Coldreaction - saubere und billige Energie durch kalte Kernreaktion

Lenr-Pressespiegel

 

Ich habe über einige Jahre weltweit erschienene Presseveröffentlichungen zu LENR gesammelt. Etwa zur Hälfte sind sie positiv. Man fragt sich natürlich: Warum gibt es zu LENR keine viel größere, überwältigendere Presseberichterstattung? Schließlich verspricht LENR die Lösung praktisch aller Umwelt- und Energieprobleme und zudem noch, auf längere Sicht, die Entgiftung bisher angehäufter radioaktiver Verseuchungen.

Da kommt zunächst das wenig hilfreiche Argument "das kann doch gar nicht sein" und dabei haben die meisten Leute im Kopf, dass man Energie nicht einfach vermehren kann, sondern dass sie durch Verbrennen, Gewinnen von Wind- und Solarenergie etc. erzeugt werden muß. Dahinter steht der eherne "Energie-Erhaltungssatz", dass man nämlich nie mehr Energie gewinnen kann, als man zuvor hineingesteckt hat.

Jetzt kommt die Nuklear-Energie in's Spiel und da weiß man seit rund einem Jahrhundert, dass man aus kleinsten Mengen Materie Unmengen an Energie erzeugen kann, basierend auf der Einstein'schen Formel E=MC2.  Weil dies hier auf der Erde praktisch nur im Wege der Kernspaltung geschieht, hat sich die Überzeugung festgesetzt, dass die nukleare Energiegewinnung nur gegen das untragbare Risioko der nuklearen Verseuchung erhältlich ist.

Seit Jahrzehnten versucht man deshalb mit Hilfe sündhaft teurer Versuchsanlagen nukleare Energie der "anderen Art", nämlich der Kernfusion zu erreichen. Gleichermassen aufwändig wie erfolglos. Einige dieser Anlagen sind bereits wieder geschlossen, ohne je nur ein Milliwatt Strom erzeugt zu haben.  Mit diesem Zustand haben sich Wisschaft und Wirtschaft arrangiert, die Wissenschaft kann mit Steuergeldern seit Jahrzehnten vor sich hinwursteln und die Wirtschaft kann weiter mit fossilen Energien Geld verdienen, Umwelt hin oder her.

Da kam die Entdeckung der niedrigenergetischen Kernreaktion eher ungelegen. Unglücklicherweise hat man diesem Phänomen hin und wieder den Arbeitstitel "Kalte Fusion" gegeben, weil die Ergebnisse so sind, als hätte eine Kernfusion bei niedrigen Temperaturen stattgefunden. Das ist aber nicht der Fall: Der vielfach nachgewiesene Energiegewinn basiert nicht auf Kernfusion sondern  auf einem unbekannten Phänomen.

Weshalb diese Vorrede zum Pressespiegel: Der Durchschnittsredakteur, wenn er von dem Thema hört, fragt zunächst Fachleute oder Wissenschaftler ob "Kalte Fusion" sein könne. Und diese sagen dann wahrheitsgemäß "nein." Um damit ist das Thema für den Radakteur erledigt. Sehr zu Unrecht: Sie übersehen dabei, dass LENR als Phänomen real ist, vielfach begutachtet, patentiert, repliziert, sogar von der EU-Kommission als förderungswürdig anerkannt und sich auf der Zielgeraden zur Industrialisierung und Vermarktung befindet. - Nur die Presse kann erreichen, dass Politiker, Wirtschaftsvertreter und Umweltverbände auf dieses wahrhaft weltbewegende Thema aufmerksam werden. -  Die folgenden Artikel sind teilweise positiv, teilweise negativ, teilweise interessengesteuert.

Englischsprachige Artikel sind von mit teilweise sinngemäß übersetzt und ggf. gekürzt. Die Artikel habe ich in der Regel kommentiert.

Hier zunächst ein Liste der Presseveröffentlichungen: (In dieser Liste stehen die ältesten Veröffentlichungen "oben", bei den folgenden Artikeln beginne ich allerdings immer mit den neuesten Meldungen.)


9.12.14
Bericht des „Focus“ über LENR

3.0.1.15
Das Technologie-Magazin „Wired“ berichtet über den 30-Tage-Test des Rossi-Reaktors und die Replikation durch Parkhomov

12.4.15
„Les Echos“ berichtet über LENR

22.6.15
Die schwedische „Aftenposten“ berichtet über die funktionierende 1-MW-Anlage von Rossi

22.6.15
Die schwedische „Aftenposten“ berichtet über die funktionierende 1-MW-Anlage von Rossi

7.10.15
Interview Andrea Rossi mit der „Huffington-Post“

10.12.15
Artikel aus Falls-Church-Press zu LENR

15.2.16
Das französische Mainstream-Medium "La Tribune" berichtet positiv über LENR

4.4.16
Bericht in der "Aftenposten" über LENR-Forschungen der Universitäten Göteborg und Island

13.4.16
Artikel der indischen "Business Line"

25.6.16
"New Scientist" - "Es tut sich eine neue Welt der Physik auf"

18.7.16
"Foreign-Policy" berichtet über den Tod des LENR-Forschers Eugene Mallove

7.8.16
Die Bild-Zeitung berichtet  über den Plan eine Atom-Autos und titelt gleichzeitig "Echt strahlend"

13.9.16
Umfangreicher Bericht im „Daily Caller“.

16.9.16
Zwei Berichte im „New Scientist“

24.9.16
Tendenziöse Berichterstattung bei "Forbes"

19.10.16
Das ZDF berichtet unvollständig über die Kalte Fusion/LENR

8.11.16
Chemical & Engineerung News schreibt über LENR

27.11.16
Bericht in der Financial Times

9.12.16
Qualifizierter Artikel in 21st Century Tech über LENR

12.12.16
Artikel aus Litauen über LENR

18.12.16
Scientific American: "Es ist keine kalte Fusion - aber es ist irgendwas."

31.12.16
LENR-Bericht von "Regnum" in Rußland

16.2.17
Die Inder wollen "nie wieder Schlangenöl"!

13./14.4.17
Artikel in der "Aftenposten" zu der LENR-Erfindung von Leif Holmlid

16.5.17
Artikel in "The Hindu" über LENR

23.5.17
Artikel von Edmund Storms in indischem Wissenschaft-Journal

29.5.17
Der Öltraum der Seychellen ist wegen Rossi ausgeträumt

31.5.17
Die Berliner Zeitung berichtet über LENR

12.7.17
BBC berichtet, dass Ergebnisse bei der heißen Fusion wohl erst nach 2050 zu erwarten sind.

21.7.17
Das niederländische Magazin Kijk thematisiert LENR

29.8.17
Ausgezeichneter Artikel in der Wiener Zeitung über das "Anthropozän."

10.10.17
Ausführlicher LENR-Artikel in der englischen  Zeitschrift "Wired"

13.12.17
Artikel von Tom Whipple: Die große Energie-Veränderung

16.12.17
Artikel der "Aftenposten" zur Stockholm-Demonstration

2.1.18
"Planetsave" berichtet über die Präsentation in Stockholm

19.1.18
Bericht einer italienischen Zeitung über LENR

 

 

Hier nun die Meldungen sortiert nach dem Erscheinungsdatum in diesem Blog

 

Update 15.5.18

Danke für die aufmunternden Zuschriften zu meinem letzten Update und die Hinweise auf das Thema, das ich heute aufgreife.

Anlass ist der erste ernstzunehmende Artikel in einem deutschen Wissenschaftsmagazin zur Kalten Fusion/LENR, nämlich im „Spektrum der Wissenschaft“. https://www.spektrum.de/news/jaeger-des-verlorenen-schatzes/1564692 Der Autor, promovierter Physiker, nimmt die Entwicklung zu LENR ungefähr so verwundert zur Kenntnis wie seinerzeit die EU-Kommission:

Antwort auf eine parlamentarische Anfrage: Quelle:http://www.europarl.europa.eu/sides/getAllAnswers.do?reference=E-2016-009616&language=EN

(Teilweise sinngemäß übersetzt) "Die Kommission ist sich der behaupteten Erfolge auf dem Gebiet der niedrig-energetischen Nuklear-Reaktion bewußt. Wie vom ehrenhaften Mitglied bemerkt, umfasst dieser Bereich einen weiten Bogen unzusammenhängender Phänomene, die die Annahme zulassen, dass nukleare Ereignisse bei relativ niedrigem Energieeinsatz geschehen. Dies wird allerdings in der wissenschaftlichen Szene debattiert und es gibt keine einheitliche Auffassung darüber, wie die Mechanismen hinter diesen experimentellen Ergebnissen aussehen.

Wie auch immer, offensichtlich wurden einige der Ergebnisse kürzlich repliziert, in einigen Fällen von angesehenen Wissenschaftlern und Laboratorien.

Derartige Forschung kann im Prinzip durch das Programm Horizon (EU-Programm für Forschung und Innovation 2014 - 2020) unterstützt werden, ebenso durch den Europäischen Forschungsrat und das Europäische Programm  für Zukunftstechnologien.

Die vorliegende Beweislage und das steigende Investment durch Firmen und Regierungsorganisationen außerhalb Europas erfordert in der Tat eine eingehende Betrachtung und Bewertung der bisherigen Ergebnisse. Im Lichte dieser Betrachtungen ist dann zu entscheiden, auf welche Weise diese Forschung zu fördern ist."

Ein Problem ist, dass zur Verifizierung der Ergebnisse und Mechanismen von LENR ausschließlich Physiker befragt werden: Nur, es gibt für LENR bisher keine physikalisch nachvollziehbare Erklärung. Dennoch können viele Physiker einfach nicht glauben, dass es technische Dinge und Effekte gibt, die sich physikalisch nicht erklären lassen. Deshalb habe ich meiner Einleitung zu diesem Blog auch das Gedicht von Christian Morgenstern zur „unmöglichen Tatsache“ vorangestellt.

Ein bisschen fühle ich mich dabei an die US-Comic-Serie „Big Bang Theorie“ erinnert, dominiert von der Figur des theoretischen Physikers Dr. Dr. Sheldon Cooper. Andere Erklärungen als die der Physik lässt er von vornherein nicht zu. Ingenieure sieht er in etwa auf dem Niveau von Schimpansen und seinem Freund Lennard Hoffstädter, einem Experimental-Physiker, rät er, es doch mal mit etwas Sinnvollem zu versuchen: Zum Beispiel hätte er von einer Frau gehört, die über die Jahre ein riesiges Wollknäuel gewickelt hätte.

Wieso erzähle ich das: Unsere Zivilisation ist über Jahrtausende in der Technik Riesenschritte vorangekommen, nämlich durch die Entwicklung von Verfahren und Technologien im Wege von Versuch und Irrtum. Die Entwicklung der Dampfmaschine geschah zu Beispiel lange bevor es die Wissenschaft  der Thermodynamik gab.

Die heutige Physik im Zusammenspiel mit der Mathematik mit ihren schier unendlichen und segensreichen Errungenschaften bewahrt sich selbst leider nicht vor Arroganz und Ignoranz.

Das Wallstreet-Journal schrieb vor einiger Zeit (ich habe darüber berichtet:http://coldreaction.net/der-mythos-von-der-bedeutung-der-grundlagenforschung.html) "Im Jahre 2003 publizierte die OECD ein Papier mit dem Titel „Die Quellen für Wirtschaftswachstum in den OECD-Staaten“, bezogen auf die Zeit zwischen 1971 und 1998. Man fand zur eigenen Überraschung heraus, dass privat finanzierte Forschung das Wirtschaftswachstum angetrieben haben, öffentlich finanzierte Forschung dagegen blieb ohne sichtbares Ergebnis. – Der Ökonom Walter Park von der Universität Washington D.C. stellt fest, dass die Regierungen Forschung an falschen Projekten fördern und die Forscher eher davon abhalten, an den richtigen Projekten zu forschen.

Wirklich bahnbrechende Erfolge in der Wissenschaft fallen einfach von den Bäumen des technologischen Wandels."

Wenn der schwedische Professor Hanno Essen, von dem in dem  Artikel  des "Spektrums" ja auch berichtet wird, sagt, er forsche dann doch lieber weiter an der „Heißen Fusion“, weil er die „kalte Fusion“ nicht nachvollziehen kann, dann ist das ein Armutszeugnis. Essen gehörte zu den Gutachtern, die 2014 den Ecat von Andrea Rossi über 32 Tage beobachtet haben und in einem ausführlich Gutachten die Funktionalität bestätigten. Sh.: LuganoReportSubmit.pdf

Das heißt nicht anderer als: Die meisten Physiker können zwar die Funktion von LENR messen und positiv bestätigen, den Ablauf selbst aber nicht beurteilen. Ergo: Sie sind zumeist nicht die Richtigen! Gefragt sind Experimentalphysiker wie Sergio Focardi, Chemiker wie Andrea Rossi, Elektrochemiker wie Pons und Fleischmann und und und.

Der technische Alleinvertretungsanspruch der Physik ist eine Fiktion, die der Wirklichkeit nicht standhält. Leider hat sich diese Fiktion  bei großen Teilen der Politik und den Medien verfestigt, mit der Folge, dass seit Jahrzehnten auf Kosten der Steuerzahler ziemlich sinnfrei  und abstrus teuer an der Heißen Fusion geforscht wird, eben weil sie physikalisch erklärbar ist. Zur gleichen Zeit wird LENR so gut wie nicht zur Kenntnis genommen, geschweige denn gefördert, obwohl sie nachweislich funktioniert. Durch dieses Unterlassen entsteht den Staaten und seinen Menschen ein unendlicher Schaden.

Eine völlig wirklichkeitsfremde Anmerkung von Hanno Essen setzt dem noch die Krone auf. Er bemängelt, dass es Andrea Rossi anstatt um die Theorie eher um den wirtschaftlichen Erfolg geht. - So reden Konstrukteure von Elfenbeintürmen.

 

 

 

Update 19.2.18

Ein Zufallsfund aus Google-News: https://www.notizie.it/novita-riscaldare-casa-20-euro-lanno/

Die folgenden Texte habe ich sinngemäß mit dem Google-Translater übersetzt, stark gekürzt und ggf. kommentiert. 

...Nachrichten besagen, man könne sein Haus für 20 € im Jahr heizen.

..Eine Revolution für die Hausheizung? Eine neue Technologie "made in Italy" ermöglicht es, das Haus  umweltfreundlich zu vernachlässigbaren Kosten zu beheizen. - Ist es wirklich der Wendepunkt, der in den Wintermonaten Heizkosten spart? Es scheint so zu sein: Es ist ein innovatives System der Hausheizung, das es ermöglicht mit Hilfe der Kalten Fusion die Energiekosten fast auf Null zu reduzieren.

Es ist ein italienischer Gelehrter gewesen, der dieses System erfunden hat. Seine vor einigen Jahren entwickelte Idee ist revolutionär. Das Gerät heiß E-Cat, hat die Größe eines Laptop und verursacht als Heizsystem lediglich Kosten von 20 € pro Jahr. Das von Andrea Rossi entwickelte Gerät hat das Zeug, sich zu einem echten Konkurrenten für andere Heizsysteme zu entwickeln. Zum Betrieb benötigt es Nickelpulver, welches auf der Welt reichlich vorhanden ist.

Das Gerät ist völlig sicher und kann mit einem einzigen Gramm Staub 23.000 Meganwatt/Stunde in einem Prozeß erzeugen, der als "Niedrig-Energie-Kernreaktion" bekannt ist. Neben dem Nickelpulver wird eine minimale Menge an Wasserstoff verwendet sowie spezifische Katalysatoren und - um Abstoßungskräfte zu reduzieren - spezifische Radiofrequenzen.

Das "Made in Italy-System" wurde am 25. August 2015 vom US-Patentamt mit einem Patent "ausgezeichnet". Wenn das System in großem Stil hergestellt wird, kann es saubere Energie zu vernachlässigbaren Kosten produzieren. Damit würde die Art und Weise wie man Energie produziert völlig neu definiert. Altmodische fossile Energien würden zu 100 % ökologisch durch LENR (Low Energy nuclear Reaction) ersetzt.

Anmerkungen:  Der Artikel ist durch und durch positiv zu bewerten. Was man "vergessen" hat, ist, wie lange und intensiv man in Italien Rossi und seinen Mitstreitern Schwierigkeiten gemacht hat, bis ihn die Amerikaner zu sich in die USA geholt haben. Und wie heute noch durch manche Veröffentlichungen (einschließlich Wikipedia)  die Anmerkung  geistert, er habe in Italien im Gefängnis gesessen. Dabei wird zugleich der Eindruck erweckt, dieser  Gefängnisaufenthalt habe etwas mit LENR zu tun gehabt. Die Hintergründe sind hier zu lesen: http://coldreaction.net/dieseltsameundfaszinierendegeschichtedeserfindersandrearossi.html

Inzwischen rückt die Industrialisierung des Ecat-QX immer näher und um die Konkurrenz ist es ruhiger geworden. Es gibt ca. 6 oder 7 ernstzunehmende Konkurrenten, aber davon ist keiner so dicht an der Markteinführung wie Rossi und keiner hat ein System, dass durch seinen modularen Aufbau derart flexibel einsetzbar ist. Das wichtigste Konkurrenzsystem, nämlich die SunCell von Randall Mills http://coldreaction.net/brilliantlightpower-bringtbilligeelektrizitaetfuerdiewelt.html hat eine Leistung von rund 250 kW und scheidet damit zur Beheizung eines typischen Einfamlienhauses bereits aus.

Rossi's Ecat benötigt als einziges System keinerlei Infrastruktur. Auch wenn es in den kommenden Jahren wohl zuerst im gewerblichen/industriellen Rahmen  eingesetzt werden wird, wird sich der "Durchmarsch" in Einfamilienhäuser nicht aufhalten lassen. Das werden die Netzbetreiber und deren  politsche Unterstützer  zwar lange zu verhindern wissen - aber das sind alles nationale Hemmnisse. Was wird der deutsche Verbraucher dazu sagen, wenn im fernen Sibirien hunderte oder sogar tausende Gewächshäuser, ganz ohne Stromnetz, von E-Cats beheizt werden?

 

Update 16.12.17 

Wie bereits gesagt, war die Presse zur Demonstration des Ecat-QX in Stockholm nicht eingeladen. Die  war aber doch da und hat einen sehr ausführlichen Artikel geschrieben, und zwar mit dem Titel: 

"Unbekannte Energiequelle mit enormem Potential?" Hier der Link: https://www.aftenposten.no/digital/Unknown-energy-source-with-enormous-potential-10899b.html

Und dann kommt gleich die Einschränkung: 

"Ist das die Lösung der Klima-Krise? Ja, das ist sehr möglich, so sagen es mehrere erfahrene Forscher aus der Physik. Zur gleichen Zeit  glaubt die weltweite Mehrheit der Physiker, es handele sich um Wunschdenken oder Meßfehler."

Sie schreiben sinngemäß u. a: "Stellen Sie sich vor da wäre ein Heizsystem in der Größe einer Melone, das in der Lage wäre ihr Haus für ein halbes Jahr zu heizen, ohne das es irgendeine Füllung benötigt - lediglich winzige elektrische Impulse. Wenn die sechs Monate herum sind, können sie weiter heizen - indem sie einfach eine kleine Patrone austauschen, ähnlich wie bei einem Drucker." 

Aftenposten zitiert u. a. die schwedischen Physik-Professoren Lundin und Lidgren: "Korrekt angewendet hat der Prozeß das Potential eine riesige, praktisch unlimitierte Energiequelle zu sein, ohne radioaktiven Abfall." 

Ein anderer schwedischer Physik-Professor, Dieter Röhrich, will nicht behaupten das LENR Unsinn sei, aber er sei noch nicht völlig überzeugt. Es sei Aufgabe der LENR-Unterstützer Leute wie ihn zu überzeugen, nicht umgekehrt. 

Ich will den sehr langen Artikel nicht weiter übersetzen, weil er nur wiederholt, was ohnehin schon bekannt ist. - Es ist ja schon ein Fortschritt, dass berichtet wird. Schade ist nur, dass auch dieser Autor mit dem Thema nicht voll vertraut ist. Er verliert kein Wort über die verschiedenen anerkannten Gutachten, die Patente, die veröffentlichten Statements des US-Militärs und der NASA,  die Replikationen, dass Statement der EU-Kommission usw. 

Aber sei's drum, die Welt wird nicht von zweifelnden Physikern und uninformierten Presseleuten bewegt, sondern von Leuten, die einfach etwas machen.

 

Update 13.12.17 

Wenn man sich ganz allgemein über den Stand von LENR informieren möchte ist es gut, sich einen Namen zu merken: Tom Whipple. 

Whipple hat sich als Analyst bei der CIA rund dreißig Jahre um die Frage gekümmert, wann der Höchststand der Erölförderung erreicht ist - also um die Frage, wann es mit der Förderung nur noch "bergab" gehen kann. Diese Frage entscheidet, aus der Sicht der Ölverbraucher, über das Wohl und Wehe der Wirtschaft. Whipple ist aber auch einer der besten Kenner der LENR-Szene und so hat er in seinem "Leib- und Magenblatt" Falls Church News Press (einer kleinen Wochenzeitung in Nord-Virginia) einen Artikel geschrieben, der eine Bestandsaufnahme der LENR-Situation darstellt: 

Dieses Presseorgan ist relativ unbedeutend, aber die Artikel von Tom Whipple werden in der Fachwelt gelesen. Der Titel lautet: "Die große Energie-Veränderung: Ein Fortschrittsbericht."  Der Artikel https://fcnp.com/2017/12/11/great-energy-transition-progress-report/  ist sehr lang und ich übernehme deshalb nur einige Aussagen und ergänze diese durch eigene Anmerkungen. 

Whipple nimmt zunächst Bezug auf die Präsentation des E-CatQX durch Andrea Rossi in Stockholm. Er beschreibt dann umfänglich die Umweltprobleme, die durch die Verbrennung fossiler Energieträger entstehen und bedauert die Unfähigkeit der Industrieländer, die Situation nachhaltig zu ändern. Für ihn liegt die Lösung auf der Hand. Gefragt nach den Technologien, die die Lösung bringen können, nennt er die LENR-Technologie von Andrea Rossi und die Hydrino-Technologie von Randell Mills. 

Hier Andrea Rossi: 

Hier Randell Mills: 

Über Andrea Rossi berichte ich ja immer wieder und für Randall Mills habe ich  ein eigenes Kapitel eingerichtet: http://coldreaction.net/brilliantlightpower-bringtbilligeelektrizitaetfuerdiewelt.html

Whipple macht eine ganz wichtige Kernaussage: 

Übersetzung: "Im Moment zeigen sich zwei Technologien am Horizont, die anscheinend die Möglichkeit eröffenen, fossile Energien in naher Zukunft zu ersetzen: Da ist Rossi's Version von LENR und Randall Mills' Hydrinos. Unglücklicherweise hat sich die Mainstream-Wissenschaft  in eine Ecke begeben, indem sie vorschnell erklärt hat, dass diese Technologien nicht funktionieren könnten. Aber in der letzten Dekade haben sich viele solide und bestätigte Beweise ergeben, dass das Gegenteil der  Fall ist. Aber auch dies wurde weitgehend ignoriert. Die fehlende Unterstützung dieser Technologie hat dazu geführt, dass es wenig Unterstützung von Regierungen in den USA und anderswo gab. Es ist in der Tat eine Ironie, dass ausgerechnet diejenigen Technologien, die das Problem der globalen Erwärmung lösen  und  ein globales Wachstum erzeugen können trotz beachtlicher Fortschritte in den vergangenen Jahren universell ignoriert werden."

Ich ergänze mit eigenen Informationen. Zunächst zu Randall Mills. Er konnte sich immer schon großer Unterstützung  erfreuen, weil er seine Erfindung vorsichtigerweise nicht "Kalte Fusion" genannt hatte. Diese Formulierung hätte einen Aufschrei der Mainstreamphysik zur Folge gehabt und so mußte er sich lediglich damit herumschlagen, dass er eine neue Form des Wasserstoffs postulierte, nämlich die sog. Hydrinos. Die meisten Wissenschaftler glauben ihm das nicht, aber viele doch, und zwar schon lange:

In diesem Dokument der Airforce wird Mills' Technologie unvorsichtigerweise noch kalte Fusion genannt. Nach Gründung seiner Firma "Blacklight Power", die später in "Brilliant-Light-Power" umgenannt wurde, hat Mills derartige Bezeichnungen vermieden. Er konnte über hunderte von Millionen $ an Investorengeldern verfügen, ein modernes Forschungszentrum errichten und ist jetzt kurz vor seinem Ziel der Markteinführung. 

Gegenüber der Technologie von Rossi gibt es, was die Energieausbeute angeht, einen wesentlichen Unterschied: Rossi's Technologie läßt sich fast beliebig verkleinern, Mills' Technologie  findet seine "Verkleinerungsgrenze" bei ca. 250 kW. So beschreibt er die möglichen Anwendungen auch für: Automobile, Lastwagen, Züge, Schiffe und Flugzeuge. Das typische Eigenheim fehlt. Das heißt, die elektrische Leistung müßte in das Leitungsnetz eingespeist werden, weil 250 kW für einen Haushalt zuviel sind.  Der Strompreis der SunCell wird von Mills mit einem Cent pro Kilowattstunde angegeben - zu welchem Preis es nach dem Einspeisung in das Netz beim Verbraucher ankommen würde bleibt die ganz große Frage. 

Rossi's Ecat-QX ist bis auf ca. 20-100 Watt verkleinerbar, diese Größe wird sogar die Standardleistung für das einzelne Modul, das bis zu jeder beliebigen Leistungsgröße kombinierbar ist. Der Ecat produziert allerdings Heizenergie, die erst durch die Koppelung mit einem Stirling-Motor, mit Turbinen oder thermoelektrischen Elementen zu Strom wird.

Die Kleinheit würde allerdings den Einsatz sowohl als Heizung als auch als Stromerzeuger in Haushalten möglich machen. Bisher wird dies durch die notwendigen Zertifizierungen verhindert. Aber da sehen wir mit Freuden auf Länder, die weder einen TÜV noch sonstwas und möglicherweise nicht einmal ein Leitungsnetz haben: Sie werden die E-Cat-Technologie einfach einsetzen. Und wir in Europa werden uns verwundert fragen, weshalb wir Unsummen an Heiz- und Elektroenergie bezahlen sollen und weshalb wir überhaupt ein teures Stromnetz unterhalten, wenn das offensichtlich nicht nötig ist.

Natürlich, diese Fragen stellen sich nicht sehr bald, aber doch in nicht zu ferner Zukunft. Bis dahin werden wir mit Sicherheit noch Hochleistungstromtrassen bauen, die exakt dann fertig sind, wenn sie überflüssig werden.  

 

Update 10.10.17

Ich greife hier nochmals einen Artikel vom Beginn des Jahres 2015 auf, den ich damals nur als Link gezeigt habe, ohne ihn zu übersetzen. Das will ich nun nachholen. Damals hielt man Andrea Rossi noch für einen eigenartigen Spinner, obwohl bei Insidern bereits seit Jahren klar war, das Rossi tatsächlich etwas "in der Hand" hatte. Zunächst gab es Ende 2014 das sog. Lugano-Gutachten LuganoReportSubmit.pdf welches sogleich angezweifelt wurde, denn "so etwas" konnte ja nicht sein. Aber dann kam die Replikation des E-Cat durch Prof. Alexander Parkhomov. Er replizierte den E-Cat in seiner "Datscha", mit einfachsten Mitteln. Nun war es dann wohl Zeit, Rossi wieder ernstzunehmen.

Frank Acland, Herausgeber von e-catworld http://e-catworld.com/2015/01/30/wired-uk-covers-latest-lenr-developments-2/#comments schrieb damals dazu (teilw. sinngemäß übersetzt, ggf. gekürzt):

"David Hambling, der für WIRED UK schreibt, ist einer der wenigen Journalisten die sich  in den letzten zwei Jahren gut um LENR gekümmert haben. Dies zeigt er auch durch seinen neuen Artikel "Das Rennen um die Kalte Fusion heizt sich auf". Er berichtet über den Lugano-Report und das Experiment von Alexander Parkhomov.

David Hambling war über den Lugano-Report überrascht. Wenige glaubten Rossi's wiederholten Behauptungen und seiner Beteuerung, ein unabhängiges Gutachten sei auf dem Wege. Überraschend genug, erschien im Oktober ein Report. Die Autoren waren, u. a. Forscher von der Universität Uppsala und  Bologna. Und noch erstaunlicher: Er war komplett positiv.

Noch erstaunlicher war die Arbeit von Parkhomov: Über den Lugano-Report wurde noch argumentiert, aber inzwischen gibt eine noch erstaunlichere Entwicklung. Professor Alexander Parkhomov von der staatlichen Lomonosov Universität hat ein Papier veröffentlicht, in welchem er die erfolgreiche Replikation des E-Cat beschreibt, basierend auf den zur Verfügung stehenden Informationen. Parkomovs Ergebnisse sind moderater, aber der Energie-Output seines geklonten E-Cat soll 2,74 mal größer sein als der Input.

Als David mich fragte, was ich über die Signifikanz von Parkhomovs Arbeit denke, sagte ich ihm, dass, wenn nun jemand Parkhomovs Experiment replizieren könne, ich keinen rationalen Weg sähe, die Arbeit von Rossi weiterhin zu bezweifeln."

Acland führt weiterhin aus, dass sich die Medien als eine Art "Wächter der Wahrheit" ansehen würden. Die Ergebnisse der LENR-Forschung seien einfach zu revolutionär, als dass man ohne weiteres über sie berichten könne.

So ist das bis heute. Die E-Cat ist mittlerweile X-mal repliziert, begutachtet und zudem weltweit patentiert. Es gibt nicht nur den E-Cat, es gibt zahlreiche ähnliche Technologien und  einige von ihnen stehen vor der Markteinführung.  Diese Erfindungen teilen das Schicksal des ersten Motorflugzeugs der Brüder Wright: Es flog schon geraume Zeit, als Physiker immer noch behaupteten, ein Metallflugzeug könne sich nicht in die Luft erheben.

Schuld an der Verunsicherung der Medien tragen natürlich auch gezielte Fehlinformationen: Zum Beispiel der Blog  Psiram https://www.psiram.com/

Eigentlich hat sich dieser Blog der Wahrheitsfindung verschrieben, denn er verfolgt die  sinnvolle Aufgabe, Verbraucher vor Betrügern zu beschützen. Zum E-Cat schreibt er u. a.: "Der Rossi-Energiekatalysator fand einige Male Erwähnung in italienischen und schwedischen Medien. Außerhalb von Italien und Schweden wurde dem angeblichen Fusionsreaktor kaum Beachtung geschenkt. Letztendlich handelt es sich bei der Erfindung in Wirklichkeit um ein szenetypisches Risikogeschäftsmodell (equity) zum Verkauf von Lizenzen und anderen Rechten an Investoren."

Das sog. Lugano-Gutachten wurde nur in der Weise erwähnt, dass dort gar keine Überschußenergie erzeugt wurde. Naturgemäß wurde die Replikation von Parkhomov ebenfalls nicht erwähnt. Weiterhin ist zu lesen: "Eine von Rossi eingereichte Patenschrift für ein internationales Patent wurde in den USA im Jahre 2014 zurückgewiesen. Hingegen wurde Rossi in Italien ein nationales Patent erteilt, allerdings auf Grund einer anderen gesetzlichen Grundlage." Was nicht erwähnt wurde: Das US-Patent wurde im Jahr 2015 erteilt und gilt mittlerweile weltweit.

Mit diesen Kommentaren bewegt sich Psiram ungefähr auf der Ebene wie Wikipedia.  - Wie kann so etwas sein? In beiden Medien dürfen einzelne Autoren ihre Meinung veröffentlichen, und zwar offensichtlich auch dann, wenn sie nicht der Wahrheit entspricht oder unzureichend recherchiert ist.  Die Autoren machen sich damit gewollt oder ungewollt zu Helfern derjenigen, die noch möglichst lange mit unsauberen Carbon-Produkten viel Geld verdienen wollen.

 Der angesehene ukraninische Physik-Professor Vladimir Vysotskii  schrieb über Rossi:

 "Ich möchte Rossi in seiem  Kampf gegen Industrial Heat unterstützen. Er hat einen "unüblichen" Charakter und eine komplexe Biographie. Aber in der jetzigen Situation spielt das keine Rolle. - Ich habe bereits darüber geschrieben und ich glaube auch daran, dass wir - die LENR-Gemeinschaft - Rossi sehr dankbar sein sollten. Er alleine hat einen bemerkenswerten Teil der Arbeit getan. Er alleine hat die Mauer der Schikane durchbrochen und den ganzen Schmutz ertragen, der in der schlimmen Tradition der Inquisition über ihn kam. Er gab LENR neuen Antrieb und nun ist diese Wissenschaft nicht mehr im Untergrund.

Man kann sich  lange über die verschiedenen Messmethoden unterhalten, mit denen der Wasserdurchfluß und die Temperatur analysiert wurden. Der Lugano-Report und zum Teil auch die Experimente von Parkhomov haben gezeigt - es funktioniert! Wir müssen die Arbeit fortsetzen - der Geist ist aus der Flasche und kann nicht wieder hineingesteckt werden!

Alle diese Attacken mancher Geschäftleute  und deren bezahlter Journalisten auf Rossi sind Mückenstiche; Ihre Hoffnung entweder Geld zu sparen oder uns in das Öl- und Gaszeitalter zurückzuwerfen werden scheitern."

 

Update 29.8.17

Interessante Zeiten. Sie erinnern sich ganz sicher an das Anthropocene-Institut von Carl Page, dem Bruder von Google-Gründer Larry Page. Ich hatte dazu ja extra das Kapitel 
http://coldreaction.net/anthropceneinstitute.html eingerichtet. Bisher war LENR in den Veröffentlichungen des Instituts ein herausragender Schwerpunkt. Jetzt ist es nur noch ein Punkt von "mehreren". Der Grund dafür scheint mir einfach zu sein: Man setzte alle Hoffnung auf den know-how-Transfer von Rossi auf Industrial-Heat. Die ebenfalls IH nahestehende Firma Brillouin-Energy arbeitete seit dem Lizenzvertrag IH/Rossi plötzlich anstatt mit der Elektrolyse mit einem Nickel/Hydrogen-System, genauso wie wir es von Rossi kennen. Diesem Treiben wurde mit dem Vergleich Rossi/IH ein Ende gesetzt. Sh. mein Update vom 26.8. Carl Page ist übrigens im Aufsichtsrat von Brillouin-Energy, hier zu sehen: http://brillouinenergy.com/about/leadership/

Damit haben die LENR-Energieträume von Google wohl ein jähes Ende gefunden. Larry Page hat kürzlich verkündet, man wolle nun den Entwicklern der heißen Fusion mit Algorithmen helfen, damit diese schneller zu Erfolg kommen.  Das bedeutet: Wenn wir das Beste nicht bekommen konnten, dann gehen wir zum Zweitbesten. Also, diese Vorgehensweise finde ich, als Deutscher, tatsächlich unamerikanisch. Aber sei's drum.

Das Anthropocene-Institut hat sich so genannt, weil es die Überlegung gibt, unser Erdzeitalter das "Anthropozän" zu nennen, weil es so stark vom Menschen geprägt wurde.

Zu diesem Thema hat der Autor Reinhard Göweil von der

einen hochintelligenten Artikel geschrieben, er lautet

Der  lesenswerte Artikel ist hier zu finden: http://www.wienerzeitung.at/dossiers/alpbach/913413_Der-Mensch-als-Gott.html

Ganz besonders erfreulich ist die Passage über die Kalte Fusion:

...eine Wortwahl, die sich keines unserer Mainstream-Medien traut. Das geht einfach nicht, unsere Kanzlerin betreibt doch das Projekt der "Heißen Fusion", nämlich Wendelstein und da darf man nicht in die Quere kommen. Und dann gibt es ja noch das Milliarden-Grab "ITER", dazu paßt die Kalte Fusion ebenfalls ganz bestimmt nicht.

Ach ja: Hier ein Auszug aus einer brandaktuellen Meldung über Wendelstein. Quelle:

http://www.elektronikpraxis.vogel.de/fusionsreaktor-wendelstein-7-x-startet-relevante-phase-a-637200/

Muß man tatsächlich noch einmal erwähnen, dass LENR-Geräte, je nach Konstruktionsart Wochen, Monate und Jahre Überschußenergie erzeugen, und zwar zumeist ohne staatliche Förderung? - Keines der rund zwanzig Fusionsprojekte weltweit hat jemals verwertbare Energie erzeugt. Sie dienen nur zu einem: Den Kapitaleignern konventioneller Energieträger einen angemessen langsamen Ausstieg aus ihren Investments zu ermöglichen. Deshalb sagt man zu dieser Art von Fusionsprojekten so treffend: "Kernfusion ist die Energie der Zukunft  - und sie wird es auch bleiben." Jedenfalls so lange, bis man seine Schäfchen endgültig ins Trockene gebracht hat. - Danach darf dann die Kalte Fusion (vielleicht) "ran", womöglich gibt es da ja dann auch etwas zum Verdienen.

 

Update 21.7.17

 

Das niederländische Magazin "Kijk" fragt: "Kann man Kernenergie bei Raumtemperatur erzeugen?"  Den folgenden Text habe ich mit dem Google-Translater übersetzt und etwas modifiziert (nach bestem Wissen und Gewissen):

"Seit geraumer Zeit denkt ein kleine Gruppe von Wissenschaftlern, man könnte Kernreaktionen bei niedrigen Temperaturen erreichen. Viele andere Wissenschaftler sehen das in hochnäsiger Weise anders. Zu Recht?  Die kalte Fusion ist ein Thema, das immer wieder hochkommt, wie das Unkraut das zwischen den Betonplatten im Garten. Viele meinen: Es ist ein großes Versprechen für die Zukunft,  nämlich eine preiswerte und saubere Art Energie zu erzeugen. Gegen diese Überzeugung werden  allenthalben Fronten aufgebaut.

Wenn wir in der Vergangenheit über Kernfusion berichtet haben, dann ging es immer um die sog. "heiße Fusion". Der  kalten Fusion wurde wenig Beachtung geschenkt. Dann haben uns Leser darauf aufmerksam gemacht, dass es bei der kalten Fusion tatsächlich vielversprechende Forschung gibt.

Und in der Tat: Die kalte Fusion ist nicht tot. Es gibt weiterhin Wissenschaftler, die Versuche machen, bei denen bei niedriger Temperatur Kernreaktionen auftreten. Zum Teil finanziert von großen Firmen wie Toyota und Mitsubishi. Auch der Reaktor eines italienischen Erfinders war bei Tests erfolgreich.

Gelegentlich gelangen überzeugende Argumente auch in die Presse, wo aber auch immer wieder Zweifel gesät werden.

Dies ist der Anfang einer Serie "Kern der Wahrheit". Weitere Folgen erscheinen ab August."

Es tut gut zu beobachten, wie immer mehr Presseorgane LENR als ernstzunehmendes Thema entdecken.

 

Update 12.7.17

Ursprünglich war  die Präsentation des QuarkX schon für letztes Jahr geplant, aber durch die Querelen mit Industrial Heat mußte sie verschoben werden. Ich vermute, dass die Präsentation in den USA und Schweden stattfinden wird und dass Fulvio Fabiani mit den Vorbereitungen in Schweden betraut ist.

Der Rossi-Blog liefert in den letzten Tagen einige Informationen die zeigen, dass es nun ans "Eingemachte" geht:

Der endgültige Name des QuarkX ist "E-Cat QX". Der Name E-Cat, als eingetragenes Warenzeichen in den USA und Europa soll als Leitprodukt erscheinen, dass QX bezeichnet das Unterprodukt. (X - weil die endgültige Entscheidung für diesen Buchstaben noch nicht getroffen ist.)

Die Präsentation des "E-Cat QX findet zuverlässig bis Ende Oktober 2017 statt.

 

Ein Leser weist bei dieser Gelegenheit darauf hin, dass die Produktion von Elektrizität mit Hilfe der sog. heißen Fusion bis in die zweite Hälfte dieses Jahrhunderts verschoben wurde:

Quelle: http://www.bbc.com/news/science-environment-40558758

Das hindert die Politik nicht daran, dieser erfolglosen Technologie weiterhin Milliarden nachzuwerfen, während LENR so gut wie keine öffentliche Förderung erfährt. Man hat eben kein Interesse daran, dass der Bürger Energie-autark werden könnte. Wie soll man dann an sein Geld kommen?

 

Update 31.5.17

Na endlich:

 

http://www.berliner-zeitung.de/wissen/geniale-energiequelle-die-kalte-fusion-kann-bald-kommerziell-genutzt-werden-26992574

Das ist ja schon mal was. Wenn auch wieder Rossi's Rolle falsch dargestellt, die zahlreichen erfolgreichen Tests und das weltweite Patent keine Erwähnung finden: LENR wird von einem Mainstream-Medium thematisiert. Es ist allerdings bedrückend mit anzusehen, wie eine Diffamierungskampagne gegen Rossi bis heute wirkt.

 

Update 29.5.17

Vereinzeltes:

  • Die neuesten Meldungen des Martin-Fleischmann-Memorial-Projects (sh. voriges Update) sind völlig unklar und es lohnt nicht, sie weiter zu kommentieren.  Man muß sich dann wohl fragen, ob man eine derartige Vorgehensweise noch als "Open-Science" bezeichnen sollte oder schon also "Open-Nonsense". Es gibt jedenfalls bisher keine irgendwie verwertbaren Ergebnisse.
  • In meinen älteren Updates (20.3.15) habe ich noch eine interessante Meldung der staatlichen Universität Moskau gefunden: Es geht in einem Seminar von Prof. Al Nikitin um den "Rossi-Generator für Fußgänger". - Seit langem wird der Reaktor von Rossi in Rußland  intensiv und ernsthaft erforscht. Nicht umsonst kam die erste Replikation des E-Cat aus Rußland, von Prof. Alexander Parkhomov. 
  • Ein weiteres Update möchte ich gerne in Erinnerung rufen, und zwar ein Interview mit dem Regierungschef der Seychellen, vom Jan. 2015. Auf seinem Territorium waren riesige Ölvorkommen entdeckt worden, aber es wurde ihm klar, das diese wohl nie gehoben werden.

Er kam zu dieser Erkenntnis, dass dies Öl nie gefördert werden wird, weil die großen Ölgesellschaften ihre eigenen Ölfelder verkaufen. Er sagt wörtlich: Laßt mich wiederholen: Sie verkaufen Ihre Ölfelder!

Dann sagt er: "Und jetzt nochmal für die Doofen: Die großen Ölfirmen verkaufen ihre Ölfelder. Sie sollten sich einfach mal darüber informieren, was die großen Player tun. Starten Sie eine Google-Suche nach Ölfeldern kombiniert mit den Suchworten "divest" oder "sell", dann können sie es selbst sehen." (Es folgt dann eine lange Liste von Verkäufen von Ölfeldern).

So, was ist denn 2011 passiert? Ein kleiner Mann, genannt Andrea Rossi demonstrierte vor einer Zuhörerschaft, zu denen Repräsentanten der großen Ölfirmen gehörten, wie z. B. Shell, einen arbeitenden LENR-Reaktor.

Hier ist der Link: http://seychellesvoice.blogspot.de/2015/01/seychelles-oil-dream-dead-never-to-see.html

 

Update 23.5.17

Trade Science ist ein indisches Wissenschafts-Journal. Wie man sehen kann, ist der Artikel von Storms am 6. 3. eingereicht worden, wurde am 19.3. akzeptiert und am 22.3. veröffentlicht. Storms ist ein LENR-Urgestein. Er arbeitete über 30 Jahre am staatlichen Labor in Los Alamos. Das LANL wurde zur Entwicklung der Atombombe während des zweiten Weltkrieges gegründet und beschäftigt sich seit dieser Zeit mit nuklearer Grundlagenforschung. Storms gründete das Kiva Laboratorium in Santa Fe, wo er weiter an seinen Theorien zu der Kalten Fusion arbeitet.

In Indien werden alle Informationen zur Kalten Fusion "aufgesaugt", es gilt als hohes und wichtiges Ziel, die Abhängigkeit vom Öl zu beenden.

Storms beschreibt in dem Artikel die Grundlagen und den Stand der Forschung zur Kalten Fusion.http://www.tsijournals.com/articles/a-new-source-of-energy-using-lowenergy-fusion-of-hydrogen.html#

Ich gebe hier einige Auszüge wieder: Es wird gesagt, dass nach der Nutzung fossiler Energien die Atomkraft mit Hilfe der Kernspaltung genutzt wurde und das als nächster Schritt die Energiegewinnung durch Kernfusion (die sog. heiße Fusion) versucht wurde, die aber erfolglos blieb. Der Artikel geht dann auf die Kalte Fusion ein. Er streift die Historie der Kalten Fusion, die Versuche von Fleischman und Pons und die Zurückweisung durch die Mainstream-Wissenschaft. Schließlich thematisiert er den Bericht des Anthropocene-Instituts, http://coldreaction.net/anthropceneinstitute.html

in welchem ja berichtet wird, dass inzwischen mehr als 100 Einrichtungen weltweit an LENR forschen. Mindestens 9 Länder beteiligen sich an der LENR-Forschung und es gibt mehr als 1000 Publikationen in vier Sprachen, die das sog. LENR-Phänomen beschreiben, viele von ihnen in anerkannten wissenschaftlichen Publikationen.

Storms sagt, dass die Energieproduktion mittels LENR weit über dem liegt, was durch chemische Prozesse möglich wäre. Neben Helium und Tritium wurden gelegentlich komplexe Transmutationsprodukte beobachtet. Diese stammen vom Kern eines Hydrogen-Isotopes, das den Kern eines schwerden Elements, wie Palladium erreicht. Derartige Vorgänge sind schwer zu beobachten, allerdings sind sie immer wieder Bestandteil von Berichten  in anerkannten Studien. Die Energieproduktion mittels dieser Prozesse ist 17 mal von vier unabhängigen Laboratorien gemessen worden. (Anmerkung: Die Ergebnisse dieser vier Labore  erfaßt bei weitem nicht die Versuche aller LENR-Labore) Storms geht im weiteren auf die verschiedenen Replikationen des Effektes ein.

Er faßt schließlich wie folgt zusammen: Das LENR-Phänomen ist nach wissenschaftlich  akzeptierten Regeln bewiesen. Es ist nötig, dass dieses Phänomen wissenschaftlich umfassender akzeptiert und erforscht wird.

 

Update  16.5.17

Ein ganz "frischer" Artikel aus Indien, den ich während meiner Reise zufällig gefunden habe: "Wo Energie darauf wartet, nutzbar gemacht zu werden."

Quelle: http://www.thehindu.com/todays-paper/tp-business/where-energy-is-waiting-to-be-tapped/article18405766.ece

Die Zwischenüberschrift lautet: "Die unregelmäßige Natur von Solar- und Windenergie hat die Entdeckung unüblicher Quellen von Elektrizität angeregt."  Weiter heißt es: "Die Solarenergie ist eine 'Tagesquelle' und Wind ist unbeständig".

Der Artikel behandelt im weiteren die Nutzung von Wasserstoff für Brennstoffzellen-Fahrzeuge und berichtet, dass Japan bereits 90 Wasserstofftankstellen in Betrieb habe.

Dann geht der Artikel auf die Gewinnung von Energie durch Wellenbewegungen auf dem Wasser ein und die Gewinnung von Energie durch Nutzung der Meeresströmungen. Beides Technologien, die, im Gegensatz zu Wind und Solar, eine '24x7' Energiequelle sind, also 24 Stunden am Tage und 7 Tage die Woche arbeiten.

Dann geht der Artikel  ausführlich auf die 'Kalte Fusion' ein. Ich übersetze, wie immer, teilweise sinngemäß und ggf. gekürzt: "Einst wurde die Kalte Fusion verworfen, mit welcher durch die Fusion subatomarer Teilchen nahe der Raumtemperatur Energie erzeugt wurde. Diese Technologie erhielt durch den italienischen Ingenieur Andrea Rossi im Jahre 2011 einen neuen Schub. Er präsentierte ein Gerät, dass mehr Energie erzeugte, als es selbst konsumierte. Dieser 'E-Cat' hat seitdem eine riesige technische und kommerzielle Kontroverse ausgelöst, die Gegenstand einer gerichtlichen Auseinandersetzung mit einer amerikanischen Firma namens 'Industrial Heat' ist. 

Beobachter sind geteilt in Menschen die Andrea Rossi bewundern und andere, die denken er sei ein Betrüger. Aber, sein E-Cat, der ein kleiner Behälter ist, mit einem bißchen Nickel, Wasserstoff und Lithium, hat die Gespräche über die Kalte Fusion neu entfacht.

Während Rossi seine Arbeit weitgehend im Geheimen verrichtet, war eine Gruppe von Wissenschaftlern 2014 in der Lage, seine nunmehr berühmten Experimente in Lugano nachzustellen. Sie stellten fest, dass es funktionierte, mußten allerdings einräumen, dass sie nicht wußten 'warum'. Später wiederholte der angesehene russische Physiker Alexander Parkhomov das Experiment erfolgreich.

Zur gleichen Zeit arbeiten eine Reihe amerikanischer Firmen an der Fortentwicklung der Kalten Fusion. Führend dabei sind die Firmen Brillouin Energy und Brilliant Light Power. Sie arbeiten beide daran, Fusionsenergie zu erzeugen. Brillouin fusioniert zwei Wasserstoffatome zu einem Heliumatom, während Brilliant daran arbeitet, eine Elektron des Wasserstoffatoms dichter an das Proton heranzubringen. Beide Prozesse erzeugen Energie.

Kalte Fusion, so wie die niedrig-energetische Nuklearreaktion (LENR) allgemein genannt wird, ist bisher keine etablierte Wissenschaft, aber es geschieht auf diesem Gebiet viel zu viel, als das es nicht real wäre. Kürzlich veröffentlichte das Anthropoce Institute eine Liste mit 100 Einrichtungen, die sich mit LENR beschäftigen. Anmerkung: Sh. meinen Abschnitt http://coldreaction.net/anthropceneinstitute.html

In Indien ist es Dr. Mahadeva Srinivasan, ein früherer Wissenschaftler des Atomforschungszentrum 'BARC', der es sich zur Aufgabe gemacht hat, das indische nukleare Establishment für LENR zu gewinnen. Er ist davon überzeugt, dass LENR eine sehr billige und saubere Energie darstellt und Indien sie nutzen sollte."

 

Update 13./14.4.17

Vorwort zu diesem Update: Die beschriebene Erfindung von Holmlid/Olafsson ist für mich ein "heißer Kandidat" für baldige kommerzielle Anwendungen. Dazu könnte u. U.  das Projekt "Apollo" zählen. (Sh. voriges Update)

Was  aber wirklich interessant ist, das ist die beschriebene Möglichkeit mikroskopisch kleiner Fusionsvorgänge, die der Autor "mikroskopische Sterne" nennt. Wenn das so wäre, könnte man damit auch die dramatisch verringerte Größe des "heißen" Fusionsreaktors erklären, den ich am 6.4. mit dem Projekt "Helion" beschrieben habe. Wenn man die Spekulationen weiter treiben will, könnten sich mit den Mikro-Fusionen auch der E-Cat, seine verschiedenen Varianten und auch die Replikationen erklären lassen. - Zu dieser Überlegung paßt auch die Diskussion über Quantenmechanik/Thermodynamik die ich am 10.4. beschrieben habe.

Im Projekt "Apollo" ist von einem "Hybrid-Verfahren" die Rede. Meine Einschätzung ist, dass dieses Kraftwerk zum einen mit LENR arbeitet, zum anderen aber mit fossiler Energie. Bekanntermassen ist die Energieabgabe bei LENR gelegentlich ungleichmäßig, was man bei Bedarf z. B. mit Gas ausgleichen könnte. Das ist allerdings Spekulation, aber eine andere Erklärung zu "Hybrid" fällt mir nicht ein.

 

Ja, es gibt  Mainstream-Medien, die die Zeichen der Zeit erkannt haben. Zu diesen Medien gehört die größte norwegische Zeitung "Aftenposten".

Der Artikel stammt aus 2016.

Der englischsprachige Blog hat den Artikel aufgegriffen und ins englische übersetzt. http://right.is/energy/2016/04/cold-fusion-real-revolutionary-and-ready-says-leading-scandinavian-newspaper-754.html

Right.is titelt:

...Kalte Fusion ist real, revolutionär und fertig, sagt die leitende Tageszeitung in Scandinavien. - Ich übersetze, wie immer, teilweise sinngemäß und kürze den Artikel auch. Der Artikel bezieht sich auf ein Interview mit dem Physiker Sindre Zeiner-Gunderson, welcher Details einer operierenden Experimental-Anlage zur Kalten Fusion erläutert. Diese Anlage produziert 20mal mehr Energie als benötigt wird, sie zu aktivieren. Nach dem skandinavischen Physiker findet die "Kalte Fusion"  in einer Weise statt, wie sie bereits von den Professoren Svein Olafsson und Leif Holmlid beschrieben wurde.

Letztlich beweist eine testfähige Theorie zur Kalten Fusion, dass diese durch mikroskopische Sterne innerhalb einfacher Metalle stattfinden. Das Labor zur Kalten Fusion in Norwegen befindet sich in Hamar.

Ist dies die Lösung zu all' unseren Energieproblemen? Können zwei Leute in einem kleinen Industriebüro zur Lösung der Klima-Krise beitragen?

"Die "Kalte Fusion" von ultra-dichtem Hydrogen wird uns Autos und Flugzeuge mit unbegrenzter Reichweite bringen. Wärme und Elektrizität in unseren Häusern wird nicht mehr von einer zentralen Energieversorgung abhängen". - In dem versteckt liegenden Industriegebäude befindet sich auch das Forschungs- und Entwicklungslabor für die Kommerzialisierung der Technologie. Hier beugt sich Zeiner-Gunderson über einen Reaktor aus dickem Metall.

Bevor die neuerlich geförderte Forschung begann, stellte er fest, dass der Reaktor 20 mal mehr Energie lieferte als ihm zugeführt wurde. War es Kalte Fusion, die er dort sah? Die amerikanische physikalische Gesellschaft, die gegenüber den norwegischen Versuchen zunächst skeptisch war, bekann die Arbeiten der Wissenschaftler zu veröffentlichen, die darlegen, dass der Effekt real ist. Gleichzeitig bieten die Wissenschaftler einen verläßlichen theoretischen Mechanismus, der den klassischen physikalischen Prozeduren entspricht.

Anmerkung des Verfassers: Holmlid's eleganter "table top" Fusionsreaktor kann mit einfachen Mittel gebaut werden. Ein wundervoller Beitrag zur weltweiten "Open Science"- Scene ist Prof. Holmlids Angebot dort zu helfen. Er will jedes Detail seiner Erfindung erklären und damit die pathologischen Skeptiker und Trolle von den ersten und ehrbaren Wissenschaftlern trennen.

Zeiner-Gunderson: "Dies wird jegliche Art von Energie ändern. Die sogenannte Coulomb-Barriere zwischen zwei Atomkernen läßt vermuten, dass das was wir hier sehen, nicht möglich ist. Das nehme ich zur Kenntnis. Aber ich merke an, dass es dauernd geschieht. Deshalb haben wir uns darauf konzentriet, Fehler in unseren eigenen Methoden zu finden, in etwas 1000 Tagen unserer Tests. Die Ergebnisse variieren, aber die Reaktionen fanden statt. Ich denke, dass innerhalb der nächsten drei Jahre die Menschen überall ganz anders über Energie denken werden als bisher. Schon in den nächsten fünf bis zehn Jahren werden wir Anwendungen in der Raumfahrt, beim Antrieb von Fahrzeugen, Booten und Flugzeugen sehen."

Prof. Svein Olafsson, der Vorsitzender der isländischen physikalischen Gesellschaft ist, sagt zur "Kalten Fusion/LENR": "Für mich ist der Kalte Fusion/LENR-Effekt experimentelle Realität. Ich habe seit 1989 ungefähr 500 bis 1000 Artikel aus diesem Feld studiert. Wir haben eine so enorme Energie entdeckt, dass diese innerhalb von fünf bis zehn Jahren jegliche Energie transformieren kann. Es wird nur Zeit kosten, bis die Welt das verstanden hat. Sie können das mit den Gebrüdern Wright vergleichen. Der erste Flug fand 1903 statt. Aber es dauerte bis 1908 bis zu einem Durchbruch. Die Leute haben es nicht geglaubt, bis sie es schließlich gesehen haben. - Ein Grund, das Olafsson so freimütig über diese Technologie spricht (die ja vom Mainstream immer noch gemieden wird) ist, dass er nicht mehr alleine ist. "Wir sind nun ein informelles Netzwerk von 400 Physikern weltweit, wir arbeiten an dieser Materie und sehen, dass die Kalte Fusion real ist."

Ein Forscherkollege ist Prof. Holmlid aus Göteborg. Holmlid und Olafsson publizierten kürzlich ein revolutionäres Werk über die Rydberg Materie in dem Journal der amerikanischen physikalischen Gesellschaft, der größen physikalischen Organisation der Welt. Olafsson sagt über Holmlid: "Bisher tappte die LENR-Forschung im Dunkeln, weil sie keine Theorie hat, was dort vor sich geht. Aber mit Holmlid's Arbeit haben wir nun einen Weg, den wir gehen können. Es würde mich nicht wundern, wenn Holmlid am Ende den Nobelpreis erhalten würde."

 

Update 16.2.17

"Not snake oil anymore" (Nie wieder Schlangenöl)  titelt die indische "Business Line" und zeichnet  ein schönes, grünes Bild der Zukunft:

Aus der Überschrift spricht der ganze Frust über die Abhängigkeit von einem "vergifteten" Öl: Indien, mit seiner rapide wachsen Bevölkerung und einer sich entwickelnden Wirtschaft, verfügt über keine nennenswerten Rohstoffe. Den  Erdöl-Import muss man in teuren "Petro-Dollars" bezahlen. Das Geld fließt an die großen Erdölkonzerne, letztlich aber an Staaten wie Saudi-Arabien. Saudi Arabien finanziert überall auf der Welt den radikalen Islam, indem sie ihre besonders strenge Auslegung des Koran, den Wahabismus, mit Unsummen fördern. Dass Geld fließt dabei in Moscheen, wo von Saudi-Arabien finanzierte Imame nur eines predigen: Der Islam (spezielle der Wahabismus) ist die einzig wahre Religion, alle Nicht-Muslime sind Ungläubige und dürfen ungestraft getötet werden. - Indien ist immer wieder Ziel radikal-islamischer Angriffe. Am 26. Nov. 2008 gab es in der indischen Metropole Mumbai innerhalb kurzer Zeit an 10 Stellen  17 Explosionen. Es gab Angriffe mit Schnellfeuerwaffen und Geiselnahmen. 239 Verletzte und 174 Tote waren zu beklagen. Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Anschl%C3%A4ge_in_Mumbai_2008

Dazu paßt dieser Artikel aus "Zeit Online" wie die berühmte "Faust auf's Auge":

http://www.zeit.de/2017/06/oel-saudi-arabien-steuerfreiheit-ende-reichtum

Das erklärt die böse Überschrift: "Nie wieder Schlangenöl".

Zunächst wird in dem Artikel die Geschichte von Dr. Randall Mills und seiner SunCell erzählt. Es wird erklärt, dass es Mills gelungen sei, dass Wasserstoffelektron ein Orbital dichter an den Atomkern zu bringen. Auf diese Weise entsteht Energie, die Mills in einem komplizierten Verfahren nutzbar machen kann. Diese veränderte Komposition des Wasserstoffatoms nennt er "Hydrino".  Die Zeitung berichtet, dass die Erfindung von Mills zunehmend ernst genommen werde. Es werde ein Gerät entwickelt, das man "leasen" könne und eine Leistung von 150 kW hat. Der Bezugspreis des gelieferten Stromes soll 2,5 Cents betragen.

Dann beschäftigt sich der Artikel mit dem E-Cat von Andrea Rossi. Es wird in kurzen Worten die Technik des E-Cat erklärt. Danach geht man auf den Rechtsstreit zwischen Rossi und Industrial Heat ein. Es wird angemerkt, ein Gutes habe dieser Rechtsstreit, bei dem es ja um 89 Mill. $ geht - es sei die Aufmerksamkeit des Mainstream auf Rossi und die kalte Fusion gelenkt worden.

Weiterhin wird über den Brillouin-Reaktor berichtet, der in den USA ja breite Unterstützung erfährt. Er erreicht nachgewiesenermaßen einen COP (Verhältnis der eingesetzten zur erzeugten Energie) von 1,2 bis 1,4, währen Rossi mit seinem E-Cat einen solchen von über 50 erzielen soll.

Im weiteren Text geht der Artikel auf den Lugano-Test ein, LuganoReportSubmit.pdf  und auf die erfolgreiche Replikation des E-Cat durch den russischen Physiker Alexander Parkhomov. Weiter berichtet man über die Replikationen durch das "Martin Fleischmann Memorial Project" und erwähnt die Firmen Jet Energy aus den USA und Nichenergy in Italien. Dann kommen Hinweise auf die LENR-Aktivitäten von Mitsubishi und Airbus.

Der Artikel schließt mit den Worten: " Dr. Mahadeva Srinivasan, ein Nuklearwissenschaftler und Vizedirektor des Bhabha Atomic Research Center, verfolgt diese  Entwicklungen mit großem Interesse."

"Es ist höchste Zeit, dass sich Indien noch intensiver mit LENR beschäftigt, weil es ein riesiges Potential an billiger, sauberer Energie hat," sagt Srinivasan.

Quelle: http://www.thehindubusinessline.com/specials/clean-tech/not-snake-oil-anymore/article9543129.ece

Anmerkung: Zusätzlich zu dem vergifteten Wort "Snake-Oil" kann mit dem Begriff auch ein Wortspiel zu "Peak-Oil" gewollt sein. Bei "Peak-Oil" handelt es sich um den höchsten Punkt der Fördermenge, die auf Grund der bekannten Erdöl-Vorräte möglich ist. Danach geht es abwärts, wodurch die Vorräte immer kleiner werden und schließlich ganz versiegen. Die Peak-Oil-Debatte kommt interessierten Kreisen schon seit Jahren und sogar Jahrzehnten sehr gelegen, weil knappe Güter bekanntlich teuer werden.

 

Update 31.12.16

Der Artikel in der Zeitschrift Regnum (mit Google-Translater übersetzt) liefert ein selbstbewußtes Bild der russischen Wissenschaft hinsichtlich der Forschungen zur Transmutation von Elementen und zur niedrig-energetischen Nuklear-Reaktion. (LENR)

Der Artikel stellt die Frage: "Warum flüstern wir eigentlich?" - wir haben gerade einen der größten wissenschaftliche Durchbrüche des Jahrhunderts erzielt - die Umwandlung von radioaktiven Materialien in nicht-radioaktive Materialien, und zwar in biologischen Systemen. Gleiches gilt für die bahnbrechenden Forschungsergebnisse auf dem Gebiet der Niedrigenergie-Kernreaktionen. Der Artikel hebt auch die ausgezeichnete wissenschaftliche Zusammenarbeit zwischen Rußland und der Ukraine hervor.

In dem Artikel wird auch das anhaltende Schweigen der wissenschaftlichen Gemeinschaft zu diesen Themen hinterfragt. Rußland steht an der Schwelle zu praktischen Anwendungen der Technologien und sieht sich dabei als Marktführer.

Quelle: https://regnum.ru/news/innovatio/2223105.html

 

Update 18.12.16

Quelle: https://blogs.scientificamerican.com/guest-blog/its-not-cold-fusion-but-its-something/

Scientific American ist eine der ältesten (gegründet 1845)  und weltweit angesehensten populärwissenschaftlichen Zeitschriften. Zusammen mit der „Natur Publishing Group“ wurde sie 1989 an die Verlagsgruppe Georg von Holtzbrink verkauft. Die deutsche Ausgabe erscheint unter dem Titel „Spektrum der Wissenschaft“. Ausgaben erscheinen auch in anderen Teilen der Welt.

Diese angesehene Zeitschrift titelt am 7. Dezember d. J.: „Es ist keine kalte Fusion…..aber es ist Irgendetwas“

Autoren des Artikels sind Steven B. Krivit und Michael Ravnitzky

Ich übersetze den Artikel teilweise sinngemäß, gekürzt.

Der Untertitel lautet: „Ein Experiment, dass von Stanley Pons und Martin Fleischmann 1989 durchgeführt wurde und das allgemein Spott auf sich zog, war nicht notwendigerweise falsch“.

Es gab im März 1989 Gelegenheit, etwas ganz Neues in Chemie und Physik zu erleben, als die Elektrochemiker Fleischmann und Pons von der Universität Utah ankündigten, sie hätten einen Kernreaktor gebaut, der bei Raumtemperatur arbeiten würde. Aber die Veranstaltung wurde zu einem Fiasko. Der eigentliche Grund dafür war, dass keines der Produkte nach einer Deuterium-Deuterium (D+D) –Fusion aussah.

In den folgenden Wochen kritisierte der  Caltech (California Institute of Technology) – Chemiker Nathan Lewis Fleischmann und Pons scharf, in einem Symposium, einer Presseerklärung, einer 1-Mann-Pressekonferenz bei der amerikanischen physikalischen Gesellschaft in Baltimore und in einem Treffen der „American Physical Society“. Unabhängig von seinem prominenten Auftreten in der Öffentlichkeit, hat Lewis seine Kritik nie in einer wissenschaftlich anerkannten Publikation veröffentlicht und das aus gutem Grund: Lewis Kritik am Fleischmann-Pons Experiment basierte auf falschen Annahmen und Vermutungen.

Richard Petrasso, ein Physiker des MIT hatte Fleischmann und Pons im Boston Herald zunächst der Lüge bezichtigt. Eine spätere Veröffentlichung in einem anerkannten wissenschaftlichen Journal klang dagegen wesentlich gemäßigter.

Nach diesem holprigen Anfang ist, zur Überraschung Vieler, ein  neues Feld der Nuklearforschung entstanden: Es eröffnet der wissenschaftlichen Gemeinschaft bisher unentdeckte Möglichkeiten. Daten zeigen Veränderungen in Atomkernen, welche ohne Hochenergie-Nuklearreaktoren vor sich gehen. Vor einem Jahrzehnt hat man dies noch für unmöglich gehalten. Wenn man allerdings genau hingeschaut hätte, hätte man dieses Phänomen schon vor 27 Jahren sehen können.

Im Oktober 1989 fand im National Science Foundation Headquarter in Washington  ein Workshop statt, der vom „Electric Power Research Institute“  finanziell unterstützt wurde. Unter den teilnehmenden 50 Wissenschaftlern befand sich auch der weltbekannte und berühmte Physiker Edward Teller. Nachdem er den Ausführungen der Wissenschaftler des Lawrence Livermore National Laboratory und des Naval Research Laboratory zugehört hatte, die Isotopen-Verschiebungen bei Raumtemperatur beobachtet hatten, kam Teller zu dem Schluß, dass nukleare Effekte stattgefunden hatten. Er hatte sogar eine Ahnung über den dahinter stehenden Mechanismus, bei dem Ladungs-neutrale Partikel beteiligt sein könnten.

Im Oktober wurden in einigen angesehenen Laboren  ähnliche Beobachtungen gemacht, einschließlich des Los Alamos National Laboratory und des Bhabha Atomforschungs-Instituts in Indien.

Ein eigenes Gutachten  des Energieministeriums zu diesem Thema wurde allerdings kurz vor der Veröffentlichung zurückgezogen.

In den frühen neunziger Jahren favorisierten viele Forscher eine Neutronen-basierte Erklärung für das Phänomen. Mitte der Neunziger versuchten viele von ihnen die Forschungsergebnisse von Fleischmann und Pons zu bestätigen. Andere Forscher auf diesem Feld kamen zu dem Schluss, dass keine Fusion stattgefunden habe, sondern irgendeine Art von Neutronen-induzierter Reaktion.

1997 sah sich der Theoretiker Lewis Larsen die Daten an und entdeckte eine Ähnlichkeit mit elementaren Vorgängen, von denen er gehört hatte, als er in der Astrophysik-Klasse an der Universität von Chicago war. Larsen vermutete, dass ein „Neutronization Process“ in einer niedrig-energetischen Nuklearreaktion stattfand. Der Physiker Allan Widom schloß sich dem Team von Larson an und 2006 publizierten sie ihre Theorie im „European Physical Journal C - Particles and Fields“.

Die Widom-Larsen-Theorie hat nichts mit Fusion zu tun; die Schlüsselvorgänge basieren auf schwachen Wechselwirkungen und sind konsistent mit der existierenden Physik. Die Theorie erklärt, wie nukleare Reaktionen nahe oder bei Raumtemperatur geschehen können, nämlich durch die Entstehung „ultra-langsamer“ Neutronen und anschließenden „Neutronen-Einfang“ Prozessen. (neutron-capture processes).

Nach dieser Theorie haben derartige Neutronen eine sehr lange DeBroglie-Wellenlänge und  deshalb eine riesige „capture cross-section“ womit erklärt wird, weshalb so wenige Neutronen entdeckt wurden. Quanten- und elektromagnetische Effekte sind fundamental für Widom und Larsen’s Erklärung für die erforderliche Energie, die benötigt wird um Neutronen in LENR-Zellen entstehen zu lassen.

Nach 2006  haben Wissenschaftler, die auf ihren bisherigen Ansichten der kalten Fusion beharrten, die Widom-Larsen-Theorie zurückgewiesen. Einige von ihnen begannen eigene vermarktungsfähige Produkte zu entwickeln.

Nach fast drei Jahrzehnten haben Forscher auf diesem Gebiet keine gefährliche Strahlung beobachtet. Schutzvorrichtungen sind nicht nötig. Die Widom-Larsen-Theorie liefert eine schlüssige Erklärung: Eine lokale Umwandlung von Gamma-Strahlen in Infrarot-Strahlung.

Insgesamt ergeben sich immense technologische Möglichkeiten aus dieser Energiequelle, die aus kuriosen Labortätigkeiten entstanden ist.

Vielleicht überrascht es am meisten, dass in den prägenden Jahren der Atom-Wissenschaft, im frühen zwanzigsten Jahrhundert, einige Wissenschaftler unerklärliche Beweise für die Transmutationen von Elementen fanden. Um 1910, 1920 herum wurde über diese Versuche in populären Zeitschriften und Magazinen berichtet. Andere Berichte fand man in Top-wissenschaftlichen Veröffentlichungen, wie „Physical Review“, „Science“ und „Nature“. Die dazu erforderlichen Experimente wurden mit relativ einfachen, niedrig-energetischen Tischgeräten durchgeführt, nutzten keine radioaktiven Quellen und die Ergebnisse widersprachen der vorherrschenden Theorie.

Unabhängig voneinander entdeckten verschiedene Forscher die Produktion der Gase Helium-4, Neon, Argon und ein bis dahin nicht identifiziertes Gas, das wir heute als Tritium bezeichnen. Zwei dieser Forscher waren Nobelpreisträger.

Im Jahre 1966 schrieb der Physiker George Gamow:“ Lassen Sie uns hoffen, dass in ein-, zwei Dekaden, mindestens aber vor Beginn des 21ten Jahrhunderts, die derzeit mageren  Jahre der theoretischen Physik zu Ende gehen und in eine Explosion revolutionärer Ideen münden.“

LENR könnte sehr wohl die Gelegenheit sein, eine neue Wissenschaft zu entdecken.“

 

Update 12.12.16

 

Dieser ungewöhnliche Titel stammt von einem großen litauischen News-Blog. Die Überschrift lautet: "Kalte Fusion - eine wissenschaftlich umstrittene Technologie kehrt zurück." Im Text (mit Google-Translater übersetzt) wird die Geschichte von LENR, bis zurück von den ersten Versuchen durch Fleischmann und Pons erzählt und dann Bezug auf die heutigen Forschungen genommen. Quelle: http://it.lrytas.lt/laboratorija/saltoji-sinteze-kontroversiskiausia-mokslo-technologija-grizta.htm

Nach Hinweis durch: http://www.scoop.it/t/lenr-revolution-in-process-cold-fusion

 

Update 9.12.16

Hinweis von: http://www.scoop.it/t/lenr-revolution-in-process-cold-fusion

Erst dachte ich, der Artikel in diesem Blog wäre wieder nach dem Muster "....das nicht sein kann, was nicht sein darf" geschrieben. Aber das ist nicht so. Der Artikel ist eine fundierte Beschreibung der wissenschaftlichen Situation rund um LENR.  Hier die Übersetzung, (teilweise sinngemäß,  etwas gekürzt)

Quelle: http://www.21stcentech.com/explanation-fleischmann-pons-called-cold-fusion/

"1989 unternahmen Stanley Pons und Martin Fleischmann an der Universität Utah ein Experiment, welches sie in einem Papier als "nachhaltige nukleare Fusions-Reaktion" bezeichneten. Was sie als "nukleare Fusion" bezeichneten, nämlich Deuterium-Atome  eine Kathode aus Palladium durchdringen zu lassen, um in  einer Fusion Helium-Atome zu erreichen, war in Wirklichkeit etwas ganz anderes. Die beobachtete Überschuß-Energie wurde von ihnen als "kalte Fusion" erachtet. Aber folgende Experimente von anderen Institutionen stellten dieses Ergebnis in Frage. Die Skepsis  richtete sich nicht unbedingt gegen die beobachtete Überschuß-Energie, als vielmehr auf die Frage, ob es sich nun um eine Kernfusion handelte oder nicht. (Anmerkung: Hier liegt der Kardinalfehler der damaligen Gutachter: Man biß sich an der theoretischen Frage fest, anstatt sich um die unstrittig beobachtete Überschuß-Energie zu kümmern).

27 Jahre später wissen wir nun, dass das, was Fleischmann und Pons beobachteten, eine nukleare Reaktion war, aber ganz sicher keine Kernfusion. Warum wissen wir das? Weil Isotopen-Verschiebungen (isotopic shifts) bei Experimenten unter Raumtemperatur beobachtet wurden, ausgeführt an verschiedenen Orten. Viele dieser Versuche wurden von angesehenen Institutionen durchgeführt. Dazu gehören: Das Los Alamos National Laboratory, Lawrence Livermore Laboratory, das Naval Research Laboratory - alle haben sie Experimente durchgeführt, die denen von Fleischmann und Pons ähnlich sind. Das Bhabha, Atomic Research Center in Indien hat das  Phänomen bei Versuchen mit Tritium festgestellt.

Es sieht so aus, dass es sich nicht um eine Fusion handelt, sondern um eine Neutronen-induzierte Reaktion, die nun von vielen Laboren als solche erkannt wird. Die Bezeichnung "LENR" (low Energy nuclear raction) soll sagen, dass es bei dem, was dort vorgeht, sich nicht um eine Kernfusion handelt. Was dort bei Raumtemperatur passiert, scheint auf schwache Interaktionen zwischen ultra-schwachen Neutronen (ultra-low-momentum-neutrons) und Notronen-Einfang (neutron-capture) -Prozesse zurückzugehen. - Dies entspricht in etwa der Transmutation von Elementen, die man früher eher als Alchimie anstatt als Wissenschaft erachtete.

Überschuß-Energie, die man im E-Cat von Andrea Rossi beobachtet hat, sind ebenfalls nicht auf kalte Fusion zurückzuführen. Die Tatsache, dass bisher - anders als mehrfach versprochen - noch keine derartigen Geräte auf dem Markt sind, haben damit zu tun, dass die erzeugte Hitze zwar vorhanden, aber nicht gleichmäßig zur Verfügung steht. David Nagel, der früher für das Naval Research Lab. arbeitete und nun an der Fakultät für Elektrizität und Computer-Engineerung an der George-Washington-Universität lehrt, sagte: "LENR ist experimentell als real bestätigt, aber wird theoretisch nicht verstanden.....hier sind Ergebnisse, die man einfach nicht wegdiskutieren kann. Ob es nun kalte Fusion ist oder LENR oder was auch immer - wir wissen es nicht. Aber es gibt keinen Zweifel: Man kann nukleare Reaktionen anstoßen, indem man dafür chemische Energie nutzt.

Nagel nennt LENR "lattice-enabled nuclear reactions". Eines ist klar: Dies ist eine neue Wissenschaft."

Man muß sich das einmal "auf der Zunge zergehen lassen": 1989 beobachtet man in einem Experiment "Überschuß-Energie", d. h. in einem Prozeß wurde mehr Energie erzeugt, als man den Instrumenten zuvor zugeführt hat. (Dies ist ein massiver Verstoß gegen den sog. "Energie-Erhaltunssatz", einer unumstößlichen "Wahrheit" der Physik.)  Anstatt sich aber diesem Ergebnis zu widmen, denn nichts braucht die Welt so dringend wie Energie, streitet man sich seit Jahrzehnten darum, ob es sich bei dem Prozeß um kalte Fusion handelte oder nicht.

Mittlerweile ist seit Jahrzehnten klar, dass es sich nicht um eine Fusion handelte, sondern um andere, unbekannte nukleare Prozesse. Es wird Hitze erzeugt, praktisch ohne Verbrauch von Rohstoffen und ohne Emissionen. - Politik und Mainstream-Medien vollbringen das Wunder, eine derartige Entwicklung nicht zur Kenntnis zu nehmen. Ein Grünen-Politiker soll dazu gesagt haben "Von Atom haben wir erst einmal die Nase voll".

Also: Halten wird tüchtig Abstand von diesem Herrn, er besteht schließlich aus Atomen!

 

Update 27.11.16

Die FINANCIAL TIMES wundert sich in einem neueren Artikel, dass die Öffentlichkeit kaum Notiz davon genommen hat, dass die bekannte britische Investmentgesellschaft Woodford im Mai vergangenen Jahres rund 50 Mill. $ in Industrial Heat, also LENR, investiert hat. Wie der gesamte Mainstream zweifelt der Autor des Artikels, dass die kalte Fusion funktionieren kann. Er wundert sich also sehr und noch mehr darüber, dass niemand davon spricht. Er schließt mit dem Satz: "Es kann ja sein, dass die kalte Fusion am Ende funktioniert. Man soll niemals "nie" sagen. Aber es ist wirklich seltsam, dass einer der respektiertesten Fonds das Geld seiner Klienten in diesen wenig vertrauenswürdigen Teil der Welt investiert."  (Quelle: http://www.e-catworld.com/2016/11/26/financial-times-reports-on-woodfords-investment-in-industrial-heat-and-cold-fusion/

Der Artikel geht auch auf den Streit mit A. Rossi ein. Rossi antwortet dazu in seinem Blog: (Teilw. sinngem. übersetzt, gekürzt)" Woordford besuchte die Anlage während des Tests im Feb. 2015 und im Sept. 2015. Die Spitzenmanager, die Woodford  entsandte, hatten den Testbericht des Sachverständigen  des ersten und zweiten Quartals zur Verfügung. Die Testberichte des dritten und vierten Quartals waren substantiell gleich. IH hat auch die Rechnungen bezahlt, die mit Report des Sachverständigen zu tun hatten. Eventuell zahlten Sie die vierte Rechnung nicht, weil sie meinten, der Report sei nicht korrekt. Aber er war genauso wie die vorherigen Reports, mit welchen IH Investorengelder eingeworben hat. - Am Ende des zweiten Besuches sagte ein ranghoher Manager beim Abschied zu mir: ' Gratulation, Dr. Rossi, wie haben hier eine große Sache gesehen."

Neben den offenenen LENR-Aktivitäten der NASA, Airbus, Mitsubishi und anderen würde  ein Blick in das aktuelle Gutachten der amerikanischen Streitkräfte einen Erkenntnisgewinn bringen, nämlich in den sog. DTRA-Report MosierBossinvestigat.pdf vom August d. J. (DTRA: Defense Threat Reduction Agency). Ich hatte darüber am 3. und 4. und 7.9. berichtet: (Auszug)

Es wird sowohl die Erzeugung von Überschuß-Energie bestätigt, als auch die nukleare Reaktion, d. h. die Isotopen-Veränderungen in der sog. "Asche". Der Bericht kommt auf Seite 124/25 zu folgendem Schluß: (Teilw. sinngem übersetzt, gekürzt):  "Nehmen wir alle diese Ergebnisse zusammen, sind diese mittlerweile in rund 20 anerkannten (peer-reviewed) wissenschaftlichen Journalen veröffentlicht. - In der Zukunft gibt es eine große Zahl möglicher Anwendungen. Hitze kann direkt in "Kraft" umgewandelt werden, ohne Emissionen und Umwelt-schädliche Gase. Die Energie-Partikel können direkt in elektrische Energie umgewandelt werden. Es kann auch radioaktiver Abfall damit behandelt werden. Andere Anwendungen im medizinischen Bereich, im industriellen Bereich, in der Umwelt-Technologie sind denkbar."

Liebe Mainstream-Medien, wie wir alle wissen: Lesen bildet!

 

 

Update 8.11.16

Der Titel spricht für sich: Das amerikanische Magazin für Chemie und  Engineering schreibt: "Die kalte Fusion starb vor 25 Jahren, aber die Forschung lebt weiter."

http://cen.acs.org/articles/94/i44/Cold-fusion-died-25-years.html

Der Artikel thematisiert die Forschungen über LENR ganz allgemein, gibt aber den Entwicklungen von Rossi mit seinem E-Cat  Raum. Ganz vorne im Bericht findet man allerdings die Entwicklung der SunCell von Randall L. Mills. Seine Erfindung nimmt auch den breitesten Raum ein. - Bei den einzelnen Themen geht der Autor nicht sehr in die Tiefe. Er beginnt mit den Versuchen von Fleischmann und Pons und endet in der "LENR Neuzeit". - Der Artikel ist nur deshalb erwähnenswert, weil er zwar auch die noch bestehenden Unsicherheiten bei der Erforschung dieser Technologie benennt, aber sie bei  den Forschungs- und Entwicklungsarbeit so betrachtet, wie bei anderen Technologien auch. - Damit scheint LENR auch in der "Mainstream-Ingenieurswelt" angekommen zu sein.

 

Update 2.11.16

Offensichtlich hat das ZDF angefangen zu recherchieren. Gibt es eine "Kalte Fusion?" - und was antwortet der (auch von mir) überaus geschätzte Prof. Harald Lesch: "Natürlich nicht!" Die Fusion von zwei Wasserstoffatomen zu einem Heliumatom funktioniert bisher nur in den Sternen und dafür gibt es viele gute Gründe. Eine klare Frage, klar und richtig beantwortet. https://www.zdf.de/wissen/frag-den-lesch/das-gespenst-der-kalten-fusion-102.html

Bei den Formen der Energiegewinnung, die wir hier in meinem Blog sorgsam verfolgen, geht es jedoch nicht um die Verschmelzung von Wasserstoff- zu Helium-Atomen. Es geht auch kaum noch um die ursprünglichen Experimente von Fleischmann und Pons im Jahre 1989. Es geht um Energiegewinnung durch nukleare Prozesse (das diese stattgefunden haben, ist durch die Analyse der sog. "Asche" nachweisbar) und um Energiegewinne, die nachweislich nicht durch bekannte chemische Reaktionen zustande gekommen sein können. Der Nachweis, warum dies so ist, ist bisher nicht gelungen, aber das war zunächst bei vielen Erfindungen so. Allerdings ist der resultierende Energiegewinn vielfach bewiesen und mehrfach repliziert worden. 

Vielleicht sollte man sich  einmal mit Airbus in Verbindung setzen, denn von dort ist ja die LENR-Patentanmeldung des vergangenen Jahres noch einmal ergänzt worden. Es gibt unzählige Möglichkeiten, sich über LENR zu informieren, sehr viele Quellen finden sich hier im Blog.

Prof. Lesch beklagt, dass bei vielen angeblichen Erfindungen, die zunächst lauthals verkündet wurden, die sich später allerdings als falsch erwiesen, später nicht genauso laut gesagt werde, dass man sich geirrt habe. - Leider wird auch andersherum ein Schuh daraus: Es gibt auch Themen, die zunächst nur von einer wissenschaftlichen Minderheit als richtig erkannt wurden. Wird dann diese Minderheitenmeinung  zur neuen Wahrheit, vollzieht die gesamte Mainstream-Wissenschaft eine ebenfalls völlig lautlose Kehrtwende.

 

 

Update 24.9.16

Forbes

Wenn es einen Preis für Gier-getriebenen Journalismus gäbe, hätte Forbes wohl sehr gute Chancen. Man braucht sich nur die ständigen Ranglisten anzusehen, die von Forbes veröffentlicht werden: (Nur ein Auszug) "The World's Billionaires", "Die World's Most Powerful People", "The World's 100 Most Powerful Women", "Africa's 50 Richest", "Chinas 400 Richest", "The World's Top-Earning Models" usw. Alles streng nach dem Grundsatz:"Wir haben Geld und Macht und das ist schön und richtig so". Wie sehr das Magazin der Eitelkeit und Gier dient, zeigt auch, das Donald Trump gegen Forbes prozessiert, weil er sich in der Rangfolge der Milliardäre ungerecht behandelt fühlt.

Forbes thematisiert nun LENR. Und sie tun genau, was man von ihnen erwartet, schon im Titel:"Kalte Fusion - Machbar? Oder ist es ein Betrug?" http://www.forbes.com/sites/startswithabang/2016/09/23/is-cold-fusion-feasible-or-is-it-a-fraud/#47968aa41903

Der ganze, aufwendig gemachte Artikel, beschäftigt sich zwar auch mit den Chancen der Kernfusion, streut aber im wesentlichen Zweifel. Als Beispiel, dass dies alles nur ein Trick sei, bemüht Forbes den berühmten mechanischen Schachspieler des Deutsch-Ungarn Wolfgang von Kempelen. (1734 bis 1804) Kempelen zeigte die mechanische Figur eines Türken,

welcher, angeblich mechanisch gesteuert, sehr gut Schach spielen konnte. In Wirklichkeit allerdings saß in dem Tisch des "mechanischen Türken"  ein kleinwüchsiger Mensch, der über ein kompliziertes Gestänge, mit Hilfe eines zweiten Schachbrettes, das Spiel steuerte.

Ja, vielleicht sind Sie mit mir der Meinung, dass das ganz schön weit hergeholt ist, um Zweifel an der kalten Fusion zu streuen. Es wird im Text auch nach Replikationen gefragt, welche die Funktion von LENR bestätigen könnten - aber nicht erwähnt, dass es diese reichlich gibt. Angefangen von Parkhomov, über das Martin-Fleischmann-Memorial-Project bis hin zur Tohuko-Universität. Auch keine Erwähnung findet das 132-seitige Gutachten der amerikanischen Streitkräfte und vieles Andere mehr. 

Das Ziel derartiger tendenziöser Veröffentlichungen ist klar: Alles soll bleiben, wie es ist.

 

Zusatz-Update 16.9.16


 

Jetzt hat mir ein Leser freundlicherweise einen weiteren Artikel des "New Scientist" zugesandt. Ich übersetze, wie immer sinngemäß, evtl. gekürzt: "Die kalte Fusion läßt man lieber in der Kälte - Untertitel: Haben wir der kalten Fusion unfair die kalte Schulter gezeigt?

Martin Fleischmann und Stanley Pons lösten eine Sensation aus, als sie 1989 berichteten, dass sie Atomkerne bei Raumtemperatur und unter Raum-Druckverhältnissen fusioniert hätten und dabei Energie erzeugten. Aber die Versuche waren nicht wiederholbar und die Erfinder wurden mit Schimpf und Schande bedacht.

Viele respektable Wissenschaftler rühren die kalte Fusion bis heute nicht an. Aber einige tun es und so ist dieser Wissenschaftszweig nie in Vergessenheit geraten. Die Investitionen, zumeist von privaten Geldgebern, haben mittlerweile Millionen von Dollars erreicht. Darüber alarmiert, hat der US-Kongreß auch eine öffentliche Unterstützung ins Spiel gebracht.

Tut sich etwas? Unsere Recherchen zeigen ein undurchsichtiges Bild von Behauptungen und Gegenbehauptungen. Die jeweiligen Protagonisten befürchten, dass allzu große Offenheit die gewünschten Erfolge zunichte machen könnte.

Öffentliche Unterstützung durch den Steuerzahler könnte die Seriösität und Verläßlichkeit der vorliegenden Reports unterstützen, anstatt sich auf Gerüchte verlassen zu müssen. Es ist im öffentlichen Interesse, dass die Informationen zuverlässig und gründlich zusammengetragen werden.

Aber es gibt ein enormes Fragezeichen: Es gibt weiterhin keinen zwingenden Beweis, dass die kalte Fusion funktioniert. Lassen Sie uns also die Leute ihr Geld riskieren, die genug davon haben. Wenn sie dann Erfolg haben, sollen sie auch ihre Gewinne einstreichen.

Anmerkung: Hier verfällt der New Scientist in die "alte Masche", Zweifel zu streuen: Kein Mensch weiß, ob es sich wirklich um eine kalte Fusion handelt, aber es ist erwiesen, dass mit dem Verfahren unendlich viel Energie erzeugt werden kann. Schon zu Zeiten von Fleischmann und Pons hat man nach Beweisen für die Fusion gesucht und gleichzeitig die gewonnene Energie komplett ignoriert. Am Ende ist es doch völlig egal, auf welcher theoretischen Basis der Energiegewinn erzielt wird. - Noch etwas ist zu bemängeln: New Scientist erweckt den Eindruck, die vorliegenden Berichte seien nicht öffentlich finanziert und verläßlich. Das Gegenteil ist der Fall: Der Bericht stammt von einer Bundesbehörde und ist durch die Universität von New Mexico bestätigt. Was noch von großer Bedeutung ist: Der "New Scientist" rät von einer öffentlichen Finanzierung der Forschungen ab. New Scientist ergreift also eindeutig Partei gegen die kalte Fusion, aus welchem Grunde auch immer. Quelle: https://www.newscientist.com/article/mg23130912-300-cold-fusion-is-better-left-out-in-the-cold/

 

Weitere Veröffentlichung des New Scientist:

Nach dem ersten Pressebericht im "DailyCaller" folgt nun die bedeutende Wissenschaft-Zeitung "New Scientist". Leider kann ich den Bericht nicht umfassend wiedergeben, weil New Scientist 35$  für den vollen Text haben will. Aber Ecat-World hat den Text gelesen und zusammengefaßt: http://www.e-catworld.com/2016/09/16/new-scientist-cold-fusion-is-back/

 

 

Ich übersetzte, wie immer, teilweise sinngemäß und gekürzt. Der Titel lautet: Die Kalte Fusion ist zurück! - (Untertitel) Die wissenschaftlich kontroverseste Technologie ist zurück! (Für Teile der politischen Klasse in den USA, die Mainstream-Wissenschaft und die Mainstream-Medien ist schon dieser Satz ein Sakrileg: Wieso Kalte Fusion - die gibt es doch gar nicht - und überhaupt: Man hatte das Thema doch erfolgreich erschlagen!)

Die Behauptung, man habe die Sonne im Labor gezähmt, wurde vor 25 Jahren nicht geglaubt. So - warum investieren die Regierung und private Investoren wieder Geld in diese Technologie? Frank Acland (Ecat-World) schreibt: Der Autor des Artikels, Brooks, hat eine wirklich anerkennenswerte Arbeit geleistet. Er beschreibt die weltweiten LENR-Aktivitäten und erwähnt, dass das Forschungsgebiet weltweit die Aufmerksamkeit seriöser Forscher erregt habe. Er erwähnt auch die rechtlichen Auseinandersetzungen zwischen Rossi und Industrial Heat, blickt aber auch auf andere Aktivitäten. - Der Autor weist auch darauf hin, dass das Repräsentantenhaus den Verteidigungsminister um einen Bericht zu LENR gebeten habe.

Soweit der New Scientist. Inhaltlich ist das alles bekannt, neu ist die öffentliche Diskussion. Das heißt lange nicht, dass das Thema "durch" ist. Mainstream-Medien und Mainstream-Wissenschaft ignorieren es nach wie vor oder versuchen es zu diskreditieren. Nicht wenige Lehrstühle und Forschungsaufträge sind von der Carbon-Lobby finanziert. Warum sollte es hier anders laufen als bei der Tabak- oder Zuckerindustrie? Die Gesundheitsgefahren sind seit Jahrzehnten bekannt, werden aber mit viel Geld und Forschungsaufträgen heruntergespielt.

Was diese Lobbyisten dabei nicht "auf dem Schirm" haben, ist, dass z. B. der "Energie-Habenichts" Japan konsequent an der kalten Fusion arbeitet. In einem Institut, in welchem die LENR-Aktivitäten von Mitsubishi und der Universität Tohuko zusammengefaßt wurden, wird angekündigt, das spätestens 2020 ein funktionierendes LENR-Gerät auf dem Markt sei. Und in Rußland gibt es ein regelrechtes "LENR-Fieber". Die staatlichen Universitäten liefern sich einen Wettlauf in der Erforschung und Entwicklung der Technologie.

Und so ist auch der Aufforderung des des Repräsentantenhauses an den Verteidigungsminister von der Sorge getragen, dass die USA bei LENR ins Hintertreffen geraten könnten.

 

Update 13.9.16

 

Am 3.9. und 7.9. hatte ich über einen umfangreichen Bericht der DTRA (Defense Threat Reduction Agency) geschrieben. Ich hatte auch angemerkt, dass sich der  Bericht wie eine Total-Rehabilitierung von Pons und Fleischmann liest. In der LENR-Szene herrschte erst ungläubiges Schweigen - auch in der Presse. Der DailyCaller hat beim Verteidigungsministerium nachgefragt, ob der Bericht authentisch sei, die Antwort war ein schlichtes "Ja". - Die Auswirkungen dieses Berichtes auf die Wissenschaft, die Medien und die Politik sind noch überhaupt nicht absehbar.  Hier ist der Original-Artikel:

http://dailycaller.com/2016/09/11/feds-may-have-made-a-huge-breakthrough-in-cold-fusion/

Hier meine Übersetzung, teilweise sinngemäß, gekürzt: „Eine Bundesbehörde hat einem Bericht zufolge möglicherweise kürzlich die „kalte Fusion“ entdeckt.

Ein Bericht der U.S. Defense Reduction Agency (DTRA) behauptet, dass Forscher der Regierung die Existenz der kalten nuklearen Fusion bestätigt hätten. Dieser Report war angeblich von Wissenschaftlern der Space und Naval Warfare Systems Command und der Universität von New Mexico autorisiert.

Der Bericht der DTRA enthält einige Statements, die ein Nachfragen auslösen, weil sie für ein Dokument der Regierung doch eher unüblich sind. Etwa: 'Viele US Militäraktionen in diesem Jahrzehnt, wie auch die meisten in den neunziger Jahren, waren entweder durch geopolitische Interessen der Ölversorgung ausgelöst oder waren die Folge davon.'

Der Report  ist außerdem in einem Stil geschrieben, der für eine Regierungsveröffentlichung eher unüblich ist. Der Report sagt außerdem, das keine weiteren Forschungen beabsichtige.

Die DTRA hat das Dokument als authentisch bestätigt.“

Anmerkung: Jetzt treffen die Interessen aufeinander. Zum einen Politik und Wirtschaft, die weiterhin am Öl „hängen“ und die Mainstream-Wissenschaft, die gerne ihr teures Hobby der heißen Fusion weiter betreiben möchte. Hinzu kommt ein Bündel anderer Energiearten, wie z. B. die „Erneuerbaren“, die mittlerweile (sehr zu Recht) über eine starke Lobby verfügen. – Auf der anderen Seite stehen Wissenschaftler die, immer deutlicher, sagen: „Ja, die kalte Fusion, bzw. LENR, sind real – es ist Zeit sich darauf einzustellen!“

In der Tat hat bisher kein staatliches Dokument derart offene Worte gefunden. Vom Energieministerium der USA wäre ein derartiger Bericht nie gekommen, denn diese Behörde ist von vorne bis hinten mit Lobbyisten, hauptsächlich aus den Bereichen Öl, Gas und Kohle, durchsetzt. Das Militär ist hier freier: Sie können ihr Budget selbst verwalten und sie wollen Energie sparen, für ihre Panzer, Flugzeuge und Schiffe. An den einfachen Verbraucher denkt, wie immer, niemand. Hauptsache er ist gezwungen, Energie nahezu zu jedem Preis abzunehmen, will er nicht erfrieren oder im Dunkeln sitzen. Und wohnt man in Deutschland, wird auf diese Erzeugerpreise staatlich noch so einiges aufgeschlagen, ob sinnvoll oder nicht.

Ich wünsche den Autoren des DTRA-Berichts Mosier Boss, L. Forsley und PK. McDaniel das die Veröffentlichung ihnen kurz- mittel- und langfristig zur Ehre gereicht. Sie haben möglicherweise den entscheidenden Schritt zum Durchbruch der kalten Fusion vollzogen. - Interessierte Kreise werden mit Sicherheit versuchen, ihre Glaubwürdigkeit in Zweifel zu ziehen. Allerdings wird sich das nicht noch einmal so leicht machen lassen wie bei Pons und Fleischmann: Da stehe das Internet davor!

 

 

Update 7.8.16

Wenn LENR, hoffentlich demnächst, marktfähig wird, ist ganz sicher eine der Verzögerungsstrategien die Desinformation. Desinformation vor allem des Inhalts, dass Atomenergie, egal welcher Art, immer auch Radioaktivität erzeugt.  Tatsächlich ist es so, dass bei den bisherigen LENR-Experimenten und -technologien keinerlei schädliche Strahlung entsteht bzw. entstanden ist.

Das hindert interessierte Kreise dennoch nicht, schon rechtzeitig Ressentiments zu erzeugen und zu streuen. Hier habe ich nun ein Paradebeispiel neuesten Datums:

Ich will den Bild-Schreibern nicht unterstellen, dass sie bewußt Falschinformationen verbreiten. Aber meinen die wirklich im Ernst, dass solch ein Auto mit Energie aus Kernspaltung betrieben werden sollte?

Interessant ist allerdings, dass man sich in Rußland anscheinend über den LENR-Antrieb für Fahrzeuge  Gedanken macht. (Kein Wunder, wenn man bedenkt an wieviel Instituten und Universitäten in Rußland an LENR geforscht und entwickelt wird).

Ich hatte  in meinem Update vom 16.7.16 an die Firma LENR-Cars in der Schweiz erinnert, die sich seit geraumer Zeit mit dieser Frage beschäftigt und hatte auch weitere Informationen dazu gegeben.

 

Update 18.7.16

Überraschend berichtet  die angesehene Zeitschrift "Foreign Policy" (teilw. sinngemäß übersetzt, gekürzt)  http://foreignpolicy.com/2016/07/07/the-coldest-case-cold-fusion-eugene-mallove-mit-infinite-energy/

über den Tod des LENR-Forschers Eugene Mallove. Der Titel des Artikels lautet: "Die kälteste Angelegenheit (Anm. in Anspielung auf die kalte Fusion) Eugene Mallove gab alles auf, um den heiligen Gral der Nuklear-Energie zu erobern. Kostete ihn das das Leben?"

Den Artikel aus "Forign Policy" habe ich jetzt übersetzt (teilw. sinngemäß und auch etwa um ein Drittel gekürzt) Für diesen Bericht habe ich einen eigenen Abschnitt eingerichtet mit dem Titel "das MIT und der Tod von Eugene Mallove".

 

Update 25.6.16

Hier ein sehr interessanter Link: http://brillouinenergy.com/wp-content/uploads/2016/03/New-Scientist-2016-03-08.pdf

Es geht um einen Artikel im "New-Scientist". (In Englisch)  Der Tenor lautet: "Vergeßt das Higgs-Boson, vergeßt die Gravitationswellen .... was sich jetzt auftut, ist die Welt einer neuen Physik, abweichend vom Standard-Modell."

 

Update 13.4.16

Cold Fusion: This time for real?

Kalte Fusion: Diesmal real? - So titelt die indische "BusinessLine".  http://www.thehindubusinessline.com/specials/clean-tech/cold-fusion-this-time-for-real/article8467507.ece

Sie beschreibt den Patentauseinandersetzungen zwische Rossi und Industrial Heat und stellt zum Schluß fest: (Teilw. sinngemäß übersetzt, gekürzt) "Wie auch immer, viele glauben, dass dieses Problem die Kommerzialisierung von LENR nicht lange aufhalten kann. Auch wenn Rossi allen voran ist, er ist nicht der einzige. Unabhängig von den sog. Lugano-Testern haben das Martin-Fleischmann-Memorial-Projekt und Dr. Parkhomov und das "China Institute of Atomic Energy" LENR-Geräte getestet, und zwar mit Erfolg. Für  Hunterte von Firmen weltweit, die mit konventioneller Energie arbeiten, ist LENR "the elephant in the room". (Der Elefant im Zimmer)

 

Update 4.4.16

Am 24.9.15 hatte ich über Forschungen der Universitäten Götoborg und Island berichtet. Hier ging es erstmals (?) um eine LENR- Apparatur, mit welcher "ohne Umwege" elektrischer Strom hergestellt werden kann. Das Gerät wurde schon am 1.1.14 zum Patent angemeldet. (Sie denken, das ist aber ja schon lange her? Das ist noch gar nichts, eine LENR-Patent von Mitsubishi wurde nach 12 Jahren genehmigt) Hier ist die damalige Patentanmeldung: https://data.epo.org/publication-server/rest/v1.0/publication-dates/20140101/patents/EP2680271NWA1/document.pdf

Nun hat die norwegische "Aftenposten", ein führendes Mainstraim-Medium, erneut über diese Erfindung berichtet. (Quelle:  http://atom-ecology.russgeorge.net/2016/04/03/cold-fusion-real-revolutionary-ready/)

Die Aftenposten schreibt: "Die kalte Fusion ist real, und revolutionär". Das beschriebene Gerät, im wesentlichen entwickelt von Prof. Leif Holmlid, liefert 20-mal mehr Energie als es benötigt, um die Prozeß zu aktivieren. Aftenposten schreibt weiter: "Aftenposten schrieb letzten Sommer über die Forschung auf diesem Feld, welche von der "vornehmen" Physik nicht akzeptiert wird.  Nun aber hat die amerikanische physikalische Gesellschaft (APS) begonnen, Veröffentlichungen von Wissenschaftlern zu zeigen, die belegen, dass der gezeigte Effekt real ist und bieten auch eine verläßliche theoretische Erklärung, die gleichzeitig dem Standard-Modell der Physik entspricht." (Sinngemäß übersetzt, auch gekürzt). Das deckt sich übrigens mit Aussagen von Rossi, der ja ebenfalls, gemeinsam mit Norman Cook an einer theoretischen Erklärung arbeitet und der ebenfalls vorab sagt, dass der sog. Rossi-Effekt im Einklang mit dem Standard-Modell der Physik stehe. Das widerspricht, nach meinem Verständnis, dem Erklärungsmodell von Jean-Francois Geneste, dem Chef-Entwickler von Airbus, der ja in seinem Erklärungsmodell von "einer völlig neuen Physik spricht".

Ich darf daran erinnern, dass die schwedischen LENR-Aktivitäten eigentlich auf Rossi zurückgehen. Tom Darden, Chef von Cherokee Investments, hatte den 32-Tage Test des E-Cat in Lugano gesponsert. Neben Wissenschaftlern der Universität Bologna wurden auch schwedische Wissenschaftler engagiert - unter Ihnen der inzwischen verstorbene Sven Kullander. Über ihn hatte ich am 24.1.15 geschrieben. (Eine höchst lesenswerte Geschichte, zudem in höchstem Maße glaubhaft). Rossi hat an dem 1-MW-Container eine Erinnerungsplakette an Sven Kullander angebracht. Ich nehme an, (es kann natürlich auch ganz anders sein), dass die begleitenden Arbeiten und die Ergebnisse des Lugano-Tests in Schweden und Norwegen die "LENR-Steine" ins Rollen gebracht haben.

Rossi schreibt in seinem Blog am 4.4.16, also heute: "Ja, die Plakette wird an dem Container für immer bleiben. Prof. Sven Kullander war einer der größten Männer, die ich je in meinem Leben getroffen habe. Sein wissenschaftliches Niveau, welches ihn in eine Reihe mit den größten Physikern der Welt stellte, war mit einer unendlichen Ehrenhaftigkeit gepaart. Ich habe während meiner Zeit mit ihm in Uppsala, Stockholm, Bologna und Ferrara grundlegende Informationen erhalten."

 

Update 15.2.16

Die französische Zeitschrift "La Tribune", zweifellos ein Mainstream-Medium, hat in seiner Ausgabe vom 11. Feb. sehr ausführlich über Lenr/Kalte Fusion berichtet. Leider ist der Original-Artikel nur für Abonnenten zugänglich, aber unter dem folgenden Online-Artikel ist der Inhalt wohl trotzdem wiedergegeben: http://sans-langue-de-bois.eklablog.fr/fusion-froide-les-espoirs-du-nucleaire-vert-a125034570

Der Artikel beschäftigt sich in aller Breite mit der Geschichte der Kalten Fusion/LENR und stellt unumwunden fest, dass die Zeit der Zweifel vorbei ist. Er benennt alle die Firmen und Länder, die LENR zum Zentrum ihrer Forschungen, Entwicklungen und jetzt auch Vermarktungsstrategien gemacht haben. Positiv wird auch die Leonardo Corporation von Andrea Rossi erwähnt. - Damit ist wohl wieder ein großer Schritt in Richtung öffentlicher Wahrnehmung und - Anerkennung getan.

 

Update 10.12.15

Die „Falls Church News-Press“ ist eine kleine Wochenzeitschrift in Falls Church, Virginia. Der Autor Tom Whipple schreibt sehr gute Artikel über LENR. Der folgende Artikel, von mir (teilweise sinngemäß) übersetzt und gelegentlich gekürzt, beschreibt hervorragend die heutige Situation der kalten Fusion.

Quelle: http://fcnp.com/2015/11/10/the-peak-oil-crisis-the-next-keystone-debate/

 

Überschrift: Die Diskussion um „endliche“ Erdöl-Reserven – kommt die nächste  „Keystone“- Debatte?

Wenn nicht ein Republikaner die nächste Präsidenten-Wahl 2017 gewinnt, wird die siebenjährige Debatte, ob nun die Keystone-Pipeline gebaut werden soll oder nicht, vermutlich beendet sein. Vorbei sein werden die endlosen Debatten und Zeitungsanzeigen, welche die Gefahren beschreiben, die mit einem Bauen/oder Nicht-Bauen dieser Pipeline verbunden sind. Eine andere Energie/Klima-Debatte steht schon in den Startlöchern und läßt die Keystone-Debatte wie einen „Fliegenschiss“ in den Geschichtsbüchern erscheinen.

Ich spreche über die kommende Debatte über LENR, auch kalte Fusion genannt. Diese neue Debatte, welche wahrscheinlich irgendwann im nächsten Jahr beginnen wird, könnte eine der bissigsten und bösesten Debatten in der US-Geschichte werden. Diese neue Energie-produzierende Technologie hat auf Dauer das Potential, andere Energie-erzeugende Industrien einzuschränken oder sogar zu zerstören, das gilt für Öl, Gas, Atom, Wasserkraft und Windenergie, um nur einige zu nennen. LENR-Technologie könnte die „Mutter aller technologischen Umwälzungen“ werden und die Erde grundlegend verändern.

In den letzten 25 Jahren hat das industrielle und wissenschaftliche Establishment, das sich durch diese Technlogie bedroht sah, es geschafft, die Entwicklung unter Verschluß zu halten. Zu ihren verschiedenen Strategien zählte auch, dass die kalte Fusion nicht mit staatlicher Förderung rechnen konnte. So versuchte man, die Entwicklung von LENR zu verlangsamen.

Die Situation ist dabei, sich radikal zu verändern. In den vergangenen Jahren haben wichtige Entwickler dieser neuen Technologien, die es leid waren ständig mit Skepsis und Betrugsvorwürfen konfrontiert zu werden, ihre Produkte entwickelt und marktreif gemacht.

Für diejenigen, die diese Entwicklung verfolgt haben, sieht es nun so aus, das diese künstliche Mauer der Geheimhaltung zu bröckeln beginnt. Einige vorsichtige Veröffentlichungen sind in der Presse erschienen, und zwar über die Präsentation von Brillouin-Energie, die ihre Technologie auf Capital-Hill präsentieren konnte. Ein weiteres Schlüssel-Ereignis wird die Komplettierung des einjährigen Versuchs der Firma Industrial-Heat werden, der im Frühjahr abgeschlossen sein wird. Ist dieser erfolgreich, wird das Produkt zum Verkauf angeboten werden. – Industrial-Heat hat bereits Aufträge in Höhe von 3 Mrd. Dollar in den Auftragsbüchern.

Wenn das alles so läuft wie erhofft, bleibt nur noch ein unüberwindliches Problem: Die Beeinträchtigung der existierenden Energieproduktion. Wenn sie bis jetzt diese Bedrohung noch nicht wahrgenommen haben, werden sie sie spätestens dann zur Kenntnis nehmen, wenn die Sache ernst wird. Treffen auf höchster Ebene in der gesamten USA werden stattfinden, mit nur einem Thema: Wie kann man diese neue Technologie stoppen oder jedenfalls so lange wie möglich verzögern.

Wir kennen dieses Szenario schon von anderer Gelegenheit: Erinnern Sie sich an Zigaretten und Krebs? Exxon und die globale Erwärmung? Es ist völlig klar: Bestens finanzierte Kampagnen werden Zweifel und Konfusion über die neue Technologie verbreiten. Im Falle der Zigaretten dauerte es mehrere Dekaden, bevor der Konsum zurückging. Im Falle der Erderwärmung hat viel Geld und PR dafür gesorgt, das die Hälfte der amerikanischen Bevölkerung glaubt, die Erderwärmung sei ein Riesen-Betrug.

Im Falle von LENR wird es einfach sein, Befürchtungen zu konstruieren. Es ist eine Frage von Tagen, dass TV-Spots behaupten werden, LENR sei schlecht für die Gesundheit und es müßte für weitere 30 bis 40 Jahre getestet werden, um die Öffentlichkeit nicht zu gefährden. Darüberhinaus wird es massive politische Einflußnahme geben. Es wird sehr der Kampagne ähneln, die vor rund 120 Jahren gegen die Einführung des Wechselstroms gefahren wurde.

Glücklicherweise hat Industrial Heat eine gute Stratgie gewählt, um alle diese Schwierigkeiten zu umgehen:  Industrial Heat hat die Technologie einfach nach China gebracht, wo PR-Firmen, Lobbyisten, Kogressabgeordnete und private TV-Sender keinen Einfluß auf wichtige Entscheider haben. Mehr noch, China stirbt an seinen eigenen Emissionen und ist dringend auf saubere Energien angewiesen.

Im letzten Monat wurde ein Forschungs- und Entwicklungsprogramm zwischen Industrial-Heat und der chinesischen Regierung vereinbart. Wahrscheinlich wird die Technologie dort ohne Rücksicht auf bestehende Energieerzeuger eingeführt.

 

Update 7.10.15

Das hätte es vor einem Jahr noch nicht gegeben! Die Huffington-Post bringt ein langes Interview mit Andrea Rossi. Das erteilte US-Patent für ihn hat also auch die Mainstream-Presse erwachen lassen - mehr aber vielleicht noch das viele Geld, das Investoren in seine Technologie stecken.

Hier der Link: http://www.huffingtonpost.com/david-h-bailey/interview-with-andrea-ros_b_8248624.html

Einige wichtige Aussagen aus dem Interview: (nicht wörtlich übersetzt)

"Solange ein Produkt nicht auf dem realen Markt angekommen ist und funktioniert, kann jeder darüber erzählen, was er möchte."

Zur Theorie: Meine Theorie ist, dass ein Proton eines Wasserstoff-Atoms mittels des Quanten-Tunnel-Effektes in einen Atomkern Li-7 (d. h. eines Lithium-Atoms mit dem Atomgewicht 7)  eindringt und einen Atomkern aus Be-8 (d. h.  ein Beryllium-Atom mit dem Atomgewicht 8) bildet, welcher dann in einigen Sekunden in zwei Alpha-Partikel (Wasserstoff-Atome) zerfällt. Dieser Prozess wird durch eine signifikante Freisetzung von nuklearer Energie begleitet.

Zum Betrieb seiner 1-Megawatt-Anlage sagte Rossi: Es ist wichtig für uns, über eine effektive Kontrolle und Instrumentierung zu verfügen und unsere Ausrüstung so zu gestalten, dass sie korrekte Ergebnisse liefert.   ……wir wollen damit falsche Messergebnisse vermeiden, die einen Mangel an Zuverlässigkeit des Systems im globalen Einsatz zur Folge haben könnten. Es ist außerdem unerlässlich, dass die Messinstrumente Fehlermeldungen und andere Informationen liefern, die unsere Zertifizierungsgesellschaft  SGS (für das Sicherheitszertifikat) benötigt.

Zu Patenten: Es laufen 64 Patentanmeldungen und ich arbeite an vielen weiteren zusammen mit meinen Anwälten.

Über die Fertigung des E-Cat:  Wir werden den E-Cat von vornherein so günstig anbieten, dass ein Nachbau durch Wettbewerber sinnlos ist. Die Fertigung wird anfangs in den USA und Europa sein. Wenn die laufende Ein-Jahres-Erprobung  Ende Februar 2016 erfolgreich abgeschlossen wird, werden wir mit der Fertigung beginnen.

Anwendungen: Wir werden mit Zentralheizungen für Gewerbebetriebe beginnen sowie mit der Heißdampf-Produktion für industrielle Prozesse und mit der Erzeugung von Elektrizität.

 

Update 22.6.15

 

Die schwedische Zeitung "Aftenposten" berichtet, dass die 1-MW-Anlage von Rossi bereits Strom produziert und zeigt auch ein Bild der Anlage:

http://www.sifferkoll.se/sifferkoll/?p=733

 

Update 12.4.2015

Die französische Zeitung „Les Echos“ hat einen ausführlichen Bericht über LENR gebracht:

http://www.lesechos.fr/idees-debats/cercle/cercle-130954-nickel-et-fusion-froide-lenrg-1109481.php#

In dem Artikel wird die Geschichte von LENR ausführlich behandelt und auch auf die weit fortgeschrittenen Entwicklungen bei Airbus, Toyota und Mitsubishi hingewiesen. Ebenso wird erwähnt, dass viele Länder das Thema LENR auch auf Ebene der Geheimdienste verfolgen.

Der Bericht von Les Echos ist insofern von Bedeutung, dass hier ein europäisches Mainstream-Medium in aller Breite darüber berichtet, und zwar ohne „Fragezeichen“.

 

 

 

Update 30. 01. 2015

 

Die englische (UK) Ausgebe des amerikanischen Technologie-Magazins „Wired“ hat mit großer Überraschung die beiden jüngsten Entwicklungen auf dem Gebiet der LENR-Technologie zur Kenntnis genommen: Den Lugano-Report vom Oktober vergangenen Jahres und die erfolgreiche Replikation des E-Cat durch Alexander Parkhomov vom Ende vergangenen Jahres.

 

Diese beiden Entwicklungen werden mit „verhaltener Begeisterung“ kommentiert. Es fällt dem Autor schwer, eine bahnbrechende technologische Entwicklung zu kommentieren, die eigentlich nicht dem Stand der Wissenschaft entspricht. (…sondern erkennbar darüber hinausgeht – Wissenschaft und Forschung ist eben nicht dasselbe)

Hier ist mehr zum Artikel von „Wired“ zu lesen:

 

http://www.e-catworld.com/2015/01/30/wired-uk-covers-latest-lenr-developments-2/#comments

 

Update 9.12.2014

Ein Artikel in Focus, der zusammenfasst, welche Firmen sich am Wettrennen um die Kalte Fusion beteiligen (das sind aber längst nicht alle):

 

http://www.focus.de/wissen/technik/atomkraft/auto-und-technik-wer-zuendet-das-sonnenfeuer-zuerst_id_3569003.html

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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