Coldreaction - saubere und billige Energie durch kalte Kernreaktion

LENR für den mobilen Einsatz

 

Neben der stationären Anwendung der LENR-Technologie zur Erzeugung von Hitze und Elektrizität spielt deren Einsatz in Fahrzeugen aller Art zukünftig eine große Rolle. LENR ist  die einzige Technologie, mit der Energie "an Bord" erzeugt werden kann. Diese Fähigkeit teilt sie sich mit der Kernspaltung, die in Atom-U-Booten, Flugzeugträgern und Eisbrechern  angewendet wird.  Alle anderen Energielieferanten sind Energieträger oder Energiespeicher, aber keine Energieerzeuger.

Die Hauptinteressenten und "Vorantreiber" an der LENR-Technologie für mobile Einsätze sind das Militär und die Luftfahrt. Das Militär möchte das Problem der Treibstoffversorgung loswerden, denn sie ist die Achillesferse eines jeden mobilen Einsatzes. Weil Kernkraftwerke mit der Technologie der Kernspaltung nur in ganz große Schiffe, wie Flugzeuge und Atom-U-Boote hineinpassen, sucht man dringend nach einer ähnlichen Technologie, die alles (ohne Nachtanken) antreiben kann, vom Panzer über die  Drohne bis zum Schnellboot.

Für die Luftfahrt ist der LENR-Antrieb von entscheidender Bedeutung, weil sie durch das Kerosin in den Flügeltanks ein Großteil der Nutzlast verschenkt.

Sehen wir uns die einzelnen mobilen Anwendungen einmal an, mit denen wir es in der Zukunft zu tun haben werden:

 

Auswirkungen auf den Automobilbau

Stand der Technik bei LENR ist, dass man Wärme erzeugen kann. Das heißt, es lassen sich Fabrikhallen heizen, industrielle Prozesse durch Wärme oder Heißdampf betreiben oder vieles andere mehr.

Der aktuell einzige Weg mit dieser Technologie ein Automobil anzutreiben wäre der Betrieb von Dampfautos. (Sh. mein Update vom 30.10.17.docx) Schon Mitte des vergangenen Jahrhunderts fuhren Dampfautos rund 200 Stundenkilometer schnell. Das Prinzip entspricht dem einer Dampflok: Wasser wird zu Dampf erhitzt und der Dampf betreibt eine „Dampfmaschine“. Wird der Dampf durch ein LENR-Gerät erzeugt ist die Fahrt praktisch umsonst und natürlich emissionsfrei. Nicht einmal der Dampf ist zu sehen, weil er vorher zu Wasser kondensiert wird.

An diese Technologie traut sich niemand heran obwohl sie bekannt und erprobt ist, vielleicht ist sie zu simpel. Man wartet lieber auf Energiespeicher, die sich schnell wieder laden lassen, ob mit Elektrizität oder Wasserstoff, um dann die Fahrzeuge elektrisch zu betreiben. Noch einmal zur Erinnerung: Weder Batterien, noch Wasserstoff, noch Kondensatoren sind Energieerzeuger, sie sind Speicher. Die Energie muss woanders erzeugt werden.

Mit  LENR könnte man natürlich auch den Strom für den  Fahrbetrieb im Fahrzeug selbst erzeugen, z. B. über einen Stirling-Motor oder über eine Turbine, aber man darf getrost davon ausgehen, dass sich ein LENR-Stromerzeuger nicht "mit dem Gasfuß" regulieren läßt. Also wären Puffer-Batterien nötig und die Angelegenheit wäre technisch sehr komplex.  Als dezentraler Stromerzeuger für Wasserstoff oder Elektrizität für Automobile wäre LENR natürlich erste Wahl, aber auf der Zeitachse ist dies wohl noch "ein bißchen weit hinten".

Der Trend geht zur Zeit zum Elektroauto, man muss hoffen, dass die Herstellung der Batterien mit der Zeit billiger und umweltschonender wird.

Ich möchte den Blick meiner Leser bei dieser Gelegenheit auf das „Kugelreifen-Konzept“ von Goodyear lenken. (Sh. mein Update   vom 10.3.16.docx)

Gibt es eine starke Stromversorgung „an Bord“ der Autos (was man bei Batterien wohl in Frage stellen muss) dann würde sich dieses Konzept verwirklichen lassen: Die Räder werden durch Gummikugeln ersetzt, die mit Magnetfeldern im „Radkasten“ gehalten werden. Diese Magnetfelder halten sie nicht nur in Position, sondern sind auch in der Lage, die Kugeln in alle Richtungen zu drehen. D. h. zum Beispiel, dass auch seitliches Einparken kein Problem wäre.

Gravierend wären die Auswirkungen auf den Herstellungsprozess der Autos: Nachdem die Elektrifizierung der Fahrzeuge diesen bereits den Verbrennungsmotor samt Nebenaggregaten und  Getriebe geraubt hat, käme es jetzt noch viel schlimmer: Auch die Achsen, die Federung und  das Lenkgetriebe wären Geschichte. Und damit auch die Autoindustrie wie wir sie kennen.

 

Luftverkehr

Hier muß man die Flugzeuge mit Tragflächen und die Helikopter getrennt betrachten. Nehmen wir zunächst die Helikopter, weil sie von LENR wohl noch mehr profitieren, als "normale" Flugzeuge. Helikopter sind "Energiefresser" und deswegen für Langstreckeneinsätze weniger geeignet. Bei Helikoptern haben sich Start-Ups gebildet, die Personenbeförderung mit "Multikoptern" anbieten. Weil die Flugdauer mit Batterietechnik bei rund einer halben Stunde liegt, bietet sich diese Technologie nur beim Verkehr zwischen Hochhäusern an. Diese Lufttaxis fliegen mit oder ohne Pilot. Versuchsbetriebe gibt es bereits.

Bei Kleinflugzeugen ist ein erster Batterie-betriebener Flug über den Ärmelkanal bereits gelungen.

Bei Großflugzeugen legen sich alle großen Hersteller für die LENR-Technik mächtig ins Zeug. Auch die Kunden machen Druck. Nicht nur, dass sie das teure Kerosin kaufen und mitführen müssen - nein, die Golfstaaten nehmen ihnen mit eigenen Fluggesellschaften auch noch die Kunden weg.

Die amerikanischen Hersteller, wie Boeing und Lockheed können wahrscheinlich im Hintergrund noch auf das LENR-Wissen der NASA und des Militärs zurückgreifen. Airbus muß LENR-Forschung und -entwicklung alleine stemmen, tut das aber auch wohl mit Erfolg. Im März 2018 ist Airbus ein LENR-Patent erteilt worden: EP3047488B1.pdf

 

Schiffsantriebe

Für Schiffsantriebe ist LENR ebenfalls erste Wahl. Es gibt keinerlei Gewichts- und Platzprobleme. Zunächst einmal würde der Schiffsverkehr zurückgehen, weil die Rohöltransporte entscheidend abnehmen würden. Als nächstes würden der Suez-Kanal und der Panamakanal an Bedeutung verlieren, weil der billige LENR-Antrieb Umwege entscheidend verbilligt. Diese Erscheinung war schon beim letzten Verfall der Rohölpreise zu beobachten.

Desweiteren könnten Schiffe mit LENR-Antrieben wieder kleiner und auch schneller werden. Schnelle Fahrten sind "Sprit-fressend", was bei LENR nicht mehr eine so große Rolle spielt. Der Gigantismus im Schiffsbau fände ebenfalls ein Ende, weil die sparsamen Riesen-Motoren nicht mehr nötig wären. Der Schiffsverkehr könnte insgesamt schneller und bedarfsorientierter werden, weil viel mehr kleinere und schnellere Einheiten unterwegs wären.

Die Raumfahrt

Die Raumfahrt hat ein großes Problem: Wenn der Treibstoff einer Rakete verbraucht ist, dann endet auch die Beschleunigung. Wenn man Energieerzeugung jedoch "an Bord" betreiben könnte, dann wäre die Beschleunigung theoretisch endlos: Das Raumschiff wird schneller, schneller und nochmals schneller.

Deshalb rückt mit LENR-Technologie auch der Mars in greifbare Nähe (mit Rückfahrtschein) und die NASA träumt bereits weiter: "Mit LENR ist der Mars nur der erste Halt":


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