Coldreaction - saubere und billige Energie durch kalte Kernreaktion

1.6.-31.10.17

Update 31.10.17

Hier sehen Sie die  Veröffentlichung eines Artikels aus dem russischen Journal "Rensit". Die Autoren lesen sich wie ein "Who is Who" der russischen Physik und der einschlägigen Institutionen. Der Artikel beschreibt im Detail sowohl die bisher bekannten Versuche mit Rossi-Reaktoren, wie auch die eigenen Replikationen. Alle miteinander zeigen Überschuß-Energie. Wohlgemerkt, dies zu einer Zeit, in welcher Rossi auf Wikipedia noch als "verurteilter Betrüger" und "Scharlatan" bezeichnet wird.

Es wäre wirklich erfreulich, endlich  auch einmal einen deutschen Beitrag wie den der russischen Forscher zu lesen. Der wissenschaftlich/technologische Abstand zwischen Deutschland und den zu LENR forschenden Ländern wird von Tag zu Tag größer. Dies ist umso dramatischer, als die Suche nach neuen sauberen Energien über die Zukunftsfähigkeit eines Industriestandortes entscheidet. Deutschland hat sich mit den sog. "Erneuerbaren" zunächst Verdienste erworben, schließlich aber festgefahren.

In der Einleitung beschreibt der Aufsatz die Interaktion von Hydrogen mit einer Anzahl von Metallen und das "extraordinäre Phänomen anomal großer Hitze-Generierung und die Veränderung isotopischer und elementarer Komposition".

Der gesamte Aufsatz ist hier zu lesen: Gutachten Parkhomov u. a. 2017pdf.pdf

Der Hinweis kam von: http://e-catworld.com/2017/10/30/nickel-hydrogen-reactors-heat-generation-isotpic-and-elemental-composition-of-fuel-paper-by-parkhomov-et-al/

 

Update 30.10.17

Gleich noch eine Ergänzung zum gestrigen Update, Thema "Dampf-Auto". Auch die Firma Saab hat 1974 ein Dampf-Auto entwickelt, und zwar den "Saab Neunzylinder Axial Dampf Motor", genannt das "Projekt ULF".

Das 250-PS Neunzylinder-Auto war  klein, aber es war vollgestopft mit Technik, weil es einen Kessel und einen großen Kondensator mit Puffer-Tank benötigte.

Zu der Zeit war Saab der Meinung, die schwierigsten Probleme in den Griff zu bekommen, einschließlich der Probleme bei Frost, der Schmierung, der Kühlung und der Startzeit.

Der Kessel selbst arbeitete mit einem Betriebsdruck von 100 bar und 350 Grad Celsius.

Der Autor des Artikels aus dem Jahre 2008 war der Meinung, dass sich mit der heutigen Technik alle Probleme beheben lassen müßten.

Quelle: http://www.saabhistory.com/2008/04/04/the-nine-cylinder-saab-steam-engine/

Ein Leser schreibt mir heute zum Thema Dampfmotor:

"Auch aus deutscher Sicht gibt es einige interessante  Entwicklungen. So wurden beispielsweise von einer VW Tochter in Zusammenarbeit mit der Technologiestiftung Berlin und der Ingenieurgesellschaft Auto und Verkehr (IAV), Berlin ein Dampfmotor (Dreizylinder mit Dampfeinspritzung) und 50 kW Nennleistung in einen Skoda Fabia erprobt. Die Verbrennung von Benzin, Diesel, Rapsoel oder Erdgas erfolgt nicht sichtbar über einen schwammähnlichen Alu-Schaum - beispielsweise wie in einem thermischen Reaktor.  Die freigesetzten giftigen Stickoxide (NOx) sollen dabei unter 30 Prozent der kalifornischen Sulev-Norm liegen. Die Entwickler sprechen daher von einem ZEF-Motor (Zero Emission Engine) - einer Null-Abgasmaschine.

Eine dynamische Dampfmaschine als Autoantrieb mit 6 kW entwickelte u.a. auch die Fa. Enginion in Berlin. Auch dieser Motor wurden im Skoda Fabia über 300 Stunden getestet. Die Treibstoffverbrennung erfolgt in einer Brennkammer, einem Keramikblock aus Aluminium- und Siliziumcarbid-Fasern bei ca, 1200 Grad Celsius.

Warum die Autoindustrie nach dem Dieselskandal auf diese Antriebstechnik als Alternative zum Verbrennungsmotor nicht zurückgreift, ist nicht bekannt.

Einen Überblick zu innovativen technischen Entwicklungen von Anlagen der Kraft-Wärme-Koppling wurde u.a. auf dem Forum Klein-KWK Mittelhessen, Lollar, 23.04.2007 von Prof.Dr.Ing. Fritz Richarts vorgestellt. Von besonderem Interesse dürfte dabei die Mikrodampfturbine mit Generator für den E-Cat QX und damit für das Elektroauto sein. Für größere Einheiten (50 - 100 kW) bietet sich auch ein Spillingdampfmotor an."

Und hier ist jetzt noch eine umfassende Ausarbeitung der Ingenieursgesellschaft Auto und Verkehr zum Dampfauto: Dampfmotor.pdf

 

 

 

Update 29.1017

Der Autor geht mit dem Kongreß der USA streng ins Gericht und bemängelt vor allem, dass dieser sich zu wenig um Zukunftsfragen kümmere. Die Kosten für ein Kongreßmitglied seien zwischen 2013 und 2017 von 1.03 Mill. $ auf 2.5 Mill. $ gestiegen.

Er zählt auf, was sich mit atemberaubender Geschwindigkeit ändert, ohne das die Politik (er nennt sie den Club der Millionäre) angemessen darauf reagiert: Die zunehmende Geschwindigkeit der Digitalisierung, die Elektrifizierung des Straßenverkehrs und autonomes Fahren, die stadtnahe Nahrungsmittelproduktion in vertikalen Farmen.

Nach vielen weiteren Beispielen kommt der Autor schließlich zu LENR: (Ich übersetze teilweise sinngemäß, etwas gekürzt)

"Der Schlüssel zum Erfolg ist billige und reichlich zur Verfügung stehende Energie. Ich denke LENR (auch Kalte Fusion genannt) ist da am weitesten. Es wird eine wichtige Demonstration vor dem Ende November geben. Es gibt verschiedene andere Technologien, die ebenfalls erfolgversprechend sind. Das Energieministerium (DOE) sollte an vorderster Front stehen, um diese Technologien zu fördern, aber dort leidet man unter Pournelle's eisernem Gesetz der Bürokratie."

Die Parallelen zur Situation in Deutschland sind kaum zu übersehen. In den USA ist es jedenfalls so, dass private Initiativen und auch die Wissenschaft sich mehr und mehr auf dem Gebiet engagieren. In Deutschland gibt es, im Unterschied zu den USA, Japan, Rußland, China, Italien und Schweden,  so gut wie nichts. Auch die Empfehlung der EU-Kommission, sich vermehrt mit dem Thema LENR zu befassen, scheint nicht angekommen zu sein. Und die Mainstream-Medien tun das, was sie in den letzten Jahren bis zur Perfektion entwickelt haben: Das kollektive Ignorieren wichtiger, unbequemer  Themen.

Ein ganz anderes Thema: Mit Blick auf die Produktion von Heißdampf durch einen Rossi-Reaktor erinnert ein Leser aus dem Blog http://rossilivecat.com/ daran, dass man auch mit Dampf  Fahrzeuge direkt  antreiben kann. Es gibt dazu einen Artikel in der Zeitschrift

der schon aus dem Jahre 2013 stammt. https://www.extremetech.com/extreme/148416-are-steam-cars-poised-for-an-epic-comeback

Er kündigt an, dass dieser Motor ein "episches" Comback haben könnte. Schließlich habe es schon 1906 einen Dampf-Rennwagen gegeben, der immerhin 204 Stundenkilometer schnell war:

Ob diese Idee eine Chance hat, ist abzuwarten. Sie ist aber nicht völlig abwegig. Es ist zwar möglich, dass es schon in naher Zukunft auch LENR-Reaktoren gibt, die entweder direkt oder über den Umweg mit Sterling-Motoren Strom produzieren, aber auch in diesem Fall müßte die Stromproduktion für den Fahrbetrieb wohl mit einer Batterie gepuffert werden, weil die LENR-Stromproduktion nicht fein genug regelbar ist.

Warum also nicht das "Dampfauto" erwägen: Es ist simpelste Technologie, was der jahrzehntelange Betrieb von Dampfloks und Dampftraktoren bewiesen hat. Mit den heutigen technischen Möglichkeiten sollte es gelingen, diese Technik straßentauglich zu machen. Ein nicht unwichtiger Nebeneffekt wäre, dass die Produktion der Motoren derjenigen von Verbrennungsmotoren nicht unähnlich ist, womit der Strukturwandel (der ja vom Verbrennungsmotor zum Elektromotor  sehr hart wird) weniger dramatisch ausfallen könnte. Damit könnten Tausende von Arbeitsplätzen erhalten werden.

 

Update 27.10.17

Eine dekorative Überschrift, zu der das Übersetzungsprogramm leider nur "Logo" sagt, der  weitere Text ist allerdings auf Englisch und der Untertitel lautet:

"Die Revolution ist nah: Die Kernfusion wird Realität"

Quelle: https://newizv.ru/article/general/23-10-2017/yadernyy-sintez-prevraschaetsya-v-realnost

Ich übersetze, teilweise sinngemäß,  einige Passagen aus dem Artikel. "Wenn das geschieht, folgt eine weltweite Energierevolution, einschließlich sozialer und politischer Auswirkungen.

Eine unglaublich optimistische Voraussage für die nahe Zukunft macht das Portal "Gute Neuigkeiten für Russland". Aber dies gilt nicht nur für unser Land, sondern auch für den Rest der Welt.

Revolutionen gibt es sozio-politisch wie auch wissenschaftlich-technisch. Die Energierevolution ist wissenschaftlich und technologisch begründet."

Der Artikel beleuchtet dann die verschiedenen Energiearten, kommt auf die Gefahren der Kernspaltung zu  sprechen. Obwohl man der neuen Kernspaltungstechnik vertraue, möchte man doch nicht in deren Nachbarschaft wohnen. Solarenergie wertet man als zu teuer, Windenergie als nicht ausreichend preiswert und stabil. Weiter kommt der Artikel auf die Versuchsanlagen der heißen Fusion zu sprechen, die allerdings keine Erfolge vorweisen können.

Dann kommt der Artikel zu LENR. Er sagt: "Für lange Zeit nahm die akademische Wissenschaft die Möglichkeit einer nuklearen Fusion unterhalb des Hochtemperatur-Plasmas nicht zur Kenntnis. Wissenschaftler, die sich mit LENR beschäftigten, wurden von der akademischen Gemeinschaft belächelt, einige wurden sogar aus ihren bisherigen Institutionen "entfernt".

In den vergangenen Jahren wurden eine Reihe von Experimenten der "warmen" Synthese (Anmerkung: Ein neuer Begriff) allerdings wiederholt, und zwar von verschiedenen Forscherguppen. Außerdem wurden verschiedene Theorien entwickelt, wie in diesem Prozeß die Coulomb-Barriere überwunden werden kann. Eine allgemein anerkannte Theorie gibt es bisher allerdings nicht.

Aber das Wichtigste ist bereits geschehen: Experimentelle Reaktoren wurden hergestellt, die Forscher erreichten einen stabilen reproduzierbaren Effekt und eine Energieproduktion, die das Ergebnis moderner nuklearer Anlagen übersteigt.

Bisher gibt es entsprechende Forschungen mit positiven Ergebnissen in Rußland, Japan Italien und den USA. (Anm.: Schweden wurde hier vergessen).

Es ist besonders wichtig, dass derartige Effekte von Wissenschaftlern in China reproduziert wurden. Und wenn in China etwas reproduziert wurde, kann man mit einer Industrialisierung der Produkte rechnen.

Die Welt steht am Rande einer Energierevolution, die nicht mehr aufzuhalten ist.

Man muß die Folgen dieser Energierevolution hoch einschätzen, denn sie wirkt sich auf alles aus, sie liegt praktisch im Herzen aller Dinge: Der Produktion, dem Transport, dem Gesundheitswesen - sie ist die Basis der gesamten Ökonomie. Daher - der Energierevolution werden andere Revolutionen folgen, auch auf sozio-politischer Ebene."  (Den Namen des russischen Autors konnte ich leider nicht ersehen)

 

Update 25.10.17

Zum ersten Mal ein Gastkommentar. Der Autor der folgenden Patentanmeldung, Martin Klein

 

 

kommentiert diese im Abschnitt

"LENR und seine messbare Physik - Hydrinos sind real"

http://coldreaction.net/hydrinos-sind-real.html

 

Update 24.10.17

Ich übersetze hier sinngemäß und gekürzt eine Mail des E-Cat-Replikators der sich selbst den Namen "me356" gegeben hat. Quelle: https://www.lenr-forum.com/forum/thread/5228-me356-photos-of-aura-control-unit/?postID=72732#post72732

Er bezieht sich auf die Analyse der Asche einer seiner Reaktoren. Er schreibt unter anderem: "Die Analyse bestätigt genau das, was schon früher gesagt war - es werden im Flux Protonen freigesetzt und jedes Element in der Nähe kann Transmutationen unterzogen werden. Die meisten Transmutationen starten vom Element Kohlenstoff. Diese Transmutationen konzentrieren sich auf bestimmte Areale. Dort erhalten wir Elemente aus dem Periodensystem bis hin zu Übergangsmetallen und sogar mit höherer Anzahl von Protonen. Dies alles kann sich bei normaler Raumluft abspielen, bei Raumtemperatur - wenn die Füllung stark angeregt wurde.

Wir erhalten auch Elemente mit einer niedrigeren Protonenzahl als zu Beginn. Teilweise waren die Elemente nicht stabil.

Was heißt das? Es ist im Wege von LENR möglich, innerhalb von Minuten jegliches Element herzustellen. Auf diesem Wege können ebenfalls neue Elemente hergestellt werden.

Wahrscheinlich wird sich der Blick auf LENR bald dramatisch ändern."

(Wissenschaftlich aussagefähig ist nur der englische Originaltext)

 

Update 23.10.17

Eine Vorankündigung:

Peter Hagelstein ist Professor am MIT, Elektroingenieur und theoretischer Physiker. Er ist ein "Urgestein" der LENR-Forschung. Weitere Informationen über ihn gibt es auf https://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Hagelstein

Er stellt in seiner obigen Einladung fest: "LENR/Kalte Fusion ist real - aber ist sie auch fertig?" Ich antworte mal ein bißchen locker: Na ja, wenn man sich das Bild (neben Hagelstein) ansieht, dann ist das ja wohl ein Elektrolyse-Gerät nach dem System Fleischmann & Pons.

Die erfolgreichen und viel zahlreicheren Anlagen arbeiten aber als Nickel/Hydrogen-Systeme und da ist in den USA der Nicht-Amerikaner Andrea Rossi allen anderen Forschern meilenweit voraus, versehen mit einem erteilten US-Patent im Jahre 2015. Die anderen wichtigen Player sitzen in Rußland, Schweden, Japan und China. - Wenn also die Frage lautet: "Ist sie schon fertig?" - dann kann die Antwort auch lauten: "Bei Euch vielleicht nicht, woanders schon".  Was ich mir allerdings wünsche, ist, dass alle, wirklich alle, möglichst schnell fertig werden, um den Carbon-Unfug, den Kernspaltungs-Unfug und nicht zuletzt den Unfug mit der sog. "Heißen Fusion" möglichst bald zu beenden.

Quelle: https://twitter.com/i/web/status/921198135992619008

 

Update 22.10.17

 

Hier geht es um eine chinesische Patentanmeldung, die bereits im Jahre 2015 getätigt wurde, aber erst im April dieses Jahres veröffentlicht wurde. Die Anmeldung bezieht sich zunächst wohl nur auf China. Die Beschreibung des Reaktors liest sich wie andere Beschreibungen von Nickel-Hydrogen-Systemen. Die Autoren sprechen davon, dass bei "nicht so hohen Temperaturen" Nickelatome durch Resonanzen und im Zusammenhang mit "passenden" Temperaturen zur Fusion veranlaßt werden könnten. Weiter sprechen die Autoren davon, dass die Anlage auch im selbsterhaltenden Modus funktionieren könnte und ein sichere Technologie zur Fusion darstelle. Der Fusionsreaktor könne in kleinen, mittleren und großen Einheiten betrieben werden. Er eigne sich außerdem als Neutronenquelle.

In einer weiteren Beschreibung ist davon die Rede, dass es sich einen "Resonance hot fusion reactor handele". Das paßt nun nach meinem Dafürhalten wieder nicht zu "Nickel, welches eine Rolle als Katalysator spielt".

Insoweit kann ich diese Patentanmeldung nicht so recht einordnen. Es kann aber auch sein, daß bei der Übersetzung vom Chinesischen ins Englische Fehler aufgetreten sind. Vielleicht hat ja jemand ein Übersetzungsprogramm bemüht.

Quelle: https://patents.google.com/patent/CN106558349A/en

Zuerst gefunden auf: https://twitter.com/i/web/status/921204879108050944

 

Update 20.10.17

Das gestrige Seminar ist sehr gut gelaufen. Ich hatte auf verschiedenen Wegen angekündigt, dass es diesmal um die technischen Details gehen würde und so war dann die Zuhörerschaft halbiert: Anstatt rund 100, wie beim vorigen Mal, diesmal um die fünfzig. Einige Zuhörer waren über große Entfernungen angereist, wofür ich mich bedanke.

Diese rund 50 Zuhörer waren vorab schon gut informiert, was man an den Rückfragen und in der Diskussion merkte. - Der eigentliche Vortrag dauerte genau 90 Minuten, die Diskussion danach noch etwa eine Stunde. - Es kamen übrigens keinerlei zweifelnde Anmerkungen.

Angeregt wurde die Einrichtung eines Newsletters. Mein Programm bietet diese Möglichkeit. Sobald ich Zeit habe, will ich mich gerne darum kümmern. Im Moment bin ich allerdings mehr als ausgelastet.

 

 

Update 19.10.17:

 

Außerdem: Die oldenburgische Wochenzeitung "Diabolo-Mox" hat einen ausführlichen und wohlwollenden Artikel über mich und meinen Blog geschrieben:

http://www.diabolo-mox.de/index.php?id=10--x---10077

 

Update 18.10.17

In Vorbereitung auf mein morgiges Seminar denke ich an eine Frage, die garantiert kommt: Verstößt der Energiegewinn mit einem LENR-Gerät nicht gegen den Energieerhaltungssatz? Schließlich gibt es ja auch kein Perpetuum-Mobile und der sog. COP (Coeffizient of Performance) ist ja nichts anderes als sogar eine Multiplikation davon - also noch viel unmöglicher!

Antwort: Nein, nein, nein! Nukleare Energie verstößt nicht gegen den Energie-Erhaltungssatz, weil die Energie in Form von Materie schon da ist.

Eine Webseite sagt das in einfachen Worten:

•…was auf den ersten Blick wie eine Verletzung des Energiesatzes aussieht, wird mit der Einstein‘schen Relativitätstheorie gewonnenen Erkenntnis, dass Masse und Energie gleichwertig (äquivalent) sind verständlich.
•…Energie und Masse sind nur zwei verschiedene „Währungen“ des Gleichen.

 

Update 17.10.17

aus: https://ecat.com/news/official-ecat-1mw-one-year-report-from-expert-responsible-for-validation

Hier ist auf Rossi's Webseite nun  der offizielle Sachverständigenreport über den 1-Jahrestest der 1-MW-Anlage. Weil der Report  eine Rolle im Prozeß gegen Industrial Heat gespielt hat, war er Teil der Gerichtsunterlagen und somit bekannt. Ich hatte schon vor Monaten eine Grafik über den erzielten "COP 80" veröffentlicht. - Hier ist nun aber, mit Datum vom 14.9.17 der offizielle Bericht des Sachverständigen: Testprotokoll (Einjahrestest) der 1.MW-Anlage .pdf

Rossi schreibt auf seiner Webseite zur Einleitung: "Test Protokoll für den ECAT 1MW USA Anlage, enthaltend 115 Energie-erzeugende Einheiten, gruppiert in Module.

Der verantwortliche Experte für die Validierung der 1MW-Anlage: Ingenieur Fabio Penon (Nuklear-Ingenieur)

Der für die Validierung verantwortliche Experte bestätigt, dass die ECAT-1MW-Anlage für einen Zeitraum von 350 Tagen dauerhaft mehr als sechsmal so viel Energie produziert hat als sie selbst konsumierte. Das garantierte Leistungsziel war daher erreicht.

Aus den Anlagen des Reports ist ersichtlich, dass der tägliche Coefficient of Performance (COP) zwischen 63 und 139 lag und sich ein Durchschnitt von COP 80  für die gesamte 350-Tage-Periode ergab."

Anmerkung: Die Anmerkung, dass der COP über sechs liegt, bezieht sich auf die Mindesperformance, die Rossi vertraglich zugesagt hatte. Diese Mindesperformance wurde also um rund das Zehnfache überschritten.

 

Update 16.10.17

Nachdem Rossi um Vorschläge für einen geeigneten Stirlingmotor gebeten hat, sind eine ganze Reihe an Vorschlägen eingegangen. Für diejenigen, die den Motor noch nicht kennen, ist es jetzt wohl an der Zeit, ihn einmal zu erklären. Die beste Animation gibt es übrigens auf Wikipedia, aber in einem so ungewöhnlichen Dateiformat, dass ich diese hier nicht integrieren konnte. Youtube ist voll von Erklärungsvideos. Ich habe eines auf Deutsch herausgesucht:

Der Stirlingmotor braucht zum Betrieb also nur eine Temperaturdifferenz. Das zeigt anschaulich auch ein kurzes englischsprachiges Video - dort betreibt der Kommentator seinen Sterlingmotor erst mit einer Flamme und danach mit Eiswürfeln:

Bei den vielen Youtube-Videos findet sich eine ganze Reihe von Selbstbau-Stirlingmotoren, teilweise mit Hilfe von Konservendosen und anderen ulkigen Materialien angefertigt. In einem Video reichte sogar die Wärme der Hand, um den kleinen Motor in Bewegung zu setzen.  Das der Motor seinen Platz nicht in Autos gefunden hat, hat einen einfachen Grund: Er läuft am besten im Dauerbetrieb, ist also nicht für die feine Steuerung mit dem "Gasfuß" geeignet. 

Für den E-cat ist der Sterlingmotor der ideale Partner: Er benötigt einfach nur Wärme oder Hitze - und schon läuft er.

Eine Anmerkung am Rande: Wieso wurde der Sterlingmotor ausgerechnet von einem schottischen Pfarrer erfunden? Ich verkürze die Antwort einmal: Der Stirlingmotor wurde 1816 von dem damals 26-jährigen schottischen  Geistlichen Robert Sterling  erfunden. Damals mußte man nicht unbedingt Theologie studiert haben, um eine Pfarrei übernehmen zu können - es genügte "irgendein" Studium. Der Grund dafür war, dass die Predigttexte für das ganze Jahr ohnehin zentral vorgegeben waren, die "Pfarrer" mußten also nichts selbst erdenken. Und so haben sie dann ihre viele Freizeit genutzt, ihren anderweitigen Interessen nachzugehen.

Diese Information habe ich aus einem Buch über englische Pfarreien dieser Zeit (falls ich es wiederfinde füge ich den Titel noch ein). Diese Pfarreien waren Orte der Beschaulichkeit,  ausgestattet mit allem was man so braucht: Ein schönes Haus mit Garten,  ein geregeltes Einkommen, Bediensteten und - ganz im Gegensatz zu den katholischen Pendants auf dem Festland - lebten und leben die "Geistlichen" ganz offizell mit Frau und Kindern. - Heinrich VIII sei Dank!

 

Update 14.10.17

Aus den vielen Mails von Andrea Rossi geht hervor, dass er einen neuen industriellen Partner hat. Die vorige Partnerschaft mit der Firma Industrial Heat ist gescheitert, weil die Firma ihren Zahlungsverpflichtungen nur teilweise nachgekommen ist. Der Lizenzvertrag wurde durch Rossi gekündigt, alle Geschäftsverbindungen wurden in einem gerichtlichen Vergleich aufgehoben. - Ohne industriellen Partner geht es allerdings nicht, denn die Leonardo-Corporation von Rossi ist ein Labor mit überschaubarer Personalausstattung.

Es wird laufen wie mit Industrial-Heat: Rossi macht Forschung und Entwicklung, der industrielle Partner macht Marketing, Vertrieb und Fertigung. Ich kann mir auch gut vorstellen, dass der neuerliche Versuch in der Universität Uppsala mit dem neuen industriellen Partner zu tun hat.

Rossi hatte angedeutet, dass der neue Partner neben der Erzeugung von Hitze auch direkt in die Erzeugung von Elektrizität einsteigen will. Dazu paßt der neueste Schriftwechsel aus dem Rossi-Blog:

Frage: "Ist der Stirling-Motor eine mögliche Lösung, um mit dem E-Cat Energie zu erzeugen?"

Antwort Rossi: "Wenn irgendein Stirlingmotor-Hersteller einen 50 kW-Motor anbieten kann, der auch zu kaufen ist, dann ist das genau der richtige Moment mich zu kontaktieren."

Es ist fast überflüssig zu erwähnen, dass solch eine Konfiguration auch zum Antrieb eines Fahrzeuges geeignet wäre. Der Stirlingmotor würde dann zum ständigen Nachladen einer (kleineren) Fahrbatterie genutzt werden können.  Einen direkten Antrieb über den Sterlingmotor kann ich mir nicht vorstellen, weil der vom E-Cat erzeugte Heißdampf wahrscheinlich nicht so fein regelbar ist. Aber lassen wir uns überraschen.

 

Update 12.10.17 (Ergänzung zum Upate vom 11.10.17)

Da bahnt sich  eine kleine Sensation an. Obwohl es  bei dem Lugano-Report vernünftigerweise keine Zeifel an der Seriosität der beteiligten Wissenschaftler geben konnte, wurde alleine die Anwesenheit von Rossi zum Anlaß genommen, die erzielten Ergebnisse in Zweifel zu ziehen.  Eigentlich war schon mit der Replikation von Alexander Parkhomov jeglichem Zweifel der Boden entzogen. Aber wie auch immer: Es scheint jetzt so zu sein, wie ich gestern schon andeutete, dass eine Gruppe von Wissenschaftlern den gesamten Lugano-Test erfolgreich nachgestellt hat. Diese Information verdanken wir dem hartnäckigen Nachfragen von Lesern des Rossi-Blogs. http://rossilivecat.com/

Den letzten "Wortwechsel" zwischen "Darrin" und Rossi übersetze ich, wie immer, teilweise sinngemäß: 

11. Okt. 2017, 5.33 Uhr. - "Dr. Andrea Rossi: Es geht noch einmal um die Replikation der Professoren in Uppsala: Sie sagen, Sie könnten das nicht kommentieren, bevor der Report veröffentlicht ist, aber kennen Sie die Ergebnisse des Vorhabens, den Lugano-Versuch in den Laboratorien der Universität von Uppsala zu replizieren? - Danke, wenn Sie darauf antworten können."

Antwort Rossi: "Natürlich kenne ich die Ergebnisse, ich wurde von den Professoren vertraulich informiert. Ich kann nicht darüber sprechen, bevor sie, wenn überhaupt,  den Report publiziert haben. Das hängt damit zusammen, dass ihre Arbeit von Dritten finanziert wurde, die jenseits jeden Zweifels wissen wollten, ob der Rossi-Effekt existiert.

Aus diesem Grunde reproduzierten sie den Reaktor in der Universität von Uppsala und folgten den Instruktionen in meinem Patent. Sie wollten Komplikationen mit Infrarot-Temperaturmessungen vermeiden und maßen die Temperaturen deshalb mit  simpler Kalorimetrie, mit Hilfe eines Wärmetauschers und flüssigem Wasser.

Ich weiß das die Messungen sehr konservativ vorgenommen wurden, es wurden also immer die niedrigeren Werte angewandt, um Fehler durch die Instrumentierung zu vermeiden.

Ich denke ich darf dies sagen, weil es ja offensichtlich ist.

Ich kann allerdings keinesfalls weitere Informationen geben. Ich werde aber dazu in der Lage sein die Ergebnisse zu kommentieren, wenn diese veröffentlicht wurden."

Eine bissige Bemerkung kann ich mir dann doch nicht verkneifen: Ob es dieses LENR-Know-how in Schweden wohl auch gäbe, wenn irgendwo in den schwedischen Bergen ein Versuchsreaktor vom Typ "Wendelstein" stehen würde?

 

Update 11.10.17

Auszug aus dem Rossi-Blog: (Rossi ist beileibe nicht der einzige erfolgreiche LENR-Entwickler, aber der mit Abstand kommunikations-freudigste)

Übersetzung: Lieber Dr. Andrea Rossi, sehr informierte Kreise berichteten mir, dass ein Team von Professoren der Universität Uppsala im Juli 2017 den Lugano-Test vom März 2014 erfolgreich repliziert hat. Ist das wahr? Antwort Rossi: Ich kann das nur dann beantworten, wenn ich den entsprechenden Bericht gelesen habe.

 

Update 10.10.17

Ich greife hier nochmals einen Artikel vom Beginn des Jahres 2015 auf, den ich damals nur als Link gezeigt habe, ohne ihn zu übersetzen. Das will ich nun nachholen. Damals hielt man Andrea Rossi noch für einen eigenartigen Spinner, obwohl bei Insidern bereits seit Jahren klar war, das Rossi tatsächlich etwas "in der Hand" hatte. Zunächst gab es Ende 2014 das sog. Lugano-Gutachten LuganoReportSubmit.pdf welches sogleich angezweifelt wurde, denn "so etwas" konnte ja nicht sein. Aber dann kam die Replikation des E-Cat durch Prof. Alexander Parkhomov. Er replizierte den E-Cat in seiner "Datscha", mit einfachsten Mitteln. Nun war es dann wohl Zeit, Rossi wieder ernstzunehmen.

Frank Acland, Herausgeber von e-catworld http://e-catworld.com/2015/01/30/wired-uk-covers-latest-lenr-developments-2/#comments schrieb damals dazu (teilw. sinngemäß übersetzt, ggf. gekürzt):

"David Hambling, der für WIRED UK schreibt, ist einer der wenigen Journalisten die sich  in den letzten zwei Jahren gut um LENR gekümmert haben. Dies zeigt er auch durch seinen neuen Artikel "Das Rennen um die Kalte Fusion heizt sich auf". Er berichtet über den Lugano-Report und das Experiment von Alexander Parkhomov.

David Hambling war über den Lugano-Report überrascht. Wenige glaubten Rossi's wiederholten Behauptungen und seiner Beteuerung, ein unabhängiges Gutachten sei auf dem Wege. Überraschend genug, erschien im Oktober ein Report. Die Autoren waren, u. a. Forscher von der Universität Uppsala und  Bologna. Und noch erstaunlicher: Er war komplett positiv.

Noch erstaunlicher war die Arbeit von Parkhomov: Über den Lugano-Report wurde noch argumentiert, aber inzwischen gibt eine noch erstaunlichere Entwicklung. Professor Alexander Parkhomov von der staatlichen Lomonosov Universität hat ein Papier veröffentlicht, in welchem er die erfolgreiche Replikation des E-Cat beschreibt, basierend auf den zur Verfügung stehenden Informationen. Parkomovs Ergebnisse sind moderater, aber der Energie-Output seines geklonten E-Cat soll 2,74 mal größer sein als der Input.

Als David mich fragte, was ich über die Signifikanz von Parkhomovs Arbeit denke, sagte ich ihm, dass, wenn nun jemand Parkhomovs Experiment replizieren könne, ich keinen rationalen Weg sähe, die Arbeit von Rossi weiterhin zu bezweifeln."

Acland führt weiterhin aus, dass sich die Medien als eine Art "Wächter der Wahrheit" ansehen würden. Die Ergebnisse der LENR-Forschung seien einfach zu revolutionär, als dass man ohne weiteres über sie berichten könne.

So ist das bis heute. Die E-Cat ist mittlerweile X-mal repliziert, begutachtet und zudem weltweit patentiert. Es gibt nicht nur den E-Cat, es gibt zahlreiche ähnliche Technologien und  einige von ihnen stehen vor der Markteinführung.  Diese Erfindungen teilen das Schicksal des ersten Motorflugzeugs der Brüder Wright: Es flog schon geraume Zeit, als Physiker immer noch behaupteten, ein Metallflugzeug könne sich nicht in die Luft erheben.

Schuld an der Verunsicherung der Medien tragen natürlich auch gezielte Fehlinformationen: Zum Beispiel der Blog  Psiram https://www.psiram.com/

Eigentlich hat sich dieser Blog der Wahrheitsfindung verschrieben, denn er verfolgt die  sinnvolle Aufgabe, Verbraucher vor Betrügern zu beschützen. Zum E-Cat schreibt er u. a.: "Der Rossi-Energiekatalysator fand einige Male Erwähnung in italienischen und schwedischen Medien. Außerhalb von Italien und Schweden wurde dem angeblichen Fusionsreaktor kaum Beachtung geschenkt. Letztendlich handelt es sich bei der Erfindung in Wirklichkeit um ein szenetypisches Risikogeschäftsmodell (equity) zum Verkauf von Lizenzen und anderen Rechten an Investoren."

Das sog. Lugano-Gutachten wurde nur in der Weise erwähnt, dass dort gar keine Überschußenergie erzeugt wurde. Naturgemäß wurde die Replikation von Parkhomov ebenfalls nicht erwähnt. Weiterhin ist zu lesen: "Eine von Rossi eingereichte Patenschrift für ein internationales Patent wurde in den USA im Jahre 2014 zurückgewiesen. Hingegen wurde Rossi in Italien ein nationales Patent erteilt, allerdings auf Grund einer anderen gesetzlichen Grundlage." Was nicht erwähnt wurde: Das US-Patent wurde im Jahr 2015 erteilt und gilt mittlerweile weltweit.

Mit diesen Kommentaren bewegt sich Psiram ungefähr auf der Ebene wie Wikipedia.  - Wie kann so etwas sein? In beiden Medien dürfen einzelne Autoren ihre Meinung veröffentlichen, und zwar offensichtlich auch dann, wenn sie nicht der Wahrheit entspricht oder unzureichend recherchiert ist.  Die Autoren machen sich damit gewollt oder ungewollt zu Helfern derjenigen, die noch möglichst lange mit unsauberen Carbon-Produkten viel Geld verdienen wollen.

 Der angesehene ukraninische Physik-Professor Vladimir Vysotskii  schrieb über Rossi:

 "Ich möchte Rossi in seiem  Kampf gegen Industrial Heat unterstützen. Er hat einen "unüblichen" Charakter und eine komplexe Biographie. Aber in der jetzigen Situation spielt das keine Rolle. - Ich habe bereits darüber geschrieben und ich glaube auch daran, dass wir - die LENR-Gemeinschaft - Rossi sehr dankbar sein sollten. Er alleine hat einen bemerkenswerten Teil der Arbeit getan. Er alleine hat die Mauer der Schikane durchbrochen und den ganzen Schmutz ertragen, der in der schlimmen Tradition der Inquisition über ihn kam. Er gab LENR neuen Antrieb und nun ist diese Wissenschaft nicht mehr im Untergrund.

Man kann sich  lange über die verschiedenen Messmethoden unterhalten, mit denen der Wasserdurchfluß und die Temperatur analysiert wurden. Der Lugano-Report und zum Teil auch die Experimente von Parkhomov haben gezeigt - es funktioniert! Wir müssen die Arbeit fortsetzen - der Geist ist aus der Flasche und kann nicht wieder hineingesteckt werden!

Alle diese Attacken mancher Geschäftleute  und deren bezahlter Journalisten auf Rossi sind Mückenstiche; Ihre Hoffnung entweder Geld zu sparen oder uns in das Öl- und Gaszeitalter zurückzuwerfen werden scheitern."

 

Update 6.10.17

Vorankündigung: Am 19. 10. um 19 Uhr ist das LENR-Folgeseminar in unserem Fehnmuseum. Der erste Teil vermittelte allgemeine Informationen über LENR: Presseberichte, Patente, Gutachten usw. Der zweite Teil soll mehr in die technischen Einzelheiten gehen, wobei ein "Abtauchen in die Welt der Atome" unvermeidlich, aber auch interessant ist. - Das Fehnmuseum ist an der Leerer Landstraße 59 in 26629 Großefehn, der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die LENR-Offensive aus Rußland geht weiter:

Rußland verfährt nach dem Standpunkt: Wenn Ihr nicht über uns berichtet, dann tun wir es eben selbst. Eine vergleichbare Einstellung hatte ja schon zur Gründung von "Russia Today" geführt. Hier handelt es sich nun wohl um eine ähnliche Offensive, fokussiert auf die Forschungsergebnisse von LENR. Im folgenden Aufsatz von werden die Forschungsergebnisse von LENR in Rußland von der "Wiege bis in moderne Zeiten" dargestellt. Für  die westlichen Medien beginnt die Geschichte von LENR im wesentlichen mit Pons und Fleischmann im Jahre 1989 und die westliche Welt beschäftigte sich mit der Wortklauberei um die "Kalte Fusion" und die Fördermittel für die Großprojekte der "Heißen Fusion".

In Rußland wurde die Geschichte ganz anders geschrieben. Ich übersetzte, wie immer, teilweise sinngemäß, ggf. gekürzt: "Leute die mit ihren Entdeckungen an den Fundamenten der Gesellschaft rütteln, wurden lange als seltsam, mit abweichender Denkungsart angesehen. Sie erweckten Angst und wurden von Theoretikern und  "modernem Denken" buchstäblich in "Stücke geschlagen". Es gab aber  wenige Gleichgesinnte, die die Experimente mit dem gleichen oder noch größerem Erfolg wiederholten und damit der Wissenschaft neue Horizonte eröffneten.

Wenn wir weit zurückblicken, finden wir mehr als eine Bestätigung für die empörte Ablehnung bestimmter Kreise für alles Neue. Dies entspricht dem Erfahrungssatz: 'Leute die die Geschichte nicht kennen, sind dazu verdammt, sie zu wiederholen.' Und in solchen Momenten, wenn die Wissenschaft an der Schwelle zu neuen Entdeckungen stand, waren immer Leute in der Nähe, unfähig die Tatsache zu akzeptieren, dass die Rätsel der Natur weit größer sind als die menschliche Wahrnehmung. So wurden manche wissenschaftlichen Entdeckungen zusammen mit ihren Entdeckern "begraben" und die moderne Wissenschaft mußte diese Erkenntnisse erst wieder neu gewinnen und die Experimente großer russischer Wissenschaftler und Forscher wiederholen, um dann Fortschritte in nie dagewesener Geschwindigkeit zu erzielen.

Die ersten Entdeckungen auf dem Feld der kalten nuklearen Transmutation wurde von russischen Wisschenschaftlern im letzten Jahrhundert gemacht. Einer der Innovatoren in nuklearer Physik war Mikhail Solin. Es war 1976 und die Ereignisse spielten sich in Ust-Kamenogorsk ab, als er noch ein junger Ingenieur-Physiker war.

Er hatte die Aufgabe eine große Menge von Zirkonium zur schmelzen und zu reinigen (entschlacken). Dabei beobachtete Solin ein seltsames Verhalten der Schmelze und dem darin enthaltenen Metall, welches völlig anders war, als es seinen bisherigen Erfahrungen bei diesem Vorgang entsprach. Es korrespondierte auch generell nicht mit allen bekannten Phänomenen  der Physik und Chemie. Die Energiezufuhr für den Ofen war stark reduziert und in dem zentralen Teil der Schmelze formte sich ein rotglühender Kegel. Nachdem der Kegel in der Legierung verschwunden war, bildete sich ein ähnlicher neu. Dieses Pähnomen wiederholte sich zyklisch verschiedene Male. Durch diese speziellen Umstände wurde Solin Zeuge von Transmutationen.

Solin wiederholte und dokumentierte die Vorgänge, aber nach einem Jahr wurde seine Arbeit "von oben" beendet, mit dem Bemerken, dies sei eine Werkstatt und kein Labor.

Trotz der Unwilligkeit seiner Vorgesetzten die sensationelle Entdeckung zu unterstützen, setzte Solin seine Arbeit fort und kam zu folgendem Ergebnis:

  • Der Neue Quanten-nukleare Reaktor (so nannte ihn Solin) arbeitete als ein volumetrischer  Resonator-Akkumulator mit elektromagnetischer Energie, aus welcher sich eine hohe Efffizienz ergab, nämlich bis zu 85 % (Die Effizienz eines Atomkraftwerkes beträgt 35 %).
  • Als Energielieferant konnte der bekannte (bisher verwendete) Ofen genutzt werden, welcher 1000-fach billiger war als ein konventioneller Reaktor.
  • Als Reaktorfüllung konnte umweltfreundliches Material, speziell Zirconium  verwendet werden, anstatt des radioaktiven Urans und Plutonium.
  • Die Einfachheit der Ausrüstung und seine Implementation in den technologischen Prozeß, die Verläßlichkeit und die Einfachheit der Handhabung und die hohe Effizienz führten zu einer signifikanten Reduzierung der Kosten für elektrische Energie.

Unabhängig davon machte Solin eine weitere Entdeckung. Während einer nuklearen Transmutation ergab sich nicht nur ein kolossaler Energiegewinn, sondern es kam auch zur Transmutation chemischer Elemente in andere. Daraufhin erhielt Solin finanzielle Unterstützung durch eine russische Stiftung.

Wir sollten auch Anatoly Vachaev erwähnen, einen Professor für Thermophysik und Energiesysteme an der "Magnitogorsk Mining an Metllurgical Academy" (Technische Universität). Im Zuge von Experimenten über elektische Entladung in Wasser, gelang es Vachaev ein Plasmoid-ähnliches Gebilde ähnlich einem Kugelblitz zu beobachten.

Dieser Plasmoid zeigte faszinierende Eigenschaften:

  1. Er iniziierte selbsterhaltende Synthesereaktionen von Elementen im Wasser
  2. Die Reaktion war begleitet von elektromagnetischer Strahlung mit einer Frequenz im zweistelligen Megaherz-Bereich und einer Energie ebenfalls im zweistelligen Kilowatt-Bereich
  3. Während dieser Synthese wurden Überschuß-Elektronen geformt, welche zu der externen Ladung gerichtet werden mußten. (?)

Nach der Initiierung und Stabilisierung des Plasmas wurde die Anlage von der Energiezufuhr getrennt und konnte seine Arbeit über Tage fortsetzen. (Vachaev nannte die Einrichtung "Energoniva").

Nach der offiziellen Präsentation von Energoniva erschienen alle Zeitungen mit der Aufmachung "Russische Wissenschaftler haben es geschafft, elektrische Energie und chemische Elemente aus Schmutzwasser zu gewinnen".

Man hätte erwarten können, die russischen Wissenschaftler würden universelle Anerkennung und Bekanntheit erlangen, aber alles ging ganz anders aus.  Vachaev wurde von neidischen Kollegen bedrängt, die gegen seine Entdeckung protestierten, was am Ende zu einer Herzattacke bei ihm führte.

Das Puder, dass während seiner Experimente gewonnen wurde, steht neben anderen Ausstellungstücken in der Nosov Magnitogorst State Technical University. Junge Wissenschaftler haben versucht, nach den Blaupausen von Vachaev die Versuche zu wiederholen, aber es fehlte an Geld. Und so verlief die Angelegenheit irgendwann im Jahre 2016 im Sande.

Viel früher als Vachaev, nämlich in den 1950ger Jahren, enteckte ein russischer LENR-Forscher, Ivan Filimonenko, den Effekt der Generierung von Hitze an  Elektroden mit Palladiumadditiven während Elektrolysen mit schwerem Wasser.

Neben der Energieversorgung von Satelliten entwickelte  Filimenko ein umweltfreundliches "thermoemission-Hydrolyse-Kraftwerk", welches in seiner Art auf der Welt einmalig ist. Die Betriebszeit eines solchen Kraftwerks beträgt 5-10 Jahre ohne "Nachfüllung" schweren Wassers. (Deuterium).  Zwischen 1960-68 ergaben sich erste vielversprechende industrielle Anwendungen. Leider wurde auch Filimenko, aus politischen Gründen, von seiner Arbeit abgezogen. Er konnte seine Arbeit nicht vollenden.

Alexander Parkhomov, ein regelmäßiger Teilnehmer der Konferenzen, präsentierte sein Papier "Kalte Fusion und Kugelblitze" am 25. Dezember 2014 an der Universität der Völkerfreundschaft". Er schaffte es auch, dass Experiment von Andrea Rossi zu replizieren! Er wiederholte die E-Cat-Installation mit einfachsten Mitteln in seinem Wochenendhaus. Natürlich sind solche improvisierten Materialien nicht ausreichend, um eine Einrichtung in größerem Umfange zu erstellen. Aber dennoch, es ist gelungen. Beide Experimente, von Bazhutov und Parkhomov sind per Video festgehalten.

Diese genialen Top-Wissenschaftler sind erstaunlich anspruchslos. Sie machen immer weiter, auch ohne jegliche staatliche Unterstützung.

Einige dieser Wissenschaftler konnten nicht nur die Experimente ihrer Vorgänger replizieren, sondern sie erreichten außerdem neue Ergebnisse auf dem Feld der kalten nuklearen Transmutation. Die Wissenschaftler erreichten  Energiegewinne bis über 1000 % und erzielten darüber hinaus Transmutationen von Elementen in andere Elemente. In dem verwendeten Puder fanden sich nicht nur Partikel von Gold und Platin, sondern praktisch alle Elemente aus dem Periodensystem.

Saveliy Kashnitzky, eine Redakteur von "Arguments and Facts", schrieb im Dezember 2009: 'Was hält uns eigentlich davon ab, jedem Eisenatom die nötige Menge an Protonen und Neutronen hinzuzufügen, um sie in Gold zu verwandeln?' Kalte nukleare Fusion (Transmutation) erlaubt uns, jede Menge nicht nur von Wolfram, Platin oder Rhenium zu gewinnen, welches zehnmal mehr kostet als Gold. Man kann jedes Element des Periodensystems synthetisieren, einschließlich solcher, die noch gar nicht entdeckt sind.

Marie Curie erhielt 1903 den Nobelpreis für die Entdeckung von Polonium und Radium durch kalte nukleare Transmutation, welche vorher nicht Teil des Periodensystems waren.

Heutzutage können wir von den wissenschaftlichen Gruppen "SynthesTech" herausgreifen, welche nicht nur in der Lage sind, alle bisherigen LENR-Erfolge zu wiederholen, sondern auch darüberhinauszugehen. Sie haben ihr eigenes "know-how" entwickelt. Dank diesen Erkenntnissen können wir auf den Gebieten in allernächster Zukunft große Fortschritte auf den Gebieten, der Medizin, der sauberen Umwelt, der Pharmakologie und der Industrieproduktion erzielen. Dies wird die Erwartungen  erfüllen,  von denen die gesamte Weltgemeinschaft vor fünf oder zehn Jahren nur träumen konnte."

Quelle: https://medium.com/@synthestech/achievements-of-russian-scientists-that-can-change-the-world-from-the-cradle-of-lenr-to-modernity-592bbcbd5207

 

Update 6.10.17

Ergänzung zum gestrigen Update: In dem folgenden Artikel geht es nochmals um die Konferenz in Sotchi. Auf meiner Seite über Transmutationen

http://coldreaction.net/dietransmutationvonelementen.html

hatte ich ausführlich über die entsprechenden Bemühungen in Japan, der Ukraine und Rußland berichtet. Veröffentlichungen aus russischen Quellen beklagen mehrfach das Desinteresse westlicher Wissenschaftler und Medien an den russischen Forschungsergebnissen. Nach einer Präsentation in der Schweiz hatte man sich wohl mehr Aufmerksamkeit erhofft.

Die offensive Berichterstattung über die Konferenz in Sotchi soll das Interesse  wohl noch einmal beflügeln.

Das Online-Journal "Medium" schreibt ebenfalls über die LENR-Konferenz in Sotchi:

https://medium.com/@synthestech/perspectives-of-lenr-in-the-world-economy-how-to-defeat-cancer-and-save-the-environment-9d08fe074a22

Ich übersetze den Artikel, teilweise sinngemäß, ggf. gekürzt: Der Untertitel lautet: Perspektiven von LENR in der Welt-Ökonomie: Wie kann man Krebs besiegen und die Umwelt retten?

Niedrigenergetische Nuklearreaktion (LENR) ist eine Transformation (Transmutation) bestimmter chemischer Elemente in andere, wobei die Kernspaltung keine Anwendung findet.

Jedermann weiß, dass die Gewinnung von Rohstoffen durch Bergbau von Jahr zu Jahr problematischer wird. Natürliche Resoucen gehen dem Ende entgegen und die Menschen beschäftigt die brennende Frage: Wo gibt es alternative Wege, wertvolle chemische Elemente zu gewinnen, wie etwa Palladium, Ruthenium, Rhodium, Osmium, Iridium, Platin? Die Antwort darauf wird durch moderne Entwicklungen gegeben und Ergebnisse der kalten nuklearen Transmutation.

Weiterer Unertitel: "Die Rolle der Transmutation chemischer Elemente in der Medizin". Wie oben berichtet, erlaubt es die Transmutation wertvolle und seltene Elemente zu gewinnen. Zum Beispiel Platin: Die Resoucen und die Geographie der Produktion ist sehr selten. Gleichzeitig ist Platin ein unverzichtbares Element in Prothesen, Krebsbehandlung und der Industrie. Es wird auch als Katalysator verwendet.

Der Wert dieses Elements beruht auf der Tatsache, dass es dafür keine Alternative in der Medizin gibt. Die Nutzung von Platin in der Medizin hilft das Leben tausender Patienten zu retten. Enttäuschende Statistiken über den Anstieg der Krebserkrankungen sind auch auf einen Mangel an Platin in der Medizintechnik zurückzuführen.

Seit langer Zeit gibt es ein großes Interesse an Transmutationen. Es gibt historische  Veröffentlichungen aus aller Welt,  die besagen, dass durch Transmutationen gewonnene Elemente einen starken Effekt  auf den menschlichen Körper haben. Es ist von der Erhaltung der Jugend oder sogar von Unsterblichkeit die Rede.

In unserer Zeit gibt überzeugende Beispiele, das unsere Vorfahren recht gehabt haben könnten. Ein Beispiel dafür die die nukleare Transformation.

Etwas über ein Jahrhundert zurück waren die Menschen davon überzeugt, dass ein Element nicht in ein anderes verwandelt werden kann.

Chemische Elemente, die mit der Hilfe von LENR-Transmutationen gewonnen werden können, haben dieselben Eigenschaften, die schon in der antiken chinesischen und indischen Medizin beschrieben wurden, ebenfalls in den Arbeiten von Paracelsus.

Allerdings würden die Kosten dieser künstlichen Elemente, gewonnen durch LENR-Transmutation, bei 10.000 $ pro Gramm liegen.

Heutzutage, wenn man sich die Ergebnisse der Forschungsgruppe "Syntestech" ansieht, können wir mit Überzeugung sagen, dass dort eindrucksvolle Fortschritte erzielt wurden.  Moderne Wissenschaft machte einen großen Schritt vorwärts, begleitet von einer wirklichen Revolution auf dem Felde der Generierung von Hitze, in der Medizin und Industrie. Der russische Wissenschaftler Alexander Parkhomov sagte auf der Konferenz: "Stellen Sie sich vor, ihr Auto muß nur einmal betankt werden, nämlich nach seiner Auslieferung. Stellen Sie sich weiterhin vor, Hitze wäre für jedermann und überall verfügbar, einschließlich der letzten Winkel in Rußland. - Dies wird ein wirklicher Umsturz, ein Revolution." (Anmerkung: Diese Bemerkung spiegelt einen Traum der russischen Forschung wider: Nämlich durch billige Hitze Gewächshäuser  in kalten Gegenden zu niedrigen Kosten betreiben zu können, was Rußland einen großen Schritt in Richtung Wohlstand für alle führen könnte.)

Was vor einigen Jahren nach fantastisch erschien, ist nun Realität.  Eine Realität, die schon tausende von Jahren existiert, aber weltweit nicht gründlich  studiert und angewendet wurde.

Dezentrale Systeme ändern die Paradigmen der Entscheidungsfindung - und es gibt keinen Zweifel, dass die Welt die Hochenergie-nuklearen Prozesse aufgeben und zu natürlichen Prozessen zurückkehren wird.

Dies wird neue Erfolge für die Technologien der nuklearen Transmutationen bringen - entwickelt von "Syntestech".

 

Update 5.10.17

Synthestech ist ein russisches Forschungszentrum, das Informationen  Journalisten, Bloggern usw. zur Verfügung stellt. Der o. g. Artikel wurde auch bei aufgegriffen. Ich übersetze den Text, auszugsweise und teilweise sinngemäß: "Sochi, Rußland, 4. Okt. 2017, /PRNewswire/ -- Solche Art von Konferenzen werden jährlich abgehalten und gehören zu den bekanntesten und respektiertesten wissenschaftlichen Konferenzen zum Thema Low-Energy-Nuclear-Reaction weltweit. Diese Konferenz war die vierundzwanzigste in einer Reihe und hatte eine weite internationale Teilnehmerschaft.

Redner aus Rußland und anderen Ländern einschließlich Belgien, Abkhanasien und Kasachstan nahmen an der Konferenz teil.

LENR ist eine Transformation (Transmutation) bestimmter chemischer Elemente in andere.

Der Vorsitzende des Organisationskommitees, Yuri Bahutov betonte, dass die Konferenz von großer Bedeutung für das moderne Rußland und die weltweite Wissenschaft sei. Durch die intensive und ertragreiche Arbeit auf diesem Gebiet wurden manche wertvolle Entdeckungen gemacht und es gab einen qualitativen Wechsel im generellen Blick auf den nuklearen Zerfall und Transmutation.

Fünf leitende Gruppen präsentierten ihre Papiere auf der Konferenz.

A. Parkhomov präsentierte einen Report über die Isotopen-Komposition in Nickel-Hydrogen-Reaktoren. Was er während seiner Experimente herausgefunden hat, ermöglicht uns, neue Theorien über Transmutationen und ein besseres Verständnis der Physik in diesem Prozeß zu erreichen.

Yuri Bazhutov präsentierte seine Arbeit auf dem Gebiet der kosmischen Strahlung und einen Einblick in die theoretische Basis seines eigenen Modells der kalten nuklearen Transmutation.

V. Zatelepin präsentierte ein interessantes Papier über Forschungen zur Strahlung aus einem Nickel-Hydrogen-System und demonstrierte einen Versuchsaufbau, der eine Erhöhung der Effizienz um 300 Prozent zur Folge hatte.

A. Klimov präsentierte sein einmaliges System, das auf Plasmawirbeln  und Plasmaelektrolyse basiert, ebenso berichtete er über seine Forschungsergebnisse an Elektroden in Plasma.

Phillip Hutt präsentierte seinen interessanten Bericht über mathematische Zusammenhänge die den Massendefekt in Atomen erklären, ebenso präsentierte er sein eigenes Modell eines Elektrons. - R. Karabanov, Leiter der Forschungsabteilung des wissenschaftlichen Forschungszentrums "Synthestech" präsentierte ebenfalls eine Ausarbeitung für die Konferenz.

Die 24te Konferenz dauerte ein Woche. Die meisten der Vortragenden präsentierten wirklich interessante und eindrucksvolle Arbeiten, welche später in einer separaten Ausgabe veröffentlicht werden.

Kalte nukleare Transmutation berührt die wichtigsten Aspekte menschlichen Lebens - Medizin und Energieerzeugung. Die 24te Konferenz, abgehalten in Sotchi und die dort präsentierten Ergebnisse von Wissenschaftlern sind eine gewichtige Bestätigung."

Die Webseite von Synthestech befindet sich noch im Aufbau:

zu finden unter https://synthestech.com/ aber es ist noch nichts drauf. - Es wäre schon ein ziemliches Ereignis, wenn hier eine ähnliche Institution geschaffen würde wie die NEDO in Japan, welche die Forschungsarbeiten an LENR zwischen den Universitäten und der Industrie koordiniert:

Man spürt den Ehrgeiz, mit welchem Rußland bei diesem Thema vorangeht, sicherlich auch in Abstimmung mit China. Man legt auch nicht  besonderen Wert darauf, wissenschaftliche Ergebnisse in "Nature"  oder "Science" abzuliefern, um damit auch so etwas wie eine "offizielle wissenschaftliche Anerkennung" zu erhalten. Die Hürde in Wort und Schrift bedeutet natürlich eine zusätzliche Barriere. - Die Akzeptanz und Wertschätzung von Andrea Rossi in Rußland ist außerordentlich hoch, das zeigt auch die frühe Replikation des E-Cat durch Prof. Alexander Parkhomov. Der hoch angesehende ukrainische Professor Visottskii geht noch weiter. Er sagt, für ihn sei Rossi "wie Prometheus".

Der erste Hinweis auf Synthestech kam von http://tweetedtimes.com/v/12126

 

Update 4.10.17

Nochmal eine Info aus dem Rossi-Blog:

 

Übersetzung: Sie sagten, dass die 1-MW-Anlage, die für ein Jahr bei dem Leistungstest in Doral, Florida, gelaufen ist, demontiert wurde, um alle Teile genau zu studieren, insbesondere diejenigen, die während dieser Zeit Probleme bereitet haben. Haben Sie schon interessante Daten erhalten? Ganz am Rande: Können diese Daten auch für den E-Cat QX nützlich sein?

Antwort Rossi: Ja, wir haben mehr als 1000 Seiten über alle Komponenten gesammelt. In der Tat, der E-Cat QX ist nach den Prinzipien des Patents entstanden. Deshalb sind alle gewonnenen Daten sehr wertvoll. Sie sind eine Mine des Wissens.

 

Update 3.10.17

Ein interessanter Hinweis aus dem Rossi-Blog:

Der sog. "Rossi-Effekt" ist ja bereits vielfach repliziert worden, m. W. auch von dem Professoren-Team aus Schweden, welche den sog. Lugano-Test durchgeführt haben. Sh. LuganoReportSubmit.pdf

Nun scheint es vom gleichen Team einen weiteren Test gegeben zu haben, bei dem es nicht um die Erzeugung von Heißdampf ging, sondern um erhitztes Wasser. Ein Leser schreibt: "Laut einer Person mit sicherer Kenntnis der Fakten, hat das schwedische Team von Professoren das Experiment von Lugano repliziert. Sie bauten einen Reaktor (als Kopie Ihres Patents) und machten die Messungen mit regulärer Kalorimetrie mit Wasser im flüssigen Zustand, anstatt mit der Boltzmann-Gleichung, die in Lugano verwendet wurde. Dieselbe Person, die nicht identifiziert werden möchte weil der Bericht geheim ist und  einer privaten Einrichtung gehört von der er finanziert wurde, erzählte mir, dass der erzielte COP (Coeffizient of Performance - Wirkungsgrad) jeglichlichen Zweifel an dem Effekt ausräumt. - Ist Ihnen dieser Fakt bekannt?"

Antwort Rossi: Solange dies nicht publiziert ist, ist mir überhaupt nichts bekannt.

 

Update 2.10.17/2

Das Kapitel "Einleitung" ist komplett überarbeitet.

 

Update 2.10.17

Die 21te internationale Konferenz für (mit Wasserstoff) angereicherte Materie findet in Fort Collins (Colorado) statt. Zum ersten Mal gibt es einen 'Untertitel', dass diese Veranstaltung auch "Internationale Konferenz für Kalte Fusion" genannt wird.

Ich übersetze, teilweise sinngemäß, einige Auszüge aus der Einladung, welche Sie unter https://www.iccf21.com/ finden können: Das Ziel der ICCF-21 ist, eine sehr kosteneffektive Konferenz zu organisieren.  Ort: Colorado State University (CSU) in Fort Collins, nördlich von Denver, Colorado. Vom internationalen Flughafen erreicht man die Universität mit einem Shuttle-Service innerhalb einer Stunde.

Unterkünfte stehen sowohl in der Universität selbst als auch in Hotels in unmittelbarer Umgebung ausreichend zur Verfügung. Das gilt auch für die Verpflegung, zum einen in der Uni selbst und in zahlreichen Restaurants.

Die Hauptveranstaltungen finden im "Ballroom" des Lory Student Center statt.  Von dort aus kann man auch einen Blick auf die Ausläufer der Rocky Mountains werfen. Der Lichteinfall der Fenster wird durch LCD-dynamisches Glas gesteuert.

Neben dem Programm für die ICCF selbst sollen auch spezielle Programme für Studenten laufen.

Ich kann es nicht oft genug wiederholen: In den USA gehört die Kalte Fusion mittlerweile zum universitären Alltag, bei uns nicht.  Außer, dass Herr Professor Harald Lesch im ZDF kürzlich behaupten darf, eine Kalte Fusion gäbe es nicht. Nennt man so etwas in Deutschland "Stand der Wissenschaft"?

 

 

Update 1.10.17

Den folgenden Aufsatz habe ich unter http://tweetedtimes.com/v/12126 gefunden. Er stammt bereits aus dem Jahre 2012, ist aber wohl erst in diesem Jahr im Netz verfügbar gewesen. Interessant ist dabei, dass er von der High-Tec Firma National Instruments veröffentlicht wurde. Der Text stammt von Dr. Duncan, Vizekanzler für Forschung an der Universität von Missouri. Er schreibt über den anomalen Hitzeeffekt und das Mysterium der Kalten Fusion. Mittlerweile sind die Forschungen wesentlich weiter, aber der Text ist dennoch interessant. Ich übersetze, wie immer, teilweise sinngemäß und ggf. gekürzt:

"Seit 1926 gab es über 200 Beobachtungen intensiver Hitzeerscheinungen in Palladium, wenn es übermäßig mit Deuterium beladen wurde.

Sehr sorgfältige Arbeiten an zwei Laboratorien, namentlich dem Marine-Forschungslabor in den Vereinigten Staaten und bei der ENEA, dem nationalen Energie-Laboratorium von Italien und in vielen anderen Laboren überall auf der Welt, zeigen ganz klar, dass diese extreme Überschußenergie tatsächlich real ist, obwohl früher das Gegenteil behauptet wurde. - Ich will erklären, warum diese Effekte so schwer wiederholbar waren. Diese Effekte waren 'Anomalien', weil wir nicht verstehen,  welches die physikalischen Prozesse für die Entstehung dieser oft extremen Hitze sind.

Man hat diese Effekte zunächst 'Kalte Fusion' genannt oder auch 'Low Energy Nuclear Reactions', aber diese Bezeichnungen implizieren ein Verständnis der physikalischen Vorgänge, welches bisher nicht existiert. Daher bevorzuge ich den Begriff 'AHE - Anomaler Hitze-Effekt.'

Sehen Sie hier ein Video, in welchem Dr. Duncan eine Serie von Experlche physikalischen Mechanismen für die Überschußenergie bei 'AHE' verantwortlich sind. http://bcove.me/w99vuaht"

Mir war bekannt, dass das Beladen von Palladium mit Deuterium schon in der Mitte der 1800ter Jahre in Schottland  dokumentiert wurde, aber dass bereits seit 1926 in diesem Zusammenhang vielfach Überschußenergie beobachtet wurde, ist mir völlig neu. Für mich war der Beginn dieser Beobachtungen immer die Versuche von Fleischmann und Pons im Jahre 1989. Umso unverständlicher ist, weshalb diese Versuche, die ja immerhin emissionsfreie Energie quasi  "aus dem Nichts" darstellen, weltweit nicht viel intensiver durchgeführt wurden. Aber die Erklärung liegt wohl auf der Hand: Bei Energie aus dem "Nichts" verdient man auch "Nichts". Auch die Presse hat, wie schon so oft, "Nichts" Berichtenswertes daran gefunden.

 

Update 30.9.17

Einige Änderungen auf der Webseite: Drei Kapitel (Anthropocene-Institut, Geniale Erfindung und Gewinnung von Wasserstoff mit Aluminium) habe ich entfernt und dafür ein Kapitel  "LENR - Patente und Gutachten"
http://coldreaction.net/lenr-patenteundgutachten.html eingefügt.

Die meisten der genannten Unterlagen sind in englischer Sprache, außer den Patentanmeldungen von Airbus. Diese deutschsprachigen Unterlagen sind höchst aufschlußreich und zeigen mehr als deutlich, wie weit Airbus bei LENR bereits vorgedrungen ist. Airbus hat u. a. z. B. ein Patent für einen Fusionsreaktor angemeldet. Während die Riesenbaustellen der heißen Fusion weltweit erfolglos vor sich hinrödeln, aber immer wieder Gegenstand der Berichterstattung in den Medien sind, wurden die wegweisenden Patenameldungen von Airbus nirgends erwähnt.

Hier dann noch eine anschauliche Grafik zur Nutzung der LENR-Energie. Es werden die konventionellen Anwendungen mit LENR-Anwendungen verglichen.
Quelle:
https://ecat.com/ecat-technology

Diese Zahlen sind unpräzise und zeigen eigentlich nur Vermutungen. Sie sollen ein Gefühl für Größenordnungen vermitteln.

 

Update 29.9.17

Wieder eine neue LENR-Patentanmeldung, diesmal aus Tschechien. Zwei der Erfinder stammen aus der tschechischen Repubilik, einer aus Rußland.

Ich übersetze einen Auszug aus der Patentanmeldung, teilweise sinngemäß: "Die Erfindung gehört zu einer Kategorie von Geräten, welche thermische Energie basierend auf den Prinzipien sog. LENR-Reaktionen erzeugt. Der spezielle Aspekt dieser Geräte ist der geringe Energiebedarf bei gleichzeitig hohem Energiegewinn. Diese Geräte können auf verschiedene Art und Weise zum Aufheizen von Luft oder Flüssigkeit eingesetzt werden. Das Gerät selbst besteht aus einer Hülle aus Keramik und einer Füllung die aus verschiedenen Metallpudern besteht. Diese Puder bestehen aus chemischen Elementen  der Zehner-Gruppe des Periodensystems der Elemente, so z. B. Nickel und Lithium. In die Poren dieser Stoffe wird Hydrogen eingefüllt."

Diese Beschreibung liest sich wie diejenige anderer Nickel-Hydrogen-Systeme auch. Wie sich diese neuen Anmeldungen gegen die große Zahl bereits angemeldeter und bereits erteilter Patente durchsetzen wollen, ist mir nicht ganz klar.

Update 27.9.17

Zwei Kommentare aus dem Blog von Andrea Rossi:

Übersetzung: Lieber Dr. Rossi, bestätigen Sie bitte ein- für allemal, dass die Präsentation des Ecat QX mit hunderprozentiger Sicherheit nicht später als im November 2017 erfolgt.

Antwort Rossi: Ich bestätige das.

Übersetzung: Nach dem Erreichen von Sigma 5 (Anmerkung: Physikalischer Begriff für höchstmögliche Zuverlässigkeit) und der Präsentation des Ecat-QX im Oktober oder November 2017 - welches Hauptziel verfolgen Sie dann mit Ihrer weiteren Forschung und Entwicklung?

Antwort Rossi: Mit unserem Partner widmen wir uns dann der Produktion von Elektrizität. Ich habe eine sehr gute Idee zu diesem Thema.

 

Update 26.0.17

Wir kommen "der Sache" wohl immer näher: Mit der "Sache" ist gemeint, dass es wohl doch einen Mechanismus gibt, der die Coulomb-Barriere überwindet, ohne dass hundert Millionen Grad Celsius nötig sind, um eine Fusion von Wasserstoff-Atomen herbeizuführen. Nebenbei gesagt, gibt es auch bei den "Ganz Großen", wie der NASA und Airbus keine Berührungsängste mehr, das Wort "Fusion" in ihren Patentanmeldungen zu verwenden. -

Am 17.8. d. J. hatte ich in diesem Kapitel über die Forschungen von Edmund Storms berichtet. Er vertritt nach vielen Jahren der Forschung auf diesem Gebiet die Meinung, dass Atome, wenn sie nur gezwungen werden, sich eng genug "hintereinander" aufzuhalten, auch bei gleicher Ladung miteinander reagieren.  Wenn sie in diesem geordneten Zustand zudem durch elektromagnetische Schwingungen angeregt werden, kommt es zu Reaktionen zwischen den Atomen, die unter anderen Umständen nicht stattgefunden hätten, weil dies die gleichen  Ladungen nicht zugelassen hätten. Ob man diesen Vorgang nun Fusion nennen will oder nicht, sei dahingestellt. Offensichtlich wird dabei jedoch Energie freigesetzt, wie man es sonst nur von Fusionsvorgängen kennt. Am 14.8. hatte ich auch darüber geschrieben, dass Quasikristalle sich mit ihren "Minispalten" wohl besonders gut dazu eignen, die Atome in der gewünschten Form zu ordnen.

Auf diesem Forschungspfad kommt nun eine ganz neue Meldung:

...was bedeutet: Du mußt sie nur quetschen - Forscher entdecken, dass, wenn der Raum eng ist, die Natur ihre Gesetze 'verliert'. - Damit ist ganz konkret die scheinbare Unüberwindbarkeit der Coulomb-Barriere unter niedrigen Temperaturen gemeint.

Ich übersetze einige Auszüge aus dem Artikel https://phys.org/news/2017-09-inresearchers-spaces-tight-nature-loosens.html#jCp teilweise sinngemäß:

"Es scheint so, dass, wenn der Raum eng wird, Ionen, -wie Menschen- einen Weg finden, doch irgendwie durchzukommen, auch wenn das bedeutet, dass sie dabei die Normen der Natur außer Acht lassen. Die publizierte jedenfalls kürzlich ein internationales Team von Wissenschaftlern an der Drexel Universität unter der Leitung von Yury Gogotsi. Sie zeigten, dass geladene Partikel ihre "Abstoßungsneigung vergessen" (diese Erscheinung nennt man auch die Coulomb-Ordnung) wenn sie in winzige Räume von Nanomaterial gezwängt werden.  Diese Entdeckung könnte der entscheidende Durchbruch sein, wenn es um Energiespeicherung und alternative Energie-Produktionstechniken geht, die allesamt mit dem "Packen" von Ionen in nanoporöse Materialien zu tun haben.

Gogotsi sagt, es sei zum ersten Mal gelungen, die Coulomb-Ordnung zu durchbrechen und  dies in Subnanometer-Poren überzeugend nachzuweisen."

An den Untersuchungen haben Wissenschaftler der Sinshu Universität von Japan, der Loughborough Universität des Vereinigten Königreichs, der Universität von Adelaide aus Australien, des französischen Forschungs-Netzwerks für elektrochemische Energie-Speicher und der Paul Sabatier Universität in Frankreich teilgenommen.

Deutsche Forscher spielen hierbei, wieder einmal, keine Rolle. Im Gegenteil: In der ZDF-Sendung "Frag' den Lesch" verkündet dieser, wie immer in eindrucksvoller Pose, dass es eine Kalte Fusion nicht gebe. Nicht nur ich habe mich darüber beim ZDF beschwert. In einer ersten Antwort hieß es, man würde dies der Geschäftsführung vorlegen. Eine weitere Nachfrage blieb bis heute unbeantwortet.

Man darf feststellen: Auch in der Forschungspolitik gibt es Alternativlosigkeit vom Feinsten, auch wenn  Deutschland dadurch technologisch gnadenlos abgehängt wird.

 

Update 25.9.17

Kavitation ist die Bildung und Auflösung von dampfgefüllten Hohlräumen. Die oben gezeigte Überschrift stellt die Frage, ob Energiesysteme nach dem Kavitationssystem eine neue Form von LENR angestoßen hätten. Der Autor eines Artikels dazu berichtet auf der Webseite https://www.mail-archive.com/vortex-l@eskimo.com/msg115257.html von erstaunlichen Erfolgen bei der Energieerzeugung mit diesem System. Ich übersetze einige Auszüge zum Teil sinngemäß: "Ich habe seit einigen Monaten mit der Firma Cavitation Energy Systems  http://cavitationenergysystems.com/  zusammengearbeitet. Sie haben einen effizienten Dampferzeuger entwickelt, der auf Kavitation beruht. Es scheint, dass dieser Dampferzeuger fünfmal soviel Dampf produziert, wie an elektrischer Energie aufgewandt wird um ihn zu erzeugen. Ich habe mich im Detail mit ihren Angaben beschäftigt und es scheint tatsächlich so zu funktionieren, wie sie behaupten.

Der Mechanismus funktioniert wie folgt:

  • Sie benutzen einen Diesel-Einspritzpumpe um gepulstes Wasser zu erzeugen, das mit Kavitationsblasen angefüllt ist.
  • Wenn der Puls auf eine Oberfläche trifft, bildet sich eine Schockwelle, die bewirkt, dass alle Blasen syncron  kollabieren.
  • Die Potentialdifferenzen zwischen den kollabierenden Blasen beschleunigen einige freie Protonen, wodurch eine Energie von rund 10kV entsteht, genug um Die Coulomb-Barriere zu überwinden und eine Fusion einzuleiten.
  • Die Fusionsenergie wird durch ein virtuelles Neutrino hinwegbefördert und es entsteht eine Energiekaskade die sich als kinetische Energie auf Protonen und Elektronen in der Nähe auswirkt. Einige der Protonen erhalten so genügend Energie um eine weitere Fusion einzuleiten, wodurch eine kurze Kettenreakton eingeleitet wird. Diese kinetische Energie wird zu Wassermolekülen weitergeleitet, wodurch das Wasser aufgeheizt wird, bis es kocht.

Die Art wie die Blasen kollabieren leitet die Energie von der Oberfläche weg, wodurch Probleme vermieden werden, die sonst zu Beschädigungen einer Oberfläche führen. Die durch die Schockwellen ausgelöste Kollabierung der Blasen ähnelt der Energiefreisetzung einer Proton-Proton Fusion. Die Energiegewinnung ist signifikant und zeigt sich als Hochtemperatur-Dampf in einer hoch nutzbaren Form."

Alle Details entnehmen Sie bitte den gezeigten Links.

 

Update 24.9.17

Eine "nagelneue" (14.9.2017) LENR-Patentanmeldung der NASA:

Die Kurzfassung der Anmeldung, von mir wie immer teilweise sinngemäß übersetzt, ggf. gekürzt, lautet so: Eine  nukleare Fusion  kann möglicherweise durch energiereiche Elektronen realisiert werden, und zwar in einer Umgebung, die mit einem geeigneten Gas gefüllt ist und mit Hilfe einer festen Füllung - einer Plasma-Quelle oder einer Kombination von allem. Die Füllungsquelle kann Deuterium, Tritium oder eine Kombination daraus sein.

Unter geeigneten Bedingungen kann ein Atomkern mit einem anderen fusionieren. Derartige Prozesse könnten für die Energiegewinnung genutzt werden, zur Produktion von Hitze, zur Entgiftung nuklearen Abfalls, zur Entwicklung neuer Materialien oder auch für medizinische Zwecke.  Hier ist das gesame Dokument: 2017.09.14-Published-Application-1663.0002PCT3.pdf

Die Patentanmeldung gilt übrigens auch für Deutschland.

 

 

Update 23.9.17 heute auf meiner Seite:
http://coldreaction.net/brilliantlightpower-bringtbilligeelektrizitaetfuerdiewelt.html

 

 

Update 22.9.17

Hier nun der Bericht über das Seminar. Wir sind ja hier auf dem Dorf - und so hatten wir zunächst mit lediglich rund zwanzig Besuchern gerechnet. Die Leiterin der Teestube im Museum hatte dann aber doch für fünfzig Personen "eingedeckt", weil sie einige Anrufe von Interessenten erhalten hatte. -

Beginn war um 19 Uhr, aber die ersten Besucher kamen schon ab 18 Uhr. - Gegen 19 Uhr haben wir dann in Windeseile weitere Stühle herbeigeschafft und die Schranke zu einer Rasenfläche geöffnet, weil wir nicht genug Parkplätze hatten. Kurz nach 19 Uhr war dann jeder zur Verfügung stehende Platz im Museum belegt, einschließlich der Empore. Wieviel Besucher es am Ende waren? Schwer zu schätzen - irgendwo zwischen 70 und 100.

Die Präsentation wurde mit großem Interesse aufgenommen, es kamen keinerlei unsachliche Bemerkungen. Durch die rege Diskussion konnte ich nur mein erstes Vortragsmodul halten, es gibt im Oktober dann eine Fortsetzung und man darf davon ausgehen, dass die Teilnahme wieder sehr rege sein wird. 

Eines ist schon jetzt klar: Der Stoff läßt sich kaum in einer Abendveranstaltung vermitteln. Hier können wir örtlich ohne Probleme eine Folgeveranstaltung machen - aber bei einer externen Veranstaltung  muß es wohl ein Ganztagsseminar sein.

 

Update 21.9.17 -- Breaking News! --

Rossi gewinnt wohl das Rennen um den Markteintritt einer LENR-Technologie:

Auf der Webseite der Leonardo-Corporation von Andrea Rossi

https://ecat.com/ecat-products/ecat-energy

ist folgendes zu lesen:

Übersetzung: "ECAT Heizenergie - Die Leonardo-Corporation bietet nun ECAT-Heizenergie als separate Produktlinie an. Die ECAT-Anlagen bleiben Eigentum der Leonardo-Corporation und werden auch von dieser betrieben. Die Anlagen werden auf dem Gelände der Kunden installiert oder in Nähe des Kunden - abhängig von den lokalen Gegebenheiten und der Infrastruktur.

Die ECAT Heizenergie wird als Dampf mit einer Temperatur zwischen 100 und 120 Grad Celsius geliefert und in die Wärmetauscher des Kunden geleitet. Die Rücklauftemperatur kann zwischen 5 und 95 Grad betragen.

Die Leonardo-Corporation interessiert sich zunächst für Kunden, die einen durchgehenden Bedarf an Hitze haben, d. h. 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche. Dies hängt damit zusammen, dass die ECAT-Anlage am besten für den Dauerbetrieb geeignet ist."

Dieses Angebot der Leonardo-Corporation ist ein Geniestreich. Kein Kunde muß eine Anlage erwerben, deren Technologie völlig neu ist. Er braucht nur die gelieferte Hitze zu bezahlen und da kann es ihm egal sein, woher die kommt. Hauptsache der Preis stimmt. Und das der stimmt, davon kann man ausgehen. - Wieder einmal: Spannende Zeiten!

 

Update 20.9.17

Ergänzung zum Update vom 18.9.17:  Das am 18.9. gezeigte Gerät (aus einem früheren Update) ist ebenfalls in Chile gebaut. Das vorgestern besprochene Gerät scheint aber eine Weiterentwicklung zu sein und sieht anders aus, nämlich noch kleiner:

Möglicherweise - und darauf deutet einiges hin - ist es doch dasselbe Gerät, vielleicht mit zusätzlichen Installationen oder Meßeinrichtungen. - Einige Auszüge aus der Beschreibung des Geräts: Es enthält ein Paar Messing Elektroden mit einem Durchmesser von 200 mm, die durch Polyvinylidenefluoride Filme getrennt sind, (Bild a) sie dienen als Kondensator für den Entladungsvorgang. Ein Kupferzylinder mit einem Durchmesser von 0,42 mm Durchmesser, eingeschlossen in eine Quarzröhre, ist im Zentrum der Anodenplatte angebracht und paßt durch ein kleines Loch im Zentrum der Kathode. Die Anoden ist in eine kleine Vakuumkammer eingeschlossen, welche mit einem Niedrig-Druck Deuterium für die Neutronenemission gefüllt ist. (Bild b) Bild c zeigt eine Entladung.

Zur exakten Beurteilung  kann nur der Originaltext dienen: http://aip.scitation.org/doi/full/10.1063/1.4989845

 

Upate 18.9.17

Am 18.8.17 hatte ich über einen kleinen Fusionsreaktor aus Chile berichtet. Eigentlich dürfte es so etwas nicht geben, denn (die seit Jahrzehnten erfolglosen) Fusionsreaktoren kennen wir nur als Großtechnologie. Wie soll es auch anders funktionieren: Die  Fusion von Wasserstoff zu Helium geht nach bisherigem wissenschaftlichen Verständnis nur bei 100 Millionen Grad und mehr. Die erzeugten Plasmen werden deshalb mit Magneten auf große Distanz zu anderen Materialien gehalten, weil jegliche Annäherung sofort zu einem Abkühlen des Plasmas führen würde. So war deshalb auch vor einigen Jahren das Gelächter unter Physikern noch groß, als die Firma Lockheed-Martin behauptete, in wenigen Jahren einen Fusionsreaktor in Containergröße bauen zu wollen, der z. B. auch Flugzeuge antreiben könne.

Der am 18.8. gezeigte Reaktor

war nun nochmals wesentlich kleiner, als der von Lockheed-Martin angekündigte Reaktor.

Dazu paßt jetzt die heutige Meldung, die ich diesem Update vorangestellt habe: Quelle:
http://aip.scitation.org/doi/10.1063/1.4989845

nämlich, dass es in einem extrem kleinen Plasma die Emission von Neutronen gegeben hat. Die Emission von Neutronen ist genau das, was bei den Versuchen von Fleischmann und Pons zum Nachweis des Stattfindens einer Kernfusion gefehlt hatte.

Die Forscher schreiben dazu (von mir sinngemäß übersetzt und stark gekürzt): Wir berichten über ein Deuterium-Deuterium Fusion mit Neutronenemission in einem Plasma bei extrem geringem Energie-Input, in einem Bereich, wo Fusionen als höchst unwahrscheinlich angesehen werden. Das Nanofocus-Gerät wurde im Labor  der chilenischen nuklearen Energiekommision entwickelt und konstruiert. Zwei verschiedene Messungen, unabhängig voneinander und mit unterschiedlichen Meßmethoden,  wurden jeweils in Laboren in Chile und Argentinien durchgeführt. Die erlangten starken Beweise gehen weit über die erwarteten Ergebnisse hinaus. Ein gründliches Verständnis davon könnte uns sagen, wo die theoretischen Grenzen tatsächlich liegen, jenseits von Vermutungen.

Es sieht als so aus, als bekäme LENR von unerwarteter Seite Konkurrenz. Wobei LENR mittlerweile wesentlich dichter an der Kommerzialisierung ist und die LENR-Geräte, alleine vom äußeren Erscheinungsbild, wohl wesentlich einfacher aufgebaut sind.

 

Update 17.9.17

 

Es gibt eine neue Veröffentlichung auf Arxiv:
https://arxiv.org/ftp/arxiv/papers/1704/1704.00694.pdf

Es geht um die Beobachtung nuklearer Aktivitäten in mit Deuterium angereicherten Materialien.

Die Liste der an der Untersuchung beteiligten Personen und Institutionen ist eindrucksvoll:

Ich übersetze die Zusammenfassung des Ergebnisses, wie immer teilweise sinngemäß und auch gekürzt: Mit Wasserstoff angereicherte Materialien wurden einem niedrig-energetischen Photonenstrahl ausgesetzt. Daraufhin ereigneten sich in beiden Materialien (den Metallen Hafnium und Erbium) und einem Vergleichsmaterial (Molybdenum) nukleare Aktivitäten. Dies zeigte sich durch Gamma-spektral Analysen aller dem Wasserstoff ausgesetzten Materialien. (Es folgt eine Beschreibung der Transmutationen). Es gab außerdem Beweise für das Vorhandensein schneller energiereicher Neutronen.

Zum Schluß folgt der Satz: "Es sind weitere Studien erforderlich, um herauszufinden, was der Mechanismus für diese nuklearen Aktivitäten ist."

Es hat sich ein beachtliches Rennen um die Deutungshoheit von LENR entwickelt.

 

Update 16.9.17

Irgendwie muß man ja mal anfangen. So hat sich  mein Blog seit 2014 von wenigen hundert Lesern auf nun rund 20.000 pro Monat gesteigert. Aber - mehr Öffentlichkeit muß her. Der gelungene Artikel  in der Berliner Zeitung "Geniale Energiequelle - Die Kalte Fusion kann bald kommerziell genutzt werden" (sh. Update vom 31.5.17) ist ein guter Einstieg, aber der sog. "Presse-Mainstream" ignoriert LENR weiterhin. Hin und wieder verlautet zwar, dass "Kalte Fusion" nicht möglich ist (sh. ZDF-Magazin "Frag den Lesch"), dass aber Airbus schon vor Jahren mehrere Patente genau zu diesem Thema angemeldet hat wird einfach verschwiegen.

Ganz allgemein und nebenbei gesagt: Ich plädiere nicht dafür, dass staatliche Einrichtungen sich mehr um LENR bemühen, ganz im Gegenteil, sie sollen sich um Himmels willen heraushalten. Es ist schon schlimm genug, dass durch das Festhalten und die Konzentration auf Projekte der "heißen Fusion" wie ITER oder Wendelstein die falschen Schwerpunkte gesetzt werden. Ich vermute, dass manches Medium auch deshalb nicht über LENR berichtet, weil man der Ansicht ist, dieses Gebiet sei in Deutschland durch das "hoch offizielle" Projekt Wendelstein abgedeckt. Das dies aber zwei ganz verschiedene Paar Schuhe sind, dafür mangelt es bei den meisten Presseleuten leider an Wissen. Über die überschätzte Bedeutung der Grundlagenforschung hatte ich ausführlich geschrieben: http://coldreaction.net/der-mythos-von-der-bedeutung-der-grundlagenforschung.html

Nun aber zu meinem Vortragstermin am 21.9. Es geht darum, auch im kleinen Rahmen, mehr Öffentlichkeit für das Thema LENR zu erreichen. Dazu diente auch ein Pressegespräch mit der Lokalpresse vom gestrigen Tage. Drei Redakteure waren eingeladen, zwei sind gekommen aber die dritte Zeitung wird auch berichten.

Heute ist nun der folgende Artikel erschienen:

Die Überschrift lautet: "Fehntjer tüftelt an Energiegewinnung - Thema ist das Erzeugen von Gasolin aus einem Gramm Materie/ Er referiert am 21. September"

Diese Überschrift treibt einem schon einmal den Schweiß auf die Stirn, denn zum einen "tüftle" ich nicht an Energiegewinnung sondern berichte über Forschung und Entwicklung und zum anderen geht es nicht um die Herstellung von Gasolin, sondern es geht um den Energiegehalt von Gasolin als Vergleichsgröße. Aber sei's drum - das kann ich am Donnerstag noch richtigstellen.

Ansonsten ist der Artikel erstaunlich gut geschrieben, obwohl der Redakteur nur sehr wenig Zeit  und von LENR zuvor noch nie gehört hatte.

Hier nun der Artikel:

Eigentlich ist ein Abend für soviel Stoff nicht ausreichend, aber jedes andere Format wäre noch weniger geeignet gewesen. Um die, wahrscheinlich sehr heterogene, Zuhörerschaft nicht zu überfordern, teile ich den Vortrag in zwei Blöcke von je einer Stunde auf: Erster Block: Kurze Beschreibung von LENR, Patente, Gutachten, Presseberichte, Ausblick auf praktische Anwendungen. - Diskussion.- Zweiter (opionaler) Block: "Abtauchen" in die Welt der Atome, Unterschiede von Kernspaltung und Kernfusion, die Sonderrolle von LENR, die LENR-Akteure, aktuelle Theorien. - Meine frische Erfahrung ist, dass sich nur eine Minderheit der Zuhörer für den zweiten Teil interessieren wird, aber das muß sich Donnerstag zeigen.

Es wird keine sehr große Veranstaltung, aber - wie gesagt - irgenwie muß man ja anfangen.

 

Update 15.9.17

Interessanter Mail-Austausch zwischen Gerard McEk und Andrea Rossi:

 

Übersetzung: Lieber Andrea, danke für die Antwort auf meinen vorherigen Kommentar, obwohl er nicht ordentlich abgeschlossen war, Entschuldigung. - Erlaube mir meine Frage noch etwas zu erweitern, und zwar hinsichtlich der Kunden die Dich kontaktiert haben, um mit Hilfe des E-cat QX Elektrizität zu generieren. Du hattest Dich positiv dazu geäußert. Ist es wahrscheinlich, dass innerhalb der nächsten 10 Jahre eine E-cat QX-Station Hitze  für ein Kraftwerk (Anm. zur Erzeugung von Elektrizität) erzeugen wird? Danke. Herzliche Grüße Gerard.

Antwort Rossi: Das wird sehr viel früher geschehen.

 

Update 14.9.17

Während in den USA wenig über Rossi gesprochen wird - alles was Rang und Namen hat versammelt sich hinter "Brilloin-Energy",  http://brillouinenergy.com/ kommt immer wieder wissenschaftliche Unterstützung aus Rußland und der Ukraine. Kurz nach Veröffentlichung des sog. Lugano-Gutachtens  LuganoReportSubmit.pdf   war es der russische Physiker Alexander Parkhomov, der den dortigen Versuch replizierte. Jetzt gibt es eine ganz aktuelle Veröffentlichung, die sich mit der Veränderung von Nickel-Isotopen in der Füllung eines Rossi-Reaktors während eines 1-Jahres-Tests beschäftigt. Das Ergebnis ist eindeutig:

"Die Ergebnisse bestätigen frühere Ergebnisse zum Hitze-Generator von Rossi, der mehr als ein Jahr in Betrieb war. Es wurde ein Anstieg bei dem Nickelisotop 62/28 festgestellt, der zu Lasten der Proportion anderer Isotope vonstatten ging."

Das gesame Dokument ist hier zu finden: Vladimir Nevolin über Rossi.pdf

Der erste Hinweis dazu kam von http://tweetedtimes.com/v/12126

 

Update 13.9.17

Bei E-Catworld  http://e-catworld.com/2017/09/12/interview-with-me356-working-towards-commercialization/ gibt es ein Interview mit den LENR-Entwickler Me356 (Pseudonym). Er beschreibt seinen Weg in Richtung Kommerzialisierung. Ich übersetze, wie immer, sinngemäß, ggf. etwas gekürzt.

Worauf konzentrieren Sie sich bei Ihrer Arbeit an LENR in diesen Tagen?

Ich versuche den Fertigungsprozeß zu vereinfachen, in der Weise, dass die meiste Arbeit durch Maschinen getan werden kann, zumindest semi-automatisch. Dies hilft außerdem, mögliche Abweichungen zwischen den einzelnen Geräten zu minimieren. Zu Anfang haben wir alles manuell gemacht, speziell das Schweißen, wo die meisten Fehler gemacht werden können.

Mit wieviel Leuten arbeiten Sie an LENR?

Wenn wir Personal aus externen Firmen hinzurechnen, können wir von mindestens 100 Personen reden, die direkt an der Fertigung der Reaktoren beteiligt sind.

Wie sind die Leistungsdaten des Reaktors?

Es fällt mir schwer, darauf zu antworten, denn ohne einen Beweis hört sich das an wie ein Märchen. Was ich dazu sagen kann, ist, dass wir vor einiger Zeit einen selbsterhaltenden Modus erreicht haben, so dass der COP in bestimmten Perioden praktisch unendlich ist. Wir verbessern die Technologie ständig, denn sie trägt noch weiteres Potential in sich. Es sieht so aus, dass wir, nach den letzten Versuchen, den COP nochmals verdoppeln können. Dabei wird entscheidend sein wie sicher wir dies erreichen.

Welche Erkenntnisse können Sie anderen Replikatoren vermitteln, die verlässliche LENR-Reaktionen erreichen wollen?

Wir haben herausgefunden, daß, wenn man  Wasserstoff  und ein Übergangsmetall (sh. Wikipedia) zusammenbringt, es früher oder später zu einer nuklearen Reaktion kommt. Um dies festzustellen bedarf es allerdings  einer sorgfältign Analyse der Füllung. So ist die eigentliche Aufgabe die Region  herauszufinden, wo diese Reaktionen stattfinden können. Dies kann alles mit einfachen Mitteln geschehen. Um Replikatoren zu ermuntern kann ich sagen, dass sie wahrscheinlich schon solche Reaktionen hatten ohne es zu wissen, weil keine Überschussenergie erzeugt wurde. Überschussenergie ist das letzte zu erreichende Ergebnis.

Piantelli, Focardi und nun Mizuno haben alle ihre sorgfältigen Vorbereitungen hinsichtlich der Reinigung der Füllung dokumentiert. Dies ist ja essentiell für die spätere Generierung von Überschussenergie. Können Sie über eine entsprechende Routine zur Vorbehandlung der Füllung berichten?

Die berichteten Methoden sind gut. Um Überschussenergie zu erzeugen müssen sie sich nur exakt an diese Instruktionen halten. Manches kann kombiniert oder verbessert werden. Mit einem guten Mikroskop können sie schnell sehen ob sie gut gearbeitet haben oder nicht. Der einzig ausschlaggebende Faktor ist Zeit. Man braucht für die Vorbereitung mehr Zeit als man erwartet hat. Deshalb empfehle ich, mit einem so simplen Reaktor wie möglich zu beginnen. Man kann z. B. Überschussenergie alleine mit Protium und Nickel erreichen. Mit dem Hinzufügen weiterer Komponenten vergrößert man auch die Quelle von Fehlern.

Können Sie beschreiben wie atomarer Wasserstoff mit der Füllung interagiert und die Überschussenergie erzeugt?

Das alleine ergibt noch keine Überschussenergie. Aber es  wird wahrscheinlich zu einer nuklearen Reaktion führen, die dann Überschussenergie zur Folge hat. Eine Theorie kann ich dafür nicht beitragen, es gibt ja genügend davon.

Was können Sie zur Sicherheit der Reaktoren sagen?

Ich bin überzeugt, dass sie sicher sind. Zumindest mit konventionellen Mitteln ist keine Radioaktivität zu messen.

Werden Sie Heizgeräte verkaufen, wie groß werden diese sein und was werden sie kosten?

Ja. Es wird verschiedene Varianten für verschiedene Anwendungen geben, aber ein Universalgerät wird die Dimension 80x80x500 mm haben. Die kosten werden um die 400 $ liegen und ein Einfamilienhaus wird 2 bis 4 dieser Geräte benötigen.

Was denken Sie über Rossi's E-Cat QX, insoweit bisher Einzelheiten darüber bekannt sind?

Ich denke, das ist ein guter evolutionärer Schritt. Es bringt Einfachheit und einen größeren Wirkungsgrad und ein besseres Verständnis von LENR. Ich habe mich vor rund zwei Jahren mit einem ähnlichen Design beschäftigt und war sehr zufrieden. In den letzten Tagen haben wir wieder ähnliche Geräte  getestet, wiederum mit sehr guten Ergebnissen.

Was war los, als sie von MFMP besucht wurden und es im Ergebnis "Null" gab?

Der Reaktor war weit davon entfernt fertig zu sein. Und wir hatten nur diesen, um den Test durchzuführen. Wir wußten von diesen Problemen schon Tage zuvor. Ich hatte sehr gehofft, dass dieses Ergebnis so nicht eintreten würde, aber es ist leider so geschehen. Ich habe meine Lektion gelernt.

Planen Sie, MFMP noch einmal einzuladen?

Jede Gruppe kann gerne kommen, aber nur wenn wir wirklich fertig sind. Um Fehler zu vermeiden bedarf es guter Kommunikation und Vorbereitung.

Wann, meinen Sie, könnte das sein?

Das kann stattfinden, wenn die Reaktoren verkaufsfähig sind. Vorher sehe ich dazu keinen Anlaß. Für uns ist es das beste, Messungen durch Dritte machen zu lassen, um in den Zertifizierungsprozeß eintreten zu können.

Wann, meinen Sie, können Sie Produkte verkaufsbereit haben um sie in der Öffentlichkeit anbieten zu können?

Das hängt von der Zertifizierungsgesellschaft ab. Falls es länger dauern sollte als wir erwartet haben, sind wir bereit, andere legale Wege zu gehen. Für Testzwecke können wir soviele Einheiten produzieren wie nötig sind.

Haben Sie Ihren Prozeß patentieren lassen und wenn ja, wann, meinen Sie, wird das publiziert?

Nein, nach langem Nachdenken bin ich davon überzeugt, dass diese Technologie nicht patentiert werden sollte - es ist nur eine Verschwendung von Zeit und Geld. Ein Patent kann geistiges Eigentum nur bis zu einem gewissen Grad schützen. Es reicht aus, die Konstruktion ein bißchen zu ändern und schon ist es nicht mehr durch das Patent abgedeckt. Für so etwas gibt es immer Möglichkeiten. Man braucht einfach nur bestimmte Materialien auszutauschen. Darüberhinaus gibt es Länder, in denen Patente irrelevant sind. Gerade diese Länder benötigen die Technologie dringend.

 

Update 12.9.17

Heute habe ich ein Update das etwas unüblich ist. Ich habe Zeit damit verbracht, mir das spannendste Vidio zur Kalten Fusion anzusehen, und zwar dieses:

Es ist mit rund einer Stunde viel zu lang um es zu übersetzen, aber eine Fundgrube für diejenigen, die die englische Sprache beherrschen. Der Film erzählt die ganze Geschichte der Kalten Fusion aus amerikanischer Sicht, die europäische Sicht (außer Frankreich) kommt praktisch nicht vor. Alle an der LENR-Forschung beteiligten bekannten Wissenschaftler kommen zu Wort und der ganze Ablauf der  Geschichte seit Fleischmann und Pons wird sehr klar.

Alle Beteiligten hätten sich viel erspart, wenn man von Anfang an nicht den Begriff "Kalte Fusion" verwendet hätte. Besonders interessant ist mitzuverfolgen, wie anfängliche Skeptiker zu Verfechtern von LENR wurden.  Ein ganz interessantes Detail: Ein Wissenschaftler spricht über Randall Mills (Brilliant Light Power). Er ist der Meinung, dass Mills ziemlich genau die gleichen Versuche machte wie die anderen LENR-Forscher  auch, aber er sei geschickt genug gewesen, von Anfang an abzustreiten, dass es sich um kalte Fusion handele. Durch diesen Schachzug und seine positiven Forschungsergebnisse sei es ihm gelungen, hohe Investorengelder einzuwerben.

In dem Film kommt Martin Fleischmann übrigens ausführlich zu Wort, ebenso wie der später ermordete Eugene Mallove. Er legt noch einmal detailliert dar, wie die Versuchsergebnisse von Fleischmann und Pons beim MIT gefälscht wurden. - Der Film zeigt  beeindruckend, wie breit die LENR-Forschung in den USA aufgestellt ist. Zweifel am Erfolg von LENR sind nicht mehr angebracht.

 

Update 11.9.17

China arbeitet an einem Zeitplan für den Produktionsstop von Benzin- und Diesel-Fahrzeugen. http://www.scmp.com/news/china/policies-politics/article/2110485/china-mulls-blue-sky-vision-phase-out-fossil-fuel-cars

Ich übersetze aus diesem Artikel, teilweise sinngemäß, einige Passagen: Der Vizeminister für Industrie und Informationstechnologie, Xin Guobin, sagte, man überlege in die Fußstapfen einiger europäischer Länder zu treten, wie die Niederlande und Norwegen und die Produktion traditioneller Verbrennungsmotoren zu stoppen. Es gehte darum, jetzt einen entsprechenden Zeitplan aufzustellen. Die nationale Entwicklungs- und Reformkommission hat angekündigt, keine weiteren Fahrzeugprojekte zu genehmigen, die auf fossilen Energien beruhen. Man plant, die Karbonemissionen bis 2030 um 60 bis 65 % zu senken. Chinesische Autokäufer haben bisher 53 % aller weltweit produzierten Elektrofahrzeuge erworben. Alleine für das nächste Jahr liegt der Bedarf in Chine ebenfalls bei rund 750 000 Elektrofahrzeugen.

 

Update 10.9.17

Nachtrag zum Update vom Vortage: Hier ist nun der Link zu der gesamten Präsentation von Lewis Larsen:  https://de.slideshare.net/lewisglarsen

Ich hatte schon häufiger über den bevorstehenden Börsengang der staatlichen Ölgesellschaft von Saudi-Arabien, 'Aramco' berichtet. Es soll der größte Börsengang aller Zeiten werden. Es soll das Kunststück gelingen, Öl zu verkaufen, das noch im Boden liegt und von dem man nicht weiß, ob und in welcher Menge es gefördert werden wird. Der saudische Ölminister Scheich Ahmed Zaki Yamani sagte in einem Interview im Jahre 2000: "Die Steinzeit kam nicht zu einem Ende weil es an Steinen mangelte und das Ölzeitalter wird nicht enden, weil es nicht genug Öl gibt".  Recht hat der Mann.

Jetzt kann man im Blog von Lattice-Energy lesen, dass es Bestrebungen gibt, den Rohstoff Öl in einen LENR-Kraftstoff umzuwandeln, der nicht nur tausendfach ergiebiger sondern auch sauber sein soll. Ich hüte mich, dass in irgendeiner Weise mit süffisanten Zweifeln zu kommentieren, aber überraschend ist das schon:

Es wird hier berichtet, dass die LENR-Technologie helfen könnte, die Erdölreserven von Aramco um ein Vielfaches höher zu bewerten. Es wird auch erwähnt, dass es vonseiten ARAMCO ein großes Forschungsprogramm gäbe. Die Energieausbeute nach diesem Umwandlungsprozeß sei das 5000-fache des ursprünglichen Rohstoffs.

Lattice-Energy sagt, das Durchbrüche in der Physik und der Nanotechnologie diese Umwandlung ermöglichen würden. Das gelte für Rohöl, Bitumen und auch Kohle. Das Endprodukt sei ein CO2-freier Kraftstoff.

Weitere Veröffentlichungen zu diesem Thema habe ich bisher nicht gesehen, insbesondere keine Details zu dem Umwandlungsprozeß. Man darf gespannt sein, wie die Angelegenheit weitergeht.

 

Update 9.9.17

Erinnern Sie sich noch an Three Mile Island? Viele vielleicht nicht - aber nicht Tschernobyl oder Fukushima sind allein die großen Kernkraft-Katastrophen, sondern auch Three Mile Island.

 

Zur Erinnerung: Triebfeder für die Nutzung der Kernspaltung war, wie oft bei neuartiger Technik, das Militär, sowohl in den USA wie in Rußland. Die ersten Kernreaktoren wurden in die sog. "Atom-U-Boote" eingebaut und in den USA auch in Flugzeugträger. Solch ein Flugzeugträger braucht nur alle 15 bis 20 Jahre neue Brennstäbe und ist bis zu 50 km/h schnell. Kühlwasser drum herum gibt es reichlich und im Falle eines atomaren Zwischenfalls ist man weit weg von der Zivilisation. - Was lag näher, als solch einen idealen Schiffsantrieb, trotz aller Risiken,  einfach an Land zu setzen und damit Strom zu erzeugen.

Angeblich völlig ungefährlich, aber vorsichtshalber hat man das Werk doch lieber auf eine Insel im Fluß gesetzt. - Block zwei des Kraftwerks wurde 1978 in Betrieb genommen. Schon 1979 kam es zu einem ernsten Unfall. Es schmolz die Hälfte des Inventars im  Reaktorkern. Glücklicherweise kam es in der glühenden, angereichertes Uran enthaltenen Masse nicht zu einer Überkritikalität und damit zu einer Kettenreaktion wie in einer Atombombe. (Quelle: Wikipedia)

Weiter aus Wikipedia: Am 7. Februar  1993 durchfuhr ein Mann mit einem PKW die Absperrungen vor dem KKW und weiter durch ein Rolltor bis in die Turbinenhalle. Zu diesem Zeitpunkt war der Reaktor voll in Betrieb. Der Mann konnte erst Stunden später festgenommen werden.

Warum erzähle ich das. Sicher, die Atomreaktoren sind seit dieser Zeit verändert und verbessert worden (wodurch weder Tschernobyl noch Fukushima verhindert wurde), aber der Maßstab für Sicherheit bei Kernkraft ist nicht das "praktisch nichts passieren kann", sondern das auch mit Absicht nichts passieren kann. Es darf nicht das Risiko bestehen, dass z. B. eine Gruppe sachkundiger und entschlossener Terroristen ein Atomkraftwerk "übernimmt" und gezielt einen Supergau mit  verheerenden Folgen auslöst. Genau aus diesem Grund dürfte es Atomkraftwerke mit der Technik der Kernspaltung nicht geben, weil ein derartiges Szenario nie auszuschließen ist.

Seit 1989 gibt es die ungefährliche LENR-Technologie und seit dieser Zeit wird diese Technologie unterdrückt, behindert oder zumindest gezielt ignoriert.  Warum: Es gibt kaum etwas daran zu verdienen. Weder über Rohstoffe noch über Leitungsnetze. LENR kennt keine gefährliche Strahlung und die kleinen Reaktoren sind völlig harmlos. LENR ist dezentral einsetzbar und auch die Folgen von Wirbelstürmen, wie jetzt in der Karibik,   braucht das dezentrale LENR  nicht zu fürchten. Auch weitreichende "Blackouts" für ganze Landstriche aus anderen Gründen, wie z. B. durch gezielten Datenmißbrauch oder Netzüberlastung sind unmöglich.

Aber, wie gesagt, für die Energiegiganten gibt es nichts zu verdienen und für die Netzbetreiber gibt es keine Möglichkeit der Verteuerung. Ebenso nicht für den Staat, der gerne bei Zwangsabgaben zugreift: Seien es nun Rundfunkgebühren oder Zwangsumlagen bei den Strompreisen.

 

Update 8.9.17

Unter dem folgenden Link http://journals.jps.jp/doi/10.7566/JPSJ.86.074201

berichtet das Journal der japanischen physikalischen Gesellschaft mit folgener Überschrift: "Nukleare Fusion durch Gittereinschließung". Ich übersetze einige Auszüge sinngemäß: " Es gibt riesige Fortschritte bei der Erforschung möglicher Fusionsprozesse in Metallen. Diese Fortschritte könnten darauf hindeuten, dass diese sich in lokalen Clustern mit hoher Energiedichte in Festkörpern abspielen."

 

Update 7.9.17

Es deutete sich schon an, dass Industrial Heat auch nach der Niederlage vor Gericht mit LENR weitermachen würde. Die Muttergesellschaft "Cherokee Investment" ist dafür bekannt, mit ihren vielen Projekten juristisch ständig 'auf Kante" zu segeln. Die Verdienstmöglichkeiten mit LENR sind dabei einfach so attraktiv, dass man seinen Teil abbekommen möchte.

Industrial Heat hatte ja schon während des 1-Jahres-Tests damit begonnen, 'angrenzende' Patente zum E-Cat aufzukaufen. Man hat sich im Vergleich zwar verpflichtet, nicht die geheime Rezeptur von Andrea Rossi zu verwenden, aber, so wie die Leute 'gestrickt' sind, werden sie sich weiter im juristischen Grenzbereich zum geistigen Eigentum von Rossi bewegen und es auf weitere  juristische Streitigkeiten ankommen lassen.

Nun hat die zu IH gehörige Ih Ip Holdings LTD ein Patent angemeldet, und zwar  eine "Methode und Apparat zur Anregung exothermischer Reaktionen". Zu finden hier: https://www.google.com/patents/WO2017127423A2?cl=en

Die folgende Beschreibung liest sich wie diejenige des E-Cat. Man muß sich diese Dreistigkeit einmal vorstellen: IH hatte schon den sog. Lugano-Report LuganoReportSubmit.pdf kofinanziert, dann hatte es vor der Zahlung von rund 10 Millionen $ an Rossi noch einen weiteren, erfolgreichen Test des E-Cat gegeben. Bevor Woodford-Investment bei Industrial Heat eingestiegen ist, hatte es einen weiteren erfolgreichen Test gegeben. Während des 1-Jahres-Tests wurden von IH  mit Hilfe der positiven Testergebnisse weitere Investments eingeworben. Als dann die Restzahlung von 89 Mio. $ fällig wurde, behauptete man plötzlich, dass der E-Cat nicht funktioniere.

Und nach all' diesem durchsichtigen Hin- und Her macht man nun genau in diesem Stil weiter. Rossi sagt in seinem Blog selbst, dass "die Haie ihn weiter umkreisen".

Ein atemberaubend schlimmes Geschäftsgebahren.

 

Update 6.9.17

Ein schöner Beitrag aus http://e-catworld.com/2017/09/05/why-greed-is-good-for-e-cat-dissemination-chapman/

Der Verfasser beschäftigt sich in aller Offenheit mit der offensichtlichen "Gier", die Rossi an den Tag legt. Seinem Trieb, alles alleine machen zu wollen und auch jeden Cent alleine zu verdienen.

Chapman schreibt: "Ich hoffe, Rossi verliert nie seine Gier! Ein weiser Mann sagte, 'Gier ist gut!' Gier hilft, die Welt voranzubringen. Gier ist der große Motivator. Gier holt die Menschen von der Couch und treibt sie zur Produktivität. Gier kreiert eine bessere Welt. -

Ich hoffe, Rossi träumt davon, einen QX in jedes Haus zu bringen, in jedes Fahrzeug und 100 in jedes Gewerbe - und das er dabei für jedes einzelne Teil 5 $ erhält. - Ich hoffe er träumt davon reicher zu werden als Trump. Reicher als Gates und reicher als Bezos.

Warum? Weil, wenn er dieses Ziel erreicht, am Ende in jedem Haushalt ein QX sein wird, in jedem Fahrzeug und 100 in jedem Gewerbe."

Kommentar überflüssig.

 

Update 5.9.17

Die Industrialisierung des E-Cat QX rückt wohl näher, es gibt dazu einige Aussagen im Rossi-Blog. Ich übersetze, teilweise sinngemäß, einige Auszüge:

Rossi sagt am 2.9.: "Es sind Haie um unser herum, die nur auf die Verfügbarkeit unserer Produkte warten, um sie dann zu kopieren. Natürlich sind wir durch unser Patent geschützt, aber derartige Rechtsstreitigkeiten verursagen riesige Kosten. Der beste Schutz für uns ist die Massenproduktion, die derart hoch sein muß, dass es für die Konkurrenz schwer wird, in den Markt zu kommen. Wir werden nur große industrielle Anlagen betreiben, welche direkt von uns betrieben werden."

Ein Leser merkt an: "Gratulation für die Serie von 45 Patenten, die Ihnen weltweit zuerkannt wurden - Eindrucksvoll!"

Ein Leser fragt am 3.9.: "In weniger als zwei Monaten steht die Präsentation des QX an, - bleiben Sie bei dem Termin?" Antwort: "Ja".

Frank Acland fragt, was Rossi damit meint, wenn er sagt, dass er die Fabriken selbst betreiben will. Haben Sie bereits Vereinbarungen mit Kunden ?  Rossi antwortet: "Wir werden die Fabrik selbst betreiben und der Kunde hat keinen Zugang zu den Reaktoren. Ja, es gibt Vereinbarungen über den Bau von Anlagen."

Ein Leser fragt: "Der alte E-Cat hatte einen Output von 1 Mw, (hier fehlt die Zeitangabe) werden neuen QX eine ähnliche Leistung haben?" Rossi: "Höher".

Frank Acland schreibt am 4.9.: "Sehr interessant, dass Sie bereits Vereinbarungen über den Bau von Anlagen haben. Drei Fragen: Hat der Bau schon begonnen?" Antwort: "Ja".  Nächste Frage: "Wann werden sie genau fertig sein?" Antwort: "Vertraulich". Dritte Frage: "Was werden Sie verkaufen - die Anlage oder die Energie der Anlage?" Antwort: "Die Energie".

Ein Leser hat Bedenken, dass Verbraucher den E-Cat ignorieren könnten, weil der Markt z. B. schon mit Solarenergie gesättigt ist. Rossi meint dazu: "Die Leute werden den E-Cat kaufen, weil sie mit ihm Geld sparen. Wir müssen dies bekanntmachen. Es gibt dafür viele Optionen. Unsere Marketing-Experten werden helfen."

Schade, Rossi bleibt bei seinem Stil vielfältiger Andeutungen, die in mehr als  eine Richtung interpretierbar sind. Man muß sehen, welche Taten am Ende folgen. Der Termin im Oktober schein jedenfalls zu stehen.


 

Update 4.9.17

Das Seminar am 21.09.17 rückt näher:

 

Mittlerweile sind über 100 Power-Point Charts fertig. Das Konzept ist, LENR aus den verschiedensten Blickwinkeln zu zeigen:

Nach einem ersten Probelauf ist klar, dass  keine Aufzeichnung in Youtube erscheinen wird, weil es durch die räumlichen Verhältnisse keine geeignete Kameraposition gibt.

Wie bereits gesagt, führe ich diese Präsentation auch gerne an anderen Orten durch.

 

Update 3.9.17/2

Hier ein interessanter Artikel aus den USA, der bereits im vergangenen Jahr bei der Nachrichtenagentur Reuters erschienen ist und jetzt bei https://twitter.com/The_New_Fire/status/904029864306585601 gezeigt wurde:

Einige Auszüge aus dem Text: "Professor Lin Xishi, ein sehr bekannter Wissenschafterler aus China, hat kürzlich sein Patent über die Erfindung einer Technologie zur Kalten Fusion vorgestellt. Es wird berichtet, dass die Kalte Fusion eine erneuerbare Energie ist, die keine schädlichen Emissionen hat. Überall auf der Welt werden derartige Versuche unternommen. Ein Liter Seewasser kann die Energie von 300 Litern Gasolin liefern. Wenn diese Technologie mehr bekannt wird, kann sie komplett den Gebrauch von Öl, Kohle und anderen fossilen Brennstoffen ersetzen und die Energieprobleme der Welt lösen. Professor Lin hat insgesamt 12 Patent dazu angemeldet."

Bemerkenswert. Hier gibt es eine Meldung der Nachrichtenagentur Reuters, die alles auf den Kopf stellt, was man bisher über Energie zu wissen glaubte - aber die Presse berichtet nicht darüber.

 

Update 3.9.17

Eine ganz umfangreiche Ausarbeitung der NASA zum Einsatz von LENR für Flugzeugantriebe. Ich nehme an, dass die Ausarbeitung aus 2015 stammt. Bei dem von der NASA freigegebenen PDF-Dokument läuft das Datum jeweils mit, d. h. es wird immer die aktuelle Zeit angezeigt.  Hier ist das Dokument: NASA 20150000549.pdf

Es geht in der Ausarbeitung darum, wie man LENR in der Luftfahrt einsetzen kann. Hier eine Zusammenfassung des ersten Absatzes:  (Wie immer teilweise sinngemäß übersetzt, ggf. gekürzt)

"Dieses Papier gibt in verschiedener Hinsicht einen Überblick über die Möglichkeiten, die LENR für den Antrieb von Fluggeräten bietet. LENR ist eine Form der nuklearen Energie, die rund 4000 mal mehr Energie erzeugt, als dies mit chemischen Mitteln möglich ist. LENR hat keine schädlichen Emissionen. Die globale Abhängigkeit der Luftfahrt von Rohöl kann durch die Anwendung von LENR in dramatischer Weise beendet werden.

LENR wirkt sich auf die Leistungsfähigkeit der Luftfahrt aus, die Ökonomie und auf die Gesellschaft. Es gibt bisher keine Theorie, die LENR erklären kann. Die technischen Herausforderungen sind, die thermische Überreaktion zu vermeiden (Anm. Die Reaktoren schmelzen dann)   und  das schnelle An- und Abschalten der Reaktion. - Ein Diagramm zeigt, dass LENR die Energie für weite und schnelle Flugmissionen liefern kann. LENR verleiht Fluggeräten auch die Möglichkeit zu sehr langen Missionen, z. B. als Relais-Station für Kommunikation, zur Beobachtung von Hurricans und anderen Wetterphänomenen, zur Beobachtung militärischer Ziele, Überschall-Flüge und internationalen Lufttransport."

Weiter heißt es im Text: "LENR wurde zunächst als kalte Fusion vorgestellt. Dieser Begriff wurde gewählt, um LENR von der von der Mainstream-Wissenschaft favorisierten Kernfusion zu unterscheiden, die extreme Temperaturen benötigt, um die Kernreaktion auszulösen. Im Gegensatz dazu benötigt LENR relativ niedrige Temperaturen um die Reaktionen zu stimulieren."

 

Update 2.9.17

Ich bringe gerne Beispiele dafür, dass LENR im universitären Alltag angekommen ist. Hier ist wieder eines, diesmal von der Universität Illinois:

Dort ist LENR als eine der Innovationen identifiziert:

Das gesamte Dokument ist hier zu finden: https://thenewfire.files.wordpress.com/2017/08/nuclear_energy_future_innovation_strategies.pdf#page=61

 

 

Update 31.8.17 (auch ein Beitrag im "Forum".)

Wenn Bäcker über panierte Schnitzel reden.

Kennen Sie den schönen Choral von Franz Schubert (aus der "Deutschen Messe") ....wohin soll ich mich wenden? So jedenfalls müssen sich Menschen fühlen, die sich über die kalte Fusion informieren wollen. Was tun sie - sie schauen zunächst einmal in Wikipedia und finden dort  (z. B. unter dem Stichwort Andrea Rossi) die Antwort, dass zur Kernfusion die Coulomb-Barriere überwunden werden muß und ein Forscher wird mit den Worten zitiert: "Was Herr Rossi macht, gehört in die Kategorie Scharlatanerie".  Hier äußern sich Wissenschaftler aus dem Bereich Plasmaphysik - nur, wo haben sie bei Rossi-Reaktoren (falls sie jemals einen gesehen haben sollten) ein Plasma gefunden? Es geht hier nicht um Plasmaphysik! - Es gibt in Deutschland nur wenige Forscher, sie sich mit LENR beschäftigen, aber es gibt sie: Es gibt Forscher bei Airbus, es gibt die Purratio AG und noch ein Startup in den neuen Bundesländern. Aber die werden nicht gefragt.

Ich informiere mich fast täglich bei Wikipedia. Es ist eine fantastische Einrichtung. Umso mehr ärgere ich mich über die Eintragungen zu Andrea Rossi. Es gibt nach meinem Eindruck, was die Liste der Veröffentlichungen angeht, eine absolute Negativ-Auslese. Es fehlt z. B. die Erteilung eines Patents in den USA für den E-Cat, es fehlen die bahnbrechenden Gutachten des amerikanischen und kanadischen Militärs, es fehlen die Hinweise auf Dutzende erfolgreicher Replikationen weltweit, es fehlt das Lugano-Gutachten, es fehlen Dutzende wissenschaftliche Beiträge, die die Funktion des E-Cat bestätigen.

Wer dagegen zitiert wird, ist der Autor Steven B. Krivit, der z. B. konstant behauptet, bei dem Test zum sog. Lugano-Gutachten sei das verwendete Wasser bereits vorgewärmt gewesen, und zwar sei es durch ein Loch in der Wand geleitet worden. Außerdem sei den Wissenschaftlern aus Italien und  Schweden nicht bekannt gewesen, mit wem sie es da zu tun hätten. Dazu ist zu sagen, dass es sich bei den angesprochenen Wissenschaftlern um die besten Fachleute auf diesem Gebiet handelte. Einer der schwedischen Professoren war sogar Vorsitzender der sog. "Skeptiker-Gesellschaft", also einer Einrichtung, die sich darauf spzialisiert hatte, unseriöse "Erfindungen" zu entlarfen.

Ohne jemals einen E-Cat gesehen zu haben, ist es seinerzeit dem russischen Physiker Prof. Alexander Parkhomov gelungen, allein nach den Angaben des Lugano-Gutachtens, LuganoReportSubmit.pdf den E-Cat zu replizieren. Die sog. Asche aus dem Versuch ist mehrfach analysiert worden und es wurde  festgestellt, dass nukleare Reaktionen stattgefunden haben.

Wieso bezieht sich Wikipedia auf die Angaben von S. Krivit, (der übrigens Journalist und kein Wissenschaftler ist)  wo doch Unmengen von Daten seriöser Wissenschaftler vorliegen? Kürzlich hat es die Meldung über das  ominöse "Loch in der Wand" wieder bis in Google-News geschafft - wie, ist mir ein Rätsel. Denn für die Funktion des E-Cat gibt es Beweise en masse, für das "Loch in der Wand" dagegen nicht, keine verläßliche Aussage, keine Fotos, nichts - und trotzdem erscheint es bei Google News. https://www.nextbigfuture.com/2017/08/accumulated-evidence-that-rossi-e-cat-was-fraud.html

 

 

Update 30.8.17

Je näher die Präsentation des Ecat-QX Ende Oktober rückt, desto drängender werden auch die Fragen an Rossi hinsichtlich der weiteren Pläne. Frank Acland von E-catworld http://e-catworld.com/ hat durch beständiges Nachfragen Rossi einige wichtige Antworten entlockt.

28.8.17, 7.24 Uhr. Rossi teilt mit: "Wir setzen unsere Arbeit erfolgreich fort. Das Kontrollsystem ist jetzt endgültig."

28.8.17, 7.53 Uhr. Acland fragt: "Lieber Andrea, mit dem Kontrollsystem, das Du jetzt "final" nennst, bist Du damit in der Lage die Forschungs- und Entwicklungsphase hinter Dir zu lassen und den Prozeß der Industrialisierung des E-Cat QX zu beginnen?"

Antwort Rossi um 8.21 Uhr: "Die Antwort auf diese Frage ist sehr komplex. Ich kann sagen, dass wir dabei sind Probleme zu lösen, auch was nötige finanzielle Partnerschaften angeht, die mit der Industrialisierung zusammenhängen. Tatsächlich sind wir jetzt sehr dicht am Sigma 5-Level für die Zuverlässigkeit des Basismoduls. Wenn wir diese Module zusammenschalten, sind wir in der Lage jegliche Energie zu erzeugen.Wir verrichten im Moment harte Arbeit. Unser Team wird jeden Tag besser."

Frage Acland am 28.8.17 15.47 Uhr: 1.) "Wenn Du sagst, dass das Team jeden Tag besser (greater)  wird, bedeutet das eine zahlenmäßige Vergrößerung oder eine Verbesserung der Qualität?" Antwort Rossi: "Eine verbesserte Zuverlässigkeit".

2.) Denkst Du, dass Du den notwendigen finanziellen Rückhalt haben wirst, um 2018 in eine roboterisierte Produktion des E-Cat starten zu können?" Rossi: "Ja".

3.) Acland: " Wird die roboterisierte Fabrik neben den E-Cats auch die Kontrolleinheiten produzieren?" Rossi: "Ja."

Der Text ist, wie immer, teilweise sinngemäß übersetzt, etwas gekürzt.

 

Update 29.8.17

Interessante Zeiten. Sie erinnern sich ganz sicher an das Anthropocene-Institut von Carl Page, dem Bruder von Google-Gründer Larry Page. Ich hatte dazu ja extra das Kapitel 
http://coldreaction.net/anthropceneinstitute.html eingerichtet. Bisher war LENR in den Veröffentlichungen des Instituts ein herausragender Schwerpunkt. Jetzt ist es nur noch ein Punkt von "mehreren". Der Grund dafür scheint mir einfach zu sein: Man setzte alle Hoffnung auf den know-how-Transfer von Rossi auf Industrial-Heat. Die ebenfalls IH nahestehende Firma Brillouin-Energy arbeitete seit dem Lizenzvertrag IH/Rossi plötzlich anstatt mit der Elektrolyse mit einem Nickel/Hydrogen-System, genauso wie wir es von Rossi kennen. Diesem Treiben wurde mit dem Vergleich Rossi/IH ein Ende gesetzt. Sh. mein Update vom 26.8. Carl Page ist übrigens im Aufsichtsrat von Brillouin-Energy, hier zu sehen: http://brillouinenergy.com/about/leadership/

Damit haben die LENR-Energieträume von Google wohl ein jähes Ende gefunden. Larry Page hat kürzlich verkündet, man wolle nun den Entwicklern der heißen Fusion mit Algorithmen helfen, damit diese schneller zu Erfolg kommen.  Das bedeutet: Wenn wir das Beste nicht bekommen konnten, dann gehen wir zum Zweitbesten. Also, diese Vorgehensweise finde ich, als Deutscher, tatsächlich unamerikanisch. Aber sei's drum.

Das Anthropocene-Institut hat sich so genannt, weil es die Überlegung gibt, unser Erdzeitalter das "Anthropozän" zu nennen, weil es so stark vom Menschen geprägt wurde.

Zu diesem Thema hat der Autor Reinhard Göweil von der

einen hochintelligenten Artikel geschrieben, er lautet

Der  lesenswerte Artikel ist hier zu finden: http://www.wienerzeitung.at/dossiers/alpbach/913413_Der-Mensch-als-Gott.html

Ganz besonders erfreulich ist die Passage über die Kalte Fusion:

...eine Wortwahl, die sich keines unserer Mainstream-Medien traut. Das geht einfach nicht, unsere Kanzlerin betreibt doch das Projekt der "Heißen Fusion", nämlich Wendelstein und da darf man nicht in die Quere kommen. Und dann gibt es ja noch das Milliarden-Grab "ITER", dazu paßt die Kalte Fusion ebenfalls ganz bestimmt nicht.

Ach ja: Hier ein Auszug aus einer brandaktuellen Meldung über Wendelstein. Quelle:

http://www.elektronikpraxis.vogel.de/fusionsreaktor-wendelstein-7-x-startet-relevante-phase-a-637200/

Muß man tatsächlich noch einmal erwähnen, dass LENR-Geräte, je nach Konstruktionsart Wochen, Monate und Jahre Überschußenergie erzeugen, und zwar zumeist ohne staatliche Förderung? - Keines der rund zwanzig Fusionsprojekte weltweit hat jemals verwertbare Energie erzeugt. Sie dienen nur zu einem: Den Kapitaleignern konventioneller Energieträger einen angemessen langsamen Ausstieg aus ihren Investments zu ermöglichen. Deshalb sagt man zu dieser Art von Fusionsprojekten so treffend: "Kernfusion ist die Energie der Zukunft  - und sie wird es auch bleiben." Jedenfalls so lange, bis man seine Schäfchen endgültig ins Trockene gebracht hat. - Danach darf dann die Kalte Fusion (vielleicht) "ran", womöglich gibt es da ja dann auch etwas zum Verdienen.

 

Update 28.8.17

Zwei interessante Einträge im Rossi-Blog. http://rossilivecat.com/

Hier schreibt zunächste in Leser: "Lieber Dr. Rossi, danke für Ihre Arbeit. Manche beklagen sich über die Zeit, die Sie für die Industrialisierung des Ecat benötigen. Dabei vergessen sie, dass die heiße Fusion ihre Forschungs- und Entwicklungsarbeiten seit fünfzig Jahren  mit (Anm.:staatlicher) Mammut-Finanzierung betreiben, ohne jemals die Ergebnisse zu erreichen die Sie errreicht haben und die überall auf der Welt repliziert wurden. Bei den alternativen Energien ist niemand ohne öffentliche Förderung konkurrenzfähig. - Das muß ja einmal gesagt werden."

Dann ein Eintrag von Rossi selbst, auf eine entsprechende Leser-Frage:

"Ich denke, dass der E-Cat die Phase der Industrialisierung erreichen wird, sonst würde ich mein Leben nicht dieser Forschungs- und Entwicklungsarbeit widmen. Was die Zertifizierung angeht: Wir erhielten sie für industrielle Anlagen, während es bei den Geräten für den privaten Gebrauch noch dauern wird, die Gründe dafür haben ich in diesem Blog oft erläutert. Aber ich denke, nachdem sich der E-Cat in den industriellen Anwendungen verbreitet hat, wird er auch die Genehmigung für private Anwendungen erhalten. - Was den QX angeht: Es ist die letzte Evolution des E-Cat, es gibt keinen Grund in die Vergangenheit zurückzugehen, weil der QX effizienter ist."

 

Update 27.8.17

Update heute bei Brilliant-Light-Power:

http://coldreaction.net/brilliantlightpower-bringtbilligeelektrizitaetfuerdiewelt.html

 

Update 26.8.17

Am 19.4. hatte ich darüber berichtet, dass Mats Lewan ein ausführliches Skype-Interview mit Andrea Rossi hatte. Mats Lewan

Bildergebnis für Mats Lewan

ist eine der zentralen Figuren bei der Verbreitung der E-Cat-Technologie. Soweit ich weiß, ist er mit einer italienischen Frau verheiratet und damit gibt es eine engere Verbindung zu diesem Land. Hierdurch mag er auch schon früh von den Aktivitäten des Andrea Rossi gehört haben. Er berichtete über seine Treffen mit Rossi schließlich in der Zeitschrift

und schrieb das mittlerweile sehr bekannte Buch

das zu einem recht stolzen Preis von um die hundert Euro bei Amazon erhältlich ist.

Diese Veröffentlichungen sind ein Glücksfall für Schweden. Sie sind die Grundlage für die Forschungsarbeiten an den Universitäten Götborg und Uppsala, an den Kontakten zu Vattenfall und Volvo, der Gründung der Dependance der Leonardo Corporation (die Rossi-Firma) "Hydrofusion" in Schweden. Aus diesen vielen Kontakten ist schließlich auch das sog. "Lugano-Gutachten" LuganoReportSubmit.pdf entstanden, welches die Verbreitung des Wissens über den E-Cat enorm begünstigt hat.

Ohne Mats Lewan stünde der E-Cat heute nicht da, wo er heute steht. Und so war es auch fast selbstverständlich, dass nach Beendigung des Rechtsstreits Rossi ./. Industrial Heat Mats Lewan der erste war, der über den Inhalt des Vergleichs berichten durfte und dem Andrea Rossi ein Exklusiv-Interview gewährte. - Mats Lewan hatte sich sämtliche Rechte an diesem Interview vorbehalten. Ich hatte ihn daraufhin angeschrieben und ihn gebeten, dass ich Auszüge aus dem Interview in meinem Blog verwenden darf - und gestern hat er mir schriftlich die Genehmigung dazu erteilt. 

Ich habe also die Erlaubnis, auszugsweise zu berichten, was ich sogleich tue. Zunächst einmal zu der extrem komplizierten Vereinbarung zwischen Rossi und Industrial Heat. Ich übersetze einige Passagen, teilw. sinngemäß: 

  • Alle Anträge in der Klage werden zurückgenommen
  • Beide Parteien erklären, weder direkt noch indirekt gegen diesen Vergleich gerichtlich vorzugehen
  • Beide Parteien tragen ihren Teil der Kosten des Rechtsstreites selbst. (Anm. da hat I.H. den Löwenanteil zu tragen, denn neben einer der größten Anwaltskanzleien beauftragte IH auch noch eine große PR-Agentur zur Unterstützung. Rossi trat dagegen mit einer sehr kleinen Kanzlei an.)
  • Die Lizenzvereinbarung zwischen IH und Rossi ist beendet
  • Vertrauliche Unterlagen müssen von IH an Rossi zurückgegeben oder zerstört werden
  • Insbesondere sind die Einzelheiten der Füllung des E-Cat geheimzuhalten
  • Patentanmeldungen, die auf der Technik von Rossi beruhen, sind diesem zurückzugeben
  • Außerdem muß IH sämtliche überlassenen Gerätschaften und Unterlagen an Rossi zurückgeben

Ich bin immer noch der Meinung, dass diese Vereinbarung auch deswegen zustande gekommen ist, weil Teil der Klage von Rossi auch ein Strafantrag wegen Betruges  gegen die Repräsentanten von Industrial Heat war. Die Betrugsvorwürfe waren nach meinem Dafürhalten so gravierend und auch so mit Beweisen hinterlegt, dass die Folgen für Industrial Heat und sein Repräsentanten sehr schwerwiegend hätten ausfallen können. 

Nun zu dem Interview Rossi/Lewan. Zunächst einmal fällt auf, das Rossi völlig anders aussieht als früher.

Lewan fragte ihn zum Ende des Interviews deshalb auch: "Was ist denn mit Ihren Haaren passiert?" Rossi: "Ich mußte mich einer Operation wegen Hautkrebs unterziehen und ich darf meinen Kopf nicht dem Sonnenlicht aussetzen. Eine normale Perücke reicht dafür nicht aus. Diese Perücke ist aus einem Material gemacht, welches das Sonnenlicht überdurchschnittlich gut reflektiert. Ich muß diese Perücke immer tragen - ein Hut reicht nicht aus. Aber meine Gesundheit ist jetzt perfekt."

Rossi sagte in dem Interview, sein erstes Ziel sei gewesen, die Lizenz zurückzuerhalten. Die Fortsetzung des Prozesses hätte bedeutet, zu gewinnen oder zu verlieren. Diese Möglichkeit mußten wir immer in Betracht ziehen.

Lewan fragte, ob die Lizenz auch den neuen Reaktor QX eingeschlossen hätte. Rossi antwortete: "Das wäre sehr kompliziert geworden, weil es sich auch hier um eine E-Cat handelt. Die Basis-Theorie und auch der Patentschutz sind gleich. Und die Vereinbarung sah sehr klar vor, dass alle Erfindungen, auch die zukünftigen in das Eigentum von IH übergehen."

Rossi sagte weiter: "Mit den Informationen aus dem Lizenzvertrag konnte man Replikationen anfertigen und wir stellten fest, dass unsere Technologie an andere Firmen transferiert worden war. - Wir mußten unser intellektuelles Eigentum schützen."

Im Prozeß hatte Tom Darden behauptet, er wäre nie in der Lage gewesen, auf Grund Ihrer Angaben ein funktionierendes Gerät zu bauen, was sagen Sie dazu?"

"Wir konnten e-Mails von Darden vorlegen, worin er selbst bestätigte, den Prozeß erfolgreich repliziert zu haben. Wir hatten außerdem die Aussagen von Personen, die dabei assistiert hatten. Woodford (Investmentunternehmen)  investierte erst  50 Mill. Dollar in IH, nachdem sie bei einer erfolgreichen Replikation dabei waren."

Rossi sagte auch: "Tom Darden hat viele Behauptungen aufgestellt, die er anschließend nicht beweisen konnte."

Lewan fragte dann: "Was meinen Sie - haben die (Ingenieure von IH) jemals realisiert, dass sie falsch gelegen haben?" Rossi: "Also, ich bin schon sehr erstaunt, wie zwei Ingenieure, Murray und Smith, so naiv sein konnten, derartige Fehler zu machen. ... Wenn ein Student im ersten Semester Thermodynamik einen solchen Fehler machen würde - der Professor würde ihn nach Hause schicken." (Die Herren hatten die Minimum- mit der Maximum-Kapazität einer Wasserpumpe verwechselt).

Lewan fragte weiter: "Noch einmal zurück - wann fingen Sie an gegenüber IH mißtrauisch zu werden?" Rossi: "Als wir entdeckten, dass IH Vereinbarungen mit unseren Wettbewerbern traf. Dann bekamen wir den Eindruck, dass sie das Geld, welches sie an uns in riesiger Höhe vertraglich zahlen sollten, dafür verwendeten, weiteres Know How anzukaufen. - Dies waren mehr instinktive Befürchtungen, die sich aber später bestätigten."

Lewan: "Was werden Sie nun als nächstes tun?"  Rossi: "Zunächst werde ich wichtige Präsentationen in Schweden und den USA machen. Wir können das jetzt alles viel schneller tun, weil wir von verschiedenen Verpflichtungen befreit sind. Ich habe vor, die Industrialisierung mit verschiedenen Produkten, hauptsächlichen der letzten Version des E-Cat QX, in den USA und Schweden zu starten."

 

Update 24.8.17

Produktion von Überschußenergie bei neuen LENR-Experimenten in Japan.
Quelle:
http://e-catworld.com/2017/08/23/mizuno-claims-production-of-excess-energy-that-far-exceeds-input-in-new-lenr-experiments/

Tadahiko Mizuno

Tadahiko Mizuno wurde 1945 geboren, ist Nuklear-Chemiker und bekannt für seine Arbeiten an der Kalten Fusion. (Quelle Wikipedia, englisch) Er arbeitete u. a. als Professor an der Hokkaido Universität. 2004 erhielt er die Giuliano Preparata Medaille der "International Society for Condensed Matter Nuclear Science". Die Gewinnung von Überschußenergie in einem Nickel-Hydrogen-System ist sehr sauber und reich bebildert in diesem PDF-Dokument festgehalten: MizunoTpreprintob.pdf

Ich übersetze die Zusammenfassung (teilw. sinngemäß) am Anfang des Dokuments: "Beobachtung von Überschußenergie bei aktiviertem Metall und Deuteriumgas. - Tadahiko Mizuno, Hydrogen Engineering Application & Development Company, Kita 12 Nishi 4, Kita-ku, Sapporo 001-0012, Japan.

Zusammenfassung: Die Berichte über die Generierung von Hitze mittels Kalter Fusion in Nickel-Hydrogen-Systemen werden immer zahlreicher. Die Reaktionen finden zumeist mit Nickel und anderen additiven Elementen statt. Die Autoren solcher Berichte heben immer wieder hervor, wie wichtig es sei, dass die  elektrolytischen Tests, bei welchen die Überschußhitze generiert wird, in extrem sauberen Systemen erfolgen muß. Daher haben wir die Verunreinigungen sorgfältig entfernt und die Nanopartikel direkt in unserem Testsystem hergestellt, ohne das sie jemals der Umgebungsluft ausgesetzt waren.

Die besten Ergebnisse, bei denen die thermische Energie den Input an elektrischer Energie um das Doppelte überstieg, betrugen mehrere hundert Watt. Die generierte thermische Energie folgt einer exponentiellen Temperaturkurve. Wenn die Reaktortemperatur 300°C beträgt, ist die generierte Hitze 1 kW. Bei einem Anstieg der Reaktortemperatur erwarten wir eine starke Zunahme des Energie-Outputs.

Wir haben kürzlich die Vorbereitung des Elektrodenmaterials weiterentwickelt. Dies verbessert sowohl die Reproduzierbarkeit als auch die Produktion von Überschußhitze. Diese neuen Methoden sind in der Ausarbeitung beschrieben."

Hier es jetzt wiederum die Produktion von Überschußenergie mittels LENR (im Bericht "Kalte Fusion" genannt) sauber dokumentiert. Die erzielte Verdoppelung der eingesetzten elektrischen Energie gegenüber der Gewinnung thermischer Energie ist im Vergleich zu den jahrzehntelangen erfolglosen Versuchen der sog. "heißen Fusion" bemerkenswert, im Vergleich zu anderen zuverlässig dokumentierten LENR-Versuchen jedoch sehr niedrig. Schon im Jahre 2009 dokumentierte der DARPA-Wissenschaftler  Toni Tether bei einem Versuch mit einem Rossi-Reaktor die Produktion von Hitze, die die eingesetzte Energie um das 25-fache überstieg. (Sh. Einleitung zu diesem Blog).

Die jetzt vorgestellten Versuche sind dennoch wichtig für die Akzeptanz von LENR, weil auch hier das Prinzip der Gewinnung von Überschußenergie durch LENR zweifelsfrei bewiesen wurde.

 

Update 23.8.17

Das europäische Kernforschungszentrum CERN (in der Schweiz, im Konton Genf) wird von 27 europäischen Ländern getragen. Weil sich die Beiträge nach der Wirtschaftskraft der Mitgliedsländer richten, trägt Deutschland rund ein Viertel dieser Last. Am CERN arbeiten rund 3000 Wissenschaftler und über 10 000 Gastwissenschaftler aus 85 Nationen. Kern der Anlage sind sog. Teilchenbeschleuniger. Der größte ist der Large Hadron Collider (LHC). Er ist mit fast 27 Kilometern Länge der größte Teilchenbeschleuniger der Welt. - In den USA sollte ein noch größerer Teilchenbeschleuniger mit einer Tunnellänge von 87 km gebaut werden, nach Streitigkeiten über das Budget wurde das Projekt jedoch gestoppt, nachdem bereits 2 Milliarden Dollar investiert worden waren. Es hätte sich natürlich angeboten, die USA in den Kreis der Gesellschafter des CERN aufzunehmen, aber man konnte sich dazu  nicht entschließen, weil man Angst hat von dort dominiert zu werden.

Im CERN läßt man Teilchen bei nahezu Lichtgeschwindigkeit kollidieren. Mit Hilfe spezieller Detektoren werden die Produkte dieser Kollisionen analysiert. Die wichtigste und bekannteste Entdeckung war 2012 das sog. Higgs-Boson (auch Gottes-Teilchen genannt), weil  andere Teilchen erst durch die Wechselwirkung mit dem Higgs-Feld eine Masse erhalten.

Das CERN ist auch für LENR von Bedeutung, weil die meisten europäischen LENR-Wissenschaftler zumindest zeitweise am CERN geforscht haben. Die Ergebnisse der Teilchenforschung helfen, den Mechanismus von LENR besser zu verstehen. So wurden bei LENR-Experimenten des schwedischen Forschers Leif Holmlid Teilchen beobachtet, die sonst nur im CERN künstlich erzeugt werden konnten.

Es verwundert  nicht, dass man im CERN Document Server unter dem Stichwort LENR auch entsprechende Dokumente findet. http://cds.cern.ch/search?ln=de&sc=1&p=LENR&action_search

Es erscheint dort z. B. der Aufsatz über Quasikristalle, den ich im Update vom 14.8. behandelt habe. Auch ein Aufsatz von Andrea Rossi und Prof. Norman Cook über die Hitzeproduktion im E-Cat ist dort zu finden.

Der Hinweis auf den CERN-Dokument-Server kam von: http://tweetedtimes.com/v/12126

 

Update 21.8.17

Eine neue Patentanmeldung:

Das gesamte Dokument ist hier zu finden: http://www.freepatentsonline.com/y2017/0213611.html

Das Patent wurde 2013 angemeldet und kürzlich, am 27.7.2017, veröffentlicht. - Hier einige Auszüge aus der Anmeldung, ggf. sinngemäß übersetzt: "Das System und die Methode sind geeignet, elektrische Energie aus Quellen mit relativ niedrigen Temperaturen herzustellen, und zwar mit einer Effizienz, die es bisher nicht gab.

Das vorliegende System bezieht sich auf Fortschritte bei der Technologie der niedrig-energetischen Nuklear-Reaktion. Es geht darum, die dort erzielte Hitze in nutzbare elektrische Energie umzuwandeln. Die Hitze kann dabei durch LENR-Geräte erzeugt werden, die ihre Energie aus nuklearen Reaktionen bezieht und dabei keinen hohen Energieinput benötigt. Radioaktive Beiprodukte entstehen dabei nicht. Die Hitze kann durch einen oder mehrere Thermionic-Converter geleitet werden, um damit elektischen Strom zu erzeugen."

Beurteilen kann man dieses neue System sicher erst, wenn Leistungsdaten von Prototypen zur Verfügung stehen. Offensichtlich ist es so, dass die Konverter nicht über bewegliche Teile verfügen. Dies wäre in Kombination mit LENR-Geräten eine hochwillkommene Anwendung. Bisher war es nur so, dass kein thermo-elektrisch arbeitendes Gerät die Effizienz eine Sterling-Motors erreichte. Sollte sich bei den neuen Geräten ein höherer Wirkungsgrad als bisher ergeben, wäre das ein guter Fortschritt.

 

Update 19.8.17/20.8.17 (erweitert)

Heute möchte ich über einige Dinge aus der Vergangenheit berichten, die man "Kuriositäten" nennen könnte, wenn sie nicht so traurig wären.

Am 3.6.16 berichtete ich über Vorgänge bei der TU-Berlin. In der Ausgabe der Hochschulzeitung "TU-intern" vom November 2005 gab es eine Überschrift welche lautete:

Es wurde detalliert und begeistert über die Forschungen berichtet. Hier die PDF-Ausgabe der Zeitung, den Artikel über die Kernfusion findet man auf Seite 9: TU Berlin .pdf

Es dauerte nicht lange, dann erschien

in der Zeitschrift das folgende Statement:

 

Wenn es einen Preis für irreführende Berichterstattung geben würde, die Bild-Zeitung hätte ihn mit diesem Artikel aus dem Jahre 2016 verdient:

Die Kommentierung in diesem Artikel ist auf unfaßbare Weise unseriös:  Zunächst wird in der Überschrift behauptet, das Auto wäre ein Audi - wobei im Text herauskommt, dass es natürlich kein Audi ist. Also: Die Russen lügen! Zum zweiten wird in dem Artikel der Eindruck erweckt, der Antrieb beruhe auf Kernspaltung und sei deshalb "echt strahlend".

Hier Beispiele für das  Verschweigen wichtiger Meldungen durch die Mainstream-Medien, wobei es hier um Airbus geht:

Dies ist ein Auszug aus einer Patentanmeldung zur kalten Fusion von Airbus aus dem Jahre 2015. Das ganze Dokument finden hier: https://encrypted.google.com/patents/EP3070051A1?cl=und (Das PDF-Dokument läßt sich leider nicht laden.)
Diese Anmeldung war den deutschen Medien keine Meldung wert obwohl hier von Kernfusion die Rede ist. Wenn zur gleichen Zeit bei den großtechnischen Anlagen ITER oder Wendelstein auch nur Millimeter-Fortschritt erzielt wurde, schreiben die Medien ausführlich. Natürlich auch, weil von dort aus professionelle Pressearbeit (auf Kosten des Steuerzahlers) betrieben wird.

Weiter geht es mit einer Airbus-Patentanmeldung von 2013:

wo ausdrücklich von einer für den Transportsektor geeigneten Wärmeenergiequelle mittels LENR die Rede ist:

 

Das gesame Dokument finden Sie hier: Airbus Patent.pdf

und hier finden Sie auch gleich noch die Patentanmeldung von Airbus in den USA:
Airbus US.pdf

Ja, so etwas findet unsere Presse nicht der Veröffentlichung wert, wohl aber solch' verlogenen Unsinn wie die Meldung über den angeblich "strahlenden" Audi. - Es geht um wirklich weltbewegende Veränderungen, die gleich mehrere Industriezweige, nämlich die Energieversorgung, die Automobilindustrie und die Luftfahrtindustrie betreffen und sie werden nicht erwähnt. - Wo ist sie geblieben, unsere schöne, objektive und umfassende Berichterstattung?

Die Erklärung erschließt sich erst auf den zweiten Blick: Zum einen sind es einige, noch verbliebene Wissenschaftler, die seit 1989 nichts mehr zum Thema gelesen haben und die immer noch vor sich hersprechen: "Nein, nein, nein, die Kalte Fusion gibt es nicht, nein, nein, nein, die Coulomb-Barriere ist nicht bei niedrigen Temperaturen überwindbar." 

Viel wichtiger sind allerdings diejenigen einflußreichen Kreise, die sich immer noch nicht von allen Carbon-Investments trennen konnten und die natürlich über die Eigentümerstrukturen auch Einfluß auf die Presse und die Politik haben.  Rockefeller hat es getan und sich von seinen Öl-Beteiligungen getrennt, Warren Buffet hat es getan, der größte Vermögensverwalter der Welt, Blackrock tut es, die großen Ölgesellschaften verkaufen reihenweise ihre Ölfelder...und und und.

Es reicht nur immer noch nicht. Verkaufen heißt ja auch: Zu erträglichen Preisen verkaufen. Und jeder Käufer fragt sich ja auch: "Weshalb verkaufen die denn?". Und je bekannter die Erfolge der Kalten Fusion/LENR werden, desto schneller sinken die Preise für Carbon-Anlagen. Genau diese Tatsache hat sicher auch Saudi-Arabien im Auge, die Teile ihrer staatlichen Ölgesellschaft  "ARAMCO" an die Börse bringen wollen. Sie wollen also Öl verkaufen das noch im Boden liegt - und wenn es dort bleibt, ist es auch nichts mehr wert. - Der politische, interessengetriebene Druck gegen LENR ist enorm.

Die Devise lautet also: Ruhe, Ruhe , möglichst keine Berichte über LENR - das ist alles was wir brauchen. Und die ganz große Sorge von einigen Ölfirmen ist die vor der Pleite - denn allzu viele Investments wurden in Erwartung hoher Renditen auf Kredit getätigt. -

Ich will nicht den Eindruck erwecken, der derzeitige Preisverfall sei schon eine Folge von LENR - im Moment liegt die Ursache im Fracking. Wir müssen den Preisverfall aber aus verschiedenen Perspektiven und auf verschiedenen Zeitschienen sehen - und da spielt LENR eine große, wenn nicht sogar die "endgültige" Rolle.

 

Update 18.8.17

So sieht der kleinste Fusionsreaktor der Welt aus:

Gebaut haben ihn Wissenschaftler aus Chile. Er soll die gleiche Wirkungsweise haben wie große Reaktoren. Quelle: http://www.faz.net/aktuell/?overscroll=true

Das Video ist unter folgender Adresse zu sehen:

http://streaming.faz.net/video-95e453f1-8cfc-496e-ad4a-2f4371ee7878/2017-08-17T08590--KERNFUSION_1280x720_5000.mp4?sr=c&sv=2015-12-11&sig=wPso2ssXc4%2FbLVdCDevc1ZNQbtGGcG8dRxqAPAzQ6Lo%3D&si=polopoly_public_prod

 

 

Update 17.8.17

Das wäre eigentlich schon wieder eine Sondermeldung wert: Edmund Storms hat auf der Webseite "ColdFusionNow" eine Erklärung der Kalten Fusion herausgegeben, die er das "Hydroton-Modell der Kalten Fusion" nennt. Quelle: http://coldfusionnow.org/edmund-storms-hydroton-a-model-of-cold-fusion/

Ich übersetze den Kommentar teilweise sinngemäß, etwas gekürzt: Storms beschreibt in seiner Theorie der Kalten Fusion/LENR-Reaktion eine unübliche Form des Wasserstoffs, welcher in die Nano-Spalten von Material eindringen kann. 

Diese Nano-Spalten (oder Brüche) haben entlang ihrer Wände eine hohe negative Ladung, die es den positiv geladenen Wasserstoff-Atomen erlaubt, sich ihnen weiter anzunähern als sie es normalerweise können. Auf Grund von Resonanz, schlägt diese Hypothese vor, können das Wasserstoffatom und Elektronen einen langsamen Fusionsprozeß eingehen, wobei der kleinere Anteil der Masse in Energie umgewandelt wird und kohärente Photonen freisetzt. 

Falls das so sein sollte, wäre dieser Mechanismus eine Erweiterung konventioneller Nuklearmodelle, welche bisher die Fusion nur in heißem Plasma beschreibt, bei welchen Atomkerne nur unter heftigen Bedingungen zur Fusion gebracht werden. 

Das von Storms vorgeschlagene Modell wird zur Zeit getestet, um zu einer endgültigen Bestätigung zu gelangen. 

Hier ist das gut gemachte Video zum Thema: 

 

 

 

Update 16.8.17/2

Das ist eine Sondermeldung wert: Der ehemalige kanadische Verteidigungsminister Paul Hellyer spricht auf einer Tagung Mitte dieses Jahres u. a. über die Erderwärmung und bestätigt dabei die Funktion der "Kalten Fusion".

Ich übersetze sinngemäß einige Auszüge aus der Rede. "Wir machen uns viele Gedanken über die Rettung unseres Planeten - und dies ist möglich. Wir haben nur wenige Jahre dazu Zeit, manche sagen vier Jahre, andere zehn Jahre um diese Schlacht zu gewinnen. Wir haben die Technologie, die Technologie für die Kalte Fusion existiert, wir müssen sie nicht erfinden, sie ist vorhanden. Alles was wir tun müssen ist sie zu nutzen. Wir müssen jetzt das Gegenteil von dem tun, was wir im zweiten Weltkrieg getan haben. Damals haben wir alle Fabriken, die zuvor Autos, Haushaltsgeräte und dergleichen hergestellt haben, genutzt,um Kriegsgüter herzustellen. So konnten wir den Krieg gewinnen. Heute müssen wir es umgekehrt machen:  Wir müssen jetzt alles tun, um diese kleinen Geräte herzustellen, die sie in ihr Auto, ihren Traktor, ihr Flugzeug, ihr Schiff oder ihr Haus einbauen können und die ihnen jegliche Energie liefern können, die sie benötigen."

Hier ist das Video, LENR beginnt etwa ab Minute 46.

 

Update 16.8.17

Ein enthusiastisch geschriebene Artikel über die Zukunft von LENR. Er läßt an Deutlichkeit wenig zu wünschen übrig und ist dadurch ein Geschenk an die "LENR-Gemeinde".

Das EOE-Journal ist eine Publikation, die seit 1996 monatlich an Colleges, Universitäten, Technische Hochschulen, medizinische Hochschulen, anläßlich von Karriere-Messen, Personalberater, Personalabteilungen und staatliche Arbeitsagenturen verteilt wird.

In diesem Monat lautete der Titel: Die Zukunft der nachhaltigen Energie: LENR.
Hier der Text, teilweise sinngemäß übersetzt, geringfügig gekürzt: "Um den ständig steigenden Energiebedarf der Welt zu decken, benötigt man idealerweise eine Energiequelle die unerschöpflich ist. Eine Technologie mit dem Namen Low Energy Nuclear Reaction (LENR), manchmal auch "Kalte Fusion" genannt, wird es den Menschen erlauben, selbst Energie herzustellen, zu Kosten die gegen Null gehen. LENR kann die Welt über Nacht verändern.

LENR ist ein Typ nuklearer Reaktion, der sich dramatisch von allen anderen Arten existierenden Reaktionen unterscheidet. Sie existiert nahe der Raumtemperatur und ist über lange Zeiträume selbsterhaltend. Diese Reaktionen sind viel sicherer, einfacher und billiger als die Kernspaltung oder jede andere Energiequelle, einschließlich Gasolin.

Nach Aussage von NASA-Forschern entsteht durch die Verbindung von Wasserstoff und Nickel Energie. Ein Prozent der weltweiten Nickel-Vorräte würde ausreichen, die Welt für 25 Jahre mit Energie zu versorgen, zu Kosten, die nur ein Viertel von Kohle betragen.

LENR würde der Vermarktung von Karbon-Produkten die Grundlage entziehen. Das bedeutet im Kern, dass eine solche Technologie, wenn sie breit angewendet wird, der Umwelt extrem helfen würde, weil Treibhausgase praktisch nicht mehr entstehen.

Dies ist ein Traum, dem von Beginn an  viel Skepsis engegenschlug. Während manche Wissenschaftler behaupteten, LENR über Jahre erreicht zu haben, auch unter zusätzlichen Prüfungen, konnten die meisten die Ergebnisse nicht reproduzieren. Es kam hinzu, dass anfänglich diese Versuche auch von  Nicht-Fachleuten durchgeführt wurden.

Wissenschaftler vom NASA-Forschungszentrum in Langley und rund 20 andere Labore überall auf der Welt bestätigen nun unabhängig voneinander, dass LENR zweifelsfrei Überschußenergie produziert. Damit ist jeglicher Zweifel ausgeräumt, dass es sich bei LENR um reale Wissenschaft handelt. Der Mainstreamwissenschaft, die lange gezweifelt hat, bleibt keine andere Wahl, als diese neue Realität zu akzeptieren - LENR ist offiziell die Zukunft nachhaltiger Energie.

Wissenschaftler  aus über 30 Ländern trafen sich im Juli an der Universität von Missouri, um sich über die neue Technologie auszutauschen und wie sie weiter entwickelt  und in weitem Umfang implementiert werden kann.

Wenn LENR erst einmal in großem Umfange eingesetzt wurde, wird praktisch jeder solche Geräte haben, die den Wasserboiler ersetzen und die Leute werden in der Lage sein Heizung und Elektrizität selbst herzustellen, und zwar auf nachhaltige Art und Weise.

Energielieferanten und Stromnetze werden überflüssig. Die Abhängigkeit der Welt von fossilen Energien wird verschwinden, die Menschen können energietechnisch die totale Unabhängigkeit erlangen, mit minimalem Einfluß staatlicher Einrichungen.

Darüberhinaus können Langzeit-Erkundungen des Weltraumes, die sonst wegen fehlender Energieversorgung unmöglich waren, Realität werden."

Der erste Hinweis auf diesen Artikel kam von: http://tweetedtimes.com/v/12126
 

 

Update 15.8.17

In meiner Firmensammlung zu LENR-Themen ist Helion Energy die einzige, die mit der sog. "heißen Fusion" arbeitet. Im Vergleich zu den großtechnologischen Unternehmen wie Iter, Wendelstein und andere allerdings im "Mini-Format".

Genau wie Lockheed-Martin schon früh behauptete, innerhalb weniger Jahre eine Fusionsanlage in Container-Größe bauen zu können, ist dies auch der Ansatz von Helion. Bei Helion wird das Plasma über Magnetfelder komprimiert und erreicht dabei eine Hitze von über 100 Mill. Grad. Das expandierende Plasma wird direkt in elektrischen Strom umgewandelt und beginnt jeweils innerhalb einer Sekunde einen neuen Zyklus. Die schematische Darstellung ist hier zu sehen:

Die Anlage hat Container-Größe und leistet dabei 50 Megawatt. Der COP beträgt 8, die Anlage produziert also achtmal mehr Energie als ihr zugeführt wurde. Sie ist in der Lage 40 000 Haushalte mit Strom zu versorgen, zu einem Preis von weniger als 4 Cent pro Kilowattstunde.

Nachdem die Firma mehrere funktionierende Prototypen vorweisen konnte, bewilligte das Energieministerium eine Beihilfe von 5 Millionen Dollar, was bemerkenswert ist. Mittlerweile gibt es weitere privatwirtschaftliche Unterstützung auf dem Weg zur Vermarktung der Technologie.

Alle Informationen stammen aus der Webseite von http://www.helionenergy.com/?page_id=199

 


Update 14.8.17

In aller Stille hat sich bei der Ergründung der Mechanismen zu LENR eine Zusammenarbeit zwischen der Ukraine und den USA entwickelt, und zwar unter der Federführung von Volodymyr Dubinko, vom Institut für Physik und Technologie in Charkow (Ukraine).

Die gesamte Ausarbeitung in englischer Sprache ist als PDF-Datei hier zu finden:

Quasikrist.pdf
 

Der Ausarbeitung über Quasikristalle ist folgendes voranzuschicken:  Der Begriff der Quasikristalle ist in der Ausarbeitung erklärt, nicht aber der Begriff "phasons", in der deutschen Sprache würde man wohl von "Phasonen" sprechen. In Wikipedia (englisch) gibt es dazu eine Erklärung (hier auszugsweise): Das Phason ist mit atomarer Bewegung verbunden. Phasonen haben mit der Neuordnung bzw. Umgruppierung von Atomen zu tun. Als ein Ergebnis dieser Neuordnung verändern Wellen, die die Position des Atoms innerhalb einer Kristallstruktur beschreiben, ihre Phase, daher der Name "Phason".

Hier jetzt einige einleitende Sätze  des Aufsatzes:  (Sinngem. übersetzt)  Quasikristalle sind eine neue Form von Materie, die weder kristallin (Anm. eine "geordnete Kristallstruktur") noch amorph (eine ungeordnete Strukur) haben. Neben einigen überraschenden Eigenschaften dieser Quasikristalle ist ihre hohe katalytische Wirkung zu erwähnen. Wir vermuten, dass dieser Mechanismus auf unüblichen Bewegungen der Atome unter dem Einfluß spezieller Quasikristalle, namentlich lokaler anharmonischer Vibrationen und Phasonen entstehen.

 

Update 13.8.17

Ich hatte es in meinem Update vom 10.8.17 ja schon ahnungsvoll beschrieben, dass Brilliant-Light-Power ein heißer Kandidat für den baldigen Markteintritt ist. Das scheint sich nun zu bewahrheiten. Das heutige Update also unter
http://coldreaction.net/brilliantlightpower-bringtbilligeelektrizitaetfuerdiewelt.html

 

Update 12.8.17

Ein kleiner Blick auf eine Forschungsgruppe, die mit geringer Lautstärke erfolgreich arbeitet:

Im August 1989 entdeckte der Physiker Prof. F. Piantelli an der Universität Siena Überschußenergie in Nickel-Hydrogen-Systemen.

1990 wiederholte er das Experiment viermal erfolgreich.

1993-1997 kooperierte er mit dem nationalen Energieversorger ENI. Im Ergebnis wurde der Prozeß als "Phänomen" bezeichnet.

In den Folgejahren gab es mehrere Replikationen und Veröffentlichungen.

Seit 1996 begann die Zusammenarbeit mit FIAT AVIO.

1998 Neben vielen Veröffentlichungen und Experimenten produzierte eine Zelle 72 W an Überschuß-Energie für 278 Tage, eine andere Zelle produzierte mit einem Input von 29 W 70 Watt Überschuß-Energie an 319 Tagen.

2000-2005 mußte das Labor wegen Geldmangels geschlossen werden.

2008 wurde ein Patent erteilt. - Der Versuch wurde repliziert, mit Überschußenergie über 8 Monate.

2010 wurde die Nichenergy offiziell gegründet.

2011-2012 wurden drei weitere Patente erteilt.

2015 wurden neue Reaktortypen entwickelt

Im Moment sind zwei Reaktoren seit zwei Jahren und vier Monaten in Betrieb und liefern dabei Überschußenergie.

Quelle: http://www.nichenergy.com/index.html

Diese Übersicht zeigt, wie erfolgreich italienische Forscher an Nickel-Hydrogen-Systemen arbeiten und auch mit welcher Hartnäckigkeit. Gleichzeitig wird auch deutlich sichtbar, wie die Forschung behindert wurde, indem z. B.  Budgetmittel gestrichen wurden. Auf der Welt-Energiekonferenz im vergangenen Jahr wurde sogar über die Zerstörung von Laboren berichtet. - In der Folge dieser Behinderungen mußte Andrea Rossi Italien verlassen und wurde in den USA mit offenen Armen aufgenommen.  - Seine bürgerliche Existenz hatte man in Italien zuvor komplett vernichtet. Es tröstet dabei nicht, das der Leiter der Steuerbehörde, der Rossi jahrelang das Leben schwer gemacht hatte, danach zweimal wegen Korruption im Gefängnis saß.

Nichenergy hat überlebt und arbeitet weiter erfolgreich. Es ist auf einen baldigen Markteintritt zu hoffen.

Es ist ein Treppenwitz der Geschichte, dass Regierungsorganisationen und Investoren weiterin auf das "schnelle Geld" mit Karbon-Produkten setzen und dennoch lauthals über Klimaschutz reden. Die "Kalte Fusion" liegt seit 1989 auf der Straße und wird von den wichtigen Entscheidern nicht aufgehoben.

Die neuesten Entwicklungen in den USA, Italien, Schweden, Japan, China, Indien und nicht zu vergessen Rußland und der Ukraine machen allerdings Mut. Staatliche Koordination von LENR gibt es nur in Japan und Rußland wobei in den USA und Kanada die Militärs und die NASA  LENR konsequent vorantreiben.

Das wir in Deutschland ganz allgemein unsere Technologie-Führerschaft so leicht auf's Spiel setzen würden, war für mich bisher unvorstellbar. Aber dann kam das Verschlafen der Elektromobilität, das Festhalten an der Diesel-Technologie  auch um den Preis  des Betruges und, auch wenn es keines weiteren Beweises des technologieschen Niederganges bedurft hätte, die Unfähigkeit, über ein Jahrzehnt einen Flughafen zu bauen.

Ein Grund für den technologischen Niedergang ist, dass in den Parlamenten von Bund, Land und in  Europa Politiker mit technischen und wirtschaftlichen Erfahrungen weitestgehend fehlen. Der Grund dafür liegt in gesetzlichen Bestimmungen, die dafür sorgen, dass die sog. "Berufspolitiker" unter sich bleiben. Hier zu lesen:
Die Demokratie.pdf

Als dicht besiedeltes  Rohstoff-armes Land ist Technologie unsere wichtigste Lebensgrundlage. Wir sind dabei, sie zu verspielen.

 

Update 11.8.17

Im Update von 26.7.17 war ein Papier erwähnt, das Rossi mit dem Physiker Gullström zum E-Cat QX verfaßt hatte. Gemeinsam mit dem gezeigten Foto des Versuchsaufbaus ergaben sich eine ganze Reihe von Fragen, z. B. auch die, weshalb der E-Cat QX selbst keinen elektrischen Widerstand zeigt.

Diese Tatsache veranlaßte Frank Acland zu der Frage, ob der E-Cat QX supraleitend wäre.

Die Antwort von Rossi dazu: Nein, Supraleitung ist eine ganz andere Angelegenheit. Mein "zero" (null) war nicht absolut gemeint, es war eine Bezeichnung für eine gute Leitfähigkeit. (Andernfalls hätte ich es auch in Ziffern geschrieben). Ich wollte eigentlich nur sagen, dass er ein guter Leiter ist, ähnlich wie Kupfer, so das sein Widerstand (und der kann nicht bei Null liegen) keine Auswirkungen auf den Stromkreis hat.

 

Update 10.8.17

Ergänzung zum Update vom 8.8.17: Ein Leser hatte Zweifel hinsichtlich der Automatenfertigung des Ecat-QX angemeldet. Er war offensichtlich davon ausgegangen, dass damit die Fertigung des winzigen Reaktor-Kerns gemeint sei. Das halte ich für so gut wie ausgeschlossen. Die Befüllung des winzigen Kerns mit Nano-Partikeln kann nur in einem Spezialverfahren geschehen, das auch sicherlich sehr schwer zu automatisieren ist. Nein - bei dem Automatenverfahren mit ABB-Robotern kann es sich mit größter Wahrscheinlichkeit nur um die Montage des Reaktors einschließlich des Wärmetauschers handeln. Erst dann macht auch der Vergleich mit der "Zigarettenfertigung"  Sinn.

Im übrigen ist anzumerken: Rossi liefert die meisten Informationen aller LENR-Entwickler, aber auch die unpräzisesten. Außerdem neigt er in seiner Euphorie gelegentlich zu Übertreibungen und Fehleinschätzungen. Die größte Fehleinschätzung war wohl, dass er von einer schnellen Zertifizierung seines E-Cat für Privatanwendungen ausging. Vielleicht hätte ihm jemand sagen sollen, dass die Zertifizierung des Brennwertkessels rund 10 Jahre gedauert hat. - Das tut seinem eifrigen Können und seiner Genialität keinen Abbruch - aber für mich ist es noch keine ausgemachte Sache, dass er als erster mit einer funktionstüchtigen LENR-Einrichtung den Markt erreicht. Es gibt sicherlich fünf bis zehn Mitbewerber, die ungefähr so weit sind wie Rossi - Randall Mills mit seiner Firma Brilliant-Light-Power ist dabei ein heißer Kandidat. Er hat die Technologie und sein Team ist erheblich größer als das der Leonardo-Corporation, außerdem hat er bereits einen Kreis von Zulieferern aufgebaut. - (Sh. dazu auch das Update vom 30.7.17)- Spannende Zeiten!

 

Update 9.8.17

 

.....ja, mit diesem Vortrag möchte ich möglichst eine Reihe von Vorträgen beginnen - ob das gelingt, muß sich zeigen. Eine weitere Einladung zu einem Vortrag habe ich schon, obwohl der erste Veranstaltung ja erst im September stattfindet. -

Ich habe  eine Powerpoint-Präsentation mit insgesamt etwa 80 Folien vorbereitet - hört sich viel an, gelegentlich sind es aber nur kurze Texte.

Wer gerne teilnehmen möchte ist herzlich eingeladen. - Wenn ich den Vortrag irgendwo anders halten soll -  gerne.  Ich möchte nur meine Kosten nicht selbst tragen.

 

Update 8.8.17

In Ergänzung zum gestrigen Update: Rossi hat bestätigt, dass es für die Kleinserie einen "Auftrag" gibt. Je nach Größe der Wärmetauscher ist das Volumen einer 1-MW-Anlage zwischen einem halben Kubikmeter und mehreren Kubikmetern.

Die endgültige, automatisierte Fertigung der E-Cat QX-Module  soll mit ABB-Robotern geschehen. Der Reaktor selbst hat eine Länge von 30 mm, der Durchmesser beträgt 1 mm. Die funktionsfähige Größe hängt von der Größe des Wärmetauschers ab, ein einzelnes Modul mit Wärmetauscher könnte die Größe eines Kugelschreibers haben.

Für hundert Module reicht eine Regelelektronik. - Rossi hat schon früher erwähnt, dass die automatisierte Fertigung eine gewisse Ähnlichkeit mit der Fertigung von Zigaretten haben könnte. - Wenn die Kleinserie erfolgreich ist und das endgültige Design für die Automatenfertigung festgelegt ist, kann die Produktion ganz schnell in die Millionen gehen. (Was auch nötig ist, denn die Leistung des einzelnen QX liegt ja nur bei 10 bis 20 Watt.)

 

Update 7.8.17

Immer wieder wurde Rossi gefragt, wann denn nun die Industrialisierung des E-Cat beginnt. Seine Antworten darauf waren unpräzise, solange der Rechtsstreit mit Industrial Heat noch lief. Nun wird er etwas genauer:

Sinngemäße Übersetzung: Was ich sagen wollte ist, dass der Prozeß der Industrialisierung mehr Forschung und Entwicklung bedarf, um die vielen komplexen Fragen zu lösen, die damit zusammenhängen. Wenn Ihre Frage aber bedeutet: "Wann zum Teufel beginnt die verdammte Industrialisierung?"  Dann ist die Antwort: Ich kann mir vorstellen, dass das innerhalb des Jahres 2018 sein wird. In der Zwischenzeit werden wir an einer Kleinserie arbeiten, allerdings zu höheren Kosten und Preisen als  später in der Massenproduktion. Dies ist, soweit ich das sagen kann, eine ehrliche Antwort.

 

 

Update 6.8.17

Hier nun eine Ergänzung zu den beiden letzten Updates. Ein Leser hat mich dankenswerterweise darauf aufmerksam gemacht: Schon 2007 (das ist das sehr kleine rot unterstrichene Datum der Veröffentlichung) hat eine Forschergruppe Wasserstoff mit Hilfe von Aluminium generiert. 

Ich übersetze, teilweise sinngemäß und etwas gekürzt, aus dem damaligen Beitrag   https://phys.org/news/2007-05-hydrogen-aluminum-alloy-fuel-cells.html : Ein Ingenieur der Purdue Universität hat eine Methode entwickelt, die eine Aluminium-Legierung nutzt, um daraus Wasserstoff zu generieren. Damit können Brennstoffzellen wie auch Verbrennungsmotoren betrieben werden. Die Technik könnte genutzt werden, um Gasolin zu ersetzen.

Die Methode macht es unnötig, Wasserstoff zu transportieren und zu speichern - zwei wesentliche Herausforderungen bei der Entwicklung einer Wasserstoff-Wirtschaft.

"Der Wasserstoff wird nach Bedarf generiert, sie produzieren also genau soviel, wie sie im Moment benötigen", sagte Prof. Woodhall, der den Prozeß entdeckte.

Die Technologie könnte genutzt werden, kleine Verbrennungsmotoren anzutreiben, z. B. in Notstromaggregaten, Rasenmähern und Kettensägen. Theoretisch könnte der Prozeß auch das Gasolin in Personenkraftwagen und Lastkraftwagen ersetzen.

Wenn den Aluminium-Pellets Wasser hinzugefügt wird, beginnt die solide Legierung mit dem Sauerstoff im Wasser zu reagieren. Diese Reaktion trennt den im Wasser enthaltenen Wasserstoff und den Sauerstoff voneinander und setzt dabei Wasserstoff frei.

Hinzugefügtes Gallium hindert das Aluminium daran, nach der Oxidation eine "Haut" zu bilden. Diese tritt bei Aluminium normalerweise auf und schützt dass Aluminium vor einer Oxidation. Das Gallium erlaubt nun die Fortsetzung der Reaktion.

Die Purdue-Forschungs Foundation hat das Verfahren zum Patent angemeldet. Eine indische Firma hat zu dem Verfahren eine Lizenz erworben um es zu kommerzialisieren.

Die Abfallprodukte aus dem Verfahren sind Gallium und Aluminium-Oxid und außerdem Wasser.

Selbst bei den derzeitigen Aluminiumpreise wäre es wirtschaftlich sinnvoll, den so gewonnenen Wasserstoff  auch zum Betreiben von Brennstoffzellen zu nutzen.

"Wenn ich Gasolin in einen Tank fülle, erhalte ich sechs Kilowattstunden per 'Pound', das entspricht dem Zweieinhalbfachen der Energie, die ich aus einem 'Pound' Aluminium gewinnen kann. Ich benötige also das Zweieinhalbfache Gewicht an Aluminium, um den gleichen Energiegewinn zu erzielen - aber ich vermeide das Gasolin total und ich nutze eine Resouce, die in den USA billig und reichlich vorhanden ist. Wenn nur die Energie des generierten Wasserstoffs genutzt wird, dann reduziert sich der Platzbedarf in etwa auf die Größe eines entsprechenden Benzintanks, so dass kein zusätzlicher Platz benötigt wird. Das zusätzliche Gewicht entspricht jedoch dem eines zusätzlichen Fahrgastes, allerdings eines recht korpulenten."

Kommentar: Die veröffentlichten Daten reichen bei weitem nicht aus, um das Verfahren wirklich beurteilen zu können. Im Unterschied zu den Versuchen an der Purdue-Universität fällt bei der Vorgehensweise des US-Militärs (Update vom 4.8.) allerdings auf, dass anstatt Pellets Nanopulver verwendet wurde. Damit hat sich  die Reaktionsfläche entscheidend vergrößert und vielleicht erhöht sich damit die Menge des gewonnenen Wasserstoffs. (Wir wissen es nicht)  Obwohl die Versuche zum E-Cat und dieses Verfahren nichts miteinander zu tun haben, stellten sich auch bei Rossi entscheidende Fortschritte erst ein, als er begann Nanopulver zu verwenden. - Das Thema ist so interessant, dass ich daraus ein eigenes Kapitel erstelle und -hoffentlich- gelegentlich dazu Updates anfertigen  kann.

 

Update 5.8.17

Zwei Einzelmeldungen:

Kommt da zur Meldung aus dem "New Scientist" von gestern nicht noch ein Aufschrei der Mainstream-Physik? Nämlich dergestalt, dass man es da mit Spinnern zu tun hat, mit Junk-Science oder - wie auf Wikipedia zur Person Rossi mit "....Scharlatanerie"? Ja, mit Einzelpersonen - oder wie man aus den USA hörte "....some European Scientists" kann man so umgehen. Aber bei der US-Army?...da hält man dann doch lieber den Mund - und das ist gut so. Denn in die wichtigsten Erfindungen der Vergangenheit ist man "hineingestolpert", ein Wort, das der New Scientist gestern richtigerweise gewählt hat.

Meldung aus dem Rossi-Blog zur geplanten Demo des E-Cat QX:

Ein Leser fragt: Die Präsentation am 27. Oktober, wird die direkt ins Internet übertragen oder mit Verzögerung? Antwort: Das ist noch nicht entschieden.

 

Update 4.8.17 -Breaking News-

Hier ein Artikel aus dem "New Scientist"  https://www.newscientist.com/article/2142693-nano-aluminium-offers-fuel-cells-on-demand-just-add-water/ auf den ich durch http://e-catworld.com/ aufmerksam geworden bin. Diese Meldung ist eine Sensation, denn sie besagt nichts anderes, als das man einem Aluminium-Nanopulver nur Wasser hinzufügen muß, womit eine Produktion von Wasserstoff beginnt. Für Brennstoffzellen-Autos würde das heißen, dass man einen Vorrat dieses Pulvers (und Wasser) mit sich führt und damit dann Wasserstoff selbst erzeugen kann.

Das amerikanische Militär denkt aber zunächst einmal an Panzer:

Das derartige Erfindungen beim amerikanischen Militär gemacht werden, ist kein Zufall. Dem Militär wird in seine Forschungstätigkeit nicht so hineingeredet, wie man es bei anderen Institutionen tut. Das war schon bei der Kernkraft so: Erst kamen die Atom-Flugzeugträger und Atom-U-Boote und erst später zivile Kernkraftwerke. - Auch Rossi wäre ohne den Einfluß des Militärs nie in die USA gekommen.

Nun aber zum Text. Ich übersetze, wie immer, teilweise sinngemäß, ggf. gekürzt: " Die zufällige Entdeckung einer neuen Aluminiumglegierung, die mit Wasser reagiert ist ein höchst unüblicher Weg, welcher möglicherweise den Weg in die Wasserstoffwirtschaft erleichtern könnte. Es könnte sich ein einfacher Weg einer portablen Wasserstoffquelle für Brennstoffzellen und andere Anwendungen ergeben. Möglicherweise könnte damit der Energiemarkt transformiert werden und sich eine Alternative zu Batterien und Flüssigkraftstoffen ergeben.

Ein wichtiger Aspekt dieser Anwendung ist, dass man daraus sehr kompakte Systeme entwickeln kann. Dies ist sehr wichtig für Anwendungen, welche sehr leicht sein müssen und doch für lange Zeit operieren sollen und sich ein Transport des Wasserstoffs in Behältern verbietet.

Die Erfindung geschah im Januar, als Forscher der US Army im Aberdeen Proving Ground, Maryland, an einem neuen sehr starken Aluminium arbeiteten. Als sie Wasser darüber gossen, bildeten sich Blasen wie bei einer Abgabe von Wasserstoff.

Sowas passiert normalerweise bei Aluminium nicht. Üblicherweise, wenn Aluminium Wasser ausgesetzt wird, oxidiert es sehr schnell und formt dabei eine schützende Barriere, die alle weiteren Reaktionen verhindert. Aber dieses Aluminium reagierte weiter. Das Team stolperte in die Lösung eines Jahrzehnte-alten Problems.

Wasserstoff wird lange als eine sauberer, grüner Brennstoff angesehen, der aber schwierig zu speichern ist weil er so ein großes Volumen besitzt. Daher ist das Problem des Wasserstoffs sein Transport und seine Verdichtung.

Wenn Aluminium so gemacht werden könnte, dass es effektiv mit Wasser reagiert, könnte man Wasserstoff  bedarfsgerecht herstellen. Anders als Wasserstoff sind Wasser und Aluminium leicht zu transportieren und beide sind (chemisch) stabil. Aber bisherige Versuche zur Auslösung der Reaktion erforderten hohe Temperaturen oder Katalysatoren und waren langsam: Es dauerte Stunden,  um den Wasserstoff zu gewinnen und das Verfahren war auch nur zu 50 % effizient.

Die neue Legierung, die jetzt auch Gegenstand einer Patentierung ist, basiert auf einem Aluminium Mikro-Puder und einem oder mehreren Anteilen anderer Metalle. Fügt man dieser Mixtur Wasser hinzu, werden Aluminium-Oxyde oder Hydroxide und Wassersoff produziert, und zwar große Mengen. Dies geschieht mit einer nahezu hunderprozentigen Effizienz in weniger als drei Minuten, sagt der  Teamleiter Scott Grendahl. Darüberhinaus liefert das neue Material mehr Energie als Lithium-Batterien mit demselben Gewicht. Und, anders als Batterien, bleibt die Leistung stabil und kann praktisch unbegrenzt lange genutzt werden.

Das Army-Team hat das Material genutzt, um damit einen kleinen ferngesteuerten Panzer  anzutreiben. Grandahl sieht keine Hindernisse, hunderte von Tonnen des Rohstoffes aus Schrott-Aluminium herzustellen, welches relativ billig zu haben ist.

"Im Prinzip sollte dieser Prozeß funktionieren", sagt Robert Steinberger-Wilckens, der das Brennstoffzellen-Programm der Universität Birmingham in UK leitet. Er weist lediglich darauf hin, dass das Experiment wiederholt werden muß, um zu zeigen, dass die Reaktion stattfindet wie sie es soll. "Manche Dinge funktionieren im Labor, aber nicht in der Praxis."

Wenn sich die Sache entwickelt wie erhofft, könnte das Puder auch als Rohmaterial für 3-D-Drucke genutzt werden. Das schlagen jedenfalls die Forscher vor - und denken dabei an militärische Anwendungen in Form  kleiner Luft- oder Bodenroboter, die ihre eigene Struktur als Kraftstoff nutzen. Diese selbst-kannibalisierenden Maschinen wären für spezielle Anwendungen nutzbar, bei denen sie sich am Ende selbst zerstören und keine Spuren hinterlassen würden."

 

Update 3.8.17

Frank Acland ist mit seinem Blog

einer der eifrigsten und sachkundigsten Blogger zum Thema LENR und ein scharfer Beobachter der Arbeiten von Andrea Rossi. Gestern hat er einen Artikel des Oakland-Instituts veröffentlicht, mit dem Titel "Das Paradox: Wie die Kalte Fusion die Ölpreise steigen lassen wird." http://e-catworld.com/2017/08/02/the-paradox-how-cold-fusion-will-cause-oil-prices-to-rise-oaklandthinktank/

Ich übersetze, wie immer, teilweise sinngemäß und gekürzt: Wenn Rossi sein Gerät in der Öffentlichkeit im Oktober demonstriert, oder wenn andere "Player" im Markt eine überzeugende Demonstration zeigen oder beginnen, ein funktionierendes (LENR) Gerät zu verkaufen, wird der Preis für Öl, Erdgas und Kohle einen Sprung nach oben machen. Der Grund ist einfach: Die Firmen müssen ihre Schulden bezahlen. 

Die häufigste Art der Finanzierung für die Gewinnung der Brennstoffe sind Schulden und die Sicherheiten dafür sind die nachgewiesenen Vorkommen. Eine öffentliche Akzeptanz der Kalten Fusion wird den Wert dieser Reserven nach unten drücken, aber die Hersteller werden ihre Schulden abbezahlen müssen - und das angesichts der Tatsache, dass die Preise in der Zukunft dramatisch fallen werden.

Diese Schulden bezahlen zu müssen, in einer Zeit wo die (Carbon) Preise niedrig sind, erfordert eine Menge Cash. Dies erfordert eine Steigerung der Preise, bevor die Kalte Fusion den Markt übernimmt. Diejenigen Produzenten mit den niedrigsten Kosten werden die nächsten Jahre am besten überstehen, bevor die Preise ins Bodenlose fallen. So wird wahrscheinlich am Ende nur Saudi-Arabien noch Öl pumpen können, allerdings mit niedrigsten Profiten. Produzenten von Erdgas könnten etwas profitabel bleiben. Erst wenn die Kalte Fusion den Markt komplett übernommen hat, wird der Rohstoffmarkt endgültig kollabieren.

Es ist wichtig anzumerken: Wenn der Quark X so spektakulär ist wie Rossi behauptet (und ich habe das eigenartige Gefühl das er das entscheidenden Design gefunden hat), dann könnte dieses Gerät den Markt sehr schnell erobern. Viele (Carbon) Produzenten werden mit folgender Tatsache konfrontiert sein: 'Ich muß in den nächsten fünf Jahren soviel Geld verdienen, dass ich meine Schulden zurückzahlen kann.' "

Anmerkung: Der Text ist interessant, weil der von einer Akzeptanz und Etablierung der "Kalten Fusion" ausgeht. Ob die Voraussage steigender Ölpreise auf Grund der drückenden Schuldenlast zutrifft, darf man getrost bezweifeln. Das ist noch keinem Unternehmer so recht gelungen, seine Waren teurer zu verkaufen, weil er das Geld dringend braucht. Ich denke, das viele Produzenten schlicht und einfach in die Pleite wandern werden.

 

Update 2.8.17

Ich hatte des öfteren darauf hingewiesen, dass es mehr und mehr Hubschrauber mit Elektroantrieb gibt. Die Reichweite mit Batteriebetrieb ist sehr begrenzt. Ich bin fest davon überzeugt, dass der Batterieantrieb nur eine Vorstufe zum Antrieb mit LENR-Aggregaten ist, die Technik der Hubschrauber soll "fertig" sein, wenn LENR-Antriebe den Markt erreichen.

Daimler hält mittlerweile 11 % an der Firma Volokopter. Diese wollen die Erfahrung von Daimler bei der Serienfertigung  nutzen.  - Hier der Link zum Text bei Welt/N24: https://www.welt.de/print/die_welt/wirtschaft/article167297165/Daimler-hebt-ab.html

 

Update 1.8.17

Den sach- und sprachkundigen Leser möchte ich bitten, diese Seite aufzurufen: http://www.magneticmilesllc.com/page.html

Tatsächlich scheint es so zu sein, dass diese kleine Firma mit der Tesla-Methode elektrischen Strom im Überfluß produzieren kann. Eine Kommerzialisierung scheint in Reichweite. Dies bestätigen auch erste unabhängige Gutachten. Patente sind weltweit angemeldet. Es gibt eine so große Fülle an Informationen, dass ich zunächst von einer Übersetzung abgesehen habe.

 

Update 31.7.17

Endlich mal wieder ein deutschsprachiger positiver Artikel zur Technologie von Andrea Rossi: https://baukultur44irmgardbrottrager.wordpress.com/2017/07/29/kalte-fusion-freie-bahn-fuer-den-neuen-e-cat-qx-von-andrea-rossi/

 

Update 30.7.17

Einwand einer Leserin des Rossi-Blogs, die an die vielen Skeptiker denkt:

 

Übersetzung: Eine kleine Anmerkung: Bei  vielen Betrügereien im Zusammenhang mit der angeblichen Erzeugung von Elektrizität wird versucht, diese Behauptung durch eine Reihe von Glühlampen zu beweisen. Deshalb hoffe ich, dass Rossi nicht diese Demonstrationsmethode wählt. - Diese Art der Visualisierung würde sofort Skeptiker auf den Plan rufen.  - Es wäre besser, hoch effiziente Motoren zu betreiben oder andere sichtbare Formen der Energiegewinnung.

Antwort Rossi: "Wir werden kalorimetrische Messungen machen, basierend auf dem Delta T (Anm. dem Temperaturunterschied) des Wassers in der flüssigen Phase. Wir werden keine Glühlampen anzünden, aus dem einfachen Grund weil wir Hitze erzeugen, nicht Elektrizität.$

Auch interessant: Das Anthropocene-Institut hat 14 Hersteller von LENR-Geräten gefragt, wie weit sie mit der Vermarktung ihrer Geräte sind. Hier die Antworten:

Die Frage lautete: Wann erwarten Sie ihre Geräte zu verkaufen,  Lizenzen zu vergeben oder ihre LENR-Technologie an Erstausrüster zu geben oder der Öffentlichkeit vorzustellen: Zwei Befragte sagten, dies sei bereits eingeleitet, fünf schätzten es werde noch 1-2 Jahre dauern, vier schätzten noch 3-4 Jahre und drei 5 Jahre und mehr.

 

Update 29.7.17

Die Fernsehserie "Pawnstars" (ähnlich wie bei uns früher die Serie 'Die drei vom Pfandhaus') ist in den USA sehr beliebt und auch Politiker zeigen sich gerne mit den beliebten Schauspielern. Beachtenswert ist allerdings, worüber das Mitglied des Repräsentantenhauses Walter Jones und der Schauspieler Rick Harrison sprechen: LENR!

Jones schreibt auf Twitter: "Es war eine Freude Rick Harrison von 'Pawnstars' zu treffen und mit ihm das Potential der Low Energy Nuclear Reaction Technologie für die Zukunft zu sprechen."

 

....und außerdem noch berichtenswert: Das Patent für den E-Cat von Andrea Rossi ist nun auch für Japan erteilt:

Das gesamte Dokument ist hier einsehbar: https://patents.google.com/patent/JP6145808B1/en

Der Hinweis kam von http://tweetedtimes.com/v/12126

 

 

Update 28.7.17

Eine sehr interessante Veröffentlichung der George Washington Universität: https://www.ece.seas.gwu.edu/research-highlights Es geht um die langjähre Forschungsarbeit von Prof. David Nagel:

Er betreut in der Abteilung

zwei Forschungsgruppen: Die eine beschäftigt sich mit Solarenergie, die andere mit LENR. Ich übersetze den Text zu LENR, wie immer teilw. sinngemäß und gekürzt:

"Die zweite Gruppe, die von Professor Nagel geleitet wird, befaßt sich mit Forschungen an LENR, und zwar im Labor auf dem Campus in Tompkins Hall. Dieses Forschungsgebiet, das direkt 1989 ins Leben gerufen wurde, wurde zunächst fälschlicherweise 'kalte Fusion' genannt. Diese Tatsache ist bis heute umstritten. Aber - tausende von Experimenten seit 1989 haben gezeigt, dass es möglich ist nukleare Energie zu erzeugen, gemessen in Millionen von Elektronenvolt, indem man die chemische Energie nur weniger Elektronenvolt nutzt. Diese riesige Energiedifferenz ermöglicht es, hohe Energiegewinne zu erzielen. Damit ist gemeint, dass der Gewinn an thermischer Energie um ein Vielfaches höher ist, als die elektrische Energie, die zur Anregung des LENR-Vorgangs erforderlich ist. Es gibt Berichte, dass Energiegewinne um 800 erzielt wurden, diese sind jedoch nicht verifiziert. Es gibt dagegen solide Beweise für Energiegewinne von 25. (Anm. Damit ist der 'COP' = Coeffizient of Productivity)  gemeint). Wenn dies in kommerziellen Systemen genutzt wird, könnten als Ergebnis die Preise für Elektrizität auf weniger als 20% des bisherigen Niveaus gesenkt werden.

Viele Experimente in Laboratorien überall auf der Welt zeigen, dass LENR über wünschenswerte Eigenschaften verfügt. Während der Reaktionen werden  keine gefährliche Strahlung oder umweltschädliche Emissionen erzeugt. Und, im Unterschied zu den heute gebräuchlichen Kernspaltungs-Reaktoren entstehen keine radioaktiven Abfälle. Kleine thermisch arbeitende oder Elektrizitäts-erzeugende LENR-Geräte wurden vorgestellt. Neue Firmen in sechs Ländern arbeiten an der Kommerzialisierung dieser Geräte, obwohl der Basis-Mechanismus hinter LENR noch nicht verstanden ist. 

Das Team der George-Washington-Universität arbeitet an Verbesserungen der Reproduzierbarkeit, der Kontrolle und dem Verständnis von LENR. Es schließt auch den Forschungsprofessor Ashraf Imam von der Abteilung für mechanisches und Weltraum-Engineering mit ein und vier Studenten von der Abteilung elektrisches- und Computer-Engineering.

Professor Nagel arbeitete 30 Jahre als Marineoffizier und 36 Jahre als Physiker   und Manager  am NRL  (Naval Research-Laboratory) (Anmerkung: Die Tätigkeiten liefen  parallel). Im Jahre 1998 trat er in die Abteilung "Electrical and Computer Engineering"
(Anm.: ..der George Washington Universität) ein. Im Jahre 2011 gründete er ein LENR-Beratungsunternehmen und 2015 war er Mitgründer einer industriellen Gemeinschaft für LENR (lenria.org)."

 

 

Dieser aktuelle Artikel, eine offizielle Verlautbarung der George-Washington-Universität, sollte, ähnlich wie die umfassende Veröffentlichung des Anthropocene-Instituts http://coldreaction.net/anthropceneinstitute.html als  Weckruf  verstanden werden: An vorderster Stelle für Deutschlands Industrie (besonders die Automobilindustrie, deren Repräsentanten es immer noch als vorteilhaft empfinden "Benzin im Blut" zu haben), an die Politiker, die weiterhin von sündhaft teuren Stromtrassen fantasieren, obwohl eine dezentrale Energiequelle am Horizont erscheint - und nicht zuletzt an die Medien, die sich nicht entschließen können, die nicht mehr ganz neuen Erkenntnisse über LENR  umfänglich, sachkundig und wahrheitsgemäß zu behandeln. Es ist vor allem aber auch ein Weckruf an die deutschen Technischen Universitäten und die staatlichen Forschungseinrichtungen, sich endlich intensiv  mit dem Thema LENR zu befassen und nicht Tag für Tag dem Gedicht von Chritian Morgenstern (in der Einleitung meines Blogs) Recht zu geben, dass nämlich ".....nicht sein kann, was nicht sein darf." Deutschland hängt beim Thema LENR Jahrzehnte zurück, eines Landes mit hohem technologischen Anspruch und großem Energiebedarf nicht würdig.

Ergänzung: Ich habe heute auch noch einen Brief an das ZDF folgenden Inhalts geschrieben. (Es ging um die Sendung "Frag' den Lesch', wo über die Unmöglichkeit der Kalten Fusion und der späteren Entwicklungen berichtet wurde.)

Sehr geehrte Damen und Herren,

Sie haben mir auf meinen Einwand zur Sendung von Prof. Lesch keine abschließende Antwort gegeben. Der Inhalt der Sendung war oberflächlich recherchiert und inhaltlich so nicht haltbar. Ich empfehle Ihnen dazu eine aktuelle Veröffentlichung der George-Washington-Universität, die ich mit Datum von heute in meinem Blog

http://coldreaction.net/lenr-die-unendliche-und-saubere-energie-kommt-frueher-als-gedacht.html

übersetzt habe.

Freundliche Grüße

W. Meinders

 

 

 

Update 27.7.17

Bisher war  die Rede davon, dass Rossi im Oktober nur ein Modul des E-Cat QX in Betrieb zeigen würde. Das erschien etwas mager. Nun zeigen Fragen und Antworten im Rossi-Blog aber, dass Rossi doch daran arbeitet, das Zusammenwirken der Module bei der Energieproduktion zu zeigen: 

Übersetzung: Dr. Rossi, Sie sagen, dass Sie die Leistung steigern wollen. Tun Sie das, indem Sie mehrere E-Cat QX kombinieren? Können Sie uns einen Hinweis geben, wieviele Sie in der Demonstration zeigen werden?

Mark: Wir stapeln 20 Module. Wir haben heute den ganzen Tag an dem Apparat  für die Demonstration gearbeitet - er funktioniert.

 

Update 26.7.17

Nach der Veröffentlichung des Fotos des E-Cat QX  und einigen Kommentaren von Rossi zum Versuchsaufbau hat Donald Anderson eine  Zusammenfassung der technischen Details angefertigt. Er nennt Sie "Stromkreisanalyse des E-Cat QX mit Gleichstrom- Anregung". Diese Ausarbeitung ist bei  http://e-catworld.com/2017/07/25/circuit-analysis-of-the-e-cat-qx-with-dc-exitation-donald-anderson/ erschienen und ich übersetze sie, wie immer, teilweise sinngemäß, ggf. gekürzt. Ich weise an dieser Stelle noch einmal darauf hin, dass ich keine technische Vorbildung habe und sich deshalb Ungenauigkeiten ergeben können.

Hier der Text: "Ein Foto hat große Diskussionen ausgelöst, wobei es um die Stromkreis-Theorie von Stromspannungen bei geschlossenen Kreisen ging. Ich glaube, die Konfusion ergibt sich daraus, dass der E-Cat QX ein Energie-produzierendes Gerät ist, sobald es einmal angeregt wurde. Außerdem hat Rossi noch nicht alle Details bekannt gegeben, sondern dies einer Demonstration im Oktober vorbehalten.

Man sollte sich die folgenden Statements bezüglich des E-Cat QQX ansehen und auch die Ausarbeitung, die er gemeinsam mit Gullström am 18 Juli bei Arxiv veröffentlicht hat und auch seine Antworten auf Fragen in seinem Blog:

  • Der QX kann eine Kombination von Hitze (bis 2600 Grad Celsius), Licht und Elektrizität produzieren. Wenn man eine Gesamtleistung von etwa 20 Watt unterstellt, mögen etwa 10 % elektrische Energie enthalten sein, vielleicht 20 oder 30 % Licht und der Rest steht als Hitze-Energie zur Verfügung.
  • In dem letzten Kommentar, wie auch schon früher berichtet, kann die Stromquelle die zur Anregung des "Plasma" genutzt wird ganz einfach Gleichstrom sein, z. B. aus zwei Auto-Batterien.
  • Der thermische Output, den man an dem Wärmetauscher messen kann, welcher den QX ummantelt und der mit Öl gefüllt ist und der auch das Licht komplett absorbiert, soll 20 Watt betragen.
  • Der Hitzetransfer scheint nach einem Temperaturanstieg innerhalb von 1,8 Sekunden zu beginnen. (Anm. ..im englischen Text unklar beschrieben)
  • Der Start scheint in etwa einer Minute vollzogen zu sein, die Beendigung des Prozesses innerhalb von Sekunden.
  • Die elektrische Spannung an einem Ein-Ohm-Widerstand ist 0.105 Volt, so dass der gemessene Strom 0.105 Ampere oder 105 Milliampere beträgt.
    Wichtig ist: Der gezeigte Strom ist auf dem Foto nicht klar sichtbar, es zeigt 2 Voltmeter, sie messen nur über dem 1-Ohm-Widerstand.

Analog kann man sagen: Wenn ich ein System konstruieren würde, einschließlich einer Stromquelle mit 24 Volt Gleichstrom, einem 1-Ohm-Widerstand und einem kleinen Gleichstrom-Motor/Generator verbunden mit einem Verbrennungsmotor - wenn ich dann  diesen Motor starte und er hat einen geringen Widerstand, reichen 24 Volt um ihn in Bewegung zu bringen. Der Strom bleibt auf 24 Ampere begrenzt und wird mit der Drehzahl steigen. Der Strom wird innerhalb einer Minute zurückgehen, wenn der Motor z. B. eine Drehzahl von 1000 erreicht hat.  

Nun nehmen wir an, dass bei dem Motor eine Leerlaufdrehzahl von 1100 Umdrehungen/Minute eingestellt ist, dann wird der Starter zum Generator und produziert 24.105 Volt Gleichstrom. Richtig, der 1-Ohm-Widerstand zeigt einen Strom von 105 Milliampere, aber er mißt die Ladung der Batterie!

Ich biete dies als eine mögliche Erklärung mit Bezug auf die bekannten Informationen des E-Cat QX an: Der QX ist wie eine Fluorescent-Lampe oder Bogenlampe, die nach kurzer Zeit startet, wenn sie mit 24 Volt Gleichstrom angeregt wurde. Wurde die Energieproduktion einmal "angeregt", produziert er 24.105 Volt und lädt die Batterie wieder auf, genau wie wir es bei einem Automobil kennen.

Es ergibt sich bei einem thermischen Output von 20 Watt ein COP von über 1800. Einmal angeregt hat der QX einen negativen Energie-Input und läuft im selbserhaltenden Modus."


Update 25.7.17

Ein gewisser Paul Maher https://twitter.com/pmaher_art/status/889031572443217920/photo/1 hat eine aktuelle Liste großer Organisationen und Firmen herausgebracht, die mit LENR arbeiten:

Der Hinweis auf diese Grafik kam von der unermüdlichen LENR-Aktivistin und Buchautorin Vessela Nikolova http://www.ecat-thenewfire.com/

Die Liste ist unvollständig, z. B. fehlt Lockheed-Martin. Außerdem sind wichtige westliche Universitäten auf der Liste, aber die großen russischen Universitäten, die mindestens ebensoweit in der LENR-Forschung sind, fehlen. Überhaupt werden nach meinem Empfinden die russischen LENR-Forschungen massiv unterschätzt. Grund für die Fortschritte auf diesem Gebiet in Rußland ist die solide Basis an mathematisch-naturwissenschaftlichem know-how. Das zeigt sich beispielsweise auch in der Luft- und Ramfahrtindustrie.

Vielleicht mögen sich ja manche Leser wundern, dass Siemens auf dieser Liste steht, aber ich hatte bereits darüber berichtet, dass Siemens schon 1989 versucht hat, ein Patent nach der Fleischmann/Pons-Methode zu erreichen. Hier das "alte Update":

Update 26./27.1.17

Was mir nicht bekannt war, worauf mich dankenswerterweise aber ein Leser hingewiesen hat: Siemens hat 1989 nicht einen Moment gezögert, ein Verfahren zur "Kalten Fusion" nach Pons und Fleischmann zum Patent anzumelden:

 

Das gesamte Dokument ist hier einzusehen: https://www.google.com/patents/DE3916397A1?cl=de

 

 

Update 24.7.17

Was soll man sagen: Jetzt gibt es keine Ausflüchte mehr. Früher hat Rossi auch schon angekündigt 1-MW-Anlagen zu verkaufen, aber in Betrieb gesehen, bei "richtigen Kunden" hat man sie nie. Man muß ihm zugestehen, dass er rund ein Jahr praktisch "eingesperrt" war und auch durch seine Lizenzvereinbarung gar nicht die Möglichkeit hatte, weitere Anlagen zu fertigen und zu verkaufen. Rossi war durch die Vereinbarung "gefesselt und geknebelt". Industrial Heat hätte aus der Zusammenarbeit mit Rossi etwas machen können, wenn man nicht so maßlos gierig gewesen wäre, denn auch der E-Cat QX wäre ja unter die LIzenzvereinbarung gefallen.

Ich vermute immer noch, dass IH die Situation  falsch eingeschätzt hat: Als Tom Darden seine Kooperation mit Rossi begann - und das beginnt ja schon mit dem Lugano-Test und vielleicht früher - war Rossi praktisch der einzige mit einer nachweislich funktionierenden Technologie. Es ergaben sich zwei Chancen: Mit einer "Vereinnahmung" von Rossi und dem Zukauf weiterer Patente die gesamte LENR-Szene zu beherrschen oder sie so lange zu verzögern wie irgend möglich, um andere Investments gegen LENR zu schützen. Das über die Jahre neue, ernstzunehmende LENR-Player wie Pilze aus dem Boden geschossen sind, hat diesen Plan scheitern lassen.

 

Update 23.7.17

Interview von Frank Acland mit Andrea Rossi.

http://e-catworld.com/2017/07/22/interview-with-andrea-rossi-on-current-and-future-developments-of-the-e-cat/

Ich übersetze teilw. sinngemäß, ggf. etwas gekürzt:

"Ich hatte am 20.7.17 ein Treffen mit Andrea Rossi über Skype und konnte ein Interview mit ihm führen. Mats Lewan hatte schon früher ein Interview mit ihm, das sich aber vornehmlich mit Angelegenheiten rund um den Prozeß befaßte. Es war für mich also nicht nötig, dies noch einmal zu tun.

Hier nun eine Abschrift des Interviews:

Wenn Sie sich in der Rückschau die letzten viereinhalb Jahre der Partnerschaft mit Industrial Heat ansehen, was denken Sie dann?

Ich habe gute Erinnerungen an Dinge, die ich mit ihnen positiv abhandeln konnte und leider auch schlechte Erinnerungen. Es gabe sehr wichtige, riesige, reiche Erfahrungen, wissenschaftlich gesehen.

Welche Auswirkungen wird die Vereinbarung für Ihre zukünftige Arbeit haben?

Es wird große Auswirkungen haben. Zunächst: Seit wir zusammengearbeitet haben, war meine Arbeit nur Forschung und Entwicklung. Basierend auf unserer Vereinbarung hatten Sie die Aufgabe der kaufmännischen Führung.

Nun ist die Situation für mich komplett anders, weil ich nun wieder nicht nur der Chef-Wissenschaftler  für Forschung und Entwicklung bin, sondern wieder der Geschäftsführer, der für alle Fragen der Technologie zuständig ist, einschließlich der Industrialisierung dieser Technologie.

Meine Verantwortung hat sich komplett geändert. Auch mein Freiheit zu tun und zu lassen was ich will. Vor dem Prozeß hatte ich nur  begrenzte Möglichkeiten und war auf meinen wissenschaftlichen und technologischen Part limitiert. Nun habe ich größere Verantwortungen - und ich glaube, ich bin dazu bereit.

Ein Geschäft zu führen und wissenschaftlich zu arbeiten sind in den meisten Unternehmen nicht die Aufgabe für eine Person, meinen Sie nicht?

Das stimmt, wenn das Geschäft entwickelt und konsolidiert ist, aber für den Anfang muß das nicht so sein. Denken Sie nur an Microsoft: Zu Anfang war Bill Gates für alles zuständig.

Das was Sie vorhaben, nämlich diese Technologie in der ganzen Welt zu verbreiten, erfordert eine Menge finanzieller Resourcen, meinen Sie nicht?

Ja.

Sie repräsentieren im Moment eine sehr kleine Firma, soweit ich das beurteilen kann. Um jetzt weiterzukommen, denken Sie auch an Partnerschaften?

Mein Freund, erklärt ein General vor Beginn des Gefechtes seine Strategie? Mit sind meine Limitierungen sehr klar und ich arbeite an einem Systemwechsel, der für unsere Vorhaben geeignet ist. Ich kann Ihnen meine Strategie nicht verraten, aber ich kann ihnen sagen, welches der erste Schritt ist.

Unser erster Schritt wird die Präsentation des E-Cat QX Ende Oktober sein. Und dann werden wir weitersehen. Ich habe eine präzise Strategie; Wie bei allen Strategien werden wir uns anpassen müssen, wenn Dinge sich ändern - so, wie es bei einer Partie Schach vorkommt. Sie wissen, wie sie spielen wollen, aber sie wissen nicht genau wie sich die Dinge entwickeln.

Lassen Sie uns über den E-Cat QX sprechen - Was ist der Unterschied zwischen dem E-Cat OX und den frühen E-Cats?

Ich möchte Ihre intelligente Frage eigentlich intelligent beantworten, aber ich bevorzuge es, eine genaue Beschreibung erst anläßlich der Präsentation zu geben.

Ich möchte aber sagen, dass das Patent alles abdeckt, aber es gibt doch substantielle Unterschiede. Der COP ist höher, die Effizienz ist höher und ich bin sehr stolz auf die Arbeit meines Teams zu diesem Thema. Ein großer Unterschied ist die Dimension. Die Dimension den E-Cat QX ist extrem geringer, daher ist die Energiedichte sehr hoch und ermöglicht Anwendungen wie in Düsentriebwerken. Aber dies ist eine Aufgabe von Forschung und Entwicklung.

Wenn Sie den E-Cat kommerzialisieren wollen, mit was wollen Sie dann beginnen? Welches ist diejenige Anwendung, mit der es am einfachsten ist zu beginnen?

Die Produktion von Hitze für industrielle Anwendungen. Die industriellen Anwendungen bieten sich an, weil wir dafür die Zertifizierung haben. Es geht um die Produktion von Hitze, wo immer sie benötigt wird. Zum Beispiel: Zementwerke, Ölraffinerien, Nahrungsmittelindustrie, Heizung der gewerblichen Räume - simple Heizanlagen - weil man in der halben Welt für vier oder fünf Monate eine Heizung benötigt. Wir können Luft beheizen, wir können Wasser erhitzen, wir können Öl erhitzen oder was auch immer. Wir können auch sehr hohe Temperaturen erreichen, weil der E-Cat QX in seinem Kern sehr hohe Temperaturen erreicht. Wir können Temperaturen von über 1000 Grad Celsius erzielen.

Ein Wärmetauscher hat einen primären und sekundären Kreislauf. Der primäre Kreislauf ist an der Wäremequelle.

Viele Leute sprechen über die Möglichkeit mit dem E-Cat Elektrizität zu generieren, mit Blick auf die Reduzierung schädlicher Carbon-Emissionen. Wird die Technologie die Fähigkeit haben, fossile Energien bei der Generierung von Elektrizität zu ersetzen?

Ich hasse den Terminus "ersetzen", weil meine erste Assoziation dabei ist, dass Leute ihre Arbeitsplätze verlieren. Ich bin deshalb vorsichtig mit diesem Wort. Ich bin der Meinung, dass alle Energiequellen intelligent zusammenwirken müssen. Aber sicher, die primäre Temperatur des E-Cat, mit der wir Wasserdampf erzeugen können, beträgt 550 Grad Celsius und ermöglicht damit mit Blick auf den Carnot-Zyklus eine Effizienz von 35 - 38 %. So, ja, wir können eine intelligente Energiequelle bereitstellen, ohne etwas anderes zu ersetzen.  Unser Planet dürstet mehr und mehr nach Energie und wir sind in der Lage unsere Möglichkeiten in umweltfreundlicher Weise dabei einzubringen, ohne dabei Jobs zu "verbrennen".

Sie haben früher einmal gesagt, eines Ihrer Ziele sei, neben der Kreation einer neuen Energieform, die Kreation von Arbeitsplätzen.

Ja.

In welchen Bereichen sehen Sie da Möglichkeiten?

Neben der Herstellung des E-Cat, dessen Fertigung mit Robotern geschehen wird (Roboter verrichten nur einfache Arbeiten) wird sich eine Kaskade neuer Beschäftigungsmöglichkeiten ergeben, und zwar in allen Bereichen der Wirtschaft, die von billiger Energie profitieren kann.

So denken Sie an diese indirekten Beschäftigungsmöglichkeiten wie auch an direkte Tätigkeit?

Sicher.

Sie haben in der Vergangenheit von "roboterisierten Fabriken" gesprochen - wie weit sind Pläne für den E-Cat QX gediehen?

Es ist sehr fortgeschritten. Ich habe eine Studie mit ABB gefertigt und wir sind damit sehr weit fortgeschritten. Wenn die Industrialisierung angegangen wird, dann mit Robotern. Der E-Cat QX ist ein sehr kleines Modul zwischen 10 und 20 Watt. Das heißt, es müssen große Stückzahlen gefertigt werden. Ich habe mir schon eine Fabrik angesehen, in der diese Art von Robotern arbeiten (mit anderen Produkten) und Sie können sehen, wie tausende Teile herauskommen. Und ich habe mit großer Freude gesehen, dass dort eine Menge Leute arbeiten, zwar nicht mit einfachen Arbeiten, aber mit qualifizierter Tätigkeit.

Können Sie mir die Materialkosten eines E-Cat QX nennen?

Ich würde sagen, nur Rohmaterialien, 1-2 Cent per Watt.

Diesen Nachmittag habe ich zum ersten Mal das Papier gesehen, dass sie mit Oskar Gullström erarbeitet haben und das bei Arxiv.org. veröffentlicht wurde.

Es ist ein Update des Papiers, das ich vor Monaten mit Oscar erarbeitet habe. Wir haben  das Papier an einige Sachverständige gegeben, welche uns gebeten haben, es hier und da zu ergänzen. Carl-Oscar Gullström ist ein sehr intelligenter Physiker, er ist sehr jung und wir werden mit ihm arbeiten. Er ist sehr stark, er ist sehr intelligent und theoretisch sehr gebildet. Er kommt von der schwedischen "School of Physics", ich mag ihn sehr und ich arbeite gerne mit ihm.

Die Physik in diesem Papier ist sehr kompliziert, ich verstehe davon ehrlich gesagt nicht sehr viel, aber - beschreibt es was im E-Cat passiert?

Was die Theorie angeht ist noch sehr viel mehr zu tun. Ich denke, der Weg kann zu einer theoretischen Erklärung führen, aber bisher sind wir davon noch ein gutes Stück entfernt.

In der Vergangenheit haben Sie in dieser Frage mit Dr. Norman Cook zusammengearbeitet.

Ja, die Arbeit von Norman Cook paßt perfekt mit unserer zusammen. Leider hat meine Kooperation mit Norman Cook unter der gerichtilichen Auseinandersetzung gelitten. Ich hoffe, es wird nun wieder einfacher mit ihm zusammenzuarbeiten.

Ich denke Sie werden mitbekommen haben, das in dem kürzlich veröffentlichten Papier auch ein Bild des QX-Reaktors zu sehen war. Es ist nun kein Geheimnis mehr, wie er aussieht. Man sieht, dass dort zwei verschiedene Geräte zu sehen sind, einer mit Wärmetauscher, einer ohne.

Der eine ohne Wärmetauscher ist nicht der E-Cat QX. Der E-Cat QX ist der grüne.

Und was ist der andere?

Das andere ist ein Werkzeugt, das ich für Experimente benutze.

Ach so, das ist also nicht das Aussehen eines E-Cat QX.

Nein, der QX wird kleiner als die grüne Box.

Es gibt eine technische Frage bezüglich der Messung des Eingangs-Stromes für den QX. Sie haben einen 1 Ohm Widerstand mit .105 V Input. Ist das der einzige gemessene Widerstand - ist Widerstand auch im Reaktor?

Nein, wir haben nur den Widerstand (1 Ohm), weil dies der einzige Widerstand ist, den wir in diesem Kreis haben. Wenn der E-Cat einen Widerstand hätte (was unsere Kalkulation konservativer machen würde, weil, wie sie wissen, der Widerstand in den Denominator (Nenner) eingeht, wenn Sie die Ampere berechnen). Das heißt, je größer der Widerstand, desto kleiner wird die Ampere-Zahl.

Um die Messungen zu vereinfachen nutzen wir Gleichstrom. Wir vermeiden damit alle Komplikationen die mit Frequenzen und dergl. verbunden sind.

Auf dem Photo sind zwei  Messgeräte zu sehen. Was wird dort gemessen?

Wir nutzen zur Sicherheit zwei Voltmeter. Die Differenz der Messungen ist die Fehlerquote zwei verschiedener Voltmeter (einige mV).

Die Präsentation soll ein Startschuß sein. Sie sagten früher einmal, Sie könnten den E-Cat QX mit einer Batterie betreiben und Gleichstrom produzieren.

Ja, ja - wir können ihn mit einer Batterie betreiben - wir benötigen 24 Volt. Wir brauchen also nur zwei Autobatterien in Serie zu schalten.

Für die Präsentation, für mich und auch für andere Leute - und auch um die Sache einfacher verständlich zu machen, wäre es besser diese Batterien zu nutzen anstatt Wechselstrom aus dem Netz.

Okay.

Ist das einfach zu machen?

Ja, ich habe jetzt die Zeit um mich um so etwas zu kümmern.

Ich habe noch eine Frage zu der juristischen Vereinbarung. Es gab da einen Abschnitt über die Formel zur Reaktor-Füllung. Es war eine geheime Information, nur für wenige Personen.

Ja.

Es wird darin gesagt ein Teil der Füllung sei Hydrogen, Lithium Aluminium Hydrid, Lithium und Nickel - Dinge die auch in Ihrem Patent beschrieben sind. Es ist aber auch von einem weiteren Element die Rede, das in Ihrem Patent nicht erwähnt wird. Was bedeutet das für Ihr Patent als solches?

Ein Patent ist gültig, wenn ein Experte mit den Informationen des Patents den Effekt reproduzieren kann. Es gibt nun viele Experten die das mittlerweile können. Deshalb ist mein Patent überall auf der Welt gültig. Eine sehr wichtige Replikation wird demnächst abgeschlossen sein. - Viele Leute sind in der Lage, an Hand meines Patents Replikationen vorzunehmen. Das zusätzliche Element steigert die Effizienz. Tatsächlich ist es so, dass alle bisher gemachten Experimente einen COP zwischen 2 und drei aufweisen. Das zusätzliche Element steigert die Effizienz erheblich. Das ist der Unterschied zwischen Patent und know-how.

Das zusätzliche Element ist also ein Betriebsgeheimnis?

Ja. Deshalb haben wir in dem Agreement darauf bestanden, dass es ein Betriebsgeheimnis bleiben muß.

Wie groß ist jetzt die Leonardo Corporation, wieviele Leute haben Sie im Moment?

In diesen Tagen besteht die Leonardo Coporation aus sechs Personen. Die Größe unserer Fabrik in Doral beträgt ca. 7000 Quadratfuß, es gibt noch ein Laber außerhalb.

Lassen Sie mich eines sagen, auch weil ich stolz darauf bin. Wir haben sehr viel an der 1-Megawattanlage gearbeitet, die dann ein Jahr gearbeitet hat, denn, wie sie vielleicht wissen,  wurde die Anlage am 16ten Februar 2016 von beiden Parteien versiegelt, sie wurde zum Niemandsland. Niemand konnte sie betreten. Wir brachten unsere Schlösser an und sie brachten ihre Schlösser an, wie bei Banksafes. Sie brauchten zwei Schlüssel, um hineinzugelangen. Es war tragikomisch.

Nun bekam ich beide Schlüssel zurück und ich konnte alles öffnen. Die großen Reaktoren haben sehr gut gearbeitet, die kleinen nie. Nun öffnen wir alles, um die Details zu studieren. Es wird sehr interessant. Auch die Analyse der Füllung in den vier Reaktoren, die gearbeitet haben, wird dazugehören. Bei den kleinen Reaktoren werden wir erkunden, warum sie, verdammt nochmal, nicht gearbeitet haben.

So, lassen Sie uns das Thema wechseln. Gibt es kommerzielles Interesse an Ihrer Arbeit?

Ja.

Nehmen wir mal an, ich wäre Betreiber einer Ölraffinerie und habe von Ihrer Technologie durch Ihre Präsentation gehört und ich würde mir sagen, dass dies meine Prozesse viel effizienter machen könnte. Wie könnte ich sie in mein System integrieren - wie wäre der Prozeß?

Der Prozeß ist sehr einfach. Sie kaufen die Anlage und sie gehört ihnen und sie können sie nutzen. Es wird einige Bedingungen geben über Teile, die sie nicht entfernen dürfen. Es ist so wie bei Autoherstellern, die ihre Prototypen zur Verfügung stellen, mit der Bedingung, dass manche Elemente nicht geöffnet werden dürfen. Dafür werden den Kunden dann Vorzugskonditionen gewährt. So ähnlich werden wir es machen. Das heißt, einige Teile der Anlage werden versiegelt, zum Beispiel dort, wo die Füllungen sind.

Ganz am Rande: Anscheinend haben sie magische Kräfte in Ihrem Gehirn, weil ich nämlich übermorgen den Besitzer einer Öl-Raffinerie treffe. Deshalb bin ich mir nicht ganz sicher, ob Sie so eine Art ... (nicht schriftlich festgehalten)

Nein - das mit der Ölraffinerie haben Sie früher in Ihrem Interview gesagt.

Ach so, deshalb wußten Sie das.

Nun gut, was ist wenn Sie ein Produzent sind, ein Technologe und Sie möchten Ihre Produkte in diese Technologie integrieren. Ist es möglich, hierfür von Ihnen Lizenzen zu erwerben und Ihnen Lizenzgebühr dafür zu zahlen?

Was meinen Sie, Lizenz oder Technologie?

Ich meine, Sie geben Ihnen die Formel und sie machen ihre eigenen Produkte und Sie erhalten dafür eine Lizenzgebühr.

Verstanden. Alles ist möglich, es hängt von der Vereinbarung ab. Sie wissen, dass wir gerade unsere eigenen Erfahrungen damit gemacht haben und wir wissen, wie wichtig es ist, saubere Vereinbarungen zu treffen. Alles ist möglich wenn man vernünftige Verträge macht. Wir haben jetzt ein starkes Juristen-Team, das auf diesem Gebiet sehr erfahren ist. Nie wieder werden wir einen Vertrag abschließen der so naiv war, wie derjenige von 2012.

So sagen Sie, dass sie für industrielle Kooperationen offen sind?

Absolut.

Ich weiß, dass Sie während und nach dem Test gesundheitliche Probleme hatten. Wie steht es jetzt um Ihre Gesundheit?

Perfekt. Ich hatte Probleme. Probleme aus verschiedenen Gründen. Ich habe ein Jahr lang von 5 Uhr bis 22.30 gearbeitet. Man schläft ein paar Stunden, man hat außerdem zu lesen, man will ein bißchen Sport treiben und am Ende kommen jeden Tag nur etwa 3 bis 4 vier Stunden Schlaf dabei heraus. Für ein Jahr, zusammen mit anderen Faktoren, ja - ich hatte ernste Probleme, aber ich bin komplett geheilt. Die letzte Analyse hat gezeigt, dass nichts zurückgeblieben ist."

 

 

Update 22.7.17

Aus dem Rossi-Blog:

Übersetzung: Dr. Rossi, das Bild eines E-Cat QX, das Sie kürzlich in dem Rossi-Gullstrom-Papier gezeigt haben: Es erscheint mir viel größer, als die Dimensionen, die sie früher präsentiert haben.  (Länge 2 cm, Durchmesser 0,6 cm, Leistung 20 W.) War dies eine andere Version des Reaktors mit abweichenden Dimensionen?

Antwort Rossi: Die Dimensionen die sie sehen, sind die Dimensionen des Kalorimenters. Der E-Cat QX ist dort enthalten und hat die Dimensionen welche Sie richtig wiedergegeben haben.

Rossi berichtet auf eine andere Frage, dass bei der Präsentation nur ein einzelner Reaktor vorgestellt wird.

 

Update 21.7.17/2

Und hier haben wir einen Versuchsaufbau mit dem  E-Cat QX:

 

Der direkte Wirkungsgrad (COP) beträgt 22'213, durch den Wäremetauscher reduziert sich der COP auf rund 2000. Die genauen Daten sind hier zu finden:

https://www.lenr-forum.com/forum/thread/5302-%E2%80%8Bnew-e-cat-qx-picture-and-new-rossi-gullstrom-paper-very-high-cop-reported-with/?postID=65805#post65805

 

Update 21.7.17

 

Das niederländische Magazin "Kijk" fragt: "Kann man Kernenergie bei Raumtemperatur erzeugen?"  Den folgenden Text habe ich mit dem Google-Translater übersetzt und etwas modifiziert (nach bestem Wissen und Gewissen):

"Seit geraumer Zeit denkt ein kleine Gruppe von Wissenschaftlern, man könnte Kernreaktionen bei niedrigen Temperaturen erreichen. Viele andere Wissenschaftler sehen das in hochnäsiger Weise anders. Zu Recht?  Die kalte Fusion ist ein Thema, das immer wieder hochkommt, wie das Unkraut das zwischen den Betonplatten im Garten. Viele meinen: Es ist ein großes Versprechen für die Zukunft,  nämlich eine preiswerte und saubere Art Energie zu erzeugen. Gegen diese Überzeugung werden  allenthalben Fronten aufgebaut.

Wenn wir in der Vergangenheit über Kernfusion berichtet haben, dann ging es immer um die sog. "heiße Fusion". Der  kalten Fusion wurde wenig Beachtung geschenkt. Dann haben uns Leser darauf aufmerksam gemacht, dass es bei der kalten Fusion tatsächlich vielversprechende Forschung gibt.

Und in der Tat: Die kalte Fusion ist nicht tot. Es gibt weiterhin Wissenschaftler, die Versuche machen, bei denen bei niedriger Temperatur Kernreaktionen auftreten. Zum Teil finanziert von großen Firmen wie Toyota und Mitsubishi. Auch der Reaktor eines italienischen Erfinders war bei Tests erfolgreich.

Gelegentlich gelangen überzeugende Argumente auch in die Presse, wo aber auch immer wieder Zweifel gesät werden.

Dies ist der Anfang einer Serie "Kern der Wahrheit". Weitere Folgen erscheinen ab August."

Es tut gut zu beobachten, wie immer mehr Presseorgane LENR als ernstzunehmendes Thema entdecken.

 

Update 19.7.17/2

Was man wohl sagen kann - und was auch schon von anderer Seite berichtet wird - ist, dass Industrial Heat keinerlei Lizenz mehr auf den E-Cat hat. - Was auch wichtig ist, dass Rossi keinerlei Betrug nachgewiesen werden konnte. Für Rossi ist der Weg für eine weltweite Vermarktung des E-Cat (und der E-Cat-Varianten) nun frei. Derweil bereitet Mats Lewan die neue Welt-Energie-Konferenz vor, die eigentlich vor gut einem Jahr stattfinden sollte und wegen der IH-Querelen abgesagt werden mußte. - Spannende Zeiten.

Vom Ergebnis her meine ich sagen zu können, dass der Ausgang des Rechtsstreits für Industrial Heat/Cherokee/Woodford eine Rundum-Pleite ist. Man hat viel Geld in LENR-know-how investiert, Patente gekauft und angemeldet. Aber die mit Abstand beste Technologie, den E-Cat, hat man nicht mehr. Was will man mit der Brillouin-Technologie und einem COP 1,3, wenn die 1-MW-Anlage von Rossi ein Jahr lang nachweislich mit COP 80 gelaufen ist. Wobei der E-Cat-QX noch einen weitaus höheren COP aufweist.

Ehrlich gesagt, das im Artikel von Mats Lewan erwähnte Kommentierungsverbot scheint mir nicht schlüssig zu sein. Wie kann man einen Artikel veröffentlichen und gleichzeitig verbieten wollen, dass er kommentiert wird. Wie auch immer, ich habe Mats Lewan gebeten, mir die Freigabe für eine (verkürzte) Übersetzung zu erteilen. - Mats Lewan hat sich um den E-Cat und LENR enorm verdient gemacht. Durch seine Treue zu Rossi hat er jetzt die Chance, in der gesamten LENR-Szene ganz vorne mitzuspielen.

 

Update 19.7.17

Als die letzte Präsentation des E-Cat in Schweden "geplatzt" ist, war einer der Haupt-Leidtragenden Mats Lewan. Mats Lewan war ja derjenige, der Rossi in weiterem Rahmen bekannt gemacht hat. Insofern war Rossi ihm, jedenfalls nach meinem Verständnis, noch etwas schuldig. Diese "moralische Verpflichtung" hat er jetzt eingelöst und Lewan ein umfangreiches Interview gegeben. Hier kann man auch alle wichtigen Dokumente zu dem Gerichtsverfahren einsehen.  Am Ende des Beitrags ist jedoch ein wichtiger Vorbehalt gemacht: "Alle Kommentare zu dieser Veröffentlichung müssen von mir genehmigt werden." Daran halte ich mich natürlich. Ich werde mich aber um eine Genehmigung bemühen.

Hier ist der Link zu dem Interview: https://animpossibleinvention.com/2017/07/18/heres-the-settlement-getting-the-license-back-was-rossis-top-priority/

 

Update 18.7.17

Ein ganz interessanter Eintrag im Rossi-Blog:

Frage: Ich verstehe nicht ganz, dass Sie sich auf eine neue Präsentation oder Demonstration vorbereiten, wenn wir wissen, dass irgenwelche Spinner sagen werden, dass irgendwelche geheimen Drähte unter dem Gebäude verlaufen, die den E-Cat QX mit Energie versorgen und manche Leute werden ihnen glauben. - Warum geben oder leihen oder leasen sie den E-Cat QX nicht an eine Firma, die Hitze benötigt und lassen sie diese der Welt erzählen, wieviel Geld sie damit sparen?

Antwort Rossi: Ich mache diese Demonstrationen nicht für Spinner. Es ist an der Zeit Spinner zu ignorieren. Dies ist der Grund, weshalb ich mich immer ein gutes Stück von den Froschteichen entfernt aufhalte. Aber Sie haben recht, wir werden unsere Apparate für industrielle Anwendungen auch verkaufen.

 

Update 17.7.17 - heute im Abschnitt http://coldreaction.net/anthropceneinstitute.html

Weitere Meldungen: Rossi hat bestätigt, dass die Präsentation des E-CatQX (im Oktober)  in den USA und Schweden stattfindet. - Die Vereinbarung der streitenden Parteien Rossi./. Industrial Heat ist unterzeichnet.

 

 

Update 16.7.17

Verschiedenes:

Ich habe Andrea Rossi angeschrieben und ihn gebeten, auch die Urkunde/Urkunden über die Zertifizierung des E-Cat für industrielle Anwendungen offenzulegen. Das gleiche hatte er ja mit den Urkunden für das Patent und das Warenzeichen getan. Ich bin auf seine Anwort gespannt, denn die Veröffentlichung wäre eine willkommene "vertrauensbildende Maßnahme".

Durch Zufall habe ich einen Artikel des Manager-Magazins von 2016 gefunden: http://www.manager-magazin.de/unternehmen/energie/kernfusionsreaktor-die-loesung-aller-energieprobleme-a-1075632-5.html

Der fünfte Teil dieses Berichts lautet "..und dann gibt es noch Signor Rossi..."  Leider verwendet der Autor Arvid Kaiser im Zusammenhang mit Rossi Vokabeln wie "Abenteurer" und weist auf die Gefängnisstrafe von Rossi hin. Er räumt aber doch ein, dass sich inzwischen Wissenschaftler melden, die die Experimente erfolgreich nachgestellt haben und das demnach die Technik funktionieren würde.

Ich habe Herrn Kaiser angeschrieben und ihm gesagt, dass es hohe Zeit wäre, sich ernsthaft mit dem Thema auseinanderzusetzen.

Auf der Webseite http://ecat.com/about habe ich eine schöne Übersicht  zum zeitlichen Ablauf der Rossi-Aktivitäten zu LENR gefunden. Ich übsetze, wie immer, teilweise sinngemäß und habe den Text auch gekürzt:

Die frühesten Forschungen zu LENR unternahm Rossi ab 1991, allerdings als "Nebenjob". Ungefähr ab 2007, nach Gründung der Leonardo-Corporation, konzentrierte sich Rossi ganz auf diese Technologie.

Hier ist der zeitliche Ablauf:

  • 2007 - Die Zusammenarbeit mit Prof. emer. Sergio Focardi von der Universität Bologna beginnt; Focardi ist einer der am meisten respektierten Physiker auf dem Gebiet der Nickel-Hydrogen-Reaktionen.
  • 2009 - Erste öffentliche Präsentation des E-Cat.
  • 14. Jan. 2011 - Erster öffentlicher Test des E-Cat (Journal of Nuclear Physics, 14.1.2011)
  • Feb. 2011 - Nicht-öffentlicher Test (Levi-Rossi)
  • 29.3.2011 - Nicht öffentlicher Test (Hanno Essen, Dozent für theoretische Physik, Professor am königlichen Institut für Technologie, Schweden; Sven Kullander, Professor emer. für Hochenergie-Physik an der Universität Uppsala, Vorsitzender des Energie-Kommitees an der schwedischen Akademie der Wissenschaften.
  • 6.4.2011 - Erstes E-Cat Patent erteilt, beim italienischen Patent- und Markenamt
  • Juli 2011 - Zwei öffentliche Tests in Anwesenheit internationaler Medien
  • 28. Okt. 2011 - Erster öffentlicher Test einer 1MW-E-Cat Anlage
  • 5. 9.2012 - Erteilung eines Sicherheits-Zertifikats für die 1-MW-Anlage, SGS (Societe Generale de Securite - schweizerische Zertifizierungsinstitution)
  • März 2013 - Unabhängiger Validierungstest durch Dritte, Test 1
  • 18.3.2013 - Europäisches Warenzeichen durch OHIM (Amt der europäischen Union für geistiges Eigentum)
  • 7. 7. 2013 - Sicherheitszertifikat durch das Büro Veritas
  • Mai 2014 - Zweiter unabhängiger Validierungstest durch Dritte
  • Feb. 2015 - Erster kommerzieller Einsatz eines E-Cat
  • 25. 8.2015 - Zweites E-Cat Patent durch das amerikanische Patent- und Markenamt erteilt
  • 8.9.2015 - E-Cat als Markenname in den USA registriert
  • 15. 9.15 - E-Cat als Handelsmarke registriert
  • 19.102015 - Ausweitung des US-Patents auf 124 Länder, herausgegeben vom internationalen Patenbüro des US Patent- und Markenamtes.

 

 

14. und 15.7.17 Bin zeitlich durch die Vorbereitung einer Präsentation gebunden, daher  keine neuen Meldungen.

 

Update 13.7.17

Eine Meldung aus dem Rossi-Blog:

Sinngemäße Übersetzung: "Wir sind kurz davor mit dem (E-Cat QX) Modul Sigma 5 (Anm. Maß für höchstmögliche Zuverlässigkeit) zu erreichen. Das Zusammenfügen von Modulen wird Grundlage für eine eventuelle Industrialisierung werden.

Wir sind nach wie vor in einer Phase von Forschung und Entwicklung, aber in einem sehr fortgeschrittenen Stadium. Fortgeschritten genug, um eine sehr starke Präsentation zu machen."

Wie zuvor schon gesagt: Es geht ans "Eingemachte."

 

 

Update 12.7.17

Ursprünglich war  die Präsentation des QuarkX schon für letztes Jahr geplant, aber durch die Querelen mit Industrial Heat mußte sie verschoben werden. Ich vermute, dass die Präsentation in den USA und Schweden stattfinden wird und dass Fulvio Fabiani mit den Vorbereitungen in Schweden betraut ist.

Der Rossi-Blog liefert in den letzten Tagen einige Informationen die zeigen, dass es nun ans "Eingemachte" geht:

Der endgültige Name des QuarkX ist "E-Cat QX". Der Name E-Cat, als eingetragenes Warenzeichen in den USA und Europa soll als Leitprodukt erscheinen, dass QX bezeichnet das Unterprodukt. (X - weil die endgültige Entscheidung für diesen Buchstaben noch nicht getroffen ist.)

Die Präsentation des "E-Cat QX findet zuverlässig bis Ende Oktober 2017 statt.

 

Ein Leser weist bei dieser Gelegenheit darauf hin, dass die Produktion von Elektrizität mit Hilfe der sog. heißen Fusion bis in die zweite Hälfte dieses Jahrhunderts verschoben wurde:

Quelle: http://www.bbc.com/news/science-environment-40558758

Das hindert die Politik nicht daran, dieser erfolglosen Technologie weiterhin Milliarden nachzuwerfen, während LENR so gut wie keine öffentliche Förderung erfährt. Man hat eben kein Interesse daran, dass der Bürger Energie-autark werden könnte. Wie soll man dann an sein Geld kommen?

 

 

Update 11.7.17

....heute im Kapitel   http://coldreaction.net/dietransmutationvonelementen.html

 

Update 10.7.17

Sein Gesicht tauchte immer wieder auf, wenn es um den E-Cat von Andrea Rossi ging:

Fulvio Fabiani.

Zumeist irgendwo im Labor "vergraben", wie hier in dem 1-MW- Container oder im Hintergrund mit Andrea Rossi:

Jetzt kommt über Sifferkoll http://www.sifferkoll.se/sifferkoll/rossi-right-hand-fulvio-fabiano-listed-as-employeeresearcher-at-uppsala-university/

die erfreuliche Mitteilung, dass Fabiani zur Universität Uppsala gewechselt ist. Er arbeitet dort in der Abteilung für analytische Chemie.

Ein weiteres Zeichen, wie stark die "schwedische LENR-Fraktion" ist.

 

Update 9.7.17

Aus meiner Einleitung: "Am 9. April 2014  schrieb (nicht nur) NTV-Wissen "US-Marine macht Treibstoff aus Meerwasser" - und spricht von einer bahnbrechenden Erfindung, auch weil dem Meerwasser für diesen Prozeß gleichzeitig das klimaschädliche CO 2 entzogen wird."

http://www.n-tv.de/wissen/US-Marine-macht-Treibstoff-aus-Meerwasser-article12627161.html

Schon wenig später meldet die "Welt", (sh. mein LENR-Update vom 22.4.15) dass die Umweltministerin ihren Dienst-Audi erstmals mit Diesel betankt hat, der aus Wasser und CO2 hergestellt wurde.

https://www.welt.de/wirtschaft/energie/article139799996/Ministerin-betankt-Dienstwagen-mit-Kohlendioxid.html

Nun geht es weiter:  Am 7.7. schreibt die Bild-Zeitung (und andere)

Etwas weiter im Text heißt es dann:

Ja, ist das wirklich der Weisheit letzter Schluss: Zur Herstellung von Diesel Elektrizität zu verwenden? Der aus der Anlage in Ostdeutschland nach gleicher Methode hergestellte Dieselkraftstoff soll pro Liter 3-4 € kosten. Na toll. Es geht auch gar nicht darum, eine möglichst günstige Methode zur Herstellung von Kraftstoffen zu finden: Es geht um die Verteilungshoheit. Nur wenn zum Betreiben der Fahrzeuge ein Verteilernetz (hier mit Tankstellen) vonnöten ist, kann man den Kraftstoff auf dem Weg zum Kunden verteuern.

Gleiches gilt für die Erforschung der sog. "heißen Fusion": Nur wenn man die Fusionsenergie mit Hilfe von Großanlagen herstellt, benötigt man ein Verteilernetz und hat wiederum die Chance nach Belieben Geld damit zu verdienen - die Energiekonzerne und der Staat.  Deshalb wird die erfolglose Entwicklung der heißen Fusion weiterhin mit Milliarden und Abermilliarden gefördert und die kalte Fusion nicht: Sie braucht kein Verteilernetz.

Hier ist noch die "Bild"-Quelle: http://m.bild.de/geld/wirtschaft/dieselkraftstoff/norweger-erfinden-wunder-diesel-52465226.bildMobile.html

 

 

Update 8.7.17

Während bei uns in letzter Zeit nur die Berliner Zeitung (sh. Update vom 31.5.17) über LENR berichtet hat, geschnieht dies andernorts immer wieder und immer häufiger, und zwar vor allen Dingen mit einer positiven Bewertung und Aussicht. Hier ein ganz neuer Artikel:

Ich übersetze, wie immer, teilweise sinngemäß und habe diesen langen Artikel auch erheblich gekürzt: "Niedrigenergetische Nuklear-Reaktion: Eine vielversprechende neue Energie-Technologie?"

Eine vielversprechende, saubere, endlose und günstige Energie-Technologie, seit Jahren durch einige Wissenschaftler zurückgewiesen, erhält nun zunehmende Aufmerksamkeit. Könnte dies die Antwort auf unsere Klimaprobleme und die Abhängigkeit vom Nahen Osten sein?

Es gibt eine Reihe von Gründen, warum die internationale Wissenschaftsgemeinschaft, Regierungen und große Firmen LENR in einem anderen Licht sieht: LENR hat keine CO2 Emissionen, er gibt keine radioaktive Strahlung ab  und erzeugt  keinen radioaktiven Abfall.

LENR hat das Potential sowohl thermische als auch elektrische Energie zu erzeugen. LENR-Generatoren können in großen Gebäuden wie auch in Einfamilienhäusern installiert werden. David Nagel von der George Wahington Universität sagt: "Damit haben Hausbesitzer die volle Kontrolle über ihren Energieverbrauch. Nagel sagte auch: "Rund eine Milliarde Menschen habe kein sauberes Trinkwasser. Die Möglichkeit sauberes Trinkwasser mit Hilfe von LENR aus schmutzigem Wasser der Flüsse herstellen zu können, wäre sehr bedeutsam."

Japan, China, Italien und Frankreich gehören zu den acht Nationen, die zur Zeit an LENR forschen. Manche anderen Staaten (die USA gehören nicht dazu) und internationale Gesellschaften versuchen, mit LENR-Produkten in den Markt zu gehen. Nachdem sich die USA aus dem Klimaabkommen zurückgezogen haben, ist es nun Zeit, dass die Bevölkerung ihre Stimme erhebt und die Repräsentaten des Staates auffordert, LENR-Forschung zu unterstützen.

Der außergewöhnliche Forscher und Visionär Nikola Tesla sagte schon vor hundert Jahren: "Elektrische Energie ist überall in unlimitierter Menge präsent und kann die Maschinerie der Welt ohne Kohle, Öl, oder was auch immer, antreiben."

Quelle: http://greenfiretimes.com/2017/07/low-energy-nuclear-reaction-lenr-a-promising-emerging-energy-technology/

 

Update 7.7.17

 

Ein gewisser "Prof" stellt Andrea Rossi eine Reihe von Fragen und erhält auch Antworten:

1. Werden Sie die Päsentation des QuarkX in diesem Jahr durchführen? Rossi: Ja.

2. Bereiten Sie nach wie vor die Fertigung des E-Cat in den USA und Schweden vor? Ja.

3. Sind Sie mit der erreichten Vereinbarung zufrieden? Ja.

4. Werden die allgemeinen Bedingungen der Vereinbarung durch eine gemeinsame Verlautbarung der Anwälte beider Parteien erklärt werden? Ja.

5. Werden die ökonomischen Bedingungen der Vereinbarung unter Geheimhaltung bleiben? Ja.

Meine Einschätzung ist, dass nicht nur das fast unauflösbare Geflecht von Behauptungen und Gegenbehauptungen zu einer außergerichtlichen Vereinbarung geführt hat, sondern auch der ungewisse Ausgang des Strafverfahrens gegen Tom Darden und andere, denn die Klage wegen Betruges wurde ja zu Beginn des Verfahrens ausdrücklich zugelassen. Tom Darden mußte vor dem eigenen Verfahren miterleben, wie Richterin Altonaga in anderen Fällen drakonische Strafen verhängt hat, vielleicht hat ihn dies zu einer gewissen Kompromißbereitschaft beflügelt.

Wie auch immer: Der Weg zu einer Markteinführung des E-Cat und des QuarkX ist frei wie nie. Das persönliche Zeitfenster für Andrea Rossi wird enger: Er geht auf die 70 zu und von einem 20-jährigen Patentschutz sind bereits zwei Jahre abgelaufen. Wenn man davon ausgeht, dass der E-Cat praktisch serienreif ist und einer gewerblichen Anwendung praktisch nichts mehr im Wege steht, könnten im nächsten Jahr erste Anwendungen auf den Markt kommen.

Spannend dürfte auch werden ob Nissan bald seine Ankündigung wahrmacht, die Heizung im Elektroauto Nissan Leaf (die ja im Winter die Reichweite erheblich einschränkt) durch ein E-Cat-ähnliches Gerät zu ersetzen.

In den USA mehren sich die Stimmen die sagen, dass Randall Mills von Brilliant-Light-Power schneller den Markt erreichen könnte als Rossi. Viel Glück, Konkurrenz belebt das Geschäft. Der Bedarf an LENR-Geräten ist dermaßen riesig, dass er alles aufsaugen wird: Ob nun BLP, Holmlid oder Rossi oder was auch immer, ob Wirkungsgrad  3 oder 20.000, es wird alles gebraucht. 

 

Update 6.7.17   ---immer noch "Breaking News"

Rossi hat sich gemeldet und schreibt: "Die Bedingungen der Einigung werden auf Wunsch der Anwälte beider Parteien  für immer geheim bleiben.

Persönlich bin ich froh frei zu sein und wieder die volle Zeit an meinem E-Cat arbeiten zu können.

Ich werde nie wieder über Einzelheiten des Rechtsstreits reden. Das ist jetzt Vergangenheit. Der Krieg ist vorbei, wir müssen eine konstruktive Zukunft erschaffen.

Von nun an werde ich wieder mit meinen Lesern (im Rossi-Blog) sprechen.

Herliche Grüße

A. R. "

Eine allererste Einschätzung: Ein großer Sieg für Rossi und LENR. Der von langer Hand vorbereitete Feldzug gegen diese neue Technologie ist gescheitert. - Der E-Cat lebt und Tom Darden ist blamiert bis auf die Knochen. 

Noch eine Anekdote:  Ein Leser fragte im Blog: "Ich verstehe, dass Sie nicht über die Vereinbarung sprechen können, aber können wir erfahren welche Rolle IH beim E-Cat in Zukunft spielen wird? Sind sie weiterhin Distributoren in den USA? Sind sie wieder ihre finanziellen Partner?"

Und jetzt eine typische Rossi-Antwort: "Sie sagen, Sie verstehen das ich nicht über die Vereinbarung sprechen kann und dann stellen Sie darüber drei Fragen: Was haben Sie heute getrunken?"

 

Update 5.7.17 abends     --- Breaking News ----

Jetzt noch um diese Abendstunde, die Wirkung des guten Rotweines zurückdrängend - die Sache ist es wert: Der Rechtsstreit zwischen Rossi und Industrial Heat ist beigelegt, das Verfahren eingestellt, die Jury entlassen. - Wir müssen nun abwarten, was das im Detail heißt. Sicherlich wird es früher oder später Presseerklärungen geben.

 

Update 5.7.17

Nachdem Rossi ja mit seinem Prozeß gegen Industrial Heat beschäftigt ist, erinnere ich, nicht zum ersten Mal, an Leif Holmlid. Holmlid ist mit seiner LENR-Technologie einer der wenigen, die in diesem Prozeß auf direktem Wege elektrischen Strom herstellen können. Damit umgeht er die Umwandlung der Hitze-Energie in Bewegungsenergie, z. B. mit Hilfe von Sterling-Motoren, bei der rund die Hälfte der Energie verloren geht. Holmid ist mit seiner Erfindung in der wissenschaftlichen Community anerkannt, weil er, ganz anders als Rossi, völlig offen agiert.

Am 1.7. d. J. schreibt nun das Online-Magazin "Deep Resource" über ihn - ein Journal "das die Welt der erneuerbaren Energien und ein nachhaltiges Leben" beobachtet."

Ich übersetze den Artikel, wie immer, teilweise sinngemäß, ggf. gekürzt: "Fusionsenergie könnte bald in kleinen Kraftwerken genutzt werden. Das bedeutet, dass umweltfreundliche Heizung und Elektrizität zu niedrigen Kosten mit einer Füllung aus Wasser hergestellt werden kann. (Anmerkung: Es reicht auch Luftfeuchtigkeit). Beides, die Heizgeneratoren und auch die Generatoren für Elektrizität können binnen weniger Jahre entwickelt sein, verlautbarte die Universität Göteborg, wo die Forschungen stattfinden. Es handelt sich dabei um eine Zusammenarbeit zwischen den Universitäten Göteborg und Island, welche diesen neuen Typ eines nuklearen Fusions-Prozesses erforschen.

Dieser Prozeß produziert praktisch keine Neutronen, sondern stattdessen schnelle, schwere Elektronen (Muonen), weil er auf nuklearen Reaktionen in ultradichtem schweren Hydrogen (Deuterium) basiert.

Dieser neuartige Fusionsprozeß kann in einem relativ kleinen Reaktor stattfinden, der Laser-"befeuert"  und mit Deuterium befüllt ist. Es hat sich schon gezeigt, dass er mehr  Energie produziert, als er selbst zum Starten benötigt.

Die Forschung zeigt, das viel kleinere (Anm.: als in der sog. heißen Fusion) und einfachere Fusionsreaktoren gebaut werden können. Der nächste Schritt ist, einen Generator zu bauen, der ständig elektrische Energie erzeugt."

Hier ist der Original-Artikel: https://deepresource.wordpress.com/2017/07/01/leif-holmnid-ultra-dense-fusion/

 

Update 4.7.17

Das http://www.journal-of-nuclear-physics.com/?p=1047

ist eine Online-Zeitschrift die von Andrea Rossi herausgegeben wird und eine große Sammlung wissenschaftlicher Artikel zur Nuklear-Physik enthält. Der o. a. Link führt direkt zu einem Artikel von Paolo Accomazzi, über den ich leider nicht viel herausgefunden habe, weil es Namensgleichheiten gibt. Den gesamten Artikel gibt es hier: Binuclear Atoms - A model to explain Low Energy Nuclear.pdf

Mit dem Titel ist auch schon erklärt um was es geht: Ein Erklärungsmodell für LENR durch (das Vorhandensein) Binuklearer Atome.

Ich versuche hier die Zusammenfassung des Artikels nach bestem Wissen und teilw. sinngemäß zu übersetzen: 

"In diesem Papier zeigen wir, dass Helium-ähnliche  Hydrogen-Spektren, wie sie bei Randall L. Mills und Holmlid zu sehen sind, als experimenteller Beweis für das Vorhandensein binuclearer Atome gelten können.

Das Hydrogen Binukleare Atom, ein Modell das vor 25 Jahren vorgestellt wurde, ist eine metastabile Konfiguration, in welcher die zwei Nuklide in einer sehr kurzen Distanz   in einer Atom-ähnlichen  Konfiguration zusammengehalten werden.

Wir haben es hier mit einer eigenartigen Konfiguration  des Hydrogens zu tun, bei welcher der Nukleus durch eine hohe kinetische Energie charakterisiert wird und nukleare Bewegung mit Elektronen-Bewegung gekoppelt ist.

Dieses Modell unterscheidet sich völlig von dem üblichen Born-Oppenheimer-Bild über Atome und Moleküle, mit dem wir so vertraut sind, bei dem sich der Atomkern schwingend in einem Gleichgewicht befindet und die Bewegung der Elektronen vom Atomkern entkoppelt ist.

Die Identifizierung eines Helium-ähnlichen Hydrogen-Spektrums und ultra-dichtes Hydrogen als binukleare Atome hat einen starken Einfluß auf ein Hauptziel von LENR: Die Überwindung der Coulomb-Barriere.

Weit entfernt davon schlüssig zu sein, hat diese Arbeit nur ein Ziel: Die genannte Hypothese ernster zu nehmen, weil sie für LENR von Bedeutung sein könnte."

Frank Acland von http://e-catworld.com/2017/07/03/new-paper-binuclear-atoms-a-model-to-explain-low-energy-nuclear-reactions-paolo-accomazzi/

schreibt u. a. zu dem Aufsatz von Accomazzi: "Das binukleare Atom-Modell ist das fehlende Glied zwischen Physik und Chemie."

 

 

Update 3.7.17

Nicht viel heute. Der Prozeß Rossi ./. Industrial Heat hat begonnen, die Jury ist zusammengestellt. Die Richterin Altonaga fragte die Jury-Mitglieder, ob sie schon jemals etwas von den hier anwesenden Firmen gehört  oder ob sie etwas von "Kalter Fusion" gehört hätten oder "LENR" oder ob sie auf CBS (60 Minutes-Programm) die Sendung "Die kalte Fusion ist wieder heiß" gesehen hätten. Ein Jury-Mitglied hatte von kalter Fusion gehört.

Schon die ersten Einlassungen der Parteien sind für einen Nicht-Insider kaum zu bewerten. Eines scheint aber klar zu sein: Die Aneignung des geistigen Eigentums von Rossi durch Industrial Heat war kühl und von langer Hand bis ins Detail geplant. Begleitet von einer der ganz großen Anwaltskanzleien der USA, Jones Day und weiterhin begleitet durch eines der größten PR-Unternehmen der USA, (der Name ist mir gerade entfallen) einer Agentur, die darauf spezialisiert ist "Wahrheiten entstehen zu lassen", z. B. das Rauchen gar nicht so ungesund ist und dergleichen mehr. Das Vorgehen erinnert an "hybride Kriegsführung", denn es werden alle nur denkbaren Register gezogen, die öffentliche Meinung zu beeinflussen.

Hier ist übrigens noch einmal der 12-minütige Film "Cold Fusion is hot again". Er erklärt, dass die kalte Fusion zunächst überschwenglich begrüßt, dann wieder verworfen wurde und nun  wieder hochaktuell ist. Alleine das SRI (Stanford Research Institute) hatte zum Zeitpunkt es Films bereits fünfzig erfolgreiche Versuche hinter sich.

 

Update 2.7.17

Ein paar Einzelmeldungen:

Wir beginnen noch einmal mit Sifferkoll. Passend zum Beginn des Prozesses von Rossi gegen Industrial Heat, hat Sifferkoll eine ganze Reihe von Scheinaktivitäten von IH zusammengestellt.  Ich übersetze, wie immer, teilweise sinngemäß und gekürzt.: "Die Abläufe folgen immer dem gleichen Muster: IH kauft verseuchtes Land zu einem Spottpreis und entlastet damit die Vorbesitzer von ihren Umweltverpflichtungen. Sodann leiht sich IH Geld von öffentlichen (Steuer-finanzierten) Umweltfonds (oder auch privaten Investoren) und läßt dann dieses Projekt in Konkurs gehen. Das erworbene Land bleibt verseucht und das Geld verschwindet." Sifferkoll kommentiert weiter: "Wie auch immer, wenn ich mir den Prozeßverlauf ansehe, Tom Darden und seine Anwälte sind sehr geschickt, zumal wenn es um Offshore-Strukturen des Unternehmens geht.  Wahrscheinlich dreht sich das gesamte Geschäft von IH nur um Gewinn und baut dabei auf die Hoffnungen auf eine saubere Zukunft. Der Firma selbst geht es allerdings nur um schnelles Geld.

Was den E-Cat angeht hatte IH möglicherweise zwei Ziele: Das Geld von Investoren zu vereinnahmen und den E-Cat in der Versenkung verschwinden zu lassen, und zwar  im Auftrag unbekannter Interessengruppen. Alles ist möglich. Wir haben es mit den verabscheuungswürdigsten 'Anwaltshaien' zu tun. Sie haben nur ein einziges Ziel: Verdienen. Ein Blick in die Liste gleichgelagerter Fälle ist wie ein Blick in die Hölle, von Leuten, die nicht daran interessiert sind, ehrliche Arbeit zu leisten.

Es folgt eine lange Liste von "Umweltprojekten", bei denen es offensichtlich nur um "Abkassieren" ging, um dann wieder, mit dem Geld, zu verschwinden."

Quelle: http://www.sifferkoll.se/sifferkoll/are-tomas-darden-cherokee-simply-fake-environmentalists-in-business-only-to-defraud-the-tax-payer-investor/

 

Inzwischen hat der Prozeß Rossi ./. IH begonnen. Glücklicherweise gibt es

Abd ulRahman Lomax,

der als sachkundiger Zuhörer den Prozeß beobachtet und darüber auf seiner Webseite http://coldfusioncommunity.net/ berichtet. Am ersten Prozeßtag ging es um die Zusammenstellung einer Jury. 10 Juroren wurden ausgesucht, von denen gleich drei wieder von dieser Aufgabe entbunden werden wollten. Kein Wunder, der Prozeß dauert lange und ist kompliziert.

Kürzlich hatte ich über die schlechte Ökobilanz bei der Herstellung von Lithium-Ionen-Akkus berichtet. Dieses Thema hat nun die deutsche Zeitschrift

aufgegriffen und titelt:

Der lesenswerte Artikel ist hier zu finden: http://www.chip.de/artikel/E-Mobilitaet-Oekobilanz-von-Elektroautos_115720044.html

 

 

Update 1.7.17

Höchste Zeit, einmal über Torkel Nyberg und seine Agentur Sifferkoll  http://www.sifferkoll.se/sifferkoll/

zu schreiben.

Torkel Nyberg

Nyberg betreibt eine Agentur, die mit Hilfe quantitativer Analysen und Algorithmen aus großen Datenmengen Modelle errechnet. Diese finden auf allen möglichen Gebieten Verwendung: Börsengeschäfte, Onlineverkäufe, Verhalten in sozialen Medien und - Paradigmenwechsel, wie sie z. B. durch LENR ausgelöst werden.

Für LENR ist er ein Glücksfall und wichtiger Partner des LENR-Hotspots Schweden, bestehend aus den Wissenschaftlern, die seinerzeit den Lugano-Test betreut haben, dem unermüdlichen Autor und "Rossi-Mitentdecker" Mats Lewan https://matslew.wordpress.com/ und der Tochtergesellschaft von Rossi's Leonardo-Corporation mit Namen Hydro Fusion http://lenr.com/

Hinzu kommen die Universitäten Göteborg und Uppsala und im Hintergrund noch ein Großunternehmen, nämlich Vattenfall, das man als LENR-Förderer bezeichnen kann.

Um die Wissenschaftler, die 2014 am Lugano-Test beteiligt waren LuganoReportSubmit.pdf

hat sich ein mittlerweile großer Kreis von "LENR-Wissenschaftlern" gebildet, zu welchen auch Carl-Oscar Gullström von der Universität Uppsala gehört. Am 22.3.17 (die Meldung hatte ich seinerzeit übersehen) meldet Sifferkoll,

dass Rossi und Gullström in einem gemeinsamen Experiment mit dem QuarkX  einen praktisch unendlichen "COP" (Coeffizient of Productivity) erreicht haben. Der Energie-Input war 0,011W, der Energie-Output betrug 244,9W, was einem COP 22213 entspricht.

Der gesamte Report mit dem Titel

steht hier als PDF zur Verfügung: Rossi-Gullström-Report.pdf

 

Update 30.3.17 - DSL-Störung behoben. 

Es gibt wieder die Veröffentlichung einer Präsentation des Workshops in Asti. Die Präsentation beschäftigt sich mit dem LENR-Phänomen bei der Verwendung von Konstantan. Die Forschergruppe wird vom LENR-Urgestein Francesco Celani angeführt und besteht, bis auf M. Nakamura aus Japan, aus italienischen Forschern. Die Gruppe spricht in ihrer Ausarbeitung von einem stabilen Prozeß in Richtung praktischer Anwendung.

Konstantan ist eine Legierung aus Nickel und Kupfer, im Unterschied zu Palladium und Nickel, die  üblicherweise bei LENR-Versuchen verwendet werden. Die Verfasser heben hervor, dass die Versuche mit Konstantan stabile und reproduzierbare Ergebnisse zeigen.

Hier ist eine Grafik, die deutlich den Input und den Output an Energie zeigt: (CNM ist eine Bezeichnung für Konstantan)

Das wäre zwar ein vergleichsweiser niedriger COP (Wirkungsgrad), aber doch immerhin ungefähr die doppelte Energieausbeute im Vergleich zur zugeführten Energie.

Hier ist die gesamte Präsentation als PDF: Workshop Asti XII_Pres20.pdf

Der erste Hinweis kam von: http://www.scoop.it/t/lenr-revolution-in-process-cold-fusion

und: https://www.researchgate.net/publication/317950259_LENR_phenomena_in_Constantan_a_steady_progress_toward_practical_applications_observation_of_Zener-like_behaviour_in_air_atmosphere_of_Constantan_submicrometric_wires_after_D2-Xe_loading-deloading_and_?channel=doi&linkId=59527477458515a207f7dde8&showFulltext=true

 

 

Update 25.6.17

Ein weiterer Schritt in Richtung Selbstverständlichkeit. Der Tagesspiegel berichtet in seiner Ausgabe vom 20.6.17 über eine Kooperation zwischen dem Airborne Wireless Network in Simi Valley, Kalifornien und dem niederländischen Pionierunternehmen TDT. (Thinking Different Technologies). Hier der Link zu dem Artikel: http://www.tagesspiegel.de/advertorials/ots/airborne-wireless-network-airborne-wireless-network-unterzeichnet-softwareentwicklungsvereinbarung-mit-thinking-different-technologies/19958876.html

Interessant für die Kalte Fusion/LENR ist der folgende Abschnitt in diesem Artikel:

Hier ist noch die Hompage von TDT: http://tdtlab.com/index.html

 

 

Update 24.7.17

Eine etwas längere Vorrede: Gegen Glaubens-geprägte Überzeugungen ist schwer zu argumentieren. Zumal dann, wenn eine Abweichung vom Glauben strafbewehrt ist - bei den großen Religionen (außer bei den wenigen, die tatsächlich friedvoll sind) hat man beste Erfahrungen mit dieser Strafbwehrung gemacht: Im Christentum kommen Ungläubige/Sünder  in die Hölle, in anderen Religionen wird man schon zu Lebzeiten geköpft, geröstet oder was auch immer.

Einer der neuesten Glaubenssätze stammt von unserem Entwicklungshilfeminister: Wenn die Klimaerwärmung nicht auf zwei Grad begrenzt werde, sei mit einer Fluchtbewegung von 100 Mill. Menschen aus Afrika zu rechnen. Quelle: http://www.t-online.de/nachrichten/id_81456274/erderwaermung-mueller-erwartet-100-millionen-fluechtlinge.html

Gegen eine solche Aussage darf man nichts sagen, sei sie auch noch so töricht. - Vor rund 10 Jahren erschien der Film von Al Gore "Eine unbequeme Wahrheit". Praktisch alle befürchteten/vorausgesagten  Klimafolgen aus diesem Film sind nicht eingetreten. Quelle: https://www.eike-klima-energie.eu/2017/06/14/nachgeprueft-nach-10-jahren-ist-al-gores-film-noch-immer-alarmierend-falsch/

Eine andere Quelle ist mir leider verlorengegangen. Es hatte sich jemand die Mühe gemacht, die im Gore-Film gezeigten Kurven über den Zusammenhang von Erderwärmung und Kohlendioxid zu vergrößern und es zeigte sich, das in vielen Fällen der Anstieg der Kohlendioxidkonzentration in der Luft  der Erderwärmung folgte und nicht umgekehrt. Das heißt, dass die gesamte Klimahysterie mit ihrem teilweise abstrusen Aktionismus möglicherweise keine sachliche, sondern  nur eine Glaubensbasis hat. Und nicht zu glauben ist, wie wir alle wissen, strafbewehrt. Dabei geht es gar nicht darum, ob es nun einen Klimawandel gibt oder nicht, sondern nur darum, ob er vom Menschen verursacht wurde und wird. Diese  Behauptung kann ganz oder teilweise stimmen, aber man darf und muß auch Zweifel haben. Vor allen Dingen muß man diese Ansicht vertreten dürfen, ohne buchstäblich niedergebrüllt zu werden.

Auch ich wünsche mir den Abschied von Kohle und vor allem vom Öl. Nicht weil ich glaube, damit die Zuwanderung von 100 Mill. Menschen aus Afrika  verhindern zu können, sondern weil ich gegen Luftverschmutzung bin und weil ich gegen diesen irrsinnigen Kapitaltransfer  in den nahen Osten bin. Zum einen wird uns Wohlstand entzogen und zum anderen wird mit diesem Geld unter anderem der Terrosismus gefördert und der radikale Islam auf der ganzen Welt unterstützt.

Zurück zu den Grafiken am Beginn dieses Updates. Die gezeigte Webseite https://wattsupwiththat.com/2017/06/20/tesla-car-battery-production-releases-as-much-co2-as-8-years-of-gasoline-driving/ behauptet, die meistegeschaute Seite zu sein, die sich mit der globalen Erwärmung und dem Klimawandel beschäftigt. Sie titelt weiter: Die Produktion der Autobatterie von Tesla produziert soviel CO2, wie das Auto bei achtjährigem Betrieb mit dem Betrieb von Benzin ausstoßen würde. Und sie fügen süffisant hinzu: "Ach je, es sieht so aus, dass diese "Retter der Welt-Snobs" von Tesla gerade entzaubert werden".

Der Ursprungstext stammt nicht aus WUWT sondern aus der Zeitschrift Ny Teknik aus Schweden: https://www.nyteknik.se/fordon/stora-utslapp-fran-elbilarnas-batterier-6851761

also genau der Zeitschrift, die vor rund zehn Jahren den E-Cat von Andrea Rossi einem breiteren Publikum  bekannt gemacht hat. In der Grundaussage berichtet NyTeknik, das schwedische Umwelt-Forschungsinstitute die Klimaauswirkungen der Produktion von Lithium-Ionen Batterien untersucht haben.

Es kam bei den Untersuchungen heraus, dass die Produktion der Batterien zu hohen Emissionen führt. Pro Kilowattstunde Speicherkapazität  werden 150 bis 200 Kilogramm Kohlendioxid  schon alleine in der Fabrik produziert. Die bekannten Elektroautomodelle Nissan Leaf und das Modell Tesla haben Batterien mit einer Speicherkapazität von 30 kWh bzw. 100 kWh. Bevor solch ein  Auto gekauft ist, wurden bereits 5.3 Tonnen bzw. 17.5 Tonnen Kohlendioxid produziert. (Details ergeben sich aus dem Originaltext).

Es wird nicht erwähnt - und das ist ja auch nicht das Thema - das Batterien Energie nur speichern, aber nicht produzieren. Woher der Strom kommt, den die Elektrofahrzeuge während ihres Betriebes verbrauchen, bleibt völlig offen: Ob nun "Ökostrom", Strom aus Kernkraft, aus Kohle oder woher auch immer. Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass die Ökobilanz dann noch schlechter ausfällt, als ohnehin schon.

Das LENR die einzige transportable Energiequelle sein kann, die keinerlei Emissionen hat, bleibt im Mainstream weiter, bis auf wenige lobenswerte Ausnahmen, "unter Verschluß".

Der Irrsin geht also weiter, denn mit Angst läßt es sich leichter regieren. Die Gläubigen folgen, ohne weiter nachzudenken - denn sonst könnte es ja leicht zu spät sein und es droht im schlimmsten Fall die Hölle.

Der erste Hinweis auf den Artikel kam von: http://www.theworld.com/~mica/cft.html

 

 

Update 23.6.17

Dank der Eintragungen im Rossi-Blog http://www.rossilivecat.com/ wissen wir nun mehr über die voraussichtliche Markteinführung des QuarX:

Auf eine entsprechende Leserfrage antwortet er: "Ich habe vorgesehen, den QuarkX dieses Jahr zu präsentieren. Die Industrialisierung soll danach mit der Hitze-konsumierenden Industrie beginnen."

 

Auf eine weitere Leserfrage macht er noch Angeben zum Volumen des QuarkX:

"Die QuarkX'e selbst beanspruchen ein Volumen von 50 Litern (0,05 Kubikmeter) pro Megawatt, das Volumen des Wärmetauschers hängt von seiner Konstruktion ab und was man damit erreichen will".

 

 

Update 22.6.17

Den folgenden Artikel, erschienen in Indien, verfaßt in China, habe ich auszugsweise und sinngemäß übersetzt. - Obwohl mein Thema die niedrigenergetische Nuklearreaktion (LENR) ist, habe ich verschiedentlich auch Themen behandelt, wo Firmen sich mit der Entwicklung von Kraftwerken beschäftigen, die mit Kernspaltung arbeiten. Am 18. und 21.4.17 hatte ich sogar über Entwicklungen berichtet, bei denen es um eine Kombination von Kernfusion und Kernspaltung ging. Überall auf der Welt wird an Kernkraftwerken "neuer Generation" gearbeitet, mit geringem oder gar keinem Risiko der Kernschmelze und mit geringem oder gar keinem radioaktiven Abfall. Die internationale Atomenergie-Behörde berichtet von weltweit rund 50 Neukontruktionen dieser sogenannten "SMR's" =small modular reactor.

Das Mißtrauen gegenüber herkömmlichen Atomkraftwerken sitzt tief, teils aus berechtigter Angst falsch informiert zu werden oder aus unberechtigter Angst, weil man jede Art von Atom für gefährlich hält, auch wenn jegliche Materie und  der eigene Körper daraus bestehen.

Insofern werden es auch kleine Atomkraftwerke schwer haben, seien sie auch (theoretisch) noch so sicher. Die Bedenken der chinesischen Kraftwerksbauer sind da geringer, auch weil man davon ausgehen darf, dass ein Sicherheitsgefühl der Bevölkerung schlicht verordnet wird. -

Die kleinen Atomkraftwerke, die China binnen kurzem produzieren will, heißen "flinker Drache". Diese Kraftwerke sind so klein, dass sie transportabel sind und in einer Fabrik in Kleinserie hergestellt werden können. Der eigene Bedarf ist riesig und auch die Exportabsichten sind mehr als ambitioniert. Diese kleinen Kraftwerke haben eine Leistung von weniger als 300 MW, genug um 200.000 Haushalte mit Strom zu versorgen, verglichen mit mindestens  einem Gigawatt, einer Leistung, die von Standardreaktoren erzielt wird. China möchte die Leistung seiner Atomkraftwerke von 35 GW auf 200 GW im Jahre 2030 erhöhen.

Die Hersteller gestehen ein, dass es schwierig sein wird, mit den niedrigen Preisen der Gas- oder Kohlekraftwerke zu konkurrieren. Deshalb sei man auf hohe Stückzahlen und Optimierungen angwiesen.

Der Originalartikel ist hier zu finden: http://www.firstpost.com/india/enter-the-nimble-dragon-china-looks-to-small-reactors-for-nuclear-edge-reuters-3645059.html

 

 

Update 21.6.17

Prof. Alexander Parkhomov war der erste, der nach dem Lugano-Gutachten LuganoReportSubmit.pdf eine funktionierende Replikation des E-Cat von Andrea Rossi anfertigte. Auf der Tagung in Asti präsentierte er eine Ausarbeitung mit dem Titel "Isotopische und elementale Zusammensetzung von Substanzen in Nickel-Hydrogen Heizungsgeneratoren". Er übermittelte die Präsentation als PDF Dokument an Frank Acland vom Blog Ecat-World http://www.e-catworld.com/2017/06/20/isotopic-and-elemental-composition-of-substance-in-nickel-hydrogen-heat-generators-alexander-parkhomov-et-al/

Parkhomov schrieb eine kleine Erläuterung zu seiner Ausarbeitung: (wie immer teilw. sinngem. übersetzt, ggf. gekürzt) "Ich denke es ist nützlich für die Leser Ihrer Webseite, sich diese Präsentation anzusehen, die ich auf der Konferenz in Asti vorgestellt habe. Sie zeigt einen signifikanten Anstieg in der Konzentration von Verunreinigungen bei einer Anzahl von Nukliden, die wir nicht nur in der Füllung beobachtet haben, sondern auch in strukturellen Elementen in der Nachbarschaft der aktiven Zonen des Reaktors."

Die gesamte Präsentation finden Sie hier: Parkhomovetal.pdf

Eine Folie habe ich vorab herausgesucht, sie zeigt nämlich die Veränderungen in Lithium, Aluminium und Nickel (und anderen Elementen)  vor und nach der Betrieb eines E-Cat oder E-Cat-ähnlichen Gerätes. Mit diesen Versuchen ist bewiesen, dass die Hitzeentwicklung keinen chemischen, sondern  einen nuklearen Ursprung hat. 

 

Update 19.6.17

Heute gibt es keine Neuigkeiten, welche die LENR-Gemeinde vom "Hocker hauen" würde. Aber - es tut sich eigentlich doch immer etwas: So berichtet die

http://www.theworld.com/~mica/cft.html

von einem ad hoc Seminar zur Kalten Fusion am MIT (Massachusetts Institute of Technology)

Auf dem oben gezeigten Bild demonstriert Dr. Mitchell Swartz, dass elektrisch betriebene flüssige CF/LANR-Systeme zwei unterscheidbare Modi haben, einen aktiven und einen inaktiven. Ähnlich dem was in elektrisch betriebenen CF-LANR Systemen mit Nanomaterialien geschieht.

Das Seminar fand am 17. Juni in Cambridge MA von 13.30 bis 17.00 Uhr statt.

Die Tagesordnungspunkte sind dem o. a. Link zu entnehmen.

Merke: LENR gehört in den USA mittlerweile zum universitären Alltag!


 

Update 18.6.17

In rund einer Woche beginnt der Prozeß von A. Rossi gegen Industrial Heat. Er wird ungefähr einen Monat dauern. Gutachter für die Funktion des Einjahres-Tests der 1-MW-Anlage war Fabio Penon. Das Ergebnis einer Prüfungen war ein durchgäniger COP von rund 88. Gefordert war nach meiner Erinnerung ein COP 6.

Ein Leser aus dem Rossi-Blog beschreibt die Situation vor dem  Prozeß sehr plastisch: (Teilw. sinngem. übersetzt, gekürzt)

Quelle: http://www.rossilivecat.com/

"Ich habe in den Gerichtsakten Angaben über den Gutachter gefunden, der über ein Jahr die Messungen gemacht hat und es ist eindrucksvoll: Er erlangte seinen Doktorgrad in nuklearem Ingenieurswesen mit dem Ergebnis 110/110 cum laude an der Universität von Bologna (der ältesten Universität der Welt, Kopernikus war hier Professor). Nach dem Doktorat war er bei der staatlichen Energiegesellschaft ENI als Nuklear-Ingenieur in einem Atomkraftwerk angestellt. Nach dieser Anstellung wurde er Experte für die Zertifizierung von Industrieanlagen, zumeist bei energieproduzierenden Anlagen.

In seiner langen Karriere habe ich nirgendwo irgendwelche negativen Anmerkungen gefunden.

Industrial Heat begrüßte alle seiner Quartalsberichte und zahlte dafür auch die Rechnungen, aus welchen deutlich hervorging, dass es sich hier um den Performancetest für die 1MW-Anlage handelte. Nur den letzten Report bezahlte man nicht, weil man dann die restlichen Lizentgebühren (Anm. 89 Mio. $) an die Leonardo-Corp. hätte zahlen müssen.

Nun hat IH Gegengutachten anfertigen lassen, von einem Herrn Murray (ein Angestellter und Teilhaber von IH) und einem Herrn Smith (einem Experten für Boiler, ohne jeglichen Background in Nuklearphysik). In den Gutachten sind derartig viele grundlegende Fehler, die sich kein Student in einem Examen hätte leisten dürfen. Bei beiden Personen ist festzustellen, dass sie keinerlei wissenschaftlichen Background haben, was das Basiswissen hinsichtlich Thermodynamik, Energiekalkulation, Definition des COP, Relativität, komplexer Anlagenkonstruktion usw. angeht. Noch enttäuschender ist, dass sie ihre professionellen Limits mit Beleidigungen von Dr. Penon zu kompensieren versuchen, womit sie zeigen, dass ihnen nicht nur der wissenschaftliche Hintergrund fehlt, sondern auch noch die professionelle Korrektheit."

 

Update 17.6.17

Bei den Berichten von dem Symposium in Asti habe ich mich auf Notizen von Jean-Paul Biberian gestützt. Biberian ist Jahrgang 1946, Sohn armenischer Einwanderer, geboren in Marseille. Weitere Angaben zu seinem Lebenslauf/seiner wissenschaftlichen Karriere sind hier zu finden: http://www.jeanpaulbiberian.net/

Er ist unter anderem Autor der oben angeführten Webseite, die sich mit (Wasserstoff-geladener) Materie beschäftigt. Er ist, neben den wissenschaftlichen LENR-"Hotspots" in Schweden, Italien und der Ukraine der eifrigste Forscher und Kommunikator zum Thema LENR in Europa. Es wäre schön, eine solche Persönlichkeit auch in Deutschland zu haben.

Sein Kollege, Jaques Ruer, hat eine hervorragende PDF-Präsentation zur Stabilität von LENR-Reaktoren angefertigt.  Sie ist hier zu finden: RuerJpreventingtherm.pdf

Es geht in der Ausarbeitung in erster Linie darum, wie man ein unkontrolliertes Überhitzen der Reaktoren vermeiden kann. Interessanterweise hat er dabei auch die Modul-Technik des QuarkX von Rossi berücksichtigt.

 

Update 16.6.17

Gestern hatte ich u. a. berichtet, dass Dr. Thomas Claytor die Giuliano Preparata Medaille erhalten hat. Er forscht am Los Alamos National Laboratory in Los Alamos, New Mexico. Dieses Labor wird zum einen von der Universität von Kalifornien betrieben und zum anderen von dem US-Energieministerium. Los Alamos ist in erster Linie ein Kernforschungszentrum.

Die Daily Post ist sicherlich kein sehr bedeutendes Pressorgan, aber für die LENR-Geimeinde ist es  wieder ein kleiner Schritt in die "Selbstverständlichkeit". Denn das Bemerkenswerte an dem Bericht ist, dass er keinerlei Einschränkungen oder zweifelnde Anmerkungen zu LENR enthält.

Hier ist der Text, wie immer teilweise sinngemäß übersetzt, ggf. gekürzt:

"Ein Los Alamos-Wissenschaftler, der für seine modifizierten Experimente zur Kalten Fusion bekannt ist, in welchen er wiederholt radioaktives Tritium in einem niedrig-energetischen System erzeugte, wurde  mit der Prestige-reichen Giuliano Preparata-Medaille ausgezeichnet. Dr. Claytor ist einer der ersten Forscher der verstanden hat, wie niedrigenergetische Nuklearreaktionen  (LENR) von außen angeregt werden können. Er erhielt den Preis am 8. Juni auf dem 12. internationalen workshop für Anomalien in mit Hydrogen geladenen Metallen in Castigliole d'Asti in Italien.

Mit dem Preis werden die Leistungen anerkannt, die Claytor auf dem Feld der Hydrogen-geladenen Metalle erbracht hat. Seine Frau Debrah war ebenfalls anwesend und ebenfalls  Wissenschaftler aus Frankreich, Italien, England, Japan, Ungarn und den vereinigten Staaten. (Anmerkung: Die anwesenden Wissenschaftler aus Rußland und der Ukraine, die ganz wesentliche Beiträge geliefert haben und möglicherweise 'am weitesten sind' wurden schlicht "vergessen".)

Die internationale Gesellschaft  für Hydrogen-geladene Metalle  entscheidet als Kommitee über die Vergabe des Preises. Preparata war ein bekannter italienischer Physiker der an verschiedenen amerikanischen Universitäten lehrte, einschließlich Princeton, Harvard und der New York University.  Von 1974 bis 1980 war er Mitglied des Theorie-Stabes des CERN.

Claytor erhielt seinen Doktortitel in Festkörperphysik von der Purdue Universität. - Er forschte in Los Alamos von 1986 bis 2012 und wurde dann pensioniert, bleibt aber seiner Arbeitsstätte als freier Wissenschaftler verbunden."

 

 

Update 15.6.17

 

Es geht weiter mit den Notizen von Dr. Jean-Paul Biberian zum 12. internationalen Workshop zu Hydrogen-geladenen Metallen in Asti, Italien. Ich übersetze seine Notizen teilweise sinngemäß, ggf. gekürzt. Die Originalnotizen waren in französischer Sprache, die englische Übersetzung stammt aus dieser Quelle: http://www.theworld.com/~mica/cft.html

Donnerstag 8. Juni 2017

Der dritte Tag war weitgehend auf Theorien fokussiert.

David Nagel von der George Washington Universität führte aus, was man zu Theorien erwarten darf. Es gibt dutzende Theorien zu LENR, nur keine kann für sich beanspruchen, alle Fragen zu beantworten. Eine Theorie habe nur zwei Funktionen: Die Vergangenheit zu erklären und die Zukunft vorherzusagen.

William Collis aus Italien ging auf die verschiedenen Theorien ein, welch zu erklären versuchen, warum es bei LENR keine Strahlung, wie Neutronen oder Gammastrahlen gibt. Für ihn gibt es nur zwei Theorien die zutreffen könnten: Diejenige von Fisher mit den Polyneutronen und diejenige von Bazhutov mit den Erzionen.

Peter Hagelstein vom MIT entwickelte ein Modell, welches Ta-181 erlaubt einen Effekt zu erzeugen, der dem sog. Mossbauer-Effekt entspricht.

Jean-Luc Paillet von der Aix-Marseille Universität entwickelte ein Modell, in welchem ein Elektron einen niedrigen Orbit nahe dem Nukleus einnimmt, mit einer Bindungsenergie von mehr als 507 keV.

Dubinko aus der Ukraine erwähnte die Rolle von Quasi-Kristallen, die bei LENR-Experimenten beteiligt sein könnten. Er entwickelte die Rolle der "discrete breather", wenn die Amplitude der Vibrationen anharmonisch wird. Dieses führt zu signifikanten  lokalen Temperaturschwankungen, welche die kalten Schmelzmechanismen erklären könnten.

Michael McKubre, nunmehr pensioniert (früher Stanford Research-Institute) gab einen detaillieren Überblick über die Situation der Kalten Fusion. Für ihn war das wichtigste Ereignis die Entdeckung von Tritium, was nur mit nuklearen Reaktionen erklärbar ist. Dann kommt die Messung von Überschußenergie und dann das Vorhandensein von Helium-4. Die Theorien reichen nicht aus, wir benötigen ein besseres experimentelles Verständnis. In der Vergangenheit nutzten wir das Konzept der heißen Fusion, was aber nicht zu unserer Situation paßt. Wir brauchen nun eine klare Demonstration, um andere Wissenschaftler zu überzeugen.

Philippe Hatt aus Belgien erklärte sein Modell des Atomkernes mit einer sehr limitierten Zahl regulierbarer Parameter. Es zeigt im Experiment mit einem hohen Grad an Genauigkeit die Bindungsenergie des Nukleus. Es läßt annehmen, dass die Atomkerne aus Alphateilchen bestehen, verbunden mit einem weiteren. (?)

Jean-Francois Geneste von Airbus sprach noch einmal über seine Präsentation auf der ICCF 20 zum Thema Symmetrie und Dissymmetrie.

Akito Takahashi aus Japan setze seine Beschreibung von Experimenten mit Nanopartikeln bestehend aus Ni-Cu-Pd Zr fort. Hydrogen kann nicht in die Nanopartikel eindringen, wenn das Nickel mit einer durchgängigen Schicht aus Palladium bedeckt ist. Tatsächlich muß die Palladium-Schicht lückenhaft sein. Sein theoretisches Modell mit "four" Deuterium erklärt die Tatsache, dass keine Strahlung entsteht.

Toimela aus Finnland erstellte eine thermale Kalkulation um zu verstehen, wie die produzierte Hitze sich aus dem Metall entwickeln kann. Er nimmt an, dass die maximale Hitze um den aktiven Punkt herum die Schmelztemperatur nicht übersteigt. Seine Kalkulationen zeigen, dass das System 1 Watt abgeben kann, wenn das fragliche Volumen 100nm beträgt.

Szumski stellte sein Modell vor, bei dem bei geringster Aktion Transmutationen auftreten können. Für ihn  treten Transmutationen auf, wenn der Verlust der Masse so gering wie möglich ist.

 

Samstag der 10. Juni 2017, Konferenz in Asti. (Eine Beschreibung des Ablaufs vom Freitag habe ich noch nicht entdeckt)

Jacques Ruer hat gezeigt, dass die Demonstration von Reaktionen auf dem Feld der Kalten Fusion mit Methoden der Chemischen Industrie erleichtert werden kann.

Philippe Hatt zeigte sein Modell, das eine simple Kalkulationsmethode nutzt, um die Energie eines Protons und eines Neutrons zu berechnen.

Bob Grenyer  von MFMP präsentierte verschiedene experimentelle Ergebnisse bei der Beobachtung von Transmutationen.

Katinsky von LENRIA präsentierte ein elektrochemisches Experiment in Zusammenarbeit mit Melvin Miles, welches ohne weiteres in Universitäts-Laboren reproduziert werden kann. Sie nutzen Palladium-Boron Elektroden, die vor einigen Jahren hergestellt wurden, und Überschußenergie auf einem einfach zu reproduzierenden Wege zeigen. Wenn das Experiment fertig ist, kann es kostenfrei an Universitäts-Laboratorien versandt werden, die hiermit arbeiten können.

Die Konferenz endete mit einem Gala-Dinner. Die nächste, ICCF 21, Konferenz wird an der Ostküste der USA im Sommer 2018 stattfinden.

Fabrice David erhielt die Bronze-Medaille für das beste Poster. Die "Preparata-Medaille" wurde Tom Claytor zuerkannt, für seine Arbeit zur Tritium-Produktion in Los Alamos.

 

 

Update 14.6.17 ..heute bei Brilliant-Light-Power

 

Update 13.6.17

Ein kleiner Blick zurück auf die Geschichte von LENR.

Dieser  undatierte (wahrscheinlich vor rund 10 Jahren verfaßte) Artikel http://www.i-sis.org.uk/coldFusionCondensedMatter.php aus England, verfaßt von einer/einem gewissen Dr. Mae Wan Ho, gibt einen Überblick über die Entwicklung  der "Kalten Fusion", nach dem Muster Pons/Fleischmann, hin zur "Wissenschaft der mit Wasserstoff geladenen Metalle". Es begann mit den beiden Wissenschaftlern, aber dieser Wissenschaftszweig hat sich seit dieser Zeit quasi verselbständigt. Der Artikel ist angefüllt mit Zahlen und Daten und für mich "unübersetzbar", für Fachleute aber sicherlich interessant. Ich übersetze sinngemäß lediglich einige Auszüge.

Ho erwähnt zunächst die mißglückten Versuche der sog. "heißen Fusion".- Was die "kalte Fusion angeht, wurden Wissenschaftler erst aufmerksam, als Pons und Fleischmann rund ein Jahr nach (1990) der ersten Vorstellung (1989) ihrer Versuche demonstrieren konnten, dass ihre Methoden und Ergebnisse akkurat waren. Damit war das Interesse  geweckt und es begann eine systematische Forschung. Diese Forschungen wurden nur hin und wieder staatlich gefördert, gelegentlich aber auch von vermögenden Privatpersonen. Anfang des Jahres 2007 titelte die königliche chemische Gesellschaft, die kalte Fusion sei wieder auf der Tagesordnung (back on the Menu). Sie bezog sich dabei auf ein Symposium der amerikanischen physikalischen Gesellschaft in Chicago, welches auf die Kalte Fusion, nunmehr LENR, fokussiert war. Es war das erste Symposium dieser Art. (Dutzende sollten folgen) Aber in Anbetracht einer nahenden Energiekrise fand man es wert, sich diesem Thema zu widmen.

Aber viel signifikanter war, das etwa zur gleichen Zeit eine ganze Reihe von Beweisen gefunden wurden, die Pons und Fleischmann völlig rehabilitierten. Es waren Forscher des US Militärs (SPARWAR) in San Diego (Kalifornien) die diese Ergebnisse erzielten.

Die SPARWAR-Forscher platzierten Palladium und Deuterium an einer Elektrode und regten den Fusionsprozeß mit einem externen elektrischen Feld an. (Parallel zur Oberfläche der Elektrode) Die erwarteten nuklearen Produkte wurden identifiziert.

Der Bericht schlußfolgert: Die Auswirkungen der kalten Fusion sind enorm. Eine billige und sichere Energiequelle erscheint am Horizont. Außerdem könnte es möglich sein, mit dieser Methode radioaktive Abfälle in ungefährliche Elemente umzuwandeln.

Inzwischen sind wir zehn Jahre weiter und in mehreren Ländern entstehen LENR-Geräte, die mehr oder weniger dicht vor der Industrialisierung/Kommerzialisierung stehen. Wie sagt der ukrainische Forscher Prof. Vysotzkii so schön: "Der Geist ist aus der Flasche und kann nicht wieder hineingesteckt werden!"

 

 

Update 12.6.17

Eine bemerkenswerte Überschrift bei Twitter http://tweetedtimes.com/v/12126

Sie lautet: "Jahrzehnte weltweiter Datensammlung/Experimenten zeigen, dass LENR real ist."

Das sagt nicht irgendjemand, sondern:

https://www.npage.de/interface/pages/edit_subpage.html?act=edit&id=1028013

Seine Präsentation finden Sie hier: NASA - beyond chemical.pdf

was nichts anderes heißt als "jenseits der Chemie".

Ab Seite 17 beschäftigt er sich mit LENR.

 Ich übersetze teilw. sinngemäß und auszugsweise:

  • Ursprünglich fälschlicherweise Kalte Fusion genannt, mit Problemen bei der theoretischen Erklärung und bei Replikationen.
  • Nun, nach zwei Jahrzehnten intensiver Datensammlung zeigt sich, "es ist real".
  • Mit "Widom/Larsen" gibt es eine brauchbare Theorie
  • LENR ist mit dem Standard-Modell der Quanten-Theorie auf Oberflächen erklärbar
  • Die Theorie wird benötigt, um die Vorgänge praktizierbarer zu machen.  Fragen nach Radioaktivität stellen sich nicht.
  • Wie man sich das vorstellen sollte: LENR funktioniert am besten mit etwas Nickelpuder, welches mit Wasserstoff angereichert und dann etwas aufgeheizt wird.
  • Durch 'weiche' Interaktionen wird Kupfer produziert und Hitze freigesetzt
  • Ist die Reaktion einmal angestoßen, kann die Hitzeproduktion lange Zeit fortgesetzt werden, ohne dass weitere Energie hinzugefügt werden muß. Diese Hitzeproduktion ist weitaus größer, als  mit chemischen Vorgängen erreichbar wäre.  Der Energiegewinn liegt bei 80 % und hat für viele Stunden und Tage angehalten.
  • LENR gibt uns Möglichkeiten die wir vorher nie hatten. Bei Fluggeräten können wir auf die Mitnahme von Brennstoff verzichten, der ein Großteil des Gesamtgewichtes ausmachte.  Durch das Koppeln von LENR-Geräten mit Sterling-Motoren können wir Elektrizität herstellen.



 

Update 10.6.17

Einige Informationen  zum QuarkX und aus dem Rossi-Blog http://www.rossilivecat.com/

Zumeist drehen sich die Fragen der Leser um den QuarkX. Dieser ist der kleinste "E-Cat" und er heißt Quark in Anlehnung an die kleinsten Bausteine des Atoms. Die technischen Daten sind vor einem Jahr bekanntgegeben worden, und zwar auf der Webseite der Leonardo Corporation: http://ecat.com/news/ecat-quark-x-preliminary-report-findings

Der eigentliche Reaktor hat ziemlich genau das Aussehen einer Spritzenkanüle. Die Länge betragt 30 mm und der Durchmesser 1 mm. Die in der "Kanüle" enthaltene Füllung aus Nickel und einem kleineren Anteil Lithium soll ungefähr 0,5 Gramm betragen. *Am Schluß dieses Updates finden Sie noch den Auszug einer Mail eines Lesers des Rossi-Blogs zu diesem Thema. - Vor einem Jahr war die Leistung noch mit 100Wh/h angegeben. Inzwischen ist die Leistung auf 20 Wh/h reduziert. Diese Reduzierung hing mit der Zuverlässigkeit des Reaktors zuammen. Zusammen mit dem den Reaktor umschließenden Wärmetauscher ergibt sich eine Größe, die ungefähr derjenigen eines Bleistifts oder Kugelschreibers entspricht.

 

Warum diese Miniaturisierung? Dafür gibt es mehrere Gründe: Der Hauptgrund ist, das für alle denkbaren Anwendungen nur  ein einziger Grundbaustein nötig ist. Das vereinfacht die Massenfertigung enorm. Ein weiterer Grund ist die Zuverlässigkeit: Wenn bei größeren Anlagen, z. B. bestehend aus 10 E-Cats ein Gerät ausfiel, fehlte gleich ein Zehntel der Leistung.  Besteht eine Anwendung jedoch aus hunderten oder tausenden Modulen, ist dies ziemlich egal. Alle diese Module "hängen" an einer einzigen Steuereinheit. Ein ausgefallenes Modul kann sehr einfach ausgetauscht werden. - Ein weiterer Grund für die Miniaturisierung ist die Gleichmäßigkeit der Leistungsabgabe. Von E-Cat-ähnlichen Geräten ist bekannt, dass es Schwankungen bei der Energieabgabe gibt. Besteht eine Anwendung aus einer Vielzahl von Modulen, ist dies nicht weiter von Bedeutung.

Seit rund einem Jahr befinden sich einige Exemplare in einem Zuverlässigkeitstest, welcher bisher zufriedenstellend verlaufen ist. Die Füllung der Reaktoren ist in dieser Zeit nicht ausgetauscht worden. Die Reaktoren liefen 24 Stunden am Tag, 7  Tage die Woche. - Der QuarkX hätte schon in diesem Frühjahr der Öffentlichkeit präsentiert werden sollen, die zeitliche Beanspruchung durch den Rechtsstreit mit Industrial Heat hat dies jedoch nicht zugelassen. Rossi hat aber angekündigt, dass der QuarkX noch dieses Jahr vorgestellt wird. Warum ich das alles glaube: Weil sich auch die bisherigen Ankündigungen von Rossi am Ende als wahr erwiesen haben. Die zahlreichen Gutachten und Replikationen seiner Geräte bestätigen das.

Diese Vorstellung wird eine reine Präsentation, d. h. die Bestätigung der Leistung kann erst später durch "Dritte" erfolgen, ähnlich wie beim Lugano-Report. LuganoReportSubmit.pdf

Ob  und wie und wann  nach der Präsentation die Industrialisierung/Kommerzialisierung  des QuarkX beginnt, kann man nur spekulieren. Wie immer, möchte Rossi gerne "alles alleine machen", also auch die Fertigung und Vermarktung des QuarkX. Er hofft auf einen Geldsegen, der ihm durch den Gewinn seines Prozesses gegen IH Ende Juli beschert werden könnte. Die Lizenzvereinbarung mit IH hat Rossi gekündigt, so dass er ggf. auch frei für Lizenzvereinbarungen mit anderen Partnern wäre.

Hier noch einige "Wortwechsel" aus dem Rossi-Blog:

Leser: Es ist einige Zeit vergangen, seit sie die ersten E-Cat-Modelle vorgestellt haben. Wenn Sie sagen, Sie wären zufrieden mit dem Wirkungsgrad und der Temperaturstabilität - heißt das, dass sie einen Punkt der Entwicklung für den E-Cat/QuarkX erreicht haben, dass Sie mit den Geräten an den Markt gehen können, ohne dass noch eine Weiterentwicklung nötig wäre?

Rossi: Ja, das ist das, was ich auf Basis der vorliegenden Fakten glaube.

 

Leser:  Denken Sie, das Ihre Technologie bei der Entsorgung radioaktiven Abfalls helfen kann, so wie dies im Moment von Vitaly Uzikov und Irina Uzikova initiiert wird?

Rossi: Ja, sicher - und es würde eine sehr nützliche Anwendung.

 

Leser: Wie groß würde etwa eine 1-MW-Anlage, bestehend aus QuarkX-Modulen einschließlich Wärmetauschern: A: Weniger als ein Kubikmeter, B: 1-4 Kubikmeter oder C: mehr Kubikmeter?

Rossi: B

 

Leser: Wie weit ist eigentlich die Zertifizierung des E-Cat für eine Raumheizung in Privathaushalten?

Rossi: Es ist auf dem Wege, aber ich glaube nicht, dass wir die Erlaubnis erhalten, bevor nicht die Zuverlässigkeit in Gewerbebetrieben bewiesen ist.

 

Leser: Was macht der  QuarkX (8.6.17)

Rossi: Die Temperaturen sind stabil, der Wirkungsgrad (COP) ist stabil, gemessen mit Spektrometrie und mit Kalorimetrie - ich bin zufrieden.

 

Kommentar von Steven N. Karels aus dem Rossi-Blog zur Füllung des Reaktors:

 

 

 

Update 8.6.17

Der Untertitel der Webseite "Cold Fusion Times" lautet: "Das Journal wissenschaftlicher  Aspekte des Ladens isotopischer Füllungen in Materialien und der  Wissenschaft des Ingenieurwesens über Gitter-gestützte Nuklear-Reaktionen. Wir gehen hin, wo vorher nie jemand gegangen ist."

Das oben genannte Journal berichtet in Kurzform über erste Präsentationen aus der Konferenz in Asti. Der Bericht (wohl Notizen, die während der Sitzung angefertigt wurden) stammt von dem französischen Wissenschaftler Dr. Jean-Paul Biberian. Dieser Bericht  war gestern nur auf französisch zu sehen. Jetzt findet sich eine englische Übersetzung hier: http://www.theworld.com/~mica/cft.html

Ich übersetze den Text, wie immer, teilweise sinngemäß und ggf. gekürzt: (Bericht über die Sitzung vom 7. Juni)

"Iwamura von der Tohuko Universität in Japan berichtete über Ergebnisse seiner Forschung mit Nano-Materialien. Es handelt sich um ein Projekt, das im Oktober 2015 begann und noch bis zum Oktober d. Jahres dauert. Das Projekt wurde von Technova koordiniert.  Man studierte die Überschußenergie mit Kupfer- und Nickelbasierten Nanopudern in einem "mass flow Calorimeter" mit Öl als Flüssigkeit. Überschußenergie wurde mit Hydrogen beobachet, jedoch nicht mit Deuterium. Das Puder wurde in einem Verfahren hergestellt, das "melt spinning" genannt wird und bei der Sendai Motor Company angewendet wird. Die Muster waren jeweils 100 g und produzierten 2.47 MJ Excess. Dieses Experiment ist parallel zu sehen mit demjenigen, das von Takahashi am Dienstag präsentiert wird.

Klimov aus Rußland zeigte eine exzellente Arbeit mit Plasmoiden. Die beobachtete Überschußenergie mit COP's von 2 bis 10 war größer als 3 kW.  An den Elektroden maßen sie Transmutationen, die insbesondere Formationen von Potassium, Lithium und Zink zeigten. Hier zeigten sich große Fortschritte der Russen auf diesem Feld. Offensichtlich gibt es eine Kooperation mit Deutschen diesen Prozess zu kommerzialisieren, obwohl dies sicherlich schwierig ist.

Francesco Celani vom IFNM in Italien erinnerte an seine Arbeiten mit Constantan Nickel und Molybdenum Kupferdraht. Er beobachtete Überschußenergie durch Hinzufügen von Eisen und Potassium. Ein COP von 2 wurde bei Beheizung mit 70Watt erreicht.

David Nagel von der George Washington Universität zeigte Fortschritte in seinem Laboratorium, wo eine elektrochemische Zelle entsteht, die mit Comsol Software simuliert wird.

Jacques Dufour aus Paris zeigte Ergebnisse, die er bei 1000 Grad C. mit Eisen und Sodium beobachtet  hat. Er meint, er hat 0,524 g von 1087 g des Eisens in ein neues Element transformiert hat, welches ein Atom mit einem Proton darstellt mit einer "Elektronenwolke"   von Eisen. Es handelt sich wahrscheinlich um eine Atommasse die sehr nah an Kobalt liegt.

Jean Francois Geneste von der Airbus-Gruppe entwickelte eine neue Physik, basierend auf der Arbeit von Curie im Jahre 1894, die besagte, das, wenn etwas funktionieren solle, eine Asymmetrie vorhanden sein müsse. Um dies geschehen zu lassen, müsse man sich selbst in einen Nicht-Archimedischen  Raum begeben.

Metzler und Hagelstein vom MIT zeigten ihre Versuche Röntgenstrahlen zu produzieren, indem sie Phononen mit piezoelektrischen Konvertern (Transducers) anregten. Obwohl sie mit den Röntgenstrahlen keinen Erfolg hatten, beobachteten sie Anomalien in Form eines Verlustes radioaktiven Kobalts der auf der Eisenplatte platziert war, die als Resonator diente.

Sitzung vom 6. Juni

Georges Egeley aus Ungarn präsentierte vergessene Entdeckungen und ihre Einflüsse auf die Kalte Fusion.

Itoh aus Japan  erwähnte das Iwamura-Experiment zur Transmutation von Cäsium zu Prasedymium während der Diffusion von Deuterium in Palladium. Versuche zeigten, dass Prasedymium tatsächlich entstanden war.

Akito Tkahasi von Japan berichtete von Ergebnissen von Arbeiten an vier Universitäten, Technova und Nissan. Sie arbeiteten mit Palladium, Nickel, Kupfer und ZrO2-Legierungen. Es zeigte sich Überschußenergie von 3 bis 10 Watt, die über Wochen anhielt.

Alakin aus Rußland reproduzierte ein Experiment, das 1922 von Wendt und Irion durchgeführt wurde. Es ging um die Produktion von Helium während einer Explosion von Wolframdraht während ein starker elektrischer Strom hindurchgeleitet wurde. Damals wurden diese Ergebnisse zurückgewiesen, neuere Ergebnisse zeigen jedoch ebenfalls die Produktion von Helium.

Dubinko aus der Ukraine reproduzierte das Experiment von Parkhomov, welches einen Überschuß von 400 Watt bei 1000 Grad C. zeigte. Er beobachtete ebenfalls Überschuß(energie) mit einer Mixtur von Nd90 Fe und D2 bei 300 Grad C.

Iwamura aus Japan reproduzierte das Experiment von Mizuno, während dem Nanopartikel von Nickel und Palladium durch Plasmaentladungen produziert wurden. Überschußenergie mit Wasserstoff ist größer als mit Deuterium. Bei 300 Grad C., mit einer Beheizung von 7 Watt ist die Überschußenergie 83%. Elektronenmikroskopische Untersuchungen zeigen das Vorhandensein von Silizium, Sodium und Fluoride wie auch Cadmidum.

Tom Claytor, ein pensionierten Wissenschaftler aus Los Alamos, setzt seine Arbeiten der Messung von Tritium fort, während der Beladung von Paladium und anderen Metallen.

Malcolm Fowler zeigte ein neues System der Massenspektrometrie.

 

 

Update 6.6.17/2

Was uns noch so erwartet, auf der Tagung in Italien:

Dieses Bild ist zwar Teil der Folien vom 3.6. (Update), aber es ist wichtig genug, schon jetzt separat erwähnt zu werden: Es soll nämlich im Rahmen einer öffentlichen Vorführung ein LENR-Gerät gezeigt werden, das einen COP von drei erzeugt. Diese Überschußenergie ist damit doppelt so hoch, wie diejenige von Brillouin-Energy. Brillouin wird in den USA massiv unterstützt und die Erfolge werden aufwendig dokumentiert und kommuniziert.

Dann noch etwas:

...hier wird das Ergebnis des Lugano-Tests und des Hot-Cat-Tests der Rossi-Reaktoren untersucht. (Aber sollte man das nicht lieber lassen,devil denn in Wikipedia ist ja nach wie vor zu lesen Rossi sei ein verurteilter Betrüger und „Was Herr Rossi macht, gehört in die Kategorie Scharlatanerie.“)

 

Update 6.6.17

Unter diesem Link https://twitter.com/i/web/status/871408055317127168 habe ich eine Ausarbeitung der NASA gefunden. Ich überetze, wie immer, teilweise sinngemäß, ggf. etwas gekürzt:  Fluggeräte mit einem Antrieb durch niedrig-energetische Nuklear-Reakationen. Autor: Doug Wells, NASA Langley Research Center.

Zweck der Forschung ist, herauszufinden, welches Potential die aufkommende niedrig-energetische Nuklear-Reakton (LENR) für den Antrieb von Fluggeräten haben könnte. Das Potential von LENR hat die 4000fache Energiedichte gegenüber chemischen Antriebssystemen, ohne deren schädliche Emissionen. Diese Energie würde es ermöglichen, eine unerschöpfliche und billige Energiequelle zu nutzen, die nicht mehr die bisherigen konstruktiven Beschränkungen auferlegt, die sehr wenig Treibstoff benötigt, sehr leise ist und keine Emissionen hat.

Hintergrund: LENR ist ein Typ nuklearer Energie der sauber, sicher, transportierbar, regulierbar und unerschöpflich ist. Die erwarteten Ergebnisse von LENR lassen es als ideale Energieform erscheinen. Wenn es für Fluggeräte angewendet wird, vermeidet es die schädlichen Umwelteinflüsse durch die  Verbrennung von Treibstoffen. - Die revolutionäre Technik von LENR hat das Potential alles zu verändern: Die Art wie wir wirtschaften, militärische Anwendungen und Einsätze, auch wie das Land - als Ganzes gesehen - funktioniert.  Die finanziellen Auswirkungen, die taktischen Auswirkungen (Anm. für militärische Anwendungen) und die Vorteile, die sich für alle Verbraucher ergeben, weil die Energie billiger wird, sind enorm.

Energiequellen mit hoher Energiedichte ermöglichen einmalige Fähigkeiten bei der Integration in Flugzeuge. Bei dem LENR-Konzept wird von Erfolgen bei der Generierung von Hitze berichtet, bei welchem durch einen Katalyse-Prozeß Nickel mit Hydrogen-Gas kombiniert wird. Die Eingangstests zeigen, dass Strahlung und Radioisotope extrem kurzlebig und leicht abzuschirmen sind. Im Gegensatz zu Kernspaltung ist LENR anders: Es hat eine höhere Energiedichte und erzeugt keine Radioaktivität.

Erfolg bei dieser Forschung wird eine gute Grundlage für weitere Vorhaben bei Integration  von Technologien mit hoher Energiedichte in Flugzeuge sein.

 

Update 5.6.17

Airbus und auch andere Flugzeug- und Helikopter-Hersteller arbeiten an der Elektrifizierung der Flugzeugantriebe. Als Energiespeicher nutzen sie zunächst Lithium-Ionen Batterien oder auch Brennstoffzellen.

Aber das Ziel ist klar: Diese Antriebe sollen fertig sein, wenn LENR marktreif ist.

Ganz unten finden Sie die Autoren der Studie, auf welche die NASA Bezug nimmt und ich vergrößere sie hier noch einmal:

...und hier finden Sie auch den Kopf der Studie im Original:

Die gesamte Studie finden sie hier: Hotcat-Test 3rd. Party 2013.pdf

Es handelt sich dabei um eine Vorläufer-Gutachten zum Lugano-Report, welchen Sie hier finden: LuganoReportSubmit.pdf

Die gesamte Präsentation der NASA finden Sie hier: Elektroantrieb für Flugzeuge, NASA.pdf

Bei der NASA und beim amerikanischen und kanadischen Militär steht  die Technologie von Rossi im Zentrum ihrer LENR-Planungen, in Rußland und anderen Ländern sowieso. Parallel funktioniert allerdings  die Diffamierung und Verleumdung der Person Rossi nach wie vor. Was dagegen nur helfen kann, sind funktionierende Produkte am Markt. Hoffen wir, dass es in absehbarer Zeit soweit ist.

Hier finden Sie noch einen sehr interessanten Link zu Siemens: https://www.siemens.com/innovation/de/home/pictures-of-the-future/mobilitaet-uns-antriebe/electromobilitaet-dossier.html

Dort ist ausführlich dargestellt, wie sich in Zukunft alle Verkehrsbereiche in Richtung Elektromobilität entwickeln werden. Hier liegt eine Riesenchance für Siemens, die man wohl nutzen will. Man stelle sich einmal vor, was alleine die Umstellung von Schiffsantrieben auf Elektromotoren an zusätzlichem Geschäft bedeuten würde. Von Flugzeugen, Helikoptern, Personen- und Lastkraftwagen ganz zu schweigen. - Dagegen laufen die Hersteller von Verbrennungsmotoren aller Art einem Tal der Tränen entgegen.

 

Update 3.6.17

Demnächst findet der 12te internationale Workshop für Anomalien in Wasserstoff-geladenen Metallen statt.

Unter diesem Link http://iscmns.org/work12/program.htm sind die bisher eingereichten Präsentationen zu finden. Es fällt auf, dass dieser Workshop den Namen "International" wirklich verdient. Auffällig ist auch, wie stark russische Wissenschaftler vertreten sind.

Eine Vorlage habe ich mir herausgesucht. Sie stammt von I. Goryachev, einem bereits pensionierten Wissenschaftler vom russischen Forschungszentrum "Kurchatov Institut" in Moskau. Ich übersetze das Papier teilweise sinngemäß, etwas gekürzt:

Die experimentellen Ergebnisse des LENR-Phänomens erfordern nun dringend, dass praktische Anwendungen entwickelt werden. Meine Präsentation demonstriert verschiedene wichtige Technologien, die in der nächsten Zukunft verwirklicht werden können. Diese Technologien gehen in folgende Richtungen:

  • Generierung von ökologisch sauberer und sicherer Hitze
  • Generierung von ökologisch sauberer und sicherer Elektrizität
  • Komplette Neutralisierung nuklearen Abfalls
  • Billige und ökologisch saubere Entsalzung von Meerwasser
  • Neutralisierung von Giftgasen und toxischen Abfällen
  • Produktion kostbarer und seltener Metalle durch Verwendung billiger Ausgangsstoffe (Anm. herbeigeführt durch LENR-gestützte Transmutation)
  • Produktion neuer Spezial-Materialien und Legierungen
  • Nutzung von LENR-Strahlung für technische und medizinische Anwendungen

Die Powerpoint Präsentation wird 11 verschiedene Projekte vorstellen:

  • Eine 100 kW Wasserheizungs-Einheit
  • Einen 5 MW Generator für Elektrizität
  • Einen 120 kW füllungslosen Generator für Elektrizität
  • Eine 10 MW Power-Station
  • Einen technologischen Komplex für die Deaktivierung von radioaktiven Abfällen und Füllungen
  • Technologie für die ökonomisch effektive Entsalzung von Meerwasser
  • Entgiftung  chemischer Kampfstoffe
  • Einrichungen für die Herstellung stabiler Isotope
  • Reaktor für die Herstellung von Gold und speziellen Legierungen
  • Einrichtung für medizinische Anwendungen

Die Video-Präsentation wird 45 Charts zeigen, die die Konstruktion der vorgeschlagenen Technologien illustriert sowie deren technische Charakteristika und die Projekt-Parameter.

Man darf auf - nicht nur diese - Präsentation gespannt sein. Jeder einzelne der hier aufgeführten Punkte verdient ein dickes Ausrufezeichen und kündigt eine Zeitenwende an. Hier ist der allgemeine Link zum Workshop: http://iscmns.org/work12/index.htm

 

Update 1.6.17

Ein bißchen Statistik. Der Monat Mai 2017 war für meinen Blog der bisher "stärkste" Monat. So war die Entwicklung:

Interessant auch, die Städte mit den meisten Besuchen waren:

Es ist sehr unwahrscheinlich, dass sich hinter den Übersee-Besuchern in Wirklichkeit deutsche Besucher verbergen die Proxy-Server genutzt haben, weil die Besuche fast ausschließlich über Nacht geschehen. - Der weitaus überwiegende Teil der Besucher kommt  aus vorwiegend kleinen Orten in Deutschland. - Es ist schwer zu sagen, wie groß der Anteil der Besucher ist, die die Seite als "Stammbesucher" immer wieder, vielleicht täglich, aufrufen. Meine Schätzung liegt bei etwa 20 - 30 %. Die neuen Besucher ergeben sich zum einen aus der Steigerung der Besucherzahlen, zum anderen aus den neuen Herkunftsorten, die vorher nie erschienen sind.

 

Nach oben