Coldreaction - saubere und billige Energie durch kalte Kernreaktion

Archiv - 1.2.16 - 1.8.16

Update 1.8.16

Noch einmal zum QuarkX. Lassen Sie mich ein paar Vermutungen zum Lichtanteil anstellen. Hier die Energie-Ausbeute des QuarkX in Anteilen:

Produzierte Lichtmenge in Prozent der produzierten Energie: 0-50 %

Produzierte elektrische Energie: 0-10 %

Produzierte Hitze: 0-100 %

Licht, Energie und Hitze können innerhalb der oben genannten Prozentsätze moduliert werden, vorausgesetzt es ergeben sich insgesamt 100 %.

Was macht man mit dem Licht? Wie oben gezeigt, kann man es zu Gunsten der elektrischen Energie und der Hitze ganz "weglassen". Aber wenn man es will, macht es immerhin bis zu 50 % der Energieproduktion aus. Was ich über das erzeugte Licht noch weiß, ist, dass das Farbspektrum variabel sein soll und - es soll extrem hell sein. Wenn man nun mit 50 % die Höchstmenge an Licht will, bleiben immer noch 40-50 % Hitze und 0-10 % elektrische Energie.

Gestern wurde Rossi gefragt, ob der QuarkX eine neue Art von Lampe werden könnte. Rossi sagte dazu schlicht "Ja".

Nun fallen einem verschiedene Möglichkeiten ein: Die einfachste: Der QuarkX wird in eine Lampenfassung geschraubt, macht jede Menge Licht und auch Wärme. (Wenn sie denn gebraucht wird.) Offen ist die Frage, ob sich der QuarkX dann auch so leicht an- und ausschalten ließe und warum sollte man ihn ausschalten, denn das Licht kostet ja so gut wie nichts. (....und - würde er im selbsterhaltenden Modus nicht ohnehin eine ganze Weile weiterleuchten?)  - Also, diese Lösung wäre wohl nicht die eleganteste. - Eine bessere Lösung könnte sein, im Hause (oder im Betrieb) eine zentrale Lichtquelle mit QuarkX-Modulen zu haben. Dort wäre die Abwärme auch leichter zu verwerten. Von dieser zentralen Lichtquelle aus würden keine Stromleitungen in die verschiedenen Räume führen, sondern lichtführende Glasfasern. Das könnte für Wohn- und Betriebseinheiten gelten, aber auch  für öffentliche Beleuchtung. Städtische Beleuchtung quasi zum Nulltarif!

Ich glaube, dass reicht erst einmal an Spekulationen!

 

 

Update 31.7.16

Eine ganz alte Geschichte über Andrea Rossi, aber doch interessant.  Es begann mit seiner Erfindung, organische Abfälle zu Öl zu verarbeiten. Für dieses Verfahren wurde ihm 1978 ein Patent erteilt. Das Patent lief, entsprechend der Gesetzeslage, 1998 aus. Mit der Herstellung von Öl aus Abfall trat Rossi gleich zwei mächtigen Institutionen "auf die Füße": Der staatlichen Ölgesellschaft ENI und der berüchtigten italienischen Müllmafia. In der Folge geschah zweierlei: Das von Rossi hergestellte Öl wurde zu toxischem Abfall erklärt. Selbst Kunden, die das Öl gekauft hatten, wurden gezwungen, es teuer zu entsorgen. Rossi´s Firma wurde in den Ruin getrieben. Gleichzeitig wurde er mit teuren Klagen überzogen und die Steuerbehörde ließ ihm keine Ruhe mehr. 

Jetzt, Jahrzehnte später, läuft in Kanada eine Fabrik auf Basis von Rossi´s Patent. Er hat nichts davon, weil das Patent ausgelaufen ist. Zum anderen betreibt nun Eni selbst eine derartige Produktionsstätte, ebenfalls auf Basis des ausgelaufenen Patents. Eine chinesische Firma hat ebenfalls eine Fabrik zur Umwandlung von organischen Abfällen in Öl gebaut. (Sh. mein LENR-Update vom 9.8.15) Und der Leiter der Finanzbehörde, die Rossi jahrelang das Leben schwer gemacht hatte, war bereits zweimal wegen Korruption im Gefängnis. (Sh. mein Update vom 7.3.16) 

Quellen: http://ecat.com/inventor-andrea-rossi

http://www.ecat-thenewfire.com/

 

Update 30.07.16

Gestern hatte ich über den sog. "Neutronen-Generator" berichtet. Nun hat mir ein Leser freundlicherweise die deutsche Übertsetzung der Patentschrift geschickt. Sie ist hier zu finden:

Patent 2015-207504 - PatentNewsln.pdf

 

Update 29.7.16

Es tut sich was bei LENR:

Dies ist die Kopie aus der Präsentation eines sog. Neutronen-Generators. Es entstammt dem Koushiryoku Laboratorium, als Erfinder ist Shinsuke Ono genannt. Der  Generator ist kürzlich 30 Tage getestet worden (aber anscheinend nur in Form einer Simulation) und erreichte in der Spitze einen COP von mehr als 2000. (Er erzeugte also 2000 mal mehr Energie, als ihm zugeführt wurde.) Unter diesem Link ist die gesamte Dokumentation zu lesen. https://docs.google.com/document/d/1TfcKAP_zHe0LPKdvfr25np34Exp5a7cFHuF0cGTBPG4/edit#

Leider ist die Patentschrift selbst auf japanisch. Die Erfindung soll auf der kommenden LENR Tagung ICCF20, vom 2.-7.10. dieses Jahres in Sendai, Japan, präsentiert werden.

Der Erfinder schreibt: Wir entwickeln einen Neutronen-Generator, welcher eine langlebige Energiequelle darstellt. Die Ziele die wir damit verbinden, sind weniger radioaktiver Abfall, keine Explosionsgefahr, ein kleines leichtgewichtiges Gerät zu geringen Kosten, das auch im häuslichen Bereich verwendet werden kann. https://www.mylovewill.com/new_energy/index.php

 

Update 29.7.16

Einige kurze Informationen:

1. Quark X: Zunächst noch einmal zur Erinnerung die Eigenschaften des QuarkX:

Zylinder, angefertigt aus geeignetem Material:

Dimensionen:

Länge 30 mm

Durchmesser 1 mm

Produzierte Energie: 100 Wh/h

Konsumierte Energie: 0,5 Wh/h

Produzierte Lichtmenge in Prozent der produzierten Energie: 0-50 %

Produzierte elektrische Energie: 0-10 %

Produzierte Hitze: 0-100 %

Licht, Energie und Hitze können innerhalb der oben genannten Prozentsätze moduliert werden, vorausgesetzt es ergeben sich insgesamt 100 %.

Der QuarkX ist als Grundmodul für verschiedene Anwendungen gedacht. Er ist sowohl einzeln einsetzbar, wie auch gebündelt für größere oder sehr große Anwendungen. Während der Dampf-erzeugende E-Cat wohl bald über alle Sicherheitszertifikate verfügt, ist dies beim QuarkX noch nicht der Fall, weil er im Consumer-Bereich "narrensicher" sein muß. Offensichtlich arbeitet Rossi mit seinem Team an einem Behälter, der in der Lage ist, ungewollte Emissionen aufzufangen, falls der QuarkX einmal Fehlfunktionen hat. Dies könnte sich im Durchbrennen des winzigen Reaktor-Kerns oder durch das Austreten von Dampf außern.

2. Rechtsstreit Rossi/Industrial Heat: Industrial Heat hat nun das Gericht gebeten, mehr Zeit zu gewähren, damit sie eine Gegenklage gegen Rossi (u. evtl. "Andere") vorbereiten können. - Schade, aber ohne diese schräge juristische Begleitmusik scheinen große Deals in den USA nicht zu funktionieren.

 

 

Update 28.7.16

Zwei kurze Informationen:

1. Für das Gerichtsverfahren Rossi gegen Industrial Heat hat das Gericht für den kommenden Januar eine Mediation angeordnet. (Also ein Versuch, sich im Beisein eines Richters außergerichtlich zu einigen.) Aus Äußerungen von Rossi ist zu entnehmen, dass er ein Urteil möchte. (Im Sommer nächsten Jahres)

2. Man merkt, dass Rossi bei der Industrialisierung der 1-MW-Anlage nun ernst macht. Auf eine entsprechende Frage aus dem Rossi-Blog, sagte er u. a., dass Deutschland eines der Länder in Europa sei, dass mit der "ersten Welle" beliefert würde.

Ansonsten arbeitet Rossi mit seinen Leuten daran, den E-Cat wartungsfrei und von Servicepersonal weitgehend unabhängig zu machen. Zunächst scheint es so zu sein, dass die Zulassungsbedingungen für die 1-MW-Anlage einen Techniker "vor Ort" vorschreiben. Das wäre bei einer Anlage unwirtschaftlich. Deswegen könnte es so sein, dass zu Anfang eine größere Zahl von 1-MW-Anlagen gebündelt werden, die von einem Techniker betreut werden. Das wäre für Großunternehmen interessant, aber auch für Energieversorger.

 

Update 26.7.16

Wir freuen uns über die Patentanmeldung der "Energie- und Umwelt-GmbH" (Update von vor zwei Tagen) - ein starkes Signal, dass LENR auch in Deutschland Einzug hält.

Aber es gibt noch drei (vielleicht insgeheim auch mehr) LENR-Player in Deutschland:

1. Die Purratio AG, die 2010 zum ersten Male ein nationales Patent erhielt und seit 2014 Patente in allen wichtigen Regionen der Erde hält. Die sehr gute PDF-Dokumentation der Technologie (Stand 2016) kann hier eingesehen werden:

http://www.purratio.ag/pdf/SOLFIRE_KALTE%20FUSION_Deutsch.pdf

 

2. Die LENR-Patentanmeldung von Airbus-Defense in München. (Sh. LENR-Update vom 23.3.15) Hier ist die Patentanmeldung als PDF-Dokument: Airbus Patent.pdf

 

3. ST-Microelectronics - Die Patentanmeldung erfolgte 2013 und ist hier einzusehen: https://www.google.com/patents/US20130243143

ST-Microelectronics ist ein europäischer Halbleiterhersteller, in den Niederlanden eingetragen, mit Sitz in Genf. Auch in Deutschland gibt es eine Niederlassung.

 

Update 25.7.16

Fragen und Antworten aus dem Rossi-Blog zum Stand der Produktionsvorbereitungen für die 1-MW-Anlage und zum QuarkX: (Fragen von Frank Acland, Herausgeber von E-Cat World, http://www.e-catworld.com/2016/07/24/qas-on-e-cat-production-status/)

Anmerkung: Die 1-MW-Anlagen sind fertig entwickelt und auf dem Wege der Serienfertigung. Der QuarkX ist ein kleines Modul von 100 Watt Leistung, dass zu größeren Einheiten kombiniert werden kann. Der QuarkX ist noch nicht serienreif.

F: Wie läuft es mit den 1-MW-Anlagen? A: gut

F: Haben Sie mehrere Kunden für die Anlagen? A: Ja

F: Wie läuft es mit dem QuarkX? A: Weiterhin sehr vielversprechend

F: Ist der QuarkX soweit ausgereift, dass er in andere Anlagen integriert werden kann? A: Noch nicht

F: Haben Sie Kundenaufträge für den QuarkX? A: Vor-Orders

F: Was ist der Status hinsichtlich von Fabriken für Ihre Produkte? A: In den USA produzieren wir bereits in industriellem Maßstab, in Schweden bereiten wir die Fabrik vor (Anmerkung: Hier ist mit Sicherheit die 1-MW-Anlage gemeint)

F: Das sind ja große Neuigkeiten über die Produktion in den USA. Ist dies eine manuelle Fertigung oder arbeiten Sie mit Fertigungsrobotern? A: Es ist noch eine manuelle Fertigung, aber wir arbeiten gemeinsam mit ABB daran. Ich hoffe sehr, dass wir bis zum Jahresende roboterisierte  Fertigungslinien haben werden. Aber es sind noch viele Probleme zu lösen.

F: Wie viele einzelne QuarkX haben Sie bisher gebaut, welche auch zufriedenstellend laufen? A: Einige Dutzend.

F: Was ist die längste Zeit, die ein QuarkX bisher durchgehend gelaufen ist? A: 6 Monate.

F: Wieviele QuarkX laufen bei Ihnen zur gleichen Zeit täglich? A: 3

F: Was ist die generelle Temperatur, wenn der QuarkX für die Produktion von Elektrizität konfiguriert ist? A: Über 1573 K (entspr. 1300 Grad Celsius)

 

 

Update 24.7.16

Und hier haben wir jetzt eine deutsche Lenr-Patentanmeldung. Diesmal brauchte ich nichts zu übersetzen, der deutsche Text spricht für sich selbst:

Quelle: https://patents.google.com/patent/DE102014014209A1

Verfahren und Vorrichtung zur kontinuierlichen Erzeugung von LENR-Wärme

 

Abstract
Die Erfindung betrifft eine LENR-basierte Wärmequelle auf Basis der Kopplung von Nanopartikelerzeugung in einem Dielectric Barrier Discharge-Wasserstoff-Plasma (DBD-WP) mit gleichzeitiger Wärmeerzeugung durch Low Energy Nuclear Reactions (LENR) auf den erzeugten Nanopartikeln und auf der nano-strukturierten Basis-Elektrode, angeregt durch ein druckaufgeladenes Wasserstoff-Plasma. Durch die laufende Neubildung von Nanopartikeln stehen immer energetisch-hochaktive Reaktionsflächen sowohl auf den gasgetragenen Nanopartikeln als auch auf der Oberfläche der metallischen Gegenelektrode zur Verfügung. Die entstehende Wärme und die Nanopartikel werden mit dem als Trägergas dienenden Wasserstoff aus dem Reaktor abgeführt.
 

 

Classifications
G21B3/00 Low temperature nuclear fusion reactors, e.g. alleged cold fusion reactors
View 1 more classifications

DE102014014209A1

DE Application

 
Legal status
Pending
Application number
DE201410014209

Inventor
Auf Teilnichtnennung Antrag
Bernhard Krieg
Current Assignee
PROJEKTENTWICKLUNG ENERGIE und UMWELT GmbH
Original Assignee
PROJEKTENTWICKLUNG ENERGIE UND UMWELT GMBH
PROJEKTENTWICKLUNG ENERGIE UND UMWELT GMBH

Priority date
2014-09-23
Filing date
2014-09-23
Publication date
2016-05-19

 

Description
  • Anwendungsgebiet der Erfindung
  • [0001]
    Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung, mit denen eine kontinuierliche, stabile LENR-basierte Wärmeerzeugung möglich ist.
  • Stand von Wissenschaft und Technik
  • [0002]
    Im vergangenen Jahrzehnt und zunehmend in den letzten Jahren wurde von zahlreichen, auch renommierten Forschungseinrichtungen bestätigt, dass Niedrigenergie-Nuklearreaktionen (LENR) mit Wärmefreisetzung unter bestimmten Bedingungen tatsächlich stattfinden und an deren technischer Nutzung intensiv gearbeitet wird /1–5/. Eine grundsätzliche Realisierungsvariante ist die Reaktion von Nanopartikeln (Nickel, Palladium oder Zirkonium, im nm-Bereich) in einer druckbeaufschlagten Wasserstoffatmosphäre in einem Temperaturbereich um 300°C und unter Einsatz eines Katalysators (z. B. E-Cat) und/oder bestimmter Anregungsmechanismen.
  • [0003]
    Berichtet wurde bisher über verschiedene technische Lösungen, allerdings meist nur im Labormaßstab. Anlagen für die kommerzielle Anwendung sind nach Aussagen einiger Anbieter in Vorbereitung /1–5/, Interessenbekundungen liegen auch von bekannten Energieversorgungsunternehmen vor (z. B. /10/).
  • [0004]
    Eine derartige kommerzielle Anlage kann potentiell die Wärmeversorgung revolutionieren, denn damit würde Wärme CO2- und Schadstoff-frei, dezentral, preiswert und sicher bereitgestellt werden können. Gelänge es, die Anlagen bei ausreichend hoher Temperatur zu betreiben, ist über die Wärme- auch eine Stromerzeugung möglich.
  • [0005]
    Der den LENR-Prozessen zugrunde liegende physikalische Mechanismus wird derzeit noch kontrovers diskutiert. Den meisten theoretischen Erklärungsansätzen liegt jedoch die Annahme zugrunde, dass Ursache für deren Auslösung die Bildung von räumlich begrenzten Gebieten im Festkörper und an dessen Oberfläche mit extrem hoher Elektronen- und Wasserstoffionendichte ist, die sich in stark angeregten Schwingungszuständen befinden. Nanostrukturen des Metalls spielen dabei offenbar eine herausragende Rolle /6, 7, 11/. Unter diesen Bedingungen können Reaktionen stattfinden, die unter Normalbedingungen zwischen zwei isolierten Reaktionspartnern infolge der Coulombbarriere nicht möglich wären.
  • [0006]
    Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Anordnung, mit denen eine kontinuierliche, stabile LENR-basierte Wärmeerzeugung möglich ist.
  • Gegenstand der Erfindung
  • [0007]
    Gegenstand der Erfindung ist die Kopplung von Nanopartikelerzeugung in einem Dielectric Barrier Discharge-Wasserstoff-Plasma (DBD-WP) mit gleichzeitiger Wärmeerzeugung durch Low Energy Nuclear Reactions (LENR) auf den erzeugten Nanopartikeln und auf der nano-strukturierten Basis-Elektrode, angeregt durch ein druckaufgeladenes Wasserstoff-Plasma.
  • [0008]
    Basis ist ein modifizierter in /8, 9/ beschriebener DBD-Reaktor. In ihm werden mit einem Dielectric Barrier Discharge-Wasserstoff-Plasma (DBD-WP) vorwiegend sehr kleine, nicht agglomerierte und kristalline metallische Nanopartikeln, mit mittleren Durchmessern von etwa 4 nm – mit konstanter Größe und Anzahlkonzentration – produziert.
  • [0009]
    Die Modifizierung und damit ebenfalls Gegenstand der Erfindung sind folgende Änderungen des Reaktors nach /8, 9/:
    • • Der LENR-Reaktor wird mit dem Trägergas Wasserstoff anstelle von Stickstoff betrieben. Wahlweise können auch Deuterium oder Gasgemische von Wasserstoff mit Stickstoff und/oder Edelgasen zum Einsatz kommen.
    • • Der Reaktor wird typischer Weise nicht mit atmosphärischem Druck sondern mit Überdruck, vorzugsweise mit ca. 10 bar, gefahren. Das vorgeschlagene Verfahren umfasst aber darüber hinaus auch einen breiteren Druckbereich, bis zu 100 bar.
    • • Die Gegenelektrode ist aus Übergangsmetallen gefertigt, vorzugsweise aus Nickel oder zur Realisierung von Katalysatoreffekten auch aus Legierungen, wie z. B. Nickel-Zirkonium, oder aus den besagten Metallen mit Beimischungen katalytisch aktiver Metalloxide. Die Gegenelektrode aus chemisch sehr reinem Material wird sorgfältigst bearbeitet, gereinigt und vor Zündung der Entladungen mit Wasserstoff bis zur Sättigung beladen.
  • [0010]
    Dadurch wird der modifizierte Nanopartikel-DBD-Reaktor gleichzeitig auch zum LENR-DBD-Reaktor. Er produziert Nanopartikel und diese Nanopartikel ermöglichen in dem hoch-angeregten Wasserstoffplasma auch LENR-Reaktionen. Diese Reaktionen erfolgen nicht nur auf den Nanopartikeln mit einer Endgröße von ca. 4 nm, sondern während der gesamten Nukleations-Phase also von der Keimbildung bis zum Austrag aus dem Plasma.
  • [0011]
    Außerdem erfüllt die Oberfläche der Gegenelektrode ebenfalls die Voraussetzungen für LENR-Reaktionen. Insbesondere stellen die Bereiche des mit Wasserstoff geladenen Metallgitters der Gegenelektrode, aus denen durch die elektrischen Entladungen Materialteilchen herausgelöst wurden, hoch-energetische Zustände dar.
  • [0012]
    Die Erregerspannung liegt bei ca. 10–15 kV, die Frequenz bei 50 bis 100 kHz, der Elektrodenabstand beträgt 1 bis 4 mm. Variationen von Erregerspannung und Frequenz außerhalb des angegebenen Bereiche sind im Rahmen dieser Erfindung ebenfalls möglich.
  • [0013]
    Durch Variation von Erregerspannung und -frequenz, von Elektrodenabstand, Wasserstoff-druck, -temperatur und -durchsatz wird die Fahrweise des Reaktors optimiert. Das Barriere-Material wird vorzugsweise in Aluminiumoxyd (Al2O3) ausgeführt.
  • [0014]
    Die Anlage besteht entsprechend der Prinzipskizze in aus den Hauptkomponenten:
    DBD-Reaktor (1) mit dem DBD-Elektrodenpaar Barriere-Elektrode (2) und der Gegenelektrode (3), dem Hochspannungsgenerator (4), den Strömungsgleichrichtern (5), dem Wasserstoff-Druckspeicher (6), dem Wasserstoff-Transport-Verdichter (7), dem Nanopartikel-Auskreisteil (Filter) (8) und dem Wärme-Auskreisteil (9). Das Elektrodenpaar ist in der Skizze planar und symmetrisch ausgeführt. Der Erfindungsanspruch umfasst jedoch auch weitere mögliche geometrische Konfigurationen – z. B. tubulare Elektroden, auch mehrschichtig angeordnet.
  • [0015]
    Der Wasserstoff-Systemdruck wird über den Wasserstoff-Druckspeicher, typischer Weise, aber nicht ausschließlich, auf einem Niveau von ca. 10 bar gehalten.
  • [0016]
    Nanopartikel können über die Anlage 8 über eine Schleuse und Filter dem Kreislauf entnommen werden. Die Abführung der Nutzwärme erfolgt über den Wärmetauscher 9.
  • [0017]
    Durch die laufende Neubildung von Nanopartikeln stehen immer energetisch-hochaktive Reaktionsflächen sowohl auf den gasgetragenen Nanopartikeln als auch auf der Oberfläche der metallischen Gegenelektrode zur Verfügung.
  • Bezugszeichenliste
  • Abb. 1
    1
    DBD-Reaktor
    2
    Metall-Elektrode mit Dielektrikum
    3
    Elektrode aus Basismaterial zur Erzeugung von lenr-Nanopartikel
    4
    Hochspannungsgenerator
    5
    Strömungsgleichrichter
    6
    Wasserstoff-Druckspeicher
    7
    Wasserstoff-Transport-Verdichter
    8
    Nanopartikel-Auskreisteil
    9
    Wärme-Auskreisteil

 

Claims (8)
  1. Verfahren zur kontinuierlichen Erzeugung von LENR-Wärme durch Kopplung einer Nanopartikelerzeugung in einem Dielectric Barrier Discharge-Wasserstoff-Plasma DBD-WP mit gleichzeitiger Wärmeerzeugung mittels Low Energy Nuclear Reactions LENR, welche auf den erzeugten Nanopartikeln und auf einer nano-strukturierten Basis-Elektrode, angeregt durch Entladungen in einem druckbeaufschlagten Wasserstoff-Plasma, stattfinden.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Reaktor mit Wasserstoff-Überdruck, von 10 bis 100 bar gefahren wird.
  3. Verfahren nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Erregerspannung bei ca. 10–15 kV liegt, die Frequenz bei 50 bis 100 kHz, der Elektrodenabstand beträgt 1 bis 4 mm.
  4. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Ansprüchen 1 bis 3, bestehend aus einem DBD-Reaktor (1) mit einem DBD-Elektrodenpaar (2 und 3), einem Hochspannungsgenerator (4), Strömungsgleichrichtern (5), einem Wasserstoff-Druckspeicher (6), einem Wasserstoff-Transport-Verdichter (7), einem Nanopartikel-Auskreisteil, ausgestaltet als Filter (8) und einem Wärme-Auskreisteil (9).
  5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die DBD-Elektrodenpaare sowohl planar als auch tubular als auch in mehrschichtiger Anordnung ausgeführt sind.
  6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Gegenelektrode aus einem oder mehreren Übergangsmetallen gefertigt ist.
  7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass als Übergangsmetall Nickel, zur Realisierung von Katalysatoreffekten auch Legierungen aus Nickel-Zirkonium, ggf. mit Zusätzen von katalytisch aktiven Metalloxiden eingesetzt werden.
  8. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Gegenelektrode, gefertigt aus sehr reinem Material und sorgfältigst bearbeitet, im Vakuum gereinigt und mit Wasserstoff beladen wird.
     
     
 

 

 

Update 24.7.16

Am 13.7.16 hatte ich über Erfolge bei der Firma Brilliant-Light-Power berichtet. Diese Firma erzeugt über einen LENR-Prozeß extrem helles Licht, das über Hochleistungs-Solarzellen direkt in elektrischen Strom umgewandelt wird. Nun hat ein australischer Ingenieur, Simon Brink, diesen Vorgang weitgehend nachgestellt und dies in der Zeitschrift "Journal of Advances in Physics" http://cirworld.com/index.php/jap/article/view/2684/pdf_276

säuberlich dokumentiert. Er kommt zu dem Ergebnis, dass das extrem helle Licht tatsächlich von sog. "Hydrinos" ausgehen könnte, so wie das R. Mills von BLP behauptet.

Die Veröffentlichung durch Simon Brink war kaum geschehen, als er von BLP "wegen Verletzung geistigen Eigentums" abgemahnt wurde. -

Der erste Hinweis auf die Veröffentlichung  kam von:

http://www.e-catworld.com/2016/07/21/method-and-details-for-creation-of-a-spectacular-brilliant-light-flash-potentially-resulting-from-hydrino-formation-blp-replication-effort/

Persönlich habe ich es nicht für möglich gehalten, dass die BLP-Methode so schnell repliziert werden könnte.

 

Update 22.7.16

In meinem Update vom 17.7.16 hatte ich beschrieben, dass eine der Hürden bei der Integration des E-Cat in praktische Anwendungen ist, dass er einen weitgehend kontinuierlichen Prozeß auslöst. Deshalb werden die ersten "großen" E-Cats (mit einer Heißdampf- oder Heißwasser-Leistung von 250 KW, bzw. im "Viererpack" als 1-MW-Anlage) auch für die Anwendung als Heizanlagen in Gewerbebetrieben konzipiert sein. Hier ist der Hitzebedarf so groß, dass ein E-Cat im Dauerbetrieb die Grundversorgung mit Heizenergie leisten kann. Ein häufiges "An- und Abschalten" ist nicht nötig. - Im Rossi-Blog habe ich nun eine Information gefunden, die besagt, dass der QuarkX mehrfach am Tag an- und abgeschaltet werden kann. Damit wäre seine Integration in eine private Heizanlage weiter in die Nähe gerückt, denn er könnte dann per Thermostat gesteuert werden. Genau diese Fähigkeit steht wohl auch im Zentrum des Zertifizierungsprozesses für die "Home"-Anwendung.

Wenn man unterstellt, dass die "Standard-Leistung" des QuarkX wahrscheinlich 100 Watt beträgt und das aus diesen kleinen Modulen größere Einheiten zusammengeschaltet werden sollen, dann wäre natürlich auch die größeren Einheit durch das An- und Abschalten einzelner (oder aller) QuarkX-Module regelbar. (So meine "Vermutung")

 

Update 22.7.16

Auch die Online-Zeitschrift

greift den Tod von Eugene Mallove im Jahre 2004 auf. - Der Titel lautet:"Das Leben und der brutale Tod des Kreuzritters der Kalten Fusion". Der Artikel nimmt Bezug auf die Veröffentlichung der Zeitschrift "Foreign Policy" und bedauert, dass Mallove die "Wiederauferstehung" der kalten Fusion nicht mehr erleben durfte. (Sh. Abschnitt "Das MIT und der Tod von Eugene Mallove").

Quelle: http://thebulletin.org/life-and-brutal-death-cold-fusion-crusader9659

 

Update 21.7.16

Es gibt eine wichtige neue Entwicklung im Rechtsstreit zwischen Industrial Heat und Rossi.

Quelle:http://www.e-catworld.com/2016/07/20/industrial-heats-motion-to-dismiss-denied-in-part-granted-in-part/

Industrial Heat hatte vor Gericht eine Entscheidung verlangt, dass die gesamte Klage von Rossi als unzulässig zurückgewiesen werde. Hiermit ist IH gescheitert, die Klage wurde zugelassen und auf Juni nächsten Jahres terminiert. Ich hatte am 1.7.16 darüber berichtet. Nun hat das Gericht eine weitere Entscheidung getroffen und die Klagepunkte im einzelnen behandelt. Es geht dabei, wie gesagt, nicht um eine endgültige Entscheidung in der Sache, sondern darüber, ab die Klagepunkte zur Hauptverhandlung zugelassen werden. Wer sich fachlich und detailliert mit dieser Entscheidung auseinandersetzen möchte, hier ist das gesamte (23-seitige) Dokument: http://www.e-catworld.com/wp-content/uploads/2016/07/Motion-to-Dismiss-Judgment-Rossi_et_al_v_Darden_et_al__flsdce-16-21199__0024.0.pdf

Hier einige wichtige Auszüge aus der Entscheidung: (stark gekürzt, teilw. sinngem. übersetzt)  Die Lizenzvereinbarung hatte zum Inhalt, dass als Abgeltung für die Lizenzerteilung durch Rossi, Industrial Heat folgende Zahlungen leisten muß: Insgesamt 100.500.000 $, aufgeteilt in drei Blöcke: 1.500.000 $ bei Abschluß der Lizenzvereinbarung,  10.000.000 $ nach Abschluß eines 24-Stunden-Tests durch einen Sachverständigen und eine dritte Tranche von 89.000.000 $ nach dem erfolgreichen Abschluß eines 350-Tage-Tests. Der Lizenzvertrag wurde abgeschlossen und Industrial-Heat zahlte die erste Rate von von 1.500.000 $. Danach folgte der 24-Stunden Test durch einen Sachverständigen. Dieser verlief erfolgreich, woraufhin IH die zweite Rate von 10.000.000 $ zahlte. Während des laufenden Tests verkündete IH öffentlich, dass geistige Eigentum von Rossi gekauft zu haben.

Am 15 Februar 2016 wurde der 350-Tage-Test erfolgreich abgeschlossen. Die Ecat-Anlage arbeitete 350 Tage substantiell besser, als in dem früher durchgeführten 24-Stunden-Test.

Am 29. März 2016 verfaßte der unabhänigige Gutachter einen Bericht, wonach der E-Cat alle Erfordernisse der Lizenzvereinbarung erfüllt habe, einschließlich der Erfordernis, dass der E-Cat mehr als sechsmal soviel Energie erzeugte, als ihm zugeführt wurde. (Anm.: Die wirkliche Leistung war sehr viel höher). (Ganz wichtig: Dies sind keine Behauptungen von Rossi, sondern Feststellungen des Gerichts!)

Trotz dieses Ergebnisses verweigerte IH aus formalen Gründen die Zahlung der nun fälligen 89.000.000 $.

Daraufhin hat nun das Gericht die folgende Entscheidung über die Zulässigkeit der einzelnen Klagepunkte gefällt:

1. Der Klagepunkt "Vertragsbruch" durch IH, die Nichtzahlung der vereinbarten Summe von 89.000.000 $ wird zugelassen.

2. Der Klagepunkt über die eigenmächtige Ausweitung von Lizenzbestimmungen durch IH wird zurückgewiesen.

3. Der Klagepunkt "unrechtmäßige Bereicherung" gegen IH wird zugelassen.

4. Der Klagepunkt über den Mißbrauch von Geschäftsgeheimnissen durch IH wird abgewiesen.

5. Der Klagepunkt "Betrug und Täuschung" durch IH wird zugelassen.

6. Ein weiterer Klagepunkt zum Betrug "Constructive and Equitable Fraud" wurde abgewiesen.

7. Der Klagepunkt der Patentverletzung wurde ebenfalls abgewiesen.

Nach diesem Spruch haben beide Seiten Grund sich zu freuen und zu ärgern. Was Rossi am meisten ärgern wird, ist, dass IH weiterhin weltweit Patente auf der Basis des E-Cat anmelden darf, denn sie haben ja das geistige Eigentum erworben.

Industrial Heat muß sich aber noch mehr ärgern, denn die Betrugsanzeige durch Rossi hat Bestand und Industrial Heat wird die 89.000.000 $  zahlen müssen. Man hatte wohl gedacht, dass geistige Eigentum "einfach so nehmen zu können", ohne dafür zu zahlen.  Auch die 89.000.000 $ sind "Peanuts" im Vergleich zu den Gewinnen, die mit dem E-Cat weltweit erzielt werden können.

Eines ist  nun gerichtlich festgestellt: Der E-Cat funktioniert!

Wie es nun weitergeht, ist ziemlich offen. Aber eines ist wohl zu erwarten: Dass nämlich Industrial-Heat den E-Cat unter anderem Namen massiv auf den Markt bringt, denn das know-how ist ja transferiert. Eine Produktion in China ist offensichtlich in Vorbereitung. - Gleichzeitig hat ja Rossi den Lizenzvertrag gekündigt, - wann und wie darüber entschieden wird, ist ebenfalls offen. - Ein erhebliches Risiko könnte Industrial Heat aus der Zulassung der Klage wegen Betruges erwachsen. Dies auch vor dem Hintergrund, dass die gesetzlichen Bestimmungen der USA gegen den Diebstahl geistigen Eigentums kürzlich verschärft worden sind. Nicht nur strafrechtlich könnte das von Belang sein, sondern vor allem zivilrechtlich, mit Blick auf Schadensersatzforderungen von Rossi gegen IH. -Warten wir´s ab.

Technologisch könnte Rossi mit seiner Leonard-Corporation  "die Nase vorn" behalten, denn er ist wesentlich tiefer in der Materie drin, als IH und seine Verbündeten. - Der Kampf um Marktanteile hat begonnen, bevor der E-Cat auf dem Markt ist.

 

 

Update 20.7.16

Eine interessante Information aus dem Rossi-Blog: Frage an Rossi: Damit 2016 das Jahr des E-Cat werden kann, brauchen wir dreierlei: 1. E-Cat-Anlagen müssen öffentlich arbeiten, nicht unter Geheimhaltung. 2. Kunden müssen darüber berichten dürfen, dass die Anlagen erfolgreich arbeiten und das sie signifikant Kosten sparen. 3. Es sollten Videos von den laufenden Anlagen zur Verfügung stehen. - Rossi´s Antwort: Ich hoffe, dass das alles so eintritt.

 

Update 19.7.16

Am 8.7.16 hatte ich darüber berichtet, dass Daten über die Isotopen-Veränderungen (isotipic shift) in der Asche des 1-Jahres-Tests der Ein-Megawatt-Anlage von Rossi "aufgetaucht" seien. Inzwischen ist bestätigt, dass die Analyse von Jean Pettersson, "Inst. of Chemistry-BMC, Analytical Chemistry, Uppsala University” durchgeführt wurde.

 

Update 18.7.16

Überraschend berichtet  die angesehene Zeitschrift "Foreign Policy" (teilw. sinngemäß übersetzt, gekürzt)  http://foreignpolicy.com/2016/07/07/the-coldest-case-cold-fusion-eugene-mallove-mit-infinite-energy/

über den Tod des LENR-Forschers Eugene Mallove. Der Titel des Artikels lautet: "Die kälteste Angelegenheit (Anm. in Anspielung auf die kalte Fusion) Eugene Mallove gab alles auf, um den heiligen Gral der Nuklear-Energie zu erobern. Kostete ihn das das Leben?"

Den Artikel aus "Forign Policy" habe ich jetzt übersetzt (teilw. sinngemäß und auch etwa um ein Drittel gekürzt) Für diesen Bericht habe ich einen eigenen Abschnitt eingerichtet mit dem Titel "das MIT und der Tod von Eugene Mallove".


Update 17.7.16

Ergänzung zum gestrigen Update: Ich wurde darauf aufmerksam gemacht, dass entscheidende Fortschritte bei der Batterie-Technologie die LENR-Technik in Autos erübrigen würde. Das kann sein und wäre mir auch genauso recht, wenn das Nachladen der Batterien zu Hause oder woanders mit LENR-Strom erfolgen könnte.

Mein bisheriger Kenntnisstand ist aber der, dass in der Batterietechnik Kapazitätssprünge, etwa wie bei der Halbleitertechnik, nicht zu erwarten seien. Gestern habe ich noch gelesen, dass bei einer angegeben Reichweite von 150 km die ehrliche Reichweite bei 110 km liege. Wenn ich mir vorstelle, was der verbissen urlaubende Familienvater von seinem Auto verlangt, dann ist das dies: An einem Samstag, morgens zwischen vier und fünf, rein ins Auto mit Familie, Hund und Gepäck, hinten dran noch ein Wohnanhänger mit Tandem-Achse. Und dann wollen alle noch ungedingt über die Alpen, damit sie das schon mal hinter sich haben, auch wenn sie zwischendurch bei Gluthitze, mit laufender Klima-Anlage im Stau stehen. 800 km unter Extrembedingungen können da schon zusammen kommen. - Ähnliches erwartet das geliebte Auto, wenn es in den Winterurlaub geht und da kommt noch die Heizung dazu, welche von einem Batterie-getriebenen Fahrzeug gar nicht geliebt wird. Und eines will der Urlauber erst recht nicht: Eine Unsicherheit darüber, ob und wie er sein Fahrzeug unterwegs aufladen kann und wie lange das dauert. - Warten wir´s ab, ob die Batterietechnik das in absehbarer Zeit leisten kann.

Der LENR-Antrieb braucht im Unterschied zu allen anderen Energiearten keinerlei Infrastruktur und das macht den entscheidenden Unterschied: Die Brennstoffzelle krankt am heftigsten an der Infrastruktur, die Batterietechnik ebenfalls. Und Infrastruktur hat einen weiteren Nachteil: Sobald man auf sie angewiesen ist, wird an der Preisschraube gedreht.

 

Update 16.7.16

Was macht eigentlich LENR-Cars http://www.lenr-cars.com/index.php

in der Schweiz? Ich hatte schon vor langer Zeit über die Firma berichtet, die sich auf LENR-Anwendungen für Fahrzeuge spezialisiert hat. Ein Patent wurde bereits im Herbst 2013 angemeldet. Hier einzusehen:  http://www.lenr-cars.com/index.php/patents

Die Firma arbeitet mit einem E-Cat-ähnlichen Generator welcher Heißdampf erzeugt. Dieser Heißdampf treibt wiederum entweder einen Sterling-Motor an oder eine kleine Turbine. Der erzeugte Strom wiederum lädt bei Bedarf eine Batterie auf, welche den Elektromotor antreibt. - Hiermit ist auch schon das Problem beschrieben, was sich beim Antrieb von Fahrzeugen durch LENR-ergiebt: Man kann LENR-Geräte nicht mit dem "Gasfuß" regulieren. Nach dem Start des LENR-Prozesses durch eine externe Stromquelle (Netz oder Batterie) läuft die Erzeugung von Heißdampft kontinuierlich. Der über einen Sterlingmotor oder eine Turbine erzeugte Strom läuft ebenfalls kontinuierlich. Dieser kann dann zum Aufladen der Fahrzeugbatterie genutzt werden, die wiederum den E-Motor antreibt. Dieses Aufladen geschieht während der Fahrt, aber auch beim Parken oder während der Nacht. LENR-Cars verspricht eine Tagesreichweite von 2000 km und eine Gesamtreichweite von 30 000 km. Aber es gibt nach wie vor nur schematische Darstellungen.

Ganz anders sieht die Angelegenheit bei  der SunCell von Brilliant-Light-Power aus. Die SunCell erzeugt Strom auf direktem Wege. Aber auch dort ist es so, dass der Prozeß weitgehend kontinuierlich ist. Man erspart sich allerdings den Sterling-Motor oder die Turbine. Die SunCell wäre also der "smartere" Weg des Fahrzeug-Antriebes. Auch der neue QuarkX wäre nicht für eine rein elektrische Lösung geeignet, weil er Strom, Licht und Hitze gleichzeitig generiert. Rossi sagt selbst, dass die wirtschaftlichste Herstellung von Strom auch bei dem QuarkX über Heißdampf gehen würde.

Persönlich glaube ich nicht, dass man bei der Stromerzeugung für Elektro-Fahrzeuge bei den bisherigen Konstruktionsmerkmalen bleiben könnte, indem man "einfach" zusätzlich zur Batterie einen LENR-Stromerzeuger einsetzt. (Im Falle der E-Cat-Technologie dazu noch einen Sterling-Motor oder eine Turbine). Auch die SunCell alleine sieht mir eher so aus, dass man dafür eine Rückbank opfern müßte. Meine gegenwärtige Einschätzung ist also: Die Autos müßten größer werden (ungefähr die "VW-Bulli"-Größe) und brauchten, z. B. im Heck, eine "Energie-Abteilung".  Das Platzangebot wäre trotzdem groß und um Windschnittigkeit, Gewicht und dergleichen brauchte man sich nicht zu sorgen, denn die mitgeführte Energiequelle ist ja nahezu endlos, billig und umweltfreundlich. 

Carl Page ist Aufsichtsratsvorsitzender der Google-Muttergesellschaft "Alphabet" und Bruder von Google-Gründer Larry Page. Carl Page ist glühender LENR-Verfechter. Glauben Sie, dass ein solcher Mann sich Gedanken um die hundertjährige Evolution der Kraftfahrzeuge macht? Ich nicht - ich denke, dort wird das  Automobil völlig neu gedacht, unter Einbeziehung von LENR. Ich fürchte, es könnte  bei LENR-Automobilen dieselbe Entwicklung geben, wie bei den Elektrofahrzeugen. Um die Markenidentität zu wahren, macht man Kompromisse und dabei kommt ein "Golf" heraus, der auch elektrisch ist. Die deutsche Post spielt dieses Spiel als erster Großabnehmer nicht mehr mit, und hat sich ein eigenes Elektrofahrzeug konstruieren lassen, das auch schon in Serie gebaut wird.

Der Sprung vom Verbrennungsfahrzeug zum LENR-Fahrzeug ist noch sehr viel größer. Er kann nur gelingen, wenn man das Fahrzeug vom LENR-Antrieb her denkt und konstruiert. Zugegebenerweise ziemlich ungewohnt. 

 

Update 14.7.16

Am 28.6.16 hatte ich über eine russische Forschergruppe berichtet, die die Transmutation von Elementen mit biochemischen Methoden herbeiführen will. (...und behauptet, dies zu können). Dazu gehörte auch die Umwandlung radioaktiver Elemente in nicht radioaktive Elemente. Nun entdecke ich gerade ein Dokument der Mitsubishi Heavy Industries vom Ende vergangenen Jahres, in welchem dargestellt wird, dass man dort ebenfalls eine Methode zur Transmutation von Elementen entwickelt habe. Die Reaktion wird durch Deuterium ausgelöst.  Diese Methode ist in Zukunft ebenfalls geeignet, radioaktive Elemente in nicht-radioaktive Elemente umzuwandeln. Hier ein kurzer Auszug: (Teilw. sinngem. übersetzt, gekürzt) 

"Die neue Methode nuklearer Transmutation ist eine simple Methode, die von Mitsubishi Heavy Industries genutzt wird. Mit Hilfe einer  Nano-Struktur Multi-Layer Reaktionsfolie können Elemente zu niedrigen Kosten transmutiert werden. Bis jetzt beobachteten wir die Transmutation von Cäsium (Cs) nach Praseodynium (Pr), von Barium (Ba) zu Samarium (Sm), von Strontium (Sr) nach Molybden (Mo) usw.

Wenn die Technologie etabliert ist, erwarten wir, der Bevölkerung auf dem Felde der Entgiftung radioaktiver Abfälle helfen zu können. Dies schließt in der Zukunft die Transmutation von radioaktivem Cäsium zu einem harmlosen Element  ein."

Das gesamte Dokument kann hier eingesehen werden: http://newenergytimes.com/v2/inthenews/2015/20151200MHI-Tech-Rev-52-4-e524106.pdf

 

Update 13.7.16

Breaking News - Breaking News - Breaking News - Breaking News - Breaking News -

Jetzt geht es Schlag auf Schlag bei Brilliant-Light-Power. Hier eine Presseerklärung vom heutigen Tage: (Teilw. sinngem. übersetzt, gekürzt)

"Brilliant-Light-Power gibt die Validierung der Erzeugung von über einer Million Watt im Volumen einer Kaffeetasse durch die Umwandlung von Wasser in eine neue Form von Wasserstoff bekannt". BrLP erklärte heute, dass sie kontinuierlich über eine Million Watt Leistung durch die Erzeugung von Wasserdampf erzielt hat. Die Energie, die bei der Umwandlung von Wasserstoff-Atomen aus Wassermolekülen in eine niedrigere Energieform, genannt "Hydrinos" oder dunkle Materie entsteht,  zeigt sich als ein extrem helles Licht emittierendes Plasma, worin das Licht einzig und allein in extremem Unltraviolett erscheint.

Es wurden vier verschiedene Methoden  angewandt und fünf verschiedene Gutachter bestätigten über eine Million Watt in Form von Plasma-Energie. Dies war mehr als 100 Mal soviel Energie, als benötigt wurde, um die Hydrino-Reaktion auszulösen und stellte eine höhere Energiedichte dar, als jemals bei einer anderen Energiequelle gemessen wurde.

Dr. Randy Booker, Physik-Professor und früherer Vorsteher der Physik-Abteilung der Universität Carolina-Ashville sagte: Die Energie wurde mit Hilfe zweier Licht-Energie-Messgeräte festgestellt, wobei außerdem drei sehr spezielle Spektrometer benutzt wurden. Diese wurden bei einem nationalen wissenschaftlichen Institut kalibriert. Außerdem nutzten wir  einen kommerziellen Kaloriometer.

Alle vier Methoden bestätigten unabhängig voneinander ("cross-confirmend") die kontinuierliche Energieproduktion im Megawatt-Bereich durch die "SunCell" mit spektakulärem kommerziellen Potential. Darüber hinaus bestätigte sich durch den optischen Test die einzigartige  Charakteristik des hochenergetischen Lichts als alleinige Quelle der Hydrino-Reaktion und demzufolge die Quelle der Energie."

"Brilliant-Light-Power" erwartet 2017 Feldversuche mit Elektro-Firmen und Produktions-Partnern. Die Hochleistungs-Solarzelle ist in der Lage, das erzeugte Licht zu verarbeiten, welches die tausendfache Intensität des Sonnenlichtes aufweist. - Die "SunCell"  ist autonom, kompakt und leichtgewichtig und dabei in der Lage, Energie herzustellen, die nur 1 bis 10 Prozent der heutigen Energiekosten beträgt.

Dr. Mills erklärte: "Dies ist  Ende des "Feuer-Zeitalters", der Verbrennungsmotoren, der zentralen Herstellung von Energie und Flüssigbrennstoffen."  "Albert Einstein sieht vom Himmel und lächelt" sagte der frühere Weltbank-Manager Gerhard Pohl. Dr. Joseph Renick, früherer Chef-Wissenschaftler bei Applied Research Associates ergänzte, "es ist verständlich, dass sogar die besten Wissenschaftler Schwierigkeiten hatten, die Statements von Dr. Mills ernstzunehmen. Die zugrunde liegenden neuen Theorien sind einfach zu komplex". "Diese neue Technologie, die Materialien und Prozesse welche durch BrLP in den letzten Jahren entwickelt wurden, läßt diese neue Energiequelle für die Menschheit Wirklichkeit werden. Der Rest, sicherlich schmerzhaft für manche Vertreter der Naturwissenschaften, wird folgen."

Quelle: http://www.e-catworld.com/2016/07/13/brilliant-light-power-inc-announces-the-validation-of-the-generation-of-over-a-million-of-watts-of-power-in-the-volume-of-a-coffee-cup-from-the-conversion-of-water-fuel-to-a-new-form-of-hydrogen-pr/

Auf dieser Webseite http://www.onvista.de/news/brilliant-light-power-inc-meldet-bestaetigung-der-stromerzeugung-von-mehr-als-einer-million-watt-im-volumen-einer-kaffeetasse-durch-umwandlung-von-wasserkraftstoff-in-eine-neue-form-von-wasserstoff-37284703

gibt es eine sehr ausführliche deutsche Übersetzung der Presseerklärung und weitere Erläuterungen.

 

Update 13.7.16

Zusammengefaßte Informationen aus dem Rossi-Blog:

- Der QuarkX wird wahrscheinlich noch dieses Jahr  offiziell vorgestellt

- Nach dem Start der Massenproduktion wird die Leonardo-Corp. möglicherweise an die    Börse gehen

 

Update 12.7.16

"Der rätselhafte E-Cat von Andrea Rossi und die universelle Quanten-Theorie" heißt eine Ausarbeitung der folgenden  Autoren: Leo G. Sapogin, Abteilung für Physik der technischen Universität Moskau, V. A. Dzhanibekov, Abteilung für Kosmophysik, staatliche Universität Tomsk, Yu. A. Ryabov, Abteilung für Mathematik der technischen Universität Moskau.

Hier eine Kurzfassung: "In diesem Artikel diskutieren wir die Natur und den Mechanismus der riesigen Hitze-Generierung in der Megawatt-Anlage von Andrea Rossi, welche in der Lage ist, die Energiegewinnung unserer Zivilisation allgemein zu verändern. Diese Prozesse sind neue Effekte einer universellen Quanten-Theorie und haben nichts mit chemischen oder nuklearen Reaktionen oder Phasen-Transfer zu tun".

Der volle Text kann hier heruntergeladen werden:  http://www.e-catworld.com/wp-content/uploads/2016/07/EcatWorldSite.pdf

Es ist bei weitem nicht das erste Mal, dass aus Rußland Meldungen kommen, die signalisieren, wie intensiv man sich dort in der Wissenschaft mit dem E-Cat beschäftigt. Bleibt anzumerken, - wenn in Deutschland ein Wissenschaftler dasselbe täte, würde er vom wissenschaftlichen Mainstream verlacht, verbannt, verachtet. Wenn Sie mit mir der Ansicht sind, dass sich dies anhört, wie ein Rezept zur Verhinderung von Innovation, dann liegen Sie wohl genau richtig. (Sh. auch mein Update vom 3.6.16.) - Oder auch Wikipedia: "...... Leiter der Kernfusionsforschung am Forschungszentrum Jülich: „Was Herr Rossi macht, gehört in die Kategorie Scharlatanerie.“

 

Update 11.7.16

Brilliant-Light-Power geht seinen Weg. Auf der Webseite ist folgendes zu lesen: "Am 28. Juni 2016 hat BrLP eine Gruppe bedeutender Teilnehmer eingeladen, an einer Demonstration der SunCell-Technologie teilzunehmen. BrLP präsentierte "live" die enorme Energiedichte und Energieerzeugung mit verschiedenen Methoden. BrLP präsentierte außerdem einen Suncell-Prototyp, der keine beweglichen Teile hat und in der Lage ist 125 KW Elektrizität zu produzieren. Es ist geplant, mit der Kommerzialisierung in 2017 zu beginnen."

Wenn das 125-KW-Modul einigermaßen kompakt ist, dann könnte sich daraus der Standard-Antrieb für Elektrofahrzeuge entwickeln.

Vielleicht erklärt die Nähe von BrLP zum Markt auch Rossi´s Eile, so schnell wie möglich selbst am Markt zu sein. Ich rechne damit, dass noch in diesem Herbst/Winter die Vorbereitungen für eine Serienproduktion in Schweden anlaufen werden. Er möchte sich wohl keinesfalls von Mills den Rang ablaufen lassen, als erster mit einem marktfähigen LENR-Produkt aufzutreten. - Der Unterschied zwischen Rossi und BrLP: Rossi wird zu Anfang Heißdampf/heißes Wasser für gewerbliche Heizungen anbieten.- BrLP dagegen nutzt eine extrem helle LENR-Lichtquelle und setzt dieses Licht mit Hilfe einer Hochleistungs-Solarzelle direkt in elektrischen Strom um. Beide Geräte sind geeignet, den Energiemarkt komplett auf den Kopf zu stellen.

Hier ist das Vidio der Demonstration, die über zwei Stunden dauerte.

Quelle: http://brilliantlightpower.com/demonstration-days/

 

 

 

 

Update 9.7.16

Ein kleines Interview mit Andrea Rossi im Blog "Ego Out". http://egooutpeters.blogspot.de/2016/07/jul-08-2016-lenr-rocket-nearing.html

(Teilw. sinngem. übersetzt, gekürzt)

"Lieber Andrea Rossi, was raten Sie jungen Wissenschaftlern, die mit Ihnen konkurrieren. Die haben ihre Mühe damit, mit den sehr komplexen Experimenten zurecht zu kommen und haben auch noch dieses verstörende Fehlen einer passenden Theorie. Raten Sie Ihnen, im Stile von Edison zu arbeiten?"

Rossi: "In der Geschichte der Industrie, der Erfindungen und Technologie waren die meisten Apparate, die `zum Laufen`gebracht wurden, fertig, bevor eine passende Theorie dazu gefunden wurde. (Oder die Theorie war falsch). Aus diesem Grunde braucht man für die Anmeldung oder Erteilung eines Patents keine dazugehörige Theorie.

Edison erhielt über tausend Patente, ohne für die wichtigsten davon eine theoretische Erklärung zu haben.

Die meisten Theorien wurden aus empirischen Experimenten geboren.

Ich wünsche meinen jungen Wettbewerbern "neue Edisons" zu sein.

In Bezug auf meine Arbeit: Ich begann meine Arbeit am E-Cat mit einer empirischen Methode, aber alle meine Experimente und die Tests leiten mich, in Zusammenarbeit mit Prof. Norman Cook, zu einer konsistenten Theorie."

 

Update 8.7.16

Details über den Ein-Jahres-Test von Rossi´s 1-Megawatt-Anlage sind bisher nicht nach außen gedrungen, wohl weil sie Gegenstand eines Rechtsstreites sind. Nun ist aber doch etwas "durchgesickert", und zwar die Veränderungen  in der "Füllung" des E-Cat. Diese Veränderung der Füllung ist der Beleg für eine nukleare Reaktion. Um keinen Fehler bei der Übersetzung zu machen, belasse ich den wesentlichen Inhalt in englischer Sprache:

The natural elements Ni and Li were found in the sample. Their isotope composition is given in the table together with the natural composition. The numbers refer to percent.

                      58Ni  60Ni    61Ni     62Ni      64Ni     6Li       7Li
Natural comp  68.1  26.2    1. 14    3.63       0.93     7.59     92.4
Rossi sample 14.2   6.3       0.3     78.5        0.7      86.5     13.5

"Wenn diese Information richtig und die Daten wirklich stimmen, haben  während des einjährigen Tests signifikante "Isotopen-Verschiebungen" (isotopic shifts) stattgefunden, welche im Ergebnis mit den Messungen des Lugano-Tests übereinstimmen. - Da die Quelle dieser Information nicht bekannt ist, muß sie als "nicht verifiziert" betrachtet werden."

Quelle: http://www.e-catworld.com/2016/07/08/document-isotopic-composition-of-rossi-fuel-sample-unverified/

 

 

Update 8.7.16

Einige interessante Fragen und Antworten aus dem Rossi-Blog:

Frage: Haben Sie vor, Werbung für den E-Cat zu machen? Antw.: Ja.

Frage: Ein gut bestätigter Test oder Arbeitsdaten von einem oder mehreren Kunden würde das Interesse an E-Cat-Anlagen dramatisch steigen lassen. Haben Sie entsprechende Pläne? Antw.: Ja, so schnell wie möglich

 

Update 7.7.16

Der Mail-Austausch, über den ich gestern berichtete, wurde auf der Webseite von Stephen A. Krivit veröffentlicht (New Energy Times). Damit hat er erstmals zugestanden, dass der sog. Rossi-Effekt Realität ist. Mit diesem Schritt hat der ärgste Rossi-Gegner nun wohl "aufgegeben". Ein Leser des Rossi-Blogs reagiert entsprechend erleichtert:

"Ich glaube nun friert die Hölle ein. Einer Ihrer frühen Erzfeinde, Steven Krivit, hat einen E-Mail-Briefwechsel mit dem früheren DARPA-Direktor, Tony Tether veröffentlicht. Er berichtete über positive Testergebnisse Ihres E-Cat, irgendwann vor 2011. Der Kommentar zeigte, dass der E-Cat ungefähr mit einem COP 25 arbeitete und Direktor Tether war sehr überzeugt, dass der E-Cat so arbeitete wie Sie es angegeben haben. - Ein positiver Report in der "New Energy Times" - es geschehen  noch Zeichen und Wunder!"

Anmerkung: COP 25 heißt, dass der E-Cat 25 mal soviel Energie produzierte wie ihm zugeführt wurde. Das war im Jahre 2009. Die staatlich geförderte sog. "heiße Fusion" verschlingt nach wie vor Milliarden von Dollars und Euros und schafft nicht einmal COP Null. Gleichwohl erfährt diese staatliche Forschung großes mediales Interesse, während die vorliegenden Ergebnisse von Rossi und anderen fast völlig ignoriert werden. Eine wirklich "verkehrte Welt", in einer Zeit, die nach billiger und sauberer Energie lechzt.

 

Update 6.7.16

Ich hatte schon mehrfach darüber berichtet, dass das amerikanische Militär sich intensiv mit LENR beschäftigt. Kürzlich hatte  auch ein Ausschuß des Kongresses den Verteidigungsminister beauftragt, eine Analyse zu erstellen, welche Folgen LENR für die Sicherheit der USA habe. In meinem Eintrag von gestern sagte Rossi "....oh ja, ich glaube, das ist die Anlage, die getestet wurde." Damit hat er ganz sicher die 1 MW-Anlage gemeint, die an das amerikanische Militär geliefert wurde. Diese Lieferung wurde später von einem der schwedischen E-Cat Gutachter bestätigt. (Prof. Sven Kullander, sh. Update 14.5.16) Ebenfalls am 14.5.16 habe ich über eine Präsentation der amerikanischen Marine zu LENR veröffentlich, in welcher die Leistungen des E-Cat ohne Einschränkungen dokumentiert wird.

Der E-Cat ist beim amerikanischen Militär Gegestand von Untersuchungen und Planungen - allerdings nicht im Energie-Ministerium, wo es ja eigentlich ebenfalls hingehörte. Der Grund dafür ist derselbe wie bei uns: Die für Energie zuständigen Ministerien sind mit Lobbyisten der heutigen Technologien zugeplastert. Das amerikanische Energieministerium hat nach gleichem Muster auch schon vor vielen Jahrzehnten die Einführung der Nuklear-Technologie ignoriert. Die amerikanische Marine dagegen hat sie eingeführt, als Antrieb für Flugzeugträger und Atom-U-Boote.

Stephen A. Krivit ist einer der bekanntesten Kritiker von Adrea Rossi, so bekannt, dass ihn sogar Wikipedia zitiert. Die Reaktion auf Äußerungen von Krivit sind immer gleich: Die LENR-Gemeinde schüttelt den Kopf und Teile des Mainstreams nehmen seine Aussagen als Beleg dafür, dass Rossi ein Scharlatan und Lügner sei. (Noch 2014 haben Personen Rossi in Italien wegen Betruges angezeigt, die Klage wurde abgewiesen). Welche Beweggründe Krivit hat, ist nicht klar.

Ein früherer Direktor der DARPA, Toni Tether,  (Defense Advanced Research Project Agency), also einer Forschungsanstalt für neuartige Verteidigungstechnologien der USA, hatte einmal etwas schwungvoll zum E-Cat gesagt: "Wenn das ein Trick war, dann ein verdammt guter". Tether hatte 2009 an einem Test des E-Cat in Beisein von Rossi teilgenommen.

Nun hatte Krivit aus dieser Bemerkung (schon einige Jahre zurückliegend) wohl geschlossen, dass Tether Zweifel am E-Cat habe. Er hat daraufhin Tether angeschrieben und um Auskunft gebeten, wie er den E-Cat-Test erlebt habe. Die Antwort vom 18. März dieses Jahres  fiel wohl anders aus, als Krivit erwartet hatte. Hier ist sie: (Teilw. sinngem. übersetzt, ggf. gekürzt)

"Ich hatte wirklich in meinen Unterlagen zu suchen, um sicherzustellen, dass ich das richtige Jahr und den richtigen Monat finde.

Das Experiment maß einen elektrischen Input von, ich glaube, 400 Watt..... Es gab eine Wasserstoff-Quelle in dem Gerät und die Masse des Wasserstoffs wurde gemessen um sicherzustellen, das sie nicht Quelle der gemessenen Hitze war.

Das Experiment zog sich über Stunden hin und wir wurden bei der Beobachtung langsam müde.

Der Input der elektrischen Enegie im Vergleich zum Ausput der Heizungsenergie war das 25-fache (vielleicht nicht ganz exakt, aber das ändert nichts am Ergebnis). Wenn man dabei berücksichtigt, dass dies über mehrere Stunden der Fall war, kann man ausschließen, dass ein chemischer Prozeß der Grund für diese Reaktion war.

Rossi weigerte sich, zu erklären, was da vor sich ging und gab nur Hinweise auf einen geheimen Katalysator.

Ich glaube der Grund, dass wir keine weiteren Informationen über den Prozeß erhielten, war, dass Rossi selbst nicht wußte, warum es funktionierte, aber es funktionierte definitiv.

Eine andere Erklärung für seine Weigerung, uns Details zu geben war vielleicht, dass sie so simpel war, dass sie kopiert werden könnte."

Hier ist der Original Mail-Briefwechsel:  http://newenergytimes.com/v2/sr/RossiECat/img/20110630Tether-Krivit-E-mails.pdf

Eine weitere Quelle: http://www.e-catworld.com/2016/07/06/early-e-cat-test-witnessed-by-former-darpa-director-tony-tether-new-energy-times/

 

 

Update 5.7.16

Zum Glück ist ja Rossi schon lange nicht mehr der einzige, der sich mit LENR beschäftigt. Er war es ja auch in der Vergangenheit nicht, wohl aber der kreativste und lauteste. Randall Mills mit seiner Firma Brilliant Light Power ist viel ruhiger und systematischer vorgegangen. Er hat sich frühzeitig mit theoretischen Fragen beschäftigt (sein Buch umfaßte ca. 1700 Seiten) und er hat ein wohl organisiertes und strukturiertes Unternehmen aufgebaut. Zudem veranstaltet er regelmäßig Informationstage. Jedermann kann sehen: So weit bin ich, hier ist meine Firmenstruktur und man kann sehen, wer für was zuständig ist.

Rossi ist dagegen wie ein Derwisch, springt von einem Thema zum nächsten und vergißt bei seinen Forschungsarbeiten die Welt um sich herum und seiner Firma bleibt nichts anderes übrig, als diesen Weg mitzugehen. Allerdings hätte Rossi auch wohl nie einen QuarkX erfunden, wenn er nicht einen solchen Zickzack-Kurs laufen würde. Er hat seine Follower mehr als einmal mit ihren Erwartungen "hängen lassen", wichtige Unterstützer wie Frank Acland oder Mats Lewan brauchen starke Nerven. Aber eines ist wohl sicher: Rossi verkalkuliert sich hin und wieder, aber er sagt nicht die Unwahrheit. Das können am ehesten die bekannten Replikanten, wie z. B. MFMP oder Parkhomov, bezeugen, die mit den wenigen Informationen, die von Rossi erhältlich sind, erfolgreich Replikationen herstellen konnten.

Zu den ständigen Terminüberschreitungen hier nun ein informativer Online-Briefwechsel mit Rossi:

Schreiber ist Herr Martin Pietsch aus Deutschland: "Lieber Herr Rossi, hier zeige ich Ihnen eine Reihe von Statements, die sie früher gemacht haben und die hier in Deutschland diskutiert werden:

31. Oktober 2011, 9 Uhr vormittags: Wir haben mit der Produktion von 1-Megawatt-Anlagen begonnen, wer immer eine solche Anlage kaufen möchte, wende sich bitte an uns.

23. November 2011, 3 Uhr nachmittags: Die 1-Megawatt-Anlagen stehen nun zum Verkauf. Die kleinen E-Cats werden innerhalb der nächsten zwei Jahre zu kaufen sein.

28. November 2011, 18.48 Uhr:  Heute verkauften wir in den USA eine 1-MW-Anlage, welche an einen "normalen" Kunden gehen wird. Diese Installation wird für qualifiziertes Publikum zu sehen sein.

Was waren die Gründe für diese Verzögerungen - und kann so etwas jetzt wieder passieren?"

Antwort Rossi: "31. Oktober, ja, es war die Anlage die eventuell getestet wurde.

23. November: Tatsächlich standen die 1-MW-Anlagen zum Verkauf; Was die Kleinanlagen für den Hausgebrauch angeht, hatte ich angenommen, dass zwei Jahre für die Sicherheitszertifikate ausreichen würden, aber ich habe mich getäuscht. Mein Fehler.

28. November: Ja, wir verkauften die Anlage, aber später hat der Kunde die Installation nicht bezahlt. Möglicherweise wurde dieselbe Anlage an Industrial Heat verkauft.

Es gibt Angelegenheiten, die ich nicht in der Hand habe und die man nur mit einem Blick in eine Kristallkugel voraussagen kann....ganz am Rande bin ich manchmal zu optimistisch, das ist eine Charaktereigenschaft von mir....und von jedem Erfinder."

Was seine letzte Aussage angeht, kann ich dies aus meiner eigenen langjährigen Industrie-Erfahrung bestätigen. Aussagen zu Entwicklungszeiten waren sehr oft viel zu optimistisch. Dabei handelte es sich zumeist um Zweckoptimismus, um mit seinem Projekt im Rennen zu bleiben. - Aber auch Rossie´s letzte Anworten sind wieder einmal vage. -Trotzdem glaube ich, dass er nach und nach "zu Potte" kommt. Durch den Rechtsstreit mit Industrial Heat müssen jetzt auch Fakten auf den Tisch, er hat keine andere Wahl und will es auch wohl so.- Auch seine Vorbereitungen für eine Großserien-Fertigung scheinen zu laufen.

Nochmals: Ohne Kreativität keine Erfindungen und es gibt wohl nicht viele wirkliche Erfinder, die gleichzeitig wohl-organisiert und strukturiert vorgehen. Kreativität und Organisiertheit findet man in dieser Paarung nicht sehr häufig.

 

 

Update 4.7.16

Eine Graduierungsfeier in Indien. Der Referent sagt u. a.: "Die Zukunft gehört den verändernden Technologien, welche die Geschäftswelt, die Verwaltung und die Gesellschaft, die Forschung und die Entwicklung revolutionieren können. - Da sind revolutionäre Entwicklungen wie "Big Data", künstliche Intelligenz, das Internet der Dinge, Nanotechnologie, welche schon Wirklichkeit wurden. Die Kalte Fusion wird Wirklichkeit und der 3-D-Druck verändert die Fertigungstechnologie." (Teilw. sinngem. übersetzt, gekürzt)

Quelle: http://www.thehindu.com/news/national/andhra-pradesh/invest-in-future-technologies-says-former-drdo-chief/article8802598.ece

und http://www.scoop.it/t/lenr-revolution-in-process-cold-fusion

 

Update 3.7.16

Eine Zusammenfassung aus dem Rossi-Blog: Die E-Cats für den industriellen Gebrauch sind nun im "Epi-Zentrum" der Produktion (ich denke "Produktionsvorbereitung", die handgefertigten Produkte zähle ich nicht dazu). Diese Geräte sind getestet und zertifiziert, während die Forschungs- und Entwicklungsarbeiten der anderen Geräte fortgesetzt werden. "Wir arbeiten nicht daran, einer Handvoll nutzloser Menschen zu zeigen, wie gut wir sind. Vielmehr arbeiten wird daran, jedermann eine neue, günstige und saubere Energie zur Verfügung zu stellen." - Über die drei gelieferten 1-MW-Anlagen will Rossi berichten, wenn sie in Betrieb sind. - Die erste Anwendung für ausgelieferte Anlagen sollen Zentralheizungen sein. (Im gewerblichen Bereich).

Update 1.7.16

Das ist eine große Erleichterung für Rossi und ein Rückschlag für Industrial Heat. Wie bekannt, hat Rossi gegen Industrial Heat geklagt, um zu erreichen, dass eine vertraglich vereinbarte Zahlung von 89 Mio. $ geleistet wird. Diese Zahlung war nicht erfolgt und Industrial Heat behauptete, die Anlage habe nicht die vereinbarte Leistung erreicht. Gleichzeitig hat aber Industrial Heat mit Hilfe der ersten Teilgutachten über die Leistungsfähigkeit der Anlage große Summen von Anlegern eingeworben, diese aber wohl auch verwendet, um andere Patente zu erwerben.

Man hatte mit dieser gut vorbereiteten, harten Reaktion von Rossi wohl nicht gerechnet und schaltete vonseiten IH eine große PR-Agentur ein, wie auch eine der größten Anwaltskanzleien der USA. Alles mit dem Ziel, feststellen zu lassen, dass die Klage von Rossi offensichtlich unbegründet sei und eine Hauptverhandlung (ich nenne sie einmal so, dass Rechtssystem in den USA ist natürlich anders) deshalb gar nicht stattfinden müsse. Dieses Verlangen von Industrial Heat ist nun abgewiesen worden und das offizielle Verfahren soll am 17. September 2017 beginnen.

In der Begründung für diese späte Terminierung wird auf die Komplexität der Materie verwiesen. Als Gründe werden angeführt: a. Die Zahl der potentiellen Zeugen, b. die "Neuheit" und Komplexität der Materie, welche Ingenieurswissen und wissenschaftlichen Rat erfordert, c. die Wahrscheinlichtkeit, dass ausländisches Recht berücksichtigt werden müsse, d. die Wahrscheinlichkeit, dass die Verhandlung mehr als 10 Tage dauern wird.

Was macht diese erste Entscheidung, die ja noch keine Entscheidung in der Sache ist, doch schon so bedeutend: 1. Rossi hat jetzt mehr als ein Jahr Zeit, Fakten zu schaffen, indem er funktionierende Anlagen nicht nur herstellt, sondern sogar verkauft. Zudem sind drei Anlagen der 1-MW-Klasse bereits verkauft und werden sicher in absehbarer Zeit arbeiten.  2. Mit Hilfe der PR-Agentur und der Anwälte hat IH tatsächlich versucht, Rossi´s Leistungen in Zweifel zu ziehen. Dieser Einschätzung hat sich das Gericht nicht angeschlossen, denn es hat die Hauptverhandlung terminiert. Damit steht für die Öffentlichkeit, Geschäftspartner, potentielle Kunden und Investoren fest: An den Behauptungen von Rossi "ist was dran!"

Wenn Rossi seinen Kurs durchhält und stur weiter an der Industrialisierung seiner Produkte  arbeitet, kommen auf IH schwere Zeiten zu.

Quelle: http://www.e-catworld.com/2016/06/30/leonardoindustrial-heat-court-case-on-complex-track-to-go-to-jury-trial-in-september-2017/

 

Update 30.6.16

Hier ist nun das Patent über die Transmutation von Elementen mit Hilfe von Bakterien. (Update vom 28.6.16) http://bt-isotopes.com/wp-content/uploads/2016/05/PATENT_ru.pdf

Das Patent wurde am 15.5.14 angemeldet und am 20.9.15 veröffentlicht. Es wurde bisher offensichtlich nicht erteilt. - Die gesamte Patentschrift ist in russischer Sprache, eine kurze Zusammenfassung ist aber in Englisch: 

Am Ende dieses Textes wird festgestellt, dass die Erfindung geeignet ist, radioaktiven Abfall in stabile Isotope umzuwandeln.

 

Update 30.6.16

Ein interessanter Beitrag aus dem Rossi-Blog: Ein Leser fragt, wie es denn um die Sicherheits-Zertifikate der verschiedenen Produkte stehe. Rossi antwortet: Auf allen Gebieten machen wir Fortschritte bei den Sicherheits-Zertifikaten. Wir haben bereits ein Sicherheits-Zertifikat für die industrielle Version des Niedrig-Temperatur-E-Cat erhalten sowie auch für den industriellen Hochtemperatur E-Cat. Die Zertifizierung beider Versionen für den Hausgebrauch (Domestic Version) ist auf dem Wege. Für den QuarkX beginnt die Zertifizierung gerade jetzt.

 

Update 29.6.16

Es gibt noch keine näheren Informationen zur Meldung vom gestrigen Tage. Die Einschätzungen gehen von "Revolution" bis "Aprilscherz".  Wahrscheinlich ist es beides nicht. Meine Einschätzung ist, dass die Technologie (sie soll ja schon Patent-geschützt sein) jetzt dringender Großinvestitionen bedarf. Um hier Interesse bei Investoren zu wecken, war Genf die richtige Bühne. Man darf gespannt sein, wie sich die Angelegenheit entwickelt.

Update 28.6.16

Das darf man getrost eine wissenschaftliche Sensation nennen: Die private russische Forschergruppe http://bt-isotopes.com/

hat eine Methode zur Transformation chemischer Elemente in andere chemische Elemente und ihrer Isotope entwickelt. Die wirkliche Sensation: Dieser Prozeß findet ohne einen nuklearen Reaktor und ohne schweres Wasser statt. Die Erfinder sagten auf einer Pressekonferenz in der Schweiz, dass damit eine veritable Revolution stattgefunden habe, mit der  eine neue Seite bei technologischen Prozessen aufgeschlagen werde.  Quelle: http://www.e-catworld.com/2016/06/27/russian-team-actinides-announces-discovery-of-industrial-biochemical-method-of-elemental-transmutation-press-conference/

Ein eineinhalbstündiges Video der Pressekonferenz (auch in englischer Sprache) finden Sie weiter unten. -

Ganz am Rande: Mit Hilfe der Methode kann Atommüll komplett umgewandelt und damit "entsorgt" werden.

 

 

 

Hier nun der Text der Presseerklärung. Sie enthält ganz sicher diverse Ungenauigkeiten, weil sie zunächst vom russischen ins Englische und dann ins Deutsche übersetzt wurde. Es handelt sich außerdem um Auszüge - die gesamte Konferenz ist im Video zu sehen und zu hören. Hier nun der Text:

 

„Russisches Team `Actinides`gibt die Entdeckung einer industriellen biochemischen Methode zur Transmutation von Elementen bekannt."

Vladislav Karabanov: "Meine Damen und Herren, heute, in Genf, machen wir eine Entdeckung und Technologie bekannt, die wir – ohne Übertreibung – als historisch signifikant beschreiben können. Im Kern beeinhaltet die Entdeckung eine industrielle Methode zur Transmutation chemischer Elemente in andere Elemente und deren Isotope. Was wir heute zeigen, ist eine Transmutation ohne nukleare Reaktoren, ohne schweres Wasser oder etwas anderes dieser Art, um eine Transmutation zu erreichen. Unser Ansatz zu dieser chemischen Transmutation ist biochemischer Natur. Es ist noch zu früh, die ökonomische und zivilisatorische Signifikanz  dieser Entwicklung und Technologie zu erfassen. Es ist keine Übertreibung, dass die Entdeckung eine veritable Revolution ist, welche die Türen für weiteren technischen Fortschritt öffnet.“

„So unwahrscheinlich es sich anhört, es ist Fakt. Die Architekten dieser Entdeckung und Technologie sind leitende russische Chemiker, Frau Tamara Sahno und Herr Victor Kurashov. Sie sind theoretische und Experimental-Wissenschaftler, die „auf den Schultern“ einer Dynastie von Forschern, die diese Methoden entwickelt haben. Die Menschheit, repräsentiert durch diese Autoren, haben eine Methode der Transmutation entdeckt, mit welcher das Angesicht der Erde ähnlich stark verändert werden kann, wie mit der Entdeckung der Elektrizität, möglicherweise noch viel stärker. Die Auswirkungen dieser Revolution werden gefühlt werden im Energie-Sektor, in der Medizin und wird vielleicht neue Industrien entstehen lassen – völlig neue Industrien mit enormen humanitären Auswirkungen.

Was wir dabei als wichtig im Auge behalten müssen, dass das, worüber wir hier sprechen, ein fertig entwickelter industrieller Prozeß ist, mit dem man in der Lage sein wird, innerhalb von Monaten Produkte in industrieller Quantität herzustellen. Dazu später mehr.“

Victor Kurashov: „Meine Damen und Herren, die Entwicklung der Technologie für die Transmutation chemischer Elemente geht zurück auf die frühen neunziger Jahre. Die sehr frühen Resultate gehen zurück auf 1998, aber der Großteil der Fortschritte in der Forschung, auch hunderte erfolgreicher Experimente, fielen in den Sommer und Herbst des Jahres 2013. – Lassen Sie uns kurz auf den Prozeß selbst zu sprechen kommen. Die erste Komponente, die wir benutzen ist Erz, oder nuklearer Abfall. Die zweite Komponente sind wertvolle (valuable valency) Metalle, wie Vanadium, Chromium, Mangan, Eisen, Kobalt, Nickel, Kupfer Zink und andere. Es würde mit jedem dieser Elemente funktionieren, aber wir neigen zu Eisen, als dem billigsten Grundstoff. Die dritte Komponente und als Faktor in diesem Prozess, sind Bakterien. Normalerweise nutzen wir Eisen- und Sulphur-reduzierende Bakterien, die wir nach  verschiedensten Kriterien aussuchen. Dazu zählt die Aktivität, die Resistenz gegen Radioaktivität oder auch die Verträglichkeit mit einer schwer versalzenen Lösung – oder, gelöst in Wasser.“

"Nun zur Technologie selbst: Erz, oder nuklearer Abfall (da ist kein Unterschied) wird einem Prozeß mit Bakterien ausgesetzt, und zwar in Anwesenheit wertvoller, seltener Elemente, in einer geschlossenen Gerätschaft. Der Transmutationsprozeß beginnt sofort und setzt sich Schritt für Schritt fort über drei Wochen, bis die gewünschten Ziel-Elemente sichtbar werden. Wenn der Prozeß nicht angehalten wird, läuft der Prozeß weiter, bis stabile Isotope als Endprodukt erscheinen.“

 

 

Update 27.6.16

Noch ein weiteres Ergebnis von der LENR-Konferenz in Sotchi. Die Vortragenden waren I. N. Stepanov und VA Panchelyuga. Es wurde wiederum die Gewinnung von Überschuß-Energie demonstriert und dokumentiert. Dabei handelte es sich ebenfalls um eine E-Cat-Replikation nach dem System des Nickel-Lithium Aluminium-Hydride Reactors. Der Referent Stepanov ist übrigens Angehöriger der staatlichen Lomonosov Universität in Moskau. - Die nachfolgende Grafik läßt an Anschaulichkeit keinerlei Wünsche offen: 

Wir haben am unteren Rand die Zeitachse in Minuten, die linke vertikale Achse zeigt den COP (Coeffizient of Productivity)

Die Orange-farbene Linie ist der COP  "1". Oberhalb von 1 beginnt die Überschuß-Energie

Die grüne Linie kennzeichnet den COP 1.21

Die rote Linie kennzeichnet den COP 1.26

Die blaue Linie zeigt die tatsächliche Entwicklung des COP

 

Die Schlußfolgerung des Experimentes lautet: "Experimentell validierte Überschuß-Energie in einem LiAIH4-System...."

Quelle:http://www.e-catworld.com/2016/06/27/excess-heat-generation-in-ni-lialh4-sytem-new-report-by-i-n-stepanov-and-v-a-panchelyuga/

Es sind weitere Ergebnisse im Laufe der Tagung angekündigt. - Um dieses Ergebnis  in einen Zusammenhang zu stellen: Es handelt sich bei dieser Forschergruppe wie auch bei Parkhomov um Replikationen des E-Cat. Als Grundlage diente das sog. "Lugano-Gutachten" oder auch Angaben aus Rossi´s US-Patent. Es gibt tausende von Varianten bei der Rezeptur des sog. "Wafers", bei den elektromagnetischen "Stößen", welche die Reaktionen auslösen und bei der Materialauswahl der verschiedenen Komponenten. Nach rund dreißigjähriger Erfahrung ist nur Rossi so weit, einen COP von 200 darzustellen. Aber andere "Nachahmer", wie das Martin-Fleischmann-Memorial-Projekt und viele andere, produzieren mittlerweile "COP´s" von fünf und mehr. Viele große Firmen wie Airbus (die vergangenes Jahr ein LENR-Patent angemeldet haben) und andere namhafte Firmen oder Forschungseinrichtungen berichten von Fortschritten.

Hier ist nun wiederum von einer staatlichen Universität ein sauber dokumentiertes Ergebnis publiziert worden - und weder die Mainstream-Physik, noch die Politik, noch die Mainstream-Medien nehmen diese Ergebnisse zur Kenntnis. - Es werden weiterhin Milliarden von Forschungsgeldern in nutzlose Experimente gesteckt, während dokumentierte Ergebnisse der LENR-Technik auf dem Tisch liegen.

Ist es eine Verschwörungstheorie, wenn man daraus den Schluß zieht, dass die genannten Institutionen, Hand in Hand, mit der Verschleuderung von Forschungsmilliarden "gewachsene" Strukturen und Einnahmequellen schützen wollen? Ich glaube kaum. Am Petrodollar hängt die Währungsmacht der USA, an den Öl- und Gas-Wertpapieren hängen die Rentenkassen der USA, Australien sitzt auf Steinkohle, die man einfach nur abbaggern muß, Frankreich hat unzählige Atomkraftwerke, in Deutschland hat man eine sündhaft teure Öko-Industrie etabliert usw. usw. - Überall liegen die Interessen anders, sich nicht mit LENR zu beschäftigen. Und die Mainstream-Medien spielen dieses Spiel schändlicherweise mit. - Meine Hoffnung ruht auf den LENR-Vorreitern und ihrem Drängen auf den Markt. Vor allen Dingen aber ruht meine Hoffnung auf den großen Energie-Habenichtsen China, Japan und Indien. Und alle sind in Sachen LENR hoch aktiv.

Die Verantwortlichen in Wissenschaft, Politik und auch bei den Medien werden sich in wenigen Jahren Fragen lassen müssen, warum sie das Spiel des Verschweigens und Verzögerns mitgespielt haben.

Update 26.6.16

Baut Rossi seine Anlagen so klein, weil Brilliant-Light-Power  so groß (groß in der Leistung, nicht den äußeren Maßen) baut? Mit anderen Worten: Rossi geht mit der "Kleinheit" seiner QuarkX-Technologie dicht an den Verbraucher, ein Verteiler-Netz wäre am Ende so gut wie überflüssig.  BLP geht, wie es scheint, nicht in Richtung Miniaturisierung. Im Report eines Gutachters

http://brilliantlightpower.com/wp-content/uploads/pdf/GlumacReport2.pdf

schon aus dem Jahre 2014 ist von einer 10 MW-Anlage die Rede, deren Herstellungskosten unter 100.000 $ liegen sollen. Die Kosten für die produzierte Elektrizität sollen nur rund ein Prozent der Kosten für Strom aus konventioneller Herstellung betragen. - In einigen Tagen gibt es wieder einen "Demonstrations-Tag" bei BLP.

  Hier eine Zeichnung der   10 Mw-Anlage.

Ob nun Rossi, Brillouin, Brilliant-Light-Power oder andere Gruppen  erste funktionierende Anlagen auf den Markt bringen, ist egal. Wenn eine am Markt ist und die Funktion beim Kunden erwiesen ist, ist der Damm gebrochen, die Technologie wird anerkannt und begehrt. Insofern profitieren dann alle Entwickler und Hersteller der LENR-Technologie, alle werden leichter an Mittel für ihre Investitionen kommen und alle Produkte werden ihnen aus den Händen gerissen. Jede LENR-Anlage, ob nun mit COP 2 oder 200, ist besser als ein Liter Öl mit COP 1. - Rossi ist zuversichtlich, noch in diesem Jahr erste QuarkX-Geräte ausliefern zu können.

 

Update 25.6.16

Es gibt einen interessanten Beitrag aus dem Rossi-Blog von heute: (teilw. sinngem. übersetzt, gekürzt) In einem vorigen Beitrag hatte der Leser Anmerkungen zum Rechtsstreit mit IH gemacht und wollte dies Thema aber nun nicht weiter kommentieren. Er sagte dann: "Ich verstehe, dass Sie meinen Beitrag etwas bearbeitet haben und ich habe damit auch kein Problem. Es wäre aber vielleicht angebracht, einen Hinweis zu geben, wie etwa ´durch den Moderator gekürzt´ oder ähnlich, weil sonst die Leser evtl. den Zusammenhang nicht sehen.

Ich verlasse diesen Blog jetzt für eine Weile. Vielleicht, wenn ich sehe, dass etwas bewiesen ist und es sich lohnt darüber zu sprechen. Das könnte z. B. der Fall sein, wenn Mats Lewan Ihr Labor besucht hat. Bis dahin habe ich keine weiteren Fragen zum QuarkX. Ich hoffe, Sie verstehen mein Prinzip." Antwort Rossi: "Ich verstehe Ihren Grundsatz mit aufrichtiger Sympathie".

So weit, so gut. Der Leser hat, wie viele andere auch, Probleme mit der langsamen Vorgehensweise von Rossi. Aber ich glaube, man tut ihm damit Unrecht. Bei den anderen Wettbewerbern geht es auch nicht schneller und die Geheimhaltung ist ebenso konsequent. Man hat, wohl mit Recht, Angst um sein geistiges Eigentum.

Und jetzt zur technischen Entwicklung des E-Cat in der letzten Zeit: (Ich reime mir das aus den besher verfügbaren Informationen zusammen). Bisher lag der Focus auf der 1-MW-Anlage, bestehend aus vier Hot-Cats à 250 KW. Dann kam die Erfindung des QuarkX "dazwischen". Die Modulbauweise des QuarkX ergibt völlig andere Möglichkeiten, als die bisherige Technologie. Fällt ein HotCat aus, fehlt ein Viertel der Leistung der 1-MW-Anlage. Beim Ausfall einzelner QuarkX-Module fällt dies dagegen überhaupt nicht ins Gewicht, die Gesamt-Anlage würde weiterhin stabil laufen. - Von großer Bedeutung sind die völlig unterschiedlichen Fertigungsverfahren für die bisherige  1-MW-Anlage und die QuarkX-Module. Es macht keinen Sinn, beide Fertigungsverfahren nebeneinander zu betreiben, wenn durch die QuarkX-Module alle Größenordnungen abdeckbar sind. Nur: Die Fertigung des QuarkX muß natürlich auch in absehbarer Zeit erreichbar sein. Bis jetzt scheinen die Zwischenergebnisse beim QuarkX Rossi recht zu geben und seine Vorgehensweise erscheint mir schlüssig. - Aber "Nerven-aufreibend" bleibt die Geschichte allemal.

Update 25.6.16

Hier ein sehr interessanter Link: http://brillouinenergy.com/wp-content/uploads/2016/03/New-Scientist-2016-03-08.pdf

Es geht um einen Artikel im "New-Scientist". (In Englisch)  Der Tenor lautet: "Vergeßt das Higgs-Boson, vergeßt die Gravitationswellen .... was sich jetzt auftut, ist die Welt einer neuen Physik, abweichend vom Standard-Modell."

Update 25.6.16

Im Moment findet gerade eine LENR-Konferenz in Sotchi statt. (Die Gebäude der olympischen Winterspiele werden als Konferenzzentrum genutzt). Dort hat Dr. Alexander Parkhomov berichtet, sein "E-Cat" habe über einen Monat einen COP (also einen Energieüberschuß) von 1.1-1.3 geliefert. Das ist viel zu wenig, um daraus einen wirtschaftlichen Nutzen zu ziehen. Aber es wurde immerhin 10, bzw. 30% mehr Energie erzeugt, als zugeführt wurde, und zwar stabil über mehr als einen Monat. Keine staatliche Forschungseinrichtung hat das je zustande gebracht. Und wenn sie es jemals schaffen sollten, gäbe es ein publizistisches Feuerwerk ohnegleichen. - Wenn man den COP 1.1-1.3 mit dem COP 200 des QuarkX vergleicht, dann ist das so gut wie nichts. Aber: Wichtig ist die Stabilität des Prozesses und bei einer weiteren Verfeinerung der Rezepturen und Verfahren kann schnell ein COP 10 oder 50 daraus werden.

Quelle: http://www.e-catworld.com/2016/06/24/alexander-parkhomov-reports-cop-of-1-1-1-3-in-lenr-reactor-for-more-than-a-month/

 

Update 24.6.16

In den Rechtsstreit zwischen Rossi und Industrial Heat kommt etwas Bewegung. IH ist bereit, seine Lizenz an Rossi zurück-zu-verkaufen. Rossi schreibt dazu: "Wie üblich, Industrial Heat ist bereit zu verkaufen, was sie nicht haben, denn  wir haben die Lizenzvereinbarung ja gekündigt. Ich frage mich, wann  sie versuchen, mir das Kollosseum in Rom zu verkaufen."

Anscheinend versucht IH die 11.5 Mill. $ zurückzubekommen, die sie ja bereits für die Lizenz bezahlt haben. Anscheinend fühlt sich IH stark genug, um auch ohne Rossi zurecht zu kommen, denn sie haben ja alle erreichbaren LENR-Patente aufgekauft. Außerdem haben sie know-how an die Chinesen transferiert, die nicht mehr lange mit LENR-Produkten auf sich warten lassen werden.

Das sind alles keine besonders sauberen Vorgehensweisen, denn die gesamte Technologie geht auf Rossi zurück und man möchte sie ihm, praktisch umsonst, aus der Hand reißen.

 

Update 23.6.16

In Cardarache in Frankreich ist das größte Kernforschungszentrum des Landes. In 450 Gebäuden forschen und arbeiten 5000 Mitarbeiter. Hier befindet sich auch der international betriebene Forschungsreaktor ITER. Dort arbeitete auch Dr. Pierre Clauzon und er gehört ebenfalls zum Commissariat Pour l’Energie Atomique, Paris- France. Pierre Clauzon ist nun Mitglied des wissenschaftlichen Komitees der Leonardo Corporation und wird sich dort in Kürze auch mit dem QuarkX beschäftigen.

Die Einschätzung der Fusionsforschung mit den heutigen großtechnischen Mitteln ist dagegen nicht schmeichelhfaft. Ich gebe hier einen Textausschnitt von 2006 wieder. Geschrieben hat ihn Dr. Robert W. Bussard, früherer Assistent Director der "Controlled Thermodynamic Reaction Division, Atomic Energy Commission – US Department of Energy" "Eines der größten Hindernisse ist die weltweite Tokamak-Lobby, die den Betrug fortsetzt, den man in den siebziger Jahren begonnen hat. Magnetische Felder können das Plasma nicht einschließen, sie können es nur hindern, sich zu den Raktor-Wänden zu bewegen. Die Maschinen sind viel zu groß und zu teuer, um jemals ökonomisch nutzbare Energie herzustellen, so wie man es seit Jahrzehnten verspricht. Keine Frage, das globale Tokamak-Programm schaffte Jobs für hundertausende von Leuten in verschiedenen Ländern und ist ein sicherer Platz Steuergelder zu versenken. Einfach nur weil es keine Bedrohung für das Öl ist! Es wird nie arbeiten, aber für die ungebildete Öffentlichkeit hört es sich gut an." (Quelle:  http://www.rossilivecat.com/     vom 22. Juni, Beitrag "Orsububu". Teilw. sinngemäß übersetzt, gekürzt) Dr. Bussard ist übrigens nicht der einzige Wissenschaftler, der die staatliche Fusionsforschung für völlig sinnlos hält. (Ausser das sie Karbon-Interressen mit ihrem Aktionismus schützt)

Update 21.6.16

Aus einer Mail-Unterhaltung im Rossi-Blog ergibt sich folgende Situation zur Fertigung des E-Cat: Rossi beabsichtigt ganz klar, ausschließlich 100-Watt-Module des QuarkX zu bauen. Aus diesen Modulen soll jegliche Art von Anwendungen zusammengestellt werden. Deshalb ist auch keine Rede mehr davon, 1-MW-Anlagen der ein Jahr lang getesteten Art herzustellen. Ein Größenvergleich: Die getestete 1 MW-Anlage war in einem Container untergebracht. Die entgültige Version, die nicht mehr in einem begehbaren Container untergebracht gewesen wäre, sollte eine Größe von ca. 4 Kubikmetern haben. Die "neue" 1-MW Anlage aus QuarkX-Modulen hätte ein Volumen (Ohne Elektronik und Wärmetauscher) von ca. 100 Litern.

 

Update 20. 6.16

Zwei interessante Informationen:

1. Rossi hält es für möglich, dass, jedenfalls für den gewerblichen Bereich, noch dieses Jahr QuarkX an Kunden ausgeliefert werden können. - Desweiteren beabsichtigt er, den QuarkX auch gemeinsam mit Wissenschaftlern zu testen, die nicht zur Leonardo-Corporation oder deren Partnern gehören.

2.Ich hatte über den "E-cat-Replikanten" "me356"berichtet. Er hat sich kürzlich wieder gemeldet und berichtet von Fortschritten bei seinen Entwicklungsarbeiten. Quelle: http://www.e-catworld.com/2016/06/19/me356-reports-lenr-progress/

Er schreibt: "Ich komme mit meinen Reaktoren gut voran. Nun ist es nicht mehr so einfach, sie zum Schmelzen zu bringen und wenn doch, überlebt jedenfalls die äußere Hülle. Ich kann jetzt Transmutationen sogar mit optischer Analyse beobachten. Ich werde einige Füllungen zur Laboranalyse wegschicken, obwohl es mir völlig klar ist, was ich vor mir habe. In nur einigen Millisekunden kann 1 Liter Wasserstoff "verschwinden" und wird unumkehrbar in eine andere Art von Energie transformiert. (Inklusive Neutronen-Strahlung) Wir können Lithium oder ähnliche Verbindungen völlig ausschließen, die Hydride entstehen lassen können.....Ein enormer COP (Coeffizient of Productivity) kann erreicht werden (100 und mehr)."

"me 356" berichtet an anderer Stelle, dass er viele Phänomene beobachtet habe, von denen bisher an keiner anderen Stelle berichtet wurde. Er überlegt nun, wie er seine Erfindung schützen kann, verspürt aber kein großes Verlangen, sich in langwierige und teure Patentverfahren zu stürzen. - Mit dieser Sorge müssen wir ihn wohl alleine lassen.

Update 19.6.16

Ja, ich habe Andrea Rossi im gleichen Kontext wie beim vorigen Mal nochmals geschrieben und er hat auch gleich wieder geantwortet:

  1. Dear Dr. Andrea Rossi, don´t you think it´s time to change the structure of Leonardo Corporation? A Company which will be succesfull in the Market needs responsible Managers for Marketing, Sales and Production. In the long run a Company like yours cannot remain only “Science-driven”.
    Kind regards, Willi Meinders, fehnblog.de

  2. Willi Meinders:
    Of course.
    Warm Regards,
    A.R.

    Übersetzung: Lieber Dr. Andrea Rossi, meinen Sie nicht, es wäre Zeit die Struktur der Leonardo Corporation zu ändern? Ein Unternehmen, das am Markt erfolgreich sein will, braucht verantwortliche Manager für Marketing, Vertrieb und Produktion. Auf Dauer kann eine Firma wie die Ihre nicht nur auf die Wissenschaft ausgerichtet bleiben.

    Antwort Rossi: Natürlich

 

 

Update 19.6.16

Die Webseite "Israel Defense" berichtet an einer Stelle: (Mit Google-Translater aus dem Hebräischen übersetzt) "Nach Angaben des Nachrichtendienstes, der DIA, investiert Israel massiv in die sich entwickelnde LENR-Technologie. Dies ist eine Niedrig-Energie-nukleare- Reaktion, die saubere Energie erzeugt. Wie berichtet, ist dies eine Technologie, welche die Spielregeln komplett verändert. Quelle:http://www.scoop.it/t/lenr-revolution-in-process-cold-fusion

 

Update 18.6.16

Der LENR-Blog https://thenewfire.wordpress.com/conclusion-it-is-solar-power-industry-vs-leonardo-corp-ecat/

glaubt Hinweise dafür gefunden zu haben, dass Industrial Heat (Cherokee Investments) mit dem 1-Jahres-Test und anderen Aktionen nur ein Ziel verfolgt: Die Einführung des E-Cat zu verzögern, um die eigenen, riesigen Investments in die Solarernergie zu schützen.

Update 18.6.16

Eine interessante Meldung aus http://www.e-catworld.com/2016/06/17/new-developments-at-brilliant-light-power-video/

"Dank an "Pilgrim" und andere, die mich auf neue Entwicklungen bei Brilliant-Light-Power hingewiesen haben. Diese haben gestern ein Video auf Youtube geladen und eine Erklärung hinzugefügt:

Es gibt neue, sehr interessante Entwicklungen bei BrLP. Den ersten Lauf einer neuen Herangehensweise, die wir letzten Monat gestartet haben, wird in dem Video gezeigt. Die Energie kann extraordinär sein - das Ausbrechen von Millionen von Watt im Volumen einer Kaffeetasse. Das Schmelzen der Zelle einschließlich der dicken Wolfram-Elektroden kann innerhalb von Sekunden geschehen. Fünf unabhängige Gutachter, welche vier verschiedene Methoden anwandten, zwei sprektroskopische und zwei thermische Methoden nutzten und auch noch einen kommerziellen Kaloriometer  sowie noch einen Wärmentauscher, zeigen, dass Energie im Megawatt-Bereich erzeugt wurde, bei einem Input von 8 Kilowatt. Der Dampf hatte eine Temperatur von 2162 Grad Celsius."

BrLP Chef Randall Mills schrieb in einem der Kommentare: "Die Quelle der Wasserstoff-Füllung und der Katalysator welche die Hydrinos bilden, ist Wasser. Ein kommerziell gefertigtes Injektions-System und andere neue Einrichtungen wurden für diese Demonstration getestet. In der Vergangenheit dauerten die Entladungen im Megawatt-Bereich nur Milli-Sekunden, mit einer Frequenz von einem Prozent oder weniger der gesamten beobachteten Laufzeit. Nun ist die Energie konstant. Nun haben wir eine technische Lösung für ein 250kw-Gerät.

Wir werden am 28-ten Juni eine Demonstration im BrLP Headquarter in New Jersey für geladene Gäste durchführen."

 

 

 

Eine Bewertung dieser Entwicklung: Rossi ist der genialere Erfinder, Randall Mills der systematischere Entwickler und Erfinder. Beide arbeiten mit unterschiedlichen Methoden, aber doch mit vergleichbaren Grundzügen: Beide arbeiten mit Wasserstoff, beide nutzen einen Katalysator und beide Geräte (zumindest beim QuarkX) emittieren Licht. Am Ende könnte derjenige gewinnen, der Strom auf direktem Wege produzieren kann, so wie Mills es mit einer Hochleistungs-Solarzelle tut.  Die früher in meinem Blog genannte Forschergruppe der Uni´s Göteborg und Island können das zwar auch, sind aber noch in der Forschungsphase. Rossi und Mills sind also die eigentlichen Konkurrenten, wenn man die vielen E-Cat-Replikanten außer Acht läßt sowie Forschungsgruppen im staatlichen, militärischen und kommerziellen Bereich, die quasi geheim arbeiten.

Auch Rossi kann mit dem erzeugten Dampf z. B. über einen Sterling-Motor oder über Turbinen Strom erzeugen, aber eben nur mit diesem Zwischenschritt. Der QuarkX kann auch auf direktem Wege Strom erzeugen, aber nur mit 10% der Gesamt-Emission.

Vier 250 KW - Aggregate können bei Mills, ebenso wie bei Rossi, eine 1-Megawatt-Anlage bilden, bei Mills allerdings direkt als Stromproduktion. -

Es ist unklar, wer von beiden die Nase vorn hat und das ist im Grunde auch nicht so wichtig: Alles was von Rossi oder Mills an den Markt kommt, wird ihnen aus den Händen gerissen werden.

Rossi hat den Vorteil, dass seine Geräte miniaturisierbar sind, was eine Unzahl von Anwendungen ermöglicht. Auch der QuarkX könnte eventuell das emittierte Licht mit Hilfe von Hochleistungs-Solarzellen direkt in elektrischen Strom umwandeln, so wie Mills das tut. Diese Zellen sind auf dem freien Markt erhältlich und sollen aus Deutschland stammen. Aber mit dieser Lösung hat Rossi noch nicht gearbeitet. 

Die Zeiten bleiben und werden spannend. Die Kommentare im Rossi-Blog, er möge mit der Industrialisierung der 1-MW-Anlage endlich "zu Potte" kommen, nehmen zu.

 

Update 17.6.16

Meldung aus dem Rossi-Blog vom heutigen Tage: Frage: Andrea, bist Du noch in Schweden? Wenn ja, wie stehen die Verhandlungen für die Werkshalle? Antwort Rossi: Ich bin in den USA, aber die Verhandlungen gehen voran - wir werden es machen. Die Entscheidung ist gefallen. Wir werden zwei Produktionsstandorte haben: Einen in den USA und einen in Schweden.

 

Update 16.6.16

Was macht den Erfolg eines Unternehmens aus? Dass es von seinen "Kernfähigkeiten angetrieben" wird. Ist ein Unternehmen vom Marketing angetrieben, wie z.B. Coca Cola, nennt man es "Marketing-driven", ein Technik-Unternehmen ist "Technology-driven" andere Unternehmen sind "Sales-driven". Und wenn dann über lange Zeit Unternehmen wie General-Motors "Finance-driven" sind, dann geht das schief, weil man  die Kernkompetenz, nämlich die Technik, vernachlässigt hat. (Nach dieser Terminologie wäre der Berliner Hauptstadtflughaben "Nonsense-driven" devil

Diese Kernkompetenz spiegelt sich natürlich in der Person des General Managers wider. Es gibt wohl kaum Unternehmen, die sich im Markt bewegen wollen, die "Science-driven" sind. Auch forschende Unternehmen haben selten einen ausgewiesenen Wissenschaftler an der Unternehmensspitze. Die Persönlichkeitsmerkmale unterscheiden sich normalerweise zu sehr von denen eines General-Managers.

Nach meinem, sehr subjektiven Eindruck, führt Rossi sein Unternehmen wie ein erweitertes Labor. Er und seine Mannschaft suchen (mit großem Erfolg) ständig nach dem optimalen Produkt, ohne die vorherigen Produkte an den Markt gebracht zu haben. Ein chinesischer "E-Cat" mit einem COP 5 könnte am Markt demnächst eindrucksvoller sein als ein Original E-Cat mit COP 10 oder 50, den man allerdings nicht kaufen kann. Auch drei handgefertigte 1-MW-Anlagen, aufgestellt bei einem unbekannten Kunden, sind nicht wirklich überzeugend.

Wenn sich die Leonardo-Corp. erfolgreich am Markt bewegen will, ist ein Wandel der Unternehmensstruktur überfällig.

Deshalb meine wohlmeinende Mail an Rossi im folgenden Abschnitt.

 

Update 16.6.16

Ich habe soeben selbst an Andrea Rossi geschrieben. - Hier der Text:

Dear Andrea Rossi, I admire your work – but, don´t develop endlessly. Focus at least for some month on sales and production of the 1-MW – Plant. Your trustful follower W. Meinders, fehnblog.de

Übersetzung: Lieber Andrea Rossi, ich bewundere Ihre Arbeit - aber - entwickeln Sie nicht endlos. Fokussieren Sie sich jedenfalls für einige Monate auf den Verkauf und die Produktion der 1-MW-Anlage.  Ihr vertrauensvoller Gefolgsmann W. Meinders, fehnblog.de

Ja, tatsächlich, er hat sofort geantwortet: Willi Meinders: Thank you for the suggestion, but the work we are doing now is focused also on the industrialization, beside the science. We are working on it.
Warm Regards,
A.R.

Übersetzung: Willi Meinders, danke für den Rat, aber die Arbeit, die wir tun, ist jetzt auch auf die Industrialisierung fokussiert, neben der wissenschaftlichen Arbeit. Wir arbeiten daran. Herzliche Grüße A. R.

 

Update 16.6.16

Noch eine kleine Zusammenfassung der letzten Informationen aus dem Rossi-Blog:

Eine "natürliche" Anwendung für den QuarkX, der ja in erster Linie Hitze und Licht produziert, wäre die Beheizung und Beleuchtung von Gewächshäusern in nördlichen Regionen.

Rossi hat sich noch nicht viele Gedanken über die Anwendung des QuarkX in Autos gemacht. Die Stromausbeute ist ja "nur" 10% der Gesamtausbeute, neben Hitze und Licht. Wenn man sich dagegen die Entwicklung bei "Brilliant-Light-Power" (http://brilliantlightpower.com/) ansieht, so wird dort ausschließlich Licht als Energiequelle genutzt, indem man es mit Hilfe einer Hochleistungs-Solarzelle direkt in elektrischen Strom umwandelt. - Natürlich könnte man mit erzeugtem Dampf auch einen Sterling-Motor betreiben.

Rossi hat sein Team bei Leonardo noch nicht erweitert, es sind schätzungsweise um die  50 Personen. Er sagt eine "Messi" sei ihm lieber, als 100 andere Fußballspieler. Aber: Wenn man alle anstehenden Arbeiten erledigen will, dann geht die Rechnung schwerlich auf: Der Bau der "normalen" 1 MW-Anlagen, die Fortführung der Forschung und Entwicklung am QuarkX, die Vorbereitung der Massenproduktion usw. Nach meiner Überzeugung bräuchte er mehr Leute oder er müßte Arbeiten an Dienstleister vergeben.

 

Update 15.6.16

Rossi sagt ja, dass das blaue Licht des QuarkX ihm Hinweise auf die Theorie des Rossi-Effektes gibt. Nun fragt ein Leser des Rossi-Blogs, ob es sich bei dem Licht um die  sog. Tscherenkow-Strahlung handelt. (sh. Wikipedia) Ein Ausschnitt aus dem Text:

"Tscherenkow-Strahlung (manchmal auch Čerenkov- oder, nach der englischen Schreibweise, Cherenkov- geschrieben), benannt nach ihrem Entdecker Pawel Alexejewitsch Tscherenkow, ist im engeren Sinn eine bläuliche Leuchterscheinung, die beim Durchgang schneller, geladener Teilchen (z. B. Elektronen) durch ein lichtdurchlässiges Dielektrikum hervorgerufen wird. Sie ist beispielsweise in Schwimmbadreaktoren und in Abklingbecken von Kernkraftwerken zu beobachten; die schnellen Elektronen sind hier teils durch Betastrahlung, teils durch Stöße von Gammaquanten aus Atomhüllen freigesetzt."

Rossi wollte sich zu dieser Vermutung nicht äußern.

 

Update 15.6.16

Hier einige Kernaussagen aus dem Rossi-Blog. Die Themen ergeben sich aus den Fragen der Leser und sind nicht sachlich geordnet.  - Die Original-Texte finden Sie unter

http://www.rossilivecat.com/

-Neben dem kleinen Reaktor (und dem Wärmetauscher) gehört zum QuarkX noch ein elektronisches Kontrollsystem

- Ein 1-MW-System würde eine Volumen von 1 Kubikmeter, evtl. weniger, erreichen.

- Die Miniaturisierung in diesem Versuch wurde wohl auch gemacht, um zu zeigen was möglich ist. (Eine weitere Verkleinerung schließt Rossi aus)

- Der Lizenznehmer Hydrofusion ist immer an den Entwicklungsarbeiten beteiligt

- Die Füllung des QuarkX reicht für eine Laufzeit von weniger als einem Jahr

- Rossi kann sich vorstellen, die Dampfproduktion in Kernkraftwerken durch eine entsprechend hohe Zahl von QuarkX-Modulen zu ersetzen. Dabei sieht er aber einen "Mount Everest" von notwendigen Genehmigungen vor sich

-Laut Rossi ist sein Team selbständig in der Lage, mit ihm als Mentor, sowohl die Zuverlässigkeit des Moduls weiterzuentwickeln als auch die Massenproduktion zu organisieren.

- Der schließlich massenhaft produzierte QuarkX wird in seiner Art abweichend von dem getesteten QuarkX sein

- Die Fertigung weiterer 1-MW-Anlagen (in der Art wie sie 1 Jahr getestet wurde) läuft unabhängig von der QuarkX Entwicklung weiter

- Über den Kauf einer Fabrik in Schweden wird weiter verhandelt

- Rossi´s Partner machte bei dem QuarkX-Test eigene Messungen, welche die gleichen Ergebnisse hatten

- Der QuarkX nutzt nach wie vor Wasserstoff

 

Update 14.6.16

Testbericht des QuarkX

Hier ist der Report. (Ggf. sinngem. übersetzt)

Quelle: http://ecat.com/news/ecat-quark-x-preliminary-report-findings

"Vorbemerkung: Dies ist kein Report, der von einer dritten Partei angefertigt wurde. Alle Messungen wurden von Andrea Rossi und seinem Team angefertigt. Daher sind die Ergebnisse diejenigen einer internen Prozess-Kontrolle, nichts mehr.

Beschreibung des QuarkX:

Zylinder, angefertigt aus geeignetem Material:

Dimensionen:

Länge 30 mm

Durchmesser 1 mm

Produzierte Energie: 100 Wh/h

Konsumierte Energie: 0,5 Wh/h

Produzierte Lichtmenge in Prozent der produzierten Energie: 0-50 %

Produzierte elektrische Energie: 0-10 %

Produzierte Hitze: 0-100 %

Licht, Energie und Hitze können innerhalb der oben genannten Prozentsätze moduliert werden, vorausgesetzt es ergeben sich insgesamt 100 %.

Extrem interessant ist das blaue Licht. Die Analyse dessen hat theoretische Probleme zu den Wurzeln des Effektes erkennbar gemacht.

Die Temperatur an der Oberfläche des QuarkX lag über 1500 Grad Celsius.

Anmerkung: 2 weitere QuarkX in der selben Anordnung zeigten die gleichen Ergebnisse.

Nochmalige Anmerkung: Dies ist kein Report einer dritten Partei. Es ist ein interner Report der sich auf Messungen der Leonardo Corporation bezieht.

Ende des Reports."

 

"Beschreibung des Photos: Es handelt sich um ein Photo des Wärmetauschers, welcher den QuarkX enthält: Das Licht wurde durch ein Loch im Wärmetauscher aufgenommen. Das blaue Licht (halo) aus diesem Loch wurde analysiert und machte es möglich, die theoretischen Grundlagen des Effekts zu verstehen. Der QuarkX ist in dem Wärmetauscher-Rohr.

Achtung: Das Foto wurde manipuliert um eine hohe Auflösung zu verhindern. Auch die Farben wurden verfälscht. Das Licht ist in Wirklichkeit sehr viel intensiver."

 

Diese Ergebnisse sind überwältigend. Der Rossi-Blog ist voller begeisterter Kommentare und Glückwünsche. Ich muß mich zunächst noch durch den Wust hindurcharbeiten. Es kommen auch sicher noch weitere Bewertungen, die ich dann baldmöglichst verarbeite.

 

Ein Leser schrieb an Rossi: Die letzten 6 Monate waren sehr anstrengend, nicht nur für Sie, auch für Ihre Unterstützer. Vielleicht haben Sie die hitzigen Diskussionen in den Foren mitbekommen.  Wäre es nicht eine gute Idee, einige vertrauenswürdige Personen wie Mats Lewan, Peter Gluck und vielleicht Frank Acland in Ihr Labor einzuladen, um Ihre Technologie aus nächster Nähe arbeiten zu sehen? Vielleicht könnte man auch Ihren neuen Partner interviewen, ohne dessen Identität zu enthüllen.

Rossi antwortete: Danke für Ihren Rat. Ehrlich gesagt folge ich den LENR-Foren nicht, aber wie auch immer - ich stimme Ihnen zu.

 

Hier noch ein weiterer interessanter Mail-Austausch aus dem Rossi-Blog: Ein Leser aus Genf schreibt: Lieber Andrea Rossi, ich habe das Foto gesehen - sehr eindrucksvoll. Der blaue "halo" ist möglicherweise ionisiertes Nitrogen. Sie haben hohe Temperaturen erreicht. Möglicherweise haben Sie verstanden, so wie ich, was die Quelle des Effekts sein könnte. - Ein Freund aus Genf. (Die "große Wissenschaft" beginnt sich dafür zu interessieren, was Sie da tun)

Rossi antwortete: Lieber Freund, ich stimme zu und denke, die Ursache des Effektes gefunden zu haben.

 

Update 14.6.16

Der Testbericht des QuarkX ist noch nicht da, aber aus dem Rossi-Blog ergibt sich die folgende Lage: Die Zuverlässigkeit des QuarkX läßt noch zu wünschen übrig, aber dennoch wird die Massenproduktion vorbereitet. Bis dahin wird weiter am QuarkX gearbeitet, aber Rossi meint auch, dass die eigentliche Bewährungsprobe stattfindet, wenn das Gerät in großen Stückzahlen am Markt ist. Anscheinend richtet er sich darauf ein, dann nachbessern zu müssen, weil möglicherweise Fehler auftreten, die in einer isolierten Test-Situation so nicht erkennbar waren. - Das ist keine ganz ungewöhnliche Vorgehensweise, wenn ein neues Produkt auf den Markt kommt. Zur Erinnerung: Der QuarkX wird zunächst nur für gewerbliche Kunden gebaut. Es ist also Fachpersonal vor Ort.

Trotz dieser Einschränkungen: Es sieht so aus, dass der QuarkX kommt und das die neue Geschäfts-Partnerschaft steht! - Das sind gute Nachrichten.

Auch nicht zu vergessen: Nach dem Abschluß des 1-jährigen Tests der 1-MW-Anlage hat der Kunde drei weitere Anlagen geordert, die jetzt im Bau sein müßten.

 

Update 13.6.16

Rossi sprach in seinem Blog davon, dass es in Kürze, spätestens morgen, einen kurzen Bericht über den Test des QuarkX geben werde. Er müsse nur noch die Zustimmung seines Partners einholen. Das veranlaßte einen Leser zu der Frage, ob er denn einen neuen Geschäftspartner habe. Antwort "Ja". Mein Tip nach wie vor: Das könnte ABB sein.

 

Update 13.6.16

Also, eines beherrscht Rossi meisterhaft: Spannung  aufzubauen und das interessierte Publikum "bei der Stange" zu halten. Aber es geht wohl nicht anders, er ist nun einmal zur Gallionsfigur von LENR geworden und wird von "interessierten Kreisen" bekämpft wie kein anderer. So hat er im Alleingang eine Art "PR-Gegenmacht" aufgebaut, und zwar durchaus mit Erfolg. Zu seinen Gunsten spricht, dass er dabei nie gelogen hat; auch das Martin-Fleischmann-Memorial-Projekt sagt am Ende seiner Versuche: "Rossi hat immer die Wahrheit gesagt". Und der E-Cat-Replikator ME 356 sagte kürzlich über den sog. Rossi-Effekt: "Es ist Realität. Wenn das nicht wahr sein sollte, dann stimmt irgendetwas mit unserem Universum nicht." Dazu kommen die bekannten Gutachten und weitere Aussagen von Wissenschaftlern, die allesamt den Rossi-Effekt bestätigen. -

Aber das sind alles nur Worte, Berichte, Aussagen. Was immer noch fehlt, sind öffentliche Demonstrationen, Kunden, die über funktionierende Anlagen berichten usw. - Deswegen geht mir die Informationspolitik rund um den E-Cat manchmal auch gehörig auf die Nerven.  Langsam ist es nun wirklich an der Zeit, dass in den Räumen der Leonardo-Corporation oder bei Hydro-Fusion in Schweden Demonstrationsanlagen aufgebaut werden. Das würde die Anerkennung der Technologie enorm steigern und auch die Politik würde sich vielleicht interessieren, anstatt Milliarden-teure Erdkabel zu planen. - Allerdings, um gerecht zu bleiben: Airbus, die NASA, Mitsubishi und andere arbeiten auch lieber in "aller Stille", wie Carl Page es nannte. (Update vom 9.6.) Keiner will sich in die Karten schauen lassen. Aber Rossi hat, besonders durch seinen Blog, derart viele Erwartungen geweckt, dass er diese jetzt auch erfüllen sollte.

Nun sollte eigentlich heute eine Information über den zweiwöchigen Test des QuarkX veröffentlicht werden. Dies ist nun auf morgen verschoben. Rossi sagte gestern: "Ja, ich werde informieren. Der Test wurde soeben beendet. Morgen werde ich einen kurzen Report anfertigen, welcher am Dienstag veröffentlicht wird."

Update 10.6.16

Ein ganz interessanter Beitrag aus dem Rossi-Blog:

Frage: Lieber Andrea,  in dem neuen Buch von Vessela Nikolova "Ecat the new Fire" ist ein Dokument, welches beweist, dass Deine Feinde in Italien im Jahre 2014 eine Klage gegen Dich eingereicht haben. Sie behaupteten dort, dass der E-Cat Betrug sei. Aber das Gericht hat, nach Ermittlungen, die Klage zurückgewiesen, mit der Begründung, dass Deine Behauptungen korrekt seien.  Dies ist wichtig, denn es liefert auch den Beweis, dass das italienische Volk Deine Arbeit zu würdigen weiß. (gekürzt)

Antwort: Ich habe von dieser Angelegenheit auch erst aus dem Buch von Frau Dr. Nikolova erfahren. Es hat mich sehr überrascht. Ja, ich habe in dem Buch einiges gefunden, das ich vorher nicht wußte.

 

Update 9.6.16

Das Rennen um LENR-Anwendungen in der Luftfahrt ist in vollem Gange. Am 5.6. 16 hatte ich darüber berichtet, dass Airbus gemeinsam mit Siemens elektrisch angetriebene Luft-Taxis entwickelt. Ein LENR-Patent hat Airbus ja im vergangenen Jahr angemeldet. - Nun meldet heute n-tv, dass Google-Gründer Larry Page in elektrisch betriebene Fluggeräte investiert. http://www.n-tv.de/wirtschaft/Google-Gruender-investiert-in-fliegende-Autos-article17899031.html

Sein Bruder, Carl Page, investiert in LENR. Darüber hatte ich am 3.1.6 berichtet. Carl Page sagte in einem Interview:" LENR wird in aller Stille bei vielen großen Luft- und Raumfahrt Gesellschaften verfolgt, ebenso bei leitenden Automobil-Herstellern, ebenso bei sog. "Star-Ups" und, weniger von Bedeutung, bei staatlichen Forschungseinrichtungen.

Über die Jahre haben verschiedene Teams mit verschiedenen Verfahren, unerwartete aber konsistente Ergebnisse erzielt. Die Ergebnisse der Experimente wurden mehr und mehr  wiederholbar, vielfältiger, eindeutiger und die Energieausbeute wurde höher.

Die Prozesse erfordern keine teuren oder toxischen Materialien und Prozesse und so könnte es der Ersatz für fossile Energien werden, auf den wir so lange gewartet haben. Es sind keine Materialien erforderlich, die durch staatliche Stellen reguliert werden und deshalb ist eine schnelle Kommerzialisierung möglich."

 

Update 9.6.16

Infos aus dem Rossi-Blog: Der QuarkX wird 24 Stunden am Tag getestet. Der Test wird diese Woche beendet.

 

Update 8.6.15

Der einwöchige Test des QuarkX verläuft vielversprechend und wird um eine Woche verlängert. (Näheres im Rossi-Blog) Diese Verlängerung wurde dadurch ausgelöst, dass der Kunde an einigen Eigenschaften des QuarkX besonders interessiert ist.

 

Update 7.6.16

Ich hatte am 21.5.16 zuletzt über die Firma Brilliant-Light-Power berichtet. Mit ihrem Leiter und Erfinder Dr. Randell L. Mills ist BLP ein gut aufgestelltes und solides Unternehmen mit besten Zukunftsaussichten. Im Unterschied zu Rossi mit seiner Leonardo-Corporation und dem E-Cat verwendet er zwar auch eine LENR-Technologie, aber er erzeugt extrem helles Licht, das er mittels einer Hochleistungs-Solarzelle direkt in elektrischen Strom umwandelt. Nun kündigt BLP eine neue öffentliche Demonstration seiner Technologie an: Sie soll am 28. Juni d. J. stattfinden. Der Veröffentlichung erfolgte direkt auf der Hauptseite

http://brilliantlightpower.com/

und nicht unter der Rubrik "Demonstration Days".

 

Update 6.6.16

Nach Hinweis von http://www.scoop.it/t/lenr-revolution-in-process-cold-fusion

habe ich auf der folgenden Seite:  https://www.lenr-forum.com/forum/index.php/Thread/3318-SICE2016-High-performance-computing-and-control-for-geophysics-smart-grid-and-LE/

einen sehr interessanten Textausschnitt gefunden: Die jährliche Konferenz von SICE 2016 (Society of Instrument und Control Engineers) wird vom 20.-23. 6. 2016 in Tsukuba, Japan, stattfinden.  Ein Thema der Konferenz ist die Verwendung von Hochleistungscomputern in der Geophysik, intelligenten Stromnetzen und der LENR-Forschung. Im Programm ist eine Anmerkung interessant: "Wir werden kurz eine Anwendungsmöglichkeit auf dem Feld der Low-Energy-Nuclear-Reaction (LENR) diskutieren."

Referent zu diesem Thema ist Dr. Lothar Wenzel, Chef-Software-Entwickler bei National Instruments in Austin, Texas. - Bevor Dr. Wenzel nach Austin kam arbeitete er in Deutschland in einem Atomkraftwerk auf dem Gebiet der Turbinen-Überwachung und für BASF arbeitete er an Test-Projekten. Er erhielt seinen Dr. rer. nat. für Mathematik, er habilitierte in Mathematik und erlangte ein Master-Degree in Computer-Wissenschaften.

Hier ist der Link zum Original-Tagungsprogramm:  http://www.sice.or.jp/sice2016/workshop.html

Ein Kommentar drängt sich auf: Was haben der Bericht über die TU Berlin  (Update vom 3.6.) und der heutige Bericht gemeinsam? Falsche Entscheidungen in Politik und Forschung töten die Innovation in Deutschland. Im ersten Fall wird ein junger Forscher schärfstens gemaßregelt, obwohl er ein zukunftsweisendes Projekt verfolgt. Im zweiten Fall verlieren wir einen begabten Wissenschaftler an Texas-Instruments, vermutlich jedenfalls mit ausgelöst durch unseren unüberlegten und übereilten Atomausstieg.

 

Update 5.6.16

Hier ein Ausschnitt aus der Bild am Sonntag vom 29. 5. 16. Glaubt jemand im Ernst, derartige Flugzeuge betreiben ihre Elektromotoren mit Batterien? - Zur Erinnerung: Airbus hat im vergangenen Jahr ein LENR-Patent angemeldet!

 

Update 3.6.16

Selten hat mich eine Meldung so sprachlos gemacht wie diese. Die Meldung stammt von der Pressestelle der TU Berlin und wurde im November 2005 veröffentlicht. Die Überschrift lautet: Zwingendste Beweise für die "Kalte Fusion". Es ist von "faszinierenden Resultaten" die Rede. Es sei zwar keine Beweis für eine Kernfusion erbracht worden, aber eben doch der Beweis für einen erzielten Energieüberschuß. Die Forscher sagen zum Schluß: "Damit haben wir unbeabsichtigt bereits ein hochkarätig besetztes Gutachterverfahren mit sehr positivem Ergebnis durchlaufen und sogar international einen Kompetenzvorsprung gewonnen", freut sich Armin Huke. Durch die langjährige Pionierarbeit der Gruppe eröffnet sich ein neues Forschungsgebiet, die Festkörper-Kernphysik, die eine der drängendsten Herausforderungen der Zukunft lösen soll, nämlich die Frage nach einer alternativen, umweltfreundlichen und insbesondere billigen Energiequelle. Eine Angst allerdings sitzt den TU-Forschern im Nacken: "Professor Heide ist bereits in den Ruhestand getreten. Wir bräuchten daher dringend Unterstützung in der Kernphysik, insbesondere was die Nutzung des Inventars und der Räumlichkeiten angeht, weil davon auch die Gewährung von Drittmitteln abhängig ist."

Quelle:http://www.scoop.it/t/lenr-revolution-in-process-cold-fusion

Wie soll man diesen Vorgang nennen - unfaßbar? Unglaublich? Mir fehlen jedenfalls die Worte. Nach dieser Pressemitteilung gab es in Deutschland einen Wissensvorsprung in Sachen LENR. Jetzt sind wir gnadenlos abgehängt. Wer hat das verschuldet? Natürlich niemand. Wer verschuldet es weiterhin? Natürlich niemand.

Die Geschichte konnte offensichtlich kein happy-end haben, denn sonst wären wir ja heute möglicherweise eine der führenden LENR-Nationen der Welt. So  habe ich mir gedacht, es wird sich schon jemand melden, der mir sagt, dass das alles so nicht stimmt. Und siehe da, es dauerte nur wenige Stunden und ich brauchte nicht einmal selbst zu recherchieren.

In seiner folgenden Pressemitteilung hat die TU Berlin die vorige Mitteilung quasi widerrufen:

Die Pressemitteilung endet so:

Richtigstellung:

  1. Das Fachgebiet Kernphysik ist an der Fak. II nicht mehr durch eine hauptamtliche Professur vertreten.
  2. Der Prozess der Kalten Fusion, so wie Ende der 80er-Jahre diskutiert, konnte bis heute nicht nachgewiesen werden.
  3. Experimentelle Belege für eine Kalte Fusion wurden auch an der TU Berlin nicht gefunden.
  4. Es gibt kein "umfassendes Forschungsprogramm" zur Kalten Fusion an der TU Berlin.

 

Die TU widerspricht damit nicht dem heutigen Stand der Wissenschaft: Eine kalte Fusion ist nach wie vor so gut wie ausgeschlossen. Deshalb hat man sich ja auf den Begriff "Low Energy nuclear Reaktion" (LENR) verständigt, weil nachweislich eine Kernreaktion stattfindet. Das hat die Analyse der sog. "Asche" zweifelsfrei erwiesen. Auch Rossi und andere Forscher sprechen nicht von kalter Fusion. Aber es geht auch gar nicht in erster Linie um die Kernreaktion: Es geht um die Gewinnung von Überschuß-Energie, das war in der ersten Pressemitteilung schön beschrieben. (Der Begriff "kalte Fusion" war wohl etwas voreilig gewählt.) Diese Gewinnung von Überschuß-Energie mit Hilfe von LENR wird mittlerweile an vielen Orten der Welt erzielt, es gibt viele Patente und noch viel mehr Patentanmeldungen. -

Diese zweite Presseveröffentlichung der TU Berlin zeigt einmal mehr, was dabei herauskommt, wenn man sich in seinen Elfenbeinturm zurückzieht. Die Welt lechzt nach sauberer und billiger Energie und die TU Berlin ignoriert die Möglichkeit, dass dies über die dort zuvor beschriebene Methode erreichbar ist. Ob dabei nun eine Fusion stattgefunden hat, ist für die Energiegewinnung völlig ohne Bedeutung.

Eine gute Idee, die vielen Menschen hätte nützen können, einfach so im Keim erstickt. Aus meiner Sicht wohl aus Angst, in die von Cambridge-Professor Huw Price so genannte "Reputationsfalle" zu laufen. (Sh. LERN-Update vom 22.12.15) Anders ist die sich ständig wiederholende Beteuerung, nichts mit kalter Fusion zu tun zu haben, nicht zu erklären. 

Mittlerweile haben uns in der LENR-Forschung fast alle Industriestaaten der Welt überholt. - Es bestätigt sich wieder einmal die Aussage, die ein amerkanischer Autor "den Mythos von der Bedeutung der Grundlagenforschung" genannt hat (sh. den enspr. Abschnitt). Man kann nur hoffen, (und wohl auch davon ausgehen) dass die Forschungen in der Industrie weiter gediehen sind. (Sh. Airbus, Lockheed, NASA usw. usw.)

Update 3.6.16

Die Klageerwiderung von Industrial Heat auf die Klage von Andrea Rossi ist da:

https://animpossibleinvention.files.wordpress.com/2016/06/ih-motion-to-dismiss.pdf

Erwartungsgemäßt wird darin das Gericht zur Zurückweisung der Klage als Ganzes aufgefordert. Die seitenlange Begründung ist hoch kompliziert. - Sobald sich jemand der Sache angenommen hat, die Erwiderung auszuwerten und zu kommentieren, komme ich darauf zurück.

 

Update 3.6.16

Breaking News

Die Leonardo-Corporation hat eine Pressemitteilung herausgegeben: Industrial Heat verliert die Lizenz für Rossi´s "E-Cat"

http://ecat.com/news/pressrelease-industrial-heat-loses-license-for-rossis-e-cat

Hier die Übersetzung (teilw. sinngem., ggf. gekürzt):

Die Leonard Corporation gab heute, am 2.Juni 2016, bekannt, dass sie die Industrial Heat, LLC. erteilte Lizenz für den Energie-Katalisator ("E-Cat") beendet hat. Mit sofortiger Wirkung hat die Leonardo Corporation das einzige und exklusive Recht an dem geistigen Eigentum in allen Territorien, die zuvor der Lizenz von Industrial Heat vorbehalten waren. Die Entscheidung Industrial Heat zu kündigen war, dass sie versäumt haben, die fällige Lizenz-Gebühr zu bezahlen.

Die Lizenz, die zuvor Industrial Heat erteilt worden war, gab Industrial Heat das exklusive Recht, das den ECat betreffende geistige Eigentum in den Territorien Nord-Amerika, Zentral-Amerika, Süd-Amerika, der Karibik, China, Rußland, Saudi-Arabien und den arabischen Emiraten zu nutzen.

In dem Bemühen, keinerlei Verspätungen bei der kommerziellen Nutzung in den betreffenden Territorien hinnehmen zu müssen, wird die Leonardo Corporation vertrauensvoll mit seinen strategischen Partnern zusammenarbeiten, um eine Produktions- und Distributions-Strategie für diese Territorien zu entwickeln. Kunden in den genannten Territorien sollten zukünftig alle Anfragen bezüglich des E-Cat direkt an die Webseite der Leonardo-Corporation richten.

Als ein Ergebnis dieser Kündigung der Industrial Heat-Lizenz, hat die Leonardo-Corporation verlangt, dass Industrial-Heat alle Patente und Patentanmeldungen, die auf dem geistigen Eigentum der Leonard-Corporation beruhen, in rechtlich verbindlicher Form zurücknimmt.

Weitere Information sind auf http://www.ecat.com/

verfügbar.

Contact: Leonardo´s Rechtsanwalt John Annesser, Esq.

JWA@silverlawgroup.com

 

Update 2.6.16

Der Rossi-Blog http://www.rossilivecat.com/

ist diese Woche wieder nicht erreichbar. Offensichtlich wurde er bereits mindestens dreimal gehackt. -

Es gibt eine neue Patentanmeldung für ein E-Cat-ähnliches Gerät.

https://www.lenr-forum.com/forum/index.php/Thread/3306-Mizuno-USPTO-Patent-Application-June-2-2016/?postID=22680#post22680

Der japanische Professor  für Elektrochemie, Tadahiko Mizuno,  (Firma "Clean Planet") hat ein neues LENR-Patent in den USA angemeldet.  Die Anmeldung bezieht sich auf eine Einrichtung, mit deren Hilfe Hitze generiert werden kann, und zwar mehr, als mit konventionellen Methoden erreichbar ist. Ansonsten hört sich die Beschreibung wie die Funktionsweise des E-Cat an. Allerdings: Die Variablen bei der Komposition der Füllung gehen in die Tausende. Eine direkte Kopie des E-Cat kann es also nicht sein, weil dessen Rezeptur ohnehin nur Rossi kennt. Es wird also eine Replikation sein, die einen annehmbaren COP (Coeffizient of Productivity) erreicht.

 

Update 1.6.16

Eine sehr schöne Zusammenfassung zum QuarkX von Hank Mills. Quelle: http://www.e-catworld.com/2016/06/01/seven-days-of-hell-for-the-e-cat-quarkx-hank-mills/

(Übersetzung teilw. sinngemäßt, teilw. gekürzt)

"Sieben Tage in der Hölle für den E-Cat QuarkX"

Andrea Rossi führt im Moment einen siebentägigen Test des QuarkX durch, der angeblich fortschrittlichsten Version seiner Energie-Katalysator-Technologie. Er sagt, Ziel und Aufgabe dieses Tests sei, die Leistungsfähigkeit, die Zuverlässigkeit und die Sicherheit dem potentiellen Kunden zu demonstrieren.  Drei dieser kleinen Reaktoren sollen eine Woche lang arbeiten - jeder von ihnen soll dabei eine Energie von 100 Watt produzieren. Die Arbeitstemperatur soll an der äußeren Hülle angeblich 1479 Grad Celsius betragen. Die Perioden im selbsterhaltenden Betrieb sollen 30 Minuten oder länger dauern. Der hohe Coeffizient of Productivity (COP) solle alle anderen LENR-Technologien in den Schatten stellen, auch die bisherigen E-Cats. Das Überleben des QuarkX unter derart höllischen Bedingungen wäre ein signifikanter Fortschritt. Darüberhinaus, wenn die angebliche direkte Produktion von Elektrizität bewiesen wird, würde dies die Überlegenheit der E-Cat-Technologie gegenüber allen Wettbewerbern noch vergrößern.

Eine Beschreibung der Eigenschaften des QuarkX kann man aus den vielen Posts von Rossi im Journal of Nuclear Physics erhalten. Die Technologie ist klein, sie wird zwischen der Größe einer Zigarette oder eines Bleistifts beschrieben. Um den hohen Temperaturen zu widerstehen, wurden spezielle Legierungen entwickelt. Diese Legierungen widerstehen auch den korrosiven Lithium-Dämpfen für längere Zeit.

Einige Details des QuarkX sind ebenfalls bekannt: Höhere Temperaturen sind erreichbar, wenn eine externe Energiequelle zur Verfügung steht. Der kleine Reaktor kann periodisch im selbst-erhaltenden Modus arbeiten, ohne das Energie zugeführt wird. Der äußere Reaktor-Mantel kann die Schmelz-Temperatur von Nickel wegen erzeugter "Eddy Currents" (Anm. sh. Wikipedia) widerstehen. Außerdem wird zusätzlich auf direktem Wege elektrischer Strom und Licht hergestellt. Rossi hat erklärt, dass dieser Strom nicht durch Umwandlung von Hitze  entsteht und er meint, wenn das Gerät noch weiter entwickelt wird, dass es dann rund 50 % seiner Energie in Form von Elektrizität abgibt.

Obwohl der QuarkX sich von bisherigen Versionen des Ecat unterscheidet, nutzt er im Grunde doch die bisherige Technologie. Rossi sagt, auch die Zutaten der "Füllung" seien gleich: Nickel, Lithium Aluminium Hydrid und Lithium, alles in der Form von Puder. Extrem hohe Temperaturen wurden mit dieser Mischung schon früher erreicht und auch durch unabhängige Beobachter bezeugt.  In einem Test stieg die Temperatur des Reaktors innerhalb Sekunden von 1000 auf 2000 Grad Celsius, was zur Folge hatte, dass der Reaktor verdampfte und die Keramik geschmolzen ist. Ein Zeuge beschrieb, die Keramik sei geflossen wie Wachs. Die Fortschritte bei der Entwicklung des Systems zeigen, dass höhere Leistungen erreichbar sind, und zwar in einer beherrschbaren, stabilen Art.

Beweise aus Rossi´s eigenen Tests und Demonstrationen und Replikationen durch Dritte weisen deutlich darauf hin, dass die Ni-LiAIH4-Li Technologie funktioniert. Sie erzeugt hohe Temperaturen, einen hohen COP. Der selbst erhaltende Betrieb kann von wenigen Minuten bis zu vielen Stunden dauern. Was den QuarkX angeht, ist dies für die Öffentlichkeit bisher nicht beweisbar oder nachvollziehbar - es gibt noch keine Bilder, keine Daten, keine Videos. Es ist auch nicht zu erwarten, dass die Testergebnisse nach dem einwöchen Probelauf im Detail bekanntgegeben werden. Wir werden einfach abwarten müssen.

Wichtig ist, dass die E-Cat-Technologie funktioniert. Das zeigen die durchgeführten Tests und die  mittlerweile zahlreichen Replikationen. Je mehr dieser Replikationen gelingen, desto mehr wird auch die Erfolgsquote im Hinblick auf die Leistungsfähigkeit der Replikationen steigen. Während die Replikanten intensiv daran arbeiten, den Rossi-Effekt zu duplizieren, würde ein positives Statement von Andrea Rossi nach Abschluß des einwöchigen Tests all´dem noch einmal gehörig "Schub" verleihen.

Würde es tatsächlich eine Massenproduktion des QuarkX geben, wäre das von enormem Nutzen für die gesamte Welt. Man muß sich nur vorstellen, dass Milliarden dieser bleistiftgroßen Reaktoren für alle Anwendungen geeignet wären, die Hitze oder Elektrizität benötigen. Jedes Haus könnte am Ende selbst über einen kleinen Energie-Erzeuger verfügen, der das öffentliche Stromnetz überflüssig machen würde. Fahrzeuge könnten mit Hilfe des QuarkX eine unendliche Reichweite erzielen.

Die kommenden Monate werden wohl sehr aufregend.

 

Update 31.5.16

Es gibt, schon eine ganze Weile, ein wahres Trommelfeuer an Desinformationen über LENR und besonders über den E-Cat. Es gab auch intensive Versuche, die Webseite von Sifferkoll zu blockieren, was aber mißlungen ist. (Sifferkoll ist ein schwedisches Unternehmen, das sich mit Marktanalysen beschäftigt, aber gleichzeitig seine technischen Möglichkeiten und sein Wissen nutzt, um LENR und Rossi zu unterstützen.)  Im Gegenteil, Sifferkoll hat die  Versuche säuberlich dokumentiert. -

Nun war allerdings für einige Tage der Blog von Andrea Rossi http://www.rossilivecat.com/

nicht zu erreichen, er war "gehackt" worden und Rossi mußte ihn mit Hilfe von Spezialisten wieder zum Leben erwecken.

Zurück zu den Desinformationen: Es gibt einen Kreis von Leuten, die unter Pseudonymen systematisch gegen LENR und besonders den Ecat polemisieren und Desinformationen verbreiten. Sifferkoll

http://www.sifferkoll.se/sifferkoll/meet-fred-zoepfl-the-secret-weapon-of-ihapco-or-a-physisist-malfunctioning/

hat eine größere Zahl dieser Beiträge zusammengestellt - es ist wirklich erschreckend.

Seit der Rossi-Blog wieder funktioniert, ist er angefüllt mit Fragen und Antworten, die sich auf den einwöchigen Test des QuarkX beziehen. Dieser Test hat begonnen und ist wohl entscheidend für die Aufnahme der Serienproduktion. - Meine Vermutung nach wie vor: Der neue Partner von Rossi könnte ABB sein. Die ABB Ltd ist ein Energie- und Automatisierungstechnikkonzern mit Hauptsitz in Zürich, der 1988 aus der Fusion der schwedischen ASEA und der schweizerischen BBC entstand. ABB liefert auch die Fertigungsroboter für den QuarkX. Auch die Geschäftsfelder von ABB würden perfekt zum Ecat passen.

 

Update 30.5.16

E-Cat-World meldet: http://www.e-catworld.com/2016/05/29/rossi-1-week-e-cat-quarkx-test-to-start-at-end-of-may-with-potential-cutomerpartner/

In diesen Tagen startet ein einwöchiger Test des QuarkX mit einem potentiellen Kunden. Dieser Kunde könnte ein industrieller Partner sein/werden, mit dessen Hilfe die Produktion des QuarkX erheblich ausgeweitet/beschleunigt werden könnte. Obwohl der Test nicht öffentlich sein wird, hat Rossi zugesagt, die Testergebnisse in einem gewissen Rahmen bekanntzugeben. (sh. auch Fragen und Antworten aus dem Rossi-Blog)

 

Update 29.5.16

Hier eine interessante Meldung von http://www.e-catworld.com/2016/05/29/industrial-heat-amends-e-cat-patent-may-5-2016/

(Teilw. sinngem. übersetzt, ggf. gekürzt) Auf der italienischen Webseite Cobraf.com sind Dokumente des US-Patentamtes und des Trademark-Office zu finden. Sie zeigen eine Anlage zu dem Patent über Gerätschaften und Methoden zur Hitze-Erzeugung welches ursprünglich von Industrial Heat am 6. Nov. 2014 ausgestellt wurde. Es zeigt Andrea Rossi als Erfinder: https://patentscope.wipo.int/search/en/detail.jsf?docId=WO2014179183&recNum=81&docAn=US2014035588&queryString=solar&maxRec=55412

Dieses Patent wurde auch bei der amerikanischen Patentbehörde angemeldet, und zwar mit Andrea Rossi als Erfinder, Industrial Heat als anmeldendes Unternehmen, wobei die Leonardo Corporation als Mit-Unterzeichner aufgeführt ist. - Von dieser Patentanmeldung soll es auch noch eine chinesische Version geben.

Die Original-Patentanmeldung enthielt 33 Ansprüche (Behauptungen, Beschreibungen, "Claims").  In der  neuen Anlage vom 5 Mai, (also nach Erhebung der Klage von Rossi gegen Industrial Heat) sind diese 33 Punkte aufgehoben, bzw. gestrichen worden und wurden durch neue, korrigierte Angaben ersetzt. Das Dokument, welches der amerkanischen Patent- und Warenzeichen-Behörde zugeleitet wurde, ist hier einsehbar:

http://www.cobraf.com/forum/immagini/R_123624373_3.pdf

Es handelt sich offensichtlich nicht um bedeutsame Änderungen in diesem Patent. Bemerkenswert ist nur die Tatsache, dass es anscheindend weiterhin eine Arbeitsebene Industrial Heat/Andrea Rossi bezüglich des E-Cat gibt, abwohl Industrial Heat die Funktion des E-Cat bestreitet. - Interessant ist in dem Zusammenhang auch, dass der Anwalt von Rossi und die Anwälte von Industrial Heat in ständigem Kontakt sind. (Anmerkung im "Rossi-Blog") Für mich nährt sich daraus die Hoffnung, dass die gerichtliche Auseinandersetzung zwischen Rossi und Industrial Heat in einem Vergleich enden könnte.  Jetzt hörte ich allerdings eine gegenteilige Schlußfolgerung, die (leider) noch mehr Sinn macht: Industrial Heat könnte als anmeldendes Unternehmen die Änderungen ohne Beteiligung von Rossi vorgenommen haben, um eigene Forschungs- und Entwicklungskompetenz zu demonstrieren.

 

Ansonsten ist auf dem LENR-Sektor im Moment eine "Nachrichten-arme" Zeit. Dabei stehen einige wichtige Termine/Entscheidungen an:

1. Wir warten auf eine Bestätigung, dass Rossi die Fabrikhalle in Südschweden gekauft hat (ein Gebot hatte er abgegeben).

2. Wir warten ebenfalls auf die Ergebnisse eines Treffens zwischen Rossi und einem Kunden im Monat Juni. Bei diesem Treffen soll der X-Quark in Betrieb gezeigt werden (allerdings nicht öffentlich). Vom Ausgang des Tests und der Gespräche werden sehr weitgehende Entscheidungen erwartet.

3. Wir warten darauf, dass die Testergebnisse des 1-Jahres-Tests (das sog. Penon-Gutachten) veröffentlicht wird. Der Anwalt von Rossi hat diesem geraten, es erst zu veröffentlichen, wenn auch das Gericht es offiziell zur Kenntnis genommen hat.

4. Wir warten auch darauf, dass Rossi den Quark-X der Öffentlichkeit präsentiert. Nach seiner eigenen Aussage im Rossi-Blog bereitet Rossi das vor.

 

Update 25.5.16

Das Programm  der 23ten Konferenz zur kalten Fusion in Sochi, Region Krasnodar, vom 19-26 Juni 2016.

Veranstalter und Teilnehmer der Konferenz lesen sich wie ein "Who is Who" der russischen Wissenschaft:

Veranstalter sind:

RUSSIAN PHYSICAL SOCIETY
NUCLEAR SOCIETY of RUSSIA
RUSSIAN MENDELEEV CHEMICAL SOCIETY
M.V.LOMONOSOV MOSCOW STATE UNIVERSITY
RUSSIAN PEOPLES FRIENDSHIP UNIVERSITY
RUSSIAN COMMITTEE ON BALL LIGHTNING PROBLEM at
RUSSIAN ACADEMY of NATURAL SCIENCES
 
Das Programm-Kommitee besteht aus folgenden Personen:
 
Zur Eröffnung spricht am Montag den 20 Juni Prof. A.G. Parkhomov über Konstruktion und Bau von Hochtemperatur Nickel-Hydrogen Reaktoren. - Im folgenden Vortrag spricht A. G: Zheleznyak über den Parkhomov-Reaktor aus der Sicht des Ingenieurs. - Die gesamte Tagesordnung mit ihren vielen Programmpunkten können Sie hier herunterladen:
 
 
 

 

Update 24.5.16

Auszug aus den "Rossi-Blog" von heute:

"Dr. Rossi, herzlichen Glückwunsch zu Ihrer neuen "Top Level" Domain-Akquisition "LENR.com".

"Die schwedische Niederlassung unseres tollen Teams macht eine fantastische Arbeit".

 

Update 24.5.16

Auch in China wird bekanntermaßen an LENR geforscht. Gerade habe ich auf der chinesischen Webseite http://www.lenr.com.cn/index.php?m=content&c=index&a=show&catid=7&id=763

einen langen Bericht gefunden. Der einzige Text, den ich mit Google übersetzen konnte lautet: "Xian Zhang Hang neue Nickel-Wasserstoff-Kaltfusionsexperiment Wiederholbarkeit zu erreichen".  Es geht mir bei der Seite auch gar nicht um den Text: Die vielen Bilder und Statistiken zeigen eindeutig: Hier sind E-Cat-Replikanten am Werk! Nachtrag: -Bob Higgins vom Martin Fleischmann Memorial Projekt (MFMP) merkt an, dass der Versuchsaufbau und die Ergebnisse ihrer eigenen Vorgehensweise sehr gleichen.

 

Update 24.5.16

Vor den sog. Lugano-Gutachten, einem 32-tägigen Test des E-Cat, gab es schon 2012 zwei Tests von einemal 96 Stunden und 116 Stunden Dauer. Beide Test bestätigten eindeutig, das der E-Cat Überschuß-Energie erzeugte. Die beiden Tests sind hervorragend dokumentiert und hier nachzulesen: (Leider ist dieser Link ziemlich lang, er stammt von einer russischen Webseite, aber er funktioniert!)

https://docviewer.yandex.com/?url=ya-disk-public%3A%2F%2FTa%2Bc9%2BSMlt38Gg10wuZMtVpnoOEW7XITLRIrwMJyxuA%3D%3A%2FIndication%20of%20anomalous%20heat%20energy%20production%20in%20a%20reactor%20device%20containing%20hydrogen%20loaded%20nickel%20powder.pdf&name=Indication%20of%20anomalous%20heat%20energy%20production%20in%20a%20reactor%20device%20containing%20hydrogen%20loaded%20nickel%20powder.pdf&c=5743ea56431c

Gutachter waren:

Giuseppe Levi

Bologna University, Bologna, Italy
 
Evelyn Foschi
Bologna, Italy
 
Torbjörn Hartman, Bo Höistad,
Roland Pettersson and
Lars Tegnér
Uppsala University, Uppsala, Sweden
 
Hanno Essén
Royal Institute of Technology, Stockholm, Sweden
 
Die Teilnahme der schwedischen Gutachter hat Schweden zu einem Zentrum den LENR-Forschung werden lassen.
 

Update 23.5.16

Immer wieder bekomme ich, teilweise anonym, Meinungsäußerungen von Ingenieuren oder Physikern, die besagen: "Wir wissen, dass es funktioniert, aber wir dürfen nicht daran forschen oder arbeiten - hoffentlich ändert sich das bald!"

Hier nun ein sehr aussagefähiges E-Mail-Interview von Frank Acland mit dem "Ecat-Replikanten" "me356". Er hat sich dieses Pseudonym gegeben, um in Ruhe arbeiten zu können. (Teilw. sinngem. übersetzt, teilw. gekürzt)

Quelle: http://www.e-catworld.com/2016/05/21/interview-with-me356/

F: Was hat Sie bewogen, sich mit LENR-Replikationen zu beschäftigen?

A: Ich habe mich schon immer für alternative Energien interessiert. Ich wollte völlig unabhängig von den üblichen Kraftwerken sein. Nach vielen anderen Versuchen stieß ich auf LENR und Andrea Rossi. Ich war sofort beeindruckt, aber ich hatte keine Zeit, mich näher damit zu beschäftigen. Schließlich kam die Replikation von Prof. Alexander Parkhomov und ich wußte: Ich werde den E-Cat ebenfalls replizieren.

F: Können Sie mir sagen warum Sie sich dieses Pseudonym gegeben haben?

A: Das ging ganz schnell. Es gibt daran nichts Verborgenes und ich benutze diesen Namen nur bei LENR-Kontakten. Mir war bewußt, dass es viele Gründe gibt, anonym zu bleiben. 

F: Können Sie etwas über den Ablauf der Experimente sagen - wieviel Zeit Sie dafür verwenden und wie oft Sie die Experimente machen?

A: Ich muß in meinem Unternehmen sehr viel arbeiten, die Konkurrenz schläft nicht. Anfangs waren die LENR-Experimente nur ein Hobby. Nun gebe ich aber sehr viel Geld dafür aus - Geld das aus meinem Unternehmen stammt - um alle notwendigen Gerätschaften und Materialien kaufen zu können.

Weil wir als Unternehmen weltweit gut aufgestellt sind, fällt es uns nicht schwer, auch neuartige Produkte zu lancieren. Dazu könnte auch ein LENR-basierter Reaktor gehören. Ich bin nicht auf Investoren oder Spenden angewiesen. Ich kann Geld in die Forschung investieren - und wenn daraus ein Produkt entsteht, wird es Wirklichkeit. - Wenn alles mißlingt, kann ich das verkraften und mich wieder mit meiner ursprünglichen Arbeit beschäftigen. Ja, ich bin tatsächlich in der Lage das zu verwirklichen, wovon ich träume.

F: Können Sie uns etwas mehr zu Ihrem Geschäft sagen?

A: Ich kann diese Details nicht nennen. Das könnte sich ändern, wenn ich einen arbeitenden Prototypen vorweisen kann.

F: Was denken Sie über den Rossi-Effekt - denken Sie, er ist real?

A: Darüber gibt es keinen Zweifel, zumindest nicht für mich. Ich war mir über diese Tatsache von Anfang an sicher. Ich habe sehr viele Reaktoren, die mir eine starke Antwort geben und dabei waren äußere Einflüsse völlig ausgeschlossen. Meine Überzeugung ist umfassend, eine stärkere Überzeugung gibt es nicht: Es ist Realität. Wenn das nicht wahr sein sollte, dann stimmt irgendetwas mit unserem Universum nicht.

F: Das hört sich so an, dass Sie bereits repliziert haben - können Sie uns Einzelheiten nennen?

A: Die Temperatur im Reaktorkern lag zwischen 600 und 1500 Grad Celsius, in Abhängigkeit von dem Reaktor. (Es waren mindestens vier verschiedene Reaktor-Typen.)

Der COP ist oberhalb 2. Den möglichen Höchstwert kann ich noch nicht sagen, weil die Kerne zuvor geschmolzen sind. Aber ich schätze, COP 10 könnte erreichbar sein.

F: Werden Sie irgendwann Ihre Erkenntnisse mit der Öffentlichkeit teilen?

A: Ja, ich werde diese Erkenntnisse teilen, zumindest was die E-Cat-Technologie angeht. Meine größten Bedenken gelten bisher hinsichtlich der Sicherheit. Wenn ich diese gewährleisten kann, werde ich die Details veröffentlichen. LENR hat derart großes Potential, wie wir es uns kaum vorstellen können. Ich glaube, dass es überall eingesetzt werden wird.

F: Meinen Sie, dass man solche Versuche, wie Sie sie durchführen, so einfach machen kann?

A: Eine Replikation ohne Kenntnis der zugrundeliegenden Prozesse ist nahezu unmöglich. Es ist einfach zu bauen und sehr, sehr einfach keine Ergebnisse zu erzielen. Es ist ein völliges "Im-Nebel-herumstochern". Das ist gut für Herrn Rossi, aber nicht gut für Replikanten.

 

Update 23.5.16

ETIAM ist ein finnisches LENR-Unternehmen. http://www.etiam.fi/

Quelle: http://www.scoop.it/t/lenr-revolution-in-process-cold-fusion

Am 15.4.16 schrieb das Unternehmen aus seiner Webseite:"Auf einer außerordentlichen Gesellschafter-Versammlung wurde beschlossen, neue Aktien auszugeben. Dies wird in naher Zukunft auf der Webseite des Unernehmens bekanntgegeben werden." - "Wir heißen jedermann willkommen, Aktien zu erwerben. ETIAM hat es mit relativ kleinem Budget geschafft, LENR "zu Laufen" zu bringen. Mit der Ausgabe neuer Aktien wollen wir erreichen, dass die Arbeit für LENR zusätzlichen Antrieb erhält, sagte Dr. Elers, Vorsitzender des Aufsichtsrates."

Am heutigen Tage (23.5.16) kam dann die offizielle Bekanntgabe über die Ausgabe neuer Aktien. Hier ein Auszug:

Subscription period for new shares

From May 23rd, 2016 to June 30th, 2016

Maximum number of new shares to be issued

16 129

Subscription price

62,00 euros per share

Minimum number of shares subscribed to by individual participants

80 shares

Der Gesamtwert der neuen Aktien beträgt genau 1 Million Euro. Ich werde versuchen zu verfolgen, wieviele Aktien gezeichnet werden und ob es so etwas wie eine "Kursentwicklung" gibt. Für eine kleine Firma kann 1 Million viel Geld sein, bei einer großen Firma kann man davon kaum den Aufsichtsratsvorsitzenden bezahlen.

 

Update 23.5.16

Sifferkoll hatte gestern einen Beleg dafür geliefert, das Tom Darden zu der Zeit im Oval Office im Weißen Haus war, als die Verhandlungen über den Einstieg von Cherokee-Investments bei Rossi begannen. Jetzt stellt sich heraus, dass die Person Darden ebenso der Sohn von Tom Darden gewesen sein kann, der den gleichen Namen trägt. - Lassen wir also dieses Thema beiseite und konzentrieren wir uns auf die Fakten, nämlich den Fortschritt bei LENR.

 

Update 22.5.16

Ich hatte kürzlich darüber berichtet, dass Andrea Rossi in Schweden war und sich gemeinsam mit Vertretern seines Lizenznehmers "Hydro Fusion" ein Fabrikgebäude angesehen und auch dafür geboten hat. Nun berichtet die Agentur Sifferkoll soeben,

http://www.sifferkoll.se/sifferkoll/prime-internet

das Hydro Fusion die Internet-Adresse LENR.COM erworben hat.

Torkel Nyberg (Sifferkoll) schreibt dazu: "All´ dies verstärkt meine Überzeugung, dass Rossi seinen Focus von den USA nach Europa verschiebt. Das würde auch die Panik-Reaktionen in den USA erklären. Sie sind drauf und dran die Kontrolle über das zu verlieren, woran  sie mit Industrial Heat und ihren Marionetten gearbeitet haben." (Anmerkung: Hier sehe ich mittlerweile allerdings Anzeichen von "Über-Interpretation".)

 

Update 22.05.16

Im Juli 2014 titulierte "Die Welt" ..."zweiter Panamakanal in Nicaragua nimmt Formen an, zweite Verbindung zwischen den Ozeanen soll das Land reich machen"..... also, ich würde das lassen! Schon als vor einigen Monaten die Rohölpreise massiv gefallen sind, sind die Ozean-Riesen vermehrt wieder Umwege gefahren, anstatt den Suez- oder Panama-Kanal zu benutzen. Mit LENR-Antrieben spielen die Antriebskosten kaum noch eine Rolle - die Antriebsaggregate werden sogar erheblich stärker. Das heißt:  Die Schiffe sind nicht mehr auf "Sprit-sparende langsame Fahrweise" angewiesen, sondern werden wohl auch noch erheblich schneller. Schlechte Zeiten für Suez-,  Panama und Co.!

Update 21.5.16

Über den E-Cat berichte ich ständig, über Brillouin-Energy auch. Ein bißchen vernachlässigt ist Brilliant-Light-Power. Die Firma besitzt ein modernes Zentrum für Forschung und Entwicklung mit ca. 16000 Quadratmetern Fläche.

Erfinder des SunCell Systems ist Dr. Randell L. Mills, der gleichzeitig Vorstandsvorsitzender und Aufsichtsratsvorsitzender ist. Es gibt eine qualifiziert besetzte Geschäftsleitung mit allen üblichen Ressorts.

Ganz einfach beschrieben, aber wohl unendlich kompliziert in der Forschung und Entwicklung, arbeitet das SunCell System wie folgt: Mittels eines LENR-Prozesses wird extrem helles Licht erzeugt, welches über Hochleistungs-Solarzellen direkt in elektrischen Strom umgewandelt werden kann. Diese Solarzellen sind am freien Markt bereits heute verfügbar.

Die Firma hat einen ausgezeichneten Internet-Auftritt:

http://brilliantlightpower.com/

Hier bleiben hinsichtlich der Theorie, der Technik, der Firmenstruktur usw. keinerlei Fragen offen. Es wird intensiv am Markteintritt gearbeitet. Jede einzelne Position im Managment scheint qualifiziert besetzt zu sein. Die Technologie ist für alle Arten des Energiebedarfs geeignet, also auch für den Betrieb von Kraftfahrzeugen. - Unter "News" ist auch zu lesen, dass das Unternehmen gegen falsche Einträge bei Wikipedia juristisch vorgegangen ist.

Auf Wikipedia in den USA ist nun zu lesen:

In 2012 after investigating the BLP process, both Meritorious Professor of Chemistry and Biochemistry
Dr. K.V.Ramanujachary of Rowan University and Professor of Chemical Engineering at University of California, Santa Barbara, W.Henry Weinberg claimed that the BLP process is legitimate.
 
Die angeführten Wissenschaftler haben im Jahre 2012 also bestätigt, dass der sog. BLP Prozeß (BLP = Black-Light-Power, der vorherige Name der Firma Brilliant-Light-Power) "legitimiert" ist, also funktioniert.

 

Mit Brilliant-Light Power wird auf dem Energie-Markt binnen weniger Jahre zu rechnen sein.

 

Update 20.5.16

Industrial Heat ist auch an der Brillouin Energy Corp. beteiligt. Rossi beschuldigt IH, seine Technologie an Brillouin weitergegeben zu haben. Diese geben Rossi´s  Technologie nun als die eigene aus. (So jedenfalls die Aussage von Rossi). Dieser Ansatz hätte für IH den Vorteil, nicht mehr an die Lizenzvergabe durch Rossi gebunden zu sein und auch keine regionalen Beschränkungen mehr zu haben.

Es ist schon verblüffend, mit welchem Selbstverständnis Brillouin an die Sache herangeht, nämlich mit dem Tenor "LENR ist eine amerikanische Technologie".  Brillouin schreibt in einem Kommentar auf seiner Webseite: http://brillouinenergy.com/blog/u-s-house-armed-services-committee/

"Amerika übernimmt eine führende Rolle in der Forschung und Entwicklung einer neuen Energie-Technologie, bekannt als Low Energy Nuclear Reactions (LENR), welche essentiell für unsere ultra-saubere, niedrig-preisige erneuerbare Energie-Zukunft ist, ohne das dabei irgendwelche Abfallprodukte entstehen. (Keine radioaktiven Emissionen oder Karbon-Gase)" Brillouin führt dann weiter aus, wie wichtig es für die LENR-Forschung sei, nun Zugang zu nationalen Laboratorien zu bekommen, um die Forschung intensivieren zu können.  Das Selbstverständnis lautet: "Zukunftstechnologie kann nur amerikanisch sein!"

Brillouin, Industrial Heat, mit Unterstützung der "Meinungs-und Wahrheitskonstrukteure" der PR-Agentur APCO, versuchen also, die Energie-Leadership der USA, die sie bisher aus ihrer Verbindung zu den Öl-Exporteuren wie Saudi-Arabien hatten, zu einer LENR-Technologie-Leadership umzukonstruieren.

Man kann nur hoffen, dass ihnen das nicht gelingt, denn dies würde mit Sicherheit wieder Monopol-Phantasien in sich tragen, für die am Ende die Verbraucher zahlen sollen.

 

Update 18.5.16

Das wird den Anlegern von Woodford Investments gar nicht gefallen. Der englische Finanz-Blog "CityWire Money" trägt eine nicht zu übersehende Überschrift: "Woodford tech holding hit by fraud claim" (Woodford ist mit einem Betrugsvorwurf konfroniert). In dem Artikel werden die Klagegründe von Rossi ausführlich dargelegt. http://citywire.co.uk/money/woodford-tech-holding-hit-by-fraud-claim/a911347

Update 18.5.16

Ein kurzer Mail-Austausch aus dem Rossi-Blog: Frage: Lieber Andrea Rossi, können Sie bestätigen, dass der QuarkX theoretisch eine Energiedichte von einem Megatwatt bei einem Volumen von 100 Litern aufweist? Antwort Rossi: Ja.

Der QuarkX ist ein ungefähr bleistiftgroßes Gerät, welches der Öffentlichkeit bisher aber nicht vorgestellt wurde. Die Serienfertigung ist allerdings in Vorbereitung und soll mit ABB Fertigungsrobotern geschehen. Fertigungsbeginn ist Ende dieses Jahres/Anfang nächsten Jahres. Dieses kleine Gerät soll in riesigen Stückzahlen hergestellt werden, denn es ist das Grundmodul für alle kleinen wie auch großen Anwendungen. Die Regelungselektronik befindet sich außerhalb des Moduls,  wie natürlich auch die anschließenden Gerätschaften, wie z. B. Wärmetauscher. Die Größenordung 1MW/100 l Volumen ist also das reine "Package" der benötigten Menge an QuarkX-Modulen.

 

Update 17.5.16

Ich hatte vor kurzem über die LENR-Forschung in der Ukraine berichtet. Jetzt gibt es ein Statement des ukrainischen Forschers Vladimir Vysotskii. Quelle: http://egooutpeters.blogspot.de/2016_05_01_archive.html

Er sagt seine Meinung zur Internetdebatte im Streit zwischen Industrial Heat und Rossi. Wieder einmal wird ja versucht, dass geistige Eigentum von Rossi anzugreifen, indem man auf verschiedenste Weise versucht, die Integrität von Rossi zu beschädigen. Vysotsky hat dazu eine klare Meinung (Ggf. gekürzt bzw. sinngem. übersetzt): Ich möchte diese Gelegenheit nutzen, meine Meinung über die Schikanen gegenüber Rossi zum Ausdruck zu bringen, so wie es sich z. Zt. in Teilen der Presse und der sozialen Medien abspielt. Ich stimme mit dieser Kritik ausdrücklich nicht überein. Rossi hat mehr für die LENR-Community getan als irgend jemand anders. Sein größtes Verdienst ist, dass er demonstriert, das LENR eine effektive Quelle großer Energie sein kann und das er das mit einer simplen Methode getan hat. Er stemmte sich gegen die Öl- und Gas- Multies und gab einen großen Impuls in Richtung LENR.

Wenn ich ganz weit in der Zeit zurückgehe,  könnte man ihn mit dem Helden Prometheus vergleichen. In meinen Vorlesungen vor Studenten scherze ich manchmal, "das Genie (LENR)  ist aus der Flasche" und es wird sein Leben auch ohne Rossi weiterleben.

Dieser Fortschritt hat durch ihn ein hohes Momentum erhalten und hat viele hoch qualifizierte Wissenschaftler in aller Welt beeinflußt - und dies wäre ohne Rossi nie geschehen. - Natürlich, er ist möglicherweise manchmal ein nicht ganz einfacher Charakter, aber das hat mit seinen wissenschaftlichen Leistungen nichts zu tun. Wir müssen nett zu ihm sein und ihn nicht immer wieder kritisieren. Ohne jeden Zweifel wird er in die Geschichte eingehen.

 

Update 16.5.16        

Mats Lewan ist Autor des Buches "An impossible Invention", also eines Buches über die "unmögliche Erfindung" von Rossi. Er schreibt heute in seinem Blog, dass Rossi letzte Woche in Schweden war.

Unabhängig von einem Treffen mit Professoren der Universität Uppsala hat er mit einer Gruppe, zu der auch Mats Lewan gehörte, einen Trip nach Südschweden unternommen, um sich eine 10.000 Quadratmeter große Fabrikhalle anzusehen, die dort zum Verkauf steht. Am folgenden Tage gab er, assistiert von seinem nordeuropäischen Partner und Lizenznehmer "Hydrofusion"  ein Kaufangebot zwischen 3 und 5 Mill. $ ab. Es geht bei diesem Investment mit großer Sicherheit um die Fertigung des QuarkX, der mit Hilfe von ABB-Fertigungsrobotern in großen Stückzahlen hergestellt werden soll. Die Verhandlungen über den Verkauf der Halle werden nun fortgesetzt.

Quelle: https://animpossibleinvention.com/2016/05/16/rossi-makes-offer-on-swedish-factory-building-plus-more-updates/

 

Update 16.5.16

 

Das ist wirklich eine bemerkenswerte Ankündigung:  Die europäische Physikalische Gesellschaft will auf ihrer 43-ten Konferenz über LENR berichten. Quelle:

https://kuleuvencongres.be/eps2016/scientific-program/satellite_meeting

Vortragende sind "bekannte Namen" aus dem Bereich LENR:

Jean-Paul Biberian, Nuklear-Wissenschaftler und Elektronik-Ingenieur aus Nancy, Frankreich. Er spricht über die Geschichte der Kalten Fusion

Pamela A. Mosier-Boss, ist pensionierte Wissenschaftlerin aus dem Marine-Laboratorium in San Diego. Mosier-Boss und Kollegen haben über den Beweis der Überschuß-Energie in LENR-Versuchen berichtet. Diese Ergebnisse wurden in über 30 anerkannten wissenschaftlichen Publikationen ver öffentlicht.

Vittorio Violante: Der italienische Forscher und Professor erlangte sein Master-Degree an der Universität Neapel im Jahre 1979. Er führte weltweite Forschungen auf dem Gebiet LENR durch und koordiniert die italienischen Forschungen dazu.

Yasuhiro Iwamura: Er erlangte seinen Doktortitel für Nuklear-Engineering an an der Universität von Tokyo im Jahre 1990. Er trat dann in das Forschungszentrum von Mitsubishi ein. Er beschäftigt sich dort seit 1993 mit LENR.

Graham Hubler: Er absolvierte sein Physik-Studium schon im Jahre 1966 an der Rutgers Universität/den Bell-Laboratorien. Hubler hat über 150 wissenschaftliche Publikationen verfaßt, drei Bücher geschrieben und besitzt 12 Patente. Er referiert über Experimente zur Überschuß-Energie.

Peter Hagelstein ist Professor am MIT und Physiker mit Erfahrungen in Atom-Physik, Laser-Physik, Plasma-Physik usw. Er ist eines der "Urgesteine" der LENR-Forschung. Er spricht über einen theoretischen Ansatz zur Überschuß-Energie und andere Anomalien.

Sveinn Olafsson ist Physiker an der Universität Island. Er ist kürzlich durch seine gemeinsamen Forschungsarbeiten mit Leif Holmlid (Univers. Göteborg) in Erscheinung getreten. Er verfügt über weltweite Forschungserfahrung und ist Autor bzw. Co-Autor von über 80 wissenschaftlichen Veröffentlichungen. Sein Thema: "Rydberg Phase of Hydrogen and Low Energy Nuclear Reactions".

Mahadeva Srinivasan ist Nuklear-Physiker am Bhabha Atom-Forschungszentrum in Bombay und beschäftigt sich dort mit Fusionsforschung. Seine Präsentation berichtet von der LENR-Forschung in Indien.

Edmund Storms ist ein weiteres LENR-Urgestein. Er ist pensionierte Wissenschaftler des Los Alamos Natinal Laboratory, wo er nach 34-jähriger Forschungsarbeit ausgeschieden ist. Er ist einer der profiliertesten LERN-Wissenschaftler. Er verfaßte unzählige Veröffentlichungen auf diesem Gebiet und hat, neben anderen, entscheidenen Anteil an der zunehmenden wissenschaftlichen Anerkennung von LENR.

Sollte dieser Kongreß ausreichend viele Teilnehmer finden, wäre dies ein großer Erfolg für die LENR-Aktivitäten in Europa. Und zwar erstmals außerhalb der Forschungsaktivitäten von Firmen wie Airbus. Das heißt, die europäische etablierte Physik würde sich erstmals in größerem, offiziellen Rahmen, des Themas annehmen. Eine mehr als bemerkenswerte Entwicklung.

 

Update 14.5.16

Das Naval Surface Warfare Center ist eine Abteilung des "Naval Sea Systems Command" (NAVSEA), das von der amerikanischen Marine betrieben wird. Das Naval Surface Center ist eine Forschungs- und Entwicklungsabteilung für die Marine. Diese Abteilung hat im September 2015 eine Übersicht über die weltweiten LENR-Aktivitäten herausgegeben:

https://www.lenr-forum.com/forum/index.php/Attachment/386-IEEE-brief-DeChiaro-9-2015-pdf/

Der Bericht könnte auch ein Grund dafür sein, dass der Verteidigungsausschuß des Kongresses nun vom amerikanischen Verteidigungsminister einen Bericht zu LENR verlangt. Es gibt ja immer noch zahlreiche Versuche, LENR in Zweifel zu ziehen oder die Ehrlichkeit von Rossi anzuzweifeln: Um es einmal klar zu sagen: Weder das kanadische Militär (ich hatte früher berichtet) und schon gar nicht die amerikanische Navy gibt eine Präsentation heraus, die falsche Angaben enthält. 

Hier zeige ich nun einige wichtige Auszüge:

In der ersten Grafik wird gezeigt, wie in einem Versuch die thermische Energieausbeute (rote Linie) den elektrischen Input (schwarze Linie) bei weitem übersteigt.

Die

In der zweiten Grafik werden die Gerätschaften von Andrea Rossi vorgestellt, dabei wird erwähnt, dass der Hot Cat in Lugano mit einem Gramm "Ladung" 32 Tage ununterbrochen in Betrieb war und 1,5 MW-Stunden thermische Energie erzeugt hat.

In der dritten Grafik wird die 1-MW-Anlage angesprochen. Wenn auch eine frühere Version erwähnt wird, dann ist das mit größter Wahrscheinlichkeit diejenige, die schon vor Jahren an die Navy geliefert wurde. Der Bericht erwähnt außerdem, dass die Anlage üblicherweise einen COP zwischen 20 und 80 erreicht. D.h. sie erzeugt zwischen 20 und 80-mal soviel Energie, wie ihr zugeführt wird.

Dann findet auch die Replikation von Parkhomov Erwähnung. Dort wird auch gesagt, dass diese Replikation allein auf der Basis von Daten des Lugano-Reports erfolgte. Der Energieüberschuß betrug das zwei- bis dreifache der zugeführten Energie. (Ein Ergebnis, von dem die staatlichen Milliarden-verschlingenden Forschungseinrichtungen wie ITER oder Wendelstein nur träumen können .) Parkhomov machte diesen Versuch überigens in einem Raum, der offensichtlich auch ein  Wohnraum  war.

Zuletzt zeige ich noch die letzte Folie der Präsentation, eine Zusammenfassung.

Sie besagt, dass LENR anscheinend "real" ist, dass sich "so etwas" wie eine nukleare Reaktion abspiele. Viele Labore beobachten Überschuß-Energie. Die befaßten wichtigen Labore bestätigen übereinstimmend eine 100%-ige Reproduzierbarkeit. - In den letzten fünf Jahren wurden  10 LENR-Patente erteilt, 5 davon in den USA. Es gibt vielfache Vorbereitungen für den Markteintritt der Geräte.

 

Update 14.5.16

Während immer noch an einer theoretischen Erklärung für den sog. "Rossi-Effekt" geforscht wird, gibt es eine neue Nachricht vom größten Teilchenbeschleuniger der Welt, dem Large Hadron Collider (LHC) in Genf. Quelle u. a. : http://www.golem.de/news/teilchenphysik-haben-lhc-forscher-ein-neues-elementarteilchen-entdeckt-1603-119648.html

"Die neue Entdeckung der LHC-Forscher könnte nicht einfach nur eine Bestätigung einer existierenden Theorie sein, sondern "eine Tür zu einer unbekannten und unerforschten Welt öffnen", sagte Teilchenphysiker Gian Giudice dem britischen Wissenschaftsmagazin New Scientist."

Rossi hat begeistert auch diese Nachricht reagiert, zeigt sie doch wieder einmal, dass man eben "lange nicht alles weiß". Vielleicht hilft sie ihm auch bei seiner Forschungsarbeit mit Prof. Norman Cook über eine Erklärung des Rossi-Effekts.

Upate 14.5.16

Ich wiederhole hier mein Update vom 24. Jan. 2015 (als Auszug). Hier ist nämlich zum einen ersichtlich, wieso die Schweden eine so entscheidende Rolle beim Rossi-Reaktor spielen (und wohl weiterhin spielen werden) und das das amerikanische Militär schon lange mit dem E-Cat arbeitet. Rossi hatte nämlich schon vor vielen Jahren eine komplette 1-MW-Anlage an das amerikanische Militär verkauft. Lesen Sie hier meinen Text:

Auszug aus dem Update vom 24. 1.15: "Vor genau einem Jahr starb Prof. Sven Kullander. Er studierte zunächst  am Königlichen Institut für Technologie in Stockholm wo er 1961 das Diplom in Elektro-Ingenieurwissenschaften erlangte.  1971 promovierte er  mit einer Dissertation „on particle scattering on nuclei at high energy“. Beginn der 60ger Jahre begann er ein „doctoral studie“ als Forschungsanssistent im “The Fermi Institute for Nuclear Studies“ an der Universität von Chicago. Er setzte seine Studien dann am Gustav Werner Institut in Upsala fort wie auch am CERN, wo er am Syncroton in der Abteilung für Experimentale Physik forschte. 1979  wurde er zum Professor für Hoch-Energie-Physik an der Universität Upsala ernannt. Er war ein engagierter und hoch angesehener Wissenchaftler und er war auch Dekan der mathematischen Fakultät. Daneben hatte er zahlreiche Ehrenämter und Auszeichungen. Er engagierte sich energisch für den von Andrea Rossi erfundenen E-Cat.

Ein gewisser Hampus Ericsson traf Kullander durch Zufall in einem Zug und sprach mit ihm über den E-Cat. Er hatte zuvor eine Vorlesung von ihm gehört. Ericsson fragte ihn, warum er denn keine Angst gehabt habe, sich dem umstrittenen E-Cat zu widmen. Er sagte, er stehe kurz vor seiner Pensionierung und müsse sich um seine Karriere nicht mehr sorgen. Er wußte überhaupt nichts von der riesigen Internet-Debatte um den E-Cat, weil er immer nur persönlich mit Rossi gesprochen oder mit ihm telefoniert hatte.  Er erzählte dabei auch ganz freimütig, das die erste 1-MW-Anlage an „The Naval Research lab“ in den USA geliefert wurde. Auf die Frage, ob er den Forschungen von Rossi traue, antwortete er mit einem klaren „Ja“.  „Es gibt immer noch die Möglichkeit, das Rossi der beste Magier der Welt ist und jedermann betrügt. Aber wir haben das Labor von vorne bis hinten untersucht und kein Anzeichen für Betrug gefunden.“ (Diese Untersuchungen waren lange vor dem sog. Lugano-Report, der die Funktion des E-Cat bestätigt hat.)

Hier ist der komplette Bericht von H. Ericsson im Original auf Englisch:

 

http://www.e-catworld.com/2012/11/07/sven-kullander-on-the-e-cat/

 

 

Update 13.5.16

Am 11.12.15 hatte ich darüber berichtet, dass die nächste internationale LENR-Konferenz in Japan stattfinden wird. Schon bei der vorigen Konferenz in Padua (der ICCF-19) gab es eine "Nebenkonferenz" in Sotchi. Bei der ICCF 20 gibt es nun  auch eine Nebenkonferenz, diesmal in China. Hier eine Kopie der Einladung:

Die Originaleinladung gibt es unter diesem Link: http://ssiccf-20.xmu.edu.cn/index.asp

 

 

Update 13.5.16

 

   http://www.ciam.ru/press-center/news/ciam-participated-in-the-v-international-conference-space-propulsion/?sphrase_id=455

Ich gebe es freimütig zu, ich habe oben ein Logo kopiert (aus russischer Quelle) , von dem ich nicht genau weiß, was es bedeutet. Hier ist von CIAM die Rede und ich kann die Abkürzung nicht zuverlässig zuordnen. Der dazugehörige Text (wie immer teilweise sinngemäß übersetzt, auch gekürzt) hat es allerdings in sich: CIAM hat an der fünften internationalen Konferenz "Space Propulsion"  Anfang Mai in Rom teilgenommen. Der CIAM-Wisssenschaftler sprach auf der Veranstaltung über eine Theorie zu LENR und ihre Anwendung für den Antrieb in der Raumfahrt. LENR hat eine 4000-fach höhere Energiedichte als mit chemischen Reaktionen erreichbar ist. Auf der Konferenz waren mehr als 400 Repräsentanten der weltweit führenden Forschungsinstitute und Industrieunternehmen anwesend.  Dazu gehörten die NASA, DLR, ASI, EADS Astrium, SAFRAN, MOOG, AMPAG ISP, ALTA Space, ECAPS, Nanospace usw.

Auch diese Meldung immer noch vor dem Hintergrund, dass die deutsche Politik LENR nicht zur Kenntnis nimmt.

 

Update 13.5.16

Ein wichtiger Eintrag aus dem "Rossi-Blog":

F: Lieber Andrea, kannst Du ein bißchen mehr erklären, was die Forschungs- und Entwicklungsarbeiten für den QuarkX beinhalten. Werden diese Arbeiten vor dem wichtigen Test im Juni beendet sein?

A: Was ich, mit den üblichen Einschränkungen, sagen kann: Wir überprüfen den stabilen Lauf des QuarkX, die Sicherheit, die Start/Stop-Eigenschaften, die Effizienz und die Stabiltät dieser Erffizienz. - Ja, ich denke das wir bis Ende Juni damit fertig sein können.

 

Update 13.5.16

Ich hatte mehrfach über Prof. Leif Holmlid berichtet. Er hatte es geschafft, sogar vor der amerikanischen physikalischen Gesellschaft zu seiner LENR-Erfindung vortragen zu dürfen. Er hat ein sehr komplexes Gerät zur direkten Erzeugung elektrischer Energie mittels LENR erfunden und zum Patent angemeldet. Vor allen Dingen ist er einer der wenigen Wissenschaftler, die in der Lage sind, eine theoretische Erklärung für den Vorgang anzubieten. (Diese ist allerdings so kompliziert, dass ich sie nicht einmal im Ansatz nachvollziehen kann)

Nun wird es interessant: Am 23.3.15 hatte ich darüber berichtet, dass Airbus ein LENR-Patent angemeldet hat. Diese Anmeldung kam von Airbus-Defense in München. Als Mit-Erfinder hatte die Patentanmeldung Bernhard Kotzias unterzeichnet. Dieser B. Kotzias arbeitet jetzt für Astrium, dass europäische Zentrum für Raumfahrt in Bremen. B. Kotzias hat gemeinsam mit Prof. Leif Holmlid eine wissenschaftliche Veröffentlichung getätigt, mit dem Titel: “Phase transition temperatures of 405-725 K in superfluid ultra-dense hydrogen clusters on metal surfaces”. Die Tatsache dieser gemeinsamen Veröffentlichung deutet auf eine Zusammenarbeit zwischen Airbus und der Universität Göteborg hin. Quelle: http://gbgoble.kinja.com/airbus-addendum-9-may-2016-lenr-nrnflight-1775665587

Wie schön - während es also für die deutsche Politik LENR weiterhin "nicht gibt", schreiten die wichtigen Firmen voran.

 

Update 12.5.16

Ich hatte schon vor längerer Zeit (Update vom 1.11.15) berichtet, dass auch die Ukraine sich darum bemüht, eigene LENR-Forschung zum Erfolg zu führen. Damit erhofft man sich mehr Unabhängigkeit von den Energie-Lieferungen aus Rußland. Umso erstaunlicher ist, dass die wissenschaftliche Zusammenarbeit mit Rußland dennoch funktioniert, zumindest nicht behindert wird, denn ganz offensichtlich hat Alexander Parkhomov die ukrainischen Forscher beraten.  Der ukrainische Forscher Andrew Khrishchanovich hat eine ganz eigene Methode entwickelt, Überschuß-Energie in einem "Ecat-ähnlichen" Reaktor zu entwickeln. Der wesentliche Unterschied zu Rossi und auch Parkhomov ist, dass er anstatt Nickel-Puder Titanium-Puder verwendet. (Eine russische Forschergruppe experimentiert ja mit weitaus mehr Materialien, sh. auch Update vom 5.12.15)

Khrishchanivich hat ein Video ins Netz gestellt, in welchem er zeigt, wie sich bei der Veränderung des Drucks der Wasserstoff-Zuführung die Temperatur im Reaktor ändert. Er erzielt dabei offensichtlich Überschuß-Energie. Er kommentiert den Versuch auf russisch, aber es gibt (spärliche) englische Untertitel. Quelle: http://www.e-catworld.com/2016/05/08/a-method-of-producing-excessive-heat-output-cyclic-outbreaks-in-titanium-powder-video-by-andrew-khrishchanovich/

 

 

 

 

 

Update 11.5.16

Zurück aus Shanghai kann ich gleich mit einer sehr wichtigen Meldung aufwarten. Es ist so etwas wie ein "öffentlicher Ritterschlag" der kalten Fusion und widerlegt alle, die glauben LENR ignorieren, leugnen und verunglimpfen zu können. Das reicht von der sog. "etablierten Wissenschaft" (ich nenne sie nicht "etabliert" sondern "ruhend") bis hin zur Politik und den Mainstream-Medien, die sich nicht aus ihren Sesseln erheben.

Hier der Text (eine Übersetzung aus http://www.e-catworld.com/2016/05/11/us-secretary-of-defense-directed-to-provide-a-briefing-on-lenr-to-the-us-house-armed-services-committee/

(Ich übersetze wie immer teilw. sinngemäß, gelegentlich gekürzt)

Es handelt sich um eine Aufforderung eines amerikanischen Verteidigungsausschusses (Committee on Armed Services)   an den Verteidigungsminister, eine zusammenfassende Information über LENR-Aktivitäten zu verfassen. Auf der Seite E-Cat World ist der Text  dieser Aufforderung bereits komprimiert - es gibt dort aber einen Link, unter welchem man den gesamten Bericht im Original einsehen kann.

Hier nun der Text aus E-Cat-World: "Das Kommitee nimmt zur Kenntnis, dass es kürzlich positive Entwicklungen in der Entwicklung Niedrig-energetischer nuklearer Reaktionen (LENR) gegeben hat, mit welcher ultra-saubere, niedrigpreisige Energie produziert werden kann. Diese Neuerung hat starke Auswirkungen auf die nationale Sicherheit. Zum Beispiel sagt die DIA (Defense Intelligence Agency), wenn LENR funktioniert, wird es eine Technologie "die alles auf den Kopf stellt" und alles revolutioniert, was mit Produktion und Speicherung von Energie zu tun hat. Das Kommitee ist auch darüber informiert, das die DARPA (Defense Advanced Research Projects Agency) Erkenntnisse darüber hat, dass andere Länder, einschließlich China und Indien mit ihren LENR-Programmen vorankommen und das Japan einen eigenen Investment-Fond gegründet hat, um diese Technologie voranzutreiben. Die DIA hat außerdem ermittelt, dass Japan und Italien auf diesem Gebiet führend sind und das Russland, China, Israel und Indien nun erhebliche Mittel in diese Technologie investieren.

Um die Auswirkungen dieser Entwicklungen  auf die nationale Sicherheit besser zu verstehen, bittet das Kommitee den Verteidigungsminister, eine Zusammenfassung der letzten Entwicklungen auf diesem Gebiet  bis zum 22. September dieses Jahres zu erstellen. Dieser zusammenfassende Bericht sollte auch die laufenden Entwicklungen in den USA zu diesem Thema darstellen und auch bewerten, wie sich diese eigenen Entwicklungen im Vergleich zu anderen, internationalen Entwicklungen darstellen."

Frank Acland von E-Cat World schreibt weiter: "So findet hier LENR eine offizielle Erwähnung und das Kommitee (Anm. wahrscheinlich so etwas wie ein Verteidungsausschuß)  weist den Verteidigungsminister direkt an, ihm über den aktuellen Status von LENR in den USA zu berichten. Es wird sehr interessant sein, diesen Bericht zu lesen. Er wird sicher die Arbeit von Andrea Rossi beinhalten und es ist möglich, wenn in dieser Zeit der Prüfungsbericht des Ein-Jahres-Test veröffentlicht wurde, dass dieser dann erwähnt wird, ebenso wie die bis dahin wahrscheinlich stattgefundene Demonstration des E-Cat X Quark. Ebenso wird wahrscheinlich die große Zahl von Replikationen Erwähnung finden.

Indem  das US-Verteidigungsministerium und auch der Ausschuß über LENR diskutiert wird die Sache interessant. Dies ist auch mit Blick auf die kommenden Wahlen zu sehen."

Hier wird im wesentlichen der sicherheitspolitische Aspekt von LENR beleuchtet. Beim US-Energieministerium, das ja ganz allgemein für LENR zuständig wäre, ist das ganz anders. Man ist aktiv desinteressiert. Die entscheidenden Gremien sind mit Mitgliedern der Öl- Gas und sonstigen koventionellen Energieerzeuger besetzt. Das war schon vor vielen Jahren bei der Einführung der Kernenergie so: Treibende Kraft war das Militär, dass eine Energiequelle für seine großen Flugzeugträger und U-Boote wollte. Die zivile Nutzung der Kernengie kam später und konnte nur über persönliche Beziehungen von Abgeordneten ins Spiel gebracht werden.

Hier noch ein Bild aus einem anderen Blog - es zeigt nukleare Partikel in  einer kalten Fusion. Quelle ist die US-Marine.

 

 

Update 5.5.16

1. Auf eine Leserfrage hin hält Rossi es für möglich, dass der Ecat-X-Quark zum Nachladen von Elektro-Autobatterien genutzt werden kann. Das würde Sinn machen, denn die E-Cats liefern ja (nach meinem bisherigen Kenntnisstand) keinen gleichmäßigen bzw. regelbaren Strom. Es ist ja auch bekannt, dass immer eine Stromquelle angeschlossen sein muß, um den Prozeß im E-Cat ggf. neu in Gang zu setzen. Ein Stromspeicher, wie er heute für Elektroautos üblich ist, wäre dazu (quasi als Puffer) sicher sehr geeignet. Die elektrische Reichweite für E-Autos wäre bei dieser Konfiguration dann "unendlich".

2. Möglicherweise wurde der Ecat-X-Quark 1956 schon einmal erfunden und auch zum Patent angemeldet. Quelle: http://www.e-catworld.com/2016/05/03/e-cat-quark-x-lenr-in-1956-alan-smith/

Heute läuft diese Anmeldung unter "Kuriositäten".  Damals gab es ja kein Internet und es gab für die "Rohstoffliebhaber" schier unendliche Mögichkeiten, derartige Erfindungen einfach verschwinden zu lassen und den Erfinder notfalls gleich mit. Ich will nicht behaupten, dass hinter der damaligen Erfindung ein fertiges, funktionierendes Gerät stand. Aber es wäre sicher ein Ansatz gewesen, die Idee konsequent weiter zu verfolgen.  Aber, wie gesagt, eine unendliche Energiequelle war und ist nicht unbedingt gewollt, weil sie sich nicht verknappen und damit verteuern läßt. Natürlich, die sog. "Erneuerbaren" sind auf dem richtigen Wege, aber weit, weit entfernt, einen Welt-Energiebedarf umfassend abzudecken. Zudem sind sie noch zu teuer und vor allen Dingen hat die Windenergie einen katastrophalen "Landschaftsverbrauch".

Update 4.5.16

Ein schöner Eintrag aus dem Rossi-Blog heute:

"Lieber Mr. Rossi, wie Sie vielleicht wissen, gibt es "Tonnen" von Analysen im Internet, wo versucht wird, den Nebel über dem Streit mit Industrial Heat zu lichten.

Es schält sich immer mehr heraus, dass es keine kommerziellen oder technischen Gründe gibt, Sie nicht zu bezahlen. Denn 100 Mill. $ sind "Hühnersch....e" gegenüber den Erträgen, die man in Zukunft mit Ihrer Technik erwirtschaften kann. - Aber das Energiegeschäft ist mehr Politik, als man gemeinhin vermutet. Hier versuchen Leute Zeit zu gewinnen."

 

 

Update 3.5.16

...mit etwas Verspätung, aus einem Hotel in Shanghai (aber nächste Woche geht´s wieder in das beschauliche Ostfriesland). Mit dem Notebook ist es etwas beschwerlich und Google wollten die Chinesen nicht so recht. Mit Bing hat es dann funktioniert. Ich hatte kürzlich geschreiben, dass mir vor einigen Jahren die vielen Elektro-Motorroller aufgefallen sind - jetzt sind es Schwärme! Von rund zwanzig Motorrollern hat noch einer einen Verbrennungsmotor und das ist dann auch der einzige, den man hört. Nummernschilder an den Rollern oder Helme auf dem Kopf der Fahrer - Fehlanzeige! Wie bereits erzählt - die Roller gibt es für rund 270 $ und sie haben rund 100 km Reichweite. -Wir sind doch angeblich so grün - was läuft da bei uns schief? Hier ein Stillleben von Elektrorollern in Shanghei (man sieht, sie sind nicht mehr neu!)

 

 

 

 

 

Zurück zu LENR. Nur einmal zur Erinnerung. Vom 24. Feb. bis zum 29. März  lief der Test des E-Cat in Lugano. Dabei wurde nicht nur der Energie-Output gemessen, sondern es wurde auch die sog. "Asche" analysiert. Die Analyse dieser Asche durch die Universität Uppsala erbrachte folgendes Ergebnis:

 

 

 

Es zeigt sich also, dass ein "isotopic shift" stattgefunden hat. Es gab also zweiffellos eine Kernreaktion. Quelle:http://www.lookingforheat.com/isotopic-shifts-parkhomov-reactor/

 

Bei all´dem Getue um den Patentstreit zwischen Rossi und Industrial Heat könnte dies leicht in Vergessenheit geraten: Aber - die Erfindung ist gemacht - ob sie nun theoretisch erkärbar ist oder nicht!

Wer Näheres zum Stand der Industrialisierung des E-Cat erfahren will oder auch über den Patentstreit - informiert sich am besten in meinem Rossi-Blog. Ich übersetze zwar nicht alles, aber doch das Wichtigste. 

 

 

Update 29.4.16

Spinnen wir den  Gedanken einmal weiter.....Würde die Leonardo-Corporation mit einem starken Partner, z. B. ABB oder Siemens oder wem auch immer, eine Massenproduktion des EcatX oder EcatXQuark aufbauen, dann wäre dieses Produkt der 1-MW-Anlage aus der Produktion von Industrial Heat wahrscheinlich weit überlegen. -

Rossi hatte bisher den Grundsatz, nicht mit sehr großen Unternehmen Partnerschaften einzugehen, aus Angst, von ihnen schließlich erdrückt zu werden. Dass diese Gefahr auch bei vermeintlich "kleineren" Partnern besteht, hat er soeben schmerzlich erfahren müssen. Deshalb glaube ich, dass Rossi diesen Grundsatz aufgibt. Dafür gibt es zwei Gründe: Mit einem europäischen industriellen Partner tut er das in einer Geschäftskultur, die in ihrer Vorgehensweise nicht so "unterirdisch" rüde ist, wie sich das jetzt gerade in den USA abzeichnet. Zum anderen kann Rossi nun gegenüber der Konkurrenz völlig anders agieren und auch Industrial Heat zeigen "wo der Hammer hängt."

Nach heutigen Maßstäben, unter einer "normalen" Wettbewerbssituation, würde man sagen: "Da braucht ihr erst gar nicht auf den Markt zu kommen!" Der Ecat-X ist kompakter, produziert auch noch auf direktem Wege Strom usw. usw. Aber wir sind hier in keiner normalen Wettbewerbssituation: Alles was mit einem COP 2, 3, 10 oder 50 auf den Markt kommt, wird vom Markt auch absorbiert, ob es nun Ecat, Brillouin-Boiler oder wie auch immer heißt. Der Bedarf ist einfach so riesig, dass alles abgenommen wird. Eine einzelne Firma kann diesen Bedarf gar nicht abdecken. Das mag in zehn Jahren ganz anders aussehen, aber zu Anfang wäre das so. - Voraussetzung ist natürlich, wie immer, dass die Geräte halten, was sie versprechen.

 

Update 28.4.16

Rossi teilt heute auf eine entsprechende Frage noch mit, dass der Test nur einige Tage dauern wird. Falls er erfolgreich verläuft, beteiligt sich der Kunde möglicherweise auch an Produktion und Vertrieb des E-CatX. -Ich erlaube mir mal eine "wilde Spekulation": Der Kunde könnte ABB sein. Wenn ABB den Auftrag für die Lieferung von Fertigungsrobotern erhalten hat, hat man sich dort zwangsläufig auch mit dem Produkt "E-Cat" beschäftigt. Es ist praktisch undenkbar, dass diese Beschäftigung mit dem Produkt ohne "Widerhall" bis in die "oberen Etagen" geblieben ist. Sowohl von der technologischen als auch von der Vertriebsseite her wäre ABB ein idealer Partner.

 

Update 28.4.16

Rossi hatte berichtet, dass es im Juni einen wichtigen Test mit einem Kunden gebe. Auf Frage eines Lesers stellt sich heraus, dass dies ein neuer Kunde ist und nicht der, welcher bereits drei Anlagen bestellt hat. Der Leser fragt weiter, ob dieser Test (in Europa) dann öffentlich sei. Antwort: "Der Test im Juni wird nicht öffentlich sein. Aber wenn er positiv ausgeht, wird sich die Industrialisierung exponentiell beschleunigen."

 

Update 27.4.16

Rossi beginnt noch dieses Jahr mit der Auslieferung weiterer 1-MW-Anlagen an Kunden. Diese Anlagen sind quasi noch handgefertigt. Wann die Großserien-Fertigung beginnt, ist noch nicht klar. Die Fertigungsroboter von ABB sind seit geraumer Zeit geordert.

 

Update 26.4.16

Zum Sinn öffentlicher Demonstrationen: Die letzte öffentliche LENR-Demonstration war die von Brilliant-Light Power. Der Saal war gefüllt mit möglichen Investoren. Was man sehen konnte, waren reichlich Lichtblitze auf Bildschirmen und die begeisterten Kommentare des Vortragenden. Was würde man bei einer Demonstration des E-Cat sehen: Irgendeine glühende Röhre, bei der mehr Fragen als Antworten übrigblieben. Ließe man den Versuchsaufbau und die Anlage replizieren, um den endgültigen Beweis anzutreten, käme man um die Bekanntgabe der Rezeptur des Wavers nicht herum. Und das war´s dann, mit dem geistigen Eigentum! Deshalb kann es nur ein Ziel geben - und das ist auch das von Rossi - so schnell wie möglich funktionierende Anlagen bei Kunden zu errichten! Die können dann auch gerne versuchen, den Wafer zu analysieren - den Herstellungsprozeß kennen sie damit noch lange nicht.

 

Update 26.4.16

Nach Auswertung verschiedenster Quellen komme ich zu einem Zwischenergebnis zur Angelegenheit Rossi/Industrial Heat. Es werden erhebliche Anstrengungen unternommen, die Person Rossi und seine Erfindungen zu diskreditieren. - In meinem Update vom 10.12.15 zitierte ich einen Zeitungsartikel. Dort schrieb man: "Wenn nicht ein Republikaner die nächste Präsidenten-Wahl 2017 gewinnt, wird die siebenjährige Debatte , ob nun eine Keystone-Pipeline gebaut werden soll oder nicht, vermutlich beendet sein. Vorbei sein werden die endlosen Debatten und Zeitungsanzeigen, welche die Gefahren beschreiben, die mit einem Bauen/Nichtbauen dieser Pipeline verbunden sind. Eine andere Energie/Klimadebatte steht schon in den Startlöchern und läßt die Keystone-Debatte wie einen "Fliegenschiß" in den Geschichtsbüchern erscheinen. Ich spreche über die kommende Debatte über LENR."-

Genau dies hat jetzt begonnen. Bisher nicht als Debatte, sondern als einseitige Kampagne gegen Andrea Rossi. Ein offizielles Statement von Industrial Heat, also eine Klageerwiederung, steht noch aus, insofern kann ich mich darauf auch nicht beziehen. Ein Eindruck bleibt jedoch: Wieso bezahlt man Millionen für eine Erfindung, die angeblich nicht funktioniert und wieso geht man in China  massiv in Produktionsvorbereitungen,  wiederum mit einer Technik, die angeblich nicht funktioniert. Wieso kündigt man nicht einfach die Lizenzvereinbarung mit Rossi, warum verlangt man die bereits gezahlten Millionen nicht zurück? 

Mir scheint, Torkel Nyberg von Sifferkoll liegt mit seiner Analyse (Update vom 20.4.16) goldrichtig. Im Endeffekt möchte Industrial Heat "alles für sich" und den gesamten Markt kontrollieren, und zwar weltweit. Mit der verweigerten Zahlung von 89 Mio. $, in Erfüllung der Vereinbarung mit Rossi, dachte man wohl, ihm würde nun das Geld fehlen, eine eigene Produktion in seinem Lizenzgbiet aufzubauen. Das war wohl eine Fehleinschätzung. Man wird nun wohl versuchen, den Prozeß mit Rossi über Jahre "am kochen'" zu halten und ihn gleichzeitig mit Hilfe der Agentur APKO und der Kanzlei Jones Day massiv bedrängen. Gleichzeitig wird man versuchen, politischen Einfluß auszuspielen und Desinformationen zu streuen.

Sollte dies auch nur teilweise gelingen, wäre dies wieder einmal ein Beispiel dafür, wie Geld und Macht mißbraucht wird, um egoistische Ziele zu erreichen. Zum Schaden für die Allgemeinheit, zum Schaden für die Umwelt. - Wie gesagt, die Klageerwiederung von Industrial Heat gibt es noch nicht, insofern ist meine Einschätzung zwangsläufig einseitig. Mehr und mehr Quellen deuten jedoch darauf hin, dass die Angelegenheit genau so läuft, wie ich sie beschrieben habe.  (Weitere Informationen gibt es im Rossi-Blog)

Fast überflüssig zu erwähnen, dass es bei dem Streit mit Rossi schon lange nicht mehr ums das Gelingen oder Nichtgelingen von LENR geht. Die Bemühungen der verschiedenen Forschergruppen sind viel zu weit gediehen, als dass sich LENR noch ausbremsen ließe. Das will man ja eigentlich auch gar nicht: Man will das Geschäft alleine machen und es kontrolliert, langsam einführen - bis die klebrigen Öl-, Gas- und Kohleinvestments unter die Leute gebracht sind. Dann  wird man die Märkte mit konkurrenzlos billigen E-Cats aus chinesischer Produktion fluten und hoffen, dass sich bald niemand mehr an den eigentlichen Erfinder, Dr. Andrea Rossi, erinnert.

Die Politik schläft derweil weiter sanft und tief um sich erst dann, als Reparaturbetrieb, zu beteiligen, wenn es um den sozialverträglichen Abbau von Arbeitsplätzen geht.

 

Update 24.4.16

Ich bin bis zum 10.5. auf Reisen. Versuche aber trotzdem am Ball zu bleiben.

Neuigkeiten:

1. Die Webseite der Agentur Sifferkoll ist gehackt worden. Der Betreiber, Torkel Nyberg, hat den Angriff säuberlich auf

http://www.sifferkoll.se/sifferkoll/

dokumentiert.

2. Rossi teilt auf Anfrage mit, dass es im Juni einen extrem wichtigen Test der Anlage gibt, der mehrere Tage dauert. Es geht dabei sowohl um Zertifizierungen als auch um den Verkauf von Anlagen.

 

Update 23.4.16

Die folgende Webseite berichtet über kontinuierlich steigendes Interesse an LENR:

http://www.infinite-energy.com/images/pdfs/NagelIE126.pdf

Die Grafik zeigt die Anzahl der Downloads pro Monat von der webseite lenr.org von 2003 bis 2015. Die horizontale gepunktete Linie zeigt einen Download pro Minute über einen Zeitraum von 30 Tagen. Der Durchschnitt für die vergangenen sechs Jahre ist 28000 Downloads pro Monat (mehr als 30 pro Stunde).

 

 

Update 21.4.16

Rossi wiederholt noch einmal Details zum 1-Jahres-Report:

1. Der Report wurde von einem Gutachter geschrieben, der von beiden Parteien, Industrial Heat und der Leonardo-Corporation akzeptiert und bezahlt wurde.

2. Der Gutachter ist ein Nuklear-Ingenieur (Doktortitel der Universität Bologna, 110/110, summa cum laude)

3.Der Gutachter hat Erfahrung mit Nuklearanlagen und deren Zertifizierung und Validierung; er arbeitete mit dem Büro Veritas und CGS.

4. Der Report ist eine Synopse von 12 600 000 Daten: Um eine Vorstellung zu bekommen, was das heißt: Würden diese Seiten gedruckt, bräuchte man 66 000 Seiten. Das alles wurde in einem Report von 26 Seiten zusammengefaßt. - Ich hoffe, mein Anwalt gibt so bald wie möglich grünes Licht. (Anm. ihn zu veröffentlichen)

 

Update 20.4.16

 

Sifferkoll®

 

Hier ist noch ein interessanter Beitrag aus Sifferkoll (schwedische Agentur) (teilw. sinngem. übersetzt)

LENR und ECAT-SAGA: Darden (Industrial Heat) muß wirklich, wirklich versuchen, Rossi an der kurzen Leine zu halten. http://www.sifferkoll.se/sifferkoll/lenr-cat-saga-darden-must-really-really-want-to-keep-rossi-in-the-license-agreement-leaches/

So mobilisiert Darden eine ernsthafte Verteidigung gegen Rossi´s "One-man-band". Wow! Sie engagierten die Nummer 1 der Krisen-Kontroll PR Agentur Apco Worldwide, spezialisiert auf das Kreieren künstlicher Meinungen und die Manipulation der öffentlichen Meinung. Hier repräsentiert durch Brian McLaughlin, einen Direktor und Lobbyisten in ihrem Büro in Washington DC. Und Jones Day, die größte Ansammlung von Anwälten unter den Dächern der USA.

Wie ich schon sagte, es geht nicht nur ums Geld, sondern auch im die Freiheit und Kontrolle. Es wäre so einfach, wenn man Rossi nachsagen könnte, dass der 1MW-Reaktor nicht die versprochene Leistung erbringen würde. Dann hätten sie einfach nur einen Verlust von 11.5 Mio. $ (Anm. bereits gezahlt), so wie andere bei anderer Gelegenheit auch schon Verluste hatten. Dasselbe gilt für Woodford. 50 Mio. $ sind eine Menge Geld, aber es gibt Schlimmeres.

Man braucht einfach nicht diese riesige Kollektion kluger Köpfe, um ganz simpel einen Betrug zu beweisen. Das macht keinen Sinn.

Wir können sicher sein, wenn alle diese Leute zur Verteidigung aufgeboten werden, dann haben sie eine viel größere Agenda (d. h. nicht den Beweis eines Betruges).

Der COP (Koeffizient der Produktivität)  des Reaktors ist ganz sicher 50, so wie es der Prüfungsbericht sagt und Rossi es in seiner Klage anführt. Im Umkehrschluß (Anm. entsprechend dem Vertrag) würde das  bedeuten, dass Industrial Heat eine große Summe (Anm. 89 Mio.$) zahlen müßte.

Sie entschlossen sich nicht zu zahlen, denn sie würden damit auch Rossi selbst anerkennen. Sein Ansehen und seine Zuverlässigkeit würden in die Höhe schnellen. Das können sie nicht gebrauchen. Sie wußten dies von Beginn an und planten dies während des gesamten Tests, indem sie ihn solange wie möglich verzögerten. Es würde sie natürlich auch 89 Mio. $ kosten, aber das ist der kleinere Grund.

Bevor Rossi sie verklagte, war ihr Plan, die Angelegenheit zu verzögern, Rossi zu diskreditieren, während man sein geistiges Eigentum "extrahierte", während die Vereinbarung weiterhin gültig war. Dies alles hatte nichts mit dem 1MW-Test zu tun. Der Test war für Industrial Heat nicht wichtig. Es gab bereits den Vertrag mit Rossi, sie hatten ihn damit an der kurzen Leine.

Sie hatten offensichtlich vor, den Vertrieb an Dritte durchzuführen, auch wenn das den Bruch der Vereinbarung bedeuten würde.(Deshalb brauchen Sie die Anwälte.)

Und offensichtlich planten sie, Teile des geistigen Eigentums von Rossi in ihrem eigenen Namen patentieren zu lassen, sogar außerhalb ihres Lizenzgebietes. Dies ist offensichtlich der Versuch, die Leonardo Corporation als Ganzes zu unterminieren, und zwar in allen Teilen der Welt.

Wie ich gesagt habe. Dies alles weist darauf hin, dass Industrial Heat weiß: Rossi hat was "Ganz Großes".

Es werden nun Gerüchte gestreut, der COP sei eigentlich nur "1" und es werden Attacken auf den Gutachter geführt. Darden reist durch die Welt, um Unsicherheit und Angst zu verbreiten...aber es gibt darüber nichts "Geschriebenes" von ihm.  Er redet, redet, redet. "....es kann nicht substantiiert werden..." Reine Schadensbegrenzung. Pure Diskreditierung. Nichts anderes.

Und nun kommen Mr. Apco und Mr. Jones....Weltmeister des Redens. Hmmm.

Warum, warum tun sie dies alles?

Weil sie Rossi wirklich, wirklich an der kurzen Leine haben wollen. Ihn in einen Container eingeschlossen zu haben (während des 1-Jahres-Tests) war perfekt. Es ist auch ganz in Ordnung, ihn nicht so viel liefern zu lassen, weil sie absolut keine Eile haben dasselbe zu tun. Das haben sie mehrfach gesagt ("die Wissenschaft hat Vorrang vor der Industrialisierung"). Sie möchten die Angelegenheit komplett  kontrollieren, bevor sie damit herauskommen.

Und sie möchten eigentlich einen geringeren Wirkungsgrad, so um COP 3 oder 6, der bringt nicht gleich so erhebliche Umwälzungen. In diesem Sinne ist ein COP 50 eine schlechte Nachricht. Es sind schlechte Neuigkeiten für die Clintons und ihre Klimaskeptiker. Es ist auch eine schlechte Nachricht für Goldmann Sachs und die Öl-Industrie. Es ist auch eine schlechte Nachricht  für alle, die mit dem Status quo des langsamen Wandels zufrieden sind. Ich meine: COP 50 hat einen Einfluß auf die gesamte Geldpolitik.

Mit dieser Verteidigung, vermute ich, wollen sie erreichen, dass der Vertrag gültig bleibt, um damit Rossi, möglichst für immer, an der kurzen Leine zu behalten. Der andauernde Wissenstransfer ist alles, was sie haben wollen.....

Die Armee von Anwälten hat nur zwei Dinge im Kopf

1. Der Vertrag aufrecht erhalten; 50% des Weltmarktes und der Wissenstransfer ist viel mehr wert als 89 Mio. $.

2. Die Leonardo Corporation daran hindern, irgendwo eine Konkurrenz-Geschäft aufzubauen, speziell außerhalb des Industrial-Heat Territoriums

Das Ziel dieser Leute ist eine langsame und kontrollierte Einführung von LENR. Natürlich kontrolliert von Industrial Heat und seinen Anteilseignern. Von ihrem Standpunkt aus gesehen, einschließlich ihrer Freunde in Washington, heißt das Macht und Geld für lange Zeit. Nur so macht es Sinn. "Business as usual".

Wir haben nun die Kampfeszone errreicht. Wie Mahatma Gandhi schon sagte:

"Erst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst Du."

Anmerkung: Das deckt sich mit meiner seit langem gültigen Einschätzung: Big Money und Big Oil braucht noch möglichst viel Zeit, sich von  ihren Öl-Engagements zu trennen. Man verkauft schon seit längerer Zeit "auf Teufel komm raus", aber das reicht nicht. Man braucht natürlich auch uninformierte Käufer, sonst wird man die Sachen nicht los. Und da wäre ein lauter Markterfolg des E-Cat höchst unwillkommen. Aber es gibt da ein kleines Hindernis: Die USA glauben zwar, das die Welt insgesamt mehr oder weniger aus "USA" besteht, aber einen "Rest der Welt" hat man doch nicht  ganz im Griff. Dass heißt unter anderem, das Rossi den E-Cat in seinen Lizenzgebieten auf den Markt bringen wird, und zwar so schnell wie möglich. Und dann ist da noch China: Dort ist Industrial Heat mit viel Getöse (sh. mein Update vom 6.11.15) an den Markt gegangen (mit einem E-Cat, von dem sie gleichzeitig behaupten, dass er nicht funktioniert) und wie man hört, soll zum Jahreswechsel eine Fabrik dafür errichtet werden. - Wie sensibel man dort mit fremdem geistigen Eigentum in Bezug auf LENR umgehen wird, muß die Zukunft zeigen.

 

Update 20.4.16

Eine interessante Mail-Unterhaltung aus dem Rossi-Blog: Lieber Herr Rossi: Industrial Heat war sehr, sehr aktiv in Washington, um LENR für den Gesetzgeber zu demonstrieren.  Sie haben "APCO Worldwide" (Lobbyisten) engagiert, um Migliedern des Senats und des Kongresses die "Industrial-Heat Version" der LENR-Geschichte zu erzählen. - Sie haben Vertrauen in das amerikanische System geäußert, aber wenn Sie wollen, dass es auch für Sie funktioniert, müssen Sie sich voll einbringen (nicht nur über ein Gerichtsverfahren). - Haben Sie irgendwelche Pläne, dem Gesetzgeber oder irgendjemand anders in der Regierung die Funktion der Geräte zu demonstrieren um eine Balance zu den Aktionen von Industrial Heat herzustellen? Wenn Sie das nicht tun - wird der Gesetzgeber Regulierungen treffen, die auf Informationen von APCO-Worldwide basieren.

Antwort Rossi: Industrial Heat geht mit seinen "Puppen" überall hin, sie sind nach Schweden gegangen und haben Lügen verbreitet, sie sind, wie ich von Ihnen erfahren habe, zu Politikern gegangen um dasselbe zu tun, sie bezahlen die "Schlangen" damit diese mich beleidigen, sie gehen überall hin und erzählen eine Menge - weil sie Straßenverkäufer sind, keine Wissenschaftler oder seriöse Personen; wenn sie seriös wären und sie solide Gründe hätten, uns nicht zu bezahlen, würden sie nicht alle diese gymnastischen Übungen brauchen. Sie würden das tun, was ich tue: In Ruhe auf den Prozeß warten. Ich habe keine Angst vor ihren ganzen Aktionen, weil ich weiß, dass ich im Recht bin und ich darauf vertrauen kann, dass Gesetz auf meiner Seite zu haben. - Sie können soviel Lobby-Arbeit betreiben wie sie wollen, denn die Fakten sind: Industrial Heat und einige andere kleine Fonds aus North-Carolina, plus andere kleine Fonds, plus Woodford-Investment, haben 60 Mill. $ Dollar von ihren Investoren erhalten um unser geistiges Eigentum zu kaufen. Sie alle haben unsere Anlage besucht und "Halleluja" gesungen. Niemals haben sie den Gutachter in Zweifel gezogen, sondern sich an seiner Bezahlung beteiligt. Dann als der Moment kam, wo sie uns hätten bezahlen müssen, gaben sie jede Menge Statements ab, um zu rechtfertigen, warum sie uns nicht bezahlen müßten.

Wir gehen nicht zu Politikern, nicht rund um die Welt um Lügen zu verbreiten: Wir warten einfach auf das Gericht, um unser Recht zur Geltung zu bringen. Die Tatsache, dass unsere Gegener das tun ist nur der Beweis, dass sie keine Argumente haben, die für sie sprechen.

 

Update 19.4.16

Das Wettrennen zur LENR-Markteinführung ist in vollem Gange. Dabei gleicht es eher einem Rugby-Spiel, mit Täuschungen, Fouls und Behinderungen. Die großen Versuche von Organisationen und Firmen,  LENR insgesamt zu verhindern, weil sie z. B. lieber Öl verkaufen, spielen nicht mehr die entscheidenden Rolle. Die von ihnen betriebenen desinformierenden Webseiten und die bezahlten "Trolle" sind bekannt und werden nicht mehr ganz ernst genommen.

Viel härter ist der Kampf der stärksten LENR-Player untereinander. Die lauteste Schlacht spielt sich zwischen der Leonardo-Corporation von Andrea Rossi und seinem Lizenznehmer Industrial Heat ab. Industrial Heat ist gleichzeitig an Rossie´s Konkurrent Brillouin-Energy beteiligt. Da Rossi im Rahmen der Lizenz Industrial Heat know-how übertragen mußte, befürchtet er nun, dass dieses know-how heimlich an Brillouin-Energy weitergegeben wurde. (Wer sich da näher informieren möchte, muß den Rossi-Blog "rauf und runter" lesen.) Man kann zu dem Eindruck gelangen, dass Industrial Heat wirklich alles tut, um den Markterfolg von Rossie´s Leonardo-Corporation zu behindern, um damit den Markt für sich zu gewinnen. Aber das sind zwangsläufig einseitige Informationen. Industrial Heat äußert sich selten, hat aber mit dem Markteintritt in China Fakten geschaffen. Welche Partei im Gerichtsprozeß am Ende die besseren Karten hat, muß man abwarten. -

Die anderen großen Player arbeiten lieber im stillen. Dazu gehören die Japaner, die noch vor der Olympiade 2020 ein funktionierendes LENR-Gerät an den Markt bringen wollen. Dann sind da die Russen, die behaupten, ihre Methode sei besser als jene von Rossi, weil sie nicht auf Nickel oder Palladium als Katalysator angewiesen ist. In den USA ist es neben Brillouin die Firma Brilliant-Light-Power, die dicht an der Marktreife ist und einige andere Firmen, die sehr im verborgenen arbeiten, aber auch "dicht dran" sind. China kooperiert nicht nur mit Industrial Heat, sondern hat auch eigenes LENR-know-how. Man darf erwarten - und das kennt man ja von China, dass man dort nicht besonders sensibel und rücksichtsvoll mit dem geistigen Eigentum anderer umgehen wird. - In einer anderen Liga spielen die Schweden um Professor Holmlid. Sie sind zwar nicht so dicht an der Marktreife, aber haben wohl die "most sophisticated" Technologie. - Die vorgenannten Themen sind alle in diesem Blog verarbeitet, aber "verstreut".- Die großen industriellen LENR-Player NASA, Boing, Lockheed, Mitsubishi, Toyota und Airbus sowie das amerikanische und russische Militär arbeiten auch lieber in der Stille.

Teilweise ziemlich ungerecht geht die LENR-Welt mit dem Erfinder Andrea Rossi um. Fast alle neueren LENR-Entwicklungen gehen auf ihn und seine Miterfinder rund um die Universität Bologna zurück. Er ist Zielscheibe aller Zweifler und aller Konkurrenten. Das hat zur Folge, dass er weitgehend im Geheimen arbeitet, denn er muß ständig um sein geistiges Eigentum fürchten. Die jüngsten Entwicklungen bestätigen diese Befürchtungen.  Die Erteilung des US-Patents im vergangenen Jahr hat ihn allerdings ein  Stück weitergebracht.

 

Update 19.4.16

Einem Weggefährten von Andrea Rossi, wird für seine LENR-Methode ein europäisches Patent erteilt. Quelle: http://www.e-catworld.com/2016/04/18/new-piantelli-patent-published/

Die Beschreibung des Patents liest sich wie eine Beschreibung des E-Cat oder ähnlicher Gerätschaften. Inwieweit es sich trotzdem von Rossie´s Patent unterscheidet, kann ich nicht erkennen.

Hier eine weitere Veröffentlichung zu dem Patent: http://atom-ecology.russgeorge.net/2016/04/18/cold-fusion-patent-issued/+

 

Hier die Übersetzung (teilw. sinngemäß, gekürzt) des Artikels:

 

(Bild aus Piantelli´s Labor in Italien)

 

"PATENT ZUR KALTEN FUSION ERTEILT

EIN NEUES PATENT, DAS IN EUROPA FÜR DEN ITALIENISCHEN WISSENSCHAFTLER PIANTELLI ERTEILT WURDE, DECKT EIN WEITES TERRITIORIUM DER KALTEN FUSION UND LENR AB

Das neue Patent von Piantelli und seiner Firma "NicheEnergy" deckt einen weiten Bereich potentieller Technologie ab, die sich auf Reaktionen der kalten Fusion von Metallen und Wasserstoff beziehen. Das Patent geht zurück auf eine Anmeldung von vor sechs Jahren. Prof. Piantelli hatte also eine harte Arbeit in dieser Zeit.

Ganz klar werden die vom Patent in Anspruch genommenen Eigenschaften zu Konflikten mit anderen Personen auf dem Feld der kalten Fusion führen. Möglicherweise gehört dazu Andrea Rossi, der mit früheren Partnern von Piantelli zusammengearbeitet hat. Rossi hat die klare Führung bei der Bereitstellung geprüfter Technologie, die mit der kalten Fusion arbeitet, die auch in Piantelli´s Patent beschrieben sind. Dies wird sicher zu harten Diskussionen führen."

 

Update 18.4.16

Ein Merkmal für die wissenschaftliche Anerkennung von Experimenten ist die Replizierbarkeit. Immer wieder wird versucht, den sog. "Rossi-Effekt" in Zweifel zu ziehen, obwohl er inzwischen oft repliziert worden ist. Gerade finde ich die Beschreibung einer Replikaton der staatlichen Universität Moskau aus dem vergangenen Jahr. http://www.e-catworld.com/wp-content/uploads/2015/10/ExcessHeatInLAH-Ni_Stepanov_English.pdf

Hier ein Textauszug: Dieses Papier beschreibt einen experimentellen Aufbau und die Methode zur Gewinnung von Überschußenergie in einer kleinen Heiz-Zelle, die mit einer Mixtur aus Nickel-Puder und Aluminium-Hydrid geladen wurde. Dieses Papier bestätigt die Ergebnisse der Experimente,  die zuvor von Adrea Rossi und A. Parkhomov durchgeführt wurden. D. h. unter bestimmten Bedingungen übersteigt die erzeugte Energie die zugeführte Energie.

 

Update 18.4.16

Überall auf der Welt wird nach einer theoretischen Erklärung geforscht, weshalb LENR funktioniert. Auf e-cat-world gibt es einen interessanten Artikel, dessen ersten Teil ich hier übersetze: Quelle: http://www.e-catworld.com/2016/04/17/lenr-might-be-strange-axil-axil/

(Übersetzung teilw. sinngemäß bzw. gekürzt )Der Titel heißt: "LENR könnte merkwürdig sein".  Es gibt ein merkwürdiges Desinteresse an  Ergebnissen der Experimente von Holmlid. Holmlid (Univ. Göteborg) berichtet von der Produktion von Kaonen in seinen Experimenten. - Die Produktion von Kaonen in Holmlids Experimenten ist fast nicht zu glauben.  Aber Holmlid sieht außerdem Muonen, die ein Zerfallsprodukt von Kaonen sind. Zumindest übersteigen  Holmlids Daten  durchgehend die Vorstellungskraft. 

Ein Kaon ist ein seltsames Ding, weil es nicht nuklearer Natur ist, es ist fremder Natur. Das Kaon ist "nicht von dieser Welt" und wird unter extrem ungewöhnlichen Bedingungen produziert. Eine der Produktionsmethoden geschieht durch die Interakton kosmischer Strahlen mit der oberen Atmosphäre der Erde. Die extreme Energie, die die kosmischen Strahlen den Atomen der Atmosphäre vermittelt, produziert "a quark gluon soup." Diese Ansammlung von unbegrenzten Quarks, die aus dem riesigen Explosion von Energie entstehen, produzieren einen "Zoo" von allen Sorten exotischer Materie. Eines dieser Kondensate ist das Kaon. Eine andere Methode der Produktion ist die Kollision von Protonen-Paaren in einem Teilchenbeschleuniger wie dem CERN.

 

Update 17.4.16

Ganz interessant, - ich habe aus dieser Ecat-Webseite https://www.ecat.tech/sites/default/files/node-files/65/ecat-technical-overview.pdf

einmal die technischen Daten der 1-MW-Anlage herausgesucht:

 

Hier handelt es sich wohl um die Anlage, die jetzt getestet wurde und praktisch noch in "Handarbeit" hergestellt wird. - Auf Seite 13 der 34-seitigen, sehr lesenswerten Dokumentation, sind Kooperationspartner der Leonardo-Corporation genannt: Für die Steuerung und die Steuerungssoftware "National Instruments" und für "Electrical Solution >25MW" - "Siemens". Man denkt also offensichtlich daran, mit Siemens zusammenzuarbeiten, wenn es um die Installation größerer Einheiten geht, wenn also mehr als 25  1-Megawatt-Anlagen zu größeren Anlagen kombiniert werden sollen. - LENR-technisch hat dies m. E. nichts zu bedeuten - es geht lediglich um die Kombination einzelner Heißdampf-Erzeuger zu einer Großanlage.

 

Update 16.4.16

Ein interessanter Wortwechsel aus dem Rossi-Blog:

Ein Leser fragt: Dr. Rossi, meinen Sie nicht, dass es jetzt der richtige Zeitpunkt wäre, auch privat in Ihr Unternehmen zu investieren?

Antwort Rossi: "Absolut nein!!! Unsere Produktion hat immer noch enorme Hürden zu überwinden. Unser Kunden sind Pioniere, sie haben einige Anlagen geordert, mit voller Kenntnis der Risiken, die noch immer mit unserer Technologie verbunden sind. Unsere Massenproduktion ist noch nicht angelaufen und unsere Aktivitäten haben immer noch starke Risiken, nicht erfolgreich zu sein. - Wir bieten  noch keine Möglichkeit zu privaten Investments, weil wir nicht die Ersparnisse dieser Personen riskieren wollen. Unsere Aktivitäten sind immer noch mit denen eines Kriegsschiffes, nicht eines Kreuzfahrtschiffes vergleichbar. Bewahren Sie jedermann davor, Fondsanteile zu kaufen, die in LENR investieren. Die Risiken sind einfach noch zu hoch.

Wir akzeptieren Investitionen nur von professionellen Anlegern, die die Risiken unseres Unternehmens richtig einschätzen können. - Ich erhalte sehr viele Angebote von "braven" Leuten, die Geld bei mir investieren möchten. Aber ich weise diese Angebote alle zurück, weil ich nicht American Football auf Kosten ihrer Knochen spielen möchte. Legen Sie Ihr Geld in Staatsanleihen an und schlafen Sie in der Nacht gut. - Wir denken erst über öffentliche Investments nach, nachdem der Ecat massiv im Markt ist."

 

Update 16.4.16

Das "New Energy World Symposium", das Ende Juni in Schweden stattfinden sollte, ist abgesagt. Dies hängt damit zusammen, dass der unabhängige Testbericht erst im Gerichtsverfahren vorgelegt werden soll. Es gibt also keine Material bzw. keine Daten, über die man hätte diskutieren können. - Das Symposium soll baldmöglichst nachgeholt werden.

Quelle: https://animpossibleinvention.com/2016/04/15/new-energy-world-symposium-will-be-cancelled/

 

Einschätzungen der "Lage" finden Sie im Kapitel "Rossi-Blog".

 

Update 16.4.16

A. Rossi hat erläutert, weshalb der Kunde (sh. vorigen Eintrag) nicht genannt werden möchte. Er sagte: "Unser Kunde möchte einfach in Ruhe arbeiten". Er erzählte von einer sehr aktiven Szene von E-Cat Gegnern, die z. B. alle möglichen Behörden anschreiben und sie auffordern, Messungen von Radioaktivität an den Geräten vorzunehmen. Es gibt diese Radioaktivität zwar nicht, aber sie möchten Unruhe verbreiten. - Rossi wies in einem späteren Beitrag darauf hin, dass die E-Cats für den industriellen Gebrauch die erforderlichen Sicherheits-Zertifikate bereits haben.

 

Update 15.4.16

Mein erster Webseiten-Klick kam heute morgen aus Bangkok - herzlich willkommen!

Eine wichtige Meldung aus dem Rossi-Blog (neben vielen anderen): Die Firma, bei welcher der 1-Jahres-Test der 1-MW-Anlage stattgefunden hat, hat drei weitere Anlagen dieser Art bestellt. Es besteht aber z. Zt. kein Interesse des Unternehmens, dies im Blickfeld der Öffentlichkeit zu tun. Ich habe an anderer Stelle gelesen, dass die Anlagen in UK installiert werden sollen, also außerhalb des Lizenzgebietes von Industrial Heat.

Ein Leser hat mich gestern zu Recht darauf aufmerksam gemacht, dass LENR keinen kompletten Bogen um Deutschland macht: Es gibt  die Purratio-AG, mit weltweiten LENR-Patenten.  http://www.purratio.ag/

Ich hatte schon früher über diese Firma berichtet (habe die Stelle im Blog aber selbst nicht wiedergefunden) und hatte auch versucht, Kontakt aufzunehmen, aber ohne Erfolg. Die Webseite ist beim Thema LENR professionell, dokumentiert aus meiner Sicht aber den Stand einer Forschung, bzw. erfolgreiche Versuche im Labormaßstab. Die großen Player der Szene sprechen allerdings über Forschung und Entwicklung im anwendungsnahen Bereich und stehen mit Geräten kurz vor dem Markteintritt.  Deshalb findet Purratio in der internationalen "LENR-Community" praktisch keine Erwähnung. Ich kann mir allerdings auch vorstellen, dass in Deutschland immer noch der politische und wirtschaftliche "Resonanzboden" für LENR-Aktivitäten fehlt. Natürlich, auch in den USA gehört die LENR-Forschung nicht zum wissenschaftlichen Mainstream - aber es gibt hoch aktive und bestens kapitalisierte Privatinitiativen. Staatliche Förderung von LENR gibt es bisher nur in China. Eine Wirtschaft/Wissenschaft-Kooperation nur in Japan. (Tohuko-Universität und Mitsubishi - dort hat man die Fachleute in einem Institut zusammengeführt) Die stärkste Lenr-Forschung an Universitäten gibt es in Rußland. Nur mit Hilfe der Daten des sog. "Lugano-Gutachtens" ist es Prof. Parkhomov gelungen, den E-Cat erfolgreich zu replizieren.

Die jährlichen Kongresse zum Thema "International Conference on Condensed Matter Nuclear Science" "ICCF" haben Deutschland noch nie berührt. Der nunmehr zwanzigste Kongreß findet dieses Jahr im Oktober in Japan statt, hier ist die Einladung: http://iccf20.net/

Der vorige Kongreß (2015) fand mit rund 700 Teilnehmern an der Universität Padua statt. Im selben Jahr noch ein weiterer Kongreß in Sotchi. Es gab ein großes Symposium bei Airbus in Frankreich, ein allgemeines Symposium zu LENR folgt dieses Jahr ebenfalls in Frankreich. -

Es ist völlig unmöglich, dass die großen Industrieunternehmen in Deutschland LENR nicht intensiv beobachten oder sogar auf diesem Gebiet forschen, aber im wesentlichen verhält man sich abwartend. Zur gleichen Zeit wird die Welt allerdings mit hunderten von LENR-Patenten "zugepflastert". Toyota hat sogar ein Patent über das Verfahren zur automatisierten Herstellung der "Wafer" für LENR-Anwendungen. Ich frage mich, wie die deutsche Industrie auf diesem Zukunftsmarkt noch Fuß fassen will. Airbus dagegen hat die richtige Einstellung und sagt "Wir wollen auf diesem Gebiet ganz vorne mitspielen!" und im vergangenen Jahr ein Patent angemeldet.

Die deutsche wissenschaftliche Forschung zu LENR, an Universitäten oder Forschungseinrichtungen, ist ein Totalausfall und sonnt sich in der geriatrischen Physik-Weisheit, dass zur Kernfusion die Coulomb-Barriere überwunden werden muß. Das ist richtig, aber darum geht es gar nicht: Der Energiegewinn mittels LENR ist unbestritten, führt zu praktisch nutzbaren Anwendungen und ist dennoch gleichzeitig theoretisch unerforscht.

Von staatlicher Seite geschieht ebenfalls nichts, zum einen, weil die staatlichen Forschungseinrichtungen sagen, dass es LENR "nicht gibt" und zum anderen, weil von LENR-Unternehmen keine Fördermittel beantragt werden, es somit für das Ministerium "keinen Vorgang" gibt. Solch ein Förderantrag wird auch nie kommen! Die Technologie ist derart profitabel, dass die Investoren sich darum reißen!

 

Update 14.4.16

Einen größeren Personenkreis informiere ich alle paar Monate über den Stand der Entwicklungen bei LENR. Das habe ich heute wieder getan und die Mail faßt die Situation derart zusammen, dass ich den Inhalt auch hier wiedergebe:

"Liebe Freunde,

nur um es noch einmal zu sagen, bei LENR handelt es sich, wie bei der Kernfusion, um Umwandlung von Materie in Energie. Dabei hat ein Gramm Materie den Energiegehalt von 2.152.720 Litern Gasolin. Darüber hinaus gibt es verschiedene Vorteile, die keine andere Energie bieten kann: LENR verbraucht so gut wie keine Rohstoffe, LENR kann Energie dezentral erzeugen, LENR ist grundlastfähig im Dauerbetrieb, LENR läßt sich nicht künstlich verknappen, LENR ist konkurrenzlos billig, LENR hat keine schädlichen Emissionen, LENR hat keinen Landschaftsverbrauch. Bisher konnte die Technik diese Eigenschaften nur in Versuchen beweisen, aber die Forschungs- und Entwicklungsarbeiten sind weit fortgeschritten. In China hat es bereits so etwas wie eine „Markteinführung“ gegeben und der chinesische Staat hat eine 200 Mill. Dollar-Investition angeschoben. Eines der führenden LENR- Unternehmen, die Leonardo-Corporation aus den USA mit ihrem Erfinder und LENR-Pionier Dr. Andrea Rossi aus Italien, hat eine Vereinbarung mit der schwedischen Firma ABB abgeschlossen. ABB stellt Fertigungsroboter her und mit deren Hilfe soll in Südschweden die Roboter-gestützte Großserienfertigung von LENR-Geräten beginnen. Das 1-Megawatt-Modul soll eine Größe von etwa vier Kubikmetern haben. (Die Chinesen sind wahrscheinlich nicht viel langsamer). Leider ist gleichzeitig ein erbitterter Patentstreit zwischen den beiden wichtigsten LENR-Entwicklern entbrannt. Zumindest die Leonardo-Corporation sagt dazu aber, dass dadurch die Markteinführung nicht verzögert wird.

Warum erzähle ich immer wieder von den ungelegten LENR-Eiern: Weil LENR über kurz oder lang die Welt verändert und das ist doch eigentlich interessant genug, um  ab und zu darüber zu informieren. Die indische Zeitung „Business Line“ schrieb vorgestern: „Für  Hunderte von Firmen weltweit, die mit konventioneller Energie arbeiten, ist LENR "the elephant in the room". (Der Elefant im Zimmer)“. Die führenden LENR-Staaten sind die USA, China, Rußland, Italien und Schweden. Um Deutschland macht LENR einen Bogen. Außer das die Firma „Airbus-Defense“ in München vor einiger Zeit ein LENR-Patent angemeldet hat.

Die Stunde der Wahrheit kommt, wenn erste Geräte aus einer Serienfertigung beim Kunden sind und dort störungsfrei und dauerhaft Energie erzeugen. Dann werde ich wieder darüber berichten und ich hoffe, dass das nicht Jahre dauern wird. In der Zwischenzeit könnt Ihr Euch bei Interesse auf meiner Webseite http://fehnblog.de/

informieren, die ich praktisch täglich „update“. Mittlerweile erhalte ich dort zwischen 500 bis 700 „Klicks“ aus aller Welt pro Tag.  Herzliche Grüße W. M."

 

 


Update 13.4.16

Cold Fusion: This time for real?

Kalte Fusion: Diesmal real? - So titelt die indische "BusinessLine".  http://www.thehindubusinessline.com/specials/clean-tech/cold-fusion-this-time-for-real/article8467507.ece

Sie beschreibt den Patentauseinandersetzungen zwische Rossi und Industrial Heat und stellt zum Schluß fest: (Teilw. sinngemäß übersetzt, gekürzt) "Wie auch immer, viele glauben, dass dieses Problem die Kommerzialisierung von LENR nicht lange aufhalten kann. Auch wenn Rossi allen voran ist, er ist nicht der einzige. Unabhängig von den sog. Lugano-Testern haben das Martin-Fleischmann-Memorial-Projekt und Dr. Parkhomov und das "China Institute of Atomic Energy" LENR-Geräte getestet, und zwar mit Erfolg. Für  Hunterte von Firmen weltweit, die mit konventioneller Energie arbeiten, ist LENR "the elephant in the room". (Der Elefant im Zimmer)

Update 12.4.16

Aus dem Rossi-Blog ergibt sich folgender Stand der Auseinandersetzung mit Industrial Heat: Das Patent von Andrea Rossi deckt den eigentlichen Reaktor des E-Cat ab, also den Kern der gesamten Technologie. Die 1-Megawatt-Anlage wurde von Industrial-Heat nach Anweisung von A. Rossi errichtet. Nun versucht Industrial Heat offensichtlich, diese 1-Megawatt-Anlage als Gesamteinrichtung auf den eigenen Namen patentieren zu lassen. Gleichzeitig bestreitet Industrial Heat aber die Funktion der Anlage, weil bei nachgewiesener Funktion ein dritte (nach zwei bereits gezahlten) Rate an Andrea Rossi, diesmal in der beachtlichen Höhe von 89 Mio. $, fällig wäre. Für Industrial Heat ist das wohl eine ziemlich verfahrende Situation, denn Rossi hat mittlerweile derart viel Geld aufgetrieben, dass er die Serienproduktion in naher Zukunft alleine starten kann. - Die ganze Vorgehensweise wirft ein Schlaglicht auf die mehr als rüden Geschäftsmethoden in den USA. - Dies alles sind Informationen aus dem "Rossi-Blog". Eine Klageerwiderung von Industrial Heat liegt noch nicht vor, deshalb sind diese Informationen zwangsläufig einseitig. Man darf gespannt sein, wie es weitergeht.

 

Update 11.4.16

Eine wichtige Information aus dem Rossi-Blog: Die Leonardo-Corporation ist bereit, Aufträge nach dem Muster der getesteten 1-MW-Anlage entgegenzunehmen und innerhalb weniger Wochen auszuliefern. Anmerkung: Die getestete Versuchsanlage ist ein begehbarer Container. Bei der kommenden Serien-Version soll es sich um Container handeln, die nicht mehr begehbar sind und dadurch nur noch ein Volumen von etwa vier Kubikmetern haben. Welche Art Anlagen Rossi nun bereit ist zu liefern, ist für mich nicht klar: Begehbare Testanlagen oder Anlagen aus der Serienproduktion. Wie weit die Vorbereitung der Serienproduktion gediehen ist, werden wir erst nach dem Energie-Symposium im Juni erfahren. Die Auftragsbücher der Leonardo-Corporation sind wohl seit geraumer Zeit "voll", allerdings wird der Output der automatisierten Fertigung ebenfalls groß sein. Jedenfalls aber bei weitem nicht groß genug, um einen Bedarf zu befriedigen, der nach Bekanntwerden der Praxistauglichkeit der Anlage entstehen wird.

 

 

Update 11.4.16

 

Ich hatte schon darüber berichtet, dass es seit einiger Zeit eine Firma gibt, bei der man alles kaufen kann, was für lenr-Experimente benötigt wird. Die Firma heißt "Looking for heat" - womit die Suche nach "Überschuß-Energie" gemeint ist.

http://www.lookingforheat.com/

Die Firma hat nun Video-Clips ins Netz gestellt, um zu zeigen, wie eine Versuch vorbereitet wird. Im ersten Video-Clip wird gezeigt, wie die Füllung "gemixt" und vorbereitet wird.  Im zweiten Clip wird gezeigt, wie der Reaktor-Kern vorbereitet wird, wie die Füllung eingefügt und der Reaktor dann mit dem sog. "Parkhomov-Zement" verschlossen wird. Dies sind keine Filme, die Nicht-Fachleute zur Nachahmung veranlassen sollten. (In früheren Experimenten sollen schon Fensterscheiben geschmolzen sein)  Er zeigt aber anschaulich, dass die Technik in der praktischen Durchführung (von Fachleuten durchgeführt) nicht kompliziert ist. (Die dahinter stehende Theorie natürlich sehr) - Ich denke und hoffe, dass die Firma auch für die folgenden Schritte Filme produzieren wird. Wer davon profitiert, sind die mittlerweile zahlreichen Forscher-Gruppen an Universitäten und anderen Forschungseinrichtungen, die versuchen, den E-Cat zu replizieren, wie es andere schon erfolgreich getan haben.

Es handelt sich übrigens nicht um eine Nachstellung des Experiments von Pons und Fleischmann, die ja mit Elektrolyse gearbeitet haben. (Eine neuere Replikation dieses Versuchs finden sie im Update vom 8.4.16 beschrieben). Es geht im Vidio um die Erreichung des sog. "Rossi-Effekts". Voraussetzung damit Überschuß-Energie zu erzeugen, ist die richtige Mixtur der Reaktor-Füllung und deren Vorbehandlung sowie die Einleitung der nuklearen Reaktion durch Anlegen einer bestimmten elektromagnetischen Schwingung. (Ich entschuldige mich für diese unfachmännische Vereinfachung)

 

Hier ist das erste Video (die Vorbereitung der Füllung):

 

 

 

Hier ist das zweite  Video, die Vorbereitung des Reaktors, dass Einbringen der Füllung und Verschluß des Reaktors:

 

 

 

Update 10.4.16

Ich denke, den ersten massenhaften Einsatz der E-Cats werden wir in China erleben, vielleicht schon Ende dieses, Anfang nächsten Jahres. Während in den USA und Europa die Vertreter der jetzigen Energieindustrie die Entscheidungsgremien bevölkern und die Universitäten mit Forschungsaufträgen versorgen (um sie sich wohlgesonnen zu erhalten) geht China, wie so oft, frisch drauflos. Man ist einfach schneller und unbekümmerter. (Über die E-Cat-Präsentation in Peking hatte ich am 6.11.15 berichtet)

Ein Beispiel: Vor acht Jahren war ich in einer Großstadt in Südchina und war überrascht über die große Zahl von Elektro-Motorrollern. Mit ihnen wird alles transportiert: Die typischen großen Trinkwasser-Ballons, Pizzas werden so geliefert, Päckchen werden ausgeliefert - die Kinder werden damit zu Schule gebracht. Mittlerweile sind Millionen dieser Roller in China unterwegs. Die Batterien halten ungefähr 100 Kilometer, sie werden über Nacht über eine Verlängerungsschnur aufgeladen oder man nimmt den Akku-Pack mit in die Wohnung. Derartige Elektro-Roller kosten in China rund 250 bis 300 Dollar!

 

Update 9.4.16

Eine Zusammenfassung aus dem Rossi-Blog: Die Industrialisierung des E-Cat ist nicht gefährdet und kann sogar beschleunigt werden. Anscheinend hat Rossi schon vor langer Zeit bemerkt, dass die Kooperation mit Industrial Heat große Risiken birgt. Offensichtlich hat er die umfassende Klageschrift schon vor langer Zeit vorbereiten lassen und hat ebenfalls ausreichend Kapital ansammeln können, für den Fall, dass Industrial-Heat die fällige Rate von 89 Mio. $ nicht zahlt. - Rossi wird auch an dem "Welt-Energie-Symposium Ende Juni in Stockholm teilnehmen. - Details finden Sie im Rossi-Blog.

Update 8.4.16

Hier eine Übersetzung (teilw. singemäß bzw. gekürzt) des heutigen Beitrags von Frank Acland (Ecat-World)

http://www.e-catworld.com/2016/04/08/rossi-says-brake-now-removed-production-will-be-accelerated/

"Wenn es noch nicht allen Lesern aufgefallen sein sollte:  Seit verschiedene Dokumente über seine Klage gegen Industrial Heat bekannt geworden sind, habe  ich einen Wechsel in der Art wahrgenommen, wie Andrea Rossi letztens seine Informationen im Journal of Nuclear Physiks weitergibt. Er spricht jetzt ganz frei über Dinge, die er zuvor nicht kommentiert hätte. Es scheint so, dass er sich nicht mehr an die Lizenzvereinbarung gebunden fühlt, von der er meint, dass sie gebrochen wurde.

Hier sind einige "Posts" von ihm, die zeigen, wie sich seine Herangehensweise geändert hat: Fragen eines Lesers vom heutigen Tage: Wird der Rechtssreit irgenwelchen Einfluß auf die Produktion des E-Cat-X oder Quarks oder wie immer sie heißen, haben? Antwort Rossi: Nein. Zweite Frage: Wird sich die Produktion oder die Kommerzialisierung verzögern, wenn ja, wie lange? Antwort Rossi: Es wird sich beschleunigen, weil wir bisher eine Bremse hatten. Dritte Frage: Brauchen Sie neue Investoren, um die Produktion starten zu können? Antwort Rossi: Nein. Vierte Frage: Welche Hürden, außer den verbleibenden Forschungs- und Entwicklungsarbeiten gibt es noch, bevor die Produktion und der Verkauf starten können? Antwort Rossi: Keine, mit Ausnahme des "E-cat für den Hausgebrauch", hier fehlt noch die Sicherheits-Zertifikation."

 

Update 8.4.16

Das  "International Journal of Heat and Technology" berichtet über Versuche, die dem ursprünglichen Versuchsaufbau von Pons und Fleischmann ähneln. (Zuverlässig beurteilen kann ich das nicht, der fachkundige Leser muß sich bitte an das Originaldokument halten) Neben der Universität von Catania ist auch ein Vertreter der ENEA (nationale italienische Energie- und Umweltagentur) an der Studie beteiligt. (Sowie weitere Teilnehmer) 

Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass Überschußenergie erzeugt wurde, die nicht mit konventionellen chemischen Reaktionen erklärbar war. Die Studie besagt, dass der Erfolg erzielt werden konnte, weil man heutzutage über bessere Matialien, z. B. Membrane und dergl. verfüge. Ein Hindernis der wissenschaftlichen Anerkennung sei bisher die Reproduzierbarkeit gewesen. Der jetzige Versuchsaufbau und seine Ergebnisse seien jedoch jederzeit reproduzierbar. Hier ist der Link zu dem PDF-Dokument: http://www.iieta.org/sites/default/files/Journals/HTECH/34.1_04.pdf

 

Update 8.4.16

Fluch und Segen zugleich! Von allen LENR-Anwendungen ist der E-Cat am leichtesten zu replizieren. Schon nach dem sog. Lugano-Test war es dem russischen Physiker Parkhomov gelungen, an Hand der Daten aus dem Prüfungsbericht eine Replikation herzustellen. (Mittlerweile sind die Russen erheblich weiter). Auch dem Martin-Fleischmann-Memorial-Projekt ist es gelungen, den E-Cat zu replizieren. In Zukunft werden die Replikationen nur so sprießen und es wird kaum gelingen, dies einzudämmen. Wenn ich nur an Indien und China denke - beide arbeiten an LENR-Projekten, kann ich mir vorstellen, dass diese nicht besonders vorsichtig mit einem evtl. Patentschutz umgehen werden. Diesen vor Ort durchzusetzen, wird schwierig bis unmöglich sein. Das ist gut für die LENR-Technologie, denn sie wird sich dadurch noch schneller ausbreiten, aber schlecht für Rossi, dessen geistiges Eigentum mehr und mehr verwässert wird. Aber es wird immer noch ausreichend Zeit für ihn sein, genug Geld zu verdienen, um seine Lebensleistung ausreichend belohnt zu sehen. Deswegen ist seine Entscheidung, möglichst schnell in die Massenproduktion zu gehen, wohl die einzig richtige.

Update 8.4.16

Ich versuche in den kommenden Updates möglichst nicht zu häufig auf den Rechtsstreit mit Industrial Heat einzugehen, (einen kleinen Einblick gibt der Rossi-Blog)  denn im Vordergrund steht die Technologie und ihr Nutzen. - Nachdem sich der erste Nebel gelichtet hat, ist es wohl so, dass Industrial Heat (die Firma kooperiert nicht nur mit Rossi bei der LENR-Technologie) die Zeit des Ein-Jahres-Tests genutzt hat, um eigenes know-how zu der Technologie zu erwerben und zu "sammeln". Gleichzeitig hat Industrial Heat, z. B. in China (sh. Update vom 6.11.15) angefangen, die 1-MW-Anlage zu vermarkten.  Es ist sehr bedauerlich, dass es nun wegen der enormen Gewinnaussichten zu einem "Hauen und Stechen" kommt. - Viele hatten das allerdings erwartet.

Das ändert alles aber nichts an der E-Cat Technologie, deren Markteinführung unter diesem Rechtsstreit nicht leiden soll. - Ich erhielt heute morgen eine Mail von Roger Green (er unterschreibt als "Early Seed investor and supporter of the Ecat Technology") und Chef der Firma Eco Global Fuels. Er wiederholt das Statement von Rossi (gestrige Presseerklärung) und ruft dazu auf, dieses Statement an Freunde weiterzuleiten. Welche Rolle Roger Green im Moment spielt, kann ich nicht genau sagen, er firmiert jedenfalls unter https://www.ecat.tech/ Ich könnte mir vorstellen, dass er Mitgesellschafter der Leonardo-Corporation ist, weil er unter "E-Cat" firmiert. Er schreibt auch, dass mit der Veröffentlichung des Prüfungsberichts innerhalb der nächsten 14 Tage zu rechnen ist.

Hier ist eine Kopie der Mail von Roger Green:

 

 

 

COLD FUSION IS HEATING UP


Dear  Willi

Results in on the Cold Fusion reactor " Ecat Technology" - the 1 MW unit run for 352 days non stop !

REF: www.Ecat.Tech

Leonardo Corporation announced today that on March 29, 2016, Leonardo Corporation received independent third party validation of the overwhelmingly positive results of a nearly yearlong test of Leonardo’s 1MW Energy Catalyzer (“E-Cat”).

According to the inventor, Andrea Rossi, the E-Cat generates a low energy nuclear reaction (“LENR”) which produces excess heat energy at a cost substantially below more traditional energy sources. According to the independent third party report, over the 352 day test period, the E-Cat consistently generated energy at a rate in excess of six (6) times the amount of energy consumed by the plant, often generating energy exceeding fifty (50) times the amount of energy consumed during the same period. According to Andrea Rossi, Leonardo Corporation considers the results of the third party test to be “an overwhelming success” and that “the world is one step closer to the realization of a commercially available new, clean and efficient energy source.”

The independent third party validation test was performed by Dr. Ing. Fabio Penon, a Ph.D. in Nuclear Engineering, at the behest of Leonardo Corporation

Independent third party verification report on the sustainability of the energy production of the E-Cat (over a prolonged period) is due out within 2 weeks

“Leonardo Corporation is working diligently with its licensees, corporate partners and material suppliers to implement a production and distribution plan consistent with the expected demand for the E-Cat units when they are made commercially available” stated Rossi.

We will keep you posted

regards
Roger Green
Early Seed investor and supporter of the Ecat Technology
CEO Eco Global Fuels
www.Ecat.Tech
www.Breakthru-Technologies.com

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Update 7.4.16

Breaking News

Die Leonardo Corporation veröffentlichte heute eine Presseerklärung, wonach der von einer unabhängigen Prüfungsinstanz über ein Jahr durchgeführte Test der 1-Megawatt-Anlage "E-Cat" mit einem überwältigenden positiven Ergebnis abgeschlossen worden ist. Laut dem Report hat der E-Cat über 352 Tage sechsmal mehr Energie erzeugt, als ihm zugeführt wurde. Oft erreichte der E-Cat auch eine Energieerzeugung, die fünfzig-mal über der zugeführten Energie lag. Der Erfinder, Andrea Rossi, teilte mit, dies sei ein überwältigender Erfolg und die Welt sei nun einen Schritt näher an einer neuen, sauberen und effizienten Energiequelle.

Quelle: http://www.prnewswire.com/news-releases/cold-fusion-lenr-verified--inventor-sues-industrial-heat-llc-300247317.html

Der Test wurde von Dr. Ing. Fabio Penon, einem promovierten Ingenieur des Nuklearen Engineering durchgeführt. Dies geschah im Auftrag der Leonardo-Corporation und einem der Lizenznehmer, Industrial Heat. Beide Auftraggeber wollten eine Bestätigung, dass der E-Cat über eine lange Zeit zuverlässig Energie erzeugen kann. Die Ergebnisse von Penon´s Test stimmten mit den Messungen überein, die Vertreter der Leonardo Corporation und von Industrial Heat während der Testperiode durchgeführt haben.

"Die Leonardo Corporation arbeitet intensiv mit ihren Lizenznehmern, Kooperationspartnern und Zulieferern zusammen, um die Produktion zu implementieren und einen Distributionsplan aufzustellen, der dem erwarteten Bedarf gerecht wird.

 

Parallel hat am 5. April die Leonardo Corporation Industrial Heat verklagt. Die Leonardo Corporation ist überzeugt, das Industrial Heat Bestimmungen des Lizenzabkommens verletzt hat. Die Leonardo Corporation erwartet allerdings nicht, dass es dadurch zu einer Verzögerung der Kommerzialisierung der E-Cat-Technologie kommen wird. (Zuständigenkeiten der Lizenznehmer sh. "E-cat-Weltkarte".)

Die eingereichte Klage ist zunächst etwas unverständlich. Rechtliche Auseinandersetzungen waren aber zu erwarten, wenn man bedenkt, um wieviel Geld es geht. Ich gehe davon aus, dass Rossi sein geistiges Eigentum mit allen Mitteln verteidigen will. Industrial Heat ist in den vergangenen Jahren der entscheidende Unterstützer von Rossi gewesen, aber Rossi versucht jetzt, Industrial Heat wieder auf das zu reduzieren was sie sind: Ein Lizenznehmer neben anderen.

Nach Studium der Klageschrift ist nun klar, um was  es geht. (Und warum Industrial Heat bisher gezögert hat, selbst das Testergebnis zu veröffentlichen): Mit dem erfolgreichen Abschluß des Tests ist gemäß Lizenzvereinbarung eine Zahlung von 89 Mio. $ an die Leonardo Corporation fällig! Außerdem beklagt die Leonardo Corporation, dass Industrial Heat versucht, mehr Aktivitäten zu entwickeln, als in der Lizenz vereinbart wurde.

In Kommentaren wird auch vermutet, dass durch die Verweigerung der Zahlung Rossi und seine Leonardo-Corporation in die Knie gezwungen werden soll. Das dies gelingen könnte,  glaube ich  eher nicht. Die Leonardo C. hat ja ihre eigenen Lizenzgebiete und, nachdem sich der E-Cat nun zum wiederholten Male als leistungsfähig erwiesen hat, wird es nicht schwer fallen, Geldgeber für den Start der Massenproduktion zu finden. Angebote dafür gibt es mich Sicherheit reichlich. Auch Industrial Heat wird nichts anderes übrig bleiben, als seinen Lizenzvertrag zu erfüllen. Nur so kann man Geld verdienen und Tom Darden drängt ja schon seit geraumer Zeit mit dem E-Cat auf den chinesischen Markt.

Übrig bleibt ein schmutziger Kampf um 89 Mio. $.  Amerika ist eben auch ein Land rüder Geschäftsmethoden und ein Paradies für Prozeßhansel.

Was noch interessant ist: Der Antrag an das Gericht ist ein "Demand for Trial by Jury". Im Gegensatz zu einem "bench trial" (wo ein Richter entscheidet), entscheidet hier eine Jury. Genau steht es bei Wikipedia: "A jury trial or trial by jury is a legal proceeding in which a jury either makes a decision or makes findings of fact, which then direct the actions of a judge." Übersetzung: Ein Verfahren mit Hilfe einer Jury ist eine rechtliche Prozedur, in welcher eine Jury entweder die Entscheidungen fällt die Fakten feststellt, die dann einem Richter als Entscheidungsgrundlage dienen.

Update 6.4.16

...was ich noch nie gemacht habe: Ich wiederhole hier mein Update vom 11.2.15:

"Die Firma Black-Rock ist der größte Vermögensverwalter der Welt. Jetzt ist ein Dokument der Firma aufgetaucht (Kein Geheim-Dossier, sondern eine  Marktanalyse für Kunden), das wahrscheinlich rund drei Jahre alt ist.  Eine Passage lautet wie folgt:

“ We are closely following start-ups experimenting with new technologies such as low-energy nuclear reaction and fusion. If successful, these efforts could completely change the current status quo and hurt traditional energy producers. It is worth watching this space. People tend to overestimate what can be done in a year, but underestimate what can happen in a decade. …”

Meine Übersetzung: Wir beobachten intensiv “start-ups” (neu gegründete Unternehmen), die mit neuen Technologien, wie der Niedrig-Energie Nuklear-Reaktion und Fusion experimentieren. Wenn das erfolgreich ist, werden diese Bemühungen den Status-Quo komplett verändern und die traditionellen Energie-Produzenten schädigen. Menschen neigen dazu, zu überschätzen, was sich innerhalb eines Jahres tun kann, aber unterschätzen, was innerhalb einer Dekade passieren kann.

Dem ist nichts hinzuzufügen. Das war vor rund drei Jahren und seitdem macht die Entwicklung von LENR im Wochenrhythmus Fortschritte."

Eines ist sicher: Die Investoren scharren mit den Hufen. Das Geld, dass aus Carbon-haltigen Anlagen abgezogen wurde und wird, will wieder gewinnbringend angelegt werden. Und das neue "Öl" heißt LENR.

 

 

 

Update 6.4.16

Der "Run" aus dem Öl geht weiter. Allein seit Februar sind Öl-Futures (Öl-Wertpapiere) im Wert von fünf Milliarden Dollar verkauft worden. Quelle: http://www.sifferkoll.se/sifferkoll/big-oil-bank-gs-jpm-xom-etc-selling-5-billion-of-oil-futures-cl_f-since-feb-net-short-position-now-13-billion/

Auf der gleichen Webseite gibt es noch eine weitere interessante Information. Ein Analyst der Saxo Bank schreibt: (Es geht um die Abwendung Saudi-Arabiens vom Öl) "Ein möglicher Weg tut sich mit LENR auf. Dies ist ein chemisch/physikalischer Vorgang, der eine anomale Hitze erzeugt, wenn bestimmte Metalle Hydrogen oder Deuterium absorbieren. Nach einer externen Stimulierung kann auch auf direktem Wege Elektrizität erzeugt werden. - Ein möglicher Partner für Saudi-Arabien wäre Industrial-Heat, eine Firma, die 2012 gegründet wurde und in Raleigh, Kalifornien angesiedelt ist. Diese Firma hat bereits die Lizenz, sog. E-Cats in Saudi-Arabien herzustellen und zu verkaufen. Daher halte ich es nicht für unwahrscheinlich, dass die Saudis die Grundlagen für eine Kommerzialisierung im Königreich schaffen könnten, um die Geräte von dort exportieren zu können." ......Wenn das so sein sollte, darf man getrost einige Fragen stellen: Wo ist in Saudi-Arabien die industrielle Infrastruktur, wo sind die Facharbeiter usw. Alles in allem: Es würde wohl ein schwieriges Unterfangen.

Update 4.4.16

Am 24.9.15 hatte ich über Forschungen der Universitäten Götoborg und Island berichtet. Hier ging es erstmals (?) um eine LENR- Apparatur, mit welcher "ohne Umwege" elektrischer Strom hergestellt werden kann. Das Gerät wurde schon am 1.1.14 zum Patent angemeldet. (Sie denken, das ist aber ja schon lange her? Das ist noch gar nichts, eine LENR-Patent von Mitsubishi wurde nach 12 Jahren genehmigt) Hier ist die damalige Patentanmeldung: https://data.epo.org/publication-server/rest/v1.0/publication-dates/20140101/patents/EP2680271NWA1/document.pdf

Nun hat die norwegische "Aftenposten", ein führendes Mainstraim-Medium, erneut über diese Erfindung berichtet. (Quelle:  http://atom-ecology.russgeorge.net/2016/04/03/cold-fusion-real-revolutionary-ready/)

Die Aftenposten schreibt: "Die kalte Fusion ist real, und revolutionär". Das beschriebene Gerät, im wesentlichen entwickelt von Prof. Leif Holmlid, liefert 20-mal mehr Energie als es benötigt, um die Prozeß zu aktivieren. Aftenposten schreibt weiter: "Aftenposten schrieb letzten Sommer über die Forschung auf diesem Feld, welche von der "vornehmen" Physik nicht akzeptiert wird.  Nun aber hat die amerikanische physikalische Gesellschaft (APS) begonnen, Veröffentlichungen von Wissenschaftlern zu zeigen, die belegen, dass der gezeigte Effekt real ist und bieten auch eine verläßliche theoretische Erklärung, die gleichzeitig dem Standard-Modell der Physik entspricht." (Sinngemäß übersetzt, auch gekürzt). Das deckt sich übrigens mit Aussagen von Rossi, der ja ebenfalls, gemeinsam mit Norman Cook an einer theoretischen Erklärung arbeitet und der ebenfalls vorab sagt, dass der sog. Rossi-Effekt im Einklang mit dem Standard-Modell der Physik stehe. Das widerspricht, nach meinem Verständnis, dem Erklärungsmodell von Jean-Francois Geneste, dem Chef-Entwickler von Airbus, der ja in seinem Erklärungsmodell von "einer völlig neuen Physik spricht".

Ich darf daran erinnern, dass die schwedischen LENR-Aktivitäten eigentlich auf Rossi zurückgehen. Tom Darden, Chef von Cherokee Investments, hatte den 32-Tage Test des E-Cat in Lugano gesponsert. Neben Wissenschaftlern der Universität Bologna wurden auch schwedische Wissenschaftler engagiert - unter Ihnen der inzwischen verstorbene Sven Kullander. Über ihn hatte ich am 24.1.15 geschrieben. (Eine höchst lesenswerte Geschichte, zudem in höchstem Maße glaubhaft). Rossi hat an dem 1-MW-Container eine Erinnerungsplakette an Sven Kullander angebracht. Ich nehme an, (es kann natürlich auch ganz anders sein), dass die begleitenden Arbeiten und die Ergebnisse des Lugano-Tests in Schweden und Norwegen die "LENR-Steine" ins Rollen gebracht haben.

Rossi schreibt in seinem Blog am 4.4.16, also heute: "Ja, die Plakette wird an dem Container für immer bleiben. Prof. Sven Kullander war einer der größten Männer, die ich je in meinem Leben getroffen habe. Sein wissenschaftliches Niveau, welches ihn in eine Reihe mit den größten Physikern der Welt stellte, war mit einer unendlichen Ehrenhaftigkeit gepaart. Ich habe während meiner Zeit mit ihm in Uppsala, Stockholm, Bologna und Ferrara grundlegende Informationen erhalten."

 

Update 2.4.16

Zwei weitere wichtige Informationen aus dem Rossi-Blog: Es wird noch in diesem Jahr für Besucher möglich sein, den E-Cat in Funktion zu sehen. - Rossi teilt außerdem mit, dass der E-Cat verkaufsfertig ist. - Rossi wird auf der LENR-Veranstaltung in Schweden, die Ende Juni d. J. stattfindet, den Bau einer Fabrik für den ECXQ ankündigen.

Update 2.4.16

Einige neue Informationen (zusammengefaßt) aus dem Rossi-Blog:

Rossi rechnet damit, dass der Ecat-X-Quark (ECXQ) mit Sicherheit noch in diesem Jahr in einem Industrieunternehmen in Betrieb geht. - Ein Zwei-Monats-Test des ECXQ startet im Juni. - Wahrscheinlich wird der ECXQ kooperierenden Erstausrüstern und auch Universitäten zu Testzwecken zur Vefügung gestellt. (Kein Termin genannt)

Update 31.3.16

Die Mailbox von A. Rossi quillt auch heute über. An erster Stelle stehen die Gratulationen zum erfolgreichen 1-Jahres-Test an zweiter Stelle aber schon die Fragen nach Investitionen. Anleger sehen die Chance, ganz früh mit Geld einzusteigen - so wie damals bei Microsoft, um dann einen tausendfachen Ertrag zu haben. Rossi sagt immer das Gleiche: Es ist noch zu früh, das Durcheinander ist noch zu groß, das Risiko ist groß. Wenn die Massenproduktion gestartet ist, wenn die Produkte sich etablieren, will er eine Aktiengesellschaft (o. Ä.) gründen, an welcher man Anteile erwerben kann.

Eine weitere Information: Der E-Cat für den Hausgebrauch (Domestic E-Cat) wird aus einer beliebigen Anzahl von E-Cat X-Quarks bestehen, jedes Modul ungefähr so groß wie ein Bleistift. Die Leistung ergibt sich dann aus der Anzahl der "Quarks".- Man arbeitet intensiv an einer Zulassung für Privathaushalte. Diese ist schwierig zu erlangen, weil bei Störungen ja keine Fachleute in der Nähe sind, während z. B. bei der 1-MW-Anlage  ja immer Service-Personal greifbar ist. Die Aussichten für eine baldige Zulassung scheinen aber gestiegen zu sein.

Update 30.3.16

Nach der gestrigen Meldung über den Prüfungsbericht gab es einen überaus regen E-Mail-Wechsel zwischen Lesern seines Blogs und Adrea Rossi. Hier eine Zusammenfassung der wichtigsten Fakten:  Es gibt Grund zu der Annahme, dass bei der Übprüfung drei ganz wichtige Ziele erreicht wurden: 1. Außerhalb des Reaktors wurde keine Radioaktivität gemessen 2. Die Anlage hat mindestens sechsmal soviel Energie erzeugt, als ihr zugeführt wurde 3. Die Analyse der sog. "Asche" ließ  Transmutationsprodukte erkennen.

Rossi trifft sich heute mit einem Vertreter von ABB, um  die Roboterisierung der Fertigungslinie  voranzutreiben. - Er erwartet nun eine Menge Arbeit und erwartet auch einen "Tsunami" von Schlamm (eine Schlammschlacht), aber man werde einfach weitermachen und die Massenproduktion vorbereiten.

Die Person, die die Prüfung durchgeführt hat ist ca. 50-55 Jahre als, hat einen Doktor in Nuclear-Engineering, hat in Nuclear-Anlagen gearbeitet und solche auch zertifiziert. Die Kosten für die Prüfung werden je zur Hälfte von Industrial Heat und der Leonardo-Corporation getragen.

Eine Unterstützung durch staatliche Institutionen erwartet Rossi nicht. "Große technische Entwicklungen brauchen keine staatliche Unterstützung! Ist Bill Gates und Microsoft durch den Staat unterstützt worden? - Nein!"

 

29.3.16

Breaking News!

Rossi schreibt in seinem heutigen Blog:" Liebe Leser, wir haben jetzt gerade, um 1.44 Uhr nachmittags, den Report der Prüfungsgesellschaft erhalten, den sie an mich und Industrial Heat geliefert hat. Im Moment kann ich den Report für die Allgemeinheit noch nicht veröffentlichen, aber ich kann sagen, dass ich mit den Ergebnissen sehr zufrieden bin.

Ich hoffe, das Industrial Heat und ich den Report in naher Zukunft werden publizieren können.

Möge Gott uns helfen bei der harten Arbeit, die jetzt auf uns wartet. - Warmherzige Grüße - Dr. Adrea Rossi, Vorstandsvorsitzender der Leonardo Corporation."

Der Blog von Andrea Rossi quillt jetzt gerade über von Glückwünschen. Nach einem ersten Sortieren melde ich mich morgen wieder.

Ich bin überzeugt, dass wir gerade historische Stunden, Tage und Wochen erleben!

 

Update 29.3.16

Die Leonardo-Corporation hat ihr eigenes Lizenz-Gebiet  ausgeweitet, indem sie die Lizenzen für Australien und Afrika von dem bisherigen Lizenznehmer zurückgekauft hat. (Sh. Kapitel "Die E-Cat Weltkarte)

Update 25.3.16

Es gibt eine sehr interessante Mail (man könnte auch sagen ein "Paukenschlag") von A. Rossi an Franc Acland (e-cat-world). Acland hatte sich erkundigt, wie es mit den Vorbereitungen für eine Massenproduktion steht. Rossi schreibt: " Die Leonardo Corporation ist vorbereitet und fertig. Die Lieferung  der Roboter-Linien wird schnell sein, ich habe bereits eine Absichtserklärung unterzeichnet; die Fabrik (oder Fertigungslinie ?) ist fertig, und zwar dergestalt, dass der Fertigungsstart sehr einfach sein wird. Das hängt damit zusammen, dass ich den E-Cat X-Quark  bereits in Abstimmung mit den Roboter-Experten konstruiert habe.

Kein Zweifel, die Leonardo Corp. ist bereit. Wir werden mit der Distribution sehr schnell sein, weil wir alle unsere möglichen Konkurrenten ahängen wollen. Deren Absicht ist es ohnehin nur, uns möglichst schnell zu kopieren und dies dann als eigene Erfindung darzustellen. Wir schlagen sie an zwei Fronten: Patentverletzung und Preis: Die Leonardo-Corporation wird von vornherein mit niedrigen Preisen beginnen, was die anderen nicht können, weil sie keine Massenproduktion haben. Ich habe sehr gute Erkenntnisse darüber, was um mich herum passiert und was so geredet wird und was in Wirklichkeit dahinter steckt. Niemand hat die Strukturen, um mit uns wirklich zu konkurrieren.

Die Leonardo-Corporation wird Kriegsschiffe haben und die Konkurrenz wird über Papierschiffchen verfügen. Genau solche, wie ich früher im Brunnen des Zoos in Mailand habe schwimmen lassen, wenn ich als Kind mit meinem Vater dort war. - Indem ich dies sage, muß ich hinzufügen, dass es diesen oder jenen Konkurrenten gibt, der sehr seriös arbeitet, mit einer Technologie, die sich sehr von der unseren unterscheidet. Aber sie reden nicht, genau wie ich bis 2011 geschwiegen habe."

 

Update 24.3.16

Oh jeh, das hatte ich übersehen:  Schon im vergangenen November ist der US-Navy ein LENR-Patent erteilt worden:  http://www.e-catworld.com/2015/11/10/us-patent-granted-to-us-navy-for-excess-enthalpy-upon-pressurization-of-nanosized-metals-with-deuterium/

Die Beschreibung entspricht ziemlich genau der "üblichen" E-Cat Funktion. Frank Acland, E-Cat World, kommentiert dazu: "Dieses Patent beschreibt einen Basis-Prozeß. Deuterium/Hydrogen, kombiniert mit Platin/Palladium sind seit der Zeit von Pons und Fleischmann in Experimenten benutzt worden. Das das amerikanische Patentamt jetzt das Patent erteilt hat, könnte auch als das Signal einer Rehabilitierung gemeint sein, für alle diejenigen, die über Jahre mit diesen Materialien experimentiert haben. Wie auch immer, dies ist keine Elektrolyse, wie Pons und Fleischmann durchgeführt haben, sondern liest sich eher so, wie die Arbeit von George Miley von Lenuco, der Überschußenergie in einem Druckgefäß mit Nanopartikeln erzielt hat." -

Das erinnert mich an mein Update vom 20.1.16. In einem Bericht der kanadischen Regierung heißt es: "Angesichts solch akkumulierter Beweise ist es unvernünftig zu behaupten, LENR sei nicht real, weil es keine passende Theorie dazu gebe." Was muß eigentlich noch geschehen, dass die Mainstream-Presse nicht über die Enkel von Prinz Charles berichtet, sondern über eine technische Entwicklung, die in den kommenden Jahren und Jahrzehnten die Welt verändert?

 

Update 24.3.16

Cambridge Professor Huw Price schreibt erneut über die kalte Fusion. Am 22.12.15 hatte ich bereits über ihn berichtet. Er schrieb damals über eine "Reputationsfalle", in welche Wissenschaftler laufen, die sich mit der kalten Fusion beschäftigen. Nun schreibt er erneut über dieses Thema, und zwar mit umgekehrten Vorzeichen. Er empfielt seinen zweifelnden Kollegen, langsam zu überlegen, ob es nicht besser sei, den Kopf aus dem Sand zu nehmen. Es bestünde sonst die Gefahr, zum letzten "Vogel Strauß" zu werden, der den Kopf noch im Sand hat. Er räumt ein, dass das Test Ergebnis der Ein-Jahres-Erprobung zwar noch nicht da sei, aber er wisse z. B., dass der bekannte und sehr gut informierte Autor Mats Lewan den Sekt bereits kalt gestellt habe. Außerdem sei Industrial Heat dabei, weitere LENR-Patente aufzukaufen. Das könne wohl kaum ein Anzeichen dafür sein, dass man den Ergebnissen misstraue. Quelle: https://aeon.co/opinions/is-the-cold-fusion-egg-about-to-hatch

 

Update 24.3.16

Ich hatte mehrfach darüber berichtet, dass sich die großen Energiekonzerne intensiv mit LENR beschäftigen. In der Folge fahren Hersteller und Anleger ihre Carbon-haltigen Investments zurück, wohl wissend, dass diese immer mehr an Wert verlieren. Nun tut das auch Rockefeller, mit einer Begründung, die an Scheinheiligkeit nicht zu überbieten ist: Quelle: http://www.n-tv.de/wirtschaft/Rockefellers-verabschieden-sich-vom-Oel-article17305791.html

Sie trennen sich von ihrer Exxon-Beteiligung mit folgender  Begründung:

"Angesichts der existenziellen Bedrohung, der sich die Menschheit und das natürliche Ökosystem ausgesetzt sähen, gebe es für Unternehmen "keinen vernünftigen Grund, weiter nach neuen Kohlenwasserstoff-Quellen zu suchen", teilte der Family Fund mit.

Der größte US-Ölkonzern habe offenbar über Jahrzehnte versucht, die Risiken des Klimawandels zu verschleiern, teilte der Family Fund mit. Die New Yorker Staatsanwaltschaft ermittelt seit Ende vergangenen Jahres gegen Exxon. Dem Ölkonzern wird vorgeworfen, Öffentlichkeit und Anleger durch manipulierte Studienergebnisse über die Folgen des Klimawandels belogen zu haben." (Auszug aus dem N-TV-Artikel)

Ehrlicher wäre es gewesen, zu sagen, dass man sich über Jahrzehnte auf Kosten der Umwelt und der Verbraucher dumm und dämlich verdient hat und das das wohl bald nicht mehr so funktioniert.  Die offizielle Begründung ist natürlich ebenso wahr und richtig, aber eben nur eine Seite der Wahrheit.

 

Update 22.3.16

Die Agentur Sifferkoll http://www.sifferkoll.se/sifferkoll/lenr-interest-per-capita-is-domiated-by-northern-europe/

hat analysiert, wo hoch das Interesse an LENR in den verschiedenen Ländern ist. Dabei hat man an Hand der IP-Nummern ausgewertet, aus welchen Ländern die entsprechenden Web-Seiten bei Sifferkoll angewählt wurden. Im zweiten Schritt hat man diese Zahlen nach der Einwohnerzahl der verschiedenen Länder gewichtet.

Dabei zeigt sich, dass Nord-Europa stark vertreten ist. - Deutschland liegt noch hinter Frankreich und sogar drei Plätze hinter den USA. -

In absoluten Zahlen sieht das natürlich ganz anders aus:

 

Ganz nebenbei: Auch in der Ukraine gibt es eine starke "LENR-Szene". LENR ist für die Ukraine der Königsweg, sich aus der Energie-Abhängigkeit von Rußland zu befreien. Hier ist exemplarisch an einem lokalen politischen Konflikt zu erkennen, welche politischen Auswirkungen LENR haben kann und wird.

 

Update 22.3.16

Die Webseite http://newenergytreasure.com/2016/03/18/race-to-commercialize-cold-fusion-is-afoot/

schreibt: Das Rennen um die Kommerzialisierung hat begonnen! (Ich übersetze wiederum teilweise sinngemäß, teilweise ist der Text gekürzt)

Die beiden Anführer der Energie-Revolution: Randall Mills (links)  und Andrea Rossi.(rechts)

Es gibt ein enges Rennen bei der Kommerzialisierung der kalten Fusion/Lenr (Low Energy Nuclear Reaction) Die beiden prominentesten Personen sind Randell Mills und Andrea Rossi und es scheint, das Rossi führt. Er machte bis jetzt die größten Fortschritte. Er entwickelte den sogenannten E-Cat (Energie-Katalisator), der Elektrizität zu Hitze umwandelt, mit einem Minimum an Effizienz von 500 %, bzw. einem COP (Coefficient of Performance) von 6. Das heißt, er erzeugt sechsmal mehr Energie, als ihm zugeführt wurde.

Die nächste Version, der E-Cat HT, arbeitete mit sehr viel höheren Temperaturen von über 1400 Grad Celsius. Genug um Stahl zu schmelzen, daher wurde er aus Alumina, (einer Art von Lehm) hergestellt. Er hatte eine ständig versiegelte Reaktions-Kammer mit einer Pulver-Füllung und daher keine Hydrogen-Zuführung. Ein unabhängiger Test, welcher 32 Tage dauerte, (durchgeführt von Professoren der Universität Bologna)  der mit nur einem Gramm-Füllung durchgeführt wurde, produzierte über 1,5 MWh an Energie, in einem Volumen von nur 0,063 L. Dies ergibt eine fazinierende Energiedichte von 1,6 GWh/kg. Noch faszinierender, der Test wurde beendet, bevor die 1-Gramm-Füllung verbraucht war. Theoretisch hätte sie für ein Jahr gereicht.

Es wurde eine 1-Megawatt-Anlage aus Testgründen erstellt. Eine unabhängige Experten-Kommission hat diesen Test überwacht. Er dauerte 350 Tage und endete am 17. Feb. 2016. Das Ergebnis wird in Kürze erwartet.

Aber der Fortschritt ging weiter. Rossi entwickelte einen sog. E-Cat X, der auf direktem Wege Licht und Elektrizität produzieren kann. Weiterhin entwickelte Rossi einen kleines Modul, genannt "Quark", das zu größeren Einheiten kombiniert werden kann.

 

Update 20.3.16

Hier nun Hinweise darauf, dass die Geschichte wohl nicht mehr aufzuhalten ist. Quelle: http://www.e-catworld.com/2016/03/19/e-cat-1mw-plant-test-results-watch-thread/

Übersetzung (teilw. gekürzt, bzw. sinngemäß) Frank Acland (Ecat-World) schreibt: Wir hatten einen langen Mail-Austausch bezüglich der 1-MW-Anlage, den wir endlich beenden konnten, als bekannt gegeben wurde, dass der Test am 17. Feb. abgeschlossen wurde.- Ich hoffe das dieser Gedankenaustausch nun wesentlich kürzer ist, wenn wir  jetzt auf die Testergenisse warten. Es ist hohe Zeit und ich kann mir vorstellen, wie hoch der Druck auf alle Beteiligten ist, weil die E-Cat-Technologie beweisen kann wie revolutionär sie ist und die Spielregeln der  Welt-Energieproduktion komplett verändern wird.

Heute, am 19.3.16 kam folgende E-Mail von Mats Lewan, weil ich mich für das "New Energy World Symposium" vor-registriert hatte: "Die entgültige Entscheidung, das Symposium abzuhalten ist noch nicht gefällt worden - offizielle Ergebnisse des Einjahres-Tests liegen noch nicht vor, wir erwarten sie aber spätestens Mitte April."

"Ungefähr 220 Personen haben sich vor-angemeldet, unter ihnen viele, die fragten, ob wir nicht eine zweitägige Veranstaltung daraus machen könnten. Daher planen wir nun, die Veranstaltung am 21. und 22. Juni durchzuführen, mit zusätzlichen Rednern und mit zusätzlichen Möglichkeiten für die Teilnehmer, sich untereinander auszutauschen. Aber wie auch immer, es ist auch immer noch eine Option, nur an einem Tag an der Veranstaltung teilzunehmen."

Ich habe nach wie vor keine Ahnung, woher Mats die Informationen hat, dass die Ergebnisse bald kommen sollen, aber er wird wohl Entsprechendes gehört haben.

Mats Lewan postete im LENR-Forum: "Okay, ich kann nun bestätigen, dass Rossi am New Energy World Symposium teilnehmen wird. Nicht als Sprecher, aber von mir auf der Bühne interviewed. In Verbindung mit diesem Symposium, auf einer separaten Veranstaltung, wird er einige wichtige Ankündigungen machen. Ein festes Datum hierfür gibt es noch nicht. Die Entscheidung, das Symposium abzuhalten, hängt weiterhin davon ab, das die Testergebnisse  bekanntgegeben werden und positiv ausgefallen sind."

Der Veranstalter des Symposiums ist Mats Lewan, Autor des Buches "An impossible Invention". (Erhältlich bei Amazon)

 

Update 19.3.16

Auf eine entsprechende Leserfrage teilt Rossi mit, dass eine 1-MW Anlage, die mit E-Cat X Quark - Reaktoren hergestellt würde, schätzungsweise nur ein Kubikmeter groß wäre.

 

Update 19.3.16

Ich hatte mehrfach darüber geschrieben, dass die LENR-Einführung von Banken und Fonds mit Sorge beobachtet wird. Es gibt noch viele "Carbon-haltige" Anlagen, die einen weiteren harten Wertverlust erfahren würden, wenn LENR wirklich den Markt erreicht. Die Banken, Fonds und Anleger erhoffen sich mehr Zeit, um ihre Depots zu bereinigen.

Die schwedische Agentur Sifferkoll analysiert in einem sehr lesenswerten Beitrag die widerstreitenden Interessen: LENR, das auf den Markt drängt, die Depot-Inhaber, die noch mehr Zeit möchten: http://www.sifferkoll.se/sifferkoll/something-really-bothers-me-about-the-apcoworldwide-lenr-connection/

Er befürchtet, dass auch Industrial-Heat unter massivem Druck steht, den Einführungsprozeß zu verlangsamen. In der Tat deutet auch die kürzliche Veröffentlichung von Industrial Heat (Sh. Update vom 11.3.) darauf hin, dass man es nicht eilig hat. Mit gleichem Tenor meldete sich auch Woodford-Investment mit einer Presseerklärung zu Wort: http://www.e-catworld.com/2016/03/16/woodford-management-comment-on-industrial-heat-investment/

Der Eingangssatz der Presseerklärung, verfaßt vom Inhaber Neil Woodford persönlich, lautet: "Wir sind geduldige Investoren". Er erklärt, dass man weiterhin zu dem wichtigen Investment bei Industrial Heat steht, aber vermittelt gleichzeitig den Eindruck, dass man es nicht allzu eilig habe. Der Grund für solche Aussagen ist leicht vorstellbar: Woodford ist ja ein Fond, mit  breit gefächerten Anlagen. Dort sind mit Sicherheit auch Anleger dabei, die in Öl, Gas oder Kohle investiert haben. Und die werden Druck auf Woodford machen, bei LENR auf die Bremse zu treten.

In den USA haben die Anti-LENR Lobbyisten schon lange der Pferde gesattelt: Es sind die gleichen Leute, die der Welt klarmachen wollen, dass Rauchen überhaupt nicht ungesund ist und das Luftverschmutzung und Klimawandel nichts miteinander zu tun haben.

Meine Hoffnung ist weiterhin, dass die Verzögerung nur von kurzer Dauer ist. Die großen Investoren in Carbon-haltige Anlagen verorte ich zu hohen Prozentwerten im anglo-amerikanischen Raum. Von dort ist auch der meiste Widerstand zu erwarten. Nur: Die großen Energie-Habenichtse, allen voran China, Japan und Indien, werden sich einen Teufel darum scheren. Sie haben schon jetzt riesige Entlastungen durch den niedrigen Ölpreis und erhoffen sich durch LENR, dass das so bleibt.

Eines ist noch interessant: Rossi will im Juni eine Pressekonferenz in Schweden abhalten. Er kann dies tun, weil Schweden Teil des Lizenzgebietes der Leonardo-Corporation ist. (Sh. meine E-Cat Weltkarte)  Hier zeigt sich, dass Rossi möglicherweise nicht bereit ist, die bedächtige Gangart von Industrial-Heat mitzugehen.

Hier noch Frage- und Antwort-Mails aus dem Rossi-Blog dazu:

F: Hallo Andrea, lass nicht einige große Firmen dein geistiges Eigentum kaufen. Sie werden 10 - 15 Jahre darauf sitzen und die Menschheit wird darunter leiden. Jede Minute, die sie es verzögern, läßt irgendein armes Kind sterben. - Sie können die öffentliche Meinung manipulieren, indem sie die besten Anwälte einschalten.

A: Keine Angst: Mein geistiges Eigentum wird immer im Besitz der Leonardo Corporation bleiben. Vielleicht hast Du recht, aber wir sind bereit zu kämpfen; ganz nebenbei - überlege, was ich in meinem Leben durchgemacht habe - und ich habe überlebt.

 

 

Update 17.3.16

Heute kommt ein sehr interessanter Hinweis aus einem Mail-Wechsel mit Rossi: Der E-Cat X Quark-Prototyp ist extrem klein, und zwar so klein, wie es bisher mit den bekannten Materialien möglich ist. Das Neue: Das Gerät hat das Potential, jegliche Art von Hitze in elektrischen Strom umzuwandeln. Das gilt also für die starke Abwärme des E-Cat, wie auch für jede andere Wärmequelle.

Update 16.3.16

Ergänzende Information: Die Pressekonferenz soll im Rahmen eines "Neue Energien Welt-Symposiums" stattfinden, das vom Autor Mats Lewan organisiert wird. Wie weit die Informationen dort gehen,hängt auch davon ab, wie die Ergebnisse des Ein-Jahres-Tests aussehen.

Update 16.3.16

Zwei wichtige Informationen aus dem "Rossi-Blog"

1. Rossi hofft, noch im Juni eine wichtige Pressekonferenz in Schweden abhalten zu können. Bei der Gelegenheit soll auch bekannt gegeben werden, wo in Schweden eine Fertigung für den E-Cat X eingerichtet werden soll.

2. Der E-Cat X Quark soll bei einem Kunden in Betrieb gehen und einige Monate getestet werden. Bei dieser Gelegenheit können ausgewählte Personen ihn in Betrieb sehen.

Update 15.3.16

Das Interesse an alternativen Energien in Frankreich ist nicht so riesig, weil man von vorn bis hinten mit Atomkraftwerken zugebaut ist. Dennoch - es tut sich was: Zum ersten Male findet vom 19. bis 20. März in Avignon eine "Lenr-Konferenz" statt. Veranstaltet wird sie von der "Société Française de Science Nucléaire dans la Matière Condensée". Dies ist das erste Mal, dass dieses Thema in Frankreich der Öffentlichkeit vorgestellt wird. Man will damit die Fortschritte auf diesem Gebiet, die in aller Welt erzielt werden, bekanntmachen. Mehr als 40 Personen, Wissenschaftler, Unternehmer und Forscher, werden anwesend sein. Quelle: http://blogde-jeanpaulbiberian.blogspot.de/2016/03/premiere-conference-en-france-sur-la.html

 

Update 15.3.16

Andrea Rossi teilt mit, dass eine erste Serie  des E-Cat X -Quark noch im April bei einem Kunden installiert werden soll. Zur Erinnerung: Der E-Cat X Quark ist ein sehr kleines Gerät, dass die Basis für Energie-Module sein soll. Es hat eine Leistung von ca. 100 Watt (?) und kann zu Energie-Produktionseinheiten in praktisch jeder Größenordnung kombiniert werden.

Update 14.3.16

Unter diesem Link: http://www.cfcr.de/players.html

gibt es eine Aufstellung 1. Welche Firmen LENR-Produkte anbieten, 2. wer in LENR investiert hat und 3. wer die bekannten Persönlichkeiten sind, die LENR entwickelt haben.

Update 14.3.16

Ich habe einen Abschnitt "Die Weltkarte des E-Cat" eingerichtet. Dort will ich zukünftig zeigen, wie und wo der E-Cat in die Märkte eintritt.

Update 12.3.16

Andrea Rossi arbeitet seit geraumer Zeit mit Prof. Norman Cook an einer theoretischen Erklärung des sog. "Rossi-Effekts". Rossi glaubt nun, eine Erklärung gefunden zu haben. Auf eine entsprechende Leserfrage antwortete er, dass diese im Einklang mit dem Standard-Modell der Physik stünde.

Update 12.3.16

Bezüglich der letzten "weißen Flecken" auf der Landkarte der regionalen Zuständigkeiten kommt jetzt eine Antwort auf dem "Rossi-Blog". Ein Leser fragte: Welches Territorium wird direkt von der Leonardo Corporation kontrolliert? Antwort Rossi: Europa, Ozeanien, Afrika, Asien mit Ausnahme von Rußland, China, Saudi Arabien und den Emiraten.

Update 12.3.16

Im vierten Quartal 2015 gab es auf der Webseite des Lizenznehmers "Hydrofusion" folgende Meldung: "Neues Investment" - Tom Darden, Chef von Industrial Heat, hat einen Kooperationsvertrag mit einem neu gegründeten Finanzcenter in Peking unterzeichnet. Der "Technologie- und Wissenschaftspark" des Ministeriums für Wissenschaft und Innovation will am Technologietransfer von zwanzig Firmen aus den  Vereinigten Staaten teilhaben. Dies nährt Gerüchte, dass die kürzlich in den Vereinigten Staaten patentierte E-Cat-Technologie alleiniges Eigentum der chinesischen Regierung werden könnte." Wie auch immer, China investierte 121 Millionen US Dollar in die LENR-Technologie.

Sinngemäß übersetzt aus: http://www.e-catworld.com/2016/03/11/hydro-fusion-reports-121-million-chinese-investment-into-lenr/

Update 11.3.16

Die Lizenznehmer vermitteln Aufbruchstimmung!

Um noch etwas mehr Klarheit  zu gewinnen: Industrial Heat kennen wir ja mittlerweile. Hinzu kommt die Firma Hydro Fusion Ltd. http://hydrofusion.com/about-hydro-fusion

Hier ein Auszug aus der Firmenbroschüre: Die Firma wurde 2011 gegründet und hat seine Hauptverwaltung in London. Das Unternehmen ist auf eine Reihe von Gebieten bezüglich der Energie-Produktion spezialisiert. Es gibt eine Zweigniederlassung in Stockholm. Hydro-Fusion operiert unter der offiziellen ECAT-Webseite der Leonardo Corporation. Hydro-Fusion ist Lizenznehmer seit 2011 für Nord-Europa und man will eine wichtige Rolle bei der Kommerzialisierung aller E-Cat Produkte spielen. Hydro-Fusions Lizenz deckt Länder mit 10 % des Welt-Brutto-Sozialprodukts und des Energie-Konsums ab. Hydro-Fusion ist der exklusive ECAT Lizenznehmer für eine große Zahl von Ländern - einschließlich UK und Schweden.

Jetzt geht es weiter zur Firma E-Cat Solutions. https://www.ecat.tech/

E-Cat Solutions hat wohl, neben Industrial Heat, die umfassendste Lizenz. Sie umfaßt Indien und Südasien, Süd-Korea, Afrika, Spanien und Portugal, Südost-Asien, Indonesien, Austral-Asien (?). - Darüber hinaus bietet die Firma unter dem Namen "Eco Global Fuels PTY LTD" an, bei der Suche nach Geschäftsfeldern für die Anwendung des E-Cat zu assistieren, und zwar in Europa, UK, Skandinavien, im Mittleren Osten, China, Nord- und Südamerika, Russland und Asien. - In erster Linie geht es ECAT-Solutions um die Vermarktung der 1-MW-Anlage. - Unter zukünftigen Produkten sind aufgeführt: 1. Dampferzeugung mit über 500 Grad C. zum Antrieb von Turbinen zur Stromerzeugung für Häuser, Gewerbe, Gemeinden, das Stromnetz allgemein, abgelegene Orte usw. 2. Produktion von Hitze für Fahrzeuge (Land, Luft, See) als Antrieb mittels Dampfmaschinen, Sterling-Motoren oder Tesla-Turbinen. "Wir beginnen mit dem E-Cat Elektro-Auto." 3. Meerwasser-Entsalzung. 4. Herstellung von Elektrizität mittels "photothermal voltaic panels". Hier könnte eventuell Elektrizität für das Haus oder Fahrzeuge hergestellt werden, ohne das es bewegliche Teile gibt. 5. Produktion von Hitze oder Kälte für  Treibhäuser unter extrem kalten oder heißen Bedingungen. 6. Energieerzeugung für die Raumfahrt 7. Energieerzeugung für den Aufenthalt außerhalb der Erde.  -- Ich gebe diese Aufzählung unkommentiert wieder, ohne Gewähr für die Richtigkeit der Übesetzung.

Update 11.3.16

Industrial Heat ist der größte Lizenznehmer der Leonardo-Corporation, welcher in seinem Territorium  alle Rechte am E-Cat hält. Nachdem der 1-Jahres-Test abgeschlossen ist, warten alle interessierten Kreise auf die Veröffentlichung des unabhängigen Test-Ergebnisses.- Andrea Rossi hat derweil in seinem "Rossi-Blog" auf eine entsprechende Frage mitgeteilt, dass die Leonardo Corp. mit Hochdruck daran arbeite, den E-Cat in laufendem Betrieb einem ausgesuchten Publikum vorzuführen.

Nun hat gestern Industrial Heat eine Presse-Mitteilung verbreitet, nach meinem Eindruck wohl auch, um die Zeit bis zur Veröffentlichung der Test-Ergebnisse zu überbrücken. (Quelle: http://www.infinite-energy.com/resources/Statement-of-Industrial-Heat-Regarding-LENR-Industry-Developments.html ) Hier meine, teilweise sinngemäße, Übersetzung: "Statement von Industrial Heat hinsichtlich der industriellen Entwicklung von LENR, 10. März 2016. - Industrial Heat hat das Ziel, saubere, sichere Energie überall verfügbar zu machen, die man sich als Verbraucher auch leisten kann. Hierfür werden wir ein Unternehmen errichten, das diesen Anforderungen gerecht wird. LENR ist die Schlüsseltechnologie für Industrial Heat und wir glauben, dass sich multiple Anwendungen für diese Technik ergeben.

Industrial Heat hat entsprechende Lizenzen erworben und hat weltweit in diese Technologie investiert. Wir haben führende LENR-Persönlichkeiten für uns gewinnen können und wir haben ein Weltklasse-Ingenieursteam aufgebaut. Wir sind sehr zufrieden mit dem, was wir an Technologie erschließen konnten und wir sind auch zufrieden mit dem Team von Wissenschaftlern und Ingenieuren, das daran arbeitet. Im Moment ist das Team dabei, die Technologien, die wir im Portefolio haben, zu bewerten und Prioritäten zu setzen.

Unsere operative Vorgehensweise ist, wissenschaftlich und technisch rigide an der Entwicklung von LENR zu arbeiten. Wir werden die erlangten Daten sorgfältig prüfen. Fehler und positive Ergebnisse sind gleich wichtig, wir lernen von beidem.

Unglücklicherweise gibt es eine lange Liste von vorzeitig veröffentlichten Ergebnissen auf dem LENR-Sektor. Aus diesem Grunde befürworten wir einen unvoreingenommenen Skeptizismus. Wir glauben, dass alle darunter leiden, wenn technologische Fortschritte und Innovationen erstickt werden; gleichzeitig leiden Gesellschaft und Industrie, wenn erzielte Resultate überbewertet werden. Dies geschieht, wenn die Ergebnisse ohne rigorose Verifizierung und präzise Messungen erzielt wurden.

Für uns steht die Verläßlichkeit bei der LENR-Forschung ganz obenan. Deshalb sollte allen Verlautbarungen, die im Zusammenhange mit Technologien aus unserem Portefolio stehen, nur vertraut werden, wenn wir als Industrial Heat sie auch bestätigt haben und zusätzlich angesehene Gutachter-Institutionen diese Ergebnisse in wiederholten Experimenten das ebenfalls bestätigen. 

Unser Portefolio war nie stärker und wir sind weiterhin von dem Potential, das wir sehen, fasziniert. Dieser Optimismus gründet sich auf mehr als Hoffnung, obwohl es noch einiges zu tun gibt. Den Herausforderungen auf dem Gebiet der Energieerzeugung müssen wir mit machbaren, sauberen, sicheren Lösungen begegnen, die der Verbraucher sich auch leisten kann."

 

Ein Leser fragte Rossi: Sie sprachen von zwei Fabriken, einer  in Florida und einer in Südschweden.  Sind das Fabriken der Leonardo-Corporation? Antwort: Ja. Frage: Wird nur die Leonardo Corporation E-Cats herstellen? Antwort: Nein. - Meine Prognose ist weiterhin, dass Industrial Heat seine Produktion in China aufnehmen wird. (Sh. auch Update vom 6.3.)

Auf dieser Seite http://www.sifferkoll.se/sifferkoll/a-usd-3-6-trillion-market-is-about-to-change-completely-due-to-lenr/

finden Sie eine Grafik, wie die Zuständigkeiten der einzelnen Lizenznehmer weltweit aussieht.

Update 10.3.16

Da hat sich jemand kräftig Gedanken gemacht: Die Firma Goodyear hat auf dem Autosalon in Genf einen kugelförmigen Reifen präsentiert. Er wird in einem 3-D-Drucker hergestellt. Das eigentlich Neue: Die Reifenkugel soll durch ein Magnetfeld in seiner Position gehalten werden. Es gibt also keine mechanische Verbindung zwischen Reifen und Karosserie. Weil die Kugel sich nun frei in alle Richtungen drehen kann, sollen künftige Fahrzeuge z. B. seitwärts einparken können - oder - sie könnten sich auch im Kreise drehen. Das ein derart starkes Magnetfeld eine entsprechende On-Board Kraftquelle voraussetzt, liegt auf der Hand - mir fällt dazu nur LENR ein.  Quelle: http://www.heise.de/make/meldung/Kugelreifen-Konzept-von-Goodyear-fuer-autonome-Fahrzeuge-3123973.html

 

Update 7.3.16

Ein "Zwischenruf":  Viele machen sich Gedanken, wie LENR funktioniert. Aber ich glaube, es ist lohnener, der Anwendungsseite von LENR mehr Aufmerksamkeit zu schenken.

Ohne Jemandem zu nahe treten zu wollen, ich denke, dass vielleicht zwanzig bis hundert Personen - weltweit - dazu in der Lage sind, den Vorgang "LENR" theoretisch zu hinterfragen oder sogar eine Theorie aufzustellen, die am Ende alle Zweifel beseitigt. Meine Vermutung ist, dass Rossi selbst in Zusammenarbeit mit Norman Cook am dichtesten "dran" ist. Aber wie auch immer: Nicht die Theorie - die Anwendungen verändern die Welt!

Denken wir nur an den modularen Aufbau des E-Cat X - Quark. Im Rossi-Blog wurde A. Rossi einmal gefragt, was er denn von einem Ofen mit E-Cat halte. Antwort: Eine faszinierende Idee! Nach meiner (sicherlich unmaßgeblichen)  Einschätzung, hat der E-Cat X bzw. Quark das Potential, die zentrale Energieversorgung von innen zu her zu erodieren. Wenn die Produkte der sog. "weißen Industrie" (Waschmaschinen, Kühlschränke, Trockner, Herde usw.) nach und nach eine integrierte Stromversorgung bekommen würden, wäre die Marktmacht der zentralen Energieversorger endgültig vorbei. Ein E-Cat- Home mit einer Leistung von 10KW (oder zwei davon) würde den Restbedarf an Strom und Heizung abdecken. - Der Energiebedarf des Gewerbes, der Industrie, des Verkehrs usw. ist unabhängig davon zu sehen.

Update 7.3.16

Nach gründlicher Auswertung der rund 200 angemeldeten Patente durch A. Rossi hat der Autor des Buches "An impossible Invention" (Mats Lewan) gemeinsam mit Bob Greeneyer (Martin Fleischmann Memorial Project) eine Theorie zum sog. Rossi-Effekt entwickelt. Der Text ist komplett in Englisch, könnte aber für interessierte Physiker eine "Fundgrube" sein. Hier der Link: https://animpossibleinvention.com/2016/03/07/finally-this-is-possibly-how-the-e-cat-works/

 

Update 7.3.16

Über zwei Jahrzehnte ist Andrea Rossi krimineller Machenschaften beschuldigt worden. Es ging seinerzeit um unerlaubte Abfallbeseitigung. Er hatte in Italien eine Fabrik errichtet, in welcher Abfall zu Mineralöl umgewandelt wurde. Eine Technik die heutzutage in mehreren Ländern angewendet wird. Damals kam Rossi gleich zwei mächtigen Gegenspielern ins Gehege: Der Mineralöl-Industrie und Müll-Mafia. Der Leiter der Finanzpolizei, der damals gegen ihn ermittelte, ist nun zum zweiten Male wegen Korruption ins Gefängnis gewandert. (Sh. auch meinen Rossi-Blog) Quelle: http://www.ilfattoquotidiano.it/2015/02/28/confiscati-4-milioni-spaziante-usava-ufficiali-gdf-come-prestanome/1463319

Diese Beschuldigungen und Behinderungen haben Rossi vor einigen Jahren veranlaßt, Italien den Rücken zu kehren.

 

Update 6.3.16

Die Internet-Zeitschrift berichtet (am 19.2.) ausführlich über den abgeschlossenen Test der 1-MW-Anlage und sagt am Ende des langen Artikels etwas ganz Interessantes: "Der Test wurde am 17. Februar abgeschlossen. Die ersten Gerüchte besagen, dass er erfolgreich verlaufen ist. Der E-Cat generierte 1 Megawatt Hitze während der konsumierte Input zwischen 12 und 15 Kilowatt an Elektrizität war. (Anm: Ich lasse diese Zahl unkommentiert, sie ist sicher unpräzise. Man muß den endgültigen Bericht abwarten) Der Bericht einer unabhängigien Prüfungsfirma wird für den nächsten Monat erwartet. Wenn man sich die Historie von LENR ansieht, ist es wohl das beste, bis dahin zu warten, bevor man irgendwelche Schlüsse zieht. - Die Produktion des E-Cat wird für das letzte Quartal 2016 oder das erste Quartal 2017 in China erwartet. Industrial Heat, die Firma, die das Gerät vermarktet, gibt an, ungefähr 3 Milliarden Dollar an Vor-Orders zu haben."

Quelle: http://www.dailykos.com/story/2016/02/19/1487735/-Test-of-Controversial-Nuclear-Fusion-Plant-Concludes

 

Update 5.3.16

Die Psychologin Vessela Nikolova hat eine Biographie über Andrea Rossi geschrieben "E-CAT THE NEW FIRE", es ist in italienisch und englisch erschienen und umfaßt 302 Seiten. Der Nobelpreisträger für Physik,  Brian Josephson sagt dazu: "Eine faszinierende Beschreibung der Karriere des kontrovers gesehenen Erfinders Andrea Rossi!" (Information von Robert Curto, Ft. Lauderdale, Florida auf http://www.rossilivecat.com/

Update 5.3.16

Es gibt bisher keine offiziellen Verlautbarungen über das Ergebnis des Ein-Jahres-Tests. (Test der 1-Megawatt-Anlage, bestückt mir 4 E-Cats à 250 KW) Aber jetzt "sickert" doch etwas durch: Die Anlage hat 8.400.000 kWh an den Kunden geliefert und dabei selbst etwas weniger als 400.000 KWh verbraucht. Quelle: http://egooutpeters.blogspot.de/2016/03/mar-04-2016-number-worth-million-words.html

(Anmerkung: Ich habe diese Zahl wörtlich übernommen, sie ist ganz sicher unpräzise. Warten wir am besten den offiziellen Report ab)

Gesundheitszustand von Andrea Rossi: Rossi hatte auf entsprechende Fragen selbst berichtet, dass er weiter an Gewicht verliere. Wenn man bedenkt, wie dünn er schon vorher war, kann so etwas Sorgen machen. Nachdem sein Blog gefüllt war mit besorgten Fragen dazu, kam auch die Frage auf, ob er irgendwann gefährlicher Strahlung ausgesetzt war. Er hat nun dazu geantwortet: "Die Strahlung ist immer gemessen worden und es ist in den letzten sechs Jahren nie mehr gemessen worden, als ohnehin an natürlicher Strahlung vorhanden ist. Das Gewichtsproblem wurde durch Übermüdung und physische Überlastung verursacht."

Update 3.3.16

Jetzt kommt eine ganz interessante Geschichte. Wie bekannt, hat Industrial-Heat die Lizenz am E-Cat erworben, später kam, in noch größerem Umfang, Woodford-Investment aus England dazu. (Update 27.9.15).

Nun geht es weiter: Ecat-World berichtet, dass sich Industrial-Heat ein Standbein im Vereinigten Königreich geschaffen hat: http://www.e-catworld.com/2016/03/03/ih-international-holdings-limited-a-tom-darden-directed-company-in-the-uk/

Ich übersetze hier den Artikel (teils gekürzt, teils sinngemäß): Es wurde eine Firma in UK registriert, die den Namen "Industrial Heat Holding International Limited" trägt. Die eingetragenen Geschäftsführer sind Thomas Francis Darden II und Johan Anthony Mazzarino. Beide haben als Adresse 111 Hargett Street, Suite 300, Raleigh, North-Carolina angegeben, dies ist der Sitz von Cherokee-Investment Partners und Industrial Heat LLC.

Anm.: Es ist dann noch eine Liste von Firmen und Institutionen angefügt, die Verbindungen zu dieser Firma haben, die ich im einzelnen aber nicht sauber nachvollziehen kann. - Die Dokumente sind aber auf der o. g. Webseite einsehbar. 

 

Update 2.3.16

Das nenne ich noch einmal eine geniale Idee! Seit einiger Zeit gibt es ja immer mehr Replikationen des E-Cat, weltweit. Nun hat der Herausgeber der Webseite E-Cat World, Frank Acland, zusammen mit Dr. Bob, einem weiteren Blogger, einen Webstore auf die Beine gestellt, in welchem man das gesamte erforderliche Zubehör kaufen kann! Das Zubehör ist ja teilweise sehr speziell und es war bisher mühsam, es endlich zu bekommen. Die Zeiten sind nun vorbei. Gleichzeitig hat ja noch das "Martin-Fleischman-Memorial-Projekt" die Rezeptur für den Wafer ins Internet gestellt - jetzt wird die Anzahl der Replikationen "explodieren!" Hier ist der Link zu dem Shop: http://www.lookingforheat.com/

Update 1.3.16

Nach der Entwicklung des E-Cat und des E-Cat X arbeitet Rossi nun an einem Mini-Reaktor, mit einer Leistung von 100 Watt. (Dies ist nicht die elektrische Leistung, diese ist wohl geringer) Dieser Reaktor trägt den Namen "Quark" (ein "Baustein" der Atome). Er hat diesen Namen, weil er wie "Quarks" sehr klein und sehr fundamental ist. Dieser Mini-Reaktor soll Basis einer Modul-Bauweise sein: er soll sich zu praktisch jeder Größe und Anwendung kombinieren lassen. Bei dieser Vorgehensweise orientiert sich Rossi an Microsoft: Ein Universal-Instrument für alle Anwendungen. (Details sh. mein Rossi-Blog)

Update 29.2.16

Auf dieser Seite http://www.e-catworld.com/2016/02/29/new-songsheng-jiang-lenr-tests-excess-heat-for-7-days/

habe ich heute folgendes gefunden:

Der chinesische Forscher Songsheng Jiang hat einen Report veröffentlicht, wonach er im vergangenen Dezember mit einem LENR-Gerät an sieben Tagen Überschuß-Energie erzeugt hat. Es handelte sich um ein Nickel-Hydrogen-System. Die erzielte Temperatur lag unterhalb von 1300 Grad Celsius. Die Füllung bestand aus einer Mixtur von Nickel-Puder und LiAIH4. Diese Mixtur wurde in eine Nickel-Zelle eingefüllt, sodann wurde diese Zelle in eine Edelstahl-Kammer eingeschlossen. Die Maximum Überschußenergie betrug 450 Watt.

Update 29.2.16

Es gibt eine ganz wichtige technische Aussage von Rossi. Auf eine entsprechende Frage eines Lesers antwortete er, dass der E-Cat X in der Lage sei,  Elektrizität zu erzeugen, ohne das gleichzeitig Hitze entsteht. In diesem Fall sei allerdings die Effizienz geringer. - Wenn das so ist, ergeben sich für den E-Cat X  nahezu endlose Anwendungsmöglichkeiten.

Update 28.2.16

Es gibt einen russischen Artikel mit der Überschrift: "Plasma-Elektrolyse als Grundlage für einen russischen E-Cat Hitze-Generator" (Plasma Electrolysis as Foundation for
Russian E-Cat Heat Generator) Das auf englisch verfaßte Dokument kann hier  eingesehen werden:
http://www.journal-of-nuclear-physics.com/?p=940

 

Update 27.2.16

Noch etwas habe ich aus einem der E-Mail-Wechsel mit A. Rossi gelernt: Bei der Testanlage für den E-Cat X in England handelt es sich um die industrielle Version des E-Cat X. Dieser E-Cat X hat eine Leistung von 250 KW. (Ob sich aus dieser Testanlage eine Serienfertigung ergibt, bleibt abzuwarten) - Dieses Aggregat ist nicht zu verwechseln mit der 1 MW-Anlage, die ebenfalls aus vier E-Cats von je 250 KW besteht. Hier handelt es sich aber um eine andere Technologie. Ob am Ende nur noch die E-Cat X - Technologie bleibt, ist nicht vorauszusagen.  - Anscheindend ist diese Technologie aber weitaus variabler und zur direkten Erzeugung von Strom geeignet. - Diese Rückschlüsse ziehe ich aus verschiedenen Informationen und Anmerkungen, was am Ende wirklich zutrifft, muß man abwarten. -

Siemens hat übrigens vor einem Jahr einen elektrischen Flugzeugmotor entwickelt, dessen Leistung ziemlich exakt zu dem 250 KW-Output des E-Cat X passen würde. Der Motor hat bei dieser Leistung lediglich ein Gewicht von rund 42 kg!

Quelle: http://www.flyingmag.com/aircraft/siemens-unveils-260-kw-electric-aircraft-motor

 

Man darf getrost spekulieren, wie dieser Antrieb auch  die Welt der Automobil-Industrie durcheinanderwirbeln könnte: Stellen Sie sich einen Verbrennungsmotor von 260-KW vor - das ist schon ein ganz schönes Monster! Dagegen steht der Elektromotor mit gleicher Leistung bei einem Gewicht von 42 Kilo! (der zudem mit seinem LENR-Antrieb "nichts" verbraucht).- Ob sich nun diese Konfiguration durchsetzen wird oder eine andere, bleibt gleich. 

Adieu, du schöne geordnete Autowelt, mit Deinem Treibstoffdurst, Deinen Abgasen, Deinen Geräuschen, Deiner Motor- und Getriebe-Technik. Eine neue Zeit bricht an, mit unabsehbaren Auswirkungen. Diese evolutionäre Entwicklung läßt sich nicht aufhalten, wozu auch. Wenn wir uns nicht an die Spitze dieser Technologie setzen, tun es andere.

 

Update 27.2.16

Der "Der Nebel hat sich gelichtet". Man muß immer unterscheiden zwischen dem "großen E-Cat" (in der 1-MW-Anlage leisten 4 davon je 250 KW) und dem kleinen E-Cat X. Der große E-Cat wird in naher Zukunft in zwei Fabriken, je einer in den USA und einer in Schweden, mit Hilfe von ABB-Produktionsrobotern gefertigt. Es gibt außerdem ein Netz von Zuliefer-Betrieben. - Der E-Cat X ist wesentlich kleiner und eine erste Testanlage für dieses Produkt ist nach England verkauft. Rossi schließt deshalb auch nicht aus, dass er für eine gewisse Zeit nach England geht, die Installation der Anlage zu überwachen. (Einzelheiten sh. im "Rossi-Blog")

 

Update 26.2.16

Die erste industrielle Version des E-Cat X geht nach England. Anscheinend handelt es sich um eine Testanlage.  Das ist in dürren Worten Rossi´s Antwort auf eine entsprechende Frage. Ich kann die Antwort allerdings nicht ausreichend interpretieren, weil ich z. B. nicht weiß, welche technischen Daten dieser E-Cat X hat und um welche Art von Geschäft es sich handelt. (Großhandel, Fertigung, Montage, Einzelgerät usw.) Interessant ist aber, dass der E-Cat X früher oder später in England auftauchen wird. Alles weitere sehen wir bei nächster Gelegenheit.

 

Update 26.2.16

Schon früher habe ich darüber berichtet, dass Rossi eine Kooperation mit ABB (Asea Brown Bovery) anstrebt. Er hat ja schon einen Lizenznehmer in Schweden und es schwingt wohl auch eine gewisse Dankbarkeit mit, denn es waren, neben den italienischen, schwedische Wissenschaftler, die ihm massiv bei der Bestätigung des sog. Rossi-Effekts geholfen haben. ABB soll die Roboterisierung der Fertigung durchführen, sie haben bereits entsprechende Fertigungsroboter im Programm. - Der Markteintritt soll massiv sein, dies sieht Rossi als den besten Weg an, sein geistiges Eigentum zu verteidigen. Wenn es um die geplante millionenfache Fertigung des E-Cat X geht, darf ich daran erinnern, dass dessen Fertigung wahrscheinlich nicht sehr komplex sein wird: Meine (etwas flapsige) Einschätzung: Ungefähr die Komplexität einer Kaffemaschine. Das eigentliche know-how liegt in den sog. "Wafer" und der ist relativ klein und ich vermute, dass er von zentraler Stelle zugeliefert wird. Rossi ist darauf eingestellt, dass die Konkurrenz ebenfalls vor einem Markteintritt steht, aber er wird bei Patentverletzungen sehr entschieden reagieren. ("Es ist billiger, mit mir zusammenzuarbeiten") Sh. Details in meinem Rossi-Blog.

 

Update 25.2.16

Die erfolgreiche Replikation des E-Cat durch das Martin-Fleischmann-Memorial-Projekt  und die Veröffentlichung der Rezeptur haben einen enormen Widerhall in den Foren. Die einhellige Meinung: Die kalte Fusion (LENR) ist bewiesen! Der Weg ist frei, die Spielregeln für die Erzeugung von Energie radikal zu ändern!

 

Update 24.2.16

Das amerikanische Martin-Fleischman-Memorial-Projekt hat anscheinend Erfolg bei der Replikation des E-Cat gehabt. (Die Langzeit-Ergebnisse und den Wirkungsgrad muß man abwarten). Es handelt sich jedoch um eine sachkundige und ernsthafte Forschergruppe. Diese haben nun die gesamte "Rezeptur" und Verfahrensweise ins Internet gestellt:

http://www.e-catworld.com/2016/02/24/mfmp-publish-their-lenr-recipe/

und schließen die Veröffentlichung mit dem Satz: "Das Ende des Carbon-Zeitalters ist nah!"

Einige begleitende Sätze sind von Wichtigkeit: Was wir bei dieser Gelegenheit sagen möchten ist, dass der Weg, wie wir diese Rezeptur gefunden haben, es nahezu unmöglich erscheinen läßt, dass Rossi nicht die Wahrheit über seine Erfindung gesagt hat. ...Er hat jahreland die Wahrheit gesagt, sehr offen.  Bob Greener, Mitgründer der Gruppe, erklärte, dass die erfolgreiche Replikation auf allen zur Verfügung stehenden Informationen basierte: Von den LENR-Forschern Francesko Piantelli, Francesko Celani, Alexander Parkhomov und von öffentlich zugänglichen Informationen von Andrea Rossi selbst. -- Der gesamte Versuch ist auf der Webseite http://www.quantumheat.org/index.php/en/home/mfmp-blog/519-the-cookbook-is-in-the-signal

dokumentiert. - Die Vorbereitung eines derartigen Versuchs ist kompliziert und erfordert qualifizierte Vorbildung und Training. Es muß unterstrichen werden, dass derartige Versuche nur von trainiertem Personal mit entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen unternommen werden sollten. 

Es ist zu erwarten, dass in der Folgezeit überall auf der Welt weitere Replikationsversuche folgen werden. Allerdings ist auch festzuhalten, dass Rossi selbst einen Vorsprung von mehreren Jahren hat. Quelle: https://animpossibleinvention.com/2016/02/24/breaking-the-e-cat-has-been-replicated-hers-the-recipe/

 

Update 23.2.16

In meinem Update vom 24.9.15 hatte ich über eine Erfindung der Universitäten Göteborg und Island berichtet, wo die beiden Forscher Holmlid und Olafson die theoretischen Grundlagen für eine direkte Erzeugung elektrischen Stromes im Wege eines LENR-Prozesses berichtet hatten. Noch vor kurzem hatte sich ein angesehenes Wissenschafts-Journal geweigert,  Forschungsergebnisse der beiden Wissenschaftler zu veröffentlichen. Nun gibt es eine neue Entwicklung. Die amerikanische physikalische Gesellschaft hat die beiden Herren zum Vortrag gebeten und man hat es gewagt, den Begriff  "LENR" in einem offiziellen Organ dieser Institution zu erwähnen:

Saturday, April 16, 2016
4:54PM - 5:06PM
 
  E11.00008: Rydberg phases of Hydrogen and low energy nuclear reactions
Sveinn Olafsson , Leif Holmlid
 

Quelle: http://meetings.aps.org/Meeting/APR16/Session/E11.9

 

Ich habe größte Hochachtung vor dem Wissen und Können der Physiker ganz allgemein, aber ich kann mir doch nicht verkneifen zu sagen: Es kommt noch so weit, dass man mit gefurchter Stirn in Betracht zieht, dass die Hummel (LENR)  fliegen kann!

Update 23.2.16

Es tut sich was:

 

Derartige Bilder der 1-MW-Anlage hätte man noch vor kurzer Zeit nicht zu sehen bekommen.  Das Gerät in seiner Werksumgebung und mit Personen ringsherum. Ja, der Ein-Jahres Test ist vorbei und was man so hört, erfolgreich. Das Gerät, welches in Serie geht, soll nach meiner Information wesentlich kleiner sein. Die hier gezeigte Anlage war ja, zur besseren Überwachung, von innen begehbar. Wann und wo der Testbericht veröffentlich wird und ob es zu einer öffentlichen Vorführung der Anlage kommt, ist bisher offen. Es könnte theoretisch auch sein, dass dies in China geschieht. Denn dort hat die Markteinführung der 1-MW-Anlage ja quasi schon stattgefunden: Sh. mein Update vom 6.11.15. Quelle für das Bild: http://www.ecatnews.it/2016/02/da-1-anno-limpianto-da-1mw-e-in.html

und http://www.scoop.it/t/lenr-revolution-in-process-cold-fusion

 

Update 22.2.16

Anrea Rossi berichtet auch eine entsprechende Frage: Die neue Fabrik, in welcher der E-Cat X produziert werden wird, entsteht in Florida. Gerade in den vergangenen Tagen machten wir überdurchschnittliche Fortschritte. Wir sind dicht daran,   technologisch gesprochen, eine Million Stück pro Jahr herstellen zu können. Von der Entscheidung für den Beginn der Fertigung bist zum tatsächlichen Beginn dürften kaum mehr als drei Monate vergehen. Alles ist sehr gut organisiert und ich habe jetzt die Zeit, mich voll darauf zu konzentrieren.

 

Update 18.2.16

Der 350-Tage Test der 1-MW-Anlage ist vorbei!  A. Rossi antwortete auf eine Leseranfrage: Die Ladungsgröße wurde mit der Erfahrung von tausenden von Experimenten verfeinert, ganz offensichtlich aber auch auf der Basis theoretischer Überlegungen. (Anm. der Austausch der Ladungen hing also mit dem Ende des Tests zusammen)

Ja, der 350-Tage-Test ist vorbei und die Experten für die Validierung haben gestern ihre Tests abgeschlossen.  Nun wird es ca. einen Monat dauern, um die Daten auszuwerten. Bis zur Veröffentlichung der Tests werden wir keine weiteren Daten publizieren.

 

Update 18.2.16

Erstmals seit rund einem Jahr sind bei den vier E-Cats der 1-MW-Anlage die Ladungen ausgetauscht worden.  - Näheres finden Sie in meinem Rossi-Blog.

 

Update 16.2.16

Der kürzlich von mir eingeführte Abschnitt "Rossi-Blog" wird sehr gut "angenommen". Dieses fast täglich  geführte Frage- und Antwort-Spiel zwischen Andrea Rossi und seinen Lesern gibt einen guten Einblick in den Fortgang seiner Vorhaben. Besonders deutlich wird jetzt auch die unterschiedliche Strategie für die 1 MW-Anlage, die er mit Industrial-Heat vorantreibt und dem später entwickelten E-Cat X, den er selbst mit seiner Leonardo-Corporation  fertigen und vertreiben will. Die 1 MW-Anlage erzeugt Heißdampf für den industriellen Bereich. Der E-Cat X hat eine Leistung, die sich mit der Dimensionierung des Gerätes variieren läßt. Er kann neben Hitze auch direkt elektrischen Strom erzeugen. - Viele Informationen finden Sie dazu in meinem Rossi-Blog.

 

Update 15.2.16

Die französische Zeitschrift "La Tribune", zweifellos ein Mainstream-Medium, hat in seiner Ausgabe vom 11. Feb. sehr ausführlich über Lenr/Kalte Fusion berichtet. Leider ist der Original-Artikel nur für Abonnenten zugänglich, aber unter dem folgenden Online-Artikel ist der Inhalt wohl trotzdem wiedergegeben: http://sans-langue-de-bois.eklablog.fr/fusion-froide-les-espoirs-du-nucleaire-vert-a125034570

Der Artikel beschäftigt sich in aller Breite mit der Geschichte der Kalten Fusion/LENR und stellt unumwunden fest, dass die Zeit der Zweifel vorbei ist. Er benennt alle die Firmen und Länder, die LENR zum Zentrum ihrer Forschungen, Entwicklungen und jetzt auch Vermarktungsstrategien gemacht haben. Positiv wird auch die Leonardo Corporation von Andrea Rossi erwähnt. - Damit ist wohl wieder ein großer Schritt in Richtung öffentlicher Wahrnehmung und - Anerkennung getan.

 

Update 12.2.16

Eine sehr interessante Meldung lese ich soeben auf http://www.scoop.it/t/lenr-revolution-in-process-cold-fusion

Es geht um eine neue russische Firma mit Namen "New Inflow".

http://newinflow.ru/eng.htm

Hier ein Überblick über die Aktivitäten von New Inflow: Die Firma wurde 2009 gegründet, um bisher unkoordinierte Wissenschaftsgruppen und Experimente zur Erforschung von LENR zusammenzuführen.

Die laufenden Projekte werden von angesehenen Wissenschaftlern durchgeführt, die im Moment bei verschiedenen Abteilungen von Universitäten und der russischen Akademie der Wissenschaften unter Vertrag sind.

Nach fünfjähriger Forschung wurden folgende Fortschritte erziehlt:

-Fundamente einer neuen mathematischen Theorie wurden gelegt. Diese Theorie erklärt die Struktur des Mikrokosmos fundamental anders, im Wege einer umfassenden und nachweisbaren Sichtweise, die eine Reihe fundamentaler physikalischer Prozesse erklärbar macht. Dies erlaubt, ein komplettes mathematisches Modell von LENR zu erstellen. Dieses Modell war Gegenstand von Simulationen mit Laborgeräten.

-Anomal hoher Hitzeüberschuß in "flow plasmoid formations" wurde beobachtet.

-Effektive Algorithmen und numerische Methoden der Gas-Dynamik, der Plasma-Physik und Neutron-kinetische-Simulationen wurden entwickelt und getestet.

Hier eine  kurze Passage in Englisch:

Company's currently held experiments are based on generation of plasmoid formations in swirling gas flow which are created by various impulse-modulated discharges and subsequent utilization of generated heat.

Die Experimente in den Laboren wurden mit neuen mathematischen Modellen und Methoden entwickelt und simuliert.

Bis zum heutigen Tage wurden durch "New Inflow" die folgenden wichtigen Ergebnisse auf dem Gebiet der LENR-Forschung erzielt:

-LENR-Effekte wurden in verschiedenen Laborexperimenten bestätigt. Dieses Faktum ist konsistent mittels durchgeführter Messungen nach neuesten Diagnose-Methoden und -geräten bewiesen.

-Der Hitze-COP, der mit Geräten von "New Inflow" erzielt wurde liegt bei 600 bis 8oo %. (!!!)

-Die Transformation chemischer Elemente wurde ebenfalls beobachtet.

-Die bei "New Inflow" entwickelten Geräte können mit einer großen Zahl verschiedener Materialien arbeiten, sind also nicht auf teure Materialien wie Nickel und Palladium beschränkt.

Der Bereicht der theoretischen Physik und die mathematische Abteilung wir von Prof. N. Magnitski geleitet, die theoretische und experimentelle Abteilung der Plasmaphysik wird von Prof. A. Klimov geleitet, mathematische und numerische Simulationen werden in der Abteilung von Dr. N. Evstigneev durchgeführt.

Das sind große Neuigkeiten! Das theoretische Modell, obwohl hier nicht weiter beschrieben, erinnert (jedenfalls mich) ein wenig an den Ansatz von J. F. Geneste von Airbus. (Sh. Update vom  20.10.15)  - Das organisatorische Modell, die Bündelung aller LENR-Aktivitäten, erinnert ganz deutlich an die Vorgehensweise in Japan, nämlich das Zusammenfassen der Forschungsaktivitäten der Tohuko-Universität und Mitsubishi. (Sh. Update vom 1.4.15)

Eine solche Vorgehensweise wäre auch Deutschland zu wünschen, aber ich habe mir abgewöhnt, das zu hoffen.

 


 

Update 12.2.16

 

 

 

Es kann nichts schaden, nochmals eine Zusammenfassung des sog. Lugano-Reports vom 9. 10. 2014 zu übersetzen: (teilweise nicht wörtlich)

Überschrift: Beobachtung einer eigenständigen Hitzeproduktion durch einen Reaktor und Isotopen-Verschiebungen in der Reaktor-Füllung.

Giuseppe Levi, Universität von Bologna

Evelyn Foschi, Bologna,

Bo Höistad, Roland Petterson und Lars Tegnér, Universität Uppsala

Hanno Essén, Königliches Institut für Technologie, Stockholm

 

Neue Ergebnisse wurden bei einer ausführlichen Untersuchung von anomaler Hitze-Produktion in einem speziellen Reaktor-Typ (einem Rohr) präsentiert,  der mit hohen Temperaturen arbeitete. Dieser Reaktor, E-Cat genannt, ist mit geringen Mengen eines Nickel-Puders geladen, welches wiederum mit Wasserstoff angereichert ist, sowie einigen anderen Additiven, hauptsächlich Lithium. Die Reakton wird durch Heizdrähte ausgelöst, die um das Rohr angebracht sind. Die Messungen der erzeugten Hitze wurden mit hochauflösenden Wäremekameras durchgeführt. Die Messung der zugeführten elektrischen Energie wurde mit einem dreiphasigen Messgerät mit hoher Bandbreite durchgeführt. Die Daten wurden über 32 Tage erhoben, während des Monats März 2014.

Die Arbeitstemperatur des Reaktors war zunächst etwa 1260 Grad Celsius und in der zweiten Hälfte des Betriebs 1400 Grad. Die gemessene Energiebilanz zwischen der zugeführten Energie und der erzeugten Energie ergab einen Energiekoeffizienten /Energiegewinn  (Verhältnis der zugeführten zur gewonnenen Energie) von etwa 3,2 bzw. 3,6, je nach Temperatur. Die insgesamt gewonnene Netto-Energie über 32 Tage betrug etwa 1,5 MWh. Diese Energieausbeute ist weitaus höher, als mit bekannten chemischen Reaktionen in einem kleinen Reaktor hergestellt werden kann.

Ein kleines Muster der Füllung wurde sorgfältig untersucht, hinsichtlich seiner Isotopen-Zusammensetzung, einmal vor dem Versuch und einmal nach dem Versuch, wobei verschiedene Standard-Methoden angewandt wurden: XPS, EDS, SIMS, ISP-MS und ISP-AES. Die Isotopen-Zusammensetzung in Lithium und Nickel entsprach vor dem Test  der natürlichen Komposition, nach dem Test  fanden wir dies jedoch substanziell verändert. Es haben daher während des Testlaufs nukleare Reaktionen stattgefunden, was schwer mit der Tatsache zu vereinbaren ist, dass außerhalb des Reaktors keine Radioaktivität gemessen wurde.

Quelle: http://ecat.com/news/ecat-test-report-2014-validates-rossi-effect

Auf dieser Seite kann auch der ausführliche Report (in Englisch) heruntergeladen werden.

Der Lugano-Report ist weltweit zehntausendfach abgerufen worden, nicht zuletzt auch in Ländern wie Saudi-Arabien.

 

Update 10.2.16

Zu meinem weiteren  Update vom heutigen Tage paßt diese Meldung aus dem italienischen Online-Magazin "L´AltraPagina" http://www.laltrapagina.it/mag/e-cat-il-dispositivo-che-permette-di-riscaldare-casa-con-20-dollari-lanno/

Es wird dort über die Geschichte und Technik des E-Cat berichtet und sagt unter anderem: "In Massachusetts ist eine computergesteuerte Fertigung des E-Cat im Entstehen". Lassen wir uns überraschen! 

Update 10.2.16

Neuigkeiten über die Fortschritte mit der 1-MW-Anlage und dem E-Cat X erfährt man nur durch den "Rossi-Blog", dem ich vor kurzer Zeit ein eigenes Kapitel gewidmet habe. In diesem Frage- und Antwort-Spiel beantwortet Rossi Leser-Fragen, während er in seinem Labor die Anlagen überwacht. Die beiden Schwerpunkte sind: Der Langzeit-Test der 1 MW-Anlage, deren einjährige Erprobung im März zuende geht und die bisher stabil läuft. Sie besteht aus vier E-Cats (zur Heißdampf-Produktion) zu je 250 KW. Es gab in dieser Zeit Reparaturen (wohl hauptsächlich Undichtigkeiten durch ungeeignete Materialien) und es gab auch Modifikationen. Diese Ausfallzeiten wurden aber nicht durch andere Anlagen überbrückt. Die Einjahres-Erprobung könnte, wenn nichts Unvorhergesehenes passiert,  im März erfolgreich abgeschlossen werden zu können, eine Verlängerung der Erprobung scheint nicht vorgesehen zu sein.

Eine andere Technologie ist der E-Cat X, er scheint wesentlich flexibler einsetzbar zu sein als der E-Cat und ist wohl auch zur direkten Stromproduktion geeignet, man muß also nicht dem "Umweg" über Heißdampf gehen. Gerade beim E-Cat X hat es in jüngster Zeit wohl enorme Fortschritte  gegeben. Das könnte bedeuten, so jedenfalls meine Einschätzung,  dass sowohl die 1 MW-Anlage als auch der E-Cat X in nicht zu ferner Zukunft in die Massenproduktion gehen. - So könnten, mit etwas Glück, nach Einrichtung ensprechender Fertigungslinien, möglicherweise in den nächsten 12 bis 24 Monaten Anlagen zu kaufen (oder zu mieten)  sein. Wahrscheinlich zunächst im Bereich der  1 MW-Anlage, weil es sich bei diesen größeren Geräten eher lohnt, Wartungspersonal abrufbereit zu halten. - Für Detailinformationen empfehle ich meinen Rossi-Blog.

 

Update 9.2.16

In meinem Update vom 27.1.16 hatte ich über integrierte E-Cats berichtet. In diese Richtung ging die Frage eines Lesers  an Rossi:"Halten Sie es grundsätzlich für möglich, einen Küchenherd mit einem E-Cat zu ausszustatten?" Antwort Rossi: "Das wäre eine faszinierende Anwendung."

 

Update 7.2.16

Ich hatte vor kurzem über die öffentliche Präsentation von Brilliant-Light Power berichtet. Hier gibt es nun die komplette Präsentation als Video: (Dauert fast zwei Stunden, auf Englisch) https://www.youtube.com/watch?v=R0PYe-4090g

Der Vortragende berichtet, die erzeugte Energie könne für alle Formen des Energie-Bedarfs verwendet werden, ob stationär oder mobil. Man werde die Kommerzialisierung 2017 beginnen. Eine Einbeziehung staatlicher Institutionen sei nicht vorgesehen. Die Kosten per Kilowatt Leistung sollen 100 $ betragen, es sei auch ein Leasing-Modell im Gespräch. Die Kosten für eine Kilowatt-Stunde lägen dann unter einem Cent.

Was soll man dazu sagen - nur eines: "An ihren Taten sollt ihr sie erkennen". Die Angaben von Brilliant-Light-Power sind für uns nicht überprüfbar. Erst wenn Kunden in größerer Zahl über funktionierende Geräte oder Anlagen berichten, kann man wirklich von einem großen Erfolg sprechen. - Ich bin in dieser Beziehung zuversichtlich, weil die Gesamtumstände das nahelegen. Mills ist ein LENR-Pionier, Anlagen und Personal machen einen aufwändigen, professionellen Eindruck. Steckt dort sein eigenes Geld drin, muß er von seiner Sache überzeugt sein. Ist es fremdes Geld, mußte er seine Investoren überzeugen. Weil die Firma einigermaßen offen agiert, werden wir die Schritte hin zur Kommerzialisierung sicher verfolgen können. - Wir haben jetzt also die Firma Brillouin, wir haben Rossi mit Industrial Heat, wir haben Brilliant-Light Power, wir haben Mitsubishi mit der Tohuko-Universität und andere. Allesamt unmittelbar vor der Kommerzialisierung. Die Japaner haben versprochen, noch vor der Olympiade 2020 mit einem funktionierenden LENR-Gerät auf dem Markt zu sein. Meine Prognose ist: Die anderen sind  schneller!

Update 5.2.16

Ein kleiner Blick in die LENR-Zukunft: Wenn eine dezentrale Energieversorgung verwirklicht ist und auch ärmere Länder ihre Energie selbst und preisgünstig herstellen können -- was passiert eigentlich mit deren Währungen? Bisher haben sich die Länder gescheut, ihre Währungen abzuwerten, weil sie Ölimporte in Dollar bezahlen mußten. Diese Hürde würde dann entfallen, sie könnten "hemmungslos" abwerten und ihre Produkte günstig auf den Weltmarkt bringen.  Schwellenländer könnten diesem Beispiel folgen, weil das Damokles-Schwert des Petro-Doller nicht mehr über ihren Häuptern schweben würde. Auch innerhalb der Euro-Zone könnte dann der Ruf zur Rückkehr nach eigenen, "abwertungsfähigen" Währungen sehr viel lauter werden. - Das Diktat des Petrodollar, mit seinem Zwang, überteuertes Öl in einer teuren Währung zu bezahlen, hätte ein Ende. Güter aus bisher benachteiligten Ländern würden relativ rasch wieder wettbewerbsfähig.

Update 1.2.16

Ein brandneuer Artikel in der Zeitschrift "Richtopia" - Information to Empower you in Business an Life - also es geht um Informationen, die Sie im Geschäftsleben und im Leben ganz allgemein an Kraft gewinnen läßt. (Wie schön!)

Der längere Artikel befaßt sich mit dem Engagement von Tom Darden (Cherokee Investments) in die kalte Fusion. Der Artikel erzählt zunächst über das Engagement von Darden in mehr als 100 Firmen, die alle mit Umwelt-Technologien zu tun haben. Dann folgt eine Aufzählung der zahlreichen Ehrenämter von Darden: Er ist Mitglied in verschiedenen Aufsichtsräten, er gehört dem Beirat für Umweltfragen der Universität von North Carolina an, er ist Mitglied des Forschungsinstituts "Triangle", des Enviromental Defense Action Fund, Gentra Systems, Consert Inc., Heinz Family Foundation (Anm. das sind die Ketchup- Leute, es gehört auch der amerikanische Außenminister Kerry dazu) sowie die Helping Hand Mission. Die Aufzählung geht noch weiter...lassen wir das.

Der letzte Abschnitt des Artikels heißt: "Wie Tom Darden helfen könnte, das Leben auf der Erde zu erhalten" Untertitel: LENR: Die neue Fusions-Technologie.

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