Coldreaction - saubere und billige Energie durch kalte Kernreaktion

Was ist LENR?

Bei Rückfragen und Kommentaren habe ich gemerkt, dass doch nicht allen Lesern  auf Anhieb die Unterschiede zwischen Kernspaltung, Kernfusion (heiß oder kalt) und der radioaktiv strahlenden und nicht strahlenden Elemente ganz klar ist. - Gleichzeitig muß ich nach Fertigstellung dieses Abschnitts zugeben, dass das Thema vielleicht auch gar nicht so einfach zu verstehen ist.

Bevor wir zur Technik kommen, hier einige allgemeine Erläuterungen zu LENR:

Was ist LENR? LENR heißt „Low-Energy-Nuclear-Reaction“.  LENR wurde zunächst auch “Kalte Fusion” genannt. Diesen Begriff hat man aufgegeben, weil bis heute nicht klar ist, ob eine Kernfusion stattfindet.

Kernfusionsforschung gibt es seit Jahrzehnten. (Sie hat nichts mit den heutigen Atomkraftwerken zu tun) . - Die Verschmelzung (Fusion)  von Atomkernen setzt aus geringsten Mengen  Materie riesige Mengen an Energie frei, ohne Radioaktivität, ohne schädliche Umwelteinflüsse. Das es funktionieren wird,  ist unbestritten. Allerdings gelingt  die Fusion der Atomkerne nur bei einer unvorstellbar hohen Temperatur  von vielen Millionen Grad. (Coulomb-Barriere).  Die Beherrschung dieser Temperatur erfordert komplizierteste Großtechnologie. - Selbst kleinste Fortschritte auf diesem Gebiet  werden veröffentlicht und hoffnungsvoll kommentiert. Eine kommerzielle Nutzung ist dennoch in weiter Ferne.

Dieses großtechnische Verfahren versehe ich in meiner Ausarbeitung  der Einfachheit halber mit dem Arbeitsbegriff „heiße Fusion“.

Die kalte Fusion wurde schon Anfang des vorigen Jahrhunderts diskutiert, erstmals aber in den fünfziger Jahren  von der Chemikern Pons und Fleischmann  (Universität Utah) in einem Experiment  vorgestellt.  Dieses Experiment zeigte, das eine Kernfusion auch bei Zimmertemperatur, ohne Großtechnologie, möglich ist. Umfangreiche weitere Forschungen wären nötig gewesen, doch dies wurde im Keim erstickt. Die US-Regierung ließ ein Gutachten durch das MIT (Massachusetts Institute of Technology) erstellen, das, wenig verwunderlich, zu dem Ergebnis kam, dass es die „Kalte Fusion“ „nicht gibt“. Wenig verwunderlich deshalb, weil alle Gutachter Vertreter der „heißen Fusion“ waren und es sich gerade mit Forschungsmilliarden zu diesem Thema bequem gemacht hatten. (Sh. auch den Abschnitt "Das MIT und der Tod von Eugene Mallove").

 

Die kalte Fusion wurde weltweit wissenschaftlich geächtet, wohl auch unter massivem Einfluss der Ölindustrie und der Energiekonzerne. Beide hätten bei einer Förderung der kalten Fusion schon vor Jahrzehnten  ihr  Geschäftsmodell  verloren. Zur gleichen Zeit wäre der Welt eine Verschmutzung durch fossile Energien weitgehend erspart geblieben und viele Kernkraftwerke wären nicht gebaut worden.

Viele Wissenschaftler haben allerdings weiter an  LENR geforscht und sie in der Zwischenzeit bis in die Nähe der Vermarktungsreife gebracht. Zu den Verfechtern von LENR gehören mittlerweile große Namen: Die NASA, Boeing, Airbus, Mitsubishi, Toyota und viele andere mehr. Eine ganze Reihe von Patenten wurde  erteilt und noch viel mehr sind angemeldet.  



Jetzt kommen wir zu den Grundlagen der Kernfusion und zu Begriffserklärungen.

Zunächst müssen wir einen Blick auf das Periodensystem der Elemente werfen. Leider paßt es nicht auf diese Seite, deshalb bitte ich, den folgenden Link aufzurufen:

 

https://de.wikipedia.org/wiki/Periodensystem

 

Hier sind alle bekannten Elemente aufgeführt, und zwar sortiert nach der Anzahl der in ihrem Atomkern vorhandenen Protonen. Ganz oben links findet sich das "leichteste" oder "kleinste" Element (H=Wasserstoff)  mit nur einem einzigen Proton  (das sieht man an der sog. Ordnungszahl, in diesem Falle "1".) Wasserstoff ist das einzige Element, das neben einem Proton kein Neutron hat. Es gibt allerdings Wasserstoff, den man künstlich herstellen kann (welchen es aber in geringen Mengen auch in der Natur gibt), der neben dem Proton auch ein Neutron hat und diesen Wasserstoff nennt man Deuterium. Kommt noch ein weiteres Neutron hinzu, heißt der Wasserstoff Tritium. Man sieht in dem Periodensystem, das Wasserstoff gasförmig ist. - Ganz andere "Kaliber" sind im Periodensystem diejenigen Elemente, die eine große Anzahl von Protonen enthalten: Da finden wir z. B. unten links mit der Ordnungszahl 92 "U", nämlich das Uran. Und wie alle Elemente, die (in der Grafik "Periodensystem") einen roten Rand haben, ist dieses Element radioaktiv. Uran ist mit 92 Protonen sehr schwer und so kommt es, das man mit einem Geschoß aus Uran ohne weiteres eine Panzerung aus Eisen (Ordnungszahl 26) durchschlagen kann. Sprengstoff ist dazu nicht erforderlich.

 

Was ist nun der Unterschied zwischen Kernspaltung und Kernfusion. Zur Kernspaltung braucht man ein großes Atom, so wie man ein Stück Holz nur spalten kann, wenn es eine gewisse Größe hat. Nur haben diese großen, geeigneten Atome, wie Uran, den großen Nachteil, dass sie radioaktiv sind. Und die sog. "Spaltprodukte" geben ihre gefährlichen Strahlen nahezu bis in alle Ewigkeit ab.

Bei der Kernfusion ist das ganz anders: Da nimmt man die kleinsten Atome, wie Wasserstoff. Und das bedeutet: Radioaktive Elemente sind an der Kernfusion überhaupt nicht beteiligt.

Aber warum macht man Kernspaltung und Kernfusion überhaupt? Ganz einfach: Geringste Mengen von Materie werden zu riesigen Mengen Energie. -  Wenden wir uns schnell (und mit Grauen) von der Kernspaltung ab, es ist schlimm genug, dass es noch so viele Atomkraftwerke gibt. Wenden wir uns der Kernfusion zu.

Die einfachst denkbare Kernfusion ist die Verschmelzung von zwei Wasserstoff-Atomen (Ordnungszahl 1) zu einem Helium-Atom (Ordnungszahl 2) So weit so gut - wäre da nicht Einstein mit seiner Relativitätstheorie. Das Ergebnis lautet nämlich nicht 1 plus 1 ist 2, sondern 1 plus 1 ist ein bißchen weniger als 2. Ein bißchen weniger als zwei deshalb, weil tatsächlich die beiden Wasserstoffatome fusionieren, aber sie verlieren dabei eine verschwindend geringe Menge an Masse. (Bei der Kernspaltung "verschwinden" 0,1 % der Masse, bei der Kernfusion sogar 0.8 % der Masse)  Und diese Masse wird Energie. Jetzt könnte man meinen, das wäre nicht viel - aber: weit gefehlt!

 

Hier ist die Einstein´sche Formel:

 

 

 

 

E = Energie (in der folgenden Gleichung wird beschrieben, was Energie ist)

Dann folgt das "=" , also die Gleichung

dann folgt die Masse "m"

dann kommt "c" die Lichtgeschwindigkeit

und dann "hoch 2", nämlich die Lichtgeschwindigkeit im  Quadrat, also mit sich selbst multipliziert.

 

Die Lichtgeschwindigkeit beträgt rund 300 000 Kilometer pro Sekunde. Ich fürchte, mein Bildschirm würde nicht ausreichen, wenn ich 300 000 im Quadrat zu rechnen versuchte. Wobei ich gestehen muß, dass ich nicht weiß, welcher Multiplikator bei der Gleichung zugrunde gelegt wird: Meter pro Sekunde, cm pro Sekunde oder was auch immer. Aber ich glaube wir sind uns einig: Die Zahl bleibt riesig.

Und so ist es auch zu erklären, das die Umwandlung geringster Mengen von Materie, die bei der Fusion "verlorengehen" eine enorme Energie erzeugen. Im Falle des E-Cat wurden mit rund einem Gramm  Nickelpulver  (als Katalysator) im Laufe von 32 Tagen rund 1,5 Megawatt Energie erzeugt.

(Dabei gebe ich gerne zu, dass die Angaben, um des besseren Verständnisses willen unpräzise sind: Kann man von einer "Erzeugung" sprechen und ist es wirklich Nickelpulver oder sind es Nano-Partikel und gab es noch andere Bestandteile und kann man wirklich so verallgemeinernd von 1,5 Megawatt Energie sprechen) Es geht mir bei dieser Beschreibung tatsächlich nur um das Bewußtwerden der  ungefähren Größenverhältnisse.

Wie sind die Größenordnungen: Die folgende Aufstellung habe ich aus der Webseite "Nuclear Power". Diese Seite zeigt, welche Energie aus einem Gramm Materie entsteht.  Am einfachsten zu verstehen sind 25 Millionen Kilowattstunden oder 568.000 US-Gallonen Benzin (multipliziert mit 3,79 hat man den Wert in Litern) BTU heißt übrigens "British Thermal Unit" - vergessen wir das.)

 

Example:

The energy equivalent of one gram (1/1000 of a kilogram) of mass is equivalent to:

  • 89.9 terajoules
  • 25.0 million kilowatt-hours (≈ 25 GW·h)
  • 21.5 billion kilocalories (≈ 21 Tcal)
  • 85.2 billion BTUs

or to the energy released by combustion of the following:

  • 21.5 kilotons of TNT-equivalent energy (≈ 21 kt)
  • 568,000 US gallons of automotive gasoline

Any time energy is generated, the process can be evaluated from an E = mc2 perspective.

 

Zunächst kommen wir zur sog. "heißen Fusion".

Die fundamentale Herausforderung bei der "heißen" Fusion ist, dass Atomkerne, wenn sie positiv geladen sind, sich stark voneinander abstoßen. Deshalb ist ein gewaltiger Druck bei einer Temperatur von vielen Millionen Grad nötig, um sie zur Fusion zu zwingen. Dies funktioniert prima in einem Stern oder in einer Wasserstoffbombe, ist aber nicht für ein lokales Kraftwerk geeignet. Deshalb sind diese Anlagen, welche sich allesamt noch in der Aufbauphase befinden und noch Jahrzehnte von einer kommerziellen Nutzung entfernt sind) großtechnischer Natur. Großtechnisch deshalb, weil man diese vielen Millionengrade nicht im Labormaßstab herstellen und beherrschen kann.

Nun kommen wir zur "Kalten Fusion". Wieso wünschen sich alle diese Fusion so sehr?

Kalte Fusion ist die Erzeugung von Energie durch die Verschmelzung  von Atomkernen bei "annehmbar “ niedrigen Temperaturen. Für mich ist eine solche annehmbare Temperatur alles, was unter ca. 800 Grad Celsius liegt. Dies deshalb, weil diese Temperatur es uns erlaubt, übliches industrielles Material und Ausrüstung zu verwenden.

Angesichts der Tatsache, dass die Kernfusion, welche die Sonne „antreibt“, generell eine Temperatur von vielen Millionen Grad aufweist, kann man 800 Grad Celsius als „kalt“ bezeichnen.

Nun möchte ich gleich einem Mißverständnis vorbeugen: Mit großer Wahrscheinlichkeit geht es bei dem beobachteten Phänomen "LENR" (Low Energy Nuclear Reaction) gar nicht um kalte Fusion. Eines ist jedoch sicher, bei dem beobachteten und nahezu marktreifen Prozeß handelt es sich um die Erzielung von Überschuss-Energie mittels einer Kernreaktion. Beide Behauptungen lassen sich zweifelsfrei und seit einer ganzen Reihe von Jahren,  an verschiedenen Orten, von verschiedenen Personen immer wieder nachvollziehen. Die Überschußenergie (das Verhältnis der eingesetzten zu erzielten Energie) ist ohne jeden Zweifel gemessen (und ist beträchtlich) - und die Kernreaktion ist an Hand der Analyse der sog. "Asche" zweifelsfrei nachweisbar.

Was spielt sich bei LENR nun also ab. Dazu müssen wir noch einmal einen Schritt zurückgehen. Wasserstoff gibt es, wie schon beschrieben, als den "Standard"-Wasserstoff, also ein Proton (und ein Elektron, aber das interessiert hierbei nicht) und es gibt den Wasserstoff, der außer dem Proton noch ein Neutron hat. (Das sog. Deuterium) Das Tritium, ein Proton und zwei Neutronen, lassen wir außer Acht.

Das Deuterium braucht dieses Neutron eigentlich nicht. Es hat ja nur ein Proton und die Neutronen sind dazu da, bei Atomen mit mehreren oder vielen Protonen als "Puffer" zu dienen.  Es "stört" das Deuterium  deshalb auch nicht besonders, wenn man ihm das Neutron wieder "wegnimmt".

In der Mitte der 1800ter Jahre,  studierte der schottische Chemiker Thomas Graham die Absorption von Gasen an der Universität London. Er fand heraus, dass Metalle, so wie Nickel und Palladium, ein Vielfaches ihres eigenen Volumens an Wasserstoff aufnehmen können. Auf atomarer Ebene berühren sich die Atome in dem Metall gegeneinander im traditionellen Sinne nicht, sondern halten sich durch ihre elektrostatische Ladung auf Abstand. Weil Wasserstoffatome sehr klein sind,  kann es sich seinen Weg durch die Metallatome hindurch bahnen. Manche Aufmerksamkeit in der kalten Fusion galt über Jahre dem Verhalten der Wasserstoffatome, welche in dem Metall „gefangen“ waren. Deshalb erwähne ich ein Papier von Thomas Graham von 1869, der demonstrierte, dass das Metall Palladium das 650-fache seines Volumens an Wasserstoff aufnehmen kann. Damit beginnt die Geschichte von LENR.

Jetzt sind wir wieder bei dem Umstand, dass Wasserstoff seine Neutronen nicht "braucht". Wenn es nun gelingt, sie wieder aus dem Wasserstoffatom herauszulösen, kann es sich auf den Weg machen, um sich bei einem anderen Atom anzusiedeln. Fast alle Elemente nehmen bereitwillig  Neutronen auf, weil sie dadurch stabiler werden.

Wie bewegt man nun das Neutron dazu, seinen sicheren Platz in einem Wasserstoffatom, welches sich wiederum in einem Stück Palladium oder Nickel aufhält, zu verlassen,  sich bei einem anderen Atom anzusiedeln und bei dieser Gelegenheit Masse zu verlieren, die wiederum zu Energie wird. Diese „Wanderschaft“ kann durch „Schütteln“ oder „Vibrieren“ oder auch „Schaukeln“ ausgelöst werden – allerdings nicht im herkömmlichen Sinne dieser Begriffe. (Es handelt sich eher um elektromagnetisches Pulsieren).

Spätestens ab hier wird die Angelegenheit unübersichtlich und ungenau. Es geht nämlich bei dem "Herausschütteln" oder "Pulsieren" nicht nur um Neutronen, sondern auch um "ganze" Atome. In der folgenden Grafik verwandelt sich Wasserstoff unter Abgabe von Energie in Helium - eigentlich wäre dies das Ergebnis einer klassischen Fusion. Ist es aber wohl nicht.

In der nachfolgenden, aktuellen Grafik zum sog. Brillouin-Boiler ist dieses "Herausschütteln"  sehr schön dargestellt, Quelle: http://www.armstrongeconomics.com/archives/39366

 

 

 

 

Nun wird es kompliziert. Auf die Frage, was seine Theorie zur Funktion des E-Cat ist, sagte Andrea Rossi:

„Meine Theorie ist, dass ein Proton eines Wasserstoff-Atoms mittels des Quanten-Tunnel-Effektes in einen Atomkern Li-7 (d. h. eines Lithium-Atoms mit dem Atomgewicht 7)  eindringt und einen Atomkern aus Be-8 (d. h.  ein Beryllium-Atom mit dem Atomgewicht 8) bildet, welcher dann in einigen Sekunden in zwei Alpha-Partikel zerfällt. Dieser Prozess wird durch eine signifikante Freisetzung von nuklearer Energie begleitet.“

Lassen wir das einfach so im Raum stehen.

Aber machen wir es noch ein bisschen komplizierter: Im Update von 24.9. schrieb ich:

„In Zusammenarbeit zwischen Forschern der Universität Göteborg und der Universität von Island, wurde ein neuer Typ nuklearer Fusion untersucht.  Es gibt dabei fast keine Neutronen, aber stattdessen schnelle, schwere Elektronen (Muonen) weil es auf nuklearen Reaktionen in ultra-dichtem schwerem Wasserstoff (Deuterium) basiert.“

Dieses Forschungsergebnis wird vielfach diskutiert, weil mit diesem Verfahren  ohne Umwege Elektrizität produziert werden kann.  - Eine theoretische Erklärung kann ich weder für die Rossi-Theorie liefern, noch für das vorgenannte Verfahren.

Als ob das alles nicht genug wäre. Es kommt noch viel schlimmer.

In meinem Update vom 20. 10. hatte ich berichtet, dass der Chefentwickler von Airbus, Jean-Francois Geneste, seine angekündigte Theorie zu LENR geliefert hat…. und kaum jemand hat sie verstanden. Niemand hat bisher hat der Theorie widersprochen, wohl auch, weil sie kaum jemand interpretieren kann. – Es gab nur am 23. 10. die begeisterte Zustimmung eines gewissen Wladimir Guglinski (ich habe darüber berichtet) – mit dem Tenor: „….das habe ich doch schon immer gesagt!“ Mit "immer gesagt", ist der sog. „Äther“ gemeint, einer Trägersubstanz unterhalb der atomaren Ebene. Einer Substanz, die, wenn sie tatsächlich so vorhanden ist – wofür sehr viel spricht – eine völlig neue Physik zur Folge haben dürfte. Sie liefert nicht nur die Erklärung für LENR sondern auch für weitere, bisher nicht erklärbare physikalische Phänomene.

Auf e-cat-world gibt es heute (18.4.16) einen interessanten Artikel, dessen ersten Teil ich hier übersetze: Quelle: http://www.e-catworld.com/2016/04/17/lenr-might-be-strange-axil-axil/

Als Nichtfachmann darf ich mir die naive Frage erlauben: "Gibt es hier Gemeinsamkeiten mit der Theorie von Geneste und dem Kommentar dazu von Guglinski?" Lesen Sie selbst:

(Übersetzung teilw. sinngemäß bzw. gekürzt )Der Titel heißt: "LENR könnte merkwürdig sein".  "Es gibt ein merkwürdiges Desinteresse an  Ergebnissen der Experimente von Holmlid. Holmlid (Univ. Göteborg) berichtet von der Produktion von Kaonen in seinen Experimenten. - Die Produktion von Kaonen in Holmlids Experimenten ist fast nicht zu glauben.  Aber Holmlid sieht außerdem Muonen, die ein Zerfallsprodukt von Kaonen sind. Zumindest übersteigen  Holmlids Daten  durchgehend die Vorstellungskraft. 

Ein Kaon ist ein seltsames Ding, weil es nicht nuklearer Natur ist, es ist fremder Natur. Das Kaon ist "nicht von dieser Welt" und wird unter extrem ungewöhnlichen Bedingungen produziert. Eine der Produktionsmethoden geschieht durch die Interakton kosmischer Strahlen mit der oberen Atmosphäre der Erde. Die extreme Energie, die die kosmischen Strahlen den Atomen der Atmosphäre vermittelt, produziert "a quark gluon soup." Diese Ansammlung von unbegrenzten Quarks, die aus dem riesigen Explosion von Energie entstehen, produzieren einen "Zoo" von allen Sorten exotischer Materie. Eines dieser Kondensate ist das Kaon. Eine andere Methode der Produktion ist die Kollision von Protonen-Paaren in einem Teilchenbeschleuniger wie dem CERN."

Nun kommen wir noch zu einer überraschenden Ergänzung. Es geht um den Erfinder Randall Mills und seine SunCell-Technologie. Um sich ein Bild von diesem genialen Mann zu machen, empfielt es sich, den folgenden Aufsatz (in deutscher Sprache) zu lesen:

Atome schrumpfen.pdf

Mit den bisher behandelten LENR-Technologien hat die Methode Mills nur soviel gemein, dass sie ebenfalls mit Wasserstoff arbeitet und das sich die Energiegewinnung ebenfalls bei Zimmertemperatur (jedenfalls außerhalb des kleinen Reaktors) abspielt. Es handelt sich dabei eindeutig nicht um "kalte" oder  "heiße" Kernfusion und schon gar nicht um Kernspaltung. Mills ist in der Lage, extrem helles Licht in einem Hohlkörper, der innen mit Hochleistungs-Solarzellen bestückt ist, direkt in elektrischen Strom umzuwandeln. - Weil diese Technologie so revolutionär und auch schon so weit entwickelt ist, habe ich ihr eine eigene Rubrik im Hauptmenü gewidmet: "Brilliant Light Power bringt Elektrizität für die Welt."

Was bleibt also: Es wird durch LENR-Vorgänge Überschußenergie erzeugt, die wir nutzen können und wir wissen immer noch nicht genau, warum. Das ist unbefriedigend, aber was soll´s. Wenn es dann, in wahrscheinlich absehbarer Zeit, geklärt wurde, schauen wir uns um und sagen :"Ach so!"  Diese Einstellung zur Physik entspricht auch der Auffassung des berühmten Physikers und Nobelpreisträgers Ernest Rutherford:  "Jegliche Art von Physik ist entweder unmöglich oder trivial. Es ist unmöglich, bis Du es verstanden hast und dann wird es trivial."

 

 

Anmerkung: In diese Ausarbeitung habe ich, mit dessen Zustimmung, einige Sätze bzw. Passagen des amerikanischen Autors Jeff Danner übernommen: http://chapelboro.com/author/jeffdanner/

 

Die Funktion des E-Cat des Erfinders Andrea Rossi habe ich in einem separaten Abschnitt beschrieben: http://coldreaction.net/wiefunktioniertdere-catvonandrearossi.html

 

 

 

 

 

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