. Wenn es um diese Größenordnungen geht, ist es tatsächlich unsinnig von einem COP zu sprechen: Die erzielte Energie ist von vornherein endlos. Das dort schon jetzt in geringem Umfange direkt Strom erzeugt wird, ist tatsächlich ein Meilenstein.

Für den Börsengang kann man Norront nur Glück wünschen. Zuletzt ist der Börsengang eines finnischen LENR-Unternehmens ohne Ergebnis geblieben. Hoffen wir, dass Norront Erfolg hat und seine Geschichte weiterschreiben kann.

 

 

Update 13.10.19

Leider ist http://www.norrontfusion.com/technology

mit seinem Chef Leif Holmlid nicht so gesprächig wie Andrea Rossi. Ich halte es aber für durchaus möglich, dass Norrontfusion am Ende als Sieger aus dem LENR-Rennen hervorgeht.

Hier noch einmal das Statement von Norront-Fusion: (Etwas gekürzt, verbindlich ist nur der englische Originaltext)


    Die Technologie verwendet eine kondensierte Form eines ultra-dichten Zustands des Wasserstoffs, mit einem Pikometer Abstand. Ultra-dichter Wasserstoff wird  zerlegt, um einen kontrollierten Fluss von hochenergetischen Partikeln für die Energie- und Stromproduktion zu erzeugen. Es entstehen keine schädlichen Emissionen oder Gefahrstoffe durch den Prozess.

    Norrønt Fusion Energy AS macht derzeit gute Fortschritte mit dem 4-jährigen Programm zur Entwicklung dieser Technologie für erneuerbare kondensierte Wasserstoffenergie (CHE).

    Ein wichtiger Meilenstein und technologischer Durchbruch wurde im August 2017 erreicht, als aus unserem Reaktor ein konstant hoher Fluss hochenergetischer Partikel erzeugt wurde, d.h. hohe Energiemengen erzeugt wurden. Experimentelle Reaktoren werden derzeit als Multiple-Test-Validierungsreaktoren und für die Prüfung der direkten Stromumwandlung eingesetzt. An mehreren Standorten in Norwegen und Schweden sind Testdemonstrationssysteme mit Muon-Produktion in Betrieb.

    Ultradichter Wasserstoff ist auch für andere grundlegende wissenschaftliche und industrielle Anwendungen von großer Bedeutung.

 

Ich werde mich mit Norront in Verbindung setzen und darum bitten, das etwas mehr informiert wird. (Versuchen kann man es ja mal).

Hier der deutsche Text:

Lieber Leif Holmlid und Kollegen,

ich betreibe in Deutschland seit rund fünf Jahren den größten LENR-Blog https://coldreaction.net/  In diesem Jahr haben die Seitenaufrufe (kumuliert) die Millionengrenze überschritten.

Neben Brillouin-Energy, der Leonardo-Corporation, Airbus, Brilliant-Light-Power usw. verfolge ich alle Nachrichten die uns von Norrontfusion erreichen. Leider sind es so wenige. So sind alle Augen immer wieder auf Andrea Rossi gerichtet, der durch ein geschicktes Agieren mit seinen „Followern“ große Aufmerksamkeit erzielt.

Es ist ganz schwer dem Thema LENR mehr Öffentlichkeit zu verschaffen und ich arbeite ständig daran. Aber es sollten doch etwas mehr Informationen kommen, z. B. über den zu erwartenden COP, über die Abmessungen der Reaktoren, den eventuellen Einsatz in Fahrzeugen usw. Und schließlich die für die Verbraucher interessanteste Frage: Ist eine Reaktorversion als „Home-Anwendung“ denkbar?

Es muss sich bei diesen Auskünften nicht um zurzeit abgesicherte Erkenntnisse handeln, es reichen Projektionen, die aus heutiger Sicht realistisch sind. Die Protagonisten der „heißen Fusion“ tun dies mit Steuergeldern seit Jahrzehnten, obwohl der Erfolgsaussichten weitaus geringer sind als bei Ihnen. 

 

 

 

 

Update 11.10.19

Ein lesenswerter Artikel der Hannoverschen allgemeinen Zeitung:
https://www.haz.de/Nachrichten/Wirtschaft/Deutschland-Welt/Aramco-Scheichs-planen-Boersengang-der-Superlative

Nun soll es diesmal also möglichst klappen. Saudi-Arabien will 5 % seines Staatsfonds an die Börse bringen, für stattliche 40 Mrd. $. Was heißt das: Saudi-Arabien wird zum ersten Male Öl verkaufen, das noch nicht gefördert ist und wenn es ganz schlecht läuft, auch nie gefördert wird. Allein für dieses Jahr wird ein Haushaltsloch von rund 35 Mrd. $ erwartet:
https://www.focus.de/finanzen/boerse/energieminister-geschasst-niedrige-oelpreise-bei-den-saudis-wird-das-geld-knapp-nun-soll-ein-neuer-mann-die-wende-bringen_id_11120488.html

Das heißt im Klartext: Der gesamte (5%) Börsengang würde etwas mehr Ertrag bringen als das Haushaltsdefizit eines einzigen Jahres.  Vor einigen Jahren hatte das Haushaltsdefizit auf grund des niedrigen Ölpreises sogar noch ein mehrfaches betragen.

Sollte der Druck auf die Ölpreise anhalten (heute liegt die Sorte WTI bei rund 54 $) wird die Lage in Saudi-Arabien sich drastisch verschärfen, denn zum Ausgleich des Staatshaushaltes benötigt das Land rund 80 $ pro Barrel.

Bei der Kohle sieht es anders aus:  Im Gegensatz zum Erdöl ist Kohle noch für mehrere hundert Jahre verfügbar. Nicht umsonst sind derzeit über 1000 Kohlekraftwerke im Bau oder in der Planung. Dabei schickt China sich an, den afrikanischen Kontinent mit derartigen Kraftwerken zu versorgen und rühmt sich daheim damit, wie sehr man an der Verringerung der Emissionen arbeitet.


 

Update 8.10.19

Man kann es kaum glauben, aber dies ist eine Veröffentlichung der EU-Kommission aus dem Jahre 2012:

Es geht dabei um neue Materialien für "aufstrebende" Energietechnologien. Ab Seite 23 der 64-seitigen Ausarbeitung geht es um LENR. Hier meine (etwas gekürzte) Übersetzung der ersten Passage:

3.4 Niedrige energetische Kernreaktionen in kondensierter Materie:
Die Studie zu Fleischman & Pons
Die Auswirkungen der  Materialwissenschaft auf die Entwicklung

Der Fleischmann und Pons Effekt (FPE) ist die Produktion großer Mengen von
Wärme, die nicht auf chemische Reaktionen zurückzuführen ist.
Dies geschieht durch  elektrochemische Beladung  von Palladium
Kathoden mit Deuterium. Die gemessenen Energiedichten waren zehn- hundert- und sogar tausendfach größer als in bekannten chemischen Prozessen. Auf der Grundlage des aktuellen Wissens kann es sich nur um nukleare Vorgänge handeln.
Der Vorgang spielt sich mit Deuterium in einem Palladium-Gitter ab.

 Das faszinierendste Merkmal des Phänomens ist der erhebliche Mangel an
 erwarteten nuklearen Emissionen die mit dem Überschuss an Energie verbunden sind.

Hier ist das gesamte Dokument: emerging-materials-report_en(6).pdf

Nun darf man sich ruhig noch einmal den Kopf darüber zerbrechen, weshalb sich a.) aufseiten der Politik (In Deutschland) nichts tut, b.) LENR in den deutschen Medien  praktisch nicht vorkommt und c.) von ansonsten intelligenten Menschen vehement bestritten wird, dass LENR möglich ist. Eine Erklärung dafür ist, dass sie sich  nicht die Mühe machen, dass Thema intensiv zu recherchieren. Da muß Wikipedia herhalten und das Wikipedia nicht  nur eine hervorragende Quelle allen Wissens ist, sondern gelegentlich auch nicht die Wahrheit sagt, das gilt  für LENR und insbesondere für Andrea Rossi. Wikipedia bezeichnet den englischen Physik-Nobelpreisträger Brian Josephson  auch deswegen als "umstritten" weil er für LENR eintritt und bei Rossi behauptet Wikipedia seit Jahren, seine Patentanmeldung sei abgelehnt worden obwohl es 2015 erteilt wurde. Wikipedia hat in Sachen LENR unermeßlichen Schaden angerichtet und das ist auch wohl so gewollt, denn das amerikanische Wikipedia berichtet in gleicher Form.

Die Oberflächlichkeit und Trägheit der deutschen Entscheider in Politik, Wissenschaft und Wirtschaft gegenüber LENR ist in Zeiten hochemotionaler Energie-Diskussionen unerträglich und unverantwortlich.
 

Update 7.10.19

In der Regel produzieren LENR-Reaktoren Wärme. Zum Umrechnen der erzeugten Wärmeenergie in elektrische Energie gibt es verschiedene Methoden, gebräuchlich ist die Kolorimetrie. (Bei den Rossi-Versuchen wurden mehrere Methoden angewendet, alle zeigten Überschussenergie). - Nichtsdestotrotz wurden die Ergebnisse immer wieder angezweifelt, weil die Berechnungen eben sehr kompliziert sind. Mir ist dabei schleierhaft, warum nicht  kleine Dampfturbinen oder  Stirling-Motoren (plus Generatoren) mit den Reaktoren gekoppelt werden, dann könnte mein zweifelsfrei elektrische Energie mit elektrischer Energie vergleichen. Dieser Vergleich wäre jedenfalls auch praxisnah. Brilliant-Light-Power geht nun einen anderen Weg bei der Kalorimetrie:

https://brilliantlightpower.com/suncell-molten-metal-calorimeter-results/

Man verwendet geschmolzenes Gallium, was in einem Behälter, nennen wir es zum besseren Verständnis, "umgerührt" wird. Damit solle wohl eine gleichmäßige Temperaturverteilung in dem Behälter erreicht werden.  Der Begleittext und ein Bild sind unter dem o. g. Link zu sehen. Ich habe den Text in der Übersetzung etwas gekürzt:

Neben hochgenauen Messungen der Energiebilanz durch die Aufzeichnung der Temperaturänderung und  der Wasserbad-Kalorimetrie  werden SunCell® Leistungsmessungen in geschmolzenen Gallium-Metall-Kalorimetern durchgeführt. Statt eines Wasserbades zum Kühlen dient ein Pool von 20-50 kg Galliummetall als großer Kühlkörper und die Leistung wird durch den Temperaturanstieg des Galliumbades aufgezeichnet, der durch eine elektromagnetische Pumpe, die auch als Injektor für geschmolzenes Metall  dient, gut vermischt wird, um ein einzigartiges  Niederspannungsplasma zu erhalten. Die Gleichmäßigkeit der Temperatur zeigt sich auf dem  SunCell®-Foto. Die Leistung wird entwickelt sobald der Wasserstoff in die Zelle fließt. Die theoretische Leistung aus der konventionellen Chemie mit Wasserstoffzusatz ist Null. Die Reaktion von atomarem Wasserstoff mit Hydrinos oder einer dunklen Materieform von Wasserstoff, die durch den in Spuren vorliegenden HOH-Katalysator (Wasserstoff, Sauerstoff, Wasserstoff) katalysiert wird, ist die Grundlage dieser außergewöhnlichen Wasserstoffenergiequelle. Ein aktuelles Ergebnis ist eine Leistung von 120 kW für 25 kW Input, entspricht  etwa 100 kW überschüssiger Leistung.

 

Update 5.10.19

Dieter Zöller dz013261@t-online.de  ist überaus aktiv. Hier sehen wir ihn trotz schlechten Wetters auf einer Klima-Demo in Frankfurt:

Danke für das Engagement!

 

 

Update 2.10.19

Bisher wurde durch wenige Magazine bestimmt was anerkannte Wissenschaft ist: Durch die Zeitschriften "Nature", "Science", "Lancet" usw. Ohne eine Veröffentlichung in diesen Zeitschriften war es schwer eine wissenschaftliche Karriere zu machen. Man vergißt dabei gerne, dass diese Zeitschrifte privatwirtschaftliche Unternehmen sind, die "Auflage" machen müssen. Zudem sind die Entscheidungswege darüber, was zur Veröffentlichung gelangt mehr als intransparent. (Vergleichbar mit der Intransparenz bei Wikipedia).

Viele Wissenschaftler sind über dieses Quasi-Monopol mehr als verärgert und machen das auch öffentlich. Der Medizin-Nobelpreisträger Schekman geht so weit zu sagen, diese Magazine schadeten der Wissenschaft:

Quelle: https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/nobelpreistraeger-randy-schekman-kritisiert-science-und-nature-a-1154483.html

 

Hier ein weiterer Artikel aus 2013:

Quelle: https://blog.endokrinologie.net/kritik-nobelpreistraeger-zeitschriften-1119/

Mittlerweile gründen sich immer mehr unabhängige Intenet-Wissenschafts-Magazine, die sich nicht länger damit abfinden wollen, dass einige wenige Hochglanz-Magazine bestimmen wollen, was Wissenschaft ist.

Davon ist auch LENR betroffen. Weder dem ehemaligen Leiter des renommierten Stanfort-Research-Institute, Michael McKubre noch dem Physik-Nobelpreisträger Brian Josephson ist es gelungen, einen Artikel bei "Nature" zu platzieren. Der Grund: Sie halten LENR für real und zukunftsweisend. Schon die Fälschung der Forschungsergebnisse von Pons und Fleischmann gegenüber dem US-Energieministerium (und dem anschließenden Mord an Eugene Mallove) https://coldreaction.net/das-mit-und-der-tod-von-eugene-mallove.html hielt Josephson für einen der größten Wissenschaftsskandale überhaupt. Bei der Ablehnung von Josephson durch "Nature" sekundiert das ebenso intransparente Wikipedia:

Josephson entdeckte als 23-jähriger Doktorand den nach ihm benannten Josephson-Effekt. Für „seine theoretische Vorhersage von Eigenschaften eines Suprastromes durch eine Tunnel-Barriere, insbesondere jener Phänomene, die allgemein als Josephson-Effekt bekannt sind“ erhielt er 1973 zusammen mit Leo Esaki und Ivar Giaever den Nobelpreis für Physik.

In den 1970er Jahren wandte er sich den Beziehungen östlicher Mystik zur Physik zu. Mit V. S. Ramachandran veranstaltete er 1978 ein internationales Symposium über Bewußtsein und Physik und er unterhält in Cambridge ein Mind-Matter Unification Project[1]. Seine Unterstützung von Forschung in Parapsychologie, Kalter Fusion und Homöopathie machte ihn umstritten.[2] Er ist einer der wenigen Physiker, die paranormale Phänomene für möglich halten.

Sie wissen: Wikipedia ist jene Webseite, die heute, 2019 immer noch schreibt, dass das Patent von Adrea Rossi abgelehnt worden sei. Das Patent wurde jedoch 2015 erteilt.

 

Deshalb sind die Erfolge von Rossi's wissenschaftlichen Veröffentlichungen so wichtig. Seine Veröffentlichung auf "Resarchgate" hat einen nie dagewesenen Erfolg und wird LENR einen entscheidenden Schub geben:

Übersetzung: Erik Woodmancy
1. Oktober 2019 um 3:03 Uhr morgens

Herzlichen Glückwunsch zu Ihrer immensen Publikation

https://www.researchgate.net/publication/330601653_E-Cat_SK_and_long-range_particle_interactions
Es erreichte 30000 vollständige Lesungen und Hunderte von Empfehlungen. Es ist wahrscheinlich die meistgelesene Publikation der Kernphysik überhaupt und Hunderte von Wissenschaftlern haben ihre Namen in die Empfehlungen eingetragen, um auf Ihre theoretische Arbeit hinzuweisen.
Großartig,
Herzlichen Glückwunsch,
Erik


Andrea Rossi
1. Oktober 2019 um 3:48 Uhr morgens

Erik Woodmancy:
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit für die Arbeit unseres Teams,
Herzliche Grüße,
A.R.

Ginge es nach "Nature", gäbe es LENR nicht. Dank dem Internet findet LENR, 30 Jahre nach seiner Entdeckung, endlich wissenschaftliche Anerkennung.

Ach übrigens, dass Ignorieren von LENR durch die Mainstream-Medien geht weiter. Vor  einigen Monaten hatte ich Kontakt zu dem Wissenschaftsredakteur eines angesehenen Mainstream-Mediums. Er bat mich, ihm die aus meiner Sicht drei wichtigsten Geschehnisse der letzten 10 Jahre bei LENR mitzuteilen. Ich habe ihm die Informationen (Patende, Gutachten) übersandt und - nichts mehr gehört. Keine Eingangsbestätigung, kein "Danke" - nichts.


 

Update 30.9./2

Am 27.9.19 hatte ich darüber berichtet, dass Rossi auf meine Frage nach der Vermarktung des Ecat nicht geantwortet hat. Jetzt hat es ein anderer Leser des Blogs http://rossilivecat.com/  eine Frage mit ähnlicher Intention gestellt:

 

Übersetzung: "Lars
28. September 2019 um 15:46 Uhr

Sehr geehrter Andrea,
Wenn Sie mit dem selbsterhaltenden Modus ohne externe Energiequelle erfolgreich waren, wie werden Sie damit auf den Markt gehen?"


"Andrea Rossi
29. September 2019 um 3:24 Uhr morgens

Lars:
Ja.
Herzliche Grüße,
A.R."

Solch eine Antwort hätte er sich auch sparen können.
 

 

Update 30.9.19/1

Leser meines Blogs waren auch bei "Fridays for Future" dabei.

Danke für die Mühe beim Anfertigen der Schilder und für die Teilnahme an der Demonstration. Es gab Resonanz von Interessenten die durch diese Aktion auf LENR aufmerksam wurden.

 

Update 29.9.19

Weil heute Sonntag ist: Zwei Modelle zur Welterklärung: Religion und Physik. Wer sich mit dem Sinn des Lebens beschäftigt und damit „was die Welt im innersten zusammenhält“ ist zu recht hoch angesehen. Was aber nun, wenn die ehrenvollen Bemühungen im Kern keinerlei Ergebnis zeigen?

Ende der fünfziger, Anfang der sechziger Jahre bemühten sich Amerikaner uns hier in Ostfriesland den rechten Glauben zu vermitteln, Leute wie ein gewisser Billy Graham von der Evangelistic Organisation predigten was das Zeug hielt. Auf der anderen Seite gab es große Physik-Veranstaltungen, wo „uns Deutschen“ zum Beispiel erklärt wurde was ein Düsentriebwerk ist. (!)  Dabei ist mir ein Experiment im Gedächtnis geblieben: Ein Mann hatte einen Glaskolben in der Hand, mit dem er ziemlich rüde einen dicken Nagel in einen Balken einschlug. Der Glaskolben hielt das aus. Anschließend ließ er einen kleinen Stein in den Kolben fallen – und der Glaskolben zersprang.

Was sagt uns das: Wenn sich Mikrostrukturen gegenseitig stützen, sind sie nahezu unzerstörbar – man darf nur nicht nach dem Kern des Gebildes fragen.

Bei Religionen ist uns das alles bewusst (und es gibt ja auch nicht nur eine). Die Mikrostrukturen funktionieren, Seelsorge und Lebensweisheiten geben den Menschen Halt. Aber die Kernbotschaft, der Ausgangspunkt ist völlig unklar. Man zieht sich dann auf die Ansicht zurück: Was schon so lange besteht, muß ja irgendeinen Wahrheitsgehalt haben. Den Kern der Botschaft offen infrage zu stellen, tut niemandem gut und so hat es dann auch einige hundert Jahre gedauert, bis die katholische Kirche eingestehen musste, dass die Erde sich um die Sonne dreht und nicht umgekehrt.

Der Kern der Botschaft ist quasi der Schlussstein in dem Gebilde und wenn er nicht vorhanden ist, müsste alles einstürzen: Tut es aber nicht. Die Mikrostrukturen bestehen, mangels Alternative, weiter. Die Mikrostrukturen bilden sich  quasi um eine Substanz, die im Grunde nicht vorhanden ist.

In der Physik ist es ähnlich: Die Mikrostrukturen funktionieren, ohne sie gäbe es keinen technischen Fortschritt. Der Blick ins „innerste“ ist allerdings ernüchternd:

 

 

Wir haben auf der linken Seite der Grafik ein Gebilde, das die "uns bekannte" Materie symbolisieren soll. Der weitere Blick fällt in die nächste Stufe der Vergrößerung: Die Ebene der Gitterstrukturen, also der Ansammlung von Atomen. In der nächsten Stufe der Vergrößerung sehen wir das einzelne Atom, mit Protonen und Neutronen und in der nächsten Stufe sehen wir die Bestandteile der Protonen und Neutronen, die Quarks. Die nächste Stufe der Vergrößerung führt quasi ins "Nichts".

Nicht nur das das Atom selbst im wesentlichen aus „Zwischenraum“ besteht (hätte der Kern aus Protonen und Neutronen die Größe einer Apfelsine, würden sich die Elektronen in rund 30 km Entfernung um den Kern bewegen), wenn wir die Ebene der Quarks überspringen kommen wir zu…..? Auf der obigen Grafik spricht man von „Strings“ kleinen zitternden Fäden. Eine Theorie die sich offensichtlich nicht bewahrheitet hat. Was also bleibt? Fragen wir Max Planck:

 

Sh. auch hier: Spektrum der Wissenschaft,  "Die  Physik, ein baufälliger Turm von Babel:"

https://www.spektrum.de/magazin/die-physik-ein-baufaelliger-turm-von-babel/1124688

 

 

Update 27.9.19

Keine Antwort ist auch eine Antwort. Ich hatte Rossi noch einmal eine Mail geschickt, folgenden Inhalts:

"Dear Dr. Rossi, are you already negotiating sales and production licenses with large-volume manufacurers of heating systems?"

Kind regards.

Willi Meinders

Übersetzung: Lieber Dr. Rossi, sind Sie bereits in Verhandlungen über Vertriebs- und Fertigungslizenzen mit Großserienherstellern von Heizungsanlagen?

Ich hätte das gerne gewußt, denn dies wäre ein logischer Schritt die Massenfertigung voranzutreiben. Ein etwas größeres Ingenieurbüro, wie die Leonardo-Corporation, ist nicht in der Lage eine "echte" Massenfertigung in Produktion und Vertrieb aufzubauen. Zudem haben Massenhersteller seit Jahrzehnten bestehende Kooperationen mit Installationsbetrieben.

Es als "Leonardo-Corp." alleine zu versuchen hielte ich für weltfremd und der Sache nicht dienlich.   Die Massenfertigung von Heizanlagen gibt es ja bereits und sie müßte nach und nach auf Ecat-SK-Geräte umgestellt werden. Die Geräte sind nicht nur äußerlich ähnlich, auch die Anschlüsse und der Wärmetauscher sind vielleicht nicht direkt vergleichbar, aber doch eine Routineangelegenheit für einen Massenhersteller. Ein Massenhersteller hätte es mit seiner Marktmacht auch wesentlich einfacher, ein Sicherheitszertifikat für Privathaushalte zu erhalten. Das hat Rossi selbst einmal in einer Mail eingeräumt.

Seine "Nicht-Antwort" gibt also Raum für eine Vielzahl von Spekulationen.

 

 

Update 25.9.19

"Die Punkte zwischen Technologie, Bewusstsein, Gesundheit, Wirtschaft, Umwelt, Basisaktivismus und Crowdfunding verbinden."

In den Niederlanden findet am neunten und zehnten November eine Konferenz über bahnbrechende Entwicklungen in der Energietechnologie statt.
https://globalbem.com/

 

Für den Bereich LENR ist Mats Lewan

mit dabei. Er ist derjenige, der Andrea Rossi aus seiner "italienischen Isolation" befreit hat. Er ebnete ihm den Weg in die europäische Wissenschaft, indem er den schwedischen, inzwischen verstorbenen, Professor Sven Kullander für Rossi interessierte. ("Überlebt" hat Sven Kullander in dem Kürzel 'SK' beim Ecat.) Ohne Lewan gäbe es nicht den Lugano-Report LuganoReportSubmit.pdf  oder die Präsentation des Ecat-QX in Schweden vor rund zwei Jahren. Es wird auch Verdienst von Lewan sein, wenn Schweden der erste Produktionsstandort vor den Ecat in Europa werden wird.

Im Programm der Tagung wird Lewan wie folgt angekündigt:

"Futurist Mats Lewan
Mats Lewan ist Autor und internationaler Hauptredner,
Zukunftsforscher, Berater, Journalist und Research Analyst mit den Schwerpunkten
Zukunft und Technologie. Er arbeitet seit  mehr als fünfzehn Jahren als Technologie-Reporter für das führende schwedische Technologie-Magazin 'Ny Teknik.'

Er gründete auch das zukunftsweisende schwedische digitale Magazin 'Next Magasin', für das er als geschäftsführender Redakteur tätig war. Zuvor arbeitete Lewan international als freiberuflicher Journalist und als Reporter für CBS CNET News in San Francisco, während er am Innovation Journalism Program der Stanford University studierte. Mats Lewan hat einen Master of Science-Abschluss in technischer Physik vom Royal Institute of Technology in Stockholm, Schweden. Mats Lewan ist der Autor des Buches 'Eine unmögliche Erfindung - Die wahre Geschichte der Energiequelle, die die Welt verändern könnte."

Nun - es ist ja nicht so, dass sich in Deutschland gar nichts täte:

Quelle: https://www.bmbf.de/de/leipzig-wird-sitz-der-agentur-fuer-sprunginnovationen-9676.html

Damit ist über den künftigen Standort entschieden. Wie schnell diese Agentur ihre Arbeit aufnehmen kann bleibt offen. Auf alle Fälle wird es eher Jahre also Monate dauern. Dann wird sich auch entscheiden, ob die seit 30 Jahre erfolglosen Versuche zur Kernfusion zur potentiellen "Sprunginnovation" umgedeutet  werden oder ob man sich, nachdem die Welt mit LENR-Patenten förmlich "zugepflastert" ist, auch dieser Technologie zuwendet. - Ich bleibe jedenfalls dran.

 

Update 23.9.19

Ja, Rossi hat schon geantwortet, aber auch diesmal ist meine Frage  "bearbeitet" worden.

Meine "Original-Frage" (ins deutsche übersetzt) sehen sie im gestrigen Update.

Mein veränderte Frage sehen Sie im Rossi-Blog http://rossilivecat.com/ so:

Dr. Rossi,
In Ihrer Antwort an Martin Aubrey am 19. September haben Sie einen Ecat SK Leonardo erwähnt, der theoretisch ein Auto mit direkter Erzeugung von elektrischer Energie im selbst erhaltenden Modus betreiben könnte.
Haben Sie einen Zeithorizont dafür?
Willi Meinders

Also eine entscheidende Verkürzung ("Glättung") meiner Frage.

Und hier die Antwort von Rossi:

...noch nicht, aber wir arbeiten sehr hart daran.

Das gleiche Thema wird in einem parallelen Briefwechsel behandelt:

Sehr geehrte Dr. Andrea Rossi,
Ein treuer Anhänger aus den Niederlanden aus der ersten Stunde hat zwei Fragen an Sie:
1- Kann der Ecat für die großtechnische Wasserstofferzeugung eingesetzt werden?
2- Ist der E-Cat SK Leonardo als Teil eines Elektroautos gedacht?
Mit freundlichen Grüßen
Dirk Boon

Andrea Rossi
22. September 2019 um 9:18 Uhr

Dirk Boon:
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit für die Arbeit unseres Teams von der ersten Stunde an!
Antworten:
1- Der Ecat liefert Energie: er kann für jede gewünschte Produktion verwendet werden. Bisher nur Wärme, ich hoffe bald auch Strom im selbst-erhaltenden Modus.
2- Der Ecat SK Leonardo, wenn die F&E, (Forschung und Entwicklung)  die wir durchführen, erfolgreich sein wird, könnte ein Auto in selbst-erhaltenden Modus betreiben.
Mit freundlichen Grüßen

Was kann man aus den Antworten von Rossi schließen: Jedenfalls nicht, dass Rossi einen "virtuellen" E-Cat vor sich herträgt, der nie in die wirkliche Welt gelangen wird. Zu dieser Annahme besteht kein Anlaß, denn dazu gibt es zu viele vertrauenswürdige Gutachten, sie gelungenen Demonstrationen, das Patent und die zahlreichen Replikationen.Sogar Airbus bezieht sich in seiner Patentschrift auf die Leonardo-Corp. von  Rossi. Nicht zu vergessen sein hoch beachteter Artikel auf Research-Gate.

Aktuell ist es nach meiner Einschätzung so (ich spekuliere), dass er an einem einzigen großen Auftrag arbeitet, etwa 40 Ecat-SK, von denen etwa die Hälfte fertiggestellt ist. Schneller kann er nicht arbeiten, denn es gibt noch keine eingerichtete Serienfertigung. Wenn er zur gleichen Zeit die Lieferung von Wärme eifrig bewirbt, will er sich ein Auftragspolster für den Beginn der Serienfertigung sichern. Darauf deutet auch der folgende Eintrag hin:

Christian SCHOLL
20. September 2019 um 22:56 Uhr

Hallo Andrea
Vielen Dank für deine großartige Arbeit.
Gemäß  den vergangenen Kommentaren planen Sie 2 Produktionseinheiten: Eine in den USA und eine weitere in Schweden;
Sind Sie bereit für die Serienproduktion?


Andrea Rossi
21. September 2019 um 2:04 Uhr morgens

Christian SCHOLL:
Wir arbeiten in diese Richtung. Wir sind im Moment nicht bereit, aber wir sind ziemlich weit fortgeschritten.
Herzliche Grüße,
A.R.

Meine Gesamtbeurteilung bleibt folgende: Zu einem grundlegenden Zweifel an Rossi's Arbeit besteht nach wie vor kein Anlaß. Mit seiner gelegentlich voreiligen Berichterstattung will er seine Leserschaft im Rossi-Blog an sich binden, was ihm ja auch gelingt. Ob er der erste am LENR-Markt sein wird ist völlig offen. Es könnte genauso Brilliant-Light Power https://brilliantlightpower.com/ sein,

Deneum https://www.windkraft-journal.de/2018/07/19/deneum-stellt-sein-kraftwerk-power-station-vor/124915,

Leif Holmlid http://www.norrontfusion.com/

oder die Japaner mit Clean Planet/Miura https://e-catworld.com/2019/05/16/clean-planet-a-pioneer-in-new-clean-energy-development-receives-investment-from-miura-press-release/. sein.

Nicht zu vergessen: https://brillouinenergy.com/ verfügt über ein erteiltes Patent in Europa und hat nach eigenem Bekunden bereits zwei Lizenzen nach Südost-Asien erteilt.

 

Update 22.9.19

Ich hatte gestern berichtet, dass Rossi einen Ecat anbieten will, der zum direkten Antrieb eines Elektrofahrzeugs geeignet ist. Daraus ergeben sich eine Reihe von Fragen, die ich heute an Rossi geschrieben habe:

Lieber Dr. Rossi,

ich beziehe mich auf die Mail von Martn Aubrey vom 19. 9. Sie sprechen von einem  Ecat den ich so nicht kenne. Ich kenne den Ecat-SK mit einer thermischen Leistung von rund 22 kW. Sie sprechen jetzt in Ihrer Antwort an M. A. von einem neuen Gerät, das so viel Strom erzeugt, dass damit ein Auto angetrieben werden kann, und zwar auf direktem Wege vom Reaktor zum Elektro-Motor.

  1. Beinhaltet das neue Gerät eine Puffer-Batterie?  
  2. Wie sind die Leistungsdaten des Reaktors.
  3.  Welchen Zeithorizont gibt es?

Freundliche Grüße

W. Meinders

coldreaction.net

 

Ich bin mir nach wie vor nicht sicher, ob Rossi seine Mails selber schreibt oder ob jemand aus seinem Team 'genehme' Antworten gibt, die er allenfalls insgesamt absegnet. Bei meinem vorigen Briefwechsel ist sogar meine Anfrage selbst korriegiert (bzw. abgemildert) worden. - Warten wir ab, was diesmal folgt.

 

 

 

Update 21. 9.19

Immer wieder bekomme ich Zuschriften über "Sondermeldungen": Elektroauto aus der Schweiz fährt mit Salzwasser, es gibt eine neue Batterie für eine Reichweite von 1000 und mehr Kilometern, Diesel oder Wasserstoff wird mit Windstrom hergestellt.

Grundsätzlich: Alle oben genannten Technologien sind Energie-Speicher. Bei keiner der genannten Technologien wird Elektrizität an Bord des Fahrzeuges hergestellt. 

Wenn man Diesel aus Windstrom und Wasser herstellt liegt der Preis bei 4,50 € pro Liter, https://www.zeit.de/mobilitaet/2018-03/synthetischer-kraftstoff-e-fuels-diesel-strom-verkehrswende
und wenn man Wasserstoff aus Windenergie herstellt dann ergibt sich dieser Preis:

gefunden hier: https://edison.handelsblatt.com/ertraeumen/ellhoeft-ein-wind-dorf-setzt-auf-wasserstoff/23627132.html

Das hört sich zunächst nicht so schlimm an, allerdings beinhaltet der Benzinpreis über 70 % Steuern. Zudem sind die Brennstoffzellenfahrzeuge bislang sehr teuer.

Energie "an Bord" herstellen könnte nur LENR. Dazu ein 'Wortwechsel' aus dem Rossi-Blog   http://rossilivecat.com/ :

Sehr geehrter Dr. Rossi,
Sie sagten zu Frank Acland, dass Sie "optimistisch sind, den Ecat SK Leonardo in diesem Jahr mit permanentem ssm zu starten". (Selbsterhaltender Modus, also ohne jegliche Energiezufuhr von außen).
Gut gemacht für dich selbst und dein sehr hart arbeitendes Team.
Sie haben auch zu Aki gesagt, dass der Ecat SK Leonardo "das Autonomieproblem" für Autos beseitigen sollte.
Wie sehen Sie die zukünftige Entwicklung für den Einsatz des Ecat SK Leonardo für den Antrieb von Kraftfahrzeugen?

Wäre der Ecat am besten geeignet:
1. Betreiben Sie einen Generator, um Strom zum Antreiben eines Elektromotors bereitzustellen.
2. Direktes Erwärmen von Wasser, um Dampf zum Antreiben einer Maschine zu erzeugen, um mechanische Kraft zu erzeugen, wie es in den Dampfwagen des frühen 20. Jahrhunderts (z.B. dem Stanley Steamer und dem Doble Dampfwagen) der Fall war.
3. Erhitzen Sie Luft oder ein anderes Gas direkt, um einen Heißluftmotor anzutreiben, um mechanische Kraft bereitzustellen.
4. Eine andere Methode. Bitte geben Sie an, ob Sie in der Lage sind.

Könnten Sie uns bitte auch mitteilen, ob Sie mit jemandem aus der Transportbranche über seine Ideen für den Einsatz des Ecat als Antrieb für Fahrzeuge gesprochen haben?

Vielen Dank, dass Sie diese Fragen beantworten können.

Darauf die Antwort von Rossi:

Andrea Rossi
19. September 2019 um 7:39 Uhr morgens

Martn Aubrey:
Nichts von allem. Einfach Strom erzeugen, um den Elektromotor zu betreiben, das ist die Last, an die die elektrische Energie geschickt wird.
Ja, wir sind in Kontakt mit einem Primärhersteller.
Herzliche Grüße,
A.R.

Das ist ein Antwort mit der ich am wenigsten gerechnet habe. Persönlich habe ich immer das "Dampfauto" favorisiert, weil es eine bekannte, einfache Technologie ist. In seiner Antwort unterstellt Rossi, dass sein weiterentwickelter Ecat-SK auf direktem Wege ausreichent elektrischen Strom generiert, um damit einen Elektromotor zu betreiben. Damit tun sich gleich zwei große Fragezeichen auf: Bisher erzeugt ein Ecat-SK 22 kW thermischer Energie. Rossi muß also von einem Ecat-ähnlichen Gerät reden, das er so bisher nicht vorgestellt hat. Fragezeichen Nr. 2: Wie will Rossi einen solchen Ecat regeln, dass er auf den "Gasfuß" reagiert? Es ist lediglich denkbar, dass eine große Pufferbatterie vorgesehen ist. Seine o. g. Antwort gibt diesen Hinweis allerdings nicht.

Noch viel interessanter ist sein Hinweis, dass er mit einem Primärhersteller in Kontakt ist. Das ist deswegen interessant, weil Rossi sich immer wieder mit Terminen verschätzt hat, aber er hat  m. W. nie gelogen.

 

Update 17.9.19

Zwei ganz verschiedene Themen:

1. Am Sonntag hatten wir das Seminar in NRW (Werne). Man kann es als Erfolg bezeichnen, weil sich im kleinen Kreise (ca. 10 Personen) Leute getroffen haben, die überwiegend  Vorkenntnisse hatten, wodurch eine fruchbare Diskussion zustande kam. Insofern war der kleine Kreis von Vorteil.

Der "kleine Kreis" kam zustande, weil Frau Plugge nicht über eine organisatorische Basis verfügte, wie z. B. beim Seminar davor, in Bayern, hier konnte Herr Christl auf eine bestehende Organisation zurückgreifen. Ich bedanke mich herzlich  bei Frau Plugge für die Vorbereitung des Seminars.

Der "kleine Kreis" ist auch deswegen zustande gekommen, weil es im Vorfeld Bestrebungen gab, dieses Seminar zur Vorstellung eines selbst konstruierten und gefertigten LENR-Gerätes zu nutzen. Ich hatte einige Mühe dies abzuwehren, weil derartige Vorführungen in entsprechend ausgerüstete Labore gehören und nicht in eine Gaststätte oder ein Privathaus. Deshalb hat sich der Zuhörerkreis verkleinert.  Schön wäre es allerdings, wenn derartige Geräte im Physik-Unterricht auftauchen würden, denn das würde demonstrieren, dass es "oberhalb" des Energie-Erhaltungssatzes saubere Energie in Hülle und Fülle gibt. Hier noch einmal meine Lieblings-Webseite zu diesem Thema:
http://www.drillingsraum.de/room-emc2/emc2.html

2. Nur einmal hat Andrea Rossi ganz etwas den Schleier der Verschwiegenheit angehoben, wer zu seinen Gesellschaftern gehören könnte. Das war vor rund zwei Jahren in Stockholm, als er seinen Ecat-QX vorstellte. Hier ist das volle Video:

"Mit am Tisch" saß ein Vertreter des damals zweitgrößten Raffinerie-Unternehmens der USA "Endeavour". Rossi muß kapitalkräftige Geldgeber haben, denn seine LENR-Forschung betreibt er intensiv seit 1996. (Deshalb lautet seine Mail-Adresse auch info@leonardocorp1996.com)

Seit dieser Zeit hatte er praktisch keine Einnahmen. Er mußte allerdings einen sündhaft teuren Prozeß gegen Industrial Heat führen und ebenso sündhaft teure Patentanmeldungen in aller Welt finanzieren. 

Was Auskünfte zu seinen Gesellschaftern angeht, begründet es seine Verschwiegenheit mit Vertraulichkeitsvereinbarungen.

Was nun, wenn seine Haupt-Geldgeber aus der Erdöl-Industrie kämen? Die Verarbeitung von Erdöl ist selbst ein ernergieaufwendiger Prozeß. Dann hätten wir die kuriose Situation, dass mit einer sauberen Energie die Herstellung unsauberer Energie gefördert würde. Das in der Mineralölindustrie kein gesteigertes Interesse an der schnellen Verbreitung der LENR-Technologie besteht versteht sich von selbst.

Umso mehr wünsche ich mir, dass Rossi möglichst bald Lizenzverträge mit Massen-Herstellern wie Siemens, General-Electric usw. abschließt. Denn der Ecat-SK  ähnelt nicht nur in seinem Äußeren einer üblichen Zentralheizung: Einlaß für kaltes Wasser, Auslaß für warmes Wasser, Wärmetauscher, Pumpen, Steuerungselektronik. Nur die Heizquelle wäre eine andere.

Unter dem Aspekt "Verzögerung" ist noch ein anderes LENR-Unternehmen zu betrachten, nämlich https://brilliantlightpower.com/

Auch BLP forscht seit rund zwanzig Jahren ohne wesentliche eigene Einnahmen. Dabei sind die Anlagen von BLP aufwendig: https://brilliantlightpower.com/facilities/

Zu Brilliant-Light-Power muß man wissen, dass die Technologie eigentlich seit zwei, drei Jahren "fertig" ist. Es gab und gibt Teilelisten, es gibt Daten über mögliche Zulieferer, vielfältige "Demonstrations-Tage" usw. Für mich stellt sich also auch hier die Frage, ob die Verzögerungen übergeordnete Ursachen haben.

Falls dies so wäre - und ich erlaube mir diese Spekulation - dann würde das wohl an  der Markteinführung von LENR nicht sehr viel ändern: In Japan hat sich einer der größten Hersteller für Heisswasserboiler (Miura) an dem LENR-Unternehmen Clean-Planet beteiligt. In Schweden steht Norront-Fusion http://www.norrontfusion.com/ ganz kurz vor der Markteinführung und aktuell drängt die Firma Deneum (mit russischer Technologie) in den Markt, mutigerweise vorgestellt vom deutschen Windkraft-Journal: https://www.windkraft-journal.de/2018/07/19/deneum-stellt-sein-kraftwerk-power-station-vor/124915

Damit dokumentiert das Windkraft-Journal sehr zu Recht, dass LENR, ebenso wie die Windkraft, eine natürliche Energiequelle ist.

 

Update 14.9.19

Spricht für sich:

Übersetzung:

Prof
14. September 2019 um 2:29 Uhr morgens

Ihre Arbeit

http://www.researchnet.net/publication/330601653_E-Cat_SK_and_long_range_particle_interactions
setzt seine atemberaubende virale Verbreitung fort: Heute ist es die meistgelesene der 15 Millionen Publikationen auf Researchgate. Das revolutionäre theoretische Gebäude, das Sie  dort aufgebaut haben, kombiniert mit dem Versuchsaufbau, zeigt sich auch in der
http://www.ecatskdemo.com/
und hat ein weltweites Interesse auf allen Kontinenten ausgelöst.
Ad majora!*
Prof
* "In Richtung größerer Dinge".

Andrea Rossi
14. September 2019 um 3:34 Uhr morgens

Prof:
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit für unsere Arbeit,
Herzliche Grüße,
A.R.

 

 

Update 12.9.19

In teilweise langen Telefongesprächen beantworte ich immer wieder Fragen, die ganz ähnlich gelagert sind. Vom Handwerker bis hin zum Kraftwerksbetreiber geht es immer um das "Wann" und "Wie". Zum eingehenden Studium meines Blogs fehlt oft die Zeit. Deshalb habe ich ein Kapitel "Quickinfo" verfaßt, welches genau die Fragen beantwortet, die immer wieder gestellt werden.

https://coldreaction.net/lenr-quickinfo.html

 

 

Update 10.9.19

Am kommenden Sonntag findet das LENR-Seminar in NRW statt. (Sh. Abschnitt LENR-Seminare) Frau Plugge nimmt noch Anmeldungen entgegen.

Es ist zu dem Seminar noch eines zu erwähnen: Es gab im Vorfeld des Seminars Bestrebungen einiger Miglieder, anläßlich dieses Seminars oder in einem zeitlichen Zusammenhang damit, eigene LENR-Geräte zu zeigen oder vorzuführen. Dies lehne ich grundsätzlich und strikt ab. Ich selbst habe keine technische Vorbildung und kann den Ablauf und die Risiken derartiger Versuche nicht beurteilen und kann sie deshalb im unmittelbaren oder mittelbaren Zusammenhang mit meinem Blog/Seminar nicht dulden.

Es hat immer wieder Zwischenfälle mit LENR-Versuchen gegeben: In einer frühen Phase berichtete die NASA von geschmolzenen Fensterscheiben und einem Brandloch im Betonfußboden. Noch vor wenigen Jahren verließ ein japanischer LENR-Forscher sein Labor, kurz bevor es zu einer größeren Explosion kam. Er wird seitdem der LENR-Samurai genannt. Ein zweifelhafter Ehrentitel.

Selbst Rossi ist gegenüber seiner eigenen Technologie gelegentlich naiv, mit kürzlich drastischen Folgen. Er hat vor rund zwei Jahren den Dauerversuch einer 1-Megawatt Anlage begleitet und ist dabei unvorsichtig vorgegangen. Folge: Hautkrebs und Stimmverlust. Nicht etwa durch Radioaktivität sondern durch Hitze und Licht. Seit dieser Zeit muß er eine lichtundurchlässige Perücke tragen und seine Stimme ist noch immer nicht wieder ganz hergestellt.

Hier ein "Vorher" und "Nachher":

 

Ich werde immer wieder nach Möglichkeiten für Eigenversuche gefragt. Ich kann nur dringend empfehlen: "Finger weg!"

 

Update 8.9.19

Der Ecat-SK von Rossi wird im Moment so modifiziert, dass aus dem erzeugten Plasma neben der Wärmeenergie eine vergleichsweise geringe Menge elektrischen Stromes gewonnen werden kann. Diese elektrische Energie kann nach Rossi ausreichen, den Ecat-SK dauerhaft ohne Stromzufuhr aus dem Netz zu betreiben. Das wäre dann ein zu 100 % selbsterhaltender Modus. Es würde, nach jetzigem Stand, pro Ecat 22 kW thermischer Energie erzeugt, ohne jede Energiezufuhr von außen. Wenn es so käme: Eine Weltsensation.

Mit dieser thermischen Energie könnte, wie bei anderen Kraftwerken auch, elektrische Energie erzeugt werden, allerdings mit erheblichen Verlusten von plus/minus 50 %, je nach Art der angewandten Technik. Beim Ecat hat man mehrere Varianten durchgespielt, als Favorit galt zunächst der Stirling-Motor, später eine modifizierte Dampfturbine, zwischendurch auch ein thermo-elektrisches Element. Die Dampfturbine scheint im Moment "vorne" zu liegen (in Kooperation mit einer japanischen Firma).

Jetzt eine überraschende Entwicklung: Brilliant-Light Power  https://brilliantlightpower.com/  mit seinem Chef Randall Mills hat ein Verfahren vorgestellt, mit welchem die thermische Energie seines Plasmas mit einem  extrem hohen Wirkungsgrad  in elektrische Enrgie umgewandelt werden kann. Diese Aussage kann man zunächst einfach nur 'glauben' , aber hören wir uns doch einfach an, was er dazu zu sagen hat:

Hier meine Übersetzung: (gültig ist nur der englische Originaltext, sh. hier   MHD_Paper_082719(4).pdf, vollständige Version)

ABSTRACT

Druck und thermische Energie eines neuartigen wasserstoffchemisch angetriebenen Plasmas werden unter Verwendung einer konvergierenden Divergierdüse in kinetische Energie umgewandelt. Die kinetische Energie wird in einem neuartigen hocheffizienten MHD-Zyklus (MHD=magneto-hydrodynamisch) in Elektrizität umgewandelt, wobei (i) die Fähigkeit von Silber, Nanopartikel an seinem Schmelzpunkt zu bilden wenn es Sauerstoff ausgesetzt ist und (ii) die Fähigkeit von Silber an seinem Schmelzpunkt bis zu 25 Mol-% Sauerstoff zu absorbieren, genutzt wird, wobei die entsprechenden Raten zur Unterstützung des Zyklus experimentell bestätigt wurden. Gleichungen für eine konstante Druckausdehnung einer konstanten Leitfähigkeit eines Arbeitsfluid in einem MHD-Kanal mit gleichmäßigem Magnetfeld zeigte, dass beim Abbremsen der Strömung die kinetische Energie des Fluids im Verhältnis zum Belastungsfaktor W bei einer Leistungsdichte von 23,1 MW/Liter in MHD-Leistung umgewandelt wird und der verbleibende Anteil (1-W) der kinetischen Energie in eine Fluidenthalpie umgewandelt wird, die zurückgewonnen werden kann, wobei der MHD-Konverter keine beweglichen Teile aufweist. Da der MHD-Wirkungsgrad sich W=1 nähern kann, kann die elektrische Umwandlung der Leistung des Plasmas in Elektrizität sich dem Wirkungsgrad der druckthermischen in kinetische Energieumwandlung nähern, wobei die entsprechenden Düsenwirkungsgrade von 99% realisiert wurden. Dieser neuartige thermodynamische Zyklus ermöglicht die geschlossene magnetohydrodynamische Flüssigleistungsumwandlung einer bahnbrechenden reinen Wasserstoffplasmaquelle in elektrische Energie bei einer Leistungsdichte, die um Größenordnungen höher ist als bisher bei einem Wirkungsgrad, der sich der Einheit nähert.

 

Update 7.9.19

Das war ein bißchen viel auf einmal. Ich hatte mich beim vorigen Update mit dem Datum verschrieben (anstatt 2.9.  2.2.19) und als ich das berichtigen wollte, kam ich nicht mehr als Administrator auf meine Seite. Jetzt gerade 17.30 Uhr, hat nach fünftägigem  hin und her der Provider den Fehler gefunden und sich entschuldigt.

Dies war jetzt einer von drei ganz schwerwiegenden Vorfällen, deren Ursache ich nicht kenne. Es war in den letzten Wochen nur eines beobachtbar: Immer wieder versuchte jemand sich als Administrator einzuloggen. Das war daran zu erkennen, dass die zuletzt verwendete Benutzerkennung beim nächsten Aufruf der Seite automatisch eingetragen wird. Und fast immer, wenn ich mich letztens anmelden wollte, war die Benutzerkennung nicht meine.

Nun zum Seminar in Arnschwang. Der große zeitliche Aufwand durch die lange An- und Abreise hat sich gelohnt. Herr Christl, unter tatkräftiger Hilfe seiner Frau, hatte alles perfekt organisiert. Frau Christl ging sogar zu Beginn der Veranstaltung durch die Besucherreihen und sammelte mit einem Sektkübel (mit Erfolg) für meine Fahrtkosten.

Alle rund 70 vorbereiteten Sitzplätze waren besetzt. Im Vergleich zu den vorigen drei Seminaren war die Zuhörerschaft sehr konzentriert bei der Sache. Das hing auch damit zusammen, dass wir nur eine kurze Pause gemacht haben. Während der Vortrages gab es auch keine Bedienung durch das Personal. Lautstarke Bestellungen sind nämlich ansonsten sehr störend. (So etwas hatte ich schon "....mir auch ein Weizen!")

Insgesamt habe ich wohl über zweieinhalb Stunden referiert, mehr als 80 Charts kamen zum Einsatz. Die anschließende Diskussion war sachlich und "wohlwollend". Die junge Pressevertreterin konnte dem Vortrag ganz offensichtlich nicht folgen. Wie konnte sie sonst in ihren Bericht Bilder mit Warnhinweisen wegen Radioaktivität einfügen? Ein wesentliches Element des Vortrages war natürlich die Unterscheidung zwischen radioaktiven und nicht-radioaktiven Elementen.

Hier der Link zum Artikel:  https://www.mittelbayerische.de/region/cham-nachrichten/lenr-energiewunder-oder-fake-20909-art1823923.html

Auch wie sie nach den vielen vorgestellten Fakten noch einen "Fake-Verdacht" hegen konnte, ist mir ein Rätsel. Ich glaube auch, das sie schon lange suchen mußte, bevor sie jemanden gefunden hatte, der, ansonsten wortkarg, bedenklich mit dem Kopf wackelte.

Als Erfolg kann ich auch werten, dass sich durch die persönlichen Kontakte weitere konkrete Ansatzpunkte ergeben haben.

 

Update 2.9.19

Im Februar 2013 erschien ein Artikel der NASA mit der Überschrift: "Das Kernkraftwerk in Ihrem Keller". https://phys.org/news/2013-02-nuclear-reactor-basement.html

Ich habe diese Artikel erstmals komplett übersetzt und er zeigt, wie weit schon vor sechs Jahren die Überlegungen rund um LENR gingen. Angesprochen sind nur die Nickel-Hydrogen-Systeme, mittlerweile ist die LENR-Szene wesentlich breiter aufgestellt und die im Artikel als "Offenbarung" bezeichnete Widom-Larsen-Theorie gilt bei vielen Forschern als veraltet. Dieser Artikel war einer der Anstösse meinen Blog zu gründen, denn darartige Entwicklungen gab es in vielen Teilen der Welt, nur nicht in Deutschland.

Hier die Übersetzung. Verbindlich ist nur der englische Originaltext. Dort finden sich auch weitere Grafiken.

Möchten Sie Ihren Warmwasserbereiter durch einen Kernreaktor ersetzen? Das ist es, was Joseph Zawodny, ein leitender Wissenschaftler am Langley Research Center der NASA, hofft, zu erreichen. Es würde die enorme Kraft des Atoms nutzen, um heißes Wasser für Ihr Bad, warme Luft für Ihr Ofensystem und mehr als genug Strom für Ihr Haus und natürlich Ihr Elektroauto zu liefern.

Wenn Ihre Gedanken nach Fukushima oder Three Mile Island oder Tschernobyl wandern, lassen Sie mich Ihnen versichern: Zawodny schlägt nicht vor, dass Sie diese Art von Reaktor in Ihr Haus stellen. Was er im Sinn hat, ist ein Generator, der einen Prozess namens Low-Energy Nuclear Reactions verwendet. (Der gleiche Prozess wird manchmal als Lattice Energy Nuclear Reactions bezeichnet. Wir nennen es einfach LENR.)

Was ist LENR und wie könnte es eines Tages all Ihren Energiebedarf decken, ohne das Risiko, die Nachbarn in die Luft zu jagen, einzuschmelzen oder zu bestrahlen?

Kernenergie auf einen Blick

Die Kerngeneratoren, die derzeit einen Teil der weltweiten Elektrizität liefern, nutzen eine Art Spaltung, bei der ein sehr schwerer Kern (d.h. einer mit vielen Protonen und Neutronen) wie Uran in zwei oder mehr leichtere Kerne zerfällt und dabei Energie freisetzt.

Die Sonne und alle anderen Sterne nutzen die Kernfusion, bei der zwei leichte Kerne (wie die von Wasserstoff) in einer Umgebung mit sehr hohen Temperaturen und Drücken verschmelzen, die die gegenseitige Abstoßung ihrer positiven Ladungen überwältigt. Auch hier wird im Prozess Energie freigesetzt - noch mehr als bei der Spaltung. Wir wissen, wie man die Fusion in Wasserstoffbomben nutzen kann aber bisher fehlt uns die Technologie, um sie für zivilisiertere Zwecke zu nutzen.

In den 1980er Jahren gaben zwei Wissenschaftler namens Stanley Pons und Martin Fleischmann bekannt, dass sie ein "kaltes Fusionsverfahren" entwickelt haben, das eine Fusion mit chemischen Mitteln ohne die hohen Temperaturen oder den Druck von Sternen und Bomben ermöglichen könnte. Es gab keine Theorie, um zu erklären, wie das möglich sein könnte, und andere Wissenschaftler konnten die Experimente nicht zuverlässig reproduzieren, so dass die Kalte Fusion für die meisten Physiker unglaubwürdig war. Einige Wissenschaftler haben jedoch an dieser Idee weiter gearbeitet, und sie nennen sie manchmal "LENR". Aber dieser Prozess ist nicht das, was Dr. Zawodny untersucht.

"Es gibt eine Menge Leute, die versuchen, einfach etwas aufzubauen, ohne etwas zu verstehen", sagte Zawodny. "Es funktionierte für Edison und die Glühbirne, aber es dauerte lange und das war ein einfaches System. Das ist sehr komplex. Und wenn sie etwas machen, das nur knapp funktioniert, und versehentlich jeder Tausendste wirklich, wirklich gut funktioniert, wird es ein Haus mit ihrer Trial-and-Error-Methode zerstören."

In der Theorie kann ein Metall (grau), das Wasserstoffionen (violett) hält, während ein Schwamm Wasser hält (genannt Metallhydrid), einen potenziellen Kraftstoff für LENR liefern.

"Mehrere Labore sind explodiert, um LENR zu studieren, und Fenster sind geschmolzen", sagt Dennis Bushnell, Langleys Chefwissenschaftler, in einem Artikel, den er für die Future Innovation Website der NASA schrieb. Dies deutet darauf hin, dass "wenn die Bedingungen stimmen", gewaltige Mengen an Energie produziert und freigesetzt werden können". Aber es ist auch ein Argument für den Ansatz, den die Langley-Forscher favorisieren: zuerst die Theorie beherrschen.

Die Offenbarung

"Für die NASA Langley", so Bushnells Artikel, "war der Offenbarungsmoment für LENR die Veröffentlichung der Widom-Larsen Weak Interaction LENR Theory", die 2006 veröffentlicht wurde. Laut Zawodny und Bushnell liefert diese Theorie eine bessere Erklärung als die "kalte Fusion" für die Ergebnisse, die Forscher in den letzten Jahrzehnten erzielt haben. Und es könnte viel mehr erklären als das. Auf einer Sitzung der American Nuclear Society im November 2012 spekulierte der Mitentwickler der Theorie, Lewis Larsen, dass LENR auf natürliche Weise im Blitz auftreten kann - nicht nur auf der heutigen Erde, sondern auch in der ursprünglichen Wolke aus Gas und Staub, die unser Sonnensystem wurde. Wenn das stimmt, könnte LENR ein Geheimnis lösen, das durch die Genesis-Mission der NASA aufgedeckt wurde, dass sich das Muster der Sauerstoffisotope auf der Sonne stark von dem der Erde unterscheidet.

Die theoretischen Grundlagen von LENR sind komplex, aber die Grundlagen sind ziemlich einfach zu verstehen. Anstatt einen Atomkern zu spalten oder zwei sich gegenseitig abstoßende Kerne zusammenzustampfen, bietet Widom-Larsens LENR einfach ein sehr langsam bewegliches Neutron für einen Kern. Laut Zawodny schlürfen Kerne, die mit trägen Neutronen präsentiert werden, sie auf wie ein hungriger Texaner eine Schale Chili. Aber wie so mancher Chili-Konsument können die Kerne feststellen, dass ihr Genuss sie, sagen wir mal, instabil macht. Und während ich zu höflich bin, um die Chili-Metapher über diesen Punkt hinaus fortzusetzen, finden die Kerne, dass Emissionen ihre Not lindern.

Mit einer seltenen Ausnahme, sagte Zawodny, spuckt ein Kern, der zu viel Neutronen verspeist hat, ein Elektron aus, das er erhält, indem er eines seiner Neutronen in ein Elektron und Proton aufspaltet (und ein Anti-Neutrino, aber das können wir ignorieren). Wo es also einst ein zusätzliches Neutron hatte, was es zu einem instabilen Isotop des Elements machte, das es war, hat es jetzt stattdessen ein zusätzliches Proton, was es zu einem stabileren Isotop eines anderen Elements macht. Dabei wird Energie freigesetzt, die hypothetisch zur Stromerzeugung genutzt werden kann.

Konzepte für ein von der NASA und Spaceworks entwickeltes LENR-getriebenes Raumflugzeug.

Laut Zawodny liegt die Herausforderung, diese Arbeit zu leisten, am Anfang des Prozesses, indem man diese ultra-schwachen Neutronen erzeugt, ohne mehr Energie zu verbrauchen, als der Prozess liefert. Es gibt mehrere hypothetische Versionen des Verfahrens, aber hier ist ein gutes Beispiel:

Wir beginnen damit, Nickel so zu verarbeiten, dass es Wasserstoff so halten kann, wie ein Schwamm Wasser hält. Der Wasserstoff wird ionisiert, was bedeutet, dass von jedem  Wasserstoffatom sein Elektron entfernt wird und nur ein Proton übrig bleibt.

Die Elektronen im Metall werden dazu gebracht, so miteinander zu schwingen, dass die in Zehntausenden von ihnen gespeicherte elektromagnetische Energie auf einige wenige übertragen wird, so dass sie genügend Energie haben, um mit nahegelegenen Protonen (den Wasserstoffionen) zu verschmelzen und langsam bewegte Neutronen zu bilden. Diese Neutronen, wie wir festgestellt haben, werden sofort von den Kernen der Metallatome erfasst und setzen eine Kette von Ereignissen in Gang, die das Nickel in Kupfer umwandelt und nützliche Energie freisetzt.

Die 1-Prozent-Lösung

Ein Prozent des jährlich abgebauten Nickels könnte den weltweiten Energiebedarf zu etwa einem Viertel der Kohlekosten decken, so Schätzungen von Bushnell.

Es gibt auch andere interessante Optionen, wie die Umwandlung von Kohlenstoff in harmlosen Stickstoff, den Hauptbestandteil unserer Atmosphäre. "Ich weiß nicht, was könnte sauberer sein als das", sagte Zawodny. "Du sequestrierst keinen Kohlenstoff, du entfernst völlig Kohlenstoff aus dem System." Tatsächlich wäre dies eine gute Möglichkeit, einige giftige Kohlenstoffverbindungen zu entsorgen, wie sie beispielsweise in elektrischen Transformatoren verwendet wurden. "Es ist nur ein böser Schlamm, mit dem nicht jeder weiß, was er damit anfangen soll", sagte er. "Das ist theoretisch der perfekte Treibstoff."

Also, was ist das für ein Problem? Es erzeugt die richtige Schwingung. "Es stellt sich heraus, dass die Frequenzen, mit denen wir arbeiten müssen, in einem Tal liegen, das ich als Tal der Unzugänglichkeit bezeichne", sagte Zawodny. "Zwischen 5 oder 7 THz und 30 THz haben wir keine wirklich guten Quellen, um unsere eigene kontrollierte Frequenz zu erzeugen."

Aber die Lösung dieses Problems kann warten, bis die Theorie besser verstanden ist. "Aus meiner Sicht ist dies immer noch ein physikalisches Experiment", sagte Zawodny. "Ich bin daran interessiert zu verstehen, ob das Phänomen real ist, worum es geht. Dann ist der nächste Schritt die Entwicklung der Regeln für das Engineering. Sobald du das hast, lasse ich die Ingenieure den ganzen Spaß haben."

Und er ist sicher, dass, wenn sich die Widom-Larsen-Theorie als richtig erweist, Ressourcen zur Unterstützung der notwendigen technologischen Durchbrüche kommen werden. "Alles, was wir wirklich brauchen, ist dieser unwiderlegbare, reproduzierbare Beweis, dass wir ein System haben, das funktioniert", sagte Zawodny. "Sobald du das hast, wird jeder sein Vermögen dafür einsetzen. Und dann will ich eines dieser Dinger kaufen und es in mein Haus stellen."

 

 

Update 30.8.19

Sorry, ich mache mich etwas rar. Das hängt damit zusammen, dass ich mich abschließend mit dem Seminar in Arnschwang beschäftige (bin deshalb nächste Woche von Dienstag bis Donnerstag unterwegs) zum anderen mußte ich mich mit zusätzlicher Sicherung meiner Webseite beschäftigen, weil mehrfach versucht wurde, sich als Administrator bei mir einzuloggen. Wäre das gelungen, wäre ich meinen Blog "losgeworden".

Jetzt aber ein anderes Thema: Mehrere Leser haben seit längerem versucht, mich dem VDI als Referent anzudienen. Immer erfolglos. Ein Blick in die USA genügt um zu zeigen, dass es auch anders geht.

Hier finden Sie die Einladung des IEEE   https://events.vtools.ieee.org/m/203789 zu einer Diskussionsveranstaltung mit Bob Greeneyer. Greeneyer spürt überall auf der Welt LENR-Versuchen nach und hat viele der Replikationen (hauptsächlich des Rossi-Reaktors) begleitet und auch selbst durchgeführt. (Hier die Webseite von Bob Greeneyer: http://www.quantumheat.org/index.php/de/facilitators/32-bob-greenyer  )

Die wichtigsten Replikationen sind im unteren Teil des Artikels aufgeführt. Hier meine (etwas gekürzte) Übersetzung (Verbindlich ist nur der englische Originaltext):

LENR - Low Energy Nuclear Reactions - kann der Welt grenzenlose, kostengünstige und kohlenstofffreie Energie liefern.  Einst "Cold Fusion" genannt und als "Junk Science" bezeichnet, ist LENR in letzter Zeit ein heißes Thema geworden.  Vor kurzem hat Google 10 Millionen Dollar in ein MIT-Labor investiert, um eine Duplizierung zu versuchen.  Das Verteidigungsministerium und die US-Regierung haben mehrere Geräte patentiert, von denen eines von von der Global Energy Corporation, einer Ausgründung  von Forschern des Verteidigungsministeriums, vertrieben wird.  Die NASA verfügt über einen kompakten Spalt-/Fusionsreaktor auf Basis der LENR-Technologie. LENR hat sich inzwischen von der Fiktion zur Realität entwickelt, da eine Reihe von Wissenschaftlern und Ingenieuren auf der ganzen Welt an der Technologie arbeiten.

Eine Reihe von Unternehmen auf der ganzen Welt versuchen, LENR-Reaktionen zu duplizieren.  Bob Greenyer, ein Freiwilliger des Martin Fleischmann Memorial Project, hat viele der Ansätze untersucht und wird zur Verfügung stehen, um über die Details der Replikation zu sprechen.  Bob war entweder ein direkter Teil der Replikationsbemühungen oder hat Replikatoren auf der ganzen Welt besucht. Kommen Sie und nehmen Sie an einer Diskussion mit Bob über die Replikationsbemühungen teil. Sein fundiertes Wissen über die Technologie kann dazu beitragen, dass die Replikationsbemühungen schnell beginnen. Hier sind einige der Bemühungen, an denen er beteiligt war:

Dog-Bone: Eine MFMP-Replikationsarbeit zur Vervielfältigung von Andrea Rossi's LENR-Reaktor.
LION: Eine unabhängige Replikation eines mit Nickel-Diamant Deuterium betriebenen Reaktors.
LION-2: Ein Duplikat des LION-Reaktors.
Parkhomov: Die Replikation von Andrea Rossi's Reaktor durch ein russisches Forschungslabor.
Suhas Relkar: Ein Hochleistungs-Ultraschall/Elektroentladungs-LENR-Reaktor mit Brennstoff.
OHMASA Gas: Ein LENR-Ladecluster-Generator eines japanischen Forschers, der LENR-Reaktionssignaturen aufweist.
Mizuno: Ein Nickel-Deuterium-Reaktor mit detaillierten Plänen verfügbar.

Wie gesagt, unser VDI ist nicht interessiert.

 

Update 26.8.19

....und man war sich so sicher, Andrea Rossi seine Technologie abjagen zu können. Der Coup war von langer Hand vorbereitet: Der Eigentümer von Cherokee-Investment, Tom Darden, hatte Rossi zugesagt, ihm seine Technologie für 100 Mio. $ abkaufen zu wollen. Darden hatte schon das sog. Lugano-Gutachten  LuganoReportSubmit.pdf kofinanziert und konnte sich auch durch seinen engen Kontakt zu Rossi sicher sein, dass die Technologie funktionierte. Kurz vor Abschluß des Vertrages präsentierte Darden das Firmenkonstrukt "Industrial Heat", dass offensichtlich nur dazu gedacht war, als Rossi-Vertragspartner zu fungieren. Rossi war irritiert, unterschrieb den Vertrag aber dennoch.

Sodann wurde ein weiterer Test des Ecat durchgeführt, der erfolgreich verlief und eine Abschlagszahlung von 11 Mio.  $ auslöste. Während der rund 350 Tage andauernden Testphase erwarb Darden weitere LENR-Beteiligungen und warb intensiv um die Rossi-Technologie, u. a. in China. Am Ort des Tests gingen die Interessenten ein und aus und Rossi bekam viel Lob zu hören. Die Firma Woodford-Investment beteiligte sich an Industrial Heat.

Als sich der Test dem Ende näherte, der unabhängige Gutachter den Erfolg des Tests bestätigte und damit die Voraussetzungen für die Zahlung der restlichen 89 Mio. $ gegeben waren, ließ Darden verlauten, dass der Ecat nicht funktioniere. (Ein Leser des Rossi-Blogs schrieb treffend: Wer von vornherein nicht vorhat zu zahlen, unterschreibt jeden Vertrag.) Die Absicht dieser Aktion war offensichtlich: Durch diese Nachricht sollte Rossi's Entwicklungs-Firma "Leonardo Corporation" ins Wanken gebracht werden. Bei einem Konkurs der LC wäre Industrial-Heat der große Profiteur gewesen, denn durch den Lizenzvertrag war man im Besitz des Rossi-Know-How's.

Aber es kam anders: Rossi kündigte den Lizenz-Vertrag fristlos und verklagte IH und seine Manager wegen versuchten Betruges. Da halfen auch  nicht Heerscharen von Anwälten und eine eigens beauftragte PR-Firma, die den Prozeß-Verlauf "stützen" sollte.

Als das Gericht nach Sichtung aller Beweise und persönlicher Einvernahme  der Prozeßbeteiligten und Zeugen die Geschworenen (es ging schließlich um einen Betrugsprozeß) bestimmte, knickte Darden ein und das Verfahren wurde mit einem Vergleich beendet. Darden darf die Rossi-Technologie nicht mehr verwenden.

Für den Haupt-Geldgeber, Woodford, hatte dieser Ausgang katastrophale Folgen. Hier ein Artikel aus https://uk.finance.yahoo.com/news/neil-woodford-woodford-patient-capital-industrial-heat-write-down-080746342.html?guccounter=1&guce_referrer=aHR0cHM6Ly9lLWNhdHdvcmxkLmNvbS8yMDE5LzA4LzIzL2luZGVwZW5kZW50LWFzc2Vzc29ycy1tYXJrLWRvd24td29vZGZvcmQtZnVuZC1iYXNlZC1vbi1pbmR1c3RyaWFsLWhlYXQtc3Rha2Uv&guce_referrer_sig=AQAAAH8j5ZmU1T0MhvZ8T-MS7LJblME7NzB_pHTtRSQQT_qCfkOJxuma5IK3C5dws0s-xL7c4lRmpCxA35TzCch5NKiELNoYKV-IrbpRJwUrfKMHoIhyqVUwtIv7a-RLQdWADkhBh9enYdf4TIhYrojCVfqwTXyOKc3kaUO_B0liPcw4

 

Übersetzung (verbindlich ist nur der englische Originaltext):

Anteile an dem börsennotierten Fonds von Neil Woodford, der unter Druck steht, stürzten am Freitag um 10% ab, nachdem eine seiner wichtigsten Investitionen mit einer Abschreibung von £30 Mio. konfrontiert war.

Der Woodford Patient Capital Trust (WPCT.L) gab am Freitagmorgen bekannt, dass unabhängige Gutachter den Wert seiner Investition in Industrial Heat, einem Startup-Unternehmen, das neue Energiequellen einschließlich der Kaltfusion entwickelt, abgewertet haben.

Industrial Heat ist eine der größten Investitionen von Woodford. Sie hat Skepsis hervorgerufen, als die Financial Times im Juni sagte, dass Industrial Heat auf "einer Idee am Rande der modernen Physik" basiert.

Woodford Patient Capital Trust sagte, dass die Abschreibung auf "einer Neubewertung des aktuellen Geschäftsverlaufs" basiert. Es wird sich auf den Nettoinventarwert des Unternehmens um etwa 3,4p pro Aktie oder etwa 30 Mio. £ auswirken. Der Gesamtnettovermögenswert des Woodford Patient Capital Trust beträgt £710 Millionen.

Die Aktien des Trusts brachen um über 10% ein, als der Handel am Freitag in London begann. Um 8.40 Uhr sanken die Aktien um 7,7% auf 40.50p.

Die Abwertung verstärkt die zunehmenden Probleme, mit denen Neil Woodford zu kämpfen hat. Einst als einer der besten Vermögensverwalter Großbritanniens angesehen, war er gezwungen, die Auszahlungen aus seinem Woodford Equity Income Fund im Juni nach einer Liquiditätskrise einzustellen. Die anhaltende Blockade hat bei den Regulierungsbehörden Kritik und eine Untersuchung durch die Abgeordneten ausgelöst.

Woodfords Lauf der schlechten Nachrichten hat sich seit dem Gating des Equity Income Fund fortgesetzt. Burford Capital, ein weiteres seiner Flaggschiffe, hat 40% seines Wertes verloren, nachdem sie von einem US-Leerverkäufer angepeilt wurde. Vier seiner in Guernsey gelisteten Anlagen wurden während des Freeze ebenfalls gestrichen, was die Liquiditätsproblematik des Equity Fund noch verstärkt. Auch die Investitionen in die Biotechnologie haben sich schlecht entwickelt.

Am Freitag setzte Eddie Stobart, eine weitere Woodford-Beteiligung, seine Aktien aus und kündigte an, dass sein Geschäftsführer inmitten eines Buchhaltungsskandals ausscheiden würde.

Der Vorstand des Woodford Patient Capital Trust sagte im Juli, dass er erwäge, Woodford als Manager des Trusts zu entfernen und Gespräche mit anderen Vermögensverwaltern zu führen.

Eine Bemerkung am Rande: Das die Financial Times negative Anmerkungen zur LENR-Technologie macht ist aus deren Sicht verständlich, denn schließlich hat man sich seit Jahr und Tag an das Geldverdienen mit Karbon-Produkten gewöhnt.
 

 

Update 24.8.19

Sorry, war einen Tag länger unterwegs.

Was die Industrialisierung von LENR angeht, ist Japan am weitesten, nachdem  sich kürzlich ein großer Hersteller von Wasserboilern bei einem LENR-Unternehmen eingekauft hat. Hoffentlich tut sich da bald etwas Handfestes, denn "Heißwasserboiler" bedeutet ja nicht nur die Erhitzung von Brauchwasser, sondern, viel wichtiger, auch von Wasser zum Heizen.

Was Brilliant-Light-Power angeht, muß man schon fast von einer gewollten Verzögerung sprechen. Schon vor rund zwei Jahren wurden Teilelisten der Suncell veröffentlich, waren die Zulieferer und dergl. bekann, es gab Konferenzen mit Anwendern usw. usw.

Es wurde gezeigt, wie man extrem helles Licht mit Hilfe von Hochleistungssolarzellen direkt in Strom umwandeln kann, dann wieder zeigte man ein Plasma, mit dessen Hilfe man ebenfalls nutzbare Energie gewinnen konnte - und nun versenkt man eine Suncell in ein Wasserbecken und erzeugt damit Heißdampf: 

Der Begleittext lautet: Zeitlich begrenzter, einstündiger Dampfproduktionsbetrieb, angetrieben von der SUNCELL®.

Die SunCell® wurde in einen 120 Gallonen (454,249 Liter) großen, stark gerührten Wassertank getaucht, der zunächst Raumtemperatur hatte. Die SunCell®-Innentemperatur blieb bei etwa 400°C konstant, was einer typischen Betriebstemperatur eines Dampfturbinenkraftwerks entspricht. Die Betriebsdauer wurde nur durch die thermische Toleranz des Wassertanks begrenzt.

Natürlich kann man solch ein Video  auch mit einem Becken und einer Kochplatte herstellen - aber ein solcher Betrug ist bei BLP auszuschließen. - BLP hat sämtliche Technik, um mit verschiedenen neuen Varianten der Energieerzeugung an den Markt zu gehen.  Hoffentlich geschieht das nun bald und das gilt für Rossi ebenso.

 

Update 19.8.19

Ich bin bis einschließlich 23.8. nicht im Büro.

 

Update 18.8.19

Einerseits eine Sensation und eine positive Überraschung, andererseits ein Armutszeugnis. Das MIT (Massachusetts Institute of Technology) war diejenige Institution, bei der das DOE (Department of Energy = Energieministerium der USA) 1989 nachgefragt hatte, was von den Versuchen von Fleischmann und Pons zur Kalten Fusion zu halten sei.

Ein Team von Wissenshaftlern des MIT  erstellte dazu einen Bericht, der zu einem negativen Urteil kam. Dieser Bericht war nachweislich gefälscht. Der Physik-Nobelpreisträger Brian Josephson hielt diese Vorgehensweise für einen der größten Skandale der Wissenschaft. Mindestens ebenso regte sich Eugene Mallove auf, der zu dieser Zeit als Wissenschaftler für die Öffentlichkeitsarbeit des MIT zuständig war. Seine Empörung war so groß, dass er zahlreiche Veröffentlichungen zu diesem Skandal verfaßte und das MIT verließ. Über seine Ermordung habe ich ein seperates Kapitel verfaßt: https://coldreaction.net/das-mit-und-der-tod-von-eugene-mallove.html

Den Zuschlag für Steuergelder zur Fusionsforschung  erhielten jene Forscher, die die heiße Kernfusion für machbar hielten. - Das DOE ist fast komplett in Händen der Karbon-Industrie und meine Interpretation für die damalige Entscheidung ist, dass die Fusionsforschung mit ihrer Aussichtslosigkeit die längste Bank der Welt war, auf die man diese Angelegenheit schieben konnte. Und diese Zeitspanne konnte man nutzen, um mit Öl, Kohle und Gas weiterhin Geld zu verdienen. Tatsächlich hat keine der Milliarden-teuren Investitionen in die heiße Kernfusion irgendwo auf der Welt auch nur ein Milliwatt nutzbarer Energie erbracht. 

Die Erfolge von LENR (auch Kalte Fusion genannt) sind unübersehbar und so sieht sich jetzt auch das MIT genötigt, diesem Trend zu folgen.

Hier der Text der Presseveröffentlichung (verbindlich ist nur die englische Original-Version): Quelle: https://dmse.mit.edu/news/2019/reopening-case-cold-fusion


Wiederaufnahme der Angelegenheit der Kalten Fusion

16. August 2019

Ein Forscherteam vom MIT, der University of British Columbia, der University of Maryland, dem Lawrence Berkeley National Laboratory und Google führt eine mehrjährige Untersuchung zur "Kalten Fusion" durch, das heißt einer  Energieerzeugung mittels einer gutartigen Kernreaktion bei Raumtemperatur. 1989 wurde über Experimente berichtet, die Hoffnungen auf eine kalte Fusion weckten. Wenn das stimmt, könnte es eine Quelle für grenzenlose, kohlenstofffreie Energie sein. Die Forscher konnten die Ergebnisse jedoch nicht nachvollziehen, und das Thema lag jahrelang weitgehend brach.

Professor Yet-Ming Chiang ist Teil des von Google gesponserten Teams, das sich nun erneut mit der Möglichkeit der kalten Fusion beschäftigt. In einem in Nature veröffentlichten Papier stellten sie ihre Bemühungen öffentlich vor; obwohl sie keine Beweise für die Kalte Fusion gefunden haben, wie ursprünglich beschrieben, haben sie neue Erkenntnisse über Metall-Wasserstoff-Wechselwirkungen und Messtechniken bei hohen Temperaturen und Drücken gewonnen. Seit 2015 haben ihre Bemühungen drei Preprints und 10 peer-reviewte Publikationen hervorgebracht. Professor Chiang sagt: "Deshalb haben wir uns engagiert und  dies  ist  die Arbeit, die wir weiterhin leisten. Dieses Projekt ist noch lange nicht abgeschlossen. Es gibt viele weitere Ansätze, an denen wir interessiert sind."

Man fragt sich, warum die Leute sich nicht zu schade sind, solche Zeilen zu verfassen. Denn eines ist klar: Die Ergebnisse von Pons und Fleischmann wurden vom MIT verfälscht und Pons & Fleischmann arbeiteten bei ihren Versuchen mit einem Elektrolyse-Verfahren, mit Deuterium und Palladium. Wenn nun das MIT von neuen Erkenntnissen bei Metall-Wasserstoff-Wechselwirkungen berichten, dann ist das ein Verfahren was das MIT selbst nie engewendet hat, sondern der vom MIT und anderen belächelte Andrea Rossi.

Sich selbst jetzt als innovativ darzustellen, weil man sich um Nickel-Hydrogen-Systeme kümmert ist ein Witz. Rossi betreibt derartige Versuche seit 1996 und 2009 hat ihn bereits ein Wissenschaftler des US-Militärs besucht, der dann mit positiven Ergebnissen nach Hause fuhr. Bekanntermaßen übersiedelte Rossi sodann in die USA.

 

Update 16.8.19

In China nutzt man zur Energiegewinnung zu ziemlich alles: Fossile Energien in rauhen Mengen, man nutzt erneuerbare Energien, Wasserkraft, man arbeitet an LENR und: Genau wie Rußland - man arbeitet an kleinen Atomreaktoren, die mit Kernspaltung arbeiten. Gerade erst durfte man dies aus Rußland erfahren, dass eine Riesendrohne mit Atomantrieb explodiert ist: https://www.welt.de/wirtschaft/article198466225/SSC-X-9-Skyfall-Russische-Riesendrohne-mit-Atomantrieb-explodiert.html

Was dabei weniger gesagt wird, ist, dass damit radioaktives Material weiträumig verteilt wurde. Bei beweglichen Reaktoren ist man dieses Risiko bisher nur bei Raumfahrzeugen eingegangen und, natürlich, auf See: Wenn ein Atom-Uboot auf dem Meeresboden bleibt, verschiebt man die Sorgen um eine radioaktive Verseuchung bis auf den Sankt-Nimmerleins-Tag: Es wird schon gutgehen - und die See ist groß.

In China ist man da erheblich unvorsichtiger. Kleine Reaktoren (Kernspaltung) sollen in großer Zahl (in Serienproduktion) hergestellt werden. Ich habe darüber u. a. in meinem Upate vom 17.8.18 geschrieben.

Betreten sie den flinken Drachen: China schaut auf kleine Reaktoren für den nuklearen Umbruch.

Vorsichtshalber spricht man von "abgelegenen Regionen", wo die Kollateralschäden im Ernstfall überschaubar wären - ein zynisches Geschäft. Ebenso zynisch wie der Export von Kohlekraftwerken nach Afrika.

Wie auch immer, die USA fühlen sich herausgefordert und reagieren. Hier der Auszug aus einer Verlautbarung des Energieministeriums:

WASHINGTON, D.C. - Heute hat das U.S. Department of Energy (DOE) in Übereinstimmung mit dem National Environmental Policy Act (NEPA) eine Absichtserklärung im Federal Register veröffentlicht, in der es ankündigt, dass das Department eine Environmental Impact Statement (EIS) entwickeln wird, um die Auswirkungen des Baus eines vielseitigen Testreaktors in den USA zu untersuchen, um zukünftige Brennstoffe und Materialien zu testen, die die Industrie für fortschrittliche zivile Atomreaktoren entwickelt, um große Mengen an kohlenstofffreiem, wirtschaftlichem Strom für das Stromnetz der Nation bereitzustellen.

"Diese Testfähigkeit ist für die Vereinigten Staaten von entscheidender Bedeutung, um ihre Kernenergieinfrastruktur zu modernisieren und transformative Kernenergietechnologien zu entwickeln, die die Abfallmenge reduzieren und die nukleare Sicherheit verbessern", sagte der US-Energieminister Rick Perry. "Das Fehlen eines Inlandsreaktors mit vielseitigen Fähigkeiten zur schnellen Prüfung des Neutronenspektrums ist ein erhebliches nationales strategisches Risiko, das die Fähigkeit des DOE beeinträchtigt, seine Mission zu erfüllen, die Energie-, Umwelt- und nukleare Sicherheit der Vereinigten Staaten voranzutreiben und wissenschaftliche und technologische Innovationen zu fördern".

"DOE muss diese Fähigkeit zu einem beschleunigten Zeitplan entwickeln, um weitere Verzögerungen bei der Fähigkeit der Vereinigten Staaten zu vermeiden, fortschrittliche Kernenergietechnologien zu entwickeln und einzusetzen", sagte Rita Baranwal, stellvertretende Sekretärin für Kernenergie der USA. "Wenn diese Fähigkeit den US-amerikanischen Innovatoren nicht so schnell wie möglich zur Verfügung steht, wird sich die anhaltende Verlagerung der Dominanz der Nukleartechnologie auf andere internationale Staaten wie China und die Russische Föderation zum Nachteil des US-amerikanischen Atomindustriellen Sektors beschleunigen. Der Beginn des NEPA-Prozesses zu diesem Zeitpunkt stellt sicher, dass alle Umweltfaktoren berücksichtigt werden, bevor die Abteilung eine endgültige Entscheidung trifft, das Projekt voranzutreiben".

Quelle: https://e-catworld.com/2019/08/08/us-dept-of-energy-announces-plans-for-versatile-test-reactor/

 

In den USA werden viele Varianten von Nuklearreaktoren entwickelt: Varianten in der Kernspaltung, Varianten der Kernfusion und sogar die  Kombination beider Verfahren.

Ob bei der Erprobung auch LENR zum Zuge kommt? Politisch wäre es naheliegend, denn z. B. im Aufsichtsrat von Brilliant-Light-Power findet sich der ehemalige FBI-Chef und Berater dreier US-Präsidenten R. James Woolsey. sh. hier: https://brilliantlightpower.com/advisory-board/

Ich glaube jedoch nicht daran: Man wird nur Technologien fördern, die zentral Energie erzeugen. So hat man das vielseitige Verteuerungsinstrument der Energieverteilung weiterhin in der Hand. Beim Geldverdienen gibt es eben nichts besseres als ein Monopol.

 

Update 14.8.19

Ich möchte nochmals auf die beiden Seminare in Bayern,4.9. und NRW 15.9. (Achtung, geänderter Termin) hinweisen. Details auf: https://coldreaction.net/lenr-seminare.html

 

Update 12.8.19

Prof. Parkhomov hat ein weiteres Papier in russischer Sprache veröffentlicht. Es geht um eine weitere Replikation des Ecat von Andrea Rossi. Dieses Gerät hat mit 1,2 Gramm wasserstoffgesättigten Nickelpulvers an 225 Tagen Wärme produziert.

Ich übersetze hier die Zusammenfassung (nach Übersetzung von Greeneyer von russischer in englische Sprache) teilweise sinngemäß:

"Es entstand ein Nickel-Wasserstoff-Wärmeerzeuger, der 225 Tage lang kontinuierlich mit einer Wärmeabfuhrleistung über den verbrauchten Strom von 200 bis 1000 W (Wärmekoeffizient 1,6 - 3,6) arbeitete. Die Fertigstellung der Arbeiten ist mit der Erschöpfung der Energiequelle Brennstoff verbunden. Gesamte überschüssige Energieerzeugung von ca. 4100 MJ. Der im Wärmeerzeuger verwendete Brennstoff ist wasserstoffgesättigtes Nickelpulver mit einem Gewicht von 1,2 g. Energiefreisetzung pro 1 Nickelatom 2,1 MeV. Änderungen in der elementaren und isotopen Zusammensetzung von Brennstoff und Strukturmaterialien werden analysiert."

Ich weiß nicht, die wievielte Replikation des Ecat Parkhohomov bereits angefertigt hat. Die erste Replikation entstand mit einfachsten Mitteln in einem Labor mit Minimalausstattung (es kann auch sein Wohnzimmer gewesen sein) kurz nach der Veröffentlichung des sog. Lugano-Gutachtens über den Ecat. (sh. LuganoReportSubmit.pdf  )

Alle seine Replikationen erzeugten Überschussenergie und bei allen Reaktorfüllungen ließen sich nach Beendigung der Reaktion Veränderungen in der "atomaren Komposition" nachweisen. Es hatten also Kernreaktionen stattgefunden. - Noch ein Hinweis: Die Arbeitszeit des jetzt vorgestellten Reaktors war nur deswegen auf 225 Tage begrenzt, weil dann die Reaktorfüllung von 1,2 Gramm verbraucht war.

Alle weiteren Details finden Sie unter: https://e-catworld.com/2019/08/11/new-parkhomov-paper-published-nickel-hydrogen-heat-generator-continuously-working-for-seven-month
 

 

Update 10.8.19

Ein Leser hat mich dankenswerterweise auf ein großartiges Zitat aufmerksam gemacht:

Falls der Text schlecht lesbar ist:

Robert B. Laughlin - Nobelpreis für Physik 1998 : "Man kann auf der ganzen Welt an keiner Universität moderne Physik studieren, denn alles was dort unterrichtet wird ist zur einen Hälfte widerlegt und zur anderen Hälfte irrelevant. Die relevante Physik findet hinter verschlossenen Türen in den Labors von Rüstung und der Industrie statt. Die Forscher die dort arbeiten verwenden Naturgesetze, die den Universitätsprofessoren nicht bekannt sind."

Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: Der beschriebene Mangel liegt nicht an den beteiligten Wissenschaftlern. Dass Militär, zumindest in den USA, Rußland und China, hat viel mehr Bewegungsfreiheit und viel mehr finanzielle Mittel als die "staatliche Forschung". Außerdem kommt der militärischen Forschung die zentralistische Führungsstruktur zugute.

 

Update 9.8.19/1

Im vorigen Update von heute hatte ich Ihnen über eine ziemlich mißlungene Aktion des Grünen-Kreisvorsitzenden von Cham, Dolbinger, berichtet. Nun hat mein langjähriger Leser Michael-Ernst Müller, selbst Dipl.Ing. für Luft- und Raumfahrttechnik, einen sehr deutlichen Brief an Herrn Dolbinger geschrieben, den ich mit seiner Genehmigung hier veröffentliche:

Von: Michael Ernst Müller [mailto:info@bienen-zur-gesundheit.de]
Gesendet: Freitag, 9. August 2019 14:08
An:
moebelschreinerei.doblinger@t-online.de; tina@winklmann.info; landrat@lra.landkreis-cham.de
Cc: johann-christl@t-online.de; willi.meinders@online.de
Betreff: obskure Thesen beim Energiestammtisch

Sehr geehrter Herr Dolbinger,

was ist nur aus den Grünen der Gründungsjahre (80er) geworden?

https://www.youtube.com/watch?v=adr-wdUTlrI

Doch nun zu Ihren Aussagen in https://www.idowa.de/inhalt.cham-obskure-thesen-beim-energiestammtisch.17ca6ae4-b839-4797-a529-db3afbc8ebfb.html

Nach Ihren Aussagen arbeiten Toyota, Nissan, Boeing, die NASA, Airbus,… und über 50 weltweite Universitäten an Verschwörungstheorien und haben Teile der EU-Kommission (Seite 23-26, Anhang 2) und die japanische Regierung (Folie 22, Anhang 1) zumindest eine ideologische Nähe zur Reichsbürgerbewegung.

Merken Sie eigentlich noch wie lachhaft Ihre Argumente sind? Leiden Sie schon an Verfolgungswahn durch echte oder gar zwanghaft eingebildete Rechte/Reichsbürger?

Sind Sie bereit sich fachlich mit dem Thema LENR auseinanderzusetzen oder geht es Ihnen um populistische Stimmungsmache?

Ich hatte in den letzten Jahren eine umfangreiche Korrespondenz mit Hochschulprofessoren oder Politikern im Bundestag (inkl. EU-Kommission) zum Thema Energie- und Umweltfragen/Dieselabgasbetrug.

https://www.youtube.com/watch?v=2h5HK7WLcH8

Ich würde mich freuen, wenn Ihre nächsten Aussagen etwas belastbarer/realistischer wären?

Mit freundlichen Grüßen

Michael Ernst Müller

Dipl.-Ing. Luft- und Raumfahrttechnik

 

 

 

Update 9.8.19

....ausgerechnet die Grünen!.....möchte man sagen, aber zum Glück sind ja nicht alle Grünen gleich. Aber der Reihe nach:

Zunächst hat Herr Christl (sh. Rubrik LENR-Seminare) die folgende Einladung verschickt.

LENR, die neue Energiequelle?

Vortrag zu einer bemerkenswerten Entdeckung

Seit einigen Jahren ist der Begriff „E-Cat“, bzw. „LENR“ in Erfinderkreisen ein bekannter Begriff. Dem Italiener Andrea Rossi ist es gelungen, einen Kleinreaktor zu entwickeln, der das Potential hat, unsere Gebäude umweltfreundlich und kostengünstig zu beheizen. Der “Energie-Wende – Mehr Kaufkraft für die Region – Landkreis Cham e.V.” lädt zum Vortrag mit Willi Meinders herzlich ein.

LENR (Low Energy Nuclear Reaction) ist eine neue Nuklear-Technologie, die über ganz besondere Eigenschaften verfügt: Sie produziert weit mehr Wärme als eine Wärmepumpe, verbraucht dabei praktisch keine Rohstoffe und äußerst wenig Energie, hat keinerlei schädliche Emissionen, hat keinen Landschaftsverbrauch und ist grundlastfähig. Darüber hinaus entsteht kein nuklearer Abfall, sie kann dezentral eingesetzt werden, und ist wegen der geringen Größe der Geräte sogar mobil. Durch die geringe Größe der Reaktoren sowie der Unschädlichkeit der Reaktorfüllung ist die Technologie außerdem terrorsicher.

Obwohl die Technologie vielfach patentgeschützt ist, von anerkannten Wissenschaftlern und Institutionen bestätigt und sogar schon vor einigen Jahren von der Europäischen Kommission als förderungswürdig anerkannt wurde, ist sie in der breiten Öffentlichkeit kaum bekannt.

Nach jahrzehntelanger Forschungs- und Entwicklungsarbeit rückt die Technologie LENR mehr und mehr in den allgemeinen Fokus, denn sie steht eventuell kurz vor der Markteinführung, am dichtesten in Japan. So fand die 20 Konferenz vom 02.10. – 07.10.2016 in Sendai, Japan statt und die erste 1990 in Salt Lake City, USA. Auch wurde diese Forschung am 03.06.2013 von der Universität Missouri im EU-Parlament vorgestellt.

Die Technologie und die dahinterstehende Physik sind eng mit der Quantenmechanik verknüpft und erfordert ein erweitertes Denken. Aktuell wird u.a.auch an der Universität in Stockholm und bei Airbus daran geforscht.

Willi Meinders hat es sich seit 2014 zur Aufgabe gemacht, LENR zu erklären und damit der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Sein Blog ‚coldreaction.net‘ hat kürzlich die Zahl von 1 Million Seitenaufrufen überschritten und wird, obwohl er in Deutsch geschrieben ist, überall auf der Welt gelesen. Der Referent war u.a. Leiter des Ressorts "Personal, Arbeitswirtschaft und Sozialpolitik" in einem Industriekonzern als Einzelprokurist, Mitglied des Vorstandes einer multinationalen Aktiengesellschaft im Ressort Personal und Recht sowie Industrieberater.

Nun hat er sich bereit erklärt, im Landkreis Cham darüber zu referieren. Der Vortrag findet am 4. September um 19.00 Uhr statt. Jeder Interessierte ist dazu herzlich zum Energiewende-Stammtisch ins Radl-Cafe in Arnschwang, Dorfplatz 1, sehr herzlich eingeladen.  

Aufgrund eines beschränkten Platzangebotes wird um Anmeldung gebeten: Per Mail unter johann-christl@t-online.de bzw. telefonisch unter 09977-903582.

Zur Deckung der Kosten bitten wir um eine entsprechende Spende.

 

Dann erschien folgender, erstaunlicher Zeitungsartikel:

Herr Christl hat sich über diesen Bericht natürlich sehr geärgert. Die Veranstaltung findet wie geplant statt. Die Einladung finden Sie unter: https://coldreaction.net/lenr-seminare.html

Vielleicht gewinnen wir durch diesen unsäglichen Zeitungstext sogar noch mehr Interessenten.

Ich habe heute noche folgende kurze Stellungnahme geschrieben:

Stellungnahme zum Artikel „Obskure Thesen bei Energie-Stammtisch“

Sehr geehrte Damen und Herren.

die von mir vorgestellte Technologie LENR (Niedrigenergetische Kernreaktion) ist über die letzten Jahrzehnte weltweit bis fast zur Marktreife entwickelt worden. In Japan gibt es zum Beispiel eine spezielle Behörde, die sog. „NEDO“, die die LENR-Forschung zwischen den großen Universitäten und den großen Industriekonzernen wie Toyota, Mitsubishi, Nissan usw. mit großem Erfolg koordiniert.

Auch die EU-Kommission hat schon vor Jahren auf eine parlamentarische Anfrage hin bestätigt, dass Forschungen auf diesem Gebiet wünschenswert wären und auch von der EU gefördert werden könnten.

Diverse LENR-Patente für namhafte Firmen, wie z. B. die NASA, Airbus usw. wurden erteilt.

In meinem nunmehr vierten Vortrag dazu entwickele ich keine Thesen, sondern präsentiere ausnahmslos den Stand der Forschung und Entwicklung auf diesem Gebiet.

Alle vermittelten Inhalte dienen ausschließlich dem Ziel, die Welt möglichst schnell von der Nutzung fossiler Brennstoffe zu befreien. Alls was diesem Ziel dient, sollte willkommen sein.

Willi Meinders, https://coldreaction.net/

Herr Christl hat diese Stellungnahme an die Redaktion weitergereicht.

 

Die von Herrn Doblinger vorgetragenen Anmerkungen, Argumente kann man sie wohl nicht nennen, sind fachlich, sachlich und im Ton völlig daneben und beleidigend.

Gerade gestern ist mir ein Artikel aus Australien in die Hände gefallen (leider habe ich den Link verloren) der folgendes berichtete: Ein Forscher hatte ein Gutachten veröffentlicht, welches besagte, dass das Korallensterben am Barrier-Reef nicht Folge des Klimawandels sei. Umweltverbände wollten ihn gerichtlich zwingen lassen, diesen Artikel zurückzuziehen. Das Gericht hat diesen Antrag mit starken Worten zurückgewiesen und daran erinnert, dass die Freiheit der Wissenschaft Vorrang habe.

Ja, so ist das, wenn bestimmte Kreise in bestimmten Fragen für sich die alleinige Deutungshoheit beanspruchen.

Zurück zum Kreisvorsitzenden der Grünen: Von der Sache her wäre es geboten gewesen, vorurteilsfrei, offen und respektvoll miteinander zu kommunizieren, denn es geht schließlich um die gleichen Ziele. Stattdessen scheut sich der genannte Politiker nicht vor persönlichen Agriffen und Verunglimpfungen. - Mit diesem Wesenszug muss dieser Herr selbst zurechtkommen - einfach wird das für ihn auf Dauer nicht.

 

Update 7.8.19

Bob Greeneyer hat eine erste, komplette Übersetzung des Parkhomov-Gutachtens von der russischen in die englische Sprache angefertigt. Quelle: 

https://drive.google.com/file/d/1UEEBqBpLhiJBBdPbhagQQSWLkmazzJLz/view

Dazu ein paar Vorbemerkungen: Die Originalsprache ist russisch. Die Übersetzung durch Greeneyer ist wahrscheinlich richtig, aber eine Gewähr dafür gibt es nicht. Meine Übersetzung von der englischen in die deutsche Sprache ist ebenfalls nur wahrscheinlich richtig, obwohl ich an einer Stelle (Abs. V)  kapitulieren mußte. Ich sehe es eigentlich auch nicht als meine vordringliche Aufgabe an, derartig schwierige Texte zu übersetzen, aber anscheinend findet sich niemand der das tut, bzw. es tut und auch veröffentlicht. Der Inhalt ist jedoch dermaßen interessant, dass ich mich quasi verpflichtet gesehen habe. -In der Folgezeit hoffe ich wieder vermehrt über praktische Fortschritte der LENR-Technologie berichten zu können.
 

Zusammenfassung - Die kleine Neutrino (Antineutrino)-Masse ermöglicht es, sie durch Kollisionen von Materieteilchen während der thermischen Bewegung intensiv zu erzeugen. Die resultierenden Neutrinos (Antineutrinos) haben eine Energie von etwa 0,1 eV. Mit einer solchen Energie liegt die Wellenlänge von De Broglie bei etwa 5 Mikron. Das bedeutet, dass eine große Anzahl von Atomen an nuklearen schwachen Wechselwirkungen beteiligt sind, was die Auswirkungen von Kerntransformationen mit Neutrinos (Anti-Neutrinoen) wirklich beobachtbar macht. Die Betrachtung der thermischen Erzeugung von Neutrinos als Grundlage für Kerntransformationen im LENR-Prozess erlaubt es uns, eine Reihe von Merkmalen dieses Phänomens zu erklären.
I. EINFÜHRUNG Eine umfangreiche Klasse von Phänomenen, die als "niederenergetische Kernreaktionen" (LENR) oder "kalte Kernumwandlung" (CNT) oder "kalte Fusion" bezeichnet werden, sind weder niedrige Energie (es wird viel Energie freigesetzt) noch Kälte (ist es möglich, einen Prozess als kalt zu bezeichnen, der bei einer Temperatur von tausend Grad verläuft?). Die unbefriedigenden Begriffe sind für alle Forscher dieses Phänomens offensichtlich. Aber bis der physikalische Mechanismus dieses Phänomens geklärt ist, ist nur eine bedingte Terminologie möglich. In Zukunft werden wir den im In- und Ausland am häufigsten verwendeten Begriff "LENR" verwenden.
LENR ist sehr vielfältig. Es gibt Prozesse in Metallen, in denen Wasserstoff gelöst ist. Es gibt Prozesse im Plasma, in der Gasentladung und sogar in biologischen Systemen. Auf den ersten Blick haben diese Prozesse nichts gemeinsam. Aber bei näherer Betrachtung sieht man vier Merkmale, die sie verbinden.
Das erste Merkmal ist, dass sie eine ganz konkrete Energieschwelle haben. Dies zeigt sich besonders deutlich am Beispiel der Nickel-Wasserstoff-Reaktoren, bei denen eine starke übermäßige Wärmeentwicklung erst bei Temperaturen über 1200oC[1],[2] auftritt, d.h. wenn die durchschnittliche Energie der Partikel einer Substanz während der thermischen Bewegung 0,1 eV übersteigt. In den Elektroplasma-Reaktoren[3],[4] erreicht die Temperatur mehrere tausend Grad (Zehntel eV). In Anlagen mit Plasma einer Glühgasentladung[5],[6] liegt die Elektronenenergie in der Größenordnung von 1 eV. Auf den ersten Blick sind Prozesse, bei denen die
[6] Die Elektronenenergie beträgt 1 eV.

LENR-Symptome werden bei Raumtemperatur erkannt (Elektrolyse[7], Biologie[8],[9]) sind eine Ausnahme von dieser Regel. Aber in der Tat sind es die Energien in der Größenordnung von 1 eV, die für Energieaustauschakte sowohl in der Elektrochemie als auch in den Prozessen des Zellstoffwechsels charakteristisch sind.
Das zweite Merkmal ist, dass die LENR-Prozesse in einem relativ dichten Medium (festes, flüssiges oder dichtes Plasma) stattfinden.
Das dritte Merkmal ist die große Vielfalt der Nuklide, die im LENR-Prozess entstehen.
Das vierte Merkmal ist das Fehlen (oder die sehr geringe Intensität) harter Kernstrahlungen (Neutronen, Gammaquanten), die, wie es scheint, bei Kernumwandlungen unweigerlich auftreten sollten.

Diese Merkmale können den Suchpfad für den physischen LENR-Mechanismus angeben. Es ist notwendig, nach einem Mechanismus zu suchen, der bei Energien größer als 0,1 eV auftritt, der eine große Vielfalt an Nukliden liefert und bei dem Veränderungen auf nuklearer Ebene nicht zu harten Strahlungen führen. Darüber hinaus muss der angestrebte Mechanismus das Problem der "Coulomb-Barriere" lösen, da Energien in der Größenordnung von 1 eV völlig unzureichend sind, um sie im Prozess von Atomkollisionen zu überwinden.
In einer Reihe von Beiträgen wurde vorgeschlagen, dass es zur Lösung des Problems der Erklärung von LENR notwendig ist, schwache nukleare Wechselwirkungen einzubeziehen[10],[11],[12],[13]. Ich werde versuchen zu zeigen, dass auf diesem Weg alle angezeigten Funktionen von LENR erklärt werden können. Ich möchte darauf hinweisen, dass es keine Coulomb-Barriere bei schwachen Wechselwirkungen (Beta-Prozessen) gibt.


II. LENR THRESHOLD
Das Vorhandensein von Neutrinos (Antineutrinos) ist eine notwendige Voraussetzung dafür, dass Kerntransformationen aufgrund schwacher Wechselwirkungen stattfinden können. Da Neutrinos eine sehr geringe Masse haben (derzeit wird angenommen, dass die Masse von Elektronen-Neutrino und Antineutrino 0,28 eV[14] nicht übersteigt), können sie, obwohl mit geringer Wahrscheinlichkeit, aus unelastischen Kollisionen von Teilchen einer Substanz (Elektronen, Ionen, neutrale Atome) während ihrer thermischen Bewegung resultieren. Im Allgemeinen werden bei unelastischen Kollisionen von Teilchen Photonen erzeugt, nicht Neutrinos. Wenn entstandene Photonen genügend Energie haben,
ist es unwahrscheinlich, dass sie sich in ein Paar Neutrino- Antineutrinos auflösen. Da es keine genauen Daten über die Neutrino-Masse gibt, gehen wir davon aus, dass die minimale Energie für die Bildung des Neutrino-Antineutrino-Paares 0,5 eV beträgt. Die durchschnittliche Energie von 0,5 eV enthält Partikel in einem auf 3200°C erwärmten Körper. Ich erinnere Sie daran, dass die durchschnittliche Energie der thermischen Bewegung Е' = 1,5kT (k = l.38x10-23 J/K - Boltzmann-Konstante, T = t (°C) + 273,15 - ist die absolute Temperatur). Einige Partikel haben diese und höhere Energie auch bei niedrigeren Temperaturen. Nutzung der Energieverteilungsfunktion von Partikeln während der thermischen Bewegung[15].

ist es möglich, die Temperaturabhängigkeit des Anteils der Partikel mit einer höheren Energie als einer gegebenen zu bestimmen. Für eine Schwellenenergie von 0,5 eV ist diese Abhängigkeit in Abb. 1 dargestellt. Bei Raumtemperatur beträgt der Anteil dieser Partikel 10-8 . Ein nennenswerter Anteil von Partikeln mit einer Energie über 0,5 eV tritt erst bei einer Temperatur von etwa 1000°C auf. Bei einer Temperatur von 1600°С sind solche Partikel bereits 10% und bei einer Temperatur von 4500°С 50%. So liegt unter den getroffenen Annahmen der Schwellenwert für die thermische Erzeugung von Neutrino-Antineutrino-Paaren bei etwa 1000°C.

 

Abb. 1. Der Anteil der Partikel mit einer Energie über 0,5 eV,
abhängig von der Temperatur.


III. DIE NOTWENDIGKEIT EINER DICHTEN UMGEBUNG
Derzeit reicht der Kenntnisstand über die Eigenschaften von Neutrinos nicht aus, um die Wahrscheinlichkeit der Neutrino- und Antineutrinobildung bei thermischen Kollisionen von Materieteilchen zuverlässig zu bestimmen. Es ist nur klar, dass die Wahrscheinlichkeit dafür gering ist. Eine geringe Wahrscheinlichkeit wird durch eine große Anzahl von Kollisionen kompensiert. Wir schätzen die Anzahl der Kollisionen pro Sekunde bei thermischen Bewegungen in Metallen. Meistens kollidieren Elektronen mit Atomen in Metallen. Der Abstand zwischen den Kollisionen beträgt ca. 10-8m. Die Bewegungsgeschwindigkeit von Elektronen bei einer Temperatur von 2000K etwa 2x105 m / s[16, S.117]. Folglich erfährt ein Elektron mit seiner thermischen Bewegung 2x1013 Kollisionen pro Sekunde. Da die Anzahl der freien Elektronen pro 1cm3 eines Metalls etwa 1023 beträgt, finden wir die Anzahl der Kollisionen pro Sekunde pro cm3 Metall: 2x1036. So viele Kollisionen deuten darauf hin, dass in ausreichend heißen Metallen  Neutrinos und Antineutrinos entstehen, mit einer Intensität, die ausreicht, um Kerntransformationen einzuleiten, was selbst bei sehr geringen Wahrscheinlichkeiten von Prozessen, die mit Neutrinos verbunden sind, eine signifikante Energiefreisetzung bewirkt.

Nehmen wir an, dass nur eines von 1010 Antineutrinos und nur eines von 1010 Neutrinos oder Antineutrinos eine Kernumwandlung bewirkt. Selbst bei so großen Verlusten erzeugt 1 cm3 Roheisen 2x1016 Kernumwandlungen pro Sekunde. In jedem Akt solcher Transformationen wird eine Ordnung von 1MeV zugewiesen. Da 1J 6,25x1012 MeV entspricht, beträgt die Leistung der freigesetzten Energie etwa 2 kW.


Wir machen eine ähnliche Schätzung für Gas, das auf eine Temperatur erwärmt wird, die für die thermische Erzeugung von Neutrinos ausreicht (mehrere tausend °C). In einem Gas sind Elektronen und Ionen auch bei solchen Temperaturen
viel kleiner als neutrale Atome (Moleküle), daher kollidieren Atome (Moleküle) überwiegend. Die Geschwindigkeit ihrer Bewegung liegt in der Größenordnung von 103 m/s, und die Weglänge vor der Kollision bei Atmosphärendruck beträgt etwa 10-7 m. 117J- Ein Atom (Molekül) erfährt also etwa 1010 Kollisionen pro Sekunde. 1cm3 Heißgas bei Atmosphärendruck enthält etwa 1019 Atome. Es treten rund 1029 Kollisionen pro Sekunde auf, was 7 Größenordnungen weniger ist als in Metallen.

So wird in einem auf eine Temperatur von mehreren tausend Grad Celsius erwärmten Gas die thermische Erzeugung von Neutrinos und Antineutrinos möglich, tritt aber mit einer Intensität auf, die viele Größenordnungen niedriger ist als bei Metallen. Intensive Erzeugung erfordert eine heißes, dichtes Medium mit einem hohen Gehalt an freien Elektronen. Bei  Metallen ist ein solches Medium ein hochdichtes Plasma,
welches z.B. bei Explosionen von metallischen Werkstoffen kurzzeitig auftritt oder bei einer ausreichend starken gepulsten Energiefreisetzung bei Flüssigkeiten.


IV. MULTI-KERN-INTERAKTIONEN UND
DIE VIELFALT DER AUFTRETENDEN NUKLIDE


Wie in[11],[12],[13] angegeben, können eine große Vielfalt von Nukliden.
die im LENR-Prozess entstehen erreicht werden, wenn mehrere Kerne
gleichzeitig in die Interaktion involviert sind. Eine Computer-
Berechnung möglicher Varianten von energieeffizienten
Transformationen von zwei stabilen Nukliden in zwei weitere stabile
Nuklide, an denen Elektronen und Neutrinos (Antineutrino) beteiligt sind, in der
die die Gesetze der Erhaltung von Elektrizität, Baryon und Lepton
Gebühren  erfüllt sind, wurde in[13] gemeldet. In Betracht gezogen:
Umlagerungen von Nukleonen mit Elektronenabsorption:
(А1, Z1) + (А2, Z2) + е-+ v---+ ( АЗ, ZЗ) + (А4, Z4) + Q
А2+ А2 = А2 + А2, А2 + Z4 = Z1 + Z2 - 1

Anmerkung: Ein Abschnitt ausgelassen.

 

263546 Varianten von Transformationen des ersten Typs wurden gefunden und  433536 Varianten des zweiten Typs. Die Anzahl der identifizierten Optionen sind enorm. Aber das sind nicht alle Möglichkeiten.

Es können an solchen Prozessen auch zwei Kerne beteiligt sein;

Prozesse mit mehreren Elektronen sind möglich.

Prozesse, die mit schwachen nuklearen Wechselwirkungen verbunden sind, sind
extrem unwahrscheinlich, wenn die Neutrinos (Antineutrinos)
die an ihnen teilnehmen,  eine Energie in der Größenordnung von 1 MeV
und höher haben . Solche Neutrinos (Antineutrinos) entstehen bei Betazerfall-
Prozessen oder werden an Beschleunigern erzeugt. Aber wenn sie
als Folge von thermischen Kollisionen auftreten, ist die Situation viel besser. Solche Neutrinos (Antineutrinos) haben eine kinetische Energie von
nicht mehr als ein Zehntel eines eV. Im Gegensatz zu den "nuklearen" Neutrinos, denn sie haben eine de Broglie-Wellenlänge, die deutlich über die interatomaren Distanzen übersteigt . Mit einer Masse von 0,28 eV und einer kinetischen Energie von von 0,1 eV,  ist die de Broglie-Wellenlänge  etwa  5 Mikron. Das bedeutet, dass der Interaktionsbereich einen riesigen Bereich abdeckt. Die Anzahl der Atome (in der Größenordnung von 1013  in einem festen oder flüssigen Stoff) Hierdurch werden Transformationen ermöglicht, die das Einfangen vieler Atome und Kerne zeigen, wenn sich dies auch in einem Bereich abspielt der kaum noch beobachtbar ist.

V. FEHLEN EINER HARTEN KERNSTRAHLUNG
In dem beschriebenen Mechanismus erfolgt die Neuordnung  von Nukleonen
ohne Energieeintrag, was andernfalls zur Belastung der Umwelt durch Gammastrahlen führen könnte.
 Der Mangel an eingeleiteter Energie führt dazu, dass von allem möglichen
Transformationsvarianten die stabilsten Nuklide produziert werden, welche nicht  anfällig für Alpha- oder Beta-Radioaktivität sind, oder
Neutronen emittieren. Die freigesetzte Energie wird realisiert in
die Form der kinetischen Energie der resultierenden Nuklide.
Trotz der Tatsache, dass sie Energie bis zu mehreren MeV haben können  ( folgende Passage nicht übersetzt)

VI. SCHLUSSFOLGERUNG
Neutrinos gelten als praktisch schwer fassbar,
manifestierbar  nur in den komplexesten Experimenten an riesigen, riesigen
Installationen.
 Aber es wird nicht berücksichtigt, dass die
Eigenschaften von Neutrinos bei sehr niedrigen Energien  sich von denen der "nuklearen" Neutrinos unterscheiden.  Zum Beispiel unterscheidet sich
Licht  von Gammastrahlung oder Heliumgas unterscheidet sich von
Alpha-Partikeln. Und das Zusammenspiel einer Vielzahl von Atomen.
führt zu einer signifikanten Zunahme der Interaktion von Neutrinos
mit Materie, was dazu führt, dass Gruppen von vielen Atomen zur gleichen Zeit an nuklearen Transformationen beteiligt sind.


Dies  ermöglicht es, eine Reihe von Merkmalen des LENR-Prozesses zu erklären.

 

 

Update 4.8.19

Da kommt was Bedeutendes auf uns zu. Prof. Alexander Parkhomov, der 2014 die erste Replikation des Ecat von Andrea Rossi vorstellte (weitere sind gefolgt), hat eine LENR-Theorie entwickelt. Diese gibt es zunächst nur in russischer Sprache, aber Bob Greeneyer vom "Martin Fleischmann Memorial-Project" hat schon angefangen zu übersetzen und präsentiert erste Ergebnisse auf Youtube:

Hier ein Screen-shot von der Zusammenfassung des Aufsatzes:

...und hier meine (hoffentlich ganz und gar zutreffende) Übersetzung dieses Abschnittes:

"Die kleine Neutrino (Antineutrino)-Masse ermöglicht es, diese durch Kollisionen von Materieteilchen während der thermischen Bewegung intensiv zu erzeugen. Die resultierenden Neutrinos (Antineutrinos) haben eine Energie von etwa 0,1 eV. Mit einer solchen Energie liegt die de Broglie-Wellenlänge bei etwa 5 Mikron. Das bedeutet, dass eine große Anzahl von Atomen an nuklearen schwachen Wechselwirkungen beteiligt sind, was die Auswirkungen von Kerntransformationen mit Neutrinos (Antineutrinos) wirklich beobachtbar macht. Die Betrachtung der thermischen Erzeugung von Neutrinos als Grundlage für Kerntransformationen im LENR-Prozess erlaubt es uns, eine Reihe von Merkmalen dieses Phänomens zu erklären."

Ich füge noch eine kurze Erklärung aus Wikipedia zu Neutrinos hinzu:

"Neutrinos sind elektrisch neutrale Elementarteilchen mit sehr geringer Masse. Im Standardmodell der Elementarteilchenphysik existieren drei Arten (Generationen) von Neutrinos: Elektron-, Myon- und Tau-Neutrinos. Jede Neutrino-Generation besteht aus dem Neutrino selbst und seinem Anti-Neutrino. Der Name Neutrino wurde von Enrico Fermi für das zuerst entdeckte Elektron-Neutrino vorgeschlagen und bedeutet (entsprechend der italienischen Verkleinerungsform ino) kleines Neutron.

Bei Wechselwirkung der Neutrinos mit Materie finden, anders als bei den anderen bekannten Elementarteilchen, nur Prozesse der schwachen Wechselwirkung statt. Reaktionen erfolgen im Vergleich zur elektromagnetischen und starken Wechselwirkung also sehr selten. Deshalb geht ein Strahl von Neutrinos auch durch große Materiedicken – z. B. durch die ganze Erde – hindurch, wenn auch mit einer gewissen Schwächung.[1] Entsprechend aufwendig ist der Nachweis von Neutrinos in Experimenten."

Nach Veröffentlichung des Parkhomov-Aufsatzes in englischer Sprache werden wir sicher mehr erfahren.

 

 

Update 2.8.19

Hier noch eine Ergänzung zum gestrigen Update:

Der Artikel ist hier zu finden: https://www.spektrum.de/news/die-physik-ein-baufaelliger-turm-von-babel/1139123

 

Update 1.8.19

Anfang 2017 gab es im ZDF eine Sendung "Frag' den Lesch". Der bekannte Physiker erhielt dabei eine Frage zur "Kalten Fusion". Wie nicht anders zu erwarten, war seine Antwort "das es so etwas nicht gäbe" und im gleichen Atemzuge sprach er von "einem Italiener" dessen Versuche auch nicht zu glauben seien.

Das ist bemerkenswert, denn zu dieser Zeit war das LENR-Patent von Rossi schon seit zwei Jahren erteilt. - Damals habe ich an das ZDF geschrieben und um Richtigstellung gebeten und bekam zur Antwort, man habe mein Schreiben der Geschäftsführung vorgelegt. - Dabei blieb es dann. Ich war übrigens nicht der einzige, der sich damals über diesen Beitrag beschwert hat. Den Beitrag selbst habe ich nicht mehr gefunden, er stammte anscheinend aus der ZDF-Mediathek, wo die Beiträge nach gewisser Zeit gelöscht werden.

Das es immer gut ist, bevor man etwas beurteilt, sich zu fragen von welcher Warte aus man dies tut und auf welchem Fundament man steht, hat die theoretische Physikerin Sabine Hossenfelder in ihrer Vorlesung in der Universität Stuttgart eindrucksvoll gezeigt:

Über Ihren Vortrag "was läuft falsch in der gegenwärtigen Physik" hatte ich schon einmal berichtet. Sie kommt übrigens zu dem Schluß, es sei eigentlich nicht ausreichend von "einer Krise in der Physik" zu sprechen. Denn das Wort Krise vermittele ja den Eindruck, als gebe es Aussicht auf eine Verbesserung, wenn die Krise vorbei sei. Dies sei in der Physik aber nicht zu erwarten.

Einen ähnlichen Beitrag, wie üblich mit reichlich "Show-Effekten" versehen, gibt es auch von Prof. Harald Lesch. Er stammt wohl von Anfang 2018. Er kommt ebenfalls zu dem Ergebnis, dass die Physik "zu früh gefeiert habe". Sein kurzer Vortrag trägt den Titel "Die große Krise der Physik".

Die Physik ist also unsanft  auf dem Boden gelandet. Häme ist deswegen nicht angebracht, schließlich versammeln sich in der Physik viele der intelligentesten und begabtesten Menschen. Der Versuch zu klären "was die Welt im innersten zusammenhält" war und ist ehrenwert. Es gab nur zu viele Physiker, die sich vorzeitig  selbst zu Siegern erklärt haben und eine entsprechende Aura vor sich hertrugen.

Auch als Lesch damals erklärte, "die Kalte Fusion" gäbe es nicht, hat er eigentlich nur dokumentiert, dass er sich seit 1989 nicht hinreichend zu diesem Thema informiert hat. Und ein derart veralteter Wissensstand gehört eigentlich nicht ins Fernsehen.

 

Update 29.7.19

Auf der Webseite https://coldfusionnow.org/cold-fusion-reactor-heats-room-in-sapporo/ erschien ein Artikel von Ruby Carat, wovon ich hier einen kleinen Absatz übersetzt habe:

Kaltfusionsreaktor erwärmt Raum in Sapporo

Modifikationen am Kaltfusionsenergie-Reaktor von Tadahiko Mizuno

haben die Überschusswärmeproduktion drastisch erhöht. Die Wärmeleistung der Zelle kann nun die Wärmeabfuhrkapazität des Luftströmungskalorimeters von 1 Kilowatt überschreiten.

Es wird berichtet, dass   erhöhte  überschüssige Wärme von Palladium, das auf Nickel abgeschieden wurde, erreicht wurde.  Co-Autor Jed Rothwell wird die spektakulären Ergebnisse auf der 22. Internationalen Konferenz über kondensierte Materie Nuklearwissenschaften ICCF-22 im September 2019 in Assisi, Italien, beschreiben.

Wenn die zugeführte Leistung 300 Watt (Anmerkung: vermutlich elektrisch) beträgt, wird die thermische Leistung auf 1 - 3 Kilowatt geschätzt. Das liegt daran, dass Prof. Mizuno im vergangenen Winter seinen Raum in Sapporo mit dem Kaltfusionsreaktor erwärmt hat und er die Raumtemperatur so warm empfand wie bei einem 3 Kilowatt Elektroheizer.



 

 

Update 27.7.19

Das Seminar in NRW ist um zwei Tage verschoben worden. So ist es auch für diejenigen Besucher leichter erreichbar, die am Freitag noch arbeiten müssen. Das Seminar dauert (einchließlich Diskussion) plus/minus zwei Stunden. - Hier das Schreiben von Frau Plugge:

 

Seminar/Vortrag zu LENR im September 2019

Wegen der schwierigen Verhältnisse am Freitagnachmittag auf den Straßen von NRW wurde der Termin verlegt um 2 Tage auf Sonntag, den 15.9.2019


Gaststätte:     Im Grünen Winkel

Adresse:        59368 Werne, Im Grünen Winkel 12

Telefon:         02389 / 92 61 411                                                                    

 

Webadresse:            https://www.im-grünen-winkel.com/

Datum:          15. September 2019

Uhrzeit:          14 Uhr

Referent:       Willi Meinders, der Betreiber der Webseite https://coldreaction.net/


Wenn Mittagessen dort gewünscht wird, planen Sie bitte entsprechend Zeit vorher ein und melden Sie sich beim Wirt dafür an.

 Anmeldungen für das Seminar richten Sie bitte an mich (Gisela Plugge) unter dem Betreff „Anmeldung zum Seminar“:    pluwo3@gmail.com

Der Veranstaltungsort liegt ca.1km westlich der A1 (1. Abfahrt nördlich vom Kamener Kreuz)

Es handelt sich um eine angenehme Familiengaststätte, nett am Waldrand gelegen, mit großer Terrasse, Kinderspielplatz und Wandermöglichkeiten.

 

Update 26.7.19

Bei Gesprächen und bei Mails kommt von angesprochenen oder angeschriebenen Personen oft die Antwort, LENR "sei wissenschaftlich nicht erwiesen" und deswegen nicht weiter von Interesse. Ich habe für derartige Zwecke ein kurzes Antwortschreiben  entworfen:

"Sehr geehrte ...... im Kern bedeutet Ihre Aussage, man solle von einer Erfindung keinen Gebrauch machen, bevor die Grundlagenforschung nicht die passende Theorie gefunden hat. Diese Einschätzung ist nicht akzeptabel und auch wissenschaftlich nicht fundiert. Bedenken Sie bitte, das die Dampfmaschine schon lange nutzbringend arbeitete, bevor die Wissenschaft der Thermodynamik entstanden ist. Die Wissenschaft verdankt dies der Dampfmaschine - nicht umgekehrt.  Gleiches gilt z. B. für das Röntgengerät - es wurde schon in großer Zahl verwendet, bevor die Theorie dazu geklärt war. Erfindungen waren über Jahrtausende das Ergebnis von Versuch und Irrtum, genau deswegen verlangen Patentämter bis heute keinen theoretischen Nachweis für eine Patentanmeldung.

LENR ist durch zahlreiche erteilte Patente (u. a. von Airbus) bestätigt und durch zahlreiche Gutachten anerkannter Institute (z. B. Stanford Research Institute) bestätigt. Die Erzeugung von Überschussenergie ist durch hunderte von Experimenten und Replikationen nachgewiesen, ebenso die Tatsache. das die Reaktion nuklearer Natur ist. In Japan werden die LENR-Forschungen seit Jahren durch eine staatliche Stelle, die NEDO, koordiniert, mit zunehmendem beachtlichen Erfolg. Das Verhalten und das Desinteresse der deutschen Politik zu diesem Thema ist nicht verantwortbar."

 

Update 25.7.19

Ein sehr schöner Artikel aus der New York Times:

 

"...eine Krise der Physik"

Ausschnitt aus einem Artikel New York Times von 2015, aktueller denn je. Am 26.5. hatte ich über eine Vorlesung der theoretischen Physikerin Sabine Hossenfelder geschrieben. Inhalt Ihres Vortrages war "Was läuft falsch in der gegenwärtigen Physik?" Ich kann dieses Video nur dringend empfehlen.

Es gibt eine ganze Reihe von Veröffentlichungen über ein "Krise in der Physik". Mich bewgt das Thema deshalb, weil genau diejenigen Leute, die als Physiker nicht wissen wohin die Reise nun gehen soll, eines ganz genau wissen: "LENR" oder schlimmer noch "die Kalte Fusion" gibt es nicht. Im nachfolgenden (Teil-) Artikel geht es u. a. darum, welche Rolle die Empirie in der Wissenschaft spielt oder spielen soll. Da könnte es doch naheliegen, sich mit LENR zu beschäftigen, dass seine Existenz und Funkton beweisen konnte, wo aber die letztendlich zutreffende Theorie noch unvollständig ist.

 

"Brauchen Physiker empirische Beweise, um ihre Theorien zu bestätigen?

Sie denken vielleicht, dass die Antwort ein klares Ja ist, denn die experimentelle Bestätigung ist das Herz der Wissenschaft. Aber eine wachsende Kontroverse an den Grenzen von Physik und Kosmologie legt nahe, dass die Situation nicht so einfach ist.

Vor einigen Monaten veröffentlichten zwei führende Forscher, George Ellis und Joseph Silk, in der Zeitschrift Nature ein umstrittenes Stück mit dem Titel "Scientific Method": "Verteidige die Integrität der Physik." Sie kritisierten die neu entdeckte Bereitschaft einiger Wissenschaftler, die Notwendigkeit einer experimentellen Bestätigung der heute ehrgeizigsten kosmischen Theorien explizit aufzugeben - solange diese Theorien "hinreichend elegant* und erklärend" sind. Obwohl sie an der Spitze des Wissens arbeiten, brechen sie für die Professoren Ellis und Silk "mit der jahrhundertealten philosophischen Tradition, wissenschaftliche Erkenntnisse als empirisch zu definieren".

Unabhängig davon, ob Sie damit einverstanden sind oder nicht, haben die Professoren ein wachsendes Problem in der Grundlagenphysik identifiziert: Heute kann unsere ehrgeizigste Wissenschaft im Widerspruch zu der empirischen Methodik stehen, die dem Feld historisch gesehen seine Glaubwürdigkeit gegeben hat.

Wie sind wir in diese Sackgasse gekommen? In gewisser Weise markierte die bahnbrechende Detektion des schwer fassbaren Higgs-Bosonpartikels durch Forscher am Large Hadron Collider vor drei Jahren das Ende einer Ära. Das Higgs-Teilchen ist der Dreh- und Angelpunkt dessen, was Physiker das "Standardmodell" der Teilchenphysik nennen, eine mächtige mathematische Theorie, die alle fundamentalen Entitäten der Quantenwelt (Quarks und Leptonen) und alle zwischen ihnen wirkenden bekannten Kräfte (Schwerkraft, Elektromagnetismus und die starken und schwachen Atomkräfte) berücksichtigt.

Aber das Standardmodell ist trotz des Ruhmes seiner Bestätigung auch eine Sackgasse. Es bietet keinen Weg, seine Vision von den winzigen Bausteinen der Natur mit dem anderen großen Gebäude der Physik des 20. Jahrhunderts zu verbinden: Einsteins kosmische Beschreibung der Schwerkraft. Ohne eine Vereinheitlichung dieser beiden Theorien - eine so genannte Theorie der Quantengravitation - haben wir keine Ahnung, warum unser Universum nur aus diesen Teilchen, Kräften und Eigenschaften besteht. (Wir können auch nicht wissen, wie wir den Urknall wirklich verstehen können, das kosmische Ereignis, das den Beginn der Zeit markiert hat.)

Hier entsteht das Gespenst einer evidenzunabhängigen Wissenschaft. Während der meisten der letzten fünfzig Jahre haben die Physiker gekämpft, um über das Standardmodell hinauszugehen und das ultimative Ziel zu erreichen, die Schwerkraft und die Quantenwelt zu vereinen. Viele verlockende Möglichkeiten (wie die oft diskutierte Stringtheorie) wurden erforscht, aber bisher ohne konkreten Erfolg in Bezug auf die experimentelle Validierung."

Verbindlich ist nur der vollständige Text unter: https://www.nytimes.com/2015/06/07/opinion/a-crisis-at-the-edge-of-physics.html

 

*Der Begriff "hinreichend elegant" führt uns auf direktem Wegen zu Symmetrie oder Supersymmetrie. Hierzu habe ich einen schönen Leserbrief gefunden:

Falls die Schrift zu klein ist: "Aus Symmetriegründen" erschien uns damals im Physikstudium so superplausibel. Irgendwann fingen wir an, vollkommen unsinnige und unerwartete Dinge zu tun und riefen dazu "Aus Symmetriegründen". Es sind diese "Symmetriegründe" die zur Fehlentwicklung und zum Stillstand der Physik geführt haben.

 

 

Update 23.7.19

In vergangenen Updates bin ich ausführlich auf die neuen Forschungsanstrengungen bezüglich LENR von Google eingegangen. Google hatte ja ein großes Team von Forschern aus verschiedensten Institutionen zusammengestellt, um dem LENR-Phänomen nachzugehen. Dies tat man, nachdem in den letzten 30 Jahren andereTeams aus aller Welt zunehmenden Erfolg bei diesen Forschungen hatte. -Weil nun aber Google einen "großen Namen" hat, ist die Öffentlichkeit anscheinend aufgefordert, diesen neuen Erkenntnissen mehr Aufmerksamkeit zu schenken als anderen. Das Ergebnis von Google war: "Kann ja eigentlich gar nicht sein, aber es gibt Anlaß weiter zu forschen".

Gegen diese Einschätzung, die eigentlich nur dokumentiert das man zu diesem Thema rund 30 Jahre geschlafen hat, nimmt jetzt ein ungarisches Forscherteam Stellung und bewertet die Google-Ergebnisse kritisch:

Quelle: https://e-catworld.com/2019/07/21/hungarian-lenr-researchers-respond-to-the-google-lenr-groups-negative-results/

 

 

Anmerkung: Meine folgenden auszugsweisen Übersetzungen enthalten Unsicherheiten. Verbindlich ist nur der englische Originaltext.

Hier einige Auszüge:

Zusammenfassung

Basierend auf unseren neuesten theoretischen Erkenntnissen (Phys. Rev. C 99, 054620v(2019)) wird gezeigt, dass Protonen- und Deuteroneinfangreaktionen extrem niedriger Energiewerte bei allen Elementen des Periodensystems eine beachtliche Rate aufweisen können. Bestimmte numerische Ergebnisse von Raten von
Kernreaktionen von zwei Endfragmenten extrem niedriger Energie sind ebenfalls gegeben. Eine neue Art des Denkens über Phänomene der niederenergetischen Kernreaktionen (LENR) wird vorgeschlagen. Mögliche Erklärungen für die zwischen 1905-1927 angekündigten widersprüchlichen Beobachtungen und die möglichen     Gründe für negative Ergebnisse von Experimenten der "Kalten Fusion", die kürzlich von der von Google organisierten wissenschaftlichen Gruppe (
https://www.nature.com/articles/s41586-019-1256-6) veröffentlicht wurden, werden hier behandelt.

Experimente mit negativen Ergebnissen der von Google organisierten Forschungsgruppe

In[14] wurden drei Hauptrichtungen der Forschung festgelegt: hochhydratisierte Metalle, Kalorimetrie unter extremen Bedingungen und niederenergetische Kernreaktionen. (Diese spätere Terminologie sollte eine spezielle gepulste Deuteriumplasma-Vorrichtung[22] definieren, die zur Induktion von Kernreaktionen mit geringer Energie.) Allerdings fehlte die nukleare Transmutation[5]-[8], die das wichtigste Phänomen im Zusammenhang mit LENR ist. Es wurde oben gezeigt, dass die nukleare Transmutation für alle Elemente des Periodensystems möglich ist, daher wird erwartet, dass Spuren davon in allen LENR-Beobachtungen vorhanden sein müssen. Es gibt sehr empfindliche Methoden, die in der Lage sind, kleine Mengen von Veränderungen der chemischen Zusammensetzung von Materialien zu bestimmen und das Auftreten einer nuklearen Transmutation zu zeigen. So ist der Wegfall der Suche nach der nuklearen Transmutation der Hauptfehler im Programm von[14]. -

Research Gate Projekt - Niedrigenergie-Kernprozesse in der Kerntechnik
https://www.researchgate.net/project/low-energy-nuclear-processes
Péter Kálmán und Tamás Keszthelyi

 Ziel: Niedrigenergie-Kernprozesse, die durch die Coulomb-Abstoßung zwischen den reagierenden Kernen stark behindert werden, werden in fester Umgebung untersucht. Die hemmende Wirkung kann deutlich geschwächt sein (praktisch verschwindet sie), wenn man die Coulomb-Wechselwirkung
 eines der reagierenden Partikel mit der Umgebung berücksichtigt. Wenn die Modifikation der Wellenfunktion durch Coulomb-Interaktion mit geladenen Bestandteilen der Umgebung unter Anwendung der Standard-Störungsberechnung der Quantenmechanik berücksichtigt wird, dann wird die Wellenkomponente
 mit hohem Impuls und kleiner Amplitude  zur anfänglichen Welle mit kleinem Impuls gemischt. An diese Teilwellen mit hohem Impuls können wesentlich höhere Coulomb-Faktoren gekoppelt werden, die den Querschnitt drastisch erhöhen können. Der Mechanismus (Rückstoßhilfe genannt) öffnet die Tür zu einer Vielzahl von Kernprozessen, von denen bisher angenommen wurde, dass sie bei niedrigen Energien eine vernachlässigbare Rate aufweisen. Niedrigenergetische Kernreaktionen, die durch Rückstoßhilfe ermöglicht werden, führen ebenfalls zu nuklearen Umwandlungen.

Physical Review Artikel - Verbotene Kernreaktionen

https://www.researchgate.net/publication/333307315_Forbidden_nuclear_reactions


Kálmán_Verbotene_nukleare_ReaktionenKálmán, Péter & Keszthelyi, Tamás. (2019).. Physikalische Überprüfung C. 99.
10.1103/PhysRevC.99.054620.

Exotherme Kernreaktionen, die durch Coulomb-Abstoßung in der ɛ→0-Grenze[limɛ→0σɛ=0] verboten werden, werden untersucht. σɛ ist der Querschnitt und ɛ ist der Schwerpunkt der Massenenergie.
Es wird festgestellt, dass jede Störung Zustände mit kleiner, aber endlicher Amplitude Einfluß auf  den Ausgangszustand kann, was zu einem endlichen Querschnitt (und Rate) der ursprünglich verbotenen Kernreaktion in der ɛ→0-Grenze führt. Die Aussage wird durch die Änderung der nuklearen Eigenschaften veranschaulicht.


Reaktionen aufgrund von Verunreinigungen in einem Gasgemisch im atomaren Zustand. Die Änderung der Wellenfunktion von reagierenden Teilchen im Kernbereich aufgrund ihrer Coulomb-Wechselwirkung mit Verunreinigungen wird durch eine zeitunabhängige Standard-Störungsrechnung der Quantenmechanik bestimmt. Als Beispiel: Querschnitt, Geschwindigkeit und Leistungsdichte der impulsgesteuerten nuklearen pd-Reaktion werden numerisch berechnet. Mit Hilfe astrophysikalischer Faktoren Querschnitt und Leistungsdichten der impulsgesteuerten d(d,n)He23, d(d,p)t,d(t,n)He24, He23(d,p)He24, Li36(p),α)He23, Li36(d,α)He24, Li37(p,α)He24, Be49(p,α)Li36,Be49(p,d)Be48,Be49(α,n)C612,B510(p,α)Be47, und B511(p,α)Be48 Reaktionen werden ebenfalls angegeben. Der Einfluss der Gasmisch-Wand-Wechselwirkung auf den Prozess wird ebenfalls berücksichtigt.
 

 

Update 21.7.19

Neben dem Seminar in Arnschwang, am 4.9. (sh. https://coldreaction.net/lenr-seminare.html ) gibt es jetzt ein weiteres Seminar in NRW, initiiert durch unsere https://coldreaction.net/lenr-initiative-nrw.html

 

Hier sind die Daten:

Gaststätte:      Im Grünen Winkel

Adresse:         59368 Werne, Im Grünen Winkel 12

Telefon:          02389 / 92 61 411

 

Webadresse:  https://www.im-grünen-winkel.com/

Datum:            13. September 2019

Uhrzeit:           19:30 Uhr

 

Wenn Abendessen dort gewünscht wird, planen Sie ca. 1 Stunde vorher ein und melden Sie sich beim Wirt vorher dafür an.

 Anmeldungen für das Seminar mit Herrn Willi Meinders richten Sie bitte an mich (Gisela Plugge) unter dem Betreff „Anmeldung zum Seminar“:    pluwo3@gmail.com

Der Veranstaltungsort liegt ca.1km westlich der A1 (1. Abfahrt nördlich vom Kamener Kreuz)

 

Update 19.7.19

Der nachfolgende Briefwechsel aus dem Rossi-Blog  http://rossilivecat.com/  ist eine gute Gelegenheit, den Stand der Entwicklung zu präzisieren.

Übersetzung: Interessant ist das Sie sagen, dass eine dauerhaft bestehender selbsterhaltender Modus des E-Cat sehr nah ist.  Können Sie mir helfen zu verstehen, was genau damit gemeint ist?

1. Benötigen Sie eine externe Stromquelle, um die E-Cat-Reaktion zu starten?
2. Muss das Steuerungssystem kontinuierlich an eine externe Stromquelle angeschlossen werden?
3. Brauchen Sie dafür Zugang zu Netzstrom?

Andrea Rossi
18. Juli 2019 um 20:44 Uhr

Frank Acland:
1- nein
2- nein
3- nein
Aber sei vorsichtig: " sehr nah " bedeutet nicht " erledigt " (bisher).
Herzliche Grüße,
A.R.

Zum Stand der Technik*: Im Gegensatz zur früheren E-Cat's "steht" das Plasma jetzt außerhalb des Reaktors. Es ähnelt einer Flamme, erzeugt aber eine Temperatur von 1 Elektronenvolt, was ungefähr 12000° Celsius entspricht. Ein kleiner Reaktor würde in seinem Inneren  eine derartige Temperatur nicht aushalten. Deshalb ist es auch nicht mehr möglich, die Wärme im Reaktor durch eine Flüssigkeit zu übertragen. Von dem  "freistehenden"  Plasma wird die Wärme über einen Luftstrom  (oder ein anderes Gas)  zum eigentlichen Wärmetauscher geleitet. Der Ecat SK mit allen Bestandteilen hat ungefähr die Größe eines Nachttisches. Er erbringt eine thermische Leistung von ca. 22 kW. Er kann eng zu Gruppen zusammengestellt werden, es ist dabei egal, ob er seitlich, stehend, ober "über Kopf" gestapelt wird. Es ist auch nicht zwingend erforderlich, dass die einzelnen Bauteile so angeordnet werden, wie es jetzt bei dem Ecat-SK vorgesehen ist. Die erzeugte Wärme kann bis rund 1000° C. betragen.

Nach derzeitigem Stand muß die Reaktorfüllung alle 6 - 12 Monate ersetzt werden. Der SK wird nicht verkauft, sondern nur die von ihm erzeugte Wärme, wobei der Preis der Wärme/Hitze 20 bis 50% unter den Kosten der lokal verfügbaren Anbieter liegt. Typischerweise wird die erzeugte Wärme für industrielle Prozesse (Papierindustrie, Lebensmittelindustrie usw.) Verwendung finden. Für Privathaushalte gibt es derzeit noch kein Sicherheitszertifikat.

Die Wärme-erzeugenden Geräte sind im Moment in einer betrieblichen Erprobung. Wer dabei der industrielle Partner Rossi's ist, ist nicht bekannt - es gab aber einen Hinweis: Auf der Präsentation in Stockholm vor rund zwei Jahren saß ein Gutachter mit an Rossi's Tisch, der zur Firma "Endeavour" gehörte, dem damals zweitgrößten Raffinerie-Unternehmen der USA. - Nachdem die betriebliche Erprobung für einige Wochen stockte, nimmt Rossi jetzt wieder Aufträge an: info@leonardocorp1996.com

Jetzt zum obigen Briefwechsel: Der Ecat braucht einen Netzanschluß, um die Steuerung zu betreiben, denn der Ecat selbst produziert ja Wärme. Seit das Plasma außerhalb des Reaktors "steht", konnte man elektromagnetische Wellen (?) messen, die zur Produktion elektrischen Stromes geeignet sind. Die Nutzung dieser Elektrizität könnte den Ecat in die Lage versetzen, ganz und gar autark zu arbeiten. Eine Ausnahme von dieser Autarkie ist ein Internetanschluß, weil die Steuersignale aus Geheimhaltungsgründen verschlüsselt über das Internet kommen.

Diese völlige Autarkie bei der Wärmeerzeugung (die ja auch zur Stromerzeugung verwendet werden kann) bedeutet für die ferne oder fernere Zukunft: Ade zentrale Kraftwerke, ade Stromnetz, ade Kohle, ade Kernkraft, ade Öl, ade Landschaftsverbrauch zu Energiezwecken, ade Luftverschmutzung durch fossile Brennstoffe, ade radioaktive Abfälle usw. usw.

Warum ich daran glaube: Rossi hat sich immer wieder zeitlich verkalkuliert, mal aus eigener Schuld, mal von außen aufgezwungen. Nur eines hat er in Bezug auf den Ecat nie: Er hat nie gelogen. Er hat den Ecat vor Jahren vorgestellt und es folgten zahlreiche Tests durch unabhängige Dritte. Es gab eine große Zahl erfolgreicher Replikationen. Es gibt die Erteilung eines der wichtigsten oder sogar des wichtigsten LENR-Patents für Rossi und seinen Ecat, es gab mehrere erfolgreiche Präsentationen der Technologie.

Seine wissenschaftliche Veröffentlichung schlägt derweil alle Rekorde:

Verkürzte Übersetzung: Ihre Veröffentlichung  https://www.researchgate.net/publication/330601653_E-Cat_SK_and_long-range_particle_interactions  ist nicht nur der meistgelesene auf Researchgate sondern auch der wichtigste der letzten 10 Jahre.

..Ihre Publikation hatte 29000 Leser.

Noch wichtiger ist dabei, das Rossi schon lange nicht mehr der einzige ist. Neben den großen staatlichen oder industriellen Einrichtungen wie der NASA, Airbus, Boeing, die universitären  und auch privaten Forschungseinrichtungen in den USA, Rußland, Japan, Frankreich, Schweden, England,  Israel, Estland, Ukraine sind die wichtigsten Player aus meiner Sicht https://brilliantlightpower.com/ und http://www.norrontfusion.com/ womit ich wahrscheinlich mehr als 10 anderen Firmen Unrecht tue.

Aus Rossi's Vorreitertum ist eine breite, internationale Bewegung geworden. Alle Anfeindungen und Verleumdungen haben ihm nicht geschadet.

* Die vorstehende Analyse setzt sich aus verschiedenen Veröffentlichungen zusammen. Sie kommt der Wirklichkeit wahrscheinlich sehr nah, dafür gibt es aber keine Garantie. Ich unterhalte keinerlei geschäftliche Beziehungen zu den genannen Firmen

 

Update 20.7.19 ....ich erinnere an das Seminar in Arnschwang am 4.9.19. Alle Details sind hier zu finden: https://coldreaction.net/lenr-seminare.html

 

 

Update 17.7.19

Ergänzung zum gestrigen Update: Ich habe heute ein Schreiben (ähnlichen Inhalts wie die gestrige Vorlage) an das Bundesministerium für Bildung und Forschung gesandt, hier einzusehen: Anfrage an das Bildungsministerium.docx

Weshalb dann die weiteren Aktivitäten über Abgeordnete? Ganz einfach: Die E-Mails erreichen die Abgeordneten in der Regel nicht, sondern werden von Assistentinnen/Assistenten, leider oft sehr oberflächlich, behandelt und beantwortet. Gleiches gilt auch für die Ministerien. Die Antworten ähneln sich, LENR betreffend, seit vielen Jahren: "....umstritten, unbewiesen, nicht replizierbar usw." Der Informationsstand der Beteiligten ist in der Regel 30 Jahre alt. - Aber es hilft nichts, man muß dagegen anrennen, wenn es irgendwann ein Erfolg werden soll.  Und die Antwort des EU-Kommissars ist eigentlich ein ganz guter Ansatzpunkt.

 

Update 16.7.19

Mein heutiger Vorschlag geht auf eine Anregung der https://coldreaction.net/lenr-initiative-nrw.html zurück, mehr Öffentlichkeit für LENR herzustellen. Zu diesem Zweck habe ich ein Schreiben entworfen, das sich an Abgeordnete des Bundes oder der Länder richtet.

Der Text ist hier also Word-Dokument gespeichert und kann von dort zu Bearbeitung heruntergeladen werden: Vorlage für Anfragen an Bundes.docx

Ich möchte Sie als Leser bitten, diese Vorlage für eigene Anfragen zu nutzen. Hilfreich wäre es natürlich, wenn Abgeordnete zum persönlichen Bekannten/Freundeskreis gehören würden. - Der vorgeschlagene Text dient nur als Anregung. Der "Aufhänger" der parlamentarischen Anfrage scheint jedoch besonders geeignet, denn einerseit wird die Notwendigkeit weiterer Aktivitäten erkannt und andererseits geschieht nichts.

 

Update 15.7.19 ....ich erinnere an das Seminar in Arnschwang. Alle Details sind hier zu finden: https://coldreaction.net/lenr-seminare.html

 

Update 14.7.19 ...Sorry, bin mit Datensicherung und inhaltlichen Anpassungen des Blogs beschäftigt.

 

Update 12.7.19

Im zweiten Teil des Updates vom 26.5.19 hatte ich auf ein sehenswertes Video der theoretischen Physikerin Sabine Hossenfelder aufmerksam gemacht, das ich auch jetzt noch wärmstens zum Ansehen empfehle.

Es ging darum, wie der immerwährende Drang der Menschen und der Wissenschaft zu einer "schönen" Erklärung aller Naturerscheinungen auch auf falsche Pfade geführt hat.

Eine der bekanntesten Zeichnungen zu dem Thema ist der vitruvianische Mensch von Leonardo da Vinci:

Wikipedia schreibt (auszugsweise dazu): Als vitruvianischer Mensch (lat. homo vitruvianus, auch: Vitruvianische Figur) wird eine Darstellung des Menschen nach den vom antiken Architekten und Ingenieur Vitruv(ius) formulierten und idealisierten Proportionen bezeichnet. Das berühmteste Beispiel ist eine 34,4 cm × 24,5 cm große Zeichnung von Leonardo da Vinci, die um 1490 entstand. Es handelt sich um eine Skizze mit Notizen aus einem seiner Tagebücher, die einen Mann mit ausgestreckten Extremitäten in zwei überlagerten Positionen zeigt. Mit den Fingerspitzen und den Sohlen berührt die Figur ein sie umgebendes Quadrat (homo ad quadratum) bzw. einen Kreis (homo ad circulum).

Bei Google ist auch zu lesen: "Der vitruvianische Mensch von Leonardo da Vinci (1452–1519) ist heute eine seiner bekanntesten Arbeiten und ein weltweites Symbol für Symmetrie, Schönheit und Körperbewusstsein."

 

Ich habe mir den Spaß gegönnt, diese Idealproportionen einmal auf die Tierwelt zu übertragen. Mit dem besten Freund des Menschen funktioniert es schon nicht:

 

....und mit dem Krokodil erst recht nicht:

 


Update 10.7.19

Wer sich die Mühe machen will den folgenden Link

http://lenr.seplm.ru/novosti/pochemu-priroda-i-nauka-ne-obyazatelno-yavlyayutsya-nakopleniyami-nauchnoi-sereznosti

aufzurufen (komplett in kyrillischer Schrift) und zudem noch ein Übersetzungsprogramm (z. B.  https://www.deepl.com/de/translator ) nutzt, wird feststellen, das auf der gezeigten Webseite mein gesamtes Update vom 8.7.19 wortwörtlich übernommen wurde.

Das begrüße ich sehr, weil auch andersherum die Kontakte zu russischen Wissenschaftlern außerordentlich unkompliziert und freundlich sind. Die genannte Webseite

 

ist übrigens eine sehr ergiebige Fundgrube für LENR-Quellen.

 

 

Update 9.7.19   heute auf https://coldreaction.net/lenr-seminare.html

 

Update 8.7.19

Warum „Nature“ und „Science“ nicht unbedingt Horte der wissenschaftlichen Seriosität sind.

Wenn man es als Wissenschaftler bis in „Nature“ und „Science“ geschafft hat, also eine wissenschaftliche Veröffentlichung platzieren konnte, dann hat man nach allgemeinem Verständnis eine Spitze  wissenschaftlicher Erkenntnis erklommen. Entweder man festigt damit seinen Ruf als seröser Wissenschaftler oder man kann als Nachwuchswissenschaftler auf eine weitere Karriere hoffen.

Ich betrachte die Situation einmal aus der Sicht auf LENR und ich kommentiere sie aus der Sicht des Nicht-Naturwissenschaftlers – ganz in der Hoffnung, dass mein Blick als Außenstehender gänzlich ungetrübt ist.

„Nature“ und „Science“ haben es verstanden sich einen Ruf aufzubauen der besagt, dass die dort veröffentlichten Meinungen objektiv und richtig sind. Dabei wird übersehen, dass beide Magazine gewinnorientierte Privatinvestments sind und das mitnichten alle dort getätigten Veröffentlichungen Bestand hatten: Viele wurden zurückgezogen, viele erwiesen sich als nachweislich falsch.

Der Medizin-Nobelpreisträger von 2013  Randy Schakman kritisiert das Verhalten von „Nature“ und „Science“ in einem Artikel des „Spiegel“ scharf und sagt, die Magazine schadeten der Wissenschaft. Der Titel des Artikels lautet: „Aufgebauscht bis es falsch wird“. https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/nobelpreistraeger-randy-schekman-kritisiert-science-und-nature-a-1154483.html

„Nature“ hat sich immer geweigert, einer Veröffentlichung zum Thema LENR zuzustimmen und ihm damit ein Forum zu bieten. Distanziert man sich allerdings von LENR, bietet „Nature“ gerne ein Forum, sei der Artikel auch noch so fragwürdig. So geschehen in der folgenden Veröffentlichung: https://www.nature.com/articles/d41586-019-01673-x

Andere seriöse und erfahrene Wissenschaftler hatten nicht das Glück von „Nature“ oder „Science“ angenommen zu werden: Z. B. der Physik-Nobelpreisträger Brian Josephson, sh. https://de.wikipedia.org/wiki/Brian_David_Josephson

 der NASA Chefwissenschaftler Dennis Bushnell und Peter Hagelstein, Leiter des Massachusetts Institute of Technology. Alle drei Herren wollten über ihre positiven Erkenntnisse zu LENR berichten.

Quelle: https://e-catworld.com/2019/07/06/letter-to-the-editor-of-nature-nicholas-shaw/

Brian Josephson ist ein entschiedener Unterstützer von Andrea Rossi und hat z. B. den sog. Lugano-Report LuganoReportSubmit.pdf als „das Ereignis des Jahres“ (2014) bezeichnet.

Die Wahrnehmungen und wissenschaftlichen Würdigungen von „Nature“ und „Science“ scheinen also ausgesprochen selektiv zu sein, es gilt nicht die objektive wissenschaftliche Wahrheit sondern der Erfolg mit der Auflage. Und anscheinend schadet LENR der Auflage, aus welchem Grunde auch immer.

Aber was ist die objektive wissenschaftliche Wahrheit? Die Naturgesetze – sicher nicht, sie sind wie alle anderen Gesetze vom Menschen geschrieben und halten solange bis sich neue Wahrheiten als richtiger erweisen.

Das Standard-Modell der Elementarteilchenphysik, vielleicht weil es schon so lange existiert? Es ist erwiesenermaßen unvollständig.

So bleibt aus meiner Sicht nur eine Erklärung für die Benachteiligung, d. h. im Ergebnis das „Ausbremsen“ von LENR: Interessen aus dem wirtschaftlich-politischen Bereich.

Dass das Interesse an LENR auch in der Wissenschaft in Wirklichkeit riesig ist, zeigt die Veröffentlichung von Rossi auf Researchgate:

https://www.researchgate.net/publication/330601653_E-Cat_SK_and_long-range_particle_interactions

Ein Leser schreibt an Rossi: Dear Andrea,
the last numbers from Researchgate:
Full readings 28269, Reserch interest index 700., Recommendtions 2065 ( in 5 months, 7 dys…)
To the next. Cheers

Übersetzung: „Lieber Andrea,

die letzten Zahlen von Researchgate:

Vollständige Lesungen 28269, Research Interest Index 700, Empfehlungen 2065 (in 5 Monaten, 7 Tagen...)

Weiter so. Alles Gute.“

Wer ist Researchgate? Ich zitiere Wikipedia auszugsweise: „Researchgate (Eigenschreibweise ResearchGate) ist ein soziales Netzwerk im Internet für Forscher aus allen Bereichen der Wissenschaft. Seit dem Start im Mai 2008 hat der in Berlin und Boston (USA) ansässige kommerzielle Dienst bis Juli 2016 rund 10 Millionen Mitglieder weltweit gewonnen.[1]

Wissenschaftler, die dem Netzwerk beitreten möchten, benötigen eine E-Mail-Adresse einer bekannten Forschungseinrichtung oder müssen eine wissenschaftliche Publikation nachweisen.[2] Mitglieder des Netzwerks haben ein Nutzerprofil, auf dem sie Ergebnisse ihrer Forschung, inklusive Fachartikel, Forschungsdaten, Buchkapitel, negative Ergebnisse, Patente, Forschungsvorhaben, Methoden, Präsentationen und Quelltext für Computerprogramme zeigen können. Mitglieder können anderen Mitgliedern folgen und mit ihnen in Kontakt treten. Umfragen der Magazine Nature und Times Higher Education zufolge ist Researchgate das aktivste akademische Netzwerk seiner Art.“

 

Update 6.7.19

Seit Rossi seine Veröffentlichung auf Researchgate gemacht hat, gehen die Fragen in seinem Blog http://rossilivecat.com/ zur Theorie seines E-Cat zunehmend "in die Tiefe". (Jedenfalls "tiefer" als das ich sie noch kommentieren könnte, ich beschränke mich darauf, die Text nach bestem Wissen und Gewissen zu übersetzen; verbindlich ist nur der englische Originaltext.)

Frank Acland von Ecat-World geht es wohl ähnlich und dennoch hat er aus verschiedenen Mails in Rossi's Blog Aussagen zusammengefaßt, die die Theorie hinter dessen Erfindungen und Entwicklungen möglicherweise aufhellen, ohne dabei seine Firmengeheimnisse zu "entblößen". Quelle: https://e-catworld.com/2019/07/04/e-cat-not-fusion-or-fission-rossi-on-the-misunderstood-electon/

E-Cat'Not Fusion or Fission' Rossi über den missverstandenen Electron
Veröffentlicht am 4. Juli 2019

In einigen kürzlich veröffentlichten Kommentaren zum Journal of Nuclear Physics hat Andrea Rossi erklärt, dass es in der E-Cat-Reaktion keine "Fusion" gibt. Nach diesen Kommentaren drängte Steven Karels ihn zu weiteren Antworten.

    Ich verstehe, dass es zwei Hauptmöglichkeiten gibt, Energie aus dem Kern zu gewinnen - Spaltung und Fusion. Ich vermute, dass es Ihnen darum geht, Ihre vertraulichen Geschäftsgeheimnisse zu schützen, und das ist gut und verständlich.

    Aber die Schlussfolgerung, die ich aus Ihrer Bemerkung ziehen würde, ist, dass die Reaktion die Kernspaltung ist, die aber aufgrund der geringen Ordnungszahl der Bestandteile nicht die richtige Antwort sein kann.

Rossi antwortete: Es gibt noch andere nukleare Wechselwirkungen, neben Fusion und Spaltung.
Siehe auch

http://www.researchgate.net/publication/330601653_E-Cat_SK_and_long_range_particle_interactions:

In einem weiteren Kommentar schrieb er:

    Wir befinden uns noch im Mittelalter der Physik, weil das Standardmodell nicht verstanden hat, was ein Elektron ist, während Albert Einstein sagte: "Wir werden die Physik verstehen, wenn wir Elektronen verstehen werden".

Auch das hier:

    Einstein schrieb: "Das Elektron zu verstehen bedeutet, Physik zu verstehen".
    Dies ist das Thema, auf das ich mich konzentriere, denn von der Untersuchung hängt das Scheitern oder der Erfolg des Versuchs ab, den ich mache, um Strom direkt aus dem Plasma zu gewinnen.

Er hat dieses Buch als für ihn von Interesse zitiert: "Maxwell-Dirac-Theorie und Occam's Rasierer: Einheitliches Feld, Elementarteilchen und nukleare Wechselwirkungen " von Alexander Unziker"
https://www.amazon.com/Maxwell-Dirac-Theory-Occams-Razor-Interactions/dp/9529420927/

Unten sind 17 Punkte, die Andrea Rossi mir geschickt hat, um den Inhalt des Buches zusammenzufassen:

Nachfolgend einige der wichtigsten Punkte, die im Buch vorgestellt werden:

1) Existiert ein skalares Feld, das die vier Divergenzen der vier elektromagnetischen Potenziale ist.
2) Ladungsdichte ist die Teilzeitableitung des skalaren Feldes.
3) Stromdichtevektorkomponenten sind die Teilraumderivate des skalaren Feldes.
4) Die D'Alembert Gleichung kann sowohl auf das skalare Feld als auch auf die Ladungsdichte angewendet werden.
5) Elektronenmasse ist die Winkelfrequenz einer rotierenden Elementarladung entlang eines Umfangs, deren Länge gleich der Compton-Wellenlänge ist.
6) Die Elektronenladung folgt einer elikoiden Bewegung, die mit einem einzigen Spinor von Cl(3,1) kodiert werden kann.
7) Das Konzept der relativistischen Masse lässt sich leicht aus der Elektronenladungs-Elikoidbewegung ableiten.
8) Die Elektronenladung wird auf der Oberfläche einer Kugel verteilt, die einer Kreis- oder Elikoidbewegung folgt.
9) Der Wert der Elementarladung ist gleich (in natürlichen Einheiten) der Quadratwurzel des Radius dieser Kugel mit dem Radius der Ladungsbahn.
10) Der Elektronenspin 1/2 ist die quantisierte Komponente entlang eines externen Magnetfeldes des Elektronen-Drehimpulses (=bar).
11) Die Elementarladung e ist immer einem quantisierten Magnetfluss zugeordnet phi=h/e
12) Die Elektronenladung hat einen reinen elektromagnetischen Impuls eA, der ihrer Masse in natürlichen Einheiten entspricht.
13) Das Newton-Gesetz F=ma kann innerhalb des theoretischen Rahmens leicht erklärt werden.
14) Die Ladung bewegt sich mit Lichtgeschwindigkeit.
15) Das Heisenberg Unsicherheitsprinzip hat eine einfache geometrische Interpretation.
16) Ultradense Wasserstoff (und damit AHE- und LENR-Experimente) lassen sich mit den Formationen von Pseudoneutronen erklären, bei denen sich das Proton im Zentrum der Elektronen-Zitterbewegung befindet.
17) Das Elektronenmodell schlägt eine rein elektromagnetisch-geometrische Interpretation der Gleichungen Proca, Klein-Gordon, Dirac und Aharonov-Bohm vor.


 

Update 3.7.19

Ich möchte noch einmal offenlegen, wie wenig der Finanzwelt an dezentraler Energie gelegen ist. Eine gute Energie ist nur diejenige, sie sich verknappen läßt. Im Moment raufen sich gerade wieder sogar die größten Feinde (Saudi-Arabien/Iran) zusammen, um die Ölfördermengen zu begrenzen, sprich, die Ölpreise in die Höhe zu treiben.

LENR ist den großen Playern ein Begriff - auf Google hatte ich kürzlich hingewiesen. Aber auch Bill Gates ließ sich schon 2014 in Italien über LENR informieren:

Quelle: https://www.everyday-feng-shui.de/bill-gates-investiert-in-kalte-fusion-lenr/

(Übrigens eine von vielen Quellen, die über diesen Besuch berichtet haben) Gesprächspartner war Vittorio Violante von der ENEA, - Rossi stand nicht zur Verfügung, der er war damals schon an Industrial Heat gebunden.

Aber es ist nicht so, dass die großen Investoren an einer dezentralen Energieversorgung interessiert wären - wie soll man sie denn auf dem Weg zum Kunden verteuern, wenn dieser Weg (das Netz) nicht mehr nötig wäre?

Gates z. B. hat die Kernenergie (Kernspaltung/Kernfusion) nach wie vor im Blick und natürlich als zentral arbeitende Großindustrie. Und so titelt Focus auch: https://www.focus.de/finanzen/boerse/das-erwartet-uns-in-der-zukunft-bill-gates-das-sind-die-zehn-megatrends_id_10888407.html

...und der letzte der besagten Megatrends ist die Kernenergie. Dort heißt es:

Verdienen Sie mit: Auf diese 10 Megatrends setzt Bill Gates

Und das letzte Kapitel in dieser Aufzählung heißt:

 

Nuklearenergie: Neuer, besser & lukrativer

"Es muss nicht immer etwas komplett Neues sein. Für Gates ist es ebenso erfreulich, wenn alte Technologien durch Innovationskraft verbessert werden. Ein Bereich, in dem das derzeit sehr gut funktioniert, ist für Gates die nukleare Energiegewinnung.

„Lange Zeit schien es unmöglich zu sein, doch mit der neuen Generation an kleineren und effizienteren Spaltungsreaktoren der Generation IV ist eine sicherere und kostengünstigere Energiegewinnung möglich“, freut sich Gates. US-Energiekonzern Nextera Energy  gilt als größter Player im Markt.

Und selbst im Bereich der Kernfusion – die einen sehen darin die Energiequelle der Zukunft, die anderen nicht mehr als einen hoffnungslosen Wunschtraum, der mehrere Milliarden Dollar verbrennt – sieht Gates große Fortschritte. Noch müssen sich alle Befürworter gedulden, doch ab 2030 könnten möglicherweise die ersten Energielieferungen durch Kernfusionen erfolgen, zeigt sich Gates optimistisch. Es wäre ein gigantischer Schritt: Schließlich produzieren solche Werke keine langlebigen, hochaktiven Abfälle und stellen ein weitaus geringeres Sicherheitsrisiko dar.

Gates selbst ist bei TerraPower und Commonwealth Fusion Systems (beide im Bereich der Kernfusion aktiv) investiert und bezieht klar Stellung. Für Privatanleger ist es noch nicht möglich, bei der größten Energiewette der Zukunft einzusteigen. Die Namen sollte sich jeder Anleger allerdings auf seine Watchlist schreiben.

Die neue Generation der Reaktoren ist leistungsstärker, sicherer, kostengünstiger und umweltschonender."

Es wäre natürlich ein leichtes gewesen, auch LENR zu erwähnen, denn es ist Gates ja seit langem ein Begriff, aber LENR ist von der Konzeption her dezentral und es läßt sich kaum etwas damit verdienen. Und so greift "Focus Money" lieber die Geschichte von Gates freudig 1:1 auf und will damit ebenfalls die Freude am Geldverdienen wecken. (Allerdings 'noch nicht' für Privatanleger)  An die Verbraucher, an den einfachen Bürger, denken diese Kreise nicht und unsere Politik ebenfalls nicht.

Und so ist es dann auch völlig logisch, wenn ein Leser des Rossi-Blogs http://rossilivecat.com/ fragt:

Lieber Andrea:
Glauben Sie, dass Zertifizierungen von der Macht abhängen und auf das Geld das man  zur Verfügung hat?
Andrea Rossi
1. Juli 2019 um 12:39 Uhr

Chuck Davis:
Ja.
Herzliche Grüße,
A.R.

Ganz klar, würden große Konzerne eine Zertifizierung für einen Ecat-Home beantragen, gäbe es ihn schon lange.
 

Und selbst im Bereich der Kernfusion – die einen sehen darin die Energiequelle der Zukunft, die anderen nicht mehr als einen hoffnungslosen Wunschtraum, der mehrere Milliarden Dollar verbrennt – sieht Gates große Fortschritte. Noch müssen sich alle Befürworter gedulden, doch ab 2030 könnten möglicherweise die ersten Energielieferungen durch Kernfusionen erfolgen, zeigt sich Gates optimistisch. Es wäre ein gigantischer Schritt: Schließlich produzieren solche Werke keine langlebigen, hochaktiven Abfälle und stellen ein weitaus geringeres Sicherheitsrisiko dar.

Gates selbst ist bei TerraPower und Commonwealth Fusion Systems (beide im Bereich der Kernfusion aktiv) investiert und bezieht klar Stellung. Für Privatanleger ist es noch nicht möglich, bei der größten Energiewette der Zukunft einzusteigen. Die Namen sollte sich jeder Anleger allerdings auf seine Watchlist schreiben.

Die neue Generation der Reaktoren ist leistungsstärker, sicherer, kostengünstiger und umweltschonender.

Und selbst im Bereich der Kernfusion – die einen sehen darin die Energiequelle der Zukunft, die anderen nicht mehr als einen hoffnungslosen Wunschtraum, der mehrere Milliarden Dollar verbrennt – sieht Gates große Fortschritte. Noch müssen sich alle Befürworter gedulden, doch ab 2030 könnten möglicherweise die ersten Energielieferungen durch Kernfusionen erfolgen, zeigt sich Gates optimistisch. Es wäre ein gigantischer Schritt: Schließlich produzieren solche Werke keine langlebigen, hochaktiven Abfälle und stellen ein weitaus geringeres Sicherheitsrisiko dar.

Gates selbst ist bei TerraPower und Commonwealth Fusion Systems (beide im Bereich der Kernfusion aktiv) investiert und bezieht klar Stellung. Für Privatanleger ist es noch nicht möglich, bei der größten Energiewette der Zukunft einzusteigen. Die Namen sollte sich jeder Anleger allerdings auf seine Watchlist schreiben.

Die neue Generation der Reaktoren ist leistungsstärker, sicherer, kostengünstiger und umweltschonender.

Und selbst im Bereich der Kernfusion – die einen sehen darin die Energiequelle der Zukunft, die anderen nicht mehr als einen hoffnungslosen Wunschtraum, der mehrere Milliarden Dollar verbrennt – sieht Gates große Fortschritte. Noch müssen sich alle Befürworter gedulden, doch ab 2030 könnten möglicherweise die ersten Energielieferungen durch Kernfusionen erfolgen, zeigt sich Gates optimistisch. Es wäre ein gigantischer Schritt: Schließlich produzieren solche Werke keine langlebigen, hochaktiven Abfälle und stellen ein weitaus geringeres Sicherheitsrisiko dar.

Gates selbst ist bei TerraPower und Commonwealth Fusion Systems (beide im Bereich der Kernfusion aktiv) investiert und bezieht klar Stellung. Für Privatanleger ist es noch nicht möglich, bei der größten Energiewette der Zukunft einzusteigen. Die Namen sollte sich jeder Anleger allerdings auf seine Watchlist schreiben.

Die neue Generation der Reaktoren ist leistungsstärker, sicherer, kostengünstiger und umweltschonender.

Und selbst im Bereich der Kernfusion – die einen sehen darin die Energiequelle der Zukunft, die anderen nicht mehr als einen hoffnungslosen Wunschtraum, der mehrere Milliarden Dollar verbrennt – sieht Gates große Fortschritte. Noch müssen sich alle Befürworter gedulden, doch ab 2030 könnten möglicherweise die ersten Energielieferungen durch Kernfusionen erfolgen, zeigt sich Gates optimistisch. Es wäre ein gigantischer Schritt: Schließlich produzieren solche Werke keine langlebigen, hochaktiven Abfälle und stellen ein weitaus geringeres Sicherheitsrisiko dar.

Gates selbst ist bei TerraPower und Commonwealth Fusion Systems (beide im Bereich der Kernfusion aktiv) investiert und bezieht klar Stellung. Für Privatanleger ist es noch nicht möglich, bei der größten Energiewette der Zukunft einzusteigen. Die Namen sollte sich jeder Anleger allerdings auf seine Watchlist schreiben.

Die neue Generation der Reaktoren ist leistungsstärker, sicherer, kostengünstiger und umweltschonender

 

Update 1.7.19

Wenn man bedenkt, wie groß und breit der Mantel des Schweigens ist, der über LENR liegt, denkt man an wirtschaftliche Interessen, das Beharrungsvermögen der Wissenschaft usw.

Denkt man an die verzerrende und falsche Darstellung in Wikipedia, dann ist ein weiterer Schritt in Richtung Datenmanipultion nicht weit. Man könnte auch auf die Idee kommen, dass Google selbst oder aber Leute, die Google mißbrauchen, Suchergebnisse verfälschen könnten.

Vor rund eineinhalb Jahren war die größe LENR-Webseite https://e-catworld.com/ nicht mehr erreichbar. Was war geschehen: Hacker hatte die Suche nach dieser Seite in der Weise manipuliert, dass bei Google der Eindruck entstehen mußte, die Seite würde ständig automatisch angewählt, um ihr Ranking zu verbessern. Google erkennt derartige Manipulationen und schaltet solche Seiten dann ab. Das ist richtig, aber eben nicht bei Ecat-World, die mit dieser Manipulation nichts zu tun hatten.

Und hier habe ich jetzt einen Artikel aus dem Handelsblatt, https://www.handelsblatt.com/unternehmen/it-medien/manipulation-der-suchmaschine-warum-donald-trump-bei-google-ein-idiot-ist/22822350.html wo aufgedeckt wird, weshalb beim Suchwort "Idiot" Donald Trump erscheint. Es handelt sich ebenfalls um eine Manipulation der Google- Suchmaschine, allerdings nicht von Google selbst.

Nun hat mich allerdings ein Leser auf eine Manipulation durch Google hingewiesen, die einem schon ein bißchen Angst machen kann. Google hat die Suchbegriffe/-ergebnisse so verändert, dass Webseiten, die das Thema Naturmedizin zum Inhalt hatten, bis zu 99 % ihrer Leser verloren. Quelle: https://kopp-report.de/eilmeldung-google-entfernt-websites-ueber-naturheilkunde-aus-seinen-suchergebnissen-ein-whistleblower-sagt-wie-und-warum/

 

 


Update 28.6.19 ...heute bei:

https://coldreaction.net/lenr-initiative-nrw.html

 

Update 27.6.19

Ich komme noch einmal auf die bahnbrechende LENR-Untersuchung von

zurück. (Gesamtes Dokument ist hier: MosierBossinvestigat.pdf)

 

Die Zusammenfassung des über 100-seitigen Gutachtens läßt an Deutlichkeit nichts zu wünschen über und ist in seiner Tragweite kaum zu überbieten:

 

"4.0 KOMMERZIELLER UND MILITÄRISCHER WERT DER TECHNOLOGIE NACH DER INBETRIEBNAHME

Einmal verstanden, hat LENR das Potenzial, eine paradigmenwechselnde, "wegweisende" Technologie zu sein. Kernenergiesysteme haben Leistungsdichten, die um sechs Größenordnungen höher sind als chemisch basierte Energieerzeugungs- oder -speichersysteme. Die Fähigkeit, eine neue Kernenergiequelle für die thermische oder elektrische Umwandlung zu nutzen, ohne die Erzeugung eindringender energetischer Partikel, hätte tiefgreifende kommerzielle und militärische Auswirkungen, die von kleinen Stromversorgungssystemen über mobile Systeme bis hin zu größeren stationären Stromversorgungssystemen reichen.
Je nachdem, wie die Technologie skaliert, könnte sie als Energiequelle für Expeditionskriege und Militärbasen sowie Überwasserschiffe/U-Boote genutzt werden; Kernbatterie für autonome C4I Betriebsabläufe (Kommunikation, Computer, Satelliten) und langlebige UAV- und USV-Einsätze (Antrieb). Eine solche Technologie hätte tiefgreifende Auswirkungen auf eine der größten finanziellen und ökologischen Kosten der USA und des DoD: (Verteidigungsministerium)  Die Verbrennung von Kohlenwasserstoffen aus importiertem Öl und Gas mit dem damit verbundenen CO2-Fußabdruck.

In der Tat, viele US-Militäraktionen in diesem Jahrhundert, und die meisten
die in den 90er Jahren teuer waren, wurden durch die Geopolitik des Öls oder deren Folgen beeinflusst. Eine Verringerung des Einsatzes von Fremdöl würde sowohl zu Energieeinsparungen als auch zu einer Verringerung der militärischen Präsenz der USA und der Flottenkosten führen, um den Zugang zu Fremdöl und Naturressourcen zu erhalten.
Die Experimente mit natürlichen Uranzeugen deuten darauf hin, dass LENR verwendet werden kann, um einen hybriden, fusionsschnellen Kernspaltungsreaktor zu bauen. Die Fusion ist neutronenreich, aber energiearm, während die Spaltung neutronenarm, aber energiereich ist. Abbildung 3-1 veranschaulicht das Konzept eines Hybridreaktors, der reiche Fusionsneutronen mit reicher Spaltungsenergie kombiniert. Ein hybrides, fusionsschnelles Spaltsystem, das in der Lage ist zur Spaltung von spaltbaren oder fruchtbaren Aktiniden ist hat Auswirkungen auf die Kernkraftwerke und die Sanierung von Atommüll. Durch die Verwendung von Natururan ist die Urananreicherung überflüssig, wodurch die wirtschaftlichen, ökologischen und Energiekosten entfallen. Durch den Einsatz schneller Neutronen wird Plutonium nicht gezüchtet, sondern verbraucht. Folglich besteht das Potenzial, abgebrannte Kernbrennstoffe in situ (an Ort und Stelle) zu verbrennen.
Dies mit wenig oder gar keiner Wiederaufbereitung, der Beseitigung von Umwelt- und Gesundheitsbedenken und der Begrenzung der Verbreitung von Kernwaffen. Durch die Verbrennung vorhandener nuklearer Abfälle wird ein wesentliches Hindernis für die Erhöhung der Kernenergie beseitigt. Andere Einsatzmöglichkeiten von LENR erzeugten schnellen Neutronen sind die Herstellung von radioaktiven Isotopen, die in der medizinischen Diagnostik und Behandlung sowie in geologischen und chemischen Tracern eingesetzt werden."

 

Ein weiterer Abschnitt aus dem Gutachten:

"Erklärung zur ACS-Pressekonferenz
Pamela A. Mosier-Boss
23. März 2009
Die anfängliche Kritik an den angeblichen Pd/D-niedrigenergetischen  Kernreaktionen konzentrierte sich auf die Irreproduzierbarkeit der Phänomene. Viele Jahre später wurde dies als Folge der langen Inkubationszeiten verstanden, die erforderlich waren, um die Pd vollständig mit Deuterium zu beladen. Dr. Stanislaw Szpak, Elektrochemiker im Marinelabor in San Diego, entwickelte jedoch schon früh eine alternative Methode des Initiierens von niederenergetischen Kernreaktionen unter Verwendung von Pd/D Co-Deposition. Bei diesem Prozess wird das Palladiummetall in Gegenwart von Deuteriumgas ausgeschieden. Die Vorteile dieses Ansatzes liegen darin, dass das Palladiummetall sofort mit Deuterium belastet wird, die Experimente schneller durchgeführt werden können, die experimentelle Flexibilität sehr hoch ist und die Experimente reproduzierbar sind. Andere Gruppen von SRI, UCSD, Texas A & M, dem Navy Laboratory in China Lake und Berkeley haben mit dem Co-Depositionsverfahren positive Ergebnisse erzielt.
Erste Experimente mit Thermoelementen zeigten, dass die Co-Abscheideelektrode immer heißer war als die Lösung. Dies deutete darauf hin, dass die Elektrode die Wärmequelle und nicht die Joule-Heizung war. Kalorimetrische Messungen, durchgeführt von Dr. Melvin Miles vom China Lake, zeigten, dass die Raten der überschüssigen Enthalpieerzeugung mit Hilfe von Elektroden, die nach der Co-Depositionstechnik hergestellt wurden, mit denen vergleichbar waren, die bei der Verwendung von Pd-Massenelektroden erzielt wurden. Infrarotbildgebung von Elektroden, die durch Co-Deposition hergestellt wurden, zeigte in Zusammenarbeit mit Prof. Simnad von der UCSD und Dr. Todd Evans von General Atomics, dass das Vorhandensein von Hot Spots auf Mini-Explosionen hinweist. Dies wurde in einem Experiment bestätigt, das von Dr. Lowell Wood, LLNL, vorgeschlagen wurde, indem Pd und D gemeinsam auf einem Wandler abgeschieden wurden, der die Mini-Explosionsdruck- und Wärmetransienten aufzeichnete, wie sie auftraten.

Letztendlich kamen wir zu dem Schluss, dass Wärme allein nicht dazu führen würde, andere davon zu überzeugen, dass Kernreaktionen innerhalb des Pd-Gitters stattfinden würden. Unser Fokus änderte sich, um nach Beweisen für nukleare Asche zu suchen. Mit Hilfe der konventionellen Nukleardiagnostik konnten wir zeigen, dass die Emission von Röntgenstrahlen, y-strahlen und Tritium als Ergebnis der Co-Deposition erfolgte. Diese Emissionen traten sporadisch und berstend auf. Um diese Effekte zu verstärken, wurden Experimente in Gegenwart eines  externen elektrischen oder magnetischen Feldes durchgeführt. Die Untersuchung der Pd-Ablagerungen am Ende der Experimente zeigte signifikante morphologische Veränderungen, die mit dem lokalisierten Schmelzen des Metalls vereinbar waren. Weitere Analysen dieser schmelzflüssigen Merkmale zeigten das Vorhandensein neuer Elemente, wie Al, Mg, Ca, Si und Zn. Neuere Experimente mit einem Festkörper-Kernspurätzdetektor während der Co-Deposition haben gezeigt, dass sowohl geladene Partikel als auch Neutronen emittiert werden. Die beobachtete Größenverteilung der Partikel und Neutronen, die als Ergebnis der Co-Deposition erhalten wurden, stimmt mit denen überein, die bei der DD- und DT-Fusion beobachtet wurden. Wenn wir alle Daten zusammenfassen, haben wir überzeugende Beweise dafür, dass Kernreaktionen durch elektrochemische Prozesse stimuliert werden. Bislang wurden diese Beobachtungen in 20 peer-reviewed journal papers und einem peer-reviewed symposium book veröffentlicht. Zwei weitere Papiere wurden zur Veröffentlichung angenommen.

Für die Zukunft gibt es eine Reihe von Einsatzmöglichkeiten für die Wärme- und Kernemissionen, die durch die energiearmen Kernreaktionen in einem Metallgitter entstehen. Wärme kann direkt und ohne Emission von Treibhausgasen in Strom umgewandelt werden. Die energetischen Partikel können direkt in Strom umgewandelt werden, wie dies bei thermoelektrischen Radioisotopen-Generatoren der Fall ist. Die Verwendung von Neutronen umfasst die Sanierung radioaktiver Abfälle und die Herstellung von Radioisotopen, die in medizinischen, industriellen und umwelttechnischen Anwendungen eingesetzt werden. Um sein volles Potenzial auszuschöpfen, sind jedoch weitere Forschungsarbeiten erforderlich, um den Mechanismus zu bestimmen, durch den niederenergetische Kernreaktionen innerhalb eines Metallgitters stattfinden. Nur dann wird es möglich sein, diese Reaktionen für eine bestimmte Anwendung zu optimieren und zu steuern."

 

Anmerkung: Verbindlich ist nur der englische Originaltext.

Rund vier Jahre haben die vorgesetzten Dienststellen versucht, die Veröffentlichung des Gutachtens, das sie ja selbst in Auftrag gegeben hatten, zu verhindern. Schließlich hat Mosier-Boss es Ihre Vorgesetzten "überrumpelt" und sich die erforderlichen Unterschriften doch noch besorgt: (Auszug aus dem Genehmigungsvermerk, letzte Seite des Gutachtens)

Der LENR-Autor Stephen Krivit hatte das Gerangel um die Veröffentlichung des Gutachtens mitbekommen und wußte von P. Mosier-Boss auch, dass diese mit der Veröffentlichung möglicherweise ihre Kompetenzen etwas "überdehnt" hatte. Aber: Alle notwendigen Genehmigungen waren zusammen und so machte sich Krivit einen Spaß daraus, direkt bei der Genehmigungsbehörde anzurufen, um zu erfahren, ob die Veröffentlichung nun rechtens sei oder nicht.

Krivit rief den Leiter der Pressestelle der DTRA,  Ron Lovas, an.

So lief die Unterhaltung:

"Krivit: Ist das tatsächlich ein DTRA-Report?

Lovas: Die Dokumente sind authentisch

Krivit: Hat die DTRA irgendetwas zu tun mit der Autorenschaft dieses Reports und wenn das so ist, welche Rolle spielte die DTRA?

Lovas: Der Report wurde von Wissenschaftlern verfaßt, die vom Staat bezahlt werden und die diesen Bericht nach Fertigstellung an die DTRA lieferten.

Krivit: Hatte die DTRA irgendetwas mit der Autorenschaft dieses Reports zu tun und wie wurde er veröffentlicht?

Lovas: Die Arbeit wurde von Wissenschaftlern verrichtet, die von Staat bezahlt werden, wie es auch aus dem Report ersichtlich ist und nach Prüfung für die allgemeine Veröffentlichung freigegeben."

Also, eine Eiertanz um die Veröffentlichung des Reports, der sich von 2012 (Fertigstellung des Reports) bis Mitte 2016 hinzog. Niemand wollte so recht die Verantwortung übernehmen, bis Pamela Mosier-Boss es selbst tat.

Was sagt der ukrainische Professer Vladimir Vysotskii so schön zu LENR: "Der Geist ist aus der Flasche und kann nicht wieder hineingesteckt werden!"

Zu guter letzt sehen wir  uns an, was der "New Scientist" noch im Jahre 2016 über LENR schreibt und sich dabei  nicht von den letzten Veröffentlichungen zur "Kalten Fusion"  verschiedener Presseorgane unterscheidet, die den Anspruch erheben "wissenschaftlich" zu sein:

"Kalte Fusion läßt man besser in der Kälte".

"Martin Fleischmann und Stanley Pons erregten Aufsehen, als sie 1989 berichteten, dass sie Atomkerne bei Raumdruck und -temperatur fusioniert hatten, was zu einem Energieausbruch führte. Aber die Ergebnisse waren nicht replizierbar, und das Thema versank in Schande.

Nicht viele seriöse Wissenschaftler würden heute die Kalte Fusion anfassen. Aber einige tun es, und so ist sie nie wirklich gegangen. Die private Finanzierung, meist durch Investoren, hat inzwischen Millionen von Dollar erreicht. Der US-Kongress hat einen Bericht über den Fall einer öffentlichen Finanzierung gefordert.

Gibt es eine? Unsere Untersuchung findet eine düstere Welt von Klagen und Gegenklagen, deren Beteiligte befürchten, dass zu viel Offenheit das Vermögen gefährdet, das sie zu machen hoffen.

Steuergelder könnten Glaubwürdigkeit schaffen und sicherstellen, dass die Ergebnisse ordnungsgemäß berichtet werden, und nicht nur Gerüchte. Und wenn es etwas mit der Kalten Fusion zu tun hat, wäre es im öffentlichen Interesse, sie gründlich zu untersuchen.

Aber das ist ein riesiges Wenn. Es gibt immer noch keinen zwingenden Grund zu der Annahme, dass die Kalte Fusion funktionieren wird. Lasst diejenigen, die Geld zum Verbrennen haben, das Risiko eingehen und, wenn es sich als richtig erwiesen hat, auch die Belohnungen für ihre Chuzpe. Für den Rest von uns ist es besser, die kalte Fusion in der Kälte auszulassen."

Ein anderes großes Mediem in den USA (die Quelle ist mir leider verloren gegangen), gab sich überhaupt nicht die Mühe, sachlich auf das Mosier-Boss-Gutachten einzugehen.  Man erwähnte es kurz und berichtete im Vergleich zum Thema LENR umfangreich und mit Hilfe einer künstlerischen Zeichnung über einen automatischen Schachspieler, den sog. "Schachtürken".  Bei dem Schachautomaten sah es so aus, als könne er automatisiert Schach spielen, aber in Wirklichkeit saß ein kleinwüchsiger Mensch in dem Gerät.

Abb. Wikipedia:

Es wird von interessierter Seite also kaum etwas ausgelassen, LENR zu diskreditieren und in Zweifel zu ziehen.

 

Update 25.6.19

In den letzten Tagen und Wochen habe ich gelegentlich über "ein Rauschen im Blätterwald" der Wissenschaftspresse berichtet. Es ging um ein von Google ins Leben gerufenes Forschungsprojekt zur "Kalten Fusion". Sogar Berkeley-Lab (Eine Forschungseinrichtung des Energieministeriums der USA) hat teilgenommen. Ergebnis: "Wir haben bisher nichts gefunden - aber es könnte doch etwas daran sein, also machen wir weiter."

Hier wird gleich in mehrfacher Weise die Wahrheit verdreht. Einer der Hauptakteure ist sehr wahrscheinlich Carl Page, Bruder von Google-Gründer Larry Page. Nachdem es mißlungen war, an das know-how von Ecat-Erfinder Andrea Rossi zu gelangen, ist man mit dem Google-Programm eigene Wege gegangen - im Ergebnis allerdings meilenweit von dem entfernt, was in vielen Ländern der Erde mittlerweile erfunden war. Dennoch stellt man sich hin und tut so, als gäbe es bei der "Kalten Fusion" bisher so gut wie nichts. Und die Presse schreibt in ihren "seriösen Verlautbarungen" diesen Unsinn nach.

Nun bitte ich den geneigten Leser, sie doch einmal anzuhören und anzusehen, was das Carl Page und sein Anthropocene-Institute noch 2015 zu LENR sagten:

 

Im Update von 18.9.15 hatte ich u. a. geschrieben:

"Hier nun eine unscheinbare aber sehr bemerkenswerte Meldung: Der ältere Bruder des Google-Gründers Larry Page, Carl Page betreibt das  "Anthropocene Institute", das sich u. a. mit den Folgen des Klimawandels beschäftigt. Er ist überzeugt, dass die kalte Fusion die einzige Methode ist, die den Klimawandel aufhalten kann. Für ihn ist die weitere Forschung an der heißen Fusion (z. B. Iter) verschwendete Zeit. Die Kritiker der kalten Fusion bezeichnet er schlichtweg als "pathologisch".  (ITER ist auch Gegenstand einer vernichtenden Kritik durch einen der Väter der heißen Fusion und früheren Direktor der US Atom-Energie-Kommission, Dr. Robert L. Hirsch.)"

Mir ist klar: Ich unterstelle Carl Page, Larry Page und Google sei ein und dasselbe, jedenfalls was die strategische Ausrichtung hinsichtlich LENR und "Kalter Fusion" angeht. Ich glaube aber, dass man das annehmen darf, denn  Carl Page war zumindest zeitweise Chef der Google-Muttergesellschaft "Alphabet". Ich kann mir ebenfalls nicht vorstellen, dass Carl Page seine Anthropocene-Aktivitäten rein zufällig dann zurückfährt, wenn die eigenen Google-Forschungen an Fahrt gewinnen.

Ich werden in den kommenden Updates weiter aufarbeiten, wie man versucht, LENR in den USA  von interessierter Seite zu verhindern (um weiter am Öl zu verdienen) und andererseits doch ganz gerne neben einem Daten- auch ein LENR-Energie-Monopol  errichten möchte. - Welch ein Segen, dass die vielen Energie-Davids, wie Rossi und andere dieses Spiel nicht mitspielen. Es ist außerdem eine komplette Fehleinschätzung der großen Player, wie Google, dass man eine auf Dezentralität angelegte Energieform wie LENR zentral kontrollieren könnte.

 

Update 23.6.19

In aller Stille vollzieht sich eine wissenschaftliche Sensation. Andrea Rossi, einer der meist gemiedenen, beschimpften und verunglimpften Forscher erzielt mit seiner Publikation
https://www.researchgate.net/publication/330601653_E-Cat_SK_and_long-range_particle_interactions
spektakulären Erfolg:

Übersetzung: Lieber Andrea:
Ich habe viele Male

https://www.researchgate.net/publication/330601653_E-Cat_SK_and_long-range_particle_interactions_
gelesen und parallel dazu 
http://www.ecatskdemo.com/
angesehen und je öfter ich lese und schaue, desto mehr verstehe ich den genialen Hintergrund und die Synergie dieser beiden Publikationen. Ich bin nicht überrascht, dass Ihre Arbeit die meistgelesene Publikation der Kernphysik der Welt ist.
Viel Glück,
JPR
Andrea Rossi
22. Juni 2019 um 15:08 Uhr

JPR:
Ich habe jetzt meine Statistiken über  Researchgate gelesen:
vollständige Lesungen 26095
Forschungsinteressenindex 565,6
Empfehlungen 1658 (!!!!!!!!!! Das sind Peer-Reviews!!!!)
Unglaublich.
Herzliche Grüße,
A.R.


 

Update 22.6.19

Eine kleine Frage an meine Leser aus Frankfurt: Kann mir vielleicht jemand sagen, warum Frankfurt innerhalb einer Woche plötzlich an der Spitze der Tagesstatistik nach Städten steht? (Zahl der Besucher meiner Webseite mehr als verzehnfacht, gestern über 150. Nachtrag:  Am nächsten Tage ebenso)

 

Update 21.6.19

Wieder geben Japan und die USA den Takt bei LENR vor.

"Erhöhter Wärmeüberschuss aus Palladium, das auf Nickel aufgebracht wurde."

"Abstract. Wir haben ein verbessertes Verfahren zur Erzeugung von überschüssiger Wärme mit einem mit Palladium beschichteten Nickelgewebe entwickelt. Das neue Verfahren erzeugt eine höhere Leistung, ein größeres Verhältnis von Leistung zu Eingangsleistung und kann effektiv gesteuert werden. Mit 50 W Leistung erzeugt er ~250 W Abwärme und mit 300 W ~2 bis 3 kW. Dieses Papier ist eine umfassende Beschreibung der Vorrichtung, des Reaktanten und des Verfahrens. Wir hoffen, dass dieses Papier es anderen ermöglicht, das Experiment zu replizieren."

Das Experiment soll auf der 22 LENR-Konferenz (sh. Update vom 14.6.) in Assisi vorgestellt werden. Das gesamte PDF-Dokument können Sie hier einsehen/herunterladen: MizunoTincreasede.pdf

Der Hinweis auf die Nachricht kam von https://e-catworld.com/2019/06/18/new-mizuno-paper-claims-improved-excess-heat-cop-of-5-10/

 

Ich werde nicht müde zu wiederholen, dass alle staatlichen Forschungsreaktoren weltweit in Jahrzehnten  noch nie nutzbare Überschußenergie produziert haben, sie finanzieren sich dennoch aus Milliarden von Steuergeldern. LENR-Forschung ist dagegen fast zu hundert Prozent privat finanziert, bzw. konstant unterfinanziert. Sollte LENR durch staatliches Engagement nachhaltig beschleunigt werden, käme das Ende jeglicher CO2-Emissionen wesentlich schneller als bisher vorgesehen.  Das dies nicht so ist, liegt zum einen sicher an der Karbon-Lobby (wobei man bei einigen Staaten gar nicht davon sprechen kann, denn dort ist die Karbon-Lobby praktisch die Staats-gestaltende Kraft) zum anderen, wie z. B. bei uns in Deutschland, ist es das Festhalten an der Überzeugung, dass Forschungsergebnisse nur dann solche sind, wenn sie Ergebnis der Grundlagenforschung sind.

Die großen Presseorgane folgen dieser Logik ebenfalls. So berichten Sie umfänglich über die von Google finanzierten Forschungsarbeiten zur "Kalten Fusion" (sh. letzte Updates), obwohl deren Ansätze und Methoden Jahrzehnte "zurückhängen", aber nicht über die Produktion von Überschußenergie, wie heute hier in diesem Update. Schlicht und einfach berichten Mizuno und Rodwell davon, dass fünf bis zehnmal soviel Energie erzeugt wurde, wie man dem Reaktor vorher zugeführt hatte. Andere Berichte mit COP's (Wirkungsgraden/Verhältnis von zugeführter zu produzierter Energie)  bis 450 werden ebenfalls schlicht übergangen, weil sie nicht dem Stand der Wissenschaft entsprechen. Wiederum sollte der Begriff "Stand der Wissenschaft" nachdenklich machen.

 

Update 19.6.19

Update heute auf

https://coldreaction.net/lenr-initiative-nrw.html

 

Update 17.6.19

 

Das amerikanische Energieministerium war diejenige Institution, die  nach Falschinformation durch das MIT (Massachusetts Institute of Technology) über die Versuchsergebnisse von Pons und Fleischmann sich gegen die damals sog. "Kalte Fusion" und damit für die unseligen, erfolglosen und teuren Versuche der Kernfusion entschieden hat. Näheres sh. unter https://coldreaction.net/das-mit-und-der-tod-von-eugene-mallove.html

Das Energieministerium unterhält eine eigene Forschungseinrichtung, nämlich das

Ernest Orlando Lawrence Berkeley National Laboratory (LBNL, früher auch Berkeley Radiation Laboratory; übliche Abkürzung Berkeley Lab oder LBL) ist eine Forschungseinrichtung des United States Department of Energy (US-Energieministerium) in Berkeley, Kalifornien, in dem nicht-geheime wissenschaftliche Forschung betrieben wird. Es wird von der University of California, Berkeley (UCB) geleitet.

Das Institut besteht aus 76 Gebäuden auf einem Gelände von 0,7 km² auf den Hügeln oberhalb des Campus der UCB. Insgesamt arbeiten dort circa 4.000 Angestellte, darunter etwa 800 Studenten. Jedes Jahr sind darüber hinaus mehr als 2.000 Gastwissenschaftler am Institut tätig. (Auszug aus Wikipedia)

Nun ist in den letzten Tagen und Wochen mehrfach darüber berichtet worden, Google habe mit der Erforschung der Kalten Fusion keinen Erfolg gehabt. Beim Berkeley Lab. hört sich das ähnlich, aber doch entscheidend anders an:

Berkeley Lab Part of a Team Revisiting ‘Cold Fusion’ Results

— Researchers didn’t find a new source of fusion energy, but they do see value in pursuing unexplored paths in fusion research

Übersetzung: "Berkeley Lab Teil eines Teams, das die Ergebnisse der "Kalten Fusion" überprüft.
- Die Forscher haben keine neue Quelle der Fusionsenergie gefunden, aber sie sehen einen Mehrwert darin, unerforschte Wege in der Fusionsforschung zu gehen."

Vielleicht ist es nicht das erste Mal, aber jedenfalls ist es das erste Mal das ich davon höre: Das Energieministerium gibt zum ersten Mal zu, dass es Sinn macht, neue Wege in der Fusionsforschung zu gehen.

Man hätte natürlich auch die vielen LENR-Forscher in den USA oder anderswo fragen können, aber eine staatliche Institution liebt es nun einmal, zu seiner eigenen, amtlichlichen Meinung zu gelangen, auch wenn sie Jahrzehnte "hintenan" liegt.

In dem  Artikel https://atap.lbl.gov/berkeley-lab-part-of-a-team-revisiting-cold-fusion-results/  heißt es auszugsweise: "Ein multidisziplinäres Forschungsteam kam 2015 zusammen, um alte Experimente zu wiederholen und nach Anomalien in niederenergetischen Kernreaktionen zu suchen, die auf eine neue Energiequelle hinweisen könnten. Obwohl sie keine grenzenlose Energiequelle entdeckt haben, eröffnet ihre Arbeit - detailliert in einem Artikel in der Zeitschrift Nature vom 27. Mai in der Perspektive - einen neuen Kanal für die Fusionsforschung.
Berkeley Lab wurde eingeladen, dieser Arbeitsgruppe 2016 beizutreten, basierend auf der jahrzehntelangen Expertise seiner Forscher in den Bereichen Fusionsforschung, Teilchenbeschleuniger und Nukleardiagnostik.

Eine hochkarätige Kontroverse um ein Niedrigtemperatur- und Hochenergie-Table-Top Experiment "Cold Fusion" im Jahr 1989 hatte die Welt begeistert. Aber die Ergebnisse  wurden schnell abgelehnt, weil andere Teams nicht in der Lage waren,  sie zu überprüfen oder zu replizieren. (Anmerkung: Was für die unmittelbar nachfolgenden Versuche stimmt; in der Folgezeit allerdings waren Dutzende Versuche erfolgreich und auch replizierbar)

Andere Berichte über Energieerträge aus Niedertemperatur-Kernprozessen sind sporadisch aufgetaucht, aber keines wurde zuverlässig wiederholt oder  hätte einer wissenschaftlichen Überprüfung standgehalten. Anmerkung: Wie kann man solchen Unfug schreiben. Sh. z. B. das Gutachten des US-Militärs, sh.
MosierBossinvestigat.pdf

Auch die vielen anderen rund 1000 Veröffentlichungen, Gutachten und Patente nimmt Berkeley einfach nicht zur Kenntnis, ebenfalls nicht die weltweiten Patente und auch eigenen Patente der NASA und des Militärs. Man folgt strikt der Überzeugung, dass eine neue Art der Kernfusion/Kernreaktion erst dann erfunden sei, wenn man sie selbst erfunden hat.

Weiter heißt es: "Diese neue Initiative, die von Google Research angeführt und finanziert wird, versammelte eine Gruppe von etwa 30 Doktoranden, Postdoktoranden und Mitarbeitern des Berkeley Lab, MIT, der University of Maryland und der University of British Columbia. Ziel war es, die Grenzen für die Beobachtung unerwarteter thermischer oder nuklearer Effekte im Zusammenhang mit niederenergetischen Kernprozessen zu identifizieren.

"Wir entwickeln seit über 10 Jahren Beschleuniger für die Herstellung von hochentwickelten Neutronengeneratoren", sagt Thomas Schenkel, Interim Director der Accelerator Technology and Applied Physics Division am Lawrence Berkeley National Laboratory (Berkeley Lab) des US-Energieministeriums. Schenkel fungiert als Leiter des Berkeley Lab bei dieser Kooperation.

Neutronen sind ungeladene Partikel, die in Atomkernen vorkommen, und diese kompakten Generatoren sind im Wesentlichen Tischfusionsmaschinen - sie verwenden kleine Teilchenbeschleuniger, um Partikelstrahlen anzutreiben, die auf Ziele gerichtet sind, um Neutronen über einen einfachen Fusionsprozess für eine Vielzahl von Anwendungen zu erzeugen.

Fusionsprozesse in einem Laborumfeld ohne superheiße Temperaturen zu erzeugen und zu untersuchen, ist keine so exotische Leistung, bemerkte Schenkel und fügte hinzu: "Es ist relativ einfach, einige Fusionsreaktionen durchzuführen". Um jedoch einen Netto-Energiegewinn zu erzielen, muss der Schmelzbrennstoff lange genug heiß genug und dicht genug gehalten werden. Die Erreichung dieser Bedingungen hat sich als schwierig erwiesen, und es gibt stetige Fortschritte auf dem Weg zu diesem Ziel auf internationaler Ebene mit einer Reihe von Ansätzen (z.B. Fusionstest-Reaktoren, genannt Tokamaks).

Während diese Bemühungen  keine revolutionären Durchbrüche brachten, stellte Schenkel fest, dass dieses und andere Experimente zeigen, dass es in der Forschung und Entwicklung im Bereich der niederenergetischen Fusion viele unerforschte Gebiete gibt.

Bevor die neueste Fusionskollaboration zustande kam, hatte Schenkel einen wissenschaftlichen Vorschlag verfolgt, um niederenergetische Fusionsreaktionen zu untersuchen, die im Weltraum auftreten.

"Ich bin wirklich fasziniert von niederenergetischen Fusionsreaktionen in Sternen", sagte er. "Es gibt viele bekannte Unbekannte." Fusionsprozesse finden in der Sonne bei Temperaturen von 10 bis 20 Millionen Grad Celsius statt, obwohl es nicht viele Daten in diesem Temperatur- und Energiebereich aus Laborversuchen gibt.

Für die Fusionszusammenarbeit konzentrierten sich die Bemühungen von Berkeley Lab auf die Replikation unerwarteter Ergebnisse aus früheren Forschungsarbeiten. In diesem Experiment behaupteten die Forscher, eine unerwartete Spitze gesehen zu haben, die mit der konventionellen Physik in Form von Wasserstoff, bekannt als Tritium, nicht erklärt werden konnte.

Schenkel und sein Team entwickelten eine Vakuumkammer zur Erzeugung eines Plasmas - einer heißen, gasförmigen Materie aus geladenen Teilchen - in einem bestimmten Niedrigenergiebereich.

In diesen Experimenten wurde ein Drahtziel aus Palladium, umgeben von einem Edelstahlkäfig, in eine mit Deuteriumgas gefüllte Vakuumkammer eingebracht (Deuterium ist eine Form von Wasserstoff). Ein intensiver elektrischer Impuls wird verwendet, um ein Plasma zu treffen und geladene Deuteriumkerne (sogenannte Ionen) in das Ziel zu beschleunigen, wodurch eine Metall-Wasserstoff-Mischung entsteht. Diese Arbeit zielte auf ein relativ niederenergetisches Regime von etwa 1.000 bis 10.000 Elektronenvolt; 1 Elektronenvolt (1 eV) ist eine Energieeinheit, die sich auf ein einzelnes Elektron bezieht, das um 1 Volt beschleunigt wird. Eine Teilchenenergie von 1.000 eV entspricht einer Temperatur von etwa 10 Millionen Grad Celsius.

Bisher haben die Forscher von Berkeley Lab bestätigt, dass die Wechselwirkungen zwischen dem niederenergetischen Plasma und dem Drahtziel die Fusion erreichen, basierend auf dem Nachweis von Neutronen, aber sie haben keine Tritiumspitzen beobachtet. Daher wurden die anomalen Tritiumergebnisse des Vorgänger-Experiments noch nicht bestätigt.

Dennoch, sagte Schenkel, sind die erzielten Ergebnisse nicht mit der vorherrschenden Theorie vereinbar, wie es bei einigen früheren Messungen der Fall war. Diese frühen Ergebnisse werden in einer Studie detailliert, die zur Veröffentlichung in einer peer-reviewed Zeitschrift eingereicht wurde. Schenkel stellte fest, dass die vorherrschende Theorie, die für hochenergetische Fusionsreaktionen gut funktioniert, die Messungen von Fusionsreaktionen bei Energien unter etwa 4.000 eV  nur unzureichend berücksichtigt.

Die Weiterentwicklung von Detektoren und Techniken zum Zugriff auf noch energieärmere Systeme könnte neue Daten liefern, die neue Erkenntnisse über Theorie und Modellierung liefern könnten.

"Das ist hier eine interessante Wissenschaft", sagte er. "Die Skalierung auf niedrigere Energien kann Fragen nach Werten und Mechanismen beantworten, die unser Verständnis von Fusion bei diesen Energien in hochbelasteten Metallhydriden beeinflussen."

Schenkel fügte hinzu: "Werden wir eine neue Fusionsenergiequelle entwickeln? Wahrscheinlich nicht. Das ist natürlich die große Herausforderung und der Traum der Fusionsforschung. Wir können Daten in diesem Bereich mit einem "Tisch"-Experiment zu geringen Kosten erhalten. Wir erwarten oft, dass die Grundlagenforschung Auswirkungen auf zukünftige Technologien hat, und die meiste Zeit wissen wir einfach nicht, wie sie sich entwickeln wird."

Es gibt jetzt eine laufende Forschung im Berkeley Lab, in Zusammenarbeit mit Mitgliedern des Teams, das Google zusammengebracht hat, die sich auf Möglichkeiten konzentriert, den Wasserstoffgehalt in den Metallzielen zu erhöhen, um zu sehen, ob dies die Ergebnisse beeinflusst. "Wir möchten verstehen, wie der ungewöhnliche Zustand, viel Wasserstoff in das Atomgitter des Palladiums zu schwemmen und es dann mit Wasserstoffionen zu bombardieren, zu Veränderungen der Fusionsraten führen kann", sagte Schenkel zum Beispiel.

"Es war eine positive und aufregende Erfahrung", fügte er hinzu. "Wir sollten uns nicht scheuen, in Bereiche zu schauen, die vielleicht abgeschrieben wurden, nicht leichtfertig, sondern mit neuen Ideen und der Erkenntnis, dass es Dinge gibt, die wir nicht wissen, und über die wir neugierig sein sollten, wie: Warum sind die beobachteten Fusionsraten bei niedriger Energie in Metall-Wasserstoff mehr als 100 mal höher als von der etablierten Theorie erwartet? Es gibt ein erhebliches Forschungspotenzial in diesem Bereich."

Anmerkung: Ich habe fast den kompletten  Text (teilweise sinngemäß) übersetzt. Er zeigt eines überdeutlich: Nach dem gescheiterten Versuch, sich das know-how von Rossi anzueignen und der Erkenntnis, dass es niedrigenergetische Kernreaktionen gibt, die Überschußenergie erzeugen, hat Google Geld in die Hand genommen und ein großes Team zusammengestellt, um dem Thema "Kalte Fusion" auf den Grund zu gehen. Das ist in der Kürze der Zeit unmöglich, aber die Erkenntnis war am Ende doch, dass "es ein erhebliches Forschungspdential in diesem Bereich gibt."

Mit dieser Erkenntnis ist man reichlich spät dran, natürlich nicht so rekordverdächtig spät wie die deutsche Forschung auf diesem Gebiet, aber doch so spät, dass, sollte man in ein paar Jahren wirkliche Erfolge haben - diese schon mit Patenten anderer Erfinder komplett abgedeckt sind.

 

Update 14.6.19

Vom 8. bis zum 13.9.19 findet die 22. Konferenz für "geladene Materie" statt, womit die "Sättigung" von Metallen wie Palladium oder Nickel mit Wasserstoff und/oder Deuterium/Tritium gemeint ist. https://iscmns.org/iccf22/

Die Veranstaltung findet in  Assisi (Italien) im Hotel und Konferenz-Center Domus Pacis statt.

Die Registrierung beinhaltet die Verpflegung, die Unterbringung im Domus Pacis, Exkursionen, ein Gala-Dinner und die Konferenz-Gebühren. Für eine einzelne Person betragen diese Gebühren 800 € und für zwei Personen (im Zweibettzimmer) 1450 €.

Alle Informationen sind auf der o. g. Webseite enthalten.

 

 

Update 12.6.19

Wenn ich mit einem Beitrag "einen Nerv" getroffen habe, sehe ich das sofort an den Besucherzahlen. Irgendjemand liest ihn und gibt den Link weiter, worauf "die" oder "der" ihn anwählt. Gestern war es so: Die Zahl der Besucher ist im Vergleich zu Vortage um rund 30 % gestiegen.

Jetzt ein anderes Thema. Im sog. "Rossi-Blog" http://rossilivecat.com/  wird mit großem Erstaunen zur Kenntnis genommen, welchen Erfolg die Veröffentlichung in "Researchgate" hatte. Hier eine beispielhafte Mail:

Übersetzung:

Prof
12. Juni 2019 um 12:29 Uhr
Dr. Rossi,
Heute hat Ihre Veröffentlichung bei  Researchgate
https://www.researchgate.net/publication/330601653_E-Cat_SK_and_long-range_particle_interactions
24000 vollständige Lesungen erreicht: Ich habe die globalen Statistiken überprüft und festgestellt, dass Ihre Veröffentlichung zu den meistgelesenen  99,5% Publikationen in der gesamten Geschichte von Researchgate gehört und Sie haben dies  in 5 Monaten erreicht. Ihre Veröffentlichung schreibt Geschichte. Das Unglaubliche ist, dass Sie dies mit einem Papier erreicht haben, das der LENR gewidmet ist, einer Angelegenheit von der wir annahmen, dass sie von der wissenschaftlichen Ebene nicht ernst genommen würde.
Unglaublich.
Prof


Andrea Rossi
12. Juni 2019 um 1:02 Uhr morgens
Prof:
Tatsächlich unglaublich.
Herzliche Grüße,

 

 

Update 10.6.19

Ich möchte hier gerne auf eine Mail antworten, die ich erhalten habe:

"Seit Jahren warten wir nun schon, dass endlich eine marktfähige LENR Anlage für den Endverbraucher auf den Markt kommt.

Von wie vielen Jahren sprechen wir bis endlich Behörden und Staaten die Zulassung für den Bau solcher Anlagen erlauben?

Wir reden alle von Verhinderung des Klimawandels und Umweltschutz aber es passiert absolut nichts, obwohl es möglich ist, dabei gibt saubere  Energien wie LENR oder Wasserstoff. Statt nur um den heißen Brei zu diskutieren sollten endlich mal Taten folgen. Bevor es für alle Generationen der Menschheit zu spät. Würde mich auf ein Feedback freuen."

Zunächst darf ich sagen, dass sich mein gesamter Blog ausschließlich darum dreht, die LENR-Technologie in das öffentliche Bewußtsein zu bringen. Das ganze Dilemma zu diesem Thema beschreibe ich ja schon in der Einleitung des Blogs. Politik und Medien sind nur mit Themen zu begeistern, die einfach vermittelbar und verständlich sind, am besten mit griffigen Schlagworten.

Das ist bei LENR nicht der Fall. In der Anwendung ist es nicht zu kompliziert, aber in der Erklärung schwierig bis unmöglich, weil ja auch die Wissenschaft sich nicht einig ist, wie LENR tatsächlich funktioniert. Ich bin der Überzeugung, dass gleich mehrere Erklärungen richtig sind - die Widom/Larsen Theorie, die Theorie von Rossi über "weiter entfernte Teilchen-Wechselwirkungen", die Wirkungsweise von Neutrinos nach Randall Mills und die Produktion energiereicher Teilchen nach der Methode von Leif Holmlid und wahrscheinlich weit mehr zutreffende Theorien, die  in China, Japan,  Russland und in anderen Teilen der Welt entstehen.

Was sich jetzt nämlich zeigt, ist, dass es offensichtlich eine ganze Reihe von Methoden gibt, nukleare Reaktionen (verbunden mit großem Energiegewinn) herbeizuführen, die mit bisherigen Theorien nicht erklärbar sind.  Obwohl es dazu mittlerweile eine große Anzahl (über tausend) Veröffentlichungen gibt, verweilt der wissenschaftliche und politische Mainstream auf jahrzehntealten Theorien und finanziert mit Milliardenbeträgen seit über 30 Jahren Fusionsanlagen, aus denen auch in den kommenden Jahrzehnten absolut nichts zu erwarten ist.

Diese überholten Theorien (wie die angeblich "unüberwindliche" Coulomb-Barriere), sind nämlich seit Jahrzehnten "Stand der Wissenschaft" und das Wort "Stand" ist dabei tatsächlich so gemeint: Die Wissenschaft "steht" in dieser Frage. Das Tragische an dieser Tatsache ist noch dazu, dass Wissenschaftler, die diesen Standpunkt einnehmen, sich als so etwas wie "Gralshüter der fundierten Theorien" sehen, d. h., im Gegensatz zu denjenigen, die sich auf neue Gebiete wagen, selbst als der seriöse Teil der Wissenschaftswelt empfinden. Die dabei oft zitierten "Naturgesetze" sind jedoch nicht von der "Natur" geschrieben, sondern genau von den Wissenschaftlern, die sich auf dieser Basis in ihren Elfenbeintürmen wohl und hoch angesehen fühlen.

Ergebnisse aus "Versuch und Irrtum" wie LENR passen nicht in dieses selbstverliebte Konzept und so haben die mächtigen wirtschaftlichen Interessen, die auf unabsehbare Zeit Köhle, Öl und Gas verbrennen wollen, weil man damit soviel Geld verdienen kann,  immer noch freie Bahn, und zwar weltweit in einem Maße, die sich unsere naive deutsche Sichtweise nicht im entferntesten vorstellen kann.

Einen kleinen Lichtblick erkenne ich in meinem Update vom 18.5.19. Kein Land der Erde geht bei der Entwicklung von LENR so konsequent vor wie Japan. Die Koordinierung von LENR zwischen der Wissenschaft und der Industrie durch die staatliche "NEDO" hat zum ersten Mal eine wirkliche Kooperation zwischen der Industrie und Wissenschaft zustande gebracht.

Der Antrieb der staatlichen Politik ist klar: Japan ist ein klassisches Industrieland, ohne nennenswerte eigene  Rohstoffquellen. Deutschland ist fast deckungsgleich in derselben Situation, aber verharrt in einem Spannungfeld zwischen der "Bewahrung wissenschaftlicher Grundsätze" und histerischen politischen Aktionen: Vom übereilten Atomausstieg aus reinem Machtkalkül über die übereilte und unüberlegte Einführung der Elektromobilität usw. usw.

Es kommt mir fast so vor, als wolle man austesten, was Wirtschaft und Bevölkerung an undurchdachter Politik aushalten können, ohne dabei dauerhaft Schaden zu nehmen. Aber die Gefahr besteht wohl durchaus.

 

Update 7.6.19 (vorgezogen, weil ich einige Tage verreist bin)

Fast übersehen: Seit der Gründung meines Blogs Ende 2014 habe ich jetzt bei der Zahl der Seitenaufrufe die Millionen-Grenze überschritten:


Dabei führt ein Blick auf die regionale Verteilung der Besuche manchmal zu überraschenden Ergebnissen, z. B. gestern

 

 

Update 6.6.19

In den letzten Tagen ist in allen möglichen Publikationen über die Versuche zur "Kalten Fusion" von Google geschrieben worden. Diese Versuche begannen 2015.

Um das einmal zeitlich einzuordnen: Das sog. Lugano-Gutachten  LuganoReportSubmit.pdf wurde 2014 veröffentlicht. Es bestätigte ohne jeden Zweifel die Erzeugung von Überschussenergie durch den Ecat von Andrea Rossi. Dieser Versuch wurde wenig später durch den russischen Physiker Alexander Parkhomov repliziert.   Desweiteren bestätigten unabhängige Institutionen nach Analyse der sog. "Asche", dass in dem kleinen Reaktor Kernreaktionen vonstatten gegangen waren. -

Kurze Zeit später beteiligte sich die Firma "Industrial-Heat" an Rossi's Leonardo-Corp. und leistete, nach einer weiteren erfolgreichen Demonstration des Ecat, eine Anzahlung von 11 Mio. $.  Weitere 89 Mio. $ sollten nach einem einjährigen Test folgen. Industrial Heat nutzte die Zeit, sich weitere LENR-Patente zu kaufen und sich an LENR-Firmen zu beteiligen, z. B. Brilloin-Energy  https://brillouinenergy.com/ und, oh Wunder, in deren Aufsichtsrat saß und sitzt der Bruder von Google-Gründer Larry Page, Carl Page. Es wurde für Rossi  offensichtlich, dass das Leonardo-know how zu Brilloin-Energy transferiert werden sollte.

Obwohl der 1-Jahres-Versuch erfolgreich war, verweigerte man die Zahlung der restlichen 89-Mio. $, wohl in der Hoffnung, Rossi würde einen Prozeß finanziell nicht durchstehen. Industrial Heat  engagierte eine Heer von Anwälten und eine der größten PR-Agenturen der USA.

Viele dachten schon, Rossi würde kapitulieren, aber im Gegenteil: Er kündigte den Lizenzvertrag fristlos und verklagte Industrial Heat wegen versuchten Betruges. Die Geschworenen des Gerichts waren schon benannt und wurden von der Richterin in die LENR-Materie eingewiesen - da knickte Industrial Heat ein. Es wurde ein Vergleich settlement-agreement.pdf    geschlossen, der I. H. praktisch alle Rechte am Ecat nahm und zu strengstem Stillschweigen über die Technologie verpflichtete.

Carl Page hatte in der Zwischenzeit das "Anthropocene-Institute" Anthropocene Institute.pdf gegründet, in welchem alle LENR-Aktivitäten gebündelt werden sollten. Nachdem durch den Gerichtsvergleich der Zugang zur Rossi-Technologie verschlossen war, wurden die Aktivitäten von "Anthropocene" radikal reduziert. Nicht ohne das Carl Page verkündete, am Ende werde nicht unbedingt die bessere Technologie siegen, sondern die Professionalität in Marketing und Vertrieb.

Das versucht Page nun weiterhin als Aufsichtsratsmitglied von Brillouin und man verfolgt diesen Weg konsequent: Patente wurde erteilt und Lizenzabkommen mit Fernost vereinbart. Nur: Im Vergleich  zum Ecat ist der Wirkungsgrad der Brillouin-Geräte minimal, wenn auch langsam steigend.

Jetzt erscheint die Verlautbarung von Google (z. B. hier in Financial Times)

"......Im Jahr 2015 erregte die Arbeit die Aufmerksamkeit von Google. Man organisierte in aller Stille Chemiker und Physiker von mehreren Universitäten und eigenen Labors, um einen neuen Blick auf die Kalte Fusion zu werfen."

Dabei war es mitnichten ein neu erwachtes Interesse an der Kalten Fusion, sondern der Mißerfolg bei der Einverleibung der Rossi-Technologie. Nun berichten plötzlich die gesamten einschlägigen Medien:

"...dreißig Jahre später lebt der Traum von der Kalten Fusion weiterhin. Trotz geringer Chancen auf einen Erfolg, sind die Aussichten auf eine endlose Energie zu wichtig um aufzugeben...".

Gleichzeitig vollführen die Medien, von der FAZ,  über "Nature" und weitere andere einen beispiellosen Eiertanz über die Bedeutung der Berichte von Google: Sind sie nun ein Erfolg oder nicht? Auf alle Fälle hätte man keine Beweise für den Erfolg der Rossi-Technologie gefunden.

Russ George, langjähriger LENR-Forscher schreibt in seinem Blog "Atom Ecology":

"Die Autoren des Papiers in Nature geben eine eher ehrliche Aussage ab, dass sie nicht in der Lage waren, die Mindestbedingungen für die Produktion der "kalten Fusion" zu erreichen, die von Fleischmann und vielen anderen weit verbreitet wurden. Es gibt mehr als 1000 Papiere, die den Erfolg auf dem Gebiet der Kalten Fusion in den letzten 30 Jahren dokumentieren. Man muss sehr entschlossen sein, sie nicht zu finden, z.B. weil man Google nicht benutzt." (Quelle: http://atom-ecology.russgeorge.net/2019/06/04/cold-fusion-alive-and-well/  )

Ich ergänze: Man muß auch fest entschlossen sein, sich nicht die vielen Gutachten, Patente, Fachaufsätze usw. anzusehen, um zu dem o. g. Ergebnis zu kommen.

Es ist schon eine üble Geschichte: Google verbreitet etwas und die Presse schreibt wie bestellt.
 

Update 3./4.6.19

Im zweiten Absatz meines Updates vom 26.5.19 hatte ich auf ein Youtube-Video  hingewiesen, das eine Vorlesung der theoretischen Physikerin Sabine Hossenfelder zeigt. Sie führt darin aus, wie sehr das Ideal einer "schönen Schöpfung" (was der allmächtige Schöpfer erschaffen hat muß ja schön sein) die Physik seit vielen Jahrzehnten in die Irre führt. Sie zeigte dabei ein schönes Beispiel: Ein riesiges Feld voller Sonnenblumen, bis zum Horizont, wo es eine Linie bildet, ähnlich dem Blick auf den Horizont eines Meeres: Am Ende sieht man eine gerade Linie, die dem Idealbild schöner Schöpfung entspricht. Was nun, fragt sie, würde passieren, wenn zwischen diesen tausenden von Sonnenblumen (alle ca. 1,60 - bis ca. 2 m groß) eine einzelne stehen würde, die rund 100 Meter hoch ist? Nach dem Ideal der "schönen Schöpfung", der Symmetrie, würde man sie ignorieren, ganz nach dem Motto meiner Einleitung zu diesem Blog: "....und so schloß er messerscharf, dass nicht sein kann was nicht sein darf."

Bei diesem Beispiel geht es natürlich nicht um Sonnenblumen, sondern um Forschungsergebnisse, die außerhalb jeglicher Erwartung liegen und die auch nichts mit göttlicher Schönheit oder Symmetrie zu tun haben. Und so würde denn das Sonnenblumenfeld mit Millionen ähnlicher Sonnenblumen und einer einzigen die 100 Meter hoch ist, nicht zur Kenntnis genommen, auch für den Fall, das diese Konfiguration (1 Million ca. 2 m hoch, 1 100 m hoch) die richtige wäre.  Frau Hossenfelder stellt fest, dass die Erwartung "göttlicher Schönheit und Symmetrie" viele Forschungsergebnisse in falschem Licht hat erscheinen lassen: "Schöne wurde schöngeredet, obwohl sie falsch waren, richtige wurden verworfen, weil sie unschön waren".  Deshalb  heißt ihr erfolgreiches Buch auch "Das häßliche Universum" - es behandelt dass Universum nämlich so wie es ist: Nicht dem göttlichen Schönheitsideal folgend.

Ich hole so weit aus, weil ja kürzlich über bisher erfolglose Versuche bei Google berichtet wurde, die Kalte Fusion zu verifizieren. Von den LENR-Forschern kümmert sich praktisch niemand mehr um die kalte Fusion, sondern sie nehmen dankbar Ergebnisse an, die sie im wesentlichen durch Versuch und Irrtum erlangt haben. Aber: Es sind Ergebnisse!  Und die Natur macht es uns seit Ewigkeiten vor, die Evolution ist seit jeher im wesentlichen ein System von Versuch und Irrtum. Und ganz nebenbei: Naturgesetze gibt es nicht. Es gibt nur scheinbar unveränderliche Naturerscheinungen, die von Menschen zu sog. "Naturgesetzen" formuliert wurden.

Weshalb die lange Vorrede: Über den scheinbaren Mißerfolg von Google wird ausführlich geschrieben über die überragenden Erfolge der LENR-Forscher nicht. Ihre Erfolge  sind nicht das Ergebnis von Grundlagenforschung und für eine Vielzahl der Forscher deshalb "nicht existent" - sie sind die hundert Meter hohe Sonnenblume.

Das sich mittlerweile hunderte, wenn nicht sogar tausende von Forschern für diese besondere Sonnenblume interessieren, zeigen zwei Briefwechsel aus dem Rossi-Blog http://rossilivecat.com/,    die ich aus Platzgründen nur in der von mir übersetzten deutschen Version zeige:

Dr. Rossi:
Ihre Arbeit auf Researchgate ist wichtig: Researchgate ist die einzige wissenschaftliche Publikation, deren Peer-Reviewing demokratisch und Open Source durchgeführt wird und das ist der Grund, warum die New York Times sie als einen der wichtigsten wissenschaftlichen Akteure betrachtet. Tatsächlich wird eine Publikation über Researchgate von allen Wissenschaftlern, Professoren und Forschern, die sie gelesen haben, begutachtet und sie äußern ihre Meinung über die Veröffentlichung frei.
Ihre Veröffentlichung ist sehr schwer zu verstehen und beschränkt sich auf Kernphysiker, so dass eine vollständige Lesung sehr schwer ist. Die Statistiken werden von den Moderatoren streng kontrolliert, so dass das Ergebnis der Peer Reviewing vorliegt, klar und unbestreitbar. Hunderte von Volllesungen für eine kernphysikalische Publikation in einem Jahr gelten als erfolgreiches Peer-Review-Verfahren. Sie haben 22 300  in weniger als 5 Monaten.
Herzlichen Glückwunsch, das ist kein Erfolg, das ist eine Revolution in der Entwicklung.
Alles Gute,
Fred


Andrea Rossi
2. Juni 2019 um 14:40 Uhr

Fred:
Ich danke dir!
Herzliche Grüße,
A.R.

 

Sehr geehrter Andrea,
ich bin ein Researchgateholic, weil es eine Goldmine für die Forschung im Allgemeinen ist. Ihre unglaublichen Zahlen, nach 4 Monaten und 10 Tagen sind ab sofort diese:
Vollständige Lesungen 22375, Research Interest Index 342.5, Empfehlungen 935 und sie kommen aus der ganzen Welt, hauptsächlich aus Universitäten.
Und es werden immer mehr.
Das sind  Zahlen, die ein durchschnittlicher Professor in seiner gesamten Karriere nicht erreicht, das sind Zahlen, die nur wenige Professoren auf der ganzen Welt erreichen.
Das sagt viel über die Anerkennung Ihrer Arbeit. Ihr Beitrag http://www.researchgate.net/publication/330601653_E-Cat_SK_and_long range_particle_interactions ist einer der interessantesten Beiträge der Kernphysik, die im letzten Jahr weltweit veröffentlicht wurden. Das ist eine Tatsache.
Viel Glück,
Palomino
Andrea Rossi
2. Juni 2019 um 9:32 Uhr morgens

Palomino:
...und Sie haben keine Ahnung von den E-Mails, die ich von Forschern und Lehrern von Universitäten und unabhängigen Labors auf allen Kontinenten erhalte. Ich bin wirklich fassungslos. Als ich die Publikation schickte, hoffte ich, mindestens 200 Lesungen zu haben, um im Durchschnitt zu sein.....
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit für unsere Arbeit,
Herzliche Grüße,
A.R.


 

Update 2.6.19

Berichte über Mißerfolge bei der Erforschung der sog. "kalten Fusion" werden begierig weiterverbreitet, darüber hatte ich Ende Mai ja mehrfach berichtet. Tatsächlich sind die dort erwähnten Versuche keinesfalls beendet, dies berichtet jedenfalls einer der beteiligten Forscher. (Quelle: https://e-catworld.com/2019/05/29/lenr-research-at-mit-goes-on/

Die Überschrift lautet: "Die Forschung am MIT geht weiter".  Hier die Übersetung (ggf. sinngemäß)
Ein Artikel über das von Google finanzierte Projekt in Nature wurde in MIT News veröffentlicht: http://news.mit.edu/2019/3q-yet-ming-chiang-reopening-the-case-of-cold-fusion-0527#.XOw6HEe8lbU.twitter

Es enthält ein Interview mit Yet-Ming Chiang, dem Kyocera-Professor am MIT Department of Materials Science and Engineering, der Mitglied des Forschungsteams war, das Google finanziert hat, um die Kalte Fusion erneut zu untersuchen. Dr. Chiang erklärt, dass die Arbeit im Geheimen durchgeführt wurde. Er erklärt: "Wir wollten nicht, dass die Tatsache, dass Google die Forschung in diesem Bereich finanziert, zu einer Ablenkung führt. In den ersten Jahren haben wir anderen Mitgliedern unserer Gruppe nicht einmal den wahren Grund für die Wasserstoffspeicherexperimente im Labor genannt! ”

Er erklärt auch, dass die Arbeit dieses Teams fortgesetzt wird und dass sie weitere Mitglieder in die Forschungsgruppe aufnehmen wollen. Hier ist ein Auszug:

    "Was wir in den letzten drei Jahren gelernt haben, hat neue Wege aufgezeigt, um mit Hilfe der Elektrochemie und der Materialwissenschaft hochbelastete Metallhydride herzustellen: Palladium, aber auch andere Metalle. Wir glauben, dass wir bestimmte Regler gefunden haben, die es uns ermöglichen könnten, Phasenzustände zu erzeugen, die bisher nicht zugänglich waren. Wenn wir diese kontrollierbar produzieren können, werden sie sehr interessante Zielmaterialien für andere Experimente innerhalb des breiteren Programms sein, z.B. für Neutronenausbeuten aus der Deuterium-Deuterium-Fusion in einem Plasmaentladegerät am Lawrence Berkeley National Lab".

 

Update 30.5.19/3

Rossi hat seine Antwort an mich noch einmal erweitert: (Die kurze Antwort "thank you for your insight") war nur in der Mail, die ich direkt erhalten habe.

Die neue Antwort lautet nun:

Übersetzung: Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit für die Arbeit unseres Teams und für Ihre Anregungen:
1- weitere Informationen über Kunden und Partner: Ich bin unter NDA (Vertraulichkeitsvereinbarungen)
2- Weitere Informationen zu Sicherheitsfragen: Wir haben, wie Sie sicherlich bemerkt haben, tägliche Kontrollen zur Erkennung von Emissionen ionisierender Strahlung durchgeführt und veröffentlicht, aber alle Messungen, die entweder von uns jeden Tag oder von unabhängigen Spezialisten durchgeführt wurden, haben nie ionisierende Strahlung aus den Ecat-Reaktoren erkannt. Sicherheitszertifizierungen wurden von großen Zertifizierungsgesellschaften durchgeführt, wie Sie auf der folgenden Seite sehen können.
http://www.leonardocorporation.com
Herzliche Grüße,
A.R.

Es ist unschwer zu erkennen, dass meine wesentlichen Fragen "ausgeschnitten" wurden und das stattdessen Fragen beantwortet wurden, die ich gar nicht gestellt habe. Wichtigster Vorschlag war, einen "Showroom" einzurichten, als Aktion der Leonardo-Corporation, nicht seiner Kunden. Man könnte aus seinem NDA-Argument schließen, dass er in seinen Entscheidungen nicht mehr frei ist, sondern dass er derartige Dinge nur im Einvernehmen mit einem neuen Partner treffen kann. Aber das ist Spekulation.

Dieses Verhalten von Rossi (oder seinen Mitarbeitern - denn es ist ja nicht sicher, ob er den Blog wirklich alleine führt) ist bedauerlich, ändert aber meine Einschätzung seiner Arbeit nicht. Die bisher erzielten Ergebnisse sind hoch erfreulich und zweifelsfrei dokumentiert. Seine eigenwillige Vorgehensweise kann man bemängeln oder auch nicht.

 

Update 30.5.19/2

Inzwischen ist meine Mail veröffentlicht und - sie wurde an entscheidenden Stellen gekürzt und auch verändert:

 

Sehr geehrter Andrea Rossi,
Wenn man Ihre Arbeit über viele Jahre beobachtet, kann man jeden einzelnen Schritt und die inhärente Logik verstehen.
Ihre erfolgreiche Arbeit wird belohnt durch einen schnell abnehmenden Widerspruch und eine zunehmende wissenschaftliche Anerkennung.
Ich denke aber, dass Sie mehr Informationen über Ihre Partner und Kunden und detailliertere Informationen über die Sicherheitsfragen geben müssen.

Ehrlich gesagt: Keine Antwort wäre mir dann doch lieber gewesen.

 

Update 30.5.19/1

Rossi hat schon geantwortet: "Thank you for your insight" ...(Danke für Ihre Einsicht)

So eine Antwort nennt man "mager".  Man kann nur hoffen, dass ein Teil dieser Einsicht bei ihm bleibt.

 

Update 30.5.19

Nach meiner Ansicht sollte Rossi transparenter arbeiten. Ich habe ihm deshalb (auf englisch) diesen Brief geschrieben:

"Lieber Andrea Rossi, wenn man Ihre Arbeit, wie ich, über viele Jahre beobachtet, versteht man jeden einzelnen Schritt und auch die Logik die all‘ dem innewohnt. Ihre erfolgreiche Arbeit wird durch rapide abnehmenden Widerspruch und zunehmende wissenschaftliche Anerkennung belohnt. – Aber es gibt noch eine andere Seite: Es gibt große Teile der Öffentlichkeit in Politik und Medien, die alles, was mit Nuklearkräften zu tun hat, unbewusst unter Kernspaltung und die damit verbundenen Gefahren subsummieren. Diese Öffentlichkeit muss mehr als bisher auf LENR vorbereitet werden und dazu braucht es mehr Transparenz, auch von der Leonardo-Corporation. Randall Mills macht es vor: Es gibt regelmäßige Schautage und er veröffentlich seine Kooperationspartner mit Namen. Ebenso berichtet Clean Planet über seinen industriellen Partner Miura. Und auch Leif Holmlid berichtet, dass inzwischen mehrere Reaktoren im Versuchsbetrieb laufen.

Meine Meinung ist, Sie sollten von sich aus mehr differenzierte Statements zum Stand der Entwicklung abgeben, und zwar nicht nur dann, wenn Ihre Leser zufällig die richtigen Fragen stellen. Der Ecat-SK kann nicht als Phantom industrialisiert werden. Industrialisierung heißt „große Zahlen“ und damit ist klar, dass irgendjemand, irgendwann das Gerät demontieren und sein Innenleben studieren wird. Aber ohne dieses Risiko ist eine Industrialisierung unmöglich.

Ich empfehle einen mutigen Schritt nach vorne: Richten Sie einen oder mehrere „Showrooms“ ein, wo Interessierte, auch aus Presse und Politik und Wissenschaft,  sich nach Anmeldung detailliert über das in Betrieb befindliche Gerät informieren können. Die Akzeptanz für Ihre Technologie und LENR ganz allgemein würde enorm ansteigen."

Ich bin gespannt ob und was er antwortet.

 

 

 

Update 29.5.19

Rossi sagt (auf http://rossilivecat.com/  )auch etwas zum gestrigen Thema:

Übersetzung: Sehr geehrter Herr Rossi, ich verweise die Leser auf einen Artikel in Nature, der über ein zweijähriges Forschungsprogramm zur Kalten Fusion und LENR berichtet, das von Google finanziert wird.....

https://www.nature.com/articles/d41586-019-01675-9

Es scheint, dass sie keinen Beweis dafür gefunden haben, dass es existiert, keine überschüssige Wärme trotz über 400 Experimenten. Vielleicht könntest du ihnen zeigen, wie man es macht? Es scheint, dass Ihre Patente, Videos und Theorieartikel nicht ausreichen.
Andrea Rossi
27. Mai 2019 um 18:56 Uhr

Colin Watters:
Ich bin mir der beschriebenen Arbeit nicht bewusst und hatte nie etwas damit zu tun. Übrigens: 400 Experimente sind eine lächerliche Zahl. Ich allein habe mehr als 10.000 durchgeführt. Ich nehme an, dass all diese "big guns" mindestens das Zehnfache meiner Experimente ausmachen: Ich bin allein, wenn auch mit einem großartigen Team, es sind so viele und wertvolle......
Herzliche Grüße,
A.R.

Dann noch ein weiterer Briefwechsel:

Übersetzung: Dr. Andrea Rossi:
Die atemberaubende Anzahl der vollständigen Lesungen von
http://www.researchgate.net/publication/330601653_E-Cat_SK_and_long_range_particle_interactions
ist heute bei 21827 angekommen, Tendenz steigend. Ich habe mir die Statistiken angesehen, die von Researchgate veröffentlicht wurden, und was interessant ist, ist, dass sie von Hunderten von Universitäten aus der ganzen Welt stammen. Das bedeutet, dass die höchsten wissenschaftlichen Ebenen der ganzen Welt Ihre Arbeit betrachten.
Das ist auch für die LENR im Allgemeinen großartig.


Andrea Rossi
28. Mai 2019 um 15:20 Uhr

Moshe:
Ich stimme zu.
Herzliche Grüße,
A.R.




 

Update 28.5.19

Bei Ecat-World https://e-catworld.com/2019/05/28/nature-google-funded-team-fails-to-generate-cold-fusion-in-400-experiments/ wurden Artikel übernommen, auf die Mats Lewan ( https://animpossibleinvention.com/blog/ ) zuvor hingewiesen hatte. Die Artikel beschäftigen sich damit, dass Google versucht habe, Beweise für die "Kalte Fusion" zu finden, dabei aber vorerst gescheitert sei.

Diese Versuche haben offensichtlich nichts mit dem LENR-Engagement von Carl Page (Bruder von Google-Gründer Larry Page) zu tun, der ja nach wie vor im Aufsichtsrat von Brillouin-Energy  https://brillouinenergy.com/ sitzt. Brillouin hat nach eigenen Angaben bereits zwei Lizenzen nach Asien vergeben und, was bestätigt ist, im vergangenen Jahr ein Europa-Patent erhalten.

Was die Google-Forscher bewegt, Experimente zur Kalten Fusion zu unternehmen ist mir unklar, wo doch die LENR-Forscher immer weiter in Richtung Markteinführung erfolgreich sind. Auch das deutsche "Spektrum" https://www.spektrum.de/news/google-scheitert-an-kalter-fusion/1647926 hat diese Artikel aufgegriffen und derart zusammenhanglos kommentiert, dass es sich kaum lohnt ihn zu lesen. D. h.: Man kann ihn vor lauter Werbung auch kaum lesen.

Die unter dem zu Beginn genannten Artikel aufgeführten Links beschäftigen sich allesamt mit den mißglückten Experimenten von Fleischmann & Pons und der Tatsache, dass es bisher nicht gelungen sei eine Kalte Fusion, worunter man die Fusion von Wasserstoff (Deuterium/Tritium)  zu Helium versteht, durchzuführen. Das ist eigentlich keine Feststellung wert, denn es funktioniert unter "kalten" Bedingungen mit Sicherheit nicht.

Was wir heute unter LENR verstehen ist die Gewinnung von Energie durch kalte Kernreaktionen, was etwas völlig anderes ist. Diese Kernreaktionen, von den häufig benutzten Nickel/Hydrogen-Systemen über andere Verfahren, sind mittlerweile vielfach erprobt, Peer-reviewed, patentiert usw. usw. Dieser Blog beschäftigt sich ja ausschließlich damit, den Weg von der Erfindung bis zur Markteinführung der Systeme zu begleiten. 

 

Update 26.5.19

Ein interessanter Artikel (Mail-Wechsel) aus dem Rossi-Blog http://rossilivecat.com/ :

Übersetzung (teilw. sinngemäß): Sehr geehrte Rossi,
Ich bin Physiker mit weißen Haaren und weiß, dass es ein Meer von Geheimnissen gibt, die noch zu erklären sind. Was schlimmer ist, ist, dass es viele normalerweise akzeptierte Erklärungen gibt, die nur Fantasien der Bequemlichkeit oder Erfindungen sind, um einen Patch gegen ansonsten schwankende Theorien zu setzen. Sehr berühmte Namen sind in diese Fallen geraten. Wenn es zur Verteidigung einer aktuellen Theorie oder vorgefasster Interessen verwendet wurde, wurden viele Experimente angezweifelt und manchmal sogar das Prinzip der Energieerhaltung und das Prinzip der Kausalität, wodurch jede legitime Neugier und jeder Fortschritt unterdrückt wurde.
Die Reaktion auf LENR der offiziellen Umgebungen war einer von vielen Beweisen.
Mein Gefühl ist, nach dem, was Feynmann sagte, dass wir seit 60-80 Jahren ein obskurantistisches Mittelalter der theoretischen Physik leben.
Es scheint jetzt, dass eine zaghafte Reaktion auf diese Situation aufwacht, aber es braucht jemanden, der in der Lage ist, sich dem System entgegenzustemmen und einen entscheidenden Sprung zu machen und die Tür zu öffnen, die uns zu den Sternen führen kann. Könnten Sie dieser Jemand sein?
Ich glaube, dass in der Dirac-Gleichung (verstümmelt durch Heisenberg und andere) und in ihrer korrekten Interpretation und Anwendung ein Schlüssel zu einem sehr wichtigen Schritt liegen könnte.
Was denken Sie dazu?

Antwort Rossi:

Übersetzung, ggf. sinngemjäß: Prof. E. Fox:
Ich stimme Ihnen vollkommen zu. Die Renaissance wird nicht von mir gemacht, sondern von allen Wissenschaftlern wie Ihnen und auch von allen Leuten wie mir, die Dinge, die nach der Logik des Mittelalters als unmöglich galten, möglich machen: "Und doch bewegt es sich....".
Wer sagt, dass die LENRs unmöglich sind, weil sie durch das erste Prinzip der Thermodynamik ausgeschlossen sind, hat offensichtlich entweder nichts von den thermodynamischen Prinzipien verstanden oder nichts von der LENR (oder beides).
Herzliche Grüße,
A.R.

Jetzt zu einem Youtube-Video, auf das mich dankenswerterweise ein Leser aufmerksam gemacht hat. Es paßt wie die berühmte "Faust auf's Auge" zu den obigen Mails. Die theoretische Physikerin Sabine Hossenfelder beklagt den offensichtlichen Stillstand in der Physik - über einen Artikel von ihr in einer amerikanischen Zeitschrift hatte ich vor Monaten berichtet. Im folgenden Video analysiert sie, weshalb sich in der theoretischen Physik in den letzten ca. 40 Jahren nichts bewegt hat: Es war die Vision/Fiktion einer "schönen" Physik/Mathematik die sich die Symmetrie zum Vorbild genommen hat.

Es war eine tiefe, nennen wir sie ruhig religiöse Überzeugung, dass es so etwas wie eine "schöne Einfachheit"  der Schöpfung geben müsse, die letztlich auch als Ideal für jedwede Forschung gelten sollte. In der Folge wurden vielfach wichtige Forschungen nicht weiterverfolgt, weil sie diesem Ideal nicht entsprachen und andersherum wurde Forschungsergebnisse "schöngeredet" weil sie dem Ideal nahekamen. Sabine Hossenfelder erklärt in dem folgenden Video "Was läuft falsch in der gegenwärtigen Physik" die Zusammenhänge:

 

 

 



 

 

Update 23/25. 5.19

Wenn heutzutage - und auch schon früher - über eine theoretische Erklärung zu LENR gesprochen wird, galt und gilt als einzig wahrscheinlich richtige Erklärung die sog. Widom-Larsen-Theorie. Sie erklärt, das LENR in Wirklichkeit keine 'Phänomen' ist, sondern den bestehenden Gesetzen der Physik entspricht. Mit all' seinen Besonderheiten: Der offensichtlichen Überwindung der Coulomb-Barriere (ohne das Kerne fusionieren), der Gewinnung von Energie (ohne schädliche Strahlung und ohne nukleare Abfallstoffe) usw.

Die Erklärung des Vorganges ist kompliziert. Eine Schlüsselrolle spielen dabei sog. "ULM" = Ultra Low Momentum Neutronen, von denen gesagt wird, dass für sie keine Coulomb-Barriere existiere. Weil dieser kurze Satz zu stark vereinfacht, empfehle ich interessierten Fachleuten das Studium einer Präsentation der W/L Theorie, die vom amerikanischen Militär (DTRA-Defense-Threat-Reduction-Agency wörtlich übersetzt: Verteidigungs-Bedrohungsreduzierungs-Agentur) autorisiert wurde. Diese Autorisierung entnehme ich jedenfalls der ersten 'Folie':

Übersetzung: U.S. Defense Threat Reduction Agency (DTRA) positiv bewertete Widom-Larsen-Theorie der LENRs im offiziellen Bericht, der ursprünglich im März 2010 veröffentlicht wurde.  Nicht klassifizierte Dokumente wurden kürzlich in den USA öffentlich zugänglich gemacht, und zwar auf  der Website der digitalen Bibliothek von Homeland Security.
Zitat aus Schlussfolgerungen: "Könnte die W-L-Theorie der Durchbruch sein, der notwendig ist, um LENR als eine der wichtigsten Quellen für kohlenstofffreie, umweltfreundliche und kostengünstige Kernenergie zu positionieren?"
Screenshots von wichtigen Folien aus dem jetzt veröffentlichten DTRA-Dokument, die hierin wiedergegeben werden.

Am Schluß ist Lewis Larsen (Präsident  und Vorstandsvorsitzender der Lattice Energy LLC) als Verfasser der Charts genannt.

Hier ist der Link zu den Charts: https://www.slideshare.net/lewisglarsen/lattice-energy-llc-unclassified-2010-us-defense-threat-reduction-agency-powerpoint-favorably-evaluates-widomlarsen-theory-of-lenrs-may-29-2017

Lewis Larsen hat kürzlich einen weitgefaßten Überblick über die LENR-Situation gegeben und dabei sein besonderes Augenmerk auf die Situation in Japan gerichtet, über die ich am 18.5. ebenfalls berichtet hatte. https://www.academia.edu/39165768/LENRs_enable_green_radiation-free_nuclear_power_and_propulsion?email_work_card=view-paper

Ich hatte daraufhin einen sehr freundlichen Mail-Kontakt zu Lewis Larsen, der mir erlaubt hat, Inhalte seiner Analyse zu übernehmen und mir auch weitere Hinweise gegeben hat. 

 

Lewis Larsen:


LENRs enable green radiation-free nuclear power and propulsion

(LENRs ermöglichen umweltfreundliche, strahlungsfreie Kernenergie und Antriebe.)

Hier jetzt einige wichtige Auszüge aus dem o. g. Artikel:

"Die Geschichte von LENRs reicht fast 100 Jahre zurück und umfasst sogar Albert Einstein.
Die Geschichte der Neutronenreaktionen mit extrem niedriger Energie (LENRs) ist überraschend lang; Forscher sind seit Anfang des 20. Jahrhunderts episodisch und unwissentlich auf LENR-bezogene Effekte gestoßen. Die meisten wussten nicht, dass sie Kernprozesse beobachteten, da energetische Neutronen- und/oder Gammastrahlenemissionen, die bekannte Spalt- und Fusionsreaktionen charakterisieren, fehlten. 1951 hatte Cornell-Doktorand Ernest Sternglass und Albert Einstein  eine unglaubliche Begegnung mit LENRs.
 
 Nachdem Sternglass einen theoretischen Aufsatz von C.G. Darwin aus den 1920er Jahren gelesen hatte, glaubte er, dass Neutronen möglicherweise durch direkte Reaktion von Protonen mit Elektronen bei niedrigen Energien in Tabletop-Experimenten erzeugt werden könnten. Er und Prof. Lyman Parratt bauten eine mit Wasserstoff gefüllte Röntgenröhre, um diese radikale Idee zu testen. Schockierenderweise fand Sternglass klare indirekte Hinweise auf die Produktion von Neutronen mit niedriger Energie. Niemand in Cornell, darunter die legendären Physiker Hans Bethe und Richard Feynman, konnte verstehen, warum diese Experimente funktionierten.


Bethe schlug vor, dass Sternglass nach Princeton reist und seine unerklärlichen Ergebnisse direkt mit Einstein diskutiert.  Nach der Prüfung von Sternglas'  Daten, dachte Einstein, dass es durch kollektive Quanteneffekte mit Elektronen erklärt werden könnte; er ermutigte Sternglass dringend, mehr Experimente durchzuführen und seine Arbeit zu veröffentlichen. Einige Zeit nach der Rückkehr zu Cornell kursierten Gerüchte um die Physikabteilung, dass Sternglass sehr zweifelhafte Forschungen verfolgte. Aus Angst vor Kontroversen, die die Vergabe seines Doktortitels verzögern oder verhindern könnten, stoppte Sternglass seine Experimente zur Neutronenproduktion, beendete seine Doktorarbeit zu Gunsten eines sichereren Themas und veröffentlichte die Neutronendaten nie in einer Zeitschrift. Ironischerweise wurde Einstein's atemberaubende intuitive Hypothese  effektiv in die vielteilige kollektive Widom-Larsen-Theorie der LENRs integriert, die 54 Jahre später im Jahr 2005 veröffentlicht wurde."

"Bis 1990 hatte die überwiegende Mehrheit der Wissenschaftler, Regierungen und Großunternehmen weltweit das Interesse an der "kalten Fusion" verloren. Das Fiasko von Pons und Fleischmann  verblasste allmählich in der Erinnerung.

Das galt nicht für Japan. Nach 1991 blieb nur die japanische Regierung ernsthaft an LENR interessiert und leistete programmatische Unterstützung über die Token-FuE-Finanzierung hinaus. Auf Unternehmensseite verfolgten Mitsubishi Heavy Industries, Toyota Central Research Laboratories und Technova weiterhin bescheiden finanzierte experimentelle FuE-Programme in LENRs. Die Veröffentlichung der Ergebnisse auf Konferenzen und in einigen peer-reviewed Journalen machte langsame, sorgfältige, schrittweise Fortschritte und meldete in den letzten 29 Jahren gelegentlich Patente an. Neben kleinen F&E-Gruppen bei Mitsubishi und Toyota arbeiteten weltweit unter 200 Forscher weiterhin Vollzeit an LENR-Experimenten und -Theorien. Sie bestanden hauptsächlich aus professionellen Wissenschaftlern und einigen Amateuren, die ihre Forschung und Entwicklung an einer Vielzahl von Universitäten, staatlichen und gemeinnützigen Labors, kleinen Start-up-Unternehmen und privaten Heimlabors in den USA, Japan, Russland, Frankreich, Italien, China, Indien und Israel durchführten."

"Wie ist die heutige Situation:
Hochmoderne Nanotechnologie-, Unternehmens- und akademische Wissenschaftler, die im von der japanischen Regierung geförderten NEDO-Projekt arbeiten, haben in jüngster Zeit große Fortschritte bei der Überwindung bisher hartnäckiger experimenteller Probleme bei der Entwicklung von LENRs  erzielt, die die Grundlage für eine bahnbrechende "grüne", strahlungsfreie Kernenergie darstellen.
 Im Jahr 2015 organisierte und finanzierte die japanische Regierung New Energy and Industrial Technology Development Organization (NEDO) ein von Technova verwaltetes LENR-Projekt zur Herstellung und Prüfung von thermischen Geräten im Nanobereich. Teilnehmer: Mitsubishi Heavy Industries, Toyota und Nissan Motors; Universitäten waren Tohoku, Nagoya, Kobe und Kyushu. NEDO-Projektforscher erhöhten die typische LENR-Überschusswärmeproduktion von Milliwatt auf Watt. Diese Verbesserung ist um das 1.000fache besser als die bisherigen Best-Practice-Ergebnisse. Die Wiederholbarkeit der Überschusswärmeerzeugung wurde von unter 10 - 20% vorher auf >70 bis 80%. erhöht.
 –
Diese Errungenschaften führten dazu, dass die LENR-Technologie in 2,5 Jahren von TRL-3 auf TRL-4 umgestellt werden konnte, was Kosten von <54 Millionen US-Dollar verursachte. (TRL steht als Abkürzung für: Technology Readiness Level, eine Skala zur Bewertung des Entwicklungsstandes neuer Technologien.) Forscher haben kürzlich ihre Einschätzung veröffentlicht,  dass die thermische Leistung der LENR-Vorrichtung bereits das 1.000fache derjenigen von Benzin übersteigt."

"Für weitere Schritte bei der Kommerzialisierung von LENRs für zukünftige Energie- und Antriebstechnologien ist zusätzliche Nanotechnologie  notwendig, um von den heutigen kleinen, aber feinen Unternehmen zu profitieren.
Technologen müssen eine hochvolumige kosteneffiziente Herstellung von rational gestalteten Nanostrukturen erreichen.  Diese Nanostrukturen müssen dann in der Arbeitsumgebung der LENR-Reaktoren in unmittelbarer Nähe zu den Zielbrennstoffen wie Lithium, Nickel, aromatischem Kohlenstoff (Benzol) usw. platziert werden. Sobald die kostengünstige Herstellung und Langlebigkeit von Geräten mit hoher Ausbeute erreicht ist, kann die Gesamtleistung der LENR-Reaktoren erhöht werden: (1) Erhöhen der projektierten Flächendichten von Vorläufern zu LENR-aktiven Stellen auf fabrizierten Nanostrukturen; und/oder (2) Einspritzen größerer Mengen von Zielbrennstoff-Nanopartikeln, die Vorläufer aufnehmen, in großvolumige Reaktionskammern, die Wasserstoffgas enthalten. Standardmäßige Energieumwandlungs-Subsysteme, die für bestimmte Anwendungen geeignet sind, können ausgewählt und mit handelsüblichen LENR-Wärmequellen integriert werden, um eigenständige Stromerzeugungssysteme zu schaffen."

"Die Energiedichten zukünftiger kommerzieller LENR-Kraftstoffe wären > 5.000x größer als bei Benzin.
(Die LENR-Laborgeräte des japanischen NEDO-Projekts haben bereits 1.000x Benzin erreicht);"

"Strahlungsfreie LENR-Stromerzeugungssysteme würden für den sicheren Betrieb keine schweren, teuren Strahlenschutz- und Containmentsysteme erfordern. Folglich könnten LENR-basierte Systeme wesentlich kleiner und kostengünstiger sein als Spalt- oder Fusionsreaktoren und sicher genug für den Einsatz in ungeschirmten Systemen, die für Kraftfahrzeuge, Schiffe, Flugzeuge und Raumfahrzeuge geeignet sind. Das Fehlen von  Strahlung würde auch die Entwicklung batterieähnlicher tragbarer LENR-Antriebssysteme ermöglichen, die in direktem Wettbewerb mit Batterien und Brennstoffzellen stehen. Mögliche zukünftige nanopartikuläre LENR-Zielkraftstoffe sind unter anderem Nickel-, Lithium- und aromatische Kohlenstoffmoleküle.
Die LENR-Energiedichte hätte bahnbrechende Auswirkungen auf das Luft- und Raumfahrzeugdesign. Die Kommerzialisierung von LENRs würde die Ausweitung der Kernkraft  auf eine große Bandbreite von Landfahrzeugen, Flugzeugen, Wasserfahrzeugen und Raumfahrzeugen ermöglichen. Antriebssysteme für die Luft- und Raumfahrt, die auf der Verwendung von extrem energieintensiven LENR-Kraftstoffen basieren, wären ein entscheidender Schritt."

Wie nicht anders zu erwarten, steht Lewis Larsen anderen LENR-Entwicklern, wie z. B. Andrea Rossi, ( https://ecat.com/ ) die die Theorie dem praktischen Versuch unterordnen, eher skeptisch gegenüber. Dennoch gibt es offensichtlich verschiedene, vielversprechende Ansätze mit LENR zu Ergebnissen zu kommen und ohne Zweifel ist Rossi mit seiner "naßforschen" Vorgehensweise am weitesten. Allerdings läuft er auch Gefahr, zu jeder Zeit von Forschern wie Leif Holmlid oder Randell Mills überholt zu werden, was wohl auch seine Hektik bei der Entwicklung und Markteinführung des Ecat erklärt.

Holmlid ( http://www.norrontfusion.com/ )und Mills ( https://brilliantlightpower.com/ )haben bei der Entwicklung ihrer Technologien der Theorie und Praxis den gleichen Rang eingeräumt, bzw. der Theorie sogar den Vorrang gegeben. Das macht sich auf Dauer bezahlt, denn wenn die theoretische Seite "klar" ist, fallen die Folgeschritte leichter und eröffnen zusätzliche Perspektiven.

Lewis Larsen hat seine Forschungsarbeit völlig auf die theoretische Seite von LENR konzentriert und damit letztendlich Erfolg gehabt. Was ihm jetzt fehlt, ist der wirtschaftliche Erfolg durch die erfolgreiche Entwicklung und Vermarktung eines eigenen Produktes.

Bisher ist es ihm offensichtlich nicht gelungen Geldgeber zu finden, die solch ein Projekt finanzieren - immerhin handelt es sich dabei um hohe Millionenbeträge und auch um die Geduld, während der mehrjährigen Forschungs- und Entwicklungsphase auf Erträge zu verzichten. Im Grunde wären die Forschungsarbeiten von Lewis Larsen die ideale Grundlage zu einer eigenständigen LENR-Politik, sei es für Industriekonzerne oder Staaten. Es ist kurzsichtig, diese Chance nicht wahrzunehmen.

Auf Unterstützung von staatlicher Seite zu hoffen ist wohl vergebens. Nicht nur in den USA, aber besonders dort, hat man sich daran gewöhnt, hohe Einnahmen durch den Vertrieb von Kohle- und Mineralöprodukten zu erzielen. Ganz zu schweigen von den Erträgen, die man durch Verteuerung bei der Verteilung zentral erzeugter Energie erzielen kann. Eine dezentrale Energieversorgung, deren Rohstoffe sich kaum verteuern und verknappen lassen, ist nicht die Idealvorstellung von Konzernen und Staaten. Das solche Staaten gleichzeitig "die Fackel der Demokratie" vor sich hertragen ist beschämend.

Anmerkung: Die Übersetzung der Texte von Larsen erfolgte auszugsweise und teilweise sinngemäß. Verbindlich sind nur die englischen Originaltexte.

P.S: Ich hätte gerne ein von Lewis Larsen autorisiertes Photo gezeigt, aber er zeigt sich nicht gerne in der Öffentlichkeit. So macht man dann eben aus der Not eine Tugend und, mit einem leichten Augenzwinkern, zeige ich gerne das Foto das er mir zu Verfügung gestellt hat:

Credit:  Lloyd DeGrane Photography - Chicago

 

 

Update 21.5.19

Nachdem die mit Milliarden Steuermitteln finanzierten (Versuchs-)Fusionsreaktoren in aller Welt seit Jahrzehnten nicht ein Watt an nutzbarer Energie produziert haben, sollte, nach Meinung einiger Leser, Rossi sich rechtfertigen, dass der Weg in den Markt holprig ist.

Übersetzung:
"Sehr geehrter Herr Rossi,  ist es nicht merkwürdig, dass die aktuellen Probleme während des sehr langen Testprozesses, den Sie zur Demonstration der 5-Sigma-Zuverlässigkeit durchgeführt haben, nicht aufgetreten sind?"

 

Antwort Rossi:
Colin:
"Denken Sie an Boeing: Ist es nicht seltsam, dass das Problem der Instrumentierung während der 5-Sigma-Zuverlässigkeit nicht aufgetreten ist?
Es ist normal, dass beim Übergang von einem Prototyp im F&E-Labor zu industriellen Anwendungen viele Mängel aufgrund spezifischer Situationen auftreten, die man in einem Labor nicht hat.
Und es ist normal, dass die Probleme gelöst werden. Unsere Kunden wissen es und haben einen Haftungsausschluss über die Wahrscheinlichkeit erster Fehlfunktionen unterzeichnet. Aus diesem Grund ist ein Backup notwendig.
Herzliche Grüße"

Übersetzung: "Sind die Probleme mit dem E-Cat SK, mit denen Sie es zu tun haben, bereits seltener und immer weiter auseinander? Oder treten sie mit der gleichen Häufigkeit wie zuvor auf?"

"Frank Acland:
Je mehr wir voranschreiten, desto weniger Probleme treten auf. Aber ich muss äußerst rigoros und umsichtig sein. Wie Napoleon sagte: " Zwischen dem Erhabenen und dem Lächerlichen liegt oft nur ein Wimpernschlag".
Herzliche Grüße".

 

Update 18.5.19

Eine nicht ganz kleine Sensation, denn zum ersten Male bekennt sich ein großes Industrieunternehmen zum Einsatz von LENR-Geräten.  Die LENR-Entwickler "Clean-Planet" in Japan kooperieren mit einem großen Hersteller von Wasser-Boilern. Hinweis von:
https://e-catworld.com/2019/05/16/clean-planet-a-pioneer-in-new-clean-energy-development-receives-investment-from-miura-press-release/

Clean Planet ist offensichtlich aus der Zusammenarbeit der Tohuko-Universität und der staatlichen LENR-Koordinationsstelle 'NEDO" entstanden. Es ist genau das geschehen, was ich mir für Firmen wie Siemens, Junkers oder Whirlpool oder anderen wünsche, nämlich dass Sie die industrielle Fertigung der E-Cats oder wie die Geräte  auch immer heißen, übernehmen. (Sh. mein Interview bei Querdenken TV:  https://quer-denken.tv/lenr-die-unendliche-und-saubere-energie-kommt-frueher-als-gedacht/  ) (PS.: Das Interview wurde seit Anfang April 66.000 mal angesehen)

Hier ist die Übersetzung der Presseerklärung, ggf. sinngemäß übersetzt, gekürzt.  (verbindlich ist nur der englische Originaltext.)

15. Mai 2019,  Presseerklärung
Miura Co., Ltd.
Clean Planet Inc.

"Einsatz für revolutionäre saubere Energie in unserer globalen Gemeinschaft".

Clean Planet, ein Pionier in der Entwicklung neuer sauberer Energien, erhält Investitionen von Miura.Miura Co., Ltd., Japans führendem Kesselhersteller, der neu ausgegebene Aktien der Clean Planet Inc. in Tokio durch eine Zuteilung neuer Aktien durch Dritte am 15. Mai, 2019 gezeichnet hat.
Die Miura-Gruppe entwickelt, produziert und vertreibt seit 1959 weltweit eine Reihe von Produkten in den Bereichen Wärme, Wasser und Umwelt. Sie entwickelt weiterhin einzigartige Produkte und Dienstleistungen, die energieeffizient und in umweltrelevanten Bereichen effektiv sind, um ihre Unternehmensmission "einen Beitrag zur Schaffung einer Gesellschaft zu leisten, die in der Lage ist, die Umwelt zu schützen" zu erfüllen.

 

Die Miura-Gruppe wird nun mit Clean Planet zusammenarbeiten, um die Technologien für saubere Energien umzusetzen, welche Clean Planet gemeinsam mit der Tohoku University entwickelt hat, um eine dekarbonisierte Gesellschaft zu realisieren.
Die "New Hydrogen Energy" von Clean Planet wird allen Aspekten des Lebens und der Industrie der globalen Gemeinschaft zugute kommen.

Anfragen:
Miura Co., Ltd., Markenplanungsbüro
TEL.: +81-(0)89-979-7019, FAX: +81-(0)89-979-7126
E-Mail: burandokikakushitsu@miuraz.co.jp
Clean Planet Inc.
TEL.: +81-(0)3-5403-6380
E-Mail: pr@cleanplanet.co.jp

Clean Planet ist ein Unternehmen, das Forschung und Entwicklung für neue Formen der sauberen Energie betreibt, die "sicher, stabil und kostengünstig" sind, um Innovationen in der Energiewirtschaft zu schaffen, sowohl für die  Industrie als auch für soziale Infrastruktur. Das Forschungslabor von Clean Planet befindet sich im Bereich "Condensed" Matter Nuclear Reaction Division" im Rahmen des Forschungszentrums für Elektronen-Photonen-Wissenschaften unter der Adresse der Tohoku Universität. Das Forschungslabor wurde 2015 gemeinsam mit der Universität gegründet. Das Unternehmen arbeitet an der Entwicklung von "New Hydrogen Energy", die enorme Energieeinsparungen im Vergleich zu konventioneller Wasserstoffenergie ermöglicht.  Die Hitzequelle, die von Clean Planet entwickelt wurde, hat inzwischen fast den Punkt des praktischen Einsatzes als saubere Energiequelle der nächsten Generation erreicht. Das Unternehmen wird weiterhin an der Realisierung von nachhaltiger sozialer Infrastruktur durch die globale Verbreitung von "New Hydrogen Energy" als neue, nachhaltige Energiequelle arbeiten, mit dem Ziel einer Co2-freien Welt.

Miura Co., Ltd. Firmenprofil
Repräsentant: Daisuke Miyauchi, President und CEO
Hauptsitz : 7 Horie, Matsuyama, Ehime, Japan
Gründung : Mai 1959
Kapital: 9,544 Milliarden Yen (zum 31. März 2019)
Anzahl der Mitarbeiter: 5.690 (konsolidiert), 3.090 (nicht konsolidiert) (Stand März 2019)
Geschäftsfelder : Herstellung, Verkauf und Wartung von Kesseln und verwandten Geräten
URL der Website: http://www.miuraz.co.jp/en/

Clean Planet Inc. Firmenprofil
Repräsentant: Hideki Yoshino, Präsident und CEO
Hauptsitz : 1-2-3 Kaigan, Minato-ku, Tokio, Japan
Gründung: September 2012
Kapital: ¥704,1 Mio. [plus, Kapitalüberschuss von ¥598,6 Mio.]
(Stand: 15. Mai 2019)
Anzahl der Mitarbeiter: 5 (Stand Mai 2019)
Geschäftsfelder : Forschung, Entwicklung und Vertrieb von Produkten unter Verwendung von sauberen, umweltfreundlichen Materialien.
Energietechnologien
URL der Website: https://www.cleanplanet.co.jp/en/

 

Update 17.5.19

Ergänzung zum Update vom 14.5.:

Übersetzung: Was "wir haben viele Probleme, die ab und zu auftreten" betrifft, würden Sie erwägen, den Rollout der SK zu unterbrechen, bis die Probleme "weniger und selten" werden? Oder verkaufen Sie immer noch aktiv, wobei Sie Kunden auf sporadische Probleme aufmerksam machen?
Mit freundlichen Grüßen
Patrick


Andrea Rossi
16. Mai 2019 um 17:22 Uhr
Patrick Ellul:
Wir unterbrechen den Rollout, warten, bis die Probleme "selten und weit auseinander" auftreten, wie Sie richtig schreiben.

 

Update 16.5.19

Die drei, aus meiner Sicht, wichtigsten Player auf dem LENR-Sektor: Leonardo-Corporation (Rossi), Brilliant-Light Power (Randall Mills) und Norront-Fusion Energy (Leif Holmlid) haben ein sehr unterschiedliches Kommunikationsverhalten: Rossi gibt die Details seiner Erfindung stückchenweise preis (und macht das mit seinem Blog  http://rossilivecat.com/ überaus geschickt). Randall Mills von Brilliant-Light-Power https://brilliantlightpower.com/about/ ist ein Vielschreiber. Eine Patentanmeldung von ihm läuft kaum unter hundert Seiten und bei einem Update seiner Quartalsberichte ist das ebenso.  Andere Veröffentlichungen von ihm überschreiten locker die 1000-Seiten-Grenze. Die Aussagekraft wird dadurch nicht unbedingt gesteigert.
Bei der Norront Fusion-Energy 
http://www.norrontfusion.com/ findet man nicht viel. Aber was man findet ist vielversprechend: (Hier ein Auszug, verbindlich ist nur der englische Originaltext)

"Norrønt Fusion Energy AS kommerzialisiert derzeit die Mesonproduktion aus Wasserstoff und Deuterium. Durch mehrere Prozesse bilden wir Cluster von ultradichten Phasen von Wasserstoff und Deuterium und zerstören Wasserstoffcluster, um Mesonen zu erzeugen; Kaonen, Pionen und Muonen, die für die Erzeugung von  Elektrizität für den Transportsektor und in der Wärmeerzeugung für industrielle Prozesse verwendet werden.

Heute betreiben wir drei Wasserstoff-Muon-Reaktoren für Forschung und Entwicklung, um Prozesse, Materialien und Ladungspartikel in Elektronenumwandlung zu verbessern."

 

"Die Technologie verwendet eine kondensierte Form eines ultra-dichten Zustands des Wasserstoffs, mit einem Pikometer-gebundenen Abstand. Ultra-dichter Wasserstoff wird  zerlegt, um einen kontrollierten Fluss von hochenergetischen Partikeln für die Energie- und Stromerzeugung zu erzeugen. Es entstehen keine schädlichen Emissionen oder Gefahrstoffe durch den Prozess.

Norrønt Fusion Energy AS, macht derzeit gute Fortschritte mit dem 4-jährigen Programm zur Entwicklung dieser Technologie für erneuerbare kondensierte Wasserstoffenergie (CHE).

Ein wichtiger Meilenstein und technologischer Durchbruch wurde im August 2017 erreicht, als aus unserem Reaktor ein konstant hoher Fluss hochenergetischer Partikel erzeugt wurde, d.h. hohe Energiemengen erzeugt wurden. Experimentelle Reaktoren werden derzeit als Multiple-Test-Validierungsreaktoren und für die Prüfung der direkten Stromumwandlung eingesetzt. An mehreren Standorten in Norwegen und Schweden sind Testdemonstrationssysteme mit Muon-Produktion in Betrieb.

Ultradichter Wasserstoff ist auch für andere grundlegende wissenschaftliche und industrielle Anwendungen von großer Bedeutung."

 

Update 14.5.19

Rossi gesteht Probleme bei der Industrialisierung des Ecat-SK ein:

Ein Leser fragt, ob die Leistung des Ecat heute dieselbe ist, wie nach dem Beginn dieser Operation. Rossi antwortet: "Die Leistung ist dieselbe wie beim Start, aber wir haben viele Probleme die immer wieder auftreten. Unsere ständige Aufmerksamkeit ist erforderlich. Wir sind in einer Pionierphase." Anmerkung: Wenn die Leistung des Ecat gleich geblieben ist, gibt es wahrscheinlich Probleme mit dem Wärmetauscher oder mit der Steuerung über das Internet. Aber das sind Spekulationen. Abwarten ist angesagt, es handelt sich schließlich um eine komplexe Technologie.

 

Update 13.5.19

Im Update vom 9.5. hatte ich berichtet, dass der Ecat-SK sich anscheinend "drosseln" läßt. Es darf aber bezweifelt werden, dass diese Drosselung (bzw. das 'Gas-geben') so feinfühlig regelbar ist, dass es dem berühmten "Gasfuß" im Auto entspricht.

Dies bestätigt auch der neue Briefwechsel mit einem Leser des Rossi-Blogs http://rossilivecat.com/  :

"Könnte eine Puffer-Batterie für den Ecat SK-Leonardo sinnvoll sein?"

Antwort Rossi: "Verfrüht das zu sagen".

Also: An dem 'Feintuning' scheint es noch zu hapern.

Alle diese Probleme könnte man elegant umgehen, indem man Fahrzeuge, vom Auto bis zum Schiff, mit Dampf betreiben würde. Der Ecat produziert überwiegend Wärme, die zur Erzeugung von Dampf verwendet werden kann und einen gewissen Anteil an elektrischer Energie, die man zum Betreiben der Fahrzeug-Elektrik verwenden könnte. Warum also das krampfhafte Festhalten an Elektromotoren? Abertausende von Arbeitsplätzen könnten erhalten bleiben, würde man die simple Technologie des Dampfantriebes nutzen. Außerdem wäre beim Dampfantrieb per Ecat die Energie für mindestens ein halbes Jahr "an Bord", während alle anderen Lösungen, seien es Batterien oder Brennstoffzellen lediglich Speicher sind. Ausführlich dazu:
https://quer-denken.tv/die-zukunft-hat-schon-begonnen-und-niemand-merkt-es-teil-4/

 

 

Update 11.5.19

Dieser Briefwechsel spricht für sich: 

Übersetzung teilw. sinngemäß: 

9. Mai 2019 um 8:20 Uhr
Sehr geehrter Dr. Andrea Rossi
Ihre Veröffentlichung auf http://www.researchgate.net/publication/330601653_E-Cat_SK_and_long_range_particle_interactions
hat in einigen Monaten die atemberaubende Zahl von 19 600 Lesern erreicht, die aus der ganzen Welt stammen. Das Interesse an der Arbeit Ihres Teams ist größer als erwartet.
Viel Glück,
Darren

Andrea Rossi
9. Mai 2019 um 11:05 Uhr morgens

Darren Lafarge:
Ich bin auch verblüfft.... als ich veröffentlichte, dachte ich, wir könnten höchstens hundert volle Lesungen in einem Jahr erreichen, das ist die Zahl, die für erfolgreiche Veröffentlichungen auf dem Gebiet der Kernphysik als gut angesehen wird.
Herzliche Grüße,
A.R.

 

Update 9.5.19

Gut das die Leser des Rossi-Blogs http://rossilivecat.com/  so gezielt fragen, denn mit dieser Antwort von Rossi habe ich nicht gerechnet:

Übersetzung (verbindlich ist der englische Originaltext): "In den letzten Jahren haben Sie sich, wie es scheint, auf stabile Energieausbeute konzentriert, immer unter linearer Steuerung.
1. Haben Sie sich mit wechselnden Verhältnissen der Energieerträge beschäftigt?
2. Ist es wirtschaftlich sinnvoll, einen eCat zu haben, der die Leistungsstufen schnell ändern kann, wie beispielsweise das Äquivalent eines Verbrennungsmotors?
3. Wenn Sie einen eCat nicht im Self Sustaining Mode (SSM) betreiben, könnten Sie Zeiträume für die Leistungsänderung im Wert von Sekunden oder Subsekunden erreichen und dabei Wärmetauscherprobleme ignorieren?"

Zu allen drei Fragen antwortet Rossi: "Ja".

Diese klaren Antworten sind erstaunlich, denn sie bestätigen deutlich, dass sich die Temperatur des E-Cat steuern läßt. Ich war bisher davon ausgegangen, dass E-Cat's auf eine bestimmte Temperatur ausgelegt sind, bzw. darauf eingerichtet werden müssen. Ob die variable Wärmeabgabe zu den Standard-Eigenschaften eines jeden E-cat gehören wird bleibt offen, ebenso wie die Details dieser Variabilität.
 

 

Update 7.5.19

Es geht wieder einmal um den Begriff "Kalte Fusion" und auch darum, ob LENR neben der Kernspaltung und der "klassischen" Kernfusion eine dritte Möglichkeit darstellt, Energie durch eine nukleare Reaktion zu erzeugen. Die, nach meinem Eindruck, überwiegende Meinung ist, dass LENR diese eigenständige Möglichkeit bietet. Dafür spricht auch, dass die LENR-Methoden mittlerweile derart vielfältig sind, dass sich dieser "dritte Weg" aufdrängt. Man denke nur an die Forschungsarbeiten von Prof. Leif Homlid (mittlerweile Gesellschafter bei sh. auch:
http://www.norrontfusion.com/, bzw. auch https://brilliantlightpower.com/ , wo, nebenbei gesagt, ein ehemaliger Berater mehrerer US-Präsidenten und mehrjähriger CIA-Chef im Aufsichtsrat sitzt. Beide Firmen produzieren LENR-Energie, aber nicht nach der bekanntesten Methode, nämlich den Nickel-Hydrogen-Systemen.

Bei diesen Systemen wird Wasserstoff bzw. seine Isotope in Lithium-Hydrid gebunden und als Teil der Reaktorfüllung an ein Metallgitter aus Nickel oder Palladium abgegeben, das ebenfalls Teil der Füllung ist. Diese Füllung wird bestimmten elektromagnetischen Schwingungen/Resonanzen ausgesetzt, die wiederum eine Kernreaktion mit Wärmeabgabe bewirken. Bisher war man der Meinung, dass dieses Verfahren schon deshalb keine Kernfusion sein kann, weil keine Neutronenstrahlung zu beobachten ist.

Der "Vater" dieser Methode, der verstorbene Prof. Sergio Focardi (der sein Wissen an Andrea Rossi weitergegeben hat) war allerdings der Meinung, es gebe wahrscheinlich doch Neutronenstrahlung, diese sei aber so gering, dass sie in den unendlich vielen Hohlräumen des Metallgitters einfach verschwinden würde.

Eine andere Erklärung liefert Prof. Dr. Dimiter Alexandrov von der Lakehurst-Universität in Kanada: Er ist der Meinung es gebe bei LENR's durchaus Neutronenstrahlung, diese liege aber unterhalb des messbaren Bereiches. (Was bei dem geringen Volumen des Reaktors auch plausibel wäre.)

Aber der Reihe nach. Auf Prof. Alexandrov bin ich durch meinen Leser Michael-Ernst Müller aufmerksam geworden und ich bedanke mich sehr für diesen wertvollen Hinweis.

Auf Anfrage hat mir Prof. Alexandrov erlaubt, seinen Artikel in meinen Blog zu übernehmen.

Prof. Alexandrov hat einen ganz bemerkenswerten Artikel zu einem "Vorschlag für einen LENR-Reaktor" https://canadiancor.com/proposal-for-the-development-of-an-lenr-reactor/ geschrieben, dem wohl einschlägige Versuche vorausgegangen sind. Um es vorwegzunehmen: Er dokumentiert ganz eindeutig die Umwandlung von Wasserstoff (bzw. seiner Isotope) zu Helium. Was ebenfalls eindeutig einer Kernfusion bei niedrigen Temperaturen entspricht, denn das Helium war zuvor nicht vorhanden.

Hier ist nun der von mir übersetzte Artikel (verbindlich ist nur der englische Originaltext):

 

23. Februar 2019

Vorschlag für die Entwicklung eines LENR-Reaktors

Einführung:

Der kanadische Forscher Dr. Dimiter Alexandrov von der Lakehead University führte in seinem Halbleiterforschungslabor erfolgreiche replizierbare LENR-Experimente (Low Energy Nuclear Reaction) durch, bei denen Wechselwirkungen von Deuterium- und Wasserstoffgasen mit bestimmten Metallen in einer Vakuumkammer untersucht wurden. Die Produkte dieser LENR-Experimente waren Helium (beide stabile Isotope He-3 und He-4) und Wärme. Während der Experimente wurde keine Strahlung über dem normalen Hintergrund nachgewiesen. Er entwickelte auch eine Theorie, die die beobachteten experimentellen Ergebnisse erklärt. Basierend auf diesen frühen Arbeiten hat er den folgenden Vorschlag zur Entwicklung eines LENR-Reaktors vorbereitet, der für die nächste Phase seiner Forschung und Entwicklung eingereicht wird.

Art Hunter, PhD.

"Vorschlag für die Entwicklung eines LENR-Reaktors

Prof. Dr. Dimiter Alexandrov
Lakehead Universität
dimiter.alexandrov@lakeheadu.ca

Forschungshintergrund:

Replizierbare Experimente von niederenergetischen Kernreaktionen (LENRs), die Helium in mehreren wasserstoffbelasteten Metallen (Palladium, Edelstahl, Iridium und Molybdän) erzeugen, wurden erfolgreich durchgeführt. Eine neue Theorie zur Erklärung der beobachteten Ergebnisse wurde entwickelt. Die Experimente wurden in einer Vakuumkammer durchgeführt, um eine geringe Wahrscheinlichkeit für unbekannte  Einflussgrößen zu gewährleisten, während relativ niedrige Konzentrationen der interagierenden Gase zur Erzeugung von Helium und Energie (Wärme) verwendet wurden.

Es wurde festgestellt, dass die Kammergasumgebung von D2 und H/H2 mit den Metallproben durch ihre Oberflächen interagiert hat, die 3He und 4He erzeugen, und dass diese Wechselwirkungen auf soliden Eigenschaften beruhen. Weitere Beobachtungen wurden gemacht:

  •     Die Massenanalyse ergab eine relativ hohe Menge an 3He;
  •     Die Massenanalyse zeigte eine relativ hohe Menge an 4He/D2 und eine     relativ signifikante Menge an 4HeH, was eine entsprechend hohe Menge an 4He bestätigt;
  •     Die DC-Plasmaspektroskopie zeigte Peaks, die sowohl für 3He als auch für 4He typisch waren.

Die Experimente wurden in zwei Modi durchgeführt - ohne Plasma und mit einem Plasma, das sowohl D- als auch H-Ionen enthält. Im zweiten Modus wurden die kinetischen Energien von D- und H-Ionen bestimmt und es wurde festgestellt, dass die Mengen von 3He und 4He mit zunehmender Menge dieser Energien zunahmen.

Außerdem wurde festgestellt, dass die Drücke von 3He und 4He mit zunehmendem D2-Druck zunahmen. Ohne zusätzliche externe Wärme wurde während der Experimente die Temperatur des Probenhalters gemessen und zyklische Veränderungen über die Zeit beobachtet. Es wurde auch festgestellt, dass diese zyklische Variation gut mit Veränderungen in den Mengen von 3He und 4He im Laufe der Zeit korrelierte.

In einigen Experimenten wurde eine externe Erwärmung des Probenhalters im Bereich von 100° C bis 700° C durchgeführt, was zeigte, dass ein Temperaturanstieg einen Anstieg der Mengen von 3He und 4He verursachte. Messungen der Strahlung (einschließlich Gammastrahlen und Neutronen), aber kein Experiment ergab einen Anstieg der Strahlung über den normalen lokalen Hintergrund hinaus.

Dies könnte folgende Gründe haben:

  •     Die geringen Gasmengen, die in allen Experimenten verwendet wurden, emittierten nur eine schwache Neutronenemission, die so klein war, dass sie unter der Empfindlichkeit des Sensors lag. Dies ist besonders wahrscheinlich, wenn die emittierten Neutronen, wie in der Theorie vorhergesagt, ein geringes Moment haben;
  •     Es gab keine Gammastrahlen aufgrund der geringen kinetischen Energien der interagierenden D- und H-Kerne in Feststoffen; und
  •     die Theorie sagte voraus, dass es bei der Kalten Fusionssynthese von Helium keine notwendigen Neutronen- und Gammastrahlenemissionen gibt.

Die abgegebene Wärme wird durch einen Temperaturanstieg von 30C während eines bestimmten Zeitintervalls bestimmt, was zu einer Nettoenergiefreisetzung im Probenhalter von 384.15229776 J, bezogen auf das Gewicht des aufgeladenen D2, von 1.444*10-12 kg und einem entsprechenden Volumen von 8.022*10-12 m3 führt.

Die oben genannten experimentellen Ergebnisse werden mit einer neu entwickelten quantenmechanischen Theorie erläutert, die auf der Interaktion von D- und H-Kernen mit schweren Elektronen basiert, die in Festkörpern lokalisiert sind. Die theoretischen Ergebnisse stimmen mit den oben genannten experimentellen Ergebnissen überein und liefern den Nachweis, dass zwei Kernfusionsverfahren in Feststoffen auftreten können:

   1. D+H→3He+Energie; und

    2.D+D→4He+Energie.

Auch die Theorie erklärt den Anstieg der Mengen von 3He und 4He mit einem Anstieg der Temperatur der Probe zusammen mit einem Anstieg der kinetischen Energien von D- und H-Kernen. Die Theorie gilt für alle Feststoffe, die bestimmte Eigenschaften für diese Reaktion erfüllen.

Weiterhin sagt die Theorie voraus, dass solche LENRs Neutronen mit niedrigem Impuls (n) und Elektroneneutrinos (νe) erzeugen, die in diesen Reaktionen auftreten: D+e → 2n + νe und H+e → n + νe, wobei e ein starkes lokales Elektron ist.  Diese Neutronen werden möglicherweise nicht vom extern platzierten Strahlungsdetektor erfasst, aber sie können unter bestimmten Bedingungen weiter an anderen LENRs teilnehmen.

Vorgeschlagener LENR-Reaktor:

Die Auslegung des LENR-Reaktors basiert auf der bisher verwendeten Vorrichtung (set up), um die oben genannten Ergebnisse zu erhalten. Insbesondere:

   1. Der Reaktor wird auf der Grundlage des bereits für diese Forschung verwendeten Versuchsplans (Apparats) konzipiert;

 

    2. Die Betriebsverfahren des Reaktors werden auf den bisher entwickelten basieren.

Der LENR-Reaktor besteht aus mehreren Einheiten, die so verbunden sind, dass sie eine konstante Ausgangsleistung liefern. Jede LENR-Einheit enthält eine Anode und eine Kathode in der Kammer. Die Kathode kann entweder aus Metallen oder Metalllegierungen, wie vorstehend angegeben, oder aus anderen Feststoffen hergestellt werden, die die Anforderungen an eine effektive LENR erfüllen.  Das sind:

  •     Beschichtungsschicht auf der Kathode, die einige besondere Anforderungen erfüllt;
  •     Elektrischer Heizer für die Kathode, der die Anfangstemperatur für eine effektivere LENR liefert;
  •     System zur Rückgewinnung der bei der LENR freigesetzten Wärme.  Es ist zu beachten, dass die freigesetzte Wärme mit Hilfe einer Wärmetauscherflüssigkeit entzogen werden kann, die anschließend zur Stromerzeugung genutzt werden kann.

Es gibt jedoch noch andere Möglichkeiten, die Energie der LENR-Einheit zu gewinnen, wie z.B.:

  •     Wärme zu Strom über thermische elektrische Generatoren (TEGs)
  •     emittiertes Licht innerhalb der LENR-Einheit unter Verwendung von Photovoltaik (PVs).

Die Komponenten der LENR-Einheit werden in einer Edelstahlkammer untergebracht. Pumpen, die mit der LENR-Kammer verbunden sind, sorgen dafür, dass der Kammerdruck (P in Torr) im Bereich von ~10-7 < P > 760 gehalten wird.  Dies ist ein großer Druckbereich von einem nahen Vakuum bis über einer Atmosphäre.  Der elektrische Erhitzer stellt sicher, dass die Kathodentemperatur in einem Bereich von bis zu 700° C gehalten wird. Eine Gleichspannungsquelle liefert eine Anoden-Kathodenspannung in einem Bereich von bis zu 1500 V, die für das Niedertemperaturplasma im Raum zwischen Anode und Kathode erforderlich ist. Betriebsdruck, Temperatur und Gleichspannung werden während der Entwicklungsphase des Reaktors bestimmt, um eine optimale Ausgangsleistung zu erreichen. Das Gasgemisch Deuterium-Wasserstoff füllt die LENR-Einheit. Die Zugabe anderer Gase (z.B. Stickstoff) zu diesem Gemisch kann jedoch dazu beitragen, den optimalen Betrieb der LENR-Einheit zu finden. Der LENR-Reaktor wird aus einigen bis vielen LENR-Einheiten bestehen, abhängig von der gewünschten Soll-Ausgangsleistung.

Die erwartete LENR-Energiefreisetzung basiert auf den folgenden beobachteten experimentellen Ergebnissen:

     In Bezug auf die freigesetzte Kernfusionsenergie pro 1 kg molekulares Deuterium: 2,65*1014J/kg oder 7,35*107 kWh/kg;

     In Bezug auf die freigesetzte Kernfusionsenergie pro Volumen 1 Kubikmeter molekulares Deuterium bei STP: 4,76*1013J/m3 oder 1,32*107 kWh/m3.

Basierend auf den beobachteten experimentellen Ergebnissen und der entwickelten Theorie erscheint es sinnvoll anzunehmen, dass keine radioaktiven Abfälle als Nebenprodukt aus diesem LENR-Reaktor entstehen werden.

Die zu erwartenden Kosten des LENR-Reaktors hängen im Wesentlichen von den verwendeten Materialien ab. Die Forschung zeigte, dass eine Vielzahl von Metallen und Metalllegierungen als Material für eine LENR-Reaktion verwendet werden können. Dies bietet die Möglichkeit, Kompromisse in Bezug auf Kosten und Effizienz der LENR-Reaktorsandwichstruktur-Kathodenbeschichtung zu finden. Die Anzahl der LENR-Zellen (entsprechend der erforderlichen Ausgangsleistung) wird sich entsprechend auf die Kosten des gesamten Reaktors auswirken. Zu den Verbrauchsmaterialien werden hauptsächlich D2/H2-Gasgemische gehören, die zu angemessenen Kosten erhältlich sind.

Die Entwicklung dieses LENR-Reaktors bietet die Möglichkeit, hochqualifiziertes Personal in einem Graduiertenprogramm auszubilden."

Anmerkung: Gerade der Schlußsatz des Aufsatzes rückt das Augenmerk noch einmal auf die Unbeweglichkeit und quasi "Versteinerung" der Forschungsszene zur Kernfusion in Deutschland und Europa. Ein Projekt wie das hier von Prof. Alexandrov vorgestellte, würde einen Bruchteil der Kosten verursachen, wie sie seit Jahren und Jahrzehnten für Projekte wie ITER und Wendelstein ausgegeben werden. Mehr noch - die bei diesen Projekten arbeitenden Wissenschaftler wären wahrscheinlich geeignet, auch an einem Projekt wie dem von Prof. Alexandrov mitzuarbeiten. Der Vorteil wäre: Der erfolgreiche Abschluß des Projektes ist mit allergrößter Wahrscheinlichkeit vorgezeichnet, die Erfolgsaussichten von Projekten wie ITER und Wendelstein hingegen ganz und gar nicht.

 

Update 5.5.19/1

Ich möchte auf eine ganz ausgezeichnete Webseite hinweisen, nämlich auf  http://www.drillingsraum.de/room-emc2/emc2.html . Hier werden mit einfachen Worten physikalische Zusammenhänge erklärt, wie z. B. die berühmte Einstein-Formel. Aber auch darüber hinaus ist der Blog ungewöhnlich informativ und - was für den Physik-Laien wichtig ist - nicht mit Formeln überfrachtet.

 

Update 5.5.19

Im Rossi-Blog http://rossilivecat.com/  wird berichtet, dass der Ecat-SK neben Wärme, quasi als Beiprodukt, Elektrizität erzeugt. Es scheint so, dass diese Elektrizität ausreichen könnte, die Steuerung des Ecat zu speisen. Damit würde der Wirkungsgrad des Ecat (der COP) unendlich, mit anderen Worten: Unendliche Energie entstünde quasi aus dem "Nichts". (Wenn man von den äußerst geringen Mengen Nickel absieht, die aber ja auch nicht verbraucht werden, sondern nur ihre atomare "Komposition" verändern.)

Jedenfalls berichtet Rossi genau über diese Vorgänge:

Übersetzung: Heute, am 2. Mai 2019, ist das 500. Jahr nach dem Tod von Leonardo da Vinci. Wir haben es hier mit einem wesentlichen Schritt vorwärts in Richtung des elektrischen Ecat gefeiert, der auch die elektrische Energie erzeugt, um sich selbst zu betreiben. Was ist mit dem Namen "Ecat SK-Leonardo"?

Übersetzung: (teilw. sinngemäß) Herzlichen Glückwunsch zu Ihrem Fortschritt beim elektrischen Ecat. Wenn dieser Ecat wirklich in der Lage ist, sich selbst zu betreiben, ist der Name Ecat SK Leonardo wirklich gut gewählt. Leonardo da Vinci, das beeindruckende Genie, das sich in so vielen Disziplinen hervorgetan hat, ist als Bezeichnung für den neuen Ecat eine gute Wahl.
Ich bin mir nicht sicher, ob das, was Sie heute veröffentlicht haben, auch bedeutet, dass Sie jetzt starke Beweise dafür haben, dass der Ecat SK Leonardo tatsächlich funktioniert. Wenn ja, wie viele Tage ist er in Betrieb gewesen, ohne Strom von einer anderen Quelle zu beziehen?

 

Dann rudert Rossi etwas zurück:

"Es ist zu früh das zu beantworten, denn wir sind nach wie vor in der Phase der Forschung und Entwicklung. Aber ich bin Optimist."

Dieser Wortwechsel zwischen einem Leser und Rossi ist ein gutes Beispiel dafür, wie Rossi den "Spannungsbogen" zwischen sich und seinen Lesern aufrecht erhält. Geschickt gemacht. - Man könnte zu den Schluß kommen, dass dann hier und da "nicht viel dahinter steckt", aber das ist nicht so. Die jahrelange Verfolgung des Rossi-Blogs hat immer wieder gezeigt, dass den Ankündigungen auch Taten folgen - in der Regel mit kleinen oder großen Verzögerungen - aber die Ergebnisse kamen.

 

 

Update 3.5.19

Der Stand der Dinge: Ein Leser des Rossi-Blogs http://rossilivecat.com/  fragt, wieviele Kunden derzeit E-Cat's in ihren Unternehmen betreiben...

...und Rossi antwortet: " Ich ziehe es vor, diese Antwort im Moment nicht zu geben. Zu gegebener Zeit werde ich die Daten veröffentlichen. Wir expandieren in der derzeitigen Phase nicht schnell, denn wir wollen die sich entwickelnden Probleme in der 'ersten Welle' lösen."

 

Update 1.5.19

Der amerikanische Staat hat sich selbst ein LENR-Patent "geschenkt", d. h. es wurde am 4.12.2018 erteilt: US Patent erteilt Massereduzierung.pdf

Die Kurzbeschreibung (Abstract) lautet wie folgt: (Verbindlich ist nur der englische Originaltext) "Ein Fahrzeug, das eine Massenreduzierungsvorrichtung verwendet, umfasst eine innere Resonanzhohlraumwand, einen äußeren Resonanzhohlraum und Mikrowellenstrahler. Die elektrisch geladene äußere Resonanzhohlraumwand und die elektrisch isolierte innere Resonanzhohlraumwand bilden einen Resonanzhohlraum. Die Mikrowellenemitter erzeugen hochfrequente elektromagnetische Wellen im gesamten Resonanzhohlraum, wodurch der Resonanzhohlraum in einem beschleunigten Modus schwingt und ein lokal polarisiertes Vakuum außerhalb der äußeren Resonanzhohlraumwand erzeugt wird.

Das Patent wurde erteilt und kann von oder für die Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika für Regierungszwecke hergestellt und verwendet werden, ohne dass darauf eine Lizenzgebühr gezahlt wird oder dafür."

Ergänzend wird im Patent gesagt, dass ein Fahrzeug (hier ist wohl ein Raumfahrzeug gemeint) dass diese Energie nutzt, sich mit extremer Geschwindigkeit fortbewegen kann.

An anderer Stelle ist gesagt, dass der Effekt ganz allgemein zur Generierung von Energie erzeugt werden kann.

Es ist schwer ersichtlich, in welchem Stadium - mit Blick auf eine praktische Anwendung - sich die Erfindung befindet. Vieles spricht für ein frühes Stadium, ähnlich wie bei Airbus.

Mit anderen LENR-Erfindungen hat dieses Patent nur gemein, dass es Resonanzen verwendet, um die Coulomb-Barriere zu überwinden/zu umgehen oder was auch immer. Das Patent spricht im Kern jedenfalls von einem Masseverlust, was nur bedeuten kann, dass Bindungsenergie frei wird. Und diese wird naheliegenderweise bei einer Kernfusion frei, hier nicht klassischerweise durch die Fusion von Wasserstoff zu Helium, sondern, wie mittlerweile weitgehend anerkannt, durch LENR. - Soweit jedenfalls meine Interpretation des Patents.

 

Update 29.4.19

Es gibt eine neue Patentanmeldung für einen LENR-Reaktor aus China. (Link: https://worldwide.espacenet.com/publicationDetails/biblio?CC=CN&NR=109065189A&KC=A&FT=D&ND=3&date=20181221&DB=EPODOC&locale=en_EP#  )

Hier ist die Zusammenfassung (Abstract) der Erfindung, zunächst im englischen Originaltext...

"The invention relates to the technical field of new energy sources, and discloses a heat resource device based on a low-energy nuclear reaction. The heat resource device based on the low-energy nuclear reaction is characterized in that only a little of external electric energy is consumed to activate nano fuel in a reactor so that the nano fuel release huge heat energy and light energy. The heat resource device based on the low-energy nuclear reaction is mainly formed by a discharging reaction container, a nano fuel assembly, a pressure container, a control system, an excitation system, an airsupply system, a voltage stabilizer, a heat exchanger, a coolant circulating pump, and a heat-preserving housing. After the device starts the excitation system, the reactor is immediately operated, the reactor releases the energy in a mode of heat mainly, and output energy is far greater than input energy. Excessive ionization radiation is not generated in the precondition of safely outputting the industrial heat energy. After the excessive heat energy produced by the heat resource device is processed by the heat exchanger, hot water or high-temperature high-pressure water vapor is output tothe outside, and can be directly used for industries, such as heating and generating, which need an industrial heat source."

Und hier nun die Übersetzung: (Anmerkung: Verbindlich ist nur der englische Originaltext) Unterstreichungen sind von mir zugefügt.

"Die Erfindung bezieht sich auf das technische Gebiet  neuer Energiequellen und offenbart eine Wärmequelle, die auf einer niederenergetischen Kernreaktion basiert. Die auf der niederenergetischen Kernreaktion basierende Wärmequellenvorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, dass nur wenig externe elektrische Energie verbraucht wird, um den Nanokraftstoff in einem Reaktor zu aktivieren, so dass der Nanokraftstoff große Wärmeenergie und Lichtenergie freisetzt. Die auf der niederenergetischen Kernreaktion basierende Wärmeressourcenvorrichtung besteht hauptsächlich aus einem Entladereaktionsbehälter, einer Nano-Brennstoffanordnung, einem Druckbehälter, einem Steuerungssystem, einem Erregungssystem, einem Luftversorgungssystem, einem Spannungsstabilisator, einem Wärmetauscher, einer Kühlmittelumwälzpumpe und einem wärmeerhaltenden Gehäuse. Nachdem das Gerät das Erregungssystem gestartet hat, wird der Reaktor sofort betrieben, der Reaktor gibt die Energie hauptsächlich in einem Wärmemodus ab, und die Ausgangsenergie ist weitaus größer als die Eingangsenergie. Eine übermäßige Ionisationsstrahlung wird nicht unter der Voraussetzung erzeugt, dass die industrielle Wärmeenergie sicher abgegeben wird. Nachdem die überschüssige Wärmeenergie des Wärmeerzeugers durch den Wärmetauscher verarbeitet wurde, wird Warmwasser oder Hochtemperatur-Hochdruckwasserdampf nach außen abgegeben und kann direkt für Industrien wie Heizung und Erzeugung verwendet werden, die eine industrielle Wärmequelle benötigen."

Wer jetzt der Ansicht ist, dass dies eine genaue Beschreibung des Ecat-SK von Andrea Rossi sein könnte, liegt damit wohl nicht falsch.
 

 

Update 27.4.19

Interessante Rechnung eines Lesers des Rossi-Blogs  http://rossilivecat.com/:

Der Leser fragt: "Ich wollte ein mentales Bild der äquivalenten Heizleistung Ihres 22 kW E-Cat-Reaktors über ein Jahr hinweg machen:

22kwh/h x 1 Jahr = 193 MWh (MegaWattStunde)

1 BOE (Barrel Öläquivalent) = 1,6 MWh (aus unitjuggler.com)

Also: 22kw x 1 Jahr = 121 BOE

1) Ich bin mir nicht sicher, wie viel "Ladung" Sie im Laufe eines Jahres in Ihrem Reaktor verwenden - vielleicht ein paar Gramm?

Deswegen könnte man  sagen: "einige Gramm Ladung in einem E-Cat-Reaktor haben die gleiche Wärmeleistung wie 121 Barrel Öl". (Anmerkung: 121 Barrel entsprechen  19237 Liter)

2)Liege ich damit richtig?"

Danke, WaltC

Andrea Rossi
22. April 2019 um 18:09 Uhr

WaltC:
"Ich denke schon, ziehe einfach 10% ab.
Herzliche Grüße,
A.R."

 

 

Update 25.4.19

Ich habe ein neues Kapitel
https://coldreaction.net/lenr-interview-und--aufsaetze-bei-querdenken-tv.html

erstellt.
 

 

Update 23.4.19 .... heute im Kapitel:

https://coldreaction.net/dietransmutationvonelementen.html

 

Update 21.4.19

In Ergänzung des vorigen Updates hier eine Information aus dem Rossi-Blog http://rossilivecat.com/ : Ein Leser stellt die naheliegende Frage, ob die Produktion elektrischer Energie des E-cat SK bereits ausreichen würde, um das Steuerungssystem mit ausreichender Elektrizität zu versorgen.

Rossi antwortet dazu: "Wir sind weiterhin in der Phase der Forschung und Entwicklung, aber offensichtlich ist das unser Ziel. Wenn wir das erreichen, wird der COP unendlich. Aus diesem Grunde arbeite ich jetzt am Maximum meiner intellektuellen und physischen Kräfte. Es kann natürlich mißlingen."

"Ein großes Wort, gelassen ausgesprochen."  Wenn es tatsächlich gelingen sollte, das "Beiprodukt" elektrischer Strom (das Hauptprodukt ist ja Wärme) so zu nutzen, dass die Steuerung des Ecat damit betrieben werden kann, dann käme der Ecat tatsächlich völlig ohne Einspeisung elektrischer Energie von außen aus. -

 

Update 18./19.4.19

In meinem Interview vom 7. 4., Stand heute etwa 42.000 Besuche, https://quer-denken.tv/lenr-die-unendliche-und-saubere-energie-kommt-frueher-als-gedacht/

hatte ich darauf verwiesen, dass die NASA schon vor Jahren von "dem Kernkraftwerk in Ihrem Keller" gesprochen hatte. Hier habe ich jetzt ein dazugehöriges Video von 2013 gefunden, das genau dieses Thema behandelt. Die englischen Untertitel habe ich unterhalb des Video-Fensters übersetzt.

Übersetzung: NASA - Das Technologie-Gateway
Verfahren zur Verbesserung der Oberflächen-Plasmonenpolaritonen zur Initiierung und Aufrechterhaltung von LENR


Kommentator: Während die Welt stark von fossilen Brennstoffen abhängig ist, arbeiten die Forscher des NASA Langley Research Center an einer weiteren Möglichkeit, energieeffiziente Kernenergie zu erzeugen.


Dr. Joseph Zawodny, Senior Research Scientist: "Diese andere Form der Kernenergie setzt Energie frei, indem sie Neutronen hinzufügt. Schließlich erhalten sie eine ausreichende Anzahl von Neutronen, die  spontan in etwas von der gleichen Masse, aber einem anderen Element zerfallen."
Kommentator: Das andere Element ist sauberer als herkömmliche Kernbrennstoffe und kann aus Rohstoffen wie Nickel, Kohlenstoff und Wasserstoff hergestellt werden.
Dr. Zawodny: " Es hat die nachgewiesene Fähigkeit, überschüssige Energiemengen sauber, ohne gefährliche ionisierende Strahlung und ohne schädliche Abfälle zu produzieren."
Kommentator: Diese saubere Form der Energie ist auch leistungsstark und kann vom Transportsystem bis zur Infrastruktur alles unterstützen.
Dr. Zawodny: "Die einfachste Anwendung wäre für das Heim. Man  hätte eine Einheit, die den Warmwasserbereiter ersetzen würde." "Und man hätte eine Art Zyklus, um daraus elektrische Energie zu gewinnen. Und dann würde es seine Überschusswärme in das Wasser oder die Klimaanlage für das Gebäude einspeisen. Es wäre also eine Dual-Use-Anwendung, es würde  Wärme produzieren und würde Strom produzieren um Ihre Elektronik zu betreiben. Energie für das Haus, Energie für das Gebäude, Energie für die Leichtindustrie. Und dann würde die Abwärme für die Heizung und das Warmwasser genutzt.
Kommentator: NASA-Methode zur Verbesserung von Oberflächen-Plasmonen-Polaritonen zur Einleitung und Aufrechterhaltung von LENR in Metallhydridsystemen.
Saubere Kernenergie für Ihre energiebetriebene Technologie.

Anmerkung: Diese Beschreigung enspricht haarklein dem derzeitigen Stand der Ecat-SK-Technologie von Andrea Rossi. Sie hat inzwischen das Labor verlassen und ist auf dem Wege zu praktischen Anwendungen in der Industrie. Die Wärmeproduktion (ca. 22 kW) funktioniert bereits, die Erzeugung zusätzlicher elektrischer Energie ist noch in der Entwicklungsphase.

 

Update 17.4.19

Das LENR-Forum https://www.lenr-forum.com/home/

ist ein englischsprachiges Forum, das von Alan Smith u. anderen gemanagt wird. Es gibt auch einen deutschen Teil, der aber sehr klein und nicht aktuell ist. Ansonsten ist auch dieses Forum so wie man es von Foren kennt: Teils nützliche Informationen, teils nicht. Man merkt deutlich die Sprachbarriere zum anglo-amerikanischen Raum, andere Beiträge z. B. in russisch oder deutsch kommen  selten vor.

Alan Smith hat sich die Mühe gemacht die weltweiten Aktivitäten im LENR-Bereich aufzulisten. Genau dies hatte vor Jahren das Anthropocene-Institute https://www.anthropoceneinstitute.com/  von Carl Page (Bruder von Google-Gründer Larry Page) getan. Diese Basis wird auch von Smith genutzt.

Alan Smith tut ein gutes Werk, wenn er diese Liste weiterführt. Er hat mir erlaubt sie in meinen Blog aufzunehmen und weil sie sehr umfangreich ist, habe ich sie als PDF abgelegt: Who;s Who in LENR 2019 3.0.pdf

 

Update 16.4.19

Als Ergänzung: Hier eine Aufteilung meiner gestrigen Blog-Besuche auf Städte: (Die größten 11, die Statistik geht viel weiter, bis hin zu den kleinsten Orten.)

 

Update 15.4.19

Ein bißchen Statistik, (ein Tag herausgegriffen, den 11.4.) hier die Aufteilung der Besuche meines deutschsprachigen Blogs nach Ländern:

 

 

...die Liste geht praktisch endlos weiter, bis hinunter nach Chile mit einem Besuch.

 

Update 14.4.19

Diesen Eintrag im Rossi-Blog http://rossilivecat.com/ hätte ich fast übersehen, dabei gibt er einen wichtigen Hinweis. Im Update vom 10.4. hatte ich berichtet, dass der industrielle Partner von Rossi bei der Zertifizierung des E-Cat für den Einsatz in Familienhäusern helfen könne. Der jetzt gezeigten Meldung entnehme ich, dass Rossi bei diesem Thema optimistischer zu werden scheint:

Der Leser fragt: "Sind Sie nach wie vor davon überzeugt, dass es noch viele Jahre dauern kann, bevor Sie nach dem industriellen Einsatz der E-Cats auch solche für den Hausgebrauch werden bauen können?"

Antwort Rossi: "Nein, ich würde nicht viele Jahre sagen, ich würde höchstens mehrere Jahre sagen.
Herzliche Grüße"

 

Update 12.4.19

(was soviel heißt wie "Reich") ist ein russisches, nicht staatliches Online-Magazin.

 

In dem Bericht  von Sergei Zwetkow ist dargestellt, wie nach der Erfindung von Fleischmann & Pons die Geschichte von LENR aus seiner Sicht in Russland lief. Hier "im Westen" ist die Geschichte bekannt, der russische Teil weniger. Deswegen lohnt sich ein Blick "nach Osten".

Nach Genehmigung durch den Autor Sergej Alexejewitsch Zwetkow
gebe ich einige Ausschnitte aus der Ausgabe vom 8. April wieder. Quelle:
https://regnum.ru/news/innovatio/2606951.html

Anmerkung: Die Übersetzung erfolgt mittels https://www.deepl.com/de/translator

Es heißt dort z. B.: "Der Prototyp des sowjetischen fortschrittlichen Kaltfusionsreaktors auf Basis von deuteriertem Titan am Hauptinstitut des UdSSR-Ministeriums für Außenwirtschaftsbeziehungen und Handel, benannt nach N.A. Dolzhaal, wurde im Mai 1989 geschaffen. Der Zusammenbruch der UdSSR verzögerte die Revolution in der globalen Kernkraftindustrie um fast 30 Jahre."

Dann heißt es weiter: (nach einem Bild von Fleischmann und Pons)

 

 

Update 11.4.19 

Das norwegische Online-Magazin schrieb am 5.3.15

"Wenn dies so stimmt, wird Öl wertlos." Damit bezog sich der Redakteur auf das sog. Lugano-Gutachten LuganoReportSubmit.pdf welches in eindrucksvoller Weise das Funktionieren des Ecat von Andrea Rossi bestätigte. Übrigens bestätigte ein späteres Gutachten der Universität Budapest wiederum die Richtigkeit des Lugano-Reports.

Ich hatte über diesen Artikel in meinem Update vom 6.2.15.docx berichtet.

Im heutigen Morning-Briefing von Gabor Steingart http://morning-briefing.gaborsteingart.com/go/nfgmkyn994g1w88qut76irif8sa6424tx0yog8wcw3rj/12

ist nun folgendes zu lesen:

Wer zwischen diesen beiden Meldungen einen Zusammenhang vermutet, wird wohl nicht ganz falsch liegen.

 

Update 10.4.19

Mittlerweile wurde mein Interview-Video https://quer-denken.tv/lenr-die-unendliche-und-saubere-energie-kommt-frueher-als-gedacht/ innerhalb von 3 Tagen über 17 000 mal aufgerufen.

Im Interview hatte ich unter anderem gesagt, dass die Serienfertigung in die Hände erfahrener Firmen gehört.

Das bestätigt nun auch Rossi  http://rossilivecat.com/ auf entsprechende Anfrage: (Frank Acland hat bei der Formulierung der Frage die Kennzeichnung mit "a" und "b" durcheinandergebracht, was aber nicht weiter stört):

übersetzung: "Lieber Andrea,
Du sagst, du arbeitest mit einem globalen Partner zusammen. Darf ich fragen:

a) Hat Dein globaler Partner Erfahrung darin, Industrie- und Haushaltsprodukte auf den Markt zu bringen?
a) Wird Dein globaler Partner  bei den Zulassungen und Sicherheitszertifizierungen für den E-Cat  helfen können?
b) Glaubst Du, dass der Partner bei einer schnelleren Zulassung des Ecat für private Haushalte helfen kann?"

Antwort Rossi: "Ja"

Jetzt kommt es darauf an, dass Rossi rasch Lizenzverträge abschließen kann. Mit der "Wucht" eines international bekannten Partners werden alle Hürden niedriger, auch die der Sicherheitszertifikate für die Verwendung des Ecat in privaten Haushalten. Welche Widerstände es dagegen geben wird, steht auf einem ganz anderen Blatt. -Warten wir's ab.
 

Update 9.4.19

Ergänzung zum gestrigen Update: Jetzt am frühen Morgen des 9.4. ist das Video-Interview bereits an die 10 000 mal aufgerufen worden. Gestern waren es innerhalb der ersten 24 Stunden bereits über 7000 Aufrufe. - Zudem hatte meine eigene Webseite gestern eine Rekordzahl von weit über 2000 Seitenaufrufen.

 

Update 7.4.19/1

Mein Interview mit "Querdenken-TV" ist heute erschienen. Die eigentlichen Sachinformationen sind in den sieben Aufsätzen enthalten, die ich bei "Querdenken-TV"  zuvor geschrieben habe, aber dieses persönliche Interview war ein guter Abschluß der Serie.

Mein herzlicher Dank gilt dem Team von Querdenken TV, insbesondere Frau Sabine Weise-Voigt, die sich in ihrer knapp bemessenen Zeit in das ungewohnte und schwierige Thema eingearbeitet hat.

 

 

 

Update 7.4.19

Eine wichtige Initiative beim europäischen Parlament, geschehen 2013. Trotz dieses großen Aufwandes blieb sie weitgehend folgenlos. Hier ist der Original-Link: https://coldfusionnow.org/european-parliament-itre-committee-meets-over-fleischmann-pons-effect/

Hier meine Übersetzung, ggf. sinngemäß, evtl. etwas gekürzt:

"ITRE-Ausschuss des Europäischen Parlaments tagt über Fleischmann-Pons-Effekt



Der Ausschuss für Industrie, Forschung und Energie (ITRE) des Europäischen Parlaments unter dem Vorsitz von Amalia Sartori traf sich gestern in Brüssel mit Wissenschaftlern und Wirtschaftsführern Gemeinschaft für neue Energien, um den Status des Fleischmann-Pons-Effekts (FPE) zu erörtern, der die Erzeugung anomaler überschüssiger Wärme aus einer Reaktion zwischen Wasserstoff und verschiedenen Übergangsmetallen ermöglicht.

Unter dem Titel "Fortschritte beim Fleischmann-Pons Effekt: Eröffnen Sie den  Weg für eine potenzielle neue saubere erneuerbare Energiequelle?" wurde das Treffen von der Italienischen Nationalen Agentur für neue Technologien, Energie und nachhaltige Wirtschaftsentwicklung (ENEA) gemeinsam organisiert. Hier die Ankündigung auf ihrer Webseite:

3. Juni 2013, Brüssel. Neue Fortschritte beim Fleischmann-Pons-Effekt: Den Weg für eine potenzielle neue saubere erneuerbare Energiequelle? Eine von der ENEA mitorganisierte Veranstaltung im Europäischen Parlament. Unter der Schirmherrschaft von Hon. Amalia Sartori, Vorsitzende des ITRE-Ausschusses  des Europäischen Parlaments, werden u. A. der Kommissar ENEA Giovanni Lelli, dem Direktor der Direktion für industrielle Technologien Herbert von Bose, dem Direktor des Sidney Kimmel Institute for Nuclear Renaissance (USA) Graham Hubler und dem Vizekanzler für Forschung der University of Missouri (USA) Robert Duncan erwartet.

Daniele Passerini begrüßte zunächst die Teilnehmer:

Robert Duncan, Vizekanzler der Research University of Missouri (USA)
Michael McKubre, SRI - Stanford Research International (USA)


Graham Hubler, Direktor des Sidney Kimmel Institute for Nuclear Renaissance (USA)


Stefano Concezzi, Vizepräsident von National Instruments (USA)
PJ King, CEO ReResearch (Irland))
Konrad Czerski, Universität Szczecin (Polen), Technische Universität Berlin (Deutschland)

Vittorio Violante, Roma2 Tor Vergata University, Forschungszentrum ENEA Frascati
Andrea Aparo, Roma1 Sapienza Universität, Politecnico di Milano, Ansaldo Energia
Enrico Paganini, ENEL Greenpower
Antonio La Gatta, Präsident TSEM Technik und Elektronik
Giovanni Lelli, Kommissar ENEA
Aldo Pizzuto, Leiter der technischen Einheit Merger ENEA
Maximum Busuoli, Leiter der EU ENEA - Verbindungsbüro
Herbert von Bose, Direktor des Unterausschusses Industrietechnologien des Europäischen Parlaments
Amalia Sartori, Präsidentin der Kommission ITRE Ausschuss des Europäischen Parlaments

Passerini hat einen Bericht über das Treffen veröffentlicht, der Fotos von Folien mehrerer Präsentationen enthält.

Dr. Michael McKubre stellte neue nukleare Effekte in der Deuterium-Palladium-Elektrolyse und Gassystemen unter nahezu Umgebungsbedingungen vor.

Dr. Vittorio Violante, von dem McKubre sagte: "War einst der einzige Mann auf der Welt, der Palladium herstellen konnte, das funktionierte", präsentierte Materialien zum besseren Verständnis des Pons-Fleischmann-Effektes.

Konrad Czerski: Neuer Beweis für die kalte Kernfusion - Beschleunigerexperimente bei sehr niedrigen Energien.

Dr. Graham Hubler,  Direktor des Sidney Kimmel Institute for Nuclear Renaissance an der University of Missouri.
Dr. Graham Hubler präsentierte anomale Wärmeergebnisse vom Naval Research Lab und der University of Missouri.
Dr. Robert Duncan präsentierte die Entdeckung neuer nuklearer Phänomene in Condensed Matter.

Sowohl Hubler als auch Duncan werden im Juli dieses Jahres von ihrem Campus an der University of Missouri aus die 18. Internationale Konferenz über Cold Fusion ICCF-18 veranstalten.


Laut Passerini fand das Treffen in Brüssel statt, "um die Entscheidungsträger von der Bedeutung der Forschungsförderung zu überzeugen".

Auf seiner Website wird sich der ITRE-Ausschuss "mit Legislativvorschlägen zur Forschung befassen; die Forschungspolitik der EU soll in den kommenden Jahren neu definiert werden, um den neuen Herausforderungen zu begegnen".

Ironischerweise zitiert Passerini die amerikanische Forschung als Impuls für die europäische Gemeinschaft, was eine gezielte Unterstützung für neue Energien in den USA bedeutet - wäre es nur wahr. Er erwähnt auch die offizielle Position Italiens zur Kalten Fusion, die die Haltung der US-Bundesregierung widerspiegelt: Die Kalte Fusion ist unmöglich, also lassen Sie uns sie ignorieren.

Italien war jedoch das Herzstück der Forschung im Bereich der neuen Energien in Europa, angefangen mit dem Labor von Vittorio Violante am ENEA, das sich auf Palladium-Deuterium-Zellen konzentriert, und Francesco Piantelli und Sergio Focardi's frühen Arbeiten über Nickel-Wasserstoff-Reaktionen.


Andrea Rossi präsentierte im Januar 2011 an der Universität Bologna seine erste öffentliche Demonstration des E-Cat-Dampferzeugers, der die Aufmerksamkeit der Welt auf neue Energien lenkt und eine ganze Gemeinschaft von Unterstützern verzeichnet. Heute verbindet ein Open-Source-Projekt Bürgerwissenschaftler auf der ganzen Welt mit dem langjährigen Forscher Francesco Celani vom Italienischen Institut für Kernphysik (INFN).
ENEA veröffentlichte 2008 einen Bericht über die Geschichte der Kalten Fusion in Italien anlässlich des 20-jährigen Jubiläums der Ankündigung der Kalten Fusion von Dr. Martin Fleischmann und Stanley Pons, die mit der 15. Internationalen Konferenz über die Kalte Fusion im Jahr 2009 in Rom zusammenfiel.

Zweifellos gab es Diskussionen über den jüngsten Bericht über Rossi's Fortschritte und die Neugestaltung der E-Cat HT. Die Qualität der Forschung, die sowohl von Wissenschaftlern als auch von Unternehmern präsentiert wurde, hätte das ITRE-Komitee nur beeindrucken können. Positive Empfehlungen an das gesamte Parlament könnten einen Finanzierungsstrom für ein koordiniertes Forschungsprogramm schaffen, um das Tempo der Entwicklung zu beschleunigen."

Update 5.4.19

Aus zahlreichen Veröffentlichungen wissen wir, dass die russische LENR-Szene in der Lage ist, hervorragende Ergebnisse zu erzielen. Die Ecat-Replikation von Prof. Alexander Parkhomov ist nur eines zahlreicher Beispiele. Die wichtigsten Veröffentlichungen bieten englische Übersetzungen, manchmal bieten Videos auch englische Untertitel. Das folgende Video bietet diesen Service nicht, aber es zeigt einen LENR-Reaktor der nach Bekunden der Forscher einen COP 10 erreichen soll, also zehnmal mehr Energie produziert als er selbst konsumiert.

Das Video zeigt russisches Stimmengewirr und Geräte, die für mich nicht einzuordnen sind. Aber es wäre wohl falsch es deswegen zu ignorieren. Der "LENR-Aktivist" Bob Greeneyer ist von den Herren eingeladen worden die Anlage zu testen, wie immer er es für nötig erachtet. Greeneyer wird sicher berichten und dann kann ich darauf zurückkommen.
Quelle und Video:
https://e-catworld.com/2019/04/04/video-of-anatoly-klimovs-device-dual-frequency-plasma-excitation-in-a-vortex-reactor-cop-10-claimed/

 

 

Update 4.4.19

Ergänzung zum gestrigen Update: Auch die Messung der produzierten Wärme mittels Kalorimetrie ist im Blog des öfteren hinterfragt worden. Hier ein Beispiel:

Frage: "In Ihrer genannten Veröffentlichung - mit welcher Flüssigkeit (Fluid) wurde der kalorimetrische Test durchgeführt? Antwort: Luft"

Eine andere Anmerkung:

Leser: Ich habe mir ihre Demonstration angesehen und ich denke, dass  Ihr Temperaturmesssystem korrekt ist. Tatsächlich wurde es durch die Kalorimetrie bestätigt."

Rossi: Danke für Ihr Interesse an unserer Arbeit.

 

Update 3.4.19

Unter der Adresse  http://www.ecatskdemo.com/ findet sich eine Zusammenfassung der Demonstration des Ecat-SK vom 31.1.19. Es gibt unterschiedliche Ausschnitte zur Demo: Eine Einführung von 9 Minuten, Fragen und Antworten 29 Minuten, die gesamte Präsentation von 2 Stunden und 54 Minuten, dann zwei urkomische Comic-Filme zum Thema, 4 Minuten bzw. 2 Minuten.

Während die gesamte Präsentation unter der schwachen Stimme von Rossi leidet, sind es doch die letzten beiden Punkte, die den fachkunden Leser interessieren: Nämlich zum einen die Kalkulation des Wirkungsgrades (COP) rr beträgt 57, d. h. der Ecat produziert 57 mal soviel Energie wie er selbst konsumierte. (Dauer des Videos 10 Minuten). Das letzte wichtige Video von 2 Minuten Länge beschäftigt sich mit der Spectrometrie zur Feststellung der durch den Reaktor erzeugten Energie. Leider ist hier die Stimme von Rossi schwer zu verstehen.

Aber der Rossi-Blog http://rossilivecat.com/ liefert genau zu diesem Thema noch Informationen:

Ein Leser fragt:

"Sehr geehrter Dr. Rossi:
In
http://www.ecatskdemo.com
Ich habe gesehen, dass Sie ein Spektrometer verwenden, um schließlich die Wien-Gleichung und die Boltzmann-Gleichung zu verwenden, um die vom Ecat SK abgestrahlte Energie zu messen. Aber das Plasma, oder zumindest der Kern davon, wo man die Strahlung misst, ist ein schwarzer Körper, während das Spektrometer die Farben misst.
Antwort?
Soli"

Antwort Rossi:

 

"Soli:
Das Spektrometer misst die Wellenlänge der Strahlung. Mein Spektrometer misst ein Spektrum zwischen 100 und 1100 nm, mit einer Definition von 0,1 nm, daher ist es viel breiter als das Spektrum der Farben, also zwischen etwa 380 (violett) und 740 (rot) nm.
Die Methodik, die ich verwende, wurde mir von einem promovierten Chemieingenieur beigebracht, der unser Berater speziell für diese Angelegenheit ist und dieses System verwendet, um die hohen Temperaturen an den Düsen der Raketen zu messen.
Herzliche Grüße,
A.R."

Auch der Erfolg der Veröffentlichung von Rossi bei 'researchgate' ist häufig noch ein Thema, so wie hier: Ein Leser weist darauf hin, dass der Artikel bereits 16500 mal gelesen wurde, ein wirklich außergewöhnliches Ergebnis und er fragt, wer denn dies zählt:

Rossi antwortet: John Cahill:
Ich weiß nicht, wie das Zählen   erfolgt, aber ich nehme an, dass die Website von Researchgate (die wichtigste Website der Welt in ihrer Kategorie) über ein automatisches Kontrollsystem verfügt, das die Zählungen macht. Die Autoren haben natürlich keinen Zugriff auf das Zählsystem, wir können nur die Ergebnisse lesen.
Herzliche Grüße,
A.R.

 

Update 2.4.19

Zur Erinnerung: Zur Erzeugung von 1 MW thermischer Energie benötigt man ca. 45 Ecat-SK.  Nun wollte ein Leser des http://rossilivecat.com/ wissen, wieviele dieser Geräte bereits gebaut wurden:

Antwort: Zwischen 1 und 10 Megawatt. Genauer will Rossi es nicht sagen.

Ein Mail-Wechsel zu einem ganz anderen Thema ist ebenfalls interessant:

Ein Leser wollte wissen, ob Rossi daran denke an den Kapitalmarkt zu gehen, z. B. durch Gründung einer AG. Hier Rossi's Antwort:

"Darryl Montgomery:
Wir werden diese Möglichkeit mit unserem Partner in Betracht ziehen, nachdem die Anlagen, die wir installieren, so weit gediehen sind, dass der reale und faire Wert unseres Unternehmens auf Tatsachen, nicht auf Worte gestützt wird. Vorsicht vor Unternehmen, die Aktien auf der Grundlage zweifelhafter Patentanmeldungen verkaufen, die keine realen Anlagen und Produktionen hervorgebracht haben: In fast allen Fällen enden diese Art von Angeboten mit der Vernichtung des Wertes der Aktien oder in Konkursen. Lesen Sie immer sorgfältig die Disclaimer in den Aktien- oder Fondskaufverträgen und wenn Sie  lesen "Der Anleger ist sich  der Tatsache bewusst, dass es sich um eine Investition in eine Technologie handelt, die erfolglos enden könnte, so dass der Wert dieser Investition Null werden könnte ", oder so ähnlich, ist mein Rat: Hände weg, dies ist ein potenzieller Betrug.
Herzliche Grüße,
A.R."

 

 

In Ermangelung neuer Meldungen wiederhole ich ein Update vom 27.10.17:

 

Eine dekorative Überschrift, zu der das Übersetzungsprogramm leider nur "Logo" sagt, der  weitere Text ist allerdings auf Englisch und der Untertitel lautet:

 

"Die Revolution ist nah: Die Kernfusion wird Realität"

Quelle: https://newizv.ru/article/general/23-10-2017/yadernyy-sintez-prevraschaetsya-v-realnost

Ich übersetze, teilweise sinngemäß,  einige Passagen aus dem Artikel. "Wenn das geschieht, folgt eine weltweite Energierevolution, einschließlich sozialer und politischer Auswirkungen.

Eine unglaublich optimistische Voraussage für die nahe Zukunft macht das Portal "Gute Neuigkeiten für Russland". Aber dies gilt nicht nur für unser Land, sondern auch für den Rest der Welt.

Revolutionen gibt es sozio-politisch wie auch wissenschaftlich-technisch. Die Energierevolution ist wissenschaftlich und technologisch begründet."

Der Artikel beleuchtet dann die verschiedenen Energiearten, kommt auf die Gefahren der Kernspaltung zu  sprechen. Obwohl man der neuen Kernspaltungstechnik vertraue, möchte man doch nicht in deren Nachbarschaft wohnen. Solarenergie wertet man als zu teuer, Windenergie als nicht ausreichend preiswert und stabil. Weiter kommt der Artikel auf die Versuchsanlagen der heißen Fusion zu sprechen, die allerdings keine Erfolge vorweisen können.

Dann kommt der Artikel zu LENR. Er sagt: "Für lange Zeit nahm die akademische Wissenschaft die Möglichkeit einer nuklearen Fusion unterhalb des Hochtemperatur-Plasmas nicht zur Kenntnis. Wissenschaftler, die sich mit LENR beschäftigten, wurden von der akademischen Gemeinschaft belächelt, einige wurden sogar aus ihren bisherigen Institutionen "entfernt".

In den vergangenen Jahren wurden eine Reihe von Experimenten der "warmen" Synthese (Anmerkung: Ein neuer Begriff) allerdings wiederholt, und zwar von verschiedenen Forscherguppen. Außerdem wurden verschiedene Theorien entwickelt, wie in diesem Prozeß die Coulomb-Barriere überwunden werden kann. Eine allgemein anerkannte Theorie gibt es bisher allerdings nicht.

Aber das Wichtigste ist bereits geschehen: Experimentelle Reaktoren wurden hergestellt, die Forscher erreichten einen stabilen reproduzierbaren Effekt und eine Energieproduktion, die das Ergebnis moderner nuklearer Anlagen übersteigt.

Bisher gibt es entsprechende Forschungen mit positiven Ergebnissen in Rußland, Japan Italien und den USA. (Anm.: Schweden wurde hier vergessen).

Es ist besonders wichtig, dass derartige Effekte von Wissenschaftlern in China reproduziert wurden. Und wenn in China etwas reproduziert wurde, kann man mit einer Industrialisierung der Produkte rechnen.

Die Welt steht am Rande einer Energierevolution, die nicht mehr aufzuhalten ist.

Man muß die Folgen dieser Energierevolution hoch einschätzen, denn sie wirkt sich auf alles aus, sie liegt praktisch im Herzen aller Dinge: Der Produktion, dem Transport, dem Gesundheitswesen - sie ist die Basis der gesamten Ökonomie. Daher - der Energierevolution werden andere Revolutionen folgen, auch auf sozio-politischer Ebene."  (Den Namen des russischen Autors konnte ich leider nicht ersehen)

 

 

Update 30.3.19 ...

...heute bei https://coldreaction.net/brilliantlightpower-bringtbilligeelektrizitaetfuerdiewelt.html

 

 

Update 28.3.19/1

Noch eine wichtige Info:

Frage: "Welches ist der kleinste Auftrag von einem Kunden, gemessen in kW?"

Antwort: "1 MW. Wir beliefern nur Industriebetriebe."

 

Update 28.3.19

Eine wichtige Information aus dem Rossi-Blog http://rossilivecat.com/  :

Fragen an Rossi: " Bauen Sie schon die in Auftrag gegebenen E-Cats?" Antwort: "Ja."
"Installieren Sie diese E-Cats bereits?" Antwort: "Ja".
"Arbeiten neue E-Cats bereits bei neuen Kunden? (Ich meine damit nicht den Erstkunden, den Sie ja bereits erwähnt haben)". Antwort: "Ja".
"Aus wieviel Ländern haben Sie bisher Aufträge erhalten?" Antwort: "Vier".

 

 

Update 27.3.19

Ein Blick zurück auf die "Trolle", die seit Jahren in allen möglichen Foren gegen Rossi polemisieren. Bei diesen Trollen handelt es sich um mittlerweile bekannte Namen, die sich mal so oder so benennen. Hier ein Beispiel:

"Es tut mir leid, Ihre langwierige wahnhafte Fantasie zu ruinieren, aber der  Generalstaatsanwalt von Florida, das FBI und Interpol untersuchen bereits Rossi's Betrugsplan. Rossi wirbt immer noch sowohl "Lizenznehmer" als auch Investoren über seine ecat.com-Website, die so etwas wie der Verkauf von Lizenzen für die Einhornzucht ist.  Sowohl Hydro Fusion als auch Roger Green verkaufen Aktien des E-Cat, was ein Wertpapierbetrug ist.  Ich hoffe, dass sie alle im Knast landen, wo sie hingehören. Rossi ist ein Gauner und ihr seid seine Trottel."

Mittlerweile haben diese vielen Posts nur noch Unterhaltungswert und die vielen, teilweise süffisanten Kommentare machen die Trolle nur noch wütender. Wer sich diese Kuriositäten einmal ansehen möchte: http://www.sifferkoll.se/sifferkoll/excellent-video-about-rossi-and-the-e-cat-the-mother-of-all-black-swans-and-surprise-industrial-heat-watch-dog-fred-zoepfl-making-threats-and-offering-sifferkoll-money-to-stay-away-from-the-rossi/

 

Update 26.3.19

Heute wurde Rossi gefragt, ob er bereits einmal einen "Peer-reviewed" Artikel geschrieben habe. Ich liefere hier gleich die Übersetzung:

Dr. Rossi:
Haben Sie jemals eine Peer-Review-Publikation gemacht?


Andrea Rossi
25. März 2019 um 6:31 Uhr morgens

Warren:
In erster Linie ist die wichtigste Veröffentlichung von mir, die von Experten geprüft wurde, das US-Patent 9,115,913 B1.
USPTO-Publikationen erteilter Patente sind  schwierig zu erhalten: Sie werden von mindestens zwei Spezialisten des jeweiligen Fachgebiets begutachtet, und die industriellen Auswirkungen der US-Patente sind um Größenordnungen wichtiger als jede andere Veröffentlichung, die von Experten begutachtet wird.
Ein US-Patent zu erhalten, ist sehr schwierig, besonders in unserem Bereich. Die Peer-Review des USPTO ist bei weitem die schwerwiegendste die es gibt, da sie offensichtliche Auswirkungen hat.
Ich machte viele gescheiterte Versuche und viele Korrekturen, bevor ich nach vielen Jahren der Fehler und Versuche mein US-Patent erhielt.
Alle anderen Publikationen von mir, auch die mit meinen Co-Autoren, sind im Researchgate aufgeführt. Einfach googlen "Researchgate Andrea Rossi".
Herzliche Grüße,
A.R.

 

Update 24.3.19

Bei der Ecat-Demonstration in Stockholm (2017) saß ein wichtiger Mann als Gutachter mit am Tisch: William S. Hurley, leitender Ingenieur bei dem zweitgrößten Raffinerie-Unternehmen der USA, Andeavor. Gefragt, warum er sich für den Ecat interessiere, sagte er, dass die Raffinerie-Industrie viel Energie verbrauche. Hurley's Anwesenheit ist so wichtig, weil damit bewiesen ist, dass der Ecat in die US-Industrie Eingang gefunden hat.

Nun meldet Bloomberg 
https://www.bloomberg.com/news/articles/2018-04-30/marathon-to-buy-andeavor-in-23-3-billion-u-s-oil-refining-deal ,dass Andeavor von  seinem größeren Konkurrenten (Marathon Petroleum) übernommen wird. Dieses neue Unternehmen wird damit das mit Abstand größte Raffinerie-Unternehmen der USA. Dies stellt möglicherweise auch für den Ecat eine noch größere Plattform dar.

 

Update 23.3.19

Ergänzung zu vorgestern:

Frage: "Denken Sie, einer Ihrer Klienten wird dieses Jahr die Zusammenarbeit mit Ihnen bekanntgeben?" Antwort Rossi: "Ich denke und hoffe das."

 

Update 22.3.19

Am 17.3. hatte ich über den "Black-Swan-Event" geschrieben. Das dazugehörige Video ist leider komplett in Englisch und so habe ich jetzt einige wichtige "Sreenshots" gemacht und kommentiert.

Es beginn 2011, wo Andrea Rossi seine Erfindung bei der schwedischen Akademie der Wissenschaften vorgestellt hat:

Dort hat er dann den Vorsitzenden des Energie-Ausschusses Prof. Sven Kullander (Prof. für Hochenergie-Physik an der Universität Uppsala) und den Physik-Professor Hanno Essen, der gleichzeitig Vorsitzender der schwedischen "Skeptiker-Gesellschaft" ist, also einer Vereinigung, die Erfindungen auf ihren Wahrheitsgehalt hin untersucht, zu einer Demonstration des Ecat nach Bologna eingeladen.

Beide Herren verfolgten einen Versuch mit dem Ecat in Bologna 6 Stunden. Danach wurde Sven Kullander gefragt, was er von den Versuch halte. Er sagte, dass er Überschußenergie beobachtet habe, deren Ursprung nicht chemischer Natur sein könne. Nach diesem Statement wurde Prof. Kullander ein beständiger Unterstützer von Rossi und dem Ecat.  Leider ist Prof. Kullander 2014 verstorben.

Eine Plakette an der ersten 1-Megawatt-Anlage erinnert an Dr. Kullander:

"Die erste industrielle Anlage mit LENR-Technologie ist Prof. Sven Kullander gewidmet. Emeritierter Professor für Hochenergiephysik der Universität von Uppsala und Mitglied der schwedischen Akademie der Wissenschaften. Sein wissenschaftlicher Elan und sein großes Können  und sein niemals endender Enthusiasmus hatten einen monumentalen Wert für die Vollendung dieser Anlage.

Andrea Rossi und das gesamte Team, das diese Anlage hergestellt hat."

Die letzte Version des Ecat heißt Ecat-SK, wobei "SK" für Sven Kullander steht.

Das folgende Bild zeigt die Professoren Sven Kullander, Hanno Essen und Andrea Rossi.

Professor Essen erklärte anschließend ebenfalls, dass man es mit einer revolutionär neuen Energiequelle zu tun habe, die sich in ihrer Stabilität sehr von anderen Experimenten dieser Art unterscheide. Beide Wissenschaftler riskierten mit diesen positiven Stellungnahmen zu dieser kontrovers diskutierten Technologie ihren Ruf. In den Folgejahren war Dr. Essen Co-Autor von drei Studien, die die Funktion des Ecat bestätigten. -

Professor Sergio Forcardi, "Vater" der Nickel-Hydrogen-Systeme und früher Kooperationspartner von Rossi sagte, befragt nach dem Ecat, dieser würde die Energieprobleme der Welt lösen.

Sergio Forcardi †

An dem Versuch beteiligt war  Prof. Levi von der Universität Bologna, der ebenfalls die Funktion des Ecat bestätigte:

Organisator und Koordinator der Zusammenarbeit zwischen Italien und Schweden war der Physiker und Wissenschaftsjournalist Mats Lewan:


Die genannten Wissenschaftler waren im wesentlich auch die Autoren des 32-Tage-Tests in Lugano LuganoReportSubmit.pdf ,der 2014 stattfand.

"Beobachtung von Überschuss-Hitzeproduktion aus einem Reaktorgerät mit Isotopen-Veränderungen in der Füllung".

In einer Zusammenfassung kommt das Gutachten zu folgendem Ergebnis:

Übersetzung, ggf. sinngemäß: "Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Leistung des E-Cat-Reaktors bemerkenswert ist. Wir haben ein Gerät, das Wärmeenergie liefert, die mit der Generierung nuklearer Energie vergleichbar  ist, aber es arbeitet mit geringer Energie und gibt weder radioaktive Abfälle ab noch emittiert es Strahlung. Ausgehend von den grundlegenden allgemeinen Kenntnissen der Kernphysik sollte dies nicht möglich sein. Dennoch müssen wir uns darauf beziehen, dass die experimentellen Ergebnisse unserer Tests zeigen, dass die Wärmeerzeugung über die chemische Verbrennung hinausgeht und dass die  E-Cat Füllung nukleare Transformationen durchläuft. Es ist sicherlich höchst unbefriedigend, dass diese Ergebnisse bisher keine überzeugende theoretische Erklärung haben, aber die experimentellen Ergebnisse können nicht einfach aus Mangel an theoretischem Verständnis verworfen oder ignoriert werden. Außerdem sind die Ergebnisse des E-Cat zu auffällig, um nicht im Detail verfolgt zu werden. Darüber hinaus hat die ECat-Erfindung, wenn sie sich in weiteren Tests als nachhaltig erwiesen hat, ein großes Potenzial, eine wichtige Energiequelle zu werden. Weitere Untersuchungen sind erforderlich, um die Interpretationsarbeit zu leisten, und man benötigt insbesondere als ersten Schritt detaillierte Kenntnisse über alle Parameter, die den E-Cat-Betrieb beeinflussen. Unsere Arbeit wird in diese Richtung fortgesetzt."

Im weiteren Verlauf des Films wird noch auf die Präsentation in Stockholm Bezug genommen, ebenso wie auf die neuesten Entwicklungen bei der Vermarktung des Ecat-SK, über die ich ja regelmäßig berichte.

 

Update 21.3.19

Ich hatte schon befürchtet, die Offenlegung der Partnerschaft zwischen Rossi und einer bekannten großen Firma könnte zur Hängepartie werden. Ebenso wie die Offenlegung von Rossi's Kundenbeziehungen. Ich habe ja immer wieder gesagt, solange keine großen Firmen bestätigen, das der Ecat bei ihnen erfolgreich läuft, bleibt er, trotz der Patente und positiven Gutachten im gewissen Sinne "virtuell". - Da paßt es gut, dass ein Leser des Rossi-Blogs  http://rossilivecat.com/ noch einmal nachgehakt hat:

Der Leser fragt: "Lieber Dr. Rossi, was denken Sie, wann wird die bedeutende Firma mit der Sie eine Partnerschaft unterhalten - und ich denke, dass das dieselbe Firma ist die die meisten Produkte von Ihnen erhält - darüber berichten, dass der Ecat bei ihnen in Betrieb ist?"  Antwort Rossi: "Vielleicht schneller als erwartet."

 

Update 19.3.19

Ich hatte schon früher darüber berichtet, dass der Ecat neben Wärme auch geringe Mengen an elektrischer Energie produziert. Nachdem der Ecat-SK nun fertig und seit Mitte November im Einsatz ist, bemüht sich das Rossi-Team offensichtlich, die Produktion von Elektrizität beim Ecat-SK zu optimieren. Wie immer kreisen die Leser des Rossi-Blogs  http://rossilivecat.com/ Andrea Rossi mit ihren Fragen ein. So auch hier:

"Sie sagten, zwischen dem nächsten Mai und Juni hätten Sie solide Ergebnisse betreffend der direkten Produktion von Elektrizität. Meinen Sie dabei 2019 oder 2020?"

Antwort: "2019".

"Gratulation für Sie und Ihr Team zu den Innovationen bei der direkten Produktion von Elektrizität durch den Ecat.
1. Ist das Ecat-Gerät dass Sie dafür nutzen von gleicher Größe wie das auf der SK-Demo gezeigte Gerät?" Antwort: "Ja".
2. "Nutzen Sie bei diesem Gerät neue Materialien die sie zuvor nicht genutzt haben?" Antwort: "Ja".

3. "Wenn dies der Fall ist, haben Sie neue Materialien für das Gerät entwickelt?" Antwort: "Ja".

In einer anderen Mail hat Rossi übrigens bestätigt, dass die Entwicklung einer "Ecat-betriebenen" Gasturbine zur Produktion von Elektrizität weitergeht. Dies geschieht in Kooperation mit einer japanischen Firma.

 

Update 17.3.19

....die Geschichte paßt: Im vergangenen Jahr sind auf dem Kanal, direkt vor meinem Bürofenster, zwei schwarze Schwäne erschienen.

So schnell habe ich noch nie mein Smartphone gezückt, um eine Aufnahme zu machen. Pechschwarz die beiden, rote Schnäbel, etwas kleiner als weiße Schwäne, aber ausgesprochen 'geschwätzig'. Sie haben sich laufend mit heller Stimme miteinander unterhalten. Niemand aus der Nachbarschaft konnte sich erinnern, dass so etwas hier schon einmal vorgekommen ist.

Weil das Erscheinen schwarzer Schwäne sehr selten ist, nennt man besondere, 'epochale' Ereignisse im englischen einen "Black-Swan-Event", also ein "schwarzer-Schwan-Ereignis."  Auf dem Energiesektor gab es vor Jahrzehnten ein solches Ereignis, nämlich als das Walöl durch Mineralöl abgelöst wurde. Bis dahin wurden Wale wegen ihres Öls in großem Stil gejagt und fast ausgerottet. Das war so, bis sich Mineralöl als billige Alternative anbot. Das Mineralöl hat die Wale vor dem Aussterben gerettet, nicht internationale Abkommen über die Beschränkung der Jagd.

Mittlerweile verfestigt sich die Überzeugung, dass LENR das Mineralöl ablöst, so wie das Mineralöl einst das Walöl ablöste.

Auf Ecat-World wird auf ein Video hingewiesen, das genau diese Entwicklung beschreibt:

https://e-catworld.com/2019/03/12/summary-of-andrea-rossis-e-cat-the-mother-of-all-black-swan-events-video/

Darin wird der Ecat von Andrea Rossi als die "Mutter aller Black-Swan-Events" bezeichnet. Das Video stellt die 1-MW-Anlage vor, die erste Ecat-Demonstration von 2011 und den 32-Tage-Test von 2014. (Sh. auch LuganoReportSubmit.pdf ) Das Video ist komplett in englischer Sprache.

 

 

 

 

Update 16.3.19

Zurück aus Leipzig. Das Interview vorgestern dauerte ungefähr eine Stunde. Der gesamte Ablauf war sehr professionell organisiert. Das Interview selbst führte Frau Sabine Weise-Vogt, ihr Ehemann, Prof. Dr. Vogt war die ganze Zeit anwesend und an der Vorbereitung beteiligt. Das Gespräch wurde von drei Kameras aus verschiedenen Blickwinkeln aufgenommen und wird nun geschnitten. Sobald es online ist, werde ich den Link veröffentlichen.

Anderes Thema: Es gibt ein Update auf der Seite: https://coldreaction.net/dietransmutationvonelementen.html

 

Update 12.3.19/1

Ich bin für drei Tage nicht in meinem Büro, sondern fahre morgen nach Leipzig zu dem geplanten Interview mit https://quer-denken.tv/ . Ich bitte auch um Verständnis, wenn ich mit der Beantwortung von E-Mails etwas 'zurückhänge'.

 

Update 12.3.19

Heute möchte ich die Aufmerksamkeit nochmals auf die Firma

lenken.

Auf der Webseite http://www.norrontfusion.com/ ist u. a. zu lesen:

Firmenprofil
Norrønt Fusion Energy AS kommerzialisiert derzeit die Mesonproduktion aus Wasserstoff und Deuterium. Durch mehrere Prozesse bilden wir Cluster von ultradichten Phasen von Wasserstoff und Deuterium und vernichten Wasserstoff-Cluster zur Herstellung von Mesonen; Kaonen, Pionen und Muonen zur Verwendung in der Elektrizitätserzeugung für den Transportsektor und Wärmeerzeugung für industrielle Prozesse.

Heute betreiben wir drei Wasserstoff-Muon-Reaktoren für Forschung und Entwicklung, um Prozesse, Materialien und Ladungspartikel in Elektronenumwandlung zu verbessern.

Der Gründer der Technologie ist Prof. Leif Holmlid von der Universität Göteborg und die Hauptaktionäre des Unternehmens sind:

    Leif Holmlid
    GU Ventures AB
    Norrønt AS
    4S&D AS
    Myon AS

 

Als Unterstützer von Rossi's Ecat-Technologie freuen wir uns über dessen Fortschritte. Gleichzeitig darf man hoffnungsvoll auf die Fortschritte von Norront schauen, denn die direkte Erzeugung elektrischer Energie beherrscht wohl niemand so gut wie Leif Holmlid. Es geht dabei erst in zweiter Linie um einen Wettbewerb der Systeme, denn der Bedarf an LENR-Technologien ist derart riesig, dass sie in Zukunft alle vom Markt 'aufgesogen' werden.

Bei Norront ist interessant, dass es Verbindungen zu Airbus gibt, denn Holmlid wies vor einiger Zeit auf Unterstützung durch Herrn Kotzias hin, der als Erfinder in den Airbus-Patenten angegeben ist.

Wenn Norront mit einem Reaktor auf den Markt kommt, werden sich wahrscheinlich sensationelle Wirkungsgrade (COP's) ergeben. Ich meine vor längerer Zeit von COP 450 gelesen zu haben.

Auf alle Fälle ist die Entwicklung weit fortgeschritten, denn auf der Webseite ist zu lesen:

"Experimentelle Reaktoren werden derzeit als Multiple-Test-Validierungsreaktoren und für die Prüfung der direkten Stromumwandlung eingesetzt. An mehreren Standorten in Norwegen und Schweden sind Testdemonstrationssysteme mit Muon-Produktion in Betrieb."

Gerade gestern wurde ein neuer Elektro-Helikopter von Airbus https://www.zeit.de/mobilitaet/2019-03/cityairbus-airbus-lufttaxi-modellprojekt-ingolstadt vorgestellt. Wenn es gut läuft, fliegen diese Geräte nicht lange mit Batterien, sondern werden schon bald auf LENR-Systeme umgestellt und wären damit praktisch grenzenlos einsetzbar.
 

Update 11.3.19

Ein neuer Eintrag aus dem Rossi-Blog http://rossilivecat.com/ :

"Wenn ich mich recht erinnere, schrieben  Sie, dass Sie einen Kunden haben, der Sie mit der Lieferung von Wärme in einer Größenordnung von 40 MW beauftragt hat. Ist diese Energie schon teilweise oder voll an den Kunden geliefert worden?" Antwort Rossi: "Teilweise". "Ist der Kunde mit dem zufrieden was Sie geliefert haben?" Rossi: "Ja." "Ist der Kunde mit den erzielten Einsparungen zufrieden?" Antwort Rossi: "Ja". "Gibt es eine Chance das der Kunde innerhalb eines Jahres seiner Zufriedenheit öffentlich Ausdruck verleiht?" Rossi: "Möglicherweise".

So ziemlich alle Leser des Rossi-Blogs warten darauf, dass einer der Kunden sich als Nutzer der von Rossi gelieferten Wärme bekennt. Bis dahin bleibt die Anwendung des Ecat-SK "virtuell", jedenfalls für Aussenstehende. Ich bin mir sehr sicher, dass die Anwendung des E-Cat in diesem Jahr öffentlich wird, denn mit jeder Installation läßt sich die Anwendung weniger geheim halten.
 

 

Update 10.3.19/1

Einmal nachgezählt: Ungefähr jeder fünfte Leser der sich für meine Newsletters anmeldet vergißt die Bestätigungsmail zu aktivieren. - Wer die Mail nicht mehr findet, kann sie gerne erneut bei mir anfordern.

 

Update 10.3.19

Bei  https://e-catworld.com/ hat die Leonardo-Corporation folgende Anzeige veröffentlicht:

Die Leonardo Corporation stellt vor:

E-CAT WÄRME FÜR DIE iNDUSTRIE

Eine neue Energiequelle

  • Signifikanter Kostenvorteil gegenüber bisherigen Energiekosten
  • Anwendbar für alle Industriesektoren
  • Keine Emissionen - Karbon/schadstofffrei
  • Temperaturen bis 600° C
  • Wir installieren und betreiben die Heizquelle
  • Kunden bezahlen nur für die gelieferte Wärme
  • Die Anlagen sind für industrielle Nutzung zertifiziert

Kontakt: info@leonardocorp1996.com

Eine Demonstration des E-Cat finden Sie hier:
http://www.ecatskdemo.com/

 

Anmerkungen: Ich unterhalte keinerlei geschäftliche Beziehungen zur Leonardo-Corporation. Die Übersetzung der Anzeige ist teilweise sinngemäß, verbindlich ist nur der englische Originaltext.
 

 

Update 8.3.19

Aufruf!

Kürzlich habe ich mein drittes LENR-Seminar hier in der Nachbarschaft im „Fehnmuseum“ durchgeführt. Es war wieder gut besucht, obwohl die wichtigere der beiden Regionalzeitungen die Vorankündigung erst am Tage der Veranstaltung gebracht hatte.

Trotz weiterer Seminaranfragen, auch aus der Schweiz und Österreich, ist es bisher nicht dazu gekommen, im Wesentlichen wegen der anfallenden Reisekosten.

Unabhängig davon schreibe  ich in regelmäßigen Abständen an Politiker, Umweltverbände, an die Medien, das Fernsehen - aber außer  Eingangsbestätigungen kommt nichts dabei heraus.  

Vielleicht waren es die falschen Adressaten: Wenn ich mir die vielen Mails und Telefonate der letzten Zeit vor Augen halte, sind es im Wesentlichen folgende Gruppen, die sich für Details interessieren: Handwerker, Ingenieure, gelegentlich Physiker und  Umweltaktivisten.

Deshalb möchte ich interessierte Leser bitten, sich in ihren Kreisen, z. B. beim VDI, möglicherweise bei Rotary oder Lions, als Mitglied in Parteien oder Verbänden, bei der IHK, der Handwerkskammer oder dem Arbeitgeberverband dafür einzusetzen, dass ich als Referent zum Thema LENR eingeladen werde.

Ich habe mehr als 100 vorbereitete Charts, benötige lediglich einen Beamer und ein langes HDMI-Kabel. Als ideal hat sich ein Vortrag von etwa 3 Stunden erwiesen, aber ich kann mich auf andere Zeitvorgaben einstellen.

Ich erbitte lediglich die Erstattung aller Reisekosten, wenn sich eine Institution dazu bereitfindet ein Honorar zu zahlen nehme ich das dankend an.

 

 

Update 6.3.19/1

Die Firma Brilliant-Light Power will bisher als einzige Strom über die direkte Umwandlung des extrem hellen Lichtes des LENR-Reaktors über Hochleistungssolarzellen herstellen. Sh. https://coldreaction.net/brilliantlightpower-bringtbilligeelektrizitaetfuerdiewelt.html

Nun die Überraschung: Nachdem Rossi die Wärmeerzeugung mit dem Ecat SK serienreif hat, geht er bei der Erzeugung von Elektrizität den gleichen Weg:

Frank Acland fragt: "Was denkst Du, was wird eher von der Leonardo-Corp. an den Markt kommen, (gemeint ist ein Gerät zur direkten Erzeugung von Elektrizität)

a. ein Ecat der Elektrizität über eine Turbine erzeugt?
b. ein Ecat der Elektrizität über eine Photovoltaik-Zelle erzeugt?"

Antwort Rossi: "Ich denke B."

Damit hat sich die Entwicklungsrichtung bei der Stromerzeugung erneut verändert: Zu Anfang drehte sich alles um den Stirling-Motor, dann ging es in Richtung Turbinen (was weiterhin in Kooperation mit Japan aktuell ist) und nun geht es also in Richtung Photovoltaik. Der Plan scheint dabei zu sein, die helle LENR-Quelle in die Mitte einer Kugel zu stellen, die an ihrer Innenseite ca. 1 Quadratmeter Hochleistungssolarzellen trägt, möglicherweise aber auch kleiner wie bei Brilliant-Light Power. Wenn Rossi jetzt die obige Frage mit "B" beantwortet, kann man möglicherweise erwarten, dass er auch bei dieser Entwicklung schneller sein könnte als die Konkurrenz.
 

Update 6.3.19

Ohne jetzt in meinen eigenen Aufzeichnung "wühlen" zu müssen, habe ich mehrfach über Verbindungen von Rossi zu den Firmen ABB und Vattenfall in Schweden berichtet. Rossi hatte schon vor Jahren bestätigt, dass ABB an der Vorbereitung der automatisierten Fertigung der E-Cats beteiligt ist und Vattenfall hatte bestätigt, den Ecat "im Auge" zu haben.

Die naheliegende Variante ist dabei die Fernwärme. Schon 2013 hatte der Blog "Cold Fusion now"  berichtet, das schwedische Fernwärmenetz wäre perfekt mit dem Ecat kombinierbar: https://coldfusionnow.org/swedish-district-heat-is-a-perfect-fit-for-cold-fusion/

Die Fäden in Schweden laufen bei Rossi's einziger Auslandsvertretung zusammen, nämlich bei Hydro Fusion, deren Webseite unter http://lenr.com/  erreichbar ist. Es ist deshalb auch kein Zufall, dass der Ecat-QX vor rund zwei Jahren in Schweden vorgestellt wurde.

 

Update 5.3.19

Am 25.1. hatte ich auf eine wissenschaftliche Veröffentlichung von Rossi in "Researchgate" hingewiesen. Dazu kommt heute ein interessanter Beitrag einer Leserin des http://rossilivecat.com/:

"Dr. Rossi, wußten Sie, dass Ihr Artikel in "Researchgate" 14 000 Leser in 40 Tagen erreicht hat? Es ist das meistgelesene Papier in der Geschichte von Researchgate. Was dabei auch eindrucksvoll ist, ist die Verbreitung der Leser weltweit. Unglaublich."

Antwort Rossi: "Das war absolut unerwartet, auch wenn man bedenkt wie hoch das Niveau der Publikationen bei Researchgate ist. Dort kommen Beträge der bedeutendsten wissenschaftlichen Größen zusammen."

Anmerkung: Durch den Lugano-Report LuganoReportSubmit.pdf durch die internationale Patent-Erteilung, durch die öffentlichen Demonstrationen in Stockholm und den USA erkennt nun auch endlich die wissenschaftliche Community was sich um Rossi und den Ecat gerade tut. Die etwas trostlose Einstellung,  eine Erfindung könne nur dann eine solche sein wenn sie der Grundlagenforschung entspringe, hat sich selbst ad absurdum geführt. Es ist hohe Zeit, sich LENR als einem neuen, selbständigen Wissenschaftszweig  zuzuwenden.

 

Update 4.3.19  

In der Zwischenzeit haben sich  Diskussionen von Bedeutung im Rossi-Blog http://rossilivecat.com/ ergeben. - Zunächst wird immer klarer, dass Rossi die Leonardo-Corporation nie als Kopf eines produzierenden Unternehmens gesehen hat. Die Leonardo-Corp. ist eine Forschungs- und Entwicklungsgesellschaft, die zugleich wichtige Patente hält und an Lizenzvergaben interessiert ist. Weil sich in Industriekreisen mittlerweile herumgesprochen haben dürfte, dass mit dem Ecat-SK ein erstes funktionierendes und Langzeit-erprobtes LENR-Gerät auf dem Markt ist, werden  Industrieunternehmen 'Schlange stehen'.

Im ersten Schritt wird die Leonardo-Corporation versuchen, durch eine massive Ausweitung der Eigenproduktion den Bedarf von Nutzern der Geräte zu befriedigen. Aber viel wichtiger ist es, durch groß angelegte Lizenzverträge die Massenproduktion und den Massenvertrieb zu internationalen Playern zu verlegen. Warum eigene Produktions- und Vertriebsstrukturen aufbauen, wenn diese bei den Lizenznehmern vorhanden sind?

Hier einige 'Mail-Unterhaltungen', die genau darauf hindeuten:

"'Prof' schrieb - und Sie haben zugestimmt, dass die Installation von 1 Mill. 1MW Ecat-Anlagen in relativ kurzer Zeit nicht unmöglich sei, wenn Sie mit einer großen Firma auf diesem Gebiet zusammenarbeiten würden. - Dafür wären riesige  Resourcen an Organisation, Geld und Arbeitskraft erforderlich. - Denken Sie das eine derartige Patnerschaft eine reale Möglichkeit sein könnte oder ist das eher eine vage Hoffnung?"

Antwort Rossi: " Wir arbeiten daran".

Dann ein anderer wichtiger Aspekt einer solchen großen Kooperation:

"Können Sie uns Zahlen sagen, um zu zeigen welchen Einfluß der Ecat-SK auf die globale Erwärmung haben könnte?"

Antwort Rossi: "Jede Kilowattstunde die durch fossile Brennstoffe erzeugt wurde produziert mehr oder weniger 0,28 kg CO2. Hieraus ergibt sich, dass jede Kilowattstunde die vom Ecat erzeugt wurde 0,28 kg CO2 erspart.  Daher: Jedes Megawatt, das vom Ecat hergestellt wurde erspart 280 kg CO2,  was wiederum bedeutet: 280 (kg CO2) x 24 Stunden x 350 Tage = 2.352 (zweitausenddreihundertzweiundfünfzig) Tonnen pro Jahr an CO2.

Der Einsatz tausender 1 MW-Anlagen des Ecat SK könnte (umwelttechnisch) der "Game-Changer" sein."

Wiederum stellt sich die Frage, warum sich bei derartigen Möglichkeiten Politik und Öffentlichkeit nicht mit "LENR" auseinandersetzen. Ich bereite mich im Moment auf ein Interview bei  https://quer-denken.tv/ vor, wo ich auf diese Frage gerne eingehen möchte. Das Interview bildet den Abschluß einer siebenteiligen Serie über LENR:

https://quer-denken.tv/die-zukunft-hat-schon-begonnen-und-niemand-merkt-es-teil-7/

 

Update 20.2.19/1

Von heute bis zum 3.3. verfüge ich nur über mobiles Internet. E-Mails werden mich wohl problemlos erreichen, aber für die Bearbeitung meines Blogs wird wahrscheinlich kaum Zeit bleiben.

 

Update 20.2.19

Fragen und Antworten:

Übersetzung: Lieber Andrea,
Wenn man die Antworten auf Frank und andere liest, scheint Ihr Geschäft sehr gut zu laufen, herzlichen Glückwunsch an Sie und Ihr Team!
Ich hoffe, dass Sie uns weitere Informationen geben können:
1. Ich schätze, die Dauerprüfungen mit dem SK laufen noch, oder?
Antwort: Nein, der SK ist im Einsatz.

2. Wann erwarten Sie den ersten Turbinentest (in diesem Jahr, im nächsten Jahr,....)?
Antwort: Ich hoffe in diesem Jahr.
3. Ich würde erwarten, dass, wenn die SK's in eine Turbine eingebaut werden, sie in einer geschlossenen Agon-Atmosphäre (...muß wohl "Argon" heißen)  laufen. Ist das eine richtige Annahme?
Antwort: Vertraulich
4. Planen Sie, E-Cats SK in diesem Jahr in Skandinavien, USA und Japan oder nur in den USA zu produzieren?
Antwort: In diesem Jahr
5. Haben die kumulierten Aufträge bereits die 1 GWatt Leistung überschritten?
Antwort: Ich möchte auf diese Frage erst antworten, wenn wir etwas substantielles dazu zu sagen haben.
6. Wenn ich jetzt einen 1 MW Block für ein Gewächshaus in den Niederlanden (90C Wasser) bestelle, werden Sie ihn dann noch in diesem Jahr liefern können? Antwort: Das hängt von der spezifischen Situation ab.
7. Sind die Stromversorger an Ihrem Wärmeversorgungsangebot interessiert?
Danke, viel Erfolg und freundliche Grüße, Gerard. Antwort: Ja

 

Update 19.2.19

Bei 'Querdenken-TV' ist die siebte und letzte Folge meiner Artikelserie über LENR erschienen: https://quer-denken.tv/die-zukunft-hat-schon-begonnen-und-niemand-merkt-es-teil-7/

Am 14. März wird in Leipzig ein Interview aufgenommen, aber ich weiß noch nicht wann es online gestellt wird.

 

Update 18.2.19

Na, das finde ich ja nett:

Leser: "Hier ist ein Link zu einer Serie für deutsches Fernsehen (Anmerkung: Es handelt sich um einen professionell gemachten Youtube-Kanal) über LENR und Ihre Aktivitäten: https://quer-denken.tv/die-zukunft-hat-schon-begonnen-und-niemand-merkt-es-teil-6/

 

Könnten Sie bitte die Fragen beantworten:

1 - in welchen Ländern geht es schneller Sicherheitszertifikat für den Ecat zu erhalten?

2 - umfassen die SGS und B. V. Zertifikate die sie für industrielle Anlagen erhielten auch die SK - Serie?

Antworten: Danke für den Link zu der wichtigen Arbeit von Willi Meinders

Antworten:

1. - Weiß ich nicht

2. - Ja, weil die kritischen Punkte dieselben sind.

 

 

Update 17.2.19/1

Ich habe zwei Bitten:

- Wer bei mir Newsletters anfordert, muss bitte auch den zugesandten Link aktivieren. Wer die Aktivierungsmail nicht wiederfindet, kann sie gerne erneut bei mir anfordern.

- Das "Gästebuch" soll ein Gästebuch bleiben, d. h. ein Ort für kurze Anmerkungen und Grüße. Was ich nicht möchte, ist, dass das Gästebuch zu einem Forum mutiert.

 

Update 17.2.19

Noch einmal ein Blick zurück: Vor einigen Jahren hatte Rossi sein Wissen über den Ecat mit der eigens gegründeten Firma "Industrial Heat" geteilt. Sie gehörte zur Firmengruppe von Tom Darden's Firma 'Cherokee-Investment'. Wie der Name schon sagt, ging es um die Versorgung der Industrie mit Wärme. Der Preis für Rossi's know-how betrug 100 Mio. $, 11 Mio. wurden sofort gezahlt, 89 Mio. waren nach Abschluß eines einjährigen Tests fällig. Rossi hatte die Formel für seinen Ecat übergeben, mit der Auflage absoluter Vertraulichkeit.

Während des 1-Jahres-Tests kaufte sich Darden in mehrere LENR-Firmen ein, u. a. Brillouin-Energy. Rossi berichtete damals in seinem Blog, dass er misstrauisch wurde, als Brillouin  bei der Entwicklung eigener Geräte in eine Technologie wechselte, die seiner sehr ähnlich war. Auch meldete Industrial-Heat eigene LENR-Patente an. Während des 1-Jahres-Test gingen Besucher auf dem Testgelände ein und aus und beglückwünschten Rossi zu seiner Technologie.

Kurz vor Ablauf des Jahres ließ Industrial-Heat mitteilen, der Test sei komplett misslungen. Damit werde die Restzahlung von 89 Mio. $ nicht fällig. Der von IH und Rossi gemeinsam bestellte Gutachter bestätigte allerdings einen vollen Erfolg des Versuchs. Das Risiko für Industrial Heat war scheinbar überschaubar: Würde Rossi's Leonardo-Corporation auf Grund dieser Entwicklung in Konkurs gehen, wäre man im Besitz der Formel. Würde Rossi die Oberhand gewinnen könnte Industrial-Heat in Konkurs gehen, aber nicht die dahinter stehende Cherokee-Investment. So dachte man.

Rossi hat daraufhin den Lizenzvertrag fristlos gekündigt und die Gegenpartei u. a. wegen Betruges verklagt. Im Juli 2017 endete das Verfahren mit einem komplizierten gerichtlichen Vergleich, wonach der Lizenzvertrag endet und alle Formeln und Geräte von IH an Rossi zurückzugeben sind. Der Vergleich  settlement-agreement.pdf offenbart deutlich, wie die Strategie von IH gewesen ist und liest sich demzufolge wie ein Kriminalroman.

Die Konkurrenz zwischen Rossi und Darden ist keinesfalls zu Ende. Mit im Boot bei Brillouin-Energy sitzt der Bruder von Google-Gründer Larry Page, Carl Page. Carl Page hat frühzeitig das Potential von LENR erkannt, dabei ist (nach meiner Einschätzung) das Ziel klar: Google will nicht nur die besten selbstfahrenden Autos bauen sondern diese sollen auch nichts verbrauchen. Außerdem will man den beträchtlichen Eigenstromverbrauch verbilligen.  Page gründete seinerzeit das "Anthropocene-Institut" und ließ von einem Team hervorragende Ausarbeitungen zu LENR machen, wie z. B. hier zu sehen ist: Anthropocene Institute.pdf

Die Botschaft war klar: "LENR sind wir."

Nach dem Vergleich mit Rossi wurde es zunächt einmal still, aber Page ließ verlauten, bei LENR werde am Ende das professionelle Marketing den Erfolg bringen.

In einer umfassenden Dokumentation zeigt nun Greg Goble, dass Google seine LENR-Ambitionen keineswegs aufgegeben hat, https://gbgoble.kinja.com/google-corporation-lenr-energy-patents-history-and-ski-1832540626 ganz im Gegenteil, man arbeitet systematisch an diesem Thema. Der gesamte Text ist zu lang um ihn komplett zu übersetzen. Deshalb hier ein Ausschnitt:

"Carl Page, Bruder des Mitbegründers von Google, ist seit vielen Jahren in das LENR-Unternehmen Brillouin Energy, Berkeley CA, investiert. Als Investor und aktiver Agent ist er im Technischen Beirat tätig und unterstützt das kontinuierliche Wachstum in dieser wichtigen Phase, in der sich Brillouin Energy auf den Eintritt in den kommerziellen Markt vorbereitet" (Pressemitteilung).

Larry Page, als CEO von Google, verfolgt einen alternativen Weg der LENR-Energietechnologie. Die Arbeit wird von einer Gruppe aus den Munday Labs der University of Maryland erledigt. Ende letzten Jahres erhielten die Munday Labs einen lukrativen DoD-Vertrag (DoD=Verteidigungsministerium) für zwei Jahre kontinuierlicher Forschung. Es ist sinnvoll, dass Google Inc. diese Technologie durch die kommerzielle LENR-Reaktor-Designphase, in Partnerschaft mit einer privaten Industrielaborgruppe in der Halbleiter- oder Nanotechnologieindustrie oder in der Sicherheit eines DoD-Labors  entwickelt."

Gleichzeitig bietet eine BEC-Foundation  https://bec.ltd/nonus/ Kapitalbeteiligungen an Brillouin-Energy an. Brillouin teilt gleichzeitig mit, dass der COP seiner Geräte von 1.31 auf 2.55 gestiegen ist,  https://brillouinenergy.com/test-results ein Wert, der gegenüber dem von Rossi's Ecat nahezu bedeutungslos ist. Aber man ist wohl guter Hoffnung den Wirkungsgrad noch wesentlich zu erhöhen. Ich denke, Rossi wird diese Entwicklung genau beobachten.

 

Update 15.2.19/1

Es gibt eine Reihe interessanter Meldungen aus dem Rossi-Blog http://rossilivecat.com/ :

Frage: "Hat Sie nach der Präsentation am 31. Jan. ein global agierendes Unternehmen kontaktiert?" Rossi: "JA!"

"....Du hast geschrieben 'JA', anscheinend tun sich da große Dinge."

Rossi: "JA".

Frage: "Sind die Anlagen, die Sie liefern, eine Zusammenstellung parallel angeordneter Module des Ecat SK, so wie er am 31.1. gezeigt wurde? " Antwort: "Ja"

Frage:  1. "Was ist der Fokus bei Ihrer Arbeit mit Gasturbinen:
A. Stationäre Anwendungen B. Mobile Anwendungen C. Beides." - Antwort: "C"

Anmerkung: Antwort C ist bemerkenswert, weil mit dem Ecat betriebene Gasturbinen für mobile Anwendungen einer Revolution gleichkämen. Sie wären z. B. für den Antrieb von Schiffen ideal.

2. "Mit welcher Größenordnung an Energie arbeiten Sie bei den Gasturbinen?" Antwort: "Wir sind in einer Phase der Forschung und Entwicklung, wir arbeiten mit unseren 22 kW-Modulen."

3. "Haben die Pläne des US-Militärs ein Flugzeug mit Nuklearantrieb zu entwickeln mit den von Ihnen geplanten Gasturbinen zu tun?" Antwort: "Nein."

4. "Will einer Ihrer derzeitigen Kunden die Wärme des Ecat für die Erwärmung von Bürgersteigen oder Strassen benutzen?" Antwort: "Nein"

Frage: "Werden Sie weitere öffentliche Demonstrationen oder Tests mit unabhängigen Gutachtern (Parteien) machen?" Antwort: "Im Moment brauchen wir sie nicht. Natürlich machen wir neue Demonstrationen wenn wir neue Produkte haben, z. B. wenn wir Garturbinen haben die mit Ecats betrieben werden. Aber wir benötigen mehr Zeit, obwohl wir die richtige Turbine gefunden haben die wir mit dem Ecat SK koppeln können. Die "dritten Parteien" sind nun und in Zukunft unsere Kunden."

Rossi bleibt seiner Linie treu: Er fühlt sich nicht verpflichtet die Wissenschaft von der Funktion seiner Geräte zu überzeugen, sondern seine Kunden. -  Zugleich kommen Signale aus Russland, dass LENR dort vor der Anerkennung als neuer Wissenschaftszweig steht.

 

 

Update 15.2.19

Nach Virenbefall sind alle Mail-Daten, alle gespeicherten Mails und alle Kontakte bei mir verlorengegangen, sowohl im Webmailer als auch auf dem lokalen Mail-Client. Die Mail-Adresse willi.meinders@online.de  funktioniert allerdings wieder einwandfrei.

Ein Leser hatte mir ganz wichtige Links zum Thema "Google und LENR" geschickt, die auch gelöscht sind. Ich bitte darum, mir diese Mail jetzt noch einmal an die obige Andresse zu schicken.

 

Update 14.2.19/1

Wegen erheblicher Probleme mit meinem Webmailer muss ich die Mail-Adresse meinders.willi@online.de  löschen. Mails also bitte nur noch an willi.meinders@online.de

 

Update 14.2.19

Gestern ist mein sechster Artikel bei 'Querdenken-TV' erschienen:

https://quer-denken.tv/die-zukunft-hat-schon-begonnen-und-niemand-merkt-es-teil-6/

 

Außerdem: Am Donnerstag, den 21. Feb. 19.30 Uhr findet mein drittes Seminar im hiesigen Fehnmusum statt. Es bedarf keiner Anmeldung, der Eintritt ist frei. -

Hier ist die Presseerklärung:

"Das Fehnmuseum „Eiland“ blickt nicht nur in die Vergangenheit, sondern hin und wieder auch in die Zukunft.

Vereinsmitglied Willi Meinders berichtet am Donnerstag, den 21.2.2019, 19.30  wieder über die Entwicklung der niedrig-energetischen Nuklear-Reaktion (LENR). Nachdem er bereits vor rund eineinhalb Jahren vor „vollem Haus“ zweimal über diese neue Technologie berichtet hatte, ist es nun Zeit für ein „Update“.

Die genannte Technologie  verbraucht praktisch keine Rohstoffe, sie  hat keinerlei schädliche Emissionen, sie hat keinen Landschaftsverbrauch, sie ist  grundlastfähig, sie kann dezentral eingesetzt werden,  sie ist wegen der geringen Größe der Geräte mobil, nach Ablauf von Patenten wird die Technologie frei verfügbar.

Nach jahrzehntelanger Entwicklung findet LENR nun langsam den Weg in den Markt. Vergangenes Jahr wurde „Airbus“ ein europäisches LENR-Patent erteilt, ein LENR-Unternehmen aus den USA erhielt vergangenes Jahr ebenfalls ein europäisches Patent und hat bereits zwei Lizenzen nach Fernost vergeben, die US-Armee, ebenfalls Patent-Inhaberin, vergibt LENR-Lizenzen usw. usw.

Die Leonardo-Corporation aus Miami-Beach in Florida ist am weitesten: Es wurde kürzlich ein Gerät in Größe eines Nachttischs vorgestellt, das eine thermische Leistung von rund 22 kW hat, bei einem Eigenverbrauch von nur 330 Watt elektrischer Energie für die Steuerung des Gerätes. Die Geräte selbst werden den Industriekunden nicht verkauft, sondern es wird nur die gelieferte Wärme in Rechnung gestellt. Was der Industriekunde mit dieser Wärme macht ist seine Sache: Von der Raumheizung bis hin zur Nutzung als Heißdampf ist alles möglich. Die Kosten für die gelieferte Wärme liegen 20 bis 50 % unter denen anderer Energiequellen.

Obwohl die Technologie von der EU-Kommission schon vor Jahren als förderungswürdig anerkannt wurde, findet sie in Deutschland praktisch kein Interesse. Das Informationsbedürfnis  potentieller  Anwender ist dennoch sehr groß und so findet die Webseite ‚coldreaction.net‘ von Willi Meinders mit mittlerweile rund 30.000 Besuchern pro Monat großes Interesse und liegt beim Stichwort ‚LENR“ bei Google  vor Wikipedia an erster Stelle."

 

 

Update 12.1.19

Im Oktober vergangenen Jahres gab es wieder eine LENR-Konferenz in Sotchi, Russland. Prof. Alexander Parkhomov, der kurz nach der Vorstellung des sog. Lugano-Reports LuganoReportSubmit.pdf eine Replikation des Ecat von Andrea Rossi zeigte,  hat in Sotchi wiederum die Daten einer (nach meiner Erinnerung mindestens dritten) Replikation des Ecat vorgestellt. Über diesen Vortrag in Sotchi hat die Ecat-World  https://e-catworld.com/2018/10/02/first-look-at-alexander-parkhomov-presentation-nickel-hydrogen-reactor-continuously-worked-seven-months-excess-power-up-to-1-kw/ folgendes geschrieben:

Erster Blick auf Alexander Parkhomov Präsentation: "Nickel-Wasserstoff-Reaktor kontinuierlich in Betrieb über sieben Monate" (Überschussenergie bis 1 kW)
Geschrieben am 2. Oktober 2018


Bob Greenyer hat einige Fotos von Alexander Parkhomovs Präsentation auf der Sotschi LENR-Konferenz veröffentlicht, die einige von Parkhomovs Diashow zeigen, die größtenteils auf Russisch ist. Danke Bob!

Quelle: https://drive.google.com/file/d/1D1-ubFakEirSThGNAr0NvR2cIMHI91Eu/view

Hier ist der Text der letzten Folie der Präsentation, die  auf Englisch  geschrieben ist:

    Optimierung des Designs, Einsatz hitzebeständigerer Baustoffe und zuverlässige Abdichtung ermöglichen eine 7-monatige Betriebsdauer des Nickel-Wasserstoffs mit einer Überschussleistung von bis zu 1 kW (COP bis zu 3,6).

    1 g Nickel produzierte eine Überschussenergie von etwa 4100 MJ. Diese Energie wird freigesetzt, wenn 100 Liter Ölprodukte verbrannt werden.

    Während der Prozesse in Nickel-Wasserstoff-Systemen wurden Veränderungen in der elementaren Zusammensetzung festgestellt. Vor allem der Kalziumgehalt nahm zu. Isotopische Veränderungen im Nickel sind unbedeutend.

    Die enorme Energiefreisetzung mit geringer Brennstoffmasse und Kompaktheit der Nickel-Wasserstoff-Reaktoren sowie das Fehlen schädlicher chemischer und radioaktiver Abfälle und Strahlungen eröffnen grundlegend neue Anwendungsperspektiven in den Bereichen Energie, Industrie, Verkehr und Versorgung.

Ein paar weitere Details in Notizform von Bob:

Die Temperatur lag weit über 1700 C.
Kein Festkörper/Gitter
Er benutzte nur gepumpten Wasserstoff, den  er nur bei etwa 1atm zuführte.


 

Update 11.2.19

Noch ein kleiner Nachtrag zum gestrigen Update: Die Angaben zur Erdölmenge in Saudi-Arabien stammt aus einer Dokumentation über "Peak-Oil" im deutschen Fernsehen vor einigen Jahren. Ich habe die Angaben erstaunt zur Kenntnis genommen, aber nicht weiter infrage gestellt. Ob der Vergleich mit der Nordsee nun stimmt oder nicht weiß ich nicht. Ich weiß nur eines: Die Nordsee ist erstaunlich flach und während der Eiszeit gab es eine Landbrücke nach England. Außerdem findet man jetzt überall Windräder, die auf festem Grund stehen. In Wirklichkeit ist die Nordsee also nur eine überschwemmte Wiese.cool - "Vertiefen", im wahrsten Sinne des Wortes, möchte ich das Thema nicht. - Bleiben wir bei LENR:

 

Hier wird berichtet, dass Brillouin ein Patent für seinen möglicherweise Welt-verändernden Fusions-Reaktor erhalten hat. Gemeint ist das Europa-Patent aus 2018.

Hier der Text, wie immer teilweise sinngemäß übersetzt: Brillouin Energy Corp., ein führendes Unternehmen im Bereich der niederenergetischen Kernreaktion (LENR), gab bekannt, dass es vom Patentamt der Europäischen Union ein bedeutendes Patent erhalten hat, das mit seinem Design für ein sich möglicherweise weltweit veränderndes Wasserstoff-Hot Tube- oder HHT"¢-Reaktorsystem verbunden ist. Das Patent, das für eine entscheidende Komponente des HHT-Reaktorsystems, die Controlled Electron Capture Reaction (CECR) für Geräte und Verfahren zur Energieerzeugung, erteilt wurde, datiert vom 26. September 2018.

Brillouin Energy hat seit dem letzten Quartal 2017, als es einige Watt kontrollierte LENR (überschüssige) Reaktionswärme auf konsistenter und wiederholbarer Basis erzeugte, bedeutende Fortschritte gemacht. In den letzten fünf Monaten hat das Unternehmen das Stadium erreicht, in dem es nun zuverlässig 50 bis 60 Watt kontrollierte LENR-Reaktionswärme mit einem Coefficient of Power (COP) über das 2,25-fache (2,25-fache Energieertrag vs. Energieeinsatz) innerhalb seines HHT"¢ produzieren kann. Während diese COP-Ergebnisse weiter steigen, rückt die CECR-Technologie von Brillouin Energys immer näher an die Möglichkeit heran, bis zu 30.000 Haushalte für ein Jahr mit der im Volumen eines durchschnittlichen Glases Wasser enthaltenen Wasserstoffmenge zu versorgen.

Wir stehen an der Schwelle zu einer neuen Ära billiger, reichhaltiger und zuverlässiger Energie aus LENR-basierten Systemen, zu einer Zeit, in der die Vereinigten Staaten und viele andere Länder ihre Ansätze zur Unterstützung von Technologien für saubere Energien überdenken, sagte Robert W. George, Chief Executive Officer, Brillouin Energy.

Das von der EU erteilte CECR-Patent ist eines der Hauptpatente des Unternehmens, das die zugrunde liegende Physik für die kontrollierte gepulste Leistungsstimulation einer LENR-Reaktion beschreibt. Es beschreibt die praktische Technik zur Induktion und Steuerung der Reaktion in einem metallischen Gitter. Die Reaktion erzeugt eine große Menge an Wärmeenergie und eine extrem geringe Menge an inertem (harmlosem) Helium. Abgesehen von dieser primären Wärmeleistung gibt es keine toxischen, radioaktiven oder CO2-Nebenprodukt-Emissionen jeglicher Art.

Das Reaktorsystem Brillouin Energys HHT"¢ ist für den Betrieb bei Temperaturen zwischen 100°C und 700°C je nach Anwendung ausgelegt. Es verwendet eine sehr geringe Menge an Wasserstoffgas mit einem Nickel-Metall-Katalysator, um LENR-Wärme auf einer streng kontrollierten Basis zu erzeugen. Dies wird geeignet sein, den Bedarf der Industrie an sauberer, kostengünstiger Modulwärme und Strom am Bedarfspunkt zu decken.

Über Brillouin Energy Corp.

Brillouin Energy ist ein Unternehmen für saubere Technologien mit Sitz in Berkeley, Kalifornien, USA, das in Zusammenarbeit mit ehemaligen leitenden LENR-Wissenschaftlern von SRI International eine ultrareine, kostengünstige und erneuerbare Energietechnologie entwickelt, die in der Lage ist, kommerziell nutzbare Mengen an Wärmeenergie aus LENR zu erzeugen.

Für weitere Informationen über die Brillouin Energy Corp. kontaktieren Sie bitte:

David Firshein, Chief Financial Officer dnf@brillouinenergy.com +1-415-419-6429

Grant Draper, Geschäftsführer Grant@CapstreamX.com
+1-415-745-0254

Quelle: https://www.globalbankingandfinance.com/brillouin-energy-awarded-patent-for-its-potentially-world-changing-fusion-reactor/

 

Update 10.2.19

Bevor ich zum Artikel von Tom Whipple komme, einige Anmerkungen zu seiner Person. Tom war Analyst beim amerikanischen Militär, und zwar im Energiesektor, dort mit dem Spezialgebiet "Peak Oil". Er analysierte also, wann der Höhepunkt der Erdölförderung erreicht wird und es am diesem Zeitpunkt "nur noch abwärts" geht. Dieses Thema ist interessant für den Markt (weil ein sich verknappendes Gut tendenziall teurer wird), aber es ist auch grundsätzlich interessant. - Im Vergleich mit LENR subsumiere ich Erdöl gerne unter dem Oberbegriff "fossile Energien", was gar nicht unumstritten ist. Es hat sich ja die Auffassung verfestigt, dass sich Erdöl aus organischen Hinterlassenschaften früher Erdperioden gebildet hat. Diese Meinung wird aber nicht von allen Wissenschaftlern geteilt, denn diese vertreten die Auffassung, Erdöl bilde sich aus der Erdkruste stetig nach. Diesen "Verdacht" gibt es schon lange, denn es wurde vor einer Reihe von Jahren berichtet, dass sich eine Ölquelle in Russland von selbst wieder auffüllt. Auch die schiere Menge des Erdöls in Saudi-Arabien läßt Zweifel an bisherigen Theorien aufkommen: Es befindet sich dort 10 mal mehr Erdöl als Wasser in der Nordsee. - Das zumindestens ein Teil des Erdöls organischer Natur ist, ist allerdings unbestritten, weil organische Bestandteile nachweisbar sind.

Nun zum Artikel von Tom Whipple. Tom hat bisher praktisch nur über Brilliant-Light-Power geschrieben. Nach der Präsentation von Rossi Ende Januar hat er nun aber wohl erkannt, dass dieser "das Rennen gewonnen" hat. Die bekannten Kritiker, an erster Stelle Steven Krivitt, sind komplett verstummt.

Hier nun der Text, wie immer übersetze ich teilweise sinngemäß, ggf. gekürzt:

Der große Energiewechsel: Die kalte Fusion schlägt zurück!
8. Februar 2019 15:17 Uhr von Tom Whipple

Es ist fast 30 Jahre her, dass zwei Chemiker an der University of Utah etwas vorzeitig bekannt gaben, dass sie eine Reaktion entdeckt hatten, die so viel überschüssige Wärme produzierte, dass sie nur aus einer Form der Kernfusion stammen konnte. Für einen kurzen Zeitraum war die Ankündigung eine Schlagzeile, und viele eilten, um das Experiment zu wiederholen. Leider erwies sich die Reproduktion der Reaktion als weitaus schwieriger, als es schien, und nur wenige Experimentatoren konnten aus ihren Experimenten die so genannte "anomale Hitze" erkennen. Ein Regierungsgremium erstellte schnell einen Bericht, in dem es hieß, dass Fusionsreaktionen bei niedrigen Temperaturen wissenschaftlich unmöglich seien und die Aufregung vorbei sei. Die Entdecker der Reaktion, Martin Fleischman und Stanley Pons, wurden in Schande aus dem Land vertrieben, als inkompetent oder Scharlatan angeprangert und das Konzept der "kalten Fusion" wurde schnell zum Synonym für Junk Science.

Eine Handvoll Wissenschaftler experimentierten jedoch immer wieder mit der Technologie und verstanden in etwa einem Jahrzehnt die Bedingungen, unter denen die Reaktion wiederholt werden musste. Vor zehn Jahren zeigten eine Handvoll Experimentatoren Geräte, die bei Bedarf kleine Wärmemengen reproduzieren konnten, aber es dauerte ein weiteres Jahrzehnt der Experimente und des Ingenieurwesens, bis praktische Energieerzeuger auf der Basis der Energie in Wasserstoff in den Blickpunkt kamen. Unter den Experimentatoren befand sich auch der italienische Erfinder Andrea Rossi, der bereits 2001 den Medien ein Gerät zeigte, das Dampf erzeugen konnte. Wie die konventionelle Weisheit sagte, war so etwas nicht möglich, zum größten Teil ignorierten die Medien die Ankündigung oder spekulierten darüber, wie der Salontrick durchgeführt wurde.

Letzte Woche, und acht Jahre nach seiner ersten Ankündigung, dass er Fortschritte mache, zeigte Andrea Rossi eine Präsentation, die ein funktionierendes Kaltfusionsgerät (heute Low Energy Nuclear Reaction) bei einem Kunden zeigte. Er kündigte an, dass er nun bereit sei, Aufträge zur Vermietung des Geräts in den Vereinigten Staaten, Schweden und Japan entgegenzunehmen. Wie von dem geheimnisvollen Rossi zu erwarten war, wurde der Kunde nicht genannt, und viele Details des Geräts und seiner Fähigkeiten sind noch nicht bekannt. Während das Wärme erzeugende Gerät auf dem Gelände des Kunden installiert wird, wird es von Rossi's Unternehmen versiegelt und ferngesteuert. Der Kunde zahlt nur die Installationskosten und für die verbrauchte Wärme. Die Politik, das Eigentum an dem Gerät zu behalten und nur die Energie zu verkaufen, scheint die Art und Weise zu sein, wie Energie von dieser Art von Gerät vermarktet wird, da die Hauptkonkurrenten von Rossi ähnliche Pläne angekündigt haben. Eines Tages, wenn es weniger Bedenken hinsichtlich der Rechte an geistigem Eigentum gibt, wird sich diese Politik ändern, da die Geräte selbst ziemlich einfach und billig herzustellen zu sein scheinen.

Während der letzten Präsentation zeigte Rossi ein Gerät in der Größe eines Nachttisches, das 22 Kilowatt Energie produziert und gleichzeitig etwa 380 Watt verbraucht, um das System zu steuern und zu kühlen. Er sagt, dass es für mindestens ein Jahr mit einer Treibstoffladung laufen wird. Da das Gerät über das Internet gesteuert wird und für seine Steuerungs- und Kühlsysteme eine lokale Stromquelle benötigt, muss ein Kunde im Falle eines Internet- oder Stromausfalls über ein Backup verfügen. Im Gegenzug erhält der Kunde Wärme zu 20 Prozent oder mehr (bei größeren Anlagen) unter dem Ortspreis. Im Inneren der Vorrichtung befindet sich ein zylindrischer Reaktor mit einem Durchmesser von etwa vier Zoll und einer Länge von vier Zoll, der die Energie erzeugt; der Rest des Drei-Fuß-Schranks ist für die Steuerungs- und Kühlsysteme vorgesehen. Ein- und Ausgangsleitungen zirkulieren das erwärmte Fluid zu Wärmetauschern für alle Anwendungen, die ein Kunde hat, wie Raumheizung, Lebensmittelverarbeitung usw.

Wenn sich bestätigt, dass Rossi's Gerät wie behauptet funktioniert, stellt es den Beginn des nächsten Energiezeitalters dar. Es wird jedoch wahrscheinlich mindestens ein Jahr dauern, mit Berichten von zufriedenen Nutzern des Geräts, bevor wir sicher sein können, dass es so funktioniert, wie es angekündigt wurde, und die Welt beginnt zu bemerken, was passiert.

Rossi's Leonardo Corp. ist nur eine von drei US-Firmen, die sagen, dass sie kurz davor stehen, ein ähnliches Energieerzeugungsgerät marktreif zu haben. Brillouin Energy of Berkeley, Ca. sagt, dass es ein Gerät mit einer Ausgangsleistung von 50 bis 60 Watt und einem Leistungskoeffizienten von 2,25 entwickelt hat. Brillouin hat kürzlich vom Patentamt der Europäischen Union ein Patent für sein Reaktorsystem "Hydrogen Hot Tube" erhalten. Brillouins COP scheint immer noch weit hinter dem zurückzubleiben, was Rossi behauptet hat, aber wir stehen erst am Anfang des nächsten Energiezeitalters und diese Technologien könnten sich schnell ändern.

Ein weiterer bedeutender Wettbewerber für Rossi ist Randell Mills of Brilliant Light Power (BLP) mit Sitz in Cranbury, NJ. Die Technologie von BLP basiert auf der Entdeckung eines extrem niedrigen Energiezustands des Wasserstoffatoms, das BLP als Hydrino bezeichnet. Theoretisch verfügt Mills über eine weitaus leistungsfähigere Technologie als Rossi oder Brillouin mit Energiegewinnen in der Größenordnung des 200- bis 500-fachen der Eingangsleistung. Vor zwei Jahren schien BLP kurz davor zu stehen, Prototypen für externe Tests freizugeben, stieß aber auf Probleme bei der Automatisierung des Geräts. Seitdem hat BLP seine unmittelbaren Ziele neu ausgerichtet, um die Produktionskosten für eine Wärmeerzeugungsvorrichtung zu senken und eine Vorrichtung mit einem magnetohydrodynamischen Subsystem zur effizienten Stromerzeugung zu entwickeln. BLP macht keine Prognosen mehr darüber, wann sie ein Gerät für externe Tests bereit haben werden, sondern veröffentlicht vierteljährliche Fortschrittsberichte, die darauf hindeuten, dass sie gute Fortschritte machen.

Wärme und Strom sind einfach nur Rohstoffe. Neben der Möglichkeit, zuverlässig, sicher und in den erforderlichen Mengen geliefert zu werden, zählen für Wärme und Strom nur die Kosten. Diese neuen Technologien haben triviale Kraftstoffkosten und sehr niedrige Kapitalkosten. Brilliant Light zum Beispiel sagt, dass seine Investitionskosten auf rund 50 US-Dollar pro kW gegenüber 3.400 US-Dollar für Solaranlagen geschätzt werden und hat geschätzt, dass die Betriebskosten bis zu 0,10 US-Dollar pro Kilowattstunde betragen könnten. Wenn niedrige Investitions- und Betriebskosten mit einer Null-Umweltbelastung verbunden sind, sollte die Wahrscheinlichkeit, dass diese Technologien die bestehenden Energieerzeugungsmethoden ersetzen, unbestritten sein.

 

 

Update 9.2.19

Ein perfekt geschriebener Artikel aus Frankreich http://roulezelectrique.com/de-lenergie-nucleaire-sans-dechets-radioactifs-pour-verdir-les-reseaux-electriques-et-les-ve/  :

Hier der mit einem Translater übersetzte Text:

Kernenergie ohne radioaktiven Abfall zu Ökostromnetzen und EVs?

    Geschrieben von: Pierre Langlois

    Am 07/02/2019

    9 Kommentare

    e-CAT, Energie, LENR, Atomkraft, Rossi

    Kategorien: Pierre Langlois' Kolumne, Energie, Ökostrom, Umwelt, Treibhausgas, Elektroautos

Zunächst möchte ich das Fragezeichen im Titel erläutern. Heute möchte ich mit Ihnen über die kürzlich erfolgte Vorstellung eines neuen LENR-Reaktors (Low Energy Nuclear Reaction) sprechen, der 22 kW thermische Energie erzeugt und nur 380 Watt elektrische Energie verbraucht. Aber man muss flach sein, und hier ist der Grund.

Dies ist die vierte Generation der E-Cat-Reaktoren von Andrea Rossi. Es wird von der Leonardo Corporation kommerziell angeboten und hat eine Lieferzeit von wenigen Wochen. Obwohl ich bereits Artikel über die ersten Generationen von Reaktoren (1, 2) geschrieben habe, die von unabhängigen Forschern validiert wurden, wurde der E-Cat SK-Reaktor, den ich mit Ihnen besprechen werde, nicht unabhängig gemessen, und aus Gründen des geistigen Eigentums sind derzeit nur sehr wenige Informationen über Herstellungs- und Kontrolldetails verfügbar. Dieser neue Reaktor ist daher noch nicht wissenschaftlich belegt.

Die Leonardo Corporation verkauft ihre Reaktoren nicht, sie installiert sie und bezahlt nur für die verbrauchte kWh Wärmeenergie, ebenso wie für Strom. So sind die Kunden vor einem möglichen Betrug geschützt, da sie, wenn die Wärme nicht da ist und die Rechnung nicht wesentlich reduziert wird, vertragsgemäß nicht bezahlen. Darüber hinaus wird die eventuelle Aussage der Kunden über die Einsparungen, die sie erzielen werden, zwangsläufig die Technologie validieren oder außer Kraft setzen. Und das sollte in etwa einem Jahr bekannt sein. In der Zwischenzeit drücken wir die Daumen, denn das Potenzial für die Transformation unserer Gesellschaften ist unglaublich! Überzeugen Sie sich selbst im Folgenden

Die Präsentation des neuen E-Cat SK Reaktors

Am 31. Januar 2019 präsentierte Andrea Rossi die neueste Version seines Wärmeenergiegenerators, der auf energiesparenden Kernreaktionen (LERN) basiert, die E-Cat SK. Für diejenigen, die mehr über RNBE (LENR) erfahren möchten, verweise ich Sie auf einen Artikel, den ich 2014 geschrieben habe: "E-Cat und LENR: Das ist sehr ernst! Übermäßige Skepsis schadet der Wissenschaft.

Eine sehr gute Rezension von Rossi's aktueller Präsentation wurde von Mats Lewan, dem Autor des Buches Eine unmögliche Erfindung, in seinem Blog gemacht. Der Artikel trägt den Titel "My take on the E-Cat SK - Rossi takes now takes orders". Es gibt Links, um die verschiedenen Abschnitte der Präsentation anzuzeigen.

Ich muss sagen, dass ich von der Form dieser Präsentation enttäuscht war, die weit davon entfernt ist, was man von der Einführung eines so revolutionären Produkts erwarten würde, vorausgesetzt, es funktioniert wie angekündigt. Ich hätte mir ein Minimum an Dekor, einen gut gemachten Power Point, Computergrafik, Flyer zum Herunterladen und eine passende Website gewünscht. Nichts davon. Dies ist ein langer Weg von Teslas Präsentationen für ihre neuen Produkte! Darüber hinaus sind die begrenzten Informationen über den Betrieb des Reaktors oder seine Zusammensetzung auch für einen Wissenschaftler wie mich frustrierend. Ich verstehe, dass in 8 Jahren mehrere Millionen Dollar investiert wurden, um dorthin zu gelangen, und dass Rossi und ihre Partner ihre Logs zurückhaben wollen, aber das Ergebnis ist, dass niemand sonst ihre neuesten Erfahrungen im Moment wiederholen kann.

Nachdem ich jedoch die Rossi-Akte seit 2011 (Datum der ersten öffentlichen Demonstration) verfolgt habe, weiß ich, dass die E-Cat-Reaktoren (vom Energy CATalyser) ernst sind. Der Bericht von Lugano, in dem unabhängige und erfahrene Wissenschaftler die Messungen der Energiefreisetzung reproduzierten, zeugt davon.

 Der Bericht Lugano

Forscher aus renommierten Institutionen analysierten 32 Tage lang eine Version 2014 des E-Cat-Reaktors mit eigenen Instrumenten und legten einen sehr detaillierten Bericht (53 Seiten) vor. Die Experimente fanden in der Stadt Lugano in der Schweiz statt, daher der Name des Berichts.  Ich habe zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Berichts einen Artikel geschrieben, um die erstaunlichen Ergebnisse zu popularisieren und zusammenzufassen.

Hier sind die wichtigsten Punkte. Die Forscher fanden heraus, dass 3,6 mal mehr Energie in thermischer Form freigesetzt wurde als die elektrische Energie für den Betrieb des Reaktors. Der COP (coefficient of performance) betrug somit 3,6. Und, eine weitere auffällige Schlussfolgerung dieses Berichts ist, dass die während der 32 Tage des Experiments freigesetzte Energie viel höher ist, als man es von chemischen Reaktionen erwarten kann.

Tatsächlich betrug die gemessene überschüssige Wärmeenergie 1,5 MWh, was der bei der Verbrennung von 168 Litern Benzin freigesetzten Energie entspricht, während der Reaktor nur ein Volumen von 1/10 eines Liters hatte und die darin enthaltenen reaktiven Produkte ein Volumen hatten, das mindestens zehnmal kleiner als der Reaktor war, also etwa 1/100 Liter. Das bedeutet, dass bei gleichem Volumen an "Kraftstoff" das E-Cat-Pulver mehr als das 16.000-fache der bei der Verbrennung von Benzin erzeugten Energie freigesetzt wird.

Tatsächlich ist es viel mehr als das, denn das Experiment wurde nach 32 Tagen willkürlich gestoppt, hätte aber mindestens 6 Monate dauern können, so Rossi. Darüber hinaus haben die Forscher des Luganer Berichts die Reaktorheizung freiwillig reduziert (initiiert die Reaktion), um zu verhindern, dass die Temperatur über 1.400°C steigt und der Reaktor zerstört wird (einer davon wurde in ihren Experimenten geschmolzen). Diese Sicherheitsmaßnahme reduzierte die Reaktorleistung. Rossi selbst hatte einen COP von mehr als 6 erreicht. All dies bedeutet, dass die durch das Reaktorpulver freigesetzte Energie um das 150.000fache höher wäre als die von Benzin, bei gleichem Volumen und möglicherweise mehr.

Eine solche Energiedichte ist zu hoch, als dass es sich um chemische Energie handeln könnte. Das kann vorerst nur die Kernenergie erklären. Tatsächlich analysierten die Forscher des Luganer Berichts das Reaktorpulver vor und nach dem Experiment und fanden heraus, dass es signifikante nukleare Transmutationen gegeben hatte. 90% der leichten Isotope von Nickel wurden in schwere Isotope umgewandelt und Lithium 7 (Atomgewicht von 7 uma), das 93% von Lithium ausmachte, fiel nach 32 Tagen Reaktorbetrieb auf 8%! Chemische Reaktionen können das nicht, nur Kernreaktionen können das.

Besonders bemerkenswert ist die Tatsache, dass diese Kernreaktionen außerhalb des Reaktors keine Radioaktivität emittieren und das Metallpulver nach 32 Tagen nicht radioaktiv ist (kein radioaktiver Abfall). Es handelt sich also um eine äußerst saubere Energie, ohne Treibhausgase oder Schadstoffemissionen, mit sehr reichlich vorhandenen und billigen Kraftstoffen. Und Nickel wird nicht verbraucht, nur sein Isotopenverhältnis ändert sich. Damit kann er nach dem Einsatz in einem E-Cat-Reaktor zur Herstellung von Edelstahl verwendet werden!

Die beeindruckende Leistung der neuen E-Cat SK

 Der Reaktor und die Steuerelektronik sind in einem 40 cm breiten, 45 cm tiefen und 93 cm hohen Gehäuse untergebracht (Foto unten). Die Leistung beträgt 22 kW kontinuierlich, 24/24, und das Gewicht beträgt 9,1 kg. Durch die Parallelschaltung von 10 Reaktoren können mehr als 200 kW Wärme bereitgestellt werden. Zwei Rohre an der Oberseite des Reaktors dienen dem Ein- und Auslass des zu erwärmenden Fluids. Der Stromverbrauch des E-Cat SK beträgt 380 Watt, was einem COP von 57 entspricht. Aber der sehr große Teil des Stromverbrauchs entfällt auf die Kühlung der Elektronik und des Bedienfeldes. Da der Reaktor selbst laut Rossi nur 0,08 mW verbraucht, wäre sein COP tatsächlich 22 kW geteilt durch 0,08 mW oder 275.000.000.000 ! Man muss sagen, dass sich die Reaktion, wenn sie einmal begonnen hat, praktisch von selbst aufrechterhält.

Derzeit erwärmt ein einzelner Reaktor mit 380 Watt ein 3000 ft2 großes Gebäude seit mehr als zwei Monaten um 14 ft2 hoch auf 16°C bei einer Außentemperatur von 0°C.

Ein Neutronendetektor und eine Messvorrichtung für ionisierende Strahlung zeigen ständig, dass keine Kernstrahlung über dem üblichen Hintergrundrauschen liegt.

Kernstück dieses neuen Reaktortyps ist ein transparenter Hohlzylinder mit 10 cm Höhe und 10 cm Durchmesser, der ein Gasgemisch enthält. Eine kontrollierte Entladung erzeugt im Zentrum ein Plasma, dessen maximale Temperatur mehr als 8.000°C erreicht, verifiziert mit einem Spektrometer. Der größte Teil des Spektrums liegt im Ultravioletten, und die Helligkeit des Plasmas ist so intensiv, dass ein Schutzfilter verwendet werden muss, um es zu betrachten. Weder die Zusammensetzung des Gases noch sein Druck sind angegeben. Das Plasma (Foto unten) wird durch quadratische elektrische Impulse gesteuert, deren Parameter die Leistung dank eines Thermostaten anpassen. Interessanterweise läuft ein Reaktor bereits seit einem Jahr, ohne mit "Brennstoff" versorgt zu werden.

Was wir wissen, ist, dass die ersten E-Kat-Reaktoren bis 2016 aus kleinen, mit Nickelpulver gefüllten Flaschen bestanden, meist Aluminium, Lithium, Wasserstoff, Eisen, Kohlenstoff und Sauerstoff, wie die Analysen der Forscher, die den oben erwähnten Lugano-Bericht erstellt haben, zeigen. Die Stöchiometrie der Elemente Al, Li und H ist, auch nach diesem Bericht, kompatibel mit Aluminium-Lithiumhydrid (LiAlH4), das unter anderem dazu dient, Wasserstoff zu speichern und bei Erwärmung freizusetzen. Durch das Erwärmen der Zylinder begann die Reaktion.

Darüber hinaus ist auf der Website der Leonardo Corporation, die E-Kat-Reaktoren vermarktet, heute zu lesen, dass Nickel nur als Katalysator verwendet wird und dass die Hauptreaktion, die zur Freisetzung von Energie führt, Wasserstoff und Lithium ist. Es würde eine Fusion zwischen den Kernen dieser beiden Atome zu Beryllium 8 geben, das sich in zwei Heliumkerne auflöst und Energie als Wärme freisetzt.

Das Geschäftsmodell der Leonardo Corporation für den E-CAT SK

Die Leonardo Corporation, die die E-Cat SK vertreibt, beabsichtigt nicht, ihre Reaktoren zu verkaufen, sondern die von ihnen erzeugte Wärme. Es würde daher keine Erstauszahlung durch den Kunden für den Erwerb erfolgen. Letzterer würde einen Betrag pro verbrauchter thermischer kWh zahlen, wie es für Strom der Fall ist, und eine wesentlich geringere monatliche Rechnung bezahlen, als er von jeder anderen Quelle (Strom, Erdgas, Propan, Heizöl....) zahlen müsste. Der Höchstsatz liegt 20 % unter dem Preis des Wettbewerbs und ist für große Wärmeabnehmer nach unten verhandelbar.

Die E-Cat SK ist zunächst in den USA, Schweden und Japan erhältlich. Derzeit sind nur Unternehmen berechtigt und keine Einzelpersonen, um die Zertifizierung zu erleichtern. Typische Anwendungen sind die Beheizung von Gebäuden oder Gewächshäusern, industrielle Trocknungsprozesse (u.a. Zellstoff- und Papierfabriken), Warmwasserbereitung für Wäschereien und Cafeterien (Krankenhäuser, Hotels, Gefängnisse....).

Ein solches Geschäftsmodell macht es der Leonardo Corporation unmöglich, es zu fälschen, die nicht sagen kann, 1.000 E-Cat SK für je 100.000 Dollar zu verkaufen und in der Wildnis zu verschwinden, wie einige Kritiker behaupten könnten, indem sie Andrea Rossi als Betrüger sieht. Die Leonardo Corporation muss ihren Kunden Wärmeenergie zur Verfügung stellen, wenn sie bezahlt werden wollen.

Wie auch immer, innerhalb eines Jahres, wenn die Kunden zufrieden sind, werden die Zweifel verschwinden.

Lass uns ein wenig träumen.

 Nehmen wir an, dass die E-Cat SK-Reaktoren mit der angekündigten Leistung arbeiten. Stellen Sie sich all die Fortschritte vor, die bei der Entwicklung von niederenergetischen Kernreaktionen (LERNs) durch Investitionen von einigen Milliarden Dollar erzielt werden könnten. Gut 30 Milliarden Dollar werden in das Projekt ITER investiert, während bisher nicht mehr Energie produziert wurde, als für den Betrieb dieser Fusionsmaschinen verwendet wird (COP<1). Mit mehr Geld für die GNEI-Forschung könnten wir die Phänomene besser verstehen, optimieren und verschiedene Reaktorformate bauen, mit der ultimativen Möglichkeit von:

- Bauen Sie sehr preiswerte beheizte Gewächshäuser für die nordischen Länder.

- Meerwasserentsalzung zur Bewässerung unserer Wüstenregionen und zur Trinkwasserversorgung

- unsere Gebäude und Wohnungen viel billiger zu erwärmen als Strom.

- einen Mikrogasturbinen-Reichweitenverlängerer für Elektroautos zu bauen (keine Ladestationen mehr erforderlich), der nie mit "Kraftstoff" gefüllt wird.

- Ersatz von Kohle- und Gaskraftwerkskesseln durch einen E-Cat-Kessel

- den Kern von Uran-Kernreaktoren durch einen E-Kat-Kessel zu ersetzen.

- dezentrale Minikraftwerke bauen, die eine bessere Robustheit (Redundanz) gewährleisten als große Kraftwerke in der Ferne.

 Keine Umweltprobleme mehr bei der Energieerzeugung und keine geopolitischen Spannungen mehr bei der Kontrolle von Öl und Erdgas. Kein Import von Obst und Gemüse aus dem anderen Teil der Welt mehr, auch nicht für die nordischen Länder. Billige Energie würde auch die wirtschaftliche Entwicklung der unterentwickelten Länder sicherstellen.

Ich lasse dich raten, was als nächstes kommt und lasse es mich in den Kommentaren wissen.

 

Update 8.2.10

Die Demonstration des Ecat-SK ist unter dem  Link  http://www.ecatskdemo.com/  nun viel besser strukturiert und die Stimme von Rossi ist akkustisch verbessert worden.

 

Update 7.2.19

Hier nun doch noch zwei interessante Auszüge aus dem Artikel der "Aftenposten" (im Original auf norwegisch) gelesen bei   https://e-catworld.com/2019/02/04/norways-aftenposten-newspaper-covers-e-cat-event-rossi-projects-e-cat-steam-to-cost-50-percent-less-than-other-sources/  :

Erster Auszug: Nils Holme, ehemaliger Direktor des Norwegischen Verteidigungsforschungsinstituts, wird zitiert:
"Nachdem ich die Demonstration gesehen habe, denke ich, dass das, was wir in Wahrheit gesehen haben, revolutionär ist. Ich bin mir ziemlich sicher, dass dies der Beginn einer Entwicklung ist, die tiefe Spuren in der Energiewirtschaft und der Umweltarbeit hinterlassen wird. Aber ich werde keinen genauen Zeithorizont für den Zeitpunkt der Veränderungen vorhersagen. Solche Durchbrüche dauern in der Regel viel länger, als diejenigen, die die Technologie zuerst fördern, gedacht haben."


Zweiter Auszug: Per Espen Stoknes, Associate Professor an der Norwegian Business School (BI), stellt fest, dass es immer noch an Beweisen dafür mangelt, dass es funktioniert, "aber wenn das, was jetzt behauptet wird, richtig ist, erhöht es die Chancen, dass wir uns dem so genannten 1,5-Grad-Ziel der globalen Erwärmung nähern können".

Anmerkung: Wieder ein Professor der den Unterschied zwischen einem bewiesenen Phänomen und dem physikalischen Nachweis nicht kennt. - Aber der Hinweis auf die globale Erwärmung ist hilfreich.

 

Update 6.2.19

Zwei interessante Meldungen aus dem Rossi-Blog http://rossilivecat.com/  :

"Es scheint so, dass alle Ihre Kunden eine Vertraulichkeitsvereinbarung mit Ihnen haben, genau wie Ihr jetziger Kunde, von dem wir nichts wissen. Wie verträgt sich das mit der raschen Verbreitung Ihres Reaktors auf dem Markt?" Antwort Rossi: "Es tut es, weil unsere Kunden nicht belästigt werden wollen. Andernfalls würden sie diese Vertraulichkeit nicht verlangen."

"Sie schrieben in der 'Aftenposten' das Sie erwarten, der Ecat SK produziere Hitze 50% niedriger als jede andere Hitzequelle. Ich nahm an, Sie würden bisher 20 % garantieren. Heißt das, sie erwarten Ersparnisse oberhalb dieser Grenze? Oder meinen Sie, sie könnten dieses Ziel in der Zukunft erreichen?" Rossi: "Das hängt von der speziellen Situation ab".

Anmerkung: Ich denke Rossi könnte auch auf 80 oder 90% Kostenersparnis kommen, aber er muß seine Investitionen 'reinholen', bevor ernstzunehmende Konkurrenz am Markt ist. - Den Artikel in der 'Aftenposten' habe ich nicht thematisiert, weil er keine neuen Informationen brachte.

 

Update 4.2.19/1

Ein ganz wichtiger Beitrag aus dem Rossi-Blog http://rossilivecat.com/ :

 

Lieber Dr. Rossi,
jetzt mit der Serienproduktion von E-Cat SK wird es immer klarer: Eines Tages wird es Geräte auch für einfache Leute geben und es wird eine wichtige gesellschaftspolitische Verbesserung geben, wie sie aus einer solchen Grafik ersichtlich ist:

Hier können sich die Europäer es nicht leisten, ihre Häuser zu heizen. (36% der Bulgaren und 28% der Litauer und weitere)


https://www.pressclub.world/2019/02/03/where-europeans-cant-afford-to-heat-their-homes/


Antwort Andrea Rossi
4. Februar 2019 um 9:31 Uhr

Lotr Mileikowsky:
Du hast Recht,
Herzliche Grüße,
A.R.


 

Update 4.2.19

Auf Querdenken-TV ist mein fünfter LENR-Aufsatz erschienen:

https://quer-denken.tv/die-zukunft-hat-schon-begonnen-und-niemand-merkt-es-teil-5/

Demnächst erscheint der sechste und letzte Teil, dann folgt voraussichtlich noch ein Interview.

 

 

Update 3.2.19/1

Nun will auch Brillouin-Energy nicht mehr warten und gab folgende Presseerklärung heraus. Rechtlich verbindlich ist nur der englische Originaltext:
file:///C:/Users/Willi/AppData/Local/Temp/Brillouin-Press-Release-EU-Patent-1-31-19-Final-with-Graphics-1.pdf

Hier die Übersetzung (ggf. sinngemäß)

Brillouin Energy erhält Patent für seinen potenziell weltverändernden Fusionsreaktor
Europäische Union erteilt Patent für kontrollierte Elektroneneinfangreaktion  


BERKELEY, CA, 31. Januar 2019 - Brillouin Energy Corp., ein führendes Unternehmen im Bereich der niederenergetischen Kernreaktion (LENR), gab bekannt, dass es vom Patentamt der Europäischen Union ein bedeutendes Patent erhalten hat, das mit seinem Design für ein sich möglicherweise weltveränderndes "Hydrogen Hot Tube" oder "HHT™" Reaktorsystem verbunden ist.  Das Patent, das für eine entscheidende Komponente des HHT-Reaktorsystems, die "Controlled Electron Capture Reaction" (CECR) für "Energy Generation Apparatus and Method", erteilt wurde, datiert vom 26. September 2018.   Brillouin Energy hat seit dem letzten Quartal 2017, als es einige Watt kontrollierte LENR (überschüssige) Reaktionswärme auf konsistenter und wiederholbarer Basis erzeugte, bedeutende Fortschritte gemacht.  In den letzten fünf Monaten ist das Unternehmen so weit, dass es nun zuverlässig 50 bis 60 Watt kontrollierte LENR-Reaktionswärme mit einem Coefficient of Power (COP) über das 2,25-fache (2,25-fache Energieertrag vs. Energieeinsatz) innerhalb seines HHT™ produzieren kann.  Während diese COP-Ergebnisse weiter steigen, rückt die CECR-Technologie von Brillouin Energy immer näher an die Möglichkeit heran, bis zu 30.000 Haushalte für ein Jahr mit der im Volumen eines durchschnittlichen Glases Wasser enthaltenen Wasserstoffmenge zu versorgen. "Wir stehen an der Schwelle zu einer neuen Ära billiger, reichhaltiger und zuverlässiger Energie aus LENR-basierten Systemen, zu einer Zeit, in der die Vereinigten Staaten und viele andere Länder ihre Ansätze zur Unterstützung von Technologien für saubere Energien überprüfen", sagte Robert W. George, Chief Executive Officer, Brillouin Energy.   
 Das von der EU erteilte CECR-Patent ist eines der Hauptpatente des Unternehmens, das die zugrunde liegende Physik für die kontrollierte gepulste Leistungsstimulation einer LENR-Reaktion beschreibt.  Es beschreibt die praktische Technik zur Induktion und Steuerung der Reaktion in einem metallischen Gitter.  Die Reaktion erzeugt eine große Menge an Wärmeenergie und eine extrem geringe Menge an inertem (harmlosem) Helium.  Abgesehen von dieser primären Wärmeleistung gibt es keine toxischen, radioaktiven oder CO2-Nebenprodukt-Emissionen jeglicher Art.
 
http://brillouinenergy.com
Das Reaktorsystem HHT™ von Brillouin Energy ist für den Betrieb bei Temperaturen zwischen 100°C und 700°C je nach Anwendung ausgelegt.  Es verwendet eine sehr geringe Menge an Wasserstoffgas mit einem Nickel-Metall-Katalysator, um LENR-Wärme auf einer streng kontrollierten Basis zu erzeugen.  Dies wird geeignet sein, den Bedarf der Industrie an sauberer, kostengünstiger Modulwärme und Strom am Bedarfspunkt zu decken.

Der gezeigte COP von etwas über 2 ist sehr gering gegenüber dem von Rossi mit über 50. Aber ich denke, jede Energiequelle die mehr Energie erzeugt als ihr zugeführt wird, wird vom Markt angenommen werden.

Zudem verfügt Brillouin über prominenteste Unterstützung: Im Aufsichtsrat sind der Bruder von Google-Gründer Larry Page, Carl Page und einer der weltweit führenden Forscher auf dem Gebiet von LENR, Dr. Michael McKubre. https://brillouinenergy.com/leadership

 

Update 3.2.19

Hier sind nun die Fragen und Antworten der Präsentation in deutsch: 
Ecat-SK-Text deutsch.docx.doc
Es handelt sich um durchgehenden Text, der nur schwer zu lesen ist.

 

Update 2.2.19/1

Im Rossi-Blog http://rossilivecat.com/ gibt es eine Menge Schriftwechsel, ich greife eine heraus die vielleicht von Interesse ist:

Übersetzung: Sehr geehrter Dr. Rossi,

Herzlichen Glückwunsch, dass Sie Ihr Ecat SK Wärmeprodukt auf den Markt gebracht haben. Das Ecat SK-Gerät besticht durch seine Kompaktheit und Sauberkeit.

Hier zwei Fragen:

1. Kommen sowohl die Eingangs- als auch die Ausgangsrohre in das Gehäuse und verlassen es durch den goldfarbenen Kragen an der Oberseite des Gerätes?

2. Wenn mehrere Ecat SK-Einheiten zusammen am selben Ort eingesetzt werden, ist dann ein Mindestabstand zwischen den Arbeitseinheiten erforderlich?

Ich war ganz begeistert von dem Plasma "Ballerina", sehr schön.
Sie haben einen langen Weg zurückgelegt, seit ich im Jahr 2011 damit begonnen habe Ihre Arbeit zu verfolgen.


Martyn Aubrey:
1- ja
2- nein
Vielen Dank für Ihre Unterstützung, aber Aufmerksamkeit: Ich bin ein eifersüchtiger Liebhaber der Ballerina!
Herzliche Grüße,
A.R.

 

Update 2.2.19

Hier sind nun doch die Fragen und Antworten in schriftlicher Form. Ein Leser hat sie gefunden und mir dankenswerterweise zur Verfügung gestellt. Es sind fast 100 Seiten (allerdings mit großem Zeilenabstand) Hier ist nun der Text in englischer Version: 

ECAT-SK-text englisch.doc

Eine deutsche Version will ich mit einem Translater übersetzen, aber das Programm "schluckt" nicht soviel Text. Ich brauche eine Weile. Hilferuf: Ich selbst benutze praktisch nie einen Translater, habe deswegen auch keine professionelle Version, die mehr als 5000 Zeichen übersetzt. Vielleicht hat einer meiner Leser oder Leserinnen eine solche Version und könnte dann die o. g. Word-Datei in "einem Rutsch" übersetzen.

 

 

Update 1.2.19

Rossi hat schon per E-Mail geantwortet. Er schrieb:

Thank you for your attention!

The instrumentation we used is described, it does not matter the specs of the model, any similar instrument would give the same result. 

Warm Regards,

Andrea Rossi

Übersetzung: "Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!
Die von uns verwendete Instrumentierung ist beschrieben, es spielt keine Rolle, welche Spezifikationen das Modell hat, jedes ähnliche Instrument würde das gleiche Ergebnis liefern.
Herzliche Grüße,
Andrea Rossi"

Mehr will er also nicht liefern und bleibt damit seiner Linie treu. Er nimmt sich nicht die Zeit mit Leuten zu sprechen, die einen "laienhafteren" Informationsbedarf haben. Er hat als Gegenüber lieber nur Gesprächspartner denen er nichts mehr erläutern muß, weil ihnen die Geräte und Meßmethoden vertraut sind. - Auf meine  Frage nach schriftlicher Dokumentation der Fragen oder Antworten ist er leider nicht eingegangen. Dabei handelte es sich allerdings auch um Wortwechsel, die in dieser oder ähnlicher Form im Rossi-Blog bereits behandelt wurden.

 

Update 1.2.19/3

Hier ist ein weiterer Link zu der Präsentation, mit etwas besserer Tonqualität:

https://vimeo.com/314360115

 

Update 1.2.19/2

Ich habe Rossi heute noch einmal geschrieben, hier die deutsche Version:

Lieber Dr. Rossi,

Gratulation zu Ihrer inhaltsreichen Präsentation. Mein Bedauern zu den Problemen mit Ihrer Stimme aber höchste Anerkennung für Ihre Disziplin. Ich wünsche Ihnen baldige Besserung, niemand hat das mehr verdient als Sie.

Zwei Anregungen:  1.Es wäre hilfreich wenn Sie die gezeigten Messgeräte und Messdaten auch noch einmal schriftlich kommentieren würden. 2. Es wäre auch hilfreich, wenn Ihre Zeit das zulässt, die während der Präsentation gestellten Fragen und Ihre Antworten schriftlich zu wiederholen.

Mit den besten Wünschen für Sie und Ihr Team.

Willi Meinders
coldreaction.net

Ich hoffe das Rossi bald reagiert.

 

 

Update 1.2.19/1

Noch einmal Grundsätzliches:  Ich habe regelmäßig darauf hingewiesen, dass die LENR-Technologie solange "virtuell" ist, wie nicht Firmen die Nutzung der Anlagen bestätigen und der Einsatz dort erfolgreich ist. Auf diesem Wege befinden wir uns jetzt. Ob er eine Woche, einen Monat oder mehrere Monate dauert wissen wir nicht. - Es war auch die ganze Zeit klar, dass die Veranstaltung nicht der Überzeugung von "Zweiflern" dient, sondern das es sich um eine Demonstration für Kunden und potentielle Kunden handelt.

Rossi bleiben nur wenige Jahre Zeit, seine jahrelangen Investitionen zu verdienen und  seine Kapitalgeber zu befriedigen, denn seine Konkurrenten sind ihm dicht auf den Fersen. Deshalb jetzt von ihm zu verlangen sein geistiges Eigentum in irgendeiner Form preiszugeben ist nicht nur undankbar sondern auch naiv.

 

Update 1.2.19

Die Links für den Abruf der Präsentation sind jetzt da, hier die Youtube-Demo. Anmerkung: Der Ton ist jetzt noch schlechter als gestern. Jedenfalls sind die Meßdaten gut zu sehen. Ich nehme an, dass die Fragen und Antworten später noch aufgearbeitet werden.

 

Hier ein Statement von Rossi:

Er gibt hier die beiden Quellen durch, auf denen die Präsentation gesehen werden kann. Der Vorteil ist, dass man sich jetzt die Passagen mehrfach ansehen und anhören kann, denn seine Stimme ist wirklich schwer zu verstehen.

Zur Präsentation selbst ist zu sagen: Man hätte erheblich mehr daraus machen können, aber die Fakten die zu liefern sind, sind geliefert.

Hier einige Fragen:

Ich übersetze, wie immer ggf. sinngemäß, evtl. gekürzt:

 In Bezug auf die eCat-SK 22kW Einheit und den Controller:

1. Wie hoch ist der Stromverbrauch einer eCat-SK-Baugruppe im Betrieb, aber es wird keine Wärmeleistung benötigt?
2. Wie lange dauert es, bis von einem Zustand "keine thermische Leistung erforderlich" zur vollen Ausgangsleistung überzugehen?
3. Wie hoch ist die maximale Leistungsaufnahme beim Übergang zur maximalen Ausgangsleistung?
4. Wie schnell geht die abgegebene Wärmeleistung von einem vollen Ausgangsleistungszustand in einen "No thermal output condition" über?
5. Wie werden verbrauchte Baugruppen geändert und wie lange, falls vorhanden, ist die Ausfallzeit des Systems?
6. Gibt es neben den Kosten oder Gebühren für die gelieferte Wärmeausgangsenergie zusätzliche Kosten oder Gebühren?
7. Wie lange nach einem vollständig ausgeführten Vertrag wird der volle Betrieb stattfinden?
8. Wenn und wann ein Fehler im eCat-SK-System auftritt, wie hoch ist die Ausfallzeit? Wochenend-Support? 24/7 Support?
9. Wie werden Konflikte gelöst, wenn in gutem Glauben keine Einigung darüber besteht, welche Energiemenge vom Nutzer bereitgestellt wurde und welche vom eCat-SK-Anbieter beansprucht wird?
10. Welche Garantierückstellungen/Garantien sind anwendbar/gewährt?

Antwort Rossi:


Steven N. Karels:
1- Null, denn wenn keine Energie benötigt wird, wird der Ecat abgeschaltet.
2- Der Ecat erreicht schnell die durchschnittliche Energieausbeute, längere Übergangszeiten werden durch die Wärmetauscher verursacht, aber das ist nicht unsere Sache.
3- für den Ecat SK 380 Wh/h
4- Ich verstehe die Frage nicht: Kannst du es umformulieren?
5- wie in 4.
6- nein
7- abhängig von der Leistung
8- die Ausfallzeit hängt von der Art des Problems ab, der Eingriff erfolgt sofort.
9- diese Frage ist in den Verträgen ordnungsgemäß vorgesehen.
10- wie in 9

 

Update 31.1.19/2

Ein denkwürdiger Tag. Die Präsentation ist vorbei und sie war, mit verschiedenen Hindernissen, sehr informativ. Hindernis 1: Die Präsentation lief nicht wie angekündigt auf der Seite mit dem verhüllten E-Cat, sondern ganz woanders. Ich hatte zum Glück gleichzeitig die Seite von E-Cat-World geöffnet und da lief dann unter dieser https://www.youtube.com/channel/UCwWRPYXNi_UiOdETA3wlEcg/live Adresse die Demonstration.

Hindernis Nr. 2: Rossi's Stimme hat sehr gelitten, er war nur sehr schwer zu verstehen. Dennoch waren die Aussagen klar und ich gebe die (von mir für wichtig gehaltenen Fakten)  in der Reihenfolge weiter, wie sie in der Präsentation aufgetaucht sind. Vorsorglich noch dies: Ich habe keinerlei geschäftliche Verbindung zu Rossi oder seiner Firma, die hier wiedergegebenen Daten berichte ich nach bestem Wissen, rechtlich verbindlich sind nur Aussagen, die von der Leonardo-Corporation selbst gemacht werden.

Zunächst erschien der "unverhüllte E-Cat":

So wie er dort steht hat er ein Volumen von ca. 1 Kubikmeter. Der Behälter enthält auch den Wärmetauscher.   Er hat eine thermische Leistung von 21.91 kW bei einem Eigenverbrauch von 380 wh/h. Der COP beträgt 57, d. h. der Ecat-SK produziert 57 mal soviel thermische Energie wie ihm an elektrischer Energie zugeführt wird. Der Reaktorkern selbst ist 1,1 cm lang und 0,3 cm im Durchmesser. - Eine Kontrolleinheit kann 10 dieser Geräte versorgen. Die Füllung des E-Cat SK reicht  mindestens für ein Jahr. Die Lebensdauer des ganzen Gerätes schätzt Rossi auf 20 Jahre. Dampf kann bis zu einer Temperatur von 550° Celsius geliefert werden.

Das  gezeigte Plasma nannte Rossi seine 'Ballerina', weil es sich wie eine Tänzerin bewegt. (Leider hat da der Screen-Shot nicht funktioniert, aber es war auch nur helles Licht zu sehen).

Die Kernaussage der Präsentation war: Der Ecat-SK ist fertig und die Lieferung von Wärme für industrielle Abnehmer kann beginnen. (Zu Erinnerung: Die Kosten der gelieferten Wärme liegen mindestens 20 % unter den vor Ort verfügbaren bzw. genutzten Energieträger.)

Ein großes Thema war der Ersatz bestehender Kraftwerke durch den Ecat, bzw. der Ersatz der bisherigen Heizquelle.  Rossi sagte, es sein kein besonders schwieriges technisches Unterfangen die Heizquelle (z. B. Kohle, Öl oder Gas) durch Ecats zu ersetzen - das eigentliche Problem sei administrativ. Es gebe für derartige Anlagen langfristige bestehende Verträge die einzuhalten sind. Nach seinem Dafürhalten sei es einfacher ein neues Kraftwerk mit E-Cats zu bauen als ein bestehendes umzurüsten.

Breiten Raum nahm die Vergabe von Produktions- und Vertriebslizenzen ein. Rossi ist sich im klaren darüber, dass er mit seiner kleinen Mannschaft nicht für eine schnelle Verbreitung der Technologie sorgen kann und ist deshalb, auch mit  Blick auf sein fortgeschrittenes Alter und seinen Gesundheitszustand bereit, umfassende Lizenzen zu vergeben. So kann am Ende dabei herauskommen, dass der Ecat seinen Weg in den Markt hauptsächlich über bekannte große Anbieter finden wird.

So wie ich Rossi verstanden habe, sind die Konditionen für den Ecat verhandelbar. Es fallen ja auch Kosten für Transport und bauliche Vorbereitungen an. Er deutete an, dass Großabnehmer mit besonderen Zugeständnissen rechnen können. Rossi sagte klar, dass er in jeder Beziehung lieferfähig sei. Aufträge könnten innerhalb weniger Wochen abgewickelt werden.

Länder in denen die Leonard-Corp. hauptsächlich tätig ist sind: USA, Japan, Schweden. Eine japanische Firma ist enger Kooperationspartner bei der Entwicklung einer Gasturbine für den Ecat, mit welcher in hoher Effizienz Elektrizität erzeugt werden kann, dieses Projekt ist aber noch in der Entwicklungsphase.  Die Erzeugung von Elektrizität mit Hilfe des Ecat ist im Prinzip schon heute möglich, so wie mit jeder Wärmequelle am Ende Strom erzeugt werden kann, sei es über Stirling-Motoren, thermoelektrische Elemente usw.

Zentrum des Marketing ist für die Leonardo-Corp. die Niederlassung in Schweden.

Rossi sagt voraus, dass einer der Hauptabnehmer für den Ecat die Agrarindustrie sein wird, ebenso wie die Lebensmittelindustrie.

 

Update 31.1.19

Heute im Laufe des Abends, spätestens aber morgen früh werden wir wissen, wie die Demonstration des Ecat gelaufen ist. Fast noch wichtiger sind die Reaktionen darauf, bzw. auch die Nicht-Reaktionen. Hier noch einmal der Link zu Demo: http://www.ecatskdemo.com/

 

Update 29.1.19

Zunächst eine Zusammenfassung der japanischen Aktivitäten: Der staatliche Koordinator für LENR ist in Japan die "NEDO".

...hier erwähnt in einem Ausschnitt einer Veröffentlichung von Clean-Planet. (Die Webseite ist hier:https://www.cleanplanet.co.jp/our-role/ ) (Ich übersetze teilw. sinngemäß und verkürzt) "Clean-Planet" beschreibt die Rolle der NEDO: Die Organisation für neue Energien-Technologieentwicklungs-Organisation NEDO hat die Beobachtungen von Überschußenergien durch LENR verifiziert. In Europa, den Vereinigten Staaten und anderen Regionen weiten sich die LENR-Innovationen aus, nicht nur bei Start-Up-Unternehmen sondern auch bei großen Industrieunternehmen."

Die NEDO als staatliche Organisation bringt in Japan alle LENR-Player zusammen: Die großen Industriefirmen, wie Toyota, Mitsubishi, Nissan und als Forschungszentrum die Tohuko-Universität. Dabei ist Clean-Planet ein Privatunternehmen, das man nach meinem Eindruck als "Ausgründung" der Tohuko-Universität bezeichnen kann. Clean-Planet bewegt sich im Markt und tut als Firma alles was eine staatliche Universität auf Grund seiner Struktur und Aufgabe nicht tun kann.

Clean-Planet sorgt für den gemeinsamen Presseauftritt aller Beteiligten:

Offensichtlich hat jetzt auch Mitsubishi in Clean-Planet investiert. Die Pressemitteilung dazu gibt es hier  CP_MEC_PressRelease_20190128_EN.pdf als PDF.

Die folgende Grafik in der Veröffentlichung zeigt schematisch die verschiedenen Schritte von LENR: 1. Die Anreicherung des Metallgitters mit Wasserstoff, 2. Die Verdichtung des Wasserstoffs im Metallgitter (was hier fehlt ist die Anregung des Prozesses durch Schwingungen) und 3. die Erzeugung von Wärme als Ergebnis der Reaktion.

Clean Planet schreibt dazu als Erläuterung: "Wenn Wasserstoff in ultrafeinen Metallpartikeln (Metall-Nanopartikel-Katalysator) eingeschlossen und durch Zugabe von Reizen unter bestimmten Bedingungen zur Interaktion gebracht wird, wird thermische Energie, die um mehrere Größenordnungen größer ist als die übliche Verbrennungsreaktion pro Gramm Wasserstoff, ohne CO2-Emissionen freigesetzt. Die einzigartige Methode, die vom Team von Clean Planet und der Tohoku University entwickelt wurde, beinhaltet viele einzigartige proprietäre Technologien in den Reaktionsteilen des Metall-Nanopartikelkatalysators, der das Hauptelement ist, das das Phänomen der Wärmeentwicklung unterstützt."

Es ist fast überflüssig zu erwähnen, dass mit der obigen Beschreibung dieser Technologie im Grunde die bereits patentierte Technik von Andrea Rossi beschrieben ist. Sollte es vonseiten der japanischen Player zu gewerblich Anwendungen kommen, sind Patentauseinandersetzungen mit Rossi zu erwarten, denn der Ecat ist auch in Japan patentiert.

Wie in der Ukraine (Tschernobiyl) und in Japan (Fukushima) sind an der Universität Kiev und in Japan bei Mitsubishi LENR-Forschungsschwerpunkte bei der Transmutation von Elementen, mit dem Ziel der Umwandlung radioaktiver in nicht-radioaktive Elemente. Im Labormaßstab ist dies bereits gelungen.

Der erste Hinweis auf die Clean-Planet-Pressemitteilung kam von: https://e-catworld.com/2019/01/28/mitsubishi-estate-invests-in-clean-planet-toward-commercialization-of-new-hydrogen-energy-press-release/
 

 

Update 28.1.19

Nach langer Zeit habe ich mal wieder eine Mail an Andrea Rossi geschrieben:

Übersetzung: "Lieber Dr. Rossi, Ihre bahnbrechende Erfindung erforderte Vorgehensweisen außerhalb der bekannten Prozeduren: Im Schutz Ihres geistigen Eigentums, im Marketing, im Umgang mit den Kunden und in der Kommunikation mit Ihren Unterstützern. - Sie haben sich nie daran orientiert was Konkurrenten oder neidische Menschen denken könnten - es gab für Sie nur eine Orientierung: Die Sache zum Erfolg zu führen, zum Nutzen der Menschen.

Mit großem Respekt und den besten Wünschen für Sie und Ihr Team,
Willi Meinders"

Antwort Rossi: "Danke für Ihre Aufmerksamkeit für unsere Arbeit und Ihre freundliche Unterstützung für unser Team".

 

Update 27.1.19

Für Fachleute. Hier ist der Versuchsaufbau zum Update vom 25.1.19:

http://www.ecat-thenewfire.com/blog/unveiling-physics-inside-e-cat/

Ein Leser des Rossi-Blogs schreibt, der Artikel in Research-Gate habe in drei Tagen 3000 Leser gehabt.

 

Update 26.1.19

Auf der Webseite "Querdenken TV" ist mein vierter Artikel über LENR erschienen:

https://quer-denken.tv/die-zukunft-hat-schon-begonnen-und-niemand-merkt-es-teil-4/

Insgesamt werden es wohl sieben Folgen, mit einem abschließenden Interview.

 

Update 25.1.19

Ohne große Vorankündigung hat Andrea Rossi unter dem Link 

https://www.researchgate.net/publication/330601653_E-Cat_SK_and_long_range_particle_interactions 

verschiedene theoretische Ansätze der Funktion des E-Cat SK präsentiert. Ich sehe mich zu einer zuverlässigen Übersetzung derzeit nicht in der Lage. Dieser Aufsatz wird aber ganz sicher von verschiedenen Stellen ausgewertet und kommentiert. Ich komme dann darauf zurück. - Den von Rossi erwähnten Ansatz der "Zitterbewegung" hatte ich bereits früher im Kapitel 'Was ist LENR' beschrieben.

 

Update 24.1.19

Wir nähern uns unaufhaltsam der Präsentation am 31.1. Was wird passieren? Wir werden Filmaufnahmen sehen, von denen wir uns bestätigt sehen und wir werden das als Durchbruch feiern. Obwohl ich selbst Rossi uneingeschränkt vertraue, werden andere das nicht tun. Filmaufnahmen sind und bleiben virtuell, deswegen wiederhole ich: Der wirkliche Durchbruch ist geschafft, wenn Unternehmen in steigender Anzahl berichten, dass der Ecat in ihren Unternehmen zuverlässig preiswerte Energie bereitstellt.

Und selbst dann wird versucht werden die Geräte vor Ort zu sabotieren oder die Datenübertragung zu stören. Ausserdem wird man verbreiten, der Ecat sei gesundheitsschädlich oder werde auf Dauer die Erde überhitzen oder was einem sonst noch so an Unsinn einfällt. Es werden Leute mit Geigerzählern unterwegs sein, die zwar nichts messen, aber Unsicherheit verbreiten usw. usw.

Was steht denn auf dem Spiel, dass es so viel Widerstand gibt? Man kann ohne zu übertreiben sagen: Soviel wie nie – nicht für den so genannten ‚einfachen Mann‘ sondern für die  große Zahl der unlauteren und gierigen Kassierer. Bei Öl ist das einfach: Man entdeckt eine Quelle, man baut einen großen Zaun darum herum, man stellt schwer bewaffnete Wachen auf und erklärt das Öl zu seinem Eigentum. Am anderen Ende stehen Tankstellen, in welche ein Großteil der Menschen ihr Geld einzahlt. Die Bemühungen die Preise durch künstliche Verknappung hochzuhalten sind ständige Übung. Dabei ist ganz vergessen, dass auch das Öl ein Geschenk der Natur an die Menschheit ist – ganz umsonst.

Je länger LENR nicht im Blickfeld der Öffentlichkeit ist, desto länger kann man an fossilen Brennstoffen verdienen. Ist LENR jedoch im Blickfeld der Öffentlichkeit, kann es mit dem Preisverfall des Öls ganz schnell gehen, denn der Aktienmarkt nimmt Entwicklungen immer vorweg. Und ein Öl das in der Erde bleibt, weil es nicht gebraucht wird, ist nun einmal nichts wert.

 

Update 23.1.19

Die Leonardo-Corporation hat eine Pressemitteilung herausgegeben:

Die Leonardo-Corporation hat zur Verbreitung wohl eine Agentur "Cision" benutzt. Hier ist der Link:  https://www.prweb.com/releases/leonardo_corporation_to_introduce_revolutionary_new_e_cat_sk_heating_technology_in_worldwide_broadcast/prweb16046298.htm .

Die Überschrift lautet: "Die Leonardo-Corporation wird die neue revolutionäre E-Cat SK Heiztechnologie in einer weltweiten Übertragung vorstellen."

Im Untertitel heißt es: "Der E-Cat (Energiekatalisator) ist eine neu entwickelte Heiztechnologie mit einer extrem hohen Energiedichte, welche Heizungsenergie für den Industriebedarf deutlich unter den Kosten konventioneller Heizresourcen zur Verfügung stellt. In einer Online-Liveübertragung am 31. Januar 2019 wird der E-Cat Erfinder, Dr. Andrea Rossi, das erste kommerzielle E-Cat Produkt vorstellen. Er wird die Technologie demonstrieren und die Fragen interessierter Zuschauer beantworten."

Ich übersetze weiter den Inhalt der Presseerklärung, ggf. sinngemäß. Rechtlich verbindlich ist nur der englische Originaltext unter dem o. g. Link.

"Die Leonardo Corporation ist erfreut, eine  weltweite Präsentation ihres E-Cat SK Produkts ankündigen zu können. Es handelt sich um eine revolutionäre Kosten-effiziente saubere Energietechnologie. Die Präsentation erfolgt durch ein Live-Streaming am 31.1.19.

Der E-Cat arbeitet auf der Basis physikalischer Prinzipien welche eine viel  höhere Energiedichte erlauben als jene  fossiler Brennstoffe. Es werden keine radioaktiven Stoffe eingesetzt und es wird kein radioaktiver Abfall produziert. Der E-Cat SK produziert Energie im Kilowatt-Bereich, während er über einen Zeitraum von sechs Monaten nur wenige Gramm billigen und reichlich vorhandenen Rohstoffs benötigt (Wasserstoff, Nickel, Lithium). Die E-Cat Reaktionen beinhalten keine chemische Verbrennung, so dass auch keine Treibhausgase entstehen.

Der Erfinder des E-Cat, Andrea Rossi, sagt: "Ich bin erfreut einen Punkt erreicht zu haben, an dem ich der Welt ein industrielles Produkt vorstellen kann. Es war immer mein Ziel, diese wichtige Erfindung nicht nur im Labor zeigen zu können, sondern es auch als nützliches Produkt zu implementieren das beachtliche Vorteile für die Menschheit bringt. Die E-Cat Technologie wird der Geschäftswelt erlauben dadurch profitabler zu werden, dass sie ihre thermischen Energiekosten reduzieren kann. Zur gleichen Zeit können sie negative Umwelteinflüsse senken." Dr. Rossi hat seinen E-Cat in den USA patentiert. (US Patent Nr. US 9,115,913 B1). Außerdem wurde es auch in den folgenden Ländern erteilt:  Europa (alle Länder), China, Russland, Japan, Mexico, Brasilien, Chile, Australien, Südafrika. In weiteren Ländern laufen Patentanmeldungen.

Der E-Cat SK ist ein Produkt, welches für Industrieanwendungen konstruiert wurde bei denen Hitze benötigt wird, angefangen von simpler Raumheizung bis hin zu hohen Temperaturen, einschließlich der Generierung von Elektrizität.

Leonardo's Geschäftsmodell basiert auf der Lieferung von Hitze als Service. Leonardo behält des Eigentum an den von ihnen beim Kunden installierten E-Cats und wird diese per Datenübertragung steuern. Kunden zahlen für die gelieferte Hitze/Wärme zu Kosten die immer signifikant unter (Mindestens 20 %) den Kosten anderer Energieträger liegen die der Kunde bisher nutzt.

Die Live-Übertragung beginnt am 31.1.19 um 9 Uhr (US Eastern Time) unter dem Link:  http://www.ecatskdemo.com/ .

Live-Teilnehmer können Fragen an Dr. Rossi stellen und er wird diese während der Sendung beantworten. Wie das technisch ablaufen soll, wird zu Beginn der Sendung erklärt. - Die Sendung wird aufgezeichnet, damit man sie sich auch später ansehen kann.

Firmen die über eine Anwendung der Technologie in ihren industriellen Anlagen diskutieren möchten, sind eingeladen mit der Leonardo-Corporation unter folgender Mail Adresse Kontakt aufzunehmen: info@leonardocorp1996.com

 

Update 22.1.19

Kleine Verzögerung heute. Diese Seite ließ sich heute nicht mehr bearbeiten und ich habe einige Stunden gebraucht um den Fehler zu finden. - Nun geht es aber weiter: Durch die Briefwechsel im Rossi-Blog  http://rossilivecat.com/  haben wir eine gute Vorausschau über die Präsentation am 31.1.19. 

Ein Leser fragt: "Ich dachte Sie wollten demonstrieren, wie mit dem E-Cat eine Fabrikhalle beheizt wird, bei Ihrem Partner oder Ihrem Kunden. Wenn das so ist, müßte doch der Umhang, mit dem der E-Cat bedeckt ist, schon lange geschmolzen sein. Sehe ich das richtig?"

Antwort Rossi: "Ha, ha, ha.....nein. Der Ecat der während seines Betriebes im direct-Streaming gezeigt wird (auf  http://www.ecatskdemo.com/ ) ist nicht derselbe der jetzt wie ein Geist unter einem Schleier zu sehen ist. Dieser wird zu Beginn des Streaming abgedeckt. Er wird dann in einem Studio gezeigt und erklärt, ist aber nicht in Betrieb. Sie werden also zwei E-Cats sehen, einen im Studio und einen in Betrieb."

 

Update 21.1.19

Wieder ein interessantes Detail zur Präsentation am 31.1. aus dem Rossi-Blog http://rossilivecat.com/  :

 

Frage eines Lesers: "Während der Präsentation die wir auf  http://www.ecatskdemo.com/ sehen können, wollen Sie uns auch das Plasma zeigen. Offensichtlich hängen dessen Größe auf dem Bildschirm von den Dimensionen des Bildschirms selbst ab. Können Sie uns sagen welche Bildschirmgröße (in Inches) erforderlich ist um die reale Dimension des Plasmas sehen zu können?"

Antwort Rossi: "Mit einem Bildschirm von 16'' ist der Blick auf das Plasma in den realen Dimensionen."

 

Update 20.1.19

Frank Acland hat eine schöne Zusammenfassung des Artikels https://e-catworld.com/2019/01/16/mats-lewan-previews-the-jan-31st-e-cat-presentation/ von Mats Lewan über die Präsentation am 31.1.19 gemacht:

Ich gebe hier einige Auszüge wieder: (Teilweise sinngemäß übersetzt, ggf. gekürzt)

  • Das aktuelle Gerät, das einen Reaktor enthält, hat einen maximalen thermischen Output von 35 kW. Die Ausmasse in cm sind: 93x40x47 und es konsumiert etwas elektrische Energie für den Betrieb des Steuerungssystems.
  • Der Kunde zahlt für die produzierte thermische Energie abzüglich dem Input an elektrischer Energie den er  für die Steuerung einspeist.
  • Die Kerntemperatur des Reaktors reicht bis ca. 10.000° C, ein integrierter Wärmetauscher führt die Wärme ab. Die Standardversion des E-Cat SK kann Wasser oder Dampf bis etwa 500-600 °C aufheizen. Werden  andere Wärmetauscher und Kühlmittel  benutzt können signifikant höhere Temperaturen erreicht werden. Diese Temperaturen werden nur durch die im Wärmetauscher verwendeten Materialien begrenzt.
  • Die Kernreaktion emittiert sehr niedrige elektromagnetische Strahlung, ähnlich wie z. B: Licht, Radiowellen oder Mikrowellen. Die Wellenlängen sind im wesentlichen zwischen 300 und 330 Nanometern, etwas kürzer als das UV-Licht der Sonne. Andere Strahlung wurde bei dem E-Cat nie entdeckt.
  • Innerhalb der Reaktorhülle aber außerhalb des Reaktors selbst, in einer Distanz von 1 cm von der Reaktorhülle, wurde eine Stahlung von 0,06 und und 0,16 Mikrosievert  gemessen, wenig mehr als die natürliche Hintergrundstrahlung. Außerhalb des Gerätes ist die Strahlung wegen der Abschirmung durch die Hülle "Null".

 

Update 18.1.19

Ergänzung zum gestrigen Update: Der COP (Coeffizient of Productivity) im Gutachten von 2014 von 3,2 bzw. 3.6 ist niedrig. Der spätere Test der 1-MW-Anlage über 350 Tage zeigt bereits einen durchgängigen COP 80. - Prof. Leif Holmlid berichtet einen COP 450 für seinen Elektrizitäts-erzeugenden Reaktor. - Den COP des Ecat-SK werden wir wohl zum Monatsende erfahren.

 

Update 17.1.19

Mats Lewan,  schwedischer Autor dessen verschiedene Aktivitäten auf dieser Webseite beschrieben http://matslewan.se/ sind, ist einer der ganz entscheidenden Förderer von Andrea Rossi. Das Genie ist natürlich Rossi selbst, aber den Weg in die seriöse Wissenschaft (außerhalb von Italien) hat Mats Lewan wesentlich geebnet. Er hat die entscheidenden Kontakte hergestellt, er hat das Buch "An impossible Invention" über Rossi (Eine unmögliche Erfindung) geschrieben.  Es ist bei Amazon in schwedisch, englisch und italienisch erhältlich. - Entscheidender waren aber waren wohl seine Kontakte zur Presse und zur Wissenschaft.

Hier gibt es ein Photo vom Jan. 2011 mit Seltenheitswert, das ich mit Genehmigung von Mats Lewan veröffentlichen darf:

Auf der linken Seite sehen wir den (inzwischen verstorbenen) Professor Sven Kullander, dann in der Mitte Professor Hanno Essén und rechts Andrea Rossi. Das "SK" bei dem Ecat-SK erinnert übrigens an Sven Kullander. Kullander bestätigte Rossi "einen sauberen wissenschaftlichen Ansatz" und öffnete ihm weitere Türen.

So kam es dann zu dem, mittlerweile berühmten, Lugano-Gutachten LuganoReportSubmit.pdf, an welchem auch Professor Hanno Essén mitwirkte:

Der Titel des Gutachtens lautet: "Beobachtung beträchtlicher Hitzeproduktion mittels eines Reaktors und Isotopenveränderungen in der Füllung."

Ein Auszug aus dem Gutachten:

Ich übersetze auszugsweise und teilweise sinngemäß: "Die gemessene Differenz zwischen der zugeführten und der erzeugten thermischen Energie betrug das 3,2 bzw. 3,6-fache. Die Energieausbeute betrug über 32 Tage insgesamt 1,5 MWh. Diese Energiemenge ist weit mehr als man aus solch' einem kleinen Reaktorvolumen mit chemischen Reaktionen erzielen kann.

Die Reaktorfüllung wurde vor und nach den Reaktionen nach verschiedenen Methoden untersucht. Es wurde festgestellt das sich die Isotopen-Kompositionen vor der Reaktion in natürlichem Zustand befanden, sich nach der Reaktion  allerdings substantiell verändert hatten, was sich nur schwer mit der Tatsache vereinbaren liess, dass während der Reaktorlaufzeit keine Radioaktivität entdeckt wurde."

Mats Lewan war auch der Moderator der E-Cat-Demonstration in Schweden im November vergangenen Jahres. Er hat sich seit dieser Zeit etwas zurückgehalten und machte jetzt aber über seinen Blog auf die anstehende Demonstration am 31.1.19 aufmerksam:

"Die Stunde der Wahrheit rückt mit der Präsentation am 31. Januar näher."
Hier der Linke zu der Seite:
https://animpossibleinvention.com/2019/01/16/the-moment-of-truth-is-getting-close-with-launch-on-january-31st/

 

 

Update 15.1.19

 

Das "Institute of Electrical and Electronics Engineers"  ist der weltgrößte Berufsverband dieser Art mit über 420 000 Migliedern.  Dieser Verband  https://meetings.vtools.ieee.org/m/187010 organisiert im Rahmen einer Veranstaltung das gemeinsame Anschauen der Präsentation des Ecat-SK. Dabei soll es auch möglich sein, interaktiv Fragen zu stellen. 

In dem Artikel wird die Entwicklung von LENR kurz dargestellt. Nach dem "holprigen" Start von Fleischmann & Pons werde LENR nun ernst genommen. "Sorgfältige Forschung hat gezeigt, dass die Reaktion tatsächlich mehr thermische Energie produziert als elektrische Energie zugeführt wird." "Zusätzlich bietet das Verteidigungsministerium Lizenzen für die Kommerzialisierung der Technologie." Die IEEE verweist auf andere Veröffentlichungen und stellt fest, dass es sich nicht um Kernfusion handele.

Anmerkung: Daraus folgt, zum (x-mal) wiederholten Male, dass LENR weder Kernspaltung, noch Kernfusion, sondern ein dritter Weg ist, um Energiegewinn aus einer Kernreaktion zu erzielen.

 

Update 14.1.19

Ein interessantes technisches Detail über den Ecat-SK: Ein Leser fragt im Rossi-Blog:

I

In der Vergangenheit sagten Sie, die Kerntemperatur  des E-Cat erreiche 1 eV* (oder 11.600 Kelvin.)
1. Ist dies die Durchschnittstemperatur während des normalen Betriebes, eines selbsterhaltenden Betriebes** oder eine Maximumtemperatur welche nicht überschritten werden sollte?
2. Welches ist die Initialtemperatur die nach einem normalen Start erreicht wird (z. B. 10 Minuten nachdem sie den Startknopf gedrückt haben)?
3. Erreicht die Kernemperatur 1 eV wenn der E-Cat nur 10 % seiner Nennleistung erreicht oder wird die Temperatur erreicht wenn 90 - 110 % der Nennleistung erreicht werden?

Antwort Rossi: Frage 1: Dies ist die Durchschnittstemperatur und auch die Temperatur im selbsterhaltenden Modus.
Frage 2: Die Initialtemperatur ist 1 eV.

Frage 3: Die Modulation der Energie wird durch das An- und Abschalten des Reaktors erzeugt, die Temperatur ist immer 1 eV.

*11.326° Celsius
** Der E-Cat läuft eine gewisse Zeit auch im selbsterhaltenden Modus, d. h. ohne Steuerungssignale

 

 

Update 13.1.19

Vor gut einem Jahr hatte ich ein Seminar und ein Folgeseminar hier im Fehnmuseum in Großefehn durchgeführt. Das erste Seminar war überaus gut besucht und wir mußten jede Menge zusätzlicher Sitzgelegenheiten besorgen.

Zur ersten Abendveranstaltung hatten wir an die hundert Teilnehmer. Wegen fortgeschrittener Zeit entschieden wir uns, den theoretischen Teil auf einen anderen Abend zu verlegen - hier kamen dann noch etwa 50 Teilnehmer.

Weil sich in der Zwischenzeit viel getan hat möchte ich am

Donnerstag, den 21. Februar um 19.30

ein "Update-Seminar" durchführen.  - Dies als Vorankündigung.

 

Update 12.1.19

Gute Frage und gute Antwort im Rossi-Blog http://rossilivecat.com/ :

Der Leser fragt: "Welches sind die Charakteristika die ein Kunde für den Ecat-SK erfüllen muß?"

Antwort Rossi:

1. Es muß sich um ein Industrieunternehmen handeln oder eine Fernwärmeeinrichtung.

2. Die Firma muß beweisen, dass sie schon jetzt die Menge der Wärme liefert, die sie zukünftig von uns beziehen will.

3. Die Firma muß finanzielle Referenzen vorlegen können, die belegen, dass sie die Rechnungen bezahlen kann.

4. Die Firma muß in einer Gegend ansässig sein, in welcher wir vertreten sind.

5. Die Firma muß gut konsolidiert sein.

6. Die Firma muß über die notwendigen Genehmigungen und Zertifikate verfügen. 

7. Die Firma muß über einen Ersatz verfügen, falls die Ecat einmal nicht funktionieren sollte.

Dies ist eine vorläufige Einschätzung, danach muß jeweils die spezielle Situation analysiert werden.

Anmerkung: Das ist eine professionelle Vorgehensweise die zeigt: Rossi meint es ernst.

 

Update 11.1.19

Für den Ecat-SK scheint es weitere Anfragen und Aufträge zu geben:

Ein Leser des Rossi-Blogs http://rossilivecat.com/ schreibt: "Falls es nicht vertraulich ist, können Sie uns sagen ob:
1. Sie im Kontakt mit potentiellen Kunden sind ---- Antwort Rossi: Ja
2. Sie haben bereits bestätigte Kunden ---- Antwort Rossi: Ja

Anmerkung: Die Kommunikation über den ersten Industrie-Auftrag für den Ecat-SK war derart detailliert, dass jetzt wohl eine Auftragsflut für Rossi zu erwarten ist. Technisch ist er vorbereitet, denn die simpel aufgebauten Reaktoren (Leistung rund 27 kW) werden mit Hilfe von Fertigungsautomaten (sehr wahrscheinlich von ABB) hergestellt. Nicht zu vergessen ist auch die erfolgreiche Demonstration in Stockholm im vergangenen Jahr, die rund 70 Teilnehmer kamen überwiegend aus der Privatwirtschaft.

 

Update 9.1.19

Wo jetzt die Entwicklung von LENR deutlich in Richtung Industrialisierung geht, erinnere ich mich gerne an mein Update vom 11.2.15:

Die Firma Black-Rock ist der größte Vermögensverwalter der Welt. Jetzt ist ein Dokument der Firma aufgetaucht (Kein Geheim-Dossier, sondern eine  Marktanalyse für Kunden), das wahrscheinlich rund drei Jahre alt ist.  Eine Passage lautet wie folgt:

"Wir beobachten intensiv “start-ups” (neu gegründete Unternehmen), die mit neuen Technologien, wie der Niedrig-Energie Nuklear-Reaktion und Fusion experimentieren. Wenn das erfolgreich ist, werden diese Bemühungen den Status-Quo komplett verändern und die traditionellen Energie-Produzenten schädigen. Menschen neigen dazu, zu überschätzen, was sich innerhalb eines Jahres tun kann, aber unterschätzen, was innerhalb einer Dekade passieren kann."

Die Original-Broschüre von Blackrock ist hier zu finden: us-shale-boom-us-version.pdf

Den englischen Originaltext des von mir übersetzten Textes finden Sie im zweitletzten Absatz auf Seite 11.

Was heißt das: Es gibt nicht nur die Gier an fossilen Brennstoffen zu verdienen, sondern die gleiche Gier wartet auch auf das Geldverdienen mit LENR, insofern darf man auch aus diesem Blickwinkel erwarten, dass LENR ein Erfolg wird. Ein Problem wird für die 'Geldverdiener' das Verknappen von LENR, um den Preis in die Höhe zu treiben, denn das wird auf Dauer nicht funktionieren.

 

Update 8.1.19

Rossi macht es mal wieder spannend (und gut): Unter dem Link http://www.ecatskdemo.com/  findet man bereits die Einstellung für die Demonstration des Ecat-SK für den 31.1.19 (Das nachfolgende Bild ist ein Screen-Shot, die akuelle Anzeige ist unter dem o. g. Link zu finden.)

 

Eine Leserin schreibt: "Ich habe den Spot der Präsentation des Ecat-SK gesehen: Entzückend!"  Rossi antwortet: "Die Präsentation wird noch viel entzückender. Nach 40 Jahren der Ächtung wird LENR ein 'Player' in der in der industriellen Realität."

Sonst benutze ich dieses Wort ja nicht, aber diesmal: "Wow!"

 

Update 7.1.19

Einige wichtige Detailinformationen aus dem Rossi-Blog http://rossilivecat.com/ zur Präsentation am 31.1.19:

Ich übersetze, teilweise sinngemäß, ggf. gekürzt: In Ihrer Antwort an "Die Zukunft ist jetzt" haben Sie gesagt, Sie hätte Bälle aus Plasma im QX gesehen, können Sie uns mehr darüber sagen?

Antwort Rossi:  Wie Sie wissen können wir über die Angelegenheit nur diffus reden. Wir werden sehr interessante Dinge während der Präsentation sehen. - Es wird möglicherweise eines der faszinierendsten Dinge sein die wir sehen werden, also lassen Sie uns bis zur Präsentation des Ecat SK warten. Wir werden den Ecat SK in einem 'Show Room' sehen und wir werden ein Video sehen das bereits angefertigt wurde und, wie Sie wissen, eine Fabrik (einen Saal) der durch den Ecat SK beheizt wird. Dort haben wir eine Kamera in strategischer Position aufgestellt um in das Plasma sehen zu können. Wir haben sieben Kameras an sieben entscheidenden Stellen plaziert und, ganz ehrlich, es wird sich lohnen die zwei Stunden des Direct-Streaming zu verfolgen. - (Es folgt noch Dank an Franc Acland von Ecat-World  http://e-catworld.com/ )

 

Update 5.1.19

Ein Leser des Rossi-Blogs http://rossilivecat.com/  stellt eine berechtigte Frage:

1.Denken Sie darüber nach für das erste Jahr der Energielieferung eine Preisreduzierung vorzunehmen, wenn einige der ersten Kunden bereit wären Details, wie die verbrauchte Energie und die gelieferte Energie im Internet bekanntzugeben? - Diese Kunden würden damit die Energieersparnisse öffentlich machen, was sicher manche Firmen und Regierungen  interessieren würde, speziell in Europa. Dies würde Ihnen sicher helfen ihre Produktverkäufe schnell und in großem Umfang zu steigern.

2. Falls nein, warum?

Antwort Rossi: "Wir können diesen Vorschlag prüfen".

Ich kann mir denken warum Rossi noch zögerlich ist. Die erste Lieferung von Heizenergie hat gerade erst (im November) begonnen und ich kann mir nicht vorstellen, dass dieser Vorgang vom ersten Moment an reibungslos verläuft. Eine laufende Bekanntgabe von Daten würde also zwangsläufig auch die Anfangsschwierigkeiten protokollieren. (MeineVermutung).- Rossi hat allerdings mehrfach betont, dass es jedem Kunden freistehe über die Funktion des Ecat zu berichten. Ich denke das wird auch geschehen, sobald klar ist, dass der Ecat dauerhaft seine Aufgabe erfüllt.

 

Update 4.1.19

Bei "Querdenken TV" ist der dritte Teil meiner Artikel-Serie über LENR erschienen:

https://quer-denken.tv/die-zukunft-hat-schon-begonnen-und-niemand-merkt-es-teil-3/

 

Update 2.1.19

Ich habe mir noch einmal überlegt, welche Veröffentlichungen in den letzten Jahren zum Thema LENR besonders wichtig waren. Natürlich: Die Patente von Rossi und Airbus, dass Lugano-Gutachten LuganoReportSubmit.pdf usw. Dabei gerät das Gutachten von Pamela Mosier-Boss MosierBossinvestigat.pdf leicht in Vergessenheit, dabei hat es LENR in den USA zum entscheidenden Durchbruch verholfen. Verkürzt kann man sagen: Eine US-Bundesbehörde hat nach sorgfältigster Prüfung in Zusammenarbeit mit einer Universität festgestellt: LENR ist real!

An manchen Stellen liest sich die Geschichte des Gutachtens wie ein Krimi, weil es nicht unbedingt willkommen war. - Hier zeige ich noch einmal meine Updates aus dem Jahre 2016 dies ich mit dem Thema beschäftigen:

 

Update 13.9.16

Am 3.9. und 7.9. hatte ich über einen umfangreichen Bericht der DTRA (Defense Threat Reduction Agency) geschrieben. Ich hatte auch angemerkt, dass sich der  Bericht wie eine Total-Rehabilitierung von Pons und Fleischmann liest. In der LENR-Szene herrschte erst ungläubiges Schweigen - auch in der Presse. Der DailyCaller hat beim Verteidigungsministerium nachgefragt, ob der Bericht authentisch sei, die Antwort war ein schlichtes "Ja". - Die Auswirkungen dieses

Berichtes auf die Wissenschaft, die Medien und die Politik sind noch überhaupt nicht absehbar.  Hier ist der Original-Artikel: 

http://dailycaller.com/2016/09/11/feds-may-have-made-a-huge-breakthrough-incold-fusion/ 

Hier meine Übersetzung, teilweise sinngemäß, gekürzt: „Eine Bundesbehörde hat einem Bericht zufolge möglicherweise kürzlich die „kalte Fusion“ entdeckt. 

Ein Bericht der U.S. Defense Reduction Agency (DTRA) behauptet, dass Forscher der Regierung die Existenz der kalten nuklearen Fusion bestätigt hätten. Dieser Report war angeblich von Wissenschaftlern der Space und Naval Warfare Systems Command und der Universität von New Mexico autorisiert. 

Der Bericht der DTRA enthält einige Statements, die ein Nachfragen auslösen, weil sie für ein Dokument der Regierung doch eher unüblich sind. Etwa: 'Viele US Militäraktionen in diesem Jahrzehnt, wie auch die meisten in den neunziger Jahren, waren entweder durch geopolitische Interessen der Ölversorgung ausgelöst oder waren die Folge davon.' 

Der Report  ist außerdem in einem Stil geschrieben, der für eine Regierungsveröffentlichung eher unüblich ist. Der Report sagt außerdem, das keine weiteren Forschungen beabsichtige. 

Die DTRA hat das Dokument als authentisch bestätigt.“

Update 16.9.16 

Es herrscht immer noch ungläubiges Staunen in den USA über die Veröffentlichung des Verteidigungsministeriums. (Update 13.9.)  Selbst in den LENR-Foren ist man überrascht, denn man kannte bisher immer nur Widerstände. Dass sich aber nun eine Bundesbehörde quasi an die "Spitze der Bewegung" stellt und das ganze auch noch "kalte Fusion" nennt, das war nicht zu erwarten. - Dabei hätte man es wissen können, denn mit der Kernspaltung ist es vor rund einem halben Jahrhundert genauso gelaufen: Das Energieministerium war an dieser neuen Technologie nicht interessiert (denn es war schon damals voll unter dem Einfluß der Kohle- Öl- und Gaslobby). Das amerikanische Verteidigungsministerium machte es dann eben alleine. Am Ende trieben die ersten Atomkraftwerke, in den USA wie in Rußland, Atom-U-Boote und Flugzeugträger an. Die zivile Nutzung hinkte mächtig hinterher. 

Was einige Kommentatoren bei dem Bericht völlig verstört hat, ist, dass die Gutachter, ganz ungefragt, auch eine politische Bewertung vorgenommen haben. Sie monieren nämlich, dass wegen Öl Kriege geführt wurden.

Nach dem ersten Pressebericht im "DailyCaller" folgt nun die bedeutende Wissenschaft-Zeitung "New Scientist". Leider kann ich den Bericht nicht umfassend wiedergeben, weil New Scientist 35$  für den vollen Text haben will. Aber EcatWorld hat den Text gelesen und zusammengefaßt: http://www.ecatworld.com/2016/09/16/new-scientist-cold-fusion-is-back/

Ich übersetzte, wie immer, teilweise sinngemäß und gekürzt. Der Titel lautet: Die Kalte Fusion ist zurück! - (Untertitel) Die wissenschaftlich kontroverseste Technologie ist zurück! (Für Teile der politischen Klasse in den USA, die Mainstream-Wissenschaft und die Mainstream-Medien ist schon dieser Satz ein Sakrileg: Wieso Kalte Fusion - die gibt es doch gar nicht - und überhaupt: Man hatte das Thema doch erfolgreich erschlagen!) 

Die Behauptung, man habe die Sonne im Labor gezähmt, wurde vor 25 Jahren nicht geglaubt. So - warum investieren die Regierung und private Investoren wieder Geld in diese Technologie? Frank Acland (Ecat-World) schreibt: Der Autor des Artikels, Brooks, hat eine wirklich anerkennenswerte Arbeit geleistet. Er beschreibt die weltweiten LENR-Aktivitäten und erwähnt, dass das Forschungsgebiet weltweit die Aufmerksamkeit seriöser Forscher erregt habe. Er erwähnt auch die rechtlichen Auseinandersetzungen zwischen Rossi und Industrial Heat, blickt aber auch auf andere Aktivitäten. - Der Autor weist auch darauf hin, dass das Repräsentantenhaus den Verteidigungsminister um einen Bericht zu LENR gebeten habe. 

Soweit der New Scientist. Inhaltlich ist das alles bekannt, neu ist die öffentliche Diskussion. Das heißt lange nicht, dass das Thema "durch" ist. Mainstreammedien und Mainstream-Wissenschaft ignorieren es nach wie vor oder versuchen es zu diskreditieren. Nicht wenige Lehrstühle und Forschungsaufträge sind von der Carbon-Lobby finanziert. Warum sollte es hier anders laufen als bei der Tabak- oder Zuckerindustrie? Die Gesundheitsgefahren sind seit Jahrzehnten bekannt, werden aber mit viel Geld und Forschungsaufträgen heruntergespielt. 

Was diese Lobbyisten dabei nicht "auf dem Schirm" haben, ist, dass z. B. der "Energie-Habenichts" Japan konsequent an der kalten Fusion arbeitet. In einem Institut, in welchem die LENR-Aktivitäten von Mitsubishi und der Universität Tohuko zusammengefaßt wurden, wird angekündigt, das spätestens 2020 ein funktionierendes LENR-Gerät auf dem Markt sei. Und in Rußland gibt es ein regelrechtes "LENR-Fieber". Die staatlichen Universitäten liefern sich einen Wettlauf in der Erforschung und Entwicklung der Technologie. 

Und so ist auch der Aufforderung des des Repräsentantenhauses an den Verteidigungsminister von der Sorge getragen, dass die USA bei LENR ins Hintertreffen geraten könnten.

Update 30.11.16

Meine LENR-Heldin des Jahres: 

 

 

Da hat man sich nun daran gewöhnt, sich an Öl und Ölprodukten über Jahrzehnte eine goldene Nase zu verdienen und dann kommte eine Technik daher, mit welcher man das Öl nicht mehr braucht. Am Öl verdienen ja nicht nur die Förderländer, sondern auch die Verarbeiter und Distributeure. Entsprechend lang ist die Liste der LENR-Verhinderungsversuche. 

Der erste koordinierte Versuch war wohl die bewußte Fehlinterpretation der Forschungsergebnisse von Fleischmann und Pons, ‚spektakulär‘ beschrieben im Abschnitt „Das MIT und der Tod von Eugene Mallove“. 

Schmerzlich hat  auch Andrea Rossi erfahren müssen, was es heißt, eine unerwünschte Technologie erfunden zu haben. Aber auch einer seiner Weggefährten, Francesco Celani, berichtete auf der diesjähren UNEnergiekonferenz: "Vor einigen Jahren gab es eine gewichtige Opposition gegen jede Art von LENR-Studien, ausgelöst durch die Mainstream-Wissenschaft. Es wurde  wissenschaftliche Dokumente vernichtet und in einem Falle sogar Laboreinrichtungen. Glücklicherweise haben einige unabhängige Politiker gegengesteuert, z. B. durch zahlreiche parlamentarische Anfragen." 

Die Behinderungen der Technologie sind zahlreich und es braucht nicht viel Fantasie, um deren Ursprünge zu suchen und zu finden. 

Da wundert es dann doch, dass die wichtigste und fundierteste Veröffentlichung zu LENR, die zudem eine eindeutige Bestätigung deren Funktion beinhaltet, von einer offiziellen Stelle der US-Army kommt, der sog. DTRAReport: MosierBossinvestigat.pdf – Aber, so einfach war das dann doch nicht.  Steven A. Krivit, Herausgeber der New Energy Times, 

http://news.newenergytimes.net/2016/09/14/the-dtra-lenr-report-that-isnt-a-dtrareport/ 

hat herausgefunden, welche Grabenkämpfe es um die Veröffentlichung gegeben hat. Krivit ist übrigens einer der profiliertesten Verfechter von LENR, aber für ihn ist Andrea Rossi ein Intimfeind. Die LENR-Gemeinde rätselt seit Jahren, warum das so ist. Möglicherweise ist Rossi's problematischer Charakter ein Grund dafür.  Krivit war allerdings so fair, kürzlich eine E-Mail zu veröffentlichen, in welcher ein ehemaliger Navy-Wissenschaftler, Toni Tether, die Funktion des E-Cat ausdrücklich bestätigte. (Sh. Abschnitt „Die seltsame und faszinierende Geschichte des Erfinders Andrea Rossi“) 

Ich gebe hier den gekürzten Bericht von Krivit wieder, den ich teilweise sinngemäß übersetzt habe: 

Eine der Verfasserinnen des sog. DTRA-Reports ist Pamela Mosier-Boss. (DTRA: Defense Threat-Reduction Agency)  Mosier-Boss ist ein „Analytical Chemist“, die von 1989 bis 2015 bei dem U.S. Navy’s Space and Naval Warfare Systems Center (SPAWAR) in San Diego gearbeitet hat. 2012 wurde sie aprupt aufgefordert, Ihre Forschungen hinsichtlich LENR sofort einzustellen, alle bereits bewilligten und ungenutzen Mittel zurückzugeben und alle Publikationen bezüglich LENR zu unterlassen. Mosier-Boss‘ Report „Investigation of Nano-Nuclear Reactions in Condensed Matter” ist eine Zusammenfassung ihrer LENR-Forschungen bei SPAWAR. Nachdem ihre LENR-Forschungen beendet waren, mußte sie kämpfen, um ihre Forschungsergebnisse doch noch zu veröffentlichen. 

Mosier- Boss sagte „Das Projekt war nicht klassifiziert und der DTRA-Manager, William Wilson stimmte zu, dass der Bericht publik gemacht werden sollte. Aber er hatte interne Probleme, die Veröffentlichung durchzusetzen. Man sagte ihm, er brauche drei Prüfer, was für einen finalen Report mehr als unüblich ist. Dennoch gaben sie am Ende die Zustimmung zur Veröffentlichung. Diese Genehmigung zur Veröffentlichung ist dem Dokument beigefügt." Es war aber nur eine Teilgenehmigung. 

Mosier-Boss war ganz schön dreist bei der endgültigen Durchsetzung  der Veröffentlichung. Weil sie auf mehrfache Anfrage keine offizielle Antwort bekam, hat sie das DTRA-Logo einfach in den Bericht hineinkopiert und ihn veröffentlicht. Auf Grund ihres hohen Ansehens blieb den DTRA-Offiziellen nichts anderes übrig, als gute Mine zum bösen Spiel zu machen. 

Krivit rief den Leiter der Pressestelle der DTRA,  Ron Lovas, an. 

So lief die Unterhaltung: 

Krivit: Ist das tatsächlich ein DTRA-Report? 

Lovas: Die Dokumente sind authentisch 

Krivit: Hat die DTRA irgendetwas zu tun mit der Autorenschaft dieses Reports und wenn das so ist, welche Rolle spielte die DTRA? 

Lovas: Der Report wurde von Wissenschaftlern verfaßt, die vom Staat bezahlt werden und die diesen Bericht nach Fertigstellung an die DTRA lieferten. 

Krivit: Hatte die DTRA irgendetwas mit der Autorenschaft dieses Reports zu tun und wie wurde er veröffentlicht? 

Lovas: Die Arbeit wurde von Wissenschaftlern verrichtet, die von Staat bezahlt werden, wie es auch aus dem Report ersichtlich ist und nach Prüfung für die allgemeine Veröffentlichung freigegeben. 

Also, eine Eiertanz um die Veröffentlichung des Reports, der sich von 2012 (Fertigstellung des Reports) bis Mitte 2016 hinzog. Niemand wollte so recht die Verantwortung übernehmen, bis Pamela Mosier-Boss es selbst tat. 

Was sagt der ukrainische Professer Vladimir Vysotskii so schön zu LENR: "Der Geist ist aus der Flasche und kann nicht wieder hineingesteckt werden!" 

 

Update 31.12.18

Zwei interessante Meldungen aus dem Rossi-Blog http://rossilivecat.com/ zur praktischen Anwendung des E-cat.

Ein Leser fragt: " Können Sie sich vorstellen, dass der Ecat nur für die Produktion von Elektrizität genutzt werden könnte? Da gibt es keine Begrenzung für den Bedarf an Elektrizität und Sie könnten sich ganz darauf konzentrieren Strom an das Netz zu verkaufen." Antwort Rossi: "Nein, ich denke der Ecat wird führend bei der Produktion von Hitze, das ist die Hauptaufgabe. Von hier aus können wir uns auf andere Felder ausbreiten, wie z. B. die Elektrizität."

Anmerkung: Die Möglichkeiten zur Nutzung des Ecat als Wärmequelle sind nahezu unendlich: Allein die Beheizung von Treibhäusern in sonst unwirklichen Gegenden würde zu einer Revolution in der Landwirtschaft führen. Der Ersatz der Befeuerung aller Kraftwerke, die bisher mit Kohle, Öl, Gas, Atomkraft und dergleichen betrieben werden durch den Ecat ist eine Aufgabe für Jahrzehnte.

Die direkte Produktion von Elektrizität durch LENR beherrschen im Prinzip schon heute Leif Holmlid (sh. Update vom 23.12.) und die Firma Brilliant-Light-Power ist ebenfalls "dicht dran". Aber die Geräte beider letztgenannten Firmen sind komplizierter aufgebaut als der Ecat. Und selbst wenn der Ecat mit einem Stirling-Motor, einer Mikroturbine oder mit einem thermoelektrischen Element zur Stromerzeugung gekoppelt wird, ist seine Technik immer noch simpler als die Technik von Holmlid oder BLP.

So denke ich, dass schon bald Firmen Lizenzen von Rossi erwerben werden, die an der Produktion von Elektrizität interessiert sind. Und wenn sich Firmen wie Siemens oder General Electric dem widmen würden, wäre für eine weltweite Verbreitung schnell gesorgt.

In letzter Konsequenz ist die dezentrale Erzeugung elektrischen Stromes mittels LENR der logische Weg, denn hierfür benötigt man weder Großkraftwerke noch ein Verteilernetz in der bisherigen Form. Allein das Benennen dieser Möglichkeit läßt erahnen, welche Widerstände es gegen diese Art der Energieerzeugung geben wird.

Weiteres Thema:

Ein Leser fragt: " Denken Sie nicht der Ecat könnte auch dort genutzt werden, wo nur sehr geringe Mengen an Energie gebraucht werden, z. B. in Taschenlampen, Mobiltelefonen usw.?" Antwort Rossi: "Nein, ich denke nicht das der Ecat für derartige Anwendungen geeignet ist, obwohl man ja sagt 'sag niemals nie'."

 

Update 29.12.18

Ich möchte auf einen (anonymen) Eintrag in meinem Gästebuch aufmerksam machen, denn da schreibt ein Leser (offensichtlich aus berufenem Munde):

"LENR kann man als beschleunigten Materiezerfall beschreiben. Jedes Element hat eine natürliche Zerfallszeit und zerfälllt mit der Zeit in das nächstniedrigere Energieniveau und gibt dabei Bindungsenergie in Form von Wärme ab. Dieser Phasenübergang ist in der Natur sehr langsam und die abgegebene Energie deshalb kaum bemerkbar. Wird dieser Prozess aber künstlich verkürzt, dann wird auch die Energie in einem kürzeren Zeitraum abgegeben.  Das ist das Grundprinzip für den "Rossi Effekt" und das "Wie"  für diese verkürzte Zerfallszeit ist deren Geheimnis. Damit sind wir aber schon sehr, sehr, sehr nah dran!"


Update 27.12.18

Ich möchte darauf aufmerksam machen, dass ich auf der Webseite https://quer-denken.tv/ eine Reihe von Veröffentlichungen zu LENR mache. Zwei Folgen

 https://quer-denken.tv/die-zukunft-hat-schon-begonnen-und-niemand-merkt-es/  und

https://quer-denken.tv/die-zukunft-hat-schon-begonnen-und-niemand-merkt-es-teil-2/

sind bereits erschienen und in ungefähr 14-tätigem Abstand erscheinen weitere Folgen. Zum Schluß der Beiträge soll es ein Interview geben. Ich kann die Beiträge zum Lesen empfehlen, weil sie anders aufgebaut sind als mein Blog und am Ende eine schöne Gesamtübersicht zum Thema LENR geben. Die Beträge stelle ich auch in ein Extra-Kapitel dieses Blogs ein.

 

Update 23.12.18

......Breaking News.......Breaking News......Breaking News....Breaking News......

Noch am 19.12. hatte ich geschrieben, dass der Reaktor von Prof. Leif Holmlid jederzeit die Marktreife erreichen kann. Dies scheint bald der Fall zu sein. Aber der Reihe nach. Im  https://www.lenr-forum.com/forum/thread/5789-norront-fusion-energy-as/ hat ein gewisser Shane D. geschrieben: (Ich übersetze einige Auszüge) "Ich weiss nicht, warum ich nicht mehr auf diese Firma geachtet habe, obwohl sie doch die am meisten respektierten Namen auf dem LENR-Gebiet hinter sich hat: Holmlid, Olaffson, Gunderson.

Hier der Auszug aus einer Presseerklärung vom Mai 2018 (!) 'GU Venture Company UltraFusion Nuclear Power AB, gegründet von Prof. Leif Holmlid von der Universität Göteborg kooperiert mit der Norront Fusion Energy AS. Es ist beabsichtigt die Ziele der Unternehmen zusammenzufassen, die Ressourcen effizient zu nutzen und das Projekt eines gemeinsamen Reaktors voranzutreiben. Ultra Fusion basiert auf der Fusionsforschung von Leif Holmlid und gehört ihm und GU Ventures. Ultra Fusion experimentiert mit einem kleinen Fusionsprozess, der am Ende mehr Energie erzeugt als ihm vorher zugeführt wurde. Diese Ergebnisse wurden bereits 2015 veröffentlicht, aber danach wurden weitere Ergebnisse erzielt und zum Patent angemeldet.

Norront Fusion Energi AG baute parrallel ähnliche Prototypen, mit kleinen Unterschieden aber basierend auf der gleichen Forschung. Sie zeigten dieselben einzigartigen Ergebnisse.

Für mehr als drei Jahre haben Norrent und UltraFusion kooperiert, was nun zu einem Zusammenschluß geführt hat.

Dr. Dag H. Zeiner-Gundersen und PhD Student Sindre Zeiner-Gundersen leiten die Forschung und die Kommerzialisierung in Norwegen.'

Die Webseite von ist aussagekräftig: http://www.norrontfusion.com/

Norront wirb mit der Herstellung energiereicher Teilchen

und fragt auch gleich, was man davon halten würde, Muonen mit einem Reaktor zu produzieren, den man auf einen Tisch stellen könnte.

Gemeint ist wohl dieses Gerät, das schon öfter gezeigt wurde:

So richtig interessant wird es bei den gezeigten Ergebnissen der Produktion energiereicher Teilchen:

Diese Grafik zeige ich mit Erlaubnis von Norront:

Gezeigt werden hier die produzierten Hochenergie-Partikel in Dunkelblau gegenüber der normalen Hintergrundstrahlung. Der Energie-Peak liegt bei 4,5 MeV.

Dazu gibt es folgende Erläuterungen: (Verbindlich ist nur der englische Orginaltext) "Die Technologie nutzt eine kondensierte Form ultradichten Wasserstoffs, mit einem Abstand von Picometern. Der ultradichte Wasserstoff ist durch Zerstörung desintegriert um einen kontrollierten Fluß hochenergetischer Partikel zur Produktion von Energie und Elektrizität zuzulassen. Keine schädlichen Emissionen oder gefährliche Materialien entstehen aus diesem Prozeß. Norrent Fusion Energy AS macht zur Zeit gute Fortschritte in ihrem 4-Jahresprogramm bei der Entwicklung ihrer erneuerbaren Energien auf Grund kondensierter Wasserstoff-Technologie (CHE).

Ein wesentlicher Meileinstein und Technologiefortschritt wurde im August 2017 erreicht, und zwar mit dem konsistent hohen Fluss energiereicher Teilchen, die von dem Reaktor produziert wurden, dh. die Produktion einer hohe Energie.  Experimental-Reaktoren sind zur Zeit als multiple Testreaktoren zur Validierung eingesetzt, um die direkte Produktion von Elektrizität zu verifizieren. Test Demonstrations-Systeme mit Muonen-Produktion arbeiten in diesem Moment in verschiedenen Anlagen in Norwegen und auch in Schweden.

Ultradichtes Hydrogen ist ebenso von großer Wichtigkeit für andere wissenschaftliche und industrielle Anwendungen."

Es zeigt sich also, Norront ist ungefähr so dicht an der Industrialisierung wie Rossi, wobei Rossi ein bißchen die Nase vorn hat. Egal wer schneller ist und egal auch ob noch andere Anbieter hinzukommen (was zu erwarten ist), der Markt wird alle Geräte aufsaugen wie ein trockener Schwamm. Egal auch ob der Wirkungsgrad bei 5 oder 10 oder 1000 liegt, alles ist besser als die Produktion von Wärme und Elektrizität mittels fossiler Brennstoffe.

 

Update 22.12.18

Im Mai 2014 habe ich ganz bescheiden mit diesem Blog begonnen. Im ersten Jahr lagen die monatlichen Besucherzahlen bei einigen Dutzend pro Monat. Gerade habe ich die Gesamtzahl der Besucher (kumuliert) seit dieser Zeit abgelesen, es sind 579624!

 

Update 21.12.18

Zwei weitere Übersetzungen (teilweise sinngemäß, evtl. gekürzt) aus dem Rossi-Blog http://rossilivecat.com/

Ein Leser fragt: "Welche Schritte erwarten Sie von Ihren Gegnern nach der Präsentation des Ecat-SK?" Antwort Rossi: "Unsere Strategie Wärme zu verkaufen anstatt Anlagen, hat unsere 'Armee' in eine starke Position gebracht, mit einem soliden Verteidigungssystem und der Bereitschaft uns gegen unverschämte Angriffe zu wehren. Ich denke, wir sind sogar in der Lage in der ersten kritischen Phase zu reagieren. Dazu haben wir uns die möglichen Angriffsszenarien genau angesehen, in welcher Art sie auch auftauchen mögen."

Eine Leserin fragt: "Welche Kriterien haben Sie der Konstruktion des industrialisierten Ecat angelegt - wenn überhaupt?" Antwort Rossi: "Einfachheit, Sauberkeit, einfache Installation, die einfache Möglichkeit der Produktion großer Stückzahlen bei Benutzung handelsüblicher Komponenten, robust, zuverlässig und verfügbar ohne Lieferschwierigkeiten bei niedrigen Kosten. Nichts ist dabei "schick" oder exotisch."

Die Beschreibung der Kriterien durch Rossi läßt auf eine erfolgreiche Industrialisierung des Ecat-SK hoffen. Zur Erinnerung: Der erste Ecat außerhalb eines Labors heizt seit rund einem Monat eine Frabrikhalle in der Größe eines Tennisplatzes (bei 3m Höhe) auf eine Temperatur von 25° Celsius, bei draußen winterlichen Temperaturen.

 

Update 19.12.18

Ich hatte schon mehrfach über die Arbeiten von Prof. Leif Holmlid (Universität Göteborg) geschrieben. Im Gegensatz zu Rossi, der ungeachtet einer wissenschaftlichen Klärung die Vermarktung seines Ecat vorantreibt, sieht Holmlid diese Klärung  als vorrangig an. Das hat zur Folge, dass Holmlid als einer der führenden LENR-Wissenschaftler anerkannt  und auch schon mehrfach bei der amerikanischen physikalischen Gesellschaft in Erscheinung getreten ist. Im Unterschied zu Rossi benutzt Holmlid zur Anregung der "kalten" Kernreaktion einen Laser. Es wird berichtet, dass bei ihm nicht die Erzeugung von Wärme im Vordergrund steht, sondern die direkte Erzeugung elektrischen Stromes. Holmlid und sein Team arbeiten sehr verschwiegen und ohne große Ankündigungen, aber es kann jederzeit sein, dass marktfähige Geräte erscheinen.

Nun hat Holmlid wieder ein wissenschaftliches Papier veröffentlicht, und zwar im 'Journal of Cluster Science'. Ich kann dieses Papier Holmlid2018_Article_Laser-InducedNuclearProcessesI.pdf nicht zuverlässig übersetzen und beschränke mich auf ein paar Randbemerkungen.

In dem genannten Artikel bedankt sich Holmlid u. a.  bei

Dr. Bernhard Kotzias von Airbus in Bremen für dessen Unterstützung.

Dr. Kotzias ist auch bei dem erteilten europäischen LENR-Patent EP3047488B1.pdf als Erfinder genannt.

Hier ein Auszug aus der Patentschrift des erteilten Patents von 2018, der sehr schön und deutlich zeigt, wie mit LENR Ernergie erzeugt werden kann.

Als Ziel wird in der Patentschrift unter anderem ausdrücklich der Betrieb von Luftfahrzeugen mit LENR genannt, wobei die Füllung der dort verwendeten Reaktoren einmal pro Monat erneuert werden soll.

Immer wieder erstaunlich - und deswegen wiederhole ich es so oft - das derartige Statements eines Weltkonzerns von Politik und Medien in Deutschland nicht zur Kenntnis genommen werden, obwohl hier  die wirklichen Weichen für eine "grüne" Zukunft gestellt werden. 

 

Update 17.12.18

Allen Leserinnen und Lesern wünsche ich ein frohes Weihnachtsfest und ein glückliches Neues Jahr.

Als Bildergruß habe ich eine Ansicht unseres Hauses aus den Vorjahren ausgewählt, weil es hier einfach nicht schneien will. Und ein Weihnachtsbild ohne Schnee fand ich nicht zumutbar.

Was LENR und insbesondere den Ecat von Andrea Rossi angeht, bin ich für das kommende Jahr optimistisch. Rossi hat sich mehr als einmal mit seinen terminlichen Einschätzungen vertan, aber soweit ich das beurteilen kann: Gelogen hat er nie. Deshalb halte ich auch seine Angaben zum gewerblichen Einsatz des Ecat-SK in einer Werkshalle für zuverlässig. Mit anderen Worten, wenn die Firmenchefs es sich trauen, werden sie irgendwann in den kommenden Monaten über den erfolgreichen Einsatz des Ecat berichten und damit wäre dann der Durchbruch endgültig geschafft.

Eine Vervielfachung der Produktionsanlagen für den Ecat wäre die Folge, denn an Geld dürfte es nicht mangeln, die Investoren stehen wahrscheinlich schon jetzt Schlange.

 

Update 16.12.18

Hier ist der erstaunliche Stand der Dinge bei der Einführung des Ecat in den Markt. Nachzulesen auch im Rossi-Blog http://rossilivecat.com/ .

Ein Leser schreibt: "Lieber Andrea Rossi, ich habe das Youtube-Video Ihrer Ecat QX-Demonstration in Stockholm am 24. November mit einer Leistung von 20 Watt gesehen: Es ist unglaublich , dass  Sie nach einem Jahr in der Lage sind, dem Markt einen Ecat zu liefern der 20 kW leistet und am 31. Jan. vorgestellt werden soll. Sind Sie sich sicher, dass das nicht ein bißchen eng wird?" Rossi:"Ich bin sicher. Wir sind schon fertig."

Ausschnitt aus einer anderen Mail. Ein Leser schreibt:

"Ich hoffe Sie genießen das Wetter in Florida, wir haben Schnee und kaltes Wetter in Wisconsin. Wir haben eine Propan-Heizung und ein geothermisches Heizsystem, aber ein Ecat würde uns mehr gefallen. Machen Sie weiter mit Ihrer großartigen Arbeit."

Antwort Rossi: "Danke für Ihre Hinweise; ja, im Moment arbeite ich in Miami, das Wetter ist schön, aber während den letzten zwei Wochen  war ich nicht weit weg von Ihnen in einer Fabrik(halle) die mit einem Ecat geheizt  wurde."

 

Update 13.12.18

Wieder zwei sehr interessante Beiträge zum gestrigen Thema:

Der Leser fragt: "Bei der Fabrik, die Sie mit dem E-cat SK auf 25° Celsius heizen, arbeitet der E-cat ununterbrochen oder mit Start/Stop?" Antwort Rossi: "Es wird ein Thermostat benutzt, weil die Energie des Ecat SK viel höher ist als benötigt."

Dann eine sehr interessante Leserfrage:

"Werden Sie Klienten, die Besucher akzeptieren, einen Bonus gewähren?"

Antwort Rossi: "Danke für den Rat".

Ja, das war eine gute Frage, denn die große Akzeptanz für den Ecat wird erst erreicht werden, wenn Kunden der Öffentlichkeit über seine einwandfreie Funktion berichten. Und dann wäre ein Bonus genau der richtige Weg.

 

Update 12.12.18 

Zwei ganz wichtige Meldungen zur Industrialisierung des Ecat-SK:

Frank Acland fragt: "Heizt der E-Cat SK nach wie vor die Fabrik auf 25° Celsius? Wenn ja, seit wann tut er dies durchgehend?"

Antwort Rossi: "Ja, er arbeitet seit dem 19. November".

Und hier gleich noch eine Leseranfrage zum selben Thema:

Frage von Raffaele Bongo: "Mit Ihrem Ecat heizen Sie zur Zeit eine industrielle Anlage auf 25 ° Celsius.

1 - Können Sie uns sagen, warum Sie diese Art der Anwendung gewählt haben? Logisch wäre es für einen Raum in dem Menschen arbeiten, die Temperatur niedriger anzusetzen, z. B. 21 - 22 Grad." Antwort Rossi: "Es war der Wunsch des Kunden."

2 - Könnten Sie uns sagen wie groß die Fläche des Raumes und sein Volumen ist?" Antwort Rossi: "Das weiß ich nicht ganz genau, aber ich würde sagen so um die 250 Quadratmeter bei einer Höhe von 3 Metern."

Weiter schreibt R. Bongo: "Heute können wir sagen, dass der Ecat das Labor verlassen hat um der Menschheit zu dienen. Eine neue Ära hat begonnen, geformt durch Ihre Arbeit und die Arbeit Ihres Teams."  Und fügt scherzhaft hinzu: "Meine Kristallkugel hat das vorausgesagt." "Meine ganze Unterstützung und Gratulation an in gesamtes Team."  Rossi antwortet: "Danke für Ihre Wünsche" und fügt humorvoll hinzu: "Ich habe eine Frage an Sie: Wieviel kann man mit Ihrer Kristallkugel verkaufen? Das ist ein Instrument was ich in meinem Labor gut gebrauchen könnte."

 

 

Update 10.12.18

Ein weiter Artikel aus China, per Google Translater übersetzt:

[Laut der Website von en-maktoob.news.yahoo berichtet am 10. März 2015] Cold Fusion ist eine revolutionäre Energiequelle, die vor 25 Jahren entdeckt wurde, wurde jedoch von Mainstream-Physikern weggelassen. Forscher auf dem Gebiet der Wissenschaft haben die Forschung wieder aufgenommen.

        Vor kurzem wurden 34 Artikel in diesem Bereich in der Fachzeitschrift Contemporary Science veröffentlicht. Nuklearphysiker aus Indien, den Vereinigten Staaten, China, Japan und Frankreich berichteten, dass Kaltfusion echt ist und ernst genommen werden sollte.

        Die Kaltfusion ist auch als besonderer Teil der niederenergetischen Kernreaktion (LENR) bekannt. 1989 erklärten zwei Chemieprofessoren an der University of Utah in den Vereinigten Staaten, dass sie die Fusion in einem Desktop-Experiment erreicht hätten, und sagten, dass abnormale Hitze beobachtet wurde, als schweres Wasser mit einer Palladiumkathode elektrolysiert wurde.

        Amerikanische Physiker sagen, es gibt direkte Beweise dafür, dass der Kaltfusionseffekt real und im Wesentlichen eine Kernreaktion ist, und dass diese wichtige Arbeit jetzt finanziert werden sollte, um die Bedingungen der Kaltfusion und andere damit zusammenhängende Auswirkungen zu untersuchen und Informationen zu sammeln, die zum Verständnis der Kaltfusion erforderlich sind. Beweis Das MIT hat in den letzten drei Jahren Kaltfusion als Wahlfach gewählt.

        Der von dem italienischen Wissenschaftler Andrea Rossi erfundene LENR-Reaktor für Industrie-Nickel-Metallhydrid-Batterien ist bereits in Betrieb, und zwei Unternehmen versuchen, bis 2020 eigene Modelle auf den Markt zu bringen.

        Wissenschaftler der George Washington University sagten: "Die experimentellen Beweise zeigen, dass LENR einen sehr großen Energiegewinn erzielen kann, aber das industrielle Design kommerzieller Prototypen ist immer noch rau." (Nuclear Information Institute Haring)

 

 

Update 9.12.18/2

Im Kapitel https://coldreaction.net/lenrfuerdenmobileneinsatz.html ist der Abschnitt "Auswirkungen auf den Automobilbau" erneuert.

 

Update 9.12.18/1

Den Hinweis auf diese chinesische Veröffentlichung habe ich bei  http://tweetedtimes.com/v/12126 gefunden. Den Text habe ich mit dem Google Translater übersetzt. - Gleich im ersten Absatz gibt es eine Ungenauigkeit: Der erste Versuch von Pons und Fleischmann ist nicht fehlgeschlagen, ansonsten hätte es auch nicht die weltweite Aufmerksamkeit gegeben. Fehlgeschlagen sind hingegen die ersten hastig vorbereiteten Replikationen. Spätere Replikationen  hatten dagegen hundertfachen Erfolg.

Über die im Artikel angesprochenen Berichte des Naval Institute und aus Japan hatte ich in meinem Updates vom 25.9.18, 9.8.18 und 22./23.3.18 geschrieben.  Hier nun der Text aus China:

 

[Laut der Website von ieee.org, die am 28. November 2018 gemeldet wurde] 2018 ist ein wichtiges Jahr für die Erforschung energiesparender Kernreaktionen. Einige Physiker glauben, dass Studien mit niederenergetischen Kernreaktionen die Ergebnisse eines fehlgeschlagenen Experiments vor etwa 30 Jahren erklären können, das die Grundlage der Kaltfusion bildet.

        Im Juni 2018 veröffentlichten Wissenschaftler verschiedener Forschungsinstitute in Japan einen Artikel, der die Überhitzung von Metallnanopartikeln nach Einwirkung von Wasserstoff dokumentiert. Dies ist die leistungsstärkste Studie in der Langzeitforschung von Organisationen wie Mitsubishi Heavy Industries, Japan, zu energiearmen Kernreaktionen. Im September 2018 veröffentlichte das US Naval Research Institute "Dies ist keine" Kaltfusion "" zur Erforschung energiesparender Kernreaktionen. Im August stellte das US Naval Research Laboratory 12 Millionen US-Dollar zur Verfügung, um Themen wie "Kernreaktionen mit niedrigem Energieverbrauch und fortgeschrittene Energetik" zu untersuchen.

        Nach eingehender Forschung durch Forscher und mehr Aufmerksamkeit von Institutionen wie der US Navy könnte diese Theorie in experimentellen Daten nachgewiesen werden. (Nuclear Information Institute Wang Xingchun)

 

Update 8.12.18

1. Es wurde mir vorgeschlagen für den  Blog  https://quer-denken.tv/ eine Serie von Beiträgen über LENR zu schreiben. Der erste dieser Beiträge

https://quer-denken.tv/die-zukunft-hat-schon-begonnen-und-niemand-merkt-es/

ist nun erschienen und am Ende der Serie soll es noch ein Interview mit mir geben.

2. Im Rossi-Blog  http://rossilivecat.com/ hat es wieder einige Briefwechsel gegeben, die die Situation der begonnenen Industrialisierung des Ecat weiter aufhellen. Der wichtigste Beitrag von allen ist wohl dieser:

Ich übersetze, wie immer, teilweise sinngemäß, ggf. gekürzt: "Lieber Andrea, in Deiner gestrigen Antwort an Steven sagtest Du, dass der Ecat Wärme für den Klienten produziert und das dies kein Test sei. Wenn wir daraus schließen können das die Leonardo-Corporation Einkünfte daduch erzielt, dass sie Energie an einen kommerziellen Klienten ,  liefert, dann wäre dies natürlich ein Meilenstein in der Historie von LENR. Nach meinem Kenntnisstand gibt es keine andere Organisation, die das von sich behaupten kann. Falls meine Rückschlüsse falsch sind, bitte ich um Entschuldigung. Wenn sie richtig sind, herzliche Gratulation an Dich und Dein Team.

Antwort Rossi: "Deine Rückschlüsse sind richtig."

Eine weitere Information:

......Sie haben früher erwähnt, dass der Reaktor ein Kilo wiegt und die Steuerungseinheit 10 kg. ...Wieviele Reaktoren kann ein Steuerungsgerät versorgen, gilt nach wie vor der Wert 100?  Antwort Rossi: Mehr oder weniger.* - Anmerkung: Die derzeitige Leistung eines Reaktor-Moduls liegt bei 20kW. *Für den kommerziellen Betrieb  sind 50 Reaktoren pro Steuerungseinheit vorgesehen.

Dann eine berechtige Frage zur Steuerung über das Internet:

"Nachdem die Ecats über das Internet gesteuert werden, können sie denn auch betrieben werden, wenn das Internet nicht zur Verfügung steht?"

Antwort Rossi: "Guter Punkt. Dies wird aktuell ein Problem sein."

Das bedeutet, dass Rossi für die notwendigen Steuersignale auf Dauer ein Backup vor Ort benötigt. Damt steigt das Risiko für den Diebstahl geistigen Eigentums.

 

 

Update 6.12.18

 

Ich hatte schon mehrfach darauf hingewiesen, dass Andrea Rossi mit seiner Technologie in Rußland stärker und ernsthafter wahrgenommen wird als in den übrigen Teilen der Welt. (Von Deutschland wollen wir dabei gar nicht sprechen, die Situation ist zu trostlos) Ich erinnere nur daran, dass die erste Replikation des E-Cat von Prof. Alexander Parthomov kam. Nun melden sich noch einmal Dr. Irina und Vitaly Uzikov zu Wort: (Wie immer ggf. sinngemäß übersetzt, evtl. gekürzt)

Sie schreiben: "Ich veröffentlichte in der russischen Internetzeitschrift 'ProAtom',  die sich an Spezialisten der Nuklearindustrie wendet, den Artikel 'Industrielle Anwendungen für niedrig-schwellige Nuklearreaktionen sind eine Realität', welche die zunehmende Wahrnehmung der Realität des Rossi-Effekts in Wissenschaftskreisen zum Inhalt hat. Es geht auch um Ihre letzten Erfolge, insbesondere um Ihre kommerzielle Präsentation am 31. Januar 2019. http://www.proatom.ru/modules.php?name=News&file=article&sid=8330&mode=thread&order=0&thold=0

Mit dem tiefsten Respekt und den besten Wünschen - Vitaly Uzikov"

Rossi antwortet:

Dr. Irina und Vitaly Uzikov: "Danke! Dies ist eine wichtige Wahrnehmung meiner Arbeit und meines Teams von einem der am meisten anerkannten Wissenschaftler der Welt."

Nun zu dem Artikel in ProAtom. Ich habe den Text per Google-Translater übersetzt und ihn wörtlich so belassen, also textlich auch nicht 'geglättet'. Die wichtigste Information ist zweifellos die von mir farbig markierte Textpassage:

 

 

[04/12/2018] Ein industrielles Kraftwerk, das auf niederen Schwellenreaktionen basiert, ist Realität

Vitaly Uzikov, führender Prozessingenieur SSC RIAR

Einstellung gegenüber LENR ändern. Im Dezember 2018 wird das vom Institut für Elektro- und Elektronikingenieure (IEEESpectrum) herausgegebene IEEESpectrum, das mehr als 385.000 Ingenieure auf der ganzen Welt liest, einen Artikel mit dem Titel „Wissenschaftler überdenken ihre Einstellung zu energiearmen Kernreaktionen“ veröffentlichen. ) [1]. In diesem von Michael Koziol angekündigten Artikel heißt es, dass Wissenschaftler aus den Vereinigten Staaten und Japan begonnen haben, energiearme Kernreaktionen ernst zu nehmen, und dies ist sicherlich keine kalte Kernfusion.

Die Abkürzung LENR (Low Energy Nuclear Reactions) wird übrigens durch die rechtmäßige Ablehnung von Fachleuten in diesem Bereich verursacht, und sie legen nahe, die beobachteten nuklearen Phänomene nicht als niederenergetisch, sondern als niedrigschwellig zu bezeichnen, im Folgenden wird jedoch der allgemein verwendete Begriff LENR verwendet. wenn es nicht sehr genau ist.

Trotz der Neigung des Autors zur LENR-Theorie sollten einige wichtige Punkte beachtet werden:

· Die Veröffentlichung räumt ein, dass das Jahr für die Untersuchung von energiearmen Kernreaktionen wichtig war, von denen bekannt ist, dass sie die Grundsteinlegung darstellen und nach Ansicht einiger Physiker die Ergebnisse des berüchtigten Fleischmann- und Pons-Experiments erklären. Diese Idee wurde nicht bestätigt, und nur wenige Forscher auf der ganzen Welt versuchten weiterhin, die geheimnisvolle Natur inkonsistenter und unerklärlicher Wärme erzeugender Reaktionen zu verstehen. Ihre Entschlossenheit kann sich endlich auszahlen, da Forscher aus Japan kürzlich gelernt haben, wie sie aus diesen Reaktionen effizienter Wärme erzeugen können. Die US-Marine widmet diesem Bereich nun besondere Aufmerksamkeit.

· Im Juni 2018 veröffentlichten Wissenschaftler verschiedener japanischer Forschungsinstitute einen Artikel im International Journal of Hydrogen Energy [4], in dem sie die Registrierung von überschüssiger Wärme nach dem Sättigen metallischer Nanopartikel mit Wasserstoff beschreiben. Die Ergebnisse sind am stärksten in der langen Reihe von LENR-Untersuchungen japanischer Institutionen wie Mitsubishi Heavy Industries;

· Im September veröffentlichte das vom US Naval Institute (USNI) veröffentlichte Proceedings-Magazin einen Artikel von Michael Ravnitskogo LENR mit dem Titel "Dies ist keine" Kaltsynthese ", die im von USNI durchgeführten Emerging Technology Essay Contest den zweiten Platz einnahm;

· Früher, im August, hat das US Naval Research Laboratory den Sicherheitsberater Macalay-Brown, der für eine Bundesbehörde arbeitet, mit 12 Millionen US-Dollar beauftragt, um unter anderem „Niedrigenergiereaktionen und fortgeschrittene Energie“ zu untersuchen. .

Die Vorlage enthält eine Beschreibung der äußerst kontroversen Theorie von Vidom-Larsen, die, obwohl nicht die einzige Erklärung für LENR, von der US-amerikanischen Verteidigungsbehörde für militärische Bedrohung (DTRA) 2010 befürwortet wurde. Diese Wissenschaftler kamen zu dem Schluss, dass LENR auf einer "etablierten Theorie" beruht und "die Beobachtungen einer großen Anzahl von LENR-Experimenten erklärt, ohne auf neue physikalische oder spezielle Mechanismen zurückzugreifen." Es ist jedoch bekannt, dass diese Theorie die Befürworter von LENR wenig vereinte und erklärt, warum die Ergebnisse so inkonsistent sind, da die Erzeugung einer erheblichen Wärmemenge die Schaffung einer ausreichenden Anzahl aktiver Zentren und die Kontrolle der Form des Metalls im Nanobereich sowie die Erforschung von Nanomaterialien erfordert Dies wurde erst in den letzten Jahren erreicht. Nach Aussage des Autors des Artikels kann diese Theorie nach beeindruckenden Forschungsergebnissen und mehr Aufmerksamkeit von Institutionen wie der US Navy endlich durch experimentelle Daten bestätigt werden - „der erste wichtige Schritt in Richtung eines sehr langen Weges in die Praxis verwenden.

Das Vorurteil des beworbenen Materials liegt darin, die sehr umstrittene Vidom-Larsen-Theorie hervorzuheben und die veröffentlichten Ergebnisse von Experimenten zur Erzeugung von Überschusswärme in mit Wasserstoff imprägnierten Metallnanopartikeln (Rossi-Effekt) zu ignorieren, insbesondere A.Parhomovs Veröffentlichungen, die dieser Theorie widersprechen, nachdem sie die Änderungen in der chemischen Zusammensetzung des Brennstoffs analysiert haben Pulver. Die Realität ist, dass es heute viele unbestreitbare positive experimentelle Ergebnisse unabhängiger Studien zur Wirkung Russlands gibt, und es gibt keine Studien, die eine übermäßige Energiefreisetzung widerlegen, beispielsweise in Installationen, die in den Arbeiten von A. Parkhomov ausführlich beschrieben werden. Gleichzeitig wurde deutlich, dass das Fehlen der erwarteten Strahlung während der unbestreitbaren Umwandlungen der atomaren Zusammensetzung der Kraftstoffzusammensetzung heute mit keiner der bekannten Theorien erklärt werden kann. Umso wichtiger ist die Technologieentwicklung in den Kraftwerken von Andrea Rossi selbst [5]. Aber etwas ausführlicher zu den im Artikel erwähnten Arbeiten.

Die Rolle der US Navy bei der Entwicklung von LENR

 

Aber etwas ausführlicher zu den im Artikel erwähnten Arbeiten.

Die Rolle der US Navy bei der Entwicklung von LENR

Die Arbeit von Michael Ravnitsky "Dies ist keine" kalte Fusion "[2]. Er erhielt Anerkennung vom US Naval Institute (USNI) mit Sitz in Annapolis, Maryland, und einem privaten, gemeinnützigen, professionellen Militärverband, der unabhängige Plattformen zur Diskussion über Fragen der nationalen Verteidigung anbieten möchte und Sicherheit. Neben den Veröffentlichungen von Zeitschriften und Büchern veranstaltet das Naval Institute mehrere jährliche Konferenzen. Das Naval Institute wurde 1873 gegründet und hat derzeit etwa 50.000 Mitglieder, hauptsächlich aus dem aktuellen und pensionierten Personal der US-Marine, der Marines und der Küstenwache. Die Mission des Maritime Institute ist es, "ein unabhängiges Forum für diejenigen zu schaffen, die es wagen, zu lesen, zu denken, zu sprechen und zu schreiben, um ein professionelles, literarisches und wissenschaftliches Verständnis der Seemacht und anderer Fragen zu fördern, die für die globale Sicherheit von entscheidender Bedeutung sind." Sein Vorsitzender ist der ehemalige Oberbefehlshaber der NATO-Streitkräfte in Europa, James G. Stavridis, ein pensionierter Marineadmiral.

Die Flotte in den Vereinigten Staaten ist seit mehreren Jahren der weltweit führende Anbieter von Forschung und Entwicklung LENR. Das Zentrum für Weltraum- und Seekriegssysteme (SSC) befehligte das SPAWAR Systems Center Pacific (SSC), als die wichtigsten Teammitglieder in den Ruhestand gingen. Die Mitarbeiter des SSC führten eine Reihe erfolgreicher Studien durch und veröffentlichten etwa 25 Artikel in Fachzeitschriften, 42 technische Präsentationen, drei technische Berichte und ein Patent. Experimente bei der Marine lieferten zahlreiche Hinweise auf anomale thermische Ereignisse, Tritiumproduktion, geladene Teilchen, Transmutation und niedrige Neutronenemissionen. Im Jahr 2016 veröffentlichten die Autoren einen Bericht, in dem die SPAWAR-Forschung dargestellt wird.

Die SSC-Studien wurden jedoch seit Herbst 2011 eingestellt, und das Navy-Kommando schloss die LENR-Studien bei SPAWAR nach 23 Jahren ab. Die Forscher des Zentrums in San Diego, Kalifornien, wurden angewiesen, die Forschung in diesem Bereich einzustellen. Ungefähr am 9. November 2011 befahl Konteradmiral Patrick Brady, der Befehlshaber von SPAWAR, den SPAWAR-Forschern, die gesamte LENR-Forschung einzustellen. Cat) [3].

Konteradmiral Brady erteilte den SPAWAR-Forschern folgende Anweisungen:

1. Stoppen Sie sofort alle LENR-Untersuchungen in SPAWAR.

2. Rückgabe nicht verwendeter Mittel an die LENR-Studie.

3. lehnen Sie ausstehende LENR-Forschungsvorschläge ab.

4. Veröffentlichen Sie keine zusätzlichen wissenschaftlichen Artikel zur LENR-Forschung.

Allan Sterling, Generaldirektor der alternativen Energieagentur Pure Energy Systems, erklärte gegenüber FoxNews.com, dass er bei der Rossi-Demonstration anwesend sei und E-Cat offline arbeite. "Was Rossi demonstrierte, war die Erzeugung von 470 Kilowatt Wärmeenergie offline", sagte er gegenüber FoxNews.com. Allan deutete in seinem Blog an, dass der unbenannte "Client" des Rossi-Geräts eine militärische Organisation ist, die bei N (US Naval Institute?) Beginnt. Andrea Rossi bestätigte gegenüber FoxNews.com, dass der Vertreter des "Kunden" selbst Messungen vorgenommen und das Testszenario ausgewählt habe. Daher könne er die Demonstration verbürgen (auch meine Tochter, die an dieser Demonstration anwesend war) bestätigt, dass der Vertreter des "Kunden" , nicht Andrea Rossi).


Es sollte hinzugefügt werden, dass die Person, die das Protokoll für die Annahmeprüfungen der Megawatt-Einheit unter dem Namen Domenico Fioravanti (siehe Foto) unterzeichnet hat, im Namen eines nicht genannten Käufers im Rahmen einer E-Cat-Übernahme zu einem unbekannten Preis gehandelt hat (obwohl die Zahl inoffiziell 2 Millionen Dollar betrug). Zur gleichen Zeit wurde das Wort "Oberst", das angeblich über dem Namen geschrieben wurde, durchgestrichen. Im Jahr 2011 identifizierte FoxNews diesen Vertreter als Paul Swenson, der mit der US Navy in Verbindung steht. Ein Sprecher von FoxNews.com sprach mit einem SPAWAR-Mann, der sich Swenson nannte, und sagte nur, er könne "nicht mit der Presse kommunizieren". Eine Reihe anderer Quellen in der Marine und im Pentagon lehnten eine Stellungnahme ab oder antworteten nicht auf Anfragen.
 
 
Es gab in den letzten Jahren mehrere Berichte über die Lieferung einer 1MW-Anlage von Rossi an die amerikansiche Navy. Uzikov zeigt in seinem Artikel einen Beleg dafür. Ich habe mir die Mühe gemacht, das abfotografierte Übernahmeprotokoll der 1MW-Anlage stückweise aufzuarbeiten und zu übersetzen: (Soweit erkennbar, ggf. sinngemäß)
 
Emissionen: Keine. Gas oder Rauchemissionen: keine. Flüssige Emissionen: Keine
Das Wasser wird durch zwei Pumpen zu Reaktor geführt mit einer Fließrate/Kapazität von 3000 Litern pro Stunde und wird  von einem Ventil reguliert .....(nicht lesbar) Typ der Pumpe: DAB Jet ...(nicht sicher lesbar)
Die Reaktoren wurden auch von einem  RFG (?) bedient/beurteilt, deren Daten in der Beschreibung des Vertrages festgehalten wurden. Die verbrauchte Energie des RFG Systems wurde bei der Kalkulation des  COP (Wirkungsgrad des Reaktors, Kennzahl für die Überschußenergie) berücksichtigt.
Die vom Reaktor erzeugte Wärme wurde in einen Dampfkondensator überführt und die daraus erzeugte Wärme des Wassers wurde für den Reaktor wiederverwendet. Zusätzliches Wasser wurde dem Leitungsnetz entnommen um Wasserverluste auszugleichen.
Die Module waren in zwei Reihen aufgeteilt, beide mit einer unabhängigen Pumpe, so dass jede Pumpe eine Flow-Rate von 750 kg/h hatte, zusammen 1500 kg/h.
Nur teilweise lesbar: Die Geräte und die Wärmetauscher wurden von der Leonardo-Corporation hergestellt.
 
Die Ergebnisse des Tests sind zufriedenstellend, so dass die Lieferung akzeptiert werden kann.
 
Am Schluß schreibt Vitali Uzikov übrigens: PS: Besonderen Dank an die Aufbereitung des Materials, das ich an Willy Meinders spreche, der mit deutscher Gründlichkeit und Genauigkeit alle neuesten und interessantesten LENR-Nachrichten auf seiner sehr interessanten Seite http://coldreaction.net/#top erfasst und analysiert.
 
 
 

Update 4.12.18

Es liegen nun die dokumentierten Ergebnisse der ICCF-21 in Fort Collins vor. Das gesamte Dokument ist hier zu finden: https://www.iccf21.com/videos-oral-presentations

Aus den vielen Beiträgen habe ich zwei Zusammenfassungen herausgesucht, die sich beide mit dokumentierter Überschußenergie beschäftigen, namlich hier Mizuno T 6-4.pdf und hier: Miles M 6-6.pdf

Zunächst zu Mizuno: Er schreibt (ich übersetze teilweise sinngemäß, ggf. gekürzt) "Die Berichte über die Generierung von Wärme durch Reaktionen im Nickel-Hydrogen-System sind kürzlich zahlreicher geworden. Die Reaktion entstand zumeist durch Nickel zusammen mit anderen additiven Elementen  und Hydrogen-Gas. Wir reinigten die Reaktanten und den Reaktor sorgfältig und installierten sie vor Ort in das Test-System ohne es der Luft auszusetzen und haben dabei Überschußenergie festgestellt.

In diesem Test überstieg die (gewonnene) thermische Energie deutlich die zugeführte Energie und bestand für lange Zeit. In den besten Ergebnissen überstieg die erzielte thermische Überschußenergie die zugeführte elektrische Energie um das Doppelte und konnte für mehrere Monate gehalten werden. .... Wir fanden heraus, dass eine Erhöhung der  (Reaktor..) Temperatur die erzielte Energie erhöht hat. ....

Dann Miles: (stark gekürzt) "Eines der wichtigsten Ziele des Programms der US-Navy für kalte Fusion (1991-1995) war, unser eigenes Palladium-Kathoden Material für unser Labor zu produzieren. Wie auch immer, keines dieser Materialien konnte in  den ersten zwei Jahren   den Fleischmann-Pons-Effekt reproduzieren. Dies änderte sich mit der Verwendung von Palladium-Boron (Pd-B) im Jahre 1994. Sieben von acht dieser Kathoden produzierten signifikante Überschußenergie...."

Die Ergebnisse von Mizuno und Miles sind alles andere als neu aber sie sprechen für sich. Seither hat sich die LENR-Szene rasant weiterentwickelt, während die staatliche Fusionsforschung trotz Forschungsmilliarden keine Ergebnisse zeigt. Ignoriert und bekämpft wird LENR dennoch.

Ich wiederhole gerne (und oft) warum das so ist:

1. LENR ist eine dezentrale Energieversorgung. Entsprechend schlecht lässt sie sich verknappen und somit verteuern und mit Abgaben belegen.

2. Wichtige Staaten erhalten ihre wirtschaftliche und militärische Stärke (oder sogar ihre staatliche Identität) durch die Einnahmen aus Erdöl. Versiegt diese Einnahmequlle, versiegt auch die Macht.

3. Diejenigen politischen Kräfte, die durch umweltpolitische Angstszenarien (teilweise zu Recht) an Einfluß gewonnen haben, verlören ihr 'Geschäftsmodell'. Anders ist es nicht zu erklären, dass sich weder Umweltverbände noch die grüne Politik für LENR interessieren.

4. LENR ist schwer zu verstehen und in einer Atmosphäre schneller Schlagworte und schmissiger Parolen findet LENR keinen Platz.

5. Die "offizielle Wissenschaft" sitzt bei LENR in der 'Schmollecke" oder verdient lieber an den Fördermilliarden zur 'heißen Fusion". (Sh. auch Update vom 1.12.)

 

Update 3.12.18

Zwei interessante Meldungen aus dem Rossi-Blog http://rossilivecat.com/

Ein Leser fragt: "Können Sie irgendetwas darüber sagen, ob sie heutzutage Strom mit dem E-Cat herstellen?" Antwort Rossi: "Zur Zeit produzieren wir ausschließlich Wärme, aber bald werden wir Kunden haben, die Ecats mit Turbinen koppeln und diese Turbinen widerum mit  Generatoren."

In einem anderen Mail-Wechsel, den ich hier verkürzt wiedergebe, sind Details zur Installation der 40MW-Anlage zu lesen: Es handelt sich nicht um eine Anlage an einem Ort, sondern um Ecat-SK-Anlagen an verschiedenen Orten in der Firma. Diese Anlagen sind Pilot-Anlagen und die Firma beabsichtigt  den weiteren Einsatz der Geräte sowohl national in den USA als auch international.

 

Update 1.12.18

Die Zeitschrift scheint ein amerikanisches Wissenschaftsmagazin zu sein, das sowohl als Print-Ausgabe wie als Digitalausgabe erhältlich ist. Dort gibt es einen Artikel der deutschen  Physikerin Sabine Hossenfelder. Hier zunächst Auszüge aus der Wikipediaseite zur ihrer Person:

Sabine Hossenfelder (* 18. September 1976) ist eine deutsche theoretische Physikerin, die sich mit Gravitation und Quantengravitation sowie Physik jenseits des Standardmodells befasst. .....und weiter: Hossenfelder studierte zunächst bis zum Vordiplom Mathematik und danach Physik an der Goethe-Universität Frankfurt am Main mit dem Diplom mit Auszeichnung 2000 bei Walter Greiner (Particle Production in Time Dependent Gravitational Fields) und der Promotion bei Horst Stöcker 2003 (Schwarze Löcher in Extra-Dimensionen). Als Post-Doktorand war sie am GSI Darmstadt, 2004/05 an der University of Arizona, 2005/06 an der University of California, Santa Barbara und 2006 bis 2009 am Perimeter Institute. Danach legte sie eine Kinderpause ein. 2009 bis 2015 war sie Assistant Professor an der Nordita in Stockholm. Sie ist Research Fellow am Frankfurt Institute for Advanced Studies.

 

Der von ihr veröffentlichte Artikel lautet:

"Die derzeitige Phase der Stagnation in den Grundlagen der Physik ist nicht normal".

Link: http://nautil.us/blog/the-present-phase-of-stagnation-in-the-foundations-of-physics-is-not-normal

Ich übersetze, teilweise sinngemäß, einige Auszüge aus diesem höchst lesenswerten Artikel.

"Es tut sich nichts bei den Grundlagen der Physik. Ein Experiment nach dem anderen bringt keine Ergebnisse. Die Forscher tappen im Dunkeln. Sie haben keine Idee davon was sie finden könnten.

Manche nennen die Sitution eine Krise, aber ich glaube, damit ist die Situation nicht ausreichend beschrieben: 'Krise' ist zu optimistisch. ....Ich sehe bei den Theoretikern kein 'Erwachen'. Die Selbstreflektion in der Communitiy ist zero, zilch, nada, nichts, null.

Ich denke das Wort 'Stagnation' beschreibt die Lage besser. Das Problem sind nicht fehlende Experimente - das Problem sind vielmehr die zahlreichen falschen Voraussagen theoretischer Physiker."

Die Verfasserin beschreibt in erfrischender Art und Weise die derzeitige Situation in  der Physik. Ich würde den Artikel gerne komplett übersetzen (zumal er in einem herrlich 'deutschen Englisch' verfaßt wurde) aber ich möchte das Urheberrecht nicht verletzen.

Die Bezüge zu LENR drängen sich auf. Vor rund 10 Jahren gab es eine Veröffentlichung der technischen Universität Berlin, in welcher ein Forscher über erfolgreiche Kalte Fusion/LENR-Versuche in den USA berichtete, an welchen er selbst teilgenommen hatte. Eine Woche später kam ein scharfer Widerruf, einschließlich der Konsequenzen für den Forscher. Die TU Berlin hat mir untersagt auf die entsprechenden Artikel zu verlinken.

Dazu paßt der Auszug eines Kommentars im Rossi-Blog , verfaßt von Vitali Uzikov (leitender Prozeßingenieur einer Atom-Versuchsanlage in Rußland) und seiner Frau:

"Lieber Andrea, ich bin total perplex von der Position der meisten Repräsentanten der sog. 'offiziellen Wissenschaft', die rund fast eine Dekade die gigantischen Fortschritte in Deiner Technologie nicht zur Kenntnis genommen haben, beginnend  mit der ersten Demonstration im Januar 2011 bis zu der Demonstration in Stockholm (vergangenes Jahr) und der angekündigten Demonstration des industriellen Produkts  Ende Januar 2019. Nun, plötzlich, erscheinen  Publikationen Deiner großartigen Technologie welche diese bestätigen, aber ohne Deinen Namen zu nennen."......es folgen verschiedene Links derartiger Publikationen.

Dazu paßt übrigens auch das Kapitel https://coldreaction.net/der-mythos-von-der-bedeutung-der-grundlagenforschung.html aus meinem Blog.

Die 'offizielle Wissenschaft' will einfach nicht wahrhaben, dass die seit Jahrzehnten erfolglosen und obszön teuren Versuche zur heißen Fusion nichts gebracht haben, aber der auf allen Ebenen bekämpfte, verleumdete, verlachte, diffamierte Andrea Rossi Erfolg hat.

Der ganze Frust eines  Physikers  über diese Situation entlädt sich in einer Mail an einen Eric Ashworth, (Die Ursprungsmail habe ich nicht gefunden) der über die erfolglosen Versuche zur heißen Fusion im Rossi-Blog  geschrieben hatte. (Übrigens ein Beleg dafür, wie genau der Rossi-Blog auch von Vertretern der "offiziellen Wissenschaft" gelesen wird).

Ich übersetze sinngemäß, ggf. gekürzt: "Es ist nach wie vor schwer zu sagen, ob die Aussicht auf einen Netto-Energiegewinn durch einen Fusionsreaktor realistisch ist oder nicht. Manche Physiker glauben es nicht - mit ihren Argumenten - aber die Mehrheit von ihnen ist überzeugt, dass wir dieses ultimative Ziel erreichen. Alle großen Länder haben sich diesem Ziel verpflichtet und alle haben einen Fusionsreaktor (China, USA, Frankreich, Indien, Korea, Rußland, Deutschland, England...: Glauben Sie, dass so viele Institute und angesehenen Forschungsorganisationen in einer Sackgasse sind?

Fusionstechnologie macht Fortschritte. Was gestern noch unmöglich erschien, wurde mit der Zeit Wirklichkeit. ...... Ja, die Wege sind lang und die Kosten dieser Maschinen entwickeln sich wie z. B. bei ITER.

Sie sprechen über 70 Jahre Fusionsforschung, ich könnte Ihnen erwidern das LENR (der Name Kalte Fusion wurde rasch verworfen) in 40 Jahren nichts an den Markt gebracht hat, nach den Versuchen von Fleischmann und Pons. Die Fusionsreaktion ist gut dokumentiert und verstanden, überall auf der Welt, in der Tat eine sehr simple Reaktion. Für LENR gibt es dagegen nicht derartiges - hunderte von Theorien sind im Netz...."

Nachdem es schon einige Mails und Gegenmails gegeben hat, antwortet Rossi diesmal ziemlich ungnädig:

"Es gibt einen großen Unterschied und eine falsche Behauptung in Ihrer Antwort an Eric Ashworth: (gekürzt)

1. Differenz: LENR hat nicht einen einzigen Cent vorm Steuerzahler erhalten, während ihr Leute über 30 Milliarden Dollars erhalten habt, die nichts produziert haben.

2. Falsche Behauptung: LENR hat nichts kommerzialisiert

Zum Begriff Fusion: Sie benutzen diesen Terminus ohne jeden Zweifel (als jemand der keine Zweifel hat) weil Sie das einmalige Privileg haben alle zwanzig Jahre zu wiederholen, dass die Fusion in zwanzig Jahren gelingen werde.

Ganz im Gegensatz dazu wissen Sie alle ganz genau, dass die Stabilisierung eines magnetischen Feldes bei 100 Mill. Kelvin so schwierig ist, wie ein Kamel durch ein Nadelöhr zu bringen. Dennoch melken Sie nach wie vor den Steuerzahler...."

Später kommt noch ein kurzer Briefwechsel hinzu:

Ein "Prof" schreibt: " Anerkennung für Ihre Antwort an Michel." Rossi wiederum antwortet: "Ich mag diese  'Zusammenstöße' nicht. Viele gute und angesehene Physiker arbeiten an der heißen Fusion, das ist eine Tatsache. Michel ist einer von ihnen."

 

Update 29.11.18

Zwei Leser des Rossi-Blogs http://rossilivecat.com/ haben erfragt, wie die Wärme bei dem Industrie-Kunden verwendet wird:

"Welche Art von Heizung gibt es in der Fabrik? Zum Beispiel Luft, die mit einem Ventilator bewegt wird oder ist es Wasser das in Radiatoren zirkuliert? Oder .... ? Ich entschuldige mich für meine extreme Neugier."

Antwort Rossi: "Wir arbeiten an einer Anwendung bei welcher der Ecat-SK die Luft in der Fabrik aufheizt. Der Ecat kann alles beheizen was durch Wärmeaustausch zustande kommt."

"Lieber Andrea, der Winter ist im mittleren Westen früh gekommen! Ich möchte dies sagen können: 'Wir haben eine Anwendung in Betrieb in welcher der (Ecat) SK die Luft in einem Haus heizt.' Ein 20%-iger Rabatt auf meine Heizrechnung wäre ein netter Beginn."

Antwort Rossi: "Dies ist wahrscheinlich das, was ich am 31. Jan. zeigen möchte. Es wird kein Haus sein sondern die Fabrik eines Kunden und ich weiß das wir es draußen 3 Grad minus haben und wir drinnen für plus 25 Grad sorgen wollen. Daran arbeiten wir heute zum ersten Male."

 

Update 28.11.18

Wie schon vermutet, findet die nächste Präsentation am 31.1.19 in der Fabrik eines Kunden der Leonardo-Corporation von Andrea Rossi statt. Zwei Leser des Rossi-Blogs http://rossilivecat.com/ haben sich an diese Aussage von Rossi "herangefragt":

"....werden wir den (Ecat) SK während der Präsentation am 31. Jan. in Betrieb sehen?" Antwort Rossi: " Ich danke ja."

Frank Acland von http://e-catworld.com/ hakt noch einmal nach: "Das heißt Sie denken, in der Präsentation am 31.1. werden Sie zeigen, wie der E-cat in der Fabrik eines Klienten dort Arbeit verrichtet?"  Rossi: "Ich denke ja."

Dann noch eine Leserfrage die wie eine kleine Anekdote wirkt:

Der Leser fragt: " Heutzutage hat jede Energieform einen präzisen Namen der ihre Herkunft bezeichnet, z. B. Verbrennungsenergie, hydroelektrische Energie, Photovoltaik-Energie, Solarenergie, geothermische Energie, Nuklearenergie und so weiter... Was wird der ensprechende Name für die Energie sein, die Sie am 31.1. mit dem E-Cat herstellen?"

Rossi antwortet ganz im Sinne von Friedrich Schiller: "Schwitz-Energie".  ("Von der Stirne heiß Rinnen muß der Schweiß, Soll das Werk den Meister loben, Doch der Segen kommt von oben.")

 

Update 27.11.18

Ein Leser des Rossi-Blogs  http://rossilivecat.com/ fragt: 

"Ich freue mich zu hören, dass Sie die Präsentation im Januar persönlich durchführen werden. Eine Frage bitte: Was ist der Status der 40mW-Anlage? Wird sie 2019 fertig?"

Rossi:

"Ich denke, ja."

Zur Erklärung: Die Präsentation am 31. Januar markiert den Beginn der automatisierten Fertigung der Reaktor-Module. Außerlich ähneln diese einem Zylinder von vielleicht 15 x 5 cm. Die entdgültige Größe entscheidet sich nicht an der Grüße des Reaktorkerns (der winzig ist), sondern an Art und Größe des Wärmetauschers. Der kleine Serienreaktor hat eine thermische Leistung von 10kW.  Wird die Flüssigkeit im Wärmetauscher sehr schnell hindurchgeleitet ergiebt sich warmes oder heißes Wasser, wird sie langsam durchgeleitet Heißdampf. 

Warm- oder Heißwasser oder Heißdampf sind die Produkte die Rossi verkauft und was die Kunden bezahlen. Der Preis liegt jeweils 20 % unter den Preisen örtlich verfügbarer Energieträger. Eigentum und Bedienung der Reaktoren verbleiben bei Rossi's Leonardo Corporation. Die Steuerung der Reaktoren erfolgt über das Internet. Zum Betrieb des Reaktors reicht eine Haushaltssteckdose.

Zum Betrieb einer 40 Megawatt-Anlage benötigt man 4000 der Ecat SK-Module. Größere Einzelmodule mit höherer Leistung stehen bisher nicht zur Verfügung. 

Anmerkung: Dies sind Informationen die ich mir aus vielen Einzelmeldungen "zusammengesucht" habe. Verbindliche Details finden sich zum einen im Rossi-Blog aber noch eher auf der offiziellen Webseite der Leonardo-Corporation https://ecat.com/

 

 

Update 22.11.18 ....Achtung: Ich bin vom 23. bis 26.11. auf Reisen und kann noch nicht sagen, ob ich in dieser Zeit Updates anbieten kann.....

Wie ich als bekannt unterstelle, verkauft Rossi zukünftig "Wärme" an Kunden, welche sie dann nach Belieben nutzen können: Zur Heizung ihrer Werkshallen, als Prozeßwärme oder als Ausgangsenergie für die Herstellung von Elektrizität. Kunden gibt es offensichtlich, die Serienherstellung der Reaktormodule (10kW) ist im Aufbau. Ein erstes industriell gefertigtes Modul wird am 31.1.19  live  im Internet vorgestellt. Alle von Zuschauern gestellten Fragen werden sofort oder, je nach Anzahl, mit Verzögerung beantwortet.

Ich wiederhole in regelmäßigen Abständen: Es gibt mehrere Gutachten, die die Wirkung des Ecat bestätigen, z. B. den sog. Lugano-Test LuganoReportSubmit.pdf oder das erteilte US (und Welt..) Patent für den Ecat: Rossi-Patent.pdf und es gibt eine Menge anderer Patent und Gutachten über LENR die Sie hier finden: https://coldreaction.net/lenr-patenteundgutachten.html Trotzdem ist eines klar: Solange keine bekannten Unternehmen die erfolgreiche Nutzung des Ecat bestätigen, bleibt er aus nachvollziehbaren Gründen in der öffentlichen Wahrnehmung "virtuell". - Das zweitgrößte Raffinerie-Unternehmen der USA "Endevour" hat sich allerdings 'aus der Deckung gewagt', indem einer der Gutachter auf der Stockholm-Präsentation des Ecat im vergangenen Jahr aus diesem Unternehmen kam. (Sh. auch Update vom 9.11.)

So mancher Interessent würde sich allerdings ganz gerne in einer "Privatvorführung" vom Ecat überzeugen lassen:

So fragt ein Leser: (Teilweise sinngemäß übersetzt) "Wenn ein potentieller Kunde an Ihrem Ecat interessiert ist (an Ihrem Service zur Belieferung mit Wärme), er aber nicht völlig von der Funktion überzeugt ist, könnten sie dann einen privaten Test arrangieren?"

Antwort Rossi: "Würde ich das akzeptieren, würde ich einige Tausend solcher Anfragen pro Woche erhalten - unter anderem auch von Spionen (die von Wettbewerbern gesandt wurden) oder von solchen die sich dafür halten. Wir nutzen unsere Zeit für Kunden, nicht für Leute 'die nicht völlig überzeugt sind'. Wir ermöglichen private Tests nur nach Unterschrift eines Vertrages."

 

Update 21.11.18

Weil es gerade keine neuen Meldungen gibt, greife ich auf ein Upatde vom 6.2.15  6.2.15.docx zurück. Die norwegische Technik-Zeitung  titelte:

Was soviel bedeutet wie: "Wenn das stimmt, wird Öl wertlos". Link des Artikels: https://www.tu.no/artikler/hvis-dette-er-sant-blir-oljen-verdilos/223232

Ich hatte den Artikel damals teilweise übersetzt:

Update 6.2.15

Am 6. Februar erschien in einem norwegischen Technik-Magazin ein Artikel mit der Überschrift: “Cold Fusion – If This is True, the Oil Becomes Worthless” (Norwegian TU Magazine) Übersetzung: „Kalte Fusion – wenn das wahr ist, wird das Öl wertlos“.

http://www.e-catworld.com/2015/02/06/cold-fusion-if-this-is-true-the-oil-becomes-worthless-norwegian-tu-magazine/

Meine (nicht wörtliche) Übersetzung: Der Autor, Odd Richard Valmot, blickt auf die mögliche Kommerzialisierung der LENR-Energie und interviewte Nils Holme, einen Ingenieur für  technische Physik vom norwegischen Institut für Technologie. Holme war an der Organisation eines Seminars in Oslo beteiligt, wo Experten über die letzten Entwicklungen der LENR-Technologie berichteten.

Holme sagte, „es wird Zeit, dass Physiker aufhören sollten LENR zu verhöhnen. Nun haben zwei Experimente, beobachtet von respektierten, unvoreingenommenen Physikern, stattgefunden. Einer von diesen  war der theoretische Physiker Hanno Essén, der sogar die schwedische „Skeptiker-Gesellschaft“ leitete. Er ist nicht einfach zu überzeugen, dass etwas nicht zu erklären ist und trotzdem funktionieren soll. Aber es funktioniert ohne Zweifel“. (Anm. Holme bezieht sich auf das sog. Lugano-Gutachten, hier zu finden: LuganoReportSubmit.pdf )

Auf dem Seminar wurde zum einen der technische Stand von LENR diskutiert und dessen Auswirkungen auf die norwegische Wirtschaft. Im Gegensatz zu Schweden, wo LENR sehr aktiv betrieben wird, steht das in Norwegen noch aus. Gleichwohl muss Norwegen sich auch LENR einstellen, denn das Land finanziert einen Großteil seines Staatshaushaltes aus Öleinnahmen. Das staatliche Ölunternehmen Statoil hat zum ersten Mal seit 13 Jahren Verlust gemacht.

Das Politik und Mainstreampresse weder auf derartige Artikel, Gutachten, Patente usw. reagieren ist immer wieder überraschend aber auch nicht verwunderlich. Es ist ihre Gewohnheit - und ja auch viel einfacher - , sich mit der Maus in der Küche zu beschäftigen anstatt mit dem Elefanten der im Wohnzimmer steht.

 


Ab hier sind die Updates mit Kurzbeschreibungen versehen und als Dokumente aufrufbar. Besonders wichtige Meldungen sind rot gekennzeichnet. Es geht zurück bis 2014. Updates die der Rückschau nicht mehr wichtig sind, habe ich gelöscht.

Wird Öl wertlos? 21.11.18.docx

Rossi's Vertriebsstrategie hat sich geändert: 19.11.18.docx

Gibt es Strahlung beim Ecat-SK? 17.11.18.docx

LENR im Naval Research Lab.: 11.11.18.docx

LENR-eine simple elektromagnetische Resonanz: 5.11.18.docx

Der Ecat-SK leistet jetzt 20 kW: 3.11.18.docx

Rossi's Weg zur Industrialisierung des Ecat: 2..11.18.docx

Anonymes Gutachten zum Ecat-QX. 29.10.18.docx

Wie gewinnt man die Wärme aus einem sehr heißen Reaktor: 27.10.18.docx

Geopolitische Auswirkungen von LENR: 25.10.18.docx

Wichtiger Rückblick auf die Entwicklung des Ecat durch Vitali Uzikov: 19.10.18.docx

Rossi's Kunden können auch jetzt schon Elektrizität kostengünstig herstellen: 12.10.18.docx

Wichtiger Aufsatz zur Funktion des Ecat: 11.10.18.docx

US-Marine macht Treibstoff aus Meerwasser: 10.10.18.docx

Erläuterungen zur Parkhomov-Replikation vom gestrigen Tage: 8.10.18.docx

Ecat-Replikation von Prof. Parkhomov lief 7 Monate: 7.10.18.docx

Weitere Ergebnisse der ICCF in Fort Collins: 3.10.18.docx

Ergebnisse der ICCF in Fort Collins: 1.10.18.docx

Das US-Naval-Institute vergibt Preis für LENR-Aufsatz: 25.9.18.docx

Anleger entwickeln beim Thema LENR "Phantasie": 24.9.18.docx

Rossi würde sein know-how verkaufen: 21.9.18.docx

Warum liegt der Erfolg der Kernfusion immer 30 Jahre in der Zukunft? 18.9.18.docx

Wie dass Wikipedia-Monopol zur Desinformation genutzt wird: 9.9.17.docx

Rossi's Präsentationen in 2018 und 2019: 3.9.18.docx

Deneum, eine neue LENR-Firma aus Estland: 31.8.18.docx

Airbus Patentanmeldung und Airbus Patenterteilung: 30.8.18.docx

Der Ecat auf dem Weg zur Industrialisierung: 23.8.18.docx

Die Heizenergie wird rund 20 % billiger als die Energie örtlicher Anbieter: 20.8.18.docx

Die Sicherheitszertifikate des Ecat:  19.8.18.docx

China plant die massenhafte Produktion kleiner Kernkraftwerke (Kernspaltung) 17.8.18.docx

Russ George gelingt Produktion von LENR-Überschußenergie 12.8.18.docx

Rossi soll eine 40 MW-Anlage bauen 11.8.18.docx

"Revolution-Green" berichtet über erfolgreiche LENR-Versuche: 9.8.18.docx

Fortschritte bei der Industrialisierung des Ecat-SK  5.8.18.docx

Die Überwindung der Coulomb-Barriere ist mittels Rydberg-Wasserstoffatomen möglich

3.8.18.docx

LENR-Projekt "Safire": 31.7.18.docx

ENI nutzt das Rossi-Patent zur Herstellung von MIneralöl aus Abfall:29.7.18.docx

Können ultrakurze Elektronenblitze bei der Energiegewinnung helfen?: 28.7.18.docx

Youtube-Video zur Ecat-Präsentation in Stockholm: 24.7.18-2.docx

"Bremsstrahlung" und E-Cat: 24.7.18.docx

Kostenersparnis durch E-Cat in Papierindustrie: 23.7.18.docx

Forscher publizieren in "Pseudo-Journalen": 22.7.18.docx

Der Ecat-SK erreicht 20 000 Grad: 20.7.18.docx

Der Finanzbeamte der Rossi in Italien verfolgte wurde verurteilt: 18.7.18.docx

Ecat und Gasturbine: 17.7.18.docx

Zusammenfassung des Rechtsstreits Rossi gegen Industrial-Heat: 10.7.18.docx

Texanische Uni wird LENR-Schwerpunkt: 8.7.18.docx

H2-Innovation-Lab. Ein neuer LENR-Player: 6.7.18.docx

Auch Business-Wire berichtet über die gestern erwähnte Lizenzvergabe: 5.6.17.docx

Brillouin-Energy berichtet über Lizenzvergabe: 4.7.18.docx

Rossi verhandelt mit bedeutenden Weltfirmen über eine Kooperation: 29.6.18.docx

Der Ecat-SK und die Gasturbine: 21.6.18.docx

und 23.6.18.docx

Weiteres Ergebnis der LENR-Konferenz in Fort Collins: 13.6.18.docx

Russische Forscher berichten von LENR-Erfolgen: 10.6.18.docx

Einige Ergebnisse der LENR-Tagung in Fort Collins: 6.6.18.docx

Rossi beschreibt seinen beruflichen Werdegang: 31.5.18.docx

Wikipedia spielt auch bei anderen Gelegenheiten eine merkwürdige Rolle: 29.5.18.docx

Rossi hat entschieden auch einen 100kW Ecat zu bauen: 28.5.18

Geschichte des E-Cat und Statement von Prof. Hagelstein: 25.5.18.docx

"Fusionsdiode" in Frankreich erfunden: 24.5.18.docx

Wikipedia bekämpft Rossi weiterhin: 23.5.18.docx

Nachdem die EU-Kommission Anfang 2017 die Förderungswürdigkeit von LENR anerkannt hat  ist in Deutschland nichts geschehen: 19.5.18.docx

Der Widerstand der etablierten Physik gegen LENR: 15.5.18.docx

Wikipedia kämpft einen unfairen Kampf gegen Rossi: 12.5.18.docx

Japanische LENR-Ergebnisse: 8.5.18.docx

LENR-Gutachten von Ggeorge H. Miley 2.5.18.docx

Der Ecat erzeugt eine Temperatur von 1 Elektronenvolt. 29.4.18.docx

Das US Naval-Institute hat einen Preis für ein LENR-Essay vergebeben: 23.4.18.docx

und 26.4.18.docx

Rossi's Computer hat nie einenStecker gesehen: 17.4.18.docx

Lockheed-Martin will einen Fusionsreaktor bauen: 12.4.18.docx

Eine Ecat-1MW-Anlage benötigt einen 30-Fuß-Container: 11.4.18.docx

Der Ecat ist für die Lebensmittelindustrie interessant: 10.4.18.docx

Das amerikanische Militär versucht sein LENR-Patent zu vermarkten: 6.4.18.docx

Brillouin verkauft LENR-Lizenzen: 4.4.18.docx

Prof. Parkhomov weist noch einmal auf seine Replikation des Ecat hin: 3.4.18.docx

Bahnbrechende LENR-Forschung in Russland: 28.3.18.docx und 30.3.18.docx

Indien erwartet die "Kalte Fusion": 27.3.18.docx

Japan bestätigt die Kalte Fusion: 22.3.18.docx

LENR und elektrische Helikopter: 21.3.18.docx

Rossi ist nicht erpressbar: 20.3.18.docx

Indien erwärmt sich für LENR:19.3.18.docx

Brillouin-Energy hat den Ecat repliziert: 15.3.18.docx

Airbus wurde ein europäisches LENR-Patent erteilt: 14.3.18.docx

Wichtige Veröffentlichung von Prof. Leif Holmlid: 9.3.18.docx

Der Ecat wird sich nicht 'knacken' lassen: 6.3.18.docx

Rußland erforscht LENR auch am Kugelblitz: 5.3.18.docx

Der z. Zt. stärkste Ecat wird eine Leistung von 100 kW haben: 3.3.18.docx

Prof. Sven Kullander und der Ecat: 2.3.18.docx

Wikipedia berichtet seit Jahren nicht über die Patenterteilung für den Ecat: 1.3.18 - 31.12.18.docx

Wir sind an einem (LENR) Wendepunkt: 28.2.18.docx

 

Fortschrittsberichte zur Industrialisierung des E-Cat QX: 25.2.18.docx

und  27.2.18.docx

Warum gibt es noch keinen E-Cat für Einfamilienhäuser? 20.2.18.docx

Ausführlicher italienischer Zeitungsartikel zum E-Cat. 19.2.18.docx

16.2.18.docx und 17.2.18.docx Fortschrittsberichte zur Industrialisierung des E-Cat QX.

Fortschrittsbericht zur Industrialisierung des E-Cat QX: 15.2.18.docx

Fortschrittsbericht zur Industrialisierung des E-Cat QX: 14.2.18.docx

Eine weitere E-Cat-Replikation aus Rußland: 11.2.18.docx

Schreiben an eine Wissenschaftsredaktion: 10.2.18.docx

Fortschrittsbericht zur Industrialisierung des E-Cat QX: 9.2.18.docx

Fortschrittsbericht zur Industrialisierung des E-Cat QX: 7.2.18.docx

Carl Page (Bruder von Google-Gründer Larry Page) schreibt: "Die 16 größten Schiffe produzieren genauso viel Abgase wie alle Autos dieser Welt": 6.2.18.docx

Ein Überblick über LENR-Patente von US-Behörden: 5.2.18.docx

Fortschrittsbericht zur Industrialisierung des E-Cat QX: 29.1.18.docx

Rydberg-Wasserstoffatome sind "Hydrinos": 28.1.18.docx

Fortschrittsbericht zur Industrialisierung des E-Cat QX: 26.1.18.docx

Fortschrittsbericht zur Industrialisierung des E-Cat QX: 25.1.18.docx

Forschungsergebnisse aus Japan: 24.2.18.docx

Fortschrittsbericht zur Industrialisierung des E-Cat QX: 22.1.18.docx

LENR und das Rydberg-Wasserstoffatom: 21.1.18.docx

Wichtige LENR-Veröffentlichung der Universität Melbourne: 20.1.18.docx

Fortschrittsbericht zur Industrialisierung des E-Cat QX: 19.1.18.docx

Deutsche Patentanmeldung für LENR-betriebenes U-Boot: 18.1.18.docx

Fortschrittsbericht zur Industrialisierung des E-Cat QX: 17.1.18.docx

Fortschrittsbericht zur Industrialisierung des E-Cat QX: 16.1.18.docx

Japanische Aktivitäten und Fortschritte bei der Industrialisierung: 15.1.18.docx

In Japan wird die LENR-Forschung staatlich koordiniert: 13.1.18.docx

Fortschrittsbericht zur Industrialisierung des E-Cat QX: 11.1.18.docx

Könnte der E-Cat alte Dampflokomotiven wieder in Fahrt bringen? 9.1.18.docx

Fortschrittsbericht zur Industrialisierung des Ecat-QX: 8.1.18.docx

Fortschrittsbericht zur Industrialisierung des Ecat-QX: 7.1.18.docx

Fortschrittsbericht zur Industrialisierung des Ecat-QX: 5.1.18.docx

Ein Spezialist kommentiert die E-Cat-Demo in Stockholm: 3.1.18.docx

Ausführlicher Pressebericht über die E-Cat-Demo in Stockholm: 2.1.18.docx

Chinesische Experimente mit dem E-Cat: 29.12.17.docx

Neues Verfahren: Die Laser-Boron-Fusion: 17.12.17.docx

Die "Aftenposten" schreibt über die Demonstration in Stockholm: 16.12.17.docx

Ein wichtiger Kommentator zu LENR: Tom Whipple: 13.12.17.docx

Neue, wichtige, LENR-Patentanmeldung der NASA: 11.12.17.docx

Langer, guter Artikel aus den USA über Rossi: 8.12.17.docx

Patent-Veröffentlichung Leif Holmlid: 4.12.17.docx

Der Gutachter in Stockholm kam aus der Öl-Industrie: 1.12.17.docx

Kommentar von Mats Lewan zu Demonstration in Stockholm: 25.11.17 -1.docx

Reaktion auf die Demonstration in Stockholm: 25.11.17 - 2.docx

Erste Eindrücke von der Demonstration in Stockholm: 25.11.17 -1.docx

Erste Gäste  der Rossi-Demonstration sind in Stockholm eingetroffen: 24.11.17.docx

"Nasdaq" berichtet über Rossi's Demonstration in Stockholm 19.11.17.docx

Details aus Airbus LENR-Patentanmeldung 15.11.17.docx

5-Sigma ist bei Rossi's Ecat-QX erreicht: 12.11.17.docx

Ein LENR-Patent von Francesco Piantelli ist auf Einspruch von Rossi wieder entzogen worden: 10.11.17.docx

Versuchsaufbau von Rossi's Ecat-QX: 9.11.17.docx

"Um die Faktenlage bei Wikipedia steht es schlimmer als gedacht: 7.11.17.docx

Wichtige Ausarbeitung der NASA zu LENR: 5.11.17.docx

Russische Forscher berichten über LENR:31.10.17.docx

Ergänzung zum Thema Dampfmotor: 30.10.17.docx

"Episches Comeback" für den Dampfmotor: 29.10.17.docx

Aufsatz aus Rußland: "Die Energierevolution ist nah": 27.10.17.docx

Chinesische LENR-Patentanmeldung 22.10.17.docx

Der Energiegewinn aus Kernreaktionen verstößt nicht gegen den Energie-Erhaltungssatz: 18.10.17.docx

Unabhängiger Sachverständiger bestätigt Funktion der 1-MW-Anlage von Rossi im 350-Tage Test: 17.10.17.docx

Zusammenfassung von LENR-Aktivitäten in Rußland: 6.10.17.docx

Bericht über die LENR-Konferenz inSotchi: 6.10.17 -2.docx

LENR-Ausarbeitung von "National Instruments" 1.10.17.docx

Neue LENR-Patentanmeldung aus Tschechien und Rußland: 29.9.17.docx

Sind die Spalten nur klein genug, verliert die Coulomb-Barriere ihre Wirkung: 26.9.17.docx

Energiegewinnung durch Kavitation: 25.9.17.docx

Neue LENR-Patentanmeldung der NASA: 24.9.17.docx

Bericht über mein erstes LENR-Seminar: 22.9.17.docx

Rossi bietet Wärme zum Verkauf an: 21.9.17.docx

dto: 20.9.17.docx

Kleiner Fusionsreaktor aus Chile: 18.9.17.docx

Russischer Artikel über den E-cat von Rossi: 14.9.17.docx

Sehr interessantes Video zur Geschichte der Kalten Fusion: 12.9.17.docx

Erinnerung an Three Mile Island: 9.9.17.docx

Japanische physikalische Gesellschaft berichtet über "riesige Fortschritte" bei LENR: 8.9.17.docx

NASA-Ausarbeitung zu LENR bei Luftfahrzeugen: 3.9.17.docx

Langes Interview von Mats Lewan mit Andrea Rossi: 26.8.17.docx

Produktion von Überschußenergie bei LENR-Experimenten in Japan: 24.8.17.docx

Neue US-Patentanmeldung für ein LENR-Gerät: 21.8.17.docx

Video des kleinsten Fusionsreaktors aus Chile: 18.8.17.docx

Edmund Storms Modell der Kalten Fusion: 17.8.17.docx

US-Artikel: Die Zukunft der nachhaltigen Energie ist LENR: 16.8.17.docx

Ex-Verteidigungsminister von Kanada: LENR ist real: 16.8.17 -2.docx

LENR und Quasikristalle: 14.8.17.docx

Prof. David Nagel und LENR: 28.7.17.docx

Langes interessantes Interview mit Andrea Rossi: 23.7.17.docx

Langzeitdokumentation von Rossi-Aktivitäten: 16.7.17.docx

"Aftenposten": Kalte Fusion ist real und fertig: 14.7.17.docx

Rossi's "Rechte Hand" - Fulvio Fabiani: 10.7.17.docx

"Greenfiretimes" schreibt über LENR: 8.7.17.docx

Veränderungen der nuklearen Komposition im Parkhomov-Reaktor: 21.6.17.docx

Weiterer Bericht zur LENR-Tagung in Asti: 15.6.17.docx

NASA Chef-Wissenschaftler: LENR ist real: 12.6.17.docx

Ergebnisse der LENR-Konferenz in Asti: 8.6.17.docx

NASA: Antrieb von Fluggeräten durch LENR: 6.6.17.docx

Demonstration von LENR-Überschußenergie an Universität in Moskau: 6.6.17 - 2.docx

LENR-Tagung unter Beteiligung von Airbus: 3.6.17.docx

Die "Berliner Zeitung" schreibt über LENR:31.5.17.docx

Indische Trade Science schreibt über LENR: 23.5.17.docx

"The Hindu" schreibt über LENR:16.7.15.docx

Unified Gravity: COP 3000 und mehr: 4.5.17.docx

Teilnehmer des  EU-Parlamentsausschusses für Energie 2013: 3.5.17.docx

Leif Holmlid: 450 mal mehr Energieertrag als Energieeinsatz: 28.4.17.docx

Elsevier-Institut berichtet über Rossi und Parkhomov: 26.4.17.docx

LENR-Seminar in Russland: 19.4.17.docx

Die Gebrüder Wright im Vergleich zu Andrea Rossi: 10.4.17.docx

Erneute E-Cat-Repliktion durch Prof. Parkhomov: 5.4.17.docx

"Edgy Labs": Kalte Fusion wird auf dem Markt sein, bevor wir wissen was dahintersteckt: 30.3.17.docx

Defense Ingelligence Agency: LENR ist eine disruptive Technologie: 28.3.17.docx

"The Scotsman" schreibt über LENR: 25.3.17.docx

Japan koordiniert die LENR-Forschung: 23.3.17.docx

Theoretische Erklärung des Rossi-Effekts durch Rossi/Gullström: 22.3.17.docx

Ob Wikipedia lernfähig ist?: 21.3.17.docx

Chinesisch-Amerikanische LENR-Kooperation 17.3.17 -1.docx

Nissan wird bei seiner LENR-Forschung staatlich unterstützt: 17.3.17 -2.docx

Nissan möchte den Ecat als Heizung für den LEAF nutzen: 16.3.17.docx

Antwort der Europ. Kommission zu LENR: 9.3.17.docx

Eine Erklärung für den Rossi-Effekt: 8.3.17.docx

"Wenn das ein Trick war, dann ein verdammt guter":24.2.17.docx

Erste neue Arbeitsplätze durch LENR: 22.2.17-1.docx

LENR-Reaktionen durch nicht-lineare Wellen: 22.2.17.docx

LENR-Pionier Prof. Sergio Focardi: 21.2.17.docx

"Nie wieder Schlangenöl" titelt die indiesche "Business Line" und blickt auf LENR:16.2.17.docx

Prof. Sergey Sall berichtet über die Behinderung neuer Technologien: 15.2.17.docx

Dokumentation über den Stand der LENR-Technologie: 11.2.17.docx

In Gerichtsdokument zum Rechtsstreit Rossi/Industrial-Heat wird Boeing erwähnt: 8.2.17.docx

Grafik über den COP (Coeffizient of Performance) des Rossi-Reaktors über ein Jahr: 4.2.17.docx

Ein LENR-Seminar in Rußland: 5.2.17.docx

LENR-Vorlesung an der "George Washington University": 31.1.17.docx

Bestätigung des "Rossi-Effekts" durch Universität Budapest: 27.1.17.docx

Airbus meldet Patent für Fusionsreaktor an: 27.1.17 (2).docx

Siemens hat schon 1989 ein Patent zur "Kalten Fusion" angemeldet: 26.1.17.docx

LENR-Flugzeugantriebe bei Airbus: 26.1.17 - 2.docx

Wichtige LENR-Veröffentlichungen aus Schweden: 22.1.17.docx

Zwei schwedische Spitzenforscher berichten über LENR: 20.1.17.docx

LENR-Patentanmeldung aus Japan: 18.1.17.docx

SunCell-ähnliches Gerät aus Rußland: 9.1.17.docx

Marokko interessiert sich für LENR: 8.1.17.docx

Das "CERN" interessiert sich für LENR: 5.1.17.docx

Japan bestätigt Überschussenergie und Reproduzierbarkeit von LENR: 3.12.16.docx

"Russia Today" in den USA berichtet über Brillouin-Energy: 29.12.16.docx

Auch die NASA "rehabilitiert Fleischmann und Pons: 22.12.16.docx

"Scientific American" schreibt über LENR: 18.12.16.docx

Neue Theorie für LENR: 9.12.16.docx

Interview Vessela Nikolova mit Andrea Rossi: 6.12.16.docx

Thermoelektrische Elemente für LENR-Reaktoren: 5.12.16.docx

Flow-Meter bei der Messung von LENR-Reaktoren: 3.12.16.docx

Isotopen-Verschiebungen im Parkhomov-Reaktor: 2.12.16.docx

Die "LENR-Heldin des Jahres": Pamela Mosier-Boss: 30.11.16.docx

LENR: Leif Holmlid und die Universität Göteborg: 25.11.16.docx

Firma "LENR-Cars":21.11.16.docx

LENR-Firma "Unified Gravity": 20.11.16.docx

LENR auf der "World Clean Conference" 18.11.16.docx

Das kanadische Militär berichtet über LENR: 17.11.16.docx

Chef-Forscher von ST-Microelectronics bestätigt bestätigt Funktion des E-Cat: 14.11.16.docx

Die LENR-Firma "Phonon Energy": 13.11.16.docx

Die LENR-Firma Jet Energy/Nonor Tech: 11.11.16.docx

"Chemical and Engineering News" schreibt über LENR: 8.11.16.docx

Das Cambridge-Network schreibt über LENR: 5.11.16.docx

Die LENR-Firma Nichenergy: 4.11.16.docx

Prof. Lesch bestreitet (Zu Recht) die Existenz der Kalten Fusion (aber alles andere ignoriert er): 2.11.16.docx

Weitere LENR-Patentanmeldung durch Airbus: 25.10.16.docx

Neue LENR-Patentanmeldung durch Airbus: 23.10.16.docx

Russische Wissenschaft beschäftigt sich mit Rossi und Parkhomov: 19.10.16.docx

Vattenfall beobachtet den E-Cat: 14.10.16.docx

LENR auf der Welt-Energie-Konferenz: 8.10.16.docx

Was LENR angeht verdient "Forbes" des Oskar für Fake-Jounalismus: 24.9.15.docx

LENR-Erfolge in Japan: 19.6.16.docx

Ein Blick in die Zukunft der Haustechnik: 18.9.16.docx

New Scientst schreibt nochmals über DTRA-Report: 16.9.16-1.docx

New Scientist schreibt über den DTRA-Report: 16.9.16.docx

Der "berühmte DTRA-Report" 3.9.16.docx

Brillouin-Energy will den Sioux Energie liefern: 27.8.16.docx

Mitsubishi schreibt über die erfolgreiche Transmutation von Elementen: 22.8.16.docx

Professor Visottskyii schreibt über Rossi: 15.8.15.docx

NTV-Fake-News über LENR: 13.8.16.docx

US-Patentanmeldung von Airbus: 11.8.16.docx

Die Bild-Zeitung verbreitet Fake-News über LENR: 7.8.16.docx

Es gibt jetzt eine Firma, die Material und Geräte für LENR-Versuche liefert: 4.8.16.docx

"The Hindu" berichtet über LENR: 4.7.16.docx

Einer der schärfsten Widersacher von Rossi streicht die Segel: 7.7.16.docx

Isotopenverschiebungen beim Betrie der 1 MW-Anlage von Rossi:  8.7.16.docx

Russische Professoren berichten über den E-Cat von A. Rossi: 12.7.16.docx

Mitsubishi arbeitet ebenfalls an der Transmutation von Elementen: 14.7.16.docx

Untersuchung der Isotopenveschiebung im Rossi-Reaktor wurde von der Universität Uppsala durchgeführt: 19.7.16.docx

"Foreign Policy" berichtet über die Ermordung des LENR-Forschers Mallove:18.7.16.docx

Japaner präsentieren Neutronen-Generator: 29.7.16.docx

Patentanmeldung für E-Cat-ähnliches Gerät in Japan: 2.6.16.docx

TU-Berlin behindert LENR-Forschung: 3.6.16.docx

Israel investiert massiv in LENR: 19.6.16 -1.docx

Dr. Rossi, wäre es nicht an der Zeit sich eine andere Unternehmensstruktur zuzulegen? 19.6.16.docx

Nochmal ein Brief an Rossi zum gleichen Thema: 16.6.15.docx

Russ. Patent für die Transmutation von Elementen mit Hilfe von Bakterien: 30.60.16.docx

Russisches Team meldet Transmutation von Elementen: 28.6.16.docx

Programm der 23ten LENR-Konferenz in Sotchi: 25.5.16.docx

E-cat Test von 2012 (zwei Jahre vor dem Lugano-Test) 24.5.16 -1.docx

Auch China übt den E-cat: 24.5.16.docx

Hydro-Fusion firmiert im Internet nun unter "LENR com" 22.5.16.docx

Die Technologie von Brilliant-Light-Power ist real und verifiziert: 21.5.16.docx

Prof. Visottskyii schreibt über A. Rossi: 17.5.16.docx

Übersicht weltweiter LENR-Aktivitäten durch die Navy: 14.5.16 -1.docx

Russen berichten über LENR-Pläne für die Raumfahrt:

Airbus kooperiert mit Prof. Leif Holmlid: 13.5.16 - 2.docx

Russen berichten über LENR-Pläne für die Raumfahrt: 13.5.16.docx

US-Verteidigungsausschuss bittet Ministerium um Stellungnahme zu LENR:11.5.16.docx

Isotopenveränderungen im Lugano-Test: 10.5.16.docx

Prof. Piantelli ist ein Patent zur Kalten Fusion erteilt worden: 19.4.16.docx

Universität Moskau repliziert E-Cat: 18.4.16.docx

Aufsatz: "LENR könnte merkwürdig sein":18.4.16 -1.docx

Indische "Business Line" schreibt über LENR: 13.4.16.docx

ENEA und Universität Catania replizieren erfolgreich die Versuche von Pons und Fleischmann: 8.4.16.docx

LENR-Strom ohne UmAuch die Rockefellers trennen sich vom Öl: 24.3.16 -2.docxwege aus Schweden: 4.4.16.docx

LENR-Patent für die US-Navy erteilt: 24.3.16.docx

Das Rennen um die KommerzialisierunKugelförmige Reifen von Goodyear - ein Fall für LENR: 10.3.16.docxg hat begonnen: 22.3.16.docx

Warum Rossi Italien verlassen hat: 7.3.16.docx

Sieben Tage Überschuß-Energie an LENR-Gerät in China: 29.2.16.docx

Holmlid und Olafsson bei der amerkanischen physikalischen Gesellschaft: 23.2.16.docx

Rossi's 1-Megawattanlage kommt aus der Halle: 23.2.16 -2.docx

"La Tribune" berichtet über LENR: 15.2.16.docx

Eine russische LENR-Firma ist gegründet: 12.2.16.docx

Deutschsprachige Zusammenfassung des Lugano-Reports: 12.2.16 -2.docx

"Richtopia" - LENR-die neue Fusionsenergie 1.2.16.docx

Die kanadische Regierung berichtet über LENR: 20.1.16.docx

Die Financial-Times berichtet vorsichtig über LENR: 18.1.16.docx

Ein Überblick über die LENR-Welt von David Nagel: 17.1.16.docx

Saudi-Arabien möchte vom Öl unabhängiger werden: 11.1.16.docx

Meerwasserentsalzung mittels LENR: 7.1.16.docx

Aufsatz über globalen Einfluß von LENR: 28.12.15.docx

Prof. Price zur den Risiken für junge Wissenschaftler, die sich für LENR interessieren: "Die Reputationsfalle" 22.12.15.docx

Max Planck und neue Erkenntnisse: 18.12.15.docx

LENR-Energie für Marsmissionen: 15.12.15.docx

LENR-Forscher erhalten mehr Patente: 14.12.15.docx

"Irish Times" schreibt über LENR: 12.12.15 - 1.docx

Nächste LENR-Konferenz in Japan: 11.12.14.docx

Artikel in US-Wochenblatt über LENR: 10.12.15.docx

Rußland: Unsere Antwort an Rossi: 5.12.15.docx

Francesco Celani spricht vor dem italiensichen Senat über LENR: 1.12.15.docx

Der japanische Staat fördert LENR: 27.11.15.docx

Der japanische Staat fördert LENR: 27.11.15.docx

Fulvio Fabiani zu Rossi "Er ist so etwas wie ein Wirbelwind":25.11.15.docx

Veröffentlichung der Navy zu LENR: 9.11.15.docx

Tom Darden beginnt Vermarktung des E-Cat in China: 6.11.15.docx

Beschreibung des Rossi-Effekts durch schwedischen Lizenznehmer: 4.11.15 -1.docx

Artikel des ukrainischen Professors Vysotzky zu LENR: 1.11.15.docx

Holmlid und Olafsson präsentieren ihre Erfindung beim Stanford-Research-Institute:27.10.15.docx

Physiker erläutert das neue Interesse für den "Äther": 23. 10.15.docx

Saipem (Eni) - Manager referiert bei Airbus über den E-Cat: 21.10.15.docx

Lautes Schweigen zur LENR-Theorie von Airbus: 20.10.15.docx

Die Weltbank macht sich Sorgen um die "Nach-Kohlenstoff-Ära": 12.10.15.docx

Toyota-Patent für die Herstellung von LENR-Wafern 10.10.15.docx

Langes Interview der Huffington-Post mit Rossi: 7.10.15.docx

Bestätigung der Funktion des Ecat durch Universität Moskau: 6.10.15.docx

Schwedischer LENR-Reaktor 5.10.15.docx

Langer LENR-Artikel in "Fortune":29.9.15.docx

Tom Darden, Cherokee-Investment gibt Interview zu LENR:27.9.15.docx

LENR-Patent der Universität Göteborg: 26.9.15.docx

Erfolgreicher LENR-Dauertest beim MIT: 27.9.15 - 1.docx

Pressemitteilung der Universität Göteborg zu LENR:24.9.15.docx

Carl Page (Bruder von Larry Page) und LENR: 18.9.15.doc

Forschungs-Durchbruch für LENR bei Airbus: 22.9.15.docx

LENR-Konferenz bei Airbus: 20.9.15.docx

US-Patent für Andrea Rossi: 12.9.15.docx

Weitere russische Replikation des E-Cat: 8.9.15.docx

Die "Huffington-Post" berichtet über LENR: 7.9.15.docx

Erläuterung zum Patent für A. Rossi: 25.8.15.docx

LENR-Bericht der Universität Illinois: 20.8.15.docx

Airbus kündigt wichtige LENR-Erfindung an: 16.8.15.docx

Chinesische LENR-Patentanmeldung: 9.8.15.docx

"American Chemical Society" berichtet über LENR: 3.7.15.docx

Erwähnung meiner Webseite bei "Ego-Out" 26.6.15.docx

"Aftenposten" berichtet über Rossi's 1MW-Anlage: 22.6.15.docx

"Lugano-Gutachter" planen eigene Replikation des E-Cat: 21.6.15.docx

"Slimlife" berichtet über meine Webseite: 19.6.15.docx

Universität Illinois eröffnet LENR-Labor: 16.6.15.docx

Spanischer LENR-Investor startet: 8.6.15.docx

LENR-Firma "Solar Hydrogen Trends": 6.6.15.docx

LENR-Stellenangebot aus Rußland: 29.5.15.docx

Mitsubishi-Patent nach 12-jähriger Prüfung: 28.5.15.docx

In Padua läuft die 19. LENR-Konferenz: 19.4.15.docx

Die Forschungsministerin tankt Diesel aus Wasser, Wind und CO2: 22.4.15.docx

"Les Echos" berichtet über LENR: 12.4.15.docx

Der "Chaos-Computer-Club" beschäftigt sich mit LENR: 10.4.15.docx

Japan gründet Forschungseinrichtung für LENR: 1.4.15.docx

LENR-Patentanmeldung für Airbus: 28.3.15.docx

LENR-Patentanmeldung durch Airbus: 23.3.15.docx

Seminar in Rußland: "Ecat für Fußgänger": 20.3.15.docx

Universität Illinois: LENR für die Raumfahrt: 19.3.15.docx

Warren Buffet trennt sich von Exxon und Conoco-Philips: 18.2.15.docx

Teilnehmer der Sitzung des Ausschusses für Energie des Europaparlaments zu LENR: 17.2.15.docx

Japanisches LENR-Patent: 15.2.15.docx

"New Energy" und "Oilprice" titeln: Wir sind am Wendepunkt: 14.2.15.docx

Vermögensverwalter Black-Rock beobachtet LENR: 11.2.15.docx

Nach Parkhomov wollen auch andere den E-Cat replizieren: 9.2.15.docx

Norwegische Technik-Magazin: Öl wird wertlos: 6.2.15.docx

Theoretische Erklärung für LENR: 5.2.15.docx

Die englische Zeitschrift "Wired" berichtet über Erfolge bei LENR: 30.1.15.docx

Kommentar zur E-Cat-Replikation durch Parkhomov:  29.1.15.docx

Indisches Wissenschaftsjournal berichtet über LENR: 24.1.15.docx

Britischer Parlamentarier fragt nach LENR: 21.1.15.docx

Airbus ist optimistisch hinsichtlich der LENR-Technologie: 20.1.15.docx

Big Oil trennt sich von Ölfeldern: 11.1.15.docx

Russischer Physiker repliziert den Rossi-Reaktor: 2.1.15.docx

Die amerikanische Marine will Diesel aus Wasser herstellen: 30.11.14.docx

Die NASA entwickelt Flugzeuge mit LENR-Antrieb: 18.12.14.docx

Lockheed Martin will Fusionsreaktor in Containergrößer entwickeln: 15.12.14.docx

BlackRock trennt sich von Öl-Futures: 14.12.14.docx

Kommentar über US Öl-Strategie: 11.12.14.docx

Spiegel: Wer zündet das Sonnenfeuer zuerst: 9.12.14.docx

Kieler Bürgerinitiative für LENR gegründet: 7.12.14.docx

CNBC prognostiziert den Untergang des Rohöls durch LENR: 4.12.14 - 2.docx

Artikel in der Zürcher Zeitung: LENR in der Schweiz: 4.12.14.docx

Der 30-Tage Test des E-Cat von Andrea Rossi war erfolgreich: 1.12.14.docx

 

 

 

 

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