Coldreaction - saubere und billige Energie durch kalte Kernreaktion

Die Transmutation von Elementen

Der Wunsch nach Transmutation von Elementen ist nicht neu. Früher beschäftigte jeder König einen "Alchimisten", der nach Möglichkeit Eisen zu Gold machen sollte. (Umgekehrt ist das übrigens kürzlich "gelungen": wink Am Stadtrand von Moskau hatte ein reicher Russe größere Mengen Goldes in seinem Garten vergraben "Für alle Fälle" und als er einmal nach seinem Schatz gesehen hat, war dieser reichlich verrostet".)

Aber  schon in den frühen Jahren des vorigen Jahrhunderts galt die Transmutation von Elementen als erwiesen. In meinem LENR-Update vom 18.12.16 können Sie lesen: "Vielleicht überrascht es am meisten, dass in den prägenden Jahren der Atom-Wissenschaft, im frühen zwanzigsten Jahrhundert, einige Wissenschaftler unerklärliche Beweise für die Transmutationen von Elementen fanden. Um 1910, 1920 herum wurde über diese Versuche in populären Zeitschriften und Magazinen berichtet. Andere Berichte fand man in Top-wissenschaftlichen Veröffentlichungen, wie „Physical Review“, „Science“ und „Nature“. Die dazu erforderlichen Experimente wurden mit relativ einfachen, niedrig-energetischen Tischgeräten durchgeführt, nutzten keine radioaktiven Quellen und die Ergebnisse widersprachen der vorherrschenden Theorie."

Bei LENR-Experimenten kommt es, zumindest bei den Deuterium-Palladium/Nickel-Systemen, zu Veränderungen der atomaren Struktur. Neben der Gewinnung von Energie richtet sich die Erforschung dieses Phänomens auch auf die Behandlung radioaktiven Abfalls. Ganz besonders beschäftigen sich Forschungseinrichtungen in Japan und Rußland/Ukraine mit diesem Thema: Japan wegen Fukushima und  Rußland/Ukraine wegen Tschernobyl. Ganz konkret geht es um die Umwandlung radioaktiver Elemente in nicht radioaktive Elemente. Im Falle des radioaktiven Cäsiums wurde das bereits erreicht, es wurde in das nicht radioaktive Barium umgewandelt. Dies alles natürlich noch im Labormaßstab.

Völlig überraschend hat sich, aus Rußland und der Ukraine kommend, eine weiteres Verfahren zur Transmutation von Elementen zu Wort gemeldet: Die Transmutation mit Hilfe von Bakterien.

Alle Meldungen aus diesen Forschungsgebieten habe ich jetzt hier gesammelt, auch künftige Meldungen werden in diese neue Rubrik eingehen. Wie immer: Die neuesten Meldungen oben.

 

Update 11.7.17

Russische wie auch chinesische Blogs haben durch ihre fremdartige Schrift auch einen dekorativen Charakter, zumal dann, wenn sie noch ein bißchen "aufgepeppt" sind: 

Diese Zeitschrift heißt: "Slavyanskaya -Kultura" http://slavyanskaya-kultura.ru/news/science/biotransmutacija-otkrytie-napugavshee-rotshildov.html

und die Titelgeschichte lautet:

Biotransmutation - diese neue Nachricht erschreckt Rothschild!

Ich habe einige Essentials aus dem Text per Google-Translater übersetzt:

Über die angesprochene Präsentation hatte ich am 28.6.16 berichtet. Hier ist in holprigem Translater-Deutsch noch einmal dargestellt, welche Möglichkeiten sich durch die biologische Transmutation von Elementen bieten. Und der Autor stellt am Schluß die Frage: "Warum schweigen die globalen Medien?" Die Antwort ist einfach, ähnlich wie bei LENR (wo das verordnete Schweigen mehr und mehr Löcher bekommt): Sie wollen es nicht hören. Mit Welt-verändernden Technologien hat man nichts am Hut, weil sich damit auch Machtstrukturen verändern, wirtschaftlich wie politisch.

 

Update 14.3.17

Durch Zufall habe ich gefunden, dass es ein Patant zur Transmutation von Elementen der Firma Mitsubishi auch auf Deutsch gibt. Dieses Patent wurde im Dez. 2013 erteilt. Weil das Dokument teilweise schwer lesbar ist, habe ich es in Blöcke zerteilt und hier dargestellt. Das Original-Dokument gibt es hier: http://www.google.com/patents/EP1202290B1?cl=de&dq=Nuclide+transmutation+device+and+nuclide+transmutation+method+EP+1202290+B1&ei=vnQNU-KoEeHl2AXdpICICQ

 

 

 

 

 

 

Update 31.12.16

Der Artikel in der Zeitschrift Regnum (mit Google-Translater übersetzt) liefert ein selbstbewußtes Bild der russischen Wissenschaft hinsichtlich der Forschungen zur Transmutation von Elementen und zur niedrig-energetischen Nuklear-Reaktion. (LENR)

Der Artikel stellt die Frage: "Warum flüstern wir eigentlich?" - wir haben gerade einen der größten wissenschaftliche Durchbrüche des Jahrhunderts erzielt - die Umwandlung von radioaktiven Materialien in nicht-radioaktive Materialien, und zwar in biologischen Systemen. Gleiches gilt für die bahnbrechenden Forschungsergebnisse auf dem Gebiet der Niedrigenergie-Kernreaktionen. Der Artikel hebt auch die ausgezeichnete wissenschaftliche Zusammenarbeit zwischen Rußland und der Ukraine hervor.

In dem Artikel wird auch das anhaltende Schweigen der wissenschaftlichen Gemeinschaft zu diesen Themen hinterfragt. Rußland steht an der Schwelle zu praktischen Anwendungen der Technologien und sieht sich dabei als Marktführer.

Quelle: https://regnum.ru/news/innovatio/2223105.html

 

 

 

Update 15.12.16

 

Hier finden Sie einen Artikel eines russischen Mediums. Den Text gebe ich sinngemäß und gekürzt wieder - die Übersetzung erfolgte (ungenau) mit Google-Translater.

"Was auffällt ist, dass die wirklich wichtigen Nachrichten von der Presse nicht ausreichend wiedergegeben werden. Man berichtet über einen eventuellen Flug nach Alpha Centauri, man sucht nach Aliens und auch anderen Unsinn mit großem Vergnügen. Nur das, was unser Leben in naher Zukunft nachhaltig verändern wird - solche Berichte findet man nicht. Die Wichtigkeit derartiger Ereignisse wird offensichtlich nicht erkannt. So finde ich einen Artikel "Rußland - an der Spitze einer wissenschaftlichen Revolution" - der aber in den Haupt-Medien keine Beachtung findet. Warum versucht man nicht zumindest, dass Thema zu verstehen?

Hier sind einige der wichtigsten Auszüge: ' Am 6. Juni 2016 fand eine Sitzung des ständigen wissenschaftlichen Seminars am Institut für allgemeine Physik der Russischen Akademie der Wissenschaften statt. Auf dieser Veranstaltung wurde von dem Direktor der Abteilung für den Umgang mit Kernbrennstoffen und radioaktiven Abfällen  öffentlich über erfolgreiche Versuche  berichtet, radioaktive Abfälle zu dekontaminieren. Es handelt sich dabei um eine einzigartige Technologie zur Dekontimation flüssigen Atommülls.

Im wesentlichen funktioniert das so: Einem  Behälter mit einer wässrigen Lösung des radioaktiven Isotops Cäsium-137 (Der "Hauptakteur" in Tschernobyl und Fukushima, mit einer Halbwertzeit von 30 Jahren) wird eine speziell vorbereitete mikrobielle [sic.] Lösung hinzugefügt. Das Ergebnis: Innerhalb von 14 Tagen hat sich die das radioaktive Cäsium um 50 % reduziert und zur gleichen Zeit erhöhte sich die Konzentration des nicht radkoaktivem Bariums. Die Mikroben konnten also das radioaktive Cäsium aufnehmen und  "irgendwie" in nicht-radioaktives Barium umwandeln.

Der ukrainische theoretische Physiker Vladimir Viysotsky und sein russischer Kollege Vlandimir Manko haben inzwischen eine überzeugende Theorie, die beobachteten Phänomene im Rahmen der Kernphysik zu erklären.'

Im weiteren erklärt der Text viele Details der Forschungen. Leider ist aber die Übersetzung zu ungenau, um sie hier zu verwenden. - Man fragt sich als Laie natürlich sofort, ob und auf welche Weise die Methode auch auf die Dekontaminierung von Feststoffen angewandt werden kann. Aber das werden wir sicher irgendwann hören.

Quelle: http://maxpark.com/community/5654/content/5596809

nach Hinweis von: http://egooutpeters.blogspot.de/2016/12/dec-14-2016-lenr-info-mini-again.html

 


 

Update 17.10.16

Zuletzt am 11.10. hatte ich über die Transmutation von Elementen mithilfe von Bakterien berichtet. Hier habe ich nun ein russisches Video, wo des ganze Verfahren experimentell dargestellt wird: Angefangen mit der Vorbereitung der Proben bis hin zu verschiedenen Messungen, die nach Ablauf des Experiments die Umwandlung von Cäsium in Barium beweisen.

 

Das Video ist komplett auf russisch, hat aber einige englische Untertitel und einige Bilder. Hier ein paar Auszüge:

 

Das Experiment soll die quantitative Transformation von Cäsium in Barium mit Nutzung von Mikroorganismen bei einer Temperatur von 30 Grad Celsius zeigen.

Dazu ist es erforderlich, zunächst eine Bakterienkultur anzulegen

Danach werden Proben und Referenzproben in Flaschen aufgeteilt

Danach wird das Cäsium (kleine Mengen) auf die Flaschen aufgeteilt

Verschiedene Proben werden mit "weiteren Zutaten versehen" die das Wachstum der Bakterienkulturen fördern sollen

96 Stunden nach Start der Experimente entsteht in den Flaschen mit den Bakterien erheblicher Druck

192 Stunden nach Beginn der Experimente beginnen die Kontrollmessungen

Nach diesen 192 Stunden ist die zuvor zugefügte Glukuse komplett "konsumiert"

Damit ist die Wachstumsphase der Biomasse abgeschlossen

Alle 48 Stunden während des Wachstums der Biomasse haben wir Proben entnommen, um die Dynamik der Transformation von Cäsium nach Barium messen zu können

Danach trennen wir mit einer automatischen Pipette die Flüssigkeit von der Biomasse

Dann kommen die Proben für drei Minuten  in eine Zentrifuge bei  14000 Umdrehungen pro Minute, damit ist dann die Trennung von Flüssigkeit und Biomasse abgeschlossen

96 Stunden nach Beginn des Experiments werden die Proben analysiert, und zwar mittels eines "X-ray fluorescence analyser". So wird der Grad des Cäsium-zu-Barium Transformation festgestellt.

Das Ergebnis: Es ist kein Cäsium in der Probe. Es wird Barium entdeckt.

 

 

"Hier sollten wir eigentlich den "Peak" finden, der Cäsium anzeigt - aber wir finden ihn nicht! Der Peak den wir hier sehen gehört zu Barium."

Als nächstes analysieren wir die Proben mit dem Elektronen-Mikroskop.

Wiederum vergleichen wir die Proben nach 96 Stunden mit den "unbehandelten" Referenzproben

Zur Analyse nutzen wir "poliertes Silikon-Substrat" und platzieren die Probe an dessen Oberfläche

Nach dem Trocknen der Probe können wir mit der Analyse beginnen

Und das sind die Ergebnisse (....die ich leider nicht interpretieren kann)

 

Update 11.10.16

Am 6.10. hatte ich darüber berichtet, dass es russischen und ukrainischen Teams gelungen ist, die Transmutation von Elementen mit Hilfe von Bakterien durchzuführen. Bei den nachfolgenden Folien (leider in teilweise schlechter Qualität)  von der ICCF 20 geht es um die beschleunigte  Umwandlung radioaktiven Cäsiums 137 in nicht radioaktives Barium 138:

Das Martin-Fleischmann-Memorial-Projekt schreibt dazu:

"Sind das die wichtigsten Daten der ICCF-20?

In der Essenz heißt das, dass Bakterien Protonen in den Atomkern bringen können.

Es gibt eine erstaunliche Reduktion der radioaktiven Cäsium137 Gamma-Aktivität in einigen biologisch-basierten Plastikbehältern [sic] innerhalb von 2 Wochen. Dies dauert normalerweise 60 Jahre!

Unabhängige Labore bestätigen die Ergebnisse von Vladimir Vysotskii und anderen von der nationalen Shevchenko Universität in der Ukraine: Die biologische Transmutation von Cäsium 137 in Barium 138 wie auch die nicht radioaktive Transmutation vom Cäsium 133 nach Barium 134.

Dies würde industrielle Prozesse ermöglichen, mit deren Hilfe die nukleare Kontaminierung rund um Fukushima beseitigt werden könnte.

"Wow" - Ist das das Ergebnis des Jahrzehnts? Ist das der Beweis der niedrig-energentisch-nuklearen-Reaktion?"

Quelle: http://amateur-lenr.blogspot.de/2016/10/iccf20-a91-vladimir-vysotskii.html

Wir haben es hier mit einem Verfahren zu tun, dessen praktische Anwendungsmöglichkeiten wahrscheinlich noch nicht ausreichend erforscht sind. So ist es wohl noch viel zu früh, über die Möglichkeit einer umfassenden Entgiftung radioaktiv belasteter Böden und Materialien zu spekulieren. Aber ein Anfang ist gemacht und die russische Forschergruppe spricht sogar über die Transmutation von metallischen Elementen mit Hilfe von Bakterien. (Sh. Update vom 28.6.)

 

 

 

 


 


Update 6.10.16

Am 28.6. hatte ich darüber berichtet, dass ein russisches Team die Transmutation von Elementen mit Hilfe von Bakterien erfunden hat. Auch dieses Forschungsgebiet gehört zu LENR, weil nukleare Reaktionen bei niedrigen Temperaturen stattfinden. Auch auf der ICCF 20 ist das ein Thema: Der ukrainische Professor Vladimir Vysottski (ein großer Bewunderer von Andrea Rossi) berichtet, dass es mit Hilfe von Bakterien gelungen sei, die Radioaktivität im Boden bei Tschernobyl zu reduzieren. In Labortests fand er heraus, dass Bakterien in der Lage waren, Cäsium 137 in Barium 137 umzuwandeln, und zwar um dem Faktor 30 höher als die natürliche Halbwert-Rate von 30,2 Jahren. (Bericht eines Lesers aus dem Rossi-Blog)

 

 

Update 22.8.16

Die folgende Veröffentlichung von Mitsubishi stammt vom Dezember vergangenen Jahres. Den Hinweis auf dieses Dokument habe ich von der Webseite http://www.scoop.it/t/lenr-revolution-in-process-cold-fusion

von gestern. Der Text hat es in sich: Ich übersetze einige Details, teilw. sinngemäß, das gesamte 5-seitige PDF-Dokument können Sie hier einsehen oder downloaden:

Mitsubishi.pdf

Es geht um nicht mehr und nicht weniger als um die Transmutation von Elementen. Es wird eingangs festgestellt, dass es sich um eine simple Methode handelt, bei der mit Hilfe einer Nano-Strukturfolie (Anm. nanostructure multi-layer reactional film) Elemente zu geringen Kosten transmutiert werden können. Folgende Transmutationen wurden bereits beobachtet: Cäsium (Cs) nach Praseodymium (Pr), von  Barium (Ba) nach Samarium (Sm), von Strontium (Sr) nach Molybden (Mo) usw.

Wenn sich die Technologie etabliert hat, erwarten die Forscher damit einen Beitrag zur Entgiftung radioaktiver Abfälle leisten zu können. Dazu gehört in der Zukunft auch die Transmutation radioaktiven Cäsiums in ein harmloses nicht-radioaktives Element.

Im weiteren wird beschrieben, dass das "Phänomen" entdeckt wurde, als man bestimmte Elemente mit dem o.g. Reaktions-Film zusammenbrachte. Dieser Film bestand aus Palladium (Pd) und Calzium-Oxyd (CaO). Dieser Film wurde sodann von Deuterium-Gas (D2) durchdrungen, worauf die zugeführten Elemente in ein anderes Element transmutierten.

Verschiedene Forschungseinrichtungen haben die Experimente nachgestellt und die Transmutation von Cs nach Pr wurde bestätigt.  Kürzlich hat das zentrale Entwicklungslabor von Toyota ebenfall die Versuche von Mitsubishi erfolgreich repliziert.

Ganz ohne Zweifel erinnern diese erfolgreichen Versuche an zahlreiche LENR-Experimente und es zeigt sich einmal mehr, auf welch´ breiter Front jetzt mit diesen Methoden gearbeitet wird.

 

 

 

Update 14.7.16

Am 28.6.16 hatte ich über eine russische Forschergruppe berichtet, die die Transmutation von Elementen mit biochemischen Methoden herbeiführen will. (...und behauptet, dies zu können). Dazu gehörte auch die Umwandlung radioaktiver Elemente in nicht radioaktive Elemente. Nun entdecke ich gerade ein Dokument der Mitsubishi Heavy Industries vom Ende vergangenen Jahres, in welchem dargestellt wird, dass man dort ebenfalls eine Methode zur Transmutation von Elementen entwickelt habe. Die Reaktion wird durch Deuterium ausgelöst.  Diese Methode ist in Zukunft ebenfalls geeignet, radioaktive Elemente in nicht-radioaktive Elemente umzuwandeln. Hier ein kurzer Auszug: (Teilw. sinngem. übersetzt, gekürzt) 

"Die neue Methode nuklearer Transmutation ist eine simple Methode, die von Mitsubishi Heavy Industries genutzt wird. Mit Hilfe einer  Nano-Struktur Multi-Layer Reaktionsfolie können Elemente zu niedrigen Kosten transmutiert werden. Bis jetzt beobachteten wir die Transmutation von Cäsium (Cs) nach Praseodynium (Pr), von Barium (Ba) zu Samarium (Sm), von Strontium (Sr) nach Molybden (Mo) usw.

Wenn die Technologie etabliert ist, erwarten wir, der Bevölkerung auf dem Felde der Entgiftung radioaktiver Abfälle helfen zu können. Dies schließt in der Zukunft die Transmutation von radioaktivem Cäsium zu einem harmlosen Element  ein."

Das gesamte Dokument kann hier eingesehen werden: http://newenergytimes.com/v2/inthenews/2015/20151200MHI-Tech-Rev-52-4-e524106.pdf

 

 

 

 

Update 30.6.16

Hier ist nun das Patent über die Transmutation von Elementen mit Hilfe von Bakterien. (Update vom 28.6.16) http://bt-isotopes.com/wp-content/uploads/2016/05/PATENT_ru.pdf

Das Patent wurde am 15.5.14 angemeldet und am 20.9.15 veröffentlicht. Es wurde bisher offensichtlich nicht erteilt. - Die gesamte Patentschrift ist in russischer Sprache, eine kurze Zusammenfassung ist aber in Englisch: 

Am Ende dieses Textes wird festgestellt, dass die Erfindung geeignet ist, radioaktiven Abfall in stabile Isotope umzuwandeln.

 

 

 

Update 28.6.16

Das darf man getrost eine wissenschaftliche Sensation nennen: Die private russische Forschergruppe http://bt-isotopes.com/

hat eine Methode zur Transformation chemischer Elemente in andere chemische Elemente und ihrer Isotope entwickelt. Die wirkliche Sensation: Dieser Prozeß findet ohne einen nuklearen Reaktor und ohne schweres Wasser statt. Die Erfinder sagten auf einer Pressekonferenz in der Schweiz, dass damit eine veritable Revolution stattgefunden habe, mit der  eine neue Seite bei technologischen Prozessen aufgeschlagen werde.  Quelle: http://www.e-catworld.com/2016/06/27/russian-team-actinides-announces-discovery-of-industrial-biochemical-method-of-elemental-transmutation-press-conference/

Ein eineinhalbstündiges Video der Pressekonferenz (auch in englischer Sprache) finden Sie weiter unten. -

Ganz am Rande: Mit Hilfe der Methode kann Atommüll komplett umgewandelt und damit "entsorgt" werden.

 

 

 

Hier nun der Text der Presseerklärung. Sie enthält ganz sicher diverse Ungenauigkeiten, weil sie zunächst vom russischen ins Englische und dann ins Deutsche übersetzt wurde. Es handelt sich außerdem um Auszüge - die gesamte Konferenz ist im Video zu sehen und zu hören. Hier nun der Text:

 

„Russisches Team `Actinides`gibt die Entdeckung einer industriellen biochemischen Methode zur Transmutation von Elementen bekannt."

Vladislav Karabanov: "Meine Damen und Herren, heute, in Genf, machen wir eine Entdeckung und Technologie bekannt, die wir – ohne Übertreibung – als historisch signifikant beschreiben können. Im Kern beeinhaltet die Entdeckung eine industrielle Methode zur Transmutation chemischer Elemente in andere Elemente und deren Isotope. Was wir heute zeigen, ist eine Transmutation ohne nukleare Reaktoren, ohne schweres Wasser oder etwas anderes dieser Art, um eine Transmutation zu erreichen. Unser Ansatz zu dieser chemischen Transmutation ist biochemischer Natur. Es ist noch zu früh, die ökonomische und zivilisatorische Signifikanz  dieser Entwicklung und Technologie zu erfassen. Es ist keine Übertreibung, dass die Entdeckung eine veritable Revolution ist, welche die Türen für weiteren technischen Fortschritt öffnet.“

„So unwahrscheinlich es sich anhört, es ist Fakt. Die Architekten dieser Entdeckung und Technologie sind leitende russische Chemiker, Frau Tamara Sahno und Herr Victor Kurashov. Sie sind theoretische und Experimental-Wissenschaftler, die „auf den Schultern“ einer Dynastie von Forschern, die diese Methoden entwickelt haben. Die Menschheit, repräsentiert durch diese Autoren, haben eine Methode der Transmutation entdeckt, mit welcher das Angesicht der Erde ähnlich stark verändert werden kann, wie mit der Entdeckung der Elektrizität, möglicherweise noch viel stärker. Die Auswirkungen dieser Revolution werden gefühlt werden im Energie-Sektor, in der Medizin und wird vielleicht neue Industrien entstehen lassen – völlig neue Industrien mit enormen humanitären Auswirkungen.

Was wir dabei als wichtig im Auge behalten müssen, dass das, worüber wir hier sprechen, ein fertig entwickelter industrieller Prozeß ist, mit dem man in der Lage sein wird, innerhalb von Monaten Produkte in industrieller Quantität herzustellen. Dazu später mehr.“

Victor Kurashov: „Meine Damen und Herren, die Entwicklung der Technologie für die Transmutation chemischer Elemente geht zurück auf die frühen neunziger Jahre. Die sehr frühen Resultate gehen zurück auf 1998, aber der Großteil der Fortschritte in der Forschung, auch hunderte erfolgreicher Experimente, fielen in den Sommer und Herbst des Jahres 2013. – Lassen Sie uns kurz auf den Prozeß selbst zu sprechen kommen. Die erste Komponente, die wir benutzen ist Erz, oder nuklearer Abfall. Die zweite Komponente sind wertvolle (valuable valency) Metalle, wie Vanadium, Chromium, Mangan, Eisen, Kobalt, Nickel, Kupfer Zink und andere. Es würde mit jedem dieser Elemente funktionieren, aber wir neigen zu Eisen, als dem billigsten Grundstoff. Die dritte Komponente und als Faktor in diesem Prozess, sind Bakterien. Normalerweise nutzen wir Eisen- und Sulphur-reduzierende Bakterien, die wir nach  verschiedensten Kriterien aussuchen. Dazu zählt die Aktivität, die Resistenz gegen Radioaktivität oder auch die Verträglichkeit mit einer schwer versalzenen Lösung – oder, gelöst in Wasser.“

"Nun zur Technologie selbst: Erz, oder nuklearer Abfall (da ist kein Unterschied) wird einem Prozeß mit Bakterien ausgesetzt, und zwar in Anwesenheit wertvoller, seltener Elemente, in einer geschlossenen Gerätschaft. Der Transmutationsprozeß beginnt sofort und setzt sich Schritt für Schritt fort über drei Wochen, bis die gewünschten Ziel-Elemente sichtbar werden. Wenn der Prozeß nicht angehalten wird, läuft der Prozeß weiter, bis stabile Isotope als Endprodukt erscheinen.“

 

Update 4.1.16

Mitsubishi Heavy Industries macht ständig Fortschritte in dem Bemühen, LENR zu kommerzialisieren. Die Firma entwickelt auf LENR-Basis  eine Methode zur Transmutation, bei welcher sie Nano-Struktur Mehrschicht-Dünnfilme verwendet.

Obwohl die Mitsubishi-Forscher über zwei Jahrzehnte über ihre LENR-Versuche berichtet haben, hat das Unternehmen nun ein offizielles Dokument herausgegeben, in welchem die Ergebnisse vorgestellt und diskutiert werden. Es wird dabei herausgestellt, dass die wesentlichen Fortschritte zwischen 2010 und 2012 erzielt wurden.

Der Report sagt: „Insoweit machten wir folgende Beobachtungen: Die Transmutation von Cäsium (Cs) nach Praseodymium (Pr), von Barium (Ba) nach Samarium (Sm), von Strontium (Sr) nach Molybdenum (Mo) usw. Wenn diese Technologie etabliert ist, erwarten wir damit in Zukunft zur Entgiftung radioaktiven Abfalls beitragen zu können, einschließlich der Transmutation radioaktiven Cäsiums in ein harmloses Element.“

Mitsubishis LENR-Methode wurde von Yasuhiro Iwamura entwickelt, welcher mittlerweile eine Forschungsgruppe an der Tohuko-Universität leitet. Quelle: http://news.newenergytimes.net/2016/07/13/mitsubishi-heavy-industries-continues-efforts-to-commercialize-lenrs/

Im „Deutschlandradio Kultur“ wird über Bemühungen deutscher Institutionen berichtet, Brennstäbe im Wege der Transmutation so zu behandeln, dass die Halbwertzeiten verkürzt werden. Die Rede ist von einem aufwendigen Verfahren: „Das Prinzip: Zunächst werden die Brennstäbe sorgfältig zerlegt, und zwar in Anlagen ähnlich denen in Karlsruhe. Dabei trennt man die langlebigen Elemente heraus, die sogenannten Transurane wie zum Beispiel Plutonium. Aus diesen Transuranen müssen anschließend neue, spezielle Brennstäbe gefertigt werden.Diese neuen Brennelemente müssen dann in Reaktoren abgebrannt werden. Und dann zerfällt ein Teil dieser Transurane."

Weiter heißt es: „Die Stoffe, in die die Transurane zerfallen, würden deutlich kürzer strahlen, müssten also nicht mehr eine Million Jahre lang endgelagert werden. Dass die Transmutation im Prinzip funktioniert, konnten Physiker zwar bereits zeigen, allerdings nur im Labormaßstab.

Doch es bleiben diverse Herausforderungen. Erstens: Die heutigen Reaktortypen eignen sich nicht zur Bestrahlung des Atommülls. Dazu bräuchte es neue, hochspezielle Anlagen, basierend auf einem Schnellen Brüter oder auf großen Teilchenbeschleunigern. Nur:

Vom Labormaßstab bis hin zur Großtechnik ist ein weiter Weg. Man sagt, dass man da noch einige Jahrzehnte brauchen würde, bis man das in großtechnischem Maßstab betreiben kann." Quelle: http://www.deutschlandradiokultur.de/transmutation-von-atommuell-langwierig-teuer-und-riskant.976.de.html?dram:article_id=352541

Bei Mitsubishi hört sich das ganz anders an: „…wir berichteten von einem neuen Phänomen welches wir entdeckt haben, wenn wir ein bestimmtes Element einem Rektionsfilm zugeführt haben, welcher aus Palladium (Pd) und Calcium-Oxyd (CaO) besteht. Wenn dann Deuterium-Gas diesen Komplex durchdrungen hat, wurde das zugeführte Element in ein anderes Element umgewandelt.  Seitdem bestätigen weiter erlangte Daten zunehmend diese Beobachtungen. Mitsubishi’s Beobachtungen wurden zunächst nur von lokalen Organisationen bestätigt. Kürzlich berichtete allerdings auch das Zentral-Labor von Toyota von einer erfolgreichen Reproduktion der Mitsubishi-Methode. Die Methode erlangt von Jahr zu Jahr mehr Interesse.

Normalerweise benötigt man große Nuklear-Anlagen und Beschleuniger um Transmutationen auszulösen. – Damit ist die Transmutation, die man ganz einfach mit der Zuführung von Deuterium erreicht, wahrscheinlich eine großer technischer und gesellschaftlicher Fortschritt." Hier ist der gesamte Report von Mitsubishi: 20151200MHI-Tech-Rev-52-4-e524106.pdf

 

 


 

 

 

 

 

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