Coldreaction - saubere und billige Energie durch kalte Kernreaktion

LENR - die unendliche und saubere Energie kommt früher als gedacht


Was sich in den letzten Jahrzehnten in der Informationstechnologie getan hat, steht uns in der Energiewirtschaft unmittelbar bevor. Auch diese Entwicklung wird sich über Jahrzehnte erstrecken, stellt aber alles auf den Kopf, was wir bisher über Energie zu wissen glauben. Energie wird dezentral, wird unvorstellbar billig, schädigt nicht mehr die Umwelt und verbraucht praktisch keine Rohstoffe mehr.  - Die technische Seite von LENR ist für Laien leider schwer zu verstehen. Deshalb habe ich ein Extra-Kapitel "Was ist LENR" in das Hauptmenü eingefügt. - Man kann es nicht oft genug wiederholen: Bei der Kernspaltung entsteht Radioaktivität, bei  LENR nicht. Und außerdem: Die Gewinnung von Hitze mittels LENR ist vielfach repliziert, "peer-reviewed" (von anerkannten Wissenschaftlern und anerkannten wissenschaftlichen Institutionen bestätigt) vielfach patentiert, auch von der EU-Kommission in den Jahren 2012 und 2017 bestätigt. (Sh. z. B. auch Update vom 25.3.17)

Die "Hauptschlagader" meines LENR-Blogs ist  dieser Abschnitt hier. Er enthält immer die neuesten Meldungen und geht im sog. "Archiv" zurück bis zum Jahre 2014.

 

Update 29.5.17

Vereinzeltes:

  • Die neuesten Meldungen des Martin-Fleischmann-Memorial-Projects (sh. voriges Update) sind völlig unklar und es lohnt nicht, sie weiter zu kommentieren.  Man muß sich dann wohl fragen, ob man eine derartige Vorgehensweise noch als "Open-Science" bezeichnen sollte oder schon also "Open-Nonsense". Es gibt jedenfalls bisher keine irgendwie verwertbaren Ergebnisse.
  • In meinen älteren Updates (20.3.15) habe ich noch eine interessante Meldung der staatlichen Universität Moskau gefunden: Es geht in einem Seminar von Prof. Al Nikitin um den "Rossi-Generator für Fußgänger". - Seit langem wird der Reaktor von Rossi in Rußland  intensiv und ernsthaft erforscht. Nicht umsonst kam die erste Replikation des E-Cat aus Rußland, von Prof. Alexander Parkhomov. 
  • Ein weiteres Update möchte ich gerne in Erinnerung rufen, und zwar ein Interview mit dem Regierungschef der Seychellen, vom Jan. 2015. Auf seinem Territorium waren riesige Ölvorkommen entdeckt worden, aber es wurde ihm klar, das diese wohl nie gehoben werden.

Er kam zu dieser Erkenntnis, dass dies Öl nie gefördert werden wird, weil die großen Ölgesellschaften ihre eigenen Ölfelder verkaufen. Er sagt wörtlich: Laßt mich wiederholen: Sie verkaufen Ihre Ölfelder!

Dann sagt er: "Und jetzt nochmal für die Doofen: Die großen Ölfirmen verkaufen ihre Ölfelder. Sie sollten sich einfach mal darüber informieren, was die großen Player tun. Starten Sie eine Google-Suche nach Ölfeldern kombiniert mit den Suchworten "divest" oder "sell", dann können sie es selbst sehen." (Es folgt dann eine lange Liste von Verkäufen von Ölfeldern).

So, was ist denn 2011 passiert? Ein kleiner Mann, genannt Andrea Rossi demonstrierte vor einer Zuhörerschaft, zu denen Repräsentanten der großen Ölfirmen gehörten, wie z. B. Shell, einen arbeitenden LENR-Reaktor.

Hier ist der Link: http://seychellesvoice.blogspot.de/2015/01/seychelles-oil-dream-dead-never-to-see.html

 

Update 27.5.17

Am 18.5.17 hatte ich über den "Ecat-Replikanten" 'me356' geschrieben. Er hatte in den letzten Monaten eine Replikation des E-Cat hergestellt und berichtete regelmäßig in den einschlägigen Foren über seine Fortschritte. Es war von sehr hohen COP's (Wirkungsgraden) die Rede, d. h. das Verhältnis der eingesetzten Energie zur Energieausbeute soll um die 50 gewesen sein. Er hat  das Team vom "Martin-Fleischmann-Memorial-Project" (MFMP) eingeladen, das Gerät zu testen. Das Team ist nun vor Ort:

Das längliche Gerät ist der Reaktor, d. h. der Reaktor ist voll gekapselt in dieser Hülle. Der linke kleinere Kasten ist die Steuerungseinheit. - Das folgende Video bietet einen 16-Sekunden Rundblick über den Reaktor:

Das folgende, etwa halbstündige Video zeigt den gesamten Versuchsaufbau. Die Ton- und Bildqualität ist teilweise nicht gut, Fachleute werden sich aber trotzdem einen guten Eindruck verschaffen können. (Nach einem sehr holprigen Beginn werden Ton und Bild besser)

 

Quelle: http://tweetedtimes.com/v/12126

Die Gruppe will nun laufend über den Ablauf und die Ergebnisse des Tests berichten. Die nächsten Tage werden also interessant.

 

Update 26.5.17

Ergänzung zum gestrigen Update: Man darf fragen - wer sitzt eigentlich am längeren Hebel bei dieser ungleichen Paarung - die amerikanische Energielobby oder Rossi? Bei näherer Betrachtung neige ich eindeutig zu Rossi. Was hat man nicht alles versucht, einerseits an sein geistiges Eigentum zu gelangen und ihn andererseits zu diffamieren. Es hat alles nichts genützt. Mit Hilfe des Lugano-Gutachtens LuganoReportSubmit.pdf läßt sich zwar eine Replikation seines Effektes erstellen, auch wohl mit den Angaben aus seinem US- (Welt) - Patent, aber eben bei weitem nicht mit den von ihm erreichten  Wirkungsgraden. Im Moment versucht ja gerade sein Lizenznehmer, Industrial-Heat, ihn in einem Monster-Prozeß zu zermürben. Alle Auguren sagen, dass IH den Prozeß Ende Juli verlieren wird.

Man fragt sich, warum greift die Öl-Lobby nicht zu härteren Bandagen?  Sie kann wohl nicht. Das hätte man ja auch schon Italien tun können - aber es war schon zu spät, die Methode Rossi hatte sich bereits als real erwiesen. (Sh. Statement Toni Tether von 2009 in der Einleitung zu diesem Blog).  Dann entschloß man sich, ihn in die USA zu holen. Sergey Sall sagt "unter Druck": http://coldreaction.net/sergeysallderbedarfanoelundgaskannsichaufeinzehntelreduzieren.html um den E-Cat nach Möglichkeit zu einer amerikanischen Technologie zu machen. Das wäre doch zu verlockend: Informationstechnologie und Energie - beides in "amerikanischer Hand."

Was könnte Rossi in schlimmster Bedrängnis tun? Er könnte in allerhöchster Not die Rezeptur und das Verfahren im Internet veröffentlichen und sein Patent zur Nutzung freigeben. Sicherheitsvorkehrungen hat er getroffen, notfalls würde es auch ohne ihn gehen. Die Energiehabenichtse der Welt, allen voran Japan, China und Indien würden gierig danach greifen.  Nach wenigen Tagen würde der Wert der größten Erdölreserven beginnen ins Bodenlose zu sinken. Esso, als größter Erdölkonzern, würde innerhalb weniger Tage einen Großteil seines Börsenwertes verlieren, genau wie die anderen Öl-Riesen. Saudi-Arabien könnte einen erfolgreichen Börsengang von "Aramco" vergessen und käme einer Staatskrise schnell näher.

Aber was viel schlimmer ist: Der Petrodollar würde seine Funktion verlieren und die USA damit das wichtigste Instrument seiner wirtschaftlichen und politischen Macht. Ich zitiere gerne den ehemaligen US-Finanzminister Conally: "Der Dollar ist unsere Währung aber Euer Problem". Im Moment hat man gerade die Türkei "beim Wickel": Die türkische Lira fällt und fällt gegenüber dem Dollar. Das könnte den Türken wirklich schnurzegal sein, wenn sie nicht auf Ölimporte angewiesen wären und diese Rechnungen in Dollar bezahlen müßten. (Natürlich werden auch andere Importe teurer, aber kein Produkt ist so essentiell wie Öl.) Das Instrumentarium  des Petrodollars würde entscheidend geschwächt und damit würden die USA entscheidend  politische Macht einbüßen.

Früher oder später kommt diese Entwicklung, spätestens nach Ablauf wichtiger Patente. Die Aktien- und Rohstoffmärkte, die ja immer die Zukunft abbilden, haben auch hier die Entwicklung vorausgenommen: "Big Oil" verkauft seit zwei, drei Jahren seine Ölfelder wie von allen Hunden gehetzt, Rockefeller und Warren Buffet trennten sich von ihren Öl-Beteiligungen, der größte Vermögensverwalter der Welt, Black-Rock, reduziert seine Öl-Engagements systematisch.

Nun sollte man meinen, die Welt wäre angesichts solcher Entwicklungen in Aufruhr und stellte sich, genau wie die Märkte, auf diese Entwicklung ein - weit gefehlt. Der Mainstream schläft tief und fest. Man beurteilt die Welt weiterhin nach Steinzeit-Regeln, als hätte es E=mc2 nie  gegeben.

 

Update 25.5.17

Ein Zufallsfund vom Dezember 2016. Es handelt sich um einen Bericht über Brillouin-Energy. Brillouin ist das in den USA am meisten unterstützte LENR-Unternehmen, mit Zugang zum Kongreß, mit Aufsichtsratsmitgliedern, die das "who is who" der wissenschaftlichen LENR-Szene sind, mit Unterstützung  durch Carl Page (Vorstandsvorsitzender der Google-Muttergesellschaft 'Alphabet') usw. usw. Allerdings erreicht Brillouin mit seinen Geräten bei weitem nicht den Wirkungsgrad wie die Geräte von Andrea Rossi. Man macht sich in den USA deshalb, wohl mit Recht, Sorgen, dass bei dieser Zukunftstechnologie die USA nicht die  Technologie-Führerschaft haben könnten, zumal andere Länder wie Rußland, Japan, Indien, China,  Schweden und Israel mindestens soweit sind wie die USA.  Das kommt in dem Aufsatz in Scientific American sehr klar zum Ausdruck:

"Wir sind an der Schwelle zu einer neuen Ära von billiger, unerschöpflicher und zuverlässiger Energie aus LENR-Technologien. Die Etablierung einer führenden Rolle für die Vereinigten Staaten ist unerläßlich und wir benötigen Unterstützung."

Quelle: http://brillouinenergy.com/blog/milestone-for-lenr-community-with-scientific-american/

 

Update 24.5.17

Ich möchte heute an mein Update vom 10.3.16 erinnern. Es ging seinerzeit um das Kugelreifen-Konzept von Goodyear. Hinter diesen dürren Worten verbirgt sich nach meinem Dafürhalten das schrittweise Ende der Automobil-Industrie wie wir sie kennen.

Die Kugelreifen sind im 3D-Druckverfahren hergestellte Gummikugeln, welche durch Magnetfelder in den "Radkästen" gehalten werden. Diese Kugeln können sich in alle Richtungen drehen, d. h. die Fahrzeuge können z. B. auch seitwärts einparken. In schwierigen Fahrsituationen können, z. B. bei Aquaplaning, können einzelne Reifen "gegensteuern". Es können auch anstatt vier Kugeln sechs angeordnet werden, z. B. für LKW's oder für Geländefahrzeuge.

Ein Video von Goodyear zeigt das Konzept:

Um die Kugeln in Position zu halten und zu bewegen braucht man eine starke Stromquelle. Die Batterietechnik allein scheidet hier aus, mit LENR rückt die Realisierung allerdings wesentlich näher.

Ich muß etwas weiter ausholen, um die Konsequenzen für die Automobilindustrie deutlich zu machen: Vor "gefühlten" 200 Jahren war ich Personalchef der Rollei-Werke in Braunschweig (mit zusätzlicher Fertigungsstätte in Singapur). Damals hatten mechanische Kameras noch locker weit über 1000 Einzelteile. Mittlerweile gibt es kaum noch mechanische Kameras, allenfalls für Spezialanwendungen. Gute Kameras haben noch eine gewisse Größe, weil gute Objektive, z. B. für Tele, Weitwinkel- oder Makroaufnahmen nicht beliebig miniaturisierbar sind. Ansonsten spielt die Mechanik kaum noch eine Rolle. Die Kameraindustrie, mit ihren tausenden von Arbeitsplätzen ist komplett verschwunden. Hallen mit Stanzen, Fräsen, Drehbänken, Bohrmaschinen und endlosen Montagebändern sind Vergangenheit. Die Kameras sind "entmechanisiert".

In mehreren Schritten blüht der Automobilindustrie das gleiche Schicksal. Der erste Schritt, nämlich die Elektrifizierung der Autos, beginnt gerade. Das bedeutet den Verlust der Fertigung von Verbrennungsmotoren, Getrieben, Auspuffanlagen usw.  Beim kommenden Kugelreifen ist der Einschnitt genauso gravierend: Es entfallen Achsen, mechanische Bremsen, die mechanische Lenkung und vieles mehr. Was bleibt vom Auto: Eine komfortable Hülle zur Personenbeförderung, die mit dem ehemaligen "Automobil" wenig zu tun hat. -  Von der Automobilindustrie, wie wir sie heute kennen, bleibt kaum etwas übrig.

 

Update 23.5.17

Trade Science ist ein indisches Wissenschafts-Journal. Wie man sehen kann, ist der Artikel von Storms am 6. 3. eingereicht worden, wurde am 19.3. akzeptiert und am 22.3. veröffentlicht. Storms ist ein LENR-Urgestein. Er arbeitete über 30 Jahre am staatlichen Labor in Los Alamos. Das LANL wurde zur Entwicklung der Atombombe während des zweiten Weltkrieges gegründet und beschäftigt sich seit dieser Zeit mit nuklearer Grundlagenforschung. Storms gründete das Kiva Laboratorium in Santa Fe, wo er weiter an seinen Theorien zu der Kalten Fusion arbeitet.

In Indien werden alle Informationen zur Kalten Fusion "aufgesaugt", es gilt als hohes und wichtiges Ziel, die Abhängigkeit vom Öl zu beenden.

Storms beschreibt in dem Artikel die Grundlagen und den Stand der Forschung zur Kalten Fusion.http://www.tsijournals.com/articles/a-new-source-of-energy-using-lowenergy-fusion-of-hydrogen.html#

Ich gebe hier einige Auszüge wieder: Es wird gesagt, dass nach der Nutzung fossiler Energien die Atomkraft mit Hilfe der Kernspaltung genutzt wurde und das als nächster Schritt die Energiegewinnung durch Kernfusion (die sog. heiße Fusion) versucht wurde, die aber erfolglos blieb. Der Artikel geht dann auf die Kalte Fusion ein. Er streift die Historie der Kalten Fusion, die Versuche von Fleischman und Pons und die Zurückweisung durch die Mainstream-Wissenschaft. Schließlich thematisiert er den Bericht des Anthropocene-Instituts, http://coldreaction.net/anthropceneinstitute.html

in welchem ja berichtet wird, dass inzwischen mehr als 100 Einrichtungen weltweit an LENR forschen. Mindestens 9 Länder beteiligen sich an der LENR-Forschung und es gibt mehr als 1000 Publikationen in vier Sprachen, die das sog. LENR-Phänomen beschreiben, viele von ihnen in anerkannten wissenschaftlichen Publikationen.

Storms sagt, dass die Energieproduktion mittels LENR weit über dem liegt, was durch chemische Prozesse möglich wäre. Neben Helium und Tritium wurden gelegentlich komplexe Transmutationsprodukte beobachtet. Diese stammen vom Kern eines Hydrogen-Isotopes, das den Kern eines schwerden Elements, wie Palladium erreicht. Derartige Vorgänge sind schwer zu beobachten, allerdings sind sie immer wieder Bestandteil von Berichten  in anerkannten Studien. Die Energieproduktion mittels dieser Prozesse ist 17 mal von vier unabhängigen Laboratorien gemessen worden. (Anmerkung: Die Ergebnisse dieser vier Labore  erfaßt bei weitem nicht die Versuche aller LENR-Labore) Storms geht im weiteren auf die verschiedenen Replikationen des Effektes ein.

Er faßt schließlich wie folgt zusammen: Das LENR-Phänomen ist nach wissenschaftlich  akzeptierten Regeln bewiesen. Es ist nötig, dass dieses Phänomen wissenschaftlich umfassender akzeptiert und erforscht wird.

 

Vorgezogenes Update 20.5.17 bei Brilliant-Light-Power. (Bin bis einschließlich Montag unterwegs)

 

 Update 19.5.17

Ein paar Informationen aus dem "Rossi-Blog"  http://www.rossilivecat.com/

 

  • Ein Leser fragt, ob Rossi bekannt sei, dass außer Nissan noch weitere Auto-Hersteller versuchen, seinen Effekt zu replizieren. - Schlichte Antwort: Ja.
  • Ein Leser fragt, ob der QuarkX-Reaktor mit einer regulären Batterie betrieben werden kann und ob in diesem Fall der COP (Leistungsgrad) gleich sei. Anmerkung: Jeder LENR-Reaktor benötigt zum Start eine "Initialzündung", ähnlich wie ein Verbrennungsmotor per Batterie gestartet werden muß. Schlichte Anwort wiederum: Ja
  • Gleich mehrere Leser fragen nach dem Stand des Rechtsstreits mit Industrial Heat. Rossi sagt, dass er rund die Hälfte seiner Arbeitszeit dafür verwenden muß, seinen Anwälten zuzuarbeiten. Aber es sei ein Ende abzusehen. Der Rechtsstreit werde Ende Juli entschieden.
  • Rossi bestätigt auf Anfrage zum wiederholten Male, dass der QuarkX neben den USA auch in Schweden produziert werden soll. Anmerkung: Dies geschieht auch wohl aus Dankbarkeit gegenüber der großen wissenschaftlichen Unterstützer-Szene in Schweden.
  • Rossi wird gefragt, ob er schon die Test-Konfiguration für die Präsentation des QuarkX fertig habe. Antwort: Ja. Anmerkung: Die Präsentation soll nach Abschluß des Rechtsstreits erfolgen.
  • Ein anderer sachkundiger Leser macht folgende Rechnung auf: Sie bestätigen, das die Füllung eines Reaktors 0,01 $ per kW kosten  und das dies einmal pro Jahr geschehen soll. - Unterstellen wir, dass ein konventionelles Kraftwerk mit Dampferzeugung einen Wirkungsgrad von 40 % hat, dann benötige ich für einen Energieoutput von einem GW eine thermische Energie von rund 2,5 GW. Daraus ergeben sich jährliche Kosten für die Füllung von 25.000 $. Über das Jahr gerechnet ergibt das bei kontiunierlicher Leistung eine Produktion von 8,760 GW an Elektrizität, oder aber 3 $ per GWhr an Füllungskosten. 

 

Update 18.5.17

Hinter dieser dürren Twitter-Meldung verbirgt sich ein kleine Sensation. Bob Greenyer ist der "Libero" und Anführer der Open Science-Bewegung für LENR. Sh. http://www.quantumheat.org/index.php/en/home/mfmp-blog/543-ecco Er ist in der LENR-Scene bekannt wie ein bunter Hund, er verfügt über ausreichend Fachwissen und Geldmittel, um die LENR-Szene ein Stück weit zu koordinieren. Darum bemüht sich das Anthropocene-Institut  http://coldreaction.net/anthropceneinstitute.html von Carl Page zwar auch, aber Greenyer ist viel schneller und beweglicher und kooperiert übrigens auch mit Anthropocene. Es laufen Projekte mit Hochschulen, er verifiziert im Moment gerade die Leistungsdaten des indischen Ecco-Projects (sh. Update vom 19.3.17). In diesem Zusammenhang ließ eine Meldung aufhorchen, über die ich am 31.3.17 berichtet habe: Greenyer hat die Reaktorfüllung des Projektes Ecco durch me356 analysieren lassen, weil dieser über ein "Scanning electron microscope" verfügt. Nun läßt me356 es offensichtlich zu, dass Greenyer auch seine E-Cat-Replikation testet. Ich vermute, das Ergebnis wird überwältigend sein.

Wer ist nun me356: Er beteiligt sich gelegentlich mit sehr qualifizierten Beiträgen in Foren und sagt von sich selber, er sei Besitzer einer High-Tec-Firma. Er habe ausreichend Zeit und Geld LENR-Forschung zu betreiben. Er arbeitet ansonsten anonym und das Kürzel me356 ist eine zufällige Tastatureingabe, die er beibehalten hat. Seit der Hilfestellung für Greenyers Arbeit mit Ecco ist zumindest gegenüber ihm diese Anonymität erstmals gelüftet, aber eben nur gegenüber Greenyer. Me356 hat den E-Cat von Rossi gleich mehrfach repliziert und modifiziert. Ob er dieses Wissen jemals wirtschaftlich nutzen kann schätzt er selbst als zweifelhaft ein, weil er mit  dem US-Patent von Rossi in Konflikt käme. Ganz nebenbei: Die amerikanische Patentbehöre hat Rossi's Patent kürzlich für die weltweite Gültigkeit freigegeben.

 

Update 17.5.17

Hier zeige ich nun eine Grafik, die es in Fachkreisen schon zu einer gewissen "Berühmtheit" gebracht hat. Sie vergleicht die verschiedenen Energiequellen hinsichtlich ihrer Energiedichte und ihrer Fähigkeit, die Energie innerhalb einer "brauchbaren" Zeit abzugeben.

Wie ist diese Grafik zu lesen: Die Grafik zeigt in der vertikalen Linie, wie dicht eine Energie gespeichert ist, gegenüber  einer horizontalen Achse, die zeigt, wie schnell diese Energie abgegeben werden kann. (Gekennzeichnet mit "s"-Sekunden, "m"-Minuten, "h"-Stunden, "d"-Tagen, "m"-Monaten und "Y" - Jahren)  An den Geräten selbst (z. B. als E-Cat HT) bezeichnet, findet man in sehr kleiner Schrift auch, wie lange die Reaktoren insgesamt gelaufen sind. 

Beide Achsen beziehen sich auf die Masse, nicht auf das Volumen. Die besten Energiequellen finden sich ganz oben in der Grafik, weil sie eine große Menge an Energie zur Verfügung stellen können. Quellen, die ihre Energie explosionsartig abgeben (ganz rechts zu sehen)  sind nicht wünschenswert, denn Energie wird in speziellen Raten für spezielle Anwendungen gebraucht. Energiequellen, die ihre Energie langsam abgeben, sind in der Grafik links gezeigt. Für eine starke Energieabgabe (Anm. wie z.B. für Antriebe von Generatoren oder Motoren) sind die Energiequellen auf der rechten Seite der Grafik gezeigt. Es sind auch verschiedene Energiespeicher, wie Batterien und Kondensatoren angeführt, sie sind aber eben keine Energieerzeuger, sondern Speicher.

In der Farbe rot finden wir die Kernspaltung, die wir nicht weiter zu behandeln brauchen, weil sie Radioaktivität erzeugt, die wir ja gerade vermeiden wollen. Ganz oben in blau finden wir die Deuterium/Tritium-Fusion, die ich immer als "heiße Fusion" bezeichne und die in staatlichen Projekten überall auf der Welt gleichermaßen teuer und erfolglos ist.

In der Farbe gelb finden wir die verschiedenen Energiespeicher, wie Batterien und Kondensatoren. In der Farbe schwarz finden wir diejenigen Energiequellen, die ich als "heutige" Quellen bezeichnen möchte, wie Wasserstoff, Holz, Gas, Kohle - aber auch TNT, wobei dessen Energieabgabe ein bißchen zu schnell geht, wie man am rechten Rand sieht: nämlich 0,01 Sekunden.

Bei den grünen Symbolen kommen wir zum Thema: Es sind die bestätigten Leistungsmessungen der verschiedenen Reaktoren von Andrea Rossi. Alle Reaktoren sind in der Lage, ihre Energie in der geforderten Zeit abzugeben und je weiter wir in der Grafik nach oben gehen, verlängert sich auch deren Laufzeit. Ganz oben rechts steht der E-Cat HT2, der im März 2014 für acht Monate gelaufen ist. (Der Einjahrestest der 1-MW-Anlage ist in dieser Grafik noch nicht verarbeitet.) Diese Grafik ist übrigens auch von staatlichen Stellen anerkannt und wird dort auch gezeigt. (Z.B. in der Ausarbeitung des kanadischen Militärs).  Hinter dem Namen "Hyperion", der ganz oben auch in grün gezeigt wird, verbirgt sich auch ein E-Cat-ähnliches Gerät, das von der griechischen Firma Deflakion hergestellt wurde. Deflakion kooperierte mit Rossi und Rossi beschuldigte Deflakion, sich das E-Cat-Wissen widerrechtlich nutzbar gemacht zu haben. Deflakion soll inzwischen insolvent sein. (Diese Informationen sind vom "Hörensagen", den Wahrheitsgehalt kann ich nicht überprüfen). - Was in der Statistik natürlich auch fehlt, ist der QuarkX von Andrea Rossi. Nach allem was man weiß, müßte die Statistik dafür hinsichtlich Energiedichte und Laufzeit erheblich erweitert werden.

Die Originalquelle mit weiteren Erläuterungen finden Sie hier: http://lenrftw.net/comparing_energy_sources.html#.WRvUssakJPa

 

 

Update  16.5.17

Ein ganz "frischer" Artikel aus Indien, den ich während meiner Reise zufällig gefunden habe: "Wo Energie darauf wartet, nutzbar gemacht zu werden."

Quelle: http://www.thehindu.com/todays-paper/tp-business/where-energy-is-waiting-to-be-tapped/article18405766.ece

Die Zwischenüberschrift lautet: "Die unregelmäßige Natur von Solar- und Windenergie hat die Entdeckung unüblicher Quellen von Elektrizität angeregt."  Weiter heißt es: "Die Solarenergie ist eine 'Tagesquelle' und Wind ist unbeständig".

Der Artikel behandelt im weiteren die Nutzung von Wasserstoff für Brennstoffzellen-Fahrzeuge und berichtet, dass Japan bereits 90 Wasserstofftankstellen in Betrieb habe.

Dann geht der Artikel auf die Gewinnung von Energie durch Wellenbewegungen auf dem Wasser ein und die Gewinnung von Energie durch Nutzung der Meeresströmungen. Beides Technologien, die, im Gegensatz zu Wind und Solar, eine '24x7' Energiequelle sind, also 24 Stunden am Tage und 7 Tage die Woche arbeiten.

Dann geht der Artikel  ausführlich auf die 'Kalte Fusion' ein. Ich übersetze, wie immer, teilweise sinngemäß und ggf. gekürzt: "Einst wurde die Kalte Fusion verworfen, mit welcher durch die Fusion subatomarer Teilchen nahe der Raumtemperatur Energie erzeugt wurde. Diese Technologie erhielt durch den italienischen Ingenieur Andrea Rossi im Jahre 2011 einen neuen Schub. Er präsentierte ein Gerät, dass mehr Energie erzeugte, als es selbst konsumierte. Dieser 'E-Cat' hat seitdem eine riesige technische und kommerzielle Kontroverse ausgelöst, die Gegenstand einer gerichtlichen Auseinandersetzung mit einer amerikanischen Firma namens 'Industrial Heat' ist. 

Beobachter sind geteilt in Menschen die Andrea Rossi bewundern und andere, die denken er sei ein Betrüger. Aber, sein E-Cat, der ein kleiner Behälter ist, mit einem bißchen Nickel, Wasserstoff und Lithium, hat die Gespräche über die Kalte Fusion neu entfacht.

Während Rossi seine Arbeit weitgehend im Geheimen verrichtet, war eine Gruppe von Wissenschaftlern 2014 in der Lage, seine nunmehr berühmten Experimente in Lugano nachzustellen. Sie stellten fest, dass es funktionierte, mußten allerdings einräumen, dass sie nicht wußten 'warum'. Später wiederholte der angesehene russische Physiker Alexander Parkhomov das Experiment erfolgreich.

Zur gleichen Zeit arbeiten eine Reihe amerikanischer Firmen an der Fortentwicklung der Kalten Fusion. Führend dabei sind die Firmen Brillouin Energy und Brilliant Light Power. Sie arbeiten beide daran, Fusionsenergie zu erzeugen. Brillouin fusioniert zwei Wasserstoffatome zu einem Heliumatom, während Brilliant daran arbeitet, eine Elektron des Wasserstoffatoms dichter an das Proton heranzubringen. Beide Prozesse erzeugen Energie.

Kalte Fusion, so wie die niedrig-energetische Nuklearreaktion (LENR) allgemein genannt wird, ist bisher keine etablierte Wissenschaft, aber es geschieht auf diesem Gebiet viel zu viel, als das es nicht real wäre. Kürzlich veröffentlichte das Anthropoce Institute eine Liste mit 100 Einrichtungen, die sich mit LENR beschäftigen. Anmerkung: Sh. meinen Abschnitt http://coldreaction.net/anthropceneinstitute.html

In Indien ist es Dr. Mahadeva Srinivasan, ein früherer Wissenschaftler des Atomforschungszentrum 'BARC', der es sich zur Aufgabe gemacht hat, das indische nukleare Establishment für LENR zu gewinnen. Er ist davon überzeugt, dass LENR eine sehr billige und saubere Energie darstellt und Indien sie nutzen sollte."

 

 

Update 15.5.17 - Sorry, das W-Lan hat während meiner Reisezeit durchgängig nicht funktioniert und die mobile Datenverbindung ebenfalls nicht.

Hier gibt es die Vervollständigung einer Patentschrift (bereits erteilt). Quelle: http://patft.uspto.gov/netacgi/nph-Parser?Sect2=PTO1&Sect2=HITOFF&p=1&u=/netahtml/PTO/search-bool.html&r=1&f=G&l=50&d=PALL&RefSrch=yes&Query=PN/9410721

Als Erfinder ist Dennis Cravens (Baker Craven Taylor Group) angegeben. Das Patent wurde bereits 2013 erteilt. Die Ergänzung des Patents beinhaltet eine erneuterte Beschreibung und einen neuen Namen, nämlich "Keramik-Heizelement". Es ist interessant, dass der Patent-Prüfer auf 14 andere Patente verwiesen hat, der Erfinder dagegen nur auf zwei, eines davon ist das Rossi-Patent.

Das Patent beschreibt ein Keramikmaterial, das mit verschiedenen Elementen "gedopt" ist. Das Heizelement kann derart aufgeheizt werden, dass eine eingebrachte Füllung hindurchfließt und dabei mit den in der Keramik enthaltenen Elementen interagiert. Diese Interaktion kann Energie in Form von Hitze produzieren. Die einzelnen Aspekte der Erfindung betreffen die Apparatur und Methoden zur Modulation der Heizenergie, physikalische Bedingungen, welche einen Anstieg der Hitzeproduktion ermöglichen, die Optimierung des verwendeten Materials und der Material-Morphologie zur Opimierung der Hitzeproduktion und Hinweise zur Befüllung und zur Wartung des Gerätes.

Ein fachkundiger Leser schreibt nach Auswertung des Patents: "Es geht um ein Heizgerät, das eine kontrollierbare Hitzequelle darstellt. Es besteht aus einem (...Keramik)-Körper, der mit Elementen "gedopt" ist, welche eine Affinität für bestimmte Füllungen haben, vornehmlich zu Hydrogen-Isotopen. Die Produktion von Hitze durch die (umgebende) Hitzequelle kann  durch die Applikation eines elektischen oder magnetischen Feldes an den Körper moduliert werden. Dieses Heizgerät  enthält auch Sicherheitsvorkehrungen um exzessive Hitze zu vermeiden. Ich bin gespannt, wie weit "die" sind."

Der Hinweis auf das Patent kam von http://www.e-catworld.com/2017/05/13/lenr-patent-update-ceramic-element/

 

Update 5.5.17

Bis zum 15.5.17 bin ich zumeist nicht an meinem Schreibtisch. Wann und wie oft ich "updaten" kann, hängt u. a. von W-Lan-Zugängen ab, die ich unterwegs habe. Ich bitte um Verständnis.

 

Update 4.5.17

Am 20.11.16 hatte ich schon einmal über die Firma Unified Gravity http://www.unifiedgravity.com/

berichtet. Auf der Webseite des Unternehmens ist eine Patentschrift zu finden, die aus dem Jahre 2014 stammt. (WO 2014/189799 A9) Nun macht mich dankenswerterweise ein Leser darauf aufmerksam, dass es eine aktuellere, verbesserte Patentanmeldung gibt: Lipinski US 20160118144.pdf

Er schreibt dazu:

Hallo Herr Meinders

"Im Anhang sind zwei Patente mit Schlüsselexperimenten zu LiH LENR und möglichen COP's > 3000. WO2014189799  und verbessert: US 20160118144

Punkt 261 100 Volt ist das Schlüsselexperiment."

Das ältere Patent ist auf der Webseite von Unified Gravity zu finden, das neue finden Sie weiter oben als PDF-Dokument.

Geht man auf die Webseite von Unified Gravity, so sind dort im Vergleich die UG Technologie  dargestellt, die heiße und die kalte Fusion. - Bei der Füllung arbeitet UG mit Hydrogen und Lithium, die heiße Fusion arbeitet mit Deuterium und Tritium, die kalte Fusion mit "schwerem Wasser" und Hydrogen und schweren Elementen. Bei der Fusionsreaktion arbeitet UG mit alternierender negativer und positiver Spannung (Voltage), die an ein Proton-Lithium-Plasma angelegt wird. Die heiße Fusion arbeitet mit magnegischem Pulsieren oder Laser-Heizung. Die Kalte Fusion arbeitet mit D2O-Elektrolyse oder der Kombination anderer Techniken. Bei der Temperatur arbeiten UG und die Kalte Fusion bei Raumtemperatur, die heiße Fusion mit 100 Mill. Grad C.  Die Größe der Anlage beträgt bei UG zwei Kubikfuß, bei der heißen Fusion "Lastwagen-Grösse" (was mehr als untertrieben ist) und bei der Kalten Fusion variiert sie. Was die  Radioaktivität (Beiprodukte) angeht gibt es bei UG keine, bei der heißen Fusion starke Neutronen-Strahlung und der Kalten Fusion ebenfalls starke Neutronenstrahlung....sagt UG und da wird es unfair, denn bekanntermaßen gibt es bei der Kalten Fusion keine Neutronenstrahlung. Gerade deshalb sind ja die Versuche von Pons und Fleischmann in Verruf geraten, weil die zu erwartende Neutronenstrahlung nicht aufgetreten ist.

UG beschreibt seine Technologie als sauber und sicher, als "powerful" und in der Lage, alle Bedürfnisse von Haushalten und Fahrzeugen erfüllen zu können und erschwinglich, "jeder Haushalt wird in der Lage sein, ein solches Gerät zu erwerben." Seit 2014 wurde die Proton-Lithium Fusion an verschiedenen Orten und bei UG erreicht. Im laufenden Jahr 2017 werden weitere Forschungen an einem "Hoch-Impuls" Fusionsgerät  durchgeführt werden und ebenfalls der direkte Transfer von Alpha-Partikel-Energie  in Gleichstrom.

Die hinter der Technologie stehende  "Gravitations-Theorie, basierend auf der "Masse-Energie Äquivalenz" wurde bereits 2008 veröffentlicht und ist auf der UG-Webseite zu lesen. Verstanden habe ich sie nur ansatzweise und bin nicht mutig genug, dazu etwas zu sagen. - Einen Zeitplan für den Beginn der Vermarktung gibt es wohl noch nicht.

 

Update 3.5.17

Weil es im Moment keine berichtenswerten Neuigkeiten gibt, grabe ich ein  Update  vom 17.2.2015 aus:

Hier bin ich zufällig auf einen Bericht über eine Sitzung der europäischen Parlamentsausschusses  für Forschung und Energie gestoßen, der im Jahre 2013 stattgefunden hat.

Die eingeladenen Fachleute und Referenten waren:

Robert Duncan , Vice-Chancellor for Research University of Missouri (USA)

Michael McKubre , SRI – Stanford Research International (USA)

Graham Hubler , Director Sidney Kimmel Institute for Nuclear Renaissance (USA)

Stefano Concezzi , Vice President of National Instruments (USA)

PJ King , CEO ReResearch (Ireland))

Konrad Czerski , University of Szczecin (Poland), Technische Universität Berlin (Germany)

Vittorio Violante , Roma2 Tor Vergata University , Research Centre ENEA Frascati

Andrea Aparo , Roma1 Sapienza University , Politecnico di Milano , Ansaldo Energia

Enrico Paganini , ENEL Green Power

Antonio La Gatta , President TSEM Engineering and Electronics

Giovanni Lelli , Commissioner ENEA

Aldo Pizzuto , Head of Technical Unit Merger ENEA

Maximum Busuoli , Head of EU ENEA – Liaison Office

Herbert von Bose , Director of Industrial Technologies Sub-Commission of the European Parliament

Amalia Sartori , President comission ITRE Committee of the European Parliament

Der Erfinder Andrea Rossi präsentierte die Ergebnisse seines ersten öffentlichen E-Cat-Tests an der Universität Bologna im Jahre 2011.

Nicht nur an Hand der Teilnehmerliste fällt auf, das sich das gesamte Geschehen um LENR schwerpunktmäßig in den USA und Italien abspielt. (Später ist „mit aller Macht“ Schweden hinzugekommen).

Hier ist der vollständige Bericht über die Tagung:

http://coldfusionnow.org/european-parliament-itre-committee-meets-over-fleischmann-pons-effect/

 

..und hier noch ein Update vom 9.3.17

Antwort auf eine parlamentarische Anfrage: Quelle:http://www.europarl.europa.eu/sides/getAllAnswers.do?reference=E-2016-009616&language=EN

(Teilweise sinngemäß übersetzt) "Die Kommission ist sich der behaupteten Erfolge auf dem Gebiet der niedrig-energetischen Nuklear-Reaktion bewußt. Wie vom ehrenhaften Mitglied bemerkt, umfasst dieser Bereich einen weiten Bogen unzusammenhängender Phänomene, die die Annahme zulassen, dass nukleare Ereignisse bei relativ niedrigem Energieeinsatz geschehen. Dies wird allerdings in der wissenschaftlichen Szene debattiert und es gibt keine einheitliche Auffassung darüber, wie die Mechanismen hinter diesen experimentellen Ergebnissen aussehen.

Wie auch immer, offensichtlich wurden einige der Ergebnisse kürzlich repliziert, in einigen Fällen von angesehenen Wissenschaftlern und Laboratorien.

Derartige Forschung kann im Prinzip durch das Programm Horizon (EU-Programm für Forschung und Innovation 2014 - 2020) unterstützt werden, ebenso durch den Europäischen Forschungsrat und das Europäische Programm  für Zukunftstechnologien. (Sh. genaue Angaben im Original-Dokument).

Die vorliegende Beweislage und das steigende Investment durch Firmen und Regierungsorganisationen außerhalb Europas erfordert in der Tat eine eingehende Betrachtung und Bewertung der bisherigen Ergebnisse. Im Lichte dieser Betrachtungen ist dann zu entscheiden, auf welche Weise diese Forschung zu fördern ist."

Noch Fragen?  Wissenschaft und Unternehmen außerhalb Deutschlands handeln und die EU überlegt.

 

Update 1.5.17

Mergermarket ist ein Medienhaus, das auf Finanzfragen spezialisiert ist. Hier informieren sich Banken, Beratungsunternehmen, private Investoren usw. über Investitionsmöglichkeiten. Die Firmensitze sind in London, New York und Hong Kong. In seiner neuesten Ausgabe ist zu lesen, dass Brillouin-Energy sein Eigenkapital um 15 Mio. $ aufstocken möchte. http://brillouinenergy.com/wp-content/uploads/2017/04/MergerMarket-2017-04-04.pdf  -

Das regt zum Nachdenken an: Brillouin ist eine der Firmen, für die sich Industrial Heat massiv stark macht (ob und wie hoch sie beteiligt sind, ist mir nicht bekannt.) Im Aufsichtsrat der Firma sitzt auch Carl Page, Bruder von Google-Gründer Larry Page. Brillouin arbeitet außerdem mit den bekannten Wissenschaftlern Michael McKubre und Francis Tanzella vom Stanford Research Institute zusammen. Brillouin ist außerdem die Firma, die ihr Gerät im amerikanischen Kongreß vorstellen durfte.

Warum braucht so eine Firma Geld "von außen"? Ich glaube das hängt damit zusammen, dass man bisher keinen attraktiven "COP" (Wirkungsgrad) hinbekommen hat. Bis vor wenigen Jahren hat Robert Godes (Gründer von Brillouin-Energy) noch mit dem Elektrolyse-Verfahren von Fleischmann und Pons gearbeitet. Erst als Industrial-Heat ins Spiel kam, begann Godes mit der Methode Rossi zu experimentieren, also der Beladung von Nickel mit Deuterium. Allerdings fehlen Godes bis heute die letzten Informationen von Rossi und so reiht sich Brillouin in den Kreis der Firmen ein, die LENR zwar beherrschen, aber keine ausreichende Performance in Sachen COP erzielen. -

Wenn man diese Zusammenhänge sieht, dann wird auch erklärlich, weshalb Industrial Heat oder auch Carl Page selbst kein Kapital "nachschießen". Man hat wohl auf das falsche Pferd gesetzt: Leif Holmlid veröffentlich einen COP von 450, der COP der Rossi-Geräte liegt, je nach Technik, zwischen 20 und 20 000 - und der COP der Brillouin-Technik liegt  zwischen 1,3 und vielleicht 3 oder 4. Von solch einem Wirkungsgrad können zwar die staatlich geförderten Anlagen zur heißen Fusion nur träumen - aber im aktuellen LENR-Umfeld ist das einfach zu mager.

 

Update 30.4.17 bei Brilliant-Light-Power

Update 28.4.17  ...wohl das wichtigste Update seit langer Zeit!

Der oben genannte Artikel stammt aus dem Blog "Atom Ecology" und wie man an der Grafik darüber sieht, geht es um grüne Laser. Der Titel lautet: "Ultradichte Fusion: 450 mal mehr Energieoutput als Input." (Es geht, wohlgemerkt, um LENR, nicht um die sog. heiße Fusion, wie man sie seit Jahren erfolglos bei Anlagen wie ITER oder Wendelstein versucht)

Es geht wieder einmal um Prof. Leif Holmlid, über den ich mehrfach berichtet habe, zuletzt im Update vom 13./14.4.17.

Ich übersetze Auszüge aus dem Aufsatz teilweise sinngemäß: "Metalle, gefüllt mit Wasserstoff und Deuterium werden mit einem grünen Laser angeregt. Das Ergebnis ist ein unglaublicher Energiegewinn in Form einer bisher nie beobachteten nuklearen Fusion. Der Energiegewinn ist das 450-fache (und mehr) der eingesetzten Energie."

Quelle: http://revolution-green.com/ultra-dense-fusion-450-times-energy-output-input/

Der Aufsatz von Leif Holmlid wurde erstmals in der Zeitschrift "Plos" veröffentlicht, wo er

ungekürzt zu lesen ist: http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0169895

Die Überschrift lautet: "Mesonen von Laser-induzierten Prozessen in ultra-dichtem Hydrogen".

Es scheint eine sehr unübliche Form der Fusion zu sein - sie ist extrem einfach zu replizieren, so dass dies jeder, der über Fachkenntnisse verfügt, ohne weiteres nachvollziehen kann.

Wie einige andere auch an Experimenten mit Hydrogen-geladenen Metallen arbeiten, (man nennte es auch ultra-dichter Status von Hydrogen), tat Holmlid nur einen weiteren, einfachen Schritt: Er regte das UDH (ultra dense hydrogen) mit einem grünen Laser an. Das mögen andere vielleicht auch getan haben, aber Holmlid tat dies  mit den denkbar besten Instrumenten, um diese Schritte auch dokumentieren zu können. Er ist als Wissenschaftler ein wirklicher Perfektionist und die gezeigen Ergebnisse sind ein Beweis dafür. Die gesammelten Ergebnisse sprechen für sich selbst.

Diese Daten zeigen in einem komplexen Umfeld von Metallen, gefüllt mit ultradichtem Hydrogen, dass dies in eine singulare Form reduziert ("dumbed down") werden kann. Es ist  ein ganzer "Zoo"  seltsamen Verhaltens zu beobachten, was aber ganz sicher nicht zu beobachten ist, ist eine simple Fusion. Was jedoch am meisten auffällt, ist das nahezu verrückte Auftreten sog. "Mischugenon-Partikel", so wie man sie zuvor praktisch nie gesehen hat.

Holmlids Arbeiten gehören seit rund einer Dekade zu den am weitesten fortgeschrittenen Arbeiten mit ultradichtem Wasserstoff und die "unübliche" Art der Fusion, die so charakteristisch für diese Verfahren ist. Seine Beobachtungen zeigen, dass das Feld der Fusion nicht so einfach ist, wie man bisher annahm. Vielmehr scheint die "kalte" oder "heiße" Fusion Teil eines sehr komplexen Systems zu sein. Im Mittelpunkt von alledem steht anscheinend die "ultra-dichte Fusion" auch genannt "Solid state Fusion".

Man kann zusammenfassen, dass in beiden Fällen, mit leichtem oder schwerem Wasserstoff, Mesonen/Muonen im Überfluß produziert werden. Aber im Falle des Deuteriums findet außerdem eine klassische D+D-Fusion statt, bei der zusätzlich zu den Mesonen Helium geformt wird. Und dieser Prozeß läßt eine Überschußenergie entstehen, die dem 450-fachen  der eingesetzten Energie entspricht. Dies ist nicht der Fall mit leichtem Hydrogen/Protonen. Die erwartete 24 MeV Gammastrahlung der klassischen Fusion (D+D > 4He) tritt nicht auf.

Holmlids D+D-Fusiosreaktionen finden in zwei Schritten statt. Im ersten Schritt entsteht nur eine Energie bis 3.0 MeV und im zweiten Schritt 14,7 MeV. Offensichtlich vermeidet diese Vorgehensweise die 24 MeV Gammastrahlung. Dieser Prozeß stellt tatsächlich eine neue Art der Fusion dar - mit einer neuen Art des multiplen Entstehens von Partikeln, wobei Gammastrahlen nicht auftreten.

Das multiple Auftreten diese Partikel zeigt, dass die Mesonen erst nach dem Laserimpuls erscheinen. Weil Mesonen eine unvorstellbar kurze Lebensdauer haben, ist es vital zu sehen, was als Nächstes passiert: Die Mesonen transformieren sehr schnell zu Muonen. Bei der Präsenz des enormen Flusses von Muonen ist die Fusion sehr wahrscheinlich. Es ist nahezu unmöglich eine Fusion zu vermeiden, wenn Muonen und Deuteronen eng gepackt zugleich auftreten. (Anmerkung: Wissenschaftlich aussagefähig sind nur die Originalartikel in englischer Sprache)

 

Update 27.4.17

Durch den ständigen "Briefwechsel" zwischen Rossi und seinen Lesern http://www.rossilivecat.com

sind u. a. sehr viele Details über den QuarkX bekanntgeworden. Er soll unmittelbar nach Abschluß des Rechtsstreits mit Industrial Heat in diesem Jahr vorgestellt werden. Ein Leser hat nun die Details zusammengestellt, die z. B. für ein Auto zutreffen würden. Svein Henrik schreibt an Rossi: Lieber Andrea, eine Zusammenstellung von 1000 QuarkX wird 20 kW Hitze produzieren und wahrscheinlich länger als ein Jahr funktionieren, etwa 10000 Stunden. Dies ergibt insgesamt 200 000 kWh, ungefähr die selbe Energie wie von  20 Tonnen Gasolin.

Das Gewicht dieser 1000 QuarkX wird nur etwa 15 kg betragen. Daraus ergibt sich, dass der QuarkX allen anderen Energieformen überlegen sein wird.

Für ein Elektrofahrzeug wird man ungefähr 2000 QuarkX benötigen. In Kombination mit einem Sterling-Motor, einem Generator und einer Batterie (in der Größe von einem Zehntel heutiger Batterien für Elektrofahrzeuge), kann es praktisch so lange fahren wie der E-Cat läuft. Das Gesamtgewicht des Fahrzeuges wird wahrscheinlich geringer sein als dasjenige heutiger Elektrofahrzeuge. Weil weniger Lithium benötigt wird, wird es außerdem billiger.

Das Fahrzeug wird keinerlei CO2-Emissionen haben und kann außerdem zu Hause noch seine Energie abgeben, wenn es nicht auf der Straße ist. Alles was man braucht ist der "Sigma 5 QuarkX", (Anm. Sigma 5 ist eine gebräuchliche Bezeichnung aus der Physik für höchstmögliche Funktionsfähigkeit) unterstützt durch eine Lithium-Batterie. Die Autoindustrie wird das ihrige dazu tun. Der langsame Energie-Output des QuarkX macht dieses Auto weniger brandgefährlich als ein Gasolin-getriebenes Fahrzeug. - Werden wir den ersten industrieellen Durchbruch sehen?  Antwort Rossi: "Kann sein"

 

Update 26.4.17

Elsevier ist ein alt-eingesessener Wissenschaftsverlag mit Sitz in den Niederlanden. Der Verlag gehört zu jenen  Fachverlagen, die wissenschaftliche Veröffentlichungen nur nach eingehender Prüfung des Inhalts zulassen. Das sieht man bei der obigen Veröffentlichung an der "Artikel Historie": Eingereicht wurde der Aufsatz am 9. Nov. 2016, in veränderter Form erhielt ihn der Verlag am 30. März 2017 und akzeptiert wurde er vom Verlag am selben Tage.  Der gesamte Artikel ist hier zu finden: elsevier.pdf

Ich übersetze, teilweise sinngemäß, einige Auszüge aus dem Artikel, die von allgemeinem Interesse sein werden. Die rein wissenschaftlichen Untersuchungen und Aussagen des PDF-Dokuments dürften eine Fundgrube für Fachleute sein.

Der Artikel beginnt: Chemische Energiequellen (Öl und Gas) werden in den nächsten 30 bis 50 Jahren auslaufen. Zusatzlich zu der Erschöpfung dieser Energien gibt es den sog. Treibhauseffekt, der weitere Restriktionen bei der Nutzung chemischer Energien zur Folge hat. Nukleare Reaktoren nutzen Uran und hoffen Thorium als Spaltmaterial nutzen zu können, was mehr als 100 bis 200 Jahre ausreichen dürfte. Zusätzlich zu der traurigen Geschichte der Reaktorsicherheit gibt es das Problem, die nuklearen Abfälle sicher über tausende von Jahren aufzubewahren. -

Während der letzten 25 bis 30 Jahre wurden sog. "kalte Fusionsprozesse"  in leitfähigen Kristallen entwickelt. - In diesem Papier  werden die wesentlichen Eigenschaften eines solchen Prozesses diskutiert....

....Der italienische Ingenieur Andrea Rossi erhielt 2015 ein Patent für einen Prozeß der "Kalten Fusion", (US9,115,913 B1) mit dem Titel "Flüssigkeitsheizer". Eine interessante Neuigkeit in diesem Patent ist die Nutzung von 7Li Reaktion mit dem Hydrogen Element 1H1. Ähnlich einem Hochtemperatur-Reaktor von Rossi gab es den Raktor von A. Parkhomov.

Während vier Versuchsreihen des Geräts im Jahre 2015, mit Temperaturen von über 1100 Grad und darüber, wurde eine zusätzliche Hitze beobachtet, die das 1,92, 2,74, 1,73 - fache der eingesetzten Energie betrug. Entsprechend den Messungen von A. Parkhomov wurden während der Experimente, genau wie bei den Rossi-Experimenten, keine ionisierende Strahlung festgestellt, die höher als die natürliche Hintergrundstrahlung war.

Gleichfalls im Jahre 2015 berichtete Song-Shen Jung und andere vom Institut für Atomenergie in China, das sie mit einer Füllungs-Mixtur aus Nickel und LiAIH4-Puder in einer Edelstahlkammer Überschußenergie erzeugt hätten. Beim ersten Versuch bestand die Überschußenergie für sieben Tage weiter. Beim zweiten Versuch bestand die Überschußenergie 120 Minuten weiter, nachdem die Kammer bereits abgeschaltet war. -

Am 18 November 2015 präsentierte die Firma Brillouin-Energy ein LENR-Gerät, mit dem eine Überschußenergie um das Vierfache, bei einer Temperatur von 640 Grad C. erreicht worden war.....

...die Wissenschafts Community tut sich schwer mit der Adaption der neuen Erkenntnisse. Die bestehenden physikalischen Paradigmen stützen Effekte wie die Kalte Fusion nicht. Die Situation ist durch die Tatsache verkompliziert, dass ambitionierte und teure Versuche zur thermo-nuklearen Fusion seit mehr als einem halben Jahrhundert betrieben werden und in aller Stille ihr Ende finden. - Die Kalte Fusion ist eine reale Alternative zu diesem tragischen Szenario. Wir sind uns sicher, dass die öffentliche Wahrnehmung der Kalten Fusion in den kommenden Jahren geschehen wird. 

 

Update 25.4.17

Vermischtes:

Andrea Rossi experimentiert bei dem QuarkX (zur Erinnerung: Der kleinste LENR-Reaktor überhaupt) mit Batterien. Jedes LENR-Gerät braucht ja eine "Initialzündung", um die Reaktion anzustoßen. Bei dem QuarkX ist der Strombedarf derart gering (bei einem COP von bis zu 20 000), dass er fast zu vernachlässigen ist. Aber da sein muß die Stromquelle nun einmal. Bis jetzt experimentiert sein Team mit  verschiedenen Batterievarianten, eine endgültige Entscheidung ist noch nicht gefallen. Mit einer "Starterbatterie" wäre der QuarkX dann völlig autark. Das erinnert an ein Seminar aus Rußland mit dem Titel "LENR für Fußgänger" über das ich vor langer Zeit einmal berichtet habe.

Es stellt sich nun allerdings die Frage: Vom E-Cat wissen wir, dass der Prozeß mit Hitze gestartet wird, wie kommt es nun zu einem Start mit elektrischem Strom? Rossi antwortet zu dieser Frage: "Der Vorgang ist sehr komplex und basiert auf elektromagnetischen Feldern." 

Eine andere Anmerkung von Rossi ist auch interessant. Ein Leser fragte, wieviel QuarkX eine Kontrolleinheit steuern könnte. Die Antwort: "Hunderte".

Ansonsten muß man etwas besorgt zur Kenntnis nehmen, dass Rossi sich einem dritten operativen Eingriff unterziehen mußte. "Der Grund war, dass etwas entfernt werden mußte, was dort nicht hingehört. Ich hoffe es war der letzte Eingriff".

Datenanalyse zum Blog: Ich hatte kürzlich berichtet, dass die Besucherzahl zu Ostern sich ungefähr verdoppelt hat. Tatsächlich ist das so geblieben: So hatte ich z. B. gestern 802* Besucher mit 1117 Seitenaufrufen. Was an der  Struktur  der Aufrufe noch interessant ist:

  • An erster Stelle steht immer die Seite "LENR-die unendliche und saubere Energie..."
  • Aber an zweiter Stelle steht immer die "Einleitung". Das zeigt zum einen, dass immer wieder neue Leser dabei sind und das die Einleitung ein gutes Sprungbrett für die anderen Kapitel ist.
  • Gestern kamen 519 Besucher aus Deutschland, aber auch 92 Besuche aus den USA, danach die Schweiz und Österreich. Nun könnte man sagen, dass die USA-Besucher vielleicht in Wirklichkeit zum Teil deutsche Besucher sind, die über Proxy-Server gegangen sind. Das ist aber sehr unwahrscheinlich, weil praktisch alle Besuche aus Übersee in der Nacht erfolgen. An der Spitze standen gestern die US-Städte Redmond (26) und Mountain View (25). Aus Berlin haben mich gestern 27 Leute besucht.
  • Interessant sind Besuche aus bekannten Wissenschaftsstandorten, denn die sind ja nicht nur in den großen Städten angesiedelt und deshalb gut zu identifizieren.

* Ganz aktuell: 25.4.  839 Besucher, 1166 Seitenaufrufe, davon 88 aus den USA.

26.4. 872 Besucher, 1123 Seitenaufrufe, 114 aus den USA

 

Update 24.4.17/2

Eine Verlautbarung den Zentrums für nukleare Studien der Universität Tokyo zu Forschungen betreffend LENR. Ich meine zu verstehen worum es geht, aber eben doch nicht präzise genug, um hier eine Übersetzung anzubieten. Die Meldung ist aber vielleicht für Fachleute von Interesse, deshalb veröffentliche ich sie hier auf Englisch:

Der Hinweis kam von: https://twitter.com/The_New_Fire/status/856278375186534400

 

Update 24.4.17

Ein sehr interessanter Briefwechsel zwischen Gerard McEk und Andrea Rossi. Von mir, wie immer, teilweise sinngemäß übersetzt und auch gekürzt:

McEk schreibt: Es ist interessant, dass Sie sich so für die Wissenschaft einsetzen, obwohl diese doch mehrheitlich LENR ablehnt. Viele von Ihren Lesern sind über die ignorante und ablehnende Mainstream-Wissenschaft sehr verärgert. Sie sollten LENR umarmen, wegen der hunderte "peer-reviewter" Gutachten, die bestätigen, dass nukleare Reaktionen stattfinden. Natürlich ist LENR theoretisch nicht geklärt, aber das ist  kein Grund, LENR abzulehnen. In der Tat ist es ein unwissenschaftliches Verhalten, diese hunderte von LENR-Reports zu ignorieren. Sie haben, glaube ich, Wissenschafts-Philosophie studiert. Können Sie uns sagen, was in der Wissenschaft aus Ihrer Sicht  falsch läuft?

Antwort Rossi: Es ist nicht richtig, das die Wissenschaft LENR ablehnt. Sehen Sie sich die Wissenschaftler an, die den Lugano-Report LuganoReportSubmit.pdf organisiert und begleitet haben: Sven Kullander war Vorsitzender der schwedischen königlichen Akademie der Wissenschaften, um nur einen zu nennen. Alle anderen waren Physik-Professoren aus den bedeutendsten Universitäten in Europa. Alle von ihnen haben am CERN gearbeitet. Prof. Focardi und Prof. Bo Hoistad haben wichtige Gruppen am CERN geleitet. Der Nobelpreisträger Brian Josephson ist ein Unterstützer von LENR und ich könnte zusätzlich hunderte bedeutender Namen nennen (Zumeist Physiker und Nuklear-Ingenieure) die LENR unterstützen.

Auf der anderen Seite ist es normal, dass es auch in der Wissenschaft verschiedene Strömungen gibt. Denken Sie an die Relativitäts-Theorie: Zu ihrem Beginn wurde sie von vielen Top-Physikern als eine veritable Clownerie angesehen. Ich denke, mit der Arbeit meines Teams haben wir erreicht, das LENR verstärkt zur Kenntnis genommen wird. Wir sind in der Lage, reale Energie zu erzeugen und unser E-Cat ist keine theoretische Angelegenheit, sondern ein Produkt, das zwar noch nicht auf dem Markt ist, aber doch auf dem Wege dahin.

Nissan hat meinen Effekt, so wie er in meinem Patent beschrieben ist, repliziert. Mir ist eine weitere Replikation bekannt, die durch einen der bedeutendsten Industriekonzerne der Welt unterstützt wird. Lockheed Martin hat Forschungs- und Entwicklungsarbeiten auf diesem Feld begonnen, Bill Gates hat Forschungs- und Entwicklungsarbeiten auf diesem Feld gefördert usw.

Offensichtlich reduzieren unsere Produkte den Skeptizismus hin zu einem Punkt, wie es auch bei der Relativitätstheorie der Fall war, nämlich das die Technik irgendwann Alltag wird.

Der Originaltext finden Sie unter http://www.rossilivecat.com/ im Update vom 23.4.17.

 

Update 22.4.17

Das eigentlich Update finden sie heute bei "Brilliant-Light-Power". Vorher aber, aus gegebenen Anlaß, noch eine Anmerkung. Bei manchen Gesprächspartnern merke ich, dass sie sich nicht wirklich mit der LENR-Materie auseinandergesetzt haben. Der Wissenstand erreicht oft nicht einmal den Inhalt meiner Einleitung zu dem Thema. Das hört sich nach einer Abqualifizierung an, ist aber tatsächlich nicht so gemeint. Das Thema LENR ist für viele derart fremdartig, dass sie schon nach kurzer Lesedauer aufgeben.

Aber eines geht mir mehr als einmal auf die Nerven, nämlich wenn von LENR die Rede ist, die Antwort zu erhalten "aber die kalte Fusion ist doch noch nicht bewiesen". Diese Antwort ist ungefähr so sinnvoll wie die Bemerkung "Nachts ist es kälter als draußen".

Es geht mit mit diesem Blog nicht um den Nachweis der "Kalten Fusion", sie ist in der Tat nicht bewiesen. Es geht mit diesem Blog um das Bekanntmachen der Tatsache, dass mit Hilfe niedrig-energetischer Nuklear-Reaktionen billige und saubere Energie erzeugt werden kann. Und dies ist vielfach bewiesen, dokumentiert, patentiert, repliziert usw. Leider wird dies von Politik und Medien kaum wahrgenommen, obwohl mit dieser Ignoranz für den Technikstandort Deutschland wertvolle Zeit verstreicht.

 

Update 21.4.17

Am 18.4.17 hatte ich über das Projekt "Apollo" geschrieben. Dabei ging es um ein sog. Hybrid-Kraftwerk. Hybrid deshalb, weil es mit einer Kombination aus Kernfusion und Kernspaltung arbeitet. Das folgende Projekt arbeitet ebenfalls "hybrid", aber in anderer Kombination. Ich greife es auf, obwohl ich mich mit der Raumfahrt  nicht eingehender beschäftigen will, weil es hier auf der Erde in Sachen Energie genug zu tun gibt. Außerdem ist mir als Nicht-Physiker völlig unklar, wie der mit Kernkraft erzeugte Schub, beim Startvorgang und später im Orbit, erzeugt und wirksam wird.

Das Projekt der Nasa nutzt für den Antrieb ebenfalls eine Kombination aus Kernspaltung und Kernfusion. Zudem hört das Projekt, wohl einer Eingebung folgend, auf den Namen "Puff".

Zunächst ist auf dieser Skizze zu sehen, dass es einen Tank mit Deuterium und Tritium gibt (Wasserstoff mit einem, bzw. zwei Neutronen) einen Tank mit Lithium und einem Reaktor. Das ist "Zubehör" welches wir von LENR kennen.

Beim Projekt "Apollo" ist es so, dass mit einem LENR-Vorgang Neutronen erzeugt werden, um den Kernspaltungs-Prozeß effizienter zu machen. Beim "Puff"-Projekt ist es genau andersherum: Es gibt zuerst einen Spaltungsvorgang, der die nötige Hitze für eine Kernfusion mit Deuterium-Tritium erzeugt.

Als Beigabe liefert die Ausarbeitung der NASA noch eine gelungene Darstellung des Unterschieds zwischen Kernspaltung und Kernfusion.

Zur Erinnerung: Die Energie entsteht durch den Masseverlust: Bei der Kernspaltung (Fission) sind es 0,1 Prozent, bei der Fusion 0,8. Nach der Einstein'schen Formel E=mc2 wird dieser Masseverlust mit der Lichtgeschwindigkeit im Quadrat multipliziert und läßt auf diesem Wege aus einem Gramm Masse eine Energie entstehen, die mehr als zwei Millionen Litern Gasolin entspricht.

Man kann es nicht oft genug wiederholen: Bei der Kernspaltung entsteht Radioaktivität, bei der Kernfusion nicht. Und außerdem: Die Gewinnung von Hitze mittels LENR ist vielfach repliziert, "peer-reviewed" (von anerkannten Wissenschaftlern und anerkannten wissenschaftlichen Institutionen bestätigt) vielfach patentiert, auch von der EU-Kommission in den Jahren 2012 und 2017 bestätigt. (Sh. auch Update vom 25.3.17)

Die gesamte Ausarbeitung der NASA finden Sie hier: Projekt Puff.pdf

 

Update 20.4.17

Kürzlich hatte ich ja eine Pressekampagne gestartet und diese am Ostersonntag abschließend kommentiert. Die Kampagne war auf den ersten Blick folgenlos, auf den zweiten Blick aber nicht unbedingt. Normalerweise sinken die Besucherzahlen meines Blogs an Wochenenden und Feiertagen rund 20 bis 30 % ab. Das war diesmal ganz anders. Ab Ostermontag sieht man fast eine Verdoppelung der Leserzahlen:

(Links sind die  Besucherzahlen, rechts die Zahl der Seitenaufrufe)

Auch die regionale Struktur der Seitenzugriffe hat sich verändert. Die Wohnorte der "Stammleser" kennt man mit der Zeit. Kürzlich sind aber Wohnorte in großer Zahl hinzugekommen, die ich vorher nie gesehen habe, im Inland wie im Ausland. - Es bleibt spannend!

Zu diesem rapiden Anwachsen der Besucherzahlen paßt ein Zitat von Emile Zola: "Wenn man die Wahrheit zu Schweigen bringt und vergräbt wird sie dennoch wachsen."

 

Update 19.4.17

Dieses Update ist eine Erinnerung daran, dass sich ein Großteil der LENR-Forschung in Rußland (und der Ukraine) abspielt. Basis für die Forschungen ist die solide Ausbildung in Mathematik und Physik. Bemerkenswert ist, dass Rußland diese Forschungen staatlich fördert und die renommiertesten Hochschulen und Institute beteiligt sind. Welches Ansehen dieser Forschungszweig hat, ist auch daran zu erkennen, dass größere Veranstaltungen zu LENR auf dem ehemaligen Olympiagelände in Sotchi stattfinden.

Bemerkenswert ist auch, dass diese staatliche Förderung gewährt wird, obwohl Rußland selbst Öl- und Gasproduzent ist. Abgesehen davon, dass die Einführung von LENR nicht von heute auf morgen geschieht, also Öl und Gas noch eine Weile gebraucht werden, sind es, aus meiner Sicht, zwei wesentliche Gründe, weshalb LENR in Rußland gefördert wird:

  • Die Dekontaminierung von Tschernobyl mit Hilfe der Transmutationseigenschaften von LENR
  • Die Vision, Sibirien mit einem Netz von LENR-beheizten Treibhäusern zu überziehen und zu einer prosperierenden Region zu machen

Ganz anders als in der westlichen Mainstream-Physik-Szene genießt Andrea Rossi in Rußland und der Ukraine ein enormes Ansehen.

Hier ein Auszug aus der Ankündigung eines Seminars, sinngemäß mit Google-Translater übersetzt:

Achtung, das für den 27.4. geplante Seminar ist auf den 25.4.17 vorgezogen worden. (16 bis 18 Uhr)

Das Seminar über Kalte Fusion und "Kugelblitz"  findet im "Club" der Universität der Völkerfreundschaft statt.

1. Punkt der Tagesordnung:  Analyse neuer Erkenntnisse in Rußland zur Überschußenergie bei  nicht-nuklearen Niedrigenergieprozessen

2. Experimente zum Plasmoiden-Erhalt, Analogien zum Kugelblitz

Quelle: http://lenr.seplm.ru/seminary/vnimanie-seminar-v-rudn-planirovavshiisya-na-27042017-perenositsya-na-vtornik-25042017-1600-1800

Der Hinweis kam von: http://egooutpeters.blogspot.de/2017/04/apr-18-2017-lenr-info-learning-from.html

 

Update 18.4.17

Am 13.4.17 hatte ich über das Project "Apollo" geschrieben. Dabei hatte ich über den Begriff "Hybrid-Reaktor" gerätselt und später noch vermutet, "Hybrid" könnte eine Kombination von LENR und fossiler Energie sein. Das ist wohl nicht richtig. Zum Glück hat mich ein Leser darauf aufmerksam gemacht, dass in "Popular Mechanics" eine Erläuterung steht: http://www.popularmechanics.com/science/energy/a25922/apollo-fusion-startup-googler-nuclear-power/

Hier ein Auszug, teilw. sinngemäß übersetzt: "Apollos Idee ist, eine selten genutzte Art des Kernfusion/Kernspaltungs-Reaktors zu bauen. Dieser Reaktortyp nutzt Fusionsenergie, um Füllungen  für einen Standard-Kernspaltungsreaktor zu generieren. Diese Konfiguration ist Füllungs-effizienter als traditionelle Spaltungsreaktoren und es gibt nicht die Gefahr einer Kernschmelze. Apollo verspricht außerdem, die Hybrid-Reaktoren seien billiger und einfacher zu bauen.

Traditionelle Kernkraftwerke erzeugen Ihre Energie durch Kernspaltung. Diese Reaktionen nutzen einzelne Neutronen, die auf Uran "geschossen" werden, um auf diesem Wege mehr Neutronen zu produzieren, wobei sie eine Kettenreaktion anstoßen, welche Energie produziert. Das Problem mit dieser Methode ist, dass sie eine feste Anzahl von Neutronen pro Atom erfordert und nur ein spezielles Isotop von Uran, nämlich U-235, hat diese Anzahl.

U-235 macht nur etwa ein Prozent des Roh-Urans aus. Deshalb muß das Uran angereichert werden, indem man die anderen Isotope entfernt. Außerdem wird nach einigen Monaten das angereicherte Uran mit anderen Beiprodukten verunreinigt und kann nicht länger genutzt werden. Dieses verbrauchte Uran könnte man  recyclen, aber es ist billiger, neue Füllungen zu verwenden. So werden 99 % der Füllung zu Abfall.

Der Hybrid-Reaktor löst diese Probleme, indem er Fusions-Reaktionen nutzt, um die Neutronen zu erzeugen, anstatt die Füllung selbst zu nutzen. Im Ergebnis können Hybrid-Reaktoren alle Uran-Isotope nutzen und so fast allen Abfall vermeiden. Diese Eigenschaft macht Hybrid-Reaktoren billiger und sauberer als traditionelle Atomkraftwerke."

 

Update 17.4.17 bei Brilliant-Light-Power

 

Update Ostersonntag 2017

Ich beziehe mich auf den gestrigen Eintrag eines Lesers in das „Forum“, der, wie andere Brieffreunde auch, fragte, was denn aus meiner Presse-Aktion geworden sei.

Nun ja, ich mache das nicht zum ersten Mal, es ist nur das erste Mal, das ich darüber berichtet habe: Briefe an Politiker, Verbände, Presseorgane. Das Ergebnis ist immer gleich: Dicht bei Null. Eine Reaktion vom Forschungsministerium hatte ich einmal, nämlich den Hinweis, dass LENR ja noch nicht bewiesen sei.

Ich hatte kürzlich auf Grund meiner Aktion auch einen einzigen Mail-Kontakt zu einem Mainstream-Medium. Es ging dem Redakteur darum, zu erfahren, wer denn der Fragesteller im Europa-Parlament gewesen sei. Es ging ihm also nicht um die ungeliebte Antwort der Kommission, sondern er interessierte sich für den, der sie ausgelöst hatte. - Der Tonfall läßt sich so zusammenfassen: „Was wichtig ist, bestimmen immer noch wir.“

Eines habe ich gelernt: Manche, sicher nicht alle Wissenschaftsredakteure der Mainstream-Medien zählen sich selbst zur Mainstream-Wissenschaft. Denn das Beharren auf scheinbar unverrückbaren Wahrheiten der Physik bietet die Chance, sich über seine Grundsatztreue diesem Wissenschaftsmainstream zugehörig zu fühlen. Jedenfalls zugehörig zu fühlen, denn wenn man es wirklich wäre, säße man ja nicht als Wissenschafts-Kommentator in einer Zeitungsredaktion, sondern bei der Max-Planck-Gesellschaft  oder im CERN.

Ich bitte um  Verständnis, wenn ich, weil Ostern ist, noch ein bißchen weiter aushole.

Ich neige nicht zu Verschwörungstheorien. Bei Fehlentwicklungen in der Politik neige ich eher dazu, an Unwissenheit und Unfähigkeit zu glauben, keinesfalls an bösen Vorsatz und bösen Willen. Viele Politiker arbeiten bis zur Erschöpfung, vielleicht ahnend, aber nicht wissend, dass sie beständig das Falsche tun.

Diese Ahnung ist da: Denn hin und wieder werden Politiker ja  mit Plakaten empfangen, worauf steht: „Hau ab!“ und Schlimmeres. Das löst bei den Beschimpften Enttäuschung und Entsetzen aus. Aber glauben denn  die Regierenden im Ernst, die Unzufriedenen und Benachteiligten in der Gesellschaft würden genauso wolkenreich und abgewogen formulieren, wie sie es tun? Die falsche Politik ist das Problem, nicht der Wähler.

Die Politik handelt nicht vorausschauend, sondern läuft den Problemen hinterher, nicht aus bösem Willen, sondern aus Unfähigkeit und Unwissenheit. Auf fast allen Politikfeldern fehlt es an praktischer Erfahrung aus dem „realen Berufsleben“ und damit an der Erfahrung, dass man persönlich mit seinem beruflichen und privaten Schicksal dafür einstehen muß, was man entschieden hat.

Der Organisator des Brexit, Nigel Farrage, sagte es seinen Europa-Parlamentskollegen direkt ins Gesicht:  „Nun, ich weiß ja, daß praktisch niemand von ihnen jemals einen ordentlichen Job gehabt, als Geschäftsmann oder im Handel gearbeitet – oder auch nur einen einzigen Arbeitsplatz geschaffen hat (…)”.

Wie sich so etwas auswirkt, kann jedermann an dem Bau des Hauptstadt-Flughafens besichtigen. – Warum sollte es also ausgerechnet in der Forschungspolitik besser laufen.

Die Mainstream-Presse läuft mit. Sie hat sich so weit mit der Parteipolitik verbandelt, dass es auch für sie eine Frage des Überlebens ist, die Meinungsherrschaft zu behalten.

Entsprechend panisch reagiert sie auf „Abweichler“. Der reichste Mann Österreichs, Dietrich Mateschitz, hatte ein eigenes Medien-Portal angekündigt, weil er das, was die Mainstream-Presse einheitlich berichtet, für eine „Beleidigung seiner Intelligenz“ hält. Hören Sie dazu Auszüge aus einem Artikel des „Focus“: http://www.focus.de/sport/fussball/bundesliga1/wie-dietrich-mateschitz-denkt-er-dachte-sich-rb-leipzig-aus-das-krude-weltbild-des-red-bull-bosses_id_6957696.html

….Das krude Weltbild des Red-Bull-Bosses….Mit wachsender Macht schrumpft der Filter zwischen Hirn und Mund….Wem eh keiner was kann, dem ist es wurst, ob irgendeinem nicht passt, was da an Wörtern herauspurzelt…..

Wohlgemerkt: Mateschitz hat aus dem Nichts einen Weltkonzern gegründet. Aber er besitzt die „Frechheit“, seine eigene Meinung zu vertreten. Und er gehört ganz sicher zu den Wirtschaftsvertretern, die wissen, dass die Wirtschaft nicht wegen der Politik funktioniert, sonder trotz.

Dennoch bleibe ich dabei: Es gibt in der Politik und auch bei den Medien keinen bösen Willen. Wie überall zählen zu den guten Eigenschaften  auch schlechte: Eitelkeit, Machtbesessenheit, Versorgungsdenken usw. Das gilt aber für alle Gruppen der Gesellschaft. Im Falle von Politik und Medien allerdings mit enormen, teilweise nicht wieder gutzumachenden Auswirkungen.

Deswegen, weil Ostern ist: „Vater vergieb Ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun.“

 

Update 14.4.17

Noch eine Anmerkung zur ungleichmäßigen Energieabgabe der LENR-Geräte. Gerade gestern fragte ein Leser im Rossi-Blog, ob er weiterhin einzelne E-Cat's in verschiedenen Leistungsklassen bauen will. Die Antwort war klar: Eher nein. Die kleinen QuarkX sind leichter zu kontrollieren und flexibler einzusetzen. Mit der schier endlosen Kombinationsmöglichkeit von QuarkX-Modulen ist eine Energieerzeugung praktisch jeder Größenordnung möglich. Anmerkung: Auch die Leistungsschwankung einzelner Module wird durch die große Anzahl völlig ausgeglichen. - Die Miniaturisierung des Reaktors war also der richtige Ansatz, eine gleichmäßige Leistungsabgabe zu erreichen.

 

Update 13./14.4.17

Vorwort zu diesem Update: Die beschriebene Erfindung von Holmlid/Olafsson ist für mich ein "heißer Kandidat" für baldige kommerzielle Anwendungen. Dazu könnte u. U.  das Projekt "Apollo" zählen. (Sh. voriges Update)

Was  aber wirklich interessant ist, das ist die beschriebene Möglichkeit mikroskopisch kleiner Fusionsvorgänge, die der Autor "mikroskopische Sterne" nennt. Wenn das so wäre, könnte man damit auch die dramatisch verringerte Größe des "heißen" Fusionsreaktors erklären, den ich am 6.4. mit dem Projekt "Helion" beschrieben habe. Wenn man die Spekulationen weiter treiben will, könnten sich mit den Mikro-Fusionen auch der E-Cat, seine verschiedenen Varianten und auch die Replikationen erklären lassen. - Zu dieser Überlegung paßt auch die Diskussion über Quantenmechanik/Thermodynamik die ich am 10.4. beschrieben habe.

Im Projekt "Apollo" ist von einem "Hybrid-Verfahren" die Rede. Meine Einschätzung ist, dass dieses Kraftwerk zum einen mit LENR arbeitet, zum anderen aber mit fossiler Energie. Bekanntermassen ist die Energieabgabe bei LENR gelegentlich ungleichmäßig, was man bei Bedarf z. B. mit Gas ausgleichen könnte. Das ist allerdings Spekulation, aber eine andere Erklärung zu "Hybrid" fällt mir nicht ein.

 

Ja, es gibt  Mainstream-Medien, die die Zeichen der Zeit erkannt haben. Zu diesen Medien gehört die größte norwegische Zeitung "Aftenposten".

Der Artikel stammt aus 2016.

Der englischsprachige Blog hat den Artikel aufgegriffen und ins englische übersetzt. http://right.is/energy/2016/04/cold-fusion-real-revolutionary-and-ready-says-leading-scandinavian-newspaper-754.html

Right.is titelt:

...Kalte Fusion ist real, revolutionär und fertig, sagt die leitende Tageszeitung in Scandinavien. - Ich übersetze, wie immer, teilweise sinngemäß und kürze den Artikel auch. Der Artikel bezieht sich auf ein Interview mit dem Physiker Sindre Zeiner-Gunderson, welcher Details einer operierenden Experimental-Anlage zur Kalten Fusion erläutert. Diese Anlage produziert 20mal mehr Energie als benötigt wird, sie zu aktivieren. Nach dem skandinavischen Physiker findet die "Kalte Fusion"  in einer Weise statt, wie sie bereits von den Professoren Svein Olafsson und Leif Holmlid beschrieben wurde.

Letztlich beweist eine testfähige Theorie zur Kalten Fusion, dass diese durch mikroskopische Sterne innerhalb einfacher Metalle stattfinden. Das Labor zur Kalten Fusion in Norwegen befindet sich in Hamar.

Ist dies die Lösung zu all' unseren Energieproblemen? Können zwei Leute in einem kleinen Industriebüro zur Lösung der Klima-Krise beitragen?

"Die "Kalte Fusion" von ultra-dichtem Hydrogen wird uns Autos und Flugzeuge mit unbegrenzter Reichweite bringen. Wärme und Elektrizität in unseren Häusern wird nicht mehr von einer zentralen Energieversorgung abhängen". - In dem versteckt liegenden Industriegebäude befindet sich auch das Forschungs- und Entwicklungslabor für die Kommerzialisierung der Technologie. Hier beugt sich Zeiner-Gunderson über einen Reaktor aus dickem Metall.

Bevor die neuerlich geförderte Forschung begann, stellte er fest, dass der Reaktor 20 mal mehr Energie lieferte als ihm zugeführt wurde. War es Kalte Fusion, die er dort sah? Die amerikanische physikalische Gesellschaft, die gegenüber den norwegischen Versuchen zunächst skeptisch war, bekann die Arbeiten der Wissenschaftler zu veröffentlichen, die darlegen, dass der Effekt real ist. Gleichzeitig bieten die Wissenschaftler einen verläßlichen theoretischen Mechanismus, der den klassischen physikalischen Prozeduren entspricht.

Anmerkung des Verfassers: Holmlid's eleganter "table top" Fusionsreaktor kann mit einfachen Mittel gebaut werden. Ein wundervoller Beitrag zur weltweiten "Open Science"- Scene ist Prof. Holmlids Angebot dort zu helfen. Er will jedes Detail seiner Erfindung erklären und damit die pathologischen Skeptiker und Trolle von den ersten und ehrbaren Wissenschaftlern trennen.

Zeiner-Gunderson: "Dies wird jegliche Art von Energie ändern. Die sogenannte Coulomb-Barriere zwischen zwei Atomkernen läßt vermuten, dass das was wir hier sehen, nicht möglich ist. Das nehme ich zur Kenntnis. Aber ich merke an, dass es dauernd geschieht. Deshalb haben wir uns darauf konzentriet, Fehler in unseren eigenen Methoden zu finden, in etwas 1000 Tagen unserer Tests. Die Ergebnisse variieren, aber die Reaktionen fanden statt. Ich denke, dass innerhalb der nächsten drei Jahre die Menschen überall ganz anders über Energie denken werden als bisher. Schon in den nächsten fünf bis zehn Jahren werden wir Anwendungen in der Raumfahrt, beim Antrieb von Fahrzeugen, Booten und Flugzeugen sehen."

Prof. Svein Olafsson, der Vorsitzender der isländischen physikalischen Gesellschaft ist, sagt zur "Kalten Fusion/LENR": "Für mich ist der Kalte Fusion/LENR-Effekt experimentelle Realität. Ich habe seit 1989 ungefähr 500 bis 1000 Artikel aus diesem Feld studiert. Wir haben eine so enorme Energie entdeckt, dass diese innerhalb von fünf bis zehn Jahren jegliche Energie transformieren kann. Es wird nur Zeit kosten, bis die Welt das verstanden hat. Sie können das mit den Gebrüdern Wright vergleichen. Der erste Flug fand 1903 statt. Aber es dauerte bis 1908 bis zu einem Durchbruch. Die Leute haben es nicht geglaubt, bis sie es schließlich gesehen haben. - Ein Grund, das Olafsson so freimütig über diese Technologie spricht (die ja vom Mainstream immer noch gemieden wird) ist, dass er nicht mehr alleine ist. "Wir sind nun ein informelles Netzwerk von 400 Physikern weltweit, wir arbeiten an dieser Materie und sehen, dass die Kalte Fusion real ist."

Ein Forscherkollege ist Prof. Holmlid aus Göteborg. Holmlid und Olafsson publizierten kürzlich ein revolutionäres Werk über die Rydberg Materie in dem Journal der amerikanischen physikalischen Gesellschaft, der größen physikalischen Organisation der Welt. Olafsson sagt über Holmlid: "Bisher tappte die LENR-Forschung im Dunkeln, weil sie keine Theorie hat, was dort vor sich geht. Aber mit Holmlid's Arbeit haben wir nun einen Weg, den wir gehen können. Es würde mich nicht wundern, wenn Holmlid am Ende den Nobelpreis erhalten würde."

 

Update 13.4.17

Laßt uns in aller Stille neu definieren, was möglich ist. Das ist der Wahlspruch eines neuen "Players" auf dem Gebiet der Fusionstechnologie.http://apollofusion.com/

Ich übersetze, wie immer teilweise sinngemäß und gekürzt, aus der Webseite von Apollo Fusion: "Wir arbeiten an einem revolutionären Hybrid Reaktor der Fusionstechnologie, um sichere und saubere Elektrizität zu günstigen Preisen für jedermann zur Verfügung zu stellen. Der Apollo Fusionsreaktor birgt keinerlei Risiken wie z. B. einer Kernschmelze und kann auch nicht außer Kontrolle geraten. Die neuen Reaktoren sind nicht teuer und selbst die kleinsten Gemeinden können ihn sich leisten. Dank dieser niedrigen Kosten wird die Anlage gegenüber anderen Energieformen wie fossile Brennstoffe, Wind, Geothermie und Solarengie wettbewerbsfähig sein. Die Anlagen können in modularer Bauweise ab fünf Megawatt bis 1000 Megawatt angeboten werden. Weil die Anlagen von Natur aus ungefährlich sind, können sie direkt in den Gemeinden gebaut werden, wo auch die Verbraucher zu Hause sind. Apollo-Anlagen sind Karbon-frei, emissionsfrei, so dass man freier atmen und eine höhere Lebensqualität genießen kann.

Das Team von Apollo ist von erfahrenen Führungspersönlichkeiten gegründet worden. Mit Graduierungen vom MIT und Harvard  war Mike Cassidy vier Jahre lang Vice President von Google und Gründer mehrerer finanziell erfolgreicher Start-Ups. Ben Longmir hat einen Doktorgrad in Plasmaphysik, Graduierungen in Physik und Nuklear- Ingenieurswissenschaften. Er ist früherer Vorstandsvorsitzender der "Aether Industrie", eines Ingenieurunternehmens, das von Apple übernommen wurde.

Wir haben einen ersten internationalen Kunden, den wir mit Energie beliefern sollen. Wir haben dazu bereits die ersten Schritte eingeleitet.

Wir kooperieren mit dem Energieministerium, mit dem Idaho National Laboratory und dem Lawrence Livermore National Laboratory."

Bloomberg hat bereits berichtet: https://www.bloomberg.com/news/articles/2017-04-03/former-google-vice-president-starts-a-company-promising-clean-and-safe-nuclear-energy

und auch "Popular Mechanics" http://www.popularmechanics.com/science/energy/a25922/apollo-fusion-startup-googler-nuclear-power/

Es ist bisher nicht bekannt, welche Technologie exakt hinter Apollo steckt. Nur in einem kann man sich wohl sicher sein: Diese Leute wissen wovon sie reden. In einem Interview hat Mike Cassidy angemerkt, dass nicht Sergey Brin und Larry Page seine Finanziers seien, obwohl sie von seinem Projekt begeistert sind. Es sind also andere Leute im Spiel. Es bleibt spannend.


Update 11.4.17

Breaking News: Eine deutsche Patentanmeldung zu einem vereinfachten Verfahren der "heißen" Kernfusion. Hier einige Auszüge:

Das gesamte Dokument ist hier zu finden: https://patents.google.com/patent/DE102015011836A1/de

Der Hinweis kam von: https://twitter.com/i/web/status/851601988290826240

Es ist hoch erfreulich, dass der Erfinder sich nicht von dem Dogma abschrecken ließ, Kernfusion sei nur in riesigen teuren Anlagen möglich, wie sie z. B. mit den Anlagen ITER oder Wendelstein erfolglos versucht werden. Er sagt dies auch in erfreulicher Deutlichkeit:

Was er  zur "Kalten Fusion" hinzufügt (gelb gekennzeichnet) hat mit Wissenschaft nichts zu tun und macht auch keinerlei Sinn: Ist es denn ein Wert an sich, dass man riesige Kraftwerke baut, um den Strom dann über teure Überlandleitungen zu verteilen? Auch die eingestreute Bemerkung "widersprüchlich" ist unzutreffend, denn nicht nur die EU-Kommission hat festgestellt, dass das Phänomen LENR existiert.

So bleibt festzustellen:

  1. Die Anmeldung ist hocherfreulich, auch  weil sie vom Dogma der bisherigen Großanlagen abweicht.
  2. Die Anmeldung ist ein rein theoretischer Ansatz, es ist offen ob und wie eine solche Anlage funktioniert und ob sie je gebaut wird (was aber zu hoffen ist).
  3. LENR-Anlagen gibt es mittlerweile viele auf der Welt, sie funktionieren und stehen vor der Serienreife, es ist völlig unnötig, dieses Verfahren zu bezweifeln.
  4. Es gibt keinerlei Vorteile einer zentralen Energieerzeugung - im Gegenteil.

 

Update 10.4.17

In seiner Ausgabe vom 29. 3. d. J. schreibt "Nature": Der Kampf zwischen der Quantenmechanik und den thermodynamischen Gesetzen nimmt an Schärfe zu."  Ein Auszug, (sinngemäß übersetzt):  Viele Physiker hoffen, dass mit Hilfe der Quantenmechanik diejenigen Rätsel der Thermodynamik gelöst werden könnten, für die es bisher keine Erklärung gab. Im Kern geht es darum, ob es gelingen kann, die 200-Jahre-alte Wissenschaft der Thermodynamik mit den Quantentheorie zu versöhnen. Im Ergebnis könnte das helfen herauszufinden, inwieweit die Gesetze der Thermodynamik auch die Abläufe im Nano-Bereicht bestimmen.

Ganz ohne Frage interessiert das auch die LENR-Forscher, denn die Abläufe bei der Entstehung großer Hitze in den kleinen Reaktoren sind ja bisher nicht ausreichend geklärt. Rossi jedenfalls fand den Artikel aus "Nature"  "...sehr interessant, in der Tat."

Die Diskussion zum Thema findet in diesem Monat in Oxford statt, auf der fünften "Quantum Thermodynamics Conference".

Der gesamte Artikel aus Nature ist hier zu lesen: http://www.nature.com/news/battle-between-quantum-and-thermodynamic-laws-heats-up-1.21720#/ref-link-5

 

Update 10.4.17

Der folgende Artikel stammt aus dem Blog "New Energy Treasure" https://newenergytreasure.com/2017/03/20/two-lessons-for-new-energy-entrepreneurs-from-the-failures-of-the-wright-brothers/

Er behandelt die Geschichte der Brüder Wright, die das erste Motorflugzeug erfanden, aber als Unternehmer scheiterten. Die Veröffentlichung ist auch wohl als Weckruf für Andrea Rossi gedacht, der sich in Gehimnistuerei und Rechtsstreitigkeiten verstrickt, anstatt sich auf die Vermarktung seiner Produkte zu konzentrieren.

Die Brüder Wright

Ich übersetze den Artikel stark gekürzt und teilw. sinngemäß:

"Die Lehren für die Unternehmer der "Neuen Energie" aus den Fehlern der Brüder Wright." Manchmal machen Unternehmer, die eine neue Technologie einführen wollen, grobe Fehler: Zu große Geheimnistuerei, aus Angst, ihre Geheimnisse könnten gestohlen werden oder die ständige Verstrickung in gerichtliche Auseinandersetzungen, wegen Verletzung ihrer Patentrechte.

Im Jahre 1905 hatten die Brüder Wright ein komplettes Monopol in der Luftfahrt. Sie hatten das einzige Motorflugzeug der Welt, das mit zwei Piloten fliegen konnte und sie hatten darüber ein Patent. - Was ist passiert:

1905 war der Prototyp das einzige Flugzeug, das mit Motorkraft und zwei Piloten fünfzig Meilen weit fliegen konnte. Aber die publikumsscheuen Brüder  informierten nicht die Presse, so wurden diese Ereignisse kaum erwähnt. Als sich dann einige Reporter interessierten, war das Wetter schlecht und das Flugzeug blieb im Hangar. So flog es dann für drei Jahre nicht und manche Leute dachten, das sei alles ein Betrug. In dieser Zeit gab es aber viele weitere Versuche mit derartigen Flugmaschinen, in den USA und auch Europa.

Obwohl den Wright-Brüdern das Patent erteilt war, weigerten sie sich weiterhin, das Flugzeug Kaufinteressenten zu zeigen, einschließlich des Militärs. Sie hatten ständig Angst, ihr geistiges Eigentum könnte gestohlen werden. Sie weigerten sich sogar, an einem Flugwettbewerb teilzunehmen, aus Angst, sie könnten ihn gewinnen und die Öffentlichkeit könnte sich zu sehr für ihre Erfindung interessieren.

Im Juli 1908 hat ein Mann namens Glenn Curtiss sein Flugzeug mehr als einen Kilometer durch die Luft bewegt und die Wright-Brüder verklagten ihn sofort wegen Verletzung ihres Patents.

Glenn Curtis

Was im Laufe des Prozesses geschah, war folgendes: Flugzeug-Enthusiasten in aller Welt entwickelten die Geräte weiter, erschufen weitere Varianten und am Ende geriet die Technik der Wright-Brüder ins Hintertreffen. Sie wehrten sich gegen diese Entwicklung nicht mit eigenen Innovationen sondern verwickelten sich in einen achtjährigen Patentstreit mit Curtis, der langsam an die Substanz der Wright-Firma ging. Einer der Brüder, Wilbur, starb, während der Prozeß noch lief.  Am Ende spielte die Firma Wright technisch keine Rolle mehr, es blieb ihr nichts anderes übrig, als mit Curtis zusammenzugehen und so entstand die Firma Curtis-Wright.

Die Parallelen zur Geschichte des E-Cat und Andrea Rossi sind frappierend. Wenn er so weitermacht, könnte er das gleiche Schicksal erleiden. Er geht auf die Siebzig zu, sein Patent läuft seit rund zwei Jahren - was will er noch?

Er könnte zum Beispiel Größe beweisen, indem er sein Patent, seine überragende Technologie mit allen Rezepturen und Verfahren frei verfügbar macht.

Die Menschheit würde es ihm danken und ihn ganz bestimmt nicht verhungern lassen. Außerdem könnte er sich als gefragter Berater mehr als eine "Goldene Nase" verdienen.

 

Update 9.4.17

Dieses Update schließt sich direkt an die vorangegangenen Updates vom 3. und 5.4. an. Wir erinnern uns, dass Industrial Heat den erfolgreichen Lugano-Test LuganoReportSubmit.pdf kofinanziert hat und das nach einem weiteren erfolgreichen Test des E-Cat eine "Anzahlung" von 11 Mio. $ gezahlt wurden. Es wird nach wie vor mit den aberwitzigsten Behauptungen vor Gericht der Eindruck zu erwecken versucht, die E-Cat-Anlage habe nicht funktioniert und deshalb brauche man die verbleibenden 89 Mio. $ nicht zu zahlen. Gutachter und Zeugen bestätigen zwar das Gegenteil, aber das stört die Beklagten anscheinend nicht. Nicht einmal die eigenen Unterlagen, die jetzt in den Gerichtsakten aufgetaucht sind: (Die Unterlage stammt vom Nov. 2015)

Ich übersetzte, wie immer teilw. sinngemäß, ggf. gekürzt: Industrial Heat, vertraulich. 2. Nov. 2015. - Industrial Heat Update zur Geschäftsentwicklung.

Status der einzelnen Vorhaben:

  1. Industrial Heat setzt seine führende Stellung auf dem Gebiet des Rossi-Investments fort und verstärkt diese Bemühungen sogar um diesen Sektor zu erschließen.
  2. Man ist sich bewußt und man kennt das Potential von LENR als künftige Energielösung und deren ständig wachsende Bedeutung in den Medien und den Social Media.
  3. (Bill) Gates hat zunächst 6 Mill. $ in ein LENR-Programm unter der Leitung von Rob Duncan an der Texas Tech Universitiy investiert.
  4. Airbus veranstaltet ein Colloquium für LENR-Forscher im späten Oktober und setzt sich das Ziel, einen Reaktor mit COP 3 und einem Output von 700 Grad C. zu entwickeln. IH war in Kontakt mit Airbus und entwickelt eine Arbeitsbeziehung mit dem Airbus Chefentwickler.
  5. Die japanische Regierung hat Förderprogramme für LENR-Forscher in Japan aufgelegt. (Bisher in einer Größenordnung von 31. Mio. $.) IH bemüht sich um Zugang zu diesen Programmen.
  6. Die indische Regierung fördert LENR-Forschungsprogramme an vier Universitäten. IH hat auch hier Verbindungen geknüpft.
  7. Die US-Regierung fördert LENR-Forschung in Programmen der Marine.
  8. Die NASA hat ihr LENR-Forschungsprogramm fortgesetzt.

Quelle: http://ecat.org/2017/industrial-heat-in-aggressive-pursuit-of-lenr/

 

Update 7.4.17

Einer der Investoren in die vorgestern beschriebene Helion-Energy ist der deutschstämmige Peter Thiel:

Er ist Mitbegründer der Investment-Gesellschaft Mithril, wobei er dem Imvestment-Komitee vorsteht. Thiel hat sich auch an den Firmen PayPal und Palantir Technologies beteiligt und er war einer der ersten externen Investoren von Facebook. Darüberhinaus investierte er in  überaus erfolgreich in  zahlreiche weitere High-Tec-Firmen. - Er hat an der Stanford Universität studiert. -

Wir haben also auf der einen Seite die LENR-Gruppe unter der informellen Führung von Larry Page (Vorsitzender der Google-Muttergesellschaft 'Alphabet') und auf der anderen Seite die Gruppe von Peter Thiel, die in eine bahnbrechend neue Technologie der "heißen" Fusion investiert. - Nimmt unser Mainstream in Wissenschaft, Politik und Medien überhaupt wahr, was sich da im Moment tut?

 

Update 7.4.17

Es gab schon länger Gerüchte, dass während des 1-Jahres-Tests Rossi's Gesundheit gelitten hätte. Nun ist bekannt geworden, dass er sich gestern einer Operation unterziehen mußte.  Er hat lediglich geschrieben: "Heute habe ich eine wichtige Operation, aber morgen werde ich wieder arbeiten."

Update 6.4.17

Was wäre wenn.....es doch schon bald eine funktionierende Fusionsanlage gäbe, und zwar von der "heißen" Fraktion: Aber nicht als Großanlage, sondern in Containergröße? Genau so etwas zeichnet sich ab. Die Technik sieht so aus:

Deuterium, extrahiert aus Wasser und Helium vom Abgas der Anlage, wird in eine Kammer injiziert und aufgeheizt, bis es zu Plasma wird. Pulsierende Magnetfelder beschleunigen das Plasma auf dem Weg in die Brennkammer auf 1 Mio. Meilen/Stunde.

Ein starkes Magnetfeld komprimiert das geschmolzene Plasma bis zur Fusionstemperatur und - druck von über 100 Mio. Grad.

Bei hohen Temperaturen fusionieren die Deuterium- und Heliumatome und entlassen dabei geladene Partikel, die vom komprimierenden Magnetfeld abgestoßen werden.

Das expandierende Plasma wird direkt in Elektrizität umgewandelt und beginnt innerhalb einer Sekunde einen neuen Zyklus.

Anmerkung: Ich habe hier nach bestem Wissen einen populär geschriebenen Text übersetzt, der  zu einer fachlichen Beurteilung der Anlage nicht dienen kann.

Das Management schreibt zur Firmenstrategie: (Sinngem. übersetzt, gekürzt) Wir haben uns geraume Zeit die großen staatlichen Fusionsprogramme angesehen, wo immer noch Milliarden von Dollar ausgegeben werden, und zwar für nicht praktikable Lösungen. Wir dachten uns, dass es doch bessere Wege geben müßte.

Wir haben uns eine Lösung ausgedacht und erhielten dafür fünf Millionen Dollar vom Energieministerium. Wir bewiesen daraufhin die Technologie mit einigen bahnbrechenden Prototypen. Dieser Erfolg gab uns eine signifikante Technologieführerschaft. Durch private Unterstützung nähern wir uns sehr schnell kommerziellen Applikationen.

Hier ist so ein Prototyp zu sehen. -

Helion scheint finanziell bestens ausgestattet zu sein. Ein Investor ist der deutschstämmige Milliadär Peter Thiel, der über allerbeste Beziehungen zum amerikanischen Präsidenten verfügt.

Ich halte es für wahrscheinlich, dass diese Technologie weiter stark gefördert wird. Sie ist problemlos in das vorhandene Leitungsnetz integrierbar. Auf teure Überlandleitungen könnte man allerdings verzichten.

Und was verspricht die Technik: Die so erzeugte Elektrizität kann in das Netz eingespeist werden und ist eine sichere, grundlastfähige Energie. Die Fusionsanlage erzeugt achtmal mehr Energie als sie selbst verbraucht. Mit einer 50-Megawatt-Anlage können 40.000 Haushalte mit Strom zu einem Preis von $ 0,04 pro kWh versorgt werden.

Hier ist die Webseite von Helion: http://www.helionenergy.com/?page_id=704

Die Helion-Geräte sind nicht "LENR", aber sie sind Kernfusion und dabei keine Großtechnologie. Und das ist ja das eigentliche Ziel: Die neue Fusionsenergie soll bald zur Verfügung stehen, umweltfreundlich und  billig sein. Was dieser neuen Technologie gegenüber LENR fehlt, ist die Miniaturisierbarkeit und somit der mobile Einsatz, der aber durch neue Batterietechnologien erreicht werden könnte. - Aber das sind Kleinigkeiten, gegenüber dem enormen Fortschritt, der mit dieser Energieform möglicherweise bald kommt. - Konkurrenz zu LENR-Geräten sehe ich kaum, weil der Bedarf einfach viel zu groß ist.

 

Update 5.4.17

Prof. Alexander Parkhomov war der erste, der nach den Angaben des Lugano-Reports LuganoReportSubmit.pdf eine Replikation des E-Cat angefertigt hat. Jetzt hat er den E-Cat erneut repliziert:

Das Gerät arbeitete kontnuierlich mehr als drei Tage. Es wurde Überschußenergie festgestellt. Sie betrug etwa 500 Watt, das Verhältnis der produzierten zur eingesetzten Energie war ungefähr 2,4.

Der Versuch ist außerordentlich gut dokumentiert. Das PDF-Dokument ist hier einzusehen bzw. zu laden: parkhomov 2017.pdf

Die Leistungsdaten dieses E-Cat liegen unter denen anderer Replikationen, wobeibei man nie weiß, wie präzise bei anderen Versuchen die Kalorimetrie gewesen ist. Die dokumentierten COP's von Rossi selbst liegen weitaus höher. Der des 1-Jahres-Tests lag bei ca. 80.

Aber: Auch der "E-Cat" von Parkhomov funktioniert und produziert das 2,4-fache der eingesetzten Energie. Mehr, als die  aberwitzig teuren Experimente in den  Großanlagen wie ITER oder Wendelstein wohl in den nächsten 10 bis 40 Jahren erreichen werden. Derzeit produzieren sie nicht Energie, sondern konsumieren diese in großem Stil.

 

Update 4.4.17

Eine Ankündigung: http://www.iscmns.org/work12/index.htm

Zwölfter internationaler Workshop über Anomalien in Wasserstoff-geladenen Metallen, vom 5. bis 9. Juni d. J. in Italien.

 

Update 4.4.17

Gestern kam von einem Leser die berechtigte Frage, ob Firmen wie Industrial Heat in Wirklichkeit gar keine LENR-Anwendungen wollen, sondern diese eher verhindern möchten. Ich bin dankbar für diese Frage. Es gibt viele Pro's und Contras. - Spannen wir den Bogen ein bißchen weiter: Wenn man sich die Umsätze und Gewinne der Erdöl-  Erdgas- und Kohleindustrie sieht, so sind sie jährlich im Billionen-Bereich. Wenn man sich die Länder ansieht, die ausschließlich davon leben, dann geht es um die blanke Existenz.

Man darf mit Sicherheit davon ausgehen, dass aktiv und auch mit unlauteren Mitteln gegengesteuert wird, und zwar auf vielen Ebenen: In der Wissenschaft durch die Vergabe von Forschungsmitteln (Drittmitteln), die mit einer ausgesprochenen oder  unausgesprochenen Loyalitätserwartung verbunden sind. In der Öffentlichkeitsarbeit: Durch die Einflußnahme auf Mainstream-Medien über Kapitalbeteiligungen; durch die Finanzierung kritischer Blogs; durch "erwartungsgebundene" Spenden an Parteien oder Bestechung von Politikern.

Was die Gruppe um Industrial Heat angeht, gab es schon immer derartige Gerüchte. Und an einem Gerücht ist m. E. "was dran": Der 1-Jahres-Test diente wohl auch dazu, Andrea Rossi in dieser Zeit aktionsunfähig zu machen. Man muß bedenken, dass IH schon den sog. Lugano-Test  LuganoReportSubmit.pdf kofinanziert hatte. Das Ergebnis war überraschend eindeutig: Der E-Cat funktioniert zweifellos! Und es gab noch einen zweiten erfolgreichen Test vor dem Einjahrestest, der die Auszahlung der ersten Rate an Rossi in Höhe von 11 Mio. $ auslöste. Die Ergebnisse waren womöglich eindeutiger und erfolgreicher als erwartet und so brauchte man Zeit zum Überlegen.

Zeit zum Überlegen heißt auch, Zeit zum deinvestieren: Rockefeller verkauft noch rasch seine Ölbeteiligungen, (neuerdings sogar wegen ethischer Bedenken), Warren Buffet trennte sich von seinen Exxon-Anteilen - nur um die größten zu nennen. Und IH-Chef Tom Darden sagt man nach, er möchte seine umfangreichen Investitionen in die Solar-Industrie schützen. - Auch bezüglich Rossi kamen Gerüchte auf, denn er ist ja mittlerweile der Altmeister des Verzögerns und Veschiebens. Was wäre, wenn er sich dafür bezahlen ließe, anstatt an den Markt zu gehen?

Die Wahrheit, wenn es denn eine gibt, liegt wohl, wie so oft,  irgendwo in der Mitte. Die Szene der Befürworter und Gegner ist absolut heterogen. Es gibt einen bunten Strauß einzelner, verschiedenster Strategien oder Aktionen, aber diese sind nicht zentral koordiniert. Dafür gibt es eine Reihe von Gründen:

  • Gier läuft gegen Gier. Investoren ist es egal, womit sie ihre Profite machen. Geht es mit Öl abwärts, investiert man eben in LENR.
  • Die Rohstoff-armen Staaten sind ebenso stark an LENR interessiert, wie die Carbon-Staaten am Öl und Gas festhalten möchten. Sh. Indien: "No Snake-Oil anymore." (Sh. Update vom 16.2.17)
  • Die LENR-Investoren wie Cherokee-Investment oder Woodford handeln im wesentlichen nicht mit eigenem Geld, sondern mit dem Geld ihrer Anleger und diese haben zumindest mittelfristig Ertragserwartungen
  • IH hat viel Geld in China eingeworben, mit der klaren Erwartung und Aussage, dort mit LENR an den Markt zu gehen (Sh. Update vom 6.11.15)
  • Rossi selbst hat die Zertifizierungsmodalitäten für seine Geräte total unterschätzt. Kürzlich habe ich gelesen, die Zulassung der sog. "Brennwertkessel", die ja heute bei Heizungen weitgehender Standard sind, habe rund zehn Jahre gedauert. Beim E-Cat könnte es, zumindestens für Privatanwendungen, ähnlich lange dauern.
  • Rossi's Firma ist vergleichsweise winzig und dazu kapitalarm. Er hat trotzdem den Ehrgeiz, es "allein zu schaffen". Auf Grund seiner bisher konkurrenzlos guten Technologie könnte er zumindest einen Achtungserfolg haben.
  • Niemand hat so recht Randell Mills (Brilliant Light Power)  und seine SunCell "auf dem Schirm" - und man könnte sagen: "Wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte". Sein Weg in den Markt ist konsequent, er hat die Technologie, er hat Geld, er hat die Mannschaft.

Es gäbe noch sehr, sehr viel mehr zu sagen. Aber meine Einschätzung bleibt: Das größte Hindernis sind nicht die widerstreitenden Interessen sondern die Ignoranz in der Politik, der Mainstream-Medien und der Mainstream-Wissenschaft.

 

Update 3.4.17

Die schwedische Agentur "Sifferkoll"  http://www.sifferkoll.se/sifferkoll/verfolgt akribisch die Aktivitäten von Industrial Heat. IH verfügt, auch mit Hilfe weiterer Großinvestoren, über ausreichend Mittel, um sich in laufende LENR-Aktivitäten einzukaufen, sei es in Form von know-how oder auch in bereits erteilte Patente. IH will in absehbarer Zeit LENR Geräte kommerzialisieren. Der Ausgang des Rechtsstreits mit Andrea Rossi wird diese Entwicklung entscheidend beeinflussen.

Hier ist eine Übersicht über LENR-Beteiligungen von IH. (Die Liste ist mit Sicherheit nicht vollständig)

  • Zu Dennis Letts kann ich nichts sagen.
  • Cooper Cor Tech ist ein High-Tech-Unternehmen mit eigenen Forschungslaboren
  • UniTsem kann ich nicht zuordnen, Michal McKubre schon. Er ist ein LENR-Urgestein, zuletzt Direktor bei SRI (Stanford Research Int.)
  • Peter Hagelstein ist ebenfalls LENR-Urgestein, z. Zt. Professer am MIT
  • Tadahiko Mizuno gehört ebenfalls zur Riege der "Urgesteine", Professor an der Hokkaiodo Universität, spezialisiert auch auf die Transmutation mittels LENR
  • Über Jet-Energy (Nanortech) hatte ich am 11.11. 16 geschrieben. Man verfügt über eine LENR-Technologie mit COP 80.
  • Chava Energy scheint ein Energie-Forschungsinstitut zu sein
  • Lenuco mit seinem Gründer Prof. George Miley hält diverse wichtige LENR-Patente
  • Point Source ist ein Beratungsunternehmen im High-Tec-Bereich
  • Brillouin-Energy ist die "Kernbeteiligung" von Industrial-Heat
  • Francesco Piantelli ist mit seiner Firma Nichenergy ebenfalls ein "LENR-Urgestein"
  • Die als Berater angegebenen Personen gehören allesamt in die Liste des "who is who" der LENR-Scene:
    • Edmund Storms arbeitete 30 Jahre am Los Alamos National Laboratory, dem amerikanischen Kernwaffenzentrum, er ist ebenfalls LENR-Urgestein
    • Yeong Kim ist Professor für Physik und Astrologie, Mitglied der amerikanischen physikalischen Gesellschaft seit 1977
    • Mel Miles ist langjähriger LENR-Experte, Professor, Elektrochemiker. Die längste Zeit seiner Karriere verbrachte er im "China-Lake Naval Research Laboratory"
    • Jed Rothwell ist ein bekannter LENR-Publizist
    • Larry Forsley ist Mitautor des wichtigen DTRA-Reports: MosierBossinvestigat.pdf
    • ...und schließlich meine LENR-Heldin des Jahres 2016, Pamela Mosier-Boss (sh. Update vom 30.11.16), Hauptautorin des DTRA-Reports. (DTRA=Defense Threat Reduction Agency, eine Militär-Forschungseinrichtung gegen Bedrohungen)

Die Aufzählung der Institutionen und Personen ist beeindruckend. Wenn man bedenkt, dass Carl Page (Vorstandsvorsitzender der Google-Muttergesellschaft 'Alphabet') über sein Anthropcene-Institute

eine koordinierende Funktion hat, wenn man weiter bedenkt, dass der Gründer von Industrial Heat durch seine eigene Investment-Firma "Cherokee" hinreichend Kapital hat, ebenso wie die beteiligte Investment-Firma Woodford, dann wird einem klar, über welche Möglichkeiten die Gruppe verfügt. - Es ist wahrscheinlich, dass Andrea Rossi den Prozeß gegen Industrial Heat gewinnt, aber damit ist das Spiel wahrscheinlich noch nicht zuende.

Die Stoßrichtung ist klar: LENR soll zu einer amerikanisch dominierten Energieform werden und nach Möglichkeit die Rolle des Öls übernehmen, mit Hilfe dessen man den Petrodollar formen konnte. Die Idealvorstellug ist wohl: Herrschaft über die Daten mit Google, Facebook und Co., Herrschaft über die Energie mit LENR. Ob das auf Dauer gelingen kann, ist mehr als fraglich, weil Patente nach ca.  zwanzig Jahren auslaufen und weil die benötigten Rohstoffe reichlich vorhanden sind.

Ich halte eines anderes Scenario für wahrscheinlicher: Diejenigen Staaten, die über Karbon-Produkte ihre Macht erlangen und ausweiten konnten, werden schleichend aber massiv an Einfluß verlieren: Die USA, die Golfstaaten, Rußland. Die bisherigen Energie-Habenichtse China, Indien, Japan, Europa und verschiedene Entwicklungsländer werden massiv zulegen.

Alles in allem, von allen geopolitischen oder wirtschaftlichen Überlegungen abgesehen, ist jede LENR-Aktivität im Sinne der Menschen und der Umwelt hoch willkommen. Deshalb werden nach meinem Dafürhalten alle LENR-Technologien, ob sie nun von Andrea Rossi mit seiner Leonardo-Corporation kommen, von Randall Mills mit seiner SunCell, von Industrial Heat mit seinen Beteiligungen oder von anderen Herstellern,  Erfolg haben. Zu groß ist der Bedarf an sauberer und billiger Energie.

Wieder einmal wird einem schmerzlich bewußt, dass Deutschland im Geschehen um diese Zukunftstechnologie keinerlei Rolle spielt.

 

Update 31.3.17

Am 19.3.17 hatte ich über die E-Cat-Replikation einer indischen Forschergruppe berichtet. Sie gaben an, einen COP von 8 zu erreichen. (D.h. die Energieausbeute ist achtmal höher als die zugeführte Energie) Die "Open Science" Gruppe "Martin Fleischmann Memorial Project" hat sich dieser Sache angenommen, um die Angaben zu verifizieren. Um die Füllung des Reaktors analysieren zu können, hat man diese an den "E-Cat-Replikanten" "me356" geschickt, der über ein "Scanning electron microscope" verfügt.

Hier ist ein Bild der Füllung in 7300-facher Vergrößerung:

Me356 schreibt dazu: "Ich kann sagen, dass die Nickel-Folie sehr gut aussieht. Sie ist offensichtlich richtig aufbereitet worden. Es gibt zwar einige Verunreinigungen, wahrscheinlich spielt das aber keine Rolle. Die Oberfläche sieht sehr homogen aus. Um bessere Ergebnisse zu erzielen, empfehle ich, die Prozedur etwas zu verlängern, damit überall Blasen sind." Hier ist der gesamte Text und alle Photos: https://steemit.com/science/@mfmp/ecco-sem-images-of-part-processed-fuel-and-nickel-foil-samples

Weiterhin merkt er an: "....Nickel/Titan ist sehr sphärisch, was nicht optimal ist. Es könnte sein, dass es zur  Hydrogen-Beladung weniger geeignet ist. Ich würde es durch "carbonyl Nickel" ersetzen, um sehr viel bessere Ergebnisse zu erzielen."

Wenn sich die Ergebnisse  der indischen Gruppe durch MFMP verifizieren lassen, wäre dies das erste voll beschriebene, arbeitende LENR-Projekt dieser Epoche.

Die indischen Entwickler geben an, dass der COP 8 innerhalb von fünf Minuten erreicht wird. MFMP hofft, genug Geld "auftreiben" zu können, um das System in Indien testen zu können. - Wenn die Verifizierung der erzielten Ergebnisse weiterhin derart offen vonstatten geht, könnte die  Technik in wenigen Wochen/Monaten der gesamten Welt zur Verfügung stehen. Rossi hat dazu angemerkt, er habe gegen diese Arbeiten patentrechtlich nichts einzuwenden, solange die Technik nicht vermarktet wird.

Das würde unter anderem bedeuten, dass alle interessierten Universitäten, Forschungseinrichtungen,  Fachfirmen oder auch entsprechend ausgerüstete und vorgebildete Privatleute in der Lage wären, die indischen Versuche nachzustellen. Dann käme man zu der allgemeinen Feststellung, dass man mit  Reaktoren in Labtop-Größe nukleare Reaktionen anstoßen kann, die ohne schädliche Emissionen mindestens das Achtfache der eingesetzten Energie produzieren. Vielleicht würde dann den Entscheidern in Politik und Wissenschaft endgültig klar, welch' absurdes Spiel sie mit den erfolglosen Großprojekten wie ITER oder Wendelstein treiben.

Der COP des QuarkX von Andrea Rossi liegt übrigens bei über 20.000. (Sh. Update vom 22.3.17)

Der Hinweis auf den Artikel kam von: http://www.e-catworld.com/2017/03/18/mfmp-introduce-indian-ecco-project-with-claimed-cop-of-8/

 

Update 31.3.17

Noch einmal ein Blick in die Gerichtsakten, im Rechtsstreit zwischen Rossi und Industrial Heat. IH versucht ja, mit einem Heer von Anwälten und mit Hilfe einer großen PR-Agentur die Zahlung einer zweiten Rate in Höhe von 89 Mio. $ an Rossi zu verhindern. Die Taktik der IH-Anwälte ist, alles abzustreiten, was man nur irgendwie abstreiten kann.

Die Basis für die Leistungsfähigkeit der 1 MW-Anlage war immer der COP - Coeffizienz of Productivity, also das Verhältnis der zugeführten zur erzielten Energie. Offensichtlich haben die IH-Anwälte nun bestritten, dass der COP überhaupt eine geeignete Größe sei, die Produktivität zu messen. Abgesehen davon, dass der COP wissenschaftlich anerkannt und gebräuchlich ist  (sh. Wikipedia) bedurfte es eines Zeugen, dies noch einmal zu bestätigen. Weiterhin hatte Industrial Heat wohl bestritten, dass es überhaupt technisch möglich sei, in solch einer Anlage eine Hitze entsprechend einer Leistung von einem Megawatt herzustellen und abzuführen. Auch hierzu nimmt der Zeuge Stellung:

Ich übersetze, wie immer, teilweise sinngemäß, ggf. gekürzt: "Dr. Wong inspizierte die Anlage in Doral, um Messungen vorzunehmen und Dr. Rossi zu interviewen. Dies in Bezug auf den  Wärmetauscher, der während des Betriebes des E-Cat-Anlage genutzt wurde. Er nahm auch die Belüftungsanlagen der Anlage in Augenschein und traf Feststellungen, inwieweit der Wärmetauscher in der Lage gewesen sei, die Hitze von einem Megawatt aus der Anlage abzuführen.

Basierend auf dem Vorhergesagten, gab Dr. Wong folgende Stellungnahme ab:

  • Der Coeffizient of Performance ist ein Kriterium, welches geeignet ist, die Funktion der E-Cat-Anlage zu bestimmen
  • Es gibt klare und logische Erklärungen für die Beziehungen zwischen der der Anlage zugeführten Energie und dem COP der Anlage
  • Unter den beschriebenen Umständen war es in der Anlage in Doral mehr als möglich, eine Leistung von einem Megawatt zu erzielen, ohne dass man die Anlage in Doral als "ungeeignet für eine menschliche Arbeitsumgebung" hätte bezeichnen müssen
  • Unter den beschriebenen und beobachteten Umständen war es in der Anlage in Doral mehr als möglich, ein Megawatt an Heizenergie zu erzielen, übereinstimmend mit der Menge an Energie, über welche in dem Report von Dr. Penon (Anm. unabhängiger Sachverständiger)  berichtet wurde.

Wie dreist die Vorgehensweise der IH-Anwälte ist, kann man nur ermessen, wenn man weiß, dass Industriel Heat bzw. Cherokee Investment Rossi und seine Technologie über Jahre begleitet und gefördert hat.  Die Zahlung der ersten Rate in Höhe von 11 Mio. $ erfolgte nach einem nochmaligen erfolgreichen Test des E-Cat. Alles das soll plötzlich nicht mehr wahr sein, wenn es um die Zahlung der hohen Schlußrate geht. Man muß sich dabei auch vor Augen führen, dass während des 1-Jahres-Tests von IH angeworbene Investoren sich in der Anlage "die Klinke in die Hand" gaben.

Der Hinweis auf die Dokumente kam von http://tweetedtimes.com/v/12126

 

Update 30.3.17

Hier ein Artikel aus EdgyLABS von William McKinney. ("Edgy" ist übrigens in diesem Zusammenhang als "an der Spitze eines Trends" zu verstehen).

Ich übersetze diesen Artikel, wie immer, teilweise sinngemäß, ggf. etwas gekürzt.

"Warum spricht niemand über LENR/Kalte Fusion?

Martin Fleischmann und Stanley Pons, die Sündenböcke für das Mißlingen der Kalten Fusion und zukünftigen Wohltäter unendlicher Energie

Was ist aus dem Versprechen der Kalten Fusion geworden und seiner unendlichen, sauberen Energie? Das hört sich doch an, als wäre das etwas was wir alle wollen, aber vielleicht gibt es ja keine Ergebnisse. Aber: Es gibt sie und, stellen Sie sich vor, wir brauchten uns um die Energiekrise keine Sorgen mehr zu machen.

Einst wurde diese Technik mit dem Namen 'Kalte Fusion' versehen. Eine passendere Bezeichnung ist 'Low Energy Nuclear Reaction', oder, verkürzt 'LENR'. Die Idee ist, dass mit einer Niedrig-Temperatur nuklearen Reaktion praktisch unendliche Energie erzeugt werden kann.

Kalte Fusion, oder LENR, wird kommerzialisiert werden, bevor wir die dahinter-stehende Wissenschaft verstanden haben.

David J. Nagel, ein Professor für Elektrik und Computer-Ingenieurwesen an der George Washington Universität berichtete dem Scientific American: 'LENR ist im Experiment real, aber theoretisch nicht verstanden. Die Ergebnisse kann man nicht einfach vom Tisch wischen. Ob es nun kalte Fusion ist, niedrig-energetische nukleare Reaktion oder irgendetwas anderes - wie man es auch immer nennen will - wir wissen es nicht. Aber es gibt keinen Zweifel: Man kann nukleare Reaktionen auslösen, indem man sie mit chemischer Energie anregt.'

Nun, an dieser Stelle sollte man anmerken, das unser guter Freund LENR eine etwas 'fleckige' Vergangenheit hat und wir sollten die damit verbundenen Peinlichkeiten nicht unerwähnt lassen.

Es nennt sich nun LENR

Unsere Geschichte beginnt mit 'Kalter Fusion' oder zumindest mit der Idee davon. Diese Bezeichnung wurde 1956 von dem Physiker Luis Alvarez geprägt, aber es dauerte bis 1989, als die Physiker (Anm.: das stimmt wohl nicht, m. W. waren sie Chemiker, bzw. Elektrochemiker)  Martin Fleischmann und Stanley Pons behaupteten, sie hätten nukleare Energie mit Hilfe einer Elektrolyse-Zelle gewonnen.

Die Bekanntgabe schlug  Wellen in der wissenschaftlichen Welt; Wellen, die unverzüglich gegen  die Deiche der skeptischen wissenschaftlichen Community schlugen. Dort wurde die Entdeckung sofort als 'junk science' entlarvt.

Aber keine Angst - Fans der Kalten Fusion gelang es in den folgenden Jahrzehnten, eine ganze Reihe bestätigter Replikationen der Versuche von Fleischmann und Pons durchzuführen und der Mainstream-Wissenschaft 'um die Ohren zu schlagen'.

Auf diesem Wege wurde diese Wissenschaft neu geboren und 'LENR' getauft und heutzutage haben wir zwei bemerkenswerte Figuren, die angeblich LENR-Reaktoren bauen.

Die LENR-Stars von heute

Zunächst haben wir da die SunCell, die von der Firma Blilliant Light Power (BLP) produziert wird. Deren Gründer, der Physiker Randell L. Mills, behauptet, eine spezielle Art von Wasserstoff gefunden zu haben, die er 'Hydrino' nennt. Nach Mills, kann damit eine große Energiemenge in einem relativ kleinen Reaktor gewonnen werden. Mills gibt an, dass Millionen von Watt in einem Volumen in der Größe einer Kaffeetasse gewonnen werden kann. Das hört sich gut an, ist aber schwer zu verifizieren. 

Ob die SunCell eine Lösung für unsere Energieprobleme sein kann, können wir weder bestätigen noch abstreiten. BLP ist sehr zurückhaltend bezüglich seiner Technologie und alles bezüglich seiner Hydrinos ist patentiert. BLP hat 110 Mio. $ von Investoren "eingesammelt".

Ein weiterer bemerkenswerter Generator ist der E-Cat, der von Andrea Rossi mit seiner Leonardo-Corporation entwickelt wurde. Nach Rossi, kann ein 'tabletop' Reaktor Millionen von Watt produzieren. Rossi hat angekündigt, Verifizierungen durch Dritte durchführen zu lassen. Aber das ist alles ein bißchen wenig, um wirklich Vertrauen in diese Technologie zu schaffen.

Aber mit dem Potential von LENR zum Nutzen der gesamten Menschheit und bei der Geschwindigkeit, mit der Wissenschaftler in der Lage sind die Produkte zu kommerzialisieren - stinkt das alles nach Verschwörung. Wie sind die Regierungen involviert: wollen sie helfen oder hindern?

Verschwörungen sind, wie immer, schwer zu beweisen und höchst unwahrscheinlich. Aber das Gespenst der Verschwörung erscheint noch viel eindringlicher,  wenn man bedenkt, dass LENR in Experimenten funktioniert und in der Theorie nicht.  David Nagel sagt dazu: " LENR wird wahrscheinlich kommerzialisiert, lange bevor wir es verstanden haben, genau wie bei den Röntgenstrahlen". (Anm.: Oder bei der Dampfmaschine).

Am Ende des Tages steht es uns gut an, dem E-Cat von Adrea Rossi und der SunCell von BLP Aufmerksamkeit zu schenken. Und wenn David Nagel recht hat, wird die Kalte Fusion kommerzialisiert und installiert, bevor irgendjemand verstanden hat, was dort vorgeht.

Die Öl- und Gasindustrie zeigt sich als ein Gegner der LENR-Technologie und eine schnelle Kommerzialisierung ist wohl genau das, was die Kalte Fusion braucht."

 

Einige Anmerkungen zu dem vorstehenden Artikel: Er erschien zuerst in dem indischen Journal "World Affairs" im Januar dieses Jahres. - Zum Inhalt: Der Artikel hat technisch m. E. genau die richtigen Schwerpunkte: Rossi mit seinem E-Cat und Randall Mills mit seiner SunCell. Er zieht auch die richtigen Schlüsse: Nämlich zum einen, dass sich die Regierungen hinsichtlich LENR nicht eindeutig positionieren und dass die Carbon-Lobby versucht, LENR zu verhindern oder zu verlangsamen. Hätte LENR irgendwelche schädlichen Emissionen oder wären  seltene Rohstoffe nötig, würde ihnen das auch wohl gelingen, aber zum Glück ist das nicht der Fall.

Was bei  so schwungvoll geschriebenen Artikeln gelegentlich der Fall ist: Er ist schlampig recherchiert. Keine Erwähnung der zahlreichen Dritt-Gutachten zur SunCell, kein Wort zu der völlig offenen Informationspolitik von BLP, den Vorlesungen von Randall Mills in Universitäten usw. usw. Gleiches gilt für Rossi und den E-Cat: Die positiven Dritt-Gutachten sind zahlreich, besonders der sog. Lugano-Report LuganoReportSubmit.pdf ist praktisch unwiderlegbar. Endgültige Sicherheit geben sie zahlreichen erfolgreichen Replikationen. Was der Autor, wie viele andere auch, wohl unterschätzt, ist,  dass es seine Zeit braucht, eine völlig neue Technologie vom Labor zum Endverbraucher zu bringen.

Der Hinweis auf diesen Artikel kam von: http://www.scoop.it/t/lenr-revolution-in-process-cold-fusion

Der Original-Artikel ist hier: https://edgylabs.com/2017/03/29/lenr-cold-fusion/

 

Update 30.3.17

Das neue "Coldreaction-Forum" wird gut angenommen. Hier ein Auszug aus meiner gestrigen Leser-Statistik:

Also: Nach der Einleitung immerhin an dritter Stelle!

 

Update 29.3.17

Eine Info: Ich habe heute, zusätzlich zu den Anschreiben an Presseorgane, auch rund 30 Umweltverbände angeschrieben.

 

Update 28.3.17

Manchmal dauert es ein bißchen, bis wichtige Dokumente zu LENR an die Öffentlichkeit gelangen. Das Interesse zur Veröffentlichung ist, mit Rücksicht auf die vorhandenen einträglichen Energiequellen,  nicht sehr groß. So findet sich jetzt ein Dokument der DIA (Defense Intelligence Agency) von 2009. Dort ist zu lesen (teilw. sinngem. übersetzt, gekürzt): "Wissenschaftler haben weltweit die letzten 20 Jahre in aller Stille an LENR geforscht. Die Forscher auf diesen kontroversen Gebiet behaupten nun, bahnbrechende Ergebnisse erzielt zu haben, einschließlich der Generierung großer Mengen an Überschuß-Hitze, nuklearer Aktivität und der Transmutation von Elementen. Obwohl bisher keine Theorie existiert um das existierende Phänomen zu erklären, glauben manche Wissenschaftler, dass quanten-basierte nukleare Reaktionen stattfinden. Die DIA stellt mit großer Zuverlässigkeit fest, dass, wenn LENR auf nuklear-technischem Wege Energie bei Raumtemperatur generieren kann, diese bahnbrechende (disruptive) Technologie die Energieproduktion und -speicherung revolutionieren kann, weil nukleare Reaktionen millionenfach mehr Energie per Masseeinheit freisetzen kann als jede bekannte chemische Reaktion."

Hier ist das gesamte PDF-Dokument: https://fas.org/irp/dia/lenr.pdf

Quelle: http://tweetedtimes.com/v/12126

Wir schreiben nun 2017. Die LENR-Forschung ist seit dieser Zeit mit steigendem Tempo und hundertfach unwiderlegbaren Ergebnissen weitergegangen, ohne dass der Mainstream davon Kenntnis nimmt. Die unheilige Allianz der Carbon-Profiteure, mit all' ihren Helfern und Helfeshelfern, hält immer noch dagegen. - Der stärkste Helfer bleibt allerdings die Ignoranz.

 

Update 26.3.17

Noch einmal ein Blick in die Gerichtsakten im Rechtsstreit Rossi ./. Industrial Heat. Industrial Heat versucht ja zu vermeiden, eine zweite Rate von 89 Mio. $ an Rossi zahlen zu müssen, indem sie behaupten, die Meßdaten des Ein-Jahres-Tests seien manipuliert worden. (Es wird dabei nicht erwähnt, dass ein vorheriger erfolgreicher Test der Anlage bereits die erste Zahlung von 11 Mio. $ an Rossi ausgelöst hatte). Nun wurde vor Gericht der frühere technische Leiter von Industrial Heat (Vice President Engineering) zum Vorwurf der Manipulation befragt:

Seine Antworten auf die Fragen des Gerichts waren eindeutig:

Sinngemäße Übersetzung: Es gibt drei möglich Erklärungen (für Manipulationen): Florida Power and Light (das Energieversorgungsunternehmen) könnte sich vertan haben. Nummer zwei: Die Messungen von Fabiani und Penon könnten falsch sein. Unter Nummer drei: Die Daten könnten von irgendjemand anders manipuliert worden sein.

Frage: "Haben Sie irgendeinen Beweis dafür, dass die Daten manipuliert wurden?"

Antwort: "Nein, habe ich nicht"

Frage: "Von irgendjemand anders?"

Antwort: "Nicht von Florida Power and Light oder von Fabiani oder Penon."

Aber es kommt noch "dicker" für Industrial Heat: Rossi hatte dagegen geklagt, dass die Anwälte von Industrial Heat völlig unsinnige Behauptungen aufstellen und dadurch das Verfahren belasten. Rossi forderte deswegen Sanktionen des Gerichts gegen Industrial Heat. Das Gericht hat dem stattgegeben und  festgestellt, das diese Behauptungen (von Industrial Heat) nicht ausreichend (begründet) waren. Industrial Heat wurde verurteilt, die anfallenden Anwaltskosten des Klägers (Rossi) in Höhe von 325 $ pro Stunde zu zahlen. 

Anmerkung: Zur Beurteilung des rechtlichen Sachverhalts können nur die vollständigen Gerichtsunterlagen dienen. Das 957-seitige Dokument ist hier einsehbar: https://thenewfire.files.wordpress.com/2016/06/215_plaintiffs_motion_to_strike_incl_exhibit_1_6.pdf

Der Hinweis auf das Dokument kam von: http://tweetedtimes.com/v/12126

 

Update 25.3.17

"The Scotsman" ist eine britische Tageszeitung (Auflage ca. 50.000) mit Hauptsitz in Edinburgh. Der Autor des Artikels im "Scotsman" ist Dr. Tony Trewavas, Professor Emeritus der Universität Edinburgh und Mitglied der Wissenschaftlichen Allianz Schottlands. - Der Titel des Artikels lautet: "Großbritannien sollte mehr auf dem Gebiet des Welt-verändernden Systems der Kalten Fusion forschen". Quelle: http://www.scotsman.com/news/opinion/uk-should-be-generating-research-into-world-changing-cold-fusion-system-1-4400376

Er schreibt unter anderem (sinngem. übersetzt, gekürzt): "Die Generierung anomaler Hitze (Überschußenergie) ist mittlerweile viele tausdendmal in Laboratorien rund um die Welt berichtet worden und ist nun komplett reproduzierbar.

Was man dazu benötigt ist klein, verglichen mit den Milliarden für die Tokamak-Forschung (heiße Fusion), welche bestenfalls die zehnfache Überschußenergie erzielen kann, wobei der Erfolg 30 bis 50 Jahre in der Zukunft liegt.

Wenn man sich dieses Potential ansieht, warum gibt es keine Forschung zur kalten Fusion in UK? Das Verhalten der meisten Wissenschaftler bei den frühen Versuchen ist von dem falschen Gebrauch des Wortes "kalte Fusion" geprägt. Indien, China, Rußland und Israel wenden signifikante Mittel  für LENR auf, wobei in Japan Toyota und Mitsubishi involviert sind. (Anmerkung: und natürlich Nissan)

Martin Fleischmann, der 2012 gestorben ist, war ein englischer Wissenschaftler und Mitglied der Royal Society. Er ist wieder nur ein Beispiel dafür, wie ein einmaliges Talent durch die Ignoranz der Wissenschaft in den UK ausgenutzt wurde. Einer Ignoranz geprägt von dem Dogma, angesichts der vorliegenden Ergebnisse den Kopf in den Sand zu stecken.

Überflüssig zu sagen, dass solch' ein Artikel, geschrieben von einem angesehenen deutschen Wissenschaftler, auch zu uns passen würde.

Der Hinweis kam von: http://www.e-catworld.com/2017/03/24/british-academic-calls-for-uk-to-back-cold-fusion-research/

 

 

Update 24.3.17

Fabio Penon war der zuständige Sachverständige für die Validierung des 1-Jahres-Tests der 1-MW-Anlage von Andrea Rossi. Rossi und Industrial Heat hat sich auf die Person Penon als "ERV=Expert responsible for Validation" geeinigt. Rossi hat sich immer geweigert, von sich aus Daten bekanntzumachen, die dem Gericht noch nicht offiziell bekannt sind.

Nun ist ein Dokument in den Gerichtsunterlagen entdeckt worden, welches die Funktion der Anlage durch Penon bestätigt: Sinngemäße Übersetzung, Textauszug) "Folglich bestätigt der ERV, dass für einen Zeitraum von 350 Tagen die Temperatur der Dampfproduktion der Anlage größer war 100 Grad Celsius und die Anlage produzierte konsistent mindestens sechsmal mehr Energie, als sie selbst konsumierte."

"Die garantierten Leistungsdaten sind in der Testperiode definitiv erreicht worden."

Quelle: http://www.e-catworld.com/2017/03/23/rossi-v-ih-final-penon-report-published-in-court-documents-among-many-others-plant-consistently-produced-energy-that-is-at-least-six-times-greater-than-the-energy-consumed/

Der COP war mindestens 6, aber die tatsächlichen Leistungsdaten waren wesentlich höher: Hier ist noch einmal die COP-Übersicht, angefertigt von Gerard McEck:

 

Update 23.3.17

Was die EU-Kommission bereits 2012 gefordert hat, nämlich auf dem Gebiet der LENR-Forschung zusammenzuarbeiten und was sie 2017 noch einmal bekräftigt hat (sh. mein Update vom 14.3.17), diese Koordination betreibt in Japan die Technova Inc.:

Homepage: http://www.technova.co.jp/english/index.html

Der Hinweis auf die Unterlagen kam von: https://twitter.com/The_New_Fire

Technova koordiniert in Japan alle Bemühungen zu LENR: Universitäten, andere Forschungseinrichtugen und Privatfirmen. Die nachfolgenden Dokumente stammen aus einer Präsentation der ICCF-20, die im letzten Herbst in Japan stattfand. Es dauert manchmal eine Weile, bis die dort gezeigten Unterlagen an die Öffentlichkeit gelangen - interessant sind sie allemal. So auch hier:

Technova hat also hier die Zusammenarbeit zwischen den Universitäten Tohoku, Nagoya, Kobe und Kyushu sowie der Nissan Motor-Corp. koordiniert. Es ging um den Nachweis von Überschußenergie in LENR-Geräten. Der Befund war eindeutig:

Alle Versuche zeigten Überschußenergie, sie bilden die Basis für Anwendungen zum Gewinnen sauberer Energie. Die Überschußenergie zeigte sich für mehrere Tage. Zur Erinnerung: Nissan will ein E-Cat-ähnliches Gerät als Heizung für den Nissan-Leaf (das meistegebaute Elektro-Auto) verwenden, um die Reichweite des Fahrzeugs im Winter-Halbjahr zu verlängern. (Sh. Update vom 16.3.17)

Die Versuche sind außergewöhnlich gut und aufwendig dokumentiert. Die Unterlage ist hier einsehbar/zu kopieren: iccf20_collabexam_ppt.pdf

Man muß betrübt zur Kenntnis nehmen, dass die staatliche Koordination zu LENR in Japan (und anderen Ländern) bereits Früchte trägt, während sie bei uns noch nicht einmal ansatzweise begonnen hat.

 

Update 22.3.17

Breaking News

Dieser "brandneue" Report dürfte Rossi-Konkurrenten noch mehr Kopfschmerzen bereiten, als es der "Rossi-Effekt" ohnehin schon tut. Der komplette Text ist hier zu lesen oder zu kopieren: Gullström, Rossi.pdf

 

Die Veröffentlichung erfolgte bei:

Arxiv (auch genannt "The Arichve") ist ein Dokumentenserver für Vorabdrucke aus den Bereichen Physik, Mathematik, Informatik, Statistik, Finanzmathematik und Biologie. Die Seite ist von Paul Ginsparg 1991 am Los Alamos National Laboratory zur Archivierung von Physik-Artikeln gegründet worden. Wegen der Schnelligkeit des Mediums im Internet werden Veröffentlichungen zunehmend online auf arXiv getätigt, anstatt in Printpublikationen.

Der Hinweis auf diesen Report kam von  http://www.e-catworld.com/2017/03/21/new-paper-by-rossi-and-gullstrom-reports-quarkx-experiment-calculated-cop-22000/

Mit der fachgerechten Übersetzung des gesamten Berichtes hätte ich meine Schwierigkeiten, deswegen gebe ich nur einige wichtige Informationen und warte auf die Kommentierung von Fachautoren, die mit Sicherheit bald kommen werden.

Die Versuche fanden im Labor der Leonardo-Corporation in Doral/Florida statt.

Die Beschreibung des getesteten Gerätes: (Sinngemäße, auszugsweise Übersetzung, verbindlich ist nur der englische Originaltext)  Es gibt eine Energiequelle mit Gleichstrom, die Ladung hat einen Widerstand von 1 Ohm, der Reaktor enthält zwei Nickelstangen, bestehend aus LiAlH4, mit einem Zwischenraum von 1,5 cm. - Während des Tests wurde der Gleichstrom an- und abgeschaltet. Wenn der Gleichstrom eingeschaltet war, konnte man das Plasma zwischen den Nickelstäben fließen sehen. Der Strom floß durch das Plasma, aber das Plasma blieb gemäß eines Van Deer Graaf Tests neutral geladen. Dies impliziert, dass das Plasma eine gleiche Anzahl von Ionen enthält, die in die Richtung des Stromes fließen und negative Ionen (Elektronen) die sich in die Gegenrichtung bewegen.

Der Input war 0.105 V Gleichstrom bei 1 Ohm Widerstand.

Der COP (Wirkungsgrad errechnet sich so: 244.9 (W out)/0.01102 (W in) ergibt einen COP von: 22.223

Wenn sich diese Angaben bestätigen, ist das weit eindrucksvoller als alle bisher erzielten Ergebnisse.

 

Update 21.3.17

Info aus dem "Rossi-Blog": Frage an Rossi: "Haben Sie mehr Informationen über die Replikation von Nissan nach dem Parkhomov-Experiment mit dem Rossi-Effekt?"

Antwort Rossi: "Noch nicht, ich bin sehr gespannt darauf."

 

Update 21.3.17

Ob Wikipedia lernfähig ist?  Das deutsche Wikipedia schreibt zu Rossi: "Andrea Rossi (* 3. Juni 1950) ist ein italienischer Erfinder und Unternehmer[ und verurteilter Betrüger" Das englischsprachige Wikipedia schreibt: "Andrea Rossi, geboren 3. Juni 1950, ist ein italienischer Unternehmer, der angibt, ein Gerät zur kalten Fusion erfunden zu haben".

Den Begriff "verurteilter Betrüger" hat man im englischsprachigen Wikipedia  jetzt weggelassen. Noch vor gar nicht langer Zeit stand dort ebenfalls "Convicted Fraudster".   Was man in den  englischen Text  hineingenommen hat, ist die Tatsache, das man Rossi 2015 ein amerikanisches Patent erteilt hat.  Im deutschen Wikipedia steht hingegen: "...Allerdings wurde bei der internationalen Patentanmeldung das Gerät als nicht patentierbar abgelehnt, da die Funktionsweise den allgemein anerkannten Gesetzen der Physik widerspräche" ...von dem erteilten US-Patent  findet man kein Wort. - Allerdings kommentiert man ausführlich die Unmöglichkeit "kalter Fusion", ein Begriff, der von Rossi überhaupt nicht verwendet wird.

Auch der Eingangssatz im englischsprachigen Wikipedia ist schon falsch: Rossi hat nie behauptet, ein Gerät zur "kalten Fusion" erfunden zu haben, sondern dies immer ausdrücklich von sich gewiesen. - Was die Abfallbeseitigung bei Petralgon angeht, sind Rossi's Ölprodukte nachträglich zu schädlichem Abfall erklärt worden. Sein Patent zu diesem Verfahren ist mittlerweile ausgelaufen und andere Firmen arbeiten damit. Was das Steuerstrafverfahren angeht: Der ihn damals "verfolgende" Finanzbeamte hat seit dieser Zeit zweimal wegen Korruption im Gefängnis gesessen.

In beiden Artikeln fehlt das international anerkannte Lugano-Gutachten LuganoReportSubmit.pdf zum E-Cat, die positiven Gutachten des amerikanischen und kanadischen Militärs und  die mitlerweile zahlreichen erfolgreichen Replikationen. Auch die beiden Feststellungen der europäischen Kommission, von 2012 und 2017, zu Gunsten von LENR, bleiben unerwähnt.

Update 21.3.17

Noch ein Leserbeitrag aus dem Rossi-Blog: "Dr. Rossi, Gratulation zu all' den laufenden Replikationen aus Ihrem Patent, in den USA, Indien, Japan, China, Europa: Ihre Arbeit hat erfolgreiche Forschungs- und Entwicklungsarbeit in der ganzen Welt angestoßen." 

 

Update 20.3.17

Zwei interessante Mails an Andrea Rossi:

Lieber Dr. Rossi, es scheint so, dass in den letzten Monaten viele Replikationen gemacht wurden, basierend auf Ihrer Arbeit. Niemals in der Vergangenheit, vor Ihren Publikationen, geschah etwas Ähnliches auf dem Gebiet von LENR; Niemand  hat LENR so recht ernst genommen, bevor Ihr E-Cat und sein Patent bekannt wurden. Das sind Verdienste, die niemand bestreiten kann. Bitte setzen Sie Ihre erfolgreiche Arbeit fort."

Dann eine weitere Mail von Ing. Michelangelo De Meo: "An diesem Morgen auf dem 17. (LENR) Meeting in Tokyo von 11 Uhr bis 11.30  sprachen M. Nakamura, M. Uchimura, H. Takahashi und S. Sumitomo von Nissan Motor Co., Ltd.  über die Erwartung hinsichtlich einer neuen Generation thermischer Reaktionen zwischen Metall und Wasserstoff. - Die Nissan-Ingenieure wollen Ihre Technologie nutzen um sie in ihre Elektroautos einzubauen. Diese wollen sie als Heizung nutzen um damit die Laufzeit der Batterien zu verlängern. Mit 250000 Einheiten ist der Nissan Leaf das meistverkaufte Elektroauto der Welt. Die Nissan-Ingenieure  wollen den E-Cat in diesem Auto verwenden."

 

Update 20.3.17

Rossi hat inzwischen  von der indischen Replikation seines E-Cat erfahren. Ein Leser fragt ihn dazu: "Das MFMP nennt das System 'New Fire', mit dem indische Wissenschaftler ihren Effekt repliziert haben: Dürfen die das? Ist Ihre Trade-Mark nicht als 'E-Cat the New Fire' registriert?"
Antwort Rossi: "Wenn sie Replikationen und Experimente in Laboratorien machen, dann gibt es damit kein Problem. Verletzungen von Patenten und Handelsmarken finden statt, wenn etwas kommerzialisiert wird und uns Konkurrenz macht, mit der Vorrichtung, Teilen davon oder auch mit der Handelsmarke".

 

Update 19.3.17 Wichtiger Fortschritt!

Das Martin-Fleischman-Memorial-Project betreibt "Open Science", führt selbst Versuche mit E-Cat-ähnlichen Geräten durch, dokumentiert die Versuche im Internet und koordiniert die Versuche anderer Gruppen und Institutionen. Nun hat MFMP die Versuche einer indischen Forschgruppe dokumentiert, die offensichtlich einen COP (Verhältnis der eingesetzten zu erzielten Energie) von 8 erreicht haben. Hier ist der gesamte Report: https://steemit.com/ecco/@mfmp/ecco-an-instant-on-off-ultrasonically-fluidised-dusty-plasma-new-fire-reactor

Frank Acland (C-Cat World) hat die Informationen des Reports zusammengefaßt:

http://www.e-catworld.com/2017/03/18/mfmp-introduce-indian-ecco-project-with-claimed-cop-of-8/

Ich übersetze diesen Text, wie immer teilweise sinngemäß, ggf. gekürzt:

MFMP stellt das indische ECCO LENR-Projekt vor, mit einem behaupteten COP von 8.

Das Martin Fleischman Memorial Project hat neue Details des ECCO-Projects bekanntgegeben, gebaut und betrieben von einem Team in Indien. MFMP gibt an, dass, wenn diese Ergebnisse durch MFMP verifiziert werden, ECCO die erste, voll beschriebene, offen arbeitende "New Fire-Technologie" dieser Epoche sein wird.

Hier ist eine Zusammenfassung des Projectes:

Der Ecco-Reaktor nutzt zur Zeit acht Aluminiumrohr-Reaktoren, die unabhängig voneinander betrieben werden. Der Enrgie-Output beträgt zwischen 1 kW bis über 8 kW.

Hier eine Video: (Weitere Videos sind in dem Original-Dokument)

  • Derzeitige Füllung: Ultraschallbehandlung von Puder in leichtem Wasser für etwa 200 Stunden, Abschluß durch Pyrolyse.
  • 3 Ultraschall-Wandler zu je 19,4kHz und 1,5kW für insgesamt 4,5kW.
  • Elemente der derzeitigen Füllung: Ti,TiH, Ni, Al, LiOH, C, C2CO3.
  • Der Reaktor ist ein Standard-Strang-gepresster Aluminium-Zylinder.
  • Der Reaktor hat einen zweiten Stahl-Mantel
  • Der Start beginnt mit einem Vakuum in der Zelle.
  • Die "Entladung" der Füllung geschieht durch thorierte Wolfram Schweißelektroden
  • Die Füllung wird durch eine Nickelfolie in Position gehalten, die dergestalt geformt ist, dass die Elektroden hindurchgeführt werden können.
  • Die reine Nickelfolie wird als Überzug (Beschichtung) von Nickel-Sulfat auf Stahl erreicht, unter Nutzung von Wasserstoff-Plasma. Ultraschall wird genutzt, um es wieder zu delaminieren.
  • Die Füllung ist nicht dicht gepackt, sie befindet sich in einer 22 mm aktiven Zone des AL2O3-Rohres mit 1,6 Gramm Füllung, wobei diese nur etwas mehr als ein Drittel des zur Verfügung stehenden Raumes einnimmt.
  • Ein Metall-Oxid-Halbleiter-Feldeffekttransistor (MOSFET) erzeugt  in der Füllung nicht symmetrische Wellenformen (schnell ansteigend, langsam fallend) durch pulsierenden Gleichstrom.
  • Ein 2000 - 2400V Entladungs-Potential-Set verhindert Funkenbildung.
  • Bei der NIcht-Funken-Entladung  werden ungefähr 100W verwendet.
  • Ultralschall von 1MHz wird an der gefüllten Zone zur Fluidisierung der Füllung angewendet
  • Für die Ultraschall-Fluidisierung werden 15-30W verwendet.
  • Die höchste zugeführte Energie  ist etwa 1kW.
  • Die Temperatur des Reaktor-Kerns (extern an der Keramik gemessen) beträgt 1000 Grad C bei der Nutzung einer S-type Thermokupplung.
  • In einem dreimonatigen Test (akkumuliert) gab es eine Variation des Output von nur 2-3 %.
  • Ein Wärmetauscher ermöglicht die Abführung heißen Wassers mit einer Temperatur von 101 Grad C.
  • Die Reaktion kann durch Abschalten sofort unterbrochen werden.
  • Das Wasser im Wärmetauscher beginnt 5 Minuten nach dem Anschalten zu kochen.
  • Die Teammitglieder nutzen ausschließlich ihre Erfahrung und die öffentlich verfügbaren Informationen zu LENR. (HIer genannt "New Fire" : Neues Feuer)
  • Der Reaktor wurde ausschließlich im Wege von "Versuch und Irrtum" hergestellt, ohne jegliche Berücksichtigung theoretischer Erwägungen.

 

Update 18.3.17

Ein Dauerthema bei  Nickel/Hydrogen-Systemen  ist die Umwandlung der erzielten Hitze-Überschuß-Energie in Elektrizität. Bisher gelten Sterling-Motoren als beste Möglichkeit, Turbinen als weitere weniger effiziente Technik und am geringsten war der Wirkungsgrad von thermoelektrischen Elementen. Diese sind aber besondes im Fokus der Entwickler, weil sie keine beweglichenTeile haben.

Rossi schreibt dazu gestern in seinem Blog: Wir nutzen die hohe Leitfähigkeit von Graphen, um Elektrizität direkt im QuarkX zu gewinnen. Dies ist allerdings eine experimentelle Phase. Nun wissen wir etwas über die vom QuarkX produzierte Elektrizität und haben sie auch gemessen. Wir experimentieren nun, wie man diese Elektrizität nutzbar machen kann.

Hier kommt nun eine Meldung über die Nutzung von Graphen in thermoelektrischen Elementen:

Die Effizienz des Konverters steigt um den Faktor 30,6, wenn der Inner-Elektrodenabstand von 1 mm auf 17 Mikrometer reduziert wird.

Mit der Gating-Methode (sh. https://en.wikipedia.org/wiki/Power_gating) des Graphens wird die Effizienz nochmals  um 67 % gesteigert.

Die maximale Effizienz beträgt 9,8 % bei einer Kathoden-Termperatur von 1000 Grad C.

Hier ist das gesamte Dokument: http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2211285516305912

 

 

Update 17.3.17

Diese schöne Kopfzeile, die im Original auch noch ständig in Bewegung ist, gehört zu einer staatlichen Webseite in China, was man an dem Kürzel GOV.CN erkennen kann. Hier geht es um die staatliche Förderung von Projekten. Obwohl die Meldung schon aus 2013 stammt ist, ist sie doch bemerkenswert. Der Text deutet nämlich auf die Zusammenarbeit staatlicher chinesischer Stellen mit den USA in der LENR-Technologie hin.

Hier ein Textausschnitt:

Eine sinngemäße und ggf. gekürzte Übersetzung der Textpassage: Staatliche chinesische Stellen und die Chinesisch-amerikanische "Oriental Science und Technology Investment Group" unterzeichneten gemeinsam das "White Rock Hill Sino-US Science und Innovation Park project cooperation agreement." ...  Ein Projekt ist die "LENR industrial hot nickel clean energy". Beteiligt daran sind das "China Green Low Carbon Energy Research Institut Headquarter" und "the United States Generation of engine" (was immer das bedeuten soll) -

Das Projekt ist offensichtlich nicht identisch mit dem US-chinesischen Projekt, über welches ich im Update vom 6.11.15 berichtet habe.

 

Update 17.3.17

Das nachfolgende erteilte Patent spricht für sich selbst:

Hier noch eine Kurzbeschreibung:

....und hier ist die gesamte Urkunde als PDF-Datei: Autarke Brennstoffzelle.pdf

 

Update 17.3.17

Es gibt eine (für mich neue) niederländische LENR-Webseite. Sie heißt "Mensch und Klima". Sie ist professionell aufgemacht, erklärt die Unterschiede zwischen Kernspaltung, "heißer Fusion" und "kalter Fusion" und bietet außerdem zahlreiche Downloads an, wie z. B. den DTRA-Report. Hier ist die Webadresse: http://mens-en-klimaat.jouwweb.nl/kern-energie/koude-kernfusie

und hier der Screenshot einer Seite aus dem Blog:

Der Hinweis auf den Blog kam von: http://www.scoop.it/t/lenr-revolution-in-process-cold-fusion

 

Update 17.3.17

Ergänzend zur gestrigen Meldung ist anzumerken, dass die Nissan LENR-Forschung von staatlicher Förderung profitiert:

Das gesamte Dokument ist hier zu finden: https://www.slideshare.net/lewisglarsen/lattice-energy-llc-japanese-nedo-confirms-nissan-involved-in-government-funded-lenr-research-march-15-2017

Die staatlich Förderung durch NEDO ist aber auch aus dieser Aufstellung ersichtlich:

 

Update 16.3.17

Vom 19.bis 20. März findet in Japan eine Tagung zur kalten Fusion statt. Das Programm der Tagung ist hier einzusehen: http://jcfrs.org/JCF17/jcf17-abstracts.pdf

Ein Punkt zur Tagesordnung ist besonders zu beachten, es geht dabei um Nissan,  - ich übersetze diesen Punkt, teilweise sinngemäß, ggf. etwas gekürzt: "Nissan Motor Co., Ltd.

Die Entwicklung von umweltfreundlichen Technologien ist in der Automobilindustrie heutzutage ein wichtiges Thema. Besonders die Reduktion der CO 2 Emissionen und sauberere Abgas-Emissionen haben bewirkt, dass die Elektromobilität in den letzten Jahren mehr Aufmerksamkeit erlangt hat. Die Verkaufszahlen rein elektrischer Fahrzeuge haben sich in den letzten fünf Jahren versechsfacht. Nissan brachte 2010 ein solches Auto heraus, den LEAF und die Verkaufszahlen erreichten 250 000. Allerdings beklagten  einige Kunden die Reichweite, die man mit einer Ladung erzielt, nämlich etwa 200 km. Insbesondere mit  der Reichweite während des Winters ist man unzufrieden, denn dann  beträgt sie  nur die Hälfte, wenn man die Heizung benutzt. Dieses Problem sollte gelöst werden.

Im Jahre 2010 berichtete Andrea Rossi über den E-Cat. Diese Einrichtung kann Heizenergie generieren, aus einer Nickel-Wasserstoff-Reaktion, wobei der Energie-Output höher ist als der Input. Das Experiment wurde von Alexander Parkhomov repliziert, wobei der dahinterstehende Mechanismus weiterhin ungeklärt ist. Wenn wir diese Heizenergie in einem Elektroauto nutzen könnten, könnten wir damit das Problem der kurzen Reichweite während der Nutzung einer Heizung lösen.

In unserem Bericht werden wir zwei Fakten berichten: Das erste sind die experimentellen Ergebnisse bezüglich der Reproduzierung des Parkhomov-Experiments mit der Bekanntgabe experimenteller Bedingungen, betreffend der Nutzung der "Differential Scanning Calorimetry (STA-PT1600, Linseis Inc.). Dieses Gerät kann Hitze mit einer Toleranz von 2 % messen. Der zweite Punkt betrifft unsere Erwartungen für die Nutzung dieser Technologie in Automobilen."

Anmerkung: Bei den Überlegungen von Nissan geht es ganz offensichtlich nur um die Nutzung des E-Cat für die Heizung des Fahrzeugs. Das mag ein erster Schritt sein. Wichtig ist, dass Nissan den Parkhomov-Versuch offensichtlich erfolgreich nachgestellt hat. (Damit sind sie zwar nicht die einzigen, aber immerhin.)

 

Update 16.3.17

Ich bekomme praktisch täglich Mails mit Quellen-Hinweisen, fachlichen Hinweisen und Meinungsäußerungen verschiedenster Art. Manche Hinweise führen zu Blog-Einträgen, andere nicht. Bei einigen Inhalten habe ich dennoch den Eindruck, dass sie allgemein von Interesse sein könnten und dass andere Leser vielleicht sogar ihre Meinung dazu sagen möchten. Dies geschieht hin und wieder auch im Gästebuch, aber dies ist nicht der geeignete Platz, um daraus ein Forum zu entwickeln.

Dieses Forum ist also hiermit eröffnet, ich habe dazu die folgende E-Mail-Adresse eingerichtet: coldreaction.forum@online.de

Ganz ohne Regeln funktioniert ein Forum nicht:

  • Ich entferne aus den eingegangenen Mails den Absender. Es bleibt dem Verfasser überlassen, ober er seinen Klarnamen oder ein Pseudonym verwendet
  • Falls sich der Beitrag auf einen anderen Forum-Teilnehmer bezieht, bitte ich das klar zu sagen, ich ordne die Nachricht dann entsprechend zu.
  • Ich behalte mir die Entscheidung vor, ob ich einen Betrag veröffentlichen möchte oder nicht. Eine Einhaltung der Netiquette ist selbsverständlich. 
  • Die Themen LENR, Andrea Rossi, E-Cat, Kalte Fusion u. a. m. haben derart unter Verleumdungen und Verunglimpfungen zu leiden gehabt, dass ich unsachlicher Kritik keinen Raum geben will.

Es würde mich freuen, wenn Leser meines Blogs diese neue Möglichkeit des Meinungsaustauschs nutzen würden. Veröffentlicht werden die Einträge in dem eigenen Abschnitt  "Coldreaction-Forum".

 

Update 16.3.17

Ich bedanke mich bei einem Leser, der mich auf die folgende Quelle hingewiesen hat: Energy an Environment.pdf

Indischen Wissenschaftlern ist es gelungen, die Ausbeute von Wasserstoff mit Hilfe der sog. "Nanopuls-Elektrolyse" im Vergleich zur herkömmlichen Gleichstrom-Elektrolyse um das 31-fache zu erhöhen, d. h. der Energieeinsatz war um diesen Faktor geringer.  - Die entsprechenden Versuche sind in der obigen Ausarbeitung sehr gut dokumentiert.  Was diese Art der Wasserstoff-Produktion, wenn sie erst einmal großtechnisch durchgeführt wird, bedeuten würde, liegt auf der Hand. 

 

Update 15.3.17

Ein neuer Artikel im Kapitel "Brilliant-Light-Power".

 

Update 15.3.17

Ich habe den Abschnitt "Auswirkungen neuer Energien auf den Verkehr" komplett überarbeitet und auch umbenannt in "LENR für den mobilen Einsatz".

 

Update 14.3.17

1. Gestern habe ich die nachfolgende Mail an folgende Medien geschickt: Focus, Spiegel, Die Welt, Die Zeit, FAZ, Alle Landesanstalten der ARD, das ZDF,  Neue Osnabrücker Zeitung, Handelsblatt, Süddeutsche Zeitung, Kieler Nachrichten, Bild der Wissenschaft; Schweiz: Neue Zürcher Zeitung, Österreich: Die Presse, Der Standard.   Damit sind die wichtigsten überregionalen Medien wohl abgedeckt. - Weitere Vorschläge zur Information von Medien nehme ich gerne an.

"Sehr geehrte Damen und Herren,

es gab kürzlich die Antwort der europäischen Kommission auf eine Anfrage:

Antwort auf eine parlamentarische Anfrage: Quelle:http://www.europarl.europa.eu/sides/getAllAnswers.do?reference=E-2016-009616&language=EN

(Teilweise sinngemäß übersetzt) "Die Kommission ist sich der behaupteten Erfolge auf dem Gebiet der niedrig-energetischen Nuklear-Reaktion bewusst. Wie vom ehrenhaften Mitglied bemerkt, umfasst dieser Bereich einen weiten Bogen unzusammenhängender Phänomene, die die Annahme zulassen, dass nukleare Ereignisse bei relativ niedrigem Energieeinsatz geschehen. Dies wird allerdings in der wissenschaftlichen Szene debattiert und es gibt keine einheitliche Auffassung darüber, wie die Mechanismen hinter diesen experimentellen Ergebnissen aussehen.

Wie auch immer, offensichtlich wurden einige der Ergebnisse kürzlich repliziert, in einigen Fällen von angesehenen Wissenschaftlern und Laboratorien.

Derartige Forschung kann im Prinzip durch das Programm Horizon (EU-Programm für Forschung und Innovation 2014 - 2020) unterstützt werden, ebenso durch den Europäischen Forschungsrat und das Europäische Programm  für Zukunftstechnologien. (Sh. genaue Angaben im Original-Dokument).

Die vorliegende Beweislage und das steigende Investment durch Firmen und Regierungsorganisationen außerhalb Europas erfordert in der Tat eine eingehende Betrachtung und Bewertung der bisherigen Ergebnisse. Im Lichte dieser Betrachtungen ist dann zu entscheiden, auf welche Weise diese Forschung zu fördern ist."

Hinter dieser Anfrage verbirgt sich die Erkenntnis, dass auf dem Gebiet der niedrig-energetischen Kernreaktion (LENR-Low Energy Nuklear Reactions) letztens bahnbrechende Ergebnisse erzielt wurden. Dabei irritiert die Mainstream-Physik, dass die Ergebnisse erzielt werden und  auch replizierbar sind, die dahinterstehende Theorie allerdings unklar ist. Dabei hat die erzielte Energie folgende entscheidende Vorteile:

  • Sie verbrauchen praktisch keine Rohstoffe

  • Sie haben keinerlei schädliche Emissionen

  • Sie haben keinen Landschaftsverbrauch

  • Sie sind grundlastfähig

  • Sie brauchen kein Verteilernetz

  • Sie sind miniaturisierbar

  • Sie sind mobil

  • Nach Ablauf von Patenten ist dieTechnologie frei verfügbar

Ähnlich wie bei der Elektro-Mobilität macht diese neue Technologie einen seltsamen Bogen um Deutschland, obwohl große Konzerne wie Airbus, Boeing, die NASA, Mitsubishi, Toyota und v. a. m. sich seit Jahren mit der Technologie befassen und Patente halten.

Einen guten Überblick bietet die aktuelle Ausarbeitung des Anthropcene-Instituts. Dieses Institut gehört dem Bruder von Google-Gründer Larry Page, Carl Page, der gleichzeitig Vorstandsvorsitzender der Google Muttergesellschaft „Alphabet“ ist: http://coldreaction.net/anthropceneinstitute.html

Eine Zusammenfassung des gesamten Themas finden Sie hier: http://coldreaction.net/

Das Thema gewinnt sehr schnell an Bedeutung und es ist absolut unverständlich, weshalb es in der deutschen Politik nicht wahrgenommen wird.

Freundliche Grüße

W. Meinders"

 

2. Durch Zufall habe ich die deutsche Übersetzung eines erteilten Patents zur Transmutation von Elementen (Mitsubishi) gefunden. Sie finden es im gleichnamigen Kapitel.

 

Update 13.3.17 bei Brilliant-Light-Power.

 

Update 12.3.17

Nächste Woche findet in Japan die siebzehnte Tagung der Gesellschaft für Kalte Fusion statt. Wer sich das Tagungsprogramm (auf englisch) ansehen möchte, findet es hier: http://jcfrs.org/JCF17/jcf17-abstracts.pdf

 

Update 12.3.17 bei Brilliant-Light-Power

 

Update 10.3.17

Interessanter Artikel aus den Prozeßunterlagen Rossi ./. Industrial Heat. Die Gemengelage ist ja hinreichend bekannt. Industrial Heat versucht die Glaubwürdigkeit von Rossi zu erschüttern und hat dazu eingens ein Institut beauftragt, das sich mit "Meinungsmache" auf allen Ebenen bestens auskennt. In einem Schriftsatz beschwert sich die Klägerseite ausführlich über diese Praktiken und erstaunlicherweise ist auch der Nobelpreis ein Thema. (Zur Erinnerung: Es geht im Prozeß um die Zahlung einer zweiten Rate an Lizenzgebühren in Höhe von 89 Mio. $.)

Hier meine, teilweise sinngemäße Übersetzung: "Die Beklagten manipulieren über ihre Agenten Zeugen und/oder belästigen einzelne Personen, indem sie dazu das Prozeßgeschehen mißbrauchen. Der Kläger, Dr. Andrea Rossi, scheint momentan für die Verleihung des Nobelpreises durch die königliche schwedische Akademie der Wissenschaften erwogen zu werden, und zwar mit Bezug zur E-Cat-Technologie, derselben Technologie, die Gegenstand des gegenwärtigen Rechtsstreits ist. Den Beklagten ist diese Tatsache bekannt und sie teilten diese Information mit ihren Investoren oder potentiellen Investoren. (Sh. Anl.1) Während der relevanten Zeit  haben verschiedene Professoren akkreditierter Universitäten in Europa, einschließlich Dr. Giuseppe Levi und Dr. Bo Hoistad,  die Technologie von Rossi getestet  und sie waren auch Co-Autoren des sog. Lugano-Reports  (Anl.), welcher die Funktion der Technologie bestätigt. Die Beklagten stellen nicht nur die Wirksamkeit der Technologie infrage sondern auch noch den Lugano-Report selbst - und das ist entscheidend für die Beklagten in diesem Prozeß. Die Beklagten und/oder ihre Agenten, einschließlich aber nicht nur Dewey Weaver und Uzi  Sha (und möglicherweise ein Anwalt, Zalli Jaffe), haben  die Professoren belästigt und bedroht und versucht sie zu bestechen, damit sie ihre Unterstützung für den Lugano-Report zurückziehen. Dies alles in dem Versuch, die Reputation von Dr. Rossi zu beschädigen, damit die Verleihung des Nobelpreises an ihn unwahrscheinlicher wird. Die Verleihung dieses Prestige-trächtigen Preises hätte direkten materiellen Einfluß auf das laufende Gerichtsverfahren. Derartige Belästigungen und Bedrohungen sind mißbräuchlich und zeugen von schlechter Gesinnung und sind sehr wahrscheinlich krimineller Natur. Derartige Handlungen können die Chancen Dr. Rossi's auf die Verleihung des Nobelpreises schmälern.

Das Originaldokument ist hier zu finden: https://thenewfire.wordpress.com/good-prospects-for-rossi-and-leonardo-corp-lawsuit/

 

...und hier noch ein Update 9.3.17

Antwort auf eine parlamentarische Anfrage: Quelle:http://www.europarl.europa.eu/sides/getAllAnswers.do?reference=E-2016-009616&language=EN

(Teilweise sinngemäß übersetzt) "Die Kommission ist sich der behaupteten Erfolge auf dem Gebiet der niedrig-energetischen Nuklear-Reaktion bewußt. Wie vom ehrenhaften Mitglied bemerkt, umfasst dieser Bereich einen weiten Bogen unzusammenhängender Phänomene, die die Annahme zulassen, dass nukleare Ereignisse bei relativ niedrigem Energieeinsatz geschehen. Dies wird allerdings in der wissenschaftlichen Szene debattiert und es gibt keine einheitliche Auffassung darüber, wie die Mechanismen hinter diesen experimentellen Ergebnissen aussehen.

Wie auch immer, offensichtlich wurden einige der Ergebnisse kürzlich repliziert, in einigen Fällen von angesehenen Wissenschaftlern und Laboratorien.

Derartige Forschung kann im Prinzip durch das Programm Horizon (EU-Programm für Forschung und Innovation 2014 - 2020) unterstützt werden, ebenso durch den Europäischen Forschungsrat und das Europäische Programm  für Zukunftstechnologien. (Sh. genaue Angaben im Original-Dokument).

Die vorliegende Beweislage und das steigende Investment durch Firmen und Regierungsorganisationen außerhalb Europas erfordert in der Tat eine eingehende Betrachtung und Bewertung der bisherigen Ergebnisse. Im Lichte dieser Betrachtungen ist dann zu entscheiden, auf welche Weise diese Forschung zu fördern ist."

Noch Fragen?  Wissenschaft und Unternehmen außerhalb Deutschlands handeln und die EU überlegt.

 

....noch ein Update bei Brilliant-Light-Power.

 

Update 9.3.17

1. Etwa Mitte dieses Monats werde ich das Kapitel "Innova-Tehno" in den Archiv-Ordner verschieben, es sei denn, dass sich bis dahin belastbare Fakten ergeben. Sollten sich später neue Entwicklungen zeigen, kann das Kapitel wieder aufleben.

2. Die Ausarbeitung über das Anthropocene-Institute ist nun auch als PDF-Datei verfügbar: Anthropocene Institute.pdf

3. Die Ausarbeitung zum Rossi-Effekt von Max Temple zeige ich demnächst als eigenes Kapitel, damit er leichter auffindbar ist. (Mittlerweile angelegt. Neues Kapitel: "Wie funktioniert der E-Cat von Andrea Rossi")

4. Manche Freunde möchten gerne ab und zu mit einer Mail über die neuesten Entwicklungen von LENR informiert werden. Eine solche Mail habe ich wieder verfaßt:

"Liebe Freunde, hier mal wieder ein kurzer Überblick zur Entwicklung der Kalten Fusion bzw. LENR. Ab und zu werde ich gefragt, warum man noch keine Geräte kaufen kann. Das kann man, man kann sie auch selbst bauen, viele Labore und Forschungsgruppen weltweit tun das. Der Endverbraucher kann das allerdings noch nicht.

An die Spitze der LENR-Bewegung haben sich folgende Firmen gesetzt: Airbus, Boeing, Mitsubishi, Toyota und eine Reihe spezialisierter kleinerer Firmen, die technologisch aber weiter sind als die genannten „Riesen“.

Mittlerweile beschäftigen sich hunderte staatlicher und privater Forschungseinrichtungen mit LENR und die Ergebnisse sind eindeutig: Es wird  mit kleinen Reaktoren Überschuss-Energie erzielt, und zwar zwischen dem 1,5-fachen bis hin zum 200-fachen der zugeführten Energie, ja nach  Konstruktion des Gerätes. Das kleinste Gerät hat, einschließlich Wärmetauscher, die Größe eines Bleistifts und leistet 20 Wattstunden, das größte getestete Gerät hat ungefähr die Größe eines Containers und leistet 1 Megawatt. Der Container war aber nur deshalb so groß, weil er begehbar war. Die eigentliche Apparatur kann auch auf Kühlschrank-Größe reduziert werden.

Eine besondere Rolle spielt Google. Weil LENR mindestens eine so  große technische Veränderung herbeiführen wird, wie die Einführung der elektronischen Datenverarbeitung, möchte man auch bei LENR die „Fäden in die Hand nehmen“, auch wenn man hier, noch nicht, die Technologieführerschaft hat. – Bei Google managt das der Bruder von Google-Gründer Larry Page, Carl Page. Carl Page ist auch Vorstandsvorsitzender der Google-Muttergesellschaft „Alphabet“.  Sein „Anthropocene-Institute“ hat einen umfassenden (22-seitigen)  Status-Bericht zu LENR herausgegeben, den ich ins Deutsche übersetzt und als PDF-Datei dieser Mail beigefügt habe. Hier ist aufgeführt, welche Firmen und Forschungseinrichtungen weltweit beteiligt sind und wie der Stand der Technik ist.

Page hat auch den Stanford-Energy-Club gegründet, der sich zu einer Dauer-Plattform für LENR entwickeln soll. Das Ziel scheint klar zu sein: Silicon Valley soll nicht nur das Zentrum der Informationstechnologie sein, sondern auch das Zentrum neuartiger Energieversorgung. Allerdings wird das schwer zu verwirklichen sein, weil LENR keine „Rohstoffquelle“ ist, sondern ausschließlich aus „know-how“ besteht und nach Auslauf der Patente überall auf der Welt praktiziert werden kann.

Nochmals die Vorteile der Kalten Fusion/LENR-Technologien:

  • Sie verbrauchen praktisch keine Rohstoffe

  • Sie haben keinerlei schädliche Emissionen

  • Sie haben keinen Landschaftsverbrauch

  • Sie sind grundlastfähig

  • Sie brauchen kein Verteilernetz

  • Sie sind miniaturisierbar

  • Sie sind mobil

  • Nach Ablauf von Patenten ist die Technologie frei verfügbar

Der Stanford-Energy-Club nennt als Ziel, dass spätestens innerhalb der nächsten fünf Jahre die ersten Kohlekraftwerke nicht mehr durch Kohle, sondern durch LENR-Generatoren betrieben werden. Diese Geräte erzeugen Heißdampf, der dann die vorhandenen Generatoren antreibt, mit welchen Strom erzeugt  und in das vorhandene Leitungsnetz eingespeist werden kann. Nur das keine Kohle mehr benötigt wird. Ziel ist, den Endkunden mit Strom zu einem Preis von 1 Cent pro  Kilowattstunde zu versorgen.

Meine Webseite ist weiterhin als fehnblog.de erreichbar, verwandelt sich aber im Moment in http://coldreaction.net/

Jeden Tag hat die Seite mittlerweile rund 1000 „Klicks“ aus aller Welt. Der Ursprung zu diesem Erfolg war eine Mail an rund 30 Verwandte und Freunde, die dann alles daran gesetzt haben, die Angelegenheit bekanntzumachen. Danke dafür."

 

Update 8.3.17

Liebe Leser, manchmel gibt es wirklich angenehme Zufälle. Vor kurzen kamen wir in den Genuß der umfassenden Ausarbeitung zu LENR durch das Anthropocene-Institute und jetzt erscheint eine wirklich umfassende Ausarbeitung, die den sog. "Rossi-Effekt" zu erklären versucht. Quelle: http://www.e-catworld.com/2017/03/03/atomic-hydrogen-how-andrea-rossi-mastered-the-e-cat-max-temple/

Der Autor ist Max Temple (Über den ich bisher keine weiteren Informationen habe, der mir als Autor aber seit längerem bekannt ist)

Den Text habe ich teilweise sinngemäß übersetzt und gekürzt. Bei Gelegenheit werde ich den Text ggf. noch nacharbeiten.

Atomares Hydrogen – Wie Andrea Rossi den E-Cat erfand.

Anmerkung des Autors: Dies sind meine persönlichen Meinungen und Interpretationen. Ich kann für die Genauigkeit der oder Richtigkeit der Ergebnisse keine Garantie geben. Aber dies ist mein augenblickliches Verständnis der Funktion von Nickel-Hydrogen-Systemen. Es gibt sicher andere Mechanismen, die mit Nickel-Hydrogen-Systemen arbeiten, aber ich denke, die Produktion und Nutzung von atomarem Hydrogen ist wichtig.

Ich hoffe, dass qualifizierte Nachahmer gut ausgestattete Labore nutzen und alle Sicherheitsbestimmungen beachten, die bei der Generierung atomaren Hydrogens gelten.

Hydrogen existiert typischerweise als ein zusammenhängendes Paar von Atomen – molekulares Hydrogen oder H2.

An einer typischen Nickel-Probe, kann H2 von der Nickeloberfläche angezogen werden (Adsorption) und sich langsam und ineffizient in atomares Hydrogen (H1) auftrennen. In diesem Zustand kann es die genannte Oberfläche durchdringen (Absorption). Ist es einmal eingedrungen, kann es sich weiter in die Gitterstruktur hineinbewegen und unter diesen extremen Bedingungen bestimmte Defekte, Blasen oder Hohlräume bilden.

Wenn die Nickel-Oberfläche optimiert ist (gereinigt von Nickel-Oxyd, absorbierte Oxygen-Atome entfernt sind, also atomar „aufgeraut“ ist, als Teil mehrerer Prozesse), dann kann die Aufteilung des molekularen Hydrogens in atomares Hydrogen beschleunigt werden.

Ein vorheriges Entgasen kann dafür sorgen, dass das atomare Hydrogen Platz findet, um sich in der Gitterstruktur festzusetzen.  Der Kontakt oder die Nähe von Oxygen zu einem Nickel-Atom  könnte das Hydrogen direkt daran hindern in die Elektronen-Struktur einzudringen um eventuell mit dem Nukleus zu fusionieren.

Viele Nachahmer (Replikatoren) haben die Wichtigkeit dieses „Entgasens“ hervorgehoben oder in aller Stille angewendet: Focardi, Piantell, Andrea Rossi, Christos Stremmenos, Me356 (ein Pseudonym) und andere. Wie weit man dieses Entgasen treiben will hängt von der Art der Nickel-Füllung ab. Wiederholte Zyklen von Heizung und hohem Vakuum, Einfüllung hoch-komprimierten Hydrogens und ein Wiederaufheizen unter hohem Vakuum mögen erforderlich sein. Die Verteilung von Nanopartikeln der Katalysatoren (wie Palladium, Kupfer oder Nickel) muss dergestalt geschehen,  dass sie  mit den Gegebenheiten der Metalloberfläche reagieren können. Auf diese Weise kann die Aufteilung des molekularen Hydrogens beschleunigt werden und damit gleichzeitig die Entstehung des atomaren Hydrogens.

Die Verteilung dieser Partikel kann durch verschiedene Methoden geschehen: Durch einfaches Einfangen in die Gitterstruktur mittels Mischen oder Schütteln oder anderen Methoden.

Das Heizen eines Wolfram- oder Tantaldrahtes zu sehr hohen Temperaturen in einer Hydrogen-Atmosphäre kann molekulares Hydrogen zur Trennung in einzelne Atome herbeiführen. Wenn die Draht-Temperatur steigt – für eine H1-Produktion sind ungefähr 1400 Grad C. nötig – dann steigt die Rate exponentiell auf 2000 Grad C. und darüber. Für dieselbe Oberfläche und dieselbe Temperatur kann ein Geflecht die Produktion atomaren Hydrogens bis zum Zehnfachen steigern. Außerdem, mit solch‘ dünnen Glühdrähten kann der Durchschnitt negativer  Ionen des atomaren Hydrogens (H- oder einzelne Protonen mit zwei Elektronen) ansteigen.

Es muss dabei nur darauf geachtet werden, dass im Reaktor kein Sauerstoff vorhanden ist, weil sonst der Wolframfaden sofort oxydieren und damit brechen würde.

Wenn man die Hydrogen-Atmosphäre über eine interne Antenne Radio-Frequenzen aussetzt, kann das molekulare Hydrogen in atomares Hydrogen umgewandelt werden. Rossi hat bestätigt, dass diese Art von Radio-Frequenz-Generatoren in der ersten 1-Megawatt-Anlage genutzt wurden, er nannte dazu aber keine Details. Eine Idee zur Optimierung des Verfahrens ist, das Konzept des „helical resonator“ zu nutzen, eines gebräuchlichen Teils, das in Radios genutzt wird. In solch einem Bauteil sind Länge und Breite der gewickelten Antenne sowie Länge und Durchmesser des leitenden, umgebenden Zylinders aufeinander abgestimmt. Es werden typischerweise Frequenzen im Megaherz-Bereich erzeugt.

In simplen Worten gesagt ist es so, dass die Radiowellen die Ionisierung bewirken und vielfach  gegen die leitfähigen Wände des Reaktors schlagen und dabei unter anderem die Generierung von Hitze bewirken. Solch ein präzise eingestelltes Gerät kann sehr effizient arbeiten.

Nun stellen Sie sich vor, dass die Wände des Zylinders mit einem sehr leicht gesinterten und vorbehandelten Nickelpuder bedeckt sind. Die Füllung in solch einem Reaktor würde kontinuierlich in atomarem Hydrogen (H1) „gebadet“ und auch in atomaren Hydrogen Ionen (H+ oder H-). Diese Anordung/Umgebung könnte den „Brutprozess“ (das Befördern des atomaren Hydrogens in das Nickel-Gitter oder wieder hinaus) bewirken. Dabei würden Druck- und Temperatur-Veränderungen oder die Radiofrequenzen auf die atomaren Hydrogen-Atome einwirken. –  Welche Frequenzen Rossi genutzt hat, wissen wir nicht genau.- Bei hohen Temperaturen neigt die Atmosphäre im Reaktor eher zum Ionisieren, möglicherweise kann die benötigte Energie dazu reduziert werden.

Ähnlich wie der beschriebene Radio-Frequenz-Generator können andere Signale genutzt werden, und zwar über den elektrischen Input, der für das den Reaktor umgebende Heizelement nötig ist. Hier kann ebenso ein ionisierender Effekt erzielt werden.

Bob Greenyer vom Martin-Fleischmann-Memorial Projekt enteckte einige wichtige Hinweise aus den Versuchen des E-Cat-Nachahmers „Me356“. Diesem ist die Wichtigkeit der Produktion des atomaren Hydrogens bewußt, um die Überschußenergie zu maximieren. Er erreicht dabei typischerweise einen COP 10, manchmal steigt dieser bis 40. Er ist der Ansicht, dass der COP praktisch ins „Unendliche“ gesteigert werden kann, womit er wohl den selbst-erhaltenden Betrieb meint. Auch soll er angemerkt haben, das die im System produzierte „Asche“  hohe Anteile von Ni62 enthalten haben soll, dem selben Isotop, das auch Rossi angibt im E-Cat produziert zu haben. Dies würde wieder einmal beweisen, dass nukleare Reaktionen stattgefunden haben.

LiAlH4 und LiH emittieren Hydrogen in Form einzelner Atome (H1) wenn sie sich zersetzen.  Weil LiAlH4 (nur bis zu einem gewissen Grad) und LiH (zu einem höheren Grad) nach der Dekompensation wiederhergestellt werden können, sind mehrere Zyklen der Generierung atomaren Hydrogens möglich.

Eine sehr langsame anfängliche Aufheizung von 100 auf 225 Grad C, nicht schneller als ein Grad pro Minute, bewahrt das LiAlH4 vor dem Schmelzen und die Nickel-Oberfläche vor dem „Ersticken“. – Es ist wichtig zu wissen, dass, wenn die Desorption durch LiAlH4 oder  LiH beendet ist, das produzierte Hydrogen sich innerhalb von Sekunden in seine molekulare Form verwandelt. Dieser Effekt mag durch dadurch gemildert werden, dass besagte „Frequenzen“ angewendet werden.

Durch die Nutzung von Nickel-Puder, das eine dramatisch größere Oberfläche besitzt und vielfältige Möglichkeiten zur Produktion atomaren Hydrogens bietet, hat Andrea Rossi die Verfahren weiter optimiert. Diese Optimierungsprozesse bezeichnet man mittlerweile als den „Rossi-Effekt“.

Es sieht also so aus, dass man hochenergetische LENR-Effekte erzielen kann, wenn man drei wichtige Schritte geht:

  1. Säubere das Nickel, um Oxyde von der Oberfläche  und versteckte Gase aus dem Inneren zu entfernen, damit das Hydrogen eindringen kann.
  2. Nutze auch andere Quellen für atomares Hydrogen bei der Beladung des Generators, damit mehr H 1 zur Verfügung steht als die Nickel-Oberfläche alleine herstellen kann.
  3. Nutze auch andere Effekte, wie Temperaturwechsel, Druckwechsel und andere Stimulierungen um das Nickel zur Hitze-Produktion anzuregen: Laß‘ das Nickel Hydrogen atmen - einatmen und ausatmen.

Mit der Kontrolle der Vorbehandlung und Vor- Hydrogenisierung des Nickels, der Kontrolle der Produktion des atomaren Hydrogens und mit der Kontrolle der Stimulierung kann man der Meister des E-Cat werden, nicht sein Sklave!

Atomares Hydrogen ist der zentrale Schlüssel zum Rossi-Effekt.

Das mächtige und ehrenvolle Biest, der E-Cat, ist entfesselt.

 

 

 

 

Update 7.3.17

Eine interessante Meldung aus dem Rossi-Blog. Ein Leser fragt, wie es um den QuarkX stehe. Antwort Rossi: Sehr gut, wir nähern uns dem "mystischen" Sigma 5 (Begriff aus der Physik für maximale Zuverlässigkeit/dauerhafte Leistung). Ich bin mit dem, was ich heute gesehen habe, sehr zufrieden. Ich kann wichtige Ereignisse am Horizont sehen.

 

Update 7.3.17

Die LENR-Szene ist ungemein rührig, was die Zahl der Patentanmeldungen angeht. Dabei spielt sich dies überwiegend in den USA ab. - So ist es auch bei dieser Anmeldung, die am 2. März veröffentlicht wurde.  Angemeldet wurde das Patent schon im August 2015.

Erfinder ist ein gewisser Michael Minovitch, es gibt kein beteiligtes Unternehmen. Hier die Quelle: http://appft.uspto.gov/netacgi/nph-Parser?Sect1=PTO2&Sect2=HITOFF&u=%2Fnetahtml%2FPTO%2Fsearch-adv.html&r=1&p=1&f=G&l=50&d=PG01&S1=20170062078.PGNR.&OS=dn/20170062078&RS=DN/20170062078

Ich versuche einige Essentials aus dieser Erfindung zu übersetzen - stark gekürzt, teilweise sinngemäß übersetzt: Es handelt sich um die Konstruktion und eine Arbeitsmethode, um ein ultra-dichtes Plasma zu erreichen. Damit werden auf komplizierte Art selbsterhaltende Fusionsreaktionen erzeugt, ohne dass dabei Neutronen generiert werden. Dies wird durch einen Reaktor erreicht, der in Form einer zylindrischen konvergierenden/divergierenden Magnetspule konstruiert ist. In diesem Zylinder kommt es zu einem Plasma-Fluß der sich entlang der Längsachse des Reaktors bewegt. Dabei ist das Plasmafeld von einem dickwandigen Mantel umgeben, in welchem widerum ein axial angeordnetes Magnetfeld vorhanden ist. Im weiteren ist noch ausgeführt, das zum Aufheizen des Plasmas Laser eingesetzt werden, um die Fusionsreaktion anzuregen. ...So geht die Beschreibung noch sehr lange weiter. -  Die Konstruktion erinnert an die versuchte Beherrschung des Plasmas in den großen Anlagen wie ITER oder Wendelstein - hier nur eben im kleinen. -

 

Update 6.3.17

Kürzlich hat das Anthropocene-Institute von Carl Page einen großen Status-Bericht zu LENR herausgegeben. Diesen Bericht habe ich nun übersetzt und in einem eigenen Kapitel veröffentlicht: "LENR und das Anthropocene-Institute".

 

Update 6.3.17

Update bei Brilliant-Light-Power.

 

Update 5.3.17

Weitere Informationen bei Innova Tehno.

 

Update 1.3.17

Keine guten Nachrichten im Abschnitt Innova Tehno.

 

Update 24.2.17

Weil ich für eine Woche in Saarbrücken bin, kann ich den Blog nicht wie gewohnt pflegen. Je nachdem wie ich Zeit und Gelegenheit finde, werde ich dennoch versuchen "am Ball" zu bleiben.

Hier aber noch eine interessante Anekdote: Ich hatte schon mehrfach von dem Ausspruch eines Army-Oberen in den USA gehört, der nach einem Test des E-Cat von Andrea Rossi gesagt hatte: "Wenn das ein Trick war, dann ein verdammt guter!"

Rossi wurde kürzlich in seinem Blog gefragt, was hinter dieser Geschichte stehe. Er antwortete: "Ja, das worauf Sie sich beziehen, geschah so im Sommer 2011, in einem Labor, das zum NRL (United States Naval Research Laboratory)  gehörte. Ich brachte meinen E-Cat dorthin und sie installierten ihn in ihre eigene Einrichtung, damit sie ihre kalorimetrischen Messungen machen konnten. Ein Spezialist von NRL maß den elektrischen Verbrauch mit einem Oszilloskop der NRL, während diverse Meßeinrichtungen die Temperatur des Wassers am Zu- und Abfluß vor und nach dem E-Cat maßen. Ein "Flowmeter" maß die Fließgeschwindigkeit des Wassers. Der Test während des ersten Tages maß eine Temperaturdifferenz, die einer Energieproduktion von  1 kWh/h entsprach, wobei nach einer halben Stunde nach dem Start (etwa 9 Uhr vormittags) das System in den selbsterhaltenden Modus überging. Das heißt der Input an Energie sank für den Rest des Tages auf Null.  Der Konsum an elektrischer Energie wurde exklusiv mit dem Oszilloskop gemessen, das sie Spezialisten der NRL mitgebracht hatten.

Das ist, was während dieses Tages geschah."

Hinweis von: http://www.e-catworld.com/2017/02/23/rossi-recounts-2010-naval-research-laboratory-test/

 

Update 23.2.17

Eine hoch-erfreuliche Entwicklung für LENR!

Am 13. und 28.1.17 hatte ich über den Stanford-Energy-Club berichtet. Treibende Kraft - und wohl auch maßgeblicher Geldgeber - ist Carl Page, Bruder von Google-Gründer Larry Page. Carl Page ist auch Vorstandsvorsitzender der Google Muttergesellschaft "Alphabet". Carl Page ist Chef der Anthropocene Instituts, das sich, im weiten und besten Sinne, der Weltverbesserung verschrieben hat. Offensichtlich hat sich Page, der sich seit langem für LENR engagiert und auch im Aufsichtsrat von Brillouin-Energy ist,  nun entschieden, mit voller Wucht, mit all' den Möglichkeiten die ihm zur Verfügung stehen, LENR voranzutreiben.

Zunächst kam die Gründung des Energy-Club's und jetzt kommt eine 79-seitige Ausarbeitung, hier einzusehen und zu laden: LENRaries.pdf

welche die Materie absolut umfassend beschreibt.

Es handelt ich weniger um eine wissenschaftlich Bestandsaufnahme, als um eine Dokumentation aller beteiligten Institutionen.

Hier sehen sie beispielsweise die weltweiten LENR-Player im kommerziellen Bereich:

Dies ist nur ein Auszug aus dem Bericht. Ich werde eine Weile brauchen, um die Unterlage auszuwerten, zu übersetzen und dann wahrscheinlich ein "Kapitel" daraus zu erstellen.

Ich nenne es einen Segen, dass sich endlich ein potenter Akteur des Themas LENR annimmt, die Regierungen der Welt, vielleicht abgesehen von China, Japan und Rußland, tun es ja nicht. Man beschäftigt sich lieber mit sinnloser Geldverschwendung in Richtung "heißer Fusion". Genauer gesagt: Man beschäftigt sich nicht, man läßt es einfach laufen.

 

Update 22.2.17

Es gibt eine Info in der Rubrik Innova Tehno.

 

Update 22.2.17

Ich fand diesen Artikel, der sich wiederum mit der Überwindung der Coulomb-Barriere bei niedrigen Temperaturen befaßt und habe ihn, wie immer, teilweise sinngemälß übersetzt und  gekürzt:

Der Artikel lautet: "Low energy nuclear reactions driven bei discret breathers".

Das bedarf wohl der Erklärung, ich versuche es in meinen Worten: Ein "discret breather" ist eine nicht-lineare Welle. Das Wort "breath", was ja "atmen" heißt, ist die Umschreibung des Oszillierens, also des Schwingens. Während wir unter Wellen normalerweise das "Auf- und Ab", also die typische Amplitude, verstehen, ist dies bei dem "discret breather"  dreidimensional. Dabei ist die Schwingung auf einen Punkt konzentriert. Hier ein Beispiel:

 

 

Der Verfasser des Artikels, Vladimir Dubinko, ist der Ansicht,  dass die besonderen Eigenschaften der "dicrete Breathers (DB)", nämlich anharmonischen Gittervibrationen mit langen Amplituden, in diatomischen Kristallen, wie Metallhydriden, auftreten können und als LENR-Katalysatoren wirken könnten. (anharmonisch = die Kurven verlaufen nicht streng sinusförmig) In diesem Zusammenhang kann es nach seiner Überzeugung zu einer "Tunnelung" der Coulomb-Barriere kommen.

Der gesamte Artikel ist hier zu lesen: https://arxiv.org/abs/1406.3941

Der Hinweis auf den Artikel kam von: http://www.scoop.it/t/lenr-revolution-in-process-cold-fusion

 

Update 22.2.17

Es entstehen schon LENR-Arbeitsplätze! Die Firma MEGA-Industries in Gorham vermeldet einen Umsatzsprung von 32 % im Vergleich zum Vorjahr.  Die Belegschaft stieg um 20 % auf jetzt 60 Beschäftigte. Ein Grund für den Umsatzanstieg sei, dass nationale Labore auf dem Gebiet der kalten Fusion forschen.

MEGA-Industries wurde 1989 gegründet und bietet Radio-Frequenz-Lösungen für wissenschaftliche Institutionen an. Damit darf man vermuten, dass die Umsätze im Bereich der kalten Fusion mit dem "Herausschütteln" von Wasserstoff aus dem Metallgitter zu tun haben.

Quelle: http://www.mainebiz.biz/article/20170217/NEWS01/170219947/gorham-manufacturer-adding-jobs-to-keep-pace-with-record-sales

 

Update 21.2.17

Sergio Focardi, * 1932, gestorben 2013

Sergio Focardi war ein italienischer Physiker und Professor emeritus an der Universität von Bologna. Er leitete das Institut für Nuklearphysik und die Fakultäten für Mathematik, Physik und Naturwissenschaften.  Er war Mitglied des Präsidiums der italienischen physikalischen Gesellschaft.

Ich übersetze hier, teilweise sinngemäß und auszugsweise (um ca. zwei Drittel gekürzt), aus einem Radiointerview von 2011. Quelle: http://22passi.blogspot.de/2011/04/sergio-focardi-father-of-ni-h-cold.html

Er berichtete zuächst von seinen ersten Versuchen mit Deuterium/Palladium. Genau zu dieser Zeit hatte er das Risiko, an einem Gehirntumor zu sterben, konnte aber durch eine Operation gerettet werden. Er beendete seine Universitätslaufbahn und erholte sich erst einmal ... bis er Andrea Rossi traf. Dieser machte Versuche mit "kalter Fusion", einem "Nickname", den die Vertreter der "heißen Fusion" diesem Verfahren, in abwertender Weise, gegeben hatten.

Er hatte sich in Bologna, auf seine typisch umtriebige Art, umgehört, um zu erfahren, wer der leitende Experte auf diesem Gebiet sei. Meine Kollegen nannten mich. So sprach mich Rossi an und sagte, er sei an dem Thema interessiert und ich merkte gleich, dass er einige innovative Ideen hatte. Zum Beispiel bevorzugte er  bei der Befüllung des Reaktors Puder, weil sich damit die Oberfläche des Metalls vergrößerte, wodurch der Wasserstoff viel schneller in das Metall eindringen konnte. Wir vereinbarten eine Zusammenarbeit und begannen mit Experimenten. Dies geschah in Bondeno, wo er eine Montagefirma hatte.

Bei diesen Experimenten stellten sich wichtige Ergebnisse ein, die schließlich zu laufenden, stabilen Resultaten führten. Man kann sagen, ich hatte das Glück Rossi zu treffen und Rossi hatte das Glück mich zu treffen. Ich sagte ihm: "Wir müssen auf Neutronen achten, weil die gefährlich sind!" Aber es gab keine. Das hängt damit zusammen, dass der Nickel-Nukleus sehr starke Vertiefungen hat. Wären diese nicht so tief, gäbe es auch Neutronen. Tatsächlich traten hin und wieder Neutronen auf. Es gab auch schwache Gammastrahlen, die aber leicht abzuschirmen waren.

Bei unseren Versuchen erreichten wir einen Energie-Überschuß (COP) von 200, mit einem Input von Elektrizität und einem Output von Heißdampf. Wenn wir diesen Dampf in elektrische Energie umwandelten, verloren wir die Hälfte der Energie, aber wir hatten immer noch einen COP von 100, das heißt, die Produktion an elektrischer Energie überstieg die zugeführte elektrische Energie um das Hundertfache!

Trotz dieser offensichtlichen Erfolge waren die Reaktionen auf diese Ergebnisse nicht durchgehend positiv und teilweise von Neid geprägt. Ich wurde zu der Zeit von meinen Kollegen nicht direkt angefeidet, weil sie wußten, dass ich angemessen antworten würde.

Ich war kein theoretischer Physiker, ich war Experimentalphysiker. Die theoretischen Kollegen neigen dazu zu sagen: "Das sind Dinge, die geschen nur in den Sternen".

Tatsächlich war es am Ende so, dass wichtige physikalische Publikationen, die jahrelang meine Aufsätze veröffentlicht hatten, sich zum Thema "Kalte Fusion" verweigerten.

Rossi machte indessen weiter.

Die Geschichte geht weiter mit dem Hinzukommen von Prof. Giuseppe Levy:

Andrea Rossi, Sergio Focardi, Giusppe Levy.

Levy gehörte später zum Team, welches das Lugano-Gutachten anfertigte: LuganoReportSubmit.pdf

 

Update 20.2.17

Es gibt eine ganze Reihe wissenschaftlicher Bestätigungen der Funktion des E-Cat von Andrea Rossi. Die wichtigste ist wohl das sog. Lugano-Gutachten: LuganoReportSubmit.pdf

Wer meinte, nach diesem Gutachten noch Zweifel an der E-Cat-Technologie haben zu dürfen, wurde von Prof. Alexander Parkhomov eines besseren belehrt: Er machte eine funktionierende Replikation des Rossi-Generators allein nach den Daten des Lugano-Reports. - Beide Techniken, die von Rossi und die von Parkhomov, wurden einer eingehenden Untersuchung unterzogen,  und zwar von I. N. Stepanov, von der  Lomonosov Moscow State University und von Yu. I. Malahov und Chi Nhguyen Quoc, beide  von der Natonal Research University MEI.

Sie schreiben in der Einleitung zu ihrer Untersuchung: Dieses Papier beschreibt die Versuchsanordnung und Methode um die Energie in einer kleinen Heizzelle zu prüfen, die mit einer Mixtur aus Nickelpuder und Lithium-Aluminiumhydrid geladen wurde. Dieses Papier bestätigt die Ergebnisse, die auch schon vorher von Andrea Rossi und Alexander Parkhomov erzielt wurden. Das heißt, unter bestimmten Bedingungen erzeugt diese Zelle Energie, was darüber hinaus bedeutet, die Menge der erzielten Energie übersteigt diejenige der zugeführten Energie.

An anderer Stelle heißt es: ...der erzielte COP (Coeffizient of Performance), also das Verhältnis der eingespeisten zur erzielten Energie, betrug 2,47.

Das gesamte Gutachten können Sie hier einsehen/herunterladen.ExcessHeatInLAH-Ni_Stepanov_English.pdf

Dieses Gutachten stammt bereits aus 2015, aber es liegt wohl erst jetzt eine englische Übersetzung aus dem Russischen vor. Quelle: https://twitter.com/The_New_Fire

Hier zunächst eine schematische Darstellung des Generators:

  • 1 Kühlwassereintritt mit Verbindung zu Thermoelement und Kalorimeter
  • 2 Wasseraustritt mit Anschluß an Thermoelement (Thermocouples)
  • 3 Äußere Schale des Kalorimeters
  • 4 Kupferrohr als innerer Kalorimeter
  • 5 Elektrische Isolierschicht
  • 6 Heizelement
  • 7 Keramik-Heizelement
  • 8 Beheizte Zelle mit Füllung
  • 9 und 10: Thermoelemente (Thermocouples)
  • 11 und 12: Test-Anschlüsse

Der Länge des Reaktorkerns beträgt 160 mm, der innere Durchmesser 4 mm, der äußere Durchmesser 6 Millimeter. Die Füllung besteht aus einer Mischung von 0,9 Gramm Nickelpuder und 0,1 Gramm  Lithium-Aluminium-Hydrid (Li[AIH4 ]) Das genutzte Nickelpuder war PNE-1 (GOST 9722-97)

Wie schon bei Parkhomov wirken die Testobjekte "handmade" und unspektakulär. Hier einige Beispiele, dabei gehen wir, im Vergleich mit dem obigen Schema, von "innen" nach "außen". Hier ist ein Bild des bereits zusammengesetzten Reaktorkerns, also der Zelle mit Füllung:

Dann folgt nochmal die Zelle, diesmal aber bereits mit dem Heizmantel:

Hier ist der Kern mit dem Heizmantel in den Wasserkreislauf integriert, links oben und rechts unten sind Wasserzu- und -ablauf zu erkennen.

....und die gesamte portable Testeinrichtung sieht so aus:

Dieses kleine Gerät produziert bei Raumtemperatur einen COP von 2,47. Alle arbeitenden Fusionskraftwerke der "heißen Fusion" produzieren bei Milliardenaufwand einen COP unter Null und sehen beispielsweise so aus:

Quelle: http://www.tagesspiegel.de/wissen/fusionsreaktor-iter-iter-wird-spaeter-fertig-und-noch-teurer/13532234.html

 

Update 18.2.17

 

Der ungarische Physiker Péter Kálmán u. A.  von der Universität Budapest zeigen einen Weg auf, wie die Coulomb-Barriere auch ohne Hochtemperaturen überwunden werden kann.

Die wissenschaftliche Veröffentlichung stammt vom 17.2. d. J. und kann hier eingesehen und heruntergeladen werden: Uni Budapest RA-LENR-RG-in1_tc.pdf

Ich übersetze, wie immer ggf. sinngemäß und evtl. gekürzt die Zusammenfassung der Ausarbeitung: "Niedrig-energetische nukleare Prozesse werden stark durch die Coulomb-Abstoßung der reagierenden Atomkerne behindert. Es konnte gezeigt werden, dass dieser Hinderungsprozeß signifikant geschwächt werden kann (praktisch kommt es zu einem Verschwinden). Wenn man quantenmechanische Grundsätze berücksichtigt, können Wellenkomponenten mit einem hohen Impuls und einer kleinem Amplitude mit der ursprünglichen  Welle mit einem niedrigen Impuls vermischt werden. Zu diesen partiellen Wellen  mit hohem Impuls kann ein viel höherer Coulomb-Faktor angelegt werden, welcher  die "Cross-Section" drastisch erhöhen kann. Dieser  Mechanismus (genannt "recoil assistance") öffnet die Tür zu einer ganzen Anzahl nuklearer Prozessen, von denen man bisher annahm, dass sie bei niedrigen Temperaturen nicht möglich seien.

Diese "Recoil assistet" Nuklear-Reaktion (in Palladium-Deuterium Systemen) ist vielfach beobachtet worden."

Quelle: https://www.researchgate.net/publication/313798811_Recoil_assisted_low_energy_nuclear_reactions

nach einem Hinweis von: http://www.scoop.it/t/lenr-revolution-in-process-cold-fusion

 

Es bleibt die Frage nach der Neutronen-Strahlung, die nach herrschender Meinung bei einer Fusion entstehen muß. Ihr Fehlen hatte ja maßgeblich zu Zweifeln an den Versuchen von Fleischmann und Pons beigetragen. (Obwohl die Überschuß-Energie zweifellos vorhanden war)

Die Entstehung der Neutronen bei einer Fusion ist in dieser Grafik schön dargestellt (...ich habe keine Ahnung mehr, wo ich diese Grafik gefunden haben)

Es bleiben beim Fusionsprozeß (dies ist ein Erklärungsmodell der sog. "heißen Fusion", sh. "Heat & Pressure") zwangsläufig Neutronen "über".

Eine weitere schöne Grafik gibt es über die Funktion des Brillouin-Boilers, wobei die Neutronen hier außer Acht gelassen wurden:

Es zeigt, wie der Wasserstoff durch elektromagnetische Impulse aus dem Metallgitter herausgeschlagen werden und in einem Fusionsprozeß(?) zu Helium Hitze freigibt.

Ich vermute, dass das im ersten Bild gezeigte Erklärungsmodell aus der heißen Fusion nicht ausreicht und die Vorgänge weitaus komplexer sein könnten. Es handelt sich ja bei den, bisher nicht völlig erforschten Reaktionen, nicht nur um Deuterium und Tritium, sondern um einen ganzen "Teilchenzoo": Man spricht von "Kaonen", "Muonen",  "schweren Elektronen" und dergl. mehr. (Dies in Abhängigkeit der angewandten Versuchsmethoden)  Teilweise zeigt sich geringe Neutronenstrahlung, teilweise nicht. Es bleibt also spannend.

 

Speichermedien stehen im Fokus der Elektrifizierung von Fahrzeugen und auch bei der Speicherung von Strom von Wind- und Solarenergie. Elektrofahrzeuge sind auch deswegen so teuer, weil die heutigen Lithium-Ionen Akkus rund 50 % des Kaufpreises ausmachen. Diese Speichermedien sind in Liebling der Strom-produzierenden Energie-Lobby: Denn sie können, im Gegensatz zu LENR, Energie nur speichern, nicht selbst herstellen.

Diese Speichertechnik könnte durch eine Erfindung aus Australien einen kräftigen Sprung nach vorne und der Lithium-Ionen-Technologie den kompletten Garaus machen. Denn die dort erfundene Silicon-Batterie kann 36 mal mehr Strom speichern als ein Lithium-Ionen Akku - und das zu einem Zehntel des Preises. Quelle: http://www.motoring.com.au/adelaide-firm-claims-battery-breakthrough-105950/

Gleiches berichtet auch die Zeitschrift

http://www.afr.com/news/silicon-will-blow-lithium-batteries-out-of-water-says-adelaide-firm-20170207-gu7eg7?&utm_source=social&utm_medium=facebook&utm_campaign=nc&eid=socialn%3Afac-14omn0053-optim-nnn%3Anonpaid-25%2F06%2F2014-social_traffic-all-organicpost-nnn-afr-o&campaign_code=nocode&promote_channel=social_facebook

und kündigt das Ende der Lithium-Ionen-Batterie an. Mit der neuen Technologie könne ein Würfel von 70 cm 500 Kilowatt speichern - ungefähr 36 mal mehr als als Tesla's 14KWh Powerwall 2 Lithium-Ionen Home storage battery.

Was hier als Text so harmlos daherkommt, hat enorme Sprengkraft für den Industriestandort Deutschland. Die Automobilindustrie ist das Rückrat unserer Industrielandschaft. Schon jetzt tun sich die Automobilhersteller mit der Elektromobilität schwer, denn die Protagonisten der Branche haben, wie sollte es auch anders sein, "Benzin im Blut". - Ich denke die Chinesen werden nicht lange zögern, die neue Speichertechnologie vom Nachbarn Australien zu übernehmen. Schon heute sind sie bei der Elektrifizierung des Straßenverkehrs viel ehrgeiziger als der Rest der Welt. Der Erfolg der Handelsplattform "Alibaba" von Milliardär Jack Ma wäre ohne die Millionen von Elektro-Rollern nicht möglich, die tagtäglich durch die Millionen-Metropolen von China fahren. Sie liefern fast alle Waren aus und nehmen das Leergut wieder mit zurück. Solche Roller sind für rund 100 $ zu bekommen.  Luxusausführungen kostet vielleicht etwas mehr - jedoch nicht Tausende von Euros wie bei uns. Entsprechend wird es bei den Elektroaustos sein: Mit der neuen Technologie muß ein Auto nicht mehr als 5000 € kosten. Quo vadis - deutsche Automobilindustrie? - Quo vadis - Industriestandort Deutschland?

Mit dieser Speichertechnik könnten auch LENR-Technologien den Durchbruch für die Hausversorgung schneller schaffen. Im Grunde sind ja Technologien wie der E-Cat oder die SunCell weniger geeignet, wechselnden Strombedarf paßgenau zu liefern. Es ist viel einfacher, die Anlagen mit voller Leistung an- und abzuschalten. Eine Kombination aus LENR und Silicon-Batterie wäre also ideal. (Und auch wohl das Ende der zentralen Stromproduktion - und der gesamten Carbon-Industrie sowieso.)

Dann brauchen wir uns auch nicht mehr über Meldungen wie diese aufzuregen: http://www.nwzonline.de/wirtschaft/weser-ems/skandale-affaeren-und-personalkarussell_a_31,2,1423678651.html

Unser regionaler Stromversorger EWE (Energieversorgung Weser-Ems) hat Millionen Euro zweckentfremdet. Eine Spende an die Klitschko-Brüder über 250 000 Euro war nur die Spitze des Eisbergs. - Ja, wenn man  Zugriff auf die Versorgungsnetze hat, dann greift man eben zu.

 

Update 18.2.17

Informationen aus dem Rossi-Blog: http://www.rossilivecat.com/

  • Der Prozeß Rossi/Industrial Heat beginnt im Juni
  • Rossi bestätigt, dass die Geräuschemissionen seiner Geräte unterhalb der erlaubten Limits in den USA und Europa liegen
  • Rossi bestätigt, dass Anlagen, wie sie in dem 350-Tage-Test mit IH getestet wurden, industriell gefertigt und vermarktet werden sollen.
  • Er bestätigt auch, dass er selbst Mitglied des Teams sein wird, das diese Industrialisierung betreibt.

 

Update 16.2.17

Eine weitere Anpassung in der Blog-Struktur: Es hat sich gezeigt, dass der separate Rossi-Blog nicht nötig ist. Es kommen zwar täglich mehrere Meldungen, aber leider auch viele, die nichts mit LENR zu tun haben: Die Wahlen in den USA, Erdbeben, das Tennisspiel mit der Ehefrau, der Super Bowl usw. usw. - Immer wieder gibt es auch einzelne wichtige Meldungen, wie diese von gestern: "Können Sie bestätigen, dass Sie bereits eine Fabrik in den USA bauen?" Antwort: "Ja". - Allerdings: Was wir von dieser Fabrik wissen, ist Rossi's "ja".  Im Gegensatz dazu gibt es bei Brilliant-Light-Power Bilder von Gebäuden und Labors, Road-Shows und dergleichen. Ähnlich ist es bei Brillouin-Energy. -

Trotzdem sind manche Statements von Rossi interessant und ich bin mir sicher - ein Lügner ist er nicht. Die Neuigkeiten aus Rossi's Blog bringe ich künftig als Meldung im LENR-Blog. Die bisherigen Meldungen des separaten Rossi-Blogs verschiebe ich in die Archiv-Dateien.

 

Update 16.2.17

"Not snake oil anymore" (Nie wieder Schlangenöl)  titelt die indische "Business Line" und zeichnet  ein schönes, grünes Bild der Zukunft:

Aus der Überschrift spricht der ganze Frust über die Abhängigkeit von einem "vergifteten" Öl: Indien, mit seiner rapide wachsen Bevölkerung und einer sich entwickelnden Wirtschaft, verfügt über keine nennenswerten Rohstoffe. Den  Erdöl-Import muss man in teuren "Petro-Dollars" bezahlen. Das Geld fließt an die großen Erdölkonzerne, letztlich aber an Staaten wie Saudi-Arabien. Saudi Arabien finanziert überall auf der Welt den radikalen Islam, indem sie ihre besonders strenge Auslegung des Koran, den Wahabismus, mit Unsummen fördern. Dass Geld fließt dabei in Moscheen, wo von Saudi-Arabien finanzierte Imame nur eines predigen: Der Islam (spezielle der Wahabismus) ist die einzig wahre Religion, alle Nicht-Muslime sind Ungläubige und dürfen ungestraft getötet werden. - Indien ist immer wieder Ziel radikal-islamischer Angriffe. Am 26. Nov. 2008 gab es in der indischen Metropole Mumbai innerhalb kurzer Zeit an 10 Stellen  17 Explosionen. Es gab Angriffe mit Schnellfeuerwaffen und Geiselnahmen. 239 Verletzte und 174 Tote waren zu beklagen. Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Anschl%C3%A4ge_in_Mumbai_2008

Dazu paßt dieser Artikel aus "Zeit Online" wie die berühmte "Faust auf's Auge":

http://www.zeit.de/2017/06/oel-saudi-arabien-steuerfreiheit-ende-reichtum

Das erklärt die böse Überschrift: "Nie wieder Schlangenöl".

Zunächst wird in dem Artikel die Geschichte von Dr. Randall Mills und seiner SunCell erzählt. Es wird erklärt, dass es Mills gelungen sei, dass Wasserstoffelektron ein Orbital dichter an den Atomkern zu bringen. Auf diese Weise entsteht Energie, die Mills in einem komplizierten Verfahren nutzbar machen kann. Diese veränderte Komposition des Wasserstoffatoms nennt er "Hydrino".  Die Zeitung berichtet, dass die Erfindung von Mills zunehmend ernst genommen werde. Es werde ein Gerät entwickelt, das man "leasen" könne und eine Leistung von 150 kW hat. Der Bezugspreis des gelieferten Stromes soll 2,5 Cents betragen.

Dann beschäftigt sich der Artikel mit dem E-Cat von Andrea Rossi. Es wird in kurzen Worten die Technik des E-Cat erklärt. Danach geht man auf den Rechtsstreit zwischen Rossi und Industrial Heat ein. Es wird angemerkt, ein Gutes habe dieser Rechtsstreit, bei dem es ja um 89 Mill. $ geht - es sei die Aufmerksamkeit des Mainstream auf Rossi und die kalte Fusion gelenkt worden.

Weiterhin wird über den Brillouin-Reaktor berichtet, der in den USA ja breite Unterstützung erfährt. Er erreicht nachgewiesenermaßen einen COP (Verhältnis der eingesetzten zur erzeugten Energie) von 1,2 bis 1,4, währen Rossi mit seinem E-Cat einen solchen von über 50 erzielen soll.

Im weiteren Text geht der Artikel auf den Lugano-Test ein, LuganoReportSubmit.pdf  und auf die erfolgreiche Replikation des E-Cat durch den russischen Physiker Alexander Parkhomov. Weiter berichtet man über die Replikationen durch das "Martin Fleischmann Memorial Project" und erwähnt die Firmen Jet Energy aus den USA und Nichenergy in Italien. Dann kommen Hinweise auf die LENR-Aktivitäten von Mitsubishi und Airbus.

Der Artikel schließt mit den Worten: " Dr. Mahadeva Srinivasan, ein Nuklearwissenschaftler und Vizedirektor des Bhabha Atomic Research Center, verfolgt diese  Entwicklungen mit großem Interesse."

"Es ist höchste Zeit, dass sich Indien noch intensiver mit LENR beschäftigt, weil es ein riesiges Potential an billiger, sauberer Energie hat," sagt Srinivasan.

Quelle: http://www.thehindubusinessline.com/specials/clean-tech/not-snake-oil-anymore/article9543129.ece

Anmerkung: Zusätzlich zu dem vergifteten Wort "Snake-Oil" kann mit dem Begriff auch ein Wortspiel zu "Peak-Oil" gewollt sein. Bei "Peak-Oil" handelt es sich um den höchsten Punkt der Fördermenge, die auf Grund der bekannten Erdöl-Vorräte möglich ist. Danach geht es abwärts, wodurch die Vorräte immer kleiner werden und schließlich ganz versiegen. Die Peak-Oil-Debatte kommt interessierten Kreisen schon seit Jahren und sogar Jahrzehnten sehr gelegen, weil knappe Güter bekanntlich teuer werden.

 

Update 15.2.17

Harte und ungeschminkte Worte des russischen Physikers  Prof. Dr. Sergey Sall über die Verhinderung neuartiger Energien.

Er beschreibt, wie seit Jahrzehnten Technologien wie der Magnetmotor, die Kalte Fusion und andere Techniken massiv behindert werden. Es geht bis hin zur "physischen Beseitigung" der Protagonisten und der Zerstörung ihrer Labore.  Sall nimmt wahrhaftig kein Blatt vor den Mund und so gerät sein Artikel zu einer schonungslosen Abrechnung mit der Politik und den dahinterstehender Partikularineressen. Die Situation ist besser geworden, dass zeigt die "Zulassung" zahlreicher Patente, aber der Bann über die "unmöglichen Technologien" wirkt nach wie vor. Den sehr langen Text habe ich, wie immer, hier und da sinngemäß übersetzt und auch gekürzt. Quelle: https://realnoevremya.com/articles/1184-modern-power-systems-of-nikola-tesla

Sergey Sall, ein Physiker:“ Wenn wir diese Technologien adaptieren, wird sich der Bedarf an Öl und Gas auf ein Zehntel reduzieren“.

Energie generierende Systeme, die weder Öl noch Gas benötigen, sondern die Energie selbst produzieren – das hört sich phantastisch an. Wie auch immer, solche Anlagen sind bereits entwickelt, getestet und patentiert durch Wissenschaftler verschiedener Länder. Automotoren laufen mit derartigen Systemen, ohne dass  eine Betankung mit Benzin oder anderen Treibstoffen nötig ist und es ist einfach, sie herzustellen. Wenn diese Entdeckungen solch‘ große Vorteile für die Welt versprechen, einer Welt, die ja die Ölkrise erlebt hat, warum werden sie dann ignoriert? Der Physiker Sergey Sall erzählte uns darüber in einem Interview mit Realnoe Vremya.

Herr Sall, erzählen Sie uns mehr über Energiesysteme, die keine Emissionen haben und das Problem der Abhängigkeit vom Öl lösen kann.

Die Lösung dieses Problems wurde von Nikola Tesla erdacht, vor über hundert Jahren. Heute können wir sagen, dass die damit zusammenhängengen Probleme von technischer Seite her komplett gelöst sind.

Es gibt zwei Richtungen dieser Entwicklung. Die erste ist Energie, welche veschiedene sog. Mono-thermische-Konverter nutzt – Magnetmotoren, Generatoren basierend auf der Tesla-Spule und andere ähnliche Geräte. Diese Geräte benötigen keinerlei Energie, kann diese aber selbst produzieren. Diese Energie, wie Tesla schreibt, entsteht aus dem „Äther“, (Sh. auch meine LENR-Updates vom 20. Und 23.10.15) der globalen Umgebung. Äther ist der Träger von elektromagnetischen Wellen, der Basis aus welcher alle elementaren Teilchen hergestellt sind.

Die zweite Richtung ist die kontrollierte Kalte Fusion. Dieses Problem ist ebenfalls gelöst. Die Brennkammern wurden perfektioniert. Jede Person, die eine Garage oder Werksatt besitzt, kann sein Auto umbauen die Vorteile dieser Ergebnisse der Wissenschaft nutzen. Der Grund liegt darin, dass die Energieerzeugung  mittels der Kalten Fusion viel einfacher ist, als die Nutzung von Geräten wie dem Tesla-Generator. Ganz am Rande: Kalte Fusion eröffnet die Möglichkeit, neue Substanzen und Materialien herzustellen.

In Rußland und auch woanders, haben Investoren derartige Geräte zur Perfektion entwickelt. Beispielsweise tat dies unser Erfinder Evgeny Ivanovich Andreyev in St. Petersburg. Die Geschichte dieser Erfindung in der Sowjet-Union ist erstaunlich. Ein Autofahrer fuhr seinen alten Moskvich 407. Die Tankstelle war bereits geschlossen, aber er mußte noch in eine andere Stadt fahren. Er begann, seinen Tank mit Wasser aufzufüllen. Er verdünnte also das Benzin. Der Motor „nieste“ ein bißchen, aber er fuhr dann hunderte von Kilometern ohne auch nur einen Liter Benzin zu verbrauchen. Mit dieser Entdeckung begann eine Entwicklung zu diesem Thema in der Sowjet-Union, die in Rußland fortgesetzt wurde. Andreyev löste die damit zusammenhängenden Probleme komplett.

Benzin wird nur benötigt, um den Motor zu starten, aber im Leerlauf und auf der Straße sinkt der Benzinverbrauch auf Null.

Was war passiert? – Die Verbrennung von Nitrogen und Oxygen. Das Ergebnis sind neue Isotope und die Entstehung von Energie die um das hundertfach höher ist als durch die Verbrennung von Benzin entsteht. Die Verbrennung von Luft ist von leicher Röntgenstrahlung begleitet, die aber komplett vom Motor absorbiert wird und deshalb nicht schädlich für Menschen ist.

Das Schema der Motor-Modifizierungen ist sehr einfach. Im Internet können Sie viele Geräte finden, die es jetzt auf dem Markt gibt. Spezialmagnete werden am Benzinschlauch angebracht, was zu einer Reduzierung des Verbrauchs um 20 % führt. Die gleichen Magnete verändern den Lufteinlaß und der Motor wird zur autonomen Verbrennung veranlaßt. Dies geschieht, weil die zugeführte Luft zum Brennstoff wird. Der „Output“ sind andere Isotope. Dies alles ist in dem Buch „Natural Energy, volume 3“ beschrieben. Dort gibt es auch Links zu relevanten Patenten und auch zu Personen, die in Workshops einfach und mühelos Motoren vorführen können, sie im „Stand-Alone-Modus“ laufen können.

Um solche Motoren nachbauen zu können werden spezielle Prozessoren benötigt – man kann diese entweder ausbauen oder speziell neu programmieren. (Den nächsten Satz habe ich vorsichtshalber nicht übersetzt:) “The thing is that one needs not to put the lead angle in the engine but the angle of lag of the ignition of the fuel.” Danach läuft der Motor unabhängig in autonomem Modus. Er benötigt kein Benzin und kein Wasser. Benzin wird nur zum Starten benötigt.

Solch ein Auto wurde sogar auf der Weltausstellung EXPO-2004 in Paris gezeigt. Die Zuschauer sahen es mit ihren eigenen Augen und applaudierten. Aber danach kam der Vizeminister für Energie zu unseren Erfindern und sagte: „He Leute, Ihr werdet gejagt, verschwindet  so schnell aus Paris wie Ihr könnt!“ Als sie hinausgingen, brannte ihr Auto bereits. – Sie arbeiteten einige Jahre in St. Petersburg, statteten hunderte von Autos mit diesen Motoren aus. Aber ein paar Jahre später verstarb der Chef-Entwickler, Evgeny Andreyev, unter merkwürdigen Umständen. Seine kleine Firma wurde zerstört. – Alle Dokumente blieben erhalten, das Patent ist im Internet, für jedermann zugänglich.

Dies alles ist sehr aktuell, in Verbindung mit den kürzlichen Ereignissen auf dem Ölmarkt, speziell auch weil die Macht auch auf Trump übergeht. Die Ölproduktion steigt an, insbesondere bei Schieferöl. Was wird das Ergebnis sein? Es wird zu sehr negativen Konsequenzen führen. Die Gewinnung von Schieferöl führt zu schweren Schäden in der Umwelt. Dies alles führt zu einem Umwelt-Desaster. Ganz nebenbei gesagt: Die exessive Gewinnung von Erdöl und Erdgas bewirkt Spannungen in der Erdkruste, die wiederum zu vermehrten Erdbeben und Vulkanausbrüchen führen. Außerdem sinkt der Grundwasserspiegel kontinuierlich.

Aber warum sind diese neuen Entwicklungen verboten?

Weil, wenn die Welt diese Technologien akzeptiert, der Bedarf an Öl und Gas auf ein Zehntel reduziert wird. Dies ist nicht nur eine finanzielle Angelegenheit, es ist eine Frage der Macht, denn wenn man den Zyklus der Produktion von Öl und Gas in Händen hält, managed man damit den Staat. Das heißt, wenn wir uns diese Dinge nur von einem physikalischen oder technischen Standpunkt ansehen, dann ist das falsch. Alle diese Dinge sind politischer und sozialer Natur.

Warum diese Programm noch immer nicht laufen, weil sie immer noch „gebannt“ sind,  können Sie dies in dem Buch von John Coleman nachlesen „The Conspirators‘ Hierarchy: The Commitee of 300“. Dieses Buch wurde vor 25 Jahren geschrieben.  Es beschreibt die Geschichte der kontrollierten Kalten Fusion in den USA, wo in den 90er Jahren die Dinge anfingen, sich zu entwickeln. Aber es geschah im Geheimen. Dutzende von Unternehmern und Erfindern wurden physisch eliminiert.

In Ihren Vorträgen haben Sie auch über ein einzigartiges Heiz-System in Weißrußland gesprochen.

Es ist ein Vortex-Heizgenerator von Potapov. In seinen letzten Vorträgen auf internationalen Konferenzen sprach er davon, wie die Energie produziert wird. Es handelt sich nicht nur um Kalte Fusion, sondern es ist ein Nebenprozeß in derartigen Systemen. Mithilfe derartiger Systeme werden verschiedene Institutionen in Weißrußland beheizt – und das schon seit zwanzig Jahren. Aber Weißrußland ist unglücklicherweise unter Druck. Zu seiner Zeit hat Lukaschenko versucht die Technologie zu entwickeln und sogar zu exportieren – aber, ihm wurde verboten dies zu tun. Nun werden auch in Weißrußland derartige Systeme unterdrückt.

Aber sie könnten genutzt werden um landwirtschaftliche Produktionen in ungeeigneten Landstrichen zu ermöglichen, sogar in der Arktis oder in der Wüste. Alles in allem können wir mit diesen Systemen nicht nur Energie produzieren, sondern auch billiges Wasser direkt aus der Luft. Indem wir die Vortex-Methode nutzen, ist es möglich die Luft unter den Taupunkt abzukühlen und Dutzende, hunderte Tonnen von Wasser zu gewinnen. Wir könnten derartige Anlagen an den abgelegensten Orten der Welt installieren. Das Wasser ist sauber – wenn es durch eine Schicht Sand und Kalkstein geleitet wird ist es trinkbar.  Tatsächlich ist es also Regenwasser.

Es ist ein einfacher Weg alle Energieprobleme, alle Umweltprobleme und alle Probleme der Landwirtschaft zu lösen. In der Tat sind derartige Technologien in der Lage, die gesamte Weltbevölkerung zu ernähren.

Kann der E-Cat von Andrea Rossi zu diesen Technologien beitragen?

Vor drei Jahren wurden Neuigkeiten über Rossi in den Medien verbreitet. Das führte dazu, dass die Ölpreise fielen. Der Reaktor von Rossi nutzt Nickel-Puder, welches aufgeheizt wird und zu einer kalten Fusion führt. Einige hundert Gramm dieses Nickel-Puders reichen aus, ein großes Haus Dutzende von Jahren zu beheizen. Können Sie sich vorstellen wie groß diese Energie ist? Dasselbe System kann auch in Fahrzeugen genutzt werden, überall. Mit einem ausreichenden Investment in Zeit und Geld könnte Rossi jegliche Energie mit kalter Fusion herstellen. Aber was passierte: Rossi hielt vor zwei Jahren eine Konferenz in der Schweiz ab. Dann geschahen seltsame Dinge. Er und sein Stab wurden in die USA evakuiert. Sie wissen, sie wurden gezwungen entweder  für das Pentagon oder für den Secret Service zu arbeiten. Dies ist das Benehmen, das Amerka gegenüber Erfindern an den Tag legt. (Ich erinnere daran, dass auch dem Erfinder der SunCell ein Patent erteilt - und auf anonymen Einspruch hin wieder entzogen wurde. Eine eindeutig politische, wahrscheinlich geheimdienstliche Entscheidung)

Was gibt es noch: Das Problem des E-Cat wurde schon früher gelöst. 1958 baute Filimonenko einen gleichen Generator. Ein entsprechendes Programm wurde im Energiesektor der Sowjetunion realisiert und auch in der Raumfahrtindustrie. Ein Programm namens „Three K“ wurde vertraulich entwickelt. Die Akademiker Karchatov, Korolev und Keldysh (3 K) wurden wahrscheinlich die Kuratoren des Programms. Diese drei Akademiker starben unter seltsamen Umständen. Das Programm hätte den gesamten Energiesekor transformieren können und hätte unter Umständen den desaströsen Zerfall der Sowjet-Union verhindert.

„Japan wurde für den Versuch bestraft, derartige Technologien zu implementieren und sich vom Import der Rohstoff-Monopole unabhängig zu machen.“

Wo wurden noch derartige System ausprobiert?

Sie wurden in vielen Ländern getestet. Die schlimmste Geschichte geschah in Japan. Vor mehr als dreißig Jahren wurde dort ein Magnetmotor mit Namen „Minato Wheel“ entwickelt. Minato ist der Vorname des Erfinders. Auf der Basis dieses Motors wurden Fahrzeuge entwickelt.  Es begann die Produktion eines Motorrads mit Namen „Sumo“. Dabei nutzten sie ein kleines portables Gerät, welches den Motor startete. Er setzte das Motorrad in Bewegung, wobei dann das Hinterrad durch einen Magnetmotor angetrieben wurde. Solch ein Motorrad fuhr ohne jeglichen Verbrauch. Tatsächlich wurde es auch verkauft. Und japanische Politker (der Finanzminister war Takenaka) war so naiv zu glauben, das würde die Japaner von der Abhängigkeit der Rohstoffmärkte befreien. Sie beschlossen, die Sache durchzuziehen.

Toyota entwickelte Elektroautos, basierend auf diesem Prinzip. Aber was war die Folge? Japan wurde erpresst, den Prinzipien des Internationalen Währungsfonds zu folgen. Japan wurde darann erinnert, dass es unmöglich sei, derartige Technologien zu entwickeln. (Sh. auch mein Update vom 12.10.15 "Die Weltbank sorgt sich um die wirtschaftlichen Folgen einer Umstellung der Karbon-erzeugenden Energie hin zu anderen Energieformen")

Bedeutet das, dass diese Technologien durch eine kleine Minderheit von Menschen verhindert werden?

Das Buch „The Komitee of 300“ von John Coleman beschreibt im Detail welches die  Hauptgründe für den Bann dieser Technologien sind: Die Idee einer neuen Weltordnung. Das bedeutet, es soll  eine globale Sklaven-Gesellschaft geben und nur eine dünne Schicht von Sklaven-Haltern. Den Sklaven sollen Mikrochips eingepflanzt werden damit sie voll kontrollierbar sind. Aber wenn dem Menschen (mit neuen Technologien) eine solche Kraft verliehen wird, wird er neue Gebiete erschließen. Die Russen werden beginnen Sibirien zu entwickeln, den hohen Norden, sie werden Gewächshäuser bauen und so weiter. Das kann man doch nicht so einfach geschehen lassen! Sie wollen den Menschen nicht erlauben unabhängig zu werden, sonst werden sie sich weigern Sklaven zu sein. Deshalb ist eine solche Weltordnung mit diesen Technologien nicht kompatibel.

Sie erlauben die Entwicklung der Informationstechnologie nur, um ein weltweites KZ zu errichten.

Gibt es „verbotene“ Wissenschaft nicht nur auf dem Gebiet der physikalischen Entdeckungen?

Nein, es gilt für alle Zweige der Wissenschaft, weil alle Industrien unter internationaler Kontrolle sind. In Rußland ist die Wissenschaft nicht so frei wie zu Zeiten der Sowjetunion, weil sie auf internationale Zuschüsse angewiesen ist. Aber wer gibt die Richtung vor? Internationale Monopole, welche ihnen nicht erlauben sich in irgendeiner Weise für Tabu-Themen zu engagieren. Dies gilt nicht nur für Themen der Physik, sondern auch für die Chemie, Biologie und Sozialwissenschaften. In den Sozialwissenschaften ist die Situation sogar schlechter. Dies hat den einfachen Grund, weil die maßgeblichen Clans die Fortschreibung der Geschichte in ihrem Sinne erwarten. Das war immer so und so ist es auch jetzt.

Anmerkung: Den Hinweis auf diesen Artikel habe ich aus http://tweetedtimes.com/v/12126 einem Artikel von Vessela Nikoleva

die auch ein Buch über Andrea Rossi geschrieben hat:

Diesen Artikel über das Inteview von Sergey Sall überführe ich später in ein eigenes Kapitel im Hauptmenü.

Weitere Anmerkung: Die von Sergey Sall erwähnten Bausätze kann man tatsächlich im Internet bestellen. Ich habe vor einigen Jahren ein solches Angebot im amerikanischen Blog "Peswiki" gesehen. Es wurde dort als einziges auf dem Markt verfügbares Gerät zur Kalten Fusion bezeichnet. Wer sich interessiert möge dort bitte recherchieren. Auf keinen Fall ist es wohl ratsam, den Brennstofftank des eigenen Autos mit Wasser zu befüllen, das mag einmal bei einem alten russischen Auto funktioniert haben, aber sicher nicht bei Autos heutiger Konstruktion. Was vielleicht auch nicht ganz klar wurde: Es geht nicht um die "Verbrennung" von Wasser, sondern von im Wasser enthaltenen Wasserstoff. Und für diese Verbrennung benötigt man nicht Wasser, sondern es reicht die Luftfeuchtigkeit. Deshalb ist die Modifikation des Lufteinlasses wohl die wesentliche Änderung am Motor.

Update 14.2.17

Im Abschnitt "LENR-Auswirkungen auf den Verkehr" hatte ich schon vor längerer Zeit angekündigt, dass insbesondere Helikopter von LENR profitieren könnten. Helikopter haben ja gegenüber Flugzeugen den entscheidenden Vorteil, keine Start- und - Landebahnen zu benötigen. Aber sie verbrauchen gegenüber Flugzeugen  ein Vielfaches an Energie. Wenn aber durch LENR dies in Zukunft nur noch eine untergeordnete Rolle spielen sollte?  Besonders Airbus und die Chinesen machen zunehmend Experimente mit Helikoptern, die über Elektromotoren verfügen. Elektromotoren haben den Vorteil, dass der komplizierte zentrale Antrieb des Hubschraubers mit Verbrennungsmotoren entfällt. Helikopter mit theoretisch unbegrenzt vielen Rotoren sind möglich, machen das Fliegen sicherer und wesentlich einfacher.

Noch werden die Fluggeräte durch Batterien oder vielleicht Brennstoffzellen gespeist - aber die Zukunft ist eindeutig LENR. Der Energie-zehrende Flug des Helikopters mit anderen Energiequellen macht nur auf Kurzstrecken Sinn. Aber auch das ist ja ein Zukunftsmarkt und könnte den Straßenverkehr, insbesondere in Großstädten, entlasten.

Schon im Mai 2016 sagte Airbus-Chef Enders dies in einem Interview in der Bild-Zeitung (und niemand hat das so recht zur Kenntnis genommen):

Schon im Januar 2016 gab es das erste Bild einer Personen-befördernden Drohne aus China:

...und genau diese Drohne soll jetzt in Dubai im Alltagsbetrieb getestet werden:

Quelle: http://www.n-tv.de/der_tag/22-32-Das-war-Montag-der-13-Februar-2017-article19699384.html

Enders war also mit seiner Einschätzung "in weniger als 20 Jahren" wohl etwas zu pessimistisch. Wenn man sich vor Augen führt, mit welcher Geschwindigkeit in China die Elektrifizierung des Straßenverkehr vorangeht, kann man sich schon jetzt ausmalen, wie schnell wir dort elektrische Lufttaxis ohne Piloten sehen werden.

Wesentlich schwungvoller als bei Airbus geht es bei dem deutschen Star-Up "Volocopter" zu. http://e-volo.com/

Die Firma gibt an, dass es sich um den weltweit einzigen zugelassenen "Multicopter" handelt. Auch sonst gibt es auf der Webseite viele erstaunliche Informationen und Bilder. Mir kommt dabei der Gedanke, dass sich hier etwas abspielt, was eine Parallele bei den Elektro-Autos hat: Die deutsche Post hat sich in ein Start-Up eingekauft, das nun elektrische Post-Autos in Serie produziert. Der Grund ist, dass die "Großen" der Branche nicht schnell genug den "Dreh" kriegen.

 

Update 13.2.17

Die amerikanische Marine ist eine der treibenden Kräfte zum Thema LENR. Schon die erste 1-MW-Anlage von Rossi wurde von der US-Marine aufgekauft. Zu verlockend ist es, zur See weltweit ohne Nachschub-Probleme für Treibstoff operieren zu können, wie es bis heute nur mit Atom-Flugzeugträgern und Atom-U-Booten möglich ist.

"NAVSEA" hat eine Übersicht herausgegeben, welche LENR-Patente bereits erteilt wurden. (Die Aufstellung ist nicht mehr aktuell, inzwischen gibt es weitere erteilte Patente)

Die dort aufgeführte Purratio-AG ist auch in Deutschland tätig, stellt m. W. selbst aber keine LENR-Geräte her. Die LENR Patent-Anmeldungen schätze ich auf ca. 30 bis 100. Teilweise dauern die Verfahren über 10 Jahre.

Die Aufstellung schließt mit der Bemerkung: Feststellung: Die Tür zu Patenten ist für Erfinder nicht länger zugeschlagen, sogar nicht in den USA. - Ganz klein steht unten noch zu lesen: (Diese Grafik ist).. Freigegeben für die Öffentlichkeit, die Weitergabe ist nicht limitiert.

Wenn dort steht: ....."sogar in den USA", dann geschieht das nicht ohne Selbstkritik, denn die USA haben LENR über Jahrzehnte behindert. Der "Petro-Dollar" war und ist ein zu wertvoller Schatz. - Der deutsche Mainstream in Politik und Wissenschaft ist diesem "Bann" bis heute brav gefolgt, nicht realisierend, dass der LENR-Zug international schon geraume Zeit abgefahren ist...auch in den USA.

 

Update 12./13.2.17

Es gibt auch ein Update bei Brilliant-Light-Power.

 

Update 12.2.17

Ein  ausgezeichnetes (älteres) Erklärungsvideo zur Kalten Fusion, mit deutschen Untertiteln:

 

 

Update 11.2.17

Die nachstehende ("brandneue") Veröffentlichung könnte man (etwas respektlos) die aktuelle "LENR-Bibel" nennen:

Hier haben sich führende Forscher zusammengetan, um den "Stand der Technik" von LENR zu dokumentieren. Was auffallend ist: Sie nennen die Technik uneingeschränkt "Kalte Fusion". Was weiter auffällt: Es fehlt Andrea Rossi, der traditionell lieber Einzelkämpfer bleibt, es fehlen die Russen, die schätzungsweise mindestens "so weit sind" wie der Rest der Welt - und es fehlen die Japaner und "Schweden", aus welchen Gründen auch immer.

Die Ausarbeitung beleuchtet umfassend alle Aspekte der Kalten Fusion und dokumentiert sie auf insgesamt 78 Seiten. Das Dokument können Sie hier einsehen/laden: BiberianJPjcondensedu.pdf

Hier einige kleine Auszüge. Grafik 8: Hier ist ein LENR-Generator schematisch zu sehen: Der elektrische Energiefluß ist blau dargestellt, der Hitzefluß hellbraun. Unter 1. finden wir den Stromfluß, der für die Erregung der Nuklearreaktion benötigt wird. Diese Erregungsenergie (ich denke in Form elektromagnetischer Schwingungen) wird unter 2 an den Reaktor "weitergerreicht". Unter Punkt 3 drei sieht man, dass der Reaktor auch Abwärme erzeugt, die nicht zur Stromproduktion verwendet werden kann.Unter 4 wird die Hitze zum Generator transportiert. Auch die Generatoren erzeugen Abwärme (5) aber das Gros der Hitze wird (unter 6) in Elektrizität umgewandelt, die schließlich exportiert wird. Ein Teil der elektrischen Energie fließt zurück um als "Erregungsenergie" verwendet zu werden. (1)

Nächste Grafik "Figure 2":  Hier ist die Beziehung der erzeugten Hitze  zu den verschiedenen Methoden der Umwandlung in Bewegungsenergie gezeigt: Ganz oben der sog. "Carnot-Zyklus", ein theoretisches Modell der maximal erreichbaren Bewegungsenergie, gleiches gilt für den sog. Ericsson-Kreisprozeß, der ebenfalls nicht auf eine bestimmte Technik abhebt. Anders ist das beim Sterling-Motor, der immerhin 60 % der theoretisch möglichen Bewegungsenergie erzeugt. ORC - steht für "Organic Rankine Cycle", ein spezielles Verfahren für Dampfturbinen, die mit besonders niedrigen Temperaturen "auskommen". Das thermoeletrische Verfahren ist die direkte Umwandlung von Hitze in elektrische Energie (und umgekehrt), wie wir sie in einfachster Form z. B. von elektrische Kühltaschen kennen, die mit sog. "Peltier-Elementen" arbeiten. Thermoelektrische Verfahren entwickeln sich ständig weiter und sind für LENR deswegen attraktiv, weil sie keine beweglichen Teile haben. - Weiterin ist die konventionelle Dampfturbine eingeordnet und zum Schluß die Gasturbine. Alle Verfahren sind hier nach ihrer Effizienz sortiert und es zeigt sich, dass der Sterling-Motor die "Methode der Wahl" ist.

 

Die "Figure 3" zeigt die Beziehung zwischen dem "COP" (Coeffizient of Productivity) und den verschiedenen Heizkurven. ("Z-Value" ist im englischen Wikipedia erklärt)

 

Diese Ausarbeitung ist wiederum ein "Geschenk" an die LENR-Gemeinde und wird gemeinsam mit der Ausarbeitung von Mosier-Boss MosierBossinvestigat.pdf und dem Lugano-Report LuganoReportSubmit.pdf die Akzeptanz von LENR beträchtlich erhöhen.

 

 

Update 10.2.17

Ein LENR-Pionier und Weggefährte von Andrea Rossi, Francesco Piantelli, hat ein weiteres Patent in den USA angemeldet:

Piantellis Tochter Silvia soll ebenfalls sehr aktiv sein und enge Verbindungen in die USA haben.

Gegenstand der Erfindung ist die Vorbereitung und Behandlung der Füllung eines LENR-Reaktors, die Druckverhältnisse, die Vorbehandlung der Substrate usw.  Eine Übersetzung ist hier müßig, die Formulierungen sind zu kompliziert....

...deswegen belasse ich es beim Titel der Erfindung. - Interessant ist, dass es erst gestern veröffentlicht wurde.....

.....nachdem es bereits 2008, bzw. 2009 angemeldet wurde.

Über die Erteilung des Patents ist damit noch lange nicht entschieden. Das gesamte Dokument ist hier einsehbar: http://appft.uspto.gov/netacgi/nph-Parser?Sect1=PTO2&Sect2=HITOFF&u=%2Fnetahtml%2FPTO%2Fsearch-adv.html&r=1&p=1&f=G&l=50&d=PG01&S1=20170038095.PGNR.&OS=dn/20170038095&RS=DN/20170038095

 

Update 9.2.17

Weiter mit Boeing. Ich hatte verschiedentlich über LENR-Aktivitäten der NASA, Lockheed-Martin und Airbus berichtet. Bei Boeing war die Sache nicht ganz klar. Das ändert sich aber gerade. Im Rossi-Blog schreibt Michelangelo De Meo an Rossi: (Sinngemäß übersetzt, gekürzt) "Hallo, Dr. Rossi, es scheint das Boeing an der kalten Fusion arbeitet. Boing betreibt ein Patent zu einem Laser-unterstützten Kernfusions-/Spaltungs Triebwerk. (Das ist nun wirklich unmöglich!)

Laser fusionieren Wasserstoff, bewirken damit die Spaltung von Uran, was gleichzeitig Elektrizität generiert. - Boeing hat dafür tatsächlich ein Patent erhalten - das ist kein Witz! "

 

Ähnlich überrascht reagiert "ars Technica":

Unter diesem Link sind noch drei weitere Grafiken zu sehen: https://arstechnica.com/cars/2015/07/boeing-patents-laser-powered-fusion-fission-jet-engine-for-airplanes-spacecraft/

Die Original-Patentschrift von Boeing ist hier: Patent Boeing 2015.pdf

 

Update 8.2.17

Es gibt eine kurze Meldung bei Innova-Tehno.

 

Update 8.2.17

Im Rechtsstreit Rossi gegen Industrial Heat gibt es ein interessantes Detail:

....es ist nämlich die Firma Boing erwähnt. Es geht um eine Anhörung, die für den 9.2.17 geplant ist.  Die Kläger ersuchen um eine "Protective Order", was man so verstehen kann, dass Informationen nicht an die Öffentlichkeit gelangen sollen. Soweit die Vermutung. Welche Rolle Boing tatsächlich spielt, ist schwer zu erahnen. Es war aber schon einmal die Rede davon, dass der E-Cat auch für Jet-Antriebe geeignet sein könnte. Aber: Das sind Spekulationen.  Quelle: http://www.e-catworld.com/2017/02/08/rossi-vs-industrial-heat-how-is-boeing-involved/

 

Update 6.2.17

Der Fehnblog ist ab sofort auch unter der Domain http://coldreaction.net/ erreichbar. Beide Namen laufen eine ganze Weile parallel, aber irgendwann werde ich auf den Namen "Fehnblog" wohl verzichten. Zu dieser Entscheidung hat, dankenswerterweise, ein Leser mit vielen guten Argumenten beigetragen. - Domainnamen im Zusammenhang mit LENR oder Kalter Fusion sind kaum zu bekommen. Zu "Kalter Reaktion" bin ich dann gelangt, weil der Begriff "Kalte (Kern) Fusion" ja umstritten ist. Dagegen ist die Tatsache, dass es eine "Kalte (Kern) Reaktion" gibt, unbestritten.

Um die Seite etwas mehr zu fokussieren, habe ich die Rubrik mit politischen Themen herausgenommen. Kleine Ausflüge in verwandte Energiethemen bleiben erhalten.

Auch das Äußere werde ich nach und nach anpassen und vielleicht ein bißchen "technischer" oder "futuristischer" aussehen lassen. - Schaun wir mal.

 

Update 6.2.17

Der nachfolgende Artikel stammt aus dem Jahre 1926 und liest sich wie eine Gebrauchsanleitung zur Konstruktion des E-Cat von Andrea Rossi. Die wichtigen Stellen habe ich rot gekennzeichnet: .....in höchstem Maße energieliefernd....es ist gar nicht sicher, dass überhaupt Energie zugeführt werden muß....katalytisch beschleunigt. Quelle: http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/cber.19260590860/abstract
Der gesamte Artikel kann dort (kostenpflichtig) heruntergeladen werden.

Was daran gehindert hat, diese Forschungen weiter zu verfolgen, liegt auf der Hand: Zum einen hatten wir politisch unruhige Zeiten und zum anderen hätten durch eine neue billige Energiequelle die Kohleregionen Ruhrgebiet,  Saarland und die Lausitz mittel- und langfristig ihre wirtschaftliche Basis verloren. Von solch einer politisch brisanten Angelegenheit ließ man wohl besser die Finger.

 

 

 

Update 5.2.17

Es gibt ein wichtiges Update bei Innova Tehno.

 

Update 5.2.17

Hinter dieser dekorativen Überschrift verbirgt sich die Einladung zu einem LENR-Seminar in Russland (mit Google-Translater übersetzt)

Einladende sind: Die russische physikalische Gesellschaft, die russische Kern-Gesellschaft, die russische chemische Gesellschaft, die physikalische Fakultät der Lomonosv-Universität, die russische Universität der Völkerfreundschaft und der Ausschuss für die Kugelblitzforschung der russischen Akademie der Naturwissenschaften.

Die Tagung findet vom 17.-24. September 2017 im Olympiadorf in Sotchi statt. Titel der Veranstaltung: "24. russische Konferenz über kalte Kernumwandlung (Transmutation von Elementen) und Kugelblitze". Das Konferenzprogramm umfasst Vorträge zu den Bereichen:

1. Experimentelle Untersuchung der kalten Fusion (bzw. Umwandlung chemischer Elemente) und des Kugelblitzes

2. Theoretische Modelle dieser Phänomene

3. Ansätze und soziale Aspekte dieser Erscheinungen

Quelle:

http://lenr.seplm.ru/konferentsii/s-17-po-24-sentyabrya-2017-goda-v-pansionate-olimpiiskii-dagomys-24-ya-rossiiskaya-konferentsiya-po-kholodnoi-transmutatsii-yader-i-sharovoi-molnii

Im weiteren Text sind genaue Angaben zu Zeit, Ort und Kosten der Veranstaltung gemacht. Sicher wird von hier niemand dort hinfahren. Weshalb ich die Veranstaltung dennoch erwähne ist, dass es in Deutschland keine derartigen Veranstaltungen gibt, zu denen man hinfahren könnte.

In Rußland kommt regelmmäßig das "Who is Who" der Wissenschaft zusammen, wenn es um LENR geht. Bei uns gibt es dagegen eine ZDF-Sendung "Frag' den Lesch" zum Thema Kalte Fusion, wo, offensichtlich ohne sachkundige Recherche, mit Blick auf Pons und Fleischmann gesagt wird, die kalte Fusion gäbe es nicht. Das ist der Wissensstand (bis auf rühmliche Ausnahmen) in Deutschland. Über 30 Jahre zurück und ständig auf dem falschen Argumentationspfad.

Man möchte die Damen und Herren schütteln: "Liebe Leute - es geht nicht darum, ob es kalte Fusion gibt oder nicht, es geht darum, dass man dass man mit dem Phänomen LENR unendliche und saubere Energie herstellen kann und das bei dieser Gelegenheit die Transmutation chemischer Elemente stattfindet! - Wenn Saudi-Arabien sich dieser Forschung nicht widmet, kann man das verstehen - bei Deutschland nicht.

 

Update 4.2.17

Hier gibt es nun eine Grafik über die Entwicklung des COP (Coeffizient of Productivity) bei der 1-MW-Anlage von Andrea Rossi während des 1-Jahres-Tests. Quelle: Rossi-Blog, http://www.rossilivecat.com/
die Grafik wurde von Gerard McEck angefertigt.

 

Update 3.2.17

Das Triangel-Business-Journal schreibt (teilw. sinngem. übersetzt, gekürzt) "Ungeachtet des Rechtsstreits - Industrial Heat setzt seine Mission fort, sagt der Investor (Tom Darden). Die Arbeit an der Technologie der Kalten Fusion geht weiter, auch wenn manche Wissenschaftler nach wie vor skeptisch sind, dass sie möglich ist. (Ständig dieselbe dümmliche Argumentation: Es geht nicht darum, ob eine Fusion stattgefunden hat, es geht um die Gewinnung von Energie.)

Tom Darden steht hinter dem Clean-Tech Unternehmen 'Industrial Heat'. Darden sagt, er hoffe, seine Firma werde der Welt einen neuen Weg zur Energiegewinnung zeigen - ohne Kohle. Wenn es funktioniert, haben wir - vom Standpunkt der schädlichen Emissionen her gesehen - eine neue Welt.

Darden ist nicht gewillt, sich durch den Rechtsstreit mit Andrea Rossi in seiner Mission aufhalten zu lassen.

Rossi gibt an, den sog. E-Cat erfunden zu haben, eines Gerätes, das durch eine niedrigenergetische Reaktion grüne Energie erzeugen kann. Er beschuldigt Darden, ihm 89 Mill. $ an Lizenzgebühren zu schulden. Darden dagegen behauptet, Rossi's Technologie habe nie wie behauptet funktioniert.

Darden berichtet, er habe alternative Möglichkeiten an LENR-Technologien, die er verfolge. Es böten sich rund ein Dutzend Technologien an, wovon er die Hälfte in nähere Erwägung ziehe. Sein Management fühle sich 'zunehmend gut'."

Der Artikel beschreibt die Lage zwischen Industrial Heat und Rossi recht gut. Industrial Heat will die LENR-Technologie unbedingt, mit oder ohne Rossi. Das Problem für IH ist nur, dass Rossi die bessere Technologie hat. Selbst wenn IH den Prozeß halbwegs übersteht - Rossi hat die Lizenz gekündigt! Es nützt auch nichts, dass Rossi aus allen Rohren beschossen wird - seine Technologie spricht für sich.

Es wird spannend, wie das Gericht (irgendwann im Spätsommer) entscheiden wird. Es geht nicht darum, ob LENR kommt oder nicht, es geht letztendlich nur darum, wer damit Geld verdient. LENR kommt so oder so.

Quelle: http://www.bizjournals.com/triangle/news/2017/02/01/despite-lawsuit-industrial-heat-continues-mission.html

 

Update 2.2.17

Darauf haben wir lange gewartet: Wie waren die Ergebnisse des Langzeit-Tests der 1-MW-Anlage? Rossi hatte immer darauf verwiesen, diese Unterlagen müßten zunächst dem Gericht vorgelegt werden. Nun sind die Unterlagen bei Gericht vorgelegt und auch an die Öffentlichkeit gelangt. Quelle: http://www.e-catworld.com/2017/01/31/rossi-vs-ih-et-al-rossis-team-publishes-daily-valuation-of-energy-multiple-for-1-year-e-cat-plant-test-claiming-cop-63-139/

Den Gerichtsunterlagen wurde ein Abschlußreport beigefügt, Anlage 2:" Tägliche Beurteilung der Energievermehrung, der einen täglichen Bericht über die zugeführte und produzierte Energie der E-Cat-Anlage darstellt, einhergehend mit Informationen über die Temperatur, den Dampfdruck und den Wasserfluß. Am Schluß wird täglich dargestellt, wie hoch der COP war (Coeffizient of Productivity - Verhältnis der zugeführten zur produzierten Energie). Entsprechend diesen Unterlagen war der COP ständig über 63, bis 139." (Übersetzung teilw. sinngemäß, gekürzt)

Hier ist ein einzelnes Blatt aus den Gesamtunterlagen:

Alle Aufstellungen finden Sie hier: 1-Jahres- Test Daten.pdf


Update 1.2.17

Es geht weiter mit den LENR-Patentanmeldungen:

Meine, möglicherweise unpräzise, Übersetzung: Hier wird eine Methode gezeigt,  mit welcher kontinuierlich schwere Elektronen hergestellt werden können. Mit ihrer zusätzlichen Masse können sie von Wasserstoff-Ionen eingefangen werden und damit Neutronenfluß erzeugen. Dieser kann optional dazu genutzt werden, niedrigenergetische Nuklearreaktionen anzuregen und zu erhalten. - Diese Methode basiert auf dem physikalischen Phänomen der lokalen Plasmon Resonanz.

Hier ist das gesamte Dokument als PDF-Datei: EP_000003076396_A1_all_pages (002) Schiavon, Mauro.pdf

 

Update 31.1.17

Hier geht es um eine Auflistung von Veranstaltungen und Veröffentlichungen der George Washington Universität. Prof. David Nagel ist als Mit-Autor des folgenden Papiers genannt: "F. Scholkmann, D. J. Nagel und L. G. DeChiaro: Elektromagnetische Emissionen im Bereich von kHz zu GHz in Verbindung  mit der Hitzeproduktion während elektrochemischer Ladung von Deuterium in Palladium. Eine Zusammenfassung und Analyse von Ergebnissen, die von verschiedenen Forschergruppen beobachtet wurden."

Publiziert wurde der Artikel im "Journal of Condensed Matter Nuclear Physics, Ausgabe 19 von 2016". Das gesamte Dokument ist hier zu finden (343 Seiten !) http://www.lenr-canr.org/acrobat/BiberianJPjcondensedr.pdf

Man kann beobachten, dass die Forschung zur kalten Fusion/LENR zunehmend zum Alltag der Hochschulen in den USA wird.

Quelle: https://www.seas.gwu.edu/january-17-22-2017

 

Update 30.1.17

Vom 5.-9 Juni findet der zwölfte Workshop für Anomalien in Wasserstoff-geladenen Metallen statt. Neben Airbus nimmt diesmal auch die Japan CF-research Society teil. CF steht für Kalte Fusion. Es ist interessant zu lesen, was JCF auf ihrer Webseite schreibt: (sinngem. übersetzt, gekürzt) "Es gibt zwei Motivationen für die Gründung von JCF: Die Existenz der sog. kalten Fusion wird nicht breit zur Kenntnis genommen und nur sehr wenige Forscher beschäftigen sich damit. Außerdem erfordert die kalte Fusion einen interdisziplinären, multidisziplinären Ansatz. Es müssen Wissenschaftler aus den verschiedensten Bereichen zusammenkommen, die das normalerweise nicht tun. - In den vergangenen Jahren haben viele Experimente gezeigt, dass das Phänomen (Kalte Fusion) existiert." Es wird spannend, die Tagesordnung und die Rednerliste zu sehen.

Die Organisation HERA ist ebenfalls neu dabei, sie heißt vollständig "Hydrogen Energy Research Agency" - eine Webseite konnte ich bisher nicht finden.

 

Update 29.1.17

Zweifel an der sog. "heißen Fusion" gab es schon von Beginn an. Ausführlich habe ich u. a. darüber im Abschnitt "LENR-die geniale Erfindung - im Mainstream unwillkommen" berichtet. Seit Jahrzehnten verschlingt diese Technologie Milliarden, zu 100 % erfolglos. "Nature" titelt nun: "Forscher sind geschockt über den Plan von UK aus der EU-Nuklear-Agentur auszusteigen."  Die Bestätigung der englischen Regierung zu dieser Entscheidung kam erst kürzlich, am 26. Januar. Der Austritt aus "Eurotom" ist Teil des Brexit.

Dieser Schritt könnte auch die Beteiligung Englands am weltgrößten Fusionsprojekt ITER in Cadarache in Frankreich in Frage stellen.

http://www.nature.com/news/researchers-shocked-at-uk-s-plan-to-exit-eu-nuclear-agency-1.21388

 

Update 28.1.17

Am 13.1.17 hatte ich über den neu gegründeten "Stanford Energy Club" berichtet. Vor drei Tagen hat nun das angekündigte "Kickoff-Meeting" stattgefunden. Referenten stammten aus dem Umfeld Brillouin-Energy und Stanford-Research-Institute. Außerdem trat ein Referent vom Martin-Fleischmann-Memorial-Project auf.

Hier gibt es nun ein Video der gesamten Veranstaltung. Anmerkung: Die Ton- und Bildqualität ist nicht hervorragend:

Hier eine Zusammenfassung: Zunächst gab es eine Übersicht über die LENR-Aktivitäten in den USA, in Asien, mit einem speziellen Blick auf Japan, zunächst auf die beteiligten Gruppen:

und dann auf das formulierte Ziel:

"Wir wollen vor den olympischen Spielen im Jahre 2020 LENR-Geräte auf den Markt bringen. Unser gemeinsamer Traum ist, der Welt diese saubere Energiequelle zur Verfügung zu stellen."

Auch die LENR-Forschung in Indien findet Erwähnung. Besonders aber beschäftigt man sich mit Rußland.

"LENR und die begleitende Forschung in Rußland scheint variantenreicher zu sein und akademisch weniger umstritten als in den USA. Es gibt wahrscheinlich mehr Fortschritt als man aus dem Internet ersehen kann, wohl auch, weil die Berichterstattung darüber von Regierungsstellen restriktiv behandelt wird. Die englische Sprache wird selten genutzt und die Übersetzung ist schwierig."

Weiterhin findet die Zuammenarbeit von Rußland und der Ukraine auf dem Gebiet der biologischen Transmutation Erwähnung.

Breite Erwähnung erfährt Leif Holmlid mit seinen Forschungen. - Es ist kurz erwähnt, dass eine deutsche Gruppe an der Versuchen von MFMP mitarbeitet.

Es wird auch auf die LENR-Forschung in Europa allgemein Bezug genommen, besonders in Italien. Rossi wird nur am Rande erwähnt, Airbus mit seinen umfangreichen Forschungen ebenfalls nicht. Auch die marktnahen Ergebnisse von Brilliant-Light-Power finden keine Erwähnung.

Man kommt zu folgendem Schluß:

"Zahlreiche Experimente in verschiedenen Laboratorien in vielen Ländern bestätigen Überschuss-Energie in thermischen Nickel-Hydrogen Systemen; Mehrfach wurde Hitze oberhalb möglicher chemischer Prozesse erzielt. - Experimente mit Nickel-Hydrogen Systemen zeigen über lange Zeiträume Überschussenergie und es werden Veränderungen bei den Elementen und der Isotopen-Komposition gefunden. Dies läßt vermuten, dass die hohe Überschußenergie aus diesem System auf Transformationen auf nuklearer Ebene zurückzuführen sind."

 

Update 28.1.17

Zusätzliche Roadshow bei BLP im Februar. Sh. Abschnitt Brilliant-Light-Power.

 

Update 27.1.17

Hier gibt es zwei neue Patentanmeldungen von Airbus:

Übesetzung /teilw. sinngemäß) "Eine Materialanordnung für einen Fusions-Reaktor, welcher mindestens ein Material enthält, welches so konfiguriert ist, dass es als schaumartiges Trägermaterial für eine kondensierbare Bindung und Fusion von Wasserstoff dienen kann. Das Trägermaterial enthält positiv geladene Räume für die Kondensation von Wasserstoffatomen, kleine Poren um dass Kondensat aufzunehmen. Dadurch wird die Kondensation beschleunigt, nachdem Atome oder Moleküle eingedrungen sind. Außerdem gibt es große Poren, die einen Katalysator in die kleinen Poren befördert. Desweiteren ist eine Methode zur Produktion dieser Materialanordnung beigefügt."

Der gesamte Text ist hier zu lesen: http://appft.uspto.gov/netacgi/nph-Parser?Sect1=PTO2&Sect2=HITOFF&u=%2Fnetahtml%2FPTO%2Fsearch-adv.html&r=1&p=1&f=G&l=50&d=PG01&S1=20170025191.PGNR.&OS=dn/20170025191&RS=DN/20170025191

 

Hier ist die zweite Patentanmeldung von Airbus:

Sinngemäße Übersetzung: "Eine Methode und Gerät zur Generierung und Fusion von ultra-dichtem Wasserstoff. Molekularer Wasserstoff wird in mindestens eine Hohlraum geführt und katalysiert, wo die Aufspaltung und Kondensation des molekularen Wasserstoffs angestoßen wird um dadurch einen ultradichten Wasserstoff zu bilden. Dieser ultradichte Wasserstoff wird entweder Druck ausgesetzt oder einer elektromagnetischen Strahlung um eine Fusion anzustoßen, welche Hitze freisetzt. Der Druck in Form einer mechanischen Resonanz  oder die elektromagnetische Strahlung als elektromagnetische Resonanz verstärkt diesen Effekt. Ein Gerät, um diese Methode auszuführen, ist beigefügt."

Das gesamte Dokument ist hier zu finden: http://appft.uspto.gov/netacgi/nph-Parser?Sect1=PTO2&Sect2=HITOFF&u=%2Fnetahtml%2FPTO%2Fsearch-adv.html&r=1&p=1&f=G&l=50&d=PG01&S1=20170022055.PGNR.&OS=dn/20170022055&RS=DN/20170022055

 

 

Update 26./27.1.17

Was mir nicht bekannt war, worauf mich dankenswerterweise aber ein Leser hingewiesen hat: Siemens hat 1989 nicht einen Moment gezögert, ein Verfahren zur "Kalten Fusion" nach Pons und Fleischmann zum Patent anzumelden:

 

Das gesamte Dokument ist hier einzusehen: https://www.google.com/patents/DE3916397A1?cl=de

 

Update 26./27.1.17

Es gibt ein neues Dokument, welches den Rossi-Effekt wissenschaftlich untermauert:

Das Dokument der Universität von Budapest spricht von "einer Renaissance der niedrig-energetischen Nuklear-Physik."

Der Bericht bezieht sich im wesentlich auf das sog. "Lugano-Gutachten".LuganoReportSubmit.pdf

"Der Elektronen-assistierte Neutronen-Austausch-Prozeß in reinem Nickel, Palladium und Lithium-Nickel-Composit Systemen (in dem Rossi-type E-Cat) wurde analysiert und es wurde daraus gefolgert, dass die Elektronen-assistierte Neutronen Austausch-Reaktion für die kürzlichen Beobachtungen im Rahmen von Experimenten verantwortlich sein könnten."

Schlußfolgerungen: (Letzter Absatz) Zusammengefaßt sind die theoretischen Ergebnisse und deren erfolgreiche Anwendung trotz einiger ungelöster experimenteller Fakten so, dass sie uns folgendes feststellen lassen: Die Untersuchung  geladener Partikel -Elektronen-assistierter Nuklear-Reaktionen, speziell der Elektronen-assistierte Neutronen-Austausch, könnte eine Renaissance auf dem Feld der niedrig-energetischen Nuklear-Physik auslösen.

Hier ist das gesamte Gutachten: Ungarn 1502.01474v3.pdf

 

Update 26.1.17

Ich hatte mehrfach darüber berichtet, dass Airbus an  elektrisch betriebenen Flugzeugen arbeitet.

Hier ist nun eine Zeichnung aus einer Patentanmeldung. Zu sehen ist eine ungewöhnliche Rumpfform mit Tandemflügeln und zwei riesigen Schub-Propellern.

In der Patentschrift ist dazu unter anderem zu lesen:

Hier ist die gesamte Patentanmeldung als PDF: EP14004141NWA1.pdf

Etwa zur gleichen Zeit hat Airbus ein LENR-Patent angemeldet, auszugsweise ist da zu lesen:

Ausdrücklich ist hier die Leonardo-Corporation von Andrea Rossi und  Brillouin-Energy erwähnt und an anderer Stelle ist der Einsatz der Technologie für den Luftfahrzeugbau beschrieben.  Hier ist die Patentanmeldung als PDF: Airbus Patent.pdf

In den Patenanmeldungen ist offen gelassen, was als Antriebsquelle für die Elektromotoren zum Einsatz kommt: Ein Hybrid-Antrieb oder ein Batterieantrieb. In jedem Fall scheint klar zu sein, dass in dem Moment, an dem LENR-Kraftquellen zur Verfügung stehen, auch ein geeignetes Fluggerät vorhanden sein soll. Die gleiche Vorgehensweise finden wir übrigens auch beim Bau von Helikoptern.

 

Update 25.1.17

Business-Line ist eine indische Zeitschrift. BusinessLine on Campus ist wohl die Hochschulausgabe als Blog. Dort erschien nun der folgende Artikel:

"Wissenschaftler haben möglicherweise die 'Kalte Fusion geknackt'.

Eine in Kalifornien ansässige Firma sagt, sie sei kurz davor, ihren Energieerzeuger auf Basis der kalten Fusion an den Markt zu bringen. - Der Autor sagt weiter: Ich habe vielfach über die Möglichkeiten der sauberen, billigen und unerschöpflichen Energiequelle geschrieben - etwas, was die Geopolitik komplett verändern kann."

Leider endet die Vorschau des Hauptartikels hier und man benötigt ein Password um weiter zu lesen. Weil ich nun nicht unbedingt eine Überweisung in Rupien vornehmen möchte und weil ich den dann erlangten Artikel ja auch nicht ohne weiteres publizieren dürfte - warten wir's ab, ob bald mehr zu erfahren ist. An Firmen, die an der Schwelle zu Vermarktung stehen, fehlt es wahrhaftig nicht.

Hinweis von: http://www.scoop.it/t/lenr-revolution-in-process-cold-fusion

 

Update 24.1.17

Hinter diesem LOGO verbirgt sich die Firma Innova Tehno 1043 d. o. o. , Poljanice BB, 10000 Zagreb. http://www.innovatehno.eu/

Von sich selbst sagt die Firma, sie seien eine Gruppe von Forschern auf dem Gebiet "experimental development on natural sciences an engineering".

 

Diese Firma bietet folgendes Produkt an: "Den ersten lieferbaren 'freien' Energie-Generator. Das Gerät IPP7.4 ist ein elektrischer Generator, der eine elektrische Energie von 7350w 220V liefert, ohne dass er irgendeine Energiezufuhr benötigt. Typischerweise nutzt er seine eigene Energie und arbeitet autonom. Dies ist ein völlig neuer Ansatz, elektrische Energie zu produzieren."

So sieht die Zeitplanung aus:

"Der Start der Webseite war am 15.12.16, ab Ende Januar 2017 beginnen die ersten Lieferungen des Produkts, ab März 2017 bieten wir ein weiteres Gerät mit einem Output von 380V (+220V) an, ab Juli 2017 wird überall in Europa ausgeliefert und ab 2018 in der ganzen Welt."

 

 

Es gibt ein Modell "Indoor"

und ein Modell "Outdoor".

100 % freie Energie, keine CO2-Emissionen, 3800 €, 5 Jahre Garantie.

Man kann auch direkt eine Bestellung zu folgenden Konditionen aufgeben:

"Im Moment können wir nur bestimmte Regionen in die Europäischen Union und Australien beliefern, und zwar ungefähr 150 km im Umkreis um unsere Auslieferungsbüros ihres Landes/Region. Ob dies zur Verfügung steht, können Sie an den Markierungen am Ende dieser Seite sehen. Zum Beispiel können wir in einem Radius von 150 rund um München liefern. Dies ist deshalb so, weil wir in diesen Regionen unser geistiges Eigentum/Gerät in Zusammenarbeit mit einer Sicherheitsfirma schützen können. Der Kunde muß Eigentümer des Gebäudes sein, in welchem das Gerät innerhalb eines Jahres installiert wird.

Die Lieferung ist kostenfrei, weil unsere Firma Lieferfahrzeuge benutzt, welche dieselbe Technik nutzen wir unser Generator.

Dies sind die Konditionen für einen Probebetrieb: 30 Tage für einen kostenlosen Probebetrieb. Wenn Sie nicht zufrieden sind und das Gerät für 15 Tage genutzt haben, holen wir das Gerät kostenfrei wieder ab. Wenn Sie es für 16-30 Tage genutzt haben, zahlen Sie einen symbolischen Betrag, so dass wir keinen so großen Verlust haben. Es gibt ja leider Leute, die solch eine Bestellung nur zum Spaß erteilen.

Zahlungsbedingungen: Sie können während oder nach der Probeperiode zahlen, dies ergibt sich aus dem Vertrag, den sie vor der Lieferung per E-Mail erhalten.

Um das Gerät nutzen zu können, brauchen sie einen Mindestraum von: (Länge, Breite, Höhe) 3m x 2m x 2m, trocken und belüftet.

Das Indoor-Modell kostet 3800 €, das Outoor-Modell 4100 €-."

Auf der Webseite gibt es eine ensprechende Auftragsseite.

Die Firma gibt weitere Erläuterungen:

"Das Gerät nutzt Elemente, die wir an anderen Geräten gefunden haben, die diese während der vierziger und fünfziger Jahre genutzt haben, mit einigen Ergänzungen aus neuerer Zeit. Die Geräte kommen in einem geschlossenen Behälter, geschützt und isoliert gegen Geräusche und bewegliche Teile und ist mit einem Alarm-System zum Schutz unseres geistigen Eigentums ausgestattet.

Das Gerät ist konstruiert, um in Privathäusern oder Ferienhäusern oder in kleinen Gewerbebetrieben zu arbeiten. In Fällen der Überflutung schaltet sich das Gerät automatisch ab und hat auch eine Sicherheitsabschaltung bei Überlastung. Das Gerät beginnt wieder zu arbeiten, sobald die abgerufene Leistung reduziert wird.

Das Gerät ist konstruiert, um 24 Stunden am Tag, 7 Tage pro Woche zu arbeiten. Es kann manuell an- und abgeschaltet werden, weil es eine Ersatz-Gel-Batterie enthält mit einer Leistung von 48V/34 Ah.

Der Nutzer/Käufer hat einen Vertrag zu unterzeichnen, wonach er sich verpflichtet, das Gerät für fünf Jahre nicht zu öffnen, was zugleich die Garantie-Periode darstellt. Diese Periode kann für weitere fünf Jahre verlängert werden.

Die Standard IPP7.4 Einheit ist nur für den Gebrauch innerhalb des Hauses geeignet.

Das Gerät IPP7.4H kommt in einer  hermetisch verschlossenen Box und ist für den Einsatz im Freien geeignet. Das Gewicht des Standard Modells IPP7.4 ist ungefähr 95 kg."

Desweiteren gibt das Unternehmen die Eröffnung einer Niederlassung in Australien bekannt:

Anmerkungen: Meine teilweise sinngemäßen und gekürzten Übersetzungen sind nicht rechtlich verbindlich. Verbindlich sind also nur die Originaltexte der Webseite. Ich habe keinerlei Verbindungen zur genannten Firma.

Es ist viel zu früh, etwas über die Technik der Geräte zu sagen, auch die Einordung unter "LENR" ist mit  großer Wahrscheinlichkeit nicht richtig. Völlig offen ist auch, ob die Geräte zertifiziert oder zertifizierbar sind.

Für Innova Tehno habe ich eine eigene Rubrik erstellt, unter welcher ich die Entwicklung weiter dokumentieren werde.

 

Update 23.1.17

Es gibt ein neues, erteiltes LENR-Patent in den USA. Patentiert ist ein Verfahren, bei dem durch einen LENR-Vorgang auf direktem Wege elektrischer Strom hergestellt werden kann.

Das Patent gehört einer Firma Biosearch LLC in Florida. Leider ist der Firmenname nicht eindeutig zuzuordnen.

Hier ist der "Kopf" der Patenturkunde - das gesamte Dolument können Sie hier einsehen oder downloaden: US9472812.pdf

 


Update 22.1.17

Neue Meldungen im Rossi-Blog!

 

Update 22.1.17

Der einzige der hochgeschätzten schwedischen Wissenschaftler, den ich oft erwähnt, aber nie genau beschrieben habe, ist Hanno Essén. Das hole ich nun nach:

Sein wissenschaftlicher Werdegang ist in diesem PDF-Dokument detailliert beschrieben: MyScientificBiography.pdf

Unter Punkt 3.6 schreibt er: "Niedrig-energetische nukleare Reaktionen, LENR, oder "Kalte Fusions"-Forschung - Meine erste Studie der theoretischen Möglichkeit die Coulomb-Barriere mit Hilfe magnetischer Anziehung parallelen Stromes zu erreichen, oder den "pinch-effect", ist in dem arXiv-manuskript [52] beschrieben. Später wurde ich in empirische Messungen involviert, welche die anomale Hitzeproduktion in Rossi's E-Cat Reaktor betrafen. Dies ist aus einer rein praktischen Sicht die faszinierendste und wichtigste Arbeit, an welcher ich  glücklicherweise teilhaben durfte."

Das besagte arXiv-Dokument ist hier zu finden: https://arxiv.org/abs/1305.3913

Es endet mit dem Satz: "Selbst bei den konservativsten Annahmen hinsichtlich von Fehlern bei den Messungen, sind die Ergebnisse um ein Vielfaches größer als von konventionellen Energiequellen."

 

Update 21.7.17

Warum ich vom E-Cat überzeugt bin? Durch die Schweden! Gerade kommt wieder eine neue Meldung über Laser-induzierten Partikel-Fluß von ultra-dichten Hydrogen-Layers. Der Artikel stammt, wieder einmal, von Leif Holmlid und er wurde hier veröffentlicht:

Webseite: http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0169895

Was genau das Interesse der Schweden an Rossi ausgelöst hat und wer den ersten Kontakt zu Rossi hatte, weiß ich nicht genau. Eine entscheidende Rolle spielte aber wohl der Wissenschafts-Journalist Mats Lewan. Er schrieb auch das erste Buch über Rossi: "The impossible Invention" und er spricht italienisch.

Er veröffentlichte schon am 6.4.2011 einen Artikel in

mit dem Titel: "Schwedischer Physiker über den E-Cat: Es ist eine nukleare Reaktion."

Dann heißt es weiter: (teilw. sinngem. übersetzt, gekürzt)  "Hanno Essén, Professor für theoretische Physik und Lehrer am Royal Institute of Technologiy und Mitglied (später Vorsitzender) der "Swedish Skeptics Society" und der emertitierte Professor Sven Kullander nahmen an einem weiteren Test des sog. E-Cat teil, und zwar am 29. März in Bologna. Es nahmen neben dem Erfinder, Andrea Rossi, sein technischer Berater Professor Sergio Focardi, der Physiker Dr. David Bianchini und Dr. Giuseppe Levi teil. Beide hatten schon an der ersten öffentlichen Demonstration des E-Cat am 14. Jan. 2011 teilgenommen. Der neue Versuch entsprach dem vom Januar. Entsprechend den Beobachtungen von Kullander und Essén wurde eine Energie von 25 kWh generiert."

In ihrem Report schrieben sie:"Jeder chemische Prozeß ist bei einer Produktion von 25 kWh auszuschließen, wenn dies in einem Behälter von 50 Kubikzentimetern geschieht. Die einzige Alternative ist ein nuklearer Prozeß."

Dreh- und Angelpunkt der Glaubwürdigkeit ist für mich der inzwischen verstorbene Prof. Sven Kullander. Am 24.1.15 hatte ich erstmals ausführlich über ihn berichtet. Hier noch einmal sein wissenschaftlicher Lebenslauf:

Als er im Januar 2014 verstarb, hat  aus Schweden Hanno Essén "weitergemacht" und so entstand, gemeinsam mit anderen Forschern, der 32-Tage-Test des E-Cat in Lugano: LuganoReportSubmit.pdf

Dieser erfolgreiche Test hat alle anderen Forscher aus der Region beflügelt, die LENR-Forschungen fortzusetzen und zu intensivieren. So ist Schweden, neben Italien, zu "der" LENR-Region in Europa geworden. Zudem ist der europäische "Ableger" von Rossi's Leonardo-Corporation dort angesiedelt: Die Firma "Hydro-Fusion". http://hydrofusion.com/

Wenn man sich neben den weiterführenden Forschungen die mittlerweile zahlreichen E-Cat-Replikationen ansieht, die zahlreichen Gutachten, das erteilte Patent, dass Gutachten des US-Militärs MosierBossinvestigat.pdf usw., dann sind Zweifel an der E-Cat-Technologie abwegig. Was fehlt, sind kundenverfügbare Produkte. Wenn man sich allerdings etwas in der Industrie auskennt, wird schnell klar, dass es bei einer derart umwälzenden Technologie einen schnellen Markteintritt nicht geben kann.  Patentauseinandersetzungen, der Kapitalbedarf für den Beginn einer Serienfertigung, die Zertifizierungen und vieles andere mehr, stehen dem entgegen. Ein Zeithorizont von 2-5 Jahren, ab heute, ist realistisch. Wer aber behauptet, es gäbe keine funktionierenden Geräte, sollte einen Blick in die Gutachten werfen.  

 

Update 20.1.17

Hier gibt es eine neue LENR-Patentanmeldung: (Die Grafik zeigt im Grunde den Rossi-Reaktor)

 

 

 

Hier ist das gesamte Dokument: Lidgren - Lundin WO2016169741A1.pdf

 

Die Erfinder sind:

Beide Herren kennen wir schon aus dieser Veranstaltung:

Lundin und Lidgren sind zwei schwedische Spitzenforscher, die auf der Konferenz bei Airbus ihr Papier "Nuclear Spallation and Neutron Capture Induced by Ponderomotive Wave Forcing" vorgestellt hatten. Es stellt im Grunde eine Theorie des Rossi-Effekts dar. Das Dokument kann hier eingesehen/heruntergeladen werden: Lundin Lidgren IRF Scientific report 305.pdf

Das Patent beschreibt die sog. "ponderomotive forces" in Resonanz-Frequenzen, welche Neutronen aus Elementen wie Deuterium und Lithium "herausschütteln". Dieser Vorgang erzeugt Energie im Wege wohlbekannter physikalischer Gesetze. (Sh. auch meinen Abschnitt "Was ist LENR?") Quelle: https://animpossibleinvention.com/2015/10/15/swedish-scientists-claim-lenr-explanation-break-through/

Lundin und Lidgren unternahmen ein kurzes, erfolgreiches Experiment, das sich von anderen LENR-Experimenten, wie dem Lugano-Report LuganoReportSubmit.pdf unterschied. "Wir machten dieses Experiment, aber wir haben es abgebrochen, weil wir merkten, dass wir auf einer "Neutronen-Quelle" saßen - und das sollte man nicht in der eigenen Wohnung machen. (Anm. in den Rossi-Experimenten gibt es keine Neutronen-Strahlung)

Lundin war Kollege des inzwischen verstorbenen Prof. Sven Kullander, der sich frühzeitig mit der Erforschung des Rossi-Effekts beschäftigte und der auch den Lugano-Report angestoßen hat. Lundin's Interesse am Rossi-Effekt begann mit diesem Report. "Als ich den Lugano-Report gelesen hatte, der ja die Isotopen-Verschiebungen beschrieb, wurde alles so offensichtlich".

Es sagt zu der neuen Patentanmeldung: "Das Extrahieren von Neutronen aus Deuterium und/oder Lithium erfordert Energie - der Trick ist, dies auf dem effizientes Wege zu tun. Unsere Methode ist präzise, nutzt (im Wege der Resonanz) die niedrigste Energie um die Neutronen "herauszuschütteln". Rossi und auch andere Forscher erzeugen turbulente Wellen im elektrischen Strom, die sich schwerer beherrschen lassen". (teilw. sinngem. übersetzt, gekürzt)

Ein Kommentator schreibt zu diesen Einlassungen: "Ein Schlag eines Grobschmiedes ist stärker als hundert Schläge eines Goldschmiedes. Alle diese Theorien von hochrangigen und hochbezahlten Wissenschaftlern haben nicht ein einziges arbeitendes Modell. Und dann gibt es da Rossi: Keine Titel, aber er hat das einzige arbeitende Modell. Manche Leute reklamieren das Brot, ohne es je gebacken zu haben. - Leute wie Rossi sollten mehr ermutigt werden, denn sie machen den wirklichen Unterschied."

 

Update 19.1.17

 

Kaum habe ich das Update von vorgestern geschrieben, gibt es Hinweise darauf, dass es zu einer Einigung mit Industrial-Heat kommen könnte. Ich übersetze einen Artikel aus http://www.e-catworld.com/2017/01/18/rossi-goes-to-north-carolina-working-towards-settlement/

wie immer, teilweise sinngemäß, evtl. gekürzt. "Rossi geht nach North Carolina - geht es in Richtung einer Vereinbarung? - Andrea Rossi schrieb  in seinem Journal of Nuclear Physics: Today I am In Raileigh, N.C., mit meinen Anwälten.-  Das ist ein interessanter Kommentar, denn normalerweise hält sich Rossi in Miami auf, arbeitet an seinem QuarkX und trifft sich mit seinen Anwälten. In Raleigh, North-Carolina, ist das Hauptquartier von Cherokee-Investement und Industrial Heat. Die Tatsache, dass sich Rossi dort mit seinen Anwälten aufhält, ist sehr signifikant.

Ein Dokument aus dem Gericht vom 13. Januar, geschrieben von Thomas E. Scott, einem Mediator aus Miami, berichtet von einer Mediations-Sitzung vom 12. Januar zwischen den beiden Parteien. Beide Parteien hätten in gutem Einvernehmen verhandelt, es sei allerdings zu keiner Einigung gekommen. Er sagte, er hoffe auf weitere Verhandlungen in der Zukunft. Hier ist das Protokoll des Mediators: https://drive.google.com/drive/folders/0BzKtdce19-wyb1RxOTF6c2NtZkk

Nun, sechs Tage später, sind Rossi und sein Team in North Carolina. Ich denke dies könnte darauf hindeuten, dass man an einer außergerichtlichen Einigung arbeitet."

P. S.: Ich habe einen neuen Abschnitt "Kommentare und Links" eingerichtet. - Hier geht es um Inhalte, die nichts mit LENR zu tun haben, aber von Interesse sein könnten.

 

Update 18.1.17

Was diese japanische Überschrift bedeutet weiß ich nicht, aber sie ist ausgesprochen dekorativ. Vor allem aber ist sie die Kopfzeile einer weltweiten Patentanmeldung aus Japan aus dem Jahre 2015, aber erst jetzt bei http://www.scoop.it/t/lenr-revolution-in-process-cold-fusion

veröffentlicht. Die Urkunde selbst stammt vom europäischen Patentamt:

Die Kurzbeschreibung der Patentanmeldung lautet wie folgt: (Teilw. sinngemäß übersetzt, gekürzt) Anmerkung: Der gesamte englische Text ist in einem einzigen Satz geschrieben, wodurch die Übersetzung tatsächlich nicht ganz einfach ist. "Eine Reaktion welche in der Lage ist Hitze zu generieren, und zwar mehr als konventionell möglich ist.  Eine Heizeinrichtung und eine Heizmethode sind vorhanden. Der Reaktor enhält einen Hydrogen-Speicher, welcher an seiner Oberfläche Nano-Metallpartikel enthält. Er ist in einer Reaktionskammer platziert, wo eine Deuterium-Gasatmosphäre besteht. Wenn nun Hydrogen-Atome in die besagten Metall Nanopartikel eingedrungen sind, werden die Elektronen von den umgebenden Metallatomen beeinflußt, ebenso von anderen Elektronen, welche als schwere Elektronen agieren. Im Ergebnis ziehen sich die Wasserstoffatome gegenseitig an und erhöhen so die Möglichkeit eines Tunneleffektes zur nuklearen Fusion. Dies wiederum macht es möglich eine Hitze zu generieren, die höher ist als es auf konventionelle Weise möglich ist."

Quelle: https://worldwide.espacenet.com/publicationDetails/originalDocument?CC=WO&NR=2015008859A2&KC=A2&FT=D&ND=3&date=20150122&DB=EPODOC&locale=en_EP#

und: http://amateur-lenr.blogspot.de/2015/02/blog-post_22.html?showComment=1451701277690#c3196121296056033942

 

Die anmeldenden Firmen sie die "Hydrogen Engineering Application & Development Company", die Clean Planet Inc., Mizuno und Yoshida. "Clean Planet" ist ein bekannter Entwickler von LENR-Technologie: http://www.cleanplanet.co.jp/index.php?lang=en

In der durch die japanischen Schriftzeichen etwas verwirrenden Anmeldung fallen verschiedene Grafiken ins Auge:

In dem per Google-Translater übersetzten Text kommt sinngemäß zum Ausdruck, dass es zur Emission von Neutronen kommt. Einer Erscheinung, die auf das Geschehen einer Kernfusion hindeuten könnte. Dies ist die entsprechende Grafik dazu:

 

Zwei andere Grafiken dokumentieren die erzeugte Überschuß-Energie:

 

Eine Dokumentation über Transmutation von Elementen in der "Asche" konnte ich leider nicht finden. - Dieses Dokument ist eine der wenigen Unterlagen, die klar von einer kalten Fusion sprechen. Nach meinem Wissen ist es das einzige Dokument, das in diesem Zusammenhang eine Neutronenstrahlung dokumentiert. Zur Erinnerung: Die Versuche von Pons und Fleischmann im Jahre 1989 sind vor allem wegen der fehlenden Neutronenstrahlung zunächst verworfen und fehlinterpretiert worden.

 

Update 17.1.17

Eine merkwürdige Gemengelage. Ich versuche einmal darzustellen, wie der Streit zwischen Rossi und Industrial Heat im Moment aussieht. Es ist das Ergebnis des Lesens vieler kleiner Kommentare und Meldungen.

Es gibt eine gute Nachricht: Zwischen allen Beteiligten scheint klar zu sein, dass Rossi’s Technologie funktioniert, und zwar besser als alle anderen. Der COP der 1-MW-Anlage liegt wohl über 20. Das Problem scheint zu sein, dass nur Rossi die richtige Behandlung der Reaktor-Füllung kennt, um diesen hohen COP zu erzielen. Das heißt: Rossi hat allen Beteiligten vorgeführt wie es geht, aber hat wohl die letzten Geheimnisse nicht preisgegeben.

Ich würde so weit gehen zu sagen: Mit der Bekanntgabe einer bestimmten Füllungs-Mixtur kann er steuern, welcher COP (Coeffizient of Productivity)  am Ende erzielt wird. Für Industrial-Heat muss es absolut frustrierend sein, wenn sie mit ihrem „Vorzugs-Unternehmen“ Brillouin-Energy, COP’s von 1,3 oder 1,5 erzielen und ihr eigener Lizenz-Geber, Rossi, Ihnen zeigt, wie es richtig geht.

Das sie dafür  die restlichen 89 Mill. $ nicht zahlen wollen, kann ich irgendwie verstehen. Es allerdings ganz billig haben zu wollen, ist wohl ebenfalls nicht fair. Das laute Klagen, man habe mit Rossi’s Technologie keinerlei Erfolge erzielt, bedeutet in Wirklichkeit: Wir haben damit keine Erfolge erhielt. (Rossi schon).

In den Tiefen der mittlerweile zehntausende Seiten umfassenden Schriftsätze liegt vielleicht so etwas Ähnliches wie Wahrheit verborgen. Es ist aber fraglich, ob das Thema juristisch zu lösen ist.

Rossi und Industrial Heat sind zwei sehr ungleiche Partner. Auf der einen Seite Rossi, ein genialer Erfinder und besessener Forscher, allerdings sprunghaft, unberechenbar und mehr als eigensinnig. Industrial Heat (mit seinen Geldgebern Cherokee Investment und Woodford Investment) sind Wagniskapital-Geber, die für sich selbst und ihre eigenen Gesellschafter am Ende eines schwierigen Starts Geld sehen wollen, und zwar viel Geld. So etwas nennt man Kapitalismus.

Aus meiner Sicht wäre es zu wünschen, das Rossi und IH irgendwann wieder zusammenfinden: Rossi als Ideengeber und IH als ein Unternehmen, dass die richtigen Marketing- und Vertriebskonzepte hat.

 

 

Update 15.1.17

Am 7. Juli vergangenen Jahres erschien der folgende Artikel in der Zeitschrift "Foreign Policy":

 

Der Titel lautete:"Die kälteste Angelegenheit", womit gemeint ist, dass ein Kriminalfall mittlerweile "erkaltet" ist, es also keine neueren Erkenntnisse gibt. "Eugene Mallove gab alles auf um den 'heiligen Gral der Nuklear-Energie zu ergründen. Kostete ihn das das Leben?" Diesen Vorgängen habe ich seither einen eigenen Abschnitt in meinem Blog gewidmet: "Das MIT und der Tod von Eugene Mallove".

Nun greift  Kabel 1 dieses Thema im Rahmen einer Dokumentar-Reihe auf:

 

Hier die Kurzbeschreibung. Quelle: http://www.kabeleinsdoku.de/tv/fatales-vertrauen-dem-moerder-so-nah/episoden/kalte-fusion?utm_source=email&utm_medium=social&utm_term=social_onsite&utm_campaign=kabeleinsdoku.de&utm_content=share_top

Zunächst ist es erfreulich, dass dieses Thema von einem der Mainstream-Medien aufgenommen wird. (Noch mehr würde es mich freuen, wenn mein Blog diesen Bericht ausgelöst hätte.) Es bleibt abzuwarten, wie der Bericht ausfällt. Keines unserer Mainstream-Medien konnte sich ja bisher dazu durchringen, die mittlerweile erwiesenen Erfolge auf dem Gebiet der Kalten Fusion/LENR zu dokumentieren. - Schade dabei ist, dass die Tatsache eines grausamen Mordes das Interesse auslöst - nicht die erzielten Erfolge und die weltbewegenden Möglichkeiten dieser Zukunftstechnologie.

Sendezeit Mittwoch den 25.1.2017, 20.15 Uhr.

 

Update 13./14.1.17

 

 

Vier Herren haben einen neuen LENR-Club gegründet:

Carl Page, Bruder von Google-Gründer Larry Page und Vorstandsvorsitzender der Google-Muttergesellschaft "Alphabet". Er ist auch Mitglied des Aufsichtsrates bei Brillouin-Energy.  Er leitet gleichzeitig das Anthropocene Institut:

...welches sich  mit neuen Technologien für die Lebensfähigkeit der Menschheit beschäftigt. Zu diesem Institut gehört auch Frank Ling. Fran Tanzella gehört  zum Stanfort Research Institute, welches zur Stanford Universität gehört. Alan Goldwater gehört zum "Martin-Fleischmann-Memorial-Projekt", dem bekanntesten Projekt der sog. "Open Science". Hier wird öffentlich LENR-Forschung betrieben.

Am 25. Januar findet ein "Kickoff-Meeting" statt. Hier gibt es nähere Informationen:  https://www.eventbrite.com/e/nuclear-community-kickoff-developments-in-lattice-energy-reactions-tickets-31046155888

Der Einladungstext lautet: (sinngemäß übersetzt, gekürzt) Treten Sie dem Stanford Energy Club bei, einer neuen Gemeinschaft, die sich mit "Lattice Energy Nuclear Reactions"  (LENR) beschäftigt. In Diskussionen sollen neue weltweite Netzwerke entstehen, die sich mit diesem neuen Trend auf dem Feld der Nuklear-Physik befassen. (Anmerkung: Manche Forscher benutzen statt Low Energy den Begriff Lattice Energy. Mit Lattice ist die Gitterstuktur gemeint, in welche der Wasserstoff eindringt.)

Nähere Informationen über die "Nuclear Energy Community" erhalten Sie bei Nathan Kong: E-Mail: nkong11@stanford.edu.

Zeit: 25. Jan. 2017, 18.15 bis 20.45

Ort: Stanford Graduate School of Business, 655 Knight Way, Stanford, CA 94305, USA

Nach der Veranstaltung gibt es ein Dinner.

Hinweis von: http://www.scoop.it/t/lenr-revolution-in-process-cold-fusion

 

Update 13.1.17

In Ermangelung neuer Nachrichten hat sich jemand einen gelungenen Spaß erlaubt:

Dieses Bild ist eine Fotomontage aus einer Aufnahme von Rossi aus dem vergangenen Jahr: Dort präsentierte er in Wirklichkeit die Patent-Urkunde. Nur wurde aus der Urkunde ein "QuarkX"-Schema. Und auf der rückwärtigen Wand sind liebevoll angefertigte passende Zeichnungen zu sehen. Auch die Erinnerung "Irina und Vitaly Uzik" einzuladen, wurde nicht vergessen. - Aber: Über eine der Zeichnungen blickt in verräterischer Pose die bekannte Figur "McKilroy". Die hat es übrigens sogar in Wikipedia geschafft:https://de.wikipedia.org/wiki/Kilroy_was_here

 

Update 12.1.17

In Ergänzung zum gestrigen Update übersetze ich hier, teilw. sinngemäß, gekürzt,  einen Artikel aus E-Cat World.  Es hat den Anschein, dass seitens Industrial Heat alles getan wird, um den Prozess zu verkomplizieren und in die Länge zu ziehen. Anscheinend wollen Rossi’s Anwälte das nicht mehr hinnehmen und beantragen bei Gericht Sanktionen gegen die Vorgehensweise der gegnerischen Anwälte.

„In dem Verfahren Rossi gegen Industrial Heat gibt es eine Reihe von Dokumenten, die wenig Aussagekraft haben. Aber in einem neuen Gerichtsdokument sind einige Fakten aufgeführt, die bisher nicht im Blickfeld lagen."

In dem neuen Dokument wird den Anwälten von IH vorgeworfen, mehrere offensichtlich falsche Behauptungen aufgestellt zu haben, die keinerlei sachliche Basis haben und deren Unwahrheit unmittelbar nachweisbar ist. Das Gericht wird ersucht, die gegnerischen Anwälte deshalb mit Sanktionen zu belegen. Quelle: http://www.e-catworld.com/2017/01/11/rossi-v-industrial-heat-case-rossis-team-seeks-sanctions-against-ih-and-counsel-for-frivolous-claims/

Als Beispiele werden angeführt:

Es wird bestritten, dass der Test, welcher in Doral, Florida, durch den Ingenieur Fabio Penon durchgeführt wurde, ein „garantierter Leistungstest“ war, obwohl die entsprechenden Unterlagen das Gegenteil aussagen.

Es wird behauptet, man sei nicht in der Lage gewesen, die vom Kläger behaupteten E-Cat-Testresultate zu replizieren oder „irgendeine messbare Überschussenergie zu erzeugen“, was einer anderen Aussage der Beklagten diametral widerspricht: Nämlich der Patentanmeldung Nummer WO 2015/127263 vom 27. August 2915, wo genau dies vom Kläger unter Eid ausgesagt wurde.

Es wird behauptet, die Kläger hätten Proben der Reaktorfüllung unberechtigt weitergegeben, obwohl schriftliche Beweise das Gegenteil belegen.

Es wird behauptet, die Kläger hätten den Lizenzvertrag gebrochen, indem sie nicht ausreichend berichtet hätten, keine Steuern und Erträge aus der Vereinbarung gezahlt hätten, obwohl es für diese Behauptungen keinerlei Basis gibt.

Die Beklagten versuchen das Gericht von ihren Verfehlungen  abzulenken und die Kosten für das Verfahren in die Höhe zu treiben. Sanktionen sind deshalb angebracht.

Als Beweis für die obigen Behauptungen, präsentiere Rossi’s Team einen Auszug aus der Patentanmeldung, welche von IH der Welt-Patent-Organisation vorgelegt wurde. Hier wurden Testergebnisse des E-Cat erwähnt, mit einem COP über 3 über eine 16-tägige Periode.

Sie fügten außerdem den Auszug eines Protokolls bei, in welchem die Befragung eines IH-Ingenieurs durch einen Anwalt von Rossi dokumentiert wurde:

Frage: IH hat bestätigt, dass sie bei einem eigenen Test einen COP von 1,3 erreicht haben. Gleichzeitig behaupten Sie, dass es Ihnen nie gelungen sei, die Tests zu replizieren oder überhaupt eine messbare Überschussenergie zu erzielen. Diese Aussagen widersprechen sich, welche davon ist denn nun richtig?

Antwort: Ich kann nicht sagen, dass wir nie ein Ergebnis hatten – ich weiß nicht ob ich das richtig ausdrücke – wir hatten wahrscheinlich Ergebnisse die größer waren als 1., 1,3 könnte richtig sein. Ich denke die Verlässlichkeit, die Wiederholbarkeit dieser Ergebnisse fand nicht statt. Wir dachten aber irgendwann, ein Ergebnis von 1,3 wäre gut.

Später wurde in diesem Dokument der „garantierte Leistungstest“ behandelt. Mr. Dameron wurde befragt, ob er gewusst habe, dass die Anlage, welche nach Doral befördert wurde, für diesen Test gedacht war.  Er sagte „ja“ und dann weiter:

Frage: Haben Sie verstanden, weshalb diese Tests in Doral durchgeführt werden sollten und dass es von den Ergebnissen abhängen würde, ob eine hohe Zahlung an die Leonardo Corporation und Dr. Rossi zu leisten wäre?

Antwort: Ja, das habe ich herausgefunden.

Frage: Wann haben sie das erfahren?

Antwort: Für mein Gefühl ein bisschen spät. Ich wusste, wie hoch der endgültige Betrag sein würde.

Frage: Was haben Sie dann herausgefunden?

Antwort: Ich fand heraus, dass es um einen 100-Millionen-$ Vertrag  ging.

Update: Der Antrag auf Sanktionen wurde zwischenzeitlich abgelehnt.

 

Anmerkung: Dieses Dokument gibt nur einen kleinen Eindruck davon, was sich vor Gericht abspielt.

Mal sehen, was man sich noch so alles einfallen lässt. Ich bin schon gespannt auf die Kommentare nach der Präsentation des QuarkX. – Nach dem sog. Lugano-Gutachten, durchgeführt von mehreren Physik-Professoren, kam ein Kommentator auf die glänzende Idee, es hab ein Loch in der Wand gegeben, durch welches bereits vorgeheiztes Wasser geleitet worden sei. Außerdem sei die Kolorimetrie sowieso falsch gewesen. Dazu ist anzumerken, dass  einer der Gutachter,  Hanno Essen, Professor für theoretische Physik am schwedischen Royal Institute of Technology, auch Vorsitzender der Schwedischen Gesellschaft der Skeptiker war. LuganoReportSubmit.pdf

Der hoch angesehene, inzwischen verstorbene Professor Sven Kullander sagte über Rossi: Er hat einen "sauberen wissenschaftlichen Ansatz". Er habe einen guten Eindruck von Rossi. "Ich finde, dass es interessant ist, mit ihm zu sprechen und ich kann mir nur schwer vorstellen, dass er sich einen Betrug ausgedacht hat."

 

 

Update 11.1.16


Randell Mills und Andrea Rossi

 

Neue Meldungen von LENR sind im Moment rar. Das heißt nicht, dass da jetzt Ruhe wäre – im Gegenteil. Es tobt ein mit allen Mitteln ausgetragener Patentstreit zwischen Andrea Rossi’s Leonardo Corporation und Industrial Heat mit seinen Geldgebern Cherokee Investment und Woodford Investment. Das Prozessrisiko scheint zu Gunsten Rossi zu laufen.

Rossi hat die Lizenzvereinbarung mit IH gekündigt und inzwischen eine völlig neue Technologie entwickelt, die nächsten Monat vorgestellt werden soll. Obwohl nur wenige Details des sog. QuarkX bekannt sind, soll seine Energiedichte so hoch sein, dass er allen anderen LENR-Technologien überlegen ist, und zwar auch der SunCell des Erfinders Mills.

Die Ecat-Technologie von Rossi ist in erster Linie zur Hitze-Erzeugung geeignet. Um Strom mit dieser Technologie zu erzeugen, müssen  Generatoren angeschlossen werden, wodurch es bei der Umwandlung der Hitze- in Bewegungsenergie zu einem gewissen Leistungsverlust kommt.

Bei der SunCell-Technologie entsteht direkt elektrischer Strom. Einem Strom-Input von 3 kW steht ein Output von 150 kW gegenüber. Mills ist der Markteinführung am nächsten. Es gibt bereits Kooperationen mit Herstellern und Vertriebspartnern. In den kommenden sechs Monaten werden wahrscheinlich Prototypen entstehen, die Grundlage für eine Serienfertigung sind.

Rossi ist  weiter von einem Markteintritt entfernt. Es gibt noch keine Fertigungsstätte. Diese könnte allerdings rasch entstehen, weil die Fertigung der kleinen Reaktoren sehr einfach ist. Eine Fertigungslinie könnte auch wohl ohne große Probleme in bereits bestehende Fabrikationen integriert werden.

Während die SunCell eine gewissen Fertigungskomplexität hat, besteht der QuarkX aus einem Millimeter-dicken Reaktor-Kern (ähnlich einer Spritzenkanüle) mit einer Füllung sowie einem Wärmetauscher, der diesen Kern ummantelt. Das Know-how liegt weniger in der Fertigung, als in der Füllung des Reaktors und der die Reaktion auslösenden Impulse. Auch die verwendeten Materialien sind sehr speziell. Das ist alles sehr „smart“, bedeutet aber für die Fertigung dennoch eine sehr geringe Komplexität. (Rossi zieht selbst Parallelen zur Fertigung von Zigaretten, was sicher nicht ganz ernst gemeint ist, aber eben auch nicht völlig abwegig ist).

Rossi hat bei seinen Anhängern und möglichen Kunden viel Vertrauen dadurch verspielt, dass er schon seit Jahren Bestellungen (Reservierungen)  für einen „E-Cat-Home“ annimmt, ohne ihn liefern zu können. Technisch wäre es wohl ohne große Probleme möglich, ein Einfamilienhaus mit einem E-Cat-Home zu erwärmen. Rossi hat nur völlig die dafür notwendigen Zertifizierungen außer Acht gelassen. TÜV-Stempel und dergleichen mehr sind für derart neue Technologien, die zudem in Privathäusern betrieben werden sollen, eben nicht so leicht zu erlangen. Mittlerweile arbeiten Rossi und wohl auch Mills sehr eng mit den Zertifizierungsbehörden zusammen.

Bei den anderen LENR-Gruppen ist es schwer zu sagen, wann sie in den Markt eintreten. Einzig die Japaner haben schon vor geraumer Zeit versprochen, noch vor 2020 auf dem Markt zu sein. Von der Beherrschung der Technologie her sollte es auch den Russen möglich sein, in naher Zukunft auf den Markt zu gehen. Genau wie bei der Amerikanern befürchte ich allerdings, dass der Fokus zunächst auf militärischen Anwendungen liegt.

 

Update 9.1.17

From Russia with love!

Eine Übersetzung (teilw. sinngemäß, gekürzt) aus https://www.lenr-forum.com/forum/index.php/Thread/4802-Energoniva-a-water-plasma-transmutation-technology-from-Russia/?postID=45446#post45446

nach Hinweis durch: http://www.scoop.it/t/lenr-revolution-in-process-cold-fusion

Die russische Energoniva-Technologie ist eine typische russische Erfindung aus der post-sowjetischen Ära mit all' Ihren "Pros und Cons". Es wurde im LENR-Forum nicht recht zur Kenntnis genommen, es hat keine Seite auf Wikipedia und auch im englisch-sprachigen YouTube findet man keine Seite dieses Namens. Alle relevanten Seiten findet man nur in russischer Sprache. Aber ich glaube, die Technologie verdient eine größere Aufmerksamkeit in der westlichen Welt - denn wenn Sie funktioniert, könnte sie unser Universum zu einem sehr komfortablen Platz machen.

Die Energoniva-Technologie wurde in den Jahren 1994-97 in der (früher geschlossenen) Stadt Magnitogorsk erfunden, und zwar von den beiden Wissenschaftlern A. B. Vachayev (1936-2000) und N. I. Ivanov (1924-2010).

Das Original-Versuchslabor wurde bereits  2010 geschlossen. (Anmerkung: Danach ist diese Forschung nicht mehr gefördert worden). Eine Dokumentation in russischer Sprache gibt es hier: http://rulev-igor.net/theme_171.html

Das Prinzip der Energoniva-Technologie ist sehr einfach und besteht aus der Transmutation von Wasser in eine Plasma-Entladung. (Transmutation of water in plasma discharge). Ein simples Experiment könnte demonstrieren, dass diese Technologie funktioniert, wenn man einen Hochvolt-Kondensator (2-10kV)  mit Kupfer-Elektroden unterhalb der Wasseroberfläche platziert. Normalerweise bildet sich eine dunkle Wolke von Suspension (Black cloud of Suspension) und es sollte möglich sein, die Entstehung von Eisen, Mangan und vielen anderen Elemente zu beobachten.

Aber Vachayev schaffte es, diese Reaktion in einem kontinuierlichen Prozeß zu arrangieren, und zwar in einem hoch-frequenten Plasma-Bogen. Und nicht nur das: Er schaffte es, den größten Anteil der eingebrachten Elektrizität wiederzugewinnen, so dass der Reaktor im selbsterhaltenden Modus lief - ganz ähnlich wie der SunCell-Reaktor von Randall Mills.

Alles in allem gesehen, könnten beide Technologien viel gemeinsam haben.-

 

Update 9.1.17

Ein zum Brüllen komisches Puppenspiel-Video über das kürzlich übersetzte "Zwigespräch zwischen Andrea Rossi und Galileo." (Update 3.1.17)  Besonders gut gelungen ist die täuschend ähnliche Stimme von Andrea Rossi mit ihrem typischen italienischen Akzent.

 

 

Update 8.1.17

Zunächst bitte ich um Entschuldigung für  meine gelegentlich zu kreative Rechtschreibung. "Kaloriometrie" statt "Kalorimetrie" oder "KW" anstatt "kW"  und so einige andere Fehler mehr. Das hängt zum einen mit  gelegentlichem Zeitdruck zusammen, aber auch damit, dass ich meine Beiträge immer direkt in die Webseite schreibe und die hat kein Korrekturprogramm, wie z. B. "Word". Oft bemerke ich die Fehler erst beim zweiten oder dritten Lesen, manchmal finde ich sogar noch Fehler in den Archiv-Dateien. Ein Vorschreiben zunächst in einem Word-Dokument macht einfach zuviel Arbeit, gerade auch was das Einfügen von Links und Bildern angeht. Ich bitte also um Nachsicht und bedanke mich vorab für Korrekturen, die ich von netten Lesern, sicher auch zukünftig, erhalten werde.

 

Ein Artikel aus Marokko: (Mit Google-Translater übersetzt, ein bißchen "geglättet".)

"Kalte Fusion: Die Energie-Revolution, von der jeder dachte, sie sei unmöglich.- Kalte Fusion ist die ultimative Energiequelle: Sauber, sicher, unendlich reichlich vorhanden, billig. Das einzige Problem ist, dass es sie bisher nicht gab. - Das Prinzip der kalten Fusion ist relativ einfach zu erklären. Alle Atome enthalten viel konzentrierte Energie. Es gibt mehrere Möglichkeiten, diese Energie zu gewinnen. Einige Materialien bestehen aus schweren Atomen, die durch Spaltung Energie abgeben, aber auch radioaktive Strahlung. Es ist das Prinzip der Atombomben.

Und dann gibt es die Fusion: Wenn Atome verschmolzen werden und daraus größere Atome entstehen, geben sie ebenfalls Energie ab. Es ist die Fusion, die uns das Sonnenlicht gibt. Man weiß relativ genau, dass das Verschmelzen der Atome durch hohe Temperaturen möglich ist. Das Problem ist, dass diese Art der Fusion schwer zu kontrollieren ist. Ideal wäre es also, eine Fusion "kalt" vorzunehmen, also eine Fabrik zur Fusion zu haben, die nicht detonieren kann.

Im Jahre 1989 haben die Forscher Pons und Fleischmann behauptet, einen funktionsfähigen Fusionsreaktor erfunden zu haben, der bei Zimmertemperatur arbeitet. Dies schien eine Fälschung zu sein, weil die wissenschaftliche Gemeinschaft der Ansicht war, dass die kalte Fusion unmöglich sei, ähnlich wie ein Perpetuum-Mobile. Aber das ist kein passender Vergleich. Die Praxis hat gezeigt, dass die kalte Fusion möglich ist und in vollem Einklang mit den Gesetzen der Physik steht."

Quelle: http://www.lavigiemarocaine.com/2017/01/fusion-froid-la-revolution-energetique.html

Nach Hinweis durch: http://www.scoop.it/t/lenr-revolution-in-process-cold-fusion

 

 

Update 7./8.1.17

Von den chinesischen LENR-Versuchen hört man nicht soviel. Klar ist nur, dass dort einiges geschieht, ganz abgesehen von der Kooperation mit Industrial-Heat, über die ich mehrfach berichtet habe. Zufällig ist mir ein Status-Bericht chinesischer LENR-Forschung aus dem Jahre 2012 in die Hände gefallen. Er dokumentiert schon in dieser Zeit, dass die Chinesen die beiden Grundvoraussetzungen erfüllen: Sie erzeugen Überschuß-Energie und sie beweisen die Veränderungen in der nuklearen Struktur der Reaktor-Füllung.

Zunächst die Überschuß-Energie:

 

Dann die nukleare "Komposition" vor dem Versuch:

Es zeigt im wesentlichen Palladium und etwas Kohlenstoff

 

Dann die Komposition nach dem Versuch:

Neben Palladium findet sich im oberen Bild Ag=Silber, im unteren Bild Pb=Blei, Pd=Palladium, Ag=Silber, Sn=Zinn, Ca=Kalzium. 

Es ist also nachgewiesen, dass die erzielte Überschuß-Energie mit einer Veränderung der nuklearen Struktur in der Reaktorfüllung einhergeht.

Hier ist der gesamte Bericht: Tian-Excess-Heat-Triggered-Different-Current-ICCF17-ps.pdf

 

Update 7.1.17

Interessante Eintragungen im "Rossi-Blog".

 

Update 6.1.17

Eine ausgezeichnete Nachricht für die LENR-Community, im Ergebnis aber für den Verbraucher mit einem faden Beigeschmack. Ich übersetze hier einen aktuellen Artikel aus PrWeb http://www.prweb.com/releases/2017/01/prweb13961529.htm teilweise sinngemäß, gekürzt:

"Forscher des SRI (Stanford Research Institute) berichten, dass sie erfolgreich Überschuß-Energie  festgestellt und repliziert haben, und zwar bei einem Test für die Firma Brillouin-Energy. Das Gerät basiert auf der sog. niedrig-energetischen Nuklear-Reaktion. Forscher des SRI absolvierten eine Reihe sog. Third-Party-Tests  des Brillouin-Reaktors, und zwar in der Zeit vom März bis Dezember 2016.

SRI berichtet über ein intensives Testprogramm fünf identischer metallischer Reaktor-Kerne, welche dieselbe Überschuss-Hitze erzeugten. Dabei ließ sich diese Reaktion wiederholt an- und abschalten. Der Test stellt abschließend fest, dass Brillouin damit bahnbrechende Testergebnisse erzielt habe.

Die Daten von SRI zeigen LENR-Hitze-Produktion von einigen Watt, die wiederholt in der Größenordnung eines positiven COP (Coeffizient of Performance) von 1,2 bis 1,45 erzielt wurden. Der Bericht betont, dass ein positiver COP, unabhängig validiert, ein signifikantes Ergebnis sei. 'Der COP mag niedrig sein, aber es wäre ein Fehler ihn zu unterschätzen, wenn man die Genauigkeit der Kalorimetrie berücksichtigt. Weiterhin zählen die Reproduzierbarkeit, die Verfeinerung der Produktionstechniken und der Spezifikationen und Komponenten - sie alle führen zu denselben wiederholbaren Ergebnissen. Außerdem ist die Transportierbarkeit des Systems ein weiterer bemerkenswerter Fortschritt.'

Indem wir industrielle Standard-Produktionsmethoden für getesteten Reaktoren gewählt haben, haben wir gleichzeitig den Weg der Produktionsmethode definiert."

Der  Report ist auch hier einzusehen: http://brillouinenergy.com/science/experimental-results/

Kommentar: Zunächst einmal ist es wichtig, dass hier ein offizielles Ergebnis darüber vorliegt, dass mit LENR-Geräten Überschuß-Energie erzielt wurde. Und, wie schon wiederholt gesagt, jeder COP über "1" ist ein gutes Ergebnis und verstößt in erfrischender Art und Weise gegen ein Gesetz der Physik, nämlich den sog. "Energie-Erhaltungssatz".* Soweit die gute Nachricht. Die schlechte: Diese Beweise wurden schon mehrfach geführt, vielleicht mit anderer Systematik, vielleicht mit etwas weniger Akkuratesse und auch nicht an mehreren identischen Geräten gleichzeitig. Aber: Die COP's waren signifikant größer. Ein COP von 1,2 bedeutet, dass 20 % mehr Energie erzeugt wurde, als dem Gerät zugeführt wurde und das ist revolutionär.

Aber, Industrial-Heat (Muttergesellschaft von Brillouin) redet in der Präsentation in China (sh. mein Update vom 6.11.15) von einem COP zwischen 3 und 20.

Bei dem Test-Reaktor von Rossi redet der DARPA-Wissenschaftler Toni Tether im Jahre 2009 von einem COP "um die 20", ganz zu schweigen von dem COP der SunCell von Brilliant-Light-Power, hier stehen einem Power-Input von 3 kW ein Output von 150 kW gegenüber. Hinzu kommt, dass man hier einen Input und Output von gemessener Elektrizität vergleicht und nicht einen Input von Elektrizität und einen Output von Hitze. **

Was steht also hinter der Veröffentlichung dieses niedrigen COP in dem SRI-Bericht. Sehen Sie sich einmal mein  Update vom 16.12.16 an: Dort prognostizieren das SRI, Carl Page und Robert Godes von Brillouin, dass innerhalb der nächsten fünf Jahre ein LENR-Gerät auf den Markt kommt, dass einer Wärmepumpe überlegen ist. Und ich vollende diesen Satz mit einer Spekulation: Je niedriger der COP, umso mehr Geräte muß (darf) man bauen, um den gleichen Energie-Einspareffekt zu erzielen. Bei einem COP von 2 brauche ich zehnmal soviel Geräte wie bei einem vergleichbaren Gerät mit COP 20. Wenn man an der Energie selbst nichts mehr verdienen kann, dann muß man an den Geräten verdienen, je niedriger der COP, desto mehr Geräte, desto größer Umsatz und Gewinn.

Aber bleiben wir mal fair: Ich unterstelle einmal, dass bei Verbraucher-Endgeräten die Zertifizierungsformalitäten mehr als streng sind und das die Optimierungsmaßnahmen zu Gunsten der Sicherheit zu Lasten des COP gegangen sein könnten. Allerdings darf man mit einem COP zwischen eins und zwei nicht zufrieden sein. Abhängig vom Kaufpreis des Gerätes kann sich die Amortisation eine ganze Weile hinziehen und - wenn der COP so niedrig ist - spielt die konsumierte Energie und damit der öffentliche Strompreis weiter eine unerwünscht große Rolle.

*Na ja, eigentlich verstößt LENR ja nicht gegen den Energie-Erhaltungssatz, wenn man unterstellt, dass, entsprechend der Einstein'schen Formel E=mc², die Energie in Form der verwendeten Masse bereits vorhanden war. Nach heutigem physikalischen Verständnis hätte dazu allerdings eine Kernspaltung oder Kernfusion stattfinden müssen - und dies ist ja wohl weiterhin strittig.

** Wäre das nicht auch eine gute Idee für die Hitze-erzeugenden Geräte? Würde man eine Turbine oder einen Sterling-Motor ankoppeln welcher einen Generator antreibt, könnte man den eingehenden und den ausgehenden elektrischen Strom objektiv vergleichen. Natürlich würde bei der Umsetzung der Hitzeengerie in Bewegungsenergie ein Leistungsverlust eintreten, aber die ständige Diskussion über Flowmeter, verschiedene Arten der Kaloriometrie usw. würde entschärft. Diese Art der Leistungsmessung kann man ja parallel betreiben. Aber die grundsätzlichen Zweifel an der Leistungsfähigkeit der Systeme wurde nach meinem Eindruck hauptsächlich über die Kalorimetrie geäußert und diese "offene Flanke" ist eigentlich nicht nötig, wenn man elektrischen Strom mit elektrischem Strom vergleicht. Ohnehin ist ja ein Teil der Hitze-erzeugenden Geräte zur Stromerzeugung mittels Generatoren vorgesehen. - Ist das zu einfach gedacht?

 

 

Update 5.1.17

Die europäische Organisation für Kernforschung (CERN) ist eine Großforschungseinrichtung bei Genf in der Schweiz. CERN ist das Mekka der Physik. Ich freue mich, dass bei http://www.scoop.it/t/lenr-revolution-in-process-cold-fusion

ein Dokument aufgetaucht ist, welches belegt, dass man sich bei CERN mit LENR beschäftigt, und zwar schon im Jahre 2008. Dort findet sich ein Dokument, welches man auch bei der Cornell-Universität sehen kann: https://arxiv.org/abs/0810.0955

Als Vorabdruck /Zusammenfassung hat es den folgenden Text: (Teilw. sinngem. übersetzt, gekürzt)  "Im Feld der kalten Fusion und der niedrig-energetischen nuklearen Reaktion stehen viele experimentelle Ergebnisse zur Verfügung: Unerklärte Energie-Produktion, das Vorhandensein unüblicher Muster von klassischen Fusions-Reaktionsprodukten, Varianten isotopischer Kompositionen, sporadische Emission nuklearer Strahlung. Diese Effekte werden bei gleichen experimentellen Bedingungen nicht ständig beobachtet.  Sollte für diese Effekte der gleiche fundamentale Grund bestehen, wäre es gerechtfertigt, für dessen intensivere Erforschung  Mittel zur Verfügung zu stellen. Weil dies nur im Wege von "Versuch und Irrtum" möglich ist, kann es sein, dass dafür viel Geld erforderlich ist. In dem folgenden Artikel ist eine mögliche Erklärung für dieses Phänomen beschrieben, zugleich mit einem Plan für Experimente um es zu ergründen."

Das Dokument können Sie hier einsehen:  Cern0810.0955.pdf

Also auch das CERN sprach schon damals von "Versuch und Irrtum", genau die Vorgehensweise die Rossi in seinem "Dialog mit Galileo" (Update von vorgestern) beschrieben hat. Es ist ein Treppenwitz der Geschichte, dass die Mainstream-Wissenschaft diese  als unwissenschaftlich ansieht und belächelt, obwohl es die älteste und bewährteste Art der Forschung ist. Ob damals die Gelder bewilligt wurden, darf bezweifelt werden, denn sonst hätte man in der Zwischenzeit etwas von  Ergebnissen gehört. Den Grund für diese seltsame Entwicklung können Sie im Abschnitt: "Der Mythos von der Bedeutung der Grundlagenforschung" nachlesen.

 

Update 4.1.17  ... heute bei: Transmutation von Elementen

 

Update 3.1.17

 

Ein wichtiger Termin:

Dann gibt es noch eine weiteren Termin, der sich aus einem nächtlichen Zwiegespräch zwischen Andrea Rossi und Galileo ergeben hat:

Galileo: Was zum Teufel tust Du da?

Rossi: Ich teste den QuarkX.

G: Was ist das?

R: Nicht Deine Sache.

G: Keine Angst, ich bin kein Spion, nur neugierig: Für was ist das?

R: Hitze machen.

G: Das hört sich nicht nach einer Erfindung an.

R: Macht eine Menge Hitze.

G: Immer noch keine Erfindung.

R: Machte eine Menge Hitze im Vergleich zu dem, was man hineingesteckt hat.

G: Nun wird's interessant.

R: Ja.

G: Nur mal zum Beispiel: Wenn man zehn von den Einheiten hat, wieviel mal mehr Hitze liefern die?

R: Mehr als hundert.

G: Das ist verrückt - nimmst Du mich auf den Arm?

R: Nee

G: Wie hast Du das erfunden?

R: Hauptsächlich durch Versuch und Irrtum und eine Menge Arbeit.

G: Ich kenne das Gefühl.

R: Und was machst Du so?

G: Mein Leben auf der Erde ist lange vorbei. In dieser Zeit entdeckte ich, dass sich die Erde um die Sonne dreht und nicht umgekehrt. Aber hauptsächlich etablierte ich eine neue wissenschaftliche Methode, nämlich basierend auf Experimenten, nicht auf Spekulation.

R: Hört sich gut an.

G: Die Mainstream-Wissenschaft wollte mich dafür rösten.

R: Ich kenne das Gefühl.

G: Was erträumst Du Dir denn von Deiner Erfindung?

R: Milliarden davon zu bauen und so Energie zu erzeugen, ganz ohne Emissionen mit, starken wirtschaftlichen Vorteilen und auch, um die globale Erwärmung zu reduzieren.

G: Was zum Teufel ist globale Erwärmung?

R: Vergiß es.

G: Wann fängst Du denn an zu produzieren, um am Ende Milliarden davon herzustellen?

R: Zu Beginn diesen Jahres, dass ist mein Traum gerade jetzt.

G: Wie laufen die Experimente?

R: Gut

G: Kennst Du die Theorie, warum Dein Gerät läuft?

R: Ich arbeite daran, ich habe gute Ideen, aber ich bevorzuge Experimente.

G: Ich kenne das Gefühl. Das Feuer wurde tausende von Jahren benutzt, bevor die chemische und physikalische Basis dafür entdeckt wurde.

R: Ja, aber Du weißt was Dante schrieb: " fatti non foste a viver come bruti, ma per seguir virtute e conoscienza". (Wie hat das Wort die Meinen fortgerissen: Jetzt hätt' ich selber sie nicht mehr gezügelt. Und eifrig sah ich sie die Segel hissen.)

G: Okay, viel Glück und paß' auf, nicht geröstet zu werden.

R: Darauf kannst Du wetten. 

 

Update 1.1.17

Wichtiges Update bei Brilliant-Light-Power. CNN hat berichtet!

 

Update 1.1.17

Das hört sich gut an:

Rossi richtet sich mit dieser Nachricht an seine Unterstützer. Er bedankt sich und betont, wie wichtig diese Unterstützung für ihn gewesen sei und er fühle Verantwortung gegenüber diesen Personen. Dann sagt er, dass das nun begonnene Jahr 2017 vielleicht die Träume des Jahres 2016 erfüllen werde. "Wahrscheinlich  kündigt sich etwas Wichtiges  an, aber es ist noch einiges zu tun".

Rossi meint damit ganz offensichtlich die Präsentation des QuarkX und man darf wohl damit rechnen, dass dies innerhalb der nächsten drei Monate geschehen wird.

 

Weitere Eintragungen im LENR-Archiv

 

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