Coldreaction - saubere und billige Energie durch kalte Kernreaktion

LENR - die geniale Erfindung- im Mainstream unwillkommen

In den USA und auch Rußland bedeutet Öl und Gas Einfluss und Macht. In den USA hat der künftige Präsident soeben den Vorstandsvorsitzenden von Exxon-Mobile zum Außenminister erkoren, in erster Linie wohl wegen seiner sehr guten Verbindungen zu Rußland: Auf der Ebene von Öl und Gas versteht man sich. Öl und Gas sind sowohl in den USA als auch in Rußland der Dreh- und Angelpunkt der Politik.

Das Energieministerium der USA ist voll in der Hand der Öl- und Gaslobby.

Es gibt vier Hauptgründe, weshalb LENR im Mainstream unwillkommen ist:

  1. Der Mainstream will eine Einnahmequelle nicht aus der Hand geben, über die man per Tanksäule und Gaszähler fast nach Belieben Geld verdienen kann.
  2. Der politische und wirtschaftliche Mainstream will Großtechnologie, weil man über die dann erforderlichen Verteilernetze den Preis bestimmen kann.
  3. Der wissenschaftliche Mainstream will ebenfalls Großtechnologie, in welcher man Beamtenstrukturen über möglichst lange Zeit einrichten und erhalten kann.
  4. Die Politik ist desinteressiert, weil Sachkenntnis fehlt. Außerdem glaubt man, mit den „Erneuerbaren“ endgültig den Stein der Weisen gefunden zu haben.

 

Zu 1: Der mögliche Verlust einer Einnahmequelle.

Diese Beschreibung ist schon zu eng gefasst, denn es geht um viel mehr. Die USA und Rußland sind Förderländer, sie wissen, was man alles machen kann, wenn man die Macht über Energie besitzt. Den USA und England war praktisch jedes Mittel recht, auch die Verfügungsgewalt über das Öl im Nahen Osten zu erlangen und zu halten. In den fünfziger Jahren gab es in Persien (Iran) eine funktionierende parlamentarische Demokratie mit einem Premierminister Mossadegh. Als er die Anglo-Iranian Oil Company verstaatlichen wollte, wurde er durch eine gemeinsame Aktion der Nachrichtendienste aus den USA und Großbritanniens gestürzt und ins Gefängnis gesteckt.

Den von den USA und Großbritannien ausgewählten „willigen“ Schah von Persien fand man in einer Bar in Griechenland. Einmal im Amt  hat er mit seiner Prunksucht und seiner totalen Ignoranz der Bedürfnisse des eigenen Volkes das Erstarken des radikalen Islam herbeigeführt.

Das heißt nichts anderes, als das um den Preis des billigen Öls und der damit verbundenen Macht, sowohl den USA und Großbritannien diese Folgen – die man absehen konnte – egal waren. Auch die Ablösung einer Demokratie durch einen genehmen Operettenherrscher war keine Bedenken wert. Die „Yellow-Press“ hat das im übrigen nicht gehindert, umfänglich und bewundernd über der „Herrscher auf dem Pfauenthron“ zu berichten.

Auch heute noch kann man davon ausgehen, dass Finanzanlagen in Öl und Gas zu den langfristig lukrativsten gehören – und an diese Einnahmen hat man sich seit vielen Jahrzehnten gewöhnt. Zahllose Villen und Yachten in den USA, in Rußland und im Nahen Osten haben nur eine Basis: Öl und Gas -und die Finanzierung dieses unbeschreiblichen Reichtums wird über Tanksäulen und Gaszähler abgewickelt.

Obwohl auch Öl und Gas durch Mutter Natur im Grunde umsonst zu Verfügung gestellt wird, gibt es eine einfache Methode den Preis in die Höhe zu treiben: Die künstliche Verknappung, so wie es die OPEC gerade wieder einmal vorführt.

Zu 2: Die Bevorzugung von Großtechnologie

Auch Energie-Großtechnologie bedeutet Macht und Geld, weil man damit den Schlüssel zur Energie in der Hand behält. Man kann sie praktisch nach Belieben steuern und auch den Preis nach Belieben gestalten, weil man ja gleichzeitig das notwendige Verteilernetz in der Hand hat. In Deutschland bleibt es ein Verdienst der „Grünen“, diese unselige Allianz geschwächt zu haben.

Wenn man von der Kernfusion spricht, dann fast ausschließlich von Projekten der Großtechnologie, wie ITER und Wendelstein. Alle diese Großprojekte sind meilenweit von Ergebnissen entfernt, die irgendwo eine wirtschaftliche Nutzung erwarten lassen. Aber: Sie sind Großtechnologie und auf diese Weise behält man den Schlüssel zu den Energiepreisen in der Hand. Die Großtechnologie wird großzügig mit Steuermitteln bedacht, LENR, als dezentrale Technologie, erhält keinen Cent. Dabei kommt der Politik die unselige Debatte zur Hilfe, dass die LENR-Technologie bisher keine wissenschaftliche Erklärung hat. Allerdings ist die Überschussenergie erwiesen, gemessen, real.

Zu 3: Der wissenschaftliche Mainstream will ebenfalls Großtechnologie

Die großen im Bau befindlichen Fusionsanlagen, sind Versorgungseinrichtungen ersten Ranges.

Die ersten Fusionsanlagen wurden Anfang der achtziger Jahre in den USA und Deutschland gebaut. Bis heute sind (nach einer Aufstellung in Wikipedia) 19 Anlagen in Betrieb, eine Anlage im Bau, 4 Anlagen sind außer Betrieb, bzw. nicht fertiggestellt worden. Eines haben alle gemeinsam: Sie sind extrem teuer, sie sind hoch-komplex, die Errichtung dauert lange und alle bisherigen Experimente waren erfolglos.

Aber diese Anlagen bieten der Mainstream-Physik, soweit sie in staatlichen Einrichtungen arbeitet, langfristig sichere Arbeitsplätze und man kann glaubhaft versichern, dass die Anlagen „ganz sicher irgendwann“ zur Energieversorgung beitragen können. Tatsächlich bieten  die Fusionsanlagen für Wissenschaftler hervorragende Möglichkeiten, sich fachlich weiterzubilden. Aber um welchen Preis!

Das Risiko, bei einem Engagement für LENR vom Physiker zum umstrittenen Physiker zu werden, treibt ebenfalls jedem Wissenschaftler den Schweiß auf die Stirn.

Zu 4: Die Politik ist desinteressiert.

Zu viele Politiker verfügen über keinerlei Berufserfahrung aus der Privatwirtschaft. Das hängt damit zusammen, dass Beamte und andere Mitglieder des öffentlichen Dienstes und öffentlicher Körperschaften bei der wirtschaftlichen Absicherung ihrer Mandate gesetzlich extrem bevorzugt werden. Verliert ein Abgeordneter seine Bundestagsmandat, hat er ein Recht darauf, sein gesamtes Berufsleben lang im öffentlichen Dienst weiterbeschäftigt zu werden. Bei Abgeordneten, die aus der Privatwirtschaft kommen, gilt die Absicherung für ganze vier Monate. In den Länderparlamenten gelten entsprechende Regelungen. Das heißt im Ergebnis, dass Parlamentsangehörige aus der Privatwirtschaft ein ungleich höheres berufliches Risiko tragen und sich deshalb scheuen, Mandate zu übernehmen.

Wer sich zu diesem Thema näher informieren möchte, kann das hier tun: Die Demokratie.pdf

Im Ergebnis bedeutet das, dass unsere Parlamente weitehend aus Personen bestehen, die nur Politik und  den Öffentlichen Dienst kennen. Technische Vorbildung, kaufmännische Ausbildung, Kenntnisse im Projektmanagement, Kenntnisse privatwirtschaftlicher Strukturen – Fehlanzeige. Der Hauptstadtflughafen lässt grüßen!

Wenn es also um eine bahnbrechend neue Technologie geht – wer soll deren Einführung durchsetzen und begleiten und wer soll sie überhaupt verstehen?

Energiepolitiker in Deutschland sind verdiente Parteikader, die in Stadtwerken oder ähnlichen Einrichtungen geparkt wurden. Eine fundierte Ausbildung und Erfahrung auf diesen Gebieten haben sie eher selten.

Andere Energiepolitiker kommen aus der „grünen“ Richtung und sind froh, irgendwo im Weichbild von Wind- Solar- oder Bioenergie  ein warmes Plätzchen gefunden zu haben. Das wird man so schnell nicht wieder hergeben.

 

Der harte Widerstand gegen LENR

 

Der „weiche“ Widerstand gegen LENR besteht aus Ignoranz und Desinteresse. Der „harte“, aktive Widerstand ergibt sich aus Gewinnsucht und Gier. In dieser Beziehung ist LENR nicht so attraktiv, weil es sich auf Dauer nicht verknappen und verteuern lässt. Der Gewinn landet also letztendlich beim Konsumenten und daran sind die großen Geschäftemacher nun wirklich nicht interessiert. Außerdem verschiebt solch‘ eine billige Energie nachhaltig die geopolitischen Gewichte und das kann „man“ ja nun gar nicht wollen.

Einige Beispiele für den „harten“ Widerstand:

Die gefälschten Berichte über Pons und Fleischmann

(Sh. Kapitel „Das MIT und der Tod von Eugene Mallove) 

Die Forschungsergebnisse von Pons und Fleischmann wurden in einem Bericht des MIT an das Energieministerium entscheidend verfälscht. Der bekannte Wissenschaftler Arthur C. Clarke schrieb in der angesehenen Wissenschaftszeitung „Science“, dies sei vielleicht der größte Skandal in der Geschichte der Wissenschaft. Aber der Bericht wurde vom Energieministerium akzeptiert und alle Forschungsmittel auf diesem Gebiet wurden gestrichen. Der Herausgeber der  Wissenschafts-Zeitschrift "Nature", John Maddox, ergänzte zur „kalten Fusion“: "Es ist tot und bleibt tot, für eine lange, lange Zeit." Etwa zur gleichen Zeit wurden riesige Summen für die Erforschung der „heißen“ Fusion bereitgestellt. Einer Technologie, von der man sagt: „Sie ist die Energie der Zukunft – und wird es auch bleiben!“

Damit war die Erforschung einer wirklich Erfolg-versprechenden neuen Technologie auf die längste Bank der Welt geschoben: Durch die Konzentration der Forschungsförderung auf die Fusionsforschung im Hochtemperaturbereich konnte man ab  jetzt  immer sagen: „Wir tun ja was!“ – und gleichzeitig mit fossilen Energien weiterverdienen, bis die Schatztruhen bersten, und zwar für lange, lange Zeit. Genau wie John Maddox es in „Nature“ voraussagte.

Die Behinderung und Verleumdung  von Andrea Rossi und Anderen in Italien

Der hoch angesehen ukrainische Professor Vladimir Vysotskii schreibt über Rossi: „Er hat einen "unüblichen" Charakter und eine komplexe Biographie. Aber in der jetzigen Situation spielt das keine Rolle. - Ich habe bereits darüber geschrieben und ich glaube auch daran, dass wir - die LENR-Gemeinschaft - Rossi sehr dankbar sein sollten. Er alleine hat einen bemerkenswerten Teil der Arbeit getan. Er alleine hat die Mauer der Schikane durchbrochen und den ganzen Schmutz ertragen, der in der schlimmen Tradition der Inquisition über ihn kam. Er gab LENR neuen Antrieb und nun ist diese Wissenschaft nicht mehr im Untergrund.“ Alle weiteren Details sind im Abschnitt „Die seltsame und faszinierende Geschichte des Erfinders Andrea Rossi“ nachzulesen.

Aber Rossi war nicht die einzige Zielscheibe von Angriffen und Verleumdungen.  Einer seiner Weggefährten, Francesco Celani, berichtete auf der diesjährigen (2016) UN-Energiekonferenz: "Vor einigen Jahren gab es eine gewichtige Opposition gegen jede Art von LENR-Studien, ausgelöst durch die Mainstream-Wissenschaft. Es wurde  wissenschaftliche Dokumente vernichtet und in einem Falle sogar Laboreinrichtungen. Glücklicherweise haben einige unabhängige Politiker gegengesteuert, z. B. durch zahlreiche parlamentarische Anfragen."

Die versuchte Verhinderung der Veröffentlichung  eines positiven LENR-Gutachtens durch die US-Navy

Eine der Verfasserinnen des sog. DTRA-Reports - MosierBossinvestigat.pdf  - ist Pamela Mosier-Boss. (DTRA: Defense Threat-Reduction Agency)  Mosier-Boss ist ein „Analytical Chemist“, die von 1989 bis 2015 bei dem U.S. Navy’s Space and Naval Warfare Systems Center (SPAWAR) in San Diego gearbeitet hat. 2012 wurde sie abrupt aufgefordert, Ihre Forschungen hinsichtlich LENR sofort einzustellen, alle bereits bewilligten und ungenutzen Mittel zurückzugeben und alle Publikationen bezüglich LENR zu unterlassen. Mosier-Boss‘ Report „Investigation of Nano-Nuclear Reactions in Condensed Matter” ist eine Zusammenfassung ihrer LENR-Forschungen bei SPAWAR. Nachdem ihre LENR-Forschungen beendet waren, mußte sie kämpfen, um ihre Forschungsergebnisse doch noch zu veröffentlichen.

Mosier- Boss sagte „Das Projekt war nicht klassifiziert und der DTRA-Manager, William Wilson stimmte zu, dass der Bericht publik gemacht werden sollte. Aber er hatte interne Probleme, die Veröffentlichung durchzusetzen. Man sagte ihm, er brauche drei Prüfer, was für einen finalen Report mehr als unüblich ist. Dennoch gaben sie am Ende die Zustimmung zur Veröffentlichung. Diese Genehmigung zur Veröffentlichung ist dem Dokument beigefügt." Es war aber nur eine Teilgenehmigung.

Mosier-Boss war ganz schön dreist bei der endgültigen Durchsetzung  der Veröffentlichung. Weil sie auf mehrfache Anfrage keine offizielle Antwort bekam, hat sie das DTRA-Logo einfach in den Bericht hineinkopiert und ihn veröffentlicht. Auf Grund ihres hohen Ansehens blieb den DTRA-Offiziellen nichts anderes übrig, als gute Miene zum bösen Spiel zu machen.

So wurde der Bericht veröffentlicht und auch als authentisch bestätigt. (Deshalb ist Mosier-Boss meine „LENR-Heldin“ des Jahres.) Ihr Kampf um die Veröffentlichung dauerte übrigens vier Jahre!

Zum harten Widerstand gehören auch diverse Webseiten, die ich hier nicht bei Namen nennen will, um nicht in Rechtsstreitigkeiten zu geraten: Was sie eint, ist dass Aufblähen von Rossi's Vorgeschichte in Italien, die allerdings in Wirklichkeit eher ein schlechtes Bild auf die Zustände in Italien wirft, als auf Rossi selbst. Was die Publikationen  auch eint ist: Das Nicht-Erwähnen oder in-Zweifel-ziehen des sog. Lugano-Gutachtens, die Nicht-Erwähnung zahlreicher Replikationen, die Erteilung des US-Patents (es wird in der Regel nur die Ablehnung einer früheren Patenanmeldung erwähnt). Auch das Industrial-Heat nach einem weiteren erfolgreichen Probelauf  bereits 11 Mio. $ an Rossi gezahlt hat, wird in der Regel unterschlagen. - Wer diese Seiten und die Leute finanziert, kann ich nicht sagen. Die aufgestellten Behauptungen sind teilweise abstrus: Auf einer Webseite wird behauptet, das Wasser, das dem E-Cat bei dem Test in Lugano zugeführt wurde, sei in Wirklichkeit durch ein Loch in der Wand bereits vorgeheizt gewesen. Diese Behauptungen haben wohl nur ein einziges Ziel: "Es wird schon irgendetwas hängen bleiben!"

Zu diesem Thema paßt der Abschnitt: "Sergey Sall - der Bedarf an Öl und Gas kann sich auf 10 % reduzieren".

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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